9h. 215 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Freitag 13. September 1901 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Siebener Familien' blätter werben dem Anzeiger im Wechsel mit dem »Hess. Landwirt" und den »Blättern für hessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei» gelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul st raße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gtctze«. Fernsprechanschluß Nr. 51. GietzenerAn;eiaer General-Anzeiger " Amts- und Anzeigeblatt für den Meis Gießen Annahme von Anzelaen äu der für den folgenden Tag erfcheinenden Nr. biß vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigen-Dermitt- lungsstellcn des In-und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen. Zeilenpreiß: lokal 12Ps^ auswärts 20 Pfg. Rotationsdruck u. 93er*. lag der B r u h l'schen UniversitätS - Druckerei (Pietsch Erben). Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wtttko; für den Anzeigenteil: Hans Beck. erbte Der Direktor bes lanbwirtschastl. Bezirksvereins, v. Bechtolb. Deet es bet Woapen Van't „hillige Lunn". Versammlung der hessischen Landwirte statt, in welcher zum Gesetzentwurf, bett. Zolltarifs Stellung genommen werben soll. Es sind mehrere namhafte praktische Lanbwirte als Redner cmgemelbet, und es verspricht eine gründliche Erörterung der Interessen, welche für die Lanbwirte auf dem Spiele stehen, unb bcr Angriffe ber Gegner eines erhöhten Schutzes ber Lanbwirtschaft zu werben. Ich mache bie Mitglieder unb Freunde unseres Vereins nochmals auf die Versammlung mit dem Ersuchen aufmerksam, zahlreich zu scheinen. Eintritt ist nur gegen Vorzeigung von Karten, in allen Gemeinden zu Haden sind, gestattet. Gießen, 11. September 1901. Bekanntmachung. Betr.: Die Abhaltung der Viehmärkte. Der Auftrieb zu dem am Dienstag dem 17. l. Mts. stattfindenden Viehmarkte beginnt vormittags um 7 Uhr. Gießen, den 12. September 1901. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Wie bereits durch Plakate, sowie in der landwirtschaftlichen Zeitschrift und anderen Blättern bekannt gegeben ist, findet am nächsten Sonntag, 15. ds. Mts., mittags 12 Uhr, im Saalbau zu Darmstadt eine Landes- Der Gesetzentwurf über bie Handelsbummer«. Das Gesetz über die Handelskammern vom 17. November 1871 reicht bei dem gewaltigen Aufschwung unb der großen Ausdehnung, die Industrie, Gvoß- und Kleinhandel seit dieser Zett genommen, für die jetzigen Verhält- msse bei weitem nicht mehr aus.. Es sind unterdessen auf den drei genannten Gebieten Erscheinungen hervorgetreten, die von den Bestimmungen des alten Gesetzes nicht betroffen wurden, die aber nichtsdestoweniger einer Kodifizierung bedürfen. So hat sich denn das Ministerium be$ Innern entschlossen, einen neuen Gesetzentwurf der Zweiten Kammer der Landstände zur verfassungsgemäßen Beratung und Beschlußfassung zu unterbreiten, den wir in den ytummern 208 und 209 unseres Blattes unseren Lesern im Wortlaut bereits mitgeteilt haben. Wenn auch bezüglich der Aufbringung der für die Gründung und Leitung der Handelskammern nötigen Kosten eine end- giltige Festsetzung deshalb jetzt noch nicht möglich ist, weil die Gemeindesteuer, die bte Grundlage für die Erhebung jener Beträge bildet, jetzt noch die Gewerbesteuer in sich selbständige männliche Personen dürfen persönlich abftim- men; mehrfach Stimmberechtigte dürfen mir eine Wahl- Itimme nbgeben Wer in mehreren Wahlbezirken zugleich wahlberechtigt ist, hat sich zu entscheiden, wo er sein Stimmrecht ausüben will. Wählbar sind alle wahlberech* tigte deutsche Staatsangehörige, die das 25. Lebensjahr zuruckgelegt haben. Zre Artikel 11-18 enthalten die Vorschriften über die Mahltechnik, aus denen hervorgeht, daß die Wahl eine geheime und direkte ist Neu und die veränderten Verhältnisse berücksichtigend ist die Besttmmung, daß eine Handelskammer durch Statut sestsetzen kann, daß die Wahlen in Abteilungen der Wahlberechtigten nach den drei Erwerbsgruppen.- Jndusttie, Großhandel und Kleinhandel stattzufinden haben. Diese den einzelnen Kammern zugestandene Freiheit hat ihre Berechtigung; denn sind die Handelskammern dazu da, die Interessen der Industrie und des gesamten Handelsstandes in gleicher Weise zu wahren, so kann dies nur dann geschehen, wenn auch die drei genannten Interessengruppen in der Kammer vertreten sind. Bei der großen numerischen Uebermacht, die der Kleinhandel den beiden anderen Erwerbszweigen gegenüber voraus hat, wäre es denkbar und möglich, daß durch geschlossenes Vorgehen diese aus der Kammer könnten eliminiert werden. Dann wäre die Handelskammer nicht die wirkliche Vertreterin von Handel und Industrie. Obgleich die Mitglieder der Handelskammer die ihnen übertragenen Aemter unentgeltlich versehen und den am Sitze nicht wohnhaften zur Teilnahme an den Sitzungen nur die Reisekosten vergütet werden, so ist doch ein größerer Kostenaufwand nötig, zumal wenn ein Syndikus bestellt ist Zur Bestteitung der Bedürfnisse liefert der Staat einen Zuschuß, während der Rest auf die Wahlberechtigten des Bezirks nach Maßgabe der ihnen zur Last stehenden Reinerträge vom Gewerbebetrieb aus- geschlagen wird. Werden die Gewerbesteuern später wegsallen, so wird ein anderer Modus gefunden werden müssen, -vie Erhebung ber Beträge erfolgt entweder durch die Handelskammer selbst, oder auf Verlangen durch eine staatliche oder Gemeindekassebehörde, wofür eine angemessene Vergütung zu gewähren ist In ihrer ganzen äußeren Zusammensetzung und inneren Ausgestaltung, wie auch in der Geschäftsleitung, die von einem jedes Jahr zu wählenden Vorsitzenden bezw. Stellvertreter geführt wird, unterliegt die Handelskammer, ore die Rechte einer juristischen Person hat, der Aussicht des Ministeriums des Innern. Alljährlich bis spätestens Ende Juni ist über die Thätigkeit, die Lage, die Verhältnisse und die Bedürfnisse des Handels und der Jndusttie an die Ministerial-Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe zu berichten. Auf deren Antrag kann durch Beschluß oes Staatsministeriums eine Handelskammer aufgelöst werden. Sodann sind Neuwahlen innerhalb dreier Monate anzuordnen, lieber die Geschästssührund und Vermögensverwaltung in der Zwischenzeit trifft das Ministerium bie erforderlichen Anordnungen. Wenn auch die Straße, die zur „Treppe" führt, ist kurz und Verengert sich am Ende sehr. In ihr steht das Postamt und das sehr sehenswerte Nordsee-Museum, und in ihr bringt ber „Tag" feine neuesten Neuigkeiten zur Kenntnis des p. t. Publikums, denn er hat, die einzige deutsche Zeitnng übrigens, die das thut, hier seinen Depeschen-Anshang. Laden ist hier an Laden, Restaurant an Restaurant, Fremde und Einheimische bummeln hier, Knaben und Frauen bieten Seeigel, Seesterne und Haifische, Hummer und Taschenkrebse und Muschelsäckchen zum Verkaufe an, die Schiffer stehen beieinander und plaudern in ihrem Friesisch uns anderen ganz unverständlich, bieten ihre Boote zur Segelfahrt an, auch wenn kein Wind geht, wollen am Abend zum Meer- leuchten hinausfahren, auch wenn keines ist. Einen wundervollen Ausblick hat man vom Oberland aus — schon auf der „Treppe" ein paar wunderhübsche Ausschnitte, bann vom „Falm", ber Hauptstraße bes Oberlandes, bie an der Ostkante des Felsens hinzieht, einen unvergleichlichen, eigenartigen Ueberblick. Dicht unter uns bas Dächergewirr der Häuschen des Unterlandes, das Kon- versationshaus, ber Stranb mit den breiten Booten, die Strandpromenabe bis hinauf zur Badeanstalt, die Düne drüben, und dann weiter dav weite, weite, unendliche Meer. Es ist wunderbar. Stundenlang träumt man, auf die Mauer gelehnt. Und die Menschen hasten hier vorbei — auf raschem Rmidgang — und erzählen sich gleichailtige Stadtneuig- feiten oder steuern zum nächsten Bierhaus. Schade! Und gänzlich ein ander Bild von der Südspitze aus, und nach Westen zu: Nur das Meer, das freie, weite Meer. Nirgends Land, nirgends nur ein Streifen der Küste. Nirgends ist man — es fei denn auf weiter Ozeanfahrt im toeiten Weltmeere — fo vom Lande gänzlich losgelöst wie hier, so eng und plötzlich aus dem Wasser gehoben, das beständig an dem armen Felsen frißt. Man geht am alten und neuen Leuchtturm vorbei über grüne Matten, auf denen Schafe blöken, in möglichen und unmöglichen Tönen, an den Kanonen vorüber, die nicht gerade zur Verschönerung dienen, ebenso wie die Kaserne, hin zum Nordkap, wo . man den Sonnenuntergang genießt und sich dem Augenblick verloren hingiebt, wie das Meer des Tages letzte Glut in sich trinkt. Schön stirbt hier der Tag, unb" groß ist er noch einmal im letzten Verbluten. Klein ist hier alles auf dieser niedlichen „süßen" Insel, klein die Häuser und Gärtchen davor, mit den vielen blühenden Blumen und den Rosen, die hier den Winter leicht überdauern, klein ist der Raum, der hier der Erde gelassen, aber groß ist alles rings umher, das Meer, der Feuilleton. (Nachdruck verboten.) Helgoländer Eindrücke. Grim is bet Lunn? Road is de Kant, Witt is de Sunn; weite, runde Horizont, der Himmel, der sich wie eine Glocke drüber wölbt, groß ist die Natur in jeglicher Erscheinung, ob grau und verhüllt, ob glänzend in der Helle des Tages, ob verschleiert im zarten Dust der Mondnacht, ob schweigend im Schlafe des Mittags, ob im Aufruhr des Sturmes und zitternd im grollenden Donner. Groß und gigantisch ragt der Jnfelfels auf, wenn man ihm im t umfährt, groß und unbarmherzig erscheint einem die Nacht des Elementes, wenn man die gewaltigen Bruchstücke der Insel „Mönch", „Nonne", ,Lange Anna", „Hoys Horn" und „Jung Gatt" bestaunt, die sich das Meer zum Opfer ausgesucht und denen es nur noch eine Gnadenfrist gegeben, bis es sie in seinem Grunde begräbt. (Stauner* und. Genießeraugen finden hier unendlichen Reichttim. Mutz darum fein, daß viele Künstler Helgoland aufsuchen, und viele von ihnen feit Jahren treue Stammgäste sind? ^a, Künstleraugen haben hier in der Kleinheit und (£nge Fülle und Weite. Zweimal in der Woche tanzt man in Helgoland. Droben im Oberland im „grünen Wasser" und in der „hohen Meereswoge", einmal dann im Konversationshaus bei der Reunion. Auf dem Oberland find unsere Matrosen gesuchte Tänzer. Hier tanzen sie auch den „National-Tanz" mit. Die Paare tanzen nicht Brust an Brust, sondern Seite an Seite, die Arme auf dem Rücken gekreuzt. Die Melodie ist einfach — Klavier, Violine, Ziehharmonika und Trommel führen sie aus, — und der Tanz braucht einen tüchtigen Atem. „Stirn mien Modellen, stim mien Modellen, stim mien Mo- bcHcn, stim, stim." Die Paare wirbeln herum, ein Hände- klotsch und ein Fußstampfer — einige Paare lösen sich, eines tanzt zwischen dem anderen durch, das Mädchen wird geschwenkt, um nach dem nächsten Klatscher und Stampfer wieder eingelöst zu werden. Und immer so weiter in ber gleichen Weise, rasch und rund im Wirbel, leicht und flott — Stim mien Modellen, stim mien Modekken, stim mien Modellen ftim, stim" — und Schluß und Bravo! — Auf bcr Düne drüben ist ein kleiner Friedhof, für die Heimatlosen. Der Helgttänder wird in seinen Felsen zur ewigen Ruhe gelegt. Um die alte schöne Kirche auf )em Oberland hat er feinen Friedhof angelegt. Nur wenig Fremde ruhen da. Hier ruht auch die Schauspielerin Ma- loine Erk, die 1853 auf ber Düne vom Blitz erschlagen worden: Hier ruht, vom gold'nen Menschheitsbaume Verweht durch einen Wetterschlag, Still eine Knosp' int Blütentraume Zur Reise für den jüngsten Tag. ^as hat man ihr auf den Grabstein geschrieben. schließt, später aber eine Aenderung hierin ein treten muß, so glaubte das Ministerium doch dem Verlangen der hier maßgebenden Kreise nicht länger widerstehen zu können und ist dieserhalb mit dem obigen Gesetzentwurf hervor- getreten. Dieser weicht in verschiedenen und besonders auch hauptsächlichen Punkten von oer früheren Gesetzgebung nicht unwesentlich ab. Namentlich ist hervorzuheben, daß im Unterschied zu dem Gesetze von 1871 das ganze Land in sieben Handelskammerbezirke eingeteilt ist, oas ganze Großherzogturn also durch Handelskammern vertreten sein soll. Tie Handelskammern haben die Bestimmung, die Ge- sanitintercssen des Handels, der Jndusttie und des Verkehrswesens wahrzunehmen, insbesondere die Behörden in der Förderung dieser Erwerbszweige durch thatsächliche Mttteilungen, Erstattung von Gutachten und Stellung von Anträgen zu unterstützen. Auch sollen sie in der Regel bei jeder den Hand eh. die Industrie und bas Verkehrswesen betreffenden Angelegenheit gehört werden. Wenn in den Gesetzentwurf eingefügt ist, daß die Zahl der Mitglieder der einzelnen Handelskammern durch das Ministerium des Innern festzusetzen ist, fo finden wir darin eine allzugroße Abhängigkeit von der Regierung. Unseres Erachtens sollten hier ganz genaue Vorschriften herrschen, auf welche Weise die Anzahl der Mitglieder zu bestimmen ist, und zwar in gleicher Weise für jeden Bezirk, sei es nach der Zahl der Bewohner, oder nur der Zahl zu der Wahl der Handelskammern Berechtigten, sei es nach der Einkommen- oder Gewerbesteuer. Durch die vorgeschlagene Art kann nämlich eine Einseitigkeit festgelegt werden dadurch, daß ein Zweig der zu vertretenden Interessensphäre etwas zu sehr in den Hintergrund gedrängt und eine gleichmäßige Vertretung illusorisch gemacht wird. Auch können wir nicht billigen, daß nur die zu einer der vier ersten Klassen der Gewerbesteuer Eingeschätzten berechtigt fein dürfen, an der Wahl teilzunehmen. Wir befurchten als Folge davon eine zu starke Zurückdrängung der mittleren und kleineren Betriebe zu Gunsten der größeren. Eine nicht unbeträchtliche Zahl solcher, die gerade wie diese auf eine Vertretung ihrer Interessen Anspruch haben, bleibt hierbei unberücksichtigt. Diese Bestimmung dürfte infolgedessen sogar dazu angethan sein, eine objektive Beurteilung aller in Betracht kommenden Verhältnisse zu vereiteln. Wahlberechtigt sollen sein, soweit nicht der Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte durch richterliches Urteil verhängt, Konkurs ausgebrochen oder die Zahlung eingestellt ist, alle natürlichen Personen, Gesellschaften und juristischen Personen, die im Handels- oder Genossenschasts- register des betreffenden Bezirks eingetragen sind. Auch die im Bezirk sich befindenden Filialen von außerhalb gelegenen Hauptunternehmen, auch wenn jene nicht im Handelsregister notiert sind, haben, sofern sie nur kaufmännisch geleitet und vertreten werden, Berechtigung zur Wahl. Tas Wahlrecht wird durch Vertreter ausgeübt, nur Helgoland gehört zu den Inseln, die alle kennen, mtb die nur wenige recht kennen. Jeder, der einmal die nordischen Seebäder besuchte, hat diesen bunten Spielgarten des lieben Herrgotts bewundert — wie er zum ersten Male sichtbar wurde, wie das Schiff näher und näher kam und wie der rote Felsen immer höher aufstieg und die kleinen Häuser immer bunter wurden. Dann unterbrach man auch die Fahrt, schritt mit bleichem Gesicht, wenns die See gut gemeint hatte, durch die „Lästerallee", mietete sich auf eine Nacht ein, unb man lief ein paar Stunden auf der kleinen Jn,el herum, fuhr hinüber zur Düne — um dann weiter nach Sylt ober Jmrnm ober Norderney zu fahren. Man hatte dann Helgoland gesehen, war auch dort gewesen. Schade! Man verschmäht so eigenartige Plätzchen leicht deshalb, weil man an ihnen sucht, was die anderen haben; aber man vergißt, daß darin ihre Eigenart besteht, es eben nicht zu haben. Aber bei der Natur gehts wie bei den Frauen, nur dem, der ihn verstehend entgegen tritt, fließt sie sich auf zu vollem Genuß unb ganzer Wür- Vvr dem Konversationshaus ist die geräumige Strandhalle, beinahe so bekannt wie „die Lästerallee", der Land- ungssteg. Ta ißt man den Helgoländer Hummer vorzüglich. Man sitzt schon unb genießt eine schöne Aussicht auf das bunte Leben ktiif dem Meere, auf kommende unb Ziehende Dampfer, bunte Boote und helle Segler und auf Die Düne, die wie ein Traum drüben im Meere liegt And hier verbringt man die Abende, sieht die St-rne kommen und den Mond auffteigen, sieht wie sich die Süd- rcke bcr Klippe im Mondlicht wuchtig vom Meere abhebt. Las gleißt und glänzt, und man säße noch lieber hier, sand sich nicht immer ein starrköpfiges Menschenpaar, das sich trotz ergebensten Bittens nicht bewegen läßt, nach der Nordseite die Fenster zu schließen, damit nicht der uner- ttäglichste Gegenzug einem um Genuß und Gesundheit bringt. Es wäre gewiß auch hier schöner ohne Menschen. Tas Unterland hat eine Hauptstraße: die frühere ,^Bindfadenallee", jetzt Siemens-Terrasse, die von Süden nach Norden zieht und hübsch mit Ulmen bewachsen ist. Tie 2800 bis 3000 Mk. heraus. Unter den einzeln aufgeführten Posten dürste der Satz von i Lebensunterhalt wohl etwas niedrig gegriffen sein! Als be- zwar zusammengebunden. Sie baten um schwarz lackierte Särge und um ein gemeinsames Grab. Die Gurte, mit der sie sich zusammengebunden hatten, fand man dicht am Ufer, wo auch das Mädchen lag, während der junge Mann weiter im Teich auf dem Grunde ruhte und erst gestern stüh 10 Uhr geländet wurde. Die bei ihm gefundene Uhr zeigte 4l/8 Uhr früh. Bei der Leichenländung war der Ober-Staatsanwalt von Gießen zugegen, der zufällig in einer anderen Angelegenheit hier weilte. A Sichenhausen, 11. Sept. Am 21. d. M. findet hier Bürgermeisterwahl statt. Unser bisheriger Bürgermeister, der seit dem Jahre 1872 diesem Amte vorsteht, soll auf allgemeinen Wunsch der Bewohnerschaft wiedergewählt werden. — In letzterer Zeit haben Zigeunerbanden den Vogelsberg wieder unsicher gemacht. Gärten und Felder wurden von den braunen Gesellen geplündert, und mancher Hase wanderte in die Pfanne. Bei einem Lagerplatze wurde eine Anzahl Hasenfelle gefunden. § Schotten, 11. Sept. Nächsten Montag, 16. Sept., findet hier die Bürgermeisterwahl statt. Unser fett- uuic iuu» uui. uiwy heriger Bürgermeister Fendt hat aus Alters- und Gesund- Offizierrang verbundeu sind. Lebhaft wird bedauert, daß die! mit "entbehrt'eine'weitere^^BudapeH Nachricht nicht einer Iheitsrücksichten eine Wiederwahl abgelehnt. Als Kandidat ist in der deutschen Armee vorgeschriebcne Offizierwahl sich gewissen Pikanterie: Es wird gemeldet, daß Ugron um die Beigeordneter und Ortsgerichtsvorsteher Heinrich Kromm IX. im „republikanischen" Frankreich wohl nicht werde einführen Verhängung des Konkurses über scnn Vermögen nachgesucht I vorgeschlagen. lassen, obgleich sie allein das Mittel böte, alle minderwertigen hat. Tie Passiva werden mit zwei Millionen angegeben. § Hörgenau (Kr. Lauterbach), 11. Sept. Ein junger Elemente dem Ofsizierkorps fern zu halten und dagegen den' —' — ■ - - - * cl r ~ ? - .—I— 0—ö------- — Netzes vom Bundesrate zu treffen sind. Hier > ch Wiedersehen im nächsten Jahre in einem noch zu beliefen bestehen noch andere für das Gedeihen der Gesamt-1 vornehmlich um die Festsetzung der durch den Cinbezug neuer I ^mmerlben größeren Lokale in Darmstadt zu feiern, was hett ebenso wichtige und zum Teil noch größere Berufs- Gewerbszweige und Berufsteile in die Unfallversicherungs-N)^ Regimentskameraden mit einem freudigen Hurra be- stände, die einer Vertretung bislang noch entbehren. Hand- pflicht notwendig gewordenen Aenderung in der berufs-1 grüßten. werk, Landwirtschaft und der große Kreis der Arbeiter genossenschaftlichen Organisation. Das neue Gesetz ist nun- e. Bad-Nauheim, 12. Sept. Der hier verübte Selbst- äuf den verschiedensten Arbeitsgebieten mit ihren soI^ehr schon nahezu ein Jahr in Kraft. Die VorbereitungenImord eines Liebespärchens, über den wir in der mannigfachen, zum ^.eil stark wideritteitenden Interessen (Anfügung der neuen Betriebe sind dem Ende ent-1 vorigen Nummer eine telephonische Nachricht brachten, wird 7oM-- u°ch u„d g°g°ng°führt. Der Beschluß des Bundesrats dars also fürLer eifrig besprochen junge Mädchen Elise Stark, Sad, die Regierung zur Bildung ähnlicher Institute die stme nicht ferne Zeit erwartet werden. Uebngens durfte noch war eine auffallend schone Erscheinung Es hat tn der letz en Hand reichen. Sie sind's wert, und was dem einen recht die eine ober andere auf Grund des neuen Unfallverficher- Zeit öfters Klagen über allzu strenge Behandlung von Seiten ist/ ist dem andern billig. Wir stehen in einer Zeit großer ungsgesetzes notwendige Ausführungsanweisung den Bundesrat der Eltern geführt und auch versucht, in Frankfurt Stellung sozialer Gegensätze. In einer solchen ist jede Förderung demnächst beschäftigen. Man ersieht aus dieser kurzen Auf-1als Dienstmädchen zu nehmen. Die Eltern .widersetzten sich einzelner Stande und Interessen sehr bedenklich und zählung, daß für den nächsten Tagungsabschnitt des Bundes-1dem Umgang mit ihrem Liebhaber Heinrich (nicht Friedrich) kann die größten Schwierigkeiten Hervorrufen. Wie wir xates' ein recht weitschichtiges Material schon jetzt vor- Steuer nagel, weil das Mädchen erst 16 Jahre alt war dem Handel und der Jndustne die Handelskammern Hunden ist. und Steuernagel keine gesicherte Existenz hatte. Der junge wünschen und von t^ten glauben, daß sie von I ------- I Mann war Schreiner, blieb jedoch niemals lange in Stellung. Agen sind ebenso halten wir Handwerker-, Landwirt- Aus der Fülle der Anträge und Beschlüsse, die in der Eltern gehören einer hochachtbaren, Alt-Nauheimer schafts- und Arbeiterkammern nicht für imaginäre Großen, Angelegenheit der Hamburger Akkordmaurer zur Tages- Auf der östlichen ?©eite des großen Teichs sondern für bald zu schaffende Institutionen. ordnuna des sozialdemokratischen Parteitag es »amu e an. >ng „Fahnenpinker surstem Jnlande gerichtete gewöhnliche Packete anznnehmen. ReferveoffiMr-Aspiranten aus einer Verwechselung berufen. @0 können auf der Strecke Mörlenbach-Wahlen an den lommanbeurf mit hi. mC« Haltestellen m Kreidach und Weiher bei denZügen 741,74b, kows beAcidinct insofern ?^efclltieuin9. Reserveoffizier- 746 und 748 unb an den Haltestellen in Unter-Waldmichel- ie?t ob er - näck newiEr » siach, Aschbach und Wahlen bei den Zügen 744 und 748 — 'den VttefeldwebA na*° c? der Verhältnisse unmittelbar am Bahnpostwagen aufgeliefert werden. ö mverstandmserklarung dev I ^nc Einsammlungsgebühr wird für die angenommenen Pakete •) Aus dem Militär-Wochenblatt. j nicht erhoben. Das Porto für die frankierten Sendungen soll Der Minister der öffentlichen Arbeiten veröffentlicht Mann aus unserem Orte unternahm dieser Tage eine Rad- folgenden Erlaß, betreffend die Heb er füHun g in der!tour. Erhitzt machte er unterwegs in einer Wirtschaft Halt, Höhe ren maschinentechnischen Laufbahn: „Das! „nd ließ sich ein Glas Bier geben. Kaum hatte er dieses königliche Technische Prüsunysamt veranlasse ich, den Ma-huZgetrunken, so fühlte er sich unwohl. Das Unwohlsein schineickau-Beslissenen, die sich zur Vorprüfung und erften I nQfym er mußte zu Hause das Bett aufsuchen, und zwei Hauptprüfung für das Maschinenbaufach melden, bei ber f ß *t.w•: w. ™ etroa 2,75 Mk. täglich für den Staatseifenbahndienste nicht gemacht werden könne." von Nösberts herkommenden Arbeiterzug (an der noch nicht - , Nebenbahnsttecke Lauterbach-Grebenhain) unb fonbere Vorrechte ber Emtahrig - Freiwilligen werben der rabettc so schnell als irgenb möglich, um noch vor ber „Putzkamerab" unb bas Recht, Exttauniform zu tragen, her- > ^US Wllvl UNS yUllk I Durchfahrt bes Zuges über bie Hauptstraße zu kommen. Vor ber zweiten Schiene stürzte er mit seinem Rab, währenb ber Zug herannahte. Halb ohnmächtig, hatte er boch bie Geistesgegenwart, kriechenb etwas zur Seite zu rutschen unb sein Rab mitzuziehen. Es gelang ihm bies, noch ehe ber Zug fuhren, aus ein rvtes ®elei|c geschoben, und' fejif ver- chlossen. Durch die damals elend kleinen Fenster hätte 'ein Kind entrinnen können. Ter Frankfurter Zug fuhr ab Bock sah die saftigen Runkelblätter auf dem Hausflur liegen und gin$ ins Haus. Einige Schafe folgten nach und thaten sich gütlich an den Blättern. Der Gemeindevorsteher machte nun die Thür äu und die Tiere waren gefangen. Die Stubenthür stand aber offen. Als der Bock sah, daß ihm der Rückweg abgeschnitten war, betrat er die Stube, und während der Herr Gemeindevorsteher vor die Thür ging, es. in der Stube einen fürchterlichen Krach. Tier Bock hatte den Ausweg burcy das Fenster genommen, und die Schafe stürmten hinterher! Der Besitzer das Bockes verlangt nun Schadenersatz, weil der Bock sich ein Bein verstaucht hat, 'und der Gemeindevorsteher verlangt Schadenersatz 'für das zerbrochene Fenster. — Das kann ein interessanter Prozeß werden. chrieben: Der a.-o. Professor der Medizin und Lrrektor Der meDt- zwischen Poliklinik Ernst Romberg wurde zum o. Professor- ernannt. — Zu der Nachricht aus Lembe r g, bau der Unwersitats- prosessor Dr. Roman Pilat wegen Geistesstörung in eure peü° anstatt habe gebracht werden müssen, teilen jetzt Stiener Blatter mit, daß derselbe nicht wegen G e i st e sstörung, sondern wegen N e u r a st h e n i c einer Heilanstalt übergeben worden ist. Die Behebung seines Leidens sei in kurzer Zeit zu erhoffen. — Der Proseffor der Botanik an der Universität Basel ^.r. Wilhelm 2 ch i in p a, Borsteher des botanischen Instituts, ist gestorben. Verstorbene, seit 1898 Mitglied der Baseler akademischen Körper» wsl, war srüber Professor in Bonn.__ Arbeiterbewegung. Parts, 9. Sept. Das Referendum der Bürgervereme von Eharmaux über den Gesamtstreik ergab 1690 stimmen für und 786 gegen den Gesamtstreik, nahezu die Hälfte der Arbeiter enchiclt sich der Abstimmung. Pittsburg, 10. Seot. Die Bemühungen zur Beilegung des Ausstandes sind gescheitert. Der Ausschuß der vereinigten Stahlarbeiter hat gestern Abend seine Sitzungen vertagt; ein Zeitpunkt für die nächste Versanimlnng ist nicht festgesetzt; es sind Friedensbedingungen weder angenommen noch abgelehnt worden; auch sind keine Gegenvorschläge gemacht worden. Gesangverein Weiterleit Sonntag den 15. September, abends 8 Uhr: Feier des 23 jungen StistWseßes mit Konzert, Theater und Tanz im Festsaale des Caf 6 Leib. Karten an der Kasse 1 Mark 5984 Der Vorstand. Landwirtschaft. A Aus dem Ohmthal, 10. Sept. Das jetzige nasse Wetter kommt der Grummeternte sehr ungelegen. Die ungünstige Witterung ist um so empfindlicher, als unsere Landwirte in diesem Jahre unter dem Zeichen des Futtermangels stehen. Schon die Heuernte ergab recht knappe Erträge. Diese sind zudem vielfach während des Futtermangels im Sommer stark in Angriff genommen worden. Allein nur die Hälfte der Ernte ist gut und trocken in die Scheuern gekommen. Die Folgen der schlechten Futtererträge zeigen sich in dem tiefen Stand der Preise für Rindvieh. Eine Besserung dieser niedrigen Preise steht kaum in Aussicht, da die Landwirte wohl noch ihren Viehstand werden beschränken müssen. w. Fauerbach bei Friedberg, 11. Sept. Die Aktienzucker- fabrtk „Wetterau" beginnt den diesjährigen Betrieb am 16. September. Bei dem in unserer Gegend herrschenden Futtermangel kam es im Nachsommer vor, daß die Zuckerrüben hier und oa teilweise entblättert wurden, weil die Zuckerrübenblätter wie die der Dickwurzblätter ein vom Vieh gern genommenes Futtermittel sind. Durch den Blättermangel leidet aber die Zuckerbildung der Rüben, weshalb die Fabrik solche Rüben ausschließlich nach dem Zuckergehalt bezahlen wird. -h- Aus Rheinhessen, 11. Sept. Die Aiissichten auf eine reichliche Weinernte waren zuerst äußerst günstig. Seit mehreren Wochen haben sich zwei schlimme Traubenkrankheiten, „Perono,pera" und „Owium", eingestellt, sodaß die Herbstaussichten sich stellenwei e auf die Hälfte vermindert haben. — Hagelschlag im Jahre 1900. Im Jahre 1900 wurden im Großberzogtum Hessen 142 Gemarkungen von Hägelschlögen betroffen. Die getroffenen Flächen hatten eine annähernde Größe von 27,880 Ha., die beschädigten Flächen eine solche von 16,705 Ha. Der durch die Hagelschläge verursachte Schaden wurde angeschlagen in 31 pCt. des Wertes der auf der verhagelten Fläche erwarteten Ernte im Betrage von 1,762,518 Mk. Von den durch die Hagelschläge beschädigten Flächen waren versichert 4482 Ha. im Werte von 1994 531 Mk. In den von den Hagelschlägen betroffenen Gemarkungen waren im ganzen versichert 9295 Ha. mit einer Versicherungssumme von 4 806 059 Mk. Die von den Versicherungs- gesellschasten im ganzen gezahlten Entschädigungen beliefen sich au 203 874 Mk. Universitäts-Nachrichten. — Man schreibt aus Heidelberg: Im nunmehr abgelaufenen Sommersemester haben an hiesiger Universität 137 Pr^mo- tionrn stattgefunden. Davon entfallen nicht weniger denn m aus ohne die Wagen der Heidelberger mitznnehmen. Vermutlich war er zu schwer belasset gewesen unb geteilt worden ; — dachten die Musensöhne. Aber nichts deutete aus ihre Weiterbeförderung. Vielmehr wurde, wie zum Hohne der , durstigen Gefangenen, eine kleine Pyramide gefüllter Bierfässer vor ihnen aufgetürmt, leider aber nicht ein einziger Schoppen verzapft. Gleichzeitig fanden sich zu beiden Seiten der Wagen auf dem toten Strang auch ansehnliche Scharen der volksfeindlichen Soldateska von Hcsscn-Darm- staot ein, die sich obendrein an den Bier- und Zvrnes- rufen zu ergötzen schienen. Schließlich trat ein höherer Offizier oder Diplomat Darmhessens vor, eröffnete den Gefangenen kaltsinnig, ihr herrliches Vorhaben sei verraten, und schlug ihnen eine ehrenvolle Kapitulation vor: die aufgefahrenen Bierfässer sollten ihnen auf Gnade und Ungnade preisgegeben, das deutsche Parlament und die deutsche Einheit dagegen heute noch sich selbst überlassen werden, die Heidelberger Kommilitonen aber nach angemessener Stillung ihres Durstes männiglich zur alma mater am Neckar zurückkchren. Der int Innern der Wagen abgehaltene Kriegsrat war kurz, erbaulich und einmütig. Die Thüren wurden geöffnet, die Fässer ausgetrunken, und dann die Heimfahrt auf Kosten des um bte Ruhe Deutschlands so hochverdienten Darmhessen angctreten. Zu den Studenten, die auf diese Art durch Gewalt am that- krästigen Eingreifen in die 1848er Ereignisse verhindert wurden, gehörte als einer der Führer auch Miquel. — Tie andere Geschichte spielte in Göttingen und wurde von einem Jugendbckannten des verstorbenen Ministers erzählt: Ter cand. jur. Johann Miquel ging mit einem jüngeren, eben zur Universität zugereisten Fuchs auf dem Göttinger Wall spazieren; das Thema der Unterhaltung bildeten Karl Atarx und seine Theorie von der zunehmenden Prvletarisierung der Massen usw. Sie näherten fidj. einem bettelnden Vagabunden; oer mitleidige Fuchs wollte gerade seine Börse ziehen — da faßite sie der Kandidat Miquel, und schob sie dem Fuchs in die Tasche zurück mit den klassischen Worten: „Mensch, hallen Sie doch bte Krise nicht aus!" '* Eine Hyper-Naive. Kürzlich hat einer der angesehensten Aerzte in Wien, wie das „N. W. T." berichjtet, ein niedliches Geschichtchen erlebt, boä er gelegentlich der vor Antritt seiner Ferienreise vorgenommenen Abschiedsrundfahrt bei seinen Patienten erlebte. Er kam da in die Wohnung einer vornehmen Dame, und fragte das! mit tiefem Knix ihn begrüßende Stubenmädchen: „Ist die gnädige Frau zu Hause?" Das hübsche Zöfchssn knixte Und erwiderte' nur: „Bitte, Herr Doktor, nur int Salon Platz zu nehmen." Damit öffnete sie die Thür zum Empfangszimmer, geleitete den Arzt hinein, kniete zum dritten Male und verschwand. Der Doktor nahm Platz, betrachtete zum soundsovielten Male die Gemälde an oen Wänden, die kostbaren Antiken aus dem Kamin, die Marmorbüsten in den Ecken, begann dann ungeduldig auf- -und abzjngehen und entschloß sich endlich, nachdem er eine Viertelstunde äus- geharrt hatte, zu klingeln. Das Zöschen war sogleich da. „Was befehlen der Herr Doktor?" .— „Ja!, was ift's denn? Wo bleibt die gnädige Frau?" — „Bitte, die gnädige Frau ist gestern nach Ostende gefahren, Herr Doktor." —< „Ja, zum Kuckuck, warum führen Sie mich denn dann hier herein und lassen mich warten?" — „Weil mir die Gnädige gesagt hat: Für den Herrn Doktor bin ich immev zu Hause!" * Eine amüsante Bockges chichte hat sich! in Varditz (Kreis Lüchow) ereignet. Die Tochter eines dortigen Einwohners trieb ihr Vieh von der Weide heim. Es befanden sich darunter auch einige Schafe mit einem starken Bocke. Im Dorf führte der Weg an der Thür des Gemeindevorstehers vorbei. Die Hausthür stand offen/ der 6Te Nirtstiswö'Fakulkdk,"36 auf bic nättrrwlffertsAcffrrlryinalyemalffwe, 27 die phllvsophiiche und 11 medizinische Fakultät. Die theologische hat wedtt einen D. noch Lio. creivt. — Aus Marburg wird ge= i. Professor der Medizin und Direktor der mebi- ~ ' :g wurde zmn o. Proseffor er- mb erg, daß der Universitäts- Sport. Charlottenbnrg, 8. Sept. Bei dem heutigen Radrennen um den Großen Preis von Deutschland auf der Radrennbahn Kuffürstendamm wurde Arend erster, El le g ar d zweiter und Huber dritter. Für die Redaktion verantwortlich i. V.: R. Dittmann. Vermischtes. * Berlin, 11. Sept. Tas große Los der preußischen Klassenlotterie sollte nach Zeitungsnach- richtett an einen unatfffindbaren russischen Großgrundbesitzer gefallen sein. Wie die „Nationalzeitung" erfährt, ist nicht der Besitzer des Loses, sondern das Los selbst verschwunden. Innerhalb der gesetzlichen Frist fei von mehreren Seiten der Anspruch auf den Gewinn geltend gemacht, und' darauf die'Sache untersucht worden, mit dem Ergebnis, daß das Los in einer Kollekte au Oels von einem ausländischen Losehändler gekauft, und wahrscheinlich von diesem weiterverkaust worden sei. Bis jetzt fei das Los nicht beigebracht und daher den.Reklamanten von der Generallotteriedirektion aufgegeben worden, den Streitfall vor den ordentlichen Gerichten zum Austrag zu bringen. "Dortmund, 10. Sept. Wegen augenblicklicher Zahlungsschwierigkeiten erschoß sich der Besitzer der Großbrauerei Borussia, Habich. * Leipzig, 10. Sept. Die Selbstmorde ganz jugendlicher Personen häufen sich in bedauerlicher Weise. Auch hier hat sich wieder ein solcher Fall in der Familie eines Handarbeiters ereignet. Ein 13jähriger Knabe verließ die elterliche Wohnung am Samstag und kehrte nicht heim, weil er Strafe wegen einer kleinen Unordentlichkeit zu erwarten hatte. Der Knabe warf sich vergangene Nacht vor die Räder eines Eisenbahnzugs, dessen Maschine ihm den Kopf vom Rumpf trennte! * Breslau, 10. Sept. Das Landgericht macht bekannt: Die Regierung sichert Demjenigen 5 00 M'ark zu, her die Ergreifung des flüchtigen Bankiers Holz, dessen Prokuristen oder eines der beiden ermöglicht. * Wien, 10. Sept. Die der Triester Akt.-Ges. zur Fabrikation vegetabilischer Oele gehörige ausgedehnte Fabrik in St. Andrae ist in der letzten Nacht niedergebrannt. Die Gebäude und Maschinen sind bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften für Kr. 5,460,000 versichert. Die Warenvorräte betragen Kr. 700,000. Der Schaden beläuft sich auf Kr. 3—4 Mill. • Cavaillon (Departement Vaucluse), 10. Sept. In Malakof wurde in einem Koffer die Leiche eines Mannes gefunden. Die mutmaßliche Mörderin hat sich heute vormittag unmittelbar vor Ankunft eines Beamten der Sicherheitspolizei, welcher sie verhaften wollte, in einem Gasthof das Leben genommen. Vorher hatte sie versucht, ihr Kind zu töten. Letzteres erlitt jedoch nur einige Verwundungen. * Zwei hübsche Erinnerungen an den einstigen Studiosus Miquel dürfen beim Hinscheiden des' Staatsmannes aufgefrischt werden. Sie stammen beide aus dem Jahre 1848. In seinem Buche „Tse deutsche Revolution" erzählt Hans Blum eine köstliche Geschichte,- die Herr Miquel als Heidelberger Student miterlebt und 20 Jahre später als Abgeordneter im Kreise seiner Freunde zum Besten gegeben hat. Ter junge Miquel nahm 1848 mit Feuereifer au der politischen Bewegung teil, er und seine Freunoe hielten in Volks- und Studentenversamm- htngen begeisterte Reden, gründeten Vereine und schrieben Flugblätter. In Frankfurt a. M. tagte bereits das deutsche Parlament. Natürlich erfüllte der schleppende Fortgang der Verfassungsarbeit in der Paulskirche die jungen Him- melsstürmer in Heidelberg mit äußerstem Mißtrauen, und sie hiellen daher weisen Rat, was in dieser Not des Vaterlandes zu thun sei. Auch Gottftied Keller, der später so berühmte schweizer Dichter, der damals in Heidelberg studierte, beteiligte sich an diesem weisen Rate und den folgenden Ereignissen. Außerordentliche Zeiten erfordern außerordentliche Mittel, und so bestieg denn am Morgen nach jenem Kriegsrate ein nicht unerheblicher Teil oer Heidelberger Studenten, mit Schlägern und anderen, den Gang der Weltgeschichte beschleunigenden Waffen versehen, ben Bahnzug nach Frankfurt, um in der Paulskirche reine Wirtschaft zu machen, und dort dem souveränen Volkswillen zum endlichen Durchbruch zu verhelfen. Der größte Tag der deutschen' Geschichte war angebrochen und sollte sich heute vollenden. Leider war er unerträglich hM In Darmstadt wurden die Wagen, in denen die thaten- dursttgen, aber auch sonst sehr durstigen Heidelberger Mffensöhne ihrer weltgeschichtlichen Bestimmung entgegen- Hao' üiio Gür zurücklassen und wurde schließlich nach Vlis- singen gebracht, wo sie nach vierteljährigem Umherziehen, nachdem ihr auf der Bahn noch ihr letzter Spargroschen gestohlen worden war, endlich ihren von den Engländern wieder frei gelassenen Mann fand. Hoffentlich werden die grundlos um ihre Existenz gebrachten Leute entsprechend enffchädigt. < . Darmstadt, 11. Sept. Wie die „Tarmst Ztg." erfährt, führten die Herren Ferdinand Schmitt hier und Bankdirektor Hartwig-Köln dieser Tage zwei von der Walter Elektro-Automobil-Gesellschaft gebaute A u t o m o b i l e Ihren Königlichen Hoheiten dem Großherzog und der Groß herzo gin sowie ihrem Besuche in Wolssgarten vor. Tie Fahrzeuge erregten das lebhafteste Interesse der Herrschaften. Demnächst soll in Darmstadt eine Elektro- Autvmobil-Verkehrs-Gesellschaft errichtet werden. L. U. Frankfurt a. M., 10. Sept. Der zum Zwecke der Stellungnahme zum Zolltarifentwurfe gestern hier zu seiner zehnten ordentlichen Tagung zusammen- getretene Verband deutscher Uhrengrossisten erklärt sich unter voller Billigung der vom Referenten, Handelskammer-Syndikus Tr. Rocke-Hannover vorgetragenen Gesichtspunkte in Ucbereinstimmung mit allen maßgebenden Vertretungen des Handels und der Jndusttie gegen den im Zolltarifen! würfe ausgestellten fllioppeltarik für Getreide. Die aus dem Entwürfe ersichtliche Tendenz einer allgemeinen Zollerhöhung auf -fast alle landwirtschaftlichen und industriellen Erzeugnisse Ifinbet seine Billigung nicht. Der Verband drückt sein Befremden darüber aus, daß in dem Tarife den einmütigen, der Reichsregierung bekannt gegebenen Wünschen £>er Grossisten, Detaillisten und Fabrikanten des llhren- fachs nicht Rechnung getragen ist, zumal nicht ersichtlich ist, welchen Interessenten die geplanten Zölle auf Uhren und deren Bestandteile Nutzen bringen würden und es feststeht, daß der der Reichskasse durch die Zölle zu- fließende Nutzen in keinem Verhältnis zu den für das gesamte Uhrenfach sich ergebenden Schädigungen stehen würde. fc. Frankfurt a. M., 10. Sept. Die 9. Kompagnie des 4. Ostasiatischen Jnf.-Regiments, bestehend aus Mannschaften des 80., 81., 87. und 88. Jnf.-Regiments, kam heute morgen auf dem hiesigen Bahnhof an. Eine große Menschenmenge begrüßte die heimgekehtten Chinakrieger. Radfahrer-Verein M1900. Sonntag dm 15. Septemöer 1901: Erstes Stiftungsfest verbunden mit Iahnenweil-e und Ureiskorso im Garten und neuerbauten Saale des Bereinswirtes Herrn Gust. Schneider, Zur Germania. Samstag den 14. September: Kommers (Einweihung der neuen. Kneipe.). Sonntag den 15. September: 6 Uhr: Weckruf. — Von 10 Uhr ab: Empfang der Spottkameraden (Restaur. Germania). — Von 11 Uhr ab: Frühschoppen-Konzert daselbst. — Von 1 bis 2 Uhr: Zwangloses Mittagessen daselbst. — Von 2 Uhr ab: Sitzung des Preisgettchts. — Um 21/» Uhr: Standartenweihe. — Um 3 Uhr: Ausstellung des Koffos. — Um 37, Uhr: Abfahrt. — Von 4 Uhr ab: Konzert und Tanz. — Um 7 Uhr: Preisverteilung. — Von 8 Uhr ab: Ball. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Borstand. N. B. 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Ringshausen. 21 44 73 619 46 95 99 704 21 ,, em- 6059 Sie SchnlteUmrg: Höhn, Großh. Hauptlehrer. s 5 Kfi 65 719 80 41 75 87 800 3 39 49 61 72 87 927 51 57 58 66 [1501 7206 35 62 74 309 32 72 458 521 37 89 48 66 94 95 97 609 90 72 79 98 808 15 22 23 42 62 66 82 84 931 38 54 55 72 75 8009 r 5 § •d I Z 1 Bon «erzten bestens empfohlen. Niederlage bei Wetdeuverkanf. Am 17. d. MZ. werden die Weidenbestände der Bahnstrecke Gießen — Butzbach meistbietend verkauft. Der Verkauf beginn! in der Gemarkung Großen-Lmden bei Posten 741 91/, Uhr vorm. Bahnmeisterei 16. 6088 18 47 51 58 88 106 24 40 49 60 67 72 94 244 62 91 313 41 87 92 425 47 56 84 93 527 31 59 64 70 97 607 19 38 57 70 71 72 77 745 70 -U sei pfieh! treffen alle praktischen Hausfrauen, die das triebfähigste und seit 27 Jahren bewährte I iphin’8 Backpulver LluUlg .mltdemßäckcrjüiiBQn, (D. E. P. A. No. 7402) verwenden. s Uebernll käuflich, o Meine L Liebig, Hannover. Aelteete Baokpulv.-Fabr. Deutschi. or la. HualttLt. 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Wiederbeginn deS Unterrichts in allen weibliche» Handarheitep, sowie «unstarbeiten Dienstag den 17. September 1901. Aumetdungen erbeten vor dem 4. September oder am 17. Sev» tember bei Begrnn der Schule. 6869 Für meine beiden, die hiesige Realschule besucherrden Knaben, im Alter von 13 resp. 12 Jahren, suche Pension für die Zeit von Mitte September bis Ende Mai nächsten Jahres, am liebsten bei einem Lehrer. Alfred Helm, Theaterdirektor, 6095] Wallthorstraße 36. ---------------- K . 725 85 804 9 79 83 943 48 63 78 22102 3 62 61 [150] 97 245 90 303 4 11 [150] 27 69 414 40 48 59 608 17 18 47 600 37 47 58 68 89 99 702 16 53 79 90 95 99 836 50 59 64 77 79 80 911 41 68 2 3018 28 30 80 81 122 64 201 [150] 36 67 342 78 87 99 451 69 95 525 35 63 64 95 96 622 31 45 88 712 17 28 43 69 71 839 71 85 [200] 91 965 69 2 4000 38 88 100 28 42 46 85 94 200 4 30 37 62 94 310 14 27 34 94 411 24 30 41 54 55 602 72 83 88 621 22 46 50 53 63 69 77 91 722 24 27 76 88 92 806 8 14 24 38 62 936 78 79 83 2 5027 86 98 107 34 61 86 240.42 76 80 308 [150] 18 57 71 73 75 83 91 411 12 33 42 559 66 616 18 [150] 38 [5001 49 728 46 64 66 63 825 Für 50 Pfg. ein Wein gesund zu halten mit KLermmms Ilreßputoer. Z. h. in der Drogerie Philipp Schwager Ww.,Markt 8 ®ut erhaltener Automat (Cal- liope) mit 16 Notenplatten billig zu verkaufen. 08499 Schulze, Russischer Hof. Meinen geehrten Kunden zur Kenntnis, daß wegen hoher Feiertage Samstag den 14. u. Sonntag den 15. d. M. wein Geschäft geschlossen ist. 03560 Julius Rosenbaum, Metzgermetster. flohlitfttnng. Die Lieferung des Holtzbedarss unserer Gruben soll für die Zeit vom 1. Januar 1902 bl§ 81. Dezember 1902 veraeben werden. Die Lieferungsbedingungen, sowie das Verzeichnis der Holz- lorten und der ungefähren Be-- darfsmengen können auf unserem Bureau hrerselbst eingesehen oder auch von uns bezogen werden. Offerten auf den ganzen Bedarf oder für den Bedarf einzelner Gruben oder auf die Lieferung bestimmter Holzarten sind In verschlossenen, mit der Aufschrift „Holzlieferung" versehenen Couverts bis spätestens den 21. September 1901 bei uns cneureichen. 6084 Weilburg, den 10. Sept. 190L Krupp'sche Bergverwaltung. 58 63 3 0001 10 69 61 80 83 84 90 91 117 32 63 76 91 98 211 21 22 24 69 73 83 85 87 [150] 379 95 411 18 61 74 523 [150] 56 94 625 51 93 706 - 24 35 65 76 810 15 18 42 [150] 60 [150] 83 89 [250] 90 92 97 912 29 [250] 42 48 52 89 95 97 3IÖ32 33 42 44 64 165 74 92 212 321 50 81 98 425 37 46 528 96 622 31 78 81 707 10 49 55 77 866 67 70 74 68 95 952 76 82 32016 29 61 119 95 233 61 84 309 19 26 29 49 84 93 538 44 63 73 82 605 65 720 34 73 85 [150] 86 807 24 31 33 36 41 66 67 84 91 918 19 22 86 93 3 3031 36 67 80 85 90 96 100 32 38 70 74 79 93 98 212 64 80 82 318 17 71 85 90 447 [150] 49 55 58 69 75 611 17 29 36 76 625 30 39 85 94 726 45 62 93 802 52 70 84 908 36 65 72 88 34033 43 53 94 113 14 17 38 53 61 72 76 232 38 86 [1000] 308 16 52 404 29 60 525 32 34 77 91 99 670 80 762 78 99 813 26 27 36 39 53 55 71 80 940 73. 3 5019 27 32 35 43 44 138 46 73 91 96 221 58 76 341 69 78 80 433 62 64 512 34 46 49 54 74 80 656 59 60 719 34 69 74 821 37 61 [1501 98 99 [200] 900 1 2 46 [150] 83 88 3 6002 46 76 94 103 12 13 20 [150] 25 29 [3000] 57 62 65 88 89 92 209 14 38 41 61 71 82 97 312 26 48 öo 56 62 93 404 45 [200] 47 50 53 [300! 56 94 549 56 [5000] 62 95 604 38 64 86 68 704 27 29 37 48 856 927 3 7049 50 81 97 102 [1501 51 67 79 229 62 65 82 303 36 [200] 47 61 478 84 513 17 [250] 19 644 74 75 (150) 727 62 96 872 87 91 913 76 3 8002 23 26 31 32 48 144 67 79 89 233 73 97 308 19 422 24 52 54 67 530 56 [15Ö] 69 83 600 23 25 68 80 [150] 93 723 66 68 73 836 63 73 8l 900 8 70 74 3 9001 7 87 100 7 31 40 [150, 93 [150] 99 217 18 20 63 83 97 316 42 75 97 406 8 14 27 43 [150] 60 76 620 80 601 2 711 25 3l [150] 81 84 99 820 93 915 25 29 46 56 88 92 [500] 9?oon 72 78 g6 i lßo] 120 22 35 40 77 200 8 21 54 65 66 70 72 89 321 35 54 77 81 414 23 66 73 90 522 34 714 17 65 67 99 809 51 90o 48 56 71 95 41126 Ö7 88 91 222 42 52 95 97 98 302 6? 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Mer Zmebelkochen Montag, Mittwoch u. Freitag von 9 Uhr ab. 4781 Friedrich Noll, Hofbäcker. Heute eingetroffen: Nene holl. VollheriW Nene marinierte Vollheringe Neue gr. Berliner Mmhse Neue russische Suckueu 6028 Rue Kieler Wliuge. L. Roth n. Nachflgr. Wallthorstr. 5. Deleph. 322. 2000 2 4 22 37 54 70 73 85 102 25 60 51 72 76 95 200 [150] 44 303 24 [200] 59 62 410 13 22 33 49 81 88 93 629 30 53 63 72 641 88 95 724 60 55 62 85 93 98 826 85 916 73 84 3005 6 9 21 33 66 [200] 71 85 117 36 96 212 35 51 75 83 87 99 319 42 44 46 68 90 405 27 63 618 21 22 24 59 65 81 99 602 3 4 [200] 18 36 92 97 711 26 36 [150] 47 50 69 71 841 45 50 [250] 66 903 16 20 21 42 4027 36 104 9 214 235 74 93 304 8 64 425 46 47 [200] 69 77 78 503 6 46 84 632 44 66 72 16 80 84 88 91 710 61 69 99 862 81 91 918 34 86 5007 21 87 54 57 79 121 36 87 89 94 95 206 23 29 42 56 78 305 7 61 65 72 86 90 94 436 44 98 633 54 613 23 40 68 66 86 [250] 96 99 711 22 [150] 25 26 80 57 825 41 58 [150] 98 912 14 21 44 45 88 6018 112 45 92 232 36 96 329 30 32 46 56 82 409 10 28 29 36 48 541 62 [250] Gmik Schwall Hefstfcher Hof. Tinoxa einzig bestes Schutzmittel gegen Mottenfraß empfiehlt 6058 Adler-Drogerie, Seltersweg 39, Otto Schaaf. 69 65 [10000] 78 98 921 26 49 55 68 73 85 90 94 2 8021 29 45 62. 82 99 160 64 [200] 93 208 41 69 87 332 38 40 66 83 413 36 95 98 518 [150] 87 99 612 45 49 89 788 [300] 45 [150] 53 817 31 76 921 33 67 74 96 2 9000 8 9 [300] 19 55 69 68 75 97 [200] 121 34 50 84 [150] 294 374 90 430 68 80 654 72 610 44 62 68 708 29 63 91 801 16 30 51 94 923 Echt australisches Eucalyptusöl bestes Universalmittel» Flasche M. 1.—. 6061 Adler-Drogerie, Seltersweg 89. 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Ko der das» sichen Gc in der \ der ruj] direkt v „Stan,da paradier Die Mus bem „Sl feiner Gl Engalitst der Bert offizier P wärttgen, rat §awi erwartete begrüßt auf fand der Offizn gingen bit ans den a suchen Al gaüenlapi gaben \\i eifrigem bis 1 Uhr einte. Bei t der Zar links] recf MrjMei bem &rajen mmrster Ba Ä Achn dem Reich Schliessen, Hollmann Großsürste Lambsdor D-r. v. Hir ausgehobe Wetter, € zollern" Yacht dan standarte beiden M. zollern" < die Toppe Werten u Hurras I Musilkape Kaiseryacl Plätzen a den die tillenchefe befohlen. Um gefolgt t Großfürst von den straße h[ und drei ralsun dem Zar Tre Fahrt der herui Schilfe a besuchte r Wilhelm ] und „Kaisi . In Pe der beider N „Da Wremja" die weiter Aschen Aerer mi toerben al fU,?bcb: kultivie Oer Algen ] Nm