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M. *• *e#*ttt.ge fdt ben 1«( trf4tintwbtn *« ** Ww 10 Uhr fpdteftenl |Ä*eÜU», eprtttion unb •***<: rchottV ah« 7. vezugrpreir t>iertei!*b<4 Mk. 2.20, monatl. 75 Bia mit Brii.gerlobn; burcb M Abholestellen vierteljjchtt. Mk. 1.90, monatl. 65 'K» Bei Postbezug vierteljihtt. Mk. 2.00 ohne Bestell^*. Alle 8n,etaen.-Bennittluiiee» stellen bt4 £tn- unb tcublenw nehmen Anzeigen für b«e »»ebener tin,eiger entgeew. getlenprelO. lokal 11 Wh». au*»ärt8 SO Psg. GietzenerAnzeiger ** Eeneral-Anzeiger " Amts- und Anzeigeblatt sür den Kreis Eichen ♦rietet.tlilid *tt VH Montag! *X**™«t fimtnen. f Hxrbru de» Sn« 9*0* I* »echlrl mitff. B^wbwiK“ Mnb ^Blätter ;**> Mi- ••rtihinbe" »4er. W »GchttUuh beigelegt. Kmllicher Feil. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Erdarbeiten wird die Liebigstraße, zwischen Frankfurter- und Ludwigstraße, vom 14. diS ein schließlich 20. I. MtS. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, 13. Juni 1901. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Die Abtretung des Aongostaates. In Belgien steht die Kongofrage seit Wochen im Mittelpunkte des öffentlichen Interesses. Ter zwischen Belgien und jenem afrikanischen Staat im Juli 1890 geschlossene Vertrag läuft im Herbst d. I. ab. Bis dahin also hat sich die belgische Volksvertretung zu entscheiden, ob sie den Kongostaat, der bekanntlich Besitztum König Leopolds ist, als Staatskolonie übernehmen oder das bisherige Vertragsverhältnis nochmals verlängern will. Tie Frage hat tiefergehende Bedeutung insofern, als Belgien dem Kongostaat bereits 25 Millionen Franks zinsfrei geliehen hat. Eine Verzinsung und Rückzahlung soll erst dann eintreten, wenn das belgische Volk endgiltig darauf verzichtet, das afrikanische Territorium als Staatskolonie zu übernehmen. Es sgab eine Zeit, wo die Abneigung gegen dessen Erwerb in Belgien allgemein war. Man sah in der Zueignung des damals von Unruhen fortgesetzt heimgesuchten Gebiets ein Tanaergeschenk. Es hat sich jedoch allgemach ein Umschwung der Meinungen vollzogen. Selbst die radikalen Politiker sind von ihrer grundsätzlich ablehnenden Stellung zurückgekommen. Auch praktische Erwägungen müssen diesen Frontwechsel nahelegen, da öffentliche Gelder Belgiens im Kongostaat investiert sind, und König Leopold überdies den belgischen Staat testamentarisch zum Erben seines afrikanischen Besitztums bestimmt hat. Begeisterung für dieses Unternehmen ist freilich auch heute auf keiner Seite vorhanden. Tas Riesengebiet des Kongostaates stellt zunächst wirt- sck)astlicht unleugbar einen erheblichen Wert dar. Wenn auch die Eingeborenen, unmenschlichen Grausamkeiten seitens belgischer Offiziere ausgesetzt, unter den Elephantenhcrden stark aufgeräumt haben, so wird die Ausbeute von Elfenbein doch immer bedeutend bleiben. Nicht minder diejenige an Kautschuk und Palmnüssen. Auch verkehrspolitisch hat sich der Kongostaat gut entwickelt. Schienenstränge durchziehen das Land, Tampfer befahren den gewaltigen Strom bis tief ins Innere hinein. Tie Ostgrcnze bildet das zentralafrikanische Seengebiet, dessen Handelsverkehr schon jetzt seinen Weg zum Teil den Kongo entlang zum Atlantischen Ozean hin nimmt. Diese Entwickelung ist den d eu tsche n I n teress e n schädlich und soll durch die ostafrikanische Bahn über deutsches Gebiet zum Indischen Ozean hin abgelenkt werden. Schließliche entbehrt der Ävngostaat, iveil un Herzen des dunklen Erdteils gelegen und doch mit der See in Verbindung stehend, nickst der politischen Bedeutung. Deshalb interessierten fick) sowohl England wie Frankreich für den Besitz König Leopolds. Letzteres hat sich sogar durch Vertrag das Vorkaufsrecht auf den Kongostaat gesichert für den Fall, daß Belgien die königliche Erbschaft ablehnt. Doch dieser Fall wird Moerlich eintreten. König Leopold hat früher wiederholt den Wunsch ausgesprochen, noch bei seinen Lebzeiten dem belgischen Volk den Kongostaat übergeben zu können. In einem Brief, den er jüngst an den Rechtenführer Woeste richtete, und der in der Kongo-Kommission zur Verlesung gelangte^ steht u. a., der' König vermache Belgien eine Kolonie, die Belgien nichts gekostet. Ferner erklärt er, daß er Belgien gegenüber auf die Rückzahlung der für den Kongostaat verausgabten Summen verzichte, und er versichert, daß er uneigennützig und unerschütterlich loyal seinem Lande zugethan sei, dessen Dienst er sein Leben gewidmet habe, ohne Tank oder Beifall zu suchen. Er wolle seinem Lande die ganze Frucht seiner Arbeit sichern. Kenne Verleumdung werde ihn abhalten können, sich allem zu widersetzen, was der Verwirklichung dieses patriotischen chveckes in den Weg trete. Die Blätter melden, die Verlesung des Briefes habe auf den Staatsminister Beernaert tiefen Eindruck gemacht. Es heiße, daß er und die Mitunterzeichner des Antrags auf sofortige Uebernahme des Kongostaates diesen Antrag zurückziehen wurden. Volltische Tagesschau. Zu den amerikanischen Verhetzungsversuchen wird uns aus Berlin, 12. Juni, geschrieben: Der amerikanische Botschafter in Berlin, Mr. White, fjat zwar Gelegenheit genommen, sich kräftig auszusprechen gegen die andauernden Versuche gewisser amerikanischer Zeitungen, mit Gewalt einen Streitfall zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten zu konstruieren; er hat erklärt, die beiden Regierungen be- f.änden sich in voller Uebereinstimmung. Von der Mar- aMrita-Jnsel an der Küste von Venezuela waren in den atzten Tagen und Wochen sensationelle Meldungen verbreitet worden. Es heißt, ein deutsches Kriegsschiff habe dort auf besonderen Wunsch Kaiser Wilhelms manövriert und sei im Begriff, dort eine deutsche Kohlenstation zu errichten. Diese aus der Luft gegriffene Nachricht wurde widerrufen, und White erklärt diesen Zwischenfall für „längst erledigt" — trotzdem giebt man sich in hiesigen politischen Kreisen ebensowenig wie an amtlichen Stellen der Zuversicht hin, daß die Mahnung zur Beendigung der Zänkereien viel und auf die Dauer fruchten noerde. Seit dem Kriege mit Spanien beherrscht ein „Koller" gegen Deutschland breite Schichten der Union. Ob der Ingrimm vielleicht ein wenig dadurch veranlaßt worden ist, daß man in Deutschland die ameriranischen Erfolge und sonstigen mit der landesüblichen Reklame ausposaunten „Helden- thaten" kühler als erwünscht bewertete, mag dahingestellt bleiben. Ganz ohne Einfluß scheint diese Wahrnehmung nicht geblieben zu sein, denn man vermaß sich, und nicht etwa nur in amerikanischen Witzblättern, „das nächste Mal" Deutschland „beim Kragen zu nehmen", es „abzustrafen", womit doch jedenfalls gemeint war, daß es eine Kleinigkeit sei, Deutschlands Waffenruhm in den Schatten zu stellen. Die amerikanische „gelbe" Presse hat das ihrige redlich gethan, solchen Größenwahn zu nähren, denn sie fand dabei ihre Rechnung. Ter amerikanische Botschafter, der seine smarten Landsleute kennt, spielte auf diesen Zweck der Angriffe durch das Wort „Sensations-Kapital" an. Eben weil es ein Kapital ist, das amerikanische Blätter in der Schürung der Mißstimmung gegen Deutschland besitzen, ein Kapital, das den Massenabsatz von Zeitungen verbürgt, eben deshalb werden die Geschäftsleute der amerikanischen Presse nicht leicht darauf verzichten wollen. Eher isttzu erwarten, daß eine Entrüstungsbewegung inszeniert wird gegen Mr. Whites deutschfreundliche Gesinnungen. Dem Hetzunfug würde aber doch etwas Abbruch gethan worden sein, wenn die amerikanische R e g i e r u n g selbst nicyt zu den feindlichen Kundgebungen beharrlich geschwiegen hätte, wodurch der Anschein erweckt wurde, es bestünden thatsächlich Mißhellig- feiien zwischen Washington und Berlin. Ten Mitgliedern der amerikanischen Kolonie in Berlin sind diese Hetzversuche seit langem zuwider, und ähnlich wird auch an anderen Orten das Urteil gebildeter und besonnener Amerikaner lauten. Aber es ist die große Masse, die in den Vereinigten Staaten den Ton für die Presse angiebt, von wenigen Ausnahmen abgesehen. So wird man nur der Zeit die allmähliche Ernüchterung überlassen können. Schließlich wird auch das sensationellste Thema einmal bis auf den letzten Rest erschöpft sein und das Verlangen nach neuen Aufregungen sich geltend machen. Eine tragikomische P a l a st r e v o l u t i o n ist bei der großen Pariser Tageszeitung „Figaro" ausgebrochen. Ter Administrator dieses Blattes, Perivier, hat sich als Usurpator aufgespielt. Tie Generalversammlung der Aktionäre beschloß darauf die Absetzung Periviers und seines Kollegen de Rodays und ernannte den Vorsitzenden des Verwaltungsrats Prestat zum provisorischen Administrator. Perivier und de Rodays weigerten sich aber, die Geschäftsräume des „Figaro" zu verlassen, und alsbald wurde das zierliche Palais des Figaro in zwei feindliche Feldlager umgewandelt. An der Spitze des einen stand Direktor Prestat, der mit einigen Dutzend tapferen Aktionären im Figarogebäude eingedrungen war, obgleich Perivier Redaktionsdienern befohlen hatte, das Thor zu verrammeln und jeden Angriff abzuschlagen. Andere Feldlager kommandierte Perivier, um den sich einige persönliche Freunde sowie mehrere neu angeworbenen Mitarbeiter scharten. Es wurde viel parlamentiert, gestritten, ja, manchmal sah's aus, als ob's zu Tätlichkeiten kommen sollte. Erst als der Hunger die beiden Parteien überivältigte, wurde ein Waffenstillstand geschlossen. In den benachbarten Restaurants wurden an sechzig Tiners bestellt. Die Anhänger Prestats versammelten sich im Sitzungssaal des Aufsichtsrats, die Mannen Periviers in der Redaktionshalle, um sich zu stärken. Gegen Mitternacht wurden die Feindseligkeiten wieder ausgenommen. Perivier erklärte, daß seine Gegner nur über seine Leiche in den Setzersaal gelangen würden. Prestat ließ hierauf auf Grund einer gerichtlichen Ermächtigung den Friedensrichter und den Polizei-Kommissar des neunten Bezirks holen, die an die Bureaus Periviers und den eisernen Geldschränken und die Buchhaltung Siegel anlegten. Beide Amtspersonen wollten auch Setzkästen und die Maschinen versiegeln, doch verhinderte dies der verantwortliche Truckereileiter, in dem er nach wies, daß diese Eigentum des Herausgebers des Petit Journal, Marinoni, seien. Hierdurch blieb vorläufig wenigstens der Sieg auf Seite Periviers, der nunmehr den Befehl zur Herstellung einer Figaro-Nummer gab. Perivier schrieb einen „Ein Attentat" betitelten Artikel, worin schärfftens gegen das Vorgehen Prestats, des Aufsichtsrats und Generalversammlung protestiert. Er erklärt, er toerde bis zum Aeußersten Widerstand leisten, um die Traditionen des Figaro aufrecht zu erhalten, und das Blatt gegen die Manöver der Kosmopolitischen Syndikate zu verteidigen. Tas Zivilgericht, bei dein Prestat die Klage gegen Perivier angestrengt hat, wird-entscheiden, ob Perivier noch länger Herr des Figaro ist. Prestat erhob gegen Perivier eine Anklage, weil dieser sich dem Beschlüsse der Generalversammlung der Aktionäre, wodurch seine Absetzung ausgesprochen wurde, widersetzt hat. Am Mitt- n?od} wurde die vorläufige richterlick)e Entscheidung ge- trofsen, daß die Siegel von den Bureaus Periviers und der Kasse abgenommen werden sollen, und der Name Periviers als • Direktor an der Spitze des Blattes verbleiben soll, bis das Handelsgericht am 2G. Juni sein Urteil gefällt hat. Tie Bewegung gegen den börsen mäßigen Termin handel ist unleugbar im steten Wachsen. In Frankreich wird die Teputiertenkammer in nächster Zeit sich mit dieser Frage beschäftigen. Bei der starken agrarischen Strömung, ivelck)e in dieser Körperschast sich geltend macht, ist anzunehmen, daß es dort zu einem das Verbot des Blankoterminhandels fordernden Beschluß kommen wird. Freilich erscheint es sehr fraglich, ob der Senat einem dahingehenden Gesetz seine Zustimmung geben würde. Inzwischen macht sich in Oesterreich infolge der dort im vorigen Winter stattgehabten Börsenenqucte eine sehr lebhafte Bewegung gegen den börsenmäßigen Terminhandel mit landwirtschaftlichen Produkten geltend. Neuerdings hat auch der österreichische Landwirtschaftsrat zu dieser Frage Stellung genommen, und eine Resolution gefaßt, die nachstehende 16 Punkte festsetzt, die der Regierung als Grundprinzipien für die einzubringende Gesetzesvorlage empfohlen werden. Diese lauten: 1. Ter börsenmäßige Termin handel ist ohne Einschränkung des effektiven Zeitgeschäfts gesetzlich zu verbieten. 2. Tas Börsengesetz vom Jahre 1875 findet auf Börsen für landwirtschaftliche Produkte und auf den Handel mit diesen keine Anwendung. Tafür ist ein neues Gesetz über die Börsen für landwirtschaftliche Produkte zu erlassen. 3. Ter Fortbestand der Börsen- autonvmie ist an die Bedingung einer entsprechenden Vertretung aller Mrteressenkreise in der Börsenkammev zu knüpfen. Ein Fünftel der Mitglieder der Börsenkammer hat der Landwirtschaftsrat zu nominieren. 4. Alle Geschäfte mit Zuschußvereinbarung sind als null und nichtig zu erklären. Zu- und Nachischüsse können innerhalb der Verjährungsfrist zurückgefordert werden. Die Einrichtung von Liquidationskassen ist unzulässig. 5. Den Vorsitz bei den Schiedsgerichtsverhandlungen hat ein ordentlicher Richitcr zu führen. 6. Tas Amt eines Mitgliedes der Börsenkammer soll mit dem eines Schiedsrichters nicht vereinbar sein. 7. Sowohl zur Ausübung des Amtes eines Mitgliedes der Börsenkammer als auch zu dem eines Schiedsrichters soll die Eigenschaft eines österreichifchen Staatsbürgers erforderlich sein. 8. Urteile von Schiedsgerichten, die nicht mit den gleichen Garantien umgeben find, find in Oesterreich nicht vollstreckbar. 9. Zur Feststellung der Qualitütsmängel in Streitfällen ist an jeder Produktenbörse ein Beamter der Namen-Kontrollstation anzustellen. 10. Die Börsenusancen sind zu reformieren, und ihre Giltigkeit von der staatlichen Genehmigung abhängig zu machen. 11. Gegen alle von der Börsenkammer in ihrem auto- nomen Wirkungskreis in oder außerhalb der Börse getroffenen Verfügungen ist ein Beschwerderecht der Börsen- interessenten zu statuieren. 12. Das Regulativ für die amtliche Ermittelung der Warenpreise ist einer Revision zu unterziehen. Für die Richtigkeit des Vorganges bei Ermittelung der amtlichen Kurse sind die Kursfeststell- ungstommission und auch die Börsenkommissare verantwortlich. Auch sind die Regreßsätze im amtlichen Kursverzeichinisse zu veröffentlichen. 13. Die Bestimmungen über den Kommissionshandel sind einer eingehenden Revision zu unterziehen; der Abschluß eines Kommissionsgeschäfts „in ficty" ist an feststehende Bedingungen zu knüpfen, der Kursschnitt als Betrug zu qualifizieren. 14. Zur unmittelbaren Beaufsichtigung des Börsenverkehrs find zwei gleichberechtigte Börsen-Kom- missäre zu bestellen, deren einer vom Handels-, der andere vom Ackerbauminifterium zu ernennen ist. 15. Aus dem Industrie-, dem Landwirtschaftsrate und den Mitgliedern der Börsenkammer ist ein aus je acht, zusammen also aus 24 Mitgliedern bestehender Börsenausschuß für die Tauer der Funktionsperiode der oben genannten Körperschaften zu wählen, der dem Handels- und Ackerbauminifterium als Beirat in allen Börfenangelegen- heiten zu dienen hat. 16. Generalsekretäre der Produktenbörse und ihre Stellvertreter sind als Staatsbeamte zu erklären. Außer diesen 16 für die Gesetzgebung als Grundlage bestimmten prinzipiellen Sätzen wurde beschlossen, die Regierung aufzufordern, ihren Einfluß dahin geltend zu machen, daß in Ungarn der börfenmäßige Terminhandel ebenfalls verboten werde. Toch soll dies Verbot für Oesterreich allein auch dann ausgesprochen werden, wenn ein Einvernehmen mit Ungarn nicht erzielt werden sollte. Alle diese Beschlüsse wurden einstimmig gefaßt. Ob sie seitens der Regierung die Berücksichtigung finden werden, st freilich zweifelhaft. China. Taß her kürzlich stattgehabte große Brand in der „verbotenen Stadt" Pekings, der u. a. die Bibliothek ein- äscherte, auf Anstiftung, vielleicht auf einen Befehl von hoher chinesischer Stelle, zurückzuführen sei: diese Vermutung wurde alsbald nach dem Eintreffen der Kata- trophe-Meldung von uns geäußert. Nun wird die "Annahme bestätigt, durch die Uebersetzung eines Edikts, im Besitze des amerikanischen Vertreters Rockhill in Peking. Der Stapeüauf eines neue« Linienschiffes reep empfing, und an Bord geleitete. Im Großtop des Deutsches Keich Bonner der Geschütze glitt sodann einige Minuten später das neue Linienschiff langsam in die Flut. Nach dem Stapellauf ließ sich der Kaiser eine große Anzahl von Beamten der Werft vorstellen und nahm sodann militärische Meldungen entgegen. Während der Rückfahrt des Kaisers zur „Hohenzollern" standen sämtliche Mannschaften der anwesenden deutschen und fremden Schiffe in Parade, während die Schiffskapellen den holländischen Chrenmarsch, spielten. Gegen 7 Uhr fuhr der Kaiser nilt der blauen Rudergig nach dem brasilianischen Panzer „Marschall Floriano", dessen Kommandant den Kaiser am Fallverweilte etwa eine halbe Stunde an Bord und begab sich hierauf ins Schloß, wo später Familientafel stattfand. Euer Kaiserlichen und Königlichen Majestät bringen wir vereint unfern wärmsten Tank dar für die erhebende Aufgabe, welche Allerhöchstdieselben uns für den heutigen Tag anvertraut haben. Wir erkennen in dieser freundlichen und gütigen Absicht einen erneuten Beweis der Gefühle, welche Eure Majestät den engen Fa- milienbeziehungeu widmen, die unsere beiden Häuser verbinden. Wir erkennen aber auch die hohe Bedeutung, welche in dem heutigen Taufakt für unser Haus und Land enthalten ist durch den Namen, welchen Eure Majestät für das Linienschiff „E" gewählt haben. Ter Name Zähringen verbindet sich nunmehr noch enger mit den großen Interessen, welche die deutsche Flotte bestimmt ist, zu schützen und zu wahren. Ein alter Name die Damen und Herren der Umgebungen an. Unter den Honneurs der Ehrenkompagnie betraten die Herrschaften die Taufkanzel. Der Großherzog hielt die Tauf- rede, die folgendermaßen lautete: Telegramm des Gießener Anzeigers. Brüffel, 13. Juni. Frau Botha ist gestern abend hier eingetrofsen und von Dr. LeydS und Frau am Bahnhofe empfangen worden. Schiffes wurde die Kaiserstandarte gehißt. Der Kaiser nur im günstigen Sinne i - . — -4 Zu schließen, daß eine Einigung in oen wichtigsten politischen Fragen erzielt ist, und die havrr heute den einer 8P Waldeck- Gesang" W Dreibund l Sleichgewic verbürgt w nnb Oester' insel unter Höhung des wünsche zu bestandes ! kommen schließt uni er gegen Mehrheit t wie durch ! Freiheit in und freu» besonders allem dürfe den Friede die Hoffm vertrügen a Prag, Eonberzugei aas. Aus d ansprache lebhafte öi der treuen ie mein ge mangeln, m stadt Prag Fortschritt I in den letzt ficherung be: zeugung aut stad: und di Stadt müch kultureller ( sicherer Ho Entwicke/llh Deutscher der Kaisers Die tschechis scheu Fa! Leitern hiuc die Fahnen Verbot de dieses Berb erhoben. Kiel, 12. Juni. Dem Stapellauf des Linienschiffes „E", der heute nach- mittag glatt von statten ging, wohnten außer dem Erhaltung des Friedens unter den Mächten eine neue -Stärk ung erfährt. — Gerüchtweise verlautet, daß zu den Anfang September dieses Jahres bei Danzig stattfindenden Manövern die Ankunft des Zaren erwartet werde, der sich daraus zu einem vierwöchentlichen Aufenthalt nach Jagdschloß Wolfsgarten bei Darmstadt begeben soll. Bekanntlich W.ll auch Lord Roberts an diesen Manövern teilnehmen. <2ie sind, wenn sich die letzte Nachricht bewahrheitet, offenbar bestimmt, unsere freundschaftlichen Beziehungen zu allen Mächten zum Ausdruck zu bringen. — Generaloberst v. Ha h n r e hat sich bisher noch nicht wesentlich erholt. Tie Besserung in seinem Befinden schreitet nur langsam vorwärts, und der Patient ist während eines großen Teiles des Tages noch an das Bett gefesselt^ — Ter so zialdemokratische Parteitag wird in diesem Jahre in der dritten Septemberwoche in Lübeck abgehalten. Außer den üblichen Parteiangelegenheiten soll die Wohnungsfrage auf die Tagesordnung gesetzt werden, wofür Reichstagsabgeordneter Tr. Südekum (Nürnberg) in Aussicht genommen ift Ter „Berwärts" schreibt: '„Ter Parteitag wird auch in diesem Jahre öffentlich tagen, doch ist auch die Abhaltung geschlossener Sitzungen in Aussicht genommen, da durch die Beseitigung des Koalitionsverbots für politische Vereine der Abl)altung solcher Sitzungen kein Hindernis mehr im Wege steht." Tas wäre eine auffällige Meldung, falls daraus zu schließen wäre, daß die Partei der Ansicht geworden sein sollte, manche Tinge hätten eine Gestaltung gewonnen, daß es für die Partei empfehlenswerter wäre, sich mit diesen Geschichten "Us der Oeffentlichkeit heraus zu flüchten. Darüber bleibt nähere Aufklärung abzuwarten. — Der Börsenausschuß hat heute die Vorschläge der Regierung zur Abänderung des § 66 des Börsengesetzes und den neuen § 67a mit erheblicher Mehrheit bewilligt und einige Abänderungen dazu beschlossen, die als Verbesserung bezeichnet werden. — „Wo ist der deutsche Botschafter Fürst Philipp Eulenburg?" So fragt die „Boss. Ztg." und knüpft daran folgende Betrachtung: „Schon vor einiger Zeit hat die Presse die wunderliche Thatsache verzeichnet, daß Fürst Eulenburg während der wichtigsten Vorgänge, die sich in Wien abspielten, für nützlich hielt, in Süddeutschland herumzureisen. Potentaten der Donaureiche weilten in der österreichischen Hauptstadt, um mit der dortigen Regierung politische Verhandlungen zu pflegen, der deutsche Botschafter aber glaubt, daß er dabei in Wien überflüssig sei. Jetzt ist der Großherzog von Sachsen-Weimar dort gewesen und wiederum war Fürst Eulenburg abwesend. Es muß ja als Zeichen von Bescheidenheit angesehen werden, daß Fürst Eulenburg als gleicygiltig ansieht, ob er selbst die Befugnisse des Botschafters übernimmt, oder ein Legationsrat ihn vertritt. Aber wenn ein Botschafter es für gestattet hält, von den zwölf Monaten eines Jahres neun fern von seinem Amtssitze zuzubringen, so ist vielleicht die Frage berechtigt, ob er da nicht besser seinen Platz einem Manne überläßt, der mehr Zeit als der Dichter des Sanges an Aegir den Amtsgefchäften zu widmen in der Lage ist. Was den Fürsten Eulenburg fortwährend nötigt, sie zu verlassen, ist der Oeffentlichkeit nicht bekannt. Es scheint jedenfalls nach seiner Zeiteinteilung, daß er sich nur für einen deutschen Botschafter im Nebenamt hält." — Nach einer Mitteilung der hiesigen „Neuest. Nachr." wird der Ko lo n i a lr a t am 27. Juni zusammentreten. frcicn Ml-A dtwerbii her ÄM offensiv juristisch dauernd Lerteidr Hannover, 12. Juni. Ter Kaiser hat Frau Jutta v. Ilsen in Waldhausen bei Hannover, die heute ihr hundertstes Lebensjahr vollendete, eine wertvolle Tasse mit einem Medaillonbildnis und dem Mono-? gramm des Kaisers nebst einem eigenhändigen Schreiben direkt zugesandt. Außerdem hat Se. Majestät von Neumünster aus an Frau v. Ilsen ein Glückwunschtelegramm gelangen lassen. — Zum Todestage des Königs Georg V. hatten drei hiesige welfische Vereinigungen einen Kranz Herstellen lassen, der mit Einwilligung des Königs von England am Sarkophag des Königs in Windsor niedergelegt werden ollte. Ter Kranz wurde am Freitagabend in einem Blumengeschäft ausgestellt. Am Samstag erschien der Chef der Exekutivpolizei mit dem Distriktskommissar und verlangte sofortige Entfernung des Kranzes. Diese wurde verweigert. Kurz darauf erschien der Kommissar wieder mit einer schriftlichen Aufforderung des Polizeipräsidenten, den Kranz wegen der darauf stehenden Worte „W e l f eure si den z Hannover" sofort zu entfernen, und zwar zur Vermeidung „unmittelbarer Zwangsmaßregeln". Ter Inhaber hatte inzwischen die Worte in „frühere" und pater in „alte Welfenresidenz" umgewandelt; trotzdem bestand aber der Polizeipräsident auf der Entfernung des Kranzes. Ter Inhaber des Geschäftes befestigte nunmehr )en Erlaß des Polizeipräsidenten, das Telegramm des Königs von England, in dem er seine Erlaubnis zum Niederlegen des Kranzes in Windsor ausspricht, sowie einen Zettel mit einer kurzen Schilderung der Sachlage am Fenster, was natürlich Tausende von Zuschauern anlockte. Gegen die polizeiliche Anordnung wollen die Beteiligten. weitere Schritte unternehmen. Augsburg, 12. Juni. In dem kürzlich erschienenen Jahresbericht der Handels - und Gewerbekammer zu Augsburg wird mitgeteilt, daß die Kammer einstimmig den Beschluß gefaßt habe, daß sie „im Bewußtsein der Zusemmengehörigkeit aller nationalen Erwerbsstände einer mäßigen, dem der Industrie und der gewerblichen Thätig- ieit einzuräumenden Schutze adäquaten Erhöhung der Getreidezölle zu stimm t." Zur Begründung dieses Beschlusses wird folgendes angeführt: „Wie unser Beschluß in wohlüberlegter Weise zum Ausdrucke bringt, betrachten wir auch die Getreidezölle in erster Linie unter dem Gesichtspunkte der Zusammengehörigkeit aller nationalen E r - werbsstände. In diesem Nahmen sind wir übrigens geneigt, der Landwirtschaft ein besonderes Argument zuzubilligen. Zu den ödesten Ergüssen des radikalen Manchestertums gehört die Erwägung, daß es jedermann freisteht, einen Erwerbszweig aufzugeben, der sich int tD.r Mbrutf d «Uk unter of . ** Salsck Wochen, ba& ermer in s 'ocl eingezog, ganz wohl W umher, .Herrn setzend, des Schwurg, er«e Eingabe gewacht werd« Mi- des ( ®1( M teer S * ft«! sich UsiM «abnl -ytttbigteifju 3 « Rusi,,,r W ^rl'che, M« Soifer ®‘« 5 Jugend e ft" hübsch r Mite fr» »«1Ä « der Sine 2? ft ff: Berlin, 12. Juni. Am Dienstagabend besuchte der Kaiser den früheren russischen Botschafter am Hofe, den Grafen Schuwalow im Hotel. Äe Unterhaltung des Kaisers trug, wie der „D. W." gemeldet wird, einen größtenteils politischen Charakter. Sie hat jedenfalls zur zwischen den beiden Nachbar- Das Edikt befiehlt, alle Archive zu zerstören. Es läßt sich in diesem Geheimbefehl, dessen Vorhandensein natürlich der angeblich den Fremden so wohlgesinnte Prinz Tsching und der edle Li-Hung-T schlang in Abrede stellten, deutlich erkennen, wie weit die chinesische „Zentralregierung" davon entfernt ist, die Vergangenheit ruhen zu lassen und mit den verbündeten Mächten in ein friedliches Einvernehmen zu gelangen. Das sattsam bekannte Spiel mit geheimen Ordres und Anzettelungen von Missethaten wird mit ungeschwächtem Eifer fortgesetzt. Diesmal war der Inhalt des Geheimbefehls zwar kein direkt feindseliger; l K a i s e r, dem G r o ß h e r z o g und der Großherzogin es mag aber doch dabei die gütige Absicht mitgewirkt haben, v o n Baden und dem Prinzen und der Prinzessin Hein- daß der Brand auch die Truppen treffen möchte, welche rich noch bei: Tie Vizeadmirale v. Köster, v. Tirpitz, von die verbotene Stadt besetzt halten. Tie nächsten Edikte sind Seckendorfs, Oberpräsident v. Köller, der badische Bevoll- vielleicht bösartiger. Grund genug für die in Peking nach mächtigte zum Bundesrat v. Jagemann, das Offizierkorps Abzug des Gros der gruppen Zurückbleibenden, ernstlich der Garnison, Oberbürgermeister Fuß, der Rektor der Uni- M f£,L Merkwürdig ist der Optimismus in versität, ferner die Offiziere des hier liegenden brasilia- den deutschen Meldungen aus Chmm ^>o wurde bekanntlich nischen Panzerschiffes „Marschall Floriano", des russischen die Ermordung des .Hauptmanns Bartsch anfänglich aus Kreuzers „Askold" und des türkischen Panzerschiffs „Assar einen Unglucksfall zuruckgefuhrt, und den Brand in der i Tewfik". Tie Ehrenwache nahm neben der Tamkanzel verbotenen Stadt sollte während eines heftigen Gewitters Aufttel ung Unter d^n Hom rufen der Versammett n e^ Halbamtlich wird kundgegebssn, daß die I n d e m n i - ÄSS tätSfrage do ch n o,ch nicht erledigt sei, da bie 17cr Admiralsuniform trug, führte die Groß- Gesandten noch nicht einig über den Betrag feien. China ?^Zogin, der Großherzog in der Uniform des Seebataillons hat lediglich in allgemeinen Ausdrücken erklärt, es werde die Prinzessin Uemrich. ^hnen schlossen sich Prinz Heinrich zahlen, was die Gesandten forderten. In Washington glaubt ".das Hauptquartier des Kaisers, die Kabinettschefs und man, daß irgendwo absichtlich der Versuch gemacht werde, " ...... Konfusion zu erzeugen. In der nächsten Zusammenkunft der Gesandten wird der amerikaniM Gesandte Rockhill den Vorschlag Amerikas einbringen, die Entschädigungsfrage dem Haager Schiedsgerichts Hofe zu unterbreiten. Die Mehrheit der Gesandten ist gegen diesen Antrag und nimmt an, daß innerhalb der nächsten zehn Tage alles in Ordnung gebracht werden kann. Inzwischen werden die Gesandten möglicherweise durch die Vorbereitungen zur Abreise der Truppen zu Entscheidungen gedrängt. Der vatikanische Korrespondent der „Polit. Korr." meldet, die italienische Regierung habe auf eine an sie von mehreren italienischen Missionaren gerichtete Bitte! sämtlichen Missionaren in China nahelegen lassen, sich unter den Schutz Italiens zu stellen. Man hält jedoch für Wahrscheinlich daß der Vatikan die Missionare anweisen wird, das Anerbieten Italiens abzulehnen und ausschließlich französischen Schutz anzunehmen. Ä Wt uns WM das Reich der. Bedang« und Heimreise nach Deutschland am 9. Juni in Futschou an- L Ä denn auch Bilder für den Vergleich mit gekommen und am 10. Juni weiter gefahren den Aufgaben der Gegenwart, oft auch Vorbilder für Graf Walder fee hat dem japanischen Hose nicht die Entwickelung der Macht und der Stärke großer Reiche, allein eine bloße Abschfiedsvisite afcgeftattet,' sondern dort ®tr ^nben ba6et «{mer die große Thatsache begründet, auch eine Sendung von halbmilitärischem, halb diplomati- eine mädjtige Flotte der kräftigste Schutz für das schem Charakter ausgeübt. Bekanntlich besteht über die Gedeihen und das Blühen großer Reiche ist. Tas führt Wahrung der Unantastbarkeit Chinas ein deutsch>-engli° uns zu einem Rückblick in düe( Geschichte der deutschen scher Vertrag, dem sich« auch Japan angeschlossen hat. Nation, lehrt uns aber auch, wie der Mangel an Macht lie drei Vertragsmächte behalten sich vor, erforderlichen und Stärke ein großes Volk zu schweren Kämpfen nötigt, Falles ihre Interessen in China gemeinsam wahrzunehmen. um fein Wohl und Gedeihen vor bleibendem Schaden chuu für unsere ReickMregierung von besonderer ZU wahren. Im Jahre 1848 war es mir vergönnt, an Wichtigkeit, durch eine Persönlichkeit von der genauen Lan- dem Kriege in Schleswig-Holstein teilzunehmen und damit deskenntnis der militärischen Erfahrung und dem poli- an den ersten Bestrebungen, Deutschland zu festerer tischen Weitblick des Grafen Waldersee zu erfahren, wie Einigung zu führen. Damals entbehrten wir des Schutzes ^Webenden Stellen Japans sich die Formen eines I zur See, aber dieser Mangel weckte auch den Willen, fle w” 6 ®r“f ®aIbeH -inen Schutz schaffen. Wir alle wissen, welche Zeit Sbanabai Do" verging, bis die nationale Einigung erkämpft war, wir bereits in öen ersten Tagen' des August in Hambura landen I jV ... c <" , n» uur möglich wurde 5kd'tzo^bnkg" 7 4 e7e Persönlichkeit,^ wie unser großer sondern direkt nach, Hannover. Für die Seereise wird die - L 9eh)e^n ■ 58es?run^>cr' direkte Route gewählt und nirgends Aufenthalt genommen. 'utschen Reiches war auch der Schppfer der deutschen Gräfin Waldersee wird int Juli in der Schweiz Aufenthalt Potte. Auf dieser Grundlage verdanken wir die mäch^ nehmen und später ihren Gemahl in Hamburg erwarten. tl.9c Fortentwickelung dieses unentbehrlichen Machtver- Der Gesundheitszustand des Grafen Wawersee ist durchs hältnisses der rastlosen Fürsorge Eurer Kaiserlichen Ma- aus gut. 1 I jeftät. Möchte es Eurer Majestät auch vergönnt sein, Telegra»» deS Giestenee Anzeigers. diese stetige Machtentfaltung zu voller Stärke durchzu- Berliu, 12. Juni. Der „Post" zufolge hat der Zar in führen, so wird für das Deutsche Reich daraus eine Blüte seiner Depesche über die Mission WalderfeeS, die der Kaiser be§ £>anbeI§ und Verkehrs zu erwarten sein, welche die in seinem Trinkspruche am 27. Mai erwähnte, die Ausaabe ?atwn bcn H^heu kräftigsten Lebens erhebt. Tas be- WalderseeS nicht als „undankbar" bezeichnet. Der Ausdruck ?eutet dann eine Festigung friedlicher Zustände und den „undankbar" komme in der Depesche überhaupt nickt vor geblichen Austausch gleicher Interessen mit den großen Di- vom Kaiser nur dem Inhalte nach milg-t-ilt- Depesche ^ahon,™ Swllift-rter Lander. Sem Linienschiff W- ... «•»SS.aBFÄTÄ'Ä: iöotya ftept noch immer zwischen Ermelo und Amster- Ter heutige Taufakt gereiche dem Schiff „Zähringen" ° ^Ort/ .to0 cr J^on tiot Wochen gestanden hat. I und feiner Besatzung zu bleibendem Ruhme. Angesichts Die Buren, die im westlichen Freistaat angeblich von dem dieses großen Kriegsschiffes erschalle zum erstenmale der südafrikanischen Polizeikorps zersprengt worden sind, sollen Ruf: Seine Majestät der Kaiser Hurra! den Kommandos von Hertzog und Brand angehörtI Nunmehr trat die Großherzogin von Baden vor, sprach: haben. I„Auf Allerhöchsten Befehl des Kaisers und Königs taufe ich Wegen der Wegnahme des Städtchens JamestownI^ich mit dem Namen „Zähringen" und zerschellte eine und der Kritzinger gelungenen Auffrischung seiner Vorräte Champagner arn^Bng des Schiffes. Unter dem tröstet man sich in England mit einem „TimeS"-Bericht aus " Kapstadt. Dort heißt eS, Jamestown habe nur als Falle für Kcitzinger dienen sollen. AuS dem Bericht geht hervor, daß nicht allein Kolouialfreiwillige und Stadtwachen, sondern unter anderem auch das 17. Lanzenreiter-Regiment gegen Kritzinger ausgesandt worden find. — Um den Buren die Futterzufuhren abzuschneiden, find zwischen De Aar und Bulowayo die Futterbestaude unter strenge Aufsicht ge stellt worden. — Die Zahl der gefangenen Buren betrug am . Juni 19,042 Mann. Rechnet man als theoretische Höchste Ä«ung der Buren die Aufstellung von 45,000 Mann, eine oMer, die niemals erreicht worden ist, so würden also theo- ftanT/n nnwaffenfähige Buren in beiden Burenstaaten vorhanden sein. Der König von England hat am Mittwoch 3000 Medaillen an Offiziere und Mannschaften von den aus Südafrika zurückgekehrten Truppen verteilt. Der Festlichkeit wohnten Mitglieder deS Parlaments, andere hervorragende Persönlichkeiten und die Vertreter der auswärtigen Mächte darunter auch die Spezialmission aus Marokko bei. Unter den Dekorierten befinden sich Lord Roberts, Lord Milner i6r . . ■ ■ die Offiziere aus Lord Roberts Stab und die auSttmrtigcn 9 tni 8to MilftaraltacheS welch- di- -nglifch-u Trupp-n nach Süd- auf^faßt werden Es"ft! "" ßfnta begleitet haben. |i ... ' t X au s V s» ."kl iverd- k n Manöv-^ taug bisher ( I ?' "«* erfc"1 tai S ^rteiangSSübei »■ Sübetum K^werde«, 1 "WS >"berg, i, e„|cmMre Sereine fefej te ■*»-- ?' im SegeS^ti* >ls baraug Ar®*« Beworben fe“n S?" *’ 9 Semonnen, d!z !?“* en6 I UW Gruber bleibt l?be^SCa4$”i* KlM Mchchj, AU aJu beschlossen, die als Bei: >e Botschafter Fürst Philips bie 'M Ztg." und tnüpit ft hat die Preise die wundem batz Fürst Eulenburg ivähr^ die sich in Wien abspie^ :uWand herumzureisen. ?. wüten in der österreickW- dortigen Regierung Politik , der deutsche Botschafter abfi !bien überflüssig sei. M,ii len-Weimar dort gewesen und nburg abwesend. Es mß ,a nheit angesehen werden, daß ia)gi(tig ansieht, ob er selbst tasters übernimmt, oder ein . Aber wenn ein Botschafter n heu zwölf Monaten eines einem Wfifce zuzubringen, erechttgt, ob er da nidjt bcficr überläßt, der mehr Zeit als m Äegir den Mtsgeschästen ist. Bas den Fürsten Eulen- fie zu verlassen, ist der nt Es scheint jedenfalls mb er sich nur für einen deutscher halt." m . ilung der hiesigen „W (rat am 27. Juni zusamwer- .■ ^er Kaiser hat M ausen bei Hannover, die M ;jahr vollendete, e,ne ">n - riltonbiWuritoSwl inem eigenhändigen hat Te. MaM von eiWni?,tÄwjW®' **£ » i W ?•**%*! S am S«itaftabenb « rc6(>ii erjchic" K Äi}C'Pt5''bH’lt'1' i irbinl”9s« W« 'Sel,t"t i«”r ™* Worte lN J “ irottben d-ni" SääS* Md!-- i- Aetver^ . stjM fi-r&sz daß ^"ErwerbA^ti." ' nötio^' ueiDerbh^1* " ti D-M freien epie( der .Kräfte nicht mehr rentiert liefe Er- magung leibet f^n gegenüber der Industrie und der gewerblichen Thäßigkeit an naheliegenden Bedenken; in oer antnenbung auf bie Lanbwirtschaft führt biefetbe O'^.^chtlich ad absurdum. Ter Landwirt ist nicht mehr iuri,tisch an die Scholle, wohl aber thatsächlich fortdauernd an den vaterländischen Boden gefesselt, zu dessen Verteidigung er sein redliches Teil beiträgt/' Ausland. Havre, 12. Juni. Das Zuchtpolizeigericht verurteilte heute den Nationalisten Parfait, der am 26. Mai hier mit' einer Apfelsine nach dem Ministerpräsidenten Waldeck-Rousseau geworfen hatte, zu 2 Monaten Gefängnis. Rom, 12. Juni. (Kammer.) Basfilai führt aus, der Dreibund habe nicht zu Wege aebracht, daß Italien das Gleichgewicht auf dem mittelländischen und adriatischen Meer verbürgt wurde, er habe auch nicht verhindert, daß Rußland unb Oesterreich,Ungarn allen Einfluß auf die Balkanhalb' insel unter einander verteilten. Auch habe er nicht zur Erhöhung des Einflusses Italiens im Orient beigetragen. Er toünfdje zu wissen, ob für die Erhaltung des Territorial, bestandes Italiens noch mehr als der Dreibund ein Ab, kommen mit England nützen würde. Der Redner schließt unter dem Beifall der Linken mit der Erklärung, daß er gegen den Dreibund sei. Bonier erklärt, die große Mehrheit des italienischen Volkes sei für den Dreibund, der, wie durch Thatsachen erwiesen sei, in keiner Weise Italiens Freiheit in Bezug auf die militärische Organisation binde und freundschaftliche Beziehungen zu den anderen Mächten, besonders zu einer Schwesternation, nicht hindere. Vor allem dürfe man nicht vergessen, daß der Dreibund Italien den Frieden gegeben habe. Schließlich spricht Redner die Hoffnung auf das Zustandekommen von Handelsverträgen aus. Prag, 12. Juni. Beim Einlaufen des kaiserlichen Sonberzuges brach die Menschenmenge in lebhafte Hochrufe aus. Auf die in beiden Landessprachen gehaltene Begrüßungsansprache des Bürgermeisters erwiderte her Kaiser: „Der lebhafte Wunsch, nach langer Zeit wieder einmal inmitten der treuen Bewohner dieses Landes zu weilen, führte mich in mein geliebtes Königreich Böhmen. Nie werde ich ermangeln, mein lebhaftes Interesse meiner königlichen Haupt- stabt Prag zuzuwenben, nie werde ich übersehen, welchen Fortschritt durch die Bemühungen der Bewohner die Stadt io den letzten Dezennien genommen hat. Nach der Ver- pcherung der Liebe und Ergebenheit drücke ich die Ueber- flengung aus, daß diese Gefühle den Bewohnern der Hauptstadt und des ganzen Landes gemeinsam seien. Möge diese Stadt mächtig fortschreiten auf der Bahn wirtschaftlicher und kultureller Entfaltung, möge sie allen Bewohnern stets ein stcherer Hort friedlichen Zusammenlebens und gedeihlicher Entwickelung sein.- — Die „Lese- und Redehalle Deutscher Studenten- schmückte anläßlich des Besuches des Kaisers ihr BereinShauS mit schwarz rot-goldenen Fahnen. Die tschechische Menge schrie: „Herunter mit den preußischen Fahnen!" Einige der Ruhestörer kletterten anf Leitern hinauf und rissen unter Zustimmung der Tschechen bie Fahnen herab. Die Statthalterei erließ hierauf ein verbot der schwarz-rot-goldenen Fahnen. Gegen dieses Verbot wird beim Ministerpräsidenten Beschwerde erhoben. Aus Stadt und Land. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist HUt unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Arrz." gestaltet.) ** Falsches Gerücht. Heute morgen wurde davon gesprochen, daß sich der zum Tode verurteilte Raubmörder Ermer in seiner Zelle erhängt hätte. Nach von uns so. fort eingezogenen Erkundigungen befindet fich der Verurteilte ganz wohl und spaziert singend und pfeifend in seiner Zelle umher, seine Hoffnung auf die Gnade unseres Landes- Herrn setzend. Wie wir erfahren, wird weder von Seiten des SchwurgerichtSpräfidenten, noch von den Geschworenen eine Eingabe an den Großherzog zu Gunsten des Ermer gemacht werden. Eisenbahn Verein. Als Ziel des diesjährigen Sommer- auSflugS des Eisenbahn-Vereins war Marburg vorgesehen. Wie in früheren Jahren, so war auch diesmal die Beteiligung sehr stark. Es mochten gegen 1200 Personen in dem Sxirazug sich befinden, der am Mittag gegen 1 Uhr den hiesigen Bahnhof verließ. Nach Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Marburgs fetzte sich der Zug unter Vorantritt des Musikkorps nach der Spiegelslust, dem schönsten, von herrlichem Wald umgebenen Aussichtspunkt mit dem hohen Kaiser Wilhelm Turm in Bewegung. Das dort vorbereitete Waldfest bot Jung und Alt Vergnügen aller Art. Die Jugend ergötzte sich an Spielen und heimsten mit Vergnügen hübsche Preise ein. Gegen 9/t10 Uhr abends kehrten bie Ausflügler zurück. Die zweite Abteilung des Eisenbahn. Vereins hält am 19. Juni ihren Sommerausflug nach demselben Ziele und mit dem gleichen Programm. •• Durchgehendes Pferd. Tin hiesiger Offizier fuhr gestern nachmittag gegen 4 Uhr die Grünbergerstraße herunter. Au der neuen Kaserne scheute plötzlich das Pferd und ging durch. Der Offizier wurde in der Nähe der Kaserne vom Wagen heruntergeschleudert, das Pferd raste weiter über den LadwigSplatz und durch die Ludwigstraße, während die ge- ämgftigte Dame fortwährend den Leuten zurief, das Pferd auf. ziihalten. Nachdem auch sie abgeworfen worden war, ging ber Wagen gegenüber dem Universitätsgebäude in Trümmer. Eine große Menschenmenge hatte sich hier angesammelt. Das Pferd wurde alsbald darauf aufgefangen. Wie man bert, haben die beiden Insassen des Gefährtes bei dem Sturz glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon getragen. n. Kleinlinden, 12. Juni. Dieser Tage ist auch unser Ort mit Gießen und den Nachbarorten durch Telephon- Ititung verbunden worden. Die Fernsprechstelle ist im y»ause des Altbürgermeisters Germer, wo sich auch die Post- Hilfsstelle befindet. Für unser Dorf, deffen Einwohnerzahl von 1895 bis zur letzten Volkszählung von 1297 auf 1531 Seelen gestiegen ist, bedeutet dies einen nicht zu unter- schätzenden Fortschritt. — Nächsten Freitag werden wir hier für dieses Jahr die erste (Einquartierung erhalten. § Groß-Rechtenbach, 12. Juni. Das diesjährige Ver- bandsfest des Kriegerverbandes „Hüttenberg-, dessen Präsident Kreisbürgermeister Hardt von hier ist, wird demnächst hier abgehalten. Mit dieser Feier wird zugleich der hiesige Kriegerverein sein Fahnenweihfest verbinden. X Dornaffenheim bei Friedberg, 12. Juni. Unser SchulhauSneubau ist in diesem Frühjahr begonnen wordcn, hat jedoch bis jetzt noch keine großen Fortschritte gemacht. Der Neubau, der einen Schulsaal und eine Lehrer Wohnung enthalten wird, soll im nächsten Sommer seiner Bestimmung übergeben werden. -ä. WeiterShain, 12. Juni. Die Heuernte, die nun in den nächsten Tagen beginnt, läßt für die Landleute viel zu wünschen übrig. Infolge der lang anhaltenden Trocken» heil, die während des ganzen Monats Mai nicht durch einen einzig kräftigen Regen unterbrochen worden ist, ist der Stand des Grases allgemein mangelhaft. Auch die Kleeernte ist dieses Jahr nicht sehr reichlich, sodaß gerade kein Ueberfluß an grünem Futter herrscht. — In Bernsfeld findet am 7. und 8. Juli ein großes Sängerfest statt, an dem wohl sämtliche Vereine des Sängerbundes teiluehmcn. Zugleich erhält der Verein „Frohsinn" zu Bernsfeld auch eine neue Fahne, die nur von ben Jungfrauen gestiftet worden ist. Darmstadt, 12. Juni. Das Zarenpaar wird hier mit aller Bestimmtheit zu längerem Aufenthalt erwartet, so bald die Acrzte der Kaiserin Alexandra die Reise gestatten. Der Termin ist also abhängig von dem Verlaufe eines freudigen Ereignisses, das in der zweiten Hälfte dieses Monats in Peterhof in Aussicht steht. Darmstadt, 12. Juni. Gestern ist Geh. Hofrat Prof. Dr. A. M. Nell im Alter von 77 Jahren aus diesem Leben geschieden. Der Verstorbene, der vor einigen Jahren in den Ruhestand trat, gehörte Jahrzehnte lang dem Lehrkörper der Technischen Hochschule (er laS in den Fächern der Geo däsie, Trigonometrie, Praktischen Geometrie usw.) und vordem der Gewerbeschule an, und eine große Zahl Techniker rc. zählt zu den Schülern des verdienstvollen, durch die besten Charaktereigenschaften ausgezeichneten Mannes, deffen Heimgang betrauernd. Darmstadt, 12. Juni. Auf die jüngst erfolgte Anregung, weitere Liebesgaben an unsere in China verbleibenden Truppen zu senden, hat der Vorstand des Hess. Landes Vereins vom Roten Kreuz von dem Reichtum unseres Landes an trefflichem Mineralwasser Gebrauch gemacht und 6000 Flaschen Selzerwasser an die Sammelstelle in Bremen gesandt, damit sie mit dem nächsten von da aus laufenden Transportschiffe nach Oftasien gehen. fc. Mainz, 12. Juni. Bei dem Brand der Schmitt'schen Dampfmuhle sind ca. 60 000 Zentner Getreide verbrannt. -k- Mainz, 12. Juni. Mit einem Festakt findet Samstag, 22. Juni, vormittag 11 Uhr im Akademiesaal des Kur- ürstlichen Schlöffe» hier die Eröffnung des Gutenberg- Museums statt. Es werden zu diesem Festakte die Mitglieder der Kommissionen, die im vorigen Jahre zur Vorbereitung der Gutenbergfeier thätig waren, die Stadtverordneten und sonstigen Behörden, sowie die auswärtigen Herren eingeladen werden, die berufen sind, mit der städtischen Schul- und Bibliothekkommission die Verwaltung des Guten- bzrgmufcumfl zu führen. —T— Mainz, 11. Juni. Bei Anlage einer Wasserleitung ist man jüngst auf einen Teil der Fundamente der bei dem letzten Bombardement von Mainz durch die Franzosen in der Nacht vom 28. auf 29. Juni 1793 zer- torten, an der Ostseite des hiesigen Tomes gelegenen Liebfrauenkirche gefloßen. Tie mit prachtvollen Bilderwerken versehenen Thüren der zerstörten Liebfrauenkirche befinden si ch eben an dem Haupteingang des hiesigen Tomes. Neben den Fundamenten in derselben Tiefe schloß man auch auf Gräber aus dem f r ü h e n M itt e la l t er. Tiefe Begräbnisstätte,, regellos in den Boden eingesenkte Steinsärge, dürften vor die Zeit des Neubaues der letzten Liebfrauenkirche — 14. Jahrhundert — zu fetzen sein und gehörten wohl einer der älteren Marienkirchen an dieser Stelle an. — Ter große Brand, der, wie der „Gieß. Anz." schon ausführlich meldete, in der Nacht von Freitag auf Samstag die Schmitt'sche Tampfmühle hier in Asche legte, ist heute noch nicht vollständig gelöscht, und immer entsteigen den Schuttmassen dichte Rauchwolken. Fenerwehrposten werfen ab und zu noch Wassermassen auf die Brandstätte, um das Wiederauflodern von Flammen zu verhüten. Es ist jetzt schon als feststehend zu betrachten, raß die Mühle an der bisherigen Stelle nicht mehr zum Ausbau kommt. Worms, 12. Juni. Wie die „Worms. Volksztg." meldet, oll Montag morgen im Busch zwischen zwei Offizieren der Garnison ein Pistolenduell stattgefunden haben. Hebet die Ursache des Zweikampfes verlautet nichts bestimmtes. Frankfurt a. M., 13. Juni. Im Zoologischen Garten sieht man bereits die Vorbereitungen für die Samoaner Schaustellung, die dort am 20. Juni eröffnet werden und bis zum 8. Juli dauern wird. Das Arrangement wird diesmal ein ganz anderes, wie bei früheren Schaustellungen sein. Die Truppe, die jetzt im Dresdener Zoologischen Garten weilt, ist anders zusammengesetzt, wie )iejenige, die vor 4 und 5 Jahren hier war, auch die Art der Vorführungen ist anders und so wird auch die Placierung im Garten eine andere sein. Die große Bretterwand, hinter ber nur gegen besonderes Eintrittsgeld alle seitherigen Schau tcQungen von Dölkertruppen zu sehen waren, bleibt weg, an den Ufern des großen Weihers wird das Volk seine Hütten aufschlagen, an geeigneten Stellen werden Est'. aden für die einzelnen Vorführungen errichtet; die Besucher des Gartens werden von verschiedenen Stellen aus, frei im Garten verkehrend, bald dies, bald jenes mitanzusehen Ge- egenheit haben; nach einer Seite hin wird bie natürliche Szenerie bmch ein Tropenbilb von ungeheuren Dimensionen abgeschloffen werben unb so mitten im Garten eine Sübsee- lanbschast entstehen, in der das Leben und Treiben in unseren Kolonien recht anschaulich vor Au en geführt wirb. F Frankfurt a. M., 12. Juni. Bereits vor mehreren Jahren tauchite hier wieberholt das Gerücht auf, daß inr Westen der Stadt, bezw. in der Bahnhofgegend, ein großes Variete eröffnet, oder vielmehr erbaut werden sott, es wurden hiermit vielfach Namen von großen Unternehmern in Perbindunff gebradtf; jedoch die Ausführung ließ stets auf sich warten. Wie nun aus dem heutigen Inseratenteil unseres Blattes zu ersehen, ist die Idee, ivenn auch nicht in der ursprünglichen Form, endlich aber dennoch einer Veyvirklichung cntgcgengcgaugcn, da am Samstag den 15. Juni, der über 3000 Personen fassende große Saal des prächtigen Hippodroms an der Forsthausstraße feine gastlichen Pforten, vorerst für die Sommersaison, zu obigem Zwecke öffnen wird. Tas Unternehmen wird geleitet von dem bekannten Tirektor B. Tieber, der mit dem s. Zt. von ihm eröffneten „Colosseum" in Wien großartige Erfolge erzielte. Es Tft ja einerseits sicherlich als ein Wagstücks besonderer Art zu bezeichnen, daß Herr Tieber es gerade zur Sommerzeit unternimmt, dieses großartige Etablissement zu eröffnen; aber es zeigt anderseits wieder, daß Herr Tieber einen großen Unternehmungsgeist besitzt und zweifellos den Besuchern etwas so Apartes zu bieten beabsichtigt, wie es überhaupt in dieser Weise in Frankfurt noch nickst gezeigt wurde, und dies ist um so mehr ganz besonders zli betonen und freudig zu begrüßen, als Herr lieber sich dessen bewußt ist, daß das kunstverständige Publikum hier zu Lande sehr stark verwöhnt ist und schpn etwas Hochsensationelles geboten werden muß, wenn man sich Zu neigung und Unterstützung erwerben will. Zur Abhaltung dieser Vorstellungen ist nun der Saal des Hippodroms einer vollständigen Umgestaltung unterzogen und mit einer dem Raume entsprechenden sehr umfangreichen, hocheleganten Bühne versehen worden. Messungen, wie stark die Ventilation des Hippodroms die Temperatur herabzusetzen vermag, haben ergeben, daß im großen Saale gegenüber der Außentemperatur von 29 Grad Celsius, eine Verminderung auf 20 Grad Celsius erfolgte, wonach "ber Aufenthalt im Saale nicht nur sehr angenehm, sondern auch vollkommen erfrischend fein wird. Tirektor B. Tieber hat zu der Gala- Eröffnuugsvorstellung ein interessantes Programm ausgestellt, das Darbietungen erster Künstler enthält. Wetzlar, 11. Juni. Gestern abend suchte ein fein« gekleideter Schwindler falsches Geld — 2 Markstücke — au den Mann zu bringen. Er ging von einem Laden und einer Wirtschaft in die andere, überall eine Kleinigkeit kaufend, und jedesmal bezahlte er mit neuen 2-Mark- stücken. Schließlich ereilte den Gauner sein Schicksal. Ein Friseur erkannte nämlich das ihm zur Bezahlung angebotene Geld als falsch und benachrichtigte die Polizei. Inzwischen hatte der saubere Patron in seinen Bemühungen , sein falsches Geld unter die Leute zu bringen, fortgefahren Als er merkte, daß Ihm die Polizei auf, den Fersen war, verduftete er sich. Bald wurde er auf- gehalten. Nach der Oiegenüberstellung eines der Betrogenen wurde der Schwindler geschlossen und ihm das Geld abgenommen- Auf der Lahninsel soll er ein Paketchen weggeworfen haben. Ter Gauner muß, wie die „Wetzl. Nachr." melden, auch an anderen Plätzen das falsche Geld ausgegeben haben. — Tas falsche Geld zeigt als Bild den Großherzog von Baden und die Jahreszahl 1896; es fühlt sich fettig an und ist etwas leichter als die richtigen Zweimarkstücke. Kleine Mitteilungen auS Hessen und den Nachbarstaaten. Die Operettensängeriu Anna Preuß, die ftüher große Triumphe feierte, ist dieser Tage auf ihrer Besitzung in Berg en bei Frankfurt a. M. nach langem, schwerem Leiden gestorben. — In Kassel geriet beim Abspringen von einem Motorwagen der Straßenbahn der GeneralkommisfionSbeamte Baum unter die Räder und wurde auf der Stelle getötet. — In Mainz ist der Oberpostsekretär Schmidtgen seit einigen Tagen spurlos verschwunden. — Der Gesamtwert des Schloßfreiheit-Geländes, das der Stadt Mainz nunmehr für den Verkauf zur Verfügung steht, wurde von dem Sachverständigen-Ausschuß auf Mk. 4644000 geschätzt. — Der in Bin gerb rück stationierte Maschinist Wilhelm Bollmann wurde von dem Frankfurt- Pariser Schnellzug Überfahren und gelötet. . Vermischtes. * Berlin, 12. Juni. Heute Nachmittag ist August Sternberg, deffen Ehe gestern gerichtlich geschieden worden ist, aus dem Untersuchungsgefängnis nach dem Zuchthause Übergeführt worden. Noch zuletzt hatte Sternberg den Antrag gestellt, ihn bis zur Erledigung des noch gegen ihn an» jängigen Strafverfahrens — Fall Rienk — im Untersuchungsgefängnis zu belassen. Dieser Antrag wurde indeffen abgelehnt. , * Eisenach, 12. Juni. Der Student Willy Wohl- ahr t aus Leipzig wurde heute Vormittag nahe bei ber Villa Reuter tobt aufgefunben. Er hat sich durch einen Revolverschuß bas Leben genommen. ♦ Zu bem Stanb der TyPhuSepibemie bei bem zweiten Bataillon des achten Infanterieregiments in Metz chreibt die „Korrespondenz Hoffmann". Ende vorigen MonakS erkrankte ein bei der Pflege von Typhuskranken verwendeter SanilätSgefteiter, vom Bataillon selbst ist seit dem 1. Mai kein Typhuskranker mehr hinzugekommen. Am 1. Juni starb noch ein Mann, der sich seit bem 30. März wegen Typhus in Behandlung befand. Durch Entlastung von 30 Genesenen aus bem Lazaret hat fich ber Kranker, staub auf 247 vermin- >ert, unter biesen befinben fich noch acht mit Fiebererscheinungen. Univrrsitäts Nachrichten. Glasgow, 12. 3uni. Die Feier bei 450jährigen Be- kehenS ber hirfigen Universität würbe heute in Anwesenheit von Vertretern ber bebcutenbften Universitäten der Welt eröffnet. Rewyork, 12. Juni. Sin unbekannter Gönner gab ber Columbia-Universität 100,000 Dollars für bie Einrichtung eine! Lch'ffubls für bie ckinesisebe Frage. Kunst und Wilsenschast. Leipzig, 12. Juni. Der Verleger-Kongreß beschloß, eine Denkschrift in französischer Sprache herzuftellen auf Grunb der AuS- ührungen Otto Mühlbrechts über die Stellung Hollanbs zu einem Lttterarverttag mit Deutschland, bezw. zur Berner Konorntion und «tif Grund der Verhandlungen und Beschlüsse deS Kongresses. Diese Denkschrift soll an dad Bureau der Bernec Konvention in Bern zur Wiedergabe in dessen Organ „2)roit b’eutcur*, sowie an dte R gie- rungen der Konoentionsstaaten und anbei er Staaten gesandt werden. Dte nationalen Vereine sollen Schritte thun, um die Zollpflichtigkeit von Büchern aufzuheben, bezw. zu verhindern. Der Kongreß spricht ferner verschiedene Wünsche auS zur Nnstrrbung gemeinsamer Normen für den internationalen Musikalienhundel, insbesondere im Hinblick aus den Ladenp.-eiS und das Rsbaltsystem. Der Kongreß wünscht, durch Landesgesetze und internationale Verträge den U> Heberrechtsschutz auszudehnen aus dte Inhaber des Vervielfätttgungsrrchts gegen die Fabrikanten auswechselbarer Cylinder, Blätter u. s. w., welche geschützte Musikwerke zur Verwendung auf mechanischen Musikinstrumenten wiedergebe«. —. Im Berlage von Fontane & Co. in Berlin erscheint demnächst, wie uns aus Berlin mitgeteilt wird, „®bet Alurschütz", Roman von Alfred Bock. Der Verfasser ist, so schreibt die Verlagshandlung, der erste, der als echter Heimatkünstler, das hessische Volksleben in den Kreis seiner Darstellung gezogen hat, und er hat dieses Stoffgebiet, wie von der Kritik anerkannt wurde, mit Meisterschaft behandelt. Eine hervorragende Stelle in seinen Werken nimmt der vorliegende Roman ein, der ein überaus anschauliches Bild des dörflichen Lebens seiner Heimat giebt, aus dem heraus die Leldenschaftstragödie erwächst, die er erzählt. Die Liebe des alternden Flurschützen zu der Geliebten seines Sohnes ist mit psychologischer Feinheit erklärt und der tragische Kern, der in diesem Motiv liegt, mit dramatischer Kraft und unerbittlicher Konsequenz herausaearbeitet. Krieskasten der Redaktion. Anonymus. Wir haben uns über Ihren liebenswürdigen Brief sehr amüsiert. Er zeugt von außerordentlich nobler Gesinnung, die sich vor allem in dem mutigen Verschweigen Ihres werten Namens dokumentiert. Wir ersehen weiter aus ihm, daß Sie unser Blatt stets mit größter Aufmerksamkeit lesen, und namentlich daß „Schundzeug" so reges Interesse in Ihnen hervorruft. Unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit teilen wir Ihnen mit, daß jene Nachricht der „Köln. Volksztg." entstammte, einem vorzüglich redigierten Blatte, von dem ja wohl selbst Sie wiffen werden, daß es das führende Zentrumsorgan Deutschlands ist. Ihre Bemerkungen über Kunst und Sittlichkeit zeugen von einer so niedrigen Stufe der Bildung, daß sie schlechterdings indiskutabel sind und jeder Einsichtsvolle Ihrer Konfession würde sich ihrer schämen. Werden jetzt gute Heppenheimer nicht erst recht nach Darmstadt pilgern? Uebrigens beweisen Sie uns aufs schönste, daß wir auf dem rechten Wege sind. Nur ein Lob von Seiten eines Mannes Ihres Schlages wäre als schwerer Tadel ernsthaft zu nehmen. Neueste Meldungen. Berlin, 12. Juni. Zu Ehren des internationalen Preisrichterkollegiums für die Entwürfe zum Richard Wagner- Denkmal fand heute abend im Künstlerhause ein Festmahl statt. Von auswärtigen Künstlern waren anwesend Maison- München, Hellmer-Wien, Merciö-PariS und Vanderstappen Brüssel. Merciö toastete auf die Kunst und auf Deutschland, Vanderstappen auf die Berliner Kunst. Berlin, 13. Juni. Der „Vorwärts" erklärt, daß auf dem bevorstehenden sozialdemokratischen Parteitag in Lübeck geschlossene Sitzungen nur zur Behandlung rein geschäftlicher Angelegenheiten, denen jeder politische Charakter fern liegt, in Aussicht genommen seien. — Als Mörder des in Posen am Sonntag am Eichwaldthore ermordeten Soldaten wurden zwei polnische Arbeiter verhaftet. Heidelberg, 13. Juni. Ein 18jähriges Mädchen versuchte sich gestern au8 Liebeskummer das Leben zu nehmen. Im Zusammenhang damit steht der Selbstmordversuch eines ledigen 25jährigen Kaufmanns, der sich in selbstmörderischer Absicht zwei Revolverschüsse in die Brust beibrachte und außerdem sich die Pulsader zu öffnen versuchte. ES bestand, wie es heißt, zwischen Beiden ein Liebesverhältnis, daS die Angehörigen nicht dulden wollten. Das Mädchen ist noch nicht zum Bewußtsein gekommen. Madrid, 12. Juni Gerüchtweise verlautet, der Finanz Minister beabsichtige, nach der Konvertierung der nicht ab« gestempelten Stücke der auswärtigen Schuld das Affidavit abzuschaffen, damit Spanier die abgestempelten auswärtigen Schuldtitres mit denselben Vergünstigungen besitzen können, wie die Inhaber dieser Titres im Auslande. Refchitza, 12. Juni. Auf Grund einer Verfügung bei Handelsministers versprach der Oberverwalter die Einführung einer halbstündigen Mittagspause, womit die Forderung des Zehnstundentages seitens der Ausständigen erfüllt erscheint. Ueber den Zeitpunkt der Einführung der Pause schweben noch Differenzen. Die Blättermeldungen Über Unruhen und Verwundungen sind unbegründet. Meteorologische Beobachtungen Höchste Temperatur am 11.—12. Juni + 18.1° C. Niedrigste „ , , , + 5.6° 0. Juni 5? der Station Gieften. Wetter 12. 13. 13. 740,0 733,4 733,1 + 11,5 + 11,2 4- 12,8 8,5 9,2 6,3 85 93 57 g* c 9« 7» 2» 8. SW. w UI sr Z tiD e *3 Bew. Himmel Regen Bew. Himmel S «e- h bi Telephonischer Kursbericht. 8Vb % Reichten! efhe . . 99.46 8 0/0 do . . 88.10 81/t c/o Konsole . ... 9915 RO/c do .... 88.20 SVe °/j Hesse» .... 95.70 5 Italien. Rente . . . 96.60 4 9/c Griech. Monop.-Anl. 44.10 8 O/o Portugiesen . . . 25.80 8 °/o Mexikaner .... 26.20 41/l c/o Chinesen .... 82 50 Tendenz Frankfurt, den 13. Juni. Kreditaktien .... 211.50 Diskonto-Kommanc.it . . 179 00 Darmstädter Bank . . . 180.80 Dresdener Bank . . . 141.20 Berliner Handelsgeo. . .145 40 Oesterr. Staatsbahn . 143 70 Gotthard bahn .... 156.00 Laurahütte . . 197 56 Bochum......180 00 Harpener . ..... 178.00 cshwach. $4| w» ItiH WN* * »»****. HS*’*'. Aus Den 9 sind die Jr neuerer Zei legelmäßigk Pfunden. - und Argen.: weil die Ai Waren mit fähig ist 1 Warenmen^ bezieht. W Staaten an Verkehrsbezi No. 205, 378, 546, 613, nachmittag» V22 Uhr, statt. 02260 9979, 10050, 10103, 10354, 11118, 11416, 11760, 12026, 1^407, 19479, J. Happel. 4184 (Saubete Waschfrau gesucht. <>2257 Köderst ratze 24. für die Zeit vom fSrvßes möbl. Zimmer an 1 ob. 2 Herren i. vrm. Warkipkah 2. c Besitzer 4186 4177 Frankfurter Kypothekenöank Couverts mit Firma witWr V W Wi 1 1111 I mit Bechtels Salmiak.Gallseife ff. Bichler Bier, 8/io Liter 10 Pfq. Gute Speisen 02261 Philipp Jung »etaittn>ecth4 |6r »en sb^tncinen ZtM; Y. ttutfsi für Kn Mnnigcnm; H-ns «e«. — Srad >mk der Brühl fchen UatBrrfttW.»«*. nnb eieMrnArd (»irtf* «rbenl m «ießen. ZU vermieten lUictiuludie Zu verkaufen Ztischiedttlts Offene Stellen 12577, 12661, 15320, 16122, 17530, 17818, 19358, 19374, 2554, 4797, 7922, 9849, 12940, 16570, 18185, 19514, 1672, 4467, 6287, 9204, 1993, 4615, 6496, 9546, 2064, 4652, 7427, 9704, 12100, *4737, 17399, 18963, 2045, 4616, 6835, 9681, 76053. unseren gegen neue 17 oder 18 Steinhauerarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenalerarbeiten Schlosserarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten Eisenlieferung 12408, 15220, 17491, 19207, 12885, 12930, 16181, 16291, 17865, 18160, 700, 770, 921, 978, 1128, 1197, 1464, 2647, 3753, 3778, 3805, 3813, 4119, 4867, 5215, 5350, 5926, 5986, 6193, 7974, 8226, 8821, 8913, 8934, 8943, 14510, 14586, 14619, , 16774, 17098, 17381, , 18234, 18765, 18910, , 19534, 20035, 20113, , 21885, 21716, 21757, 23349, 23525, 23625, , 25358, 25381, 25481, , 27550, 27634, 27678, , 28849, 29302, 29319, 30895, 30922, 30980, . 61443, 61755, 62652, 63577, 63646, 63857, 65542, 65562, 65611, 67666, 67744, 67976, 72132, 72154, 72223, 78726, 75055, 75104, 76631, 76676, 76704, , 77680, 77675, 78006, 79986, 79998, 100060, Arankfurter Kppothekenkank. Ifandöriefverlosung am 7. Juni 1901 des Hanl spricht hier Herstellung münde die! dels-Jnteress Geschästsreis früheren gi „Terrain" c die schwedis gösischen M< den deutsch Grossen Nebenverdienst erzielen Geschäftsinhaber, die solventen Firmen Acceptkredit be willigen. Offerten uni^r F. 8. 272 an «Laalenkeiu L Mogler, Araukfurt a. M. 4176 fGitt Laufmädchen gesucht. 02259 Dammstratze 41. Ein (Sin Beitrag Bollsgesundh 2189, 1 4656, - 7434, 9773, 12301, 14967, 17433, 19036, aewaschene Stoff jed. GcwebeS. Vorrätig in Pack zu 40 Pfg. __be« Gustav Walter. 696,67 1874,60 792,09 144,— 146,50 138,— 101,30 952,69 de» 581. Vergebung von Kauarbeiten. Die zur Erbauung eines Schnlhaufes für die Gemeinde Liudenftrnth er- forderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen, und zwar: veranschlagt zu Mk. Erd.u.Maurerarbetten 7750,47 liefert billigst Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7 Ebendaselbst wird auf Wunsch der Umtausch der verlosten Stücke 81/s %tge Pfandbriefe der Serie 19 oder neue 40/0igc Pfandbriefe der Serien zum Tageskurs besorgt. Die Kontrolle über Verlosungen und Kündigungen unserer Pfandbriefe übernehmen wir auf Antrag kostenfrei; Antragsformulare, aus welchen die Bedingungen ersichtlich find, rönnen an unserer Kaffe, sowie bei unseren Einlösungsstellm bezogen werden. ZsranLfnrt a. M, den 7. Juni 1901. Todes-Anzeige. Es hat Gott drm Allmächtigen gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Großmutter, Schwiegermutter und Schwägerin nach langem, schwerem Leiden zu sich zu nehmen. Die trauernde Familie Justus Müller, Wicsemiirter. Alten-Buseck, den 13. Juni 1901. Die Beerdigung findet Samstag den 15. Juni, 100183, 100329, 100527, 100761, 101199, 101771, 101802, 101877, 101884, 102005, 102025, 102094, 102595, 102625, 102761, 102854, 102932. _____ Die Rückzahlung dieser heute gekündigten Pfandbriefe erfolgt vom 1. Oktober 1901 °rta(9 « ««lVUr °n II j'knde \ Umsatz SS» W m litt $81,k toei I f Warrs rumlg.n, schütt giN ©arten der Wirtschaft OW Olli g. Vhn « r- 20252, 20582, 20695, 20907, 20943, 20998, 21075, 21209, 21795, 22021, 22184, 22332, 22341, 22554, 22894, 23229, 23792, 23989, 24072, 24310, 24717, 24828, 24939, 25034, 26216, 26237, 26565, 26686, 26718, 27307, 27387, 27495, 27823, 27899, 27925, 28092, 28220, 28406, 28491, 28552, 29326, 29329, 29667, 29695, 30095, 30187, 30226, 30397, 60171, 60236, 60373, 60563, 60595, 61080, 61090, 61113, 62705, 62899, 63! 03, 63142, 63389, 63407, 63471, 63492, 64009, 64015, 64362, 64651, 64729, 64949, 65165, 65491, 65674, 65802, 66438, 66601, 66895, 66974, 67070, 67254, 68414, 69292, 69392, 70453, 70539, 70720, 70817, 71700, 72585, 72613, 72773, 72869, 73407, 73511, 73591, 73717, 75115, 75456, 75669, 75757, 75931, 76044, 76126, 76300, 76738, 76854, 77260, 77267, 77814, 77470, 77524, 77530, 78580, 79051, 79116, 79151, 79319, 79361, 79381, 79952,' Ser. XII, Lit. N. No. 6629. h n 0. ff ff ff -P* ft ft 18635. 12415, 13304, 16227, 16237. * f> w R- ii 3318, 8038, 9740, 10091, 18062, 18063. - tf n 0* • h 12320, 16059, 16214, 17990. Ser. XIII, Lit. N. No. 28334, 29399, 60314. , , » o. tf 23716, 65488, 75768, 77181, 100380. ff H f# P» n 20148, 22181, 24893, 28726, 61155, 65621. ff n tf R* M 20959, 22181, 23558, 72186. ft ft rf Q- H 20261, 21015, 22809, 28677, 29399, 65324, 75892, Die Einlösung erfolgt in Frankfurt a. M. an unserer Kaffe, auswärts bei