Mark Wellung '**«« Sttttu. pf »K *Ä?Ä»* d6Nn* ^6 Uhr: e* Säglerl SSlJWmÄ" hrling ”>*■ 7,6i • Katz, JWniiuM, !5^±JWwi WW» Wen- uwdterimini i Wn» Sri)« bauet* * ta «ufMt .hi™ s)ame in der Ansnliauna !n und Taillen gründlij lL , 2740 «oviaauö «ochst. fmäöien ober eine Frau L Sleinllrahe 10, II. )n kl.Famtte Vtädlhm ii etwas kochen kann und juUm haust gedient Hal. »Dr. rsmmerka-, Micestratze Sb, ~Stn junges Mädchen für auSarbeit, das daS Ä5fa 'nen kann, gesucht. l Petri, Alicestraße 1». Ein junges Mwen lagt« licht. -i'Uüabt st. Sin braves, tuchngeS Mit wird zum 1. Mi len Lohn gejucht von f. Dr. Bindetvald, Echiüechabe 2«. :tml. Lauffrau auf 1 bis Ekd. ges. Ludwiastr. 8, Ul EelAL itt KttM Sb *» "Ä äciSM*’ >4A^* -vw> Thetno-. - ’Ä'Ä» t Itt) ♦ enr Vorhand. Vrrtrewng. in affen Arerjen der Re- a gut etugesührt., vtxmöf. reitete gute, verdienPE nur seiner Firmen. Deff. evll. eibölig, fetten P°M m Saufe mit selbständig« -ür dauernd zu ikbernehM. fferten unier t 01844 an i^iiion diese? Slalles erb. ’**L—-rTT^hen M Nr. 86 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Samstag 13. April 1901 Srsch<1l»t täglich mtt Äuinabw M Montag». Wv thefrtner LamilleW. Mittel werden dem Km Mgrr m Wechsel mit „Hess. W*w4rt" und „Blätter NkM Volkskunde" wer« tee( Mchrntlich bwylegt. ■ «nUe »o« Vnie 1 gen ge kt ■e**tti«9e rat den MtenWe X«| tr|<6einenben Rmmk Hl »ene 10 llht lMa«#«Hee und 8tu8(eew tmInnen Nnjelacn für d«G» Gletzenet Auzeioer entgwe. Beilenpreto lokal 1» Wfc, auewärtl SO Psg. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen saag Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Betr.: Den Forst- und Jagdschutz. Da die bestehenden Forst, und jagdpolizeilicheu Straf« Hestimmuvgen §§ 368 Z. 9 und 11, 361 Z. 9 R.-St.-G. B. Art. 25 unv 34 Jagdstrafgesetzbuchs vielfach nicht beachtet werden, machen wir darauf aufmerksam, daß an die Polizei organe Weisung ergangen ist, alle Zuwiderhandlungen uu «achsichtlich zur Anzeige zu bringen; insbesondere weise» wir -arauf hin, daß es verboten ist: Schonungen, die mit einer Einfriedigung versehen find, oder deren Betreten durch Warnungsabzeichen untersagt ist, %u betreten; Hunde in fremdem Jagdgebiet außerhalb der erlaubten Verbindungswege über 100 Schritte von diesen »entfernt, frei herumlaufeu zu lasten; Anstalten für die Wildfütteruug, Fallen oder andere Werkzeuge zum Fangen von Raubzeug rechtswidrig zu beschädigen; Vbafc ferner straffällig wird, wer Kinder oder andere unter seiner Gewalt stehende Personen, welche seiner Aufficht unter« ^eben sind und zu seiner HanSgenoffenschaft gehören, von der Begehung strafbarer Verletzungen der Gesetze zum Schutze der Forsten, der Feldfrüchte, der Jagd oder der Fischerei ab« ,zuhalten unterläßt." Gießenden 9. April 1901. Grvßherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Gießen, den 9. April 1901. Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen »au die Grofth. Bürgermeistereien, Polizeibehörden und Gendarmerien des Kreises. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung beauftragen wir Sie, Uebertretungen der erwähnten Art zur Anzeige zu bringen. Soweit Ihnen Feldschützen und Poli zetdieuer unterstellt find, wollen Sie dieselben entsprechend bedeuten. v. Bechtold. Bekanntmachung, Betx.: Gesuch des Johannes Häuser XIII. zu Klein-Linden um Genehmigung zur Errichtung einer Schlächterei. Johannes Häuser XIII. von Klein-Linden beabsichtigt auf dem Grundstück Flur I Nr. 536%0 der Gemarkung Klein Linden eine Schlächterei zu errichten. Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erscheinen dieses in der Darmstädter Zeitung und dem Gießener Anzeiger an gerechnet auf dem Bureau der Großh Bürgermeisterei Klein-Linden zur Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Meldung des AuSschlusteS bei Großh. Bürgermeisterei Klein- Linden vorzubringen. Gießen, den 2. April 1901. Großhrrzogliches Kreisamt Gießen. I. B : Dr. HeinrichS. Bekanntmachung. Montag, 21. ds., nachmittags i/,4 Nhr wird Großh. Direktor Dr. v. Peter von Friedberg in Muschevheim im Lokale von K. Roth einen Vortrag über „Feldbereinigung und Anwendung künstlicher Düngemittel" halten, wozu ich jedermann, der sich dafür inte r cf fiert, freundlichst einlade. Die Herren Bürgermeister von Muschenheim und der Nachbarorte ersuche ich um Bekannt machung im Orte. Gießen, den 10. April 1901. Der Direktor des landwirtschaftlichen Bezirksvereins, v. Bechtold. Bekanntmachung. Im Hinblick auf die bevorstehenden Gießener Viehmärkte bringen wir die von uns unternt 2S. März 1900 /Gießener Anzeiger Nr. 78) getroffenen Anordnungen nad>- ftehend wiederholt zur Kenntnis der Beteiligten. Gießen, den 10. April 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. § 1. Alles zu den Viehmärkten in Gießen aufgetvieSene Klauenvieh (Rindvieh und Schweine) wird beim Marktein- igana kreisveterinärärztlich untersucht und nur zugelassen, wenn es seuchenfrei befunden worden ist. § 9. Tie Gastställe und Ställe von Viehhändlern in Dießen, Heuchelheim und Wieseck werden der vetemnär- trztlichen AufsiM unterstellt. § 3. Vieh, welches an den Markttagen und an den vier vorhergehenden Tagen in den Bezirk der Gemarkungen Gießen, Wieseck und Heuchelheim eingebracht und daselbst eingestellt wird, muß an dem ersten Standort mindestens 7 Tage lang verbleiben und darf ihn innerhalb der nächsten 14 Tage nach Ablauf der siebentägigen Quarantäne nur verlassen, wenn es nach dem Zeugnis des Großh. Kreis- veterinärarztes keine seuchenverdächtigen Erscheinungen gezeigt (jat. Von dieser Quarantänepflicht ist das Vieh nur dann befreit, wenn es auf den Marft gebrackst und der tierärztlichen Untersuchung daselbst unterworfen wird. Alle Tiere, die vom vierten Tage vor dem Markt bis zum letzten Markttag eingestellt werden, sind sofort vom Eigentümer oder Begleiter der Tiere der Ortspolizeibehörde und von dieser vem Großh. Kreisveterinäramt anzumelden; in gleicher Weise ist der Besitzer des Stalles zur Anmeldung verpflichtet und verantwortlich. § 4. Das Handeln auf Straßen und Plätzen der Stadt Gießen, der Orte Wieseck und Heuchelheim ist verboten. § 5. Vieh aus Gemarkungen, in welchen die Seuche herrscht, darf nicht aufgetrieben werden und wird nickst zugelassen. § 6. Zuwiderhandlungen werden auf Grund des § 328 des Reichs straf gesetzbuchB und § 66 Abs. 4 des Reichsvieh-- seucheilgesetzes bestraft.___________________________________________ Bekanntmachung. Die Proviuzialfohleuweide bei Merlan. Ter Weidebetrieb auf der genannten Anstalt beginnt in diesem Jahre am 1. Juni. Die Fohlen müssen an diesem Tage zwischen 10 und 2 Uhr mittags daselbst mit gezeichneter Halfter und Kette, sowie mit Gesundheitsschein der betr. Großherzogl. Bürgermeisterei, oder eines approbierten Tierarztes abgeliefert werden. Die Weidezeit dauert bis gegen Ende September je nach den Witterungsperhältnissen dieses Monats. Die Fohlen erhalten neben dem Weidefutter auf circa 34 Hektaren Waldfläche, wozu jetzt noch ca. 2 Hektar freies Gelände einbezogen worden ist, jeden Morgen vor Austrieb 4 Pfund Heu, abends 3 Pfund Hafer, sodann Grünfutter von Kleegras ev. Wickftltter auf die Raufen. Jeder Besitzer kann jedoch Haferzusatz in Natur oder durch Bezahlung geben lassen. Tas Weidegeld für die bezeichnete Zeit von 4 Monaten beträgt pro Fohlen 55 Mark und muß die Hälfte beim Antrieb, die andere Hälfte vor dem 1. August an den Rechner' des landw. Vereins für die Provinz Ober Hessen: Herrn Stadtrechner Schreiner in Laubach, bezahlt werden. Tie Besitzer der Fohlen können ihre Tiere wegen begründeter Verhältnisse au jeder Zeit zurücknehmen und bezahlen dann nur für die entsprechende Weidezeit. Kranke und bösartige Tiere, sowie über eineinviertel Jahr alte Hengste, welche die anderen Tiere stören, werden ausgeschlossen. Die Aufsicht über die Anstalt führt .eine von dem Provinzialverein ernannte Kommission, bestellend aus den Herren Oberverwalter Beilstein-Laubach Gutsbesitzer Müller-Neuhof bei Lang-Göns und Mühlenbesitzer Zimmer sen.- Binamühle bei Lauter, von welchen Herren auch sonstige Auskunft erteilt wird. Anmeldungen sind schriftlich gleichfalls an diese Herren, oder an die Geschäftsstelle des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen in Alsfeld, zu richten. Hardt-Hof, den 4. April 1901. Ter Präsident jdes landw. Vereins für die Provinz Oberhessen. Schien ke. Wiederbeginn der Reichstagssesfion. Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 10. April: Die Zeit ist nahe, da der „Parlamentskoffer" aus seiner beschaulichen Ruhe hervorgeholt zu werden pflegt. Die Er- wählten des Volkes gedenken wieder der Reichshauptstadt, wo sic in wenigen Tagen zu reger Thäligkeit versammelt sein werden. Zuerst die Herren vom Reichstag. Wenn sie mit dem ihrer harrenden Arbeitspensum bis Pfingsten fertig werden wollen, müßten zum mindesten fünf- bis sechsstündige Sitzungen an der Tagesordnung sein. In der letzten Zeit vor den Osterferien saßen die Reichsboten unentwegt sieben Stunden zusammen, doch nur ein einziges Mal in beschlußfähiger Zahl. In Bezug auf letzteren Mißstand ist es in ^er wärmeren Jahreszeit erfahrungsgemäß noch schlechter bestellt, sodaß die „Obstruktion" bann leichteres Spiel hat. Doch die Anwendung dieser parlamentarischen ultima ratio ist für die den Reichstag zunächst beschäftigenden Gesetz, entwürfe nicht zu besorgen. Die zweite Lesung des Urheber- und Verlagsrechts wird eine seltene Einmütigkeit unter den Fraktionen erkennen laffen in dem Sinne der Gewährung erweiterten Schutzes an die Autoren. Diese Materie, insbesondere die Frage der freien Uebertragbarkeit des Verlagsrechts, war viel umstritten. Man darf sagen, daß es der Reichstagskommission gelungen ist, einen Mittelweg zu finden, auf dem sich hoffentlich Regierung und Parlament zusammenfinden werden. Auch der größere Schutz der Zeitungsbeiträge wird endlich Gesetzeskraft erlangen. Die Entwürfe über die privaten Versicherungs- Unternehmungen, die Unfallfürsorge im Heere, die in zweiter und dritter Lesung noch zu erörtern find, dürften fich schneller erled gcn laffen. Die lebhaft umst'ittenen Weingesetze und der dickbändige Entwurf der neuen Seemannsordnung hingegen werden noch längere Erörterungen zeitigen. Neu in Angriff zu nehmen find die Vorlagen betr. die Versorgung der Kriegsinvaliden, die Regelung der Branntweinsteuer und hdd Süßstoffgesetz. Der Garantie - Vertrag zwischen dem Reich und dem Großbanken Konsortium über den Bau der ostaftikanischen Bahn kann leicht für diese Session ins Waffer fallen. Cs sind bis in die Reihen der Konservativen hinein Zweifel vorhanden, ob ein derartiger Vertrag für das Reich vorteilhaft fein werde. Der Wunsch, die Erledigung der Angelegenheit noch weiter zu vertagen, dürste vorherrschend sein. Immerhin wird daS Für und Wider sorgfältig erwogen werden. Rechnet man die noch unerledigten Initiativanträge und Petitionen hinzu, so ergibt fich ein stattliches Arbeitspensum. Und noch ist der „Kern und Stern" der Sesfion, der Zolltarif, unberücksichtigt, weil nach wie vor völlige Uu- gewißheit herrscht über den Zeitpunkt des Erscheinens. Bon agrarischer Seite wird mit wachsender Energie gefordert, diese landwirtschaftliche Lebensfrage mit Beschleunigung der Lösung entgegenzuführen. Von Ueberstürzung könne jetzt keine Rede mehr fein, zum mindesten müsse der Zolltarif, entrourf beim Wiederzusammentritt des Reichstags dem Bundesrat vorliegen. Nun hat aber noch nicht einmal das preußische StaatSminifterium über den Entwurf Beschluß gefaßt, während andererseits verschiedene Bundesregierungen vertraulich erklärt haben, sie könnten bei allem Entgegenkommen gegen die Wünsche des Reichskanzlers — auf Beschleunigung — mit Rücksicht auf ihre besonderen Landes- interessen von einer genauesten, also zeitraubenden Prüfung des Entwurfs nicht Abstand nehmen. Kommt aber der Zolltarif doch noch, dann würde diese Sommertagung zu den intereffantesten und bewegtesten des Reichsparlaments zählen. Als Seitenstück im preußischen Landtag der Kampf um die Kanäle. Polttische Tagesschau. Heber die Schulreformvirhaudluugeu der Berliner Schulkonferenz im Juni v. I. teilt die „Kreuzztg." nach den jetzt erschienenen „Verhandlungen über Fragen des höheren Uu- lcrrichtS" mit: „Diesmal wurde die Frage: „In welchen Beziehungen erscheint eine Umgestaltung deS Berechtigungswesens nötig" vorangestellt, und nachdem der Kultusminister erörtert hatte, wie zum Zweck weiterer Verbreitung „realistischen Wissens" entweder das Gymnasium mit mehr derartigem Unterrichtsstoff zn beladen sei oder die mod-rnen neunklassigen Anstalten eine Erweiterung ihrer Berechtigungen erfahren müßten, nachdem ferner Geheimrat Hintzpeter in einem Rüäblick auf die Dezemberkonferenz von 1890 seine Ueberzeugung ausgesprochen hatte, daß entweder im Gymnasium der klassische Unterricht noch weiter beschnitten oder daS sogenannte Gymnasialmonopol aufgehoben werden müffe, begründete der ministerielle Referent über die Berechtigungsfrage, Geheimer Ober-Regierungsrat Schmidt, folgende These, die natürlich nach Tendenz und Fassung als vom Ministerium gebilligt angesehen werden muß: „Bezüglich des Berechtigungswesens ist darauf Bedacht zu nehmen, daß die Realgymnasien und Oberrealschulen den Gymnasien insofern völlig gleichgestellt werden, als es sich um Studien über Berufszweige handelt, welche nur die allgemeine wissenschaftliche Vorbildung und keine darüber hinausgehenden Spezialkenntniffe in einzelnen Fächern voraussetzen. — Insoweit sich das bei gewissen Studien und Berufszweigen anders verhält, ist der Nachweis der erforderlichen Spezialkenntniffe, wenn dieselben nicht auf der Schule (gleichviel ob Gymnasium, Realgymnasium ober Oberrealschule) erworben sind, besonders und zwar in der Regel durch eine Bescheinigung über den erfolgreichen Besuch von Vorkursen auf der Universität oder der je nach Verschiedenheit der Fächer in B-tracht kommenden sonstigen Hochschule zu führen." In der Debatte wurden nun von den verschiedensten Setten erklärt, daß in der That die Realgymnasien und Dbetreafe schulen den Gymnasien in Bezug auf die allgemeine wissenschaftliche «or- bübung gleichgestellt werden sollten, aber den hochfiiegenden Hoffnungen, die der Professor der Elektromechanik an der Charlottenburger Hochschule Slaby an die Erklärung der Gleichwertigkeit aller neunjährigen höheren Schulen knüpfte, wurde von anderer Seite (Dr. Kropatscheck) starker Zweifel entgegengesetzt und die Meinung ausgesprochen, daß diese ßr- klärung fich mehr durch eine vorhandene Notlage al« durch rationelle Erwägung begründen lasse. Und ob wirklich der Satz von der Gleichstellung ohne jede Ausnahme, in Bezug auf alle Berufsartm und alle drei Anstaltsgattungen, ausgesprochen werden sollte, darüber waren die Versammelten doch nicht einig. Professor Harnack, der auch an Theologen, die ihre Vorbildung an Oberrealschulen empfangen hatten, keinen Anstoß nahm, da diese Erscheinung nur ganz ausnahmsweise bei tiefem inneren Drange vorkommen werde, welcher für ein allmähliches, gründliches Nachholen aller notwendigen Grundlagen des theologischen Studiums Gewähr leiste. — Harnack erklärte sein starkes Bedenken gegen die Zulassung von Realgymnasial-, und Oberrealschul-Lbiturienten zum juristischen Studium und Berus, da diese ßtudiosi jaris zwar das notwendigste Maß von Spezialkenntniffen durch ein« bis zweijähriges Studium des Lateinischen und Griechischen erwerben könnten, aber nimmermehr die eigentümliche Art von langsam und stetig angeeigneter humanistischer Sil- düng, die das Gymnasium gebe, und die für juristische Berussthätigkeit die zweckmäßigste Grundlage sei. Schließlich wurde folgende von Harnack vorgeschlagene Resolution angenommen: „Wer die Reifeprüfung einer neunklassigen Anstalt bestanden hat, hat damit die Berechtigung zum Studium an den Hochschulen und zu den entsprechenden Berufszweigen für sämtliche Fächer erworben. Da aber die drei neunklassigen Anstalten in Hinsicht auf Spezialkenntniffe und auf die Art der Gesamtbildung in verschiedener Weise für die verschiedenen Berufszweige vorbereiten, so ist in Bezug auf jedes Studium die geeignetste Anstarr ausdrücklich zu bezeichnen. Ist eine andere gewählt worden, so hat eme ausreichende Ergänzung durch Besuch von Vorkursen auf der H chlch oder in sonst geeigneter Weise zu erfolgen. Drese wirb fflr lebet Fach durch besondere Anordnung bestimmt.^ Unkten behandelt, zunächst der Fall Tesche. Der Kauf. »» , v*■ / _ r X — a« . 2 Cü X* «“Ix t X > I A A \ i rtx wt die Chöre in einer Empfehlung als leicht bezeichnet werden, so machen ße, wenn sie schön und rein vorgetragen werden sollen, einem Sängerchor auf dem Lande in ihrer moderne« Art viel Schwierigkeit. Es freut uns, konstatieren zu können, daß der Beuerner, ca. 60 Mitglieder zählende Kirchengesang. verein sich seiner Aufgabe ganz gewachsen zeigte, und insbesondere den ersten und letzten (schwierigen) Chor vortrefflich zur Wiedergabe brachte. Wenn man bedenkt, daß der Beu- erner Verein von dem Grundsätze ausgeht, alles möglichst nur mit eigenen Kräften auszuführen, so verdienen auch Aus Statt und Kund. Gießen, den 12. April 1901 ** Person aln achrichten. Der Großherzog ernannte den ständigen Hilfsarbeiter im Ministerium des Schimmel untersucht und mit dem Befunde „Erweiterungen der Blutadern und Herzfehler" abgewiesen. Am 26. Juni 1895 wurde er bei der Aushebung in Suhl abermals von Tr. Schimmel untersucht und wegen Herzfehlers ausgemustert. — Der Fall Stöcker umfaßt Vater und zwei Söhne. Vorsitzender: Wie sind Sie nach Erfurt gekommen? Adolf Stöcker: Ich reise viel und mein Vater sagte, wenn ich auswärts mustern lassen könnte, könnte ich die Reise nach Solingen sparen. Bors.: Das ist merkwürdig, Sie gehen von Solingen nach Erfurt und werden da wegen eines bis dahin unentdeckt gebliebenen Herzfehlers frei. Wer hat Sie abgemeldet? Stöcker: Mein Vater. Der zweite Sohn, Kaufmann Karl Rudolf Stöcker aus Gräfrath, wurde 1893 wegen „mäßiger Ausdehnung des Herzens" vom Füsilier-Regiment Nr. 39 entlassen und in demselben Jahre v2zvv^ M t...... ~ ....... beim Oberersatzgeschäft der Ersatzreserve überwiesen. DerISttakennenbaubehörde"für d'cn ^südlichen"Öd"enwald üntcie Vater, Fabrikant Karl Wützelm Stocker aus Grafrath, be- Beleihung des Amtstitels „Bauassistent". streitet wre )eine beiden Sohne rede Freimachung. — Im > war« w,irden 2191 Fall Zimmermann fragt der Vorsitzende: Wollten Sie Oesfevlliche Lesehalle. Im Marz wuro u gerne dienen? Zimmermann: Das nicht. Bors.: Wie kamen!Bände auSgeliehen. Davon kommen auf: Illustrierte Zett- Sie nach Erfurt? Zimmermann: Ich. reise viel und be-! schriften 619, Erzählende Litteratur 988, VerSdtchtungeu 24, suchte in der dortigen Gegend Kundschaften. Dors.: Sie Jugendschriften, Märchen, Sagen 318, Kulturgeschichte 23, meinen also, wenn Sie als Militärpflichtiger auf Reisen I Litteraturgeschichte 13, Länder- und Völkerkunde 40, Geschichte sind, werden Sie von selbü überall an- und abgemeldet.! und Biographieen 62, Naturwissenschaft, Technologie* 59, Wenn jemand Geschäftsreisen macht, meldet er sich dann Seewesen 21, Gesundheitslehre 6, Staatswissenschaft 14, bei der Polizei für em paar Wochen ab? Z.: Ja. Vors.: fremdsprachliche Litteratur 4 Bände. ES wurden verliehen an Tas ist mir neu. Der Vater, Fnlenfabrikant Karl Robert Handwerksmeister 340, akademisch Gebildete 49, Zimmermann aus Wermelskirchen, leugnet wre fern Sohn! 904 m t »q Nnterbeamte 119 Techniker jede Freimacherei. - Auch im Falle Evert stellen Vater und Kausteut! 284 Beamte 29 , Unterbeamte 119W» Sohen dasselbe in Abrede. - Tie folgenden Falle lassen ^"ftsetzer 135, ^berter,Taglohner58, Diener,«Kellner sich kürzer fassen, da sie den vorausgehenden rn vielen! 118, Lehrlinge, Gehilfen 284, Studenten 70, Rentner 9, zu- Punkten gleichen. Handlungsgehilfe Paul Weyersberg sammen 1495 Bände; an Frauen: Ehefrauen, Witwen,, aus Höhscheid wurde 1896 beim Oberersatzgeschäft Halber- ältere Unverheiratete 250, Gewerbetreibende 115, Dienst» habt, Arzt Tr. Schimmel, wegen Herzfehlers als dauernd mädchen, Lauffrauen 36, Arbeiterinnen 74, Beamtinnen 20, untauglich erklärt. Weyersberg wie sein Vater, der Feder- Pflegerinnen 19, junge Mädchen, Lehrmädchen 182, zusammen messerfabrikant Gustav Weyersberg aus Höhscheid, leugnen 159g Bände. Nach auswärts kamen 98 Bände. jede Freimacherei. Ter Klempner Albert S t e r n aus Essen m whriT Di- Äufführuna von Rob wurde 1896 in Eharlottenburg zur Infanterie gemustert Beuern, 10. «prtl. ®te 9 . und beim Oberersatzgeschäft in Halberstadt, Arzt Dr. Schwalm« Oratorium ^du Jünglmg zu Nam am 1. Oster Schimmel, der Ersatzreserve überwiesen. Stern hat ab-1 tage in der Kirche fand em gefülltes Gotteshaus. Obgleich !wechselnd geleugnet, teilweise gestanden und wieder ge-k" — f" '' /c“*k'c‘cr ~re r“‘x* ***** leugnet. Sein Vater, der Klempnermeister Meyer Stern aus Essen, stellt jede Beteiligung an Freimacherei in Ab-^ |rede. Ter Landwirt Karl Eicken scheidt aus Kray meldete nid) am 12. Mai 1896 als Einjähriger beim Kürassier-Re- I giment Nr. 4 in Münster, wurde von Tr. Lindemann unter* I sucht und mit dem Befunde „Nach Attest des Geheimrats !Tr. Mooren Hemeralopie (Nachtblindheit); für jetzt dienst- I unbrauchbar" abgewiesen. Am 1. Juni 1896 stellte er sich beim Oberersatzgeschäft in Bochum, Arzt Tr. Schimmel, für dauernd untauglich erklärt. Er und sein Vater, Wer§- zeugfabrikant Albert Hufschmidt aus Remscheid, sind geständig und haben auch bei Baumann ihren Platz erhalten. Baumann erklärt: Ich habe mit Hufschmidt nie etwas derartiges zu thun gehabt. Ich habe Hufschmidt nie nach Bochum geschickt. Ich habe nie von Hufschmidt Geld bekommen. Ich glaube soviel Menschenkenntnis zu haben, um den jüngeren Hufschmidt für verrückt zu halten, das wird man mir zugeben. Vors.: Es ist immer besser, nicht richtig im Kopfe, als ein Verbrecher zu sein. — Der letzte Fall wird wieder geleugnet. Es handelt sich um Vater und zwei Söhne. Ter Handlungsgehilfe Ernst Wester aus Ohligs war 1897 in Solingen zur Fußartillerie ausgehoben worden. Beim Oberersatzgeschäft in Hagen, Arzt Tr. Schimmel, wurde er dem Landsturm überwiesen. Sein Bruder, der Handlungsgehilfe Franz Wester aus Ohligs, meldete sich 1895 als Einjähriger bei den Kürassieren in Münster und wurde von Tr. Lirrdemann als untauglich erklärt. Beide, wie ihr Vater, Fabrikant August Wester aus Ohligs, bestreiten jede Freimacherei. Tie Anklage weist 15 Fälle der Bestechung und der Freimacherei dem Baumann und vier der Witwe Tieckhoff zu. mann, er hat gelogen bis an sein Ende? Wollen Sie das! oder wollen Sie für die Jahre, die Sie noch auf Erden zu leben haben, Ihr Gewissen erleichtern und ein reuiges, Geständnis ablegen? Ueberlegen Sie sich das. Jetzt frage I ich Sie: Bekennen Sie sich schuldig in den einen oder! allen Fällen? Baumann: Nein. Vors.: Geben Sie nicht zu, einem jungen Manne auf. verbotene Weise geholfen zu haben, daß er militärfrei wird? B.: Nein. Vors.: Machen Sie keinen Unterschied zwischen Leuten, die hier sind, und andern Leuten, bei denen die Fälle verjährt, sind? B.: Nein. Ich habe bei der Untersuchung gesagt: ich habe nur Rat gegeben, und da habe ich gewußt,! daß der Mann einen Fehler hat oder nicht an den Platz paßt. Ich bin selbst vier Jahre Soldat gewesen und konnte das sehen. Vors.: Haben Sie sich nicht dafür bezahlen lassen? B.: Nein. Vors.: Von keinem haben Sie Geld bekommen? B.: Nein. Vors.: Sie werden die Folgen dieses Ihres Verhaltens zu tragen haben. Schon 1872 haben Sie zu Militärpflichtigen gesagt, Sie hätten Beziehungen! zu Militärärzten, und haben Geld dafür genommen. B: Ich habe niemals Beziehungen zu Militärärzten gehabt, und niemals Geld dafür empfangen. Vors.: Wo haben Sie den Ernst Dieckhoff kennen gelernt? B.: 1884 in Bochum auf dem Pferdemarkt. Vors.: Was hatten Sie da zu thun? B.: Ich habe das Pferd gekauft. Vors.: Tieckhofs soll dasselbe Gewerbe getrieben haben, dessen Sie heute angeklagt sind. B.: Tas weiß ich nicht. Vors.: Mußten Sie nicht, als Sie Tieckhoff kennen lernten, daß dieser schon in Bochum drei Jahre Gefängnis wegen Freimacherei bekommen hatte? B.: Das wußte ich nicht.! Ich habe mit Dieckhoff nie über Militärangelegenheiten gesprochen. Vors.: Geben Sie zu, daß Sie mit Militärärzten irgend einmal Beziehungen hatten? B.: Niemals. Vors.: Haben Sie auch nicht zu anderen Leuten gesagt, Sie ständen mit Militärärzten in Verbindung? B.: Nein, niemals. Vors.: Sie stellen also das alles in Abrede und sagen, Sie hätten höchstens einem oder dem anderen | nicht mehr als einen guten Rat gegeben. — Der Vorsitzende wendet sich nunmehr zu der Witwe Dieckhoff: ©ie sollen dem Baumann geholfen und dann auch in vier Fällen selbständig sich der Freimacherei schuldig gemacht haben. D.: Ich habe nie so etwas gethan, niemals. Vors.: Auch nicht im Falle Kirchhoff? Kirchhoff soll durch Sie zu Militärärzten dirigiert worden sein. D.: Ich kenne gar keinen Kirchhoff. Nur aus den Akten meines Mannes habe ich den Namen eines Kirchhoff erfahren. Das -muß aber ein alter Mann fein. Bors.: ---------— — D-----........ - , .. Wußten Sie nicht, daß Ihr Mann mit Gefängnis wegen der Oberersatzkommission in Wernigerode, zu der Dr. Freimacherei bestraft worden ist? D.: Das habe ich ge- Schimmel gehörte, und wurde wegen Herzfehlers für — ... , - lesen. Vors.: Ist Baumann nicht mit dem Ansinnen an dauernd unbrauchbar erklärt. Hier bemerkt der Vorsitzende, sämtliche Solofänger volles Lob, vor allem ole «sopran- Sie herangetreten, ihm behülflich zu fein? D.: Nein, der Vater Eickenscheidts fei in eine Freimacherei verwickelt sängerin und der Bassist. Man kann nur staunen vor der Er hat mit mir vielleicht einmal davon gesprochen, daß! gewesen, und ein Bruder Eickensck-eidtS habe sich Ende ber I gj^e/ foic sich bet verdiente Dirigent deS BereinS mit der ein Bekannter besser daran wäre, wenn er statt da dort 70er Jahre der Freimacherei verdächtig gemacht. Eicken- (g^buna foiefcr Solopartieen giebt. Harmonium und ein fei. (Die Angeklagte stellt im einzelnen jede Schuld bei scheidt nimmt beide in Schutz und bestreitet auch für sich Orchester begleiteten die Chor- und Einzelgesänge,, allen chr zur Last gelegten Fällen in Abrede und behauptet, jede Schuld. Ter Landwirt Johann Wilhelm Hußm annl , « . Vosaunenckor die Gemeindeaesänae begleitet» dte melften Falle erst aus den Akten kennen gelernt zu aus Kray meldete sich 1895 als Einjähriger beim Feld- , „„HhrcApnhp die ftcicr emleitete und auS- haben.) Vors.: Sie sollen eine umfangreiche Korrespou- artillerie-Regiment Nr. 4 in Magdeburg, wurde von Dr. und durch entsprechende StücktE"ttte un US denz geführt haben? T.-. Tas ist nick>t wahr. Vors.: Schimmel untersucht und wegen Spitzenkatarrh abge-!klingen ließ. An demselben Tage wurde auch tn Burr- Seit wann wohnen Sie in Elberfeld mit Baumann zu-!wiesen Er stellt Freimacherei in Abrede. Auch der Laud-lhardSfelden daS gleiche Oratorium von dem dortigen sammen? T.: Seit Oktober 1898. Vors.: Sind Sie auch wirt Franz L>einrich Kirchhofs aus Rüttenscheid meldete Kirchengesangverciu aufgeführt. Ein seltenes Zusammen- rnit Baumann verreist? D.. Jawohl, einen Tag über,! sich 1896 als Einjähriger beim Feldartillerie-Regiment Treffen, daß 2 Gesangvereine, die nur 1 f/2 Stunden von aber nicht länger. Vors.: Was hat Sie an Baumann ge- l Nr. 4 in Magdeburg und wurde von Tr. S ch i m m e l megeu | efnanber entfernt sind, dasselbe größere Werk wiedergebcnk kettet? T.: Das kann ich nicht sagen. Vors.: Sie sollen!Schwerhörigkeit für untauglich erklärt, ebenso der Stauf*Idoch viele Kirckenaesanavereine ans dem Lande dem das Geschäft Ihres Mannes mit Baumann fortgesetzt haben? mann Alexander Wüster Ls Cronenberg. Wüsters Vater,Werke 5>.: Man sagt fo vieles, was mcht wahr ckt. der Fabritant Julins Wüster ans Cronenberg, bestreitet wie 8°,g-b°n-° Beispiel- m der »uMYnlNg gr°s-r-r wer» Es werden nun die einzelnen Falle nach allgemeinen I sein Sohn jede Freimacherei. folgen! Die Früchte zeigten sich gleich in der regeren «n Punkten behandelt, zunächst der Fall Tesche Ler Kauf* Ter Kluppenschmied Hermann L>ufschmidt aus Rem-!teilnahme der Mitglieder, auch in ihrer wachsenden Ljayt. mann Karl Wilhelm Tesche aus Remscheid meldete sich am! scheid, der zur Infanterie ausgehoben mar, wurde 1897 s Wie dankbar die Gemeinden sind, beweist die große »nziey- Jnnem Regierunasrat Tr. Karl U s i n g e r zum Vortragenden Rat im Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, mit dem Amtstitel al5* „Oberregierungsrat", den Lehramtsassessor Eduard Decker aus Heubach zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Lauterbach, den Lehramtsassessor Otto Weißgerber aus Angersbach zum Oberlehrer an ber höheren Bürgerschule zu Dieburg, ben Lehramtsassessor Georg Wißmann aus Tarmstabt zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Langen, ben Lehramtsassessor Dr. Wilhelm L o o s. aus Gießen zum Oberlehrer an ber höheren Bürgerschule zu Wörrstabt unb zum Leiter dieser Anstalt mit dem Amtstitel „Rektor", ben Lehramtsassessor Dr. Wilhelm Wettermann aus Darmstabt zum Oberlehrer an ber höherer» Bürgerschule zu Grost-Gerau, ben Leyramtsassessor Dr. Gg. Krausmückler aus Zell (Kreis Alsfelb) zum Ober^ lehrer an ber höheren Bürgerschule zu Homberg unb zu:» Leiter dieser Anstalt mit dem Amtstitel „Rektor", dem Lehramtsassessor Ludwig Buxbaum aus Raunheim zürn Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Rüsselsheim und zum Leiter dieser Anstalt mit dem Amtstitel „Rektor", ben Lanbgestütsdiener in Pension Lubwig Lohr in Tarmstabt zum Kanzleidiener beim Großherzoglichen Minifteriumi des Jnrrern, den Kanzleigehilfen Vizewachtmeister Ludwig Bernhard aus Zwingenberg zum Kanzlisten bei ber Ober-Rechnungskammer, oen Schreibgehilfen bei dem Amtsgericht Butzbach Ernst Rumpf zum Schreibgehilfen bei bem Amtsgericht in Gießen, ben Forstassistenten Karl Urft ab t zu Darmstabt zum Oberförster unb Revisionsbeamten bei dem Forstvermessungs- und Taxationsbureau, den Forste assessor Wolf Kutsch aus Lich zum Forstassistenten, den Bauauffeheraspiranten Lubwig Ham mann aus Wolfskehlen zum Bureauassistenten bei dem Hybrograpbischen Bureau der Ministerialabteilung für Bauwesen unb die Finanzaspiranten Wilhelm M a r k o l f aus Darmstadt unS ! Heinrich Pfannmüller aus Homberg a. d. Ohm zu Buchhaltern bei der Hauptstaatskasse, ben Kreisstraßen- Imelfter Georg Häufel zu Michelstadt zum Assistenten ber fflhtrfrihrt Wililgrllklttisvas-Vrarrß 12. August 1893 als Einjähriger beim Kürassier-Regiment I -er W eioerlkioer SJk 4«j Münster, touTbe DDn Dr. Linbemann untersucht U. - !und wegen Herzleidens für untauglich befunben. Tesche Sohn r Elberfeld, 11. April. und Vater waren sck-on in bem Strucksdergschen Prozesse Der Angeklagte Baumann ist eine behäbige Gestalt mit! verwickelt, aber mangels jeher Belastung außer Verfolgung grauem Vollbart. Ernst, ja mürrisch unb etwas heftig gesetzt worden. Heute erklärte Tesche Sohn, ber unmittelbar antwortet er bem Vorsitzenben in kurzen Sätzen. Während neben Baumann au ber Spitze ber Anklagebänke sitzt: Ich der Vernehmung ber übrigen Angeklagten sitzt er an- bekenne mich schulbig, mit Baumann zu thun gehabt zu icheinenb teilnahmlos mit geschlossenen Augen da. Tie haben. Tie Korrespondenz mit Baumann hat mein Vater Witwe Tieckhoff ist eine stattliche Frau in der Mitte der geführt. — Kaufmann Karl Wilhelm Tesche ) en. aus vierziger Jahre. Mit größter Ruhe nimmt sie ihren Remscheid giebt zu, baß er mit Baumann in Verbrnbung Platz hinter Baumann in ber entgegengesetzten Ecke ein; getreten sei unb ihm Gelb gegeben habe. — Der Vorsitzende jede Verstänbigung zwischen beiben ist baburch vollstänbig hält Baumann biefe Geständnisse vor. Baumann erklärt ausgeschlossen. Sehr rasch und bestimmt giebt Witwe Dieckhoff! in heftiger Weise: Ich kenne bie beiben nicht. Ich habe auf alle Fragen Auskunft, unb jebes Vorhalten einer Schulb von ihnen nie Gelb erhalten. Ich kann mich überhaupt weist sie energisch in rasch sprubelnber Rede zurück. Bei nicht auf ben Namen Tesche besinnen. — Es folgt der Fall Beginn der allgemeinen Vernehmung richtet der V o r - l F e l b e. Der Fabrikant Heinrich Felde aus Remscheid- sitzende an Baiumann folgende Worte: „Ihr bis- 5)asten meldete sich am 4. August 1893 als Einjähriger beim heriges Verhalten war ein sehr eigenartiges. Sie wissen, Feldartillerie-Regiment Nr. 4 in Magdeburg, wurde von daß eine sehr große Menge von Beweisen gegen Sie vor- Tr. Schimmel untersucht und wegen Bruchanlage abgewiesen. liegt, die Sie dringend verdächtig machen, ja, überführen, Am 5. Juni stellte er sich bei der Oberersatzkommission in jungen Leuten gewerbsmäßig Beistand zur Freimachung Erfurt, wurde abermals von Tr. Schimmel unterjudyt geleistet zu haben. Sie wissen, daß junge Leute, die neben und mit demselben Befuiide wie in Magdeburg zum Land- Jhnen sitzen, und noch eine Reihe anderer erklärt haben: sturm geschrieben. Felde Sohn und Vater haben lange ihre! . Ja, wir haben dem Baumann Geld gegeben, und er hat Verbindung mit Baumann geleugnet, dann aber bekannt, uns Mittel und Wege gezeigt, wie wir frei kommen können. Sie haben Baumann 3000 Mark gezahlt. — Im Fall Gar- Das ist eine so große Anzahl Leute, die das sagen, daß schagen hatte der Drogist Albert Garschagen von Reckgar kein Grund vorhanden ist, daran zu zweifeln. Trotz- linghausen sich am 22. Februar 1896 als Einjähriger bei dem haben Sie in der Voruntersuchung nicht nur be- dem Feldartillerie-Regiment Nr. 4 in Magdeburg gemeldet, stritten, daß Sie diesen Leuten Beistand geleistet haben, wurde von Dr. Schimmel untersucht und mit dem Befördern Sie haben auch bezüglich dieser Leute gesagt, funde „Bruchanlaae beiderseits" abgewiesen. Am 20. Mai Sie kennen sie nichf. Wenn man sich nun vor Augen 1896 stellte er sich bei der Oberersatzkommission in Halberhält, wie Sie trotz dieser erdrückenden Macht von Be- stadt, wurde abermals von Dr. Schimmel untersucht und weisen leugnen, wie Sie trotzdem diese lange Unter- mit dem Befunde „ausgebildete Unterleibsbrüche" abge- fuchungshaft ertragen haben, ohne mit der Sprache her- wiesen. Garschagen hat nach anfänglichem Leugnen teilauszurücken, so muß man sich sagen: wie viel Schweres weise gestanden. Ter Vater dieses Angeklagten, Spezereimuß dieser Mann zu verheimlichen haben, der so leugnet I Warenhändler Albert Garschagen von Remscheid-Büchel, will Da giebt es nur eine Erklärung: Das ist der Baumann, von der Befreiung nichts wissen; er habe seinem Sohn der Beziehungen hat zu den großen Militärbefreiungs-! Geld gegeben für Kleider und um Schulden zu bezahlen, skandaleii der 70 er und 80 er Jahre; der Baumann, der! — Vorsitzender zu Baumann : Sie hören, daß hier immer Verbindung mit Militärbeamten gesucht hat, wird die gesagt wird, Sie hätten 3000 Mk. bekommen. Baumann: Tausendmarkscheine auf dem Tische dieser Beamten haben Ich habe schon dem Untersuchungsrichter erklärt, daß ich liegen lassen. Das wäre die Schlußfolgerung, die man Garschagen gar nicht gekannt habe. Ich habe von niemand daraus ziehen müßte. So viele Leute sind da in Mit-1 Geld bekommen. leidenschaft gezogen worden, die bis dahin ihre Ehre rein I Im Falle Schmidt bestreitet ber Kaufmann Ernst gehalten hatten. Heute ist festzustellen: Sinb biefe Leute! Emil Friebrich Schmibt aus Delstern, ben Baumann ge- wirklich so schulbig, ist ihre Ehre so befleckt? Deshalb fannt zu haben. Jetzt beginnen bie Fälle, in denen bie sollen biese Verhanblungen bazu beitragen, bie Schulbigen Anklage bestritten wirb. Die Geständigen sitzen bicht um herauszufinben unb bie Unschulbigen reinzuwaschen. Wenn Baumann herum, bie jebe Schulb Bestreitenben auf der Sie in Ihrer bisherigen Haltung fortfahren, bann muß anbern Seite bes Saales, Baumann gegenüber. Schmibt man die schlimmste Befürchtung hegen, baß bas, was melbete sich am 23. April 1895 als Einjähriger beim Felb- man vermutet, wahr ist. Sie stehen jetzt an einem Wende- artillerie-Regiment Nr. 4 in Magbeburg, würbe von Tr. punkte: Wollen Sie, daß *man von Ihnen sagen wirb: Das war ber große berüchtigte Militärfreimacher Bau- „ U, bie “i" bie ®! «.^injei* 11 fi-d-L-rbe« 1* @tir«ng< t wrlo««1" . von Da LÄditektion,! fluhrtnfto butt?*" -itKiiet unb bauernbt «nibtngabe W i«, jum Sotiel al» m ®i' ober nut o#”"'1 janbibattn hielt c. obetflen NtchtudthStd« stabt eine Ansprache ul fich ein gemeinsames später ein geselliges Zus -f- Grebenhain, SermutShain kam e nach der Lanzmufil zwi bei btntn einem ein Är: wntbe mb ärztliche H mußte. Die Sache tvi finden. 0 Lrainfelb, 11. hier in bem geräumge Oechler VII. Witwe bc Sängerbundes jt( bereitungen im Gange, teilnehmen. Man hi großes Fest für unse von F. Silckelt: „Auf Krmkfnrt a. M., Mineralwasserfab lammlmg ab, in tucl lauteten Wettbewerb bi »äffet angenommen a schon untersagt worben iMche- müjfc bei bin W Wässer seien n«r Fachingen. u. TL, der,brutschen Leber ^jährige Veneralver bericht mag hervorgehi auch im abgelaufenen iuftänbißtn behördliche i^en astikanifchen Sch «ersuche angestellt hat *!“ M bte ZraMpgrfl al« daß 8 ««bmaterialien auf btt " dir Ledenndufitie i Zolltariseniwurfs zu. Ä}» nU, to-*tol6in806 «rs» Jon ca. b!o7ejre?rt a dotel du und des leutiP* statt, w ^en den ?rnz °bli»-t iu ^iltiitf^ /chen - tze iinb5o ^nin9 freund» * !?^bern ^it hie| °“>beh eder orr Je Jbrem fn ä I9Qtorifrflo\9eteQc Allenz sjMortbj »fei anderer 1 (1) 1 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« Universitäts-Nachrichten. 2 2 2 1 (0 (1) (1) (1) 1 1 2 2 2 (1) 1 1 (1) 2 u) 2 den Schranken, z. B. Wirtshausverbot, unterstützt werden muß, und indem sie diese durch geistige Arbeit und Anregen zum weiteren Streben vor geisttötenden Vergnügungen in der arbeitsfreien Zeit etwas bewahrt, vor sittlichen Gefahren warnt und gegen falsche Lehren zu „Simplicissimus- hat durch eine Rundfrage eine Anzahl Gutachten berühmter Männer gesammelt, darunter die Namen der bedeutendsten Künstler unserer Zeit, von den Deutschen: BegaS, Kaulbach, Klinger, Leibl, Leiftikon, Lenbach, Stuck, Thomas von den Ausländern Duran, Meunier, Rodin, Stkinlen, Thanlow, Anders, Zorn. Von Schriftstelleruamen ftudeu wir neben den Deutschen viel berühmte Franzosen. Auch der Komponist Edward Grieg und der Nordpolfahrer Fridjof Nansen haben chre Meinung geäußert. Wir laste« hier einige der Urteile folgen, die ein allgemeines Internste drang die couragierte Dame in ein Tanzlokal in Topeka ein, bewaffnet mit einem Stoß von Exemplaren ihrer neuen Zeitung zur Bekämpfung des Alkohols. Bei ihrem Erscheinen gab es eine förmliche Panik unter den Tanzenden, weil man thätliche Angriffe fürchtete. Die neue Prophetin begnügte sich jedoch damit, eine Rede zu halten, folgenden Inhalts: „Vertreter der Jugend, ich bin entsetzt, euch in der Weise tanzen zu sehen. Ihr Jünglinge müßtet euch schämen, junge Mädchen so an euch zu drücken. Als ich jung war, tanzte ich nur QuadriNe, weil die Tanzenden sich dabei nicht zu berühren brauchen. Ich habe auch sol mit Negern getanzt und mich sehr gut dabei amüsiert, aber niemals ließ ich mich, durch einen jungen Mann in die Arme nehmen." Während dieser Anrede schwieg die Musik; als Frau Nation geendet hatte, wurde ein Tusch geblasen und die Dame verließ »vutschnaubend den Saal, um die Schale ihres Zorns über alle Passanten auszugießen, welche eine Zigarre oder Tabakspfeife im Munde hatten. Sie forderte die Leute auf, das Giftzeug wegzuwerfen, statt dessen blieS man ihr den Rauch in das Gesicht, denn die Bevölkerung > fängt nach-gerade an, sich über die puritanischen Anwandlungen der sonderbaren Heiligen luftig zu machen. * Fürstliche Raucher. König Edward VII. und + Grebenhain, 11. April. In dem benachbarten BermutShain kam eß gestern in einer Wirtschaft am Tage nach der Tanzmusik zwischen zwei Personen zu Thätlichkeiten, bei denen einem ein Arm zweimal aus dem Gelenk gezogen wurde und ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Die Sache wird «och ein gerichtliches Nachspiel finden. O Srainfeld, 11. April. Am 9. und 10, Juni findet hier in dem geräumigen Garten der Wirtschaft von Heinrich Oechler VII. Witwe baß Bundesfest des Vogelsberger Sängerbundes statt. Es find gegenwärtig schon Vorbereitungen im Gange, etwa 17 Vereine werden an der Feier teilnehmen. Man hofft bei günstiger Witterung auf ein großes Fest für unseren Vogelsberg. Daß Bundeßlied ist haben: Ich finde den Simplicissimus oft genial, oft frech, auch blödsinnig 1. Lebensjahr: 2.—16. Jahr: — 1 — 2 Jugend sittlich fördern, indem sie diese ihrem falschen Tanzen. Diesmal brauchte Frau Natron feine Zerstörungs-j Petersburg, 10. April. Hier starb S. L-manSki, ein b-r- Freiheitstriebe entgegen zur Unterordnung zwingt in und Werkzeuge, denn ihr bloßes Erscheinen wirkte auf die Opfer vorragender russischer Physiologe und Physiker. Lamansr« wuroe außerhalb der Schule, wobei sie von staatlich einzuführen-> ihres Fanatismus wie ein Platzregen. Nachts um 11 Uhr s geboren und begab fich, nachdem er 1864 lein omo Zusammen: Erwachsene: 1 — ersten also lauten: 1. Da die Förderung christlichen Volkslebens und intensive Förderung intellektueller Bildung keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig bedingen, sind die Freunde christlichen Volkslebens auch Freunde der Fortbildungsschule, die obligatorisch sei für alle, die nicht den Nachweis anderweitiger genügender Fortbildung erbringen. 2. Die obligatorische Fortbildungsschule kann bei weiser Beschränkung sowie zielbewußter Ausführung ihrer Lehraufgabe ihre Schüler wirtschaftlich fördern, damit diese ihrem Berufe gewachsen und vor Ausbeutern jeder Art sich hütend, eine in ihren Grenzen selbst- v ständige und geregelte Existenz führen können. 3. Die setzt, einen neuen Kreuzzug in New-York eröffnet hat, und obligatorische Fortbildungsschule kann die ihr zugewiesene zwar der Abwechslung halber gegen das Rauchen und 1 (1) 1 (1) scheid, sr-B Mnis zu jein. "uht LM «ester ÄT1' ■» .ju n vtgen, Aru ""s -Wester aus den Kürassiere» August Scher' SN und bei M. 12- «ptil 1901 Großherioa « MniÜm Ä " rum vortragen. Stellung für Land. Amtstitel als >or Edmrd Decker öheren Bürgerschule tto Weißgerber er höheren Bürger. Georg Wißmann c höheren Bütger. Dr. Wilhelm Loos 'Heren Bürgerschule alt mit dem Amts- Wilhelm Letter, r an der höheren mtschschor Dr. Gg. llsfeld) M Ober- . Homberg und zum titel „Rektor", den Ws Raunheim zum pile zu Rüffelchim Amtstitel „Rektor", ng Lohr in Tarm. »glichen Ministerium vachtmeister Ludwig Kanzlisten bei der ,ilsen bei dem Amts- Lchreibgehilsen bei Assistenten Karl Ur- nd Revisionsbeamten nsbureau, den Forst- f-rst-We1M i>™ nann au» Wolss- n hydrographischen Bauwesen und die aus DarwM unv berg a. d. Ohm zu ; e den Kreissttaßen- t'zum Assistenten^ scheu Odenmld unter stent"> Mti «>urd-° 2191 mf: Mn-rl- V 3 Ltt»dichtu-g-» 2«, I, ' ' «1*40, W «st, W*-59- ’wutbt« ‘fJSÄ 70 Rentner 9, zu !^hstaven, WJ • n5, Dienst' 18 Sind-. . ®otl^aiLi »nd-u. b'ieit w«6m !in 'Ä* inde „1,!«°°-"- läbl«“’1... ««b S# au* nr aukl" cOt der S ^uTbe aU(L '^^niS oT* von ftn E "bcn! tt?e4ft«f dtNl^Mlkt SN' flH her «E ZA IWF* in hie M6W ullgSkraft, die die Aufführungen des Beuerner Vereins auf die Gemeindeglieder und Auswärtige auSüben. i. Bad-Ranhei«, 11. April. Am SamStag den 13. April findet hier eine Versammlung statt, in der die Maßregeln besprochen werden sollen, welche nötig find, um zu verhüten, i feien sucht, daß keinerlei Störungen mehr an den Nauheimer Heil! Rektor C hu n sprach hierauf über die Einrichtung der quellen vorkommen können. An der Konferenz werden freiwilligen Fortbildungsschule. Chun, der zwei Minister von Darmstadt, mehrere Sachverständige, die I die Fortbildungsschule des hiesigen Vereins für Volksbildung hiesige Badedirektion, sowie die Nauheimer Aerzte teilnehmen, seit 30 Jahren leitet, fürchtet, daß die freiwilligen unter | Der .große Sprudel" hat sich nun wieder vollständig den obligatorischen Schulen leiden werden. Nach eingehender - rrhnlt unb thrnhelt in alter Stärke Debatte wurden die drei Thesen 1—3 angenommen. An 11 Avril Am 9 Avril fand die in allen Stelle von 4 und 5 wurde folgende These 4 beMo sen: Sriedberg, 11. April. Am v. «prti jano oie m auen 4 obligatorisch Fortbildungsschule kann bei ihrer ihren Teilen schön verlaufene unb aus ben ®efanaten Fried- Arbeit die Jugend mittelbar religiös fördern, wie sie berg, Rodheim unb Hungen stark besuchte Ost er-«n t-1 unmittelbar thun kann, bleibt noch eine zu lösende lassungSfeier des PredigerfemlnarS stätt. Direktor ig-rage, weil von der religiös-sittlichen Förderung der D. Weiffenbach führte, auf Grund von Röm. 12, 6 den! fortbildungsschulpflichtigen Jugend es abhängt, ob die Gedanken durch: „(Eß ist sehr bedenklich, wenn zumal An obligatorische Fortbildungsschule in jeder der genannten f(Inger im geistlichen Amte fich alsbald ihrer (Erfolge rühmen." Beziehungen das christliche Volksleben wirklich fördert. Erzeigte, daß 1. dies in der Regel auf Selbsttäuschung Der Vorsitzende machte Mitteilung von dem Austritt ober doch BersrLH-ng beS Urteile beruhe, 2. aber auch ein des Pfarrers Wahl in Langen aus dem Verein, wirklicher unb bauernber (Erfolg, kein Verdienst, sondern eine Ueber den Grund des Austritts konnte der Letter der Kon- flau, /st«*».» c-t ki» «nH .tim serenz eine befriedigende Antwort nicht geben, da die ücv Gnadengabe GotteS sei, die, statt zum Selbstruhm vi lmehr » mündliche Erklärung des Ausgettetenen ausge- zum demütigen Danke gegen Gott stimmen müsse, 3. ein sich Pj. if. 7 9 rasch seiner Erfolge Rühmender bei einem Umschlag der' Verhältnisse zu Mißerfolg leicht die Spannkraft unb Geduld, Solches als eine Schickung Gottes hinzunehmen, vertieren ober nur mühsam erlernen. Die Abschiedßrede im Namen bet Äanbibatcn hielt cand. theol. Harnmann. Namens ber obersten Kirchenbehörbe hielt Prälat D. Habicht von Darm- ftabt eine Ansprache über Jes. 40, 31. An bie Feier schlossen sich ein gemeinsames Mittagsmahl im „Hotel Trapp- unb später ein geselliges Zusammensein im Hotel-Restaurant Weich. (Oberh. Anz.) sein Sohn, der Herzog von Cornwall und 9)orF, sind leidenschaftliche Raucher. Während der König jedoch! Zigarreitz vorzieht, raucht der Herzog mit Vorliebe Zigaretten. Dem Zaren gegenüber soll er einmal bekannt haben: „Ich bekam .w. (vor einiger Zeit den Einfall, daß Zigaretten schädlich für Vutzvalher ^tLUZertlvelke. Michl wären, und so beschloß ich denn, künftighin nur Man schreibt uns von geschätzter Seite: fünf Zigaretten zu rauchen. Den ersten Tag darauf blieb In Nr. 79 des „Gießener Anzeigers" ist in einer Karre- ich meinem Entschlüsse treu, den zweiten hatte ich die fünf spondenz aus Butzbach gesagt, am Schlüsse des diesjährigen Zigaretten bereits vor dem FrühMck verbraucht und wav Schuljahres seien die sog. Stauzenivecke an die Schüler den Rest des Tages in ganz miserabler Stimmung. Ami der Stadt verteilt worden, gemäß der Stiftung eines früheren I dritten verteilte ich mir die fünf auf den ganzen; Butzbacher Bürgers. Letzteres ist ein Irrtum: ein edler Tag. Am vierten Tage warf ich meinen Vorsatz wieder über früherer R e ktor zu Butzbach ist der Stifter, welcher Clair- den Haufen und, um das Versäumte nachKuholen, rauchte ich mont geheißen, und diesem hat die liebe Butzbacher vierzig Zigaretten." Auch der unlängst verstorbene 5)erzog Schuljugend diese jährliche Stauzenweckfreude zu verdanken. I von Edin bürg war ein leidenschaftlicher Raucher. Einer Dame, Zugleich teilten die Weckefreude auch noch der Herr Amt- die ihn einst über das Rauchen befragte, soll er geant< mann - später Landrat -, die zwei Geistlichen, die fünf mortet haben: „Madame es giebt für mich zwei Dinge Lehrer: Rektor, Konrektor, Kantor und die zwei MädckM- die ich nimmermehr aufgeben »uerde: Meme Ehre und lehrer, wie auch das zeitige, wohlre'gierende Oberhaupt meinen Tabaksbeutel, ^as Blatt, ^rnn^r diese Notiz der Stadt. Die Geistlichen und Lehrer erhielten je sechs entnehmen, fugt hinzu: „Auch der deutsche Kaiser bekannte Stauzen und sechs Bubenschenkel, aber die beiden wett- kürzlich einem Fragesteller gegenüber, daß er von dem lichen Potentaten je 12 Exemplare von jeder Sorte, welcher Rauchen sich nur ungern trennen wurde Der Sultan der Modus dividendi, beiläufig bemertt, dem Einsender dieses Turke, hebt es, Weit'V™'",6-'toi stets als große Ungereckstigkeit erschienen ist. Dieser letztere tst, .einen großen Posten Zigaretten an feinen Freund, toi Zustand währte unbeanstandet bis zur Mitte der 30er Jahre. Kaiser, zu stno^i. Da war auf einmal infolge des 1832er EdiktenhagelsjahresI Ein Urteil über ben „Simplicissimuß ._ Der in Darrnhessen, auch die spitzfindige Oberrechsnungskarnrner । auf dem Plan erschienen, und die ließ nun auch, leider, die alte Butzbacher Clairmontsche Stauzenweckestiftung nicht von F. 'Kücken: „Auf ber Berge grünem Saume". ungeschoren: die letztgenannte Serie: die Stauzen- und Frankfurt a. M, 10 April. Der Verband berIBubenschenkelempfänger sollten ihre Berechtigung zum Mineralwasserfabrikanten hielt gestern hier eine Ver, Empfange der Wecke nachweisen^ Ader, mochte: nun auch sammluug ab, in welcher eine Resolution gegen den uw sich^iestohre Berechtigung so ohne wetteres lauteren Wettbewerb der sogenannten «natürlichen 9Jitneta • a50ri)0nnail^eren ließe: jedenfalls beruhte sie auf un- »äffer angenommen wurde. Der ApolllnariSquelle sei eß vordenklichein Herkommen, war also bestens ersessen. Ostern schon untersagt worden, ihr Waffer natürliches zu nennen, 1835 er^elten sie die schönen Gaben zum letzten Male, zum ähnliches müffc bei den meisten anderen geschehen. Natür- allergrößten Verdmsse, ganz gewiß, ihres lieben kleinen liche Wäffer seien nur Ober« unb Nieber-SelterS, sowie Volkes. Die alte, wohllöbliche Landgrafenresidenz Butz-, . .. I hdrfi. finttp hia iiini verbänanisvollen Zabre 32 aueb; ihre I— nie langweilig . . An viele von feinen Zeichnungen, in denen Miß- Frankfurt a. M., 10. April. Der G e n tr aI o er e in 6 eJ 0 ” b e r Le ^fr • ub° T cemeite^einffSe^tidi^ ^riifun9g Te?waSlt weibT£ der deutschen Lederindustrie hielt am Dienstag seine nach ber am Schlüsse reden Semesters eine fererttc^ Prr.fung gentaL diesjährige Generalversammlung ab. Aus dem Geschäfts- aller Schulen in der stets vollgefüllten großen Stadttirche Björnstierne Björnson. Trhnrrt7fiA^ ^hpn hnfi hrr ^n^alnprein I stattzufinden hatte; am 3. Oftertage und gegen Micheli hm Die schärfste unb rücksichtsloseste satirische Kraft Deutschlanbs ist bericht mag hervorgehoben werden, daß der Centralverein unt) unmitte(ßar nach ersterer erfolgte dann die genannte bet Simplicissimus. Alle Vorzüge unb Mängel genialer Satire treten auch tm abgelaufenen Jahre wieder auf Veranlaffung der l Stauzenverteilung in den verschiedenen Schullokalen, und an diesem Kunstblatt hervor. Seine Existenz ist durchaus kein Zeichen zuständigen behördlichen Stellen mit einem aus den beut« ^rnach t>€m Herausstürzen auf die Sttaße etwas ber Krankheit unseres öffentlichen Lebens. Eher würbe dies die Empfind- schen afrikanifchen Schutzgebieten stammenden Gerbmaterial turnultuarisch zuging, war nur natürlich! Die besagten "chktit derer sein, die von seinen allerdings zuweilen msemalischen Versuche angestellt hat. Obwohl das betreffende Gerbmaterial Bubenschenkel nun waren ein vortreffliches, mürbes Gebilde, Streichen m effigie getroffen werben. t ^ouptmann einen hohen Gerbstoffgehalt aufwieß, mußte doch von einer aus zwei aneinander gebackenen, nach der Mitte hin etwas Simplicissimus zwar in seiner Tendenz bann unb wann recht weiteren Verfolgung der Angelegenheit abgeraten werden. I ausgebauchten, mit je zwei Köpfen oben und unten ver-1 unb abstoßend, hat, was Gedankenreichtum betrifft, oft genug auch »eil sich bie Transportkosten nach Deutschland zu hoch stellen scheuen, länglichen, mehr platten Teilen bestehend, die meine Bewunderung hervorgerufen. - Und erst die Jllufkationeni die würden als bafe ein Wettbewerb beß neuen mit ben alten Stauzen ihrer Substanz nach von der Art der sog. Wasser- von Heine, Thöny u. s. w. sind oft emzig und erheben sich bann und würden, als daß em Wettvewero des neuen mn oen atren s » t ift J Taitscher, Hanger und wie ie wann ganz ins Großartige, so daß sie mit R-thel, Oberländer voran in Serbmatenalien auf dem beutschen Markte hätte auSsichlS- weae ^or, m , , yv , i । v jmerbcn; sie - der ganzen Welt dastehen. Sie sollten Heine's Erfindungen uns in emer reich werden können N-ch Erledigung geschäftlicher «uge- °» betreffenden Orten E^gen n^t^ ßrt-°°u-g°b- no*ma!» »uMglich m°ch-n. Meio\W?nKbt» . «-rsummlung einer Ero-terung |mren ru$nb/ na\ den Spitzen hin ettuas abfallend und an berounbm aufri^tl9 ba8 $aUnt unb bet bie ßebennbufttie mteressierenben Positionen des neuen ^n beiden Enden auch mit einem Kopfe versehen. Ln froh? ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Zolltarifentwurfs zu. (Eß wurde beschlossen, wie bisher, auch Obengenannter edler Stifter der Stanzen und Buben- victorien Sardou. weiterhin den Bestrebungen auf Einführung von Gerb- schenket hatte aber auch für die Schüler der Rektorschule . □_■■! ■■ 1 ■■■-■= materialien-Zöllen entgegenzutreten, dem Bundes u°L Äk weitere s-hr v°rtr-fsliche Stiftung gemacht bie>y^erficht btt Todesfälle itt GittzM. rate durch eine (Eingabe mit den sämtlichen Wünschen der wohl einzig in ihrer Art dastehen durfte. Der Lederindustrie »u unterbreiten, sobald ihm ber neue Zoll- schüler in Butzbach kann nebenbei auch das edle Latem 14. Woche vom 31. März bis 6. Aprck isoi. tnrifpntmiirf ximenannen wäre und nach Berlin eine General' erlernen und — wird noch gar obendrein für seine Muhe- (Einwohnerzahl: angenommen zu 25 560, in«. 1600 Mann Militär.) tar fenttourf SUgegangen wäre und »erlm honoriert! Nle Jahr wurden nämlich 15 Gulden St-blichk-itSziffer - 18,06°/»°, nach Abzug der Ortsstemden i6,o6o/or. Versammlung beß CentraloeremS emjuberufen, wenn ber die Lateiner nach dem Cftereramen verteilt: 9 für , Kinder Reichstag in die besondere (Erörterung der Zolltarifvorlage Klasse 5 für die 2. und 1 für die am zahlreichsten Es starben an: Zusammen-Erwachsene- im vom eingetreten sein würde. besetzte 3. Klasse. Dieser letzteren schönen Stiftung des guten sc. Frankfurt a. M., 10. April. Unter Beteiligung Rektors waren die alten lieben Butzbacher besonderen Dank anberer ton ca. 60 Lehrern und Geistlichen fand heute vormittag tm I schwitzig, auch noch in anderer, höherer Bedeutung als für I Organe Hotel du Nord dal)ier die 2 9. Hessische Konferenz Lerngeld allein. Die Honorar la teiner wurden K„bs des Teutscheu Evangelischen ^chulvereins ßen Examinikus einer besonderen Prüfung unterzogen. Herzleiben statt. Nach einer biblischen Ansprache des Pfarrers Grüne- G. I Zuckerruhr wald aus Mainz erstattete der Vorsitzende, Lehrer P. Diehl, I -1 UnterleibSentzünbung ben Geschäftsbericht. Pfarrer Fritsch aus Ruppertsburg .r i~ Darmeinklemmung erhielt das Wort zu dem Thema: „Was kann von einer UtlANluslkö. obligatorischen Fortbildungsschule für das! IJltetßfqwft(5e christliche Volksleben erwartet werden?" Ausgehend von * Bestimmung der Mag en grenze durch «rampsen ---_____----- der Rede des Kaisers an das Landtagspräsidium stellt der Röntgenstrahlen. Es war bisher schwierig, bei der Summa: 14 8 W Redner zunächst fest, daß die zunehmende Verrohung der Röntgendurchleuchtung die untere Magengrenze festzustellen. flnf-non mi6märt6 nnA Jugend eine Thaftache seft um in seiner temperamentvollen Jetzt wird in der „Deutschen Med. Wochenschri^ empfohlen, d-r ^desM- w ^b-w^den Krankheit auf von auewänß nach Rede schließlich zu ftinf Thesen zu gelungen, deren drei dem aufrechtstehenden Patienten einen weicben Magen-1 S'eßen gebrachte «ranle kommen. ----- - - ' schlauch einzuführen und durch denselben eine Auf-I - . 7 . schwernrnung von salpetersaurem Wismuth in den Magen I vtX RttUH» fließen zu lassen. Man sieht alsdann in der MittellinieI beß Körpers ben Schlauch unb ^er Schla^münbung d^"che Austtmft erteilen wir nicht. Alle Anfragen sind zu tichlm: eine bunkle Silhouette, bie bie Schlauchmunbung umgiebt »ttefkallen ber Rebaktion de« ^Gießener Anzeigers". unb unter biefefbe etwas herunterreicht. Sie stellt diel (Sprechstunde 6—7 Uhr nachmittags.) auch ton Schlauch ausgetretene und auf den Magengrund ^r. xlt ,D-ut,ch.j°,l-l-n BljLtt.r" giebt der R-l-iS, gesunkene Wismuthausschwemmung bar. ItagSabgeordnete Liebermann ».Sonnenberg heraus, der in Groß« * Gegen Tanzen unb Rauchen. Echter Eifer uchirrfelde bei Berlin wohnt. Redakteur ist Hografe, Berlin X-V., verleugnet fich nie, wie Frau Currie Nation beiveist, bie, l Paulstraße 15, Verlag die Deutfch-nationale Buchhandlung und V.-r« nach mehrwöchiger Gefängnishaft für ihren Felbzug mitslaasanstall. Berliu K.-W. 52. Hacke unb Beil gegen Kneipen unb Bars, in Freiheit ge- verfitSt V-terSburß abgefchloss-n hatte, nach Deutschlands wo er von 1864- 1866 seine Studien zuerst bet flubolf SeuckMt tu Gießen und hierauf in Göttingen und BreSlau forts.tzte und in den pkwfio- logiscbeu UaiversttLtsladoratorien arbeitete. 1866 stedeite Lamanbkt zu mehrj^h l'km Aufentbalt nach Heide'berg über und arbeitete dort unter her Leitung von Helmholtz. Er befchätttgte fich in H Idelberg vor mhmltch mit Forschungen auf dem Gebiete der El-ktropbysiologte uni physiologischen Optik. 1874 kehrte Limanskt nach Rußland zurück und habilitierte stch als Privatdo,'Ni an der htefigm M'lttSr.mediz'ntschkN Akademie. Dann laS er bis 1879 an der Wa schauer UntverstiSt und zog von dorr nach Paris, um im College de F-ance zu arbeiten. 3'1 Pari« befaßte fit, LimanSkt mit der 6rforfd)ung der Fluoreszenz u d »eröffmtltchte mehrere Schriften darüber. 1881 kehrte er wt der nach Petersburg zurück und wurde als Physiker am physikalischen Zentral- observatortum angestellt. Ec veröffentlichte in den 80r* 2331 Seltersweg 91. MATADOR 7 Jedes bessere Geechot führt VORWERK’s Original-Qualitäten Für Kenner! I Ul 11V 11IIV I . g„j Natll 50 Sack 2787 Prima Aepfelwein versendet gegen Nachnahme bekannten 2775 fr »mit Alschbach 1859 (Cm schon möbliertes Zimmer zu vermieten. Sonnenstr. 20/22. Wilhelm Dieb, Staufenbera. Expedition d. Bl. erbeten. «erantwortlich für bee ^gemeinen Lest P. »ittka, für den «n»U,enteil: Ha«, »e«. — Druck und Verl», der vrühl'fchen Unteerlhi«** und Vteindruckerel (Pietsch Erben) in «eßen. JHe Heutige Hlummer umfaßt 10 Seiten. 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April 1901, vor- mittags 9 Uhr, anberaumt. Gießen, den 8. April 1901. Großherzogl. Amtsgericht. gez Langermann. Gießen, den 9. April 1901. Großherzogliches Amtsgericht. (ö) fo) VORWERK's Gardinenband mit Ringen. 1877. Saison-Eröffnung 27c 1] (Stn aut erngesahreneS klice-jlockc-wls. Die Kochsihillk brginnt nm 15. April. Anmeldungen nimmt die Lehrerin Fräulein Wermer in der Sckule cntoeaen. 2718 Kieukyilchterverkin für Gießen n. Drng. Versammlung S-untag bett 14. April, 8 Uhr nachmutags, bei Bauer. Tages-Ordnung ist durch Nr. 4 der „Biene" bekannt. Bemerkt wird, daß Bestellungen auf Bienenwohnungen nur in dieser Bersammlung entgegen genommen werden. Der Vorstand 2672] (Sm gebrauchtes Kahr rad (©rennabor), Halbrenner, bill. zu verkauf-n Dtezsiraße 14. Bekanntmachung. In das hiesige Handelsreg'ster, Abt. A, wurde eingetragen unter Nr. 54 die Firma „C. Fritzges & Reuntng- |u Allendorf an der Lumda; persönlich Hafter de Gesellschafter sind: Carl FritzgeS und Wilhelm Reuning, Krvfi Ute zu Allendorf a. Lda.; Offene Handelsgesellschaft; die Gesellschaft hat am 1. Oktober 1900 begonnen. Zu Nr 3 betr. die Firma „Georg Moll" zu Allen dorf q. Lda.: Die Firma '.st erloschen. Zur Veröffentlichung in Blatt Nr. 77 wird berichtigend bemerkt, daß es anstatt „F. C. Bender & Co." zu Gießen „F. Bender & Co. heißen muß. PW-Äaufer-Kitt in Tuben und Glasern Ein Arbeitspferd (FuchSwallach) zu verkaufen bei Kleine Drehbank für Liebhaberarbetter, billig zu kaufen gesucht. 01382 Osiarrlage 80, patt. Minna Körner. Anfang; des Sommer-Semesters 1901: Montag den 15. April. Festsetzung des Stundenplanes vormittags 11 Uhr. Mie die Saat, (• die Grate! Blumen- n. Gemüse- Samen in nur guter, keimfähiger Qualität empfiehlt billigst Carl Kaufmann, 2760 Samenhandlung 11. langen von dem Forstwart H t l b e r g in Daubringen vorgezetgt. Daubringen, 10. April 1901. 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Die zur Vergrößerung des Hofes bei dem Provinzial-Arresthaus zu Gießen, sowie der Errichtung einer Arbeitshalle daselbst nötigen Arbeiten und Lieferungen, nämlich: Maurerarbeit, Tteiuhauerarbeit in rotem Sandstein, Zimmerarbeit, Chauffier- uud Pflasterarbeit (— 1490 qm Lhaussierung und 195 qm Basaltsteinpflaster), Cemeut- rohrlieferuug (— 42 lfd. m 0,80/1,20 m l. W. eiförmige kementrohre) und Gruud lieferuug (— 2495 cbm) werden hierdurch unter Hinweis auf den Mintstertalerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben. Die Ausführungsbedtngungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Ein- sicht offen und köinen letztere, mit Vordruck zu dem bezügltchm Angebots-Vermerk verfehm, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werdm. Angebote sind bis zum 20. April d. Js., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit ent* sprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrtst 4 Wochen. Gießen, den 29. März 1901. Großh. 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