*iafl "Uli tu” *,>bn Ä **JK& •*«• °°» 2i»oU Mxrs cht^rdrnLerlrieb eine- ten MonopolMkelS dou Mer Bedeutung für die e tüchtigen, bei der ein* Kundschaft gut einge. vettnt« gegen hohe Pro. Tch Angeb. mit Uusg. v. en unter B. D, <10 to ün t vögln S-S, Frank. ’■ 2688 Nw ä, den Lohn per |ofoil ges. Server, Mbelhandlung, KavianSgofte 18. 01316 W ZtkiW'tzn abdenkmäln gegen bfyn 'ort ges. H. W, Stern, kudorf bei Meld 2108 LsrsKs IW" KÄS M' Gin junger SehUst, in der Feinbäckerei betoan- kann Maid eintreten bä UttM Vogt, SelterSlMfl. ortumdjcr sür dauernde BeschLstiguni erteile und für Henn, ofort gesucht. 01841 Seorg Mi A kodn. Sauger frmtbutW Qtttg Ml, Neustadt 6. neu Lehrling tzravr «^avdt Vau> und Mdbüschremr. ^tWedüeu' Ä-Lalr-it-liMe« bei hohem Lohn bouernbt tiflung. - Lehktnäbchtii unter der Aufsicht einet -b. Dame in berüniert« irfen und Taillen fljN'i ildet e „ -HV , Koataooö Nächst^. ~ Qn tl. Familie Kävchen das etwas kochen kann und gutem Hause gedient hat. « $r. Som»«'"' «liceMe^L--- M MÄSs Nr. 86 Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Sanrstag 13. April 1901 täglich mit fafieeN« M MontagS. ®k Familien- Mtttl werben dem Sm Mir w Sechsel mit „Hess. »ii iw wirt* und „Blätter flvr Wf BelUtunbe" vier« m wGchentlich beigelegt. ■ ■■•♦■< »en tlniefgcn M Ur neWertltagS für den ■Wyetee leg erlcheineadea t«Mn Ht eorm 10 Uhr ■♦t«| ihm wohl von den italienischen Staatsmännern geliefert worden fein. Auch die Zustände bessern könne. Am t Insignien der Kommandeure der Ehrenlegion verliehen. nicht richtig. Der zweite Offizier der „Bayan" erhielt das Offiziers-' kreuz. Um 8 Uhr abends nahm der Präsident an dem Festmahle'im Saale des Theaters teil. Ter Bürgermeister brachte einen Trinkspruch aus, worauf Loubet ausführte, der Glanz der Festtage sei mitzuverdanken der Mitwirkung der Bevölkerung und ihrer Gesamtheit, welche er zu ihrer ^Einigkeit beglücktvünsche. Seine Mahnung werde immer die sein, daß die Staatsbürger sich von dem, was sie trenne und spalte, abwenden und das Erscheinen des Tages schnell tzerbeisühren mögen, an dem alle dem Volke innewohnenden Kräfte dazu verwandt würden, die Beziehungen, den Einfluß und den Handel Frankreichs zu erweitern und aus- Audehnen und Frankreich in den Augen der anderen Völker groß zu machen. — Nach herzlicher Verabschiedung von dem Herzog von' Genua ist Loubet um halb zwölf Uhr abends in der Unterredung mit Präsident Loubet ist der Herzog nicht weiter gegangen, als von der Erhaltung der „sehr freundschaftlichen Beziehungen" zu sprechen. Ter Präsident äußerte in seinem Trinkspruch den Wunsch, daß die Beziehungen „noch enger" werden möchten. Aber das braucht noch nicht eine Anspielung auf ein Bündnis zu sein. Alles in allem sind die Feste als solche sehr gelungen, die Anordnungen haben tadellos funktioniert, aber das politische Ergebnis der Begegnung wird gleich 9hiU sein. Fragen nicht als kompetent gelten könne und der eben an ich gänzlich unanfechtbaren Ziffern eine unrichtige Beleuch- ung gegeben habe. Die offizielle Richtigstellung seitens der Reichskontrolleure erfolge übrigens unter Aufstellung des nöligen Zahlenmaterials in wenigen Tagen. das passendste Mittel zur Vereinbarung der Operationen der verbündeten Truppen stattfand, wandte sich Kaiser Wilhelm direkt an S e. Majestät den Kaiser und sodann an sämtliche ausländische Regierungen mit dem Vorschläge, den deutsä^n Feldmarschall Grafen Waldersee zur Verfügung der Mächte zu stellen, der in der Eigenschaft eines Lberkommandierenden mit der Leitung der Operationen der auf dem Petschili-Kriegsschauplatze konzentrieri- ten internationalen Streitkräfte betraut werden könnte. Besorgt um die möglichst rasche Beilegung der im fernen Osten entstandenen Komplikationen, antwortete Se. Majestät der Kaiser, er seinerseits sehe kein Hindernis! für die Annahme desVorschlages Kaiser Wilhelms". Wenn der „Vorwärts" behauptet, die deutsche Re- gierung habe diese Stelle unterschlagen, so ist Tie Veröffentlichung ist von keiner deutschen Hand, sondern von der russischen Telegraphen- aus St. Petersburg. Er hat sich angeblich nach der Riviera »egeben, wo die Großfürstin Maria Paulowna mit hrer Tochter Helene weilt. Man schenkt den Gerüchten, >aß es sich hierbei um Verlobungspläne handelt, Glauben. (Die „Natztg.- begleitet die Meldung mit folgendem Kommentar: Wenn die in der evangelischen Konfession eborene, dann zur russischen „orthodoxen" Kirche Überg» tretene frühere Mecklenburgische Prinzessin ihre einzige Tochter mit dem römisch-katholischen Prinzen LouiS Napoleon vermählen will, so hegt sie, der ehrgeizige Bestrebungen zuge- chrieben werden, jedenfalls die Ueberzeugung und den Wunsch, >aß ihr zukünftiger Schwiegersohn den französischen 10. d. Mts., demzufolge Botha Unterhandlungen mit Kit- chener eröffnet habe und Te Wet infolge der Anstrengungen der letzten Zeit geistig nicht mehr zurech- un gsfähig sei. Uns scheint es, als ob dieses Telegramm nicht vom 10. d. M., sondern from 1. d. M. stammt! Auch Lei den Buren herrscht wohl die hübsche Sitte, den 1. April dadurch zu begehen, daß man lieben Freunden einen Bären aufbindet. Die vom englischen Kriegsamte veröffentlichte Verlustliste von Südafrika umfaßt für den 10. ds. 8 Tote, Telegramm deS Gießener Anzeigers. Toulon, 11. April. Loubet begab sich nach Laseyne und ging an Bord des ru s si sche n Panzerschiffes „Cesare- toitfcf/' und des im Bau begriffenen russischen Kreuzers Bayan. Ten Kommandanten beider Schiffe wurden die Agentur erfolgt. Ter Pekinger Berichterstatter der „Times" drahtet am 9. April: Zwischen Graf Waldersee und den Generalen aller übrigen Kontingente ist nunmehr ein Ueberein- kommen hinsichtlich der militärischen Maßnahmen, die erforderlich werden, wenn die Räumung Chinas erfolgt, erzielt worden. Alle Befehlshaber gewinnen täglich mehr den Eindruck, daß eine schleunige Herabminderung der Stärke der O k k u p a t i o n s t r u p p e n geboten sei. (?) Ter Berichterstatter schildert in düsteren Farben die Lage des okkupierten Flächenraumes und sagte, es sei sehr zweifelhaft, ob ein Zurückhalten der Truppen Engländer und Buren. In London geht mit großer Hartnäckigkeit das Gerücht um, daß neue Friedensverhandlungen zwischen Botha und.Kitchener eröffnet worden seien. Mehrere in b g e r e i st. Toulon, 11. April. Der Herzog von Genua wohnte einem Bankett bei, das ihm zu Ehren von der Municipalität gegeben nmrde. In einem Trinkspruche begrüßte der Maire den Herzog und die italienischen Marineoffiziere. Auch der Vertreter der spanischen Marine gedachte der Maire in verbindlichster Weise und betonte, daß auch die Beziehungen der Stadt zu der spanischen Kolonie die freundlichsten seien. Desgleichen begrüßte der Maire die russische Flagge, welche seit dem 13. Oktober 1853, jenem unvergeßlichen Tage, bei allen Kundgebungen mit Frankreich verbunden erschienen sei. Toulon werde jenes denkwürdigen Augenblickes niemals vergessen, wo Admiral Avellone daselbst eingetroffen war als Träger einer hohen Mission. Telegramme aus Kapstadt bestätigen diese Meldung, aber im Kriegs- und Kolonialamte beobachtet man noch vollständiges Stillschweigen über diese Angelegenheit. Mittwoch morgen veröffentlichten sämtliche Blätter unser gestern mitgeteiltes Reutertelegramm aus Kapstadt vom Politische Tagesschau. In einer Betrachtung der Finanzlage des Großherzogtums erörtert der „Mainzer Anz." die Gründe, warum Hessen, trotz der angespannten Einkommen-, Vermögens- und Stempelsteuer, im Budget für 1901—2 einen Fehlbetrag von zwei Millionen Mark aufweist. Tas Blatt fragt, ob der hessische Staat etwa an die kostspielige Lösung neuer Kulturaufgaben herangetreten sei, und antwortet verneinend: „Tie hessische Staatsmaschine ging ihren gewohnten Gattg, wie alle anderen, nur — ein wenig agrarischer. Mit einem gewissen Stolz hob ein hessischer Regierungsvertreter in der Zweiten Kammer hervor, daß der Staat Hessen den etwa sünfsachenBetragaufden Kopf des vorhandenen Rindviehs gegenüber dem Aus Stadt und Land. Gießen, 12. April 1901. Vereidigung. Wie wir erfahren, hat gestern vormittag >ie Vereidigung des neuen ordentlichen ProfefforS der Theologie D. DrewS, bisher in Jena, Nachfolgers des Geheimrats Köstlin, und des a. o. ProfefforS der Tierheilkunde Dr. Preuße, sowie mehrerer Assistenten stattgefundeu. -r Zirkus Otto Mark bleibt nur noch bis Sonntag hier. Sonntagabend findet die Abschiedsvorstellung statt. Heute abend große Borstelluug mit neuem Programm. Näheres siehe Inserat. 0 Selters, 11. April. In dem nahen Effolderbach kauften mehrere Jungen einen Revolver, auch Munition wurde herbeigeschafft. Beim Spiel schoß einer der Jungen einem 8jährigen Kameraden in das Knie. Die Kugel mußte durch Dr. Hahn-Ortenberg herausgeschnitten werden. Der Patient liegt noch darnieder, es steht zu befürchten, daß die Verletzung nachteilige Folgen haben werde. KustmÄ. Petersburg, 11. April. Bemerkt wird in hiesigen poli- scheu Kreisen die Abreise deS Prinzen Louis Napoleon ""ken j vvl Mann, vil'r- „nh »erti S«"6CL ben di-' S'5"rJrfUtlbt" l)»‘‘ der S!ei> ab*"6 ejtoSW9.., ftetiani W*d- Mjchd b»P“'lLue iU' Äwlr, w •m 3"i ™ rte der --» der ! mch i* Kcreinsorgan g Meßen) erichemt m Finanzlage oe; ft.urbe öntlapng er ein auf das ve« ein leit feiner bebe «. beL tatet Lehrer m Er wirkt, und Mt em Voranschlag des Land! nähme. Für PreM qleichen Beträge me Denkmal 100 Mark be Anttäge fanden fa«t Annahme. Sodann ve führer der Versammln mterrersammlnng un larnach wurde der l Stimmen einstimmi emähtt. Sein Etellve "Lorrns erhielt 148 statt wurde mit 127 § eins erkoren. - Hiera Worms über: Ter L Wertschätzung. R Worten und schlage; Karl dem Großen ar mit reichem Beifall „lurch rauhen Weg Lehrer Reitz von £ Schülerbibtivthi essen die Teilnehmer, Gäste den heimatliche -k- Main,, 11. A fortgesetzt. Die Ufer an wenigen Ttellen tta »drtlg nicht mehr sehr Dom Dbmfyin, Mit den ununterbrochenen fUrleS Steigen befürcht! unterhalb der hiesig Z über weite Steeden 1 madigen Bestellung 1 Wirkungen zu zeigen. a _ Rain,, 11. April pofitneu Nacht in e vffizirt der 8. njmeni Slze aus M üi unbekannt. - @e Stadtverordnete : bofl 70 Jahren an den demokratischen 4 W« btt ffiajtrtaatt "che Verluste, die er m ' d-S I,a, * ™ «tatSÄ.*? -»ni St»! „!*’W Xbtot fiVn‘lnt 4t bli 8tbe N L"'im Nh, retten — Der Kaiser hat über die Eroberung der Taku» fortS eine besondere Ausarbeitung gemacht. Irr dieser Weise soll sich Wilhelm II. des öfteren als Schriftsteller bethätigen und bereits über eine stattliche Sammlung eigenhändig geschriebener, mit erläuternden Jllustratioueu versehener Manuskripte verfügen. — Die Frage, ob der Kaiser ein Autorrecht für seine Reden beanspruchen könne, ist in der Kommission des Reichstages zur Beratung des Gesetzentwurfs, betreffend das Urheberrecht, von verschiedenen Seilen aufgeworfen worden In dem KommisfionSbericht heißt es darüber: „Im Laufe der Beratung wurde von verschiedenen Seiten die Frage aufgeworfen, ob die Reden, die ein Monarch oder ein Minister bei Gelegenheiten halten, die nicht als öffentliche Berbandluvgen angesehen werden können (Vereidigung von Rekruten, Gastmäbler) nachgedruckt werden bürfen, wiewohl auch diese Reden oft dem Zwecke dir Belehrung dienten. Zur Beantwortung dieser Frage gab der Herr Staatssekretär die Erklärung ab, daß nach der Auffaffung der Regte- rung Reden von Monarchen und Ministern nicht unter daS Gesetz sielen. Auch bisher sei solchen Reben ntcmals der Schutz deS Urheberrechts zugesprochen worden. Die Kommission schloß fich einstimmig dieser Auffassung an und einigte fich dahin, daß Reden von Monarchen und Ministern nicht unter dem Schutze deS Urheberrechts stehen, daß sie vielmehr für den Abdruck vollständig frei sind." — Der Kaiser hat vaS Muster der Flagge für Groß-Admirale genehmigt. Der Kaiser hat gleichzeitig bestimmt, daß in allen Fällen mit dem Setzen der Allerhöchsten Standarte an Bord auch das Kommauvozeichen des Kaisers als Groß-Admiral gesetzt wird. — Wie die „D. TageSztg." erfährt, wurde General- major v. Sichert durch KubiuelSordre vom 9. ds. mit der Führung der 6. Division beauftragt. Stuttgart, 11. April. ES bestätigt sich, daß der Ministerpräsident und KriegsministerFrhr. Schott v.Schotten- steiu sein definitives Abschiedsgesuch eingereicht hat. Wie man hört, ist in dem Prozeß, in dem er von einem Angeklagten als Zeuge aufgerufen worden war, von diesem Angeklagten selbst der Antrag auf Borladung des Ministers zurückgezogen und auf die Zeugenvernehmung als durchaus unerheblich verzichtet worden. Man nimmt an, daß Freiherr Schott mit der Einreichung des definitiven Abschiedsgesuchs gewartet hat, bis durch den Verlauf jenes Prozesses die Gerüchte, als ob er eine strafbare Handlung begangen hätte, widerlegt waren. Kriegsminister wird Generalmajor v. Schnürlen, Ministerpräsident Justizminister n. Breitling. — Der württembergische Schutzverein für Handel und Gewerbe hat in einer Eingabe an die Regierung und die Stände die Einführung einer progressiven U m s a tz st e u e r für großkapitalistische Detailgeschäste angeregt. Die Umsatzsteuer soll in Städten unter 10 000 Einwohnern bei einem Jahresumsatz von 80 000 Mk., in Städten von 10—50 000 Einwohnern bei einem solchen von 150 000 Mk. und in größeren Städten bei einem Jahresumsätze von 200 000 Mk. an erhoben werden und zwischen 1—3 Proz. des Umsatzes betragen. München, 11. April. Bei dem unglücklichen König Otto sind in den letzten Tagen wieder schwere Nieren- blutungeu aufgetreten. Dazu sind heftige Krämpfe- an fälle gekommen. Thron besteigen möge. D. Red.) — Die Gerüchte von einem Millionendefizit in ter Staatskasse werden jetzt durch das Finanzministerium ür völlig grundlos erklärt. Gegenüber den Aufgaben, cl eien 44 Millionen Rubel plötzlich aus der Reichskaffe ver- chwunden, läßt das Ministerium erklären, daß die Abrechnungen der Reichskovtrolle bezüglich ihres materiellen Inhalts außerhalb jeden Zweifels feien, die staatlichen Einnahmen und Ausgaben würden vielmehr durch sie ganz genau und in klarstem Zusammenhänge nachgewiesen. Die Artikel zweier russischer Zeitungen über diesen Borfall entstammten der Feder eines Privatgclehrten, der aber für so bedeutende Staate Bayern, den mehr als zehnfachen gegen- üb e r d e m Staat e Pr euß en anfwende. Er hob ferner - hervor, daß sich die Gesamtausgaben für landwirtschaft- j liche Zwecke in Hessen im Verhältnisse zur Fläche um ‘ rund 50 Prozent höher gegenüber Preußen und Bayern 1 stellen. Dazu kommen noch indirekte Zuwendungen an | die Landwirtschaft, so %. B. die Aufbesserung der Lehrergehälter auf dem Lande aus dem Staatssäckel, während , die Städte diese Aufbesserung aus ihren eigenen Taschen . vornehmen mußten. Agrarisch ist eben in Hessen Trumpf, j Neben den agrarischen Anwandlungen drückt das Land ein zu großer Beamtenappara t. Es kann daher, gegenüber der bisher beliebten planlosen und sprung- - haften Ausgabenvermehrung, nicht stark genug betont wer- I den, daß die Finanzlage im Großherzogtum nunmehr « derartig ist, daß für die Zukunft die größte Vorsicht ' geboten erscheint. Die Steueranspannung in Hessen ist eine derartige, insbesondere im Vergleich, nicht nur zu 13 Verwundete, 56 Gefangene, 3 Vermißte und 20 an Krank. I Preußen, sondern auch zu den übrigen Nachbarstaaten, daß beiten Verstorbene. 55 Offiziere sind in die deimat zu- eine weitere Anziehung der Steuerschraube rückbefördert worden. f“ rb i e na« fte 3UJU nf i t au » mb .i« fnn i Aus Kapstadt wird berichtet! Es sind 6 neue Pest- durfte und zwar im Interesse der Selbsterhaltung. Me I fälle festgestellt worden. Unter den Verstorbenen befinden sämtlichen Ausgaben des Landes unter eine schärfere Kom fich 3 Europäer. Eine Verschlimmerung im Eingeborenen- trolle zu nehmen, wird mehr denn )e dem Fmanzmrnister viertel ist in Bezug auf die Pest eingetreten. | geboten )etn. i Aus Mafeking wird gemeldet: T-er holländische!-------------- ~ , Farmer Koetzen, der bei den Buren großen Einfluß $Wfh besaß, ist mit seinem Bruder verhaftet worden. I J* -Infolge einer Protestnote des Präsidenten! Berlin, 11. April. In Potsdam fand heute in Gegen- , Krüger gegen die Entsendung der Bur e n g e f an ge-lwart des Kaisers die Enthüllung des von der Pcovinz , n en nach Britisch-Indien hat die englische Regierung be- Vrandenburg gestifteten Standbildes Kaiser Wil- Mossen, von dieser Maßregel Abstand zu nehmen, und die h^ms I. statt. Landesdirektor Frhr. v. Manteuffel hielt «ofangencn nach St. Helena und Ceylon zu scksickcn. kf Eröffnungsansprache, in der er der Verdienste der Pro- Buren am vergangenen Sonntag einen Teil der Gold- vmz Brandenburg um den preußtschen Staat gedachte und minen von Middelburg zu zerstören. Sie wurdenIden Dank gegen ®ott dafür ausfprach, daß er das Leben jedoch durch sofort dahin entsandte englische Truppen per-«unseres Kaisers bet der unseligen That am 6. Marz behütet trieben. Wie aus Kapstadt telegraphiert wird, befindet habe. „Wir Märker wollen, so schloß der Redner, den „er- sich Kommandant Kruitzinger in Rhenosterbnrg, west- lauchten Großvater im Enkel ehrend laut rufen: Unser ge- lich von Middelburg. I liebtet Kaiser, König und Markgraf Wilhelm II. lebe hoch! Ein Deserteur bon den in Kakamas stehenden Aufständi-!hoch, hoch!" Bei der Tafel erhob sich der Kaiser zu fchen aus der Kapkolonie berichtet, ein Buren-Kom- ^nem Trinkspruch, in dem er für die ihm bet der Denk- ^nen (Strafen tiambS»!Stbbtbenfl in Konstanttnopel an den Sultan gertchtete dorff, den russischen Minister des Auswärtigen, in dem!Telegramm hatte folgenden Wortlaut: Maße, daß derselbe seinen unhöflichen Besucher durch feine! Tief bewegt habe ich von der Gefahr Kenntnis erhalten, in der sich Dienstbo ten vor die Thür setzen ließ. Bei Eure Majestät während des Bairamfestes befand, und wie stchllich der diesem schleunigen Rückzüge soll sich der Gesandte le- Allmächtige das kostbare Leben Eurer Majestät beschützt hat. Indem ich bensgefäyrliche Kopfverletzungen (?) zugezogen ®urcr Majestät meine aufrichtigsten Glückwünsche zur Erratung aus der haben V ° 9 Gefahr dorbringe, kann ich meine Bewunderung über Eurer Maiefiät Wenn hnu ritipni t . => Verhalten und den Beweis von Mut, den Sie Ihren Unterthanen und weise Ui r ü rf f ü h ? u «V t1 Zwangs- ben anwesenden Fremden gegeben, nicht verhehlen. Ich bitte zu Gott, Ährun,g des chtnesrschen Hofes er Ew. Maj in seinen gnädigen Schutz nehme. T-^'tg dte Rede rst, jo weiß man in Berlin davon Wilhelm, nicrt das mindeste. Es kann sich höchstens um den Plan! Der Sultan erwiderte hierauf: w1 und dessen I Mit lebhafter Freude habe ich das Telegramm entgegengenommen, yetanntlDcroin oen Erfolg^ Ifatte, der beabsichtigt wurde.! das Eure Majestät infolge des Erdbebens am vergangenen Sonntag an Wenn von ameruanischer £oui« SHapoleon M°°-r- a jjaulow« ™ H--N hen@«üitto. iglpliie j* iWtaeg ® ‘f"1’ at reo" W S ihre M» M «*■ X Sch«b»W«»E 5äS* 7 dl- «**» Um« ^u’Uws* k-p&* iS^S* ne der !*au x %?X*" fei'*» gl lÄ Ä 9 ehIa,”‘ ’« SÄ > MlIchE!'- «utotre^t fflc ,'°s°» dl SÄ** do« »"»en Ä’Am. KrK Sm kd« von Machen ich Hai Qltid): "Setzen der An. Wandozeichen der , wurde General' v" 9. d». mit der Mi daß der M- !sottv.Schotteu- uch eingerech hat. dem n von einem n war, von diesem ung des Misters lang als durchaus I an, daß Freiherr i Abschiedsgesuchs Prozeßes die ®e« iq begangen HLttr, xb Generalmajor »ifinv.Breitling. chntzvereln für Eingabe an bit Kleiner progressiven lilgeMe angeregt. 0000 Einwohnern in Städten von 'von 150000 3)1!. Jahresumsätze von wischen 1-3 Proz. iglücklichen Sönig schwere Nieren- ?ftige Krämpfe- Die Gährung unter den Arbeitern dauert an. Ter die Frankfurt, den 12. April, do Aul, . . 178.75 . 220.80 . 183 80 . 184 46 . 167.60 . 152 36 . 149.45 . 166 00 . 212 00 . 198 10 40/9 Griech. Monop. 8 0/0 Portugiesen 8 o/c Mexikaner , 4% 3/o Chinesen . Kreditaktien . . . . Diskonto-Ko mmandit . Darmstadter Bank . , Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. . Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn Laurahütte . . Bochum . . . Harpener . . . schwach. April 13 6° C. . 48' C. mäßig zugefahren waren, gingen meist zu seitherigen Preisen flott weg. Man hofft, daß daS Detailgeschäft noch manchen Käufer bringt. Preise: feine kräftige Trierer Salzochsen 140—146 Mk, mittlere 130—140 SRI.; starke Prümer und Siegener 130—140 Mk.; leichtere Salzochsen 120 bis 130 SRI.; trockene Ochsen aus Luxemburg und der Effel 110—120 Mk. Trierer eingeschlagene Wildöchschen 140—145 Mk.; getrocknete Malmedyer Wildöchschen 130—140 Mk.; schwere Trierer Kühe 160—166 Mk. Mittel- lebet 140—150 Mk. ; bessere leichte Kuhleder 125—135 Mk. Eschweger Kühe und OechLchen beffere Qualität 115—130 SRI. ; ganz leicht 100 bis 110 Mk- , schwere norddeutsche Wildkuhleder 100 — 112 Mk., mittelschwere 95—105 SRI.; Wildochsen schwere 98—103, mittlere und leichtere 85 bis 100 SRI. Rheinische Zahmochsen 140—145 Mk., rheinische Kalbinnenleder schwere 130—140, leichte 120—130, fränkische 115—125 Mk. Bacheleder, wenig zugeführt, erzielte trotzdem keine höheren Preise. Feine Vacheleder 145—155 SRI, Schuhe-Vacheleder 135—145 SRI., Mittel 125—130 Mk., geringere 110-120 Mk., Wild-Vacheleder 110—130 Mk. In Geschirrleder, Fohlenleder und Kalbleder fanden die geringen angefahrenen Posten zu dm seitherigen Preisen willig Abnehmer. Kipse schwach zugeführt. Preise je nach Qualität 150—200 Mk. Schafleder, ziemlich zugeführl, erzielte befriedigende Preise. Grüne Häute Preise behauptet. za versuchen. fc. Frankfurt a. SR«, 11. April. Der Ausstand der Damenschneider dauert fort. Die großen Firmen Jureit und Lampe suchen von auswärts Arbeitskräfte heranzuziehen. — Eine Versammlung der Schuhmachergesellen unter sich hat beschloffen, an dem mit dem JnnungSvorstande vereinbarten Lohntarife unter allen Umständen fest- Kindern begangen zu haben, verhaftet. * Elgersourg, 11. April. Der bekannte SanitälS bunden, bis die Affaire ihre völlige Aufklärung gefunden hat. Ob es zur Einleitung eines disziplinären oder gerichtlichen | Verfahrens gegen Z. kommen wird, ist zur Zeit noch zweifelt haft. Z idler bestreitet, auf seinen Schwiegervater geschoben zu hab n. Nich der Darstellung ZeidlerS hat er den ersten Schuß in die Luft abgefeuert, um die in seine Wohnung bewaffnet eindriugenden Neumannschen Eheleute zurückzuschrecken. Beide Eheleute waren noch im stände, sich nach den Schüssen auf Z. zu stürzen, der sich seiner Gegner nur mit Hilfe des ehemaligen Kriminalbeamten Guda zu erwehren vermochte. * Aachen, 11. April. Der Regieruvgsrat Schneemann, der ehemalige Vertreter des hiesigen Polizeichefs, wurde unter dem Verdacht, ein Sittlichkeitsvergehen an Kirchliche Nachrichten, üsaugelifche «emeinde. Gottesdienst. SamStag den 13. Aprll. In der Stadtkirche. Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Schlosser. In der JohanneSkirche. Nachmittags 2 Uox: Beichte. Pfarrer Euler. Sonntag den 14. April. Quafimodogenitt. <^sn bi«? Stadtktrche. Vormittag« 9Vs Uhr: Pfarrer Schlosser. Konfirmation der Kinder au« der MatthLuSgermindc -k- Main», 11. April, s---------- „ schen Schuhfabrik hier ist noch nicht beendigt und wird aller Wahr.- scheinlichkeit nach zu einem allgemeinen Ausstand in der Fabrik führen. Eine gestern abgehaltene allgemeine Schuhwachervrrsammlung pro- irsttertr energisch gegen die von der Fabrtkleitung eingesührtm neuen Tarife, die eine beträchtliche Lohnreduktion bedeute. Es wurde beschlossen, nochmals eine Abänderung der Tarife bei der Fabrtkleitung Meteorologische Beobachtungen der Stativ« Gieße«. . »8-35 . 88 00 . 98 20 . 87.90 . 94.30 . 96.00 45.01 . 25.60 . 25.00 . 81.70 Tendenz erwählt. Sein Stellvertreter Schulinspektor Scherer in Worms erhielt 148 Stimmen. Lehrer Sb u ff in Tarrn । stadt wurde mit 127 Stimmen zum Schriftführer des Vereins erkoren. — Hierauf sprach Lehrer S ch u h m a che r von Worms über: Der Lehrer st and und seine heutige Wertschätzung. Redner schilderte in markigen, kräftigen ' Worten und schlagenden Beispielen den Lehrerstand von Karl dem Großen an bis zur Gegenwart und schloß den mit reichem Beifall gezollten Vortrag mit den Worten: „Durch rauhen Weg zum Sterne, durch Kampf zum Sieg". Lehrer Reitz von Holzmühl behandelte das Thema: Schülerbiblivtheken. Mittags vereinigte ein Festessen die Teilnehmer, während die entfernter wohnenden Gäste den heimatlichen Penaten zueilten. -k- Mainz, 11. April Der Rhein steigt hier noch fortgesetzt. Die Ufer sind längs der Stadt hier nur noch an wenigen Stellen wasserfrei. Zwar ist die Zunahme gegen ■ wärtig nicht mehr sehr bedeutend, doch lassen die Nachrichten vom Oberrhein, Neckar und dem Main in Verbindung mit den ununterbrochenen Niederschlägen wieder ein erneutes st irke- Steigen befürchten. An den Niederungen ober- und unterhalb der hiesigen Stadt geht die Ueberschwemmung schon über weite Strecken Land und beginnt wegen der notwendigen Bestellung der Felder schon recht unangenehme Wirkungen zu zeigen. Mainz. 11. April. Erschossen hat sich in der ver- siosieneu Nacht in einem hiesigen Hotel ein Reserveoffizier der 8. Kompagnie des 117. Infanterie-Regiments namens Elze aus Weimar. Die Ursache des Selbstmordes ist unbekannt. — Gestern abend starb hier der ehemalige Stadtverordnete Adam Harig-Bembd im Aller von 70 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalles. Harig, der zur demokratischen Partei gehörte, hat früher eine eifrige öffentliche Thätigkeit entwickelt. Er war ursprünglich Teilhaber der Wagenbaucrei von Gastell n. Harig und betrieb dann andere kaufmännische Unternehmungen. Bevor geschäftliche Verluste, die er während des deutsch.franzöfischen Krieges erlitt, sein Vermögen beeinträchtigten, war er stets bereit, von seinen Mitteln gemeinnützigen Gebrauch zu machen. 1887 gab er eine demokratische Zeitung heraus „Die Zeit", die aber schon im Sommer des folgenden Jahres ihr Erscheinen einstellen mußte. In den 1890er Jahren wurde er zum Direktor des Statistischen Amtes der Stadt ernannt. Mainz. 11. April. Die Ursache des Selbstmordes des Leutnants Elze von dem 117. hessischen Infanterie Regiment ist in einer LiebeSaffaire zu suchen. Der Verstorbene hat einen Brief an eine Dame hinterlassen, worin er über seine Absicht, sich daS Leben zu nehmen, nähere Mitteilungen macht. Mainz. 11. April. Der Vorstand des Vereins Mainzer Kaufleute hat an die Bürgermeisterei in einer Einggbe um Errichtung einer städtischen Verkehrsdeputation, wie solche auch in anderen Städten bestehen, ersucht. Die Deputation soll sich hauptsächlich mit den die Stadt interessierenden Bahn- bauprojekten beschäftigen. Rhein-Dürkheim, 11. April. Infolge des HochwasierS ist die Baggermaschine von Lerch in Nierstein, wie die „Landskrone" meldet, im Rhein gesunken. Die Bedienungsmannschaft konnte sich retten. An eine Hebung ist zur Znt nicht zu denken. Beiohsanleihe . do Konvois . , . Vermischter. * Berlin, 11. April. Der bei der Sittenpolizei beschäftigte Schutzmann Paul Zeidler geriet gestern nach- mittag in seiner Wohnung in der Rosenthalerstraße mit feinen in demselben Hause wohnenden Schwiegereltern den 62 Jahre alten Invaliden Albert Neumann und deffen Frau infolge längeren Zwistes in Streit, der in Thätlichkeitcn ausartete, als Neumann, der seinen Schwiegersohn nieder zu stechen gedroht hatte, mit seiner Frau in die Zeidlersche Wohnung einzudringen versuchte. Um sie abzuwehren schoß Zeidler zwei Revolverschüsse ab, von denen einer die Fra» in den linken Oberarm traf, während das zweite Höchst« Temperatur am 10.—11. Niedristae , » 10.—11 1 = 8«/t °/° Arbeiterbewegung. & Die Lohnbewegung in der Rofenbusch-1 •//%/., id> nickt beendiat und wird aller Wahr-1 6 Rente Geschoß dem Neumann an der Brust abprallle und ihnl'uhattm, ebenso an der Forderung der Abschaffung o.nKost undL^iS nur leicht verletzte. B-im Ringen stieß Zeidler den N-n. « SÄ";/“,cl1 w mann die Treppe hinab, wobei dieser eine schwere Ver- Danzig, 11. April. Im hiesigen Hafen find die Stauer heute früh letzung am Knie davontrug. Er fand im St. HedwrgS-1 in den Aus st and getreten. Krankenhaufe Aufnahme, während seine Frau, die sich eben« Budapest, 11. April In den Totifer Gruben der allgemeinen sulls dvrthin begeben baue, nach Entfernung bet «MM? und nach Anlegung eines Verbandes entlasten würbe. Ursache noch nicht ger au festgestellt ist. Die Gendarmerie war Zeidler wurde verhaftet, aber alsbald wieder entlasten. Im«chtlotz und es mufetm deshalb g.ößcre Abteilungen Militär re» Die vorläufigen polizeilichen Vernehmungen haben ergeben, quinert werden. Das Militär schritt mit der Waffe ein, wobei a»° h_c mJrfrftnfhi-n auf Seiten 3,idler» nickt norlieot Er aeblich 4 Arbeiter geto et wurden. Tie Gendarmerie nahm 40 Ver- daß em VerfchUlven auf gelten AtdlerS nicgt vornegr. Heftungen vor. Die Gährung unter den Arbeitern dauert an. bleibt aber von allen dienstlichen Obliegenheiten solange ent-1 , Wi. Walltruhauseu, 10. April. Der Landwirt Ries, ein noch junger Mann, geriet beim Sandfahren durch das Scheuwerden seines Pferdes unter die Räder feines Fuhr- welks. Der schwer beladene Wagen ging ihm über den Oberkörper und verletzte ihn lebensgefährlich. -n- I u g e n h e i m a. b. Bergstraße, 10. April. Heute tagte hier die Vertreterversammlung des h e s s i s ch en Landes-Lehrer-Vereins, zu der sich zahlreiche Lehrer aus den drei Provinzen im Hotel zur Krone zu- fammengeftlndcn hatten. Obmann Backes von Tarmstadt eröffnet Mit der Verlesung eines Telegramms, das an den Großherzog abgesandt wurde, und mit einer Begrüßungsansprache die Versammlung. Mit dem Wunsche, daß di' Mitglieder des Hess. Landes-Lehrer-Vereins sich nunmehr doppelt verpflichtet fühlen möchten, Treue in der Schule, Treue im Hause, Treue im Stande und Treue im Vereine zu Pflegen, schloß er seine Rede. Auch der Bürgermeister von Jugenheim namens der Gemeinde und Lehrer Heck von Zwingenberg im Auftrage des Bczirks- lehrervereins Zwingenberg begrüßte die Versammlung. Hierauf wurde der Jahres-Bericht verlesen. Ta nach zählt der Verein 2705 Mitglieder. Tas Vereinsorgan (gedruckt in der Brühl'schen Truckerei zu Gießen) erscheint in einer Auflage von 3000 Exemplaren Tie Finanzlage des Vereins ist günstig. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Mit Befriedigung kann der Verein auf das verflossene Vereinsjahr zurückblicken: denn ein Teil seiner bedeutendsten Wünsche ist in Erfüllung gegangen. Auch der Unterstützungsverein provisorisch an- ftcltter Lehrer in Erkrankungsfällen hat segensreich gc wirkt, und zeigt ein gutes finanzielles Ergebnis. Ter Voranschlag des Landes-Lehrer-Vereins für 1902 findet Annahme. Für Preßausschuß und Lehrerheim werden die gleichen Beträge wie im Vorjahre und zu einem Törpfeld- Tenkmal 100 Mark bewilligt. Die zur Tiskussion stehenden Anträge fanden fast alle, und die wichtigsten einstimmige Annahme. Sodann verlas der provisorisch ernannte Schriftführer der Versammlung die Beschlüsse der gestrigen Vertreterversammlung und das Ergebnis der Vorstandswahl. Darnach wurde der bisherige Obmann Backes mit 153 Stimmen einstimmig wieder zum Obmann des Vereins ÖölBöfl'Wufen. 'Zit,a6n;,mlro(irb‘r,rhAm KroaiL vviuviiD Wan Deil Muster unterer großen Wusroabi- von Elten & Keutsen, ÄU Krefeld. Feier des heil. Abendmahls Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Die für Do n laz den 21. April leigvipuuiy, A*. «pul. */vt. vkhuhiv Ianberaumten Versammlungen der Konfirmandenoereintgungen der rat Dr. BarwinSki wurde heute erschossen aufgefunden. iMatlhäuSgemeinde müffen euSfallen. Doch wird der Ko firmandnsaal Der Anlaß Selbstmordes ist unb-Iamtt._______________ - br «Ir . Itx». «4 , ♦ . Ifindet Freitag den 26. April, nachmittags 3 Uhr, statt. Unwersitüts-Uachrrchten. g»... g-»-«u.»i.ch«. Aus Straßburg Ichrelbt man: Prolestor Sacfur, der .m aouKmtHoa b« Stob«*«»»“d" «uSaSgemeit»»«t J.i-r oorlgm grtitag ,-Ibst feinem Sieben ein Ende letzte, h.t schon . b-it Äbe^m.b" ° fett vielen Jahren mit SchwermutSanfällen zu kämpfen gehabt, btc DC6 ckmttlaaS 2 Übr- Pfarrer Dr. Naumann. namentlich im vorigen Jabre fchon einmal eine Katastrophe befurchten Vorstelluna und Prü ung?er Konfirmanden auS der JohanmS- ließen. Dazu kamen verschiedene ischwere Kränkungen, die btr ."°J;ltUun0 unD *xu unß ütx ™ " Verstorbene erfahren hat. Prof. NSldeke hat als Dekan der gfttultat Pfarrafststent KrauS. am Grabe von .jämmerlichen Vorurteilen" gesprochen, unter diesen Tagen wird nach allen Gottesdiensten eine besondere denen Sackur zu leiden hatte. Sackur war zweifellos einer der her-1 @ n L ziemen erboben vorragendsten unter den jüngern Htstortknn, wurde aber trotzdem Nächstm Sonntag den 21.' April findet die Konfirmation der vom pceußffchen KultuSministertum, als er von der Untverfität Halle aus der Johannesgemeinde verbunden mit dem heil, an erster Stelle für eine Profesiur vorgeschlagen wurde, schroff a^ I mßcnt)intjrc Die Beichte hierzu wird SamStag den 20. April, gelehnt, offenbar nur, weil er früher, bis vor einigen Jahren, Jude I „g^mittaaS 2 Ubr aebalten ’ war. In der letzten Zeit entwickelte sich bei Prof. Sacfur noch zu nachmittags 2 Uhr, gehalten. ________ allem Andern eine schwere Augenkrankhett, die den Verlust mindestens I <*»* *m »in h t etn-s Äugens befürchten ließ. Katholische Gemeinde. .......... ... .■ =1 SamStag den 13. April. Gerichtssiml. ”"*■"“'*«• ©.‘Äff mb *benb6 um 8 U6t: ■®d,ge,b"iUt nn Darmkadt. 11. Avril. Kriegsgericht. Der Musketier Sonntag den 14 April. Weißer Sonntag. Otto Glauber in der Leiäompagnie des Jnf.-Reg. Nr. 116 ist be- Vormittags von 6«/, Uhr an: Gelegenheit zur heil.LBeicht. schuldigt, vor seinem Dienstantritt »inen gewissen August Schmidt „ um 7 Uhr: Die erste heil. ftomn-unlor körperlich mit einem gefährlichen Werkzeug mißhandelt zu haben. Ec cor q n nahm am 7. Oktober v. I. in der „Krone" zu Oberrad mit seiner * um «!!* sur-hfÄf Gelt-bten, einer gewissen Anna Malz in Offenbach, an einer Tanz- „ um 9'/, Uhr: Hochamt mit Pr-dtgb mufik teil. Die Malz geriet m«t Schmidt beim Tanzen in unsanft, htil. der «Mdee. Berührung und machte ihren Bläutigam, dm heutigen Angeklagten,! Nachmittags um 3 Uhr. Andacht mit Sege»i. auf Sckmtdt aufmerksam mit den Worten: „Siehst De, des ist d« .. - . . Fulder". worauf sie von Schmidt einen Schlag erhielt, der den Glauber $otte5Oltn|t ttl 08t JUulMillge. oeravlaßte, dem anderen ebmfalls eine kräftige Ohrfeige auszuwischen. Äsrnpliiisckr Nriiaiansaemeinde. Dies gab Veranlassung zu einer h.ftigm Keilerei, bei der Schmidt iam 9 in eine Ecke des SaalcS gedrängt, von G. und seinen Freunden ge- Samstag den 13. April 1801. hörig durchgebauen wurde. Nach dm ZeugmauSsagm konnte sich daS Vorabend 7 Uhr, morgmS S Uhr, nachmittags 4 Uhr Dckr \ Gericht nicht überzeugm, daß gerade der Angeklagte dem Schmidt die erklärung, Sabbathausgang 801 Uhr. übrigens nicht bedeutende Kopfwunde beigebracht habe und sprach ihn , nr, n von Strafe und Kosten frei, ©otttsbicttß der israeltttskhen Kellgwnsaeseüschask. Wetzlar, 11. April. Wegen Brandstiftung in drei Fällen 2 . „ ’ „ uer ötoot* ziufiage unserer heutigen Ausgabe liegt der Jahres - Bericht des Allgemeine« Vereins für Annen- und Krankenpflege über das Nereinsjahr 1900, erstattet auf der Jahres - Verfammlun i Ernestine Hopfner Gruubergerstraße 17. 01361] Bis zum 24. April 1 dis 2 saugende HSudiuuev »u kaufen oder zu lechen aesuckt. T« Schmidt, Gießen, Wetzsteing.81 Illuges braves Mübchr« in kleinen HauShalt nach Elberfeld gesucht Näh Gießen, Hundsgaffe 4 Julius Hahn, früher Schüler von Dr. Jvoch'r Konfervatorin» in AranKfnrt a. M. Meine Wohnung befindet fich von heute an 2796 Vertreter: 2789 Martin Dörr, Schlosaermeister, Giessen. Heute, Freitag, abends präeiS 8 Uhrr Große Extra-Vorstellung mit ganz neuen Abwechslungen. Bum zweitenMale: Kroßes Kreis-Amateur - Reiten. Grosser Blnrkampf ’M ^irrkaner Master Schemps und zwei hiesigen Herren. Norsllhrullg der bkst dlksstertea Schul' lllld Frkiheitspfttde. 8um Schluß: Komisch-b umorlstUche Pantomime. Morgen, Samstagabend präzis 8 Uhrr 2794 Nach dreijähriger Thätigkeii als Assistenzarzt — Universitäts- Frauenklinik Giessen and Städt. St. Rochus- Hospital in Mainz — habe ich mich mit dem heutigen Tage in Hangen als praktischer Arzt junges Mädchen mit guten Zeugnissen sucht für sofort Stelle als Verkäuferin Offerten unt 8 8 2719 an d Exped. erbeten. Todes-Anzeige. 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