ßlllnq, ***"""« " i In* He 5 ieoktt" riliirui Nr. 88 Zweites Blatt. I S1. Jahrgang. Dienstag 16. April 1901 erscheint IS-lich mit K lina^wif Ns Montags. ^reßrnkr gamilten- HÄttei werden dem Än- Miffr Hfc Wechsel mit ^Hefs. Landwirt" und „Blätter ► HL Volk-?unde- vier- tM* «* gende Ortsgruppen: 1. Alzey, 2. Darmstadt, 3. Dieburg, 4. Flonheim, 5. Frankfurt a. M., 6. Gießen, 7. Höchst a. M., 8. Mainz. 9. Marburg i. H., 10. Monsheim, 11. Offenbach, 12. Sprendlingen, 13. Wiesbaden, 14. Wöllstein, 15. Worms. Vorort ist Mainz. Vorsitzender Rechtsanwalt Claß. Gesamtmitgliederzahl 1800. ** Anton Henrich t. Am Sonntag morgen wurde hier der plötzlich im hohen Alter von 84 Jahren aus dem Leben geschiedene Geometer Anton Henrich zur letzten Ruhe gebettet. Ter Verstorbene hat ein thaten- und segensreiches Leben hinter sich, zwölf Jahre hat er das Amt eines Ge- • meindeeinnehmers und achtzehn Jahre das eines Bürgermeisters von Langgöns verwaltet. 1871 trat er von den Funktionen eines Bürgermeisters jenes Ortes zurück und siedelte hierher über. Er hatte im Jahre 1862 die Spar- und Leihkasse in Langgöns gegründet und diesem Institut hat er bis zu seinem Tode als Direktor vorgestanden. Auch als Mitgründer und Förderer des Verbandes der Oberhessischen Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaftcn hat er sich große Verdienste erworben. Ter Verband ließ ihm aus diesem Anlaß Weihnachten 1899 durch seinen Vorstand ein Ehrendiplom überreichen. .Herr Henrich stand allen mit Rat und That zur Seite. Bis zur letzten Stunde seines Lebens war er geistig frisch und arbeitete noch wenige Stunden vor seinem Tode. Möge ihm die Erde leicht sein? Man wird ihm ein teures Andenken bewahren. ** Schulranzen oder Schulmappe? Das ist die Frage, die jetzt in manchen Familien aufgeworfen wird, wo das kleine Lieschen, Lenchen oder Hannchen täglich den Weg zur Schule machen soll. Der Knabe freut sich schon darauf, das soldatenmäßig ausschauende Ränzchen anschnallen zu können, allein das kleine Mädchen in seinem Anhauch weiblicher Befangenheit, vielleicht wohl gar auch aus Eitelkeit, will sich zum Ranzen oft schwer bequemen, er kommt ihr zu knabenhaft vor. Sie will eine Mappe haben, wie sie die JnstitutS- fräulein tragen. Dabei ist aber zu beachten, daß eine Mappe, wenn sie auch nicht besonders schwer ist, durch den tagtäglichen Gebrauch, und, weil man meistens rechtSarmig, wenigstens einhändig gewöhnt ist, leicht ein Schiefwerden des jugendlichen Körpers bewirkt. Die Mappe zieht ferner nach unten und beengt die Brust, während ein Ranzen die Brust freiläßt. Mithin wäre dem Ranzen entschieden der Vorzug zu erteilen, wenn sich auch die kleinen A-B C-Schützmneu, die da noch im Flügelkleide zur Mädchenschule geh'n, dagegen zu sträuben suchen. Darmstadt, 14. April. Der Großherzog empfing am 13. April u. a. den Oberstleutnant a. D. Cramolini, Präsident der Kriegerkameradschaft „Hasfia", und den Kreis- rat Melior von Alsfeld. Wetzlar, 3. April. Die hiesige Handelskammer ist davon benachrichtigt worden, daß der Minister der öffentlichen Arbeiten die Pläne über die Kanalisierung der Lahn dem Regierungspräsidenten zu Wiesbaden zur Begutachtung chreibt der „Frkf. Ztg.": „Wie man hört, wird der derzeitige Referent für Eisenbahnbau und Betrieb im hessischen Ministerium die erledigte hessische Stelle im Ministerium der öffentlichen Arbeiten in Berlin erhalten. Damit wird ein Preuße als Vertreter Hessens im preußischen Ministerium durch einen Württemberger ersetzt". ES heißt dann weiter, daß jetzt das hessische Ministerium wieder einen Preußen nach Darmstadt als Ersatz für den Württemberger sucht. Der Einsender meint, daß die Einflußlosigkeit dieser Ministerial-Abteilung auf unser Verkehrswesen keine Aenderung dadurch erfahren wird, und klagt u. E. nicht ganz mit Unrecht, darüber, daß die höheren Beamtenstellen bei uns zu Lande fortgesetzt mit Nichthessen besetzt wevden. ** Pfiugsttagungen. Vom 29. Mai bis 1. Juni findet bei uns in Gießen der neunte Kongreß der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie stakt. Zur selben Zeit versammelt sich auch in unseren Mauern der Deutsche Mathematikerverein, deffen Vorsitzender Prof. Pietzker in Mitische Tagesschau. Ueber den Stand der russischen Vorbereitungen zu den Handelsverträgen bringt die soeben erschienene Nr. 2 der Zeit- ichrift „Rußland und Deutschland" einen offenbar von gut informierter Seite herrührenden Artikel, in dem anknüpfend an die bekannten offiziösen Mitteilungen in der St. Petersburger Industrie- und Handelszeitung betont wird, daß man auch in den einsichtigen Kreisen Rußlands dem Zustandekommen eines russisch-deutschen Tarifvertrages die höchste Bedeutung zumißt. Allerdings herrsche heute schon in der russischen Industrie eine starke Bewegung, der es sehr will kommen wäre, die deutsche Konkurrenz durch deren eigene Schuld los zu werden. In bestimmtester Weise werde jedoch von russischer Seite in Abrede gestellt, daß man bereits Maßnahmen für den event. deutsch-russischen Zollkrieg ins Auge gefaßt habe. Die Frage des Doppeltarif e$, der Differenzierung von Roggen- und Weizenzoll rc. sei noch gar nicht ernstha ft ventiliert worden. Es wird hervorgehoben, daß die offiziösen Auslassungen der russischen Regierung nicht als Kampfruf, sondern als War- ■nung aufzufassen seien, als Warnung, sich nicht durch agrarische Behauptungen über den durchaus nüchternen Standpunkt Rußlands täuschen zu lassen. Die russische Regierung sei fest entschlossen, die Frage der Handelsverträge als eine rein wirtschaftliche von der Politik vollständig fern zu halten. Aus Stadt und Land. Gießen, 15. April 1901. -o Konfirmation. Eine schöne, durch das Alter und durch )ie kirchliche Tradition geheiligte Sitte ist es, die dem Kindesalter entwachsene Christenheit vor den Altar Gottes zu führen, um für den neuen Lebensweg seinen Segen zu erbitten. Aus »em heiteren, sonnigen Kinderzimmer führt ein schmaler Steg finüber in die ernste, dunkle Welt, deren Gefahren und Ver- uchungen, deren Bitterkeiten und Enttäuschungen an jeden, elbst an den Glücklichsten herantreten. Eine schöne Sitte, liefen ersten Schritt auf neuem LebenSpfad zu segnen! Ob man diese heilige Handlung als solche auf sich wirken läßt, ob man sie philosophisch auffaßt, niemand entzieht sich ihrem Eindruck. Sie ist in erster Linie eine Sache des Herzens, »ei der sich unseres großen Dichters Wort erfüllt: „Wenn Jhr's nicht fühlt, Ihr werdet's nie erjagen!" Am gestrigen Sonntag wie am zweiten Öftertag standen sie wieder vor Gottes Altar, die jungen Christen, lauschten sie aufmerksam )en Worten des geistlichen Freundes, der ihnen so viel Gutes und Edles sagte, der sie so innig an ihre Pflichten gemahnte. : Nieend empfingen fie den Segen, und während mächtige Orgelklänge den geweihten Raum durchtönten, huschte vom wolkenreichen Himmel ein Sonnenstrahl durch die bunten kirchenfenster und beleuchtete hell die junge Schar. Betende Kinder! Giebt es etwas Schöneres? *• Perfonalnachrichten. Der Großherzog hat den Großh. Kreisamisgehilfen bei dem Kreisamte Worms, Ludwig Klöß, bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand versetzt, dem Pfarrer Konrad Velte zu WormS eine evangelische Pfarrstelle an der Stadtgemeinde zu Darmstadt, Dekanat Darmstadt, und dem Pfarrverwalter Heinrich Wagner zu Nordheim, Dekanat Zwingenberg, die ev. Pfarr- stelle dort übertragen. *• Der hiesigen Handelskammer sind zuverlässige Mitteilungen, betr. Nachsuchung von Patenten in Prätoria, sowie betr. Erteilung einer Konzession in Serbien zur Holzschleiferei in Verbindung mit Sägewerk, zuge- gangen. Interessenten wird hierüber vom Sekretariat der Kammer näheres mitgeteilt. ♦* Von der preußisch-hessischen Eiseubahngemeinschast. Man Nach den Neichsgesetzen tritt die Groß- und Voll - zährigkeit der Fürsten mit der Vollendung des 21. Lebensjahres ein. Tiefe Bestimmung gilt jedoch nicht für die Mitglieder der landesherrlichen Familien und die Bundesfürsten selbst; für sie sind die Bestimmungen der Verfassungen und Hausgesetze maßgebend. Die Folge davon ist, daß die Besttmmungen über die Großjährigkeit der Mitglieder der bundesfürstlichen Familien und damit auch über den Zeitpunkt, zu dem der Thronerbe die Regierung selbst übernehmen kann, in den einzelnen deutschen Staaten nicht übereinstimmen. Nicht in allen Verfassungen befinden sich Vorschriften darüber. So enthalten die von Baden, Hessen, Sachsen-Weimar, Anhalt, Schwarzburg-Rudolstadt und Lippe keine derartigen Bestimmungen. In den übrigen Staaten ist entweder der Tag, an dem das 18. oder das 21. Lebensjahr vollendet wird, der Tag der Großjährigkeit. In beiden Mecklenburg, die bekanntlich! keine Verfassung haben, ist durch die Hausgesetze die Vollendung des 19. Lebensjahres festgesetzt; deshalb ist am 9. April der junge Großherzog von Mecklenburg-Schwerin majorenn geworden und hat demzufolge die Regierung übernommen. In Ueber» cinstimmung mit den ReichBgesetzen (21. Lebensjahr) befinden sich Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Sachsen- Coburg-Gotha, Waldeck, beide Reuß und Schaumburg-Lippe. Mit dem 18. Lebensjahre ist die Großjährigkeit für die Fürsten, die in den großen Bundesstaaten zu herrschen berufen sind, festgesetzt, so für Preußen (damit auch für das Reich), für Bayern, Sachsen und Württemberg, außerdem noch für Oldenburg, Braunschweig und Schwarzburg- Sondershausen. anderen aus dem engeren Gebiete der operativeu Gynäkologie^di^ sich wegen ihres ausschließlich fad)? wissenschaftlichen ^Charakters zur Wiedergabe an dieser.Stelle uicht eignen. Eine lebhafte Diskussion schließt sich an den Vortrag von Petersen- Heidelberg, über Aufbau, Wachstum und Histogenese der H a u t k r e b s e an. Güssen- bauer- Wien, H e i d e n h a i n - Worms und hervorragende pathologische Anatomen, «wie v. Kahlden - Freiburg, Äansemann und Israel-Berlin beteiligen )id)i an der Debatte. Ehrhardt -Königsberg empfiehlt die Anwendung heißen Wassers zur Unschädlichmachung von Ge- fchwulstresten, deren gründliche Entfernung durch die Operation nicht möglich war. Holländer-Berlin zeigt eine feit über 25 Jahren an vielfachen Hautkrebsen leidende Patientin. Krönlein- Zürich sucht an der Hand einer umfangreichen Statistik den Nachweis zu erbringen, daß die Gefahren der totalen Resektion des Oberkiefers bei Geschwülsten hauptsächlich durch die Anwendung völliger Narkose bedingt werden, welche die Entstehung von Lungenentzündungen infolge Verschluckens begünsttgen. Krön le in empfiehlt deshalb, nur für den ersten Akt der Operation tue Narkose anzuwenden, und den Rest der Operation ohne jede Schmerzbetäubung durchzuführen, ü o h 1 h a r d t Halle spricht über die Entgiftung des Cocains im tierischen Körper auf Grund von Tier-Experimenten. Blauet- Tübinger, Hot aus Grund zahlreicher Blutdruckbestimmungen die Erhöhung des Blutdruckes während der Aethernarkose, die Erniedrigung während der Chloroformnarkose graphisch illusttiert. Tie Nachmittagssitzung wurde mit einem Vortrag von v. Hacker-Innsbruck über die eitrigen Entzündungen ^in der Umgebung der Speiseröhre eingeleitet. Gottstein- Zreslau erörtert an der Hand zahlreicher mikroskopischer Präparate die diagnostische Bedeutung der probatorischen lusschneidung kleiner Geschwulststückchen aus der Tiefe der Speiseröhre mittels eigens hierzu konstruierter Zangen und unter Leitung des Speiseröhrenspiegels. — Es folgen zwei Demonstrationen aus dem Gebiete der Extremitäten-Chirurgie. Küster-Marburg zeigte eine neue Methode der osteoplastischen Fußamputation. Schuch ard t-Stettin ist in einem Falle von schwerem Gelenkbruch am unteren Ende des Oberschenkels (sogenannte Epiphysenlösung) die Wiedervereinigung der Bruchenden auf blutigem Wege genügen. Henle-Breslau erblickt die wesentliche Ursache der nad) Bauchschnitten nicht selten auftretenden Lungenentzündungen in der meist nicht ganz zu vermeidenden Abkühlung des Kranken. Stolper-Breslau konnte in einem ähnlichen Falle als Ursache der Entzündung eine Verschleppung feinster Fett-Tröpfchen auf dem Blutwege nachweisen (sog. Fettembolie). Von den folgenden Verhandlungen aus dem Gebiete der Magendarm-Chirurgie können mehrere Mitteilungen ihres rein fachlichen Charakters wegen hier eben nur erwähnt werden, so die Vorträge von Samt er - Königsberg über die Verwendbarkeit der Schürzentamponade nach v. Mikulicz, ferner von Kellin g - Dresden über den Mechanismus der akuten M a g e n e r w e i t e r- u n g und über einen in physiologischer Beziehung bemerkenswerten Fall von Magenresektion. Meinhard Schmidt- Kuxhaven ist es bei einem Säugling mit angeborener Verengerung des Magenpförtners und bedrohlichem Erbrechen jeglicher Nahrung (sog. Hyperemesis neonatorum) gelungen, durch Freilegung des Magens, stumpfe Ueberdehnung des Pförtners durch eingeführte Zangen nach dem Vorgänge von Nicoll das Erbrechen zum Schwinden zu bringen und so das Kind zu retten. In der heute abgehaltenen ordentlichen General-Ver- ammlung wurde zunächst der Bericht des Kassenverwalters, erstattet. Tie Gesellschaft besitzt zurzeit ein Vermögen von 414 777 Marl. Alsdann wurde Kocher- Bern mit 305 von 406 abgegebenen Stimmen zum Vorsitzenden des nächstjährigen Kongresses gewählt. 15« Kongreß der deutschen Gesellschaft für Chirurgie. n. Berlin, 12. April. Der dritte Sitzungstag brachte eine große Reihe wichtiger Vorträge, Mitteilungen und Demonstrationen von Jordan-Heidelberg, Schuchardt-Stettin, Freund-Straßburg, Tuehrssen-Berlin, Toederlein-Tübingen, Olshausen-Berlin, Martin-Greifswald, Wertheim-Wien, Kümmell-Hamburg und , 8ttat V-tz-LZ ^'Men 12 .SH rt"in Der^eirattte nach ; unb nad) tat« w e'tW «I tenei Ä b JTw „Twill a«e. SS ” loM m st' fPlt,r unter 14 atl fit ihn 8®,ji ” Das bis um Vi10 btoohnttn etmaige nad) zeige zur Rtnnim» de 8 »Die Sonnei btt Kronprinz sich d« Dieses SorPS, das mu Göttinger Saxonen im gestiftet und trägt di 60jährigen Stistungssi wti^nng des Korpshav auch Prinz Wilhelm, d> Ansprache betonte er 1. tzarderegiment dazi In die Traditionen d Pflichttreue zu gewöhne im Lauf der Zeit fü Bonner Boruflen ge worden, die Prinzen Studienzeit in sich au Auszeichnung beweis, Hochschule den richtig * Lüneburg, eines zum Tode Gefängnisse wird folg, Arthur Kornmann zwei Komplizen im do in der hiesigen Straf, und deswegen vom hi« beiden pchrshchrn z findet sich seit mehrere« richtSgesängniS als Uni urteil ist vom Arichtzgr gehoben worden und nächsten Schwurgericht hat fetzt den Versuch auszubrechen, milder nötigenfalls wiederur Kornmann, der von Bechern in der Schn mäßig noch am venia Ä-S8”'* W Mutten anbten Ä "N* fca* “Nt aiir etuai K «m bann be« S'ä-* sweri 8. U ras Am? i »SÄ unb diesem - ZW L'^rr D,a6 ift Me Frage ??. tot^ »o bas Ä bv N JteWaut datz W* fönnen, "Mch weiblicher 8e. 16 Eitelkeit, will sich mmt ihr zll höben, to,e str die JnstsW, >ten, daß eine Mappe, lt, durch den tagtijg- weiftens rechtSarwig, ein Tchieswerden de- W zieht ferner nach ein Ranzen die Brust "schieden der Vorzug u 8-B C-Schiitziunen, ischu/e geh'n, dagegen aßherzog em^ a. D. tLramoUni, fta“, unb den Rreifr ibelötammer ist davon r der öffentlichen klr- iernng der Lahn den zur Begutachtung ur ordentlichen Haupt- 'N akademisch ge- zogtums Hessen der das Thema . „Er- ihre Zustimmung zu egen die hessische Re- ekammerm anerkannt, 100 in .Aast getretene ngen ber Mündigen ifterien regelt, eine ist aus dem S&6 ntbeten Beamten mit « höhere Lchrerstand tungen im preukMn März d. I. verscht, m Finanzminister, der mit schwerwiegenden iweudig nachgeme,ene höheren Lehrerstandes finanziellen, londern mMn Die NrMM- ,s, daß der preut* t bereits vorliegenden I SeSngS^ d seine beruMn^ DS! Stasi* l^.?s,einezer«al^ }n einen b-' >ri» «gift uub < i 0«»6,r. - S-« 1 21 lt? ®(l" ’let Mtn'K de. bet / »aß °^d vrl' sen Kelbß^ itflbntfl getbeTt Löstet führen war. »Budapest, 13. April. In Boros-Jenoe (Komitat Arad) wurde der Oberleutnant Aron von seinem Burschens wegen verweigerten OsterurlaubeS durch einen Schuß in den Kopf lebensgefährlich verwundet. ♦ Tunis, 9. April. Der Mord in Könitz, über den in Deutschland so viel geschrieben worden ist, beschäftigt jetzt die französische, zunächst die nordafrikanische Presse. Ein deutscher Fremdenlegionär, Karl Friedrich Lebedeer, hat sich vor dem Kriegsgericht von Oran angeschuldigt, der Hauptschuldige bei dem Morde in Sönitz gewesen zu sein. Er hatte sich wegen Fahnenflucht zu verantworten und gab an, geflohen zu sein, weil er seine Auslieferung wegen dieses Verbrechens befürchte. DaS „Echo von Oran" erzählt zunächst kurz von dem Morde und dem sich ihm anschließenden Prober Kronprinz sich dem Korps Borussia in Bonn anschließen. Dieses Korps, das mit den Heidelberger Saxoborussen und den Göttinger Saxonen im Kartell steht, ist am 1. November 1827 gestiftet und trägt die Farben schwarzweiß-schwarz. Zum 60jährigen Stiftungsfest des Korps und zur feierlichen Einweihung des Korpshauses in der Kaiserstraße 52 war 1887 auch Prinz Wilhelm, der jetzige Kaiser erschienen. In seiner Ansprache betonte er damals: „In der Armee sei das 1. Garderegiment dazu ausersehen, die Hohenzollernprinzen in die Traditionen des Heeres einzuführen, sie an dessen Pflichttreue zu gewöhnen. Ein ähnliches Verhältnis habe sich im Lauf der Zeit fürs Universitätsstudium zum Korps der Bonner Boruffen gebildet; es sei stets dazu ausersehen worden, die Prinzen des königlichen Hauses während ihrer Studienzeit in sich aufzunehmen. Di^. dem Korps gewordene Auszeichnung beweise, daß man hier und an der Bonner Hochschule den richtigen Geist gefunden und anerkannt habe." »Lüneburg, 13. April. Ueber den Fluchtversuch eines zum Tode verurteilten Mörders aus dem Gefängnisse wird folgendes berichtet: Der Handlungsgehilfe Arthur Kornmann aus Hamburg, der in Gemeinschaft mit zwei Komplizen im vorigen Jahre einen Gefangenen-Aufseher in der hiesigen Strafanstalt überfallen und ermordet hatte, und deswegen vom hiesigen Schwurgericht zugleich mit seinen beiden Helfershelfern zum Tode verurteilt worden war, befindet sich seit mehreren Monaten wieder im hiesigen Ge- richtSgefängniS als Untersuchungs-Gefangener. DaS Todesurteil ist vom Reichsgericht wegen eines Formmangels auf- gehoben worden und Kornmann wird sich wieder vor dem nächsten Schwurgericht zu verantworten haben. Kornmann hat jetzt den Versuch gemacht, aus dem Gerichtsgefängnis auSzubrechen, mit der Absicht, zur Durchführung seines Planes nötigenfalls wiederum ein Menschenleben zu vernichten. Kornmann, der von den drei zum Tode verurteilten Ber- brechern in der Schwurgerichtsverhandlung den verhältnismäßig noch am wenigsten ungünstigen Eindruck machte, hat es verstanden, gelegentlich der vorschriftsmäßigen Spaziergänge auf dem Gefängnishofe mit einem wegen Münzverbrechens in Haft befindlichen andrenllntersuchungSgefangenen inVerbindung zu treten, um auch diesen zur gleichzeitigen Flucht zu veranlassen. Ec hat ihm zunächst vor etwa 5 Wochen mitgeteilt, daß er den Weg nach Hamburg genau wisse, daß sie dort Kleidung und Geld bekommen würden und daß zur Ausführung der Flucht nur etwas Mut gehöre. Nach und nach hat Kornmann dann den Fluchtplan weiter ausgearbeitet und endlich feinen Genossen dahin verständigt, daß die Zellenwand nach dem Korridor zu durchbrochen, der dienstthuende Aufseher niedergeschlagen, seiner Schlüssel, Uhr und des Geldes beraubt und so der Weg in die Freiheit erlangt werden solle. Der Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft. Märkte. Gründers, 13. April. Fruchtmerkt. (Durchschnittspreis pro 100 Mo.) Wetzen 16 80Mk. bis 17.00 Mk., Korn 16 00 Mk. b S 00.00 Mk., Gerste 15.50 Mk. di« 00 00 Mk., Hafer 14.00 Mk. bi« 15 Mk., Erbsen 00.00 Mk., Linsen 00.00 Mk., Lein 00.00 Mk., W'cken 00.00 Mk., Samen 00.00 Mk., Kartoffeln 6 60 biß 7.C0 Mk. * Berlin, 13. April. Wie ein Lokalblatt meldet, ist es der Polizei gestern abend gelungen, im Hause Zimmer- ftraße 5/6 ein ganzes Kupplernest auszuheben. Madame Elisabeth Brugier, die Inhaberin der Wohnung, wurde wegen schwerer Kuppelei in Haft genommen. Eine ganze Anzahl junger Mädchen, durchweg auS besieren Familien stammend, sowie eine verheiratete Frau wurden in mehreren Droschken nach dem Polizeipräsidium gebracht, um nach Feststellung ihrer Personalien und nach stundenlangem eingehendstem Verhör w'eder auf freien Fuß gesetzt zu werden. Die in den hocheleganten Appartements der verhafteten, 60 Jahre alten Frau Brugier beim Rendezvous angetroffenen Herren, darunter Mitglieder der besseren Berliner Gesellschaft, konnten, nach dem sie ihre Legitimation zwecks späterer Zeugenschast ab gegeben hatten, ihres Weges gehen. DaS Quartter wurde alsdann verschlossen. Madame Brugier ist in Aschaffenburg im Jahre 1840 geboren, bereit« zweimal wegen schwerer Kuppelei vorbestraft, und gab sich bald als Lehrerin, bald als Modistin aus. Sie empfing bei sich nie Angehörige ber Demimonde, sondern wußte auf Ausflügen und Reisen junge blühende Mädchen im Alter von 17 bis 22 Jahren anzu locken, um sie später bei sich einzuführen. Auch Mädchen unter 14 Jahren halte sie im vorigen Sommer nachweislich für ihre Zwecke in ihrer Wohnung stundenweise behalten DaS „Geschäft" wurde der Vorsicht halber nie länger als bis um i/zl0 Uhr abends ausgedehnt, Damit den Hausbewohnern etwaige nächtliche Zwischenfälle nicht unwillkommenen Aalaß zur Klage geben könnten. Die Sache kam durch Anzeige zur Kenntnis der Kriminalpolizei. ♦ Die Bonner Borussen. Gleich dem Kaiser wird Unübertroffen zur Haut- und Schönheitspflege ^Myrrholin-Seife sowie als beete Kinderseife ärztlich empfohlen. Mitgefangene ist auf diesen Plan scheinbar eingegangen, hatlzesse, dann berichtet es über LcbedcerS Aussage folgendes: auch wohl zunächst die Absicht gehabt, mit zu entweichen; er Er sei im August 1900 in einem Gasthof in Kotitz pon ist aber, da er nach seiner eigenen Angabe angenommen hat, einem gut gekleideten Herrn gefragt worden, ob er Schlachter daß Kornmann den Aufseher tolschlagen wolle, vor der Be- sei und keine Arbeit habe, man wolle ihm solche verschaffen, teiligung an diesem Verbrechen zurückgeschrcckl und hat in Als er zugestimmt, habe ihm der Herr 10 Mk. ausgezahlt letzter Stunde das Vorhaben des Kornmann zur Anzeige ge° und ihn nach einer Synagoge außerhalb der Stadt geführt, bracht und den in arger Gefahr schwebenden Aufseher recht- In diese sei er mit verbundenen Augen geführt worden; zeitig gewarnt. Kornmann war inzwischen and Werk ge- drinnen habe man ihm die Binde abgenommen und ihn nut gangen. Er hatte einen zur VentilationSklappe des Klosetts dem Tode bedroht, wenn er nicht thue, was man ihm be- gehörenden Eisenblechfchieber losgebrochen und mit diesem fehlen würde. Dann habe man ihn zu einem durch Schlaf- Instrumente bereits eine Anzahl Steine aus dem Mauerwerk mittel betäubten jungen Manne geführt, ihm einen Kasten herausgebrochen, als er bei ferner Arbeit überrascht wurde, mit Messern verschiedener Größe zur Verfügung gestellt und Die Sicherheitsmaßregeln gegen Kormann sind jetzt erheblich anbefohlen, den jungen Mann zu verstückeln. Ob und wie verschärft worden, so daß cd mit etwaigen weiteren Unter man ihm bei seiner Arbeit geholfen habe, sagt Lebedeer richt, nehmungen des gefährlichen Verbrechers wohl vorbei fein wird. Die Glieder des Opfers wären mit seidenen Schnüren unter- * Ilmenau, 13. April. Da« Goethe-Häudchen bunden gewesen, nach Ausführung des Schnittes habe man auf dem Kickelhahn ist von roher Bubenhand erbrochen, die Schnüre gelockert und das Blut in silbernen Gefäßen verwüstet und beschmutzt worden. Wie der „Henne" geschrieben aufgefangen. Als Lohn für seine Arbeit habe man ihm bann wird, entdeckten mehrere Herren, die sich am zweiten Oster- einen verschlossenen Brief gegeben mit dem Bemerken, daß feiettag durch Schnee und Eis hinaufgearbeitet halten, daß er, wenn er Gtld brauche, den Brief nur den ersten besten aus dem Innern des gewaltsam geöffneten Häuschens aller Israeliten zu geben brauche, um Geld zu erhalten. Da« Schmuck an Kränzen und Schleifen entfernt, Die faesimilierte habe er auch in Breslau und Frankfurt gethan. Dann sei Niederschrift des Goethe'jchen Nachtliedes „Ueber allen Wipfeln er nach Verdun gegangen und habe sich in diefremden cgion ist Ruh" aus dem Rahmen geraubt, die zu deren Schutz aufnehmen lassen. Trotz der Unglaublichkeit dieses Berichtes angebrachte Glastafel zerschmettert war u. s. w. In Ilmenau wurde ein UntersuchunaSr'chter mit seiner Prüfung beauf- herrscht Helle Entrüstung über eine Gemeinheit, Die sich an tragt. Die Seebstbefchutdigung des Fremdenlegionais wurde solchen geweihten Stätten unseres ganzen Volkes, wie das vor einiger Zeit schon in Deutschland, besonders in Äomfc Goithc Häuschen eine ist, so roh vergreist. betannt, sand aber nur bei antisemitischen Blättern Glauben. * Basel, 13. April. Frau Dr. jur. Emilie Kempin, Die jetzt aus Tunis gemeldeten Einzelheiten erhöhten nicht die bekannte Vorkämpferin dec Frauenbestrebungen, früher in die Glaubenswürdigkeit LebedeerS. Dieser scheint auf diese Zürich und New-York, dann in Berlin thätig, ist heute in Weise dem keineswegs angenehmen Dienst m der Fremdender hiesigen Irrenanstalt gestorben. legion sich entziehen zu wollen. * Eine grausige Tragödie, anscheinend die That eines Irrsinnigen, hat sich in dem Pariser V^ort Join- ^nielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater, ville abgespielt. Tort t o tet e durch zwölf Stiche der ita- o r lienische Naturarzt Pezzatiui die bei ihm er Opernhaus. schienene Patientin Frau Ternois, welche sich in Dienstag, 16. April*): .Der Prophet". Im Abonnement, gesegneten Umständen befand. Zweimal versicherte Pezza- Gewöhn!. Preise. Mittwoch, 18. Ap.il, geschl^s-n. Donre.skag, tinibem nach ragenden Gatten, seine Frau sei längst fort- 18. »mU: .T-U'- (Op-r. 3 m gegangen. Während Herr Ternois allerorten nach feiner 8«lt.g, 19. «»tU, ®orfteUung bd mnafr t6e‘. Gattin suchte, wurde eine Nachbarin Pezzatniis, Frau “beji . Sdjtufc: „Mon'danik.". IrnAb-nn. Eoiffier, von ihrem heimkehrenden ^ohne in einem 3My Sonntag, 21. April: Neu etnstudtert: .Robert stände schwerer Betäubung aufgefunden, ^hr Hals tru9|bcr Teufel". Im Alonnrm. Große Preise. Montag, 22. Aprll, Strangulierungsspuren. Tie ersten Worte, welche die zum geschlossen. Bewußtsein gebrachte Nachbarin hervorbrachte, waren: Schauspielhaus. „Pezzatini ist ein Mörder, er wollte mich erwürgen, weil Dienstag, 16.>April: „Die Haubenlerche". Hermann: Herr ich alles gehört." Man sprengte nun die Wohuungsthür M-x Reimann vom Stadttheater in Hamburg als Gast. Im Abonne- des Arztes und fand unter einem Bette den Leichinarn ber ment. Gewöhn!. Preise. Mittwoch, Uu»? Frau Ternois, daneben ün Blute schwimmend Herrn Pezza- N-.n-n P»ts-n: ^mUia G° °ttt". Zm/b-nn-mmt.K^.Pr. fini, der sich die Halsader durchschnitten hatte und bnibhonn«« ^1: »Ö hernach starb. . (swmöbnl Preise. Freitag, 19. April: Gastspiel des Herrn FeUx * Alkaloidvergiftung. Tie Wiener Medizin.IRreujelidiretber“. Im Ab-nmm-M. ®ro. Wochenschr. meldet einen (yan, in dem ein schwer tuber- P„tse. SamStag, 20. März: „Detlchenfresser . Feldt: Herr Max kulöser 50jähriger Mann plötzlich mit völliger Verwirrtheit, > Reimann vom Stadttheater in Hamburg als Gast. Im Abonnemint. Unruhe und Bewegungsdrang erkrankte. In seinen unzu- Gewöhnt. Preise. Sonntag 21. April, nachmittags 3Ubr, 2or- sammenhängenden Reden erzählte er viel von Katzen, und stellurig bet kletn-n Preisen- »FlacdSmann als Erzieher .»utzer die Unruhe nahm derartig zu, daß man ihn im Bette fest. Abonn. fildne Vr. »b-nds 7 Uh- - S-rrn F,llx halten mußte. Am nächsten Tage aber wurde er schwach^ Schwetgh^er: Zum ersten Male. .Frauen » 1 kleinen matter, verfiel in tiefen Schlaf und - w aA e gesundlAbonn Gew. Pr. Montag, Apm ^orne un6 auf. Ter dem Laien eigentümlich klingende Verlauf dersPreifm- „Julius Eüsar . Krankheit bot dem behandelnden Arzte nichts Ueberraschen- *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, um 7 Uhr. des. Dieser erkannte.^ sofort, daß es sich hier um weiter nichts als um eine Alkaloidvergiftung gehandelt haben ; mußte. Es wurde auch sofort ermittelt, daß der Manu ' ein Reklamemittel gegen Husten gebraucht 1 hatte, und nun war es klar, daß das Präparat, wie fast - alle derartige Arzeneien, Bilsenkrautextrakt enthalten hat, ' und daß hieraus die Vergiftung ganz gewiß zurückzu- Bekanntmachung. Die Liften über die während her Zeit vom 1. April 1901 bis Ende März 1902 für die Pflichtfenerwehr heravzu- ziehenden Personen liegen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung ab während acht Tagen auf unserem Bureau — Zimmer Nr. 15 — zu Jedermanns Einsicht offen. Es wird dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß während dieser Offenlegungsfrist Einwendungen gegen die Richtigkeit und Lollftändigkeit der Liften, sowie Befteiungsansprüche auf Grund der Ortsfeuerlöschordnung vom 12. Juli 1892, auch Wünsche hinsichtlich der Einteilung in eine bestimmte Abteilung der Pflichtfeurrwehr mündlich oder schriftlich bei uns vorgebracht werden können. Gießen, den 12. April 1901. 2848 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Mecum.______________ Von Freitag den 19. April ab stelle ich auf dem Frankfurter Pferdemarkt (8taU XXI) mWe MgkiipfM, MM Ardeilspferde n JJouies '.n großer Auswahl zum Verkauf. 2808 s. Neuberg, Krrliu N.W. Arb eitsv erdingnng. Die Lieferung btt Arbeiten zum Bau eines neuen Schulbau es für Die Gemeinde Bieber, als: 1. Erd- und Maurerarbeiten mit Materiallieferung, 2. Zimmerarbeiten „ „ 3. Eifenlieferung, 4. Dachdeckerarbeiten „ „ 5. Spenglerarbeiten n „ » 6. Tüncher- und Anstreicherarbeiten n „ 7. Glaserarbeiten „ „ 8. Schreinerarbeiten „ „ 9. Schlosser- und Schmiedearbeiten „ „ 10. Brunnenarbeiten „ w 11. Pflasterarbeiten „ n soll im Submifsionswege verdungen werden. Zeichnungen und Bedingungen sind bei dem Architekten Gust. Hamann, Gießen, Bergstraße 11 einzusehen. Vorgeschriebene Angebotsformulare find auf genanntem Bureau gegen Erstattung der Kopialgebühren erhälttich. Angebote sind in geschloffenem Kouvert mit entbrechender Aufschrift versehen bis spätefteus Freitag de» 19. April, vormittags 10 Uhr bei genanntem Architekten einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Rodheim, Fellingshausen, den 10. April 1901. Die Bürgermeistereien. 2727 Preass.Renten-Versichernngs-Anstalt im “XÄ. zu Berlin, Kaiserhofstr. 2. sÜÄ”m. Bis Ende 1900 ausgezahlte Versicherungsbeträge: 97 Millionen Mk. Rentenversicherung 598 zur Einkommens-Erhöhung und Alters-Versorgung Kapitalversicherung für Aussteuer, Militärdienst und Studium. Vertreter: Chr. Emil Derschow, Frankfurt a.M., Kaiserstr. 14,Kaiserpl. Jeder Radfahrer ist ein Freund dieses Reisens. Erstklassig in Material und Ausfühiung. CentineBta! Caoutohooc 4 ßyttapereka Cecp., Sämmw. Continental PNEUMATIC Geffenlliche Aufforderung. 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Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. 1 Der Vorstand. 2617] (Sine 4'Zimmerwohnung (Beletage) per 1. Juni, ev 1. Juli, zu vermieten. Licherstraße 5. Versteigerung. Dienstag de« 16. und Mitt woch den 17. d. MtS., jedrcmal nachmittag- 2 Uhr, werden im Pfandlokal SelterSweg 11 gc .en Barzahlung versteigert: 2 Wagen, 1 Kaffenschrank, 1 Klavier, Ewas, Kommoden, Wanduhren u. a. m. Gießen, den 8. April 1901. Johan«, Gr. Pfandmeister Fussboden anstrich Oelfarben, in allen Nuancen, rasch und hart trocknend, Leinöl» siccativ zum Einölen Fußboden' lack zum Ueberlackieren, Parkett wachs, StahlspLhne, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An« streichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt 2857 EmÜ Fischbach. MtrISff., sauberes Madcheu für Küche u. Hausarbeiten in kl. Haushalt auf bald gesucht. Offerte» unter A A 2777 an die Erved. 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