Nr. 62 Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Donnerstag 14 März 1901 Betaftton, Expedition und •rwferti: rchulprahe 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Zamilien- Mütter werden dem :'ln- yiger im Wechsel mit „Hess, lenbtüirt“ und „Bläller Nk hefl. BolkSkundr- vier- ■as Mädchen zu Löten, was er wiederholt im Laufe der Voruntersuchung zugegeben hat. M erklärt, er habe in großer Erregung gehandelt, er habe nicht nach dem Mädchen gezielt, sondern beim Schießen den Kopf abgewendet. Die Zeugen Kriminalschutzmann Pfeffer und Landgerichtsrat Prätorius bestätigen, daß die Angaben hin- ichtlich der Tötungsabsicht in den Protokollen der Voruntersuchung richtig sind, und der Angeklagte diese Aussagen gemacht hat. Der Präsident teilt mit, daß um 1 Uhr eine Mittagpause gemacht und bis dahin die Zeugenvernehmung beendigt werden soll. Da Zweifel an die Zurechnungsfähigkeit oes Angeklagten im Lause der Voruntersnchung entstanden sind, sind Medizinalrat Dr. Haberkorn und Professor Dr. Sommer als Sachverständige geladen. Die Plaidoyers werden aller Voraussicht nach erst heute nachmittag 'gehalten werden. Bei Schluß der Redaktion dauert die Zeugenvernehmung fort. Aus Stadt und Sand. Gießen, den 13. März 1901. x Vortrag. Wir machen daraus aufmerksam, daß der Oberhessische Geschichtsverein am Donnerstagabend 81/, Uhr, im oberen Saale des Cafe Ebel seine letzte Winter- Sitzung veranstaltet und in ihr der Realgymnasiallehrer und Privatdozent an der Universität Dr. W. Horn einen Vortrag über „die Natur in Sprache und Glaube des Volkes« halten wird; Gäste sollen als Zuhörer, wie uns gemeldet wird, willkommen sein. Wir begrüßen diesen Vortrag als einen erfreulichen Beitrag zur hessischen Volkskunde, für deren Erforschung der Geschichtsverein vor einiger Zeit eine besondere Abteilung, die „Vereinigung für hes« fische Volkskunde«, geschaffen hat, und glauben in der Annahme, daß der Redner zahlreiche Zuhörer finden werde, nicht irre zu gehen. * • Eingaben au die Zweite Kammer. Eine Vorstellung 'des Wagenwärters Ludwig Frey in Frankfurt betrifft die Regulierung seiner Pension. — Vorstellungen mehreren Ge« meindevorstände behandeln die Errichtung eines AmtS- gerichtsgebäudeS zu Oppenheim. — Die Abg. Ulrich und Genossen beantragen: Die Kammer wolle beschließen, die Regierung zu ersuchen, für sämtliche Gewerbeinspektionsbezirke, nach Anhörung der in die Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe berufenen Vertreter der Arbeiter, je einen Hilfsarbeiter und eine Hilfsarbeiterin aus den Reihen der gewerblichen Arbeiter und Arbeiterinnen anzustellen. — In einer Regierungsvorlage wird ausgeführt: Im Staatsbudget ist für den Dampfkesselinspektor ein Gehalt von 5100 Mk. (seit 1. Juli 1900 ist derselbe auf 5500 Mk. vorgerückt) vorgesehen. Seine GehaltSansprüche sind hiernach dieselben, wie die des ersten Assistenten, bei dem die Ablegung der Staatsprüfung eines Maschineningenieurs vorausgesetzt wird. Diese Gleichstellung im Gehalt entspricht nicht mehr den Anforderungen, die an )en Vorstand der Dampfkesselprüfung gestellt werden müffen. Es wird darauf hingewiesen, daß für den Wasserwerks. Direktor in Bad.Nauheim ein Höchstgehalt von 6000 Mk. neben freier Wohnung, Heizung und Beleuchtung vorgesehen ist und außerdem eine Vergütung von 500 Mk. für Leitung der Eisfabrik. Es wird daher eine nicht penfionsfähige Funktion- zulage im Betrag von 500 Mk. vorgeschlagen. — Abg. Schönfeld beantragt, daß aus dem Kredit von 150000 Mk. die Kosten des Geländeerwerbes zur Errichtung einer Irren- an st alt bei Grünberg bestritten werden möchten. Grün- rerg bemüht sich demnach ganz energisch, Gießen in dieser Beziehung den Rang abzulaufen, dürfte damit aber kaum iesondereS Glück haben. ♦ * Zn einer Petition an den Reichstag bitten der Schreiner Wilhelm Martin in Mainz und Genossen, an den Reichskanzler das Ersuchen zu richten, „alle friedlichen Mittel zur Beendigung des Burenkrieges anzuwenden.« * * Prinzregenteu-Feier. Auch außerhalb der blau-weißen Grenzpfähle hat man in deutschen Bundesstaaten des 80. Ge burtStages des Prinzregenten Luitpold von Bayern mit Ehr> erbietung und Verehrung gedacht, vor allem wo Bayern leben und in edlem geistigem Wettbewerb mit anderen deutschen Brüdern stehen. Eine schöne Feier war auch hier in Gießen veranstaltet worden. Die Anregung dazu war vom Univ.- Professor Dr. Preuße ausgegangen, der zwar kein geborener Bayer ist, aber seine militärische Dienstzeit in Bayern zugebracht hat und mit besonderer Liebe seines längeren Aufenthalts auf bayerischem Boden gedenkt. Die an unserer Universität studierenden Bayern hatten^iese Anregung freudig aufgegriffen und alsbald Einladungen an die hier wohnenden Bayern, soweit sie sich als solche binnen kurzer Zeit ermitteln ließen, ergehen lassen, sowie auch an die Spitzen der hiesigen Behörden «. a. Es war feine große, aber recht animierte Ge sellschaft, die sich gestern abend im Saal des „Caf6 Ebel« rusammengesunden hatte. Erschienen waren u. a. Regiments tommanbeur Oberst v. Dewitz und die Univ.-Profefforen Dr. Bartholomae, Dr. Biermer und Dr. Preuße. Der letztere begiüßte zunächst die Gäste, stuck. Günther brachte eindrucksvoll den Toast auf dcn P inzregenten aus, und stuck. Re hader toastete auf Kaiser und Großherzog. stuck Bayer erfreute die Anwesenden im Laufe des Abends durch verschiedene Sologesänge. Noch mancher andere Trinkspruch wurde ausgebracht, manches gute deutsche Lied gesungen. — Dieser oder jener Teilnehmer an dem schönen und in echter bayerischer Gemütlichkeit verlaufenen Abend erinnerte sich vielleicht des bekannten Wunsches des bayerischen Thronfolgers, Prinzen Ludwig, daß dec Rhein aus einem großen Schiffahrtswege sich mit der Donau verbinde. Geht dieser Wunsch in Erfüllung, dann haben wir ein neues schönes Band, das das Bayernland und den Rhein mit seinen Nebenströmen umschlingt. Auch wir wollen das Beste nach dieser Richtung hoffen. ** Protest Versammlung gegen die Getreidezollerhöhung. Wir stehen seit einiger Zeit im Zeichen der Protest-Versammlungen. In allen Gaue» unseres Vaterlandes regt es sich. Von Nord und Süd, Ost und West kommen Tag für Tag Nachrichten von politischen Versammlungen, deren Zweck es ist, gegen die bevorstehende Erhöhung der Getreidezölle zu protestieren. Auch unsere sonst von politisch lebhaft erregten Versammlungen nicht allzu sehr heimgesuchte Stadt Gießen schloß sich dem Vorgehen anderer Städte an, und so tagte am Dienstag auf Veranlassung des hiesigen freisinn igen Vereins eine recht stattliche Versammlung, die einen anregenden, äußerst lebendigen Verlauf nahm. Ter große Saal des Cafe Leib war gegen 9 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt. Erschienen waren Herren der verschiedensten Parteirichtungen. Der Vorsitzende des Freisinnigen Vereins, Justizrat Metz, eröffnete die Versammlung. Er legte die Ziele seiner Partei dar und erteilte dann dem Referent, Rechtsanwalt Dr. Jung das Wort. Mit nüchterner Klarheit führte der Redner alle Waffen der städtischen Bürgerschaft gegen die voraussichtliche Preissteigerung des Brotes ins F-eld. Bon öfteren lebhaften Bravos und sonstigen Beifallskundgebungen unterbrochen, verurteilte der Redner in einstündigem Vortrage das agrarische Vorgehen als eine in ganz einseitigem Interesse weniger schon bemittelter Landwirte geschehende Aktion zu Ungunsten der minder und nicht Bemittelten in Stadt und Land. Er schloß mit der Bitte, einmütig zusammenzustehen im Kampfe gegen die Erhöhung der Getreidezölle. Nach Dr. Jung betrat der sozialdemokratische Stadtverordnete Krumm das Podium. Dieser schlichte Mann aus dem Volke, in seinem bürgerlichen Berufe bekanntlich Trogen- und Farbwarenhändler, besitzt eine nicht gewöhnliche Rednergabe. Er hat das Talent der naiven Volksrede, er hat Witz, Geschmack und Takt genug, um auch bei politischen Gegnern nicht nur ernsthafte Beachtung, sondern auch Achtung sich zu verschaffen. Seine Redeweise ist gewandt und verfehlte auch gestern ihren Eindruck auf die Versammelten keineswegs. Herr Krumm ist ein wenig Spötter, aber ein in seiner Tonart zahmer Spötter, seine kleinen Sarkasmen thun niemandem wehe, erheitern vielmehr Feind und Freund. Ihm wurde später aus der Versammlung mit Recht das Lob gespendet, er hätte sich eines sehr gemäßigten Tones befleißigt; das sei ja allerdings nicht zu verwundern, nachdem die Sozialdemokratie in Hessen „hoffähig" geworden sei. Diesen „Witz" des Marburger Redakteurs und Vorsitzenden des hessischen nationalsozialen Verbandes, Erd^ mannsdörfer, mußte manchen der Teilnehmer an dem gestrigen Abend verstimmen. Taktvoll war diese Musterung ganzg ewiß nicht, umsoweniger, als sie aus dem Munde eines Nichthessen kam. Ueberhaupt war der Eindruck, den Herr Erdmannsdörfer gestern mit seinen Ausführungen erzielte, nach der wirkungsvollen Rede des Stadtv. Krumm recht lau, und es machte sich öfters.lebhafte Unruhe bemerkbar. Als erster Gegner der Protest-Kundgebung erwiderte Oekonomie- rat Schlenke. In vornehmer Ruhe, in der Weise bestimmter Sachlichkeit berichtete er verschiedene Punkte der Vorredner. Herr Schlenke, der von seinem Platze („rechts" im Saale) aus sprach, führte an Hand der Statistik den Standpunkt der Agrarier dar und bedauerte, daß, da die Versammlung zu so später Stunde einberufen worden sei, dieselbe von den Landwirten nicht stärker besucht wäre und 0 ein wirksamer Protest gegen den Protest nicht zu stände kommen könne. Handelskammersekretär Dr. Kehm wies in seiner Entgegnung auf sein „Eingesandt in unserem Blatte hin. Ihm schloß sich Herr Krumm an, dem wieder Herr Schlenke entgegentrat. Die Diskussion gestaltete sich äußerst lebhaft, bald herrschte Heiterkeit im Saale, bald durchhrauste ihn lautes Bravo. Durch Zwischenrufe aller Art wurde die Stimmung schließlich immer erregter, und der Vorsitzende war oft gezwungen, zur Schelle zu greifen und die Ruhe wiederherzustellen. Redakteur Erdmaunsdörffer machte noch einige „persönliche" Bemerkungen und Dr. Jung erhielt das Schlußwort, nochmals zum Kampfe gegen die Zollerhöhung, die nach seiner Meinung sicherlich einen Zollkrieg zur Folge haben würde, auffordernd. Alsdann wurde mit erdrückender Mehrheit die Tarmstädter Resolution angenommen, die wir in unserer Nr. 60 gelegentlich des Berichts über die Darmstädter gleiche Versammlung bereits wörtlich mitgeteilt haben. — Ein aus- ührlicher Bericht über den Verlauf der Versammlung folgt morgen. Irrsinnig. In die hiesige psychiatrische Klinik wurde ein Fabrikarbeiter aus Kastel gebracht, der irrsinnig geworden ist, und sich einbildet, das Attentat auf den Kaiser ausgeführt zu haben. •• Die erste LandeSversammlnng des Deutschen Flotten. Vereins im Großherzogtum Hessen« findet am 28. April in Gießen im Stein'schen Saalbau statt. Dem aufgestellten Programm zufolge wird an diesem Tage eine große Festlichkeit veranstaltet. Am Morgen werden die auswärtigen Gäste mit Matrosenmusik vom Bahnhof abgeholt, alsdann findet ein solenner Frühschoppen statt. Marine- und auch der Kriegerverein werden das Fest verschönern helfen. Nachmittags folgt ein Festzug durch die Stadt, darnach beginnt die Versammlung im Festlokal. Nach Darstellung eines lebenden Bildes „Huldigung des Kaisers und des Groß- herzogs«, wird Geheimrat Profeffor Dr. Oncken die Festrede halten. -o- Langgöns, 12. März. Auf dem heutigen Markt waren ziemlich viele Schweine aufgetrieben. Der Handel ging flott. -0- Kirchgöns, 12. März Wie in unsere Gemeinde be« fannf, verläßt der Lehrer Alles unfern Ort und kommt lnSen. - S a """-ich, bte Wniel -2-7-!- ÄÄ .7 * b* Nmg jen, die tze- VWitim Ä W» 6mie. °ro und Süd, £h ??;n politisch.^ -„bestehende en- Auch unsere immlungen nicht °» dm Bor- am Dienstag auf uBereins ein» regenden, äußerst aal des Cafe Leib Ml Erschienen eiNMngen. Der Anwalt Dr. Jung führte der Redner gegen die oorans- seld. Bon öfteren idgebungen unter- ndigem Vortrage z einseitigem Jn- wirte geschehende i)t Bemittelten in itte, einmütig zu- Erhöhung der Ge- fozialdemokatische n. Dieser schlichte blichen Berufe bc* r, besitzt eine nicht Talent der naiven lkt genug, um auch fte Beachtung, sonne Redeweise ist ge- ndruck aus die Verein wenig Spötter, itter, seine kleinen :eru vielmehr Feind : Versammlung mit in der Weise be- hiedene Punkte der em Platze „rechts d der Statis k ; auerte, baM» berufen /w’u’11* I / 4*SS£ SS “ÄSi* ls jein« ”"9, b Lhe« W* Md-r« ;„frr,T , die i» J Mt ::»5- D-« Siftli* ie^* , ß-»" ,60«, tatW‘ « L * jUfÄ Wj” 5*^6 Mtig" ßo.b=i bei» ’ $et v" Ctrl«»1”' . bf, Frankfurt, den 13. März 8*/i % Reichsanleiho . do B% Bi/t,°/o KobboIb . Tendenz fest. Arbeiterbewegung 72 Wetter März K 91 55 | März 10.—11 Gesetzlich geschützt seit 1884. L E 4- 2 80 C. + 0.7» C. 2 2 4 do Hessen beb. Himmel H If Sonnenschein 4,6 4,7 4,9 8% 8 Vs 5/o *6" *ß c K Hdchste Temperatur am Niedrigste „_____,, Großh. Hoftheater die Vorstellung auS. Sch. Offenbach, 12. März. Gestern wurde hier der verheiratete, angesehene Zahntechniker Krämer, der eine gute Praxis hat, wegen eines an einem Dienstmädchen während einer Zahnoperation begangenen Sittlichkeitsverbrechens tn Untersuchungshaft genommen, aber bald nach seiner ersten Vernehmung wieder entlassen; die Anzeige ist durch den Verlobten deS Mädchens, welchem sie das Erlebnis beantragt. . «Slp, 12. März. Im Prozeß Dasbach contra Hau brich ist bte von letzterem eingelegte Berufung gegen bas Urteil, woburch er zu 1500 Mk. Gelbstrafe verurteilt worben war, heute vom hiesigen Ober, anbesgericht kofienfällig abgewiesen worben. Gumdinrrer», 12. März. Im Morbpr-zeß v. Krosigk find bte Akten nunmehr geschloffen unb bem Berichterstatter zugestellt. Nachdem bieselben bem Verteidiger zur Einsicht vorgelegen haben werben, rotrb bet Hauptverhandlungstermin stattfinben, unb zwar nach etwa 4—5 Wochen. Ätattffuri ft WichertS ein Bankett statt. Minister Dr. Studt brachte das Hoch auf den Kaiser aus. Julius Wolff hielt die Festrede und feierte den Jubilar als Dichter und Mens-V. Wichert dankte. London, 13 März. Nach den Voranschlägen dcS Marinebudgets sollen 1901 und 1902 folgende neue Schiffe gebaut werden: 3 Panzerschiffe, 6 gepanzerte Kreuzer, 2 Kreuzer 3. Klasse, 5 Torpedoboote, .Torpedozerstörer, 2 Korvetten, 5 Unterseeboote nach holländisch-m Modus. Ferner sollen 40 Schiffe verschiedener transatlantischer Gesellschaften als geschützte Kreuzer Verwendung finden. Der Nachtragekredit für den Bau der neuen Schiffe soll dem Unterhause später vorgelegt werden. Barcelona, 13. März. Gestern abend fanden in der S'adt Tor eil o lärmer de Kundgebungen statt. Die Unruhe, stifter zerschnitten die Telegraphendrähte, zündeten das Haus eines Industriellen an und schleuderten Stewe gegen das Militär. Dies gab Feuer und verwundete mehrere Personen. ... Petersburg, 13. März. Mehr als 70 Professorin der Universität Moskau wandten sich in einer Prolla mation an die dortigen Studenten, worin sie diese auffordcrn, sich von Leuten, die tn keiner Verbindung mit der Universität stehen, nicht verleiten zu lassen und als Freunde und Kolleg n ie bitten, ihre Studi-n w.eder aufzunehmen. Petersburg, 12. März. Das Befinden des Unterrichts- Ministers Bogolepow war in den letzten Tagen weniger befriedigend infolge Verunreinigung der Wunde. Nachd m zur Reinigung der Wunde eine Operation vorgenommen und der Eiter entfernt worden war, ist die Temperatur gesunken, das Allgemeinbefinden hat sich gebessert. Die Gefahr ist noch nicht beseitigt. 5 7a Italien. Rente . . 4 0/3 Griech. Monop.-Anl. 8 u/0 Portugiesen . . 3 o/fl Mexikaner . . . 41/1 o/y Chinesen . . Gütr Kranlttnkost. Wäbrend der Krankheit ist eine leicht verdaulich^ nahrhafte Diät welche den erkrankten Körper unterftufct, ohne dle Lempnarur ni erhöben die geeignetste. Eine von Aerzten empfohlene Speise $ dann Mondamin, mit Milch gekocht, als Brei oder warmer Pudding Der zarte Geschmack des Mondamin wirktavpeti^ ameacnd bei Kranken und Reconvalescenten. Es ist zu haben in Paketen ä 60, 30, 15 Pfg. 814 Arown & Aolsons Neueste Weldungeu. G. Darmstadt, 13. März, 1 Uhr 35 Min. (Tel.-Meld, d. „Gieß. Anz.") Die Zweite Kammer der Stände setzt» heute morgen die Beratung des Budgets mit Kap. 81, Ge- werbeinspcttion, fort; die Regicrungsforderung von 52 626 Mark wird bewilligt. Der Antrag der Abgg. Frenai) u. 01en. auf Anstellung eines Fabrikinspektors wird mit 16 gegen 13 Stimmen abgelehnt. Kap. 82, Dampfkcssclrevision, Kap. 83, Aichwesen, Kap. 84, Zentralstellengeiverbe, Kap. 85, Auskunftsstellen und Kap. 86, gewerbliches Unterrichtsweseu, werden genehmigt. Hierauf tritt die Kammer in die Generaldebatte über die Landwirtschaft ein. Abg. Erk wünscht eine intensivere Züchtung des einheimischen Rindviehs. Abg. Weidner führt in einstündiger Rede Klage gegen Maßregeln des Landwirtschastsrates insbesondere gegen die stattgehabte Prämiierung auf der Landesausstellung zu Darmstadt, ferner gegen den Zuchtinspektor, der sich niemals in Lberhessen habe sehen lassen,, auch gegen die "Thätig- feit der landwirtschaftlichen Provinzialvereine u. a. mehr. Um 1 Uhr wird die Sitzung geschlossen. Morgen 9 Uhr sich, daß der Angeklagte Prott trotz seiner Jugend schon ein sehr verdorbener Junge ift Ter Staatsanwalt beantragt für die beiden jugendlichen Verbrecher eine Gefängnisstrafe von 5 Tagen, für den Vater Schmidt eine solche von , 2 Monaten. Tas Gericht verurteilt den Angeklagten Prott 1 zu zwei Tagen, den Angeklagten Schmidt jun. zu einem Tag und den Angeklagten Schmidt sen. zu zwei Wochen Gefängnis und legt jedem der Angeklagten ein Drittel der Kosten auf. — Der 52jähriae Weiß binder Johannes Schäfer III. von Mainzlar, der noch nicht vorbestraft ist, ist angeklagt, zu Mainzlar am 2. Januar d. I. der Gemeinde Mainzlar drei Spalten Holz im Werte von 1.50 Mk. aus einem umschlossenen Raume mittelst Einbruch weggenommen zu haben. Ter Angeklagte I ist geständig, behauptet aber, aus Not gehandelt zu haben, auch stehe ihm das Holz zu. Tas Gericht ist jedoch anderer Meinung und verurteilt den Angeklagten unter Annahme mildernder Umstände zu drei Monaten Gefängnis, rechnet ihm auch die erlittene Untersuchungshaft auf. Der Angeklagte erkennt die Rechtskraft des Urteils an. — Gegen das Urteil des Großh. Schöffengerichts Grünberg vom 16. Januar d. I. legte der Angeklagte Georg Karle von Stockhausen Berufung ein. Tas Gericht hatte ihn wegen Körperverletzung mittelst gefährlichen Werkzeugs zu zwei Monaten und 14 Tagen und wegen ruhestörenden Lärms zu acht Tagen Haft verurteilt, weil er am 13. August v. I. zu Stockhausen seine Ehefrau vorsätzlich mittelst hinterlistigen Ueberfalls und lebensgefährlicher Vehaudluna körperlich mißhandelt und durch Schreien und Sckiimpfeu ungebührlichen Lärm verursacht hatte. Dem Antrag der Verteidigung entsprechend beschließt das Gericht, die Vertagung, da der Hauptentlastungszeuge nicht geladen werden konnte. — Das ledige Dienstmädchen Margarethe Balser von Rödgen, die bei ihren 21 Jahren schon mehrfach wegen Diebstahl und ähnlichen Delikten vorbestraft ist, hat sich I heute wieder wegen verschiedener Veruntreuungen zu verantworten. So wird ihr zur Last gelegt, am 3. Januar d. I. um den Betrag von 2 Mk., das des Bäckermeisters schiedene Kleidungsstücke im Werte von 47 Mk. und den Barbetrag von 2 Mk. entwendet, ferner in Gießen das Vermögen des Gymnasiallehrers Franz Schmidt am 7. Januar d. I. umd en Betrag von 2 Mk., das der Bäckermeisters sHeinrich Krämer um den Betrag von 1 Mk. und das des Kaufmanns Heinrich Selbst am 18. Januar um den von 2 Mk. durch Vorspiegelung falscher Thatsachen geschädigt zu haben. Die Angeklagte ist völlig geständig, und da es sich mir um geringwertige Objekte handelt, beantragt der I Oberstaatsanwalt anderthalb Jahre Gefängnis, stellt auch die Anrechnung der Untersuchungshaft dem Gericht anheim. Dieses verurteilt die Angeklagte unter Zubilligung mildernder Umstände zu einer Gesamtgefängnis st rase von 1 Jahr und 9 Monaten, auf die die erlittene Untersuchungshaft mit einem Monat aufgerechnet wird. — Der Geschäftsreisende Albert Eisenberg von Fadischow, Reg.-Bez. Stettin, 27 Jahre alt, vorbesttaft, z. Z. in Crainfeld wohnhaft, wird beschuldigt, im November und Dezember 1897 zu Gießen das Vermögen des Gastwirts Leopold Schütz um den Betrag von 30.45 Mk. geschädigt zu haben; dann wird ihm zur Last gelegt, daß er in Marburg am 14. Dezember 1897 mittelst Urkundenfälschung das Vermögen der Firma Lichtherz Grottmann u. Cie. in Köln a. Rh. um den Betrag von 25 Mk. geschädigt habe. Der Angeklagte bestreitet entschieden, einen Betrug oder Urkundenfälschung begangen zu haben. Das Gericht kommt auf Grund der Verhandlung zu der Ansicht, daß der Betrug im ersten Falle nicht erwiesen ist, und spricht deshalb den Angeklagten dieserhalb frei, wegen des zweiten Falles verurteilt es ihn nur wegen Betrugs zu zwei Monaten Gefängnis | und zu sieben Zehntel der Kosten. Seitens der Staatsanwaltschaft war eine Gesamtstrafe von 2 Monaten und 14 Tagen Rodheim bei Frankfurt a. M. Sein Scheiden wird! allgemein bedauert. fc. Hungea, 12. März. W e wichtig ein eingehende Studium des Fahrplans vor Antritt einer Reise ist, lehrt folgendes Vorkommnis: Als vor einigen Tagen der Aben zug von Gießen um 9 Uhr hier eintraf, entstand auf dem Perron alsbald ein größerer Menschenauflauf, da man em etwa 20jährigeS Mädchen scheinbar leblos auS dem Zuge nach dem Wartesaal zweiter Klasse verbrachte. Dem auS der Stadt herbeigeholten Arzt gelang iß, erst nach einiger Zeit unter Anwendung von Medikamenten dem Mädchen daß Bewußtsein wiederzugeben. ES war tn diesen Zustand verfallen, als eS im Zuge von dem Schaffner erfuhr, daß der letzte Zug nur bis Nidda fahre und eß nicht mehr möglich fei, Stockheim, etwa drei biß vier Stunden weiter gelegen, wohin das Mädchen reifen wollte, an diesem I Tage zu erreichen. Daß Mädchen hatte auf dem Fahrplan eine kleine Anmerkung übersehen, wonach nur an drei bestimmten Wochentagen der Zug biß nach Gelnhausen fährt. Da ihm alle Barmittel fehlten, hatte ein derartiger Schrecken baß Mädchen überkommen, daß eß in den oben geschilderten Zustand verfiel. Die Bedauernswerte wurde über Nacht hier untergebracht und konnte erst am andern Tage in die Heimat reisen. fc. Büdingen, 12. März. In Oberau bet Altenstadt wollte am Sonntag abend eine Bande Zigeuner mit sechs Wagen übernachten. Den Bauern paßte daß nicht, und sie verlangten den sofortigen Abzug der braunen Gesellen. Um ihrem Verlangen mehr Nachdruck zu geben, rückten die Bauern mit der Feuerspritze an. Außerdem demolierten sie die Wagen, schlugen die Fenster ein usw., obwohl viele Kinder! in den Wagen waren. Die Zigeuner mußten nach allen Richtungen Reißaus nehmen. Em alter, erblindeter Mann, der sich bei denselben befand, ist seit der Zeit verschwunden. Man nimmt an, daß er in der hoch ange schwollenen Nidder den Tod gefunden hat. Untersuchung ist eingeleitet. % Darmstadt, 12. März. Der Großherzog und die Großherzogiu, sowie Prinz Albert zu Schleswig Holstein besichtigten gestern nachmirtag die Ausstellung der Frau H. 0. Preuschsn im KunstoeremShause. — Wegen des Jahrestages des Todes weiland des Großherzogs Ludwig IV. (f 13. März 1892) fällt morgen abend im ei zählt halte, erfolgt. Mainz, 12. März. Gestern meldete sich auf dem vierten Polizeibezirk ein furchtbar herabgekommener Mann als obdachlos und machte hier die Mitteilung, daß er ein unsicherer HeereSpflichtiger sei und bis vor einiger Zeit bei der Fremdenlegion gestanden habe; er teilte weiter mit, daß er seinerzeit, da er nicht hätte Soldat werden wollen, sich nach Frankreich begeben habe, wo er sich, da eß ihm schlecht gegangen, bei der Fremdenlegion hätte anwerben lassen. Als Fremdenlegionär sei er mit seinem Bataillon nach China! abgegangen und habe dort mehrere Gefechte mit den Chinesen gehabt. Da es ihm aber bei den Franzosen nicht mehr gefallen habe, sei er desertiert und habe sich bei einem in China befindlichen deutschen Truppenkommando als HeereS- unsicherer gemeldet, man habe ihn aber nicht aufgenommen mit der Erklärung, „daß man mit den Franzosen verbündet fei und könne ihn daher nicht aufnehmen." Jo einer Küstenstadt — den Namen konnte er nicht angeben — sei er mit der Unterstützung dort wohnender Deutschen auf ein deutsches Schiff gekommen und habe Dienst genommen; mit bem Gelbe, das er bei seiner Ankunft in Deutschland noch übrig gehabt, habe er sich biß jetzt durchgeschlagen, nun seien seine Mittel aber erschöpft und deshalb suche er bei der Polizei Unterkunft. Er wurde heute der Militärbehörde als unsicherer Heereßpflichtiger zugeführt. fo. Üß»rm8, 12. Marz. Ps--«r.B°l'r hier ist be. „„„„„„ vtulq ............................... kanntlich für eine erledigte Pfarrstelle in Darmstadt non ber |ft6nb(0e Wagen, die mH Ecdnlsim btlaben waren umgeworfen und dortigen Kirchengemeinde in Vorschlag gebracht worden, die Säcke aufgertssen. Sie versuchten die Löschung und Ladung Pfarrer Vclte ber aus Lanqqöns gebürtigift, und früher des Dampfers „Adria" zu verhindern. Die Polizei unb Gendarmerie in Friedberg wirk!-, bat, wie wir hören, nicht di- «b-1'chrbten -tn und n-bm-n m.hr°r. B,rh-ttan°-n °°r. ficht, feine hiesige Gemeinbe zu verlassen. Kleine Mitteilungen aus Heffen unb den Nachbarstaaten. Der Großherzog bat am 6. März dem Hoflakai Georg Borger baß Dienstehrenzeichen in Silber für 25 Hofdtenst- jahre verliehen. — Am Dienstag Morgen war in Wetzlar in bet Wohnung bcs Turmwächters beß Domes ein Schorn fteinbranb entstauben, ber jeboch halb gelöscht würbe. Das Wohlbefinden des Kindes afftktionev, Wundsem, Pusteln usw. gestört. Deshalb sollten alle Mütter den Rat erfahre' er Aerzte befolgen und bte Kleinen nur mrt P°k. My^hol n- Seife waschen, welche durch den Mnholmgehalt erne g-ß^ Milde und absolute R'izlofigk.ü besitzt und l - ftud) Einfluß auf die zarte Kinde:haut ausübt. Uebera , in den Apotheken, erhältlich NE. 85 E. ! E. • 97 96 88.70 Kreditaktien .... Diskonto-Komm.ind.it . . 221 56 . 186 40 97.80 Darmstädter Bank . . . 184.70 88.30 Dresdener Bank . . . . 150 80 94.75 Berliner Handelsgea. . 152 20 96.00 Oesterr. 8taatsbahn . 141 20 44.50 Gotthardbahn . . . . 168 70 25.70 Laurahüde .... . 204 tO 26.05 Bochum ..... . 190 25 • 81.80 Harpen er . - . 169 50 12. 9« 745,9 + 1,5 13. 7« 748,0 4* 2,4 13. 2» 747,9 + 9,6 Marke Schutz Hs 4^ Macht die Haut schön o.zart. PREIS EDAIU BOTZ BACH L 1898 A Braubach & Fischer 4 Neuenweg 4 Giessen 4 Neuenweg 4 Färberei und ehern. Wäscherei halten ihr Etablissement bestens empfohlen. 1993 Ae Stürm Jahr Sebe: Zahre M 1035 Kind geborenen Teil zu P Stadt nac Tot i lammen 4 Lerst Mr 291 Für bi einheimisch Universität! M betritt 184, und e 343, bie' der Zahl i zu Grund Wie ( Bete*1 «rl-el-t, iflMt'01 ®tC Ldwirl' i ,ai vüchenl m »« n6*1 L-°n d>- . (Al) nur um 5000 । Fahre, z. Die L die Jahre- Personen e 1 pro Mil aus 20,82 Ortsfremd W tüt das ( und im $ Mrgang 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 189? 1898 1899 1900 Aus v. Mre 189. •?« Heraöo Mnlttb Q[e WH M wiener Ulcht versch Dr der C derBevölkei 1 ÜNnber Sü ^hältnism Mb 740 ort- eer"li bleiben, i> er- $on den ?e und bi Achten je - N,Mli dK Ä Ä6-b°, UtlS'» fe’J*. "Ah N>Ä im Ä’LM Ä Ade- -h Mainz ßchußterotraese 10. Offenbach a. M. Frankfurterstraese 34. Regensburg Obere Bachgaese E 1561/,. Butzbach F&rbgasee 9. Coblenz Firmunga&traBse 4—6. Darmstadt Ernst LudwigsstraBBe 3. Geschäfts-Eröffnung. Der verehrlichen Einwohnerschaft von Gießen und Umgegend zur gefi. Kenntnis, daß ich im Hause 57 Bahnhofstraße 57 eine Dau- und Dlank-Glaserei verbunden mit Bilder-Einrahmegeschäft eröffnet habe. ES wird mein eifriges Bestreben sein, all.- in mein Fach einschlagender-. Arbeiten prompt und solide iur Ausführung zu bringen. 0841 Hochachtungsvoll Ludwig Scherff. 7 26 sowie 1991 54 13 bis 7 48 rnng en billigen Preisen. •rufet luftr ii 8riH8iftn, Jlstten, |tijfal||itgtla, Irippta, Ärigti ifw. rm hohem Lohn durch 0914 (Lin früherer Echreibgeyilfr (Amtsgericht u. Rechtsanwalt) uckt Stellung. 0909 Zu erfragen in der Exped. d. Bl fßitttn Gtalldünger verkauft billig Kennel, R-egelpfad. 0 2001 Srünbergerstraße Krünöergerftraße. SOCK Hute Weine. vorzügliche Küche. Halte mich meinen werten Gästen bestens empfohlen. [0750 Harry Nau 1. V.: •n—en— verantwortlich für -en allgemeinm Xeil: P. tBitttoj für den »n^igenteU: Hen, vrck. — Druck und Verlag der vrühl'schen UaiverfitSts^uch. und tzteindrockerei (Pietsch Erh.n) in Vießen. 175 4900 52 27 1080 60 45 13 m lang — (hierunter 5 Schnittholz), Fichten stämme, 0 9 0 0 Eichen-Scheit (davon 4 rm Nutzholz), Eichen-Knüppel (da« von 6 rm 21/a m lang), Elchrn-Stöcke, 12 75 km Stämme Rock- u. Koftoarbkiter zu sofortigem Eintritt gesucht. [1997 8oms Katz, Mäusburg 16 Emil Horst, Giessen Cementwaren- und Kunststein - Fabrik Liebigstrasse 43/45 und An den Bahnhöfen. Rasche Lieferung in gediegener Ausffih- Frau Patzer, jetzt Bad Nauheim, Apfelstr. 11. 26 cm Durchm fier, 8 bis 16 rn lang — 12,68 fm, EichewDerbstangen (Wagnerbolz), F'chten Derostangen, 8 bi» 12 cm Durchmesser, 8 btfl 14 m lang—3,89km, Fichten-Reisstangen, Hotel Trapp, Aricdverg lH.ffen). Soldat sucht per 1. April ein einfaches Zimmer (mit Kaffee) bei der Kaserne. Offerten nur bis 20. März unter W, 81 Hmotpost- lagernd Karlsruhe i. B. [2008 Etchenstämme, - 7 bis 36 cm Durchmesser, 3 bi» 11 m lang — 2,15 fm, Kefernstämme, 13 b s 39 cm Du'chmesser, 4 bi» Vergebung von §rvckci!baulltbtjstn Die zur Erbauung einer eisernen Brücke Über die Wetter im Zug des Etratzeu veubaues Muscheuheim —Trais'Müuzeuberg «öttgen Atbeiten und Leser- ungen sollen im Wege schrift« lichlN Angebots verg- b^n werden. Die Angebote sind b>s zum Dienstag den 19. März l I , vormittags iO Uhr, im Amtszimmer beö Unterzeichn'ten, woselbst Pläne, Voran schlüge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, abzugeben. Die Arbeiten und Lieferungen find wie folgt veranschlagt: Ervarbeitcn 218.— je. GMkll mit Zykuitsteiven und Kkpßaujeo Drrfrlbr« nebst Unterhaltung. Montag deu 18. d. M. wird im hiesigen Gemeinoewald folgendes Holz versteigert: Fräulein aus btfferer Familie für ©er« traueuSpastrn gesucht. [1999 Hotel Trapp, Ijriedöerg (Hoffen) Gärtner, im Gemüsebau erfahren, gesucht. (Ein gebraucht. Kerren-Aahrstuhf h,llig zu verkauf.-". 0918 Za erfr. Hroßer Htelurveg 13. Lehrling*. Für mein Manufakturwaren- Geschäft suche ich einen Lehrling zum Eintiitt nach Ostern. Kost und Wohnung im Hause. 1V95 Butzbach, Mä'z 190t. Louis WiessSer. 6tüff. sucht baldigst Stellung als Verkäuferin. Offerten unter D. M. vostlagernd Wetzlar. [0920 SÄryia verschied, «in stets vorrätig bei 858 Schreiner Dreller, Sckillerstroß- 9. studierender sucht zur Abschrift einer wissenschaftlichen Arbeit einen junge« Mann mit guter Handschrift. PieiSofferten unter Ar. 0913 an die Expedition d. Bl Friedhofs-Gärtnerei Lichkistraßk 13 Georg Noll Fichkrstraßk 13 empfiehlt fick im Anlegen von Hraöstätten und Härten Maurerarbeiten ohne Materiallieferung 327.20 Steü.hauerarbeiten 875 03 Eisenlieferung 3807.12 Materiallieferung, umsoffend: Klinker, Verblendsteine, PorL- landcement, Graukalk und Sand 1524.45 Gießen, 9. März 1901. -ln*r «Kinjgyrrge! >m>ei mov- O lierte Wohn- und Schlafzimmer tn der Nähe drr neuen Kaserne zu oerrn. <^icherssr. (Zum Kronprinz) /Kinige Kürten zu unterhalten 12/ gesucht. In Stunden- und Tagelohn. Gefl. Angebote unter Nr 0^'9 an d'- (Srnebifinn b. Bl Etch«n-Wellen, rm Nade'-Knüppel (hiervon 3 rm 3 m lang) „ Nadel-Stöcke, Nadel-Wellen. schönes SnOhStidl vetfaufen Näheres Aeustadt 30. [1982 ^apezi^geyilfe (g«t.Z»oksterer) * sofort üffuebt. 0924 Wövetmagazi« Ang. Ossmaiin, Hieße«. Äs fteim. Cllil'sche FkXkMkhl. »J Samstag deu 23. März 1. I., abends 8*/2 Uhr: Kaupl-Mersammtung bei Kamerad Dreher. Fages-Hrduuug: l. Jahresbericht. — 2. Entlastung der Rechners pro 1899. — 3. RechnungSablage pro 1900. — 4. Verleihung der iOjäh igen Dienstzeit-Anzeichen. — 5. Bericht über den Delegiertentag in Frankfurt a. M. — 6. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 2013 Anzug: Dtenstrock. Der Borstaud. Die Zusammenkunft ist vormittags 9% Uhr auf der Thal» chneise am Pflanzgarten. Großenlinden, II.März 1901. Großh. Bürgermeisterei Großknltnden. Leun. 1994 Couverts mit Firma biattft __________________vrühllche UniocrfitSts-vruckerei. Aeuenweg3S,va^t. s,o« ^k^tig^ Kommis für eine Baumaterialien-Handiung gesucht. Kost und LogiS außer dem Hause. Off. mit Gehabsansprüchen unter Nr 2012 d. Exped b. Bl Per sofortgesuchtlücht .zuverläff. Hausbuvsche gegen sehr guten Lohn. 2011 Auskunft gibt die Exped. d. Bl jüngeres Bürschchen auf einige V Stunden ta..düber gesucht. Aab. in der Erned. d. Bl. [0912 ^Ür mein suche ich ;um ö t. Ap,il einen tücht, zuverlüff. Kellner mittleren Alters. Gefl. Offerten erbittet H. Kettler. [2003 Kapitalien t“ Offe t. ^OUptpoftlggrytlb A.K. (ß'lutut auf jofort für 2 Stunden vormittags ein^ausmädcheuod. Arau.Näh.Franksmterstr. 5911., H^tasraiitMainzerXof (Inhaber: Schmidt Erben) <9» Ck führuag obiger NM" Restauration sowie des damit verbundenen Kolonialwaren - Geschäftes übernommen habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, meine werte Kundschaft in jeder Weise zufrieden zu stellen. ff. Bier aus der bekannten Brauerei Jhring (Lich). LLüler finden gute Pension in ruhigem HauS. Cffer'en unter J. M 0789 an die Exp. 0. Bl. "SSS* U«terricht^^>8 im vuaUsth,,» und J^apzös. a»rs. Shawcross, Bergstr. iß KonversalionS-Klänzchen. Zpezictrer Antcrricht für Ainber. Graue Katze (mit weißer Brust) entlauf««. Abzugeben gegen Belehnung 09271 R.ueu.Bäuc 9. Reiche Abwechselung bieten maggS V C « kJb 4isSi< Mehr alS 30 Sorten, wie: E bs», Reis-, GrieS-, Gemüse«, Riebelesuppe rc. — Aur mit Wasser zuzuvereite«. — Bestens empfohlen von Ph. Herrmann, Seltersweg 33. Arbeiterin per sofort gesucht. 2014 Elisabeth Euler, ModeS, Ladwigftraße 14, I. RlmlichrLaüffrau Mädchen gesucht Hrünöergerssr. 3 II [1982 6 bis 8 Köchinnen, 35 bis 40 Zimmer-, Haus- u. Kücheumädcheu, Kellner u HauSbarscheu erhalten sofort gute Stellen bei (O-brauchte MSv l zu ver, kaufen. 0910 «rünbergerstratze ß, Hinterhaus Wühelmstrasse zwei Hereschaftshänser zu verkaufen oder zu vermieten. Näheres Markt 15. Logis frei. 1990) Schöne 3 <