3411 M'; pitnnn Leitung, r 6 V j, empfehlen 8184 hmidt. Suseck !■ J- im Gasthaus den Mck las Comite, wrack ^enstoff^ P-k,chz ichye *®K Mal, i 1901, ir. feMität, Joni o° IM eM l 6t MmeBoland. faKuL'V M,,k r. Bleker'echen Um. *_ »m el uns elnzisehen. i berü! sssrf 'grödtttt StsarrwsabrU. irrten mit ße&enSM unh nW!'" fw V 1 . . . « > i AI r.. JKI n 11 rfl. BfirüWL PLZBS" NsZM"-. ."'.“hr lohnend» Tüchtiger eschäftsiöänn iftf be efien BeMki. Me. 110 Zweites Blatt. 1S1. Jahrgang. Samstag 11. Mai 1001 l täglich mit 8.vxi*we kl MontagS »x ewtowr Hamille«. txrem dem 8n, y*Ft im Wechsel mit „Hess. ■e**kt* und ^Blätter Jfcr MT Vstttkuadr" »wr. Dto? «chmtltch beigelegt. »•wHet «nietetn » w« wulreütege ter den $-«| er1<6einexben fc*-c=m M »orm ro Uhr •**t#4fte*|eii spätesten« ituU nutzer. •rfcebition und ft. x«ki >L-»1ßratze 7. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger " Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis Dterttiji^rt Mk. 2.20, inonatl. 75 Ps» uiit Brii gerlohn; durch ro Abholegellen vierteltähtt. Mk. 1.90, monatl. 65 Pl» Bei Postbezug Dicrtefjl^d. Mk. 2.00 ohne Bestca^Ud. NLr Änjttgtn ytrmurtunel stellen deS An und 8lu«)(enw nehmen Anzeige» für fciw ®tefctncr «nzeigcr tiagcya. ficiltnprtit* lokal 11 WM« aueeatic tu Psg. Adresse für Tepff^«*; Anzeiger Gieße«. Fernsvrrchanschluß Nr.HS. triebe» würbe, die sich infolge mißglückter Spekulationen im Verlust befanden, und mittels des Einwandes auf ein fache Weise sich ihren Verbindlichkeiten entzogen. Soviele Fälle dieser Art auch zur öffentlichen Kenntnis gelangten, mag die Zahl der von den Bankhäusern in aller Stille erledigten — um unliebsames Aufsehen zu vermeiden — Legion sein. Scbließlicb kam es gar dahin, daß selbst eine Bantfirma des Svieleinwandes sich bediente. Das schlug dem Faß den Boden aus. Auch in denjenigen Parteien, die von einer starken Abneigung gegen die Börse erfüllt sind, erkannte man an, daß es so nicht weiter gehen könne mit der Benutzung gesetzlicher Bestimmungen und höchstgerichtlicher Entscheidungen zu Zwecken, die der gewollten Absicht des Börsengesetzes schnurstracks zuwiderlaufen. Es wird sich daher für eine entsprechende Abänderung dieses Gesetzes umso gewisser eine Mehrheit im Reichstag finden, als im übriaen die Bestimmungen aufrecht erhalten bleiben. Weitergehende Vorschläge und Forderungen, wie sie häufig aus Börsenkreisen gekommen find, z. B. auf Wieder - Einführung des Zeitgeschäfts in Industrieaktien, müssen daher aussichtslos erscheinen, und sie könnten sogar die unerwünschte Wirkung haben, daß selbst die Revision in dem beschränkten Rahmen nicht zu stände käme. Der Ausruhr in Katalonien. Ta$ liberale Ministerium Sagasta in Spanien ist feit Anfang März im Amte. Bon ben vielen schönen Plänen und Versprechungen, mit denen es sich in Szene gesetzt hat, ist vorläufig nichts zur That geworden. Der 74jährige Sagafta ist von dem leicht begreiflichen Wunsche beseelt, am Abende seines Lebens noch möglichst viel Gutes zu leisten, uni in seinem Volke eine dankbare Erinnerung zu hinter- laffen Doch mit dem bloßen Willen ist's nicht gethan. Die T-ingc in Spanien gehen leider den alten Gang^ weiter, '"des sich die Regierung offenbar nur mit den Wahlvor- .^r tu "gen beschäftigt. Es find bisher nicht mehr als zwei kvtmtige Verfügungen des neuen Ministeriums bekannt geworden. Tie eine betraf die Wiederherstellung der von der vorangegangenen Regierung Azcarragas aufgehoben gewesenen Verfassungsbürgschaften, mit der anderen wuroen diese Bürgschaften, vorläufig für Barcelona und Katalonien, von neuem außer Kraft gesetzt. Was dazwischen liegt, sind Arbeiterausstände, Brotkrawalle, blutige Schlägereien. Man hat sich im Auslande schon so sehr an das unerquickliche Bild, das Spanien bietet, gewöhnt, daß derlei Vorfälle keine Aufmerksamkeit mehr erregen. Eher würde man sich wundern, wenn das lärmende Werk nur wenige Wochen hindurch stillstehen würde. Hin und wieder aber wird man trotzdem Rum Äufhorchen genötigt und zwar immer dann, wenn aus dem spanischen Gewirr die katalanische Frage sich in den Vordergrund schiebt. Diese ist wohl von allen Gefahren, die Spanien bedrohen, die bösartigste. Katalonien ist die Pflanzstätte des spanischen Anarchismus, von Katalonien aus wird eifrig nicht nur gegen die jetzige spanische Regierungsform, sondern direkt gegen den Bestand des spanischen Staates geschürt. Je weiter der unaufhaltsame wirtschaftliche Niedergang des Landes fortschreitet, desto häufiger unb heftiger werden die leidenschaftlichen Ausbrüche der SU Gewaltthaten stets geneigten katatonischen Bevölkerung. Die letzten Nachrichten lauten sehr trübe. An dem Aufruhr, der die Straßen von Barcelona durchlobt, beteiligen sich nicht bloß die beschäftigungslosen Arbeiter, sondern die ganze Arbeiterschaft, die eigens zu diesem Zwecke vie Fabriken verlassen hat, ferner die Studenten und die Arbeiterfrauen. Die Staatsgewalt findet von keiner ein» Sn Bevölkerungsktasse moralische oder materielle Unter» ung. Tie Militär- und Verwaltungsbehörden, die die e herzustellen suchen, befinden sich in Barcelona wie in Feindesland. Das Standrecht ist verkündet worden. Der Aufruhr, man kann beinahe schon sagen, die Revolution droht, sich auszubreiten und sich zu einer allgemeinen staatlichen Krise zuzuspitzen. Spanien hat viel schwere Zeiten vurchgemacht und manche tiefgreifende Erschütterung überwunden ; aber der Organismus ist doch schon so geschwächt, daß die jetzigen katatonischen Ereignisse zu den ernstesten Besorgnissen Anlaß geben. Heute wird gemeldet: Barcelona ist militärisch besetzt. Die dortigen Truppen bestehen aus zehn Bataillonen, zehn Schwadronen, acht Batterien, zusammen sechstausend Mann. Ein Teil der Besatzungen von Gerona und Lerida wurde herangezogen. Die Streitkräfte sind in drei Truppenkörper verteilt unter Befehl der Generale Soler, Borbon und Lopez. Zur raschen Verbindung mit dem Generalkapitän von Barcelona will Kriegsminister Weyler einen direkten Draht zwischen seinem Ministerium unb dem Barcelonaer Kapitanat spannen lassen. Die Aufrührer sollen standrechtlich gerichtet werden. Alle ausländischen Anarchisten werden über die Grenze geschafft. So viel man vernimmt, sind viele To te und Verwundete bei den letzten Zusammenstößen auf dem Platze geblieben, lieber fünfhundert Personen wurden verhaftet, etwa dreißig wurden auf das Panzerschiff „Pelayo" geschafft. In den Straßen Barcelonas erschallt vielfach der Ruf „Nieder mit Spanien?" Die Regierung ist entschlossen, diesen separatistischen Anlauf mit aller Energie lahmzulegen. Tie Drahtverbindung mit Katalonien ist ganz unterbrochen, was zu den unheimlichsten Gerüchten Anlaß giebt Die Gendarmen wurden von Studenten ausgepfiffen. Die Chargierten der Studenten wurden mit Säbelhieben verfolgt und mußten sich in das Universitätsgebäude flüchten. Eine Menge von über 4000 Personen erstürmte das Polizeiamt in der Conde Asaltostraße, verbrannte die Schriftstücke und Möbel «und brachte einem Schutzmann schwere Verwundungen bei. Weiberscharen bewarfen Soldatenabteilungen mit Steinen. Ein französischer Geistlicher wurde furchtbar mißhandelt. In einer Vorstadt wurden die Maschinen und das Warenhaus einer Fabrik zerstört. In San Martin verwüsteten 200 wütende Frauen viele Fabriken und äscherten eine Wartehalle der Straßenbahn und ein Steuereinnehmer- Häuschen ein. Uolitische Tagesschau. Mit der Reform der Börsenreform soll Ernst gemacht werden. Die Börse, die schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte, wird darüber recht erfreut sein. Nach der „Nordd. Allg. Ztg." beabsichtigt der Staatssekretär des Innern binnen kurzem den Börsen-Ausschuß einzuberufen. Aber die offiziöse Notiz gießt gleich Wasser in den Wein |ii großer Erwartungen: bei der Abänderung des Börsengesetzes sollen dessen Grundlagen unangetastet bleiben, und nur die Frage in Betracht kommen nach Beseitigung einiger tu der Öffentlichkeit vielfach erörterten nachteiligen Wirkungen des Gesetzes. „Vielfach erörtert" worden ist vor allem der grobe Unfug, der mit der Erhebung des Spiel- eimwandes den Banken gegenüber von solchen Kunden ge- Während die Eröffnung des hessischen Landtages in nächster Aussicht steht, ist die Reichs-Negierung parlamentsmüde. Entgegen dem vor einigen Tagen im Senioren-Kon-- bent des Reichstags gefaßten Beschluß, vom 14. Mai bis 4. Juni die Pfingstferien anzuberaumen, alsdann die noch rückständigen Vorlagen aufzuarbeiten, und die Session zu schließen, verfügt eine am Donnerstag dem Seniorenkonvent zugegangene kaiserliche Verordnung die Vertagung der Reichstags-Session vom 14. Mai bis 26. November. Tas Ruhebedürfnis ist also auf Seiten der Regierung größer als auf Seiten des gewiß nicht arbeitswütigen Parlaments. Graf Bülow — er ist hier ohne Zweifel der spiritus rector — hat die Gesetzgebungshallen in Preußen unerwartet früh geschlossen und wünscht, daß die guten Bürger auch von Reichswegen baldigst zu dem Genuß wohlverdienter politischer Sommerruhe kommen. Die Stimmen der inneren Reichspolitik sollen schweigen, der Kanzler ist kein Freund erregter Zeiten. Wer an der Tagesgeschichte Anteil nimmt, kommt im Sommer durch Beobachtung und Kritik der Auslandspolitik auf feine Rechnung. Tarin liegt gewiß etwas Wahres, und in Reichstagstreisen besteht zum Teil lebhafte Meinung für die Vertagung der Session von Pfingsten bis zum Herbst. Tas hat u. a. d e n Vorzug, daß die seitens der Kommissionen an die Gesetzentwürfe gewendete Arbeit nicht verloren geht, andern im Herbst an der Stelle wieder ausgenommen werden kann, wo sie abgebrochen wurde. Für die Verabschiedung der Seemannsordnung beispielsweise ist das von erheblicher Bedeutung. Auf Erledigung vor Pfingsten haben derart wohl nur noch Aussicht das Schaumweinteuergesetz, das Süßstoffgesetz und die Branntweinsteuernovelle. Gespannt darf man fein, ob die Agrarier bei dieser Wendung der Dinge Anlaß nehmen werden, den Reichskanzler in Sachen Zolltarif zu interpellieren. Tie Absicht besteht seit geraumer Zeit, und Abg. Tr. Dertel (ton).) verkündete in der agrarischen „Deutschen Tageszeitung", daß die Interpellation in den in Betracht kommenden Reichstagskreisen nirgends auf Widerspruch stoße. Nun also! Doch bann müssen sich die Interpellanten beeilen. Eugläuder urrd Buren. Aus Südafrika liegen heute ein paar der üblichen englischen „Sieges"-Depeschen vor. Danach kam eS am 8. d. M. am Baviaansloof-Fluß (in der Kapkolonie) zu einem Kampf zwischen dem Burenwrnmando unter Scheepers und Kolonial truppen. Ersteres, so heißt es, wurde wieder in» zurückgeworfen. — Ter Eisenbahnlelegraph ist bei Mortimer aufs neue durchgeschnitten worden und zwar nahe derselben Stelle wie kürzlich. — Tas Lager des Generals Beatsou wurde von Viljoen mit 500 Buren angegriffen. Als diese in Schußweite herangekommen waren, wurde» sie durch englische Pompom- und Maximgeschütze gezwungen, sich zurückzuziehen, wobei sie 6 Tote verloren. Die Engländer nahmen die Verfolgung auf und zwangen die Buren, ihren ganzen Troß im Stiche zu. lassen, der bar auf erbeutet wurde. Tas Fort Klipdam, der Wohnplatz des Einaeborenen-Kommissars Kapitän Tahl, wurde vom Oberst Grenfell angegriffen und nach hartem Kampfe, wobei 9 Buren fielen, eingenommen. Tie Engländer machten 45 Gefangene und erbeuteten Munition. Ein Ladeninhaber in Pearston, der angeklagt war, wüh rend der Besetzung Pearslons durch Kruitzüiger Streitkräfte für die Buren geworben zu haben, wurde vom Kriegsgericht zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Jämmerliche Zustände unter den englischen Truppen in Südafrika enthüllt der Brief eines englischen Arztes. Tiefer, ein Angehöriger des australischen Kontingentes, gehört zu der Rundleschen Division. Er schreibt an die „Taily Mail" über seine Erfahrungen einen interessanten längeren Brief, dem wir folgende Einzelheiten entnehmen: „Unser täglicher Marsch beginnt, wenn die Sterne und der weiße Mond noch am Himmel stehen; unsere kleinen zerlumpten Infanteristen haben es sich längst abgewöhnt, den Kopf hoch zu tragen; sie sind immer müde und schleppen sich langsamen Schrittes mit wunden Füßen über das endlose, staubige Veldt, sodaß es oft ober meistens den Anschein hat, als wenn wir ein großes Leichenbegängnis- darstellten. Kein Gesang ertönt in den Reihen, und die Leckte reden kaum miteinander; jeder ist nichts als eine Maschine, ein armes, ausgemergeltes, niedergebrochenes Ding, aber unser Pensum, zwei englische Meilen (drei Kilometer) in der Stunde kriechen wir dahin und hoffen, de Wet zu fangen. Jüngst marschierte ich mit dem Manchester- Regiment. Dutzende von den Leuten hatten überhaupt keine Schuhe oder Stiefel und hinkten barfüßig oder mit einigen Tuchlappen um die Füße über den steinigen, staubigen Boden. Und erst ihre Uniformen! Einige Leute haben Fragmente von Hosen an, die als solche kaum noch zu erkennen sind; ein paar Tommies sah ich zu meiner Heber- raschung gekleidet in ihre dicken Mäntel, in denen sie bei der fürchterlichen Hitze fast zusammenbrachen. Sie hatten überhaupt keine Hosen mehr, nicht einmal mehr einige Fetzen, um ihre Blöße zu bedecken, auch nicht einmal ein Stück Sackleinwand, wie es einige andere Kameraden, ebenfalls Sansculottes, um die Hüfte gebunden haben. Mit blutenden Füßen, hohlwangig und unrasiert marschieren diese armen Burschen hinter be Wet her und find gekleidet wie die Affen der armen italienischen Orgel» oreher. O, du liebes, frommes, zivilisiertes englisches Pu^ blitum, kannst du dir es wohl vorstellen, wie es deinen Söhnen auf dem südafrikanischen Veldt zuweilen ergeht?? Tie Hitze ist groß, und seit sechs Stunden haben die Leute keinen Tropfen Wasser gehabt. Nicht etwa, weil keins zu haben gewesen wäre, o nein, noch vor zwei Stunden kreuzten wir einen kleinen, kristallklaren Fluß, aber — der kommandierende Offizier mit einem guten Frühstück im Magen hielt es nicht für notwendig, halten und trinken zu lassen; er hatte ja außerdem selbst eine recht schöne Mischung von Whisky und Wasser in seiner großen Feldflasche am Sattel. Was macht es auch aus, daß die Zungen der gemeinen Soldaten trocken und geschwollen, daß ihre Lippen geborsten sind und daß ihre Lungen kaum noch arbeiten können Der Marsch geht weiter, wenn auch, ab und zu ein paar Leute umfallen. Wir sollen ja De Wet fangen u nd außerdem hat sich „Tommy Atkins" (der Soldat) längst eine Himmelsgeduld und eine geradezu fabelhafte Ausdauer angewöhnt. Nach, sechs Stunden wird endlich Halt gemacht und die Leute fallen nieder, wo sie stehen. Jetzt giebts auch „Erfrischungen": trockene, steinharte Biskuits und sumpfiges, lauwarmes Wasser, gerade genug, um die ausgetrockneten Magen der Soldaten erst recht revoltieren zu machen. Das ist das Mittagsmahl der De Wet» Jäger, — und nun, nach einer Rast von 15 Minuten geht es wieder weiter, immer zwei englische Meilen in der Stunde. Es wäre interessant, zu wissen, was die Gedanken De Wels sind, wenn er aus der Ferne von einem sicheren Kopje aus mit einem guten Fernglase zusieht, wie unsere Kolonne langsam wie eine riesige Schildkröte über das Veldt dahinschleicht und ihm Zeit genug läßt, seine Mannschaften und Pferde genügend ausruhen zu lassen, damit sie wieder risch sind, trenn er einen weiteren kühnen Schachzug ausführen will. Te Wet wird lächeln und er wird sich freuen, daß unsere Soldaten in so elender Verfassung sind und jämmerlich mit den allernotwendigsten Dingen vom Kommissariat versehen werden. Wir werden ihn nicht fangen, aber er wird sein Bestes thun, um unseren armen zerlumpten Infanteristen das Leben noch weiter schwer zu machen, gerade so wie Großbritannien dafür, )orgt, v n. eine Söhne hier draußen halb verhungern Keine angenehme Perspektive hat Reichsschatzsekretär Frhr. v. Thielmann durch die Ankündigung in der Reichstagskommission für das Schaumweinfteuergesetz entrollt, daß im nächsten Etatsjahr ein Fehlbetrag von mindestens 70 bis 80 Millionen Mark sich ergeben werde. Tas ist eine Vorbereitung in aller Form auf neue Reichssteuern. Es wäre ein holder Wahn, daß diese Steuern gerade nur die fehlenden 70 bis 80 Millionen aufzubringen hätten — obwohl man schon dafür die unerträgliche Belastung von Bier oder gar von Tabak, herauszuziehen die böse Absicht hat. Jetzt wird man vielleicht nach der beliebten Praxis verfahren, die Bedarfsfumrne „nach oben abzurunden", d^ h. der Kürze halber Steuerquellen erschließen, die hundert Millionen zu spenden im flanbe sind. Da kann in diesem Sommer wieder das fröhliche Steuer-Projektieren anheben! Bereits jetzt beeilen sich Blätter der äußersten Linken, der Regierung mit dem Vorschlag einer Reichseinkommen- und Reichs-Vermögenssteuer zur Hilfe zu kommen. Eine sonderbare Geschäftigkeit bei Politikern, die „im Prinzip" jegliche neue Steuerbelastung auf das entschiedenste bekämpfen. Nur weiter so! Das kann den verblüffenden Effekt haben, daß die Regierung diese und ähnliche Steuervorschläge dankend zur Kenntnis nimmt, um sie bei Gelegenheit zusammen mit ihren Original-Entwürfen zu benutzen. Tas giebt ein Steuerbouquet von doppelter Stärke. Tie Opposition ist doch sehr liebenswürdig, sich den Kopf der Regierungs- männer zu zerbrechen, und „Steuern gefällig?" auszurufen. Vielleicht empfiehlt man die Reichseinkommen- und Vermögenssteuer mit dem Hintergedanken, daß sie vorläufig doch nicht von der Regierung acceptiert werden. Aber manchmal tritt unerwartet ein Umschwung der Meinungen ein, das Undiskutierbare wird für erwägungswert gehalten — und dann mag sich der „Steuerzahler" bei den „freiwilligen Regierungskommissaren" bedanken für die neue Bürde, die ihm aufgepackt wird. Telegramm des Gieherrer Anzeigers. London, 10. Mai. Lord Kitcl>ener meldet: 18 Eskadron s ?)eomanry sind zur Rückkehr nachEngland eingeschifft. - Wie das Reutersche Bureau aus Klerksdorp vom 8. Mai meldet, wird Hartebeeftfontein nunmehr zerstört. Steyin und De Wet sollen sich im westlichen Transvaal befinden. Die Lage itt China. AuS Ostafien liegen heute keine irgendwie bemerkenS- auch, abgesehen vom Fackeltanz, Minister von stattlicher I für Uebernahme des Kongostaates ausgesprochen. Figur im Gegensatz geeignet sind, bei feierlichen Gelegen-! Paris, 5. -,-------, , leiten, z. B. im Weißen Saal als Umgebung des Throns, richten aus Tonking erhalten, nach welchen infolge der Direktion in Frankfurt ersucht, den Güterzug, der mittag- stimmungsvoll zu wirken. — b — ~ *"' — " ' " * ~*,tt ,er ' " * Elbische £ einer %‘i* Ä At «« »•ff 5*» -ÄZ not«" V” Bitte, btin* thm iittgege" qilleidet auf ,S«Z Sie man M w. Ml Niddaer P frist ein äi-figen HM Terminen sind vrittitt ein R Ztngev, wett vMM«. D nicht zu 6nbi in gutem Fu Terminen Pa Zeche zahlen Aidda, - Fußweg von mit folgende! Dem verdien widmet, der haußes erbotu HAUSEN.6 * * W.$ublt lasst («rtiss Miel zur D phulofr Slnb Rauhem ins Zwecke 12 f -k- Mai Zechprellerei de- hiesigen 1 unb 750 MU Torning hat vifion bei den das ReichSger aufhob und I zursickvnlvie-. siosieaen Iah, Wehlar KiinifleriumS beiten, sowie I dn Ktzirrum den Tom eii liehen. Mm endlich nach der Ansicht würdige Geb dürfe, unb : rierung wert einige MM Wetzlar nich •ud) etwas d und die Prov werden, zu, «erden soll, «ubnis einer durch Lottern «nd, wie de _ •• Rltitt ®fr Laufma v^Dffurt dkfraudation ■ W Dauth | L hofft, we der Sun Wal wurde «onntag auf 3 ;Ustll, inbi Äw' ^its ^rfkastinnvti olatt-; Ihrer! il^Lftnb i , von dem chinesischen General Su gegen die Aufständischen 11 Uhr 20 Min. von Friedberg nach Nidda fährt, schon jetzt — Dem Reichstage ging heute der Gesetzentwurf be-iunternommenen Operationen mehrere Räuberbanden! Personen befördern zu lassen. Fahrplanmäßig geschieht die- treffend die Handelsbeziehungen zum br iti- zu wiederholten Malen in französisches Gebiet eingedrungen, Lfa oom j Quni ab. — Die Regulierung der Hör- lchen R eiche zu, nach welcku'in den Angehörigen und den aber mit großen Verlusten auf chinesisches Gebiet zurück üon ihrer Mündung bei Ober-Florstadt bis hierher steht Erzeugnissen des britischen Reiches und der britischen Ko gedrängt worden sind. In mehreren Gefechten mit liefen JJ , " ° Lonien bis zum 31. Dezember 1903 diejenigen Vorteile ein Räuberbanden fielen auf französischer Seite ein Haupt- «uye oevor. - .tl.r geräumt lverden, die seitens des Reiches den Angehörigen! mann, ein Sergeant und sechs Mann, ungefähr 15 Mann! Langsdorf, o. Mat. «m gutfnmerter, verheirate und den Erzeugnissen des meistbegünstigten Landes gewährt wurden verwundet. Bauer von hier, der früher tn Ntederbessingen wohnte, brachte werden I Wien, 9. Mai Ministerpräsident v. Körber hat den | feine Grundstücke zur Verpachtung. Allein die Gebote, tsdamer Grenadiere weiland König mer haben sich fünf mit 40 Stimmen gegen 19 für die u „V ken vasiender äug aebt Aber cs läßt sich nicht leugnen, daß Regierungsvorlage auf weitere r>inaus,chiebung der Frist in Friedberg, könn-n aberda I-l°> pa,1-n°er Zug g-yr, ~ - Mhme des Kongostaates ausgesprochen. nnttagS nur 616 Beienheim fahren oder mllsseu e mg- Stunde» Paris,». Mai. Ter Kolontalminister hat beute9?ad).|in gdebberg jeatlen. Die Eltern haben die Eisenbahn. — Heute sind im Auswärtigen Amt durch den Staats-l Alldeutschen ausdrücklich zugesichert, er wolle ihnen die sekretär Frhrn o. Richthofen und den hiesigen österreichisch- „Los-von-Rom-Bewegung" freigeben, wenn sie nur habet ungarischen Botschafter v. Szögyeny-Marich die Ratifi- das „L o s v o n O e st e r r e i ch" fallen lassen und jede Spitze kationen zu dem zwisck>en dem Deutschen Reich und Oester- gegen das Kaiserhaus vermeiden wollten. reich Ungarn abgeschlossenen Uebereinkommen, betreffend den — Tie „L o s - v o n - R o m" -Bewegung nimmt ihren Schutz der Urheberrechte an Werken der Litteratur, Fortgang. Im Pfarrfprengel Teplitz find seit Beginn der Kunst und Photographie ausgewechselt worden. Tie Wirk- Bewegung jetzt annähernd anderthalbtausend Uebcrtntte samkeit des Uebereinkommens beginnt mit dem 24. Mai. erfolgt. In Innsbruck sind seit 1 .Januar 24 Personen — Ter Bundes raterteilte in seiner heutigen Sitzung übergetreten. Von den 78 erwachsenen männlichen Per- dem Ausschußbericht über den Entwurf eines Gesetzes wegen sonen, die bjs März d I. in Innsbruck evangelisch ge- Abänderunq des Gesetzes, betreffend die kaiserlichen Schutz- worden, waren 44 akademisch gebildete Leute, rote uber- truppen in den afrikanischen Schutzgebieten und die Wehr- Haupt die Bewegung unverhältnismäßig viel gebildete Ele- pflicht daselbst die Zustimmung. Ebenso wurde die Zu- mente der evangelischen und altkatholischen Kirche zu- stimmung erteilt: dem Ausschußberichte über den Entwurf fuhrt. Von bedeutenderen Personlichkei en sind z. B. in eines Gesetzes, über das Flaggenrecht der Kauffahrteischiffe, diesem Jahr wieder ubergetreten der Bürgermeister der dem Ausschußberichte zu der Vorlage betreffend den Beitritt Stadt Friedland und Ohmischer Landtagsabgeordneter des Reichs zu den Vereinbarungen zum Schutze des gewerb- A^uer, einer der putschen Führer tn ©t. polten, lickten Eigentums und dem Ausschußbericht zu dem Ent- Seidel, ferner der Reichsratsabgeordnete Josef Böherm, wurf eines Gesetzes, betreffend die Feststellung eines Nach- ^ertretet der Stadt Lmz. vorigen ^ahre ist auch trags^um Reichshaushalts-Etat für das Rechnungsjahr 1901. der Sektor der -technischen Hochschule m Graz evun- - Die „Köln. Ztg." meldet: Durch die Pref^c: geher, gelisch^eworden.^ Regierung erhob elfaß lotbrinai- bei der Pforte Vorstellungen wegen der Ermordung - 13' - • - ' seines Korporals der serbischen Grenzwache durch türkisck)e Die infolgedessen eingesetzte gemeinsame Kom- werten glaubwürdigen Nachrichten vor. Ein Berliner Sen satiovSblmt schlimmster Sorte, das für eine große Anzahl von kleinen Provtnzblättern die milchende Kuh ist, die sie mit Nahrung versorgt, und das sich jetzt durch eine herzlich schlecht illustrierte Sonderausgabe in aufdringlicher Weise allerorten einzudrängen bemüht, brachte jüngst die Nachricht, daß die russischen Truppen kürzlich bei Mulden ein größeres Gefecht mit den Chinesen hatten und hierbei General Zerpitzki'ge fallen sei. Die ganze ellenlange Schauerballade, deren grausiger ~ _____________ n.._ Reporterstil das Zeichen schlechtester Erfindung vor sich hertrug, sensationelle 'Meldungen, daß aus Ersparnisgründer wird jetzt von Petersburg aus amtlich widerrufen. Eine andere Betriebs gern ein schäft der C\ 2 " ' 2 - mit größten Zweifeln aufzunehmende Meldung desselben scheu Reichseisenbahnen mit der preußischen. infnlaebpfien einaeietzte aemeiniame Kom- Blattes, auf deren Widerruf wir bisher vergeblich gewartet Staatsbahn gebildet und demgemäß . die©ener^ Mzmns haben, der aber gewiß nicht auSbleiben wird, wollen wir in^eaM* 1 * * * * aber hätten den serbischen Korporal Raka Todorovitsch auf ser- nachträglich unfern Lesern zur Kenntnis bringen. Darnach der ^§s°l>enbahnen rn WegM kommen dasur aber dem Hinterhalt erschossen. soll in der Notwehr ein deutscher Polizeisoldat einen ruffb iolten ™bcn von uns an mÄr" Konstantinopel, S. Mai. In Erwiderung aus bischen Offizier erschossen haben. Dem „Berliner Lokal.Anz.- ^rMet I^°e eina«oaenen Erkundiaunaen entbehrt diese Protestnoten der Botschafter gegen die willkürliche Be- wird au« Peking gemeldet: „In Tientfin verurfachten zwei Nachrichst jeher thatsächlichen Begründung An maßgebender schlagnahme der am: Sonntag eK1™^ betrunkene rnffische Offiziere großen Lärm und kamen da. Stelle ist von einem solchen Plan gar nicht die Rede. (Nach ? ° f* durch dre turk che Uv^walwng über andtt durch mit den deutschen und englischen Polizeisoldalen m dxn alten Erfahrungen mit der Main.Neckarbahn kann die P,orte an die, Botscha ter^^erne ltote, worin^vM cherr Streit. Als der Leutnant Telgakowsky vom Kriegsschiffe man trotzdem Zweifel gegen diese Meldung der „Köln,sch-n» fer,ler Revolver und die Türkei schädigende Schrift- SS'Ä’ÄWÄ Ans und z-nd. angebliche Beschießung eines britischen Schiffes -ouderu unter Leitung eines Fachmannes gestellt werden Gießen 10 Mai durch Deutsche, wenn so em Zwischenfall wirklich sich ^ll, unter dessen Aufsicht Mische Kolonisten als Land- *, Stadtverordneteu-Verfammluna beschioß in der ereignet habe und von Bedeutung gewesen fei, fo hätte der weiter mit event. Gewinnbeteiligung beschäftigt werden, .. öffentlidien Sikuna am 9 h M die Beton- und britische Gesandte in Peking sicherlich darüber telegraphisch um sie dergestalt an landwirtschaftliche Arbeit zu gewöhnen. "^ Mentl chen Sitzung am . d. M. die Beton und berichtet. Es bestehe nicht die Absicht, darüber eine Anfrage Mit der Kolonie soll eine Art Musterwirtschaft verbunden Terrazzoarbeiten in der Kapelle des neuen Friedhofs a^den Gesandten zu richten. sein, wobei in erster Linie auf die Zöglinge der jüdischen der Firma Odorico in Frankfurt a M. zu übertragen die ^immpH&reienb itt es was über die Abwickelung der Gartenbauschule in Ahlem gerechnet wird, deren Erfolge Bürgersteige in der Senkenberg, und Kirchstraße mit Gall'. 5^mcl^rcrl ^irh 0 bi^et beme^igen^ sein sollen. schen Trottoirklinkern zu befestigen, den Asphaltbelag der chinesischen Angelegenheit alles^Zusam. g g - Schwerin, 9. Mai. Königin Wilhelm in a und Bürgersteige in der Bruchstraße, Ludwigstraße und für die an kC*nek' FipJrfttnKpn 9 * * *nnfnnnfl Heinrißch, der Niederlande trafen heute neu anzulegende Insel auf dem Lindenplatz von Herrn Konrad Meldung hat die italienische Regierunghier ein. Auf dem festlich geschmückten Bahnhof Mbsamen von hier, sowie den ASphalibelag der Bürger- Juli ihre Truppen aus China zurückzuziehen und auchP^d großer Empfang unter m^htar^^^^en e^renbeäcugungeTl in der Goethe- und BiSmarkstraße durch die Firma ihre Geschwader von dort abzuberufen. statt. Anwesend waren der Grotzherzog, die Großherzogin- b ^ 7 f ^ankfurt a M ausfübren xu '"-' Mutter Marie, Herzog Johann Albrecht, die Großfürstin ^uchyetm uno Hemer tn tfranniitt a J/t. atwwen p Wladimir, sowie die übrigen Fürstlichkeiten. Nach herz- ^n« Ferner wurde der bereits früher^ bewilligte Kredit I sicher Begrüßung fuhren die hiesigen Fürstlick) Mts^Ärd ^Gotha, 9. Mai. Ter Landtag nahm den Antrag der woraufhin derselbe sestgenommen und verhaftet würd' - der Mona ch die Hohkonigsburg bei^ Schlettstadt eingeUnd Sozialisten an, bei den Landtagswahlen statt des bisherigen E,n auswärtiger Arbeiter der gestern arn h.-sig-n Bahnhose befichtigen und sich am lA d. Mts. nach Schloß Urville be- indirekten das direkte und geheime Wahlver. eine unbenutzte Fahrkarte sand, versuch e diese an dem geben, wo der Monarch bis zum 18. d. Mts. zu verweilen fahren kinzufuhren Schalter wieder in klingende Münze umzusetzen. Er wurde, gebenft . Stuttgart, 9. Mai. Die heutige Sitzung der zweiten stg Identität nicht bestimmt sestgestellt werden konnte, — Ter Arbeiter Busse aus Göttingen hatte vor Kammer wurde Pollständig ausgefüllt durch eme groß an- vorläufig festgenommen. Anzeige wegen Betrugsversuchs einiger Zeit dem Kaiser eine Sammlung von ihm selbst geregte dreistündige Rede (^mokrat) ^urde erhoben. verfaßter Gedichte, betitelt „Herz und Leben", zur über die gesamtePostsendungen nach dem Uebuttgsplatz bei Darmstadt Ansicht eingereicht. A'unmehr ist dem Tichter aus dem 'Enspr^ sich gegen d,e Eisen ba^hng^emein!^^^ sehr hiiufig mit Griesheim bezeichnet, ^itrbur^ cut= ^^7amhchter°Geldbetrag'üärmittett w°Ä^^ »nd staatsrechtlich politischen Grün- steht -in- ost recht unliebsame B-rzög-rung in der N-b-rknnst ^criEr ermöglicht ^seme GeistesprochiKe "demnächst im den. Er trat ein für eine selbständige Tarifreform und be- der Sendungen. Der Begriff Griesheimer Schießplatz- Turf erftfieinen$Iaüen” 1 antragt zum Zwecke der Prüfung dieser Frage die Em- besteht tn der Postsprache mcht. Es ist für die Jnteresienten — '^u ehren der a'ussMeidenden Staatsmi- setzung einer Kommission. von Wichtigkeit, derartige Sendungen nur mit „Darm» nister Tr. v Miquel, Frhr v. Hammerstein und Brefeld . München, 9 Mm. Auf der Konferenz^^^'^^bungsplatz" zu bezeichnen. fand gestern bei dem Reichskanzler Grafen v. Bülow ein stelle für ArbeiterwohlfahrtErichtunaen entspann ich ** Die Rosenzeit, der wir nun allmählich entgegengehen, größeres Diner statt, an dem unter anderen die Staats- eine lebhafte und an^gende Debatte über die Fort bi l- ^eucr nicht die große Fülle der Blütenpracht aufweisen Minister Gras v. Posadowsky, v. Thielen, Schönstedt, v. Tir- dfin gsschul e^ Al- Resultat der D^kus tra der em-l b{n frü^rer 3a^rcn. Der vergangene harte Winter Pitz, Studt, und Frhr. v. Rheinbaben mit Gemahlinnen, Ex- ^o?tbild^nasscku?e^in ^en Staaten ^at gerade dieser LieblingSblumc b-ttächtlichen Schaden ,U- k"Kle'r tellnahinen^"Jm^Laufe"des Dstler5wi8nmte ^der I dene?^dno^nicht^besteht^und ^ch, ^ner'BeAiu^'d-s X Di- feineren Teerosen habens ganz stark g-litb-n, Reichskanzler in'e nem T^inkivrMe dE Wirken ^r sc^, Sonntags vom Unterrichst. Tie Schwierigkeiten, den Unter- Viele sind trotz der Fichtenr-isigd-ckung gänzlich -rftorcn. ®it benben m talieber bS StaatäminifteriumS wurme Wo^te richt auf die Nachmittage der Werktage zu verlegen, werden Rosenstöcke find daher Heuer zur Frühiahrspflanzung -in be. ^Anerkennung und erinnerte?e^nders"an "Len -n^kannt. Bemerkenswert sind die Ausführungen des g-hrt-r Artikel, und in der Pr-iSnot.-rung mach, sich b.efe «crdienste Miquels um die Finanzen der Monarchie. «=«)• b ?,a9 a?J,' sb,«RauRe ledit bcmett1^- ®° D°r,8'n Frühiahre — Wir lesen in der ,Freis. Ztg.": Auf die Größe ruhtet, daß man dort allen Widerstanden entgegen den! oieselbe Kalamität eintrat, so find die vorhandenen Rosen- unserer Minister, d. h. natürlich auf die körperlicheIUnterricht uach 7 Uhr abenb^ üed>oten und damit guten Vorräte immer sehr bald aufgekauft worden. Größe derselben, scheint neuerlich bei der Ernennung, wie Gr folg erzielt habe. In- der Frage der Mfnahme des ♦« Humoristische Postkarten a«S -em Gebiet -er GchwLb» man in parlamentarischen Kreisen glaubt bemerkt zu haben, Rettgwnsunterrlchts als obligatorisches Lehrfach der Fort- «lb (Hohen-Neuffen, Teck, Lichtenstein mit Honau und Achalm) nicht geringes Gewicht gelegt ?iu werden Der neue Minister bildungsschulen gingen die Meinungen auseinander. und die eben erschienenen Blttzfahrpläne für Baden und Württemberg des Innern Frhr. v. Hammerstein soll von grotzer, stattlicher - Figur fein, und den „langen Möller" "hatte man als AUSlüNd. aüm «»nbm, «=« Ministerkandidaten schon lange ins Auge gefaßt, wie nach! & Reickelsbeim i d W 9 Mai. Für die fällig at» einer Aeußerung berichtet wird, die bei der Einweihung des London, 9. Mai. Im Nnterhause brachte der Schatz- h ’ „nk-v-r Sl/mnrknna wurden im lebte« Denkmals für den Großen Kurfürsten in Bielefeld gefallen kanzler Hicks Beach eine Resolution als Unterlage für das F e l ^gd unserer Gemarkung wurden im letzte« sein soll In dem Grafen Bülow hat man einen stattlichen Ziv i11 i st e n g e se tz ein. Er führt u. a. aus, der König Lerpachtuu^termiu 1515 Mr. gebotest, während tn der Ersatz für den kleinen Hohenlohe gefunden. Bei .Herrn! sei ohne persönliches Vermögen. Tie gesamte vorgeschlagene I vorigen Pachtperiode nur 710 Mk. sürS Jahr eingenommen Studt als Kultusminister muß die äußere Erscheinung ent-1 Summe betrage 543 000 Pfund Sterling jährlich gegen! wurden. Cs steht zu erwarten, daß den Einlegern diese- ßchädigen für vieles, )oas an sonstigen Eigenschaften für! 476 000 während der vorigen Regierung. Labouchere bringt I Gebots der Zuschlag erteilt werden wird. Unsere Waldjagd fein Ressort bei demselben nicht erkennbar hervorttitt. Nicht leinen Zusatzantrag ein, wodurch die Zivilliste um 55 0001 c|n Frankfurter Jäger für einen Jahrespacht von zirka eüva, daß das Gardemaß durchaus verlangt wird, oder Pfund verringert werden soll. Der Anttag wird abgelehnt. I $qq gRf übernommen. — Bon hier und au8 der Umgegend daß man eine Ministerkompagnie zu bilden versucht nach Brüssel, 9. Mai. Bon den sechs Bureaus der Kam- , , . »iM* (SAfifcr täolick die höheren Lehranstalten dem Muster der Potsdamer Grenadiere weiland Köni^-^ ™>hph 19 iör dielvesuchen viele Schmer täglich me y oyeren L,eyranfiane« Friedrich Wilhelm I. Sonntag den 12. Mai. Rogate. Gottesdienst. endete erst nach 1 Uhr. Madrid, 10. Mai. Der Telephonverkehr ist noch immer unterbrochen. In Vinaroz, Provinz Valencia, bedrohte die Bevölkerung die Maristenmönche, die dort eintrafen. Die Behörden wiesen die Mönche auS. Vormittags 11 Uhr: Maiiärgoltesdienst. Psarrrr Dr. Grein. Nachmittags 2/, Uhr: Pfarr.r Euler. An der Ariedbofskapelle. Nachmittags 2 Uhr: Planer Dr. Gretn. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: FrühaotteSdtenft. Pfarrer Dr. Grein. Petersburg, 10. Mai. Wie die in Tiflis erscheinende Zeitung „Kamkes" meldet, fanden dort am 5. Mai große Ruhestörungen statt. Ein, hauptsächlich aus Ar- Dkr trat Werskldrr jHililärbtfrtmugs-llreitS. XXI Elberfeld, 9. Mai. welcher sich außerordentlich glanzvoll gestaltete, lieber 2500 Personen waren der Einladung des Fürsten und der Fürstin Radolin gefolgt, die unterstützt von den Gemahlinnen des ersten Sekretärs der Botschaft und des Gesandten v. Schlözer, des Marine-Attaches Kapitän z. S. Siegel, sowie vom stellvertretenden Einführer des diplomatischen Korps Mollard im Thronsaale die Gäste begrüßten. Unter diesen befanden sich die hier weilenden Minister mit ihren Damen, das gesamte diplomatische Korps, der Chef des Militärstabes des Präsidenten der Republik, General Dubois, der Chef des Civilstaates des Präsidenten der Republik, Combarieu, Polizeipräfekt Lepine, die ehemaligen Botschafter Poubelle und Loze. Sehr zahlreich waren auch die Aristokratie, Gelehrten-, Kunst- und Schriftstellerwelt, sowie die deutsche Kolonie vertreten. Tas Fest verlief überaus animiert und Neueste Meldungen. (Telephon Meldungen des „Gießener Anzeigers".) G. Ems, 10. Mai. 2 Uhr 10 Min. Der kommaer- dierende General des 7. Armeekorps Generalleutnant Frhr UnioersilAsHachrichle«. I* ’XÄTÄXÄ -mm«. bet akademifchen Lesehalle das vielbesprochene, von feinen AmtSoor- GefangE und hJWren Wöeriujt, »rau x,ier gangern erlasiene Verbot des AuslegenS der fozialistifchm Monatshefte hoff zu 2 Zähren Gefangu'8 uud 2 Zähren Ehrverlust ver- aufgehoben. urteilt, die übrigen Angeklagten wurden freigesprocheu. Der fünfte Internationale Kongreß für kriminelle Anthro. «n ßfllftonrt 10 m?ai 1 45 Uhr ^m Landtaa pologie wird in Amsterdam vom 9. bis 14. September abgehalten p nh» n Lr WoiWj.rt werdm. - An der Universität Freiburg i. B. hat sich der Assistent erklärte Minister Freier v. Sob enher »eitrtÄurt- am dortigm philologischen Seminar Dr. E. Lommats ch als Privatdozent tembergs zur preußisch-hessis ch e n Eisenbahn der klassischen Philologie habilitiert und für dieses Semester eine Von g e m e i N s ch a f t sei wegen der damit verbundenen UN- lejung über „Geschichte der römischen Prosa im ersten Jahrhundert der l selbständigkeit ausgeschlossen. Kaiserzeit" angekündigt. — Dr. Julius Ritter v. Schlosser, a. o. Uni- A. Donaueschingen, 10. Mai, 1.50 Uhr. Der versitäts-Profefsor in Wien, wurde zum Direktor der Sammlungen von Kaiser erlegte gestern auf der Auerhahnjagd zwei und Waffen und kunstinvustriellen Gegenständen des österreichischen Kaiser- teilte morgen einen Auerhahn. Um 12 Uhr traf der Kaiser Hauses ernannt. - Der a. o. Professor der Astronomie und höheren stellt Ertra^uaes in Straßburg ein, wo er von dem Geodäsie an der Universität in Graz Dr. I. v. Hepperger ist gum o. Professor der Astronomie an der Universität in Wien ernannt worden. ^w"yal^r un0 0em wmman0lerenoen ^enerat empsangen - an bet D°min„-n-rL-hr°nst»lt au Freiburg in der Schw-i, routb.n wurde. Nach Abschveiten der Ehrcnkompagme fuhr der Kai er einige Lektoren bestellt und zwar Dr. Girardin für Französisch, Herr mit seinem Gefolge nach dem Kaiserpalast, wo das Frühstück Lombriser für Deutsch und der Abb6 Dr. Bigna für Italienisch. I eingenommen wurde. stoffenen Jahre hatte Dunkel vier Jahre Zuchthaus erhalten. Wetzlar, 9. Mai. Mehrere Kommissare des Kultusministeriums und des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten, sowie der Regierungspräsident mit mehreren Herren! der Regierung in Koblenz rc. waren hier anwesend, um den Dom einer sehr eingehenden Besichtigung zu unterziehen. Man scheint, so schreiben die „Wetzl. Nachr.", südlich nach vielen jahrelangen Erörterungen in Berlin zu der Ansicht gekommen zu sein, daß man das alte ehrwürdige Gebäude doch nicht dem Verfall anheim geben dürfe, und daß unser Dom wohl eine gründliche Restaurierung wert sei. Zur Aufbringung der Kosten, die wohl einige Millionen betragen dürften, könnte selbstverständlich Wetzlar nicht allein herangezogen werden, wenn es wohl »uch etwas dazu thun müßte, sondern es müsse der Staat und die Provinz um Bewilligung größerer Beihilfe gebeten,-------------------------------—---------------------, t werden, zu welchem Zweck ein Dombauverein gegründet OBErirfltSllIIlL Londo n, 10. Mm. Nach dem vorlaustgen Volks- werden soll. Auck> ist ins Auge gefaßt worden, die Er- ungsergebms betragt die Bevölkerung von Ugland und Saubnis einer Tombaulotterie nachzusuchen, denn gerade Verlirr, 9. Mai. Wegen Einschließung feiner Frau am Wales 32525 716 Personen, gegen 1891 mehr ^523101 Surck Lotterien sind unsere schönsten Bauwerke in Deutsch- Sylvestertage hatte fich gestern der RegierungSbaumetster und Stadt- Paris, 10. Mai. Au der deut ch en Botschaft in Hmz« ;äsns sä ’s Kleine Mtteiluugeu auS Hessen und den Nachbarstaaten. Gattin, eine geborene Dopp, sich mehr bei ihren Ellern Der Kaufmann und Buchdruckeretbefitzer H. I. Dauth in als bei ihm aufhielt. Schon am stützen Morgen des 31. Dezember Frankfurt wurde im Verwaltungsverfahren wegen Post- 189s erklärte ihm die Gattin, daß sie deu Tag und den Sylvester- bpfmuhntinn in eine Geldstrafe von Mk. 20 920 Genommen abend bei ihren Eltern verbringm wolle. Der Angeklagte sprach den desrauvatton meine ^oprafe von genDmmem i bm Sylvesterabmd in ihrer Gesellschaft verlebm zu .Herr Dauth hat an den Kaiser ein Gnadengesuch etngereicht xz„nen, sie aber erklärte kategorisch, daß sie zu ihrm Eltern gehe, und hofft, wenn auch nicht bte ganze Strafe, so doch einen Jetzt verschloß er sämtliche Thüren und legte noch SicherheitSkettm Teil der Summe erlassen zu bekommen. — Schon wieder vor. Dem Dienstmädchen stellte er frei, sich zu entfernen, dieses er- nnmal wurde -,n sch-uß,ich-r Bllumft-v-, in Mch. vvm K Ä^**^ ff.Tut» % Sonntag auf Montag auf ^m Biedensand m Lampertheim DienstmÄchen zum Fenster hinauswerfen ließ. Es dauerte nicht begangen, indem nahezu 100 junge Obstbäume teils abge- lange, da rückte Dopp sen. mit seinm Söhnm an und verlangte Einschnitten, teit8 abgebrochen wurden. — Folgende hübsche aß. Weicht wollte erst nicht öffnen, that dies schließlich aber doch, SrieffnftennDtii befinbet sich im Offenbacher Abend, als ihm mit der Polizei gedroht wurde, und diesen Moment benutzte Ärtefkastennonz vefinoer sich im ^ffenoa^cr «veuv . am Ju mtfernen. Sie ist nicht wieder zurückgekehrt. olatt : „Em eifriger Leser. Sie können schon Recht haben,! Ehx fft inzwischen geschiedm wordm. Der Angeklagte erklärte, daß die Angabe von den 53 Eseln in Hessen nicht stimmt, er habe geglaubt, in seinem guten Recht zu sein. Er habe eine „Frau" Rach Ihrer Karte zu urteilen, sind es wenigstens 54 und für sich und nicht für seine Schwiegermutter gehestatet. h-, Rd (St, «• Sein Verteidiger führte weiter aus, daß dem Hausherrn gesetzlich ein ——— —■— | Bestimmungsrecht über seine Familie und seinen Hausstand zustehe lunb der Angeklagte wohl in gutem Glaubm gewesm ist, wenn er seine Gattin zu zwingm suchte, bei ihm zu bleiben. Dieser Ansicht e A Q war auch der Gerichtshof, denn das Urteil lautete auf Freisprechung, Leipzig, 9. Mai. In einem hiesigen Hotel erschoß ber Staatsanwalt zwei Tage Gefängnis beantragt hatte. 6ch ein junger Mann. Die bet der Leiche vorgefundenen rilfit, 8. Mai. Wegen Gattenm-rdes zum Tode verurteilt Vifftkarlen trugen die Bezeichnung: „SRcf. vr. iur. Peter wurde nach mehrtägiger Verhandlung vom Schwurgericht die Käthnerfrau ---------- . ... । N ° I Emma Braun. Sie hatte im Jahre 1898 ihren Ehemann nach erst zwei-1 beitem bestehender Volkshaufe sammelte sich auf dem Sol- q QTDrt« cy„ monatlicher Ehe vergiftet, um über das Eigentum des Mannes das freie datenplatze und entfaltete die rote Fahne. Die Aufforderung Stockholm, 9 Mai. In ®reuna ??t gestern Verfügungsreckt zu erhalten. der Polizei, auseinanderzugehen, wurde mit einem tbät- nittag ein Wahnsinniger eine entfefchdje Slutt^at liehen Angriff auf diese beantwortet. Obwohles der Polizei verübt. In der dortigen Privatheilanstalt für Nervenkranke lltlh SlJDtL I sehr schnell gelang, sich der Fahne zu bemächtigen untz der Baronin v. Düben und ihrer drei Töchter befand sich « r.eumat§»et1ea baSrabfabrtnbe fßublilum dürfte Soldaten sowie viele Bürger Partei gegen die Ruhestörer d« 33jähriger früherer Student Axel Nehrmanu aU lin 8ef6m6 3nt*fief^n, n)el4tr 61«^ $aflc to einer gemeinJergriffen, dauerte es doch eine Viertelstunde bis der Platz Patient. Der junge Mann hatte vor zehn Jahren das erste schafUichen Sitzung der maßgebenden Pneumaticfabrikanten Deutschlands gesäubert war In dem Handgemenge, das sich entspann, uridische Examen bestanden, als er seine Studien infolge gefaßt wurde. Die Fabrikanten pflegen in Zukunft, Luftreifen be- l wurden beiderseits zahlreiche Personen durch Revolverschüsse, riner Geisteskrankheit die er stck durch Nikotinvergiftung zu- reffend, keinen direkten Verkehr Mit dem Privatpublikum und ver-I Tolchstöße und Stockschläge verletzt. Der Gouverneur er- leaooen ba&en foB aufwben mustte Sedemhaterfich in pwPl?ten fe?£er' Privatm keine Reparaturen «uSzusührenoer s^en selbst, von Gendannen begleitet, am Thatorte und gezogen yaoen ,ou, ausgeven mußte. Venoem yar er ll^ in ^ifen umzutauschen, oder zu liefern. Alle derartige Angelegenheiten ^itete die voliAeilicben Masinabrnen zur Wiederberstelluna I w^den^ durch bi. F-h-r-MuU-r --"di-t ^dre äußerte sich in Periodisch wiederkehrenden AnMen von Mord- werden. ----------- , , ---- trug auch die Anwesenheit des ersten kaukasischen Sappeur- ngnte, zwischen welchen er vollkommen südlich und ungefähr^ kemtrf Crkrtf* Bataillons und von Kosacken bei. Jrn ganzen wurden 41 Per- :lich war. Er wußte selber, wenn ein Anfall bevorstand, und DlNlvtl UNo fonen verhaftet, darunter befindet sch ein Student der chatte dann jedesmal seine Umgebung rechtzeitig gewarnt. «uö Berlin wird «ps gemeldet: Wie wir hören, ist seitens Universität Charkow und drei anläßlch der letzten lln- -Aestern vormittag glaubte man, daß der letzte Anfall Dorflber I ber Reichsregierung bezüglich ber Bank für Südbeutschland in »ruhen aus Petersburg ausgewiesene Studentinnen. Die Verhandlungen im MilitärbefreiungSprozeß habm biS zum Ende der Vorträge 21 Tage in Anspruch genommen. Am ^reiiegmorgen wird noch den Angeklagten Gelegenheit zur Aeußerung gegeben. Dann erfolgt der UrteUSfpruch. Dr. Schimmel erfchim bis h ute noch Tag für Tag, obschon die Zeugen bereits vor einigen Tagen Katholische Gemeinde, mtlaffen worden waren. Offenbar war er zur Stelle, um über etwa SamStag den 11. Mai. rod) nachträglich auftretende Zweifel Auskunft zu geben. Zu diesem Nachmittags um 4»/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur Zwecke waren auch von den Sachverständigen Gmeralarzt Dr. Herter heil. Beicht. und Oberstabsarzt Dr. Angerhausen stets anwesend. Ihr Rat brauchte Sonntag den 12 Mai. 8. Sonntag nach Ostern. Aber nicht mehr in Anspruch genommen zu werden. Generalarzt Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. Dr. Herter wünschte zwar nach Beendigung dir Vorträge noch eine um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; Ausklärrmg zu geben, der Vorsitzende lehnte diese aber mit dem Be- vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion, merken ab, daß ein Beweis nicht mehr erhoben werde. Kriegsgerichts- w um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. rat Schürmann und der Vertreter deS KrisgsministeriumS Oberst- „ um 9»/, Uhr: Hochamt mit Predigt. feulnant v. Oer wohnten dm Verhandlungen ebenfalls bis gestern an. I DZa Evrovtlsch aus fer- . erschossen. ^ ',et' ln Erwiderung auf die ; bte willkürliche ! hro^n Endischen öernjalhmg übersandte worin versichert ?^W°re Gegen- -rtt schädigende Schrift- t dabei zu den Maß- Nsten haben sich über ln,geeinigt 1Ä eßen, 10. Mai. Innj beschloß in der M. die Sötton. und neuen Friedhofs M- zu übertragen, die Lirchstraße mit Gail', den Asphaltbelag der ldwigfiraße und für die nplatz von Herrn Somb lphaltbelag der dürger- straße durch die Fima t a. M. ausführen zu srüher bereinigte Kredit ie8 alten RegierungSge' ig dieses Gebäudes zn essischen GeschlchtSverrin roßherzog auf 79000 SRf. nturmtß, Noldächer auf tgSarbeiten find bis jetzt n noch vorznnehmendm t. t gegen einen ^gro ftitSvergehenS erstattet, mb verhaftet wurde. - rn am hiesigen Bahnhose versuchte diese an de» emzusetzen. Erwürbe, 'eftgestellt werden konnte, wegen SetrugSversuchS MSplaß bei Darmstadt Zeichnet. Hierdurch eot- . rung in bet Utbtthinft &U SW ift fit bieStitm^tro i««it Mlid) *’A diese otiernng n im ÖOIlfleLÄen. die ss&Sß ®atW wni tlib i° d° it fit» 3w« M e”n$®a,bS --SH SS vach , 'mäßig Ex Hel' #•* • 45’***»"* chtuvg- hnrf tourben waren ibm au niebria* deshalb! sei, und die männlichen Wächter, welche für die Zeit eines I Darmstadt welche die gesetzlichen^Bestimmungen bttrekss der Deckm^ Vie dort gemacyr wuroen, waren lym zu nicu g, m I... firh herpita entfernt nT« I ’brer ausgegebenen Notm verletzt hatte, noch kr>in Beschluß darüber gefaßt machte er einem Fuhrmann das Angebot, seine Aecker von folchen htnzugezogen wurden, hatten sich bereits entfernt ben »»VxeVt 8ftnl das Recht zur Ausgabe von 9toten entzogen iTiieberbefftngtn hierher nach Langsdorf zu fahren, dort der «ranke wieder anftng, unruhig zu^werden, nnd bald g-> ~ würden viel höhere Pachipreise gezahlt, «n Fuhrlohn wolle waltsame Austreugungen machte, von seiner Fessel - Leder. -r 25 Mark pro Tag zahle» und auch für den Platz sorgen, riemen an d-u Füßen - laSzukommen. Da dies nicht gelang Kirchliche UachrlchteU. wo man di- Aecker abladen könne. Der Fuhrmann ging -prang er au« s-m-m Bette u°d gelaugte, .m bloßen Hemd e »em.inte, auf diese, Angebot ein, und stellte sich im Stillen aus den aus b-td-n Füßen zugleich hüpstnd ohne daß die b-id-°I - ' " selten guten Tagelohn. De- andern morgen-, al« der Bauer anwesende- Töchter °°n Düben -« hindern kann en, in di- noch in süßem Schlummer liegt, ertön, vor s-m-m Hause -lüch- wo -r em große« M-sier -rgnsi und mu d-m, Ib-n Wagengerassel und Peitschenknall; endlich klopft man auch '^Lchst em- F.si. n durchlchmtt. s^ul-'n Slla v. Düb n 3ug|d4 ^'N-ür°nfiiÄ--tm"d.r 3Ä«.tu8gemdnbt. noch an seinem Fenster. „Zum Donnerwetter, wa« ist denn die älteste, etwa 4oI4Jt>0' Tochter, die al- «ranlenpslege i $otm(lllg6 g,/, Uhr: Ps«r-,r Schloiler. da lo«?- ruft tc und sprwgt mit beide» Beinen au- dem au«geb,ldet war, versucht-, den Wahnsinnigen in die Küchel ------------J?... --------— Bette. .Gud-n Moaja, Hei hun aich al- en Waa voll vun -inznsp-rr-u; er sprengt- ,-doch dre Thür nnd tötete nun dein A-ck-r, wou soll aich den dann hinfoahrn-, tönte -« I-ine ganze Wut gegen diese unglücklich-Dame. Nach -in-r Ju ver n,-b-«ttrch^ «hm entgegen. Kurze Zeit darauf erscheint der Bauer an lurzeu Jagd ,dur4 den Garten hellte er sie ^u und tötete yormlttags 8 Uhr: Pi-rrer Euler. gekleidet auf der Straße. Man hört nur noch leises Ge- sie durch mehrere Messerstiche. Nachdem er noch die Baronin I Zugleich €brifteniebre für dir Neukonfirmiertm der Lukasgemciude. SVuhrrocrt drebt um und verschwindet mit o Düben und die beiden anderen Töchter, sowie fünf andere Vormittags 9V» Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. se?nen B.^tern^"all« d-m Dorse^"im^grauen Morgennebkl. P°rs°n°n teil- schw°t, teil« leister --rwundtt hat.- wurde «°rm...a°. n Uhr: Mnd--t.rch. Mr^ Wie man sich erzählt, sollen die Aecker nun doch in Nieder- er endlich auf der S-raße übermannt und gefesselt und spater NSchstfolgendm Sonntag, dem 19. Mat, wird eine Koll-kte für besfingen verbleiben. I oach Jönköping in8 Irrenhaus transportiert. j bie kirchliche Vnforgung der evangelifchen Glaubensgenossen im Auv« W. Nidda, 9. Mai. Ein teures Pferd scheint der sogen. ^Niddaer Prozeßgaul- zu werden, den vor über Jahresfrist ein Mann von Großostheim bei Aschaffenburg von einem hiesigen Händler erstand. Schon eine ganze Anzahl von Terminen sind in der Sache anberaumt worden. Den Kläger | vertritt ein Rechtsanwalt zu Aschaffenburg. Sachverständige, I Zeugen, weltliche, und selbst ein geistlicher, werden ver- aomrnen. Der heutige Termin brachte die Sache wieder nicht zu Ende. Während besten steht der..Prozeßgaul" hier in gutem Futter und läßt fichs recht wohl sein. Bei den Terminen paradiert er im Gerichtshöfe. Wehe dem, der die Zeche zahlen muß! Nidda, 9. Mai. An der schönen Silberpappel an dem Fußweg von hier nach Salzhausen wurde kürzlich eine Tafel mit folgender Inschrift angebracht: „ROLANDS-RUHE. Dem verdienstvollen Amtmann Rol. Krug v. Nidda gewidmet, der in dem Jahre 1593 die Quellen des Salz- hauses erbohrt und gefasst hat. KURVEREIN SALZHAUSEN.“ W. Tübingen, 9. Mai. Die hiesige Spar- undLeih- kasse (Sreissparkasse) hat auS den Ueberschüffen von 1899 Wittel zur Verfügung gestellt, um auch in diesem Jahr skro- phulose Kinder armer Eltern für je 5 Wochen nach Bad- Nauheim ins Elisabethenstift zu schicken. ES stehen zu diesem Zwecke 12 Plätze zur Verfügung. -k- Mainz, 9. Mai. Der wegen mehrerer BetrugSfälle, Zechprellerei rc. im verflossenen März von der Strafkammer ,'eß hiesigen Landgerichts zu 2 Jahren 6 Monate Gefängnis unb 75OMk. Geldstrafe verurteilte Schriftsteller Dunkel- Dorning hat sich mit dieser Strafe nicht beruhigt und Revision bei dem Reichsgericht erhoben, die Erfolg hatte, indem Dafl Reichsgericht auch das zweite Urteil der Strafkammer aufhob und die Anklagesache zur abermaligen Verhandlung zurückverwies. Bei der erstmaligen Verhandlung im ver OffenbachaM jiSMMlS-Zrike (gesetzlich geschützt) der im Rre dahin 1 Betr.: Ti W Im Ä 1900 bis b stehend Detji SMM. Man bi ijittWi) vy •hh Betr.: D ss W 23. Ium dige veter fämtiid)cr in öfjentl brachten und Stall in solche den Gei Wieseck, vetmnärai Stüchahl - Eisenbahn - anznme darMshin1 frühestens wird, Verb Auwil Ordnung heim ffilt. Gieß 'Mach , Andvrl a 4 ^dvrs o ; Wtibai i R Jlkn: W b Annerod 8 ^rim in dersrod u”*Nn« «S: sj« «Str ! MÄ Hl 80 !i S“f«a j t ltO6en:5ö«h «S* •teste* «1 feton Höh 33 Ä 59 Mrs Mau mann Harkg'"ia,z Wilh. Herbert *ara?'*,; Schuh- und Stiefel-Lager bietet grösste Auswahl in allen durchaus solid gearbeiteten modernen Schuhwaren. Neuheiten in Herren-, Damen- und Kinderstiefeln in gediegenster Ausführung und in allen Preislagen. Streng reelle Bedienung. 8494 Neuester vervollständigter Plakat-Fahrplan enthaltend die Fahrzeiten der auf den Stationen Gieeeee, Frankfurt a.M , Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten, Laubach und Londorf ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge, sowie die Fahrzeiten der Bieberthalbahn zum Preise von 20 Pfg., mit Verkehrskarte LS Pfg., in der Expedition des Giessener Anzeigers vorrätig. — Der Fahrplan kann auch durch die Austräger des Giessener Anzeigers bezogen werden. ZH „•8 £ 'm H S ---ff Still r 4 01852 Fellingshausen, den 9. Mai 1901. Die Beerdigung findet statt: Samstag den 11. d. Mts., nachm. 4 Uhr. Gießen, den 9. Mai 1901. 8492 ein 8482 cir ,ureichen. 8489 Das Brße bom Guten ßchnt-rnnTka. billei Marburg—Biedenkopf. Sdiuhnindffrfu*1 Th- Ofener, fW Z L®*±cn/^&nbfftr27 Telephonischer Kursbericht Frankfurt, den 10. IM. 84/e % Reicheanleihe do Mai Wetter 8.-9. Mai o C. am Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den Anzeigenteil: Han? Deck. ' V.r^rärs-Vuch. um. Stemdruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. h M Sonntag den 12. <»., zwischen u und 1 Uhr vormittags, findet in der Restauration Uelserttelle» Sternh. Himmel Sonnenschein Bed. Himmel Still SW. 8. Versteigerung noa Sjkßkrri-Rchkise«. Montag de« IS. Mai dS. Höchste Temperatur Niedrigste , zweiten Buchhalter StrickgarncldkstrSuLlirSim) habe ich stets vorrätig. 864 O18L7! Zur Reinigung von GeschüftSrüume« wird eine zu> verlässige Frau gegen guten Lohn ««-sucht. GelterSweg 38. 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