3>/2 Uhr, deucht rstatln: Shler. !. Mm: Hur Lovneuberq. 1310 n, (Äieheu. ^s-Dtkik ietttl «6ltl 'T^Hsö 1160 sbnrg U. 11 Mark farkfes. cenl K mit 1 Pferd ßöiGoschirr \WV ungs-Gegenetände. .ilicben Gei* It von Giessen Neaen-ßäue H iei den Lose-™ 0, Märe l®01. stifte lM, jtzlk * (M«-«6;* Nr. 40 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Samstag 16. Februar 1901 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag- Di e Gießener Kamillen blätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" und „Blätier für Hess Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt. Annahme vonAnzelgen »u der nachmittags für den folgenden Tag erjcheinrnden Nummer bt6 vorm 10 Uhr Abbestellungen lpätestenS abend» vorher. Redaktion, Expedition und Druckerei Zchulftrahe 7. GietzeimAmeiger Genera!-Anzeiger ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Btjttgspreis vierteljährl. Mk. 2.20, monatl. 75 Pf^. nut Bringerlohn: durch bu Adholestellen vierteljährl. Mk. 1.90, monatl. 6b Psg. Be, Postbezug vierteljähA. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld. Alle Anzriorn-BermUllung»- stellen dre In- und 81 uManbel nehmen Anzeigen für b«x Ghcficncr Anzeiger entgegen, ßctltnprclo lokal 12 auswärts 20 Pfg. Adresse für Depesche«: Anzeiger Gießen. Fernsprcchauschluß Nr. bl. Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Betr.: Die Patriotische Astekuranz-Kompognie in Hamburg. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die auch in Hessen konzessionirte Patriotische Assekuranz Kompagnie in Hamburg sich in Liquidation befindet. Gießen, den 11. Februar 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. iö.: Dr. Wagner. Bekanntmachung. Betr.: LehrkursuS für Anlage und Prüfung von Blitz ableitern. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die elektrotechnische Lehranstalt des physikalischen Vereins zu Frankfurt a M auch in diesem Jahre einen Kursus über An tage und Prüfung von Blitzableitern veranstaltet, welcher namentlich dazu dienen soll, die beteiligten Beamten und Berufskreise mit den dafür maßgebenden Gesichtspunkten vertraut zu machen. Der Unterricht findet in der Wache vom 11. auf den 16 März d. I. täglich vormittags von 10 bis 12 und nachmittags von 3 bis 5 Uhr statt, sodaß es den in den Nachbarstädten und Ortschaften wohnenden Interessenten ermög. licht ist, ohne allzu große Zeitopfer an dem Kursus teilzu nehmen. Das Honorar für die Teilnahme beträgt 30 Mk. Anmeldungen find möglichst frühzeitig an Herrn Dr. C. DsguiSne, Frankfurt a. M., Stiftstraße 32, zu richten. Gießen, am 13 Februar 1901. Großher^ogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Politische Tagesschau. Der Mörchinger Blutthat widmet die „Straßb. Post" eine Betrachtung. Es wird darin als unmittelbarer Anlaß beS schrecklichen Falles das übermäßige Trinken hervor- gehoben. Dabei erfahren wir, daß die Angabe, Oberleutnant Rüger habe u. a. eine Flasche Sherry getrunken, irrig sei. Nach der „Lothr. Ztg." waren „jedem Teilnehmer aus dem „Ersparnisfonds" ein Glas Sherry, eine Flasche Zeltinger, eine Flasche Carte blanche zugekommen. Es wurde noch mehr getrunken, besonders Bier nach dem Essen." Also zwei Flaschen als offizielles Quantum. Das ist ja nun für einen „leistungsfähigen" Mann nicht zu viel, um leidlich nüchtern zu bleiben, über efl wurde „eben noch mehr getrunken", und da man das im Voraus weiß, sollte man nicht gleich ein Quantum von Amts wegen spendieren, das einen mäßigen Menschen schon von vornherein tüchtig mitnimmt, auch wenn er nicht „noch mehr trinkt". Ein eigentümlicher „Ecsparnis- sondS"! Weiter bemerkt die „Straßb. Post", daß „auf der anderen Seite das Duell in diesem Falle in besonders unheilvoller Beleuchtung erscheint." Am Schluffe heißt es: „Wäre kein Duell in unmittelbarer Aussicht gestanden, hätte man sich nach dem bedauernswerten Zusammenstöße einfach mit den Werten trennen können: „Hauptmann Adams hat, daran ist für alle, die ihn kennen und schätzen, kein Zweifel, m unzurechnungsfähigem Zustande gehandelt. Er wird morgen, bei klarem Bewußtsein von dem Geschehenen verständigt, eine entsprechende Erklärung abgeben": so wäre Rügers That niemals geschehen." Sehr richtig, aber ein Duell stand eben „in unmittelbarer Aussicht". Wer nur eine Ahnung von dem — Ehrencodex — hatte, der wußte: Es wird geschaffen werden. Und so wird es wohl leider bleiben. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen am 14. Februar 1901. Anwesend: Bürgermeister Mecum, die Beigeordneten Georgi und Wolff, die Stadtverordneten Brück, Emme- liuS, Euler, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gaffky, Dr. Gutfleisch, Hanau, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jughardl, fKeller, Kirch, Leib, Loos, Orbig, Petri, Schiele und Wallenfels. Entschuldigt Beigeordneter Grüneberg, die Stadt verordneten Heyligenstaedt, Krumm, Löber, Dr. Schäfer und Schwall. Bürgermeister Mecum bringt eine Eingabe der hiesigen Kohlenhändler zur Kenntnis der Versammlung. Die Händler erblicken in dem am 8. November v. I. gefaßten Beschluß, wonach die Stadt ein größeres Quantum Kohlen anzukaufen und dasselbe zum Selbstkostenpreis an minderbemittelte Einwohner abzulassen beschloß, eine unzulässige Schmälerung ihres, ohnehin durch zwei hier bestehende Kohlen tezugsoereinigungeu erschwerten Gewerbes. Die Unterzeichner der Eingabe richten an die Bürgermeisterei die Bitte, den bezeichneten Beschluß abzuändern. — Die Versammlung be schloß, den Beschluß vom 8. November vorerst aufrecht zu erhalten, nachdem Stadtverordneter Haubach bemerkt, daß öer Beschluß lediglich infolge der hohen Kohlenpreise gefaßt worden, und Beigeordneter Georgi darauf hingewiesen hatte, daß das bestellte Quantum abgenommen werden müsse Die mit Mk. 109 912 abschließende Rechnuna des Neal gymnasiums und der Realschule für 1899/1900 er fordert außer dem Mk. 27 077 betragenden Siaaiszuschnß einen Zuschuß aus der Stadtkaffe im Betrage von Mk. 35 110 in welcher Summe die sachlichen Ausgaben mit Mk. 6200 enthalten sind. Einige auf Grund des neuen Volksschulgesetzes nötig gewordene Aenderungen der Satzungen über die Gehalte der Volksschullehrer an den hiesigen Schulen werden zur Kenntnis der Versammlung gebracht. U. a. en halten die neuen Satzungen die Bestimmung, daß unverheiratete Lehrer mit eigenem Hausstand hinsichtlich der Mietentschädigungen den verheirateten gleich geachtet werden. Bei Versetzung definitiv au- gestellter Lehrer oder Lehrerinnen aus anderen Gemeinden an die Volksschule in Gießen wird die auswärts verbrachte Dienstzeit insoweit in Anrechnung gebracht, als die betreffenden Lehrer nicht in einen höheren Gehalt einrücken, als der nach § 3 sich ergebende Durchschnittsgehalt beträgt. Sonst findet eine Verschiedenheit in der Berechnung der Dienstzeit der aus anderen Gemeinden an die Gießener Schulen versetzten Lehrer und Lehrerinnen gegenüber den ausschließlich an solchen Schulen verwandt gewesenen Lehrern und Lehrerinnen nicht statt. Betreffs der Gewährung von Oktroi-Rückvergütungen stimmte die Versammlung einem Anträge zu, der dahin geht, daß Händler mit Hülsenfrüchten, Wein, Branntwein- und Obstweinhandlungen und Kohlenhändler von der Vorzeigung ihrer zur Wiederausfuhr bestimmten Artikel an den Oktroierhebestellen dann entbunden werden sollen, wenn sie eine geordnete Buchführung haben, und die vorschriftsmäßigen Deklarationen vorlegen, die Metzger bann, wenn sie Versandtbücher führen. Die Genehmigung zur Entbindung von der Vorführungspflicht ist bei der Bürgermeisterei nachzusuchen, die Rückvergütung erfolgt zu besonders festgesetzten Zeiten bei der Stadtkasse. — Stadtverordneter Wallenfels schlägt vor, im Hinblick auf die seit Jahren geplante Revision des Oktroireglements von. der beantragten Aenderung abzusehen. Vürgermeifter Mecum teilt mit, daß in einigen Monaten der Entwurf eines neuen Oktroi Reglements vorgelegt werde; die beantragte Aenderung sei gewissermaßen als Anfang zur Revision zu betrachten. Beigeordneter Wolff bezeichnet die beantragte Aenderung als eine Verbesserung des bestehenden Reglements. Der Antrag wird zum Beschluß erhoben. Zur Verbesserung des Bodens in der städtischen Gehölzschule hinter den Eichen, für Herrichtung des Spaliers und Neuanpflanzungen werden 550 Mk. bewilligt. Dem Verkauf eines Magazingebäudes und eines Schuppens im Hof der Neu mühle auf Abbruch zum Preis von 575 Mk. an die Firma Birkenftock u. Schneider wird nachträglich Genehmigung erteilt. Die folgenden Baugesuche, bei denen es sich um Dispens von einigen Bestimmungen der Allgem. Bauordnung und des Ortsbaustatuts handelt, werden befürwortet: 1) Baugesuch von Philipp Kröck für die Landmannstraße (Gesuchsteller will einen Ecker von 70 Ctm. Ausladung anbringen, sowie ein Geschoß in Fachwerk ausführen); 2) Baugesuch von Kaspar Müller für dieselbe Straße (Anbringung eines Erke-'s und Ausführung eines Geschoffes in Fachwerk); 3) Baugesuch von Wilhelm Rinn von Heuchelheim für dieselbe Straße (Anbringung eines Eckers und Verminderung der Durchfahrtbreite auf 1 Mtr. 30 Ctm.); 4) Baugesuch von Hubert Heinz für dieselbe Straße (Anbringung eines Balkons und Verminderung der Durchfahrtbreite auf 1 Mtr. 30 Ctm.); 5) Baugesuch von M. Aberrnann für dieselbe Straße (Aenderung der Baufluchtlinie); 6) Gesuch von Stein u. Meyer für dieselbe Straße (Ausführung eines Teiles in Fachwerk, Anbringung eines Erkers, Verminderung der Durchfahrtbreite auf 1 Mtr. 30 Ctm.) — Beigeordneter Georgi empfiehlt Aenderung der baugesetzlichen Bestimmungen, damit den zahlreichen Dispensgesuchen in Zukunft vorgebeugt werden könne. — Bürgermeister Mecum bemerkt, daß die Abänderung der Allgemeinen Bauordnung Gegenstand einer im Lause dieses Jahres stattfindenden Zusammenkunft der Städtevertretungen sein werde; es werde dann auch eine Aenderung des OrtSbaustatuis eintreten können. — Stadtverordneter Haubach vertritt die Ansicht, daß viele Be ratungSgegenstände ohne vorherige Kommisfionsberatung erledigt werden könnten. — Bürgermeister Mecum spricht sich )afür aus, daß über Dispense die Kommission zu entscheiden labe. Stadtv. Dr. Gaffky vertritt denselben Standpunkt. — Beigeordn. Wolfs hält Plenarberatung ohne KommissionS- leratung für bedenklich, er glaubt, daß die Vorarbeit der Kommission die Sache eher fördere; auch sei es für den Boi sitzenden bester, wenn er durch die Kommissionsbeschlüste gedeckt sei. — Stadtoerordn. Petri bezeichnet die bisherige Hebung für gut; die nachfolgende Plenaiberatung sichere bie Kommission vor jedem Verdacht. — Stadtoerordn. Kirch verspricht sich von einer Aenderung der Geschäftsordnung keinen Vorteil, eine Kommission könne die Sache bester spruchreif machen. — Slad^verordn. Haubach erklärt, seine Anregung beziehe sich nur auf unwichtige Dinge, er sei der Ueberzeugung, daß damit der Geschäftsgang vereinfacht werde. Dem Vertrag zwischen der preußischen Eisenbahnver- waliung, den Buderus'schen Eisenwerken und der Stadt Gießen über die infolge des Umbaues des hiesigen Bahnhofes notwendig gewordene Beilegung eines Tests des Mittelwegs bezw. Geländeaustausch stimmt die Dersamm lung zu. Die Siadt sichert sich das unbeschränkte Recht, in dem an den EisenbahnfiskuS abgetretenen Gelände Leitungen für Gas, Wasser und Elektrizität zu legen. Die Stadt giebt 1956 Qu.-Mtr. ab und erhält 2047 Qu.-Mtr. Die Gesuche um Erlaubnis zum WlrtschaftSbetrieb a) des Pe ter Arft (Forsthaus Hochwart), b) Kar l Schmid (LiebigShöhe) werden befürwortet. Buren-Vortrag. -P- Gießen, 15. Februar. Schluß. Herr Rich. Alten darf setzte seinen Vortrag im Altdeutschen Verbände etwa folgendermaßen fort: Der tapfere D e W e t sagte: „Ich kämpfe, bis die -Pinder groß sind." Welche Gefühle die Brust solcher Männer durch- zogen haben mögen, als sie erfuhren, daß Lord Roberts alle Farmen unter irgend einem Vorwande niederbrennen lassen, das ganze Land in eine Einöde verwandeln wollte? Es war eine niedrige Rache, so sagt Altendorf, als solche Maßregeln angeordnet wurden, ein Zeichen ohnmächtiger Wut, da er den Feind nicht fassen konnte, verlassene Farmen zu zerstören. Aber wie täuschte sich der „gute Mann!" Die Wirkung war doch eine andere, als er beabsichtigt hat. Der Haß gegen die Engländer verdoppelte sich, die Wankelmütigen griffen aufs neue zu den Waffen, nm, wie der Redner sagte, dieses „übermütige Jnselvolk", das seine schmutzigen Finger nach jedem fremden Gute ausstreckt, mit vereinter Kraft zurückzuwerfen, daß es dereinst, so Gott ivill, mit Schmach und Blut bedeckt, den Schauplatz seiner Thätigkeit verlassen müsse. Aber nicht die Verluste von Haus und Hof waren die herbsten, nein, der Tod forderte furchtbare Opfer, keine Familie fast ist verschont geblieben. Vom höchsten bis zum einfachsten Manne, alle haben teure Tote zu beklagen. Kommandant Botha verlor sein Weib, der kühne De Wet hat Frau und Kind ins Grab sinken sehen. „Es ist eine große Rot, e i n Wehruf, der igen Himmel um Rache schreit, der diese Männer kalt und hart werden ließ gegen jede Gefahr. Sie haben ihrem Leben “nur ein Ziel gesetzt: die Eindringlinge zu verjagen, dem Lande Frieden und Glück iviederzugeben. Einig sind die Buren trotz aller gegenteiligen falschen Meldungen. Weiter erzählt Altendorf, daß er anfangs September vorigen Jahres auf dem Rückzüge von Belfast folgendes Erlebnis hatte. Sie waren in der Nacht angekommen und wunderten sich schon, aus der Ferne große elektrische Be- leuchtting gesehen zu haben, die den paar Häusern das Aussehen einer großen Stadt gab. Als sie näher kamen, wurden sie aufgeklärt. Ein großer Platz war mit hohen, doppelten Zäunen von Stacheldraht umgeben, rings herum brannten Bogenlampen und Wachtposten der Buren standen überall. Es war nämlich der Platz, wo die 1900 englischen Gefangenen feit einigen Monaten bewacht wurden. Fetzt ließ der Buren-General Ben Viljoen alle Gefangenen heraustreten und verkündete ihnen, daß er )ie frei ließe. Die durch die lange Gefangenschaft mürbe gemachten englischen S ö l d l i n g e, so sagte der Redner standen zuerst ungläubig da, als fte aber merften, daß der General es ernst meinte, brachten fte in ihrer er> bärmlichen Freude ein dreifaches Hoch auf de« General und die Buren aus. Es war, wie Altendors sagte, ein lächerlicher, entwürdigender Anblick, als diese Menschen der vorderste trug ein Handtuch von zweifelhafter Farbe und Beschaffenheit als weiße Flagge an einem Stabe, durch die Reihen der Buren zogen und die Bündel, die sie in der Eile zusammengerafft, von sich warfen. Kaum waren die letzten Reihen vorbeigezogen, als ein alter Bur an den General mit den Worten herantrat: „General, erst heute morgen habe ich zwei Gefangene gemacht, aber ich werde keinen mehr bringen, wenn Tu sie doch wieder frei läßt." Ben Viljoen erwiderte ruhig: „Daran thust Tu ganz recht, Ohm, aber sieh, in ein paar Tagen kommen bie Engländer hierher und befreien dann die Gefangenen, die uns doch hinderlich sind, mit Gewalt, und sollen wir ihnen den Ruhm gönnen? Lieber lassen wir sie jetzt laufen, denn das sind doch keine brauchbaren Männer mehr." Ter alte Bur trat zufrieden zurück. Als am 30. Juni Altendorf auf dem Kriegsschauplätze angekommen war, hielt Paul Krüger in Machadadorp eine Rede mit den derbsten Worten, die man in (ru P , o erzählt der Redner, unmöglich veröffentlichen konne^ Präsident Krüger forderte seine Bürger aus, äußerst^ stand zu leisten. Im Laufe seiner begeisterten R 0 will mc Lintersche" öS al?' ich hübe id) vernommen Tnchlerha war alsda lammen- - feie sollen, jiger Slra Vcüi) gel^ lein wegen Zeuges f Msa- mannM mdit * vatiflod «ar fie 'hn eben Aui die SöN wo bleibt ff gesagt haben Verletzung ve Linier nut Bissens nut dah Liibke nicht gesagl Angell. Mo Innern. Elei gcflogte t)at. -orsührung bereits gesch hieraus: Nos zu laben. Ze im Mz 189 ihn niemal1 Anna §o' mann. Ich auch einnid glaube, ich sehen. Beil sah ich den noch einen j Genau konnl drehte. Pvi Zeugin: 1 Moritz und daß sich I Schweigg men, daß j wohl. Rec 1480 Vorjahr um in in Der neue Konitzer Prozeß 2d 520 12V3°/o 202 000 87o/o 18 000 4 000 2000 Fällen, 875 „ 140 „ 51 „ 160 „ General einen Angriff auf Johannesburg gemacht habe, das doch fast diagonal am anderen Ende Transvaals liegt. I Er muß also einen ungeheuren Bogen gemacht, sich zuerst nördlich, dann sehr lange westlich und schließlich südlich! gewandt haben, indem er sich zuerst mit Botha, dann mit Delarey vereinigte und sicherlich hat er bei der letzten Schlacht in den Magaliesbergen, in der die Engländer Gepäck und Kanonen verloren, keine unbedeutende Rolle gespielt. 14 Tage später griff er Johannesburg an und jüngst erhielt man wieder Nachricht von einem gelungenen Angriffe auf Johannesburg. Ben Viljoen ist selbst ein Johannesburger Bur, sein Bruder unter ihm Kommandant des Johannesburger Kommandos. Es ist sein sehnlichster Wunsch, seine Vaterstadt vom Feinde zu säubern. Nach einer kurzen Pause geht Altendorf zu dem schwärzen Christian, dem tapferen General De Wet über. Sein Name ist heute weit berühmt und seine Thaten werden von allen Nationen mit Interesse verfolgt. Die Not seines Vaterlandes hat ihn zu dem gemacht, was er jetzt ist: der Nationalheld seines Volkes. Noch vor Jahresfrist war De Wet ein unbe- kannter Pferdehändler, heute ist er der Schrecken seiner Feinde, der Liebling der Buren, ja der halben Welt geworden. Nie ist er unthätig, immer bereit und kühn in der Gefahr. Sein Werk ist der jüngst erfolgte Einfall in das Kapland. Ueberall hebt die Empörung gegen England drohend ihr Haupt und „wehe dann dem englischen Heere", wenn der Zweck De Wets erreicht wird, die Afrikander zum Aufstand zu bewegen. Er ist dazu auf dem besten Wege. Während jetzt Steijn und De Wet im Süden das Feuer des Aufruhrs schüren, so ruft der Redner aus, drohen im -Osten Ben Viljoen und Delarey, jeden Augenblick bereit, die Fackel des Krieges vor Johannesburg, Kimberley und Pretoria neu zu entzünden. Im Norden macht Botha dem Feinde, dessen Kräfte erlahmen und zersplittern, äußerst schwere Arbeit. Mitten durch das Land ziehen kleinere Abteilungen der Buren, hier und dort den Engländern Schaden zufügend, Munition erbeutend. So wird die englische Armee in fortwährender Aufregung gehalten, sie ist gezwungen, überall hin Mteilungen ihres Heeres zu senden und der Ueberdruß der Truppen, die jetzt schon über ein! Jahr in Afrika weilen, wächst Tag für Tag. Die Mühlen der Buren, sagt Altendorf, mahlen wie die Gottes-Mühlen, langsam aber sicher. Die englischen Verluste werden durchschnittlich laut Statistik auf 5000 pro Monat geschätzt. Im Vertrauen auf ihr Recht kämpfen die Buren weiter, und, so schloß Mtendorf seinen interessanten Vortrag, möge dereinst die Sonne der Freiheit aufgehen, dem Burenvolk wieder Frieden und Freiheit geben, wonach es lechzt und wofür es sein Herzblut gegeben hat. fünfte hat Rechtsauskünfte in rund . . landw. fachtechnische Ratschläge tierärztliche Ratschläge in . . bautechnischss Ratschläge in . - Auskünfte allgemeinen Inhalts Mitglieder, also . dem Kleingrundbesih nath ist hinter mir gegangen?" Landrichter Zimm e r- mann: Ich kann mich an den Vorgang nicht erinnern. Zeugin Fräulein Käthe Pellinath: Ich habe eines Abends Moritz Levy mit Winter vor dem Levyschen Hause (Bravo!) Die Kassenbilanz für Im Frühjahr 1899. Präsident: Winter soll mit der Tuchler aber erst im Winter 1899/1900 poussiert haben? Zeuge schweigt. , Schlossergeselle Malinski: Ich bin mit Winter in einer Klasse und auch im Turnverein zusammen gewesen. 1898 habe ich Hellwig den Winter gezeigt, weil Winter mit der Tuchler poussierte. Ich habe Winter mit Levy nicht Die achte Generalversammlung des Bundes der Landwirte. Fortsetzung. Direktor Dr. Hahn: M. H.'. In 8 Tagen sind es gerade 8 Jahre, seit wir uns zum ersten Male in Tivoli versammelten. Wenn seitdem die Ideen des Fürsten Bismarck in immer weitere Kreise hinausgetragen worden ^Zu?Belebung der Bundessache und zur Weiterverbreit- una der Bundes-Anschauungen, sowie zur Gewinnung neuer Anhänger wurden im Jahre 1900 über 9000 Versammlungen im ganzen deutschen Reiche abgehalten. Der Bundbe- teiliqte sich in 39 Wahlkreisen bei den im Dezember 1900 vorgenommenen Neuwahlen für die Kammer der Abge-1 ordneten des Königreichs Württemberg und brachte 13 seiner; Kandidaten durch. (Bravo!) Der Zentralverwaltung des Bundes erwuchs au» dieser auf der ganzen Linie erweiterten Thätigkeit eine bedeutend vermehrte Arbeitslast. . . Ueber die Kassenverhältnisfe können wir nur erfreuliche Mitteilungen machen insbesondere be- weist die Tbatsache, daß die Mitgliederbcitrage für 1900 bi6 auf einen ganz geringen, nicht nennenswerten Prozent, fatz (1 pCt.) am Schluß des Jahres eingegangen waren, wie groß die werbende Kraft des Bundesgedantens heute ist, und wie lächerlich! die Ausstreuungen unserer Gegner sind, es ginge mit dem Bund der Landwirte abwärts. stehen sehen. . . Zeugin Dien st mädchen Hoppe: ^zch habe 189.) der dem Fleischer Hoffmann gedient. Winter ist oftmals dort gewesen. Levy war auch einmal bei Hoffmann. Levy ist mit Winter einige Male durch die Danzigerstraße gegangen und hat mit ihm gesprochen. , Der Präsident fragt mehrere Zeuginnen, ob sie Winter vielleicht mit dem Kaufmann Kartstock, der Winter sehr ähnlich gesehen haben soll, verwechselt hätten. Samt- . , liche Zeuginnen verneinen dies. Auf Befragen des Rechts- JanroaltS Sonnenfeld erklärt die Zeugin Hoppe: ES ist richtig, daß ich im Maslof-Prozeß die Photographie Winters nicht herausgefunden habe. Ich habe ihn oben find und sich Geltung verschafft haben, so ist das unser Verdienst. (Bravo!) Seine Warnungen fanden keine Beachtung und die Folgen davon waren die schweren Zeiten, die über die deutsche Landwirtschaft hereinbrachen (Sehr richtig') Der Reichskanzler Fürst .Hohenlohe hat zwar angeblich den verhängnisvollen Weg seines Vorgängers ver ss ident (alte Herr fast außer Fassung, fein Leibarzt trat an ihn heran, wollte ihn verhindern zu sprechen und bat ihn mehr Rücksicht auf seine Gesundheit zu nehmen. Ohm Paul aber wies ihn zurück und sagte „ich muß meinen Burgern lagen, wie die Sache steht". Er sprach wie ein Vater zu seinen Kindern und die Anwesenden brachten stürmische Hochs auf I ihren Ohm Paul aus. _ .. I Der Präsident des Oranje-Freistaates, Stei)n, eckte nach der Belfaster Schlacht mit nur 50 Mann Bedeckung quer durch das ganze, vorn Feind besetzte, Transvaal zu feinem Freunde Krüger nach Nellfpruit, um, bevor letzterer seine Reise nach Europa anträte, ihn noch einmal zu sehen, und mit ihm die wichtigsten Schritte zu besprechen. Ob sie sich Wiedersehen werden? Alsdann kehrte Steijn nad) I dem Süden zurück. In den ersten Tagen des September vorigen Jahres'kam er zu dem General Ben Viljoen und I hielt, so fährt der Redner fort, eine von Freiheitsliebe zeugende Rede an die Truppen dieses Generals. „Glaubt Ihr", so sagte er unter anderem, „daß man die Freiheit in einem Jahre erringen kann? Die Freiheit ift ein Diel zu köstliches Gut. Ich kenne einen Freiheitskrieg, der 80 Jahre dauerte. Ihr müßt kämpfen und wenn Ihr alles verliert! Sehet mich an, meine Familie war zahlreich und ist zu-l sammengeschmolzen, wir waren reich und jetzt ist uns nichts I mehr geblieben als diese Büchse!" Dabei schwengte der begeisterte Präsident seine Büchse und die Transvaaler, Deutsck/en und sonstigen Ausländer jubelten ihm zu. Die Buren unter Ben Viljoen lagerten, so fährt Altendorf fort, fast 8 Tage lang unthätig, als eines Morgens Kanonendonner vernommen wurde. Gegen Mittag erhöhte sich der Schlachtenlärm und endlich kam der langersehnte Bote vom General Botha. Nun gings vorwärts. Sie ritten den ganzen Tag bis tief in die Nacht hinein auf Ermelo zu. Plötzlich wurde eine Meldung gebracht, wonach Ermelo schon von den Buren aufgegeben worden fei, nachdem sie in der Flanke umgangen wären und der Rückzug bedroht schien. Das amerikanische Kommando (der Buren) war dabei so sehr ins Gedränge geraten, daß es sämtliche Pferde verlor und von den Engländern verfolgt, zu Fuß flüchten mußte. Am folgenden Morgen begann abermals der Rückzug und mit sinkender Sonne erreichten sie ein kleines Goldstädtchen in der Nähe von Baberton, wo sie die 'Unglücksbotschaft | hörten, daß Leydenburg gefallen und sie vom Rückzüge ab- geschnitten seien. Trotzdem war alles guten Mutes. Im Schulhause versammelte sich das deutsche Korps, Heimat- Heber wurden bis tief in die Nacht hinein beim Kerzenschein gesungen. Mit Sonnenaufgang saßen sie schon wieder zu Pferde. Der englische Heliograph ließ zur Linken seine Blitze zucken und zwar nach dem Orte, nach dem die Reiter auf cem Weg waren. Zur Schlacht war es nicht gekommen, bei seiner Ankunft fand das deutsche Korps keine Spur vom Feinde. Als es dann in Hektorspruit ankam, rückte General Ben Viljoen gerade durch das Buschfeld nach Norden zu ab. Zwei Tagereisen konnte das deutsche Korps keinen Tropfen Wasser finden und 14 Tage später trat es bei Korn atipoort über die Grenze. Was aber, sagte Altendorf, wurde aus Ben Viljoen. Mit Staunen hat der Redner vor längerer Zeit gelesen, daß der Mitglieder, also...... • • • • • • • • * ' bau Handwerkerstände oder irgend einem gewerblichen Berufsstande mehr als..... • • • • • • • • • M'tglteder, mithin hat eine Zunahme auch dieser gegen das genau gekannt. Zeugin, Dienstmädchen Tuszyk: ^ch habe beide einmal zusammen durch die Danziger Straße nach dem Markt gehen sehen. Das Dienstmädchen Dahms hatte rote Hande vom Kirschenpflücken. Sie sagte: „Ich habe solch rote Hände, als ob ich jemand geschlachtet hatte. Die Winter geschlachtet haben, werden auch solch rote Hande gehabt haben. Wenn die Polizei das sieht, wird sie mich sofort einsperren." Präs.: Haben Sie nicht auch gesagt, daß Winter mit Levy zusammen gegangen sei? Zeug in: Nein. Die Dahms diente bei dem jüdischen Kaufmann Altmann und hielt zur Judenfache, die Juden könnten den Mord nicht gethan haben, deshalb haben wir nicht darüber gesprochen. Sie hat nur zur Frau Postsekretar Wolmskr gejagt : , Ich sage gar nichts. Wenn's dazu kommt, werde ich sagen". Dem Dienstmädchen Marie Dahms, das als- . dann als Zeugin erscheint, bemerkt der Präsident Land-Gerichtsdirektor Schwedowitz: Der Umstand, , daß Sie früher bei Juden gedient haben, darf Sie nicht dazu verleiten, zu Gunsten der Juden auszusagen. Zeugin Dahms: Ich diene jetzt bei einer christlichen Herrschaft. .Ich habe mit der Tuszyk davon ge- I sprachen, daß Levy leugnet, mit Winter verkehrt zu haben. I Die Tuszyk hat aber nicht gesagt, daß sie beide zusammen gesehen habe. Zeugin Tusznk: Das habe ich nicht gesagt, weil die Dahms sagte: „Die Juden haben Winter nicht geschlachtet, das müssen Christen gewesen sein." Zeugin Dienstmädchen Milke: Als ich hörte, daß die Tuszyk im l Speisiger-Prozeß vernommen wurde, habe ich mich gewundert, daß sie nichts mit mir über ihre Wahrnehmung des Verkehrs Winters mit Levy gesprochen hat, da wir doch häufig über den Winterfchen Mord gesprochen haben. Post- ' sekretar Niwolinsky: Die Tuszyk ist ein durchaus wahr- heitliebendes Mädchen, das vor Gericht nicht die Unwahrheit sagt. Etwa drei Wochen vor dem Speisiger-Prozeß erzählte ie mir, daß sie zwischen Winter und Levy einen Verkehr wahrgenommen habe. Ich sagte ihr, das müsse fte der Polizei anzeigen. Sie sagte, sie wolle nicht zur Polizei gehen; sie fürchte sich, eingesperrt zu werden. Zeugin Frau Postsekretär Niwolinsky: Zwei oder drei Dage nach dem Winterschen Morde zeigte die Tuszyk mit dec «Hand nach dem Halse und sagte: „Moritz, Moritz, wo halt Du Winter gelassen?" Auf mein Befragen, was das za bedeuten habe, sagte sie: „Die Juden müssen Winter ge* schlachtet haben; denn Moritz Levy ist stets nut Winter zu- ™ 7-----o.* fnntp; „Wenn das wahr ist. zusammen gesehen. . , Zeuge Klempnerlehrling Büttner: Ich habe einige Male gesehen, daß sich Moritz Levy und Winter grüßten. Verteidiger Rechtsanw. Sonnenfeld: Ist es richtig, daß Sie beim Untersuchungsrichter gesagt haben, Schlichter habe stets davon gesprochen, er habe die Beiden nur einmal zusammen gesehen? Zeuge: Nein. Schlichter hat gesagt: er habe sie häufig zusammen gesehen. Zeuge Hilfsgefangenaufseher Nagorra: Ich Jfiabe Winter mit Levy mehrfach zusammen gehen, stehen und sich grüßen sehen. Auf Befragen des Verteidigers Rechtsanw. Sonnenfeld giebt der Zeuge zu, daß infolge einer Beschwerde des alten Levy wegen falscher Beurkundung einer Zustellung das Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet worden sei und mit seiner Bestrafung endete. Es sei richtig, daß er angezeigt habe, Moritz Levy habe sich an einer Schlägerei beteiligt. Er habe den Eindruck gehabt, daß, als sich Hugo Levy mit dem Fleischer Davidsohn wegen eines Kalbes auf dem Markte prügelten, Moritz hinzugekommen sei und sich an der Prügelei beteiligen wollte. Es sei auch richtig, daß er wegen feiner schwachen Augen aus dem Badedienste entlassen worden sei. Er brauche aber nur zum Lesen eine Brille. Sonst sehe er sehr gut und weck. Zeugin Frau Maurermeister Krügner: Es fiel mir auf, daß Winter, der in der Tanzstunde immer sehr stolz ! unb vornehm auftrat, vor dem Levyschen Hause stand und mit dem Fleischer Moritz Levy freundschaftlich plauderte Als es bekannt wurde, daß Moritz Levy den Verkehr mck Winter leugnete, sagte meine Tochter: „Ich habe beide selbst zweimal zusammen gesehen". Die Tochter der Vorzeugin, Fräulein GertrudKrua - ner, bekundet: Ich lernte Winter in der Tanzstunde kennen und habe Winter mit Moritz Levy bestimmt ziveimal vor der Hausthür des Levyschen Hauses stehen sehen Rechtsanw. Sonnens eld: Ist es richtig, daß Sie gesagt I haben, Fräulein Pellinath sei hinter Ihnen gegangen. Zeugin: Nein. Verteidiger Rechtsanw. Son neu seid: Ich beantrage, die protokollarische Aussage der Frau krügner vorzulesen, aus der hervorgeht, daß diese aus- qesaqt hat, ihre Tochter habe ihr erzählt, Fräulein Pellinath sei hinter ihr gegangen. Frau Krügner: Das mutz lein Irrtum sein. Meine Tochter hat nur gesagt: die Pellinath habe auch beide gesehen. Aber als Winter |ie gegrüßt habe, das sei am andern Tage gewesen. | Landrichter Zimmermann: Ich habe protokolliert, wie die Zeugin ausgesagt hat. Wenn sie gesagt hatte, .... i.-iy c^nfir 1900 ergab in der ich hätte sie falsch verstanden, danii hätte ich das im proto- «ÄS«>. » L'L«. Zeuge Schriftsetzerlehrling Hellwig: Winter ist mir vom Schlossergesellen Malinski gezeigt worden. Viel spater habe ich Winter mit Levy zusammengesehen. Präsident: Weshalb hatten Sie ein solches Interesse an Winter?,,------ „ <>. - Zeuge: Weil Winter die Selma Tuchler poussierte. Prä- sammen. gegangen . jatl jagte. nntmnrtetr Wann zeigte Ihnen Malinski Winter ? Zen ge:| dann bist Du eine gute Zeugin . Die Tuszyk antwortet . lassen, und wieder Bisrnarcksche Worte m den Mund genommen, seine Thaten dagegen waren Caprivische. (Sehr richtig') Ob es unter dem jetzigen Reichskanzler miders werden wird, müssen wir abwarten. Er muß durch die Thaten beweisen, daß es ihm mit seinen Worten ernst ift;! davon wird unser Endurteil über ihn abhangen. (Bravo.) Es gilt, den Gegnern gegenüber stets auf der Wacht zu bleiben; unsere heutige herrliche Versammlung beweist, daß wir es sind. (Bravo!) Unser Bund hat am 1. Februar 1901 232 000 Mitglieder, also fast eine viertel Million unter seiner Fahne vereinigt. Dies bedeutet eine Zunahme im vergangenen ^zahre um 26 000 Mitglieder (Bravo!) Von diesen Mitgliedern wohnen: östlich der Elbe 110000, westlich der Elbe 122 000 (hört! hört!) _ Die Verschiebung der Mitglieder nach. Westen nimmt also stetig ihren Weg weiter und der Bund der Landwirte wird nun bei unfern werten Gegnern wohl bald offiziell den Namen „Die Westelbier" (sehr gut) annehmen muffen. Es haben sich dem Bunde im vergangenen Jahre allein in Bayern 2500 und in Württemberg 1200 Berufsgenossen angeschlossen. Von den gefauuen Mitgliedern gehören . . • • • ■ dem Stande der Großgrundbesitzer (hört! hört!) an, also Vs Jo. (im Jahre 1900 .. . 1506), dem mittleren Grundbesitz............ erteilt •» Von der Thätigkeit der Abteilung für Buchführungs- l wesen können wir erfreulicherweise feststellen, daß sie es verstanden hat, die Ueberzeugung von der Wichtigkeit und Notwendigkeit einer geordneten Buchführung in immer größeren Kreisen auch der bäuerlichen Bevölkerung zu verbreiten, so daß die Abteilung heute bereits in 1346 Wirtschaften die Buchführung des- Bundes der Landwirtc: em- geführt hat, die für 287 Wirtschaften in Berlin laufend geführt bezw. kontrolliert wird. ' Die landw. technische Abteilung hat irn Jahre 1900 die Lieferung von über 2 einhalb Millionen Zentner Dung^ und Futtermittel an Bundesmitglieder vermittelt, durch I ibie sie in bie Sage versetzt war, den Beziehern ca. loO 000 Mark an Rabatt zu gewähren An Original-Saatgut wurden rund 246 000 Kilo, also rrr qr; SRrnient mehr, als im Vorjahre, vermittelt. Die Verkaufsstelle für Maschinen hat für 240 000 Mark Maschinen rc. an die Bundesmitglieder geliefert. Die Genossenschaftsabteilung hat im Revisionsverband des Bundes der Landwirte 373 Genossenschaften verewigt, von denen sie im Jahre 1900 164 gegründet hat Schließlich erwähnen Wir noch, daß die Bibliothek des Bundes der Landwirte im vergangenen Jahre teils käuflich, teils qeschenkweise eine Vermehrung von 455 Bänden erfuhr, so daß sie heute aus 8000 Bänden besteht. Sie sehen aus diesen Zahlen, daß der Bund der | Landwirte auch bestrebt ist, auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Selbsthilfe feinen Mitgliedern an die Hand zu gefiert. (Bravo') Unser politisches Glaubensbekenntnis lautet: Er st Heer, dann Flotte; erst eine kraftvolle nationale Mittelstandspolitik, dann erst überseeische WeltpolE Deutschlands Schicksal ist untrennbar mit dem Schicksal von Deutschlands Landbevölkerung verknüpft. (Lebhaftes Z Bravo!) Zweierlei tfiut not. Erstens, daß die Parteien in den Parlamenten sich die Anschauungen der Vertreter ' her Landwirtschaft zu eigen machen und zweckens, daß! - bie Regierung das, was an ihr liegt, dazu tfiut, nm die ) Beschlüsse der Parlamente zur Ausführung zu bringen. (Lebhaftes Bravo!) Gelingt es dem Bunde wie bisher seine Bewegung immer mehr zu stärken, und seine Ansichten in immer weitere Kreise hinauszutragen, dann mutz unserer guten und gerechten Sache der endliche Sieg werden. (Bravo!) Die deutsche Landwirtfchast lebe hoch! hoch! hoch! (Brausender Beifall.) Fortsetzung folgt. «SinnaWe eben U-b-rschutz gegen d,e »u8ga»e m Mg.'I«mt>ter mit Die Abteilung für Versicherungswesen h-t im Wr Uo o <5 6- Verdingung. Die Räumung von Flut- gräbeu in der Gemarkung Gießen, geteilt in zwei Los?, soll Samstag den 23. Februar d. I., vormittags IIV2 Uhr, öffentlich verdungen «erden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns aus Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin oaselbst einzurnchen. Zuschlagsfrift 20 Tage. GLßen, 13. Februar 1901. Das Stadtbauamt: Schmandt. 1350 5 | Bester als bei jedem anderen Frühstück Samstag den 2. Mar; 1901, nachmittags 2'/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgencht die dem Handelsgärtner Friedrich Schmitz in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 33 Nr. 9«/io — 1819 qm Grabgarten am Allenfeld bei den Gärten, Flur 83 Nr. lOi/io — 156 qm Hofraite daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. Januar 1901. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. 727 B •! E Verdingung vou Fuhriöhueu. Die Abfuhr von Straßen kehricht imRrchnungrjahr 1901/2 nach verschiedenen städtischen Wiesen soll Samstag deu 23. Februar d. I., vormittags ll3/4 Uhr, öffentlich verdungen werden. Die Abfuhr umfaßt co. 1830 cbm, die in 4 Lose geteilt sind. Die Bedingungen liefen während der Dienststunden bei ur.ö auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis zum genannten Termin daselbst einzureichen. Zuschlagsfrist 20Tage. Gießen, 13. Februar 1901. Das Stadtbauamt: Schmandt. 1349 Verdingung von Fuhrlöhueu. Das Anfahren von Holz re. für die städtischen Anstalten sowie die Leistungen derTages- fuhreu für das Rechnungsjahr 1901/02 sollen Samstag deu 23. Februar d. I, vormittags lls/4Uljt?,öffent‘ lich verdungen werden. Die Bedingungen liegen bei uns auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten T rmin einzureichen. Zuschlagsfrist 20 Tage. Gießen, 13. Februar 1901. Das Skadtbauamt: Schmandt. 1348 Hartmanns Gesundheitsbinden zu haben in der 1183 Adler Drogerie, SellerSweg 39. Otto Schaaf. Gebrüder Ker-ur I Weizenmehl pr. Pfund 15 Pfg., 5 Pfund » 14 Pfg., IO Pfund ä 13 Pfg. rm Buchen-Stöcke, „ Eichrn-Stöcke, M Nidrl-Stöcke. Gießen, 13. Februar 1901. Der Großh Kreisbauinspektor: Stahl. 1340 Der Anfang ist auf der Kreisstraße Lich — Hattenrod am Waldeingang. Lich, den 13. Februar 1901. Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 1329 ZudoWus-Nnkmf bereits gestllte» Hohes. Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote in verschlossenen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift „Holz-Submission" bis spätestens den 32. Februar d. bei der unterzeichneten Großh. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Später eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt. o-.l_.-_ lflm Die Eröffnung der eingelaufenen Schreiben erfolgt am folgenden Tage, d. h. am 28. tfebruarihu , vormittags 10»/, Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Büreau in Lich m Gegenwart der etwa ErfAlenenen Bieter. Die Gebote sind getrennt nach Waldeigentümer, Holzart und Sortiment pro Raummeter und Festmeter (ohne Rinde gemessen) einzureicken und zwar ohne ieden Vorbehalt. Die ^^Abn Vn- kaufSbedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen baden, sind ber betreffenden Waldeigentümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken bei uns zu beziehen. Sämtliches Holz tft 3gunfd) im zg^de vorgezeigt nach vorheriger Anmeldung bei den unter Ord.-Nr. 1 bis 3 angeführten gleichnamigen Großherzoglichen Bürgermeistereien. gefaßt haben: „Sie könnten das Fräulein wegen Körperverletzung verklagen. Ich bin Zeuge". Präs.: Haben Sie Winter mit Levy zusammen gesehen? Zeugin: Meines Wissens nicht. Präs.: Angeklagter, es ist Ihnen bekannt, daß Lübke diese Bekundung machte. Weshalb haben Sie nicht gesagt: Tas war nicht Winter, sondern Hartstock? Angekl. Moritz Levy: Ich konnte mich nicht sofort erinnern. Verteidiger Nechtsanw. Appelbaum: Der Angeklagte hat mir das im Gefängnis erzählt. Ich habe seine Vorführung aber nicht beantragt, da die Voruntersuchung bereits geschlossen war. Ter Gerichtshof beschließt hieraus: Rosa Easpary und Frl. Lichtenberg als Zeuginnen zu laden. Zeugin Frl. SelmaTuchler: Ich habe Winter im AUirz 1899 in der Tanzstunde kennen gelernt. Ich habe ihn niemals mit Levy zusammen gesehen. Zeugin Frl. A n n a Hofsmann, Tochter des Fleischermeisters Hofsmann. Ich kannte Winter. Er kam oftmals zu uns. Er hat auch einmal bei uns Klavier gespielt und gesungen. Ich glaube, ich habe Winter einmal mit Levy zusammen gehen sehen. Beim Photographen Heyn in der Danziger Straße sah ich den Gymnasiasten Bock, Moritz Levy, Nottasch und noch einen jungen Mann, der der Figur nach Winter war. Genau konnte ich ihn nicht erkennen, weil er mir den Rücken drehte. Präs.: Hat Winter einmal über Levy gesprochen? Zeugin. Nein. Winter sagte nur einmal: „Da steht Moritz und hat nichts zu thun". Einmal habe ich gesehen, daß sich beide grüßten. Erster Staatsanwalt Dr. Schweigger: Sie haben als selbstverständlich angenommen, daß sich Winter und Levy kannten? Zeugin: Jw- wohl. Rechtsanw. Sonnenfeld: Weitere Thatsachen „Ich wikl nicht gern vor Gericht kommen. Wenns aber sein muß, dann will ich Zeugin sein". Alsdann habe sie oft mit der Tuszyk über den Winterschen Mord und Winters Verkehr mit Levy gesprochen. Zeugin Dienstmädchen Hallweg: Ich habe mich mit der Tuszyk oftmals über den Winterschen Mord unterhalten. Tie Tuszyk hat mir aber niemals von dem Verkehr Winters mit Levy etwas erzählt. Schließlich hat sie mir gesagt, sie habe einen Termin bekommen, um über den Verkehr Winters mit Levy auszu- Hat die Tuszyk gesagt, daß sie einen vahrgenommen habe? Zeugin: Nein, sagen. Präs.: Hat die Tuszyk gesagt, daß sie einen solchen Verkehr wahrgenommen habe? Zeugin: Nein, als ich gehört, daß Die Tuszyk vernommen worden war, habe ich mich mit der Tahms gewundert, daß die Tuszyk vernommen würde. Fräulein M eta Caspary: Selma Tuchler hat mir im Januar 1900 Winter vorgestellt. Ich war alsdann oftmals mit Winter auf der Eisbahn zusammen. Selma Tuchler kannte Winter schon lange. Präs.: Sie sollen Winter in Gegenwart Moritz Levys in der Danziger Straße aus die Schulter geklopft haben. Dabei soll Levy gesagt haben zu Winter: „Nun können Sie das Frau lein wegen thätlicher Beleidigung verklagen. Ich bin Zeuge?"' Zeugin Easpary: Das war meine Schwester Rosa. Tiefe klopfte aber nicht Winter, sondern den Kauf nimm Hugo Hartstock auf die Schulter. Ich selbst habe das nicht gesehen, aber Fräulein Lichtenberg erzählte rnir's. Hartstock nannte meine Schwester „Lotte", deshalb nannte sie ihn ebenfalls „Lotte". Meine Schwester soll Hartstock auf die Schulter geschlagen und gesagt haben: „Lotte, wo bleibt meine Schokolade?" Darauf soll Moritz Levy ff. Blütenmehl „ 17 — 40 I 30 rm — können Sie hierfür aber nicht angeben? Zeugin: Nein, ich nehme es aber an, daß Levy viele Gymnasiasten kannte. — Auf Befragen des Verteidigers Rechtsanwalt Sonnen ;etb bekundet die Zeugin Fräulein Pellenath: Ich habe mit Anna Hoffmann lange vor der Vernehmung im Dezember 1900 über Winter und Levy gesprochen. Sie hat mir aber nicht gesagt, daß sie gesehen habe, wie beide sich begrüßt hätten. Zeuge Gymnasiast Milewski: Ich habe niemals einen Verkehr zwischen Winter und dem Angeklagten wahrgenommen. Zeuge Gymnasiast Bla - chinsky: Ich war mit Winter zusammen in Pension Ich habe Winter niemals mit Levy zusammen gesehen. Allerdings bin ich auch wenig ausgegangen. P räs.: Deshalb ist es wohl ziemlich belanglos, daß Sie beide nicht zusammen gesehen haben? Zeuge. Jawohl. Angekl. MoritzLevy: Ist der Zeuge nicht vielfach in unser Haus in die Behn- kesche Pension gekommen? Zeuge: Jawohl, ich kam fast täglich in die Behnkesche Pension. Präs.. Und Sie haben Winter mit Levy nie zusammen gesehen? Zeuge: Nein. Präs.: Frau Behnke ist am 1. Juli 1899 aus dem Levyscheu Hause ausgezogen? Zeuge: Jawohl. Gymnasiast Sallv Hirsch: Ich wohne seit dem 1. Juli 1899 im Levyscheu Hause, habe aber niemals Winter mit Levy zusammen gesehen. Zeuge Gymnasiast Rahmel: Ich habe weder einen Verkehr zwischen Levy und Winter wahrgenommen, noch hat mir Winter von einem solchen erzählt. — Eine weitere Anzahl von Gymnasiasten sagen ähnlich aus. Tie Verhandlungen dauern fort. Aus Stadt und Kaud. Gießen, den 15. Februar 1901. fc. Mainz, 13. Febr. Trotz des Gutachtens des Pro. fefforö Dr. Kittler, das dieser in der letzten Stadtverordneten sitzung dahin abgab, daß die Firma Schuckert die Kabelanschlüffe an das von ihr errichtete städtische Elektrizitätswerk nicht zu teuer berechne, beabsichtigen doch eine Anzahl Interessenten, die Begleichung der ihnen vom Elektrizitätswerk zugegangenen Rechnungen zu verweigern. Sie wollen zu gleich die Stadt Mainz ersuchen, von dem BeitreibungS verfahren im Verwaltungswege abzusehen, um die Angelegenheit auf dem Rechtswege zum Austrage bringen zu können. fc. Lützellinden, 13. Febr. Im März findet die Verpachtung der hiesigen Gemeindejagd statt. Da unsere Gemarkung zwischen den ausgedehnten Waldungen Gießens und des Stoppelberges liegt, so wechselt hier das Wild sehr staik, sodaß die Jagd recht ergiebig ist. Auch Fasanen haben sich hier eingebürgert. Bad Nauheim, 13. Febr. Von den Vermögenssteuer - Erklärungen find einige Hundert durch das Steuerkommissariat Friedberg an die hiesige Einwohnerschast zurückgesandt worden. Die Erregung hierüber ist sehr groß. Wie der hiesige „Anz." hört, ist eine allgemeine Beschwerde beim Ministerium über die Handhabung des Vermögenssteuergesetzes durch Dr. Knell im Gange. — .E mit bet ,le« m3 1 *1« in ,*ter N ‘eöV Nicht I , Ich hübe ft U"d sich ? Rechtsanw. *9e einer Be- unbung einer n eingeleitet sei richtig, ich an einer E, daß, als wegen eines Wiommen Ute. tzs sei gen ans bem che aber nur lut und weit. Es fiel mir mer sehr stolz stand und lich plauderte. i Verkehr mit ch habe beide ttudKrüa- c Tanzstunde mint zweimal, flehen sehen. )aß Sie gefügt en gegangen? onnenfeld: ige bet Frau iaß diese aus- Zräulein Pelli- icr: Tas muß :r gesagt: die als Winter sie wesen. e protokolliert, gejagt hätte, das im Prolo- r. Fch erinnere Eann hinter mir d : Ist es mög- ß trotzdem pio- ihlte, die Pelli- )ter Zimmer- nicht erinnern. Ich habe einü wiji'djer! Hanfe q habe 1W bei ijt oftmals dort nann. Levy ist rsttaße gegangen nginnen, ob sie sto-k, bet Sinter lt hätten. Samt- igen d-S RM »e Ph-I°grH» habe ihn aber habe beide ein- nach dem Mill i)«to »«ft Ä rb sie mich I -iS»» Ä darüber ge- ntchi -ti npfagt: o««* ' My als- <;t Wd-«» Bravem W“" rjgi« d^,n?davon ^Ät Inhaber : verkepÄamlne" siebe'^u'ichtge- habe ^ter'nch° l hab?A Zeug'" esen ^'Tuszyk"" ÄS l,?evy eI."(rp sie des [le u'lh" 3eu9' ' h Korch- ^5 efrö0%rt Kintel n"!«f : f|tt8 Wi Sttll j Mrs Mül 1224 als waarenbezeichnung der Unterzeichneten geschützt. Ls darf im 1184 Telefon Nr. 26«. enwfwhlt 1187 Arogeriez. rot. Kreuz, Bahnhfstr 51 Lonntag, 17 in Klein-Linden Klein-Linden Weinhandlung Steinkohlen Bezugs - Gesellschast T Gießen ausgefüllt an unseren 1. Vorsitzenden, Herrn A. Dickorö, Der Vorstand. empfiehlt 1268 I. M. Schulhof. Urb« 62 000 Mitglieder. Ueber 84000 Ktellrii besetzt. IpMsiM sowie 1381 Marktplatz 1«. Marktplatz 16. 1244 Grosses Lager in schwedischen Bedarf in Hessen. 1380 erbitten Anfragen, Dpn erbitten Anfragen. J Thomas & Klumb t-==J Kalk-Höhenberg bei Kiiln a. Rh. 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