Ult !^6|) I I Rabatt, «» Nmte 02663 M fr' 3®tea m 4524 N vlUW- 2 V-M ° fcitli W MchM iknstellringsbeding, M ^robifionen, y*n. Sn. slauf, Bild, Zeua- iMM erbeten cm «atz tzlbnftlz. MW ltaNu^Noptagt rt M. ' timoa, Lollar. Ittb § Mmtzr" membelrbeit ge- ForvchalS, rik, HroßeMde«. Eld- leratbeitet bt. 4841 atfvtterstr. 15t Witittt I 02659 Untern. er-aASburscht ldwigstraße 20. ligtS MädchM |ud)t- 4628 , Seltersweg 4. au zum Blödchen« Neuen-Bäue 8. tädißm gesucht. 4825 sr., Kreuz 10^ Mck oder Cttobet Lauffrau ob« »Schulie^ tu Msüber ae- vergstraße 17» >n ganz Tag ob- 5. August braoes etienil K \w*y Fern« .ÄS-. n. 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Wir hoffen, daß wir um diesen Zeitpunkt in der Lage sein werden, näheres über den geplanten Bau zu berichten. langen, diesmal über die Gegenrechnung, aufs neue anheben. Dem Bureau Lassan wird aus Peking gemeldet: Wiederholt liefen Meldungen ein, wonach die Gesellschaft der Bereinigten Dörfer, in Wirklichkeit eine Vereinigung von Boxern, chinesische kaiserliche Truppen südlich von Paotingfu besiegt hat. Besonders wird gemeldet, daß dieselbe in einem Tistrikte die Gefangenen befreite, Entschädigung für sie einsammelte und ' den Beamten nebst jeinem Personal in das Gefängnis setzte. Tie Franzosen, die nach dem Abzüge der Deutschen ' die Kontrolle über den Distrikt Paotingfu übernommen haben, müssen nun allein mit den Chinesen dort fertig werden. 2000 Manu! Franzosen find noch dort, die Mehrzahl derselben soll! aber im August abziehen. einmal, sie werden auch nicht siegen und der gnadenreiche Gott gewähre dieses unser heißes Flehen." Ein Berichterstatter der stark englischen „Dcnly News" rn Bloemfontein meldet von Expeditionen im füdwestlrchen Teile des Oranjesreistaates, besonders zwischen Norvals Pont und Edenburg. Lberst Williams kehrte am Mittwoch nach einem „erfolgreichen Marsche" durch den BezirrrZ-aure- smith nach Edenburg zurück. Er brachte über 30 000 Vieh mit, einige Burenfamilien und 25 Gefangene. ^ein Transport war über 15 Kilometer lang, und die Arriere- garde wurde von der Aeomanry gebildet. Weite Strecken Landes sollen in der Nähe von Edenburg mit dem erbeuteten Vieh bedeckt sein. Am Tonnerstag der vorigen Woche kam es 20 Kilonieter westlich von Edenburg zu einem zweiten Gefecht. Tie Buren hielten mit der größten Energie ihre Stellungen und kämpften verzweifelt. 18 von ihnen fielen und 21 wurden gefangen genommen Die Engländer verloren 2.Mann. In Jagersfontein Road befindet sich ein großes Militärlager, es liegt in der Nähe der Eisenbahnstation. Tie Bahn führt zu dem einst berühmten Tiamantminenzentrum, das 45 Kilometer weiter! westlich lag. Tort ergaben sich am Freitagabend 25 Buren. Endlich meldet das Telegramm, daß bei Krügers Swing, I einem Ort, der einige Kilometer nördlich von Jagersfontein I Road und südlich von Edenburg liegt, die britische Ar-! tillerie sich während der letzten Woche sehr hervorthat.! Tie Posten hatten berichtet, daß auf einem benachbarten! Kopfe ein Burenlager eingerichtet werde. Tie Artillerie! berechnete tagsüber die Entfernung und wartete dann! ruhig, bis die Nacht hereingebrochen war und viele Buren I . sich in dem Lager befanden, dann eröffnete sie ein mörderisches Feuer, das die Buren zwang, sofort in wilder! Flucht das Lager zu verlassen. — In einem weiteren Telegramm vom Montag berichtet derselbe Berichterstatter, I daß an einem der Blockhäuser, die zum Schutz der Eisen-! bahnlinie von Bloemfontein nach Kroonstad angelegt sind, - ein interessanter Kampf stattfand. Ter Posten beobachtete, 1 daß ein Burentrain versuchte, die Eisenbahn zu überschreiten. Die Engländer gingen sofort zum Angriff auf! den Train über. In der Zwischenzeit kam eine stärkere! burische Abteilung heran und zwar so vollkom-I men unbemerkt, daß es ihr gelang, das von den! Engländern soeben verlassene Blockhaus zu besetzen. Die Briten befanden sich also plötzlich zwi-l scheu zwei Feuern. Sie waren vollständig in die Falle gegangen und konnten gab nichts mehr machen,I als unvermutet ein gepanzerter Zug herankam, der den I „Feind" in dem britischen Blockhaus mit Granaten beschoß. I 6 Buren wurden getötet, 30 verwundet und die übrigen gefangen genommen. Ter gesamte Train wurde wegge-I nonrmen. Berlin, 10. Juli. Aus der norwegischen Hafenstadt !Odde wird gemeldet: Kaiser Wilhelm ging gegen 9 Uhr mit einem Teil der Begleitung an Land, und unternahm einen längeren Ausflug das Oddethal aufwärts. Tas Wetter ist prächtig. Die „Hohenzollern" verbleibt bis Samstag vor Odde; an Bord alles wohl. — Der Kaiser stiftet für die am 14. Juli im Sportparke Friedenau zur Entscheidung kommende Rad-Welt- meisterschaft einen Ehrenpreis. — Betreffs der dementierten Nachricht, daß Fürst Hohenlohe umfassende Memoiren hinterlassen habe, schreibt die „Köln. Ztg.": Es ist richtig, daß der Fürst seit vielen Jahrzehnten! nahezu tägliche, jedenfalls fortlaufende Aufzeichnungen gemacht hat, die naturgemäß nicht nur Persönliche Erlebnisse, sondern auch! solche Angaben enthalten, die für dre politische Geschichte der letzten Jahrzehnte von großem Interesse sind. Diese sind aber in keiner Weise geordnet, und der Fürst sagte, daß man gar nicht daran denken könne, diese Memoiren, die er selbst eigentlich'lose Blatter bezeichnete, in ihrer jetzigen Form zu veröffentlichen. Ter Fürst schien nicht abgeneigt, diese Aufzehrungen in systematischer Weise ordnen zu lassen. Es ist auch nach einigen Andeutungen des Verstorbenen Nicht unwahrscheinlich), daß Verhandlungen mit einer geigneten Persönlichkeit stattgefunden haben, eine Sichtung des Materials ist aber bisher schon aus dem' Grunde nicht erfolgt, weil dem Fürsten bis vor einem ^ahre, seine. Amtsgeschäfte nicht die nötige Zeit gaben. Seit ,emem Rücktritt aber war, der Fiwst so vielfach auf Reisen, die er zur Erholung seiner Gesundheit unter- nafjm, daß er auch! hier kaum in erheblicher Weise an seinen Memoiren gearbeitet haben kann. । d^„Freis. Ztg." erfährt, hat Oberbürgermeister Kirschner am ^amstag vom Ministerium des Innern ein Schreiben erhalten, daß der Kaiser die Bestätigung ab gelehnt habe, und zwar wegen der. T^r Minister des Innern, das ! Staatsministerium und Graf Bülow haben die Bestätigung vergeblich befürwortet. w 4/Wat 3/?" erfährt bezüglich des G u m b i n n e r M i li tarp rozes ses, daß die Verhandlungen der Berufungsinstanz vor dem Oberkriegsgerichjt des ersten Armee- lorps am 18. ^uh m Gumbinnen beginnen. Verhandi- lungsfuhrer ist der Oberkriegsrat Meyer aus Königsberg. Es wird eine umfassende neue Zeugenvernehmung statt- finden, die auf mehrere Tage berechnet ist. Tie alten A^^drger sind für die zweite Instanz nicht von Amtvwegen bestellt, sondern als Wahlverteidiger zuge assen. Verteidiger von Amtswegen sind nicht Ausland. B°‘ ®ie Mitglieder der deutsch-frar. haitn^r.® rur Regelung der Grenzver- ätschen Togo und Dahomey sind heute 00m be,oau’®,ätti9e"-. Delcass«, empfangen worden. » 8-.1n- ^Uhl ®ln »euer Aufstand der im ft™,™!? - ®,c die türkische Garnison im Hauran, Luitsch, überfallen und ermordet, türkische Dörfer am Dschebel Safa ausgeplündert und 8000 Stück ©ine Tepesche aus Cradock meldet, daß dort im Laufe dieser Woche die erste Hinrichtungdurch den Strang wegen Verrates und versuchten Mordes stattfinden werde. Ein anderer Aufständischer sollte am 9. ds. in Middelburg durch den Strang hingericytet werden. Es verlautet, Scheepers habe mit einer kleinen Abteilung! Murraysburg eingenommen und große Verwüstungen angerichtet. Während zwei bis drei Tagen ftr er dort verblieben, habe Privathäuser und öffentlich^ Gebäude niedergebrannt und eine Proklamation erlassen, in der er den Platz für Gebiet des O r a n j e s r e iA aats erklärte und versprach,, die Einwohner gegen die! Engländer zu schätzen. ... $'er Burenkommandant Schlepers hat hier den Engländern eine Probe davon gegeben, wie die Buren in Zukunft das Niederbrennen ihrer Farmen und Dörfer zu rach.en gedenken. Er rechtfertigt das Verfahren nach' berühmten Mustern, indem er erklärte, daß durch solche Maßregeln „die Operationen des Feindes aufgehalten und unmöglich' gemacht werden sollen". Was dem einen recht 1>t bem andern billig. Scheepers setzt inzwischen seinen Vormarsch nach Süden fort, und scheint es zunächst auf die Stadt Aberdeen an der Eisenbahn nach, Port Elizabeth gesehen zu haben, die ebenfalls nur eine schwache englische Besatzung hat. y Man schreibt aus Rostock: Am Samstag abend fand ft?»«- in Saale der „Tonhalle" eine Versammlung fliatt m der der Burenkommandant Jooste einen Vortrag W- Versammlung wurde von dem ordentl. Professor der Rechte Ar. Geffcken eröffnet und geleitet. Es gelangte ?crfum'TuTm&ung" $CäfibCnt™ W Amtsblatt enthält folgende Mitteilung das Verfahren, das die Kommission zur Prüfung der Ansprüche der aus Südafrika aus gewiesenen P er sonen vom 15. Juli ab einschlagen wird: TieKom- mffston erklärt sich, da weitere mündliche Zeugenaussagen uZt zu erwarten seien, bereit, die nicht auf d°e münd- engegründeten Ansprüche zu prüfen. Tae ckrt der Beweivstellung soll dem Ermessen der Ver-I treter der versehenen befreundeten Nationen überlassen Beweisführung durch Urkunden könne zur ^r müHe9^gelassen werden, alsdann aber müsse zwecks Ablehnung von Ansprüchen die aleicbe ^wersfuhrung zulässig sein. Zur Erleichterung de9 W beit wünscht die Kommission die Ansprüche nach den Nationalitäten zu beraten. Ten Vertretern der befreundeten Natlonen werde eine entsprechende Mitteilung zugehen ?on ihren Regierungen erhobenen Ansprüche an die Reihe kamen. Tre verschiedenen Ansprüche Sn I? ^^ender.Reihenfolge behandelt werden: Oesterreick,-1 Hollands, Italiens, Vereinigten Staaten Frank- Teutschlands, Spaniens und' zuletzt ' Schweden und Nvrwegens. d I Telegramm deS Gießener AnreiaerS. ^?'tadt, 11. Juli. Fran Lucas Meyer schifft sich N3 ?ur st^vmt,fCrSs "6a^n" nach Europa ein, wo Ne^biv^zur Beendigung des Krieges zu verbleiben gedenkt. Todesfall. Regierungs- und Baurat Anqel- |fv/ „der in den letzten Jahren die Ausführung bedeutender öffentlicher Hochbauten im Regierungsbezirk Wiesbaden geleitet hat, ist im Alter von 47 Jahren in unserer chirurgischen Klinik än organischer Herzkrankheit gestorben. Ter Entschlafene hat der königlichen Regierung in Wies- I baden vier ^zahre angehört und, wie ihm nachäerühmt Mit seltener Gewissenhaftigkeit und Pflicksttreue das ihm übertragene Amt verwaltet, auch sich die Zuneiguna und das Vertrauen seiner Vorgesetzten und Kollegen in hohem Maße erworben. L ** 3'ü/r die T auer der Gerichtsferien vom 1 o $<1°‘.?eptem&er ist die Geschäftsordnung am o^tz^gEricht folgende: Tie Ferien-Zivilkammer be- steht für die Zeit pom 15. Juli bis 15. August aus dem Landgerichtsdirektor Bücking und den Landaerichtsräten Sandmann und Dorn sei ff (Ersatzrichter für den Fall einer Vertretung sind die Landgerichtsräte We h n e r Hur die Zeit vom 15. Juli bis 3. August und Prätoriusl für die Zeit vom 4. bis 15. August) und für die Zeit vom 10. Ituguit bis 15. September aus dem Landgerichtspräsi- denten K u l l m a n n und den Landgerichtsräten H e l l w i a und Schm ecken becher (Ersatzrichter sind die Landgerichtsräte P r ä t o r i u s vom 16. August bis 3. September und Weh n er vom 3. bis 15. September). Tie Ferienstraf- kammer besteht für die Zeit vom 15. Juli bis 15. August aus dem Landgerichtsdirektor Tr. Schäfer und den Land- !gerichtsräten Sandmann, Seeger, Dornseiff und Holzapfel (Ersatzrichter sind die Landgerichtsräte W e b - ner vom 15. Juli bis 3. August und Prätorius vom i - r 1°' ?U9Uft) und für die Zeit vom 16. August bis lo. September aus dem Landgerichtsdirektor Jöckel bett Landgerichtsraten Müller, Dellwig und Schmecken- u.b'cher und dem Amtsrichter Schmidt (Ersatzrichter sind die Landgerichtsrate Pratoriuspom 16. August bis 3. Sep- tember und Weh n e r vom 4. bis 15. September. Insoweit hnnr ^Uliedern zu besetzen ist, nehmen vom lo Juli bis 15 August die Landgerichtsräte Schäfer, ®e^er und Holzapfel und vom 16. August bis w ermunVb^ftor Jockel, Landgerichtsrat h?;rÜ _ Schmidt an den Sitzungen ... ^.e ^Ns Grundbuchs und Hypothekenivesen teilun^n Mir ^'^^^dhrung bestellten besonderen Ab- ^te f?citl9e Gerichtsbarkeit bleiben für die, ™ tfjrer seitherigen Zusammenstellung be- uuferer Nr. 157 war infolge eines Schreib- .Gegenteil gesagt; — ebenso bleiben die Han- Ehrend der ganzen Ferienzeit bei der Kammer für Handelssachien. *r* Jür den Rückfahrkarten-Verkehr hat der Minister v. Thielen nach^ der „Post" verfügt, daß während' bisher der Antritt der Reise unmittelbar nach Lösung der Fahrkarte erfolgen mußte, jetzt die Abreise an irgend l r e b i g e n T a g e innerhalb der 45 tägigen Gil- ngkeitsdauer angetreten werden kann. Tie Annehmlichkeit China. «egt ganze 15 Jahre zurück ® GpäMommt 4? genommen hat/und die warmnd^Mimm^^^^^ wöge doch China ja nicht zu viel ziimu7en Ä' man artige Revanche wird die Tiplomatie erqöUen^ grL STäbt China nock). weitere ächnlicheEntWchunakso^^^^ ungen aus; dann kann das erbauliche Spi^l der Ve^d- n "W- Korr." veröffentlicht die Gesichtspunkte, unter denen che amtstierärztliche Beaufsichtigung sämtlicher öffentlichen Ge f lü g e t-Aus ste ll- ungen zur künftigen Verhütung der Verschleppung der otrlr Te r a und ähnlfch'er leicht übertrag- angeo^>net^ist^E^^ ^on dem Landwirtschaftsministerium "7 Tie „Post" schreibt mit Bezug auf die Nachricht, in .§e ff en die Sozialdemokraten beschtofsen haben, iich! künftig nicht mehr der Ausüh^ng des Wahl-' rechts zum 23ür g er m eifter am t zu enthalten, folgendes: I „Bisher hat die Sozialdemokratie nur deshalb kein Gemeindeamt beansprucht, weil sie nicht auf die Be- statigung hoffte. Nachdem einmal in Hessen mit der Praxis gebrochen worden ist, daß die revolutionäre und die Staats- und Gesellschaftsordnung befehdende Sozial- demokratie zu keinem öffentlichen Amte fähig ist, wird in Zukunft nur darauf gesehen werden, ob ein Kandidat nicht bereits in praxi mit den Gesetzen in Konflikt gekommen ist. Tie Gesinnung wird nicht mehr qe= rtmgen und es bleibt ganz außer Betracht, daß die re- volutionare und sozialdemokratische Parteianschauung qe- /ftne ^rsposition zu gesetzwidrigen Akten in sich schließt. Au derselben Nummer unmittelbar vorher setzt die! ^0ß in der Bürgermeisterwahl die bie SSr? gewogen werden dürfe, daß es nur auf öie Tüchtigkeit ankomme — im Falle Kauffmann. ein rei^?^^rgische Regierung hat beim Bundesrat i n B e r a w e r kä-1« o t d e r F r a u e n a r b e i t Bergwerks- und gefährlichen Industriebetrieben beantragt. reicb^k^irlVi-L^'^^n ^.^0- Juli. Die Leiche des mA ^uae M! ?iNen Hohenlohe ist heute in feierlichem fanb küe worden. Am Eingänge des Ortes hinter hem ->&undr?u.r^ den katholischen Pfarrer statt, sowie bie Kinder des Verblichenen ®bdenbbehät?r^?;toa?bten- Unter dem Geläute der Schwkw^mk9^-^ Zug durch die Ortschaft nach der der neuen Annehmlichkeit besteht besonders darin, daß man an verkehrsreichen Tagen nicht an den überfüllten Schaltern zu warten braucht, sondern sich seine Rückfahrkarte schon vorher besorgen kann. Diese Bestimmung gilt vorerst nur für den inneren Verkehr und innerhalb der preußisch^- hessifchen Staatsbahnen; doch dürften auch! jetzt nneder die übrigen Eisenbahn-Verwaltungen dem preußischen Beispiel folgen. — Im Anschluß an die Mitteilung über die Verlängerung der Rückfahrtkarten auf den Dampf boot en der Köln-Tüsseldorfer Gesellschaft wird noch mitgeteilt, daß die erweiterte Geltungsdauer sich auch auf die schon ausgegebenen und noch nicht abgefahrenen Dvppelreisefahr- scheine erstreckt, so daß also ein vor sechs Wochen gelöstes Retourbillet heute noch Giltigkeit hat. b. KleiuKarbeu, 10, Juli. Die im Frühjahre ausgeschriebene Schulstelle wurde dem Lehrer Knaup aus Heldenbergen definitiv übertragen. Lehrer Knaup ist ein Hauptförderer des Wetterauer GeflügelzuchtvereivS. Schulverwalter Karl Roth, der diese Stelle inne hatte, wurde nach Heldenbergen versetzt. — Vergangenen Sonntag und Montag fand hier das Kirchweihfest statt, das in der Umgegend als „Kleln-Karber Markt" bekannt ist. 8. Darmstadt, 10. Juli. In der gestrigen Stadlver- ordneten-Kommissionssitzung wurde der Antrag, das Bismarckdenkmal auf dem hiesigen Marktplatz zu errichten, mit 8 gegen 4 Stimmen abgelehnt. Oberbürgermeister Morneweg hatte heute ein Audienz bei dem Groß- herzog. Die für Donnerstag vorgesehene Stadtverordneten fitzung, in welcher ein definitiver Beschluß gefaßt werden sollte, fiel infolgedessen aus. Damit scheint das von der Kommission vorgeschlagene Projekt endgiltig begraben zu sein. P. Heppenheim w d. B., 10. Juli. Am nächsten Sonntag findet hier im „Hotel zum halben Mond" der 22. Stenographentag des Verbandes der Stenographen des Main-Rheingaues und von Hessen-Nassau statt, der die Jünger Gabelsbergers in Hessen und Hessen- Nassau umfaßt. Dem Verbandstag geht am Samstagabend eine Vertreterversammlung voraus, in der stenographische Fragen beraten werden sollen. Ter eigentliche Verbandstag beginnt am Sonntagmorgen mit einem Wettschreiben, wobei in vier Abteilungen mit einer Geschwindigkeit von 100, 130, 170 und 200 Silben in der Minute geschrieben wird. Ten darauf folgenden Festvortrag hat in dankenswerter Weise der Vorsitzende des deutschen Gabelsberger Stenographenbundes übernommen. Dem gemeinschaftlichen Mittagessen im Hotel zum halben Mond folgt ein Gang nach der Ruine Starkenburg. Ein Gartenkonzert, ausgeführt von einem Teil der Kapelle des Leibgarde- Regiments Nr. 115 in dem geräumigen Garten des Hotels zum halben Mond bildet den Schluß des Verbandstages. 8. Mainz, 10. Juli. Folgende sensationelle Nachricht wird hier verbreitet: Gegen eine Ztmmervermieterin von hier, bei welcher u. a. auch eine Schauspielerin des hiesigen Stadttheaters wohnte, ist wegen Vergehens gegen den Kuppelei-Paragraphen Untersuchung eingeleitet. Bei der ersten Vernehmung hat ein gewisser Herr S. die ganze Sache auf sich genommen. Inzwischen scheint ihm aber die Verantwortung zu groß geworden zu sein, und nun find außer einem zu den Mainzer Theaterkceisen in intimer Beziehung stehenden Herrn eine ganze Anzahl den besseren Mainzer Kreisen angehörende Personen als Zeugen vernommen worden. Die pikante Affäre scheint immer größere «reise zu ziehen, sodaß man auf den Fortgang der Untersuchung sehr gespannt ist. Mainz, 10. Juli. Ueber einen der diesseitigen Türme des Eisenbahnbrückenkopfes zieht ein Telegraphendraht hin, au welchem ein Telegraphenarbeiter eine Reparatur vornehmen sollte. Hierzu stieg er auf den Turm und benutzte als Stütze einen großen Stein, welcher einen Teil der Mauer- kröuung bildete. Der durch die Länge der Zeit locker gewordene Stein gab aber nach, der Arbeiter verlor den Halt und stürzte kopfüber samt dem Stein in die Tiefe. Der Arbeiter fiel auf die erste Plattform des Turmes, wo selbst er mit einem tiefen Riß in der Hirnschale liegen blieb; der hinterherfallende, über einen Zentner schwere Stein zerschmetterte ihm noch den Fuß. Der Schwerverletzte wurde in das Hospital verbracht. Mainz, 10. Juli. Hier fand unter dem Vorsitz des Provinzialdireklors v. Gagern, im Beisein des Eisenbahnpräsidenten Breitenbach und der Bürgermeister von Mainz, Kastel und Mombach eine Tagung wegen der Eisenbahn Ueberbrückung auf der Strecke Mainz —Wiesbaden statt. Gegen die geplante Brücke, die bereits die staatliche Genehmigung hat, erhoben die Gemeinden Mainz, Kastel, Mombach Protest, bezw verlangten sie eine Reihe von Ab anderuvgen in Den Plänen. Auf die eingebrachten Be schwerden erwiderte Etsenbahupräfident Breitenbach: W'dersprüch-! feien gegen die P.Sne, die schon 1897 bekannt gegeben worden, nicht erhoben worden. Neben dem fiskalischen Jntereffe h-be man daS der Stadt und der Gemeinden gewahrt, aber für städtische Zukunfisprofikte große Aufwendungen zu machen, sehe sich der Eisendahnfisku« nicht veranlaßt. DaS gute Etnvermhmen, das bisher mit der Stadt bestanden habe, sei plötzlich durch die Einwände auf die Brückenfrage zu Boden geschlagen. Die Brücke biene in erster Linie Betriebs- und milttSrischen Interessen, er könne deshalb die kostspielig veranlagte Herstellung von Fußwegen, Haltestellen u. s. w. nicht in Ausstcht stellen. Da die städtischen Behörden aus ihrem Proteste bestanden, wird die Landes polizet und dann die zuständigen Gerichte die Angelegenheit zu p.üfen und darüber zu entscheiden haben. Die städtische Verwaltung von Mainz hat nun, um ihren Protest gegen die Errichtung eines angeschütteten Eisenbahn- dammeS über den Floßhafen bei der Anlegung der projektierten Eisenbahnbrücke über den Rhein fachmännisch zu begründen, eine Autorität in Hafeubauaulagen, den Oberbaudirektor FranziuS in Bremen, um ein Gutachten ersucht. Neber jenen Eiseubahndamm heißt eS in dem Gutachten deS Herrn FranziuS wie folgt: „Indem ferner der geplante Etsenbahndamm nur den obersten, bet weitem kleinsten Teil des FloßhafrnS von dem unteren Teil trennen wird, jener obere Teil aber unbedingt zu klein für einen der Zukunft genügenden Jndustriehafen fein würde, und endlich weil eine Durchfahrt in dem Etsenbahndamm bei dessen erster Anlage Verhältnis' mäßig nur geringe Schwierigkeiten macht, später dagegen fast unausführbar sein würde, so ist e8 nach allem diesem für die Stadt Mainz dringend geboten, eine genügende Verbindung zwischen dem Zollhafen und dem betreffenden Teile deS fitztgrn Floßhafens oder oemnächstigen JndustriehafenS zu fordern, und zwar sowohl für Schiffe als auch für die beiderseitigen Uferstraßen." Oppenheim, 10. Juli. Dem langjährigen Abgeordneten des 6. rheivhessischen Landtags - Wahlkreises Oppenheim, Dr. jur. Schröder-Darmstadt, der krankheitshalber sein Mandat niedergelegt hat, haben die Gemeinden des Wahl- kreises in Anerkennung seiner Verdienste um den Wahlkreis eine Dankadreffe überreichen lasten. Die Adreste ist von Professor C. Sutter in Mainz auögesührt. Frankfurt a. M, 10. Juli. In der verflostenen Nacht wurde hier ein großer Einbruchdiebstahl in dem Laden des Trödlers Weber in der Weftendstraße ausgeführt. Etwa 20 Uhren und Ringe, zahlreiche Kleidungsstücke usw. fielen den Dieben zum Opfer, dagegen ließen sie alles liegen, was zum Verräter werden konnte. Man ist den frechen Dieben auf der Spur. ** Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten. In Lauterbach verunglückte in der städtischen Lehmgrube der Arbeiter Zinn. Er war mit dem Hacken von Lehm beschäftigt, als sich eine Lehmmasse von oben löste und den Arbeiter vollständig begrub. Der Verunglückte konnte nur mit Mühe von der Last befreit werden und ist nach kurzer Zeit an den schweren inneren Verletzungen gestorben. — Der ärztliche Kreisverein Worms hat seinem hochverdienten langjährigen Vorsitzenden, Medizinalrat Dr. Salzer, aus Anlaß seines 7 0. Geburtstages zwei auf silbernem Tablett stehende Weinkaraffen nebst einer kunstvoll ausgestatteten Adresse überreicht. Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft. - Die Schlesische Aktiengesellschaft für chemische In» duftrie in Weihwasser, eine Tochtergesellschaft der Trebertrocknungs- gesellschaft, meldete den Konkurs an. Arbeiterbewegung. Sevilla, 10. Juli. Die Straßenunruhen haben gestern den ganzen Tag fortgedauert. Haufen Ausständiger schleuderten gegen einige Fabrikgebäude Steine. Die Militärbehörden haben an Stelle des Präfekten die Regierungsgeschäfte übernommen. Die konstitutionellen Garantien sind aufgehoben worden. Truppen und Gensdarmen halten in den Straßen die Ordnung aufrecht. Temperatur der Lahn und der Luft. 11. Juli. Nach Rcaumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr. ___________Wasser 20o, Luft 22°.________________ Telephonischer Kursbericht. Sf/l7o Reichaanlaihe . . 100 65 8 % do . . 90 10 8'/l 7o Konsole .... 100.55 8 % do .... 90.40 8,/t % H ess ec ... 97.30 5%. Italien. Rente . . . 97.00 4% Griech. Monop.-Anl, 43.50 8 % Portugiesen , . . 25.70 8 % Mexikaner . ... 26 25 ♦Vi 7o Chinesen .... 81 50 Frankfurt, den 11. Juli. Kreditaktien..... 197 00 Diakonto-Kommandit . . 173.10 Darmstädter Bank . , . 125 50 Dresdener Bank .... 126 40 Berliner Handelegee, . . 132 20 Oesterr. Staatsbahn . .135 70 Gotthardbahn . . . . 152 00 Laurahütte.....1F0 CO Bochum . . . » . . 162 50 Harpener...... 160 00 matt. Meteorologische Beobachtungen ________der Station Gießen. 8 c Juli Wetter - *e o *tr a ä ä-e c s U Z N 10. 9« 11. 7« 11. 2« 748,8 750,2 749,7 + 18,8 + 16,5 + 26,4 11,0 10,4 9,6 68 | 74 Still NE. ENE. Heller Himmel Sonnenschein Sonnenschein Höchste Temperatur am 9.—10. Juli + 28.10 0. Niedrigste „ > 14.2° C. Ururste Meldungen. Wetzlar, 11. Juli. (Telephoumelduug des „Gieß. Auz,") Die Meheburg (die bekanntlich von Gießener Studenten häufig besucht wird) brannte heute nacht 1/i 1 Uhr vollständig ab. Dresden, 11. Juli. Die Frau eines Lohnkellners zündete das Bett an, in dem sie mit ihrem zweijährigen Kinde lag. Beide e r st i ck t e n. Der Grund der Thal dürste in ehelichem Unfrieden zu suchen sein. Berlin, 11. Juli. Tie „Union Cycliste Internationale" veranstaltete gestern abend anläßlich des augenblicklich in Friedenau stattfindenden Wel t rn e iste r s chaf t s Radrennens ein Festmahl, aus welchem anknüpfcnd an die Stiftung eines Ehrenpreises durchs Kaiser Wilhelm seitens des Präsidenten Emil de Beukelaer ein Telegramm an den Kaiser gesandt wurde, das lautet: Namens der „Union Cycliste Internationale" danke ich herzlichst für das Jntereffe, das Euer Majestät dem Radsport und der Internationalen Union bezeugt haben. Brünn, 11. Juli. Der Landtag nahm mit den Stimmen der Tschechen und Großgrundbesitzer gegen die Stimmen der Linken einen Antrag aus Errichtung zweier tschechischer Oberrealschulen an. Sodann wurde die Tagung geschlossen. P. Euxinograd, 11. Juli. Großfürst Alexander Mich«aelo witsch hob beim Empfang der bulgarischen Ministep in einer Ansprache hervor: Er sei nicht gekommen, um Politik zu machen. Er fühle fich unter den Bulgaren ganz zu Hause. Der Fürst dankte dem Kaiser von Rußland telegraphisch für den Besuch des Grvßisürsten. Ebenso sandte der Ministerrat dem russischen Minister des Auswärtigen^ Grasen Lambsdorff, ein Telegramm, das besagt, daß der Besuch des GrvMrsten die zwischen Rußland und Bulgarien bestehenden Bande sestige. Bekanntmachung. Die Pachtgelder von Triebvierteln und anderen städtischen Grundstücken pro 1901 sind innerhalb 8 Tagen bei Meldung der Beitreibung zur hiesigen Stadtkaffe zu be- zahlen. Zahltage: Täglich vormittags. Gießen, den 11. Juli 1901. Der Stadtrechner: 4870 Doevfer. Verdingung von Bauarbeiten. Die nachstehend verzeichneten Arbeiten und Lieferungen zum Neubau eines neuen Sparkaffengebäudes sollen verdungen werden. 1. Die Beschlagarbeiten, 2. „ Kunstschlofferarbeiten, 8. „ Blitzableiteranlage. Verdingungsunterlagen, Zeichnungen und Bedingungen können auf dem Bureau des Architekten Gust. Hamann, Bergstraße 11, eingesehen werden. Preisangebote sind daselbst gegen Erstattung der Kopialgebühren erhältlich. Angebote find bis zum 18. dS. Mts., abends 6 Uhr, auf dem Bureau der Spar, und Leihkaffe, Gartenstraße 1J, in verschloßenem Kouvert mit entsprechender Aufschrift ver- sehen, einzureichen. Gießen, den 11. Juli 1901. Spar- und Leihrasse Gießen. 4869 ____________ Wiener. Vergebung von Kmwrbeiten. Die zur äußeren Herstellung des Anatomiegebäudes zu Gießen erforderliche Weißbinder-, Spengler-, Dachdecker- «ud Schreiuerarbeit soll auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die bezüglichen Unterlagen liegen in unserem Amtslokale zur Einsicht offen. Angebote sind bis längstens Montag den 22. d. M., vor- mittags 10 Uhr, mit ent. sprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns einzusenden. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 9. Juli 1901. Großh. Hochbauamt _______Neuling. 4865 Stöbt Schlachthaus. Arriba«-. 4839 Heute und morgen: Wellfleisch 50 Kfz. Vermögens - Bilanz Pro 31. Dezember 1900. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1899 172 Während 1900 gingen zu.....* . 18 190 Aktiva. Jt H Kaffenvorrat 6207,81 Vorschüsse 110635,99 Hypotheken 86391,55 Laufende Rechnungen 975,99 Kaufschillinge 8137,10 Wertpapiere 12681,82 Zinsenreste und Stückzinsen 6820,61 AusftehendeGerichts- kosten 4,15 Mobilien 140,— Passiva. JL H Geschäftsguthaben 10021,13 Reservefonds 10955,43 Kapitaleinlagen 208592,20 Laufende Rechnungen 267,42 Rückständiges Güterkaufgeld 91,11 Reingewinn 2067,78 Sa. der Aktiva 231995,02 Sa. der Passiva 231995,02 m n w ab..... 5 Daher Stand der Mtglieder Ende 1900 185 Die Rechnung liegt acht Tage lang zur Einsicht beim Rechner Wilhelm Schwalb II. offen. Daubringen, den 9. Juli 1901. 4854 Spar- und Vorschußverein zu Daubringen Eingetr. Genossensch. mit unbeschr. Haftpflicht. Wilhelm Klöach, Direktor. Wilhelm Schwatv II., Rechner. Einladung. Die Mitglieder des Spar- und Vorschußoereins zu Daubringen, e. G. m. u. H., werden hiermit auf Sonntag den 21. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, zu einer Generalversammlung bei Wirt Albach freundlichst eingeladen. Tagesordnung: Abhör der Rechnung pro 1900. Wahl eines Kontrolleurs und zweier Aufsichts. ratsmitglieder. Verschiedenes. Der Vorstand. Rosbacher UA ist das beste Tafelwaffer — zur Vermischung mit Wein vorzügl. geeignet. Reinschmeckend und gut bekömmlich. Vor, Aerzteu besten- empfohlen. Niederlage bei 4857 Emil Schmall, H-ss. Hof. Eine KüllrKtiov KkiseWster. Sonnenschirme, welche nur e waren, gebe zu nur eine Tour mit und teils unter ab. SchirmfaKriK -Sevi, Seltersweg 85. Bitte genau auf die Hausnummer zu achte«. 4874 KNORRS Hafermehl Grfinkernmehl Tapioca da Bresil Erb »wäret Sappentafeln 4868 Suppentafeln (Fixsuppen) empfehlen A. & G. Wallenfels. Seehecht im Ausschnitt. 4876 J. Mi Schulhof. Nene Wetterauer Frühkartoffeln 50 Kilo inkl. Sack 4 Mk., prima neue ungarische Krührosen 5 Mk. versendet gegen Nachnahme 4862 J. 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Für die vitlen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unseres lieben Sohnes, Bruders und Enkels Karl Dieter sowie Herrn Pfarrer Kraus für die trostreichen Worte am Grabe und für die vielen Blumenspenden sagen innigsten Dank 4876 Die trauernden Hinterbliebene«. Ph. Dieter. Gießen, den 11. Juli 1901. ITaX*** mit Kontor, in aller« MVM bester Geschäftslage, zu vermieten Offerten unter Nr. 4617 an die Exved. d. Bl. erbeten. WWWAW <^n unserem Neubau, Frank« V furterstratze 27, ist das I. u. III. Obergeschoß mit je 6 Zimmern und sonstigem Zubehör per Oktober ebentl. auch früher zu verm. 4165 Birkeuflock & Schneider. während der bei jeder Der frühere Schluss der Zeichnung bleibt dem Ermessen jeder Zeichnungsstelle vor- Todes-Anzeige Sreunhen und Bekannten die traurig« Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser innigst geliebtes, unvergeßliches Söhnchen Hugo nach schwerem Leiden zu sich zu rufen. Um stilles Beileid bitten Die tiestrauernden Hinterbliebenen: Vize-Feldwebel Ruppel «nd Fra«. Gegen Fliegen empfiehlt die desteu Mittel Sdler-Drogerie,SeHersweg39. Otto «chaaf. 4872 a. M. bei dem Bankhause L. & E. Wertheimber, dem Vorschuss- und Credit-Verein in Worms, Auf Grund eines Beschlusses der Stadtverordneten vom 8. Juni 1901, sowie der Genehmigung Grossherzogliohen Kreisamts Worms vom 13. Juni 1901 und des Grossherzoglichen StaatsministeriumE in Darmstadt vom 14. Juni 1901 giebt die Stadt Worms Mk. 3500000 4% Anleihe, Lit. L, eingeteilt in 550 Anleihescheine Serie I No. 1—550 ä Alk. 2000, 1800 Anleihescheine Serie II No. 551—2350 ä Mk. 1000, 1200 Anleihescheine Serie UI No 2851—3550 ä Mk. 500 aus, welch© auf den Inhaber lauten und mit halbjährlichen am 1. Januar oder 1. Juli jeden Jahres fälligen Zinssoheinen, sowie mit Erneuerungsscheinen versehen sind. Der erste Zinsschein ist am 1. Januar 1902 fällig. Die Anleihescheine sind von dem Oberbürgermeister Kohler, sowie den Stadtverordneten Eller und Rauch unterzeichnet und mit dem grossen Stadtsiegel versehen. Der Erlös der Anleihe dient zum Bau von Schulhäusern, einer Leichen-Kapelle, des Hafen-Amts, von Strassen und Kanälen, für Erweiterung des Gas- und Wasserrohrnetzes, der Stadthafenbahn, sowie zur ausserordentlichen Tilgung einer Schuld der Stadt bei der Sparkasse in Höhe von etwa Mk 600 00© und endlich für derzeit noch unvorhergesehene Ausgaben. Die Anleihe ist bis zum 1. Januar 1907 unkündbar und wird von diesem Termin ab mit 1®/® jährlich, zuzüglich der ersparten Zinsen, in Gemässheit des uen Anleihescheinen aufgedruckten Tilgungs- planes durch Auslosung oder Rückkauf getilgt. Die Auslosung findet im September jeden Jahres, zum ersten Male im Jahre 1906 statt, und die ausgelosten Anleihescheine sind an dem auf die Ziehung folgenden 1. Januar fällig. Die ausgelosten Anleihescheine werden vor dem 1. Oktober jeden Jahres nach Serien, Nummern und Beträgen im „Deutschen Reichs-Anzeiger“, in einer Wormser Zeitung, der „Frankfurter Zeitung“ und dem „Berliner Börsen-Courier“ bekannt gemacht. In denselben Blättern werden auch alle anderen auf die Anleihe bezüglichem Anzeigen veröffentlicht. Vom 1. Januar 1907 an ist die Stadtverwaltung berechtigt, eine verstärkte oder gänzliche Tilgung der Anleihescheine eintreten zu lassen. Die desfallsige Bekanntmachung hat mindestens drei Monate vor dem zur Heimzahlung bestimmten Termin in den genannten Blättern zu erfolgen. Die Zinsscheine und zur Rückzahlung gelangenden Anleihescheine werden äusser bei der Stadi- kasse in Worms bei der Dresdner Bank in Berlin, bei der Filiale der Dresdner Bank in Mannheim und bei dem Bankhause L. & E. Wertheimber in Frankfurt a. M. zahlbar gestellt. Sie verjähren nach den gesetzlichen Bestimmungen, An den Zahlstellen erfolgt auch die Ausgabe neuer Zinsscheinbogen ohne Kosten für die Inhaber. Worms, im Juli 1901. Grossherzogliche Bürgermeisterei Worms. (gez.) Köhler. zu erfolgen. Die Zulassung der Anleihe zum Handel und zur Notierung an der Berliner Börse ist beantragt • der Frankfurter Börse wird dieselbe ebenfalls beantragt werden. bestehend auS-bZim., MMlM, Badezimmer, Küche und 2 Kammern per sofort oder später zu vermieten. 4818 Südartlage SS. Tüchtiger 02682 Weiuergeselle gesucht E. «linaelmeyer. Walltborstr.24. ^as I. Obergeschoß in unserem Neubau, Arankfurterflr.r5, mit 5 Zimmern und sonstigem Zubehör, ist per Oktober, evtl, auch Bankhause F. & C. Blschmann, „ Bamberger & Co., „ Ferdinand Sander, . Aron Heichelheim, „ Veit Ij. Homburger, Bank von Elsass und Lothringen, sowie bei c>ohar»rtiS- und Stachelbeeren -O sind abzugeben. 4761 Senkeubergstr. 7 (Rentamt) 4749] Eine Dogge (Hund), dunkelgestromt, 52 cm Schulterhöhe, l1/. 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