Nr. 213 Erscheint tägttch mtt Ausnahme des Montags. Die Gießener Zainlllen- blAter werden dem Anzeiger im Wechsel mit dem „Hess. Landwirt" und den „Blättern für bessische Volkskunde" mermal wöchentlich bei« gelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr.51. Erstes Blatt. 181. Jahrgang. Mittwoch 11. September 1901 Mts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Annahme von Anzeigen zu der für den folgeiwen Tag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigen-Vermitt- lungSstellen des In-und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen. Zeilenpreis: lokal I2Ps^ auswärts 20 Pfg. 1 Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen! Univcrsitäts - Druckerei (Pietsch Erbest). Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Zulässige Zahl der Lehrlinge, Gewerbe. und auf je weitere 6 Gehilfen 1 Lehr- ge° 3 Gehilfen 1 Lehrling Litboaravherr Schriftfeger i? den V Höchstzahl 9 für Gewerbe. Zulässige Zahl der Lehrlinge. § 4. Gewerbe Zulässige Zahl der Lehrlinge Schlosser Schmiede ff Jean Falk, Vorsitzender. Engelbach, Sekretär. Buchdrucker Steindrucker 7 17 27 37 47 57 67 2 3 4 5 2 3 4 5 ff ir e ff ff ff » ii ff » \ c an Falk, Vorsitzender. n w ff ff ff ff ff 3 4 5 6 7 8 9 Lehrlinge. Engelbach, Sek-elär. das sich den für 4—7 8—12 13—18 19-24 bis zu auf daS Lehrlingswesen durch einen von ihr eingesetzten Ausschuß für das Lehrlingswesen und durch von ihr ernannte Beauftragte überwachen lassen. Letzteren ist während der Betriebszeit der Zutritt zu den Werkstätten und Unterkunftsräumen, sowie den sonst in Betracht kommenden Räumlichkeiten zu gestatten und Auskunft über alle Gegenstände zu geben, welche für die Erfüllung ihres Auftrags von Bedeutung sind. (§ 94c b. G^-O.) Darmstadt, den 31. August 1901. Handwerkskammer zu Darmstadt. mit 0 Gesellen und 2 Lehrlinge, auf ie 2 Gesellen 1 weiterer Lehrling. Höchstzahl 4 Lehrlinge Bandagisten Brunnenmacher Bürstenbinder Dachdecker Feilenhauer Gold- u. Silberschmiede Graveure Gürtler Bäcker Barbiere Beinschnitzer Bierbrauer Bildhauer Buchbinder Kartonnagearbeiter Konditoren Drahtflechter Färber Formstecher Friseure und Perrückenmacher Gerber Glaser Holzdreher Kammacher Korbmacher Küfer • Metzger Mühlenbauer Müller Pflästerer Schreiner ©etter Wagner Weber mit 0—2 Gesellen 2 Lehrlinge, ' Höchstzahl 3 Lehrlinge, daß gemäß § 126b der G.-O. die Lehrverträge schriftlich abzuschließen sind, sowie daß die Lehrmeister die Verpflichtung haben, der Handwerkskammer auf Erfordern Lehrvertrag einzureichen. Wir haben ein Lehrverttagsformular festgestellt, Schiffbauer Steinmetze Steinschleifer Zimmerer Backofenbauer Maurer Portefeuiller Stuckateure Weißbinder und Maler lina mehr. Bei der ersten Staffel (1 Lehrling) kann in den letzten 2 Jahren der Lehrzeit ein zweiter Lehrling halten werden. allen gesetzlichen Besttmmungen entspricht, und dürfte es empfehlen, nur dieses zu benutzen. Das Formular trägt Stempel der Kammer und wird von dem Sekretariat 10 Pfg. das Stück abgegeben. Die Kammer wird die Befolgung der Vorschriften bis zu 2 Gehilfen 1 Lehrling § 1» Die Dauer der Lehrzeit beträgt 3 Jahre mit 4 Wochen Probezett, bei den Buchdruckern und Feinmechanikern 4 Jahre mtt gleicher Probezett. In Einzelfällen können seitens der Kammer gemäß § 130a der Gew.-O. auf Antrag Ausnahmen zugelassen werden. Bekanntmachung. In Verfolg der Bestimmungen in den §§ 130 und 130a Abs. 1 der Gew.-O., sowie in § 6 Abs. 1 Ziffer 13 und § 6 Abs. 2 des Statuts für die Handwerkskammer zu Darmstadt vom 12. Dezember 1899 (Reg.-Bl. S. 1351) werden mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern zu Nr. M. d. I. III. 3931 vom 13. August l. I. nachstehende Vorschriften über die zulässige Zahl von Lehrlingen, sowie über die Dauer der Lehrzeit in Handwerksbetrieben erlaffen. § 6. Vorstehende Bestimmungen treten mit dem 1. September 1901 in Kraft. Hinsichtlich solcher Gewerbe, deren Zugehörigkeit zum Handwerk z. Z. noch nicht feststeht, und welche deshalb oder aus anderen Gründen vorstehend nicht aufgeführt ind, bleibt der Erlaß von Nachtragsbeslimmungen entsprechend den gesetzlichen und statutarischen Vorschriften vorbehalten. Darmstckdt, den 31. August 1901. H irrdwcrMammer zu Darmstadt. Schneider Schuhmachep Bekanntmachung, betr.r Die Regelung des gewerblichen Lehrlingswesens. Unter Hinweis auf unsere Bekanntmachung vom 10. Dezember v.I. bringen wir hierdurch in Erinnerung, daß alle Lehrlinge, welche innerhalb des Großherzogtums eine handwerksmäßige Ausbildung erhalten, bei dem Sekretariat der unterzeichneten Kammer anzumelden sind. In gleicher Weise ist der etwaige Austritt eines Lehrlings aus der Lehre unter Angabe des Grundes anzuzeigen. Die Anzeige ist spätestens 4 Wochen nach dem Ein- bezw. Austritt auf vorgeschriebenem Formular durch die Lehrmeister zu bewirken. Die Innungen haben für ihre Mitglieder am 1. Januar und 1. Juli jeden Jahres ein Verzeichnis der ein- und ausgetretenen Lehrlinge ebenfalls auf vorgeschriebenem Formular bei dem Sekretariat einzureichen. Diese Anmeldungen müssen außer dem Namen und genauer Adresse des Lehrmeisters enthalten: a) Vor- und Zunamen, Geburtsort, Tag und Jahr der Geburt, sowie Wohnung des Lehrlings, b) Bezeichnung des Handwerks, in welchem der Lehrling auszubilden ist, . c) Beginn und Dauer der Lehrzeit. \ Formularien können unentgeltlich von dem Sekretariate der Kammer bezogen werden. Gleichzettig machen wir wiederholt darauf aufmerksam, Handschuhmacher Hutmacher Installateure Kupferschmiede Lackierer Mechaniker Messerschmiede Metallgießer Musikinstrumentenmacher Posamentiere Säckler Satller Schirmmacher Schnittmacher Spengler Tapezier Uhrmacher auf 3—5 „ 6-9 „ 10-14 „ 15—20 re 2° 30 „ 6 » und auf je weitere 8 Gehilfen 1 Lehrling mehr. Bei der ersten Staffel (1 Lehrling) kann in den letzten 2 Jahren der Lehrzeit ein zweiter Lehrling gehalten werden. mit 0—2 Gesellen 2 Lehrlinge, auf je 3 weitere Gesellen 1 Lehrling mehr. Höchstzahl 6 Lehrlinge. ohne Gesellen bis zu 2 Lehrlinge bis 2 „ 3 „ 4 „ 4 aus ie3 weitere Gesellen 1 Lehrling mehr Höchstzahl 8 Lehrlinge ohne Gesellen 2 Lehrlinge bis 2 „ 3 „ o„ 4 » 4 „ Höchstzahl 4 Lehrlinge mit 0—3 Gesellen 2 Lehrlinge mit mehr wie 3 Gesellen 3 „ Höchstzahl 3 Lehrlirtge mit 0—2 Gesellen 2 Lehrlinge § 2. Die zulässige Zahl der Lehrlinge in den einzelnen Gewerben ergiebt sich aus der in § 4 abgedruckten Tabelle. Soweit sich diese Zahl nach derjenigen der eingestellten Gesellen richtet, ist hierfür die bei normalem Geschäftsbetrieb während der letzten 3 Jahre durchschnittlich beschäftigte Anzahl der Gesellen (Vollarbetter) maßgebend. § 3. Bei Haltung nur eines Lehrlings kann mit Genehmigung der Kammer die Annahme eines weiteren Lehrlings zu Beginn des letzten Lehrjahres des ersteingestellten Lehrlings erfolgen. Der Anttag ist 2 Monate vorher bei der Kammer einzureichen» Kcirannlmachnng. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 des ReichSgesetzeS vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hündert pro Monat August 1901 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 16,00, Heu Mk. 10,20, Stroh Mk. 6,40. Gießen, den 10. September 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen. b. Bechtold. Zuw Zolltarifentwurfe. Der Handelsverl'.agsverein verfolgt in einer handelspolitischen Chronik fortlaufend Aeußerungen und S t i i;i m e n 5 u m 3 0111 a r i f c n 110 u r f. Es ist von Interesse, einen kurzen Ueberblick aus dieser Zusammenstellung zu geben. Bemerkenswert ist zunächst der Umstand, daß bis jetzt sowohl in der Tages- und Fachpresse, als auch bei den Interessenten absolut zustimmende Aeußerungen noch nicht zu verzeichnen sind. Von 'Industrie- und Handels-Vertretungen, die sich gegen den Zolltarifentwurf in seiner Ml- gemeinheit und insbesondere gegen die Einführung des Doppeltarifs für Getreide und gegen die Lebensmittelverteuerung erklärt haben, sind zu nennen: Tie Handelskammern Barmen, Bremen, Breslau, Bamberg, Bayreuth, Elberfeld, Frankfurt a. M., Gießen, Halle an der Saale, Hanau, Hamburg, Harburg, Lauban, Limburg, Lörrach, Ludwigshafen, Lüdenscheid, Magdeburg, Mainz, München, Münster i. W., Nürnberg, Düsseldorf, Potsdam, Pforzheim, Schweidnitz, Sonneberg und Villingen, das Vorsteheramt der Königsberger Kaufmannschaft, das Vorsteher- amt der Kaufmannschaft zu Danzig, die Aeltesten der Kaufmannschaft zu Berlin, der Ausschuß des deutschen Handelstages. Fast noch bemerkenswerter als die Proteste dieser gesetzlichen Vertretungen von Handel und Industrie sind die aus den einzelnen Branchen laut gewordenen Stimmen gegen den Zolltarifentwurf. Es protestierten gegen den Entwurf: Textilindustrielle in Sachsen und Thüringen zu Weimar, Textilgroßindustrielle von Hessen und Südhanuover in Eisenach, der Verband deutscher Linoleumfabriken, der deutsche Acetylenverein, der Bund der kleineren und mittleren Brauer, der deutsche Optikertag, der deutsche Goldschmiedetag in Stuttgart, Holzinteressenten der östlichen Provinzen in Danzig, Vertreter der Industrie in Oberfranken, Vertreter der Verbände deutscher Lackfabrikanten, oeutscher Wachstuchfabrikanten, deutscher Seifenfabrikanten, deutscher Bleiweißfabrikanten und Buchdruckfarbenfabriken in Berlin, Interessenten der Nahrungsmittelbranche in Darmstadt, Seifenind ustrielle des Handelskammerbezirkes Darmstadt, der 12. deutsche Me- Mechanikertag in Dresden, der deutsche Uhrmacherbund unter Beteiligung von Uhrmachergehilfen in Berlin, der Verband deutscher Lohnfuhrunternehmer, der 5. Verbandstag selbständiger badischer Kaufleute und Gewerbetreibender, der Verein Hamburger Wein- und Spirituosenhändler, der Verein der Weinhändler in Lübeck, der Börsenverein der Häute-, Felle- und Lederbranche für Rheinland und Westfalen, der Verein zur Wahrung der Interessen der Färberei- und Druckerei-Industrie in Rheinland und Westfalen, die Garnverbraucher der' Baumwollindustrie, eine Holzhändlerversammlung in Berlin, der Verein deutscher Pferdehändler, die Lederinduftriellen und Gerbereibesitzer des Deutschen Reiches, der Verband mitteldeutscher Pvr- zellansabriken, der Verein deutscher Gerber, der Vorstand' des Verbandes deutscher Schuhwarenhändler in Gemeinschaft mit den Delegierten der bestehenden Lokalvereinig- ungen Berlin, München, Nürnberg, Magdeburg, Köln und Mannheim, Schuhfabrikanten und Grossisten in Pirmasens, der Verband deutscher Kognakbrennereien, die Hutfabrikanten, Hutmacher und Huthändler. „ Auch das Handwerk beginnt sich gegen die Sätze des Tarifentwurfs zu sträuben. So haben aus Handwerkerkreisen folgende Korporattonen und Verbände gegen den Zolltarifentwurf Stellung genommen: Die Handwerkskammer für die Oberpfalz, die Handwerkskammer für Oberbayern zu Regensburg, eme Anzahl Innungen in Greifswald, der Verband badischer Bäckermeister, die freie Bäckerinnung für Gluckstadt ^und Umgegend, die freie Weberinnung in Nieder-Aebra, b^r Eims- bütteler Gewerbebund, der <^w.erbeverein Mm^n, Vn^ von Fleischerinnungen des rheiNisch-westsalischen^zndufttre- berjrks in Ruhrort, eine Versammlung sämtlicher Handwerksmeister in Coburg, eine Versammlung von Metzgern und Wirten in München. Tculsche Schiffe i» Southampton. Das Juli-Heft des „Deutschen Handels-Archivs" berichtet über Schiffahrt und Handel in Southampton und bringt interessante Angaben über den deutschen Anteil am dortigen Schiffsverkehr. — Zrn Jahre 1900 sind im ganzen einschl. der Küstenfahrt 12 351 Schiffe mit 3 187 857 Register- Tons iu Southampton angekommen. Unter diesen waren 288 Schiffe mit 1 048 152 Register-Tons deutscher Nationalität. Während also der Anzahl nach nur der 43. Teil auf die deutschen Schiffe kam, betrug die deuffche Tonnage ein Drittel des ganzen Verkehrs. Noch günstiger stellt sich das Verhältnis, wenn man nur die Dampfer in Betracht zieht und von der Küstensahrt absieht. Von 2143 Dampfern liefen. KolorriaLpost. der Weltgeschichte. ist Tag für Tag aus der Presse zu erfahren. Das ganze. Lulturleben der Zeit ist aus den Zeitungen, und zwar aus dem redaktionellen Text wie aus den Annoncen, drrett ad- zulesen. Die UeberMle des Stoffes erschwert allerdings die Arbeit, aber auf der anderen Seite fällt das mühsame Entziffern und Aussuchen der Quellen selbst weg. Allerdings sind Zeitungen nicht frei von Partei- und anderen Interessen; aber die alten Quellen der Geschichte früherer Zeiten waren mindestens ebenso stark von Tendenzen durchs zogen Eine völlig objektive Geschichtsschreibung giebt cs ja doch nicht. Das unterhaltendste Geschichtswerk ist stets das, in dem ein starker Geist und Wille sich äußert. Tie Zuverlässigkeit der Zeitung als Gcschichtsguelle laßt sich aber stets an den Organen aus anderen Parteilagern kontrollieren. Dabei legt in unseren Tagen jede Zeitung großen Wert auf den höchsten Grad von Zuverlässigkeit und Gediegenheit. Die Ansprüche der Leserwelt an Form und Inhalt der Beiträge wachsen unaufhörlich, ^ie Zeitungen selbst scheuen weder Mühe noch Kosten, die,en Wünschen gerecht zu werden. Aus den Redakteuren und Mitarbeitern werden die befähigsten ausgewählt. Aus allen Gebieten des Wissens und Könnens suchen die besten Kopse die Kinder ihres Geistes und ihrer Atuße in die Zeitung zu bringen. Die Werke der bedeutendsten Schriftsteller erscheinen zuerst in den Zeitungen. Ein besonders treffendes Beispiel bietet die Vorbereitung der zukünftigen Handelsverträge. Wer die Geschichte dieser Bewegung schreiben : will, wird in erster Linie zu den Zeitungen greifen müssen. . Die offiziellen Aktenstücke und die parlamentarischen Dokumente liefern kein Bild von den erregten Kämpfen, dre sich über diese Angelegenheit bei uns abspielen. Und der Mann, der einst den großen, allgemeinen Kampf der ii Geister um das Vorwärts und Rückwärts schreiben will, - muß erst recht dem Vorrücken der Zeit in den Tages- i blättern folgen. Denn die Zeitung ist der Sekundenzeiger ruhigen Fortgang, und der deutsche Vertreter, Hauptmann Herrmann, ist nicht, wie es in der erwähnten Meldung heißt, aus dem Rückwege zur Küste begriffen, sondern an Ort und Stelle verblieben. mit 1 960 377 Register-Tons waren 277 mit 1 044 798 Reg.-^ Tons deutsche Dampfschiffe; der Tonnage nach also mehr als die Hälfte. Diese Zahlen lassen deutlich erkennen, daß von den deutschen Dampfern überwiegend nur große ^-chMe Southampton anlaufen. Das sind in erster Lime die großen Passagierdampfer des Norddeutschen Lloyd nach New-York, Ostasien, Australien und de.n La Plata, sowie der Hamburg- Amerika-Linie nach New-York und Ostasien. Von den 2 il deutschen Dampfern kamen allein 215 auf die regelmäßigen Linien des Norddeutschen Lloyd und 40 auf die der Hamburg- Amerika-Linie. Von den übrigen deutschen Dampfern waren 20 Frachtdampfer aus der -Ostsee und von anderen Plätzen, während zwei Dampfer den Hafen nur zur Reparatur an- 42* Eenoffeuschaststag des Al-gemeinen Verbandes Deutscher Erwerbs- vnd Wirtschüsts-Geuoffeuschaften. ui. Am 7. September wurden die Verhandlungen der Dele- aierten der Baugenossenschaften fortgesetzt. Landrat B e r t h o l d - Blumenthal besprach das E r b b a u r e ch t als ein Mittel zur Bekämpfung der Arbeiterwohnungs- rwt Er sprach den Wunsch aus, daß die Gemeinden Gelände auf bestimmte Zeiten an die Baugenossenschaften zur Herstellung von Wohnungen hergeben, wie es in Die Aelteren unter der jetzt lebenden Generation er- i innern sich noch alle, daß ihr Geschichtsunterricht in der Schule mit den Befreiungskriegen abschloß. Was nach 1815 ' kam, existierte für die Schulen nicht mehr. Um so gründlicher wurde man in römischer,. griechischer und mittelalterlicher Geschichte gedrillt; auch in Babylonien und Egypten war man heimisch, Das ist in den letzten zehn Jahren anders geworden. Nicht junge Griechen und Römer, sondern Deutsche sollen auf unseren Schulen erzogen werden, so rief der Kaiser aus. Dieses Prinzip hat auf den Geschichtsunterricht in den Schulen einen starken Einfluß genommen. Der Unterricht in der alten und ausländischen Geschichte ist zurückgetreten; der vaterländische Geschichtsunterricht nimmt einen breiten Raum ein. Die Heranwachsenden lernen die Heldenthaten des Krieges 1870/71 gründlich kennen. Unlängst hieß es sogar, auch die Darstellung der Ereignisse des chinesischen Feldzugs soNe in den Geschichtsunterricht gezogen werden. Ein Geschichtsunterricht, der die neuesten Vorgänge in feinen Kreis ziehen will, mu& natürlich! auch entsprechende Lehrbücher benutzen. Aus welchen Quellen sollen aber die Verfasser derartiger Bücher schöpfen? Die Archive werden ihnen nur zum allergeringsten Teile geöffnet werden. Selbst ein Sybel durfte für seine „Begründung des Deutschen Reiches" die Geheimnisse der Archive nur mit Auswahl benutzen. Fürst Bismarck beklagte nach feinem Rücktritt, daß ihm die Archive zu litterarischeu, historischen Arbeiten nicht zur Verfügung stünden. In den Bibliotheken bieten namentlich die Parlamentsakten reiches Material. Wer kein Geschichtsschreiber, weder in der Gegenwart nochl in der Zukunft, wird eine Geschichte unserer Zeit ohne ausgiebige Benutzung der Zeitungen schreiben können. Schon ältere Historiker haben sich die Zeitungen nicht entgehen lassen; wir erinnern beispielsweise an Treitschke. In Zukunft aber wird die Zeitung eine der Hauptquellen der Geschichtsschreibung bilden. In den Zeitungen strömt dem Geschichtsschreiber eine Fülle von Stoff entgegen, wie sie keine Periode der Vergangenheit aufzuweisen hat. Innere und äußere Politik soziale Zustände, Litteratur, Theater, Alles, was der Schrift- In der Erörterung zeigte sich eine seltene Einstimmigkeit mit den Anschauungen des Referenten. Geh. Jusftzrat Dr. Lesse (Berlin) stimmt dem Referenten durchaus zu. Es sei durchaus unrichtig, was Lr Justizminister hinsichtlich des Anwaltstandes in dar Denkschrift geäußert habe. Der letztere sei gänzlich unparteiisch. (Beifall). , , r. Justizrat Stern I. (Berlin) ist der Meinung, daß eine Notwendigkeit zu einer so schwerwiegenden Aender- una nicht bestand. Es sei heute nicht inehr möglich, eine Mobiliarvollstreckung mit Sicherheit auf Erfolg durchtzu- iühren. Wenn man den Anwaltsstand vorher gefragt hätte, so tvürde sich nicht eine Stimme für die Neuordnung ge» I ^^Rei^stag^ Justizrat Beckh (Nürnberg) hofft, daß eine so einstimmige Verurteilung aus die ^it- schlichungen des Justizministers nicht ohne Einfluß bleiben werde. Häufig griffen die Gerichtsvollzieher sogar rn die Gebührenrechte der Anwälte ein; das sei ein unwürdiger | f Nachdem nochmals Geh. Oberjustizrat Vier Haus be-^ merkt, die Uebelstände lägen nicht im System, sondern; nur in der Ausführung, werden die Anträge des Referenten einstimmig unter stürmischen Beifallsbezeugungcn angenommen, hierauf wurden die Verhandlungen auf Feuilleton. Die Presse als Geschichtsquelle. freiheit der Arbeiter dadurch beeinträchtigt nx. d . . 8 P;l-rntfirf'c Thätigkeit freie Zeit behielten. TaS Ver- hold-Blumenthal hält cs für geboten, daß man mij Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts I Berlin dem Erbbaurecht einen Versuch mache, um die Kommunen zu a,i i den drei Monaten des Bestehens der neuen veranlassen, ihr Gelände zur Bebauung für minderbemittelte 9 . L;cgcrorbnung von etwa 120 Gerichtsvollziehern, Klassen herzugeben. Von einer Beschlußfassung wurd- ab-1 frä3-t^e Männer im besten Lebensalter sind, nicht |3CfC®?3üglitf) d°r Stellungnahme zu dcn Beschlüssen des wen.ger a^ e-K°'E smd auBcrorbentii$, letzten Hausbesitzertages m Hannover beantragt ^r Berliner Anwaltsverein sah sich bei dieser Sach- Landrat Berthold Uebergang zur Tagesordnung; denn so uno oersammeln. Der Anwaltsverein lange die Hausbesitzer auf dem Standpunkt stunden, daß «Ae veraniam 23 Februar einen Bericht es in Deutschland kaum Wohnungsnot gebe, seien sie - - „ ^nd hat von demselben eine Antwort nicht ernst zu nehmen. Seinem Anträge wird stai.tgegeben. K 9 1901 erhalten. I An diese Verhandlungen schließt ftch unmittelbar die • FEzminister geht davon aus, daß es sich nur Der Schantung-Eisenbahngesellschaft ist letzte allgemeine H aupt v e r s a m m l u n g des Genossen-Ueberaanasbeschwerden handelt, daß im Laufe der Zeit die Nachricht zugegangen, daß die Eröffnung der 26 Kilo- schaftstages, in der eine Reihe von inneren geschäftlichen wesentliche Besserung eintreten werde. Bemerkenswert meter langen Teilstrecke Kiautscho u-Caumi am 8. Angelegenheiten erledigt wurden. Rechtsanwalt xr. Al- die Antwort auch dadurch, daß der Minister anzunehmen September erfolgte. Es sind damit 100 Kilometer berti begründete folgenden Antrag des Vor;chußvereinsbar die ^iechtsanwälte aus irgend welchen per- der ersten deutschen Eisenbahn in China voll- Wiesbaden: „In Erwägung: 1. daß die Verbreitung ' örünbcn der Neuordnung feindlich gegenüber- endet. Die Arbeiten auf der weiteren Strecke schreiten so guter und die Unterdrückung schlechter Bucher bws ist durchaus nicht der Fall. Auch die Mein- riiftia vorwärts, daß die Direktion hoffe, zu Anfang 1902 für die sittliche und damit auch die wirtschaftliche Ent- bc§ Herrn Ministers, daß im Laufe der Zeit eine die Bahn bis an die großen Flüsse Wei-Ho und Yucn-5)o Wickelung unseres Volkes von der größten Bedeutung ^Besserung cintrctcn werde, hat ßch msher nicht und im Mai desselben Jahres bis nach Weihsicn eröffnen 2. daß die Wiesbadener Volksbücher sich für dwien Zweck bestätigt. Es wird hiernach der Antrag gestellt: zu können. In dieser Stadt laufen die großen, den nörd- in hervorragender Weise eignen, 3. daß den Genoss ii,chaften i.DerDeutscheAnwaltstaghaltdiePreußftcheGerichts- licben Teil der Provinz Schantung durchziehenden Straßen pie Verbreitung dieser Bücher ohne Belasttmg mih'Arbeit vollzieher-Ordnung vom 31. März 1900 für ^me zitstmimen. Zehn Kilometer südlich von Weihsicn wird das und Risiko möglich ist, empfiehlt der Genossenschaftstag schlechteruug der Rechtspflege in Beziehuna auf ZUMl- erfte bedeutende Kohlenzelt durchfahren, von wo aus alfo, den Genossenschaften, die Verbreitung dieser Schriften im ungs- und Vollstreckungswesen und empfiehlt oayer oeren Mitte nächsten Jcchrcs, die erste Schantungkohle in Tsingtau Kreise ihrer Mitglieder thatkrästig zu fördern." Aufhebung und Wiederherstellung der Ordnung vom ^o. eintreffen kann, welche Thatsache für die Bahn, sowie für Ter Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Februar 1885. hie Hebung des Hafens von hervorragender Wichtigkeit Auf Einladung des Verbandsdirektors Klin k ert wurde 2. Der Deutsche Anwältstag halt - - ■ ' r — - ächsti übrig en Nersammtunasorc ge- des Zustellungs- und Vollstreckungswesens durcheinzelne, unter eigener Verantwortung handelnde, für den Limd- gerichtsbezirk angestellte Gerichtsvollzieher, die an dem Erfolge ihrer Thätigkeit interessiert ff^und deren Au^ wähl dem Publikum frei steht, für zweckmäßiger, als durch Gerichtsvollzieherämter (wie solche in Hamburg emgeführt ist. Die endgiltigen Vorarbeiten auf der Strecke Weisien- Breslau zum nü Tsinanfu sind bis in die Ebene des Mi-Ho, 40 Kilometer I wählt. , westlich von Weihsien, gelangt. Die sämtlichen Arbeiten Nach den vorgenommenen Ergänzungswahlen zum werden unter Unterstützung der chinesischen Kreis- und engeren Ausschuß wurde der Genossenschaftstag unter den Lokalbehörden auf das eifrigste gefördert und sind durch Üblichen Dankesbezeugungen geschlossen, keine Unruhen unterbrochen worden. ■ — i ■ I» den letzten Tagen gingen Mitteilu^ndurch die 15. Deutscher Anwaltstag. Pxefse, wonach im deutschen Kilimandscharo-Gebiet aufl U Grund von Missiomrrberichten ein allgemeiner Aufstand * Dwn^iq, 7. Sept. I , rrzx«.sWi-ix I lunocicr eingehender Debatte über die Frage datiert waren und in den seither verflossenen drei Mo- Gründung einer R^u hegehalts-, Witwen- und naten von dortigen Unruhen uMs bekannt geworden, dc deutsche^ Rechtsanwälte erklärte sich schien uns die Wiedergabe der vlarmistrschen Meldungen! ^^^^st.^l^^^v.r^oeutfcye^^cy^^^^ ^^it 'im Weifflussig. Jetzt bringt die „Nordd. Allg. Ztg. folgende Prinzip für die Errichtung einer Kasse mit Zw an gsb eiJ Mitteilung: _.f stritt. Es wurde weiterhin beschlossen, aus jeder An- „Die Berichte von enter angeblichen ^lstandsgefahr ^Eskammer ein Mitglied zu wählen, und diese zu einem im KUimandscharo-Gebiet, die die;er Tage durch die Presse vereinigen, der die Angelegenheit weiter vor- gingen, haben der Kown^abteilung desInXfle jur Beschluß. Amtes zu einer telegraphischen Ansrage bei dem kaiser-I S^^ vorzulegen bat. lichen Gouvernement von Deutsch-Ostafrika Anlaß gegeben. Sodann wurde über die Ordnung' des Gerichts- .Gouverneur Graf.Götzen^antwortet darauf unter dem^^tlzieherwesens im Deutschen Reiche ver-> September aus Dar-es-Salaam, daß am Kilimandfcharo Das Referat hierzu erstattete Justizrat Jacob- Ulles ruhig ser"^ sohn (Berlin). Er verbreitete sich eingehend über die Durch die Blatter macht ^me Meldung der ,,^eut;ch-I ucue Gerichtsvollzieherordnung, die in Preußen am Ostafrikanischen Zeitung vom 3. August die Runde, ber L Oktober 1900 eingeführt ist. Diese Gerichtsvollzieherzufolge !die Kiv n gr enzk^o mmif frio J en bor | orb)niniq selber und die Denkschrift dazu find vorher weder kurzem beendet haben soll. Nach den von der „N. L. K. ber Oeffentlichkcit noch den Anwaltskammern oder An- eingezogenen Erkundigungen ist diese Meldungstnzu-l Esvereinen mitgeteilt worden. Wäre dies geschehen, so treffend. Die Thätigkeit der Komnnssion nimmt ihren!. „ r-c( bie preußische Justizverwaltung vielleicht doch; giprh-pt-PT frmmtmaTin I Kritik von berufener Seite veranlaßt gesehen, auf dieser Neuordnung nicht zu bestehen. Trotzdem die ^uaenommen, yieraur wuroen vie ;ot:ivu4ununvjv»i m.**v Anwaltschaft nicht gefragt war hat fie doch, sobald» sie L> P^ttag vertagt. von den Plänen Kenntnis erhalten hatte, ftöcrpf 1 r^tet ■ September begann die Berhpii^uin^ Mit dev gehalten, ihre wärmende Stimme zu erheben. Der Vorstand « die Susvensidn als ehr en gericht- oer Anwaltskammer zu Berlm hat unterm 2L Fbruar Frage. Ist e ten? Der Referent, Geh. 1900 eine Petition dem ^dseordnetenhause ubemercht. ^zi c- L e s s e- Berlin^ begründete unter Hinweis auf die!°r^ Petition wird^ darauf L N Lander den Antrag. Es empfehlr für die Umgestaltung des ^rrEsvollzreh^esens m ) i den im 8 63 der Rechtsanwaltsordnung vorgesehenen stichhaltig seren, und Latz d«^ Folgen schädlich » itweise'Kspenfron, und zwar läng- werden'dürfe. Justizrat Sala m° N-Pos°n will Epoche zu schildern und deren treibende Ideen zu erkennen,, zmge^^r I über Welt und Schicksal, über Volk und Kunst mitgeteilt hat. Von diesen seien hier einige wiedergegeben: DaÄ Schicksal kann ganz im Men, gänz leise,leise, viel grausamer und erbarmungslos er sern, als rn dem Oonner, mit welchem es dann und wann über die Welt Hinfahrt. Es kann sogar grausam sein in der Hilfe, welche cs in der letzten höchsten Not darbietet, oder von ferne zeigt. — Schuld haben sie beide nicht, weder der Mensch noch das Schicksal; sie passen nur immer ganz genau aufeinander. — langsam, Schritt für Schritt die Treppe jretter hinauf! Wahrlich, die Welt bietet Nicht solch em Ueber- maß von Genüssen, daß man sie in Sprüngen 'lberfliegen. dürfte. Und ist nicht jede Swfe die man augenblicklich aufwärtssteigend betritt, em Gluck? Und ist nicht der Treppenabsatz, auf dem mau emen Moment still halt^ und sich nochmals faßt'und alles zusammenfaßt, eme W. (eit? — Was man von der Mutter hat, das sitztfest und läßt sich nicht ausreden, das behält man, und es ist auch gut so, denn jeder Keim der sittlichen Fortentwickel-, ung des Menschengeschlechts liegt darin verborgen. — O welch ein Wunder hat unser .Herrgott m der Frauen Herz aelegt, wenn sie blos von der richtigen Art find! Wie ein Druckfehlerverzeichnis hat er sie an 1 ein großes Weltbuch, in welches ihm oer Teufel so viel Unvcritandlich- keiten und falsche Wörter und Zahlen gesäet hat, angehängt! — Einen Gesamtstolz auf sein Geschlecht kennt das Weib nicht. - Man spricht viel zu leichtfertig vom Lachen in der Welt; ich hatte es für eine der ernsthaftesten Angelegenheiten der Menschheit. — Gott sei daß der Spaß nicht tot zu kriegen in dieser so sehr mürrischen W^t. — Es kommt für alle Menschen eine Zeit, wo sie sich vor nichts mehr fürchten, als vor dem, was man in der Welt Vergnügen zu neunen Pflegt. — Das »e|£, was der Mensch aus der Welt mit nach Hau,e bringen kann, ist doch nur seine Bekanntschaft mit ihr. — Man muß den Leuten nur ein bischen verrückt Vorkommen, dann kommt man schon weiter. — Das Genie macht dw Fuß,tapsen, und das nachfolgende Talent lrttt rn ^dieselben hrneiN, tritt sie aber schief. — Des Menschen Dasern auf Erden baut sich immer von neuem auf, doch nicht von dem änsers'en Umkreis her, sondern stets aus der Mitte. In unsrem deutschen Volke weiß man das auch eigentlich im Grunde gar nicht anders. ____e Eine interessante Festgabe zum 70. Geburtstag Wilhelm Raabes hat Hans von Wol- zogen dem Dichter und seinen Verehrern dargebracht, indem er eine Sammlung seiner in all' seinen Werken ir, verstreuten „Aussprüche der Lebensweisheit" veranstaltete ,,v... . ....., bauliche Herstellungen am Wieghaus; c) Aenderung der Dienststunden. 24. Gesuch des Joh. Appel um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Haufe Schloßgasse 9. 25. Desgl. der Ludwig Spuck Ehefrau zu Klein-Linden im Häufte 9iordanlage 38. 26. Desgl. des' Hermann Hammel im Hause Marburgerstraße 34. 27. Desgl. des Hans Rottengeier im Hause Neuenweg 5. 28. Desgl. des Wilh. Petry im .Hause Bahnhofstraße 31. 29. Gesuch des Joh. Marker um Erlaubnis zum Betrieb einer Kanttne bei dem Bauplatz der Universitäts-Bibliothek in der Stephanstraße. 30. Gesuch des H. Elges um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb in einem weiteren Zimmer seines Hauses Settersweg 68. Bad-Nauheim, 8. Sept. (Unterhaltungen.) Täglich Frühkonzert der Kurkapelle von 7 einhalV bis 8 einhalb vormittags. Mittwoch, 11. Sept- nachmittags von 4—6 einhalb und abends von 8—9 einhalb auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends Straußfonzert. Donnerstag, 12. Sept., nachmittags von 4—6 einhalb Uhr und abends von 8—9 einhalb Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Saale erster Kammer- musikabend der Frankfurter Quartett-Vereinigung. Frei-- tag, 13. Sept, nachmittags von 4—6 einhalb und abends von 8—9 einhall' auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends von 8—10 im Saale Tanz. Samstag, 14., Sept, nachmittags von 4—6 einhalb und abends von 8—9 einhalb auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Sonntag, 15. Sep-> tenrber Konzert der Cornet- a-Pifton-Virtuosin Fräulein Sophie Branden unter Mitwirkung der Kurkapelle. Bei gutem Wetter abends Feuerwerk vor der Terrasse. — Nach^ dem am Freitag im Kurtheater die letzte Vorstellung für die diesjährige Saison stattgefunden hat, beginnen mit nächster Woche im Konzertsaal des Kurhauses die Käm- mermusikabende der hier im besten Rufe stehenden Frankfurter-Qftrtett-Vereinigu ng. Die talentvollen Künstler werden auch dieses Jahr bestrebt fein, ihre vorzügliche Leistungen in der höchsten Vollkommenheit zu entfalten. Als erster Abend ist Donnerstag, der 12. September, vorgesehen. — Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein ist am Samstag nach Beendigung eines mehr- wöchentlichen Kurgebrauchs wieder von hier abgereist. △ Vom Hoherodskopf, 9. Sept. Ein Gießener Alpen- freund hat an den Klubwift Stein eine Anzahl von ab- gestimmten Schweizer Kuhglocken gesandt. Die Glocken sollen dem Vieh, das täglich an dem Hoherodskopf weidet, umgehängt werden. So hat unser Hoherodskopf nunmehr etwas an die Alm Erinnerndes. Es fehlt nur noch die Sennhütte und die .fesche Sennerin, um das Bild der Alm vollständig zu machen. — Der Fremdenbesuch ist immer noch sehr stark, besonders an Sonntagen. Lehnheim (Kreis Alsfeld), 9. Sept. Bürgermeister Seng hier, der bereits 27 Jahre mit Treue und Gcwisienhastigkei: unserer Gemeinde vorsteht, wurde zum vierten Male mi: Stimmeneinhelligkeit wiedergewählt. Dies ist gewiß ein schönes Zeichen von dem in unserer Gemeinde herrschenden Geiste des Friedens und der Eintracht, und das Resultat ist ebenso ehrend für den Gewählten, wie für seine Wähler. — In dem benachbarten Alzen Hain entfielen ebenfalls sämt-- liche abgegebenen Stimmen auf den seitherigen Bürgermeister Lenz. Darmstadt, 7.Sept. Prinzessin Beatrice von Sachsen- Koburg und Gotha ist dieser Tage von Koburg auf Jagdschloß Wolfsgatten eingetroffen. — Zum Besuch bei dem Großherzogspaar trafen heute Pttnzessin Ludwig von Cattenberg nebst Kindern sowie Prinz Arthur von Bonnaught ein. Offenbach, 8. Sept. Eine große militättsche Einquartierung findet hier in den nächsten Tagen statt. Für den 10. und 11. September ist das ganze hessische Infanterie- Regiment Nr. 81 aus Frankfurt in Stärke von 40 Offizieren und 1106 Mann angemeldet. Worms, 9. Sept. Auch fettens der hiesigen Bürgermeisterei ist eine Eingabe an das Großh. Ministerium der Finanzen in Darmstadt gettchtet worden, die die Beibehaltung der Sonntagskarten auf den Strecken, auf denen sie gelten, bezweckt. Kastel, 7. Sept. Wie jetzt definitiv bestimmt ist, verläßt das 11. Pionierbataillon am 1. Oktober seine hiesige Garnison, welche es 35 Jahre lang inne hatte, und wird am Morgen dieses Tages in seine neue Garnison in Hann.-Minden befördert. Die Räume, welche die Verheirateten dieses Bataillons in den Kasernen und militärischen Wohnhäusern inne haben, müssen schon am 28. September geräumt und die Möbel verladen sein. — Mit dem Abstecken der Lagerplätze für den Bau der neuen Eifenbahnbrücke über den Rhein ist man gegenwärtig auf der hiesigen Seite in der Nähe der Amöneburg von dem Rheinufer an bis über den Biebricher Weg hinaus beschäftigt, desgleichen auch auf der Petersaue, und nehmen diese Plätze eine große Ausdehnung ein. Bingerbrück, 6. Sept. An einem Bahnübergang der Hunsrückbahn in der Nähe von Heddesheim wurde gestern ein Fuhrwerk von einer Lokomotive erfaßt und fort- geschleudert. Ein löjähttger Junge, der Lenker des Wagens, erlitt schwere Verletzungen an einem Bein. Die Zugochsen wurden ebenfalls schwer verletzt, sodaß einer getötet werden mußte. Der Wagen wurde zettrümmett. DennlWes. • Männliche und weibliche Lehrkräfte. Uebet die Gesunhettsverhältmsse der Lehrer und Lehrerinnen gewähren nachstehende Angaben beachtenswerte Aufschlüsse. In Berlin nahmen im abgelaufenen Schuljahr 604 Lehrer bei einer Gesamtzahl von 2688 Lehrern 21,205 Tage Urlaub wegen Ettrankung. Von 1418 Lehrerinnen hatten 592 zu° ammen 26,698 Tage Urlaub. Die Zahl der Urlmrbstage ist also bei den Lehrerinnen verhältnismäßig fast zweiernhalb- mal so hoch als bei den Lchrern. In demselben Verhältnis steigern sich naturgemäß auch die Vettretungskosten. Den 102 an Halskrankhetten leidenden Bettiner Lchrern sichen 113 Lehrerinnen gegenüber. An Nervosttät erkrankten 92 Lehrer und 111 Lehrerinnen. Diese Zahlen erbringen den Beweis daftir, daß der weibliche Organismus den Anstreng? ungen eines öffentlichen Lehramtes geringeren Widerstand zu leisten vermag, als der männliche. * Etwas zur „lex Hetntze". Was man von der „lex Heintze" zu erwarten gehabt hätte, wird wieder illu- striett durch einen Fall, der uns aus Hannover gemeldet wird. Aus dem Schaufenster einer dortigen Kunsthandlung wurde Franz Htassen's Bildercn)klus. welcher unter dem Titel „Götter" in dem Sammelwerke „Teuerdank" bei Fischer und Franke, Berlin, erschienen ist, durch die Polizei confisziett. Dieser Cyklus enthält eine Folge von Göttergestalten des Altertums in durchaus monumentaler Auffassung und von einer Keuschheit, wie sie den antifen Kunstgebilden eigen ist, und die auch ein besondcrcZ Kennzeichen gerade der Kunst Staffen's bildet. Die Originalzeichnungen !zu dem Cyklus waren übttgens im Frühjahr im Verein Berliner Künstler ausgestellt und sind dott wochenlang das Entzücken aller kunstliebenden Kreise Bettins gewesen. Theater, Kunst und Wissenschaft. Darmstadt, 7. Sept. Eine hohe wissenschaftliche Au?» Zeichnung wurde beni Privatdozenten für Chemie an hiesiger Hochschule Herrn Dr. B. Neumann zu teil. Von dem Verein zur Beförderung des Gemerbefleißes (Berlin) wurde dem Genannten ein Preis von 3000 Mk. für feine Arbeit über die „Geschichte der Metalle" zuerkannt. Dem jungen Gelehrten kann man zu solchem schönen Erfolge nur Glück wünschen. Berlin/ 8. Sept. Björnsons „Laboremus* farrd tm Berliner Theater nach dem brUieit Akte wärmeren Beifall. Die Theatralik rettete die nicht glückliche Verbindung von Mystik und Moral. München, 8. Sept. Björnsons Drama. ,Faborernus" fand bei der heutigeir Erstaufführung im hiesigen Residenzcheater freundlichen Erfolgs Nürnberg, 8. Sept. Zu Ehrett desLhundertjähttgen Geburtstages des Gttinderß des Germanischen Museums, Hans Freiherr von und zu Aufseß, fand eine Feier statt. Museumsdirektor Petzold hielt eine Festtede unb legte an der Büste des Gefeieften einen Lorbeerkranz nieder. Nach Schllrsi der Feier erfolgte ein Nundgang durch die Sammlungeit des Museums. Dresden, 7. September. Zum Dirigenten der von Stöbert Schumann im Jahre 1848 hier gegründeten Singakademie wurde der Komponist und Hochschullehrer am dorttaen königlichen 5kon- seroatoriuin, Albert Ftrchs (früher in Wiesbaden), einstimmig gewählt. Der bisherige Letter der Singakademie war F. Baumfelder, der nach 27jähttger Thätigkeit zurücklrat. 8. Darmstadt, 8. Sept. Im Hostbeater wurde heute die Wintersaison mit Webers „Euryanthe" vor gut besetztem Haufe eröffnet. Universitäts-Nachrichten. — Der außerordentliche Professor an der Universttät Heidelberg, Johannes Hoops, ist lum ordentl. Profeffor für Angttsttk ernannt tvorden. — Die „Südd. Reichskorr." meldet, daß für die Geschichtsprofessur in Straßburg in Zukunst zwei Lehrstühle errichtet und mit dem protestanttschen preußischen Staatsarchivar Hei necke und dem katholischen Dr. Spahn, dem Sohne des Abg. Spahn, besetzt werden, doch soll damit nicht die dauernde Reservierung beider Lehrstühle für beide Konfessionen eingefühtt werden. — Studenteuversammlung. Atn Samstag, 14. <5eptbr., abends 8 Uhr, wird int Damensaal des Hotel „Nonnenhofi^, Kftch- gasse 41, zu Wiesbaden eine Studentenversammlung abgehalten werden mit der Tagesordnung: „Wie ist eine gerechte Vertretung der Freien Studenten (Mchtverbindungs-Studenten) an den Hochschulen des deutschen Reiches möglich?" zu welcher alle freien Stttdenten von Wiesbaden, Frankfurt. Mainz, Homburg und Umgebung, welche einer Korporation webet aktw noch als Vettehrsgast angehötten, jorofe alle Freunde der Finken- schajtsbewegung etngeladen sind. Litterarische Nenerscheittuugen. „Berliner Illustrierte Zeitung", 10. Jahrg. Nr. 86, Berlin SW. 12, Cyarlottenstr. 9. „DeutschesProtestantenblatt",34.Jahrg.Nr.36, Bremen, Verlag von Carl Schüitemann. „Kunstwort", Rundschau über Dichtung, Theater, Musik und bttdende Künste, 14. Jahrg., Heft 23 (Raabehest), München, Verlag von G. D. W. Callwey. A Heft 60 Pfg. „Das Tierleben der Erde" von Wilh. Haake und Wilh. Kuhnert, 3 Bände in 40 Lieferungen A 1 Mk. Lieferg. 34, 35 u. 36. Berlin, Martin Oldenbourg. „Neues Salon-Album", Bd. 14. Preis IMk. Koln a.Sch., Verlag oon P. I. Tanger. „Die Zukunft", 9. Jahrg. Nr. 49. A Nummer 50 Pfg. Berlin, Verlag der „Zukunst". , , „St. Hubertus", Illustrierte Zeitschrift sttr Jagd, 19. Jahrg., Heft 36. Kothen, Paul Schtttletts Erben. „Dies Blatt gehört der Hausfrau^, 15. Jahrg. Hest 49, A Heft 10 Pfg. Berlin SW., Verlag von Ftteür. Lchirmer. Für die Redaktion verantwortlich i. V.: R. Dittmann.^ Die iweckviößiulie geistig unserer WohoriinM aboabe nach dem Anhetzen, entfache Bedtenung, gleichmäptae Er- wcwmung mit Lustzirtularion uttd Ventttatwn tm Ztmmer Dcn«r- brand oder zeitweisen Brand und genaue Regrtlt^battett, sodap Wärtne nur erzeugt wird, Brennmatertal-Verbrauch, stmtt Kosten nur entstehen, wenn das Bedüffnis vorhanden ist, bei Verwendung jealicher guten Hausbrandkohlen. Eine Ofenärt, die den höchsten Anforderungen in besonders hervorragender Weise gerecht wird, sind Winters Dauerbrandöfen Germanen, von denen seit 7 Jahren über 170000 Stück verkauft wurden, ein Eftola, den kein anderes Ofen-System in Deutschland erreicht hat. Die Oesen lassen sich mit jedem Brennmaterial hetten, eignet; sich für alle Zwecke und sind im Preise mäßig. Dieselben können durch jede beffere Ofenhandlung eventuell durch Vermittelung des Fabttkanten Oscar Winter, Hannover, bezogen werden. Die Germanen-Oesen sind jedoch nur echt, wenn sich in der Glimmer- thür der Name „Germane" befindet und hüte man sich vor Nachahmungen, £6067 An Bertha K. Das ist doch klar, daß Pflaumen, Zwetschgen und alle Früchte und Gemüse in echten Weinessig, oder anderen guten GQyrungScsiig erngemacyr, vier deff?r 'ichmeSen um> gesünder sind, als solche, die in aus Essigessenz bereiteten Essig eingemacht wurden. Beim Eiumachen sollte man stets das beste Material verwenden. Z. 5884 Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß der städtische Friedhof in der Zeit vom 16. August bis 15. Oktober von morgens 6 Uhr bis abends 8 Uhr geöffnet bleibt, und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben aus diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, am 5. September 1901. Grvßhe^ogliche Bürgermeisterei Gießen. __Mecum.__________________6025 Bekanntmachung, betreffend: Die Vergebung der Holzhauer- und Setzerlöhue im Gießener Stadtwald. Die vorbemerkten Löhne sollen Samstag den 14. September 1901, vorm. 10 Uhr, aus dem Bürgermeisterei-Bureau — Zimmer Nr. 15 — öffentlich vergeben werden. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in chren Gemeinden bekannt machen zu lasten. Gießen, den 6. September 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 6030 Bekanntmachung» Mittwoch den 11. September d. I., vormittags 11 Nhr, werden im alten RegierungSgebüude an» Kanzlcibcrg verschiedene Quantitäten altes, nur zu Brennholz geeignetes tmmeues und eichenes Holz versteigert. Gießen, dm 9, September 1901. 6065 Gvotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________ Mecu m.___________________ VerßeigerW m Wen-UMlleilhch. Wegen Säumigkeit des ersten Steigerers in der Bürgschaftsleistung bezw. Zahlung sollen Donnerstag den 20. September l. Js., vormittags 11 Uhr. auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde — Zimmer Nr. 15 — 67 Stämme Eichen-Schwellenholz mit 34,96 Fftm. aus den Waldungen der Stadt Gießen, Distrikt Schall, Obcrhag und Zollstockwäldchen anderweit versteigert werden. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Forstwarte Geisel-Gießen, Arft-Hochmarte oder C. Brück- Rödgen. Gießen, den 6. September 1901. 6072 .Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___________________Mecum.___________________ Bekanntmachung. In das hiesige Handelsregister wurde heute bezüglich der Firma „Wilh. Kellerstche Buchdruckerei H. fiebert" zu Gießen eingetragen: Die Firma ist geändert in „Hessffche Verlagsanstalt und Druckerei Dr. Nehm & Eo. vorm. Wilh. Keller". Inhaber: Dr. ph. «Emil Rehm, Privatier zu Nürnberg, und Johann Baptist Lehner, ,'Redakteur zu Gießen. Offene Handelsgesellschaft. Die Gesellschaft hat am 1. September 1901 begonnen. Aktiva und Passiva sind auf die neuen Geschäftsinhaber nicht übergegangen. Gießen, am 6. September 1901. 6071 Großherzogliches Amtsgericht. Don den LchMttrsAeihuUKherAlrhMWkrß wurden am heutigen durch Auslosung zur Rückzahlung Ende Dezember L I. bestimmt: !♦ Von dem Anlehen im Jahre 1861 Lit. A. Nr. 22 100 Lit. B. Nr. 33 54 L 200 Lit. C. Nr. 58 500 sl. l. l. 2. Von dem Anlehen im Jahre 1888: Lit. A. Nr. 10 74 ä 200 Mk. Lit. B. Nr. 25 48 49 L 400 Mk. Lit. 0. Nr. 24 1000 Mk. 3. Bon dem Anlehen im Jahre 1895: Lit. v. Nr. 30 1000 Mk. Lit. F. Nr. 12 200 Mk. Grünberg, den 4. September 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. 6070 Hypothekenbank in Hambmg. Die Einlösung der am 1. Oktober 1901 fälligen Zinsscheine unserer Hypothekenpfandbriefe erfolgt vom 15. September 1901 ab kostenfrei äusser 6074 an unserer Kasse, Hamburg, Hohe Bleichen 18, hei den sonstigen bekannten Zahlstellen und allen Pfandbrief-Verkaufsstellen. Die Direktion. Alice-Schule. Der Kochkttrsus beginnt (101 23. Teptmbtt und nimmt Fräulein Renner in der Schule Anmeldungen entgegen. — An dem nur für Damen reservierten Mittagstisch können noch Teilnehmerinnen beitreten. Auch die Freistelle ist zu besehen. 6066 Dreschmaschinen und Heinrich Lanz * Mannheim. Grösste und bedeutendste Fabrik Deutschlands für [mit den neuesten Schutzvorrichtungen und Verbesserungen, mit und ohne Strohpresse, Garbenbinder und Strohelevatoren. Verkäufe in den Jahren-1895-1900 allein 5357 Lokomobilen 2811 Dampfdreschmaschinen. 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September 1901. Der Anfsichtsrat des Eisenbahn-Konsumvereins Gießen. Mentzel, Stellvertreter des Vorsitzenden. 6077 Beste und Billigste. Sichtbare Schrift. Referenzen am Platze. Jeder, der eine Schreibmaschine zu kaufen beabsichtigt, der mit seiner Schreibmaschine nicht zufrieden ist, oder wegen des zu hohen Preises vom Kauf einer ausländischen Maschine Abstand nahm, lasse sich die „Empire“ vorführen. — Sie werden überrascht sein von der Leistungsfähigkeit dieser in jeder Beziehung „idealen“ Maschine, die den teueren ausländischen Schreibmaschinen nicht nur vollwertig, sondern in vieler Beziehung überlegen ist. 4453 Vertreter: wohlriechend das beste, um eisernen Ocfcn und Ofenrohren ein gefälliges Aeußere zu geben und dieselben vor Rost zu schützen, Flasche 60 Pfg., empfiehlt 6059 Otto Schaaf, Seltersweg 39. 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Germania). — Von 11 Uhr ab: Frühschoppen-Konzert daselbst. — Von 1 bis 2 Uhr: Zwangloses Mittagessen daselbst. — Von 2 Uhr ab: Sitzung des Preisgerichts. — Um 21/» Uhr: Standartenweihe. — Um 3 Uhr: Aufstellung des Korsos. — Um 39g Uhr: Abfahrt. — Von 4 Uhr ab: Konzert und Tanz. — Um 7 Uhr: Preisvertellung. — Von 8 Uhr ab: Ball. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. N. B. Für vorzügliche Speisen und Getränke wird vom Vereinswirt bestens gesorgt.6003 „Germania" Leöens-Werstcherurtgs-Aktterr-Heselllchafk z« Stettin. Gründungsjahr 1857. Unter Staatsaufsicht. Mrstcherungskapitat am 1. August 1901 683 Millionen Mark. Sicherheitsfonds Ende 1900 ..... 247 Millionen Mark. Bezug der ersten Dividende 2 Jahre nach Abschluß der Versicherung. Dividende im Versicherungsjahre 1902/08 an die nach Plan B Versicherten aus 1880: G0‘(2%, 1881: 1882: 55’/0 u. s. w., der vollen Tarifprämie. Gewinnreservo der Versicherten Ende 1900 Mk. 17184648. 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