Nr. 61 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Mittwoch 13. März 1901 Erscheint täglich mit LaSnahmr deS Montags. Äie fyießenrr Zamilien- hlätter roerbrn btm An, Zeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" und „Blätier Mr Hess. Volkskunde" vier, »al wöchentlich beigelegt. »«nähme oon Änielgen Eder nachmillag« ffir den gtnbtw Tag erfdjtlntnbtn mmer bii vorm 10 Uhr Ahbrfteltnngen spLieslen« adeud» vorher. Redaktion, lkrpedition und Druckerei- Schulstrahe 7. GietzenerAnzeiger ” General-Anzeiger w vezugrpreir vikNkljährt Mk. 2-rU, nionatl. 75 Psa urtt Bringerlohn; ditrch bitt AbholestcUcn vicrteljährl Mk. l.UO, monatl. 65 Psg Bet Postbezug viertcljährl. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld Alle Anzeiacn-Veruiikilung». stellen bcc In- und tluelanb«» nehmen tinzci^rn füv be» Vcestenrr Anzeiger enrgeaen. BetltnpTfit- lokal 1? auowarlS 20 Pfg. Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen sss: ..... ■■■I ■iujimiiliiii .'*a?-.-rr. Amtlicher Heil. Gieß en, den 9. März 1901. Betr.: Die Bureaukosten der Bürgermeister der Landgemeinden. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grohh Bürgermeiftereieu der Landgemeinden des Kreises. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 29. Januar l. I. v. Bechtold. Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche in Büßseld. Nachdem die Maul» und Klauenseuche in Büßfeld, Kreü Alsfeld, erloschen ist, ist die Aufhebung der verhängten Ge höftesperre angeordnet worden. Gießen, den 11. März 1901. Gro hher-oglrcheS Kreis amt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Gelegentlich deS V'ehmarktes zu Grünberg am 28. März ds. IS. wird zum Zwecke der Ankörung eine öffentliche Fasel schau durch die Köckommission von 11 Uhr ab abgehalten werden. ES werden nur sprungfähige Bullen Vogelsberger und Simmenthaler Raffe berücksichtigt; sie müssen sicher ge feffelt sein und dürsen vor 10 Uhr nicht aufgetrieben werden. Gießen, den 9. März 1901. Großherzogliches Kreis amt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Betr.: Die Ausführung der Reichsgewerbeordnung. Die nachfolgende Bekanntmachung des Reichskanzlers bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntnisnahme. Die am 1. April 1901 in Kraft tretenden Bestimmungen legen den Oeschäftsinhabertt die Verpflichtung auf, für das in offenen Verkaufsstellen und den dach gehörigen Schreibstuben (Kontoren) beschäftigte männliche und weibliche Hilfspersonal eine nach der Zahl dieser Personen ausreichtude und nach Lage uno Beschaffenheit geeignete Sitzgelegenheit zu beschaffen, und deren Benutzung in entsprechender Weise zu gestatten. Den Geschäftsinhabern wird ewpsohlen, rechtzeitig die erforderlichen Einrichtnngen zn treffen, nm polizeilichevBeanftaudungen nach dem t. April 1901 vorzubengen. Gießen, den 8. März 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Auf Grund des § 139 h Ansatz 1 der Gewerbeordnung hat der Bundesrat über die Einrichtung von Sitzgelegenheit ür Angestellte in offenen Verkaufsstellen folgende Bestimmungen erlaßen: 1. In denjenigen Räumen der offenen Verkaufsstellen, in welchen die Kundschaft bedient wird, sowie in den zu solchen Verkaufsstellen gehörenden Schreibstuben (Kon toren) muß für die daselbst beschäftigten Gehilfen und Lehrlinge eine nach der Zahl dieser Personen aus reichende geeignete Sitzgelegenheit vorhanden fein. Für die mit der Bedienung der Kundschaft beschäftigten Pcr sonen muß die Sitzgelegenheit so eingerichtet sein, daß sie auch während kürzerer Arbeirsunlerbrechungeu de nutzt werden kann. Die Benutzung der Sitzgelegenheit muß den bezeich ueten Personen während der Zett, in welcher sie durch ihre Beschäftigung nicht daran gehindert sind, geftattti werden. 2. Unberührt bleibt die Befugnis der zuständigen Behörden, im Wege der Verfügung für einzelne offene Verkaufs stellen (§ 139 g der Gewerbeordnung) oder durch all gemeine Anordnung für die offenen Verkaufsstellen ihres Bezirks (§ 139h Absatz 2a) zu bestimmen, welchen besonderen Anforderungen die S tzgelegenheit in Rücksich' auf die Zahl der Personen, für welche sie bestimmt ist, sowie hinsichtlich ihrer Lage und Beschaffenheit genügen muß. 3. Die vorstehenden Bestimmungen treten mit dem 1. April 1901 in Kraft. Berlin, den 28. November 1900. Der Stellvertreter des Reichskanzlers: gez. Graf von Posadowsky. Gießen, den 8. März 1901. Betr.: Wie oben. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien der Landgemeinden des KreiseS. Unter Hinweis auf vorstebende Bekanntmachung geben wir Ihnen auf, soweit Interessenten in Ihren Gemeinden in Betracht kommen, die Beteiligten auf die betreffenden Bestimmungen hinzuweisen. v. Bechtold. Ernst Wichert. Don T. Kellen. (Nachdruck verboten.) 8s ist eine alte Klage, daß die deutschen Dichter vielfach erst Beachtung finden und geehrt werden, wenn sie vaZ 70. oder 80. Lebensjahr erreicht haben oder gar schöner ein besseres Jenseits hinübergeschlummert sind. Zählt ein Dichter achtzig Jahr Kommt er hier zu hohen Ehren, Auch zu höherem «Solar, Es im Jenseits zu verzehren. So sagte Bauernfeld in einem Gedicht zu Grillparzers 80. Geburtstag. Wichert zählt erst 70 Jahre. Er hat wohl auch manchmal über die Ungunst des Publikums und der Kritik Klage geführt, allein wenn er jetzt das Faeit ferner kitterarischen Thatigkeit zieht, so wird er sich sagen müssen, daß es ihm im großen Ganzen nicht an Erfolg gefehlt hat. Er ist als Erzähler beliebt, und als Lustspieldichter hat er auf vielen Bühnen ein dankbares Publikum gefunden. Zudem war er in der erfreulichen Lage, nicht auf den materiellen Erfolg seiner litterarischen Arbeiten angewiesen zu sein. Und das ist jedenfalls ein Vorzug, den er vor manchem anderen Dichter hatte. „Richter undDichter", so hat Wichert vor ein paar Jahren seine autobiographischen Mitteilungen überschrieben. Er ist nämlich 42 Jahre als praktischer Jurist thätig gewesen, und da ist es gewiß ein Beweis unermüdlicher Schaffensfreudigkeit, wenn er trotz seiner dienstlichen Geschäfte in jener Zeit mehr als 30 Theaterstücke, mehr als 10 Romane, die meisten sogar dreibändig, mehr als 50 Novellen und zahlreiche Artikel, Gedichte usw. veröffentlicht hat. Wie er dieses fertig gebracht hat, werden wir sehen, nachdem wir einen kurzen Rückblick auf seinen Lebenslauf geworfen haben werden. Wichert wurde am 11. März 1831 zu Insterburg in Ostpreußen geboren, wo sein Vater vorübergehend als Gerichts-Assessor fungierte. Seinen ersten Unterricht erhielt er in Königsberg und auf der Realschule in Pillau, sowie auf dem Gymnasium in Königsberg. Er studierte dann an der Universität in Königsberg zuerst Geschichte und Philosophie und dann die Rechte. Am 24. September 1853 bestand er das Auskultatorexamen. Im Jahre 1860 wurde er Kreisrichter in dem drei Meilen von Memel entfernten litauischen Marktflecken Prökuls an der russischen Grenze, wo er Gelegenheit hatte, Stofs zu feinen litauischen Geschichten zu sammeln. Hier begann er den auf diesem Boden spielenden Roman „Äus anständiger Familie", der 1866 in drei Bänden in Berlin erschien. Die Erlebnisse seines infolge privater Verhältnisse abgesetzten Amtsvorgängers boten chm den Stoff zu einem Roman „Ein häßlicher Mensch". 1863 wurde er Stadtrichter in Königsberg, 1877 Oberlandesgerichtsrat dort und 1887 wurde er als Kammergerichtsrat nach Berlin berufen. Am 1. April 1896 trat er in den Ruhestand. Er hatte bereits int Juli 1860 geheiratet, obschon er in den ersten sieben Jahren, in denen ihm drei Kinder geboren wurden, nicht mehr als 600 Thaler Gehalt hatte. Später wuchs aber das Gehalt, und es kamen die Honorare und Tantiemen hinzu. Der kaiserliche Schulerlatz im preußischen Abgeordnetenhaus. Am 7. März stand im preußischen Abgeordnetenhaus die Fortsetzung der Beratung des Kultusetats auf der Tagesordnung, und hat Minister Dr. Studt bei dem Titel der höheren Lehranstalten gleich zu Anfang in längerer Rede die Gesichtspunkte entwickelt, die zur Durchführung der Schul» leform innerhalb semeS R'fforlS maßgebend fein sollen. Zunächst tritt er b kneissl Die Gefangennahme Kneitzl's über- Das romantische Räuberleben dieses gefürchteten Menschen hat endlich sein Ende erreicht, nachdem die Gendarmerie das Haus, in dem er sich aufhielt, stürmte. Wir führen unseren Lesern daß interessante Moment aus dem Kneißl Feldzug im Bild vor. Seit Anfang Februar hielt sich Kneißl in einem Hause in dem eine halbe Stunde von Geisenhofen entfernten Dorfe Poschertshofen versteckt. Als er merkte, daß ihm die Gendarmerie auf der Spur war, siedelte er nach Geisenhofen über, wo er zwei Tage belauert wurde. Am nächsten Vormittag 9 Uhr begannen die Mannschaften auf das Haus Gewehrfeuer. Etwa 1000 Schüsse sollen abgegeben worden fein. Es rührte sich aber nichts in dem Hause. Um 10 Uhr wurde das Feuer eingestellt und Frelwillige zum Sturm aufgerufen. Es meldeten sich sämtliche Mannschaften. Es wurden 36 Unverheirate auSgewählt, die unter Führung eines Polizeikommissärs in das Haus stürmten. Die Vordersten waren mit Ptckeln ausgerüstet. Der Verbrecher wurde Mann kaum den gefürchteten Räuber, der monatelang den ganzen Bezirk in Schrecken setzen konnte und die Sicherheitsbehörden thatsächlich genarrt hat. Während der Belagerung Start bzschc'.ieoe Ostse• Te d#« Havoee. hat Kneißl durch Kälte, Angst und Hunger arg gelitten; ergab an, seinen Belagerern während der ganzen Nacht zu gesehen zu haben. Als am Morgen plötzlich die Beschießung eröffnet wurde, sei ihm gleich durch einen der ersten Schüsse sein Revolver aus der Hand geschaffen worden. Uebcr den Kommandanten Abt von Maisach äußerte er, er hätte ihn oft erschießen können, so nahe sei ihm Abt in seinem Versteck des Oefteren gewesen. Verraten hat den Räuber bekanntlich die Wäscherin Mathilde Lorenz aus München. schwer verwundet hinter dem Kamin des Hauses auf gefunden unt) dann nach München in das Gefängnis führt. Er wird voraussichtlich binnen kurzem wieder hergestellt sein und sich dann vor dem Gericht wegen der schweren Strafthaten zu verantworten haben. Kneißl ist ein kleiner, schmächtiger, junger Mann mit tiefliegenden Augen und einem bleichen Gesicht. Man vermutet in diesem unbedeutenden »»»'M«»—I—» allen Anfechtungen, die daß Gymnasium in den letzten Jahren bedrohten und eine wesentliche Einschränkung des Lateinischen forderten, dasselbe neu gestärkt und gekräftigt hervorgegangen sei. Damit habe eß den Angriff auf seine Grundlage glücklich überstanden. Wie der Minister aber die Ausführung der vorgeschlagenen Reform sich denkt, darüber schweigt er sich auß, und wir können hinzusetzen, sie ist in der dargelegten Weise unmöglich, wenn nicht den Schülern eine ganz ungeheuere Arbeitslast aufgebürdet würde, die die Gesundheit ernstlich gefährdete. Für uus heißt'ß darum auch heute noch, wie wir bei der Kritik des kaiserlichen Erlasses bereits ausgesprochen, abwarten und wir müssen Geduld zeigen, bis, )offentlich bald, in dem pädagogischen Sternenhimmel ein neues Licht erstrahlt, in dessen Glanze wir an eine fegen iringende Reform der Gymnasien zur allseitigen Zufriedenheit gehen können. Deutscher Reichstag. Berlin, 11. März. Tas Haus ehrt das Andenken des verstorbenen Ab- geordneten Freiherrn v. Stumm in der üblichen Weise, und setzt die Etatberatung mit dem Kolonialetat fort. Bei dem Etat für Deutsch-Ostafrika beleuchtet Abg. Bebel (Soz.) die (geringe wirtschaftliche Bedeutung dieses Schutzgebietes, dessen Gesamthandel mit 3 Millionen noch nicht ein Drittel des geforderten Reichszuschusses betrage. Die scharfe Eintreibung der Hüttenteuer habe vielfach zu Aufständen geführt, wofür sich Redner auf die Veröffentlichung von Hans Wagner gegen das Verwaltungssystem des Gouverneurs v. Liebert bezieht, das zu viel reglementiert. Redner fragt weiter, ob es richtig ei, daß in einer Konferenz nicht die Abschaffung, sondern eine andere Organisation der Sklaverei erwogen worden ei, und erwähnt einer Ausschreitung eines Hauptmanns Kannenberg. Abg. Dr. Hasse (nl.) giebt den Handelsrückgang zu, meint aber, in der Plantagenwirtschaft liege die künftige Hauptbedeutung der Kolonie. Es komme darauf an, den Bevölkerungsbestand zu heben. Kolonialdirektor Dr. Stübel beziffert die bisherige Gesamtaufwendung für Ostafrika auf 55 Millionen und meint, bei dem Ausbau von Eisenbahnen würden die Handelsverhältnisse einen Aufschwung nehmen. Bebel ist auf die Häuser- und Hüttensteuer zu sprechen gekommen und hat der Angriffe Erwähnung gethan, die in einer hiesigen Zeitschrift gegen die Verwaltung der Gouverneurs General v. Liebert erhoben sind und darin gipfeln, feine Maßnahmen in Bezug aus die Hüttensteuer seien schuld daran, daß 2000 Menschen ihr Leben verloren hätten. Ich hatte aus Anlaß dieser Angriffe eine ausführliche Berichterstattung aus dem Schutzgebiete verlangt; diese liegt mir vor und gipfelt in dem Satz, daß „nach, allem Vorstehenden" schließlich die Angabe der „Kolonialzeitschrift", es seien 2000 Menschen der Hüttensteuer geopfert worden, mit gutem Gewissen als eine phantastische Unwahrheit bezeichnet werden kann. (Hört, hört!) Der Zusammenhang dieser Steuern mit Aufständen bestehe nur insoweit, als die Eingeborenen, die zum Aufstande bereit seien, in erster Reihe zur Steuerverweigerung schritten. Die Angriffe gegen Gouverneur v. Liebert seien grundlos gewesen und hätten mit dessen Rücktritt nichts zu thun. Liebert trete aus eigenen Antrag zurück, um ein höheres Kommando in der Armee zu übernehmen. In der Sklavereikonferenz könne es sich nur um Beseitigung von Auswüchsen gehandelt haben. Er habe aber Anweisung gegeben, daß jede Anerkennung der Sklaverei vermieden werde. Was die Frage bezüglich des Hauptmanns Kannenberg anlangt, so kann ich mitteilen, daß dieser wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit tätlichem Ausgange und gleichzeitiger schwerer Körperverletzung, sowie wegen gefährlicher Körperverletzung, alles begangen an Beamten in Veranlassung der Ausübung seines Amtes, mit Dienstentlassung und drei Jahren Gefängnis bestraft worden ist. (Hört, hört!) Es handelt sich hier um eine mehr oder weniger unverständliche Sache. Hauptmann Kannenberg ist ein wissenschaftlich hochgebildeter Manu, der sich hauptsächlich um die Erforschung der ost- afrikanischen Sprachen während seiner dortigen Thätigkeit stucke auf, Lustspiele und Schauspiele, sowie einige kleine Gelegenheitsdichtungen, die auch, wenn sie einen weniger bedeutenden Vorwurf behandeln, doch stets litterarisch sorgfältig gefeilt sind und zumeist auch eines feinen .Humors nicht entbehren. Seine letzte Dichtung ist das Festspiel „Weimar" in der von Axel Dellnar herausgegebenen Sammlung von fünf Einaktern „Das deutsche Jahrhundert". Wie Wichert das Lustspiel auffaßt, hat er in der Vorrede zu seiner „Talentvollen Tochter" erörtert. Er sagt, dieses Stück wolle nichts weiter sein, als ein zur Heiterkeit anregendes und einige Stunden gut unterhaltendes Lustspiel älteren Schlages, dessen Figuren auf besondere Originalität nicht Anspruch erheben und dem man die Wahrscheinlichkeit gewisser Voraussetzungen nicht allzu scharf nach- prüsen dürfe, wenn man sich an den daraus folgenden komischen Situationen ergötzen wolle. „Es ist aber auch", fügt er hinzu, „ein richtiges Lustspiel neueren Schlages noch immer nicht erfunden und wird nach meiner Einsicht in die Erfordernisse dieser Schauspielgattung nie erfunden werden können, man muß denn unter einem Lustspiel etwas ganz anderes verstehen lernen, als man bisher verstanden hat. Will man ein Lustspiel ohne Mißverständnisse und Verwechselungen haben, so will man das Lustspiel überhaupt nicht haben. Diese Mittel, Heiterkeit zu erregen und die der Gattung angemessene Spannung hervorzurufen, sind ihm nun einmal unentbehrlich. Für das Gefallen entscheidend wird immer baß Geschick sein, mit dem sie angewendet werden, neuc. Kombinationen zu schaffen und die ^silpr^endenz wirksam in Handlung zu setzen." ,, .schert war auch als Erzähler unermüdlich thütig. Er iSSi* Cinf o.rvbere Anzahl Novellen, die in mehrerem «anben unter den Titeln „Littauische Geschichten", Bo n der de u s ch en N o r d o ft m a r k" usw. erschienen sind, sowie eine Anzahl meist mehrbändiger Romane Seine Zeitromane spielen meist in seiner oslpreußiscken Heimat. In dem Romon „Die Arbeiter" (1873) ist die soziale Frage zum Vorwurs genommen. In Der jüngsteBrude r" (1892) versucht der Verfasser, die soziale Frage dichterisch zu lösen, obgleich dies in der von ihm vorgeschlagenen Weise in der Praxis kaum ausführbar sein wird. „Das grüne Thor" (1875) wird von einem Litterarhistoriker als „eine Stadl und Familiengeschichte Don kerngesunder Gesinnung und Lebensauffassung" bezeichnet, während sich in die einfachen bürgerlich^kauf- inännischeii Verhältnisse, auf denen sich „Sin starkes H e r z" aufbaut, in befremdlicher und störender Weise ein Stück sensationellen Demimonde-Treibens hineinmischt. Die gesamte Kritik hat einmütig als die besten Werke Wicherts die „Littauischen Geschichten" bezeichnet, die für das im Aussterben begriffene eigenartige Völkchen an der äußersten Nordostgrenze Deutschlands, das früher wenig bekannt war, das wärmste Interesse erregten. Wichert sagt selbst, er hätte diese Dorfgeschichten nicht schreiben können, wenn er nicht durch sein Amt genötigt gewesen wäre, selbst jahrelang als ein Dörfler zu leben und wenn er nicht als Richter Veranlassung gehabt hätte, dieses langsam aus- sterbeude Volk kennen zu lernen, in dem. so viel echte Rasse ist, die es zu dichterischer Behandlung geeignet werden läßt. Zu seinen geschichtlichen Romanen hat Wichert meist eingehende Studien gemacht, um ein möglichst zeitgetreues Gemälde zu entwerfen. In dem Roman „Heinrich von Plauen" führt er uns ein Stück mittelalterlichen Lebens vor. Heinrich von Plauen, „des deutschen Ordens letzter Ritter", brachte nach der Schlacht bei Tannenberg im Jahre 1410 noch einmal die alte Herrlichkeit der Brüder vom deutschen Hause als siegreicher Verteidiger der Marienburg zur Geltung. Er schützte dadurch das Ordensland vor der Slavisierung, wurde aber durch die Hinterlist eines ehrgeizigen Nebenbuhlers der Hochmeisterschaft entsetzt und jahrelang in Gefangenschaft gehalten. Mit diesen geschichtlichen Ereignissen sind die Erlebnisse eines jungen, dem Hochmeister verwandten Geschwisterpaares verknüpft. In einem weiteren geschichtlichen Roman, „Tilemann vom W e g e" wird der harte Kampf des Ordens gegen die mit Polen verbündeten Städte des Weichsellandes geschildert, in dem er die Hälfte seines Besitzes und seine Unabhängigkeit verlor. Den Schluß des Romans bildet der Verlust der Marienburg und die Verlegung des Hochmeistersitzes nach Königsberg. Von den anderen historischen Romanen Wicherts sei noch „D e r G r o ß e K u r f ü r st i n P r e u ß e n" (1886) erwähnt. Von seinen Novellen haben einige durch ihre Aufnahme in Reelams Universalbibliothek eine weite Verbreitung gefunden. Wichert ist auch Mitbegründer der Deutschen Genossen schäft dramatischer Autoren und Komponisten zu Leipzig I Mitherausgeber der „A ltpreußischen | JJi o n a t s s ch r i f 1"; außerdem war er mehrere Jahre Vorsitzender des Vereins „Berliner Presse". Wie es ihm möglich war, eine so vielseitige Thätigkeit zu entfalten, hat er in seinen erwähnten autobiographischen Mitteilungen erklärt. Als Richter hat er stets dieselbe Arbeit verrichtet wie seine Kollegen. Er hat nie eine Begünstigung beansprucht, sondern stets, „wie jeder andere seinen Strang gezogen! und sich das Leben nicht bequem gemacht." Er hat stets seine Zeit bis auf die letzte Minute ausgenutzt. Erholung ist ihm nur der Wechsel der Arbeit gewesen, und dabei hat er von Anfang an sich daran gewöhnt, geistig zwei Tinge nebeneinander in der Weise zu betreiben, daß keins das andere störte. Für seine schriftstellerische Arbeit hielt er sich die nicht durch Gerichtssitzungen in Anspruch genommenen Vormittage frei, indem er an den Nachmittagen die Aktenarbeiten erledigte. Dem Kneipenleben blieb er fern (er trinkt nicht einmal Bier!), hat aber das gesellschaftliche Leben schon mit Rücksicht auf seine Familie nicht vernachlässigt. Er bekennt, trotz allem hätte es ihm nicht gelingen können, sein Talent fruchtbar zu machen, wenn seine häuslichen Verhältnisse nicht die glücklichsten gewesen wären. Er sagt ferner, die Juristerei habe feine dichterische Neigung jedenfalls nicht direkt gefördert, denn die Annahme, daß interessante Rechtsfälle reichlich Stoff zu Romanen und Novellen lieferten, sei irrtümlich, dagegen sei nicht zu leugnen, daß der Einblick in die verstecktesten Beziehungen, des geschäftlichen Lebens und der inquisitorische Verkehr mit Leuten der verschiedensten Stände viel Lebenserfahrung und Menschenkenntnis einbringe. Wicherts Werke zeichnen sich denn auch durch einen gewissen nüchternen Realismus aus, und auch die in seiner juristischen Praxis erworbene Gewohnheit, jeden Satz möglichst scharf zu formulieren, ist auf seinen Stil naturgemäß nicht ohne Einfluß geblieben. Deshalb ist das Urteil auch berechtigt, das Wichert über sich selbst fällt, indem er in Bezug auf seine letzte litterarische Thätigkeit, seit seinem Aufenthalt in Berlin sagt: „Mich zu einem Modernen auszugestalten, habe ich weder Neigung noch Talent gehabt. Ich glaube aber durch viele meiner Arbeiten bewiesen zu haben, daß gerade eine gesunde Realistik von mir geübt ist, lange bevor sie als eine Forderung neuerer Schreibweise hingestellt wurde." «ft ylitttn; tt Rtt Nacht w bit B^chirhung w exften Schüfst den. Hebet den tr hätte ihn oft mein Versteck des er bekanntlich die komme daraus t die bisherige Millionen und en würden die Men. 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Der Herr Präsident hat aber als Präsident das Recht, mir derartige Vorschriften zu machen. Wenn ich auf den Fall hier nicht weiter eingehen kann, bin ich genötigt, zu schweigen. Ich glaube aber, mein Schweigen wird im ^.'ande draußen gewürdigt werden. (Bravo! bei den Soz.) Eine Mehrforderung für die Artillerie von 321000 Mk. bekämpft Abg. v. Vollmar damit, daß sie in der Kommission mit dem Schutz der Unabhängigkeit der Kolonie gegen die Einwanderung der Buren begründet worden sei, worauf Kolonialdirektor Tr. Stilb e l erklärt, daß es sich nur um Erhaltung der Ruhe und Sicherheit im Schutzgebiet selbst handle. Entsprechend dem Kommissionsantrag werden 2a0000 Mark als erste Rate bewilligt, und ebenso der Rest des Etats nach den Kommissionsvorschläyen erledigt, desgleichen die Etats für die übrigen Schutzgebiete. Nächste Sitzung morgen 3 Uhr. Etat der Reichseisen- bahnverwaltung und Petitionen. Bei Ernährungsstörungen bemüht hat. Bei Gelegenheit seiner Besprechungen mit verschiedenen Häuptlingen über diese Frage hat er geglaubt, auf einen solchen Widerstand bei diesen Häuptlingen zu stoßen, daß er sich für berechtigt gehalten hat, diesen Widerstand durch Ruthen hiebe zu brechen. Bei dieser Gelegenheit sind diese Mißhandlungen, wetzen deren seine Verurteilung erfölgte, eingetreten. Abg. Tr. Frhr. v. Hertling (Zentr.) wünscht allmähliche Abschaffung der Haussklaverei. Abg. Bebel (Soz.) nimmt den Zusammenhang der Ausstände mit der Hüttensteucr als erwiesen an. Mit Hinzurechnung der indirekten Ausgaben betrage der bisherige Auswand für Ostaftika über 80 Millionen. Die Haussklaverei müsse doch durch Aussterben der bisherigen Haus- stlaven aushören. Cb es richtig ist, daß gerade 2000 Menschen bei dem Eintreiben der Hüttensteuer getötet worden sind, ist die Sache des Tr. Wagner. Mir war darum zu thun, festzustellen, daß die Steuer zu Aufständen und Menschenopfern geführt Hal. Um ein paar Tausend Mark einzutreiben, werden kostbare Expeditionen ausgerüstet, deren Kosten in keinem Verhältnis zu dem Vorteil stehen. (Zustimmung links.) Kolonialdirektor Tr. S t ü b e l erwidert, daß die Haus sllaverei durch Geburten eine Fortsetzung erfahre. Abg. v. V v l l m a r (Soz.): Im günstigsten Falle müssen die Bewohner an der Mste 8—10 Tage Frohnarbeit leisten. Es hat niemand daran gedacht, daß die Haussklaverei an einem einzigen Tage beseitigt werden könnte, aber die Voraussetzung war, daß, wenn man schon glaubt, die vor handeneu Haussllaven weiter Sklaven sein zu lassen, doch auf deutschem Gebiet kein Sklave mehr geboren wird. (Sehr richtig!) Abg. Graf Stolberg (tons.) sieht im Eisenbahnbau ein Mittel zur schnellen Beseitigung der Sklaverei. Tas Ordinarium wird bewilligt. Bei den einmaligen Ausgaben hat die Kommission eine erste Rate für die Fort setzung "her U s a m b a r a - B a h n nach Mombo (1550000) gestrichen. Tie Abgg. Hasse (nl.) und Tr. Arendt (Rp.) suchen die wirtschaftliche Bedeutung dieser Bahnfortsetzung nachl- zuweisen, und letzterer empfiehlt eine baldige Nachtragsforderung. Abg. Richter (frs. Bp.): Was den Kaffeebau anbelrifft, fo haben alle Statistiken dargethan, daß die Fortsetzung dieser Kaffeebahn nicht verlockend ist. Tie Anschläge, die man uns zur Herausrechnung eines Ueberschusses vorgelegt hat, basieren darauf, daß der Oberbau selbst 100 Jahre vorhalten soll, denn es ist bloß 1 pCt. Verschleiß angenommen. (Hört, härt! und Heiterkeit links.) Tas Terrain muß doch wohl sumpfig sein; in der Kommission wurde ein Brief eines Missionars verlesen, worin es heißt, daß er, wenn die Bahn nicht bis Mombo weitergeführt werde, zu seinem Hause mehrere Stunden bis an den Hals im Wasser gehen müßte. (Heiterkeit.) Vizepräsidentsv. F r e g e will zunächst über die Forderung des Etats abstimmen lassen. Abg. Richter macht darauf aufmerksam, daß von keiner Seite die Wiederherstellung des Titels in seiner Gesamtheit beantragt worben ist, und daß daher nur der Antrag der Kommission zur Mstimmung kommen kann. Abg. Tr. Hasse: Bisher ist man allerdings so ver fahren, und in diesem Falle sprechen sogar Gründe dafür, daß er anders verfährt. , Abg. Richter bezweifelt darauf die Beschlußfähigkelt des Hauses. (Bewegung.) Vizepräsident v. Fr ege (der sich inzwischen mit dem Präsidenten Grasen Ballestrem besprochen): Nachdem von keiner Seite die Wiederherstellung beantragt ist, und auf die verschiedenen Wünsche, welche ich berücksichtigen mußte, von Seiten der betreffenden Redner bei späterer Gelegen-- heit zurückgekommen werden wird, verzichte ich daraus, zunächst die Position des Etats zur Abstimmung zu bringen. Abg. Richter: Tann ziehe ich meine Zweifel zurück. (Heiterkeit.) Der Kommissionsantrag wirb angenommen. Ebenfalls gestrichen hat die Kommission die erste Nate von zwei Millionen für die Zentralbahn, aber zugleich eine Resolution gefaßt, welche die Regierung zu einer Vorlage, betreffend den Bahnbau, ober mit Zuhilfenahme des Pri vat-Kapitals, auf annehmbarer Grundlage auffordert. Kolonialdirektor Tr. St übel erklärt, daß dem Hause unmittelbar eine Vorlage, welche die Zinsgarantie des Reiches enthalte, zugehen werde. Mit Rücksicht hierauf wird die Beratung und Beschlußfassung über die Resolution ausgesetzt und der Titel gestrichen. Der Rest des Etats wird debattelos erledigt. Beim Etat für Kamerun bemängelt Abg. S ch r e m p f die L a n d k 0 n z e s s i 0 n an große Gesellschaften und die schlechte Behandlung der Eingeborenen und fordert, daß dieser Wirtschaft nach dem System Putt- kamer ein Ende gemacht werde. Kolonialdirektor Tr. Stübel ersucht um das Beleg- material darüber und sagt Abstellung jedes nachgewiesenen Mißstandes zu. Der Etat mirb nach den Kommissionsvorschlägen erledigt; ebenso der Etat für Togo. Beim Etat für Süd- westafrika will Abg. Bebel (Soz.) die Begnadigung des zum Tode verurteilten Prinzen Prosper Arenberg zu 15 Jahren Zuchthaus besprechen. Präsident Graf Ballestrem: Ich kann nicht zu geben, daß Sie einen speziellen Akt des Kaisers hier tritt fieren. Tas Begnadigungsrecht ist ein Recht der Krone, Kunst-Ausstellung. ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bla 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 ms 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 60 Ptg. an 8/>nn- und Feiertagen 20 Pfg. Kohlen- Lieferung. Für die Großh. chirurgische und oMhalmologische Universitätsklinik soll für das Rechnungsjahr 1901/02 auf dem öffentlichen Submissionswege die Lieferung von ca SOO Ctr. Nuß kohlen u. ca. 25VOCtr Authracitkohleu veraeben werden. Mwisterialerlaß und Bedingungen liegen an Wochen- t igen, nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem Verwaltung- bureau offen. tIDffetten, versiegelt und mit t ufprechender Aufschrift ver- ■ ebm, sind bis zum 21. März b. IS., vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen. 1872 Die Zuschlagssrist beträgt 3 Wochen. Gießen, drn 7.März 1901. Großh. Verwaltung- Direktion der chirurg. und ophkhalmvl. Universitäts-Klinik. Poppert. Vossiu« Verdingung. Die Herstellung von ca. 170 qm Fahrbahn einer eisernen Straßenbrücke mittels Stampf-ASphalt auf Beton soll vergeben werden. Be- so-'.dere Bedingungen und Baubeschreibung sind gegen gebühren- srere Einsendung von 50 Pfennig von der unterzeichneten Inspektion zu beziehen. Angebote sind ber« 'blossen und unter der Aufschrift: Angebot auf Herstellung einer „Beton-ASphalt-Fahrbahn" biszum 23. Starz, vormittag- 11 Uhr, gebührenfrei einzusenden-zu welcher Zeit die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindet. Zuschlagsfrist 14 Tage. 1926 Großh. Hessische Egenbahn - Betriebs - Inspektion I, Gießen. Iandbutter zum Einkochen, so lange Vorrat reicht, per Pfd. 80 Pfd. H« F. Nassauer Skurrrweg IS. 1906 Widerruf. Die von ber Gemeinde Alten-Buscck anberaumtc Holzverstetgerung soll nicht Donnerstag den 14., sondern Mittwoch den IS. d. Mts. stattfinden. 1944 Altut erhaltene Mobiliar- ge snstände gegen Barzahlung versteigert: 1 feine Garnitur, be ftehcud aus Svf 1, 2 Sesseln und S Stühlen in rotbraunem Plüsch, 1 sehr schöner Anszieh tisch, 1 Glasschrauk iu Mahagoni, Kommoden und W.schnsche, 1 Schülerpult, mehrere vollst. Betten, Tische und Stühle, Bilder und Spiegel, Zuglawpen, l Eisschrauk, Porzellan- und Glaswaren, 1 Kücheneinrichtung, H:irenkletder, Hausgeräte re. I. A. Schneider. 1919 Hohversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Wieseck Freitag den 15. d. M., vormittags 10 Uhr beginnend, soll in den Waldungen der Gc« meinde Wieseck, Distrikt Klause, Teufelspfütze und Holzbrunnen nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1 Eichen stamm mit 0,54 km 3 Buchen • Abschnitte mit 0,33 fm, 95 Nadelstämme mit 27,85 fm, 543 Nadel-Derbfiangen mit 49,15 fm, 38 rm Buchenscheitholz, 20 rm Eichenscheitholz, 2 rm Birkenschcitholr, 17 rm Nadelsckeitholz, 33 rm Buchmkaüppelholi;, 36 rm Eichenknüppelholz, 30 rm Nadelknüppelholz, 2950 Wellen Buchenreisig, 1400 Wellen Eichenrrisig, 1400 Wellen Nadelreisig, 4 rm Buchenfiockaolz, 2 rm Eichenstockholz, 8 rm Nadelstockholz. Die Zusammenkunft ist oberhalb der Sandgrube, am Schrei. Wieseck, am 9. März 1801. Großh. Bürgerme sterei Wieseck. Sommerlad. 1911 Pa. SpkiskkartoM (magnum bonum) empfiehlt 46 I. Weisel, Smrafraft 6. Sohversteigerung in den Waldungen der Gemeinde llupprrtsbnrg. L Freitag, 15. März l.Js., vormittags 10 Uhr, kommen im Distrikt Hohenberg und Buchwald zur Verstei gerung: 400 rm Buchenscheitholz, 120 rm Buchenknüppelholz, 5 rm gemischtes Knüppelholz, U5 rm Buchenstockholz, 330 rm Buch n- astreisig, eine große Quant tät Buchenreisig in Abteilungen, 23 Stück Fichtenstämme und ^Derbstangrn mit 1,32 fm Inhalt - ferner imDiftriktRödeu uuvorgezeigt: 13 Stück Fichten- und Krefernstämme mit 6,08 fm Jnbalt. Zusammenkunft im Distrikt Hohenberg bei dem Forstgarten. 2. Samstag, 16. März l. Js., vormittags 10 Uhr, kommen im Distrikt Langenberg zurVersteigerung: 60 rrnBuchen- cheitholz, 200 rm Buchen- Eichen- und Aspenk.iüppelholz, 350 rm Buchenastreisig, 800 rm Buchenstammreifig in Schicht- Haufen, 56 rm Nadelstamm- reisig in Schichten, 12 rm Buchenstockholz, 97 StückFichten- N isstangea mit 1,48 fm Inhalt, eine Quantität Nadel rrisig in Abteilungen. Zusammenkunft ist in der Herzau bei den BlUnnenq.'.ellen. Das Holz wird teils vor-, tecks unvorgezeigt versteigert. Nähere Auskunft erteilt Forst, wart Steinbach. Ruppertsburg. 11. März 1901. Großh. Bürgermeisterei Rupp-rtsburg. __________Lehr. 1968 Hohverfteigerung Freitag deu 15. März, vormittags 9 Uhr anfangend, soll,m L ihgesterner Wald nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: 20 rm Buchen-Scheit, 26 „ Eichen-Scheit, 33 u Buchen-Knüppel, 120 n Eichen-Knüppel, worunter sich 30 rm von 2—3 m Länge befinden, 26 rm Birken-Knüppel, 1500 Buchen-Wellen, 6000 Eichm Wellen, }20 rm Eichen-Stöcke. Zusammen, kunst am Brücken- weg, Abt. Schindanger. Leihgestern, 11. März 1901. Gr. Bürgermeisterei Leihgestern Heß. 1970 (ihiipfehhimuii CYftKoo gebrannt Mk. 1 —, außergewöhnlich gut und kräftig, stets frisch aus eigener Brennerei, Kaffee roh von 80 Pfg. an, 5taiao von Mk. 1.40 an, ChokoladeMk7."_°n und allen sonstigen, feinen und feinsten Qualitäten ^fiOO verschiedenen Misch- ungen und Preislagen empfiehlt 1878 Christian Wallenfels, 17 Marktplatz 17. Hetepy. 262. Am Krieaerdenkmal. 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Nahe u'ib gute Abfahrt Auch können dirselben an die Baustelle geliefert werden. 1765 Andreas Juler. Nachdem ich meinen Schönschreib - Kursus bereits eröffnet habe, werden noch weitere Anmeldungen dis Montag, deu 18. März in Louys Bierkeller enr- gegengmommen. [0876 Ich mache besonders darauf aufmerksam, daß der Unterricht » ach Geschäftsschluß bis abends 10 Uhr besucht werden kann. Hugo Hotz, Kalligr. Lehrer. ■O«»<3>OO Ö«X> o HartmannS e Gesnndheitsbindeo und Gürtel zu haben m der Udter-Drogrrte, SelterSweg 89. 1700 Otto Schaaf. nur 1766^eSi 6EMÜSE-V.KM/T- '/nWürfe/n •Mi •rudfl . A «N tz teil Ä oorbet Je» 9i toöltu }n bin! 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