•h?» 84 Zweites Blatt. Donnerstag 11. April 1901 am L. 15. am 3. 17. am 4. 19. am 5. 22. am 6. 24. am 7. 26. am 'M me, grch MaMw, •pefcition und •wdtwi: S**l|raBe 7. 151. Jahrgang Amtlicher Feil. Bekanntmachung wühle, nachmittags 3 Uhr in Grünberg; Aprll: vormittags 8 Uhr in Laubach, vormittags 11 Uhr in Weickartshain, nachmittags 3 Uhr in Stockhausen; April: vormittags 10 Uhr in Queckborn, nachmittags 2 Uhr in Göbelnrod, nach« mittags 4l/z Uhr in Beltershain; April: vormittag- 10 Uhr in Saasen, nachmittags 2 Uhr in Reichskirchen, nachmittag- 4 Uhr in Großen-Buseck; April: vormittag- 10 Uhr in Steinbach, nachmittags 2yt Uhr in Burkhardsfelden, nachmittags 5Btnn1tt(mMt« Vellen bei §n» unb SuBiMMf nehmen Anjelgtn für b«e GHtftener Unjttfltr tnigeeM ßeHenpret» lokal 11 WA, auewäru 10 Pjg. ingebKnrsns^ - April LMAS» m-Kk GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen llecNtcn i uud * Wftels, China. Die russische Politik beliebt eine lieber* raschung der anderenfolgenzulassen. Nachdem eit Wochen der schärfste diplomatische Druck auf die chinesische Regierung ausgeübt worden war, um diese zur Unterzeichnung des Abkommens zu bewegen, das Rußland jum thatsächlichen Herrn in der Mandschurei machte, nachdem sogar Kriegsdrohungen in Anwendung gebracht worden waren, verblüfft jetzt Rußland die politische Welt mit dem Verzicht auf den Vertrag und alle weiteren Unterhandlungen. Wohlverstanden: auf den Vertrag! Die Russen sind nach wie vor in der Mandschurei im glücklichen Besitz. Sie spotten nicht allein der chinesischen Regierung, sondern auch den verbündeten Mächten. Denn was bedeutet es anders, wenn die russische Regierung durch ihre diplomatischen Vertreter im Auslande feierlich erklären lgßt, Rußland verzichte aus den Abschluß des Mandschurei-Abkommens, zugleich aber die aus eigener Machtvollkommenheit genommenen Rechte in ' der Mandschurei festhält, und vermutlich in einem noch größeren Umfange, als der Vertragsentwurf stimulierte! Mit oder ohne Vertrag: Rußland bleibt bis auf weiteres in der Mandschurei, d. h. es bleibt, so lange es ihm gefällt, und überläßt es China und den Mächten, sich mit der Thatsache abzusinden. Das Schönste ist, daß dasselbe Rußland, das auf diese Weise sich den besten Anteil an der Bnite gesichert hat, sich gegen die Absicht territorialer Vergrößerung verwahrt und den anderen beteiligten Mächten Bescheidenheit und Mäßigung empfiehlt in ihren Forderungen an Clfina. Es spricht von „friedlichen und Humanitären Erwägungen", und dabei sind es gerade die russischen Truppen, die nach allen Berichten mit besonderer Grausamkeit in China auftreten und im Plündern, Morden und Sengen sich Hervorthun. Ruß- land wird nach eigenem Ermessen und kraft eigenen Ansehens die Au ft echt er Haltung des Friedens und der Sicherheit in den okkupierten Provinzen der Mandschurei be- werkstettigen, so schreibt man aus Petersburg. — Wie man trotzdem in Wien in dem Verzicht auf das Mandschurei- Abkommen eine russische Niederlage erblicken kann, ist unerfindlich Gegen solche „Niederlagen", solche „diplomattsche Mißerfolge" wird die russische Regierung nichts einzuwenoen haben. Wer da im Ernst glaubt, daß Rußland die Mandschurei räumt, sobald in China „normale Zustände" herrschen, bezahlt einen Thaler. Graf Alfred v. Waldersee feierte am 8. April seinen 6 8. Geburtstag. Dem Oberkommandierenden in China soll vom Kaiser ein außerordentlich warm gehaltener Glückwunschtelegramm zugegangen sein. Zn Peking fand zur Feier des Geburtstages in der deutschen Gesandtschaft ein Frühstück statt, woran außer dem Feldmarschall sämtliche Mitglieder des diplomatischen Korps, die höhere« Offiziere des deutschen Kontingents und das Personal der Gesandtschaft teilnahmen. Nach der Tafel wohnte die ganze Gesellschaft dem Rennen desPekinger Rennklubs bei, »vo ein interessantes Hürdenrennen stattfand. Die erste« Preise erhielten Leutnant Haepfner, Kapitän Sandrart, Leutnant Salzmann, Hauptmann Blottnitz, Leutnant Zieger. Die „Köln. Ztg." meldet aus Peking vom 7. d. Mts.: Heute fand im Winterpalast unter dem Vorsitz des Generalfeldmarschalls Grafen Waldersee eine Beratung aller kommandierenden Generale der verbündeten Mächte statt. Artikel 8 und 9 des mit China zu treffenden Abkommens waren Gegenstand der Beratung und wurden einsttmmig gutgeheißen. Eine praktische Lösung der Frage wurde vereinbart und den Kabinetten davon Mitteilung gemacht. — Eine Depesche desselben Blattes votn 8. b. M. besagt: Die Verhandlunge« der Gesandten schreiten befriedigend fort Der deutsche Gesandte Dr. Mumm v. Schwarzenstein beabsichtigt Ende der Woche die Minggräber an der großen Mauer zu besuchen. Der stellverttetende Gouverneur in Tsingtau hat telegraphiert, daß die Bahn von Tsingtau bis Kiau- tschon eröffnet worden ist. Ueber einen Zwischen fall in Peking berichtet der „Lokalanz.": Infolge des Umstands, daß die Passage durch das Hatamen-Tbor ungewöhnlich eng ist und dabei sehr viel benutzt wiro, hat die deutsche Thorwache den Befehl, darauf zu achten, daß die Fußgänger beim Eintritt und Austritt aus dem Thor sich rechts be§to. links halten. Vorgestern passierte der belgische Legationssekretär Mergeling das Thor und ging aus der falschen Seite. Der Posten ersuchte ihn, auf die andere Seite hinüber zu gehen, worauf ihm der Legationssekretär erwiderte, er habe ihm keine Befehle zu erteilen, und hinzufügte, die Deutschen thäten überhaupt bessev daran, zu Hause zubleiben. Hierchikanierten sie die Leute blos. Der Posten arretierte natürlich den belgischen Diplomaten. Der die Wache kommandierende Unteroffizier ließ den Legationssekretär nach der deutschen Präfektur führen, wo er nach Feststellung der Jdentttät freigelassen wurde. Reuter meldet: Mitteilungen zufolge, die Li-Hung- Tschang und Tsching erhielten, ist der Hof durchs den AuL- bruch des von Tungfuhsiany geleiteten Aufstandes in den Provinzen derMongolei und Schensi ernstlich beunruhigt. Den letzten Berichten zufolge steht Tung- fiihsiang an der Spitze von 11000 gut geschulten Truppen. Er befindet sich 150 Meilen von Singanfir O^chsll»« »glich mit M Montag». M-Mch—zurüägesttzteM°ster btbtuienb unter Pr^- wjiii. Böhling, «fierten unb Kinder, i neuesten ForMu, 21)) \ B billigst beMi. Engländer und Buren. Nach einem Telegramm Lorb Kitcheners auS Pretoria bat Plumer PieterSburg besetzt unb zwei Lokomotiven unb 39 Eisenbahnwagen erbeutet. Die Buren leisteten nur geringen Wiberstand. Auf Seiten bet Engländer wurden zwei Mann getötet unb einer verwunbet. Die Buren räumten die Stadt in der Nacht vor dem Eintreffen Plumers, fie sprengten zwei Wagenladungen mit Munition in die Luft. — In der Nähe von Smithfield am Bos- rnanskop wurden 16 Buren mit 50 Pferden und Vorräten von den Engländern gefangen genommen. — Im Norden von Aberdeen wurde eine Abteilung von etwa hundert LancerS und Aeomanry-Mannschaften etwa zehn Meilen von der Stadt von 400 Buren angegriffen. Nachdem sie von Tagesanbruch bis 11 Uhr Widerstand geleistet hatten, wurden sie umringt und gefangen genommen. Nur 25 Mann entkamen. , Der offizielle „Reuter- fährt in feineri naiven Bei: uchen fort, Christian De Wet, den die Engländer nun einmal nicht faffen und nicht fangen können, als einen überge schnappten und vollständig wahnsinnig gewordenen Mann darzustellen, obwohl durchaus nicht zu ersehen ist, wozu diese albernen Behauptungen, die den Stempel der Erfindung an der Stirne tragen, gut sein sollen. Nachdem bereits von Reuter wiederholt auf die „GeisteSumnachtung" De WetS als Thatsache in verschiedenen Telegrammen hin gewiesen worden war, läßt daS Bureau sich neuerdings für schweres Geld aus ColeSberg eine unendlich lange Depesche herüber kabeln, die in weitgehendsten Einzelheiten die vollständige strategische und persönliche Zerschmetterung des kühnen Burengenerals ausführlich schildert: ES heißt da u. a.: „Seine Eitelkeit, die ihn den Kampf fortsetzen läßt, hat auf beiden Seiten bereits Hunderte von wertvollen Menschenleben gekostet, ohne daß die Buren auch nur ein Atom von Vorteil dadurch gehabt hätten. Der Freistaat liegt jetzt verwüstet da, und — De Wet ist für diese Verwüstung verantwortlich. (Hört, hört!) Seine Nerven sind vollständig zerrüttet, — er ist im höchsten Grade reizbar, ungerecht und grausam gegen seine eigene treue Gefolgschaft. Er hat bei verschiedenen Gelegenheiten seine Leute thatsächlich ins Gefecht Hinern- gepeitscht und eS ist zweifellos, daß er heute überhaupt geistesgestört ist, denn er hat mehr aushalten müffen, als irgend ein Sterblicher ertragen kann. E r hält seinen Leuten überspannte und unvernünftige Reden, er treibt sie in den Kampf, ohne selbst jemals persönliche Courage zu beweisen, und entschuldigt sich damit, daß ein General nicht unter Feuer kommen darf. Biele seiner Leute sprechen eS bereits offen auS, daß sie es müde sind, unter einem Manne zu fechten, der bei dem ersten Flintenschuß davongaloppierte. De Wet hat die Geduld und die Ausdauer seiner Dutchmen bis zum Zerreißen angespannt, und die letzteren wiffen heute, was seine Hartnäckigkeit in Wirklichkeit bedeutet. Er ist selbstsüchtig und eitel, und sein e Leute mißtrauen und hassen ihn bereits zum größten Teile." — Ob sich wohl Reuter solcher Albernheiten gar nicht schämt? • • Telegramm deS Gießener Anzeigers. London, 10. April. Sitchener meldet aus Pretoria vom 9. ds.: Oberst Plumer machte bei der Besetzung von Pieters- bürg 60 Gefangene, erbeutete ein Siebenpfündergeschütz und vernichtete viele Munition und Dynamit. Deutsches Reich. Berlin, 9. April. Am Ostersonntag sand im Schloß Bellevue in Gegenwart des K a i s e r p a a r e s einOster- e i e r s u ch e n für die kaiserlichen Prinzen und deren Gespielen statt. S^eute mittag empfing derKaiser im Stern- faal des königlichen Schlosses die englische außerordentliche Mission unter dem Herzog v. Aber- Wer dagegen das Auftreten des (soz.) Abg. Bau-laufgefunden. Es stellte sich heraus, daß der Mann auf der Her in den 6 oder 9 Jahren im Landtag beobachtet die schrecklichste Art mißl)andelt worden war. Er wurde in hat die maßlose Art, wie er den Landtag unter seinen die hiesige Klinik gebracht, woselbst dem Bedauernswerten Terrorismus, ich erinnere nur beispielsweise an die ein Bein amputiert werden mußte. Die Untersuchung 'Uaarrenkiste, zwingen wollte, wer beobachtet hat, wie list im Gange. er bei Verlesung einer höchsten Botschaft erst ostentativ -r. Einbruchsdiebstahl. In der Nacht vom liken blieb, und daun doch nicht die Kourage hatte, ganz zweiten auf den dritten Ostertag wurde in Steinberg itzen zu bleiben, und sich nun allmählich in die Höhe bei dem Posthalter und Wirt Schäfer ein frecher Einräkelte, der wird zugeben, daß man einen solchen bruchsdieb stahl verübt. Man vermutet, daß Post- Leder einen solchen Menschen nicht reden lassen wird. Wertsachen gestohlen worden sind. Tie eingeleitete Un- (Beifall rechts.) ltersuchung wird die Einzelheiten wohl ergeben. Ter Präsident v. Rotenhan schwieg dazu. Abg. Baudeiftl -o- Rödgen, 10. April. Gestern wurde der hiesige Fuhr- verwahrte sich dagegen, bedauerte das Verhalten des Prä-»mann 'Heinrich Schmidt verhaftet. Schmidt steht im sidenten und sagte schließlich, die Hetzer säßen auf emer schweren Verdacht, in der Nacht vom 7. auf den 8. d. Mts. ganz anderen Seite Präsident v. Rotenhan, in der Mi- {n ber Wirtschaft Ph. Mohr VIII. und PH. Schäfer IV. naime, Abg. B-udert habe damit Mtmster v. Lurmb Eivbruchsdiebstähle verübt zu haben. treffen wollen, rref Baudert zur Ordnung, der diel »zin grnrtf zt.t m>»Ts h Entscheidung des Landtages anrief, und erklärte, daß er! Darmstadt, 10. April. (Xcl.-aifclo. d. ) nicht Herrn v. Wurmb, sondern den Abgeordneten Collen-l Der Groß Herzog kehrte gestern von Jugenheim hierher busch gemeint habe. Gegen 6 Stimmen stimmte der zurück. Heute erteilte der Großherzog Audienzen und Landtag dem Präsidenten v. Rotenhan zu. nahm Vorträge entgegen. ' k. Mainz, 10. April. (Tel.-Meld. d. „G. A.") Der AUÄUUd. Rhein ist stellenweise aus den Ufern getreten, er Paris, 9. April. Der berühmte ftanzösische Bildhauer| Wegen der Bladschen Erbschaft war Antonin Mercier hat von Belgrad einen unerwarteten ^uM , füriliA trag erhalten. König Alexander von Serbien will seinem Rechtsanwalt Dr. Horch als Vertreter ber ©tabt türihd) Vater Milan ein großartiges Denkmal setzen, "i Berlin unb hat ^ese Angelegenheit Milan soll als Befreier Serbiens, zu Pferde sitzend, dar- ber Restbetrag bes Vermächtniffes, etwa 100000 Mk. sich gestellt werden. Den Sockel werden vier serbische Sol- bis im Juli in Hänben ber Stabt Mamz befinben wird. — baten unb bie symbolische Gestalt bes burch ben russischen Ein hiesiger Schreiner ist infolge einer Denunziation in eine Toppelabler von seinen Ketten befreiten Serbien umgeben. Untersuchung wegen MajestätSbeleibigung verwickelt. Mabrib, 9. April. Unter bem Vorsitz bes Ex- fc »rQnffntt fl g» 9. aprn, Zwischen Passagieren Ministers Costales hat gestern im StteMrbrs m Lvrunna d » £ 18 Min. Abends hier von Safiel fälligen em antiklerikales Meeting stattgesundcn, das von e A ... ber Regierung ein Vereinsgesetz ähnlich bem französischen kam eS am Ostersonntag zu Streitigkeiten, verlangte. Tie Teilnehmer zogen nach der Versammlung dabei beteiligter Kanonier zog schließlich blank und ver- unter Pereat-Rufen auf bie Jesuiten auf bie Straßen und wundete einen anberen nicht unerheblich an ber Stirn. Die warfen mit St ein en alle Fenster eines Jesuiten- hiesige Bahnpolizei stellte nach Eintreffen beS Zuges die kl öfters unb ber Redaktion der „Boz be Galicia^ e i n. I Personalien der Streithähne fest. — Der 27 Jahre alte Die Polizisten, bie einschreiten wollten, wurden ge-lSchreiner Bögtle aus Stuttgart, der mit seiner in der steinigt und mußten flüchten. Endlich stellte die Gen- schwäbischen Hauptstadt zurückgebliebenen Eheftau getrennt darmerie die Ordnung wieder her. . lebt, war von seiner hiesigen Hauswirtin, einer schönen, Mader no E Gardasee, jungen Witwe, wiederholt mit seinen Liebesanträgen ab- ftin-r°Abrrtft ttschirn-i? etwa 2OT deutsche T ° u r i st e n , g°wi°s°n worden. Am 2. Seiet tag lauerte et bet Frau, die die sich gegenwärtig am Gardasee aufhalten, mit Musik vor! unt ihrem Bruder von einem Ausflug heimkehrte, im ^u ber Villa Zanardelli's und brachten demselben eine Hul-Igang auf und gab einen Schuß auf sie ab, ^ne jedoch zu digung dar. Zanardelli dankte für diesen Akt der Höf- treffen. Alsdann tötete er sich durch zwei Schüffe in die lichkeit unb gab hierbei seiner Sympathie für Deutsch- Schläfe. — Die Sportsmänner v. Lang Puchhof und Schmieder land Ausdruck. I überwiesen aus dem vorjährigen Derby Gewinn, den ihnen Gen f, 9. April. Hier fand eine Pro te stv er samm- ihr Fuchshengst „Hagen" heimbrachte, für die Saalburg l u n g gegen bie Auslieferung des Anarchisten 3000 Mk. Der Kaiser nahm die Summe zu dem bestimmten I aff et durch die Schweiz an Italien statt, in der an ar- . chistische und sozialistische Redner auftraten. Nach Schluß 0 ' 0 w . gn:n;<,Tn.Äi1MP fint der Versammlung zogen einige hundert Studenten, zumeist ko. Kassel, 9. April. Jul Walde bei WilhelmShohe ha Russen, vor das hiesige russische Konsulat, rissen sich gestern em schweres Unglück ereignet. DaS Pferd deS bas Wappenschilb herunter unb zertraten es mit 7 Personen besetzten WagenS des Gutsbesitzers Theiß unter Pereatrufen unb Pfeifen. Die Haupturheber der aus Wahlershausen wurde an einer abschüssigen Stelle scheu. ! Kundgebungen sind Russen. Wegen dieser Vorfälle hat Der Wagen wurde gegen einen Baum geschleudert und fiel l im Auftrage des Regierungsrats der Sekretär der Staats-|nm> Die Insassen, die eine VergnÜgungStour machten, flöge» kanzlei persönlich dem russischen Konsul Grafen Prosor l^ großem Bogen aus dem Wagen und zwar so unglücklich, das Bedauern ber Genfer Regierung aus gebrückt. Ibaü die SVtnu W itwe Tbeiß eine 9?rau von 60 fahren, fibeni v. Körber bie Versammlung namens ber österreichi- Schwiegertochter schwere i n n e r e SB e r e | “ n 9 *n schen Regierung in französischer und deutscher Sprache und Der Schwiegersohn der Frau Theiß, der städtische Beamte drückte dann fein lebhaftes Interesse für bie Humanitären Hepp von hier, und cm mitfahrender Freund ber Familie Bestrebungen des Vereins aus, das auch bie auswärtigen Namens Krüger trugen schwere Kopfwunben davon. Die Regierungen durch die Entsendung zahlreicher Delegierten zwei auf dem Wagen befindlichen Enkelchen der Frau Theiß bekundeten. An dem Kongreß nehmen Vertreter der Re-1 wurden nur unerheblich verletzt. gierungen Belgiens, Dänemarks, FrantteichS, Hollands, Kleine MNcUunaeu auS ©elfen und den Nachbarstaaten. Ungarns^tcil^dZ^^Ehrenpräsidenten^E-d!^'llitterrtchts-! mV*d" E b'"^ ^b^Lb^ Minister Härtel gewählt, der in einer längeren Ansprache der Beschaffung von Mitteln für die Erbauung der Christus- ben Bestrebungen des Kongresses besten Erfolg wünscht zum kirche 4prozentige Schuldverschreibungen ans ben Inhaber, Heil unb Segen der Völker. Hierauf begannen die meri-lund zwar 100 Stück zu 200 Mk., 460 Stück zu 500 Mk. ! torischen Verhanblungen. Zu Ehrenvizepräfibenten wurden unb 250 Stück zu 1000 Mk., zusammen also 810 Stück im c 0 rn zur Notifizierung der Thronbesteigung König Eduards. Die englischen Herrn fuhren in Kgv Gälaequiwagen vom Hotel Bristol zum Schloß- eskortiert von einer Schwadron des 1. Garde-Dragoner-Regiments. Im zweiten Schloßhof war eine Ehrenkompagnie vom Augusta- Regiment mit Fahne unb Musik aufmarschiert, bie bei ber Ankunft bes Zuges präsentierte, während die Musik die englische Nationalhymne spielte. Nach dem Empfang beim Kaiser wurde die Mission auch von Ihrer Majestät empfangen. Heute abend fand bei Ihren Majestäten eine Tafel zu Ehren der englischen Mission statt. Bei der Tafel faß der Kaiser rechts von der Kaiserin. Rechts von Seiner Majestät folgten zunächst Prinzessin Friedrich Leopold von Preußen, Prinz Eitel Friedrich von Preußen, Prinzessin Alice von Großbritannien und Irland, Prinz Friedrich Leopold von Preußen, Palastdame Gräfin v. Keller, Prinz Joachim Albrecht von Preußen, Hofdame Gräfin zu Stolberg-Wernigerode, Staatsminister Dr. Schönstedt, Hofdame Miß Madwell, links von Ihrer Majestät zunächst der Kronprinz, Herzogin v. Albanach, Prinz Adalbert von Preußen, Oberhofmeisterin Gräfin v. Brockdorff, Prinz Friedrich Hein- ----------o v w , rich von Preußen, Hofdame Frl. v. Gersdorff, Herzog von unter anderen gewählt: Ottilie 5Aofmann-Bremen, Prof. I Gesamtbeträge von 500 000 Mk. auSgegeben. — Am Sachsen-Koburg unb Gotha, Gräfin von Schwerin. Meyer-Marburg, Graf Skarzinsky-Petersburg. Dienstag sand in Kölbe eine zahlreich besuchte Lersamm- — Wie die „Voss. Ztg." konstatiert, war von besonderen Sofi a, 9. April. Ter Kammervorsitzende Geschow er- IuH9 yon Landwirten und Vertretern der Raiffeisen'schen Sicherheitsvorkehrungen gestern bei den Aus- hielt einen Drohbrief worin es heißt er möge stch ^offenschasten aus den Kreisen Marburg, Kirchhain unb führten desKa 1 sers und der kaiserlichen Familie nichts Acht nehmen, da bald Bomben auf den Minister- hj einer Kornkaus. zu bemerken. Weder ans der Hin- noch auf der Rück- tisch fallen werden. Es wurden entsprechende Varsichts- »rank nb-rg statt, um d. Gründung einet «°rn,au«. fahrt nach bem Grunewalb folgten dem Viererschimmel-!maßregeln getroffen. Ein junger Makedonier wurde beiTnl0enonenla?aTl öu oeraien. zuge Leibgendarmen auf dem Rade ober berittene Schutz- Anschlägen von Plakaten in den Straßen Sofias verhaftet, I " — leute. Ohne jede Begleitung fuhr ber Kaiser burch bie fast I wobei er mehrere Schü s s e ab gab. Da bie Poliezi mehrere I allerwärts bicht gedrängt stehende, auf ihn harrende Verhaftungen vornahm, veranlaßte die Menge vor deml 4,Miiyuj Menge, bie ihn ehrerbietig begrüßte unb der er freund- Polizeigebäude Kundgebungen. Ter Polizei-Präsident wurde «Berlin 9 April. Borgestern mittag wurde der licheu Gegengruß bot. entlassen und durch einen Oberstleutnant der attlBm Saufmann in seiner Wohnung im Norden von Berlin — Wie die „Köln. Volksztg. erfahrt, soll der Mör-lArmee ersetzt. \ c,nLrpn (RpXithten hnrA einen S=Sieb ins Genick chinger Fall angeblich noch bemerkenswerte Früchte Teheran, 9. April. Tie persische Regierung hat be- von femexWren tragen. Dem Kaiser ist über bie That des Leutnants fohlen, alle russischen Waren, die nach Persien eingeführt Awer & er l c fct. 167nnh (Si? ift Rüger wie überhaupt die Gerichtsverhandlungen und Urd werben, mit einem Zoll von 5 Prozent zu belegen, statt Br ob n, ist vermutlich nach Rußland geflüchtet, «te ist teile wiederholt Vortrag gehalten worden, wobei er sich ' ™ ' -------- 4 m------- *r* 1 7n ........... ArUt1,Ä ”"W bem Duell als solchem gegenüber sehr ab lehnend ausgesprochen hat. Der Kaiser stehe zwar nach wie vor auf dem Stanbpunkte, daß in gewissen Gesellschaftskreisen eine^ zu Unreckft zugefügte Schmack» uno Beleidigung gefübnt werben müsse, es sei aber nicht erforberlich, baß dies auf blutigem Wege zu erfolgen habe. In höheren Mili- tärkreifeli spreche man nun davon, baß ber Kaiser eine strengere Bestrafung ber Duellanten eintreten lassen wolle, und daß es sein Wunsch fei, Ehrengerichte mit Strafbefugnis eingesetzt zu sehen. Ge- mud«iimu rabe für den Offizierstand fei eine derartige Einrichtung m^meister Gro vonnöten, denn bie Offiziere sollten nicht nutzlos» Pactmc,lICI hi ii gemordet werden, sondern bem Offizierstanbe erhalten bleiben. , — Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekannt- s nerStagvormittag 7t/,^llhr in machung über bie Bestimmungen, bie ber Bundesrat bezüglich ber Voraussetzung und Bedingungen zur Z.. ____ ... lafsung von Ausnahmen bei der Sonntagsruhe!vornehmen auf Grund des § 105 e der (Semcrbcorbnung getroffen hat. | f wie bisher, mit einem Zoll von 3 bis 4 Prozent.' Ebenso 23 Jahre alt, 1,70 Meter groß, trägt grünes Kleid und sollen persische Waren, die nach Rußland eingefiihrt wer-1 rotfarbeneS Sackjackett, sowie einen einfachen, weißen Strohhut ben, 5 Prozent Ausfuhrzoll tragen. Um bie Ausfuhr von I mst dunklem Bande. Lebensmitteln aus Persien nach Rußlanb zu erschweren,! • Kiel, 8. April. Der havarierte Kaiser Fried- Hat bie persische Regierung ebenfalls einen hohen Zoll l^^m nunmehr Befehl zur Außerdienststellung erhalten. eingeführt. Die Besatzung geht auf den vor der Indienststellung stehenden ----------. neuen Kaiser Wilhelm den Großen über. Aus Ltüdl und Lund. • Ein spätes Opfer von Mars la Tour ist der ® @.,,,„10 April 1901 54 Jahr- alte pensionierte Postschaffner Karl Pohle in I - 3..BÄ,;J ,-ft M Groß von hier erhielten das kömgl. preußische F chIjn(en Sein verwundet, mußte er später vier. -to -M»-„ d« ... »«H.. «-»---»>>iIto bi, ,<»o ©m »" ■’S“ .®i ia«'" j, d eine«8‘„ia j«t|e -- 8^ 2 Sie» mb gtst^ . gleid und gierte ^.’^Juten. »SP** logt 18 M« »ieI‘ |te J«S-d'M jch ttN'J zlllM" . lin Od|N ? Aranb der VJJ einen * Ale ie d eLsch^Palfsy ÄS-* Pforzheim, 10. April. Einem kranken Goldarbeiter ist zu haben in Paketen & 60, 30 und 15 Pfg. im vom Lebensjahr: 2.—16. Jahr Wettn April B S § s 1 Höchste Temperatur am 8. Medristge „ - 8. Frankfurt, den 10. April. do Tendenz ruhig. 2 (1) 1 (0) 5,3 6,7 6,3 63 81 63 sternh. Himmel bew Himmel beb. Himmel. 742,8 740,7 739,7 1 2 4 8,8 8,6 11,2 1 1 2 (11 1 (0) 1 1 1 1 11 t» 9« 7" 2« . . 222 30 . . 185 25 . . 185 10 . . 148 00 . .153 00 . . 150.80 . . 16620 . . 215 50 . . 201 30 . . 181.70 H . 98.35 . 8870 . 98 35 . 88.20 . 94.60 . 96.10 45.0t . 25.70 . 25.40 . 81.70 4 Uhr 17 Mm. fällige Postzug von Regensburg cn • • gleiste auf dem starken Gefälle zwischen RübleinS Hof und Ochenbrück, wobei vier Personenwagen umstürzte . Ein Leutnant der hiesigen Garnison, eine Frau und ein Dienstmädchen trugen Oberscheukelbrüche davon. Mehre-.e Urlauber erlitten leichtere Verletzungen. Die Ver« letzten wurden mittelst HilfSzugeS nach Nürnberg gebracht. Paderborn, 10. April .Im Krankenhause zu Peckelsheim sind die Schwarzen Pocken ausgcbrochen, die durch russische Arbeiter eingesclfleppt sind. Die Oberin und ein Kind sind bereits gestorben. Sämtliche Schdvestcrn bis auf eine sind erkrankt. Hamburg, 10, April. Der Dampfer „Federal" istl unweit Gabes an der australischen Küste unter gegangen. Die aus 23 Mann bestehende Besatzung ist er* itrun ken. ®f/s ®/o Heesen . . . 5 °/q Italien. Rente 40/0 Griech. Monop.-Anl. 8 °/o Portugiesen . . 8 0/0 Mexikaner . . . 44/i % Chinesen . . . und fuhr um 12 Uhr mit dem Sonderzuge nach Eronberg weiter. W. Nürnberg, 10. April. Der gestern nachmittag Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit Darmstadter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . , Harpen er . . . . II 8.W. SW. 8.W. St 36 £> 9. 10. 10. Neueste Meldungen. (Telephon Meldungen des „Gießener Anzeigers".) Zusammen: Erwachsene: 11 1 1 4 -9. April 16,3° C. 9. „ — 8 10 C. qeftüdjtet. Er ftanb in Stagp.Riltnba und ist ein Sohn des Uic zugleich von der «erwalinng solch« Objekte deren i UL«-»«». xrK Kairo, 9. Apnl. Am 7. April ist in Alexandrien Lganf ermöglicht wird. T«r Sanierungsplan derTeutschen ein Todesfall an Pest vorgekommen. Grundschuldbank ist derart gedacht, daß die gesamten, • Eine Iunggesellensteuer war bekanntlich oct tn t>er Masse etrou liegenden Zukunftchancen jedem Real- uuS in Hessen in Aussicht geuommen, ist aber seinerzeit nicht Obligationär, der sich an denselben zu beteiligen wünscht, zur Durchführung gekommen. Nun wird auS Newpork offen gehalten werden sollen, und zwar in der Form, berichtet: Eine außerordentliche Bill ist soeben in der Gesetz- daß ihm ein anteiliger Betrag an den Werten ter re* aebunq PennsvlvanienS eingeführt worden. Sie bestimmt, organisierten Reuen Berliner Bau-Gesellschaft, aus welche daß jeder männliche Bürger des Staates Pennsylvanien, der üb-r 40 Jahre al. ist U"d^um°inenHeira.^laubm«. werden reserv.er^ble.bl^^s ^h.e^^b m J 'ften^r «X» J. J.Ä über vierzig Jahre alte Damen sein, die feine paffende Gelegenheit oder I bündelt, zu denen u. a. das wertvolle Gut Torney bei keinen Heiratsantrag hatten. Ein Junggeselle über 40 Jahre, I Lettin, sowie etwa 15 Millionen Mark Terrains im Berber sich außerhalb Pennsylvanien- eine Frau sucht, soll tem [iner Westen gehören. Bon den seitens der Reuen Berliner StiatSschatzamt 100 Dollars Strafe bezahlen. Bau-Gesellschaft zu emittierenden Werten würden auf die ——.!_!-! ' >— . . ggg; Real-Obligationen 25 pCt. in Aktien, 25 pCt. in Obligationen 3 fHtnorlttiTfß-lltitfhrtrlrfPtt und außerdem anderthalb pCt. in Bar entfallen, welch $lUUjmyi*lu letzterer Betrag sofort zur Auszahlung gelangen soll, sobald, , r . - « , ■ , — Di- Jahresversammlung des Vereins der deutschen ^[an durch die Real-Obligationäre angenommen ist. 3Mg die Reicht zu, daß sem LoBaltimore angekommen. I “t'Ät I Mrträgt^abp^mer^e ^Mch? d° “Ä «SfrSTta 40r^tTetra8™ .Ä,"MuWüung^ber^a'ff? Ein Wort on Mütter und Wöchnermnen. schloffen werden würde. , v .zu empfangen. Ein ausführlicher, mit Motiven versehener Zuwetlm vertragen Säuglinge.und Kmder die^^Much mcht, Marseille, 9. April. Die G-t r eid e ausl ad er un d Real-Obligationäre ist in der Ausarbeitung weil ke im Magen zu schnell L-Ndet Md V-rklt,r. Voldswirtsttzast. “'“"® «eichsbanr. Am 24. April wird in Bünde i. Wests, eme von 47Y Stroh (Roggenstroh) Mk. 3 00 bis M. 3.50. Alles per der Reichsbankstelle in Minden abhängige ReichsbonknebensteSe mit Kaffen- ftUo. einrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. I ————————— ■■ tion-Kon^urs. Wir veröffentlichen in dieser Nummer Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen, die Einladung zu einer auf Antrag der Vertretung der I 13. Woche vom 24. März bis 30. März 1901. Real - Obligationäre von dem Konkursgericht auf den! (Einwohnerzahl: angenommen zu 25 560, inkl. 1600 Mann Militär.) 29. April in Berlin einberufenen Versammlung der Sterblichkeitsziffer: 18,06°/,o, nach Abzug der Ortsstemden 16,06°/». Real-Obligationäre. In dieser Versammlung soll laut Kinder. Tagesordnung über einen Vergleich mit der Preußischen Es starben an: Hypotheken-Aktien-Bank und in Verbindung tenut über 9 eine Sanierung der Deutschen Grundschuldbank Beschluß gefaßt werden. Der genannte Vergleich basiert, rote wir Schlaganfall hören, darauf, daß die Preußische H y p 0 t h e k e n - A k- Brustfellentzündung tien-Bank ihre gesamte Aktivmasse, soweit sie Rhachttis nicht den Pfandbriefbesitzern durch Eintragung in das Lebensschwäche >N)pothekenregister des Treuhänders verpfändet ist, ihren Krämpfen sämtlichen Gläubigern anteilig zur Verfüg- Syphibs --- ---- ung stellt. Diese Masse soll durch die Deutsche Grund- Summa: 9 (1) 5(1) ickmld-Bank oder deren Rechtsnachfolgerin verwaltet und! Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele rerwertet werden und der Erlös den Pfandbriefgläubigern der Todesfälle in der betreffenden Krankheü auf von auswärts nach der Preußischen Liypothken-Aktienbank, sowie der Deutschen | G'-ßen gebrachte Kranke kommen. Grundschuldbank und etwaigen anderen Gläubigern der erst- ------------— - «SSÄÄ'SX w"; ÄS Ärmste Meldungen. Deutschen Grundschuld-Bank auch das Zugeständnis machen, Darmstadt, 10. April. Prinz Heinrich von Pr euHen 8 /0 ihr mit Bezug auf ihre Beleihungen gewisse Erleichterungen Gemahlin find heute mittag in Begleitung des Prinzen ' einzuräumen, die für die Deutsche Grundschuldbank von Albert von SchleSwig-Holfiein hier angekommen und folgten1 -■ - erheblichstem Werte sind, und die ihr gestatten tue ge» ciner Einladung deS Großherzogs zu der um 1 Uhr im samten, in der Masse der Deutschen Grundschuld-Bank und I N^n PalaiS stattfindenden Mittagstafel. Die Rückreise ssäsä•Krt«ssah«.“'.‘W’S ,2 Bekanntmachung. Im Pfandlokal, Seltersweg 11, werden Donskrstag btn 25. April 1901, vachmittags 3 Ahr die an Großh. Polizeiamt ^gelieferten, gefundenen und von den Verlierern nicht abgeholten Gegenstände, darunter verschiedene Gold- und Silbersachen, 1 Taschenuhr, Sonnen- und Regenschirme. Stöcke, Peüschen rc. rc zu Gunsten der Armenkaffe gegen Barzahlung versteigert. Gießen, 4. April 1901. 2724 Armenamt Gießen. Bekanntmachung! üöer Zeit und Aediugungen der Aufnahme in das Aymnastum und die Vorschule. Anmeldungen werden Montag den 15. April von 9—11 Uhr in dem Konferenzzimmer des Gymnasiums entgegengenommen- die Aufnahmeprüfungen finden an demselben Tage von 11 Uhr, die Nachprüfungen von 8 Uhr ab statt. Der Unterricht beginnt Dienstag den 16. April, wor geus 8 Uhr. 2711 Zur Aufnahme in die Sexta genügt das zurückgelegte neunte Lebensjahr. Bedingungen der Aufnahme: Geläufiges Lesen und Schreiben der deutschen und lateinischen Schrift, Kenntnis der deutschen Deklination und Konjugation mit lateinischer Terminologie, angehende Sicherheit in der Rechtschreibung und im Gebrauch der vier Gmndrechnungsarten. Der Aufzunehmende hat Geburtsschein, Impfschein und gegebenen Falls das letzte Schulabgangszeugnis vorzulegen. Großherzo.üiche Direktion des Gymnafiums. Prof. Dr. Ludwig Schädel. Bekanntmachung. Im Pfandlokal, Seltersweg Nr. 11, werden Donnerstag den 25. April 1901, nachmittags 21/2 Uhr, verschiedene Kleidungsstrcke, eine goldene Damenuhr, 2 Ringe, 1 Brosche 11. f. w., aus einem Nachlasse herrührend, meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Gießen, 4. April 1901. 2723 Armenamt Gießen. IGmpachtungkU. Die Ausübung des Jagdrechts in nachbezeichneten Ge- markungen wird am 18. ds. Mts., nachmittags 4Uhr, im Saale des Gastwirts A m e n d Hierselbst öffentlich verpachtet: 1. Dornholzhausen, enthaltend ca. 542 ha, davon ca. 219 ha Wald, in 2 Bezirke aus 9 Jahre. 2. Ebersgöns, ca. 518 ha, davon ca. 184 ha Wald, in 2 Bezirke auf 6 Jahre. 9. Lützellinden, ohne Walddistrikt 1 bi» 9, ca. 778 ha, baron ca. 7 ha Wald, in 1 Bezirk auf 6 Jahre. 4. Oberkleen, ohne Walddistrikt 8 bis 18, ca. 564 ha, davon ca. 94 ha Wald, in 1 Bezirk auf 9 Jahre. 5. Volpertshausen, ca. 412 ha, davon ca. 161 ha Wald, in 1 Bezirk auf 6 Jahre. Die nächsten Eisenbabnhalte- leDen sind Gießen, Wetzlar, Großen-Linden, Lang-Göns und Butzbach. Bedingungen und Karten können vorher eingesehen werden. Groß Rechtenbach b. Wetzlar, 8. April 1901. 2702 Da» Bürgermeister-Amt. Vergebung von Pflasterarbeiten. Die zur Anlage von Gossen in der Ortsdurchfahrt Linde«, struch erforderlichen Arbeiten und Lieferungen und zwar: veranschlagt zu 1. Erdarbeiten 1237,50 M. 2. Pflasterarbeiten 3000,00 „ sollen am Freitag bett 19. April l. Js., vormittags »'/- Uhr, im Gemeindehause zu Lindenstruth, woselbst Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Angebote find bis zum gleichen Termin bei der Großh. Bürgermeisterei Lindenstruth abzugeben. Gießen, 6. April 1901. Der Großh. Kreisbauinfpektor _________Stahl. 2721 Hohmrsteigerung DieuStag den 15. April l. I. werden aus den Doma- nialwald - Distrikten Hofwald, Köst, Ritzenbügel rc. (4 bis 7 km von Station Schotten) unter anderem 717 Raummeter Buchen - Scheiter oerfhtgert. — Zusammenkunft um 9 Uhr vormittag- im Distrikt Hofwald. Schotten, 3. April 1901. Großh Oberförsterei Feldkrücken Diefenbach. 2707 Stöbt. Schlachthaus. Areibarrk. 2733 Heute nud morgen: ®djftnfltifd| 54 Pfg. Lchmivefltisih 50 pfg. Kchveinefchwch 60 pfg- Fischmarkt. Morgen Donnerstag auf dem Marktplatz Skt- nab lebtsde FahnMt. 01819_________M. Simon. SchSne 01522 Gemse-u.ZalchüauM empfieblt Zkith. Herhard, Gärtner. Ätverkaufen 5 jähriges, gutes, mittelfchweres Zugpferd i zu verkaufen Näh, in d. Exped. kür Bienenzüchter. Pavillon für 8 Völker, mit Waben rc. billig zu verkaufen,, auch gegen Umtausch von lebenden Völkern. Gießen, Weffanlage 86,1 Salon-Pianino, noch neues, edleS Toninstrument, mit Garantieschein, billig zu ver« kaufen. Schrisll. Anfragen unter B 2703 an die Expedition d. 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Abel & Co. zu Berlin W., Kanonierstr. 17/20. Bankier Han* Schlesinger, i. F. Abraham Schlesinger zu Berlin, Oberwallstrasse 20. Rechtsanwalt l)r, Freund, Berlin W., Potsdamerstrasse 141. Bankdirektor Carl Ludwig zu Osnabrück. Bankier Eduard Magnus, i. F. B. Magnus, Hannover. Bankier Ph. Potratz, i. F Oscar Heubach zu Sonneberg I. S.-M. Rechtsanwalt Max Hahn zu Berlin W., Potsdamerstrasse 188. Modes. TW. Mite Arbkitklm per sofort gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl.________2781 01824] Auuges Mädchen tag-- über gesucht. Marktplatz 13. 1. Juli zu vermieten. I 1266] Schön möbliertes Zimmer 2541] Schottstraße 8 — nahe IV« sofort zu vermieten. der Rordanlage — ist der zweite I Lustadt 1, n, Ecke Bahnhofstr. Stock, 4 Zimmer mit Zubehör und 2861] Hübsch mäbl. Ztmmer Gartenanteil, per 1. Juli zu bet» I in ruhiger Lage zu vermieten. mieten Carl Letb. |Gchillerstratze 11, HO 2144] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Murtktplatz 17. im Gerichtsgebäude Alt-Moabit 11, Saal atattfindcnden Versammlung mit folgender Tagesordnung berufen: 1. Bericht der Vertretung und des Ausschusses Obligationäre, 2. Beschlussfassung über einen Vergleich, betreffend Heute, Mittwoch, abends präcis 8 Uhrr Grosse Elite-VorStellung. Anrchrneg neues Programm. 2721 DF Grosser Ringkampf ^Wozwischen dem afrikanischen Ringkämpfer Master Schems und dem Kesselschmied Wichael Setduer, sowie Herrn Alöert Aierau von hier. KorfShrmlS der best dresßerterl Schal» aad Frelheitspferde. Zum Schluß: Komisch-humoristische Pantomime» Morgen, DonnerStagSabend präzis 8 Uhrr Grosse Komiker - Vorstellung. i. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. S. 10. 11. Berliner Handelsgesellschaft,Berlin, Berliner Bank, Berlin, Deutsche Bank, Berlin, Diskonto-Gesellschaft, Berlin, H. M. Fliesbach Wwe., Glogau, Gebrüder Guttentag, Breslau, G. J. Guttmann, Nürnberg, Hegemeister & Co„ Görlitz, Oscar Heubach, Sonneberg I. S.-M. Ludewig &. Dürr, Stettin, Mendelsohn & Co., Berlin, Mitteldeutsche Kreditbank, Frankfurt a. M., Meyer & Gelhorn, Danzig, MagdeburgerPrivatbank,Magdeburg Das Stimmrecht kann durch 60 Personen. Oswalds Garten Ansprüche gegen die Preussische Hypotheken-Aktien-Bank, sowie über einen Sanierungsplan, einen Bevollmächtigten ausgeübt werden. Für die Vollmacht ist die schriftliche Form erforderlich und sUletchstratze S, Parterre Wohn- an dte Expedition d. Bl. ung, 5 Zimmer rc., per i.Juli zu vermieten. 2499 1 VwoUvAv Verein z. Förderung eines Saalbaues 1. Vereineabend 1900/1901. Donnerstag den S Mai er., 8 Uhr abends, im Saale des Gesellschaftsvereins Lieder-Vorträge des Herrn Dr. Ludwig Wullner (Köln). Klavierbegleitung: Herr Musikdirektor Julius Spengel (Hamburg). Biatrittflkarten zum Preise von 2 Mk. fSpernritze 3 Mk.) sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier su haben und zwar bis zum 24. April ausschliesslich für Vereinsmitglieder (die gegen Vorzeigung ihrer Mitgliedskarte eine Sperrsitzkarte erhalten können), vom 25. April ab auch für Nichtmitglieder. 2782 2718 64, zusammen- Pratsche Grandschuld-Baut Das Königliche Amtsgericht Berlin I Abt. 82 veröffentlicht folgende Bekanntmachung: „In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Deutschen <*r and Schuld-Bank in Liquidation zu Berlin werden die Besitzer der von dieser Bank ausgegebenen Heal-Obligationen sämtlicher Serien auf Antrag ihrer Vertreter gemäss § in Abs 4 des Gesetzes vom 4. Dezember 1899 (R. G. Bl. 8. 691) zu einer am Montag dem 29. April 1901, vormittags 9 /, Uhr, fofl im Submisstonswege verdungen werden. Zeichnungen und Bedingungen find bei G^ßen, Bergstraße 11 einzusehen. Vorgeschriebene Angedotssormulare find auf genanntem Bureau gegen Erstattung der ttopialgebühren erhältlich Angebote sind in geschloss nem Kouvert mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätcft-uS Freitag de» 19. K” vormittags 10 Uhr bet genanntem Architekten einzureichen Zuschlagtfrist 14 Tage. Materiallieferung, n Beletage _________ 9 Zimmer, Küche, Badezimmer, I Zwei gut *94 am Veranda, Gartenlaube und sonst, möblierte Zubehör zu vermieten. Näheres I (Salon- und Schlafzimmer) von durch 8. Moeser, Gartenstraße 30,1 alt. Herrn ver sofort zu mieten oder K. KleeS, Südanlage 18. I gesucht. Offerten unter Nr. 2720 10' 2- Sl.. Gesucht auf baldigst möbliert. pet f°' I Zimmer mit 2 Betten u. Kabinett zu vermieten. ! in der Nähe der alten Kaserne _ —---------------jäheres rm 1. Stock. I Gest. Offerten erb Hofmannstr. 1. BcrantworUlch für den aügemerneu Teil: P. Witlkoz für beo ttüijeigaueü; t>aui »veck. Lehrling gesucht für hiesige Fabrik gegen ofortige Vergütung. — Offerten unter A 3 besorgen Haasenstein u. Vogler. A.-G., bierlelbst. 2588 1536| Lehrling iudn Philipp 0-ukel, Siublschreinerei. junges WLdche» mit gutes V Zeugnissen sucht für sofort Stelle als Bet käuferin. Offerten unt. 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