M SM»«Z(rt ssaa* ____^intrittJ^Pfg, m^eife4inkauf W Vorrat reicht, il-Porzellan '*MW MWtiitttlt r Auswahl btW. 02224 & Haase ftraße 61, nun, Dm, rrränme für eia stioeS, ist zu mieten gefacht. >. 4114 av -ie Expedition j. Lame lviuW tzeml- M>M WitiiünonqmeCfferUl 1 v ohne AW ► S !U 65 kr- li-k |2< 6 £ - 1 l > s X 1. 0» t- Kamillen tHtiftielifl taust stdeS Quantum W. Kilbinger, R940] rötveudeogttie. __ "Säes Visitenkarten liefert rasch and bül^8t iSäOOO«! i 15000; 1 v «il ° 1G*tüg • i. 5000 ? l«*‘ 11^.4000 l«-*' i'».5000 :^?3# W°" ' . ei Strassburger ’ Bote Krem [?orto u1 '* sjjjjier, r‘e \ D. Baden- W'I Badener fSl . iZän-l .1^7000 Nr. 135 Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Mittwoch 12. Juni 1901 »glich «ii tU»** frei Milltagl ****** ItwUiei- Mftm« —rfrru bcM An- mit^Heff. m»fr glätter D- M B^tMunbe- vier- OM( »Gchewttch bdgeltflt. MM W*er Inenben *■ Mm. 10 Uhr Mlcfttn« Mr) ilHia, Epxfrwon unb &***»: Wttafre 7. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis Dicrtd|*#ri Mk. 2.20, monatl. 75 mil Bril gcrlohn: durch bi Abholeftkllrn vikNeljächd. Mk. 1.90, monatl. 65 PK Bei Postbezug vierteljichVi. Mk. 2.00 ohne BefleUgKfr. Alle Unicigen Bermtttlunplo Kellen bt* In und Au»l«um nehmen Anzeigen für W» Siebener Anzeiger entgeaea. Bttlenpreie lokal ix <*l- ouüwärk» Ki Pfg. Adresse für Depesche«, Anzeiger Sieben. Fernsprechanschlutz Nr. 6t. Eine sonderbare Friedenstaube. Ein Berliner Blatt, dem man Beziehungen zu höfischen Kreisen nachsagt, läßt eine sonderbare Friedenstaube in «estalt nachfolgenden Telegramms aus dem Haag auf- fflattern; „Nachdem in den Beziehungen Deutschlands zu den beiden Mächten des Zweibundes in jüngster Zeit eine herzliche Intimität eingetreten ist, toie eine solche seit Jahrzehnten nicht zu verstehen war, werben die Früchte dieses freundschaftlien Zusammengehens in allernächster Zeit in die Erscheinung treten. Die glänzenden Truppenrevuen und Potsdam wären wohl die äußere Veranlassung, aber nicht der innere Grund, welcher um dieselbe Stunde die jugendliche Königin Wilhelmina der Niederlande und den französischen General Bonnal an das Hoflager Kaiser Wilhelms geführt hat. So ist denn von Berlin aus in vollem Einverständnis mit den Mächten des Dreibundes und des Zweibundes, und wohl auch im Einklänge mit den persönlichen Wünschen des Königs Eduard selbst die Aktion ausgegangen, welche — weit entfernt, eine politische Spitze gegen England zu bedeuten — den heldenmütigen Buren, den wackeren Verteidigern ihrer heimischen Scholle, in baldiger Frist einen ehrenvollen Frieden und der englischen Armee die lang ersehnte Ruhe bringen dürfte." Man wird vergebens den Sinn dieser orakelhaften Worte zu ergründen suchen. Allerdings ist, ja vor einigen Tagen ber ständige Ausschuß der internationalen Friedenskonferenz »uf Anrufung des Präsidenten Krüger im Haag zusammen- Kerteten. Es kann aber heute kein Zweifel mehr darüber herrschen, daß die Konferenz sich für unzuständig zur Intervention zwischen England und der Burenrepublik erklären fcnrb, weil England selbst bereits kundgethan hat, daß jede Intervention als einen Akt der Unfrennblichkeit Ansehen würde. ThatsäMich sind die Aussichten zu einem friedlichen Ausgleich des Burenkrieges heute schwächer als je. Die Buren stehen heute wie in den ersten Tagen des- Feldzuges vor nunmehr bald zwei Jahren auf dem Standpunkt, siegen oder sterben, Aufrechterhaltung der bisherigen Selbständigkeit, oder Untergang. Bei den Engländern ist von einem Zurückweichen natürlich Niich fpinn >)fff>r dings würde die beiderseitige Sehnsucht nach Ruhe be- jgreiflich erscheinen, allerdings sind beide Teile derangiert. Andererseits ist bekannt, daß Chamberlain nicht nachlassen wird und daß König Eduard bei Uebernahme der Regierung erklärt hat, daß an der Politik in Südafrika nichts geändert werden soll. Es ist sonach zurzeit ausgeschlossen, daß ein alle Teile befriedigender Ausgleich gefunden wird. Und nun die Frage: Wer soll intervenieren? Die Russen spielen den sich freuenden Dritten, sie wünschen nicht, mehr, als daß England noch recht lange in Südafrika festliegen möge, und denken gar nicht daran, zu «intervenieren. Von der deutschen Regierung ist ebenso Ivenig eine Intervention zu erwarten, und obendrein wird diese Behauptung von einer unterrichteten Seite durch die ,National-Ztg." als völlig grundlos bezeichnet. Ein Wunsch Englands nach Vermittelung sei bisher nicht laut geworden, und überdies würde Deutschland nur vermitteln, wenn beide Teile, also auch die Buren, darum ersuchten. Was das letztere anbetrifft, so muß berücksichtigt werten, daß der Nichtempfang des Präsidenten Krüger am Berliner Lose die leitenden Männer der Bureii nid# gerade er- Snmtern konnte: die Vermittelung Deutschlands nachzu- suchen. Tie Initiative müßte freilich von England aus- tzehen. Sobald also scheint das erlösende Wort leider nicht gesprochen zu werden. China. Tie in Ostasien zu Besatzungszwecken vorläufig zuruck- aelassenen Teile des Expeditionskorps werden in folgender Weise zusammengesetzt sein: 3 Infanterie-Regimenter zu 3 Bataillonen zu 3 Kompagnien mit je 110 Koniba tauten 1 Eskadron Jäger zu Pferde, 1 Feldarlillerie-Abteilung nut 3 Batterien, 1 Pionier-Kompagnie, 1 Train-Kompagnie, ^.le Gesamtstärke dieser Formationen an Kombattanten belauft sich auf rund 3600 Mann, von denen etwa 800 Momn - 2 Bataillone mit 1 Batterie - für Shanghai, der Rest für Petschili bestimmt sind. In letzterer Provinz wird die Hauptmasse der Truppen in Tientsin zusammengehalten werben, iväbrenb kleinere Detachements von je 1 Bataillon Peking, Mmgtsun, Langfang und Shanhaikwan besetztgalten. Zu Li aufgezählten Truppenteilen treten natürlich noch die entsprechenden Verpflegungs, Sanitäts- und sonstigen für die Versorgung der Truppe unentbehrlichen Organisationen, sodaß zu 9ber oben angegebenen Zahl von Kombattanten noch einige hundert Manu Nichtkombattanten hinzukommen. In die'9zurückbleibenden Truppenteile )ol en b;ejemgen Mannschaften versetzt iverden, die über Herbst 1901 hinaus zum Dienst in Ostasien verpflichtet auef) Truppenteilen werden daher die un Herbst Ur Entlassung kommenden Mannschaften der ubemnegenben Mehrzahl nach Pen bemnächsttgen Rücktransporten nach der Heimat an- 9e,C*9to™ ei)nem,'Sotbochwohlgeborener Herr Freiherr! Als ich gestern Ew. Hochwohlgeboren Schreiben erhielt, glaubte ich bei erster Turchlesung, daß Sie sich einen kleinen Scherz madjen wollten. Bei der jedoch zuletzt sich aufdrängendeu Erkenntnis, daß Sie, geehrter Herr, Ihren Vorschlag wirklich ernst gemeint haben, ist es meine Pflicht, Ihnen eine ernste, unb, wie ich benfe, auch offene Antwort zu geben. Ein solcher Vorschlag, wie Ew. Hochwohlgeboren mir ihn machen, kam mir von einem Standes- genossen unb westfälischen Landsmann überraschenb. Wollen Sie Ihren Plan für bie Stichwahl vor ben Wählern geheim halten ober Ihnen denselben bekannt geben ? Im ersten Falle werden dieselben an ber Nase herumgeführt, mt letzteren würben — wie ich nocy von Ihren Parteigenosten voraussehen möchte — dieselben für ein solches Manöver sich bebauten. Von meinen Parteigenossen kann ich ^ynen das schon heute bestimmt versichern. Auch die mir abgeneigtesten politischen Gegner hoben stets anerkannt, daß ich ehrlich nud gerade rede und handele. Ich hätte erwarten dürfen, daß meine Haltung im öffentlichen Leben mich gegen einen Vorschlag geschützt hätte, wie Sie, Herr Freiherr, mir solchen machen. Ich glaube in der That, daß es Ihrem politischen und religiösen Standpunkt mehr entspricht, dem Ihnen doch näher stehenden Liberalen, Herrn Tr. Hammacher, Ihre Stimme und Ihren Einfluß zuzuwenden. Ich verzichte gern auf eine Unterstützung, welche scl>on in der Art ihres Angebotes eine wirklich konservative Gesinnung vermissen läßt. Meinen Parteigenossen im dortigen Wahlkreise habe ich von diesen Verhandlungen Kenntnis gegeben. Mit vollkommener Hochachtung, Herr Freiherr! Ihr ergebener Frhr. v. Schorlemer-Alst. Freiherr v. Plettenberg wird durch die Veröffentlichung dieses Briefwechsels nicht gerade angenehm berührt sein. Nach der letzten Lebensmittelpreistabelle der „Statist. Korr." haben die Getreidepreise im Mai d. I. ihre steigende Bewegung fortgesetzt. Auch Stroh und Heu sind weiter gestiegen und haben an manchen Orten eine ganz ungewöhnliche Höhe der Preise erreicht. Ganz auffällig ist die Steigerung der Getreide-, Futter- und Fleischpreise in Bromberg, wo sich die Vorauswirkung der zu erwartenden nen Ernte am ersten und meisten bemerkbar macht. etten ist dort für 15 Mk. für 1000 Kg., der Roggen um 7, die Gerste um 10, der Hafer um 12 Mk. gestiegen; das Stroh zeigt eine Preissteigerung um 36,7, das Heu eine solche um 40.30 Mk. Tas Rindfleisch ist im Großhandel um 50 Mk. für 1000 Kg. gestiegen, im Kleinhandel haben sämtliche Fleischsorten eine Steigerung um 10 Pfg. für das Kilogramm erfahren. Es ist zu befürchten, daß andere Orte diesem Beispiele folgen werden. Im einzelnen sei folgendes bemerkt: Dec Weizen kostete im Durchschnitt aller Msrktorte 170 Mk. gegen 160 im April und 153 im März d. I. Außer Bromberg hatten tm letzten Monat die größte Preissteigerung Breslau und Görlitz mit je 15 Mk. Am teuersten ist der Wetzen, gleiche Qualitätsberechnuog vorausgesetzt, mit 175 Mk. in Berlin, am billigsten mit 154 Mk. in Königsberg. Dcr Durchschnittspreis des Roggens ist von 141 auf 145 Mk. gestiegen, am meisten in Köslin um 9 Mk. Die PreiSextreme bilden Kassel mit 153 und Stralsund mit 135 Mk. Der Durchschnittspreis der Gerste ist von 149 auf 161 Mk. gestiegen. Magdeburg hat mit. 171 Mk. den höchsten, Königsberg mit 126 Mk. den niedrigsten Gersten preis. Der Preffsboote und 8 Hachten auS. Wcg.n der schwachen westlichen WindcS mußte eine abgekürzte Bahn gesegelt «n uü' <^r^e dreist erhielten die reglementartsche Gig „Kaiserliche an „V AMukagig „Erste Matrofendiotsion", der Kuller „Kaiser- iiche Werft . Von den Schulyachten erhielt „Obotrh*, vou den Privat- vachten „Blitz 6‘ einen 1, Preis Meteorologische Beobachtungen der Station Giesteu — Die Berliner Pastoralkonferep, hat nach lebhaften Erörterungen folgende Erklärung angenommen: Die Pastoralkonferenz will zwar in Professor Dr. Harnacks Vorlesungen über das Wesen bed 8i/e0/ Beloheanleihe , . 99 40 Christentums die Absicht nicht verkennen, unserem vielfach entchristlichten I 3 o/g 60 Geschlecht die Segnungen des Christentums wieder nahe zu bringen; aber 8'/» Lovsols . , ’ sie spricht ihre Ueberzeugung dahin aus, daß der Inhalt dieser Bortes- 3 0/. do ungen durch das Zurücksinken in den oberfiächlichen Standpunkt eines 8Vj% Heeaea ' ' überwundenen Rationalismus wie durch das Zurückfiellen des nach 5 % Italien. Bente Schrift und Geschichte Wesentlichen des Christentums weder dem histor- 41/0 Griech. Monop.-Anl ' ischen Verständnis noch dem wahren Evangelium noch dem menschlichen 8 o/0 Portwriesen Bedürfnis genügt. Sie bezeugt mit den Reformatoren und den Gläu- 8 o/0 Mexikaner . * ‘ * bigen aller Zeiten, die durch die Kraft des heiligen Geistes geredet haben, 41/t % Chinesen vaß Christus der Sohn Gottes in unzerreißbarem Zusammenhänge mit! ®mdjts|hai. , _ 3uni. DaS Ober kriegsgericht des 11.Armee- rorpS beschäftigte sich heute mit einem Strafprozeß, der In der ersten Instanz vor dem Kriegsgericht hier Aufsehen erregt hatte. Der Vize- ?? «?.ster Vollmer vom Feldartillerie-Regiment Nr. 11 wurde am U Mai vom KriegSaericht der 22. Division wegen Mißhandlung Untergebener in 173 Fällen zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt; sechs Mitangeklagte Rekruten erhielten wegen desselben Vergehens je einen Tag Gefängnis. Dieses Urteil wurde vom Gerichtsherrn, dem Divisionskommandeur, nicht bestätigt, weil es, wie vei mutet wird, keine genügende Sühne gewährte. Die fortgesetzten Mißhandlungen des Vizewachtmeisters waren durch eine Anzeige deS Vaters eines der Mißhandelten an das KorpSkommando ausgedeckt worden. Dieser Anzeige lag folgender Vorgang zugrunde. Der Rekrut Daupel wurde auf Veranlaffung deS Vizewachimeisterd von seinen Stubengenossen nachts mit der Klopfpeitsche gehörig dvrchgeprüaell. AlS die Stuben- gmoffen sich zunächst geweigert hatten, der Weisung des Vizewachtmeisters zu folgen, drohte ihnen Vollmar mit Hochnehmen im Dienst. Als Daupel sich über die Mißhandlung beim Vizewachtmeister beschwerte, erhielt er 14 Ohrfeigen; am folgenden Tage mußte er stch wegen starken Kopfschmerze- krank melden. Als die Anzeige über diesen Vorfall beim kommandierenden General eingelaufen war, ordnete er strengste Untersuchung an. Diese hatte daS Ergebnis, daß noch eine Menge weiterer Mißhandlungen Untergebener durch Vollmar ermittelt ,n 0 ganten ®®gQ (tjeoU ßerdk- 3 w. b£. Wli-th 7 sM1,' 4 £t0 [a«i> 8'* ie l. ** Ernennung. Der Großherzog hat am 8. Juni oen KreiSvetenliärarzt Jakob May in Friedberg zum Kreis Determärarzt des KreisoeterinäramtS Mainz ernannt. ** ^koßh. Regierungsblatt Nr. 38, aufgegeben aw v. Juni 1901, enthält: Verordnung, die Darmstadter Dampf straßenbahnen, hier teilweise Verlegung der Linie Darmstadt- «ocrftabt auf eigenen Bahnkörper betreffend. ** ^ktrazug. Aus Anlaß des am nächsten Sonntag in VJtöba stattfindenden Turnfestes wird dort am Abend für die Heimkehrenden ein Extrazug abgelaffen werden, der um 10.30 Uhr Nidda verläßt, auf allen Stationen hält und um 11.40 Uhr hier eintrifft. ** Operetten - V 0 rstellungen. Aus Goslar, wo Vas Operetten-Ensemble, das in nächster Woche bei uns gastieren wird, ebenfalls aufgetreten ist, geht uns nachfolgender Bericht zu: „Die Geisha". So viel man auch Aon von dieser Operette gehört hatte, es werden doch alle Besucher angenehm überrascht worden sein, und zwar sowohl durch die Operette selbst wie auch durch die ganz vorzügliche Darstellung. Ein Chinese, Wun-Hi, ist der Bescher des Theehauses „Zehntausend Freuden" in einem japanischen Hafen. Der Unterhaltung der Gaste, die in tfLaus den Offizieren der europäischen Marinen bestehen, dienen die Geishas, deren Wun-Hi fünf gekauft ?!•; "Geishas" sind hübsche, lustige, anmutige Geschöpfe von sonniger Heiterkeit, die durch Sang und Tanz den Gästen die Zeit angenehm vertreiben. Lustig und heiter, wohl and) ausgelassen sind sie, und lustig und heiter sollen sie die Gäste stimmen, die im Theehause einkehren. Damit ist auch die Stimmung der ganzen Operette gekennzeichnet. Für den Erfolg ist die Hauptsache die Stimmung, die durch flottes Spiel, durch die Musik, und nichst zuletzt durch entspreck>ende Kostüme und Dekorationen erzeugt werden muß. Und diese Anforderungen wurden so vollkommen erfüllt, daß wir diese „Geisha"-Aufführung zweifellos zu den besten und vollendetsten Theater AufMrungen zählen dürfen, die wir je gesehen haben. Tie Ausstattung der Operette war prächtig und stilgerecht. Tie Vorbereitung war so gut und gründlich gewesen, daß das Ensemble flott und sicher war. Kapellmeister Schönfeld hatte mit seiner Leitung guten Erfolg. Dazu kam, daß die Besetzung jeder einzelnen der zahlreichen Nollen sehr gut war. Bon den Tarnen warben in gleicher Weise Frl. Sina und Frl. Turand mit großem Erfolg um den Beifall des zahlreichen Publikums. In Herrn Stärk lernten wir einen Charakter-Komiker von großem Talent kennen. Er charakterisierte den Wun-Hi mit viel Humor und erntete großen Beifall, besonders mit seinem Zopf- Couplet. Eine gute Charakterfigur war auch der Marquis des Herrn Burg. Besonderes Lob verdient noch die Einstudierung der Tänze durch Herrn Stärk. Sie ist sehr sorgfältig geschehen, und erwies sich bei der ersten Auf- sührung als überaus erfolgreich Es war eben, wie wir wiederholen, eine Aufführung, die in jeder Beziehung anerkennenswert war. — In M ü n st e r t. 233. verlautet mit aller Bestimmtheit, daß es in der Absicht der preuß. Staats»egieruog liege, die juristische Fakultät an der Akademie schon mit dem Beginn deS nächsten Sornmerhalbjahrs ins Leben treten zu lasten. .bie btt M auf i ra «« fit ■ »On jj“ Mb ijj 111 fawjÄ" «tr. Stift, über nu 1 M I «ft Sb? “ " »Äfi « iMgetet Siebt, ttit ^sitzender, Pros. ÄW1 in Sttgangtnidl 1« «ufgaben fit blt Ä b« glüilitjt gelingen i! 1 Md in feinem $«, ; inn*aM aufs Beste Meuitdi der Stifter der Blüschen Wlrth und Geh. Oberbam )e nimmt darauf Oberfinam. t das Wort, der den Toten der ken widmete, insbesondere des -H.-Lerbandes der Alemannia 1 Weiffcnbach, und der vrr- Inrschenschaft, RitzinuMait sonders nahem BerhÄtnir z» Lorten der Erinnerung an die «bie die traurige Fahrt n und nun im Bilde - r Eiche geschmückt -, von einet auf uns herriederschauen" ging r. ^Der alten SoldatenM über daS Grab der Gefallenen, zenden Fahnen und klingendem zurück zu dem überfchäumenbrn nie es sich dem Auge heute i« festlichen Gelage dietü." Der .Aus stoheS Wiedersehen zu» Alemannia und zugleich zm na mater Lndoviciana.“ Be- flammenden Worten. >en Vertreter der befreundeten tlautcmBeifall auigeummentt uia-Straßburg), den der hiesigen (Germania-Berlin), den der nia stuä. Hahn ab. 8“ 'M rlich der Landesvater unter den chweige'. Geraume Zett nah« Vierte ihres Amtes * der Beendigung des vaM Mnehmer unter w-Mde« bie Sonne He5 und golbto m 6 eine nicht tubtntoMtHa- VT deS Reich» ued :fle« N bai in ’Ln Itii« ifauf nö ,n ft tn»netW8 .hmern tu Wir sich daun in da« «ffistentenzimm« de« Institut« €in,|pcr 78 K°lbfl-isch er den Selbstmord mit unhelmUchem CyniSmuS und mit150-70 4, Kartoffeln per 100 --------- der Geschicklichkeit eines erfahrenen Anatomen ausführte. 00—00 Zwiebeln per Ctr. M 8.00—8.50, Milch per Liter 18 4. 9rüt die Aufwartefrau des Instituts hatte Willgeroth vorher Kirschen per Pfd. 80-35 Pfg. die bei Operationen üblichen Gebühren und ein Dauer der Markizect von 7 Uhr vormrttagS b.s 1 Uhr mittags. zurechtgelegt. Man möchte zur Ehre' des Selbstmörders an nehmen, daß er mcht bei Sinnen gewesen sei. u£t JiBÖnklinn» • Paris, 10. Juni. In Lyon wurde der Direktor E>. Die Notiz entstammt der Berliner Zeitung „Der Tag" und der Industrie- und Commercial-Bank, ftom6onne ent^ält ,eine rä^eten 2ln9i6en. Uns scheint sie recht unglaubwürdig, wegen Berunreuungen eines Teiles der Einlagen verhaftet' A w ®2OOM)bSranc«Cft9efltlIt beltä8‘ bQe Defijit JUlUjU WelktUNgeN. '• Rom, 10. flant. Eine Untersuchuiia oeaen ha«L , Bern, II. Juni. Im Waadtländer Jura stürzte am SenatSmitglled Prof. b'Kntona wegen^ sahrläMaer Aähnge Schweizerin Lenoir bei einem Spazier. Tötung durch eine chirurgische Operation bat 6otJ9a?0Cc @lc n,utbc ^£Ule tot ““ Fuße einer Felswand läufig damit ihr Ende gefunden, daß der vom Senat, bem Qui9cfunbcn- . oächften Gerichtshof für feine Mitglieder, eingesetzte Unter- L x®'*'"' 3um: Awet Mnge Touristen, die am Mttt, iuchungsausschuß entschieden hat, das B-rfahren sei wegen toot? emen Ausflug tn bie Rosengart-ngruppe unternahmen Mangels au Beweisen cinzustellen. Der Beschuldigte will seither vermißt. Man bcsürchtet, daß sie ab^e» sich damit nicht zufrieden geben und hat Berufung eingelegt !^rzt, oder °°n einer Lawine begraben sind. Eine um eine förmliche Freisprechung zu erlangen ' I Rettungsmannschaft ist abgegangen. —— > ——————Loudon, 11. Juui. Das Unterhaus nahm mit 199 siegen 109 Stimmen in dritter Lesung das Gesetz an, be. ^niVLl|uulli $LuiynuJlflU stimmend, daß kein Inhaber eines Amtes gehalten ist, das- — Geheimrat v. Leyden beging am 9. d. das Jubiläum seiner I selbe beim Tode des Landesherrn niederzulegen. 25jährigen Lehrthätigkeü als Ordinarius an der Berliner Universität. Madrid, 11. Juni. Sagasta küdigte die Aufnahme einer der B--«"-r H°chIchw- Anleihe zu LandesoertetdigungSzwecken au behufs gewcrrr. — »us Münster wird berichtet: Mittwoch wird sich Dr. Georg I ... ° 00 ’ 1 Brtter durch eme Rede über „Der Entwicklungsgang unserer Kenntnisse I Reorganisierung der Flotte. von der Veränderlichkeit der Arten", als Prtvatdozent der Botanik habili- '' -------------------------------------------------- tieren. — Pros. G Schweinfurth ist nach sechsmonatlicher Abwesenheit am 6. d. M. tn bestem Wohlsein nach Berlin zurückgekehrt. Er hat den Wmter im französischen Nord-Afrika zugebracht und dort sowohl in der algerischen Sahara als in den Vorgebirgen von Tunis reiche botanische Sammlungen gemacht, die nun der wiffenschaftlichen Verwertung harren. — AuS Jena wird geschrieben: Die hiesige Universität wird in diesem Semester von 772 Studierenden und 37 Hörern besucht. — Auf dem Fürstengraben in Jena wurde am Samstag ein Denkmal des im vorigen Jahre verstorbenen Professors der Physik und Mathematik Hermann Schäffer enthüllt. — Der Privatdozent Dr. Otokar Kukula ist zum a.-o. Professor der Chirurgie an der böhmischen Universität in Prag ernannt worden. M * Ein neuer Fünfbuud? In einem rheinischen Blatte lesen wir nicht ohne Ueberraschung, daß das Deutsche Reich ein ganz neues Waffenbündnis eingegangen ist. Da heißt es: „Der Kaiser denkt und handelt unausgesetzt als Soldat. Als solcher empfindet er sehr lebhaft die Waffen-, c -----------------------«,........—---------------- Verbrüderung, die zwischen ihm und seiner Armee einerseits OberttirgSgericht erkannte beute gegen Vollmar wegen und . I Mißhandlung von Mtlttäkpersonen im Dienst in 103 Fällen und Cb# k 6 ft L Konfektions- und außerdienstlich in 5 Fällen auf 7 Monate Gefängnishast. Die bean- NayrungS- stkht und bestehen muß, zumal nach den Dor-1 tragte Degradation wurde abgelehnt. Längen in China, wo Deutsche und Franzosen nebeneinander . —--------12 ■ — —— CT »Mdel und Verkehr. V-llrswtrtlch-st. recht zu stimmen. I Mainz, 9. Juni. An Stelle des Oberbürgermeisters Dr. Gaßner, • Ein ebnif (her ssr dbeffen Wahl vom hessischen Ministerium bekanntlich nicht bestätigt worden -kn-a 'scheiten war, wählte die Sektkellerei Kupferberg in ihrer gestrigen eines Selbstmordes eines Straßburger Mediziners erregen General-Versammlung den Rechtsanwalt Görz in den Aufsichtsrat. dort in akademischen Kreisen nicht geringes Aufsehen. Es — Die Deutiche Bank und die Dresdener Bank erklärten stch handelt sich um den Selbstmord des Assistenten am ana- bereit, die Situation der Kreditanstalt für Handel komischen Institut der Unihprfi^f hpd L 1""^ Industrie in Dresden zu p-üjen. aid @rflebni8 bet 3nttr* wmnajcnjnniun Der llmversttät, de- Dr. Willgeroth. oention fei wohl die Thatsache anzusehen, daß die beiden Direktor« Willgeroth war der Sohn eines höheren retchsländischen Be- der Kreditanstalt Horn und Kloeher, von ihren Aemtern suS- amten und hatte bei Beginn feiner Karriere durch glänzendeI penbiert wurden Die Leitung drtz Instituts werde durch den Begabung frappiert, sich aber durch ein turpulenteS Leben i N"?ior Getz mit den Prokuristen fortgeführt. Die Geschäfte M L .L°^°Ln teir^bh4m lewen Freuden ben ÄrÄ ÄÄ M1“’*'" "" * Entschluß, zu sterben, mit, und lud sie zum ^TotenschmauS- Gießen, 11. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen ins „Krokodil", seine Stammkneipe. Als alles in gehobener Dochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. M 1.05^1.15, Hühnereier per Stimmung war, verbreitete sich Willigrrottz über seine Wünsche ' 2 6t 12T13 Enteneier 1 St. 7-8 4, Gänse. begängniffeS. In vorzüglicher Laune über den „guten Witz" o.so—1.00, Hühner per St. M 1.20—1.70, Hahnen per Stück trennte man sich. Arn folgenden Tage versandte Willgeroth i.so—2.00, Enten per St. ^2.00—2.30, Gänse per Pfd. M 0.00 bis eigenhändig die Einladungen zu seinem Leichenbegängnis und Ochsenfleisch per Pfd. 68-74 Kuh. und Rindfleisch per Pfund schloß sich bann in ba6 Assiftent-n.imw-r h.« 'Ynf.u,,.« ™ 8ef°äS' ''' per Pid. 78 4, Kalbflersch per Pfd, 60—66 4, Hammelfleisch per Pfd. 100 Kilo 5.50—6.00 JC, Weißkraut per St. Juni Barometer auf Co reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windstärke Wetter *1 l 1 10. 9« 745,8 4- 16,1 11,9 87 Still _ Bew. Himmel 11. 7« 746,2 745,8 + 14,5 10,6 87 SSW. 1 11. 2« 1 4- 20,0 6,9 40 w. 4 Sonnenschein 4005 im S. &to(t ^Mansardenwohnung sofort zu -W verm. Ludwigstr. 27, ort. 4122 Exp. d. Bl. 3938 8 3 OHnvwg 3 s Gros. 4132 Liebmann Bür 3467 GroS. 4124 Gießen. 4095 mieten. Steinstr. 33. 4123 richten. Daniel Heil. Hroße Ersparnis im Kaushakt mit Liebigstraße 65. 4134 vermieten. Marktplatz 17. 3458] Familienlogis zu herbei 443 mieten. MäuSburg >2. Behütern arke. M^öblierteS Zimmer zu vermieten. Wl 02222 Schlotzgasse 9. fflhc'tl und S-Zimmerwohnung, ellUlU auch getrennt, sofort oder [02169 später zu vermieten. c">rdentlicheS Dienstmädchen sucht Frau L. Bernhardt, 4064 zu wollen. 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