Nr. 62 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Donnerstag 14. März 1901 Wedaktirm, Expedition und •cudcrel- tchulprahe 7. Adresse für Depesche«: Anzeiger Stehen. Fernsprechanschluß Nr. M. vezugsyreiLv'erleijädrl Ml 2 monail. 75 Pfg mitBrrngerlohn; durch du Abholesteüen vierkkljadri Mk. l.yo, monatl. 65 Psg Bei Postbezug Dtfrteljäbrl Mk. 2.00 ohne Bestellgeld». «Ne 8ln*eiqtn «ertnitilung*. Vellen dcS In- und Ausland«» nehmen Slnzciacn lür oe» Öiefoencr «luitqcr tntQtqt*. ßctlcncrcio lokal 12 Vift. auouärt« 20 Psg. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». Die Gießener Zamilien- Glitter werden dem An» Zeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" und „Blätter Mr heff. Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt. ■ eeelmt von Anzeigen m der nachmittags für den wlgenbtit Tag erlchrinrnden Nummer bi« vor« 10 Uhr »»beßellungen Ipältflcn« abend« vorher. Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hundert pro Monat Februar 1901 f»r den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 15,90, Heu Mk. 8,40, Stroh Mk. 7,30. Gießen, den 12. März 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen. tx Bechtold. Bekanntmachung. Betretend: Grunderwerb zum Bau der Nebenbahn Lollar- Londors. Die für den Bau der Nebenbahn Lollar-Londorf bestellte Geländeerwerbskommission hat gemäß Art. 22 des Emteignungsgesetzes vom 26. Juli 1884 in der Fassung lom 30. September 1899 Antrag auf Einleitung des Ent- eignungsversahrens hinsichtlich der folgenden in der Gemarkung Lollar belegenen Grundstücke gestellt: Flur XII, Nr. 256, 257, 251, 250, 240, 238, 237, 236, 235, 234, 233, 232, 213, 213a, 216, 216a, 2166, 294, 295, 296, 302, 290, 289, 344, 345, 346, 347, 366, 329, 330, 368, 369, 328 und 339; Mui II, Nr. 127, 95, 93, 88,5, 78, 77, 71, 70, 69,6, 69,3, 68,5, 165, 175, 181, 183, 184, 185, 186, 187 und 255 87/100. Os wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der Antrag mit den erforderlichen Anlagen in der Zeit vom 19. März bis einschließlich zum 1. April 1901 auf dein Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Lollar zu jedermanns Einsicht offen liegt. Zugleich wird zur Verhandlung über den Plan und die Entschädigung Tagfahrt vor der Lokalkom- mission auf Donnerstag, den 11. April 1901, vormittags 8 einhalb Uhr, im Gemeindehause zu Lollar anberaumt. Die Eigentümer, Pächter, Mieter und sonstige an den «bzutretenden Grundstücken persönlich Berechtigte, sowie alle Adrigen an der beantragten Enteignung Beteiligten werden »mfgesordert: 1, Einwendungen gegen den Plan bei Meidung des Ausschlusses und Annahme der Einwilligung in die beanspruchte Abtretung oder Beschränkung, 2. Erklärung auf die angebotene Entschädigungssumme bei Meidung der Unterstellung der Annahme des Angebotes, 3. Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bet Meldung des Ausschlusses mit solchen, 4. Anträge auf Aufrechterhaltung bestehender Lasten bei Meidung des Ausschlusses mit solchen, 1. Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen, welche für die benachbarten Grundstücke zur Sicherung gegen Gefahren und Nachteile notwendig sind oder notwendig werden, bei Meidung des Ausschlusses mit solchen, 6. etwaige noch unbekannte Rechte oder Ansprüche an die zu enteignenden Grundstücke bei Meidung des Ausschlusses mit solchen, in dem obenerwähnten Termine vorzubringen. Wenn dritte Personen als dinglich berechtigte oder wegen sonstiger Rechtsverhältnisse bei der Enteignung beteiligt sind, so muß der Eigentümer solche sofort nach Zuteilung der Bekanntmachung uns bezeichnen, andernfalls bleibt er für diese Ansprüche verantwortlich. Die Eigentümer der abzutretenden Grundstücke müssen von der Zustellung dieser Bekanntmachung an zu neuen Anlagen oder zu einer von der bisherigen bezw. der gewöhnlichen abweichenden Art der Bewirtschaftung die Genehmigung des Unternehmers einholen, widrigenfalls eine Entschädigung demnächst nur insoweit verlangt werden kann, als durch die Veränderung auch für den öfsenttichen Zweck, für welchen die Enteignung geschieht, der Wert des Geländes erhöht worden ist. Räumt der Eigentümer einem anderen von dem Zett- punkt der Zustellung an ein dingliches Recht an dem zu enteignenden Grundstücke oder ein persönliches Recht auf dessen Benutzung ohne Genehmigung des Unternehmers ein, so steht jenem anderen eine besondere Entschädigung nicht zu, Gießen, 7. März 1901. Grvßherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Heinrichs. : Gießen, 1. März 1901. Betr.: Frühjahrskonkrollversammlungen. Das Grösstmögliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien deS Kreises. Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntnis bringen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Bei den diesjährigen Frühjahrs-Kontrollverfammlunge» im Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Gießen gehörigen: 1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots (Kleiner Dienstanzug: Mütze, Waffenrock, Achselstücke, lange Hosen oder hohe Stiefel beliebig, bei schlechter Witterung Paletot). 2. Reservisten, sowie zur Dispofition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden Enilassenen aller Waffen. 3. Wehrleute 1. Aufgebots, die vom L Oktober 1888 ab eingestellt worden sind. 4. Ersatz-Reservisten, geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die Kontrollpflichtigen anzutreten haben. A. Zu Gießen im Oswalds Garten für die Bewohner von Annerod, Allendorf a d. Lahn, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald, Großen-Linden, Heuchelheim, Klein-Linden, Langgöns, Leihgestern, Oppenrod, Watzenborn und Steinberg, Hausen, und zwar: Am 12. April 1901. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots; Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1893 und 1894 emgetreten sind. 2. Appell vormittags 10 Uhr: Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1895 und 1896 emgetreten sind. 8. Appell nachmittags 2 Uhr: Reservisten der Infanterie, welche tn den Jahre» 1897, 1898, 1899 und 1900 eingetreten sind, sowie sämtliche zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden ent* laffenen Mannschaften der Infanterie. Am 13. April 1901. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots der Infanterie 2. Appell nachmittags 2 Uhr: Reservisten, sowie zur Dispofition der Truppenteile und der E> satz.Behörden entlassenen Mannschaften aller übrige» Waffen, und zwar der Garde, Jäger, Kavallerie, Feld« und Fuß-Artillerie, Pioniere, BerkehrStruvPen (Eisenbahn-, Telegraphen- und Luftschiffertruppen), des Trains (einschl. Krankenträger), Sanitäts- und Veterinärpersonals, Büchsenmacher- Gehilfen, Oekonomie-Handwerker und Marine-Mannschafte«. Am 15. April 1901. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller übrigen Waffen. 2. Appell vormittags 10 Uhr: Ersatz-Reservisten oer Jahrgänge 1894, 1895,1896,1897, 1898, 1899 und 1900. 3. Appell nachmittags 2 Uhr: Ersatz-Reservisten der Jahrgänge 1888, 1889,1890, 1891, 1892 und 1893. B. Zu Lollar an dem Bahnhof für die Bewohner von Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe, Wieseck, und zwar: Am 16. April 1901. 1. Appell vormittags 8 Uhr 45 Minuten: Offiziere, Sanitäts Offiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffe». 2. Appell vormittags 11 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. C. Zu Grünberg am westlichen Ausgange auf der Straße nach Gießen für die Bewohner von: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Kesselbach mit der Rabenauischen Papiermühle, Lauter mit der Artztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle, Lindenstruth, Londorf mit der xy. Goethebund - Festabend. Man schreibt uns aus Berlin: Am 4. März 1900 strnd im Saal des Handwerkervereins in Berlin die erste Protestversammlung der deutschen Künstter gegen die Lex Heinze statt. Sie ist die Hebamwe des bald danach gegründeten Goethebundcs geworden. Inzwischen ist die böse Lex wohl verduftet, aber die Theaterzensur, ein nicht unwesentliches Schwänzchen von ihr, Blieb zurück und richtete nach wie vor Unheil an. Ter Goethebund konnte zwar den Tag, da die Lex fiel, als rauschende Siegesfeier begehen, aber er hat dann seinen Sommerschlaf angetreten und behäbig auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Die Gegner kicherten offen und insgeheim; die Freunde wurden ein wenig besorgt, als die zunehmenden Uebergriffe der Zensur vom Goethebund ohne geharnischten Widerspruch hingenommen wurden. Von allen Seiten scholl ihm die Frage entgegen, mit der Alberich den- speerstarken Nibelungen- »ecfen aufrüttelt: „Schläfst du, Hagen, mein Sohn?" Am Dienstag der verflossenen Woche, just ein Jahr und einen Tag nach seiner Konstituierung, hat der Goethebund wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben und seinen Geburtstag durch einen Festabend in der Philharmonie gefeiert. Lr- chestervorträge, Ansprachen, Gesang und Deklamation liehen der Veranstaltung ein würdiges Gepräge. Franz v. Liszt, ein Vetter des Komponisten, der bekannte „Kriminaliszt" und erste Vorsitzende des Bundes, Theodor Mommsen inib Hermann Sudermann stiegen auf die Rednerbühne hinauf, um dem Publikum die Ziele des Goethebundes oder ihre eigene Weltanschauung auseinanderzusetzen, und Ludwig Fulda, der versgewandte, geißelte in einem frisch verfaßten Gedich: die Aufgeblasenheit des Zensors, der sogar an der Schöpfung des Herrgotts so viel zu bekritteln findet', daß er nur den Ruhetag gut heißt. Im Brennpunkt des Interesses stand natürlich die Ansprache des dreiundachtzigjährigen Mommsen. An ihm besitzt der Goethebund eine dekorative Erscheinung, die die Hörer von vornherein zu begeistertem Jubel hinreißt. Hinterher war der Eindruck vielleicht weniger stark, weil der greisen Gelehrten Stimme nicht mehr durchzudringen vermag. Er nannte den zur Verteidigung der ernstlich bedrohten Kunst gegründeten Goethebund eine Notschanze, die man im gefährlichen Augenblick aufgeschlagen habe, um den ersten Ansturm abzuwehren, und ermahnte zur Fortsetzung des Kampfes gegen die Lex, die gewesen ist, und die, welche vielleicht noch kommen wird. Der Historiker glaubt also nicht, wie hieraus erhellt, an die völlige Vernichtung des Feindes; er kennt deutsches Geistesleben zu gut, als daß er sich dem Wahn hingäbe, den Dunkelmännern und Heinzemännern sei nun für alle Zeiten der Garaus gemacht. In eine teilweise persönliche Polemik gegen den Abgeordneten und Konsistorial- rat Stockmann, „die große oder auch kleine Kirchenleuchte", der die Kühnheit besessen, Goethe auch für sich in Anspruch zu nehmen, artete die Rede des streitbaren Hermann Sudermann aus. Sie endete mit dem aufrichtigen religiösen Bekenntnis eines modernen Menschen. Professor v. Liszt hatte schon die Unabhängigkeit von jeder politischen Partei und religiösen Sekte betont und die Gleichberechtigung jeder selbsterworbenen Weltanschauung verlangt. Sudermann führte das im Einzelnen näher aus: „Wir haben nicht nach dem religiösen Bekenntnis gefragt. Bei uns kann jeder nach seiner Facon selig werden. Ein Ungläubiger holt sich das Gute, wo er es findet, heute aus Häckel, morgen aus den Evangelien. Wir sind nicht religionsfeindlich, obwohl wir uns vom Dogma losgerissen haben." In diesen Sätzen gipfelte seine Rede. Damit hat er dem Goethebund sein Programm für die Zukunft aewiesen. Die bedrohte Kunst ist im Grunde nur ein Teil des Kampfes, der hier ausgefochten wird. Es handelt sich einfach um folgendes: auf der einen Seite moderner Erkenntnisdrang und modern» Wahrheitsliebe, auf der anderen Seite reaktionäres Muckertum, das freie Bewegungen nicht aufkommen lassen will. Auf der einen Seite der Geist des Fortschritts und der Aufklärung, der nicht auf jeden Andersgläubigen xn selbstgefälligem Dünkel verächtlich herabblickt, sondern jede Rxch- hing, sofern sie nur ehrlichem Ringen entspringt, willkommen heißt; auf der anderen Seite die Unduldsamkeit hoch zu Roß, die den modernen Menschen, der andere Götter hat als den staatlich anerkannten, als Ketzer, alst Staatsbürger zweiter Klasse betrachtet. Diese abgrundtiefe Verschiedenheit der Weltanschauungen, zwischen denen eS einstweilen noch keine Versöhnung geben kann, wird au*, dem Leben in die Kunst hinübergetragen. Hier pralle» die feindlichen Lager aufeinander. Wenn es dem Goethebund gelingen sollte, ein großer Verband aller Gebildete» wider Heuchelei und Bosheit zu werden, dann hat er seine Aufgabe für die Zukunft erfüllt und ist berechtigt, bew Namen des größten Deutschen im Wappen zu führen. m. Darmstädter Spiele 1901. Man schreibt nur aus Darmstadt: Die Bauten auf der Mathtldenhöhe erfahren noch eine Bereicherung tn einem kleinen Schauspitthaus, besten künstlerischcr Letter sei» Erbauer Professor Olbrich ist, und zu dessen ltUerorischem Letter »er Großherzog, rote rotr bereits mitteilten, den Dichter Wilhelm Holz- amer aus H ppenhetm a. d. B. berufen hat. Durch diefe Berufung hat die Künstlerkolooie eine wichtige Erweiterung erhoben, insofern als nun nicht mehr allein die bildenden rote bauenden Künste in ihr repräsentiert werden, sondern der erste Schritt gemacht ist, die übriges Künste jenen praktisch gleichzustellen. Hol;amer ist auf Anordnung des G-oßberzogs aus seinem bisherigen Wt.kungskreis fielet jur längere Zeit beurlaubt und d-t feine Thäi,°k-tt rur “J Spiele bereits begonnen. Ein Blick tn da- SBaSenrepertofce um in das Programm eines Spielabend» mag lehren, wie die beiden Leiter Dir zllltersllchüllg über die flirmuuöung des Kaisers. geben hat. Tie Sitzung beginnt um 10 Uhr 15 Min. Am Minister E. Zu Hungen SchristsiellerS Wichert eingehend würdigte. Eine liebe Erinnerung war dem Jubilar ein Depesche vom Amtsgericht Prdkuls. täuschen. Uebersieht man die ganze Sache im . . so wird inan sie schwerlich als unwahrscheinlich bezeichnen Aba. Tr. H e i d e n r e i ch beklagt, daß in verschiedenen , w ^. Teilen des Odenwaldes der Straßenbau so langsam vor sich epileptischen gehe, daß die Mittel nir Unterstützung der Gemeinden kaum aus seiner ausreichen werden uno daß dadurch der Ausbau des Straßen- Themen, Suiten, Sonaten; „ v ..... Dichtungen); — Eine Szene (z. B. „Die Stille" von Holzamer); - . aufführung von Liedern; — nach einer etwa 20 Minuten langen Pause: I an Eine Szene (z. B. „Faune und Elfen" von Holzamer); — f' ' vortrag auf Klavier, Violine, Biolincello rc., oder: Ein Tanz; — Eine Szene (j. B. „Träume am Kamin" von Holzauer). Dauer eines Spiel abends längstens 2 Stunden. oder auch nur glaubhaft gemachten) Abneigung zu treffen, liegt keinerlei Anhalt vor. Tas Gericht mag sprechen. Wir fassen nur zusammen, was die fünftägige Untersuchung er- Hessischer Landtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 12. März. uni den Gegenstand seiner (indes keineswegs erwiesenen Burg Rabenau, Burgmühle, Schmittmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß- und Klein-), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshauscn, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wir berg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit dem Hainer-Hof, Winnerod, und zwar: Am 17. April 1901. 1. Appell vormittags 9 Uhr 15 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell vormittags 11 Uhr 30 Minuten: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. D. Zn Lich in der Amtsgerichtsstraße für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach, und zwar: Am 18. April 1901. 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Dispofition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell nachmittags 12 Uhr 30 Minuten: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- Reservisten. wie durchtriebene Bösewichte dazu kommen sollten, einen — - -7-" - „ -.. . . . - . solchen ungeeigneten Mann mit einem solck)en ungeeigneten schickte ein langes Schreiben, m dem es die ^rd,enste des Juristen und »Werkzeug zu bewaffnen, können wir uns nicht denken. Selbst für die Annahme einer plötzlichen feindseligen Wallung, die Weiland nach dem ersten besten Stück hätte greifen lassen, können. f— ----------- . , Ungeheuerlichkeiten ist mindestens hundertmal unwahr- ' ' ' Wie man es glaublich machen will, daß ein Mund I Wann mit bem VorMen rntSbem geistigen Niveau Weilands " > einen Mordanschlag ausbrüten und sich zur Ausführung Ekvst Wichert erfuhr zu seinem 7 0. Geburtstag die Herz lichsten Kundqebung-n von nah und fern. Von der Universität Königv- derg, erschien Prof. Kthner und überbrachte ihm das Diplom als Ehrendoktor der philosophischen Fakultät. NamenS des Preffekiubs gratulierte dessen erster Vorsitz nder Ludwig Fulda. Für bi«- Literarische Gesellschaft erschienen Julius Wolff und General von Dincklage. Namens der Litte »arischen Bereinigung überreichte Julius Lohmrver .in kostbares Blumen । , arrangement. Eine Deputation der akademischen Liedertafel schloß die! scheinlityer. Schaar der offiziellen Gratulanten ab. r*-' Z / ; • 1 • dazu ein paar Verse, ebenso sandten Grüße Sudermann, L'Ärronge,! e —--------------- -------- , . Barnay; Wilhelm Jordan, der 82jährige, begrüßte in einem Tele l eines so ungeeigneten Werkzeuges bedienen könnte, oder gramm den „jungen Landsmann", Adolf Wübrandt, Richard Voß' ' '■ 'r ‘ • *------ brachten dem Dichter in Depeschen ihre Wünsche. Das Kammergenchi Jetzt, da einige Tage seit der Gefährdung des deutschen Kaisers in Bremen verflossen sind und wir in Ruhe auf das Ereignis zurückschauen können, ist es erfreulich, feststellen zu können, daß das Unglück nicht größer geworden ist. Tas Eisen, das nur eine Fleischwunde in die Wange riß, hätte leicht das Auge treffen oder gar eine lebensgefährliche Kopfwunde herbeiführen können. Davor hat ein gnädiges Schicksal den Kaiser bewahrt. Sodann kann jetzt als feststehend betont lperden, daß der unseligen That kein . Mordanschlag eines Einzelnen, am allerwenigsten ein Kom-! tisch: Staatsminister Rothe, Finanzminister Gnauth und die plott zu Grunde gelegen hat, möge es nun herrühren von Mitglieder des Staatsministeriums. Vor Eintritt in die welcher Seite es wolle. Allerdings können wir noch nicht Tagesordnung teilt auf Grund eines gerichtlichen Wahrspruches urteilen. Tieser Präsident Haas der Kammer ein An twort-Tele- bleibt. Vorbehalten und dabei mag ja aufs neue allesIgramm des Kaisers auf das Beileidstelegramm des durchforscht werden, es mögen alle Zweifel und un-l Hauses anläßlich des ruchlosen Attentats auf Se. Majestät günstigeren Auffassungen zu ihrem Rechte kommen. Wir! mit. Dasselbe lautet: können zunächst nur das heranziehen, was die sorgfältigsten „Ich habe mich über die treue Teilnahme der Zweiten Untersuchungen der Bremer Polizei ergeben haben. Bei Kammer bei meiner Errettung aus ernster Gefahr gebet Wichtigkeit der Sache sind diese mit dem größten Eifer freut und ersuche Sie, der Kammer meinen wärmsten- angestellt, das Vorleben des Thäters ist durchforscht, seine! Dank auszusprechen. Wilhelm, I. R." Wohnung durchsucht, sein Umgang geprüft, er selbst ist von Auf Antrag des Abg. Brauer wird die Beratung über ärztlicher und rechtskundiger Seite nach allen Richtungen die Abschnitte der Landwirtschaft ausgesetzt. Die Be verhört worden. Das Ergebnis ist stets: — um mit einem ratung wird somit bei Kapitel 77, Ku n st st r a ß e n w e s e n, Bilde der nordischen Mythologie zu reden — wir haben es fortgesetzt. Ter Ausschuß beantragt, unter Streichung von nur mit einem blinden Hödur zu thun; es hat kein tückischer 8400 Mk. bei Pos. Titel 1 für drei Regierungsbaumeister, Loki hinter ihm gestanden, um ihm den Pfeil zum Schuß den Betrag von 1 199 750 Mk. zu bewilligen. gegen ein kostbares Leben in die Hand zu drücken. Abg. Weidner beantragt, die abgestrichenen Regier Es hat sich kein Umgang mit umstürzlerischen Preisen ungs-Baumeister als provisorische einzustellen. nachweisen lassen. Von anarchistischen Einflüssen ist nicht Staatsminister R o th e ersucht die Kammer, dem Strich das geringste wahrnehmbar gewesen. Wenn sich nun Stimmen des Ausschusses nicht zuzustimmen, da dadurch den ärmeren geltend machen, die das doch als ausgemacht ansehen, Gemeinden Nachteile erwachsen würden. weil die eigene Erzählung des Mannes etwas Widersinniges Abg. Ulrich trift ebenfalls für Bewilligung der Re- an sich trägt, so sind wir außer stände, einen solchen mit gierungsforderung ein. Vorurteilen gepflasterten Weg zu betreten. Wir wissen nicht, Die Kammer beschließt hiernach einstimmig demgemäß, ob die Weiterführnng der Untersuchung andere Materialien — Bei Titel 2, Kreis st raßen, wird der Betrag von ans Licht fördert, bis jetzt hat sie nur die Bestätigung unserer 1000 000 Mk. gefordert. . „ „ «Mitteilungen ergeben. Man darf sich nicht nach dem richten, Abg. Kramer fragt die Großh. Regierung über das sn der Post für die Bewohner von . Allersheim, 1Betten-! ermittelt werden kann, sondern was summa ira et Verhältnis bezüglich der Unterhaltung der .nreisstrayen, ins- hausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Mufchenheim - m0 rtubio ermittelt ist. besondere dieReinigung derselben. Er verweist auf Vor- mit Hof-Gill, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen Die Untersuchung zeigt uns einen unerfahrenen jungen kommnisse in der Gemeinde Griesheim hin, wo Leute zur mit Ringclshansen, Rodheim mit Hof-Graß, Röthges, Stein« Manschen von annähernd zwanzig Jahren, der dem poli- Anzeige gebracht wurden, weil sie die Kreisstraße zu reinigen heim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen, und zwar: tischen Getriebe ganz fern gestanden hat, der durch ein sich weigerten. Am 19. April 1901. langjähriges schweres epileptisches Leiden noch mehr der Abg. Berthold fragt nach dem Projekt der geplanten 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Gesellschaft anderer entrückt gewesen und, dadurch geistig Kreisstraße Kelsterbachs-Raunheim und erhalt vom Offiziere Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und noch mehr zurückgeblieben ist. Er ist längere Zeit in einem Ministerialrat Breid e rt die Antwort, daß die An Sanatorium gewesen und hat eine längere Seereise ge- gelegenheit im Schoße der Kreisbehorden Xte0 JR* N^rnifi^n owü-' mr Disvofition der Truvventeile und macht, Dinge die ihn aufwieglerischer Gesellschaft ent- gierung erhalte erst nach Vollendung des Baues der Straßen . f?eservlsten, sowie zur Dispofition der TiuppenteUe und Herostrat, denn wer eine schändliche That Kenntnis. der Ersatz-Behörden entlassene Mannscyasten aller Waffen. L um'fid| einen berühmten Namen zu machen, ver- Abg. Dr. Heidenreich beklagt, daß in verschiedenen 2. Appell mittags 12 Uhr: weist mit Stolz auf sie. Davon hat Weiland nichts er- Teilen des Odenwaldes der Straßenbau so langsam vor sich Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- xennen lassen. Daß er den Tag über einen epileptischen gehe, daß die Mittel nir Unterstützung der Gemeinden kaum Reservisten. Anfall habe kommen fühlen, erfährt man nur aus seiner ausreichen werden uno daß dadurch der Ausbau des Stratzen- Bcfreiungsgcsuche sind bis längstens 8 Tage vor dem eigenen Mitteilung und kann nicht kontrolliert werden.!netzes nicht gefördert werde. Appell auf dem Dienstwege (durch das Hauptmeldeamt) ein- Unglaublich ist es keineswegs; Gründe, es zu bezweifeln, Der Titel wird hierauf genehmigt. Ob ns f zu7-ich°n und müssen durch di- B»rg°rm°i«.r°i b-M. bei liegen nicht vor. Nun l>ut er sich, um den Kaiser zu sehen,st, nnb 5 na« ben. «“Ä 18 VÄÄ rinl Beamten durch di- vor,-s-ht- B-hürd- beglaubigt s-in, w-rd-u an einen Punkt gestellt, wo das am besten moglrch war wo Hadel s kämm er, werden 18110 Mk in Ausgabe ein. aber nut im driug-ndft-n N-tsallc genehmigt. ^t^am°besten^die AnsaM^de^Wagens schm könnta Abg. Reinhardt stellt einen Antrag in Aussicht, wo. Diejenigen Ä^annschaften, bet welchen F"buteffungen h^nruhiaender Punkt war bisher die Herkunft des nach der Staatsbeitrag für die Handelskammern erhöht vorgenommen werden (Sämtliche Mannschaften aller Waffen, Es fft ein beliebiges Stück Eisen, an sich zur und derselbe nach der Bedeutung der Handelskammern zur? welche im Jahre 1896 eingetreten sind mit Ausnahme d.-r Ausführung eines Mordanschlags sicher höchst ungeeignet. Verteilung kommen solle nicht geübten Ersatz-Reservisten) haben überhaupt keine Aus- ^ur das Zusammentreffen vieler Zufälle hätte dem Burschen Zn Kap. ,9, K a u Nn au n t s che F-o r t b t l d u n gtz- ficht auf Befreiung. eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Erreichung seines Zweckes s ch u l e n , wofür ^^00 Mt eingEellt stnd, fragt Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung, sowie mit geben können. Er konnte es „irgendwo" gefunden haben, Abg. Reinhardt nachdem Verteilungsmoduo dieses reinen Strümpfen zu erscheinen. Stöcke, Schirme, Pfeifen ohne sich bei seinem beschränkten Geiste des Fundorts zu VetrMS. f(ä . b , beftimmte Per- und CiMtr-u sind vorher w-gzul-g-n. dem"DomM qefOT^en^nT^ftoVeftedt S?lange^ das teilungsuormZn noch, nicht festgesetzt seien, und !s werde noch Die Mrlitarpaprere (Paß mit EMgeklebter 0 1 8 l konnte man lne/noch eine Flause ver- nach den Bedürfnissen der einzelnen Schulen Verfahren. Die ÄriegdbewbevuBg und Führuvgözeugms) A^b t gt w ^^esen, so wäre natürlich Regierung beabsichtige aber für die Folge nach einem ge- Zur TteNr sein. der Verdacht verdoppelt worden. Allein inzwischen erweist nauen Prinzip zu verfahren. Sämtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen bie einer fid) freinjinig mc^^)e^^en ein^a^bfrc^e^ Das Kapitel wird Hierauf genehmigt. Ebenso Kap. M, Kontrolltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militargesetz Zeugin, daß wirklich am Thatort kurz zuvor ein Stück Eisen Hand werk,ska mm er Gießen, den 4. März 1901. gelegen hat, das nach ihrer.Beschreibung bem cor^ beheb ^crlmbeberau^ '2ieXekbäfte b ö b u n g b e» Großh. Bezirks-Kommando. ibenHi°c?Cbä4tf ^attedem^lst berbar°Un1 P e r s o n a l st a n d e s nötig sei. Es ist beabsichtigt, mit Detring, niM dast als nun das entsprechender Veränderung der Bezirke eine Gewerbe Oberftkutnant unb Äommanbeur beS 2anbmc^rbcJirtö ®ic^en. ^^ukn rblere|Ken^^^en^^immen, das'sich mit bem Rauschen inspektion injßormg &u errichten, und den Gewerbe __________________________________ °pL' hprp®t We 9Innftberuna des Kaisers an- injpektionen Offenbach und GießenjeeinenAsfisten- zeiqt, die krampfankiiiidende Erregung steigt und ihren ten beizugeben. Die Abgg. Dr. Frenay und Genossen eine abendliche Unterhaltung der Ausstellungsbesuchrr auf eine künst- ^öhevunkt im Augenblick der unmittelbaren Gegenwart haben noch beantragt, einen Ge w e r b e i n sp e kto r mit lerische Basis beichlossen haben. Der Wochenpl.n ist zunächst für zwei ?pTEer§ SreiSt Sitz undStiM me im M i n i st e r i u m an z u st e l l e n Monate festgclegt und man wird kaum von ietr er Einteilung abgehen, aes nl erdinas die Durchbrechung der psychischen Abg. Dr. Frenay begründet seinen Antrag und hebt Das Prog'amm eines SpielabendS baut sich zunächst auf dem ver- rommt allerbtngd , daß an der Spitze der Gewerbeinjpektion ein Prak fügbarm Material an Werken und ausübenden Kräften auf, unb ^^0erl^^tlg^elt ber mr»abn, ben «n w>u ) ^ilbeter Mann stehen müsse, ber aus bem Dienst ändert sich je nach Erweiterung desselben. m gesunden Sinnen ni(^t n^wlen HWcmjtnö ww i hervorgegangen sei unb bem allein Der Theaterleitung stehen aber schon heute eine ganze Reihe vonI hierüber nur auf bie Aussagen bes Burschen selbst auge-J . r ■ ■ rirfnine iackiaemäsie Aufsicht über die kleinen intimen Werken zeitgenössischer Dichter zur Verfügung, deren Auf- wiesen, bie noch bazu sehr dürftig sind. Im Beginn be§ er könnte e n einbeitliches führung bisher ohne äußere und innere Schädigung einfach nicht möglich Krampfes sei es ihm, so sagt er nach der „Weser-Ztg.", einzelnen Bezirke auvzuubem oerner kounte ein einyeitli 1 war — aus Mangel an dem geeigneten Spielhause. Man sieht also, das als stehe er an Bord auf brausender See, er Zusammenwirken ^er Inspektoren stattfinden, was vo kleine Theater hat nicht allein den Zweck, den Besuchern die Zeit angenehm!^, ^oth in der Hand und sein alter Kapitän rufe allen Beteiligten begrüßt wurde. Auch der Großh. Regierung tu vertreiben, sondern es ist berufen, seine wichtige kulturelle Aufgabe zu habe das -^oty tn oer .?aiwuno jun au « P Eisen könne dieser Beamte vorzügliche Dienste leisten. Eine weitere lösen. Das Programm für die Woche ist: Montag: Spielabend; Dienstag: hm zu. „Wirf dasOoty ans ^ann yave er oas Mien , mQn üuö ^n Kreisen der Arbeite» Kammermusik, Vorlesungen, event. Vorträge; Mittwoch: Spielabend; Don- wi-ggeworfen, weiter wist l ffirnerliwen Hilfskräfte herbeiziehen solle. Diese Fa:age halte er noch nerStag: Lieder, Klavierkonzerte; Freitag: Symphoniekonzerte; Samstag- atnsch gebildet, nm hier Wahnvorstellung und korpe l 1 svruchreif und sei für das nächste Budget zurück- Sptelabend. Der Sonntag dient anderen Veranstaltungen z. B. Reumons, I Krampf zu entwirren. Wir können nur sagen, daß bie I T Vreusien habe man in ähnlichem Sinne »der fällt überhaupt aus. Programm eines Spielabends: Einleitungv-1 Erzählung Weilands auf die mit der Untersuchung betrauten! zaftellem w Musik des Orchesters (die Künstlerkolonie hat für die ganze Dauer der Männer,' die zuerst natürlich sämtlich von dem Glauben bereit' Schritte unre non ■ f f ^inxuiichuna Ausstellung das Reue Philharmonische Orchester aus Wien unter Leitung einen Mordanschlag ausgingen, den Eindruck ber Wahr- Abg. Haas .Rainz wünschtebenfalls'die'H^"öuziey s von Stix engagiert); — also Einleitungsmusik bestehend aus Fugen,.. oemackit hat ber durch die häufigen Anfälle von Zitter-«von Arbeitern zur GewerbeiNfpektron. ^.amit werde vielen ~ “ - Vorträge (Vorlesung lyrischer oder Prosa- 7 ^ gemacht ha , ch y Ngen ns Benehmen Wünschen entgegengekommen. Tie Entlastung des Gewerbe- C|- ”■ -Sie Sti“e“ n" nU"enb=n iRiiefeKain, fti wünschenswert unb b.e «e- Zusammenhang, Bedürfnis zu einem anderen Instanzenweg habe stH nicht man )ic jcyweriich ais unwar-r,mciilrich uvdtiu;neu ergeben, Schwerpun in i f ache ieg Annahme eines Morbansch/ugs mrt allen chren Personenfrage^unb^b.ese -'ne schW^M werde die Regierung in diesem Jahre hervortretem Bezüglich der Neueinteilung der Aufsichtsbezirke in Rheinhessen halte die Regierung an ihren gemachten Vorschlägen fest. Bezüglich der Frage der Vermehrung der Assistentinnen sei die Regierung der Ansicht, daß hierzu nur ganz qualifizierte Personen ausaewählt werde» können. Schon jetzt habe die Regierung diese aus dem Arbeiterstand entnommen. Bei diesen mangele es aber i insbesondere an der büreaukratischen Disziplin, die manches jH wünschen übrig lasse. Eine Aerztin für eine Kfftftew Un9 zu treffpw freche» T»' l;12'®örg. ^Minister- ÖUnbbie in bie Jtoort-Xeu 'Telegramm 1UI Se- Majestät Zweiten ^>ter Gefahr qe. 'einen wärmsten l.M'Z. R." ? Eatuna über «t. Tie^ lutzenwejen, Streichung bon tun^baumeijtei, krichenen Regier- teilen. Mer, dem Strick urch den ärmeren nlligung der Re- mmig demgemäß, der Betrag von ierung über ba& ireissttatzen, ins- verwesit aus Borin, wo Leute zur 'straße zu reinigen ijeft der geplanten rhält vom )ort, daß die An- n liege. Tie Re- ; Baues der Straßen ß in verschiedenen o langsam vor sich \ t Gemeinden taum j lsbau des Straßen- । Ebenso die Titel - Bei Kapitel 78, k. in Ausgabe ein« :g in %i#t, tvo- I Kammern erhöbt ldetskammern M ottbvVbun^* . W Wv . I tiuntzsMbns viele? >aß bestimmte Der. i, und es werde no» ! ulen verjähren, w !lge nach einem ge- . t. Ebenso K--P.M Qu Kap. 81, ® ß daß insolge dcr Erhöhung d-- i b -tsichttgt. mit «•** mb bm •s.SSfi jeinlre •, (t»n. i väs LSikL: isen der ff n, sKk 1«E 36i£ s. nswerr d°ß-^Kİ^ SS en, Pf^be 7 M - SflLIt)or^ Khein' Lre JeSi> m ’w en 0 &e^K9 H der «e un0 ^Leiö^ .? bei i," «eg- Resolution d-r Budge»°mm-S»n wrrd sprner erledigt. ”Tni*™rSo"'' iWin s"g^g ermutigt Roch» S.«nng Donners , Uhr (g.at).______________ zu erklären, daß von einem Eisenbahnkrieg zwischen Prusten und Sachsen - - _ keine Rede ist. Gegenüber den guten Beziehungen, auch in die'er UnlltlfdlC (LllftCiBfuIflU. Frage zwischen beiden Regierungen bestehen, ist es mcht le cht verstand lich, wie die Ueberzengung von dem Vorhandensein emeS solchen Knege« Petersburg wird gemeldet: Die Untersuchung gegen " 'S«" ben Attentäter a.rpowitsch Wirb geheim, aber sehr energisch al?unr?chttg und übertrieben eckannt werden müfien. Bei der geo- geführt; obwohl Karpowitsch behauptet, die That Völlig auS graphischen Lage beider m Betracht kommenden Länder ist es naturgemäß ct Initiative begangen KU haben, zweifelt man dennoch Oft schwierig, die entgegenstehenden Jntereffen fAUbedbie nicht im Geringsten an dem Bestehen einer weit ver- Lhnofrbmdnng?n°L"/Za»?en°Ü"'P«ubÄ n/b-7°n^doß di- ,w-ig,-n Verschwörung gegen da- Leben de« preußische R./rung in letzter Zeit großes Entgegenkommen gezeigt Habel Minister« für B0lksaU fkl arUNg Bogolepow und Er erklärt ferner, daß eine Einigung über den Leipziger Zentralbahnhos au(^ das anderer hoher Würdenträger. Der Herd der erzielt worden sei. . . . b ft ein neuen revolutionären Bewegung scheint sich in Kiew und 6 ^^^jEÄündlich^n Auffaffung ^über den sogen, preußisch- Odessa zu befinden, wie denn überhaupt in den letzten Jahren sächsischen'Eisenbahnkrieg sei auf das Ungeschick eines Organs zurückzu- ber Süden Rußlands zum Hauptsitz radikaler Umsturzideeu führen. Die I)-Züge seien verbesserungsbedürftig; die Korridore seien zu l ^o^den ja DaS unerbittliche Vorqehen der russischen Re- klein; das Retten durch die Fenster fei ?in ®^e' ^an Qieruna dreihundert Studenten der Kiewer Hochschule qegeu- ÄÄ'&S I über bie, Leil sie Unruhen hervorgerufen hatten, auf de- de/Weichensteller werde ungebührlich ausgedehnt, bis sie im Dienst zu- Ministers Bogolepow Rat ins Militär gesteckt wurden, gab -ammenbrechen. „ „ , , .... den letzten Anstoß zur Verschwörung. Von den als -'ng-r-iht-n Stubeuten »«wdgetten # he Leistung des Treueides. Sie wurden vor em Kriegsgericht . ‘ I naen Beamten, und teilte ihm mit, daß auf ihn das Los R^chseisenbohnpräsident S ch z^me^?, daßw^^r"das Interesse gefallen sei, wonach er einen hohen StaatSwürdenträgerzu der Landesverteidigung, noch das allgemeine Verk-Hrsintereffe durch das ermorden habe. Er könne eS Nicht fertig bringen fürcht^. Verhalten der Eisenbahnverwaltung beeinträchtigt sei, worauf allem seine a&er Rache seiner Gefährten. Der verzweifelte Vatv. Zuständigkeit sich beziehe. Ueber6nrbuna der beschloß sofort, Mit dem Sohne ins Ausland zu reisen, und Oberbaurat Mrs an 1 bestreitet d^ behauptete Ueberbürdung oon dort aus die russischen Behörden zu warnen. Er begab ^''°"°Abg P"" ich - ?natt)wmb°t sich-b-ns-lls sch-rsg-gmStadt- sich in bie Stabt. Als et zurückkam, fanb er den Sohn als Hagen und empfiehlt die Resolution der Kommission. .,„^„ 261(^6. Dieser hatte sich das Leben genommen. Auch in Abg. Gamp (Rp): Stadthagen wird mi ^nen Ausführungen dürfte es sich um eine Verschwörung gegen den Se^TabeMO 7m" «m? und Hut sich L-n Ruf^g°s,ch«t Ministek Bogolepow gehandelt haben. Mit ber gegenwar, Redner spricht sich dann für die von der Kommission beantragte Reso ^jgen GährUNg wird auch der frühe Umzug des HofeS iN daS lution aus. _ n verschneite Zarskoje Sselo in Zusammenhang zu bringen Abg. Zubeil (Soz.) wirft dem Thielenschen System zu große Aus-1 bort bie Ueberwachung bedeutend leichter ist. Ä"d7o SSffi w «ÄtÄuÄt werben Minister Bogolepow dürfte nach seiner G-nesung einen kann ebenso die^ des Zugbegleitungspersonals. Die zweitägige Ruhezeit längeren Urlaub und darauf Wohl bald seiNLN Abschied im Monat kann auf einen Tag verkürzt werden. Die Beamteni sollen ^h^ten. nicht mehr als 7 Rächte hintereinander beschäftigt werden. Die Station I --------- gehilfen erhalten 2,96 Mk., die Beamten im Abfertlgungsdrenst 2,85 Mk., I HH LEIHA ' A .'T .. - lll II Ul M '"WI 1 inetalger Fabrikant: Ernst Slögtin, Düsseldorf. der Grossstadt gibt’s nirgends mehr eine Bleiche. Wie bekomme ich da meine Wäsche weiss?“ — ..Wenn Sie mit Dr.Thompeons SeifeDpulver Marke SCHWAN waschen, das ohne * Bleiche blendende Wäsche gibt „Im Häusermeere llttl •M •rtrfr WM. wil woi |u«V lll«'1 Die Uitin Mime chronbi -rüder nehme, - so li folge I und ni gieren! scheu S Iprii* hier, । der su 2He füllen dies wer 1 Regei stehet Art. aütlic der H den ki weder au^br; Zuschr penhei ftlder nach Hessisc ungs-! ff fr fr,« fr- d-r bttnofi ehe li «btnfiUi in btm Dl flclafitn da an n fldegml di belp Vibe m seinen »obt |d |d t hi wrtz ih |u hör radnat vor ifa ohne Sd LtndeShi hat, brc und k- unb melierte Kohle» sowie diverse Sorten Gascoaks, Braunkohlen und zerkleinertes Holz “TÄ“" Magdeburger Lebens-Versicherungs-Gesellschaft gegründet 1855. Vertreter für Hletzen: General-Agentur Hetur. Krieb, Goethestr. 46 Versicherungen aus Todes- und Erlebensfall, Rente und Aussteuer. Mit und ohne Gewinnanteil, 5Ge/0 Bonifikation, Invaliditäts-Versicherung. Auch Versicherung für nicht normale Leben (Abgelehnten- Versicherung). Nack Wahl steigende oder annähernd gleiohbleibende Dividende nach 3 Jahren. 1289 Unfall-Versicherung mit und ohne Prämien-Rückgewähr. Seereise-Unfall-Versicherung auch mit Giuschluh d autzereuropaischen^andau! enthalt» «Wclipolice) Lebenslängliche Eisenbahnunfall-Versicherung Stürzeste liberale BerficherirngSbedingungerr. Billigste feste Prämien ohne Nachschnssverbindlichkeit. Denkbar grösste Sicherheit bei einem Vermögen von 54 Mill. Mk, Prospekte und Auskunft gratis Sei fämMchen Vertreter«. süchtige Agenten und Akquisiteure finden lohnende Beschäftigung. Hohverstrigernng in den Waldungen der ßtmfiubt Riippkrtsburg. 1. Freitag, 15. März l.Js., vormittags 10 Uhr, kommen im Distrikt Hohenberg und Buchwald zur Versteigerung: 400 rm Buchenscheitholz, 120 rm Buchenknüppclholz, 5 rm gemischtes Knüppelholz, 115 rm Buchenstockholz, 330 rm Buchenastreisig, eine große Quantität Buchenreisig in Abteilungen, 23 Stück Fichtenstämme und -Derbstangen mit 1,32 fm Inhalt- ferner imDistriktRöden unvorgezeigt: 13 Stück Fichten- und Kiefernstämme mit 6,08 fm Inhalt. Zusammenkunft im Distrikt Hoyenberg bei dem Forstgsrten *2. Samstag, 16.März l.Js.,vormittags lOUhr, kommen im Distrckc Langenberg zurVersteigerung: 60 rrnBuchen- cheitholz, 200 rm Buchen- Eichen- und Aspenknüppelholz, 350 rm Buchenastreisig, 800 rm Bnchenstamw.reisig in Sch'cht- haufen, 56 rm Nadelstamm, reisig in Schichten, 12 rm Buchenstockholz, 97 Stück Fichten- Rrisstangea mit 1,48 fm Inhalt, eine Quantität Nadel reisig in Abteilungen. Zusammenkunft ist in der Herzau bei den Brunnenquellen. Das Holz wird teils vor-, teils unvorgezeigt versteigert. Nähere Auskunft erteilt Forst- wart Steinbach. Ruppertsburg. 11. März 1901. Großh. Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr. 1958 MWmn AmnW Der Schuhladen Seltersweg 22 muß bis z«m 15. d. Mts. wegen anderweitiger Vermietung unwiderruflich geräumt sein. Mit Rücksicht darauf werden sämtliche Artikel zn jedem auuehmbaren Gebot abgegeben und sollte sich Niemand diese außergewöhnliche günstige Gelegenheit zur Deckung seines Frühjahrsbedarss entgehen lasten. Das Lager ist sowohl in getteii', -»»jOomrn., Midche«- md MwMhiiarei Mimischer Verein und Orts-Gewerbeverein Giessen. Achter Vortrag Donnerstag den 14. März er., abends 8'/- Uhr pünktlich, rjC" ChampagnC SÖHN LEIm Harken: „Rheingold“ „Kaiserin arke“ „Carte Blanche“. SportHM, toertam, KruMillrStle Elegante englische Wagen 1 T O '. 1 O 7 mit Federgestell, hellem Klappverdeck, Randpolster und Luxuriöse Ausstattung. Hochmoderne Ausführung. LedertuohausBchJag, Mk. 17.—. Kinderwagen Ledertuohausschlag, Mk. 17.—. Billigste Preise. 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