Frick. ien. ‘1,h^o.19i L B lei Ö^Ster Daun, Henkel Reichs Pateat) t°b Mio Buss, stzUr. eichtet Gang, gl. Ausbeutung, te ßutterxeit idere Systeme. Bandmasse liier- Apparate gateure 'tkissen ichbänder ktrisier- Apparate Pincenez 4940 ,J Kinenl- VM in öotjügl- tb. M) mall, ort. Brauhaus, cnte Kacb< «5555? Md 0# bneider. •eW ErkteS Blatt 151. Donnerstag 15. August 1901 Medaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrasie 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Zamilien- blätter werden dein Anzeiger im Wechstl mit „Hess. Vandwirt" und „Blätier für Hess Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt. Mlinahmr von Anzeigen in der nachmittag« für den folgenden Tag erfebeinenoen Mumvier bi« norm. 10 Uhr. Mbbestellungen spätesten« abend« vorher GietzenerAnzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis Vierteljahr!. Ml. 2.20, monatl. 7» Pfg. mit Brinqrrlohn; durch die Abholestellen vierieljährl. Mt. 1.90, monatl. 65 Pjg. ci Postbezug Vierteljahr!. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld. mmensteuer- erklärung abzugeben: 1. für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; Bekanntmachung. Die Abgabe der Einkommensteuer-Erklärungen behufs Veranlagung für das Steuerjahr 1902/1903. für die Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaf- ten auf Aktien deren Vorstände in seitheriger Waise (ohne Benützung des für die übrigen Pflichtigen allgemein vorgeschriebenen Formulars); in allen anderen Fällen der Pflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesamten, ihm sowohl als seinen nicht selbständig zur Einkommensteuer herangezogenen Angehörigen zustehenden Einkommens. Nach Art. 20 des Gesetzes, die allgemeine Einkommensteuer betreffend, vom 12. August 1899 erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welche jeder Steuerpflichtige, welcher ein steuerbares Jahreseinkommen von 2600 Mk. oder mehr besitzt, über die Jahresbeträge seiner Einkommensbezüae, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Veranlagungskommission schriftlich ab^u^eben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großh. Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden, und sind dieselben, je nach der Wahl der Steuerpflichtigen offen oder verschlossen in den Gemeinden des Kreises Gießen, soweit sie gehören: 1. zum Steuer-Kommissariat Gießen a) in den Landgemein de n bis 31. August d. I. 6) in der Stadt Gießen bis 31. Oktober d. I. 2. zum Steuerkomm. Grünberg bis zum 31. August d. I., Denjenigen Steuerpflichtigen, welche Einkommen aus Aktien solcher Gesellschaften zu beziehen haben, welche als solche zur hessischen Einkommensteuer zugezogen sind, wird bekannt gegeben, daß, die Einkommenbezüge aus Aktien der nachverzeichneten Gesellschaften nicht mit dem vollen Betrag, mit welchem sie als Einkommen unter I. Ord.-Nr- 9 der abzugebenden Steuererklärung zu verzeichnen sind, sondern nur mit den nach den nach verzeichnet en Prozentsätzen zu berechnenden Beträgen, unter II. Ord.-Nr- 1 der gesetzlichen Abzüge in Ansatz zu kommen haben. Bank für Handel und Industrie für Darmstadt 21,80 „ Allgemeine Elsässische Bankgesellschaft .... 3,40 Proz. Bergbau- und Schiffahrts-Aktiengesellschaft vormals Gebrüder Kannegießer. . . - ■ . 11,30 „ Bremer Bergwerks- u. Hüttenverein zu Oberkassel 4,74 „ Chemische Werke zu Amöneburgj ..... 34,02 „ Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein zu Düsseldorf .... 15,40 „ Eisenwerk Hirzenhain mit Sitz in Lollar • 95,4» „ Fabrik für feuer- und säurefeste Produkte zu Bad - Nauheim .........8,26 „ Frankfurt Offenbacher Trambahn-Gesellschaft . 30,80 „ Gesellschaft für Handel und Schiffahrt H. A. Disch 83,30 „ Immobilien-Gesellschaft, Süddeutsche .... 95;01 „ Mannheimer Portland - Zementfabrik . . . 56,30 „ Pfälzische Bank 13,40 „ Preußisch-Rheinische Dampfschisfahrtsges. Köln 15,40 „ Bierbrauerei Schöfferhof-Dreikönigshof vormals Konrad Rösch 63,10 „ Stettiner Chamottefabrik vorm. Didier z. Stettin 0,49 „ Süddeutsche Bank in Mannheim ...... 11,91 „ Süddeutsche Eisenbahngesellschaft .....17,60 „ Verein chemischer Fabriken zu Mannheim . . . 24,30 „ Verein für chemische Industrie zu Mainz . . . 31,60 „ Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg und Ma- schinenbaug. Nürnberg, Gustavburg Filiale 14,70 „ Vereinigte Strohstofffabriken zu Dresden . . . 22,86 „ Außerdem werden die Steuerpflichtigen benachrichtigt, daß die Steuerkommissariate über etwaige Zweifel bezüglich der abzugebenden Steuererklärungen jederzeit bereitwillig Auskunft erteilen werden. Unter Bezugnahme auf die obigen Mitteilungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Einkommensteuererklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen bis zu den angegebenen Terminen an die betreffenden Bürgermeistereien oder direkt an uns gelangen zu lassen. Tie bei den Bürgermeistereien einlaufenden Steuererklärungen werden, und zwar insoweit verschlossen, uneröffnet an die Vorsitzenden der betreffenden Veranlagungskommissionen abgegeben werden. Tas Formular zu den Steuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnortes zu beziehen. Nach Art. 48 des Einkommensteuergesetzes sind auch die Steuerpflichtigen, deren Einkommen welliger als 2600 Mk. beträgt, zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, sobald eine besondere Aufforderung des Vorsitzenden der Veranlagungskommission an sie ergeht. * Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 31. Juli 1901. Die Großherzoglichen Steuerkommissariate: Dr. Metzler. Wenzel. Frenz. Korf mann. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereintgung in der Gemarkung Daubriugen; hier Drainageanlagen im II. Feld. In der Zeit vom 15. l. M. bis einschließlich 21. I. M. liegen auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeistere Daubringen 3 Pläne über die im II. Felde noch auszu- führeuden Drainagen zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen find bei Meiduug des Ausschlusses innerhalb der oben angegebenen Offenlegungsfrist bei Großh. Bürgermeisterei Daubringen schriftlich eirrzu- reichen. Friesdberg, den 9. August 1901. Der Großh. Feldbereinigungskommissär: Sandmann. Die Beisetzung der Kaiserin Friedrich. Wildpark, 13. August. Ter Bahnhof ist mit Guirlanden geschmückt, von denen Jlorschleier herabhängen. In den umflorten Kandelabern brennen Flammen. Nur wenige Passagiere kommen mit den Morgenzügen an, sofort den Bahnhof verlassend, der abgesperrt ist. Zwischen 8 und 9 Uhr läuten die Glocken sämtlicher Kirchen Potsdams. Gegen 9 Uhr besetzt die Schloßgarde die Station Wildpark. Darauf bringt ein Zug eine Anzahl höherer Offiziere sowie das Pagenkorps. Prachtvolle Kranzspenden werden aus dem Zuge gebracht. Kurz darauf treffen Schwadronen des 2. Leibhusaren-Regi- ments, des Regiments Garde du Korps und des Leib- gardehüsaren-Regiments ein; ferner Kompagnien des ersten Garde-Regiments zu Fuß u. a., schwenken zum Teil in den Park von Sanssouci ein, zum Teil nehmen sie auf der Landstraße vorläufig Aufstellung. Von 10 Uhr ab versammeln sich in der Kaiserhalle der Station, welche mit Blattpflanzen, Guirlanden und Draperien aus schwarzem Flor reich dekoriert istz, die in Berlin und Potsdam ansässigen Mitglieder der kaiserlichen Familie, die Fürstlichkeiten sowie die gestern und heute zur Beisetzungsfeierlich- keit eingetroffenen fürstlichen Gäste. Es versammeln sich ferner die Hofchargen, die Generalität, die Herren und, Damen der Umgebung, das Gefolge, Reichskanzler Graf Bülow, die Staatsminister und Spitzen der Behörden. Von dem neuen Palais her fährt der achtspännige, königliche Leichenwagen vor. Stallbedienstete führen die Pferde, das Baldachin tragen tzwölf Unteroffiziere, die Zipfel des Leichentuches und die Kordons des Baldachins halten jüngere Offiziere. Tie Damen der Trauerversammlung sind in tiefster Hoftrauer, das Gesicht verhüllt von einem dichten, schwarzen Schleier. Tie goldenen und silbernen Stickereien, Schärpen, Portepees, Helmzier und Kokarden an den Uniformen der Herren sind mit Flor umhüllt. Gegen 10.15 Uhr beginnt die Auffahrt der Fürstlichkeiten. Der Kaiser trifft mit dem König t) o Tt En gland ein. Unmittelbar darauf die Kaiserin mit der Königin von England. Um 10.30 Uhr kommt der Sonderzug mit der Leiche der Kaiserin Friedrich von Cronberg in der Station an und hält vorder Kaiserhalle. Zwanzig Unteroffiziere vom zweiten Leib- Husaren-Regiment heben unter Vorantritt von Kammerherren, unter Begleitung von Stabsoffizieren und Hauptleuten den Sarg> aus dem Wagen und tragen ihn zum Leichenwagen. Tie anwesenden Truppen präsentieren. Die zur Begleitung des Leichenwagens befohlenen höher: Würdenträger übernehmen ihre Funktionen. Dumpf dröhnen die Trommelwirbel von den am Parke von Sanssouci ausgestellten Truppen herüber. Die Musik fällt mit einem Trauermarsch ein. Der feierliche Leichenzug, welcher sich inzwischen geordnet hat, setzt sich unter dem Läuten aller Glocken _ in Bewegung, vorüber am Neuen Palais durch die große Allee von Sanssouci nach dem Mausoleum bei der Friedenskirche. Tie nicht im Zuge befindlichen Truppen der Garnison bilden auf diesem Wege Spalier. Tie Kaiserin und die Königin von England, sowie die übrigen fürstlichen Damen fahren in Equipagen zum Mausoleum. Im Parkevon Sanssouci war nur eine sehr kleine Anzahl Herren und Damen zugelassen, welche in Trauerkleidern in der Nähe des Marlygartens Aufstellung genommen hatten. Hier stand eine Abordnung des zweiten Leib-Husaren-RegimentÄmit detfStandarte. In das'Glocken geläute der Potsdamer Stadtkirche und in den vom Neuen Palais herüberschallenden Kanonendonner mischten sich die Klänge der Trauermärsche. Die Spitze des Zuges wurde unter den alten Bäumen sichtbar, Generalmajor v. Moltke, der Kommandeur der Trauerparade voran, dann der Paukenschläger des Regiments der Gardes du Korps, die Trompeter und eine Eskadron des Regiments in ihren schwarzen Kürassen. Es folgte eine Eskadron des zweiten Leib-Husaren-Regiments in schwarzen Attilas mit dem Totenkopfe auf den Lanzenfahnen. Nach den Klängen der gedämpften Trommeln zieht ein kombiniertes Bataillon des ersten Garde-Regiments zu Fuß langsamen Schrittes vor- über. Die Musik des Lehr-Jnfanterie-Bataillons folgt. Jetzt präsentieren die _ spalierbildenden Truppen, ihre Kapellen setzen in gedämpftem Ton mit dem alten preußischen Prä- scntiermarsch ein, und zwischen dem wandelnden Spalier der Schloßgarde-Kompagnie eröffnet die Geistlichkeit beider Konfessionen in ihren Talaren den eigentlichen Trauerzug, hinter ihnen die Pagen, die Leibärzte der Kaiserin Friedrich, die Kammerjunker, die Kammerherrn.' die Offizierkorps und Mannschafts-Abordnungen sämtlicher Leib-Regimenter der Kaiserin Friedrich. Es folgen dann die Generalität von Berlin und Potsdam. Generaladjutant v. Mischke trägt die auswärtigen Ordensinsignien, General der Kavallerie Edler von der Planitz bte Insignien des Luisenordens und des Verdienstordens für Frauen, hinter ihnen die bekannten Gestalten des Generalobersten v. Loe und des Generalfeld- marschalls Grafen v. Walderfee. Jener trägt auf einem Kissen den Stern und die Kette des Schwarzen Adlerordens, dieser die Krone der verblichenen Kaiserin. Ihnen folgen die Hofchargen, die Vize-Oberhofchargen und die Oberhofchargen. Nach einem größeren Abstand schreiten unmittelbar vor dem Leichenwagen die beiden Leibpagen und Dienst der Kaiserin Friedrich einher. Kammerherr von Wedel, Oberhoftneister Graf v. Seckendorfs und Hofmarschall Freiherr v. Reischach folgen. In einem Spalier von Stabsoffizieren und Hauptleuten erscheint nunmehr der königliche Leichenwagen. Hoch ragt der Sarg empor, geschmückt mit der goldenen Krone und bedeckt mit dem Standartentuch. Tie Zipfel des Leichentuchs tragen die Generale v. Werder, v. Hänisch, v. Seeckt und Graf v. Schlieffen. Tie Kordons tragen General-Intendant Graf Hochberg, Oberstallmeister Graf Wedel, Oberjäger- tnelfter Graf v. d. Asseburg und Oberjägermeister Freiherr v. Heintze. Dicht hinter dem Leichenwagen schreiten die obersten Hofchargen, Obersttruchseß Fürst v. Radolin, Oberstmundschenk Herzog zu Trachenberg, Obersrjägermeister Fürst v. Pleß und Oberstskämmerer Gras Solms-Baruth. Unmittelbar nach ihnen der Kaiser und der K öni g v o n En g- land, beide in der Uniform des Garde-Tragoner-Regi- ments des letzteren und der Kronprinz, die königlichen Prinzen und die anwesenden höchsten Leidtragenden. Tas diplomatische Korps, Reichskanzler Graf Bülow, die Generalfeldmarschälle, die Ritter des Schwarzen Adlerordens, die Generalität, die Staatsminister, die Präsidien der parlamentarischen Körperschaften, die Staatssekretäre, die Spitzen der Regierungsbehörden und die Stadtvertretungen von Berlin und Potsdam. Eine Eskadron des Leib-Gardehusaren- Regiments schließt den Zug, der sich durch den Marly- tzarten nach dem Mausoleum zu bewegt. Vor der Friedenskirche langte der Zug gegen 11.45 Uhr an. Tie Trauerparade schwenkte zur Seite; die Geistlichkeit, die Pagen, Kammerherren j und Generale nahmen dem Atrium der Friedenskirche gegenüber Aufteilung. Unter Führung des Kammerherrn der Kaiserin Baron von dem Knesebeck hatten sich im geschlossenen Vierspänner die Kaiserin und die Königin von England owie in weiteren Equipagen die anwesenden Prinzessinnen >es Königlichen Hauses und die anderen fürstlichen Damen, erner die Damen der Gefolge, die Oberhofmeisterin der Kaiserin Friedrich, Herzogin zu Trachenberg, die Hofdamen und Kammerfrauen nach dem Mausoleum begeben, um den Zug dort zu erwarten. Der Sarg wurde von dem Leichenwagen gehoben und in die Kirche getragen. Beim Ueber- chreiten der Schwelle erklang ein Choral, vom Berliner 2omchor intoniert. Das Kaiserpaar, der Kronprinz, die Prinzen und Prinzessinnen und die anderen Herrschaften folgten dem Sarge in das Mausoleum. Als der Choralverklungen war, sprach Prediger Persius kurze Gebetworte. Er gedachte des Kaisers, dem es^vergönnt gewesen sei, aus der Ferne an das Sterbelager zu eilen und die eure Mutter "hort noch lebend anzutreffen. Er gedachte erner der Entschlafenen, die ein Vorbild gewesen sei als reue Gattin, Mutter, Großmutter, Schwester und Ver- vandte. Er gedachte ihrer Fürsorge für Kunst und Wissen- chaft, für die Bildung des weiblichen Geschlechts, ihrer warmherzigen Liebe für Arme, Verlassene, Kranke und Verwaiste. Er schloß mit einem Vaterunser und dem Segen des Herrn. Abermals setzte der Dvmchor ein; dann verließen nach einem sfillen Gebet das Kaiserpaar und die Fürstlichkeiten dns Mausoleum und begaben sich im Wagen nach dein Neuen Palais zurück. Der Zug löste sich auf. Tie Kaiserin Friedrich hatte ihre letzte Ruhestätte gefunden. • • ♦ In Kiel hatten am Dienstag aus Anlaß der Beisetzung sämtliche Kriegsschiffe auf allen Toppen Halbrnast geflaggt. Am Vormittag fand an Bord jedes Schiffes Trauergottesdienst statt. — In Paris fand in der deut- chen protestantischen Kirche eine Trauerfeier statt. Präsident Loubet war durch den Oberstleutnant Meaux Saint Marx vertreten. Tas Ministerium, die deutsche und die englische Botschaft sowie das ganze diplomatische Korps nahmen an der Feier in dem würdig ausgestatteten Gottes- Hause teil. Tie Trauerrede hielt Pfarrer Anthes. — In einem Artikel über die Kaiserin Friedrich gedenkt der pariser „Temps" der Thätrgkeit der Entschlafenen auf dem Gebiete der Künste, der Wohlthätigkeitsanstalten und der Frauenerziehung und fügt hinzu, diese hervorragende Frau läßt mehr als ein Andenken zurück; vieles von dem, was ie geschaffen, überlebt sie. Weitere Berichte über Trauerfeierlichkeiten liegen vor aus Badenweiler, wo der Großherzog und die Großherzogin von Baden weilen, aus Konstantinopel, Bukarest, Sofia, .Haag, Rom, London, Edinburgh, Gibraltar, Petersburg rc. Anläßlich der Beisetzung der Kaiserin Friedrich feuerten in Portsmouth 4 englische Kriegsschiffe 60 Schuß ab, ebenso die Festung. In L o n d o n feuerte zwischen 1 und 2 Uhr im St. James-Parke die Königliche Artillerie ebenfalls 60 Kanonenschüsse ab. Der Zug in die „Wetterau". Man schreibt uns: Die sozialen Verhältnisse der Dreschmaschinenarbeiter auf den Höfen in der Wetterau bedürfen einmal der näheren Beleuchtung, denn sie sind derart, daß kein Volksfreund deren weiteren Bestand wünschen könnte. Tabei handelt es sich um gut monarchisch gesinnte Leute. Tie großen Gutshöfe lassen fast ihre sämtliche Frucht von Treschmaschinenbesitzern dreschen, die zum größten Teil in oder in der Nähe von Frankfurt wohnen un;i> das Dreschen als ein Gewerbe treiben. Sie besitzen eine oder mehrere Maschinen, die von Gutshof zu Gutshof gefahren werden, um dort ihre Arbeit zu verrichten. Zu jeder Maschine gehören als ständige Bedienung acht Mann, von denen einer der Heizer ist und eine den anderen übergeordnete Stellung einnimmt; diese letzteren sind landwirtschaftliche Arbeiter. Der Vogelsberg stellt mit seiner meist armen und anspruchslosen Bevölkerung das Arbeitspersonal. Sobald die Dreschmaschine ihre Thätigkeit beginnt — es ist Mitte Juli — sieht man Scharen kräftiger Menschen meist jüngeren und mittleren Afters „hinaus zur Maschine in die Wetterau" ziehen. Die Arbeiter stehen im Dienst bei dem Besitzer der Dreschmaschine, von dem sie auch entlohnt werden, während die Kost ihnen von den Gutshöfen gestellt wird. Der höhere Lohn zieht allsommerlich viele Leute von ihrem heimatlichen Dorse weg, in dem infolge dessen Mangel an ländlichen Arbeitskräften entsteht, und es gelingt dem genügsamen Gebirgsbewohner an Weihnachten, „wenn das Dreschen fertig ist", ein schön Stück Geld mit nach Hause zu bringen, wenn er nicht schon vorher seine Familie hat subventionieren müffetf. Es muß anerkannt werden, daß schon mancher junge Mensch durch seine Arbeit an der Dreschmaschine der: Grund zum Erwerb eines Häuschens und Aeckerchens gelegt hat. Aber unter welch schweren Opfern ist das erreicht worden! Tie Maschine „pfeift" morgens früh um 5 Uhr, auf einigen Gutshöfen sogar schon um 4 Uhr. Außer dem Heizer, der eine halbe Stunde früher anzutreten hat, ist das das Zeichen, daß jeder sich an seinen Platz eilen muß; kurze Zeit darauf hört man das dumpfe Sausen der Maschine, die schon in vollem Gange ist. Tie acht Arbeiter, die zur ftänbigen Bedienung gehören, ergänzt der Gutsherr burch männliche und weibliche Arbeiter aus seinem Personal. Um 8 Uhr abends, seltener um 7 Uhr, ist Feierabend. Tie Arbeit wird durch eine einstündige Mittags- und je eine halbstündige Frühstücks- und Vesperpause unterbrochen. Tie tägliche Arbeitszeit ist demgemäß dreizehnstündig. Und was für eine! Wer einmal eine Dreschmaschine in ihrer vollen Thätigkeit gesehen hat, kann sich einen Begriff davon machen. Es ist eine beständige, körperlich^ ungemein anstrengende Thätigkeit in dem größten Schmutz und Staub. Zuführung frischer Lust ist völlig unmöglich. Dreizehn Stunden lang atmet die Lunge unreine, mit Staubatomen aller Art durch und durch vermischte Luft ein. Wer es nicht gewöhnt ist, vermag nicht lange sich in allernächster Nähe des Treschwagens aufzuhalten. Zum Schlafzimmer dient im Sommer die Scheune, sobald die Nächte etwas kühler geworden, und der Vieh- stall mit seinen dem menschlichen Empfinden auch gerade nicht angenehmen Ausdünstungen. Zwei aufeinander gelegte Garben Stroh und eine Decke bilden das Bett. E i n Kleid er wechsel ist nur am Sonntag möglich. Nach Feierabend sucht jeder sein selbst zureclst gemachtes Lager schnell und gern auf, denn er ist müde und muß am andern Morgen wieder auf seinem Posten sein. Wer aber nun glaubt, dem Arbeiter bleibe ein freier Sonntag, der irrt sich. Am Sonntagvormittag wird die Maschine gereinigt, ein Geschäft, das sich meist noch bis »in die ersten Stunden des Nachmittags erstreckt. Dies ist der Laus der Woche von Mitte Juli bis Weihnachten, volle ünfeinhalb Monate. Die Arbeitsdauer auf den einzelnen Höfen ist verschieden und schwankt nach der Größe des Gutes zwischen drei und fünf Wochen. Ist ein Hof aus- gedroschen, geht dasselbe Spiel auf einem anderen von neuem los. Ter Lohn beträgt die Woche 14 Mk. an Geld, der Heizer bekommt etwas mehr, und freie Kost, die vom Gutsherrn gestellt wird. Die Speisen, insbesondere ihre Zubereitung, lassen oft zu wünschen übrig. So giebt es hin und wieder jeden Tag Fleisch, dieses wird aber nur einmal, seltener zweimal für die ganze Woche gekocht und stets kalt aufgetragen. Es treten hier Schäden zutage, die nicht länger verborgen bleiben können. Was nützt ein etwas höherer Lohn, als der ist, den die Heimat bieten kann, roenn dabei Leib und Seele zu Grunde zu gehen drohen! Es sind meist jüngere Kräfte, die die „Wetterau" aufsuchen, nur diese können die anstrengende Arbeit ertragen, so lange eines gesunden und ruhigen Schlafes, der notwendigen Erholung bei solchen fortgesetzten Strapazen entbehren. Die wenigen Stunden am Sonntag Spätnachmittag und Abend reichen gerade hin zu einer gründlichen körperlichen Reinigung, zur Besorgung der Wäsche und zur Reparatur der Kleidung, bestenfalls auch noch zu einem kurzen Gruße nach Hause, wozu ein geeignetes Plätzchen oft schwer zu erlangen ist. Kann der Staat zusehen, wie seine gesündesten Söhne körperlich ruinieren, die Kirche, daß dieselben geistig ersterben? Tie Gemeinden müssen die frühzeitig Erwerbsbeschränkten unterstützen, während diese ihre besten Kräfte nach auswärts verkauft haben. In seiner Fürsorge hat das Reich durch die Bäckereiverordnung manche Uebelstände be- eitigt, durch den obligatorischen Neunuhrladenschluß den Angestellten im .Handelsgewerbe die nötige Ruhe und Erholung versckwfft. Wann kommt man nun diesen Aerrnften zu 'Hilfe? Tas Geringste, das zu fordern ist, wären kürzere Arbeitszeit, öftere Pausen, Reinigen der Maschine am Samstagnachmittag, Bett in einem gesunden Raume, hinreichende, schmackhaft zubereitete Kost. Das Reich müßte hier einschreiten; die Arbeiter gehören dem Großherzogtum Hessen an, während die Arbeitsstätten meist im Königreich Preußen liegen. G. S. Kolonialpost. In der Umgegend von Tsingtau find vom deutschen Gouvernement 6 Dörfer aufgekauft worden und sollen in der nächsten Zeit abgebrochen werden. Um der Arbeiterbe- oölkerung genügende Unterkunft zu gewähren, hatte der Gouverneur angeordnet, daß in Taitungtscheu weiteres Land angewiesen wird, und ferner, daß in der Nähe von Hsiauniwa Land für Errichtung von Wohngebäuden nach Art derer in Taitungtscheu auSgelegt wird. „Vom 1. Juli an wird da« Landamt in der Lage fein, Jedem, der Häuser bauen will, Land zu verpachten." Aus Stadt und Land. Nachrichte« von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemesse« honoriert. ** Auszeichnung. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde dem Mitgliede der freiwilligen Feuerwehr zu Allmenrod Listmann IDE. verliehen. ** „Angeblich zweierlei Maß." In Nr. 187 unsere« Blattes vom 11. d. M. hatten wir die Ansicht vertreten, die hiesige Polizeiverwaltung beliebe zurzeit nicht ganz unparteiisch vorzugehen. Bei näherer Prüfung des uns zu Gebote tehenden Materials müssen wir jedoch zugeben, daß uns bei Abgabe dieses Urteils ein bedauerlicher Irrtum unterlaufen ist. Wir stehen daher nicht an, unsere frühere Behauptung zu widerrufen. ** Wissenschaftlicher FortbildungSkursuS für Volksfchullehrer. Geh. Hofrat Prof. Dr. Behaghel wird am 28. September, nachmittags von 2 bis 6 Uhr, in der großen Aula der Universität zwei Ergänzungsvorträge halten über „Personennamen" und über „Sprachgebrauch und Sprachrichtigkeit". (-) Kleinlinden, 13. Aug. Vorigen Mittwoch verschied per nach nahezu halbjährigem schwerem Leiden der in weiten kreisen durch seinen Unternehmungsgeist bekannte Weißbindermeister, Bauunternehmer und Gastwirt Johannes Häuser. Häuser hat durch zahlreiche prächtige Neubauten viel zur Verschönerung unseres Dorfes beigetragen. Auch in Gießen besitzt er mehrere Gebäude und eine Anzahl Bauplätze. B. Bad-Nauheim, 12. Aug. Auf der Kaifergrube bei Forsthaus Winterstein wird seit etwas über einem Jahre miedet nach Bleierzen gegraben, nachdem der Betrieb mehrere Jahre eingestellt war. Gegenwärtig wird au« der Richtung gegen den Musketier ob l£t)aui>eiier von der Jugenheim 1765 und für Auerbach 1544 Personen. stomp. des << Ungehorsam In bcr zunächst bann aber den Militärgerichten zur Anzeige gebracht wurden Hier, von ist ein Offizier wegen Geisteskrankheit einer Irrenanstalt überwiesen. Die unter Ausschluß der OrffmUtchkett geführte Verhandlung gegen Eickhoff endete mit deffen Verurteilung zu P/i Jahren Gefängnis Die fittltche Verrohung der Kinder wurde dem Angeklagten mildernd zu Gute gerechnet. ab Dom -rutsch» i und Mw b i btt tMt* Wyctn, HK kt )tu weitert* ihr von nach »lt dein b Mi an wirb kal jaufer bauen d8i des Dorfes Pfaffenwiesbach ein Stollen nach den alten Schächten gegraben, der auch den Zweck haben soll, das in diesen stehende Wasser abzuleiten. Doch scheint das Be ginnen bis jetzt wenig von Erfolg gekrönt zu sein, so daß möglicherweise die Arbeiten wieder eingestellt werden müssen. b. Friedberg, 12. Aug. Auf dem ungefähr zwei Stunden von hier entfernten, am jenseitigen Abhang des Wintersteius gelegenen alten Römerkastell CaperSburg wurden vor fünf Wochen die Ausgrabungen wieder begonnen. Sie werden jetzt von Baurat Jakobi, dem Erbauer der Saalburg, geleitet. Bor ungefähr 8 Jahren wurde auf der CaperSburg zum ersten Male unter Leitung des hessischen Geh. Ober schulratS Soldan gegraben, der auch seither die Arbeiten beaufsichtigte. Nach mehreren Versuchen ist nun in diesen Tagen der äußere Wallgraben teilweise aufgedeckt worden. Im Schutt fand man zahlreiche römische Münzen, Gefäße und tierische Knochen. Die Fundstücke werden in der geräumigen Schutzhütte, die innerhalb des Kastells errichtet ist, aufbewahrl und sollen in das Limes Museum gebracht werden. Auch wurde bei dem Suchen nach dem Wallgraben ein zweiter Brunnen aufgedeckt. Wie die Saalburg, ist auch die CaperSburg dreimal aufgebaut worden. Zwischen Ost- und Westthor führt ein ziemlich breiter Weg durch das Kastell, der es in eine nördliche und südliche Hälfte teilt. Rechts vor dem Westthor außerhalb des Kastells befindet fich das Römerbad. Die stark verfallenen Mauerüberreste wurden ungefähr bis auf Manneshöhe wieder aufgebaut und mit Rasen bedeckt. Der unterirdische Abfluß des Bades wurde freigelegt. ES enthält mehrere HeizungSräume, fünf große! und eine Anzahl kleinere Badeabteilnngen. Die gyPSartige, ungefähr 10 Zentimeter dicke Decke, die über den Heizungsschächten auf ungefähr 60 Zentimeter hohen Säulen lag, ist noch teilweise erhalten. Westlich führt an dem Kastell der Pfahlgraben von Norden nach Süden vorbei. Ganz in der Nähe befindet sich der sogen. Iohavnisbrunnev, deffen Quelle gegenwärtig von der Gemeinde Wehrheim eingefaßt wird, um zu einer Wafferleitung benutzt zu werden. Die CaperSburg liegt auf hessischem Gebiet. Darmstadt, 13. Aug. Der Großherzog und die Großherzogin, die Herzogin Marie von Sachsen. Loburg und Gotha und die Prinzessin Victoria zu Schleswig-Holstein trafen gestern mittag 12 Uhr 8 Mio. hiier ein und speisten im Fürstenzimmer des Staatsbahnhofs. Der Großherzog kehrte später nach Wolfsgarten zurück, während die anderen Herrschaften fich um 12 Uhr 42 Min. nach der Rosenau bei Coburg begaben. Die Herrschaften sind am Abend dort wohlbehalten eingetroffeu. Darmstadt, 13. Aug. Seitens der Baupolizei wird gegenwärtig auf Grund des Gesetzes, die polizeiliche Beaufsichtigung von Mietwohnungen und Schlafstellen betreffend mit einer Revision sämtlicher zum Vermieten bestimmten Wohnungen und Schlafstellen in gesundheitlicher Hinsicht in hefiger Stadt begonnen. Mit dieser Revision, welche im, PankratiuSviertel ihren Anfang genommen hat, soll zugleich! die Aufstellung einer statistischen Uebersicht über das gesamte )lkfige Wohnungswesen verbunden werden. Diese Statistik tt&Cr ""d Beschaffenheit der einzelnen Wohnungen Aufschluß geben, überhaupt die allgemeinen LohnungSverhälmiffe hiesiger Stadt darstellen. — Auf dem Wege nach Eberstadt wurde am Sonntag nachmittag ivieder eine Dame auf dem Fußbankett von einem entgegen- fahrenden Radfahrer, der nicht auswich, zu Boden geworfen und überfahren. Der Rowdie fuhr rücksichtslos mf die Leute zu, und es gelang der Ueberfahrenen nicht wehr auszuweichen. Zum Glück sind bis jetzt außer den Beschädigungen der Kleider Verletzungen nicht zu ersehen Der Radfahrer fiel natürlich auch hin, doch riß er rasch seine Nummernplatte ab und machte sich aus dem Staube Luder gelang es nicht, seine Personalien festzustellen, da »ne vorausfahrenden sechs Begleiter auf Befragen die ÄuS- mft verwetgerten und beim Herannahen einer Anzahl Herren •h» Wette suchten. ’ v cT PIe??e ^ttewmgeu ans Hessen und den Nachbarstaaten. In Frankfurt a. M. feierte in der vergangenen Woche dw Rennfahrer Franz Berheyn seine Hochzeit. Bei dieser fahre» sotvohl das Brautpaar wie die geladenen Säpe mit dem Automobil zur Trauung in die Kirche. Da- 11 die Tage der ehrwürdigen Hochzeitschaise an, ^gezahlt zu sem". — Nach dem neuesten „Bergsträßcr M ndenblatt betragt die Gesamtfrequenz bis zum 11. August Jugenheim 1765 und für Auerbach 1544 Personen. Tienst vielfach vorbestraft botcner Wirtschaften und Darmstadt, 12. Aug. Sitzung des Kriegsgerichte- । Vermischtes. * Essen, 13. Aug. Auf der Station Riemke fuhr em Güterzug gegen einen Rangierzug; zwölf Waggon- wurden zertrümmert, Personen nicht verletzt. Der Schader beträgt 30 000 Mk. • Köln, 12. Aug. Des öfteren kann man erfahren, daß Besucher des Domes nicht die allergeringste Rücksich! auf die Würde des Ortes noch auf den Gottesdienst nehmen Gestern wurde indes im Dome eine Entdeckung gemacht, die beweist, wie tief selbst solche stehen, die sich gebildet nennen. In der St. Agneskapelle des Domes war von einem Be sucher das Altartuch vollständig zerschnitten und die Gebets tabelle in recht ausgebildeter Schrift mit „Quatsch" be schrieben und sonst verunstaltet. mö. ,ets Momml * L _ lt Mitglieder sm )e der freW verliehen. Nr. 187 unsem ficht vertreten,»« t ganz nnp« uni !« 6* leben, d-i «"** rttum uni«* fit $•«««* ,« 28. W'* grofi'O c .“über .E Uittwoi o^anne« S«"' . M 1”'' M 8a*. |e ’S?** Ober mörlen, 12. Aug. Gestern hielt hier der B r - zrrkskriegerverband Butzbach-Bad-Nauheim seine 2. ordentliche Jahresversammlung ab. Alle zu dem Beroande gehörigen 25 Vereine waren vertreten. Auch die Mitglieder des großen Cbermörler Kriegervereins lvaren zahlreich erschienen. Nach einem Begrüßungswort des Bor- srtzenden des Ortsvereins eröffnete Medizinalrat Dr. Bogt dre Verhandlungen. Er gedachte der schweren Trauer, die über unser Kaiserhaus durch den Tod der Kaiserin Friedrich getonlinen sei, worauf sich alle Anwesenden zum Ausdruck ihrer herzlichen Anteilnahme erhoben. Schneider- Ost- ref?rlcrte über die Beschlüsse des Delegiertentages in Wrmpfen, soweit diese nicht dem offiziellen Protokoll! in der Parole zu entnehmen waren. T-.... vlv ^hl des Vorstandes statt. Tie bisherigen Vorstandsmit-! glieder wurden durch Akklamation wiedergewählt, Hum hellvertretenden Schriftführer wurde W. G ö b e l-Pohlgöns gewählt. Tie Prüfung der Bezirksbuchführung ergab keine Beanstandung. An Bonifikationsanteilen aus dem Provi- ^entlavertrag, dem Jahrbuchvertrieb und an Gewinnanteil »er Lotterie kamen nahezu 800 Mk. an die Vereine zur Auszahlung. In eingehendster Weise besprach man dann noch die verschiedenen Verträge, welche durch die Fürsorge des Landesverbandes den Angehörigen der Vereine auf allen! i'iebieten der fürsorglichen Versicherung ansehnliche Vorteile gewähren. Ein Antrag Butzbach betr. zweijährige Be-! -irksseste wurde für die nächstjährige Versammlung zurück- bestellt. Am Schlüsse der Beratungen hielt Dr. Vogt noch rme längere Ansprache, in der er die Kameraden ermahnte, allezeit in den Mittelpunkt ihres Wirkens die vaterländischen Ziele zu stellen und an dem alten Wahlspruche festzuhalten: „Mit Gott für Kaiser, Fürst nnd Vaterland, In Lreue fest, im Sturme treu." Ein begeistertes Hurra auf den Kaiser und den Großherzog schloß den Bezirkstag, ».er nächste Bezirkstag findet im nächsten Frühjahr in Lang- Gons statt. >nf.-Regts. Nr. 117, gebürtig aus Mainz, wegen s verhandelt ~ *•" ’ Kriegsgericht, vom Samstag wurd halten, sich vor jedem Ausgang bei seinem Korporalschafts fuhrer, bezn^ beim Unteroffizier vom Dienst zu melden. Er hat diesen Befehl zweimal nicht beachtet, „weil sich r.. aJbcrcn and; nicht zu melden brauchten." Er ist geständig und erhält eine Strafe von vier Wock>en strengen uvreir und Versenuug in die zweite Klasse des Soldaken- standes. Er will gegen das Urteil Berufnng einlegen. — Aer zweite Fall betrifft den Reservisten Ferdinand Haas von ^rexhelden, der in der 12. Komp, des Inf. Regts. Nr. 117 i nX ^^?rwöck>entliche Hebung ableistete. Er hatte am .August einem Kollegen, der bei einer im Antreten be- gunenen Abteilung war, zugewinkt und war auf Ver- öt '' bci Oer Abteilung befindlichen Sergeanten Jickel C1L ,^r trat in die Kantine, ist 'nach einiger ä.ünv U c Üerausgekommen und nahm das Winken a r ’e r^?en ^sehl des Sergeanten, zu H)m/ fcu i3y6e? 8 C V U'chk. Auch der Aufforderung eines »i^^O'Nörerv, zu dem Sergeanten zu kommen, folgte er ^r will von den Vorgängen nichts wissen, da er e wa^ angetrunken war. Tas Urteil lautet auf 43 Tage Gefängnis, die geringste zulässige Strafe, welche er auch nunimmll — Wegen Misthandlung von Untergebenen hat ®ergeant ^termanN Tömig von der 10. Komp, des ^ns -RegtS- Nr 118 gebürtig aus L>ersfeld, zu verant Worten. Er bar un Laufe des Monats Juli in fünf Fällen Der Angeklagte ist in und außer Wegen mehrfachen Besuches vei Exzesse harte er den Befehl er "iuttefr« beJ ' eiitj“*; it ^«Qui’en x W.- ^gänubeiter I J Uhr, "'S'iuu h?*"' wer °tei, fisten '>«1 ■ e,ne beifÄ ?Q,1n ftiidier *eUieÄ' tmüb 9^>:- Mten ff * n ireipr ~ ' ■> lirner sonnte,; ; bis. Ä $icä ist V I beit einzeln t?ct Größe b: £cin.^i au: u Äderen vo: M an öeij Mt, die öoi ^besondere jh„ % So giebt ei ^'ld aber nur W gekocht und "icht länger ver- etwas höherer rnn, wenn dabei • sind meist chen, nur dich so lantze eines endigen Erholunz 'en. Die wenigs nd Abend reitbf- Reinigum, rtur der Muni, Eriche nach Hanse, ■ M erlangen iit efiinbeften Söhn! biejelben geisrj; Zeitig tenverfr- re be^en hat bti it Uebeistände bk- rladenschluß den ze Ruhe und Cn- i nun dieser. fordern ist, wären gen der Masehine gesunden Raume, Das Reich wähle dem Großheil;: meist im SN- G. 6. * Passau, 11. Äug. In einem niederbayerischen Landort beging gestern eine Frau ihr hundertstes Ge. bnrtstagsfe st, die Wittwe Elisabeth Kahlhammer, ge ppren am 10. August 1801 in der Pfarrei Sulzbach, die seit dem Jahre 1832 in NeuhauS am Inn ansässig war und mit Eifer ihr eigenes Anwesen bewirtschaftete, bis sie vor anderthalb Jahren zu ihrem neunundsechzigjährigen Sohne, dem Bäckermeister Kahlhammer in Mittich, gezogen ist, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Sie konnte noch vor zwei Jahren zum Beweise ihrer Lkraft eine geraume Zeit beim Getreidedreschen mithelfen Die Hand der Greisin ist noch frei von Zittern. Fran Kahlhammer lieft noch ohne 9rille und vermag ruhig und schön ihren Namen zu schreiben. Wohl die einzige noch lebende Augenzeugin der Belagerung, . vuv^nt' ein Rechtsirrtum vorliegt, hat der Altona. In Altona ist -am^(e^en ©onntag^^er^ atf” a“f Freisprechung des Ange- sonntäglich von der „Bergfahrt Tirol", einem Vergnügungs- 1 L interessanter Rechtsspruch für Gastetablissement in Hamburg, aufsteigende Luftballon, hpr Prft , wie wir seinerzeit meldeten, am 21. Juli aus der Elbe wir * ^7^7 M . 7T7 gefischt werden^ muffte, abermals verunglückt, wobei die ANwerjttlNS'UaMNMlrU. Insassen um ein Haar ihr Leben eiuqebüfft hätten Ter ~ m SÄitter te8r*4«Äl. taÄ'ÄÄÖ | oei rapide, trotz des Auswerfens allen Ballastes über f und Hebungen fangen im Wintersemester am 15. Oktober, im Sommer» ! Altona herabstürzte. Ter Ballon wurde erst durch das ^mester am 22. April an. I Volksschulhaus an der Ecke der Wilhelrnstraße aufgehalten m München wird berichtet: Geheimrat Otto v. Grote, Ter Ballon zerriß und sank auf einer Hausseit'e herab « der Maschmenkunde an der Technischen Hochschule, ist in den Tie Insassen schwangen fich am Seil herab und retteten dtachfolger rst Prof. Lynen von der Tech- sLk des S-lml-muses. Tie Bergung be« Ä Ifarf beschädigten BalloNv beanspruchte die gesamte Altonaer! Bibelstudiums des alten Testamentes und der orientalischen Dialekte an tSeuermer)?. I der theologischen Fakultät in Salzburg ernannt. — In Prag ist der Eine praktische Verwendung des Phov0-!?^>lor der JngenieurWiffenschasten an der Deutschen Technischen Hoch, graph en. Aus Wien wird berichtet, daß auf dem bortmen -$ulk $■ ®tciin«r/62. 2eben8jabre gefioiben. — In einem Dorfe TM;ff I iTT ,Verwendung gefunden hat. Es handelt sich um namhafter Psychologe unb gründete das erste psychologische Laboratorium ,ein sehr lautsprechendes Exemplar, welches die Aufgabe hak, Rußland, das noch jetzt bei der psychiatrischen Univerfiiätskltntk in die zur Abfahrt gelangenden Züge unter Angabe des Re- ™oäIau bestehende Institut. stimmungsor.tes, der berührten Stationen und des Bahnsteiges .------------------------- rveithin vernehmbar auszurufen. Für den Beamten, welcher ?:eJCro-S?!^e-n^Cnr P^cht bisher oblag, vereinfacht sich — Das August-Meeting des Rennklubs Frankfurt a. M., )tefe Thatigkert wesentlich; er hat nur auf einen Knopf ftu Sonntag den 18. und Montag den 19. August, weist an jedem Tag drücken und der elektrisch betbätiate Apparat erledwk fick '^ben Konkurrenzm auf. Außer mehreren Ehrenpreisen kommen «3 000 Mk. seiner Aufgabe mit immer gleicher Vrä/iision G-ldpr^sen zur Verteilung. Die große Mehrzahl der Rennen sind —IA Jockeys reserviert, die drei Steeplechases aber sind Herrenreiten. ' | ®tc Bestimmung des preußischen KrtegSministers, daß in den ersten drei 1Uui* I Wochen der Armeetrauer kein preußischer Offizier an einem öffent- i cx. Hannover, 13. Aug. Sittltchkeitsoergehen haben auch hier in! loll. trat schon in Gotha in Kraft und besteht erschreckender Welse zugenommen und beschäftigen die Gerichte 3mei noch für Frankfurt. Sie gilt aber mcht für die Offiziere nicht- angesehene htestge Lebemänner hatten sich dieser Tage vor der ©treh P.reuW« «ontmgente unb so ftnb benn in Gotha u. a. sächsische Ossi. ro,6cn zahlreicher SittltchkettSverbrechm, begangen an kleinen I *tece tn ben 6attet gefttegen. Kindern, zu verantworten. Der eine Angeklagte, Geschäftsführer der----------------------------------------------------------- ! Zfbr^der Camphausen, Tonnemacher, der hier jahrelang den »Pilsener X/rtrhmtidrdrnft Sterkeller" verwaltete, hat die unzüchtigen Handlungen lange Zeit! hindurch in den Kontorräumen deS PUsmer Bterkellers und zwar Mainz, 13. Aug. Ueber den Stand der Weinberge schreibt DCt w l1 ^8 14 Sehren I bie .Deutsche Weinzettung": Die niedergegangenen Regen waren den befeft^nh^hfa^^«^«»e^^^^andlung Mr geistig Weinbergen sehr dienlich und stehen die Trauben bis jetzt recht gut. Ein » r ."6 Gericht verfügte zur Untersuchung seines Geistes-Gang durch die Berge, welche durch üppiges Grün sich ausz-ichnen, ge- rU«!n*8 C!SC ^nt»InwUn?r **! ^».^^"Enstalt Hildesheim auf währt dieses Jahr besondere Genugtuung. Die Erwartungen gewinnen Wochen. Der »wette Angeklagte ist der Kaufmann August Eickhoff, I täglich an Bestand. Was wir dteserhalb noch bedürfen, das ist nur o/s Hausbesitzer und Rentter wohnt. Der Schauplatz seiner weiter gutes Traubenwetter. Im Weineinkaufe geht eS auf dem Lande Sttttichkettsoergehungen war die Etlmriede. Er hat mit einem Teil langsam derselben jungen Mädchen, die im Prozeß Tonnemacher *'a ' —— »engen auftraten, gegen geringes Entgelt unfittliche Handlungen vor- .... . .. genommen. Beide Prozeffe gaben die betrübende Feststellung, daß die LMMtlMlLL. meisten Mädchen schon Überaus verdorben waren Die beteiligte größtmteilS sittlich verrohte Jugend batte gegenseitig keine Geheimnisse Katholische Gemeiade. und verfolgte hauptsächlich den Zweck, sich »Schnökergroschen" zu ver-1 Mittwoch den 14. August. dienen. Im Ganzen find zurzeit bei den hannoverischen Gerichten! Nachmittags um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur 50 Stttlichkettsoerbrechen anhängig. Unter den Verbrechern figurieren I heil. Bricht. eine Reihe flebUbttcr und angesehener Leute; tn zwei Fällen handelt Donnerstag den 15. August. Mari» Himmelfahrt, es sich um Offiziere, die in der Ellenriede abgefatzt, zur Aburtiilung l Vormittags von 6Vr Uhr an : Gelegenheit zur hell. Beicht. k*"" Ke" m>««x*"****»-* *'•- u 1 w um 7 Uhr: Die «rst« hell. Mrsse; vor und tn derselben Austeilung der hell. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite hell. Meffe. MtlitärgotteSdtenst mit Predigt. „ um 9 Vs Uhr. Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2Vs Uhr: Fest-Andacht mit Segen. Preis von ■6; Aeltestes und größtes Fahrrad- rind Moto?wagen-S-schLst am hiefigen Platze. 5225- Mksltofkl gGDöaocaQCiaacoQcoaooGOaaQaaDöcaDOQDaQcaoa a von der 5486 6 S» lostgasse Nr. 6. Die Müller. v. Jungenfeld. *) Siehe 1 MoKnanjlrich jeder Art empfehlen 506H A. Kröll Söhne Telephon 284. Seltersweg 12. 693.90 JL. empfiehlt billigst 5393 Seltersweg 6460 Remy's bunte Königsreisstärke 5 und Ktnderkleidern, Gardinen rc. vorzüglich, en, S «45« S? « g IS •5 llrliiniutmadjinKjfii WMtdMs Capitalien prima R> a> i-. c s. 5 /# // n n n n n an: 5478 5 s 33 Q U O D G □ a a G O a o D C Ü r — 5" Konserven(Moitrier) -U Original-Fabrikpreisen Oel Laterne« Acetylen-Laternen L 5 i s I Z Q arbeiten Schreiner- bezw. Zimmerarbeiten Schlosserarbeiten Anstreicherarbeiten Pflasterarbeiten Planierarbeitcn Eisenlieferung Basaltgruslieferung Heidelbeeren I. Hankel, LchlchMiscS 192.— 1135.— 107.— 350.— 140 — 26 — 850.— Täglich morgens 9 Nhr Arische Emil Morst, Giessen Cementwaren- und Kunststein-Fabrik Liebigstrasie 43/45 und An den Bahnhöfen. Raeehe Lieferant in gediegener Aneffih- rang su billigen Preisen, trifte «flirr iw Irittßwftw. flittew, -flchffllnießtlw, »rinew, Irifltw wftw. 50 Kilo Mk. 2.75 rei inS HauS empfiehlt J. Hankel, Mk. 24000 6<>/o, 2 Hypoth k, auf ein Haus in bester Lage zu Frankfurt a. M wird zu cediren gesucht. Schuldner ist pünktlicher Zinszahler und in guten Verhältnissen. Evtl, wird für den Eingang des Betrag, s Garantie übernommen. Offerten unter G. B. 5488 an die Expedition d. Bl. rR|TZLiS ' >, Dannerstag, 11). September, nachmittags 2Vz Uhr, sollen auf bieft ;em Ortsgericht die den Wilh. Schrnall III , Adolf Schmoll, Eduard Sckmall, Emil Schwall und Phil. Sckmall zu stehenden L egenschaften hier, jedoch nur die dem W Sckmall III. zu- stehende ide Le Valf e an denselben öffentlich meistbietend versteigert werden. [5297 Gießen, 30. Juli 1901. Großh. OrtSgericht Gießen. G ros. Neue und gebrauchte Frucht- und Kartoffel-Säcke Zu haben in Eartons ä Ve Kilo in allen befferen Kolonial- Blan Material-, Drogen» rc. Gesckästen. Rot Frachtsaftpressen, Bohnenschneider Hanshaltungs - Maschinen Robert Stuhl, Neustadt 23. Kähnchen, sowie 5J9t Lahnfische Die Giessener Depositenkasse u. Wechselstube der Bank für Handel und Industrie in Giessen, Wiesenstrasse 2, Ecke Ostanlage, übernimmt gegen mässige Gebühr Wertpapiere als offene Depots zur sicheren Aufbewahrung und Verwaltung. Die Verwaltung erstreckt sich auf alle bei einer sorgfältigen Beaufsichtigung eines Vermögens nötigen Massnahmen, als rechtzeitige Abtrennung und *) lUBtltl *♦) antnttl □ □ ö o a a Ci Q □ ö □ 1 Rosa Steuheit! Schwarz Neuheit! Creme Wie haben Sie eS nur rertii gebracht, daß diesesmal die Fußböden so prachtvoll geworden sind? — Mit ,D. FritzeS Bernstein Oel Lack färbe* ist es weiter kein Kunststück, dieselbe übertrifft an Haltbarkeit, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke. 2929 Niederlage bet: Aitg.Noll,SnhnhMi.5t Gießen, 10. August 1901. Der Großh. Kniöbauinspektor. Stahl. 5560 Einkassierung von Coupons, Kontrolle der Verlosungen u. s w. Auch geschlossene Depots werden in Verwahrung genommen. Depositenkasse empfiehlt sich zugleich auch zur sorgfältigsten Erledigung aller in das Bankfach einschlagenden Geschäfte. 4787 Glocken von 30 Pfg. an. Luftschlänche von Mk. 5.— an. ät □ oaaononDaooooooaoeaoDcooooooooooooaooonoDQOoono Technikum Eutin (Ost-Holstein) Maschinenbau. Hoch- und Tiefbau. Techniker- u. Meisterkurse Spezialkurse zur Verkürzung der Schulzeit. Prosp^cie gratis. [5290 Saatgut - Offerte. Von unseren auf der Landesausstellung in Darmstadt mit 3 Preisen ausgezeichneten Getreidesortimenten verkaufen wir, soweit Vorrat reicht: PeMser Roggen, per 6fr. 10 Mk., 10 6tr. 05 Mk. Derselbe zeichnet sich durch starken Halm und großartige Körnererträge aus. LchmWer Tchneeroggen per 6fr. 10 Mk., 10 6fr. 95 Mk. Derselbe verträgt späte Saat, besitzt starkes Bestockungsvermögen und liefert hohe Erträge in Stroh und Kern. Kirsches Shmisf-Weizen per 6fr. 12 Mk., 10 6fr. 115 Mk. wird hier 2 Jahre gebaut und winterte hier nicht aus, sehr widerstandsfähig gegen Lager und liefert bei entsprechender Düngung kolossale Erträge. DiBen-en-Weizen per 6fr. 11 Mk., 10 6fr. 105 Mk.; er verträgt späte Saat und giebt befriedigende Erträge. Unser Saatgut ist doppelt gereinigt, in Höhenlagen gewachsen und deshalb zum Saatwechsel empfehlenswert. Der Versand geschieht per Nachnahme. Säcke berechnen wir mit 60 Pfg. pro Stück. Bei größerer Abnahme findet Ermäßigung nach Vereinbarung statt. Zreiherrlich Riedesel'sche GutsverMltung, Etockhanseu (Hessen). 5sos Wasche mit Lul>nS Wasch- Extract. Die Eutt tvird in bei letzten Tagr schildert, un nicht genüge Wirtschastsle Es zeige ungen, Togo begriffen. P Ausfuhr aus die Erzeugnifii steht ber fautl Del. ein Rück Widmen, n>< Gtyfanten ruf von Kakao und lvett ist das Bk Ä1Ä1 'Eingeborene tzc |M' um sie t Ter ' will säst bevorzugt als der Kaurimusi einzigen Kolo> 8ur Ausfuhr r... charak ©ubtDeftafrita? 'der wirtschaft , 'Geschäfts 7u i»« für ; j&,lb bereits N und Bet Ste WeÄ?leder> As.. ““ÄS' Ise ^ro । *^(1*C“n ^dehu" 9ege A'llen S9 nic I im liiert iL/W In 15 Minuten besohl! die Erste Schiiest- Kesohiinistalt besohlt schnell besohlt gut besohlt billig. Molkeugaffe 20 und 4206 SchloßMe 5. Johannes Hecker. Bersaudtnach auswärts sehr prompt, da nur 4 Minuten von d. Bahuhöiev und Hauvlvoftamt l”fffos8terAu8wahl 'Pt ond billig. ernbahn. 53843 44 Wetzstetostrasse3^6 in G,«sen IigdsGHihk« Fon heute aß 8c daß die Ei Oktober nn Di erfolgt, Von tlttybung bn Bmisteinlinksilrbe über Nacht trocken, hochglänzend, per Pfund 90 Pfg. LpirifMacksarbe hochglänzend, per Pfund 75 Pfg. sowie sämtl. Oelsarben. Pmsel usw. Gustav Walter, MLusburg 13. 102945 bschlag für Fahrräder I Wegen vorgerückter Saison verkaufe ich heute die weltberühmten Opel- und Panther-Räder nochmals IO Proz. billiger wie seither, damit jedermann die Gelegenheit geboten ist, ein , nur prima erstklassiges Rad für billigsten Preis zu beziehen. Preuss-Renten-Versicherungs-Anstall ,m zu Berlin, Kaiserhofstr. 2. „XI!. Bis April 1901 ausgezahlte Versicherungsbeträge: 100 Millionen Mk. Rentenversicherung 598 zur Einkommens-Erhöhung und Alters-Versorgung. Kapitalversicherung für Aussteuer, Militärdienst und Studium. Vertreter: Chr. Emil Dersekow, Frankfurt a.M., Kaiserstr. l4,Kaiserpl. von Mk. 1.50 an , „ s- , Bevkauf von Aööruchmateriak. Die bet Abbruch der Lahubrülke bei Rutters- Hause» angefallenen Mate- rialim (Hichenhokz, Schmied- und Gußeisen) werden am Samstag den 17. August L I, nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend verkauft. Gießen, 12. August 1901. Der Großh. Kreisbauinspektor. _________Stahl. 5561 Vergebung von Kauarbeiten. Die für die Kinfrtedigrrng und dieKofantage des Schul Hauses in WurLhardsfetdeu erforderlichen Arbeiten und Lieferungcn sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und find Angebote bis Dienstag de« 20. August t A , nachmittags 4 Ilhr, auf Großh. Bürgermeisterei Burk hardsfelden, woselbst Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Emstcht offen liegen, porto. frei einzusenden. Die Arbeiten und Lieferungen find wie folgt veranschlagt: Erd- und Maurer- Wer Usavrt! versäum- nickt, Offerte und Prüfungszeugnisse der 3856 patentierten Glas - Wandbekleidungs -Platten sowie der Marienberger MosaiK-Wodenpkatten bei mir einzuholen und stehe ich mit Kostenvoranschlägen gern zu Diensten Wilh. Textor, Mserßraße 4. Linoleum-Heck von 2 Meter breiter Stückware für jedes Zimmer passend enorm billig. Ernst Bloedner a Z bewährt sich zur Auffrischung von Blusen, Damen- BerantworUich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den Anzeigenteil: HanS Beck. — Druck und Verlag der Brühl'schcn Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Pie heutige Mummer nmtatzt 10 Serie« Laafdecken von Mk. 8.— an. ~ . ,, - von Opel und Panther schon von llllk. 8200« orti Ferner empfehle lch meine nur prima JTlLOlOrWagCIl n Frachtwagen bis zu 200 Eentner tragend. Best emgerichtete Werkstätte für Fahrräder und Motorwagen aller Systeme. Bfeichstraße 7. Wilhelm Hamel. Hefepyon 246 Schülerin, welche hier die bessere Schule besucht, findet fieundl. Aufnahme in geb. FamiUe. 5522 8u erfragen in der Exp. d. Bl. Lttzügk. Primtiinfemchf in den alten Sprachen, auch in den Ferren, wird erteilt von einem akademisch gebildeten Oberlehrer. Näheres in d. Exved. d. Bl 5526 UDd gro^em uSzTann^h^ubijjf0?^ Spesen und unter reellster Preise "Xrtttro bewährt sick nun- mehr Retteri» Haarwasser (München) staatl. geprüft u begutachte, Z. h. um 40 ^_unb Jt 1,10 bei I. H. A^uhr, Sonnenstr 2.-. Die schönste Zierde! ist ein zartes, reines Kestcht, rosiges, jugendfrifches Aussehen, weiße, sammetweicke Kant, und blendend chöner Teint, Man wasche sich daher nur mit: Kadebkulkr filirnmildt-Stift oon Ktrgmauw & tzo., Kadebeul-Dresdeii. Schutzmarke: SlctLeopferd. L St. 50 Pf. in der Engel-Apotheke, bei P. I MöbS u. Earl Sckwaab. Anstalt „Hygiea“ Oscar KöMr's NE Victor May, Gicßcn Moltrevraße 8. ErfolgreicheBehandl. v. Rheumatismus u Gicht in all. ihren Formen, Lerrenkungen,Berstar:chungen,Lähmungen, Lerdauungsbeschwerdei'., Frauen krankh.,Bleichs., Blutarmut, Schwindel, Rervensckw., Migräne rc. WätzigeZkreise. Knte Nediennng. Ratten, Mäuse ! tötet,ALerron^.Gefabrl.f.Menscken u. Trere Paket 60 Psg. u. 1 Mk. PhilippSchwagerWw.,t)rofl ,Markt8 Frische Schellfische rc. eingetroffen. 655 I.M.Lch-ih-f ^Schimmel wird bei eingemachten Früchten verhindert durch 4823 Di*. Oetkers Salicyl ä 10 Psg. genügt für 10 Pfd. Früchte. Rezepte gratis v. den Firmen,welchr führen Z»r. chetkers AaLpntver. g « Fische u. Geflügel L « täglich frische Zufuhren. -