iknfinn iw? Wp vbtittt w U« staffieren ur.fr verkauf im derkLufliten hauS« amels gegen ffixm und 1 für gleich gesucht WU । ttHttM). 2684 3 eieiaüraj, /», prt, JBognergeielle ge\u4t. benftrutl), Tiesenwea 18. rr—y«toeei.lu Ätt£^mieten-^ ^bli-rtes flimmer ,u Binraiet ver- L_^Wtil6JlI. '» WTÄÖum~S; iu bennitten. embe Arbeit gesucht. M CiKitl. Wp Mtt i Sägewerk gefugt 2538 Seor- LibubtStt. JtWituWfiM 0, BLlkermeitzer. 2007 Wtz otbenMtt Mrn, mü MMMtz. vrichn VK AMner auLMn M, nefudit. Hotel «Wer, M SWW 2655 die awv- mSmädihm gesucht. 2597 lirmgische^Klimk. Hausarbeit übernrnM r ßtrfäufftitt 5WJi «äS- Itild 5 mit« W 8'ä* ”655 Donn-5flflife,fl4 Nr. 84 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Donnerstag 11. April 19*01 trf^eiwt täglich mit Lntnahme drS Montags. *t Vietzrner Zamtlien- Mitt er werden dem An. v*yt im Wechsel mit „Hoff. 8w*>Mftw und „Blätter t4r Volkskunde" vier« *8*1 wöchentlich beigelegt. ■ t>en Biiteigen W k«« nMentteg» ffir den **ytxhx Tag erscheinenden ttmiR M norm 10 Uhr BchHefteNnngen (pätefienl «kraM vorbei 1Kck>W>U, Expedition und •***<: S*rlftraße 7. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen Bezugspreis vierteljL^rl. Mk. 2.20, monatl. 75 Ph nut Bringerlohn; durch dir Abholestellen viertcljächrl. Mk. 1.90, monatl. 65 Pttz. Bei Postbezug vicrteljihrrl. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld Alle Bnzeioen-vermittluNgd. stellen de« §n» und nehmen Anzeigen für V*a Eiehener Anzeiger entgegn. Zetlenpreiv lokal 11 f*. auseflrte so Pfg. Adreffe für Depesche Anzeiger Siehe«. Fernfprechanschluß Rr K. ■BHBBKSÄBSBS®# Amtlicher Fell. Bekanntmachung. Die Proviuzial-Jungviehweiden zn Tiergarten bei Hungen und Werutugs im Kreise Büdingen. Ich bringe hiermit zur Kenntnis der Viehzüchter, daß der Weidebetrieb auf den fragt, beiden Weiden den 1. Juni d. Js. seinen Anfang nimmt. Zugelaffen werden junge Rinder, Simmenthaler und Vogelsberger Raffe, im Alter von einhalb bis zwei Jahren, und Bullen von ein halb bis ein Jahr im Besitze von Zuchtvereinen, Gemeinden und Ginzellandwirten der Provinz, welche von in das Herdbuch eingetragenen Eltern abstammen. Sodann kann auf der Weide Tiergarten auch eine beschränkte Anzahl Fohlen im Alter bis zu zwei Jahren gegen ein Weidegeld von 55 Mk. pro Stück und Periode ausgenommen werden. Tie Weide zu Tiergarten wird mit 60 Stück, zu Wernings mit 70 Stück besetzt. Das Weidegeld beträgt für Rinder per Weidezeit vom 1. Juni bis Anfang Oktober pro Stück 55 Mk., wozu der Provinzialverein einen Zuschuß von 20 Mk. leistet. Außerdem versichert der Verein sämtliche auf getriebenen Tiere gegen Unfall und Tod und trägt die Unkosten für tierärztliche Aufsicht. Die Tiere müssen beim Auftrieb mit einem Gesundheits- schein der Bürgermeisterei der betr. Gemeinde oder eines apprvbiertev Tierarztes versehen sein. Die Einlieferung der Tiere findet auf beiden Weiden den 1. Juni d. Js. von morgens 8 Uhr bis mittags 1 Uhr statt. Tie sämtlichen Tiere werden beim Auftrieb auf die Weide gewogen. Anmeldungen sind schriftlich bis zum 20. Mai d. Js. an die Geschäftsstelle des landw. Provinzialvereins in Alsfeld, oder für die Weide zu Tiergarten an den Geschäftsführer der Verwaltungskommisfion der betr. Weide, Herrn I. Wolf in Villingen, für die Weide zu Wernings an den Geschäftsführer dieser Kommission, Herrn Gutspächter Hahn zu Wernings, welchem Herrn die Leitung und Beaufsichtigung der betr. Weiden übertragen ist, zu richten, und können von den genannten Stellen auch Anmeldeformulare bezogen werden. Hardt-Hof, den 4. April 1901. Der Präsident des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen. Schien ke. Betreffend: Die Jungviehweiden zu Tiergarten bei Hungen und Wernings bei Gedern. Der Direktor des Kreiszuchtvcreins für Mogeksöerger Mndviey an die Herren Direktoren der Ortszuchtvereine. Unter Bezugnahme auf die obige Bekanntmachung möchte ich Sie ersuchen, bei den Mitgliedern Ihrer Vereine auf eine zahlreiche und rechtzeitige Beschickung der Weide im Tiergarten bei Hungen hinzuwirken. Die Bedingungen sind außerordentlich billig und günstig, und die Kosten fallen gar nicht ins Gewicht gegenüber den Vorteilen, die der Viehzüchter durch eine mehrmonatliche Unterbringung seines Jungviehs auf der Weide erlangt. An den zahlreichen Vorteilen, die bei der staatlich unterstützten Reinzucht des Rindviehs geboten werden, kann nur derjenige hauptsächlich teilnehmen, der auf die Aufzucht des Jungviehs seine Aufmerksamkeit richtet. Seuchefestigkeit, Leistung in Milch Fleisch, Zug, Zucht, Futterverwertung kann nur dadurch gesteigert werden. Bei Rindvieh, das nur im Stalle groß geworden, hilft die beste Fütterung und Pflege nichts. Tie Wiegung beim Abtrieb von der Weide hat denn auch seither die besten Ergebnisse gezeigt. Die Weide ist nach dem Urteil Sach verständiger von ausgezeichneter Güte und unter guter Leitung, sodaß jeder Züchter getrost sein Vieh hinschicken kann. Gießen, 4. April 1901. _______________Boeckmann._______________ Die Einfuhr von Zachtftut Sohlen durch den Landes-Pferdezuchtvereiu im Grohherzogtum Hessen im Jahre 1905. Ter Landes-Pferdezuchtverein beabsichtigt im Laufe des Sommers seinen Mitgliedern in direkter Verbildung mit dem Züchter Gelegenheit zur Erwerbung von Zuchtstut- Fohlen aus Oldenburg wie aus Belgien zu vermitteln. Tie Großherzogliche Regierung hat sich bereit erklärt, den Ankaufspreis der Fohlen vorlegsweise und unverzinslich zu bestreiten und zwar in der Weise, daß der Besteller bei der Uebernahme des Fohlens nur ein Drittel des Steigpreises bar zu bezahlen, das zweite Drittel am 1. September 1902 und das letzte Drittel am 1. September 1903 an die Kasse des Landes-Pferdezuchvereins zurückzuzahlen hat. Für die Einfuhr gelten folgende Bestimmungen: § 1. Die Anmeldungen sind spätestens bis zum 15. Mai an die Geschäftsstelle des Landes-Pferdezuchtvereins in Darmstadt, Neckarstraße 10, einzuschicken. Anmeldungen nach dem 15. Mai können unter keinen Umständen mehr berücksichtigt werden. Die abgegebenen Bestellungen müssen klar und bestimmt sein und aelten als bindend. Etwaige Wünsche in Bezug auf Gespanne werden nach Möglichkeit berücksichtigt, bleiben aber den Verkaufsbedingungen einzeln unterworfen. § 2. Die allgemeinen Kosten der Kommissionen, des Zolles, des Transportes der Tiere bis zum Orte der Versteigerung, der Versteigerung selbst, sowie der Fütterung während dieser ganzen Zeit trägt der Landes-Pferdezuchtverein, sodaß die Besteller nur den Ankaufspreis für die Fohlen zu tragen haben. § 3. Die angekauften Fohlen werden unter den Bestellern an einem von der Ankaufs-Kommission noch näher zu bestimmenden Orte versteigert und die Besteller von dem Versteigerungstermin rechtzeitig benachrichtigt. § 4. a) Tas erstmalige Ausgebot erfolgt der laufenden Nummer nach zum Ankaufspreise — ausschließlich Zoll und allgemeine Kosten, b) Ter etwaige Mehrerlös wird nach Maßgabe der Steigpreise an die Steigerer zurückvergütet, einen etwaigen Minder erlös haben dieselben nach demselben Maßstabe wieder zu ersetzen, c) Jeder Bestseller ist verpflichtet, sich an der Versteigerung maßgeblich seiner Bestellung zu beteiligen, d) Die beiden letzten Tiere werden den durch die Versteigerung noch nicht versorgten Bestellern durch das Los zugewiesen, e) Bleiben bei der Versteigerung weitere Tiere übrig, so werden solche ebenfalls durch das Los denjenigen Bestellern zugeschlagen, welche an der Versteigerung sich nicht beteiligt, bezw. Fohlen in der bestellten Zahl nicht ersteigert haben, f) In den beiden Fällen d und e werden die durch Verlosung den Bestellern zugewiesenen Fohlen zum Ankaufspreis den in Betracht kommenden Bestellern vom Vorstand angesetzt. § 5. a) Die Ueberweisung der Tiere erfolgt sofort nach Zuschlag bezw. nach Verlosung gegen Barzahlung von einem Drittel des Steigpreises und ohne irgend welche Haftverbindlichkeit seitens des Vereins, b) Für die richtige Einhaltung der Zahlungstermine ist ein zahlungsfähiger Bürge zu stellen, c) Der Besitzer eines ersteigerten Fohlens soll gehalten sein, das Fohlen nicht zu verkaufen und es möglichst bald zur Zucht zu benutzen. Erfolgt aber dennoch ein Verkauf des Fohlens vor Ablauf der gänzlichen Zahlung des Steigpreises, so mutz der Besitzer dies sofort unter Beifügung des noch reftiere'nben Kaufschillings dem Vorstände anzeigen, d) Die importierten Fohlen sollen alljährlich der Körkommission bei Gelegenheit der Stutenkörung vorgeführt werden. § 6. Die Ankaufskommissionen werden aus der General- Versammlung bestimmt werden. Saugfohlen werden nicht eingeführt. Tie Einfuhr ist auf Jährlinge (d. h. 1900 geborene) und zweijährige (d. h. 1899 geborene) Fohlen beschränkt. Die Preise für im Jahre 1900 geborene Fohlen aus Belgien, sowie aus Oldenburg stellen sich auf etwa 1000 Mark — für im Jahre 1899 geborene Fohlen auf ca. 1200 bis 1400 Mark. Die Uebergabe der bestellten Fohlen wird voraussichtlich int Laufe des Monats September stattfinden. Darmstadt, den 1. April 1901. Für den Vorstand: v. Westerweller. Naegele. Notiz für die Herren Besteller von Fohlen aus Oldenburg und Belgien. Die schriftlichse Anmeldung hat wie folgt zu geschehen: Der Unterzeichnete bestellt hiermit ein (zwei) 1899 (1900) geb. Fohlen aus Oldenburg (Belgien) unter den vom Landes-Pferdezuchtverein für das Jahr 1901, betr.: die Einfuhr von Zucht- stutfohlen bekannt gegebenen Bestimmungen. Gießen, 1. März 1901. Betr.: Frühjahrskontrollversammlungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien deS KreiseS. Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weife zur öffentlichen Kenntnis bringen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Bei den diesjährigen Frühjahrs-Koutrollversammlunge« im Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Gießen gehörigen: 1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots (Kleiner Dienstanzug: Mütze, Waffenrock, Achselstücke, lange Hosen oder hohe Stiefel beliebig, bei schlechter Witterung Paletot). 2. Reservisten, sowie zur Dispofition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden Entlassenen aller Waffen. 3. Wehrleute 1. Aufgebots, die vom 1. Oktober 1888 ab eingestellt worden sind. 4. Ersatz-Reservisten, geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die Kontrollpflichtigen anzutreten haben. A. Zu Gietzen im Oswalds Garte« für die Bewohner von Annerod, Allendors a d. Lahn, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald, Großen-Linden, Heuchelheim, Klein-Linden, Langgöns, Leihgestern, Oppenrod, Watzenborn und Steinberg, Hausen, und zwar: Am 12. April 1901. " 1. Appell vormittags 8 Uhr: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots; Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1893 und 1894 eingetreten sind. 2. Appell vormittags 10 Uhr: Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1895 und 1896 eingetreten sind. 3. Appell nachmittags 2 Uhr: Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1897, 1898, 1899 und 1900 eingetreten sind, sowie sämtliche zur Dispofition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der Infanterie. Feuilleton. m. Aus Darmstadt wird uns geschrieben: Ueberall int Lande hat man mit Wort und Schrift das Gedächtnis Böcklins jetzt gefeiert, wo es sich nur hat ermöglichen lassen, sind der Allgemeinheit einzelne oder eigen- zusammen- getragene Bilder des toten Meisters zugänglich gemachst worden. So schlicht, so intim und so das innerste Gemüt bewegend wird sich kaum eine zweite solche Veranstaltung dargestellt habetr, wie die Ausstellung von Handzeichnungen Böcklitts im Museum des Darmstädter Schlosses. Dem Museumsdirektor Bäck hat der Freiherr M. v. Hehl seinen Schatz von Böcklin'schen Handzeichnungen zum Zweck des öffentlichen Ausstellens zur Verfügung gestellt, und ein vom Museumsdirektor herausgegebener und mit erläuternden Begleitworten versehener Katalog zeigt uns den Weg durch lange Jahre des Schaffens des großen Schweizers. Es ist ein Genuß, den man unentwegt wiederholt aufsucht, die Blätter zu betrachten. Nicht daß die darunter befindlichen Naturstudien Wunderwerke wären, derlei Arbeiten macht mancher Andere ebenso gut und besser; doch das Elementare, das aus Böcklins Skizzen uns entgegenweht, das ist's, was uns mit gleicher Frische und Eindringlichkeit immer wieder von neuem vor diese Blätter hinzieht. Diese Skizzen, welche eine erste Idee zu einem künftigen Bilde flüchtig festhalten, sind die Grundbedingung zur Größe der späteren fertigen Bilder, und so meisterhaft diese immer sind, sie erheben sich nicht über das Maß von Größe, welche den ersten Skizzen innewohnt. Es ist schlechthin verblüffend, was alles in ein paar solchen Strichen und verwischten blassen Farbflecken liegt. Sv z. B. bei dem Blatt, der Skizze zur Venus genetrix. Tas ist die Personifikation des Werdens einer ganzen Welt. Aus der umrißlosen Ver- blasenheit einer Wasserwolke beginnt sich alles zu bilden, man ahnt, daß dem einzigen Begriff der Venus genetrix alles unterthan ist, man ahnt, man fühlt es aus den wenigen in diesem Anfangsstadium noch wirren Stichen, daß mit wenigem etwas Unendliches gesagt werden soll. Nicht weniger ergreift die Skizze zum Centaurenkampf. Auf diesem Blatt ist ein Leben, ein Stürmen und Dröhnen, eine schmetternde Wucht und bäumende Wildheit, eine Raserei, die ihresgleichen sucht. Es ist der Widerstreit von Naturgewalten, die im centaurischen Fabelwesen personifiziert sind. Und geht man alle diese Blätter mit solchen ersten flüchtig festgehaltenen Ideen durch, so findet man überall dieses selbe elementare Aussprechen eines Gedankens, der den Vorwurf zu einem gleichergreifenden Bilde giebt. Zwischen den Skizzen und Studien sind Reproduktionen von Böcklin'schen Bildern aus dem Besitze des Freiherrn M. v. Heyl eingestreut, an denen man zum Teil das Fertige mit dem ersten Entwurf vergleichen kann, und da beobachtet man sehr leicht, wie der Meister verstanden hat, bei der Sache, auf dem innerlichen Niveau der Skizze zu bleiben. Was wir den Skizzen allein gegenüber empfinden, sehen wir da Thatsache werden, die vollendeten Bilder halten zwar die Höhe inne, aber sie gehen nicht über den geistigen Gehalt der Skizze hinaus, das ist bei deren Monumentalität nicht möglich. — Der Besitzer dieser Schätze hat sich zusammen mit der Museumsdirektion ein außerordentliches Verdienst erworben, indem er die Blätter für längere Wochen der Allgemeinheit zugänglich gemacht hat; es ist eine würdige Feier zum Gedächtnis des großen Schweizers. Im Jabre 1902 — zwischen dem letzten Sonntage des Juli und dem ersten Sonntage des August — wird in Graz das sechste deutsche Sängerbundesfest stattfinden. Tas wohlbekannte Frankfurter Trio, Professor Kwast, Redner und H e g a r, debütierte am 9. d. M. im Festsaale des „Figaro" in Paris vor geladenen Gästen aus der besten Pariser Gesellschaft. Ter Erfolg war sehr groß, der Beifall allgemein. Gespielt wurde das C-dur- Trio von Brahms, zwei Konzertetüden von Kwast und Solostücke, die Rebner und Hegar glänzend vortrugen. All! Am 16. April 1901. Albach, und und und und der Gerechtigkeit aber schwanken die Säulen Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell vormittags 11 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. „Dle ko n f es so n ell e Färbung der I u stiz" betitelt sich ein interessanter Aufsatz der neuesten Nummer der „Deutschen Revue" von Professor Birkmeyer in München Gerechtigkeit zu üben; so fichrt der Verfasser auch ist eine schwere Kunst, sie verlangt Selbstverleugnung, Unterdrückung jeder eigenen Neigung, Charakterstärke und Mannesmut, und endlich das höchste, die Unparteilichkeit. Speziell den Richtern erleichtert der Staat diese Aufgabe durch die Unabhängigkeit nach oben und durch die Garantien, mit denen er diese Unabhängigkeit umgiebt. Auf solche wichtige Frage, welche Entschädigung des Schadens,der durch Körperver- te. kille vtl Man schreibt uns im letzten Jahre i Tatsache findet ' .vorigen Semesters Der alte akademi besten Gründung hat sich unter dem dindung Franc Rotationen unse Minbunq führt schwatze Mütze Land, btt bislang der Absicht, eine i " Persons Oberlehrer an August Fuldnei und der Realschul gMnafium und Georg Vollhar. Lollbwirtschaftsschl dem RealgMnasin Weidig, M Oi b:n Oberlehrer ai Hattewer, M Damstadt ernannt tiuiM des flnntr Am 19. April 1901. 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Dispofitiou der Truppenteile der Ersatz-Behörden entlassene Mannschaften aller Waffen. 2. Appell mittags 12 Uhr: Am 13. April 1901. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots der Infanterie Am 18. April 1901. 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Lserve Landwehr 1. Aufgebots. w 1. Appell vormittags 8 Uhr 45 Minute«: Offiziere, Sauitäts Offiziere und Beamten der Reserve «ud Landwehr 1. Aufgebots. I Flächeninhalts, aber nur 10,79 v. T. der Bevölkerung. Die Dichtigkeit der Bevölkeruug betrug im ganzen Reiche bei der letzten Volkszählung 104,2 Einwohner auf 1 Quadrat-Kilo, rnctet gegen 96,7 im Jahre 1895, 86,7 i. I. 1885 und 75,9 i. I. 1871. Die größte BevölkerungSdichtigkeit haben selostverständlich die Hansestädte. Ju Hamburg kommen 1851,4 (1871 816,8) Einwohner auf 1 Q.-Km., in Bremen 875,3 (476,8), in Lübeck 325,1 (175,2). Seit 1871 hat sich alfo die Bevölkerungsdichtigkeit in Hamburg mehr als der« doppelt, in Bremen und Lübeck nahezu verdoppelt. Hinter den Hansestädten folgen Sachsen mit 280,1 (1871 170,5) ! Einwohnern auf 1 Q.-Km., Reuß ä. L. mit 215,8 (142,5), Reuß j. L. mit 168,3 (107,8), Sachsen Altenburg mit 146,8 (107,4), Hessen mit 145,9 (111,0) und Anhalt mit 137,7 (88,7). Baden hat eine Bevölkerungsdichtigkeit von 123,8 (96,9), Elsaß-Lothringen von 118,4 (106,8), Württemberg von 111,0 (93,2), Preußen von 98,9 (70,7), Bayern oon 81,4 (64,1). Am dünnsten bevölkert find Oldenburg mit 62,0 (49,3), Waldeck mit 51,7 (50,2), Mecklenburg- Schwerin mit 46,3 (42,5) und Mecklenburg-Strelitz mit 35,0 (33,1) Einwohnern auf 1 Q -Km. Elsaß Lothrmgen, baS im Jahre 1871 in Bezug auf die Bevölkerungsdichtigkeit noch an neunter Stelle stand, ist jetzt auf die dreizehnte gerückt, Preußen, hinter dem im Jahre 1871 nnr fünf Staaten rangierten, har jetzt sieben hinter sich. 2. Appell vormittags 11 Uhr 30 Minute«: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. D. Zu Lich 3. Appell nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- Reservisten. Reservisten, sowie zur Dispofitiou der Truppenteile der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell nachmittags 12 Uhr 30 Minuten: E. Zu Hungen au der Post für die Bewohner von: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Gill, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof-Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Billingen, und zwar: Reservisten, sowie zur Dispofitiou der Truppenteile und p der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller ! i"*9 ' m M berechi ZH steigenden Lime oder **9” twr, pürsti'ge Enkel, J M die Hinterbl Gerson, die den wiegend be>tntten Ansprüche mif Rer C. Zu Grüuberg am westlichen Ausgange auf der Straße nach Gießen für die Bewohner von: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Gobelnrod, Grünberg mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmuhle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmuhle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Kesselbach mit der Rabenauischen Papiermühle, Lauter mit der Artztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmittmühse, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß- und Klein-), Odenhausen mit Appenbornerhof, Oueckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Ruddiugshausen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und ®ir-. unh 9 berg Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, W-itershain her" p Wedel Sämtliche Mannschaften stehe« im Laufe des ganaen I beutfd&cn (Staaten einen 9?ücfaana bed SebölFernnatu Kontrolltages bis emschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz auteils seit 1871. Von 1000 Einwohnern tarnen bei der ®icfeen, den 4. März 1901. letzten Volkszählung auf Württemberg 38,38 (1871 44.29), Grofeh. Bezirks-Kommando. an[ Baden 33,13 (35,60), auf Elsaß Lothringen 30,48 (37,74) Detring, jund auf Hessen 19,89 (2OJ7). In dec letzten Volks- Bei den am Oswalds Gart! Mammlungett dm Smilätsof S '^^Zebotes, m btn Achen 189c WüihVIfai 1896 ^getreten finb am 12, a «Sä SÜD WiVt? ae,"a>0t ”t^cnh:unh0S8e,W 6e Beia Ä ®it l iSF* V*» hw elbuii ließen h ra bet 5 Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- Reservisten. Befreiuugsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege (durch das Hauptmeldeamt) ein- ^irelchen und müssen durch die Bürgermeisterei bezw bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein, werden aber nur im dringendsten Notfälle genehmigt. hnvA.?161611196" Mannschaften, bei welchen Fnßmeffnngen toelAe Mannschaften aller Waffen, welche im Jahre 1896 emgetretcn sind nit Ausnahme der ßchl ,us"Best-i«!>?^-!°r°ist-n) haben überhaupt fein, AuS- £eUte haben in bürgerlich« Kleidung, sowie mit temen Strümpfen zu erscheinen, Stöcke, Schirme Pfeifen und Cigarren sind vorher wegzulegen. ' Die Mrlitärpapiere (Patz mit einqettebter 5krieflsbeorderuog unb Führuogszeuguis) müssen zur Stelle sein. ideri gehören zur Provinz Stcrrkenbuvg, die übrigen be- tanntlich zu Oberhessen.) Der Wormser Geh. Kommerzien- rat Freiherr v. 5) e t) l ist, wie aus amtlichen Quellen erhellt, I Besitzer von zwei Familienfideikommissen. Das eine ist gebildet aus dem früher Talberg'schen Gute bei Herrns- I Herrn mit Komplexen in den Gemarkungen Neuhausen und l Abenheim; die Errichtung wurde landesherrlich bestätigt I inT J^hre 1886. Das Familienfideikommiß „Herrnsheim" wurde 1894 ergänzt und vergrößert durch Einverleibung von in den Gemarkungen Herrnsheim, Pfeddersheim, Psiffligheim, Ibersheim, Rheindürkheim und Hamm belegenen Grundstticken, sowie von als Zubehör zu betrach-! tenden Kunst- und Einrichtungstzegenständen, wie es in der ministeriellen Bekanntmachung vom 15. November 1895 heißt. Am gleichen Tchge gab das Justizministerium begannt, daß die Errichtung eines Fideikommisses „Gunter sh au sen", bestehend aus Liegenschaften in der Gemarkung Guntersblum und als Zubehör anzusehenden Mobilien die landesherrliche Bestätigung gefunden habe. Im Jahre 1887 wurde die Vergrößerung des Gräflich Stol- b er g - R oßla - O r te n b er g'schen Fideikommisses genehmigt. Hinzu kamen Parzellen in den Gemarkungen Dauernheim, Gckartsborn, Lißberg, Mittelseemen, Ober-I fernen, Ortenberg und Selters. Im gleichen Jahre vollzog sich die Ergänzung des Freiherrlich v. Gemmin gen- schen Fideikommisses Fränkisch-Crumbach-. Hinzu traten einel Reihe von Grundstücken in den Gemarkungen Fränkisch-l Crumbach und Niederkainsbach. In 1887/88 errichtete Frei-1 mif bem v. Wedekind in Darmstadt aus Liegenschaften in mit oem Hamer-Hof, Wmnerod, und zwar: i>er Gemarkung Darmstadt eine Familienstiftting. Im Am 17. April 1901. Jahre 1888 ergänzte und vergrößerte Freiherr Georg Arbo-I 1. Appell vormittags 9 Uhr 15 Minuten: gast von und zu Frankenstein zu Ullstadt in Bayern Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und das Meikommiß durch eine Reihe von in den E^mark- Weise haben wir i'n DeutsMand "einen'R^erswn'd »Wt 1. Aufgebots. s^db-rg und eie _ . .SeoitDarbiW FamMZsideikommitz ein^ aus Ä* WtWt und Waffen. Lregenschasten in den Gemarkungen Okarben, Klein- unb au5 drur -rfve d^ntsck^» I Großkarben in der Wetterau. Im Jahre 1890 sind gar drei ff.r ß geltende Straf- 9tiSW taÄ» &"r Äi= ÄÄJ und^diE^^ /"d se" gemarkungen, Freiherr v. Bibra zu Wurchow verleibteI itn ein'elnen Rroreü ^Eine^nnn^ für die Romröder Speziallinie verschiedene Grundstücke (dar- Lu., aber ist unter eines mit 6400 Quadratmeter, eines mit 1856 Qua. en dratmeter und eines mit 2019 Quadratmeter) der Gemark- b-Aer bestanden von b £ U"g Angenrod dem Fid-ikomwiß ein. Sm We 1«g2 be- N voW L der äÄ^nd von SSt Schenck zu Schwe.nsberg eine Fa- Rechtskcnntnis Ein bestimmtes philosophisch^ EgiittI ZS ÄÄoÄÄ?! ffinSShtf ÄmÄÄS« Justiz und Gerech. fällen in Niederofleiden nebst Zub^hörungen. Im folgen- de!nebmttÄi haben. Und doch werden den Jahre ernteten die Erben bes Prinzen Al ex an- zurücksck>raube^n Äen auf ba^13.' ^hrhnndÄ ^da d'e? der von Hessen em gleiches Fiderkommrß aus Par- Schwabensvieael vom Ricbter verlanate- er foh niirft Men in den Gemarkungen Aisdach, Balkhausen, Birkn- J^dsin noch ein Ketzer fi noch ein buch, Hähnlein, Jugenheim und Seeheim. Ergänzt wurde Heiden si n" Man verlangt konfessionell ^Ürbuna des Gräflichen ^samt- Justiz' Es soll der Protestant nur vom Prot^lantew A ® besonderen Lmie Erbach- der Katholik nur vom Katholiken abgeurteilt werden. Da- Zrbach durch Teile m den Gemarkungen Asselbrunn, Er- ^t aber wäre es nicht nur mit allem konfess io. ra^- ??nrzberg und 3eH, unb neHem Frieden, sondern auch mi t der 0e* landesherrlich bestattgt tne Errichtung Zweier Familien- rechtigkeit vorbei. Denn wenn der Staat einmal durch Freiherrn v. B er ckh e im rni Wein- durch Aufstellung konfessioneller Voraussetzungen für das I Richteramt offiziell die Meinung sanktioniert, daß das ^b/^^w,Virkenau, Trchel, Unterfloskenbach, Reisen, Mor- Eaubensbekenntnis des Urteilenden beteiligt sei bei der a ! Entscheidung darüber, was Recht und Unrecht ist, dann 6 m' raubt er selbst seinen Richtern die Objektivität ihres Ur- ßSK* ^"^^^^^bach. Ober-, Unter-Hiltersklingen, teils, dann öffnet er dem religiösen Fanatismus den Huttenthal und Untermospin. gang in die Justiz, daun trägt er selbst die Schuld, wenn «t-» an Stelle ruhiger, streng rechtlicher Erwägung subjek- tive Gefühle die Entscheidungen beherrschen. Mit dem Wir haben gestern bereits einige Mitteilungen gemacht ^^Staa'tes. über vergleichende Ergebniffe der Volkszählung vom 1. De „ zember 1900, und wollen heute folgendes nachtragen: Von °x.c 1000 Einwohnern des Reiches entfallen 811,65 auf Preußen. 1,7 Ersatz . f «« ,. , Der Anteil Preußens an der Gefamtbevölkerung des de"n Verletztes ^zu Wahlen °i st bhab^^ 1890606Ä ^lSfiO1 601^ ^J?09,32' neuen Gesetze manche Neuerung gebracht. Geblieben ist 1890. 606,08, 1880. 603,07, 1871: 601,31. Dagegen die Bestimmung, datz die Entsckstidigungspflicht erst von schrettet der Anteil der Bevölkerung von Bayern unauf. Beginn der 14. Woche nach Eintritt des Unfalls anläust, hörlich zurück; 1871 betrug er 118,46, 1880: 116,83,1während der ersten 13 Wochen wird Krankengeld nach 1890: 113,19, 1900: 109,60, Im Vergleich zum Flächen- den Bestimmungen der Krankenversicherung, bisweilen auch inhalt haben sowohl Preußen wie Bayern bei weitem nicht im erhöhten Betrage gewährt. Die Höhe der Rente des den ihm zukommenden BevölkerungSavteil, denn auf Preußen Verletzten richtet sich nary dem Grade der durch den Unfall entfallen 644 8, auf Bayern 140,3 von Tausend der Gesamt herbeigeführten Crwerbsunfahigkett und wird gewöhnlich 74 S4, T. 6dl 1871 S $15 r BevolkerungSanteil Sachsens im starke« Steigen, er be Ijent der Vollrente, der Verlust des normalen Gehvermögens --''g damals nur 62,26. Mit Bayern zeigen alle süd j mit 75 Prozent ausgeglichen. Tie sogenannte Bollrente in der Amtsgerichtsstraße für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Gill, Eberftadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach, und zwar: 2. Appell nachmittags 2 Uhr: ' Reservisten, sowie zur Dispofitiou der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller ubriaen ~ ,ty, < • >, - - - -,— uct icpic« Waffen, und zwar der Garde, Jäger, Kavallerie Feld- und Oberstleutnant und Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen, jahlungspenode feit 1895 hat allerdings der Anteil von Baden Fuß-Artillerie, Pioniere, Verkehrstruppen (Eisenbahn-, Tele- - L" 0,13 unb ber von Hessen um 0,02 auf 1000 der graphen- und Luftschiffertruppen), des Trains (einschl Kranken- Fldeikommlffe ttt Heffen. Bevölkerung zugenommen. Von den übrigen deutschen träger), Sanitäts- und Veterinärpersonals, Büchsenmacher- . Ueber die Fideikommißbildungen und Erweiterungen ,«,ateu haben seit 1871 nur Braunschweig, Anhalt, bei den Gehilfen, Oekonomie-Handwerker und Marine-Manm'ckasten während der letzten beiden Jahrzehnte wird der „Franks, ^etchs- und de« Hansestädten eine Zunahme des Bevölkerungs. Am 15. April 1901. $ ^tg. solgendes berichtet: I Anteils, die am größten ist i« Hamburg mit 13,64 auf 1000 1. Appell vormittags 8 Ubr k s^m ^84 wird die landesherrliche Bestätigung ver Gefamtbevölkerung des Reiches gegen 8,26 im Jahre 1871. Wehrleute 1. Aufgebots aller übrigen Waffen des Frecherrlich v. Günder rode sä>en Durch besonders starken Rückgang zeichnet sich noch Mecklen- 2. Appell 6otmitta»8 io Uif- " & an der Nidder veröfsent- burg.Schwerm ans mit 10,79 gegen 13,59. fcitt, taute in 1 fiqs^i’sQO ,fCteiSeVer 3Q^9änge 1894, 1895, 1896, 1897, flirt' unb Settor Freiher^p ^o°°e n^au^^oV tz^rn'in bcr Uu'-rschi-d zwischen dem 1898, 1899 und 1900. Bayern. & wurden Lndstück-kn dL ÄmLgen Hö-W am und der Ges°mtb-°ölk-rnng 3. Appell nachmittags 2 Uhr: a. d. N., Rommelhausen, Oberau, Hainchen und Eckartshäuser SJrxx c ?U^ Mecklenburg-Strelitz entfallen 5,4 v. T. i der Jahrgänge 1888, 1889, 1890, 1891, ^"terwald dem Fweikommiß angegliedert. Im selben « Ftachemuhalts des Reiches, aber nur 1,82 v. T. der 1892 und 1893. Jahre erfolgte die Ergänzung des Gräflich Görtz'schen Bevölkerung, auf Mecklenburg-Schwerin 24,3 v. T. des R. Jtu PoHrtf I Fideikommisses durch neuerworbene Liegenschaften in den ' ßn hpm ... .. ** , t f t Gemarkungen Hutzdorf, Fraurombach-Pfordt, Uellershausen, für bte Bewohner von Mendorf a. d. Lda., Bernshauien, Willofs, Hartershausen, Queck, Rimbach, Ober- Allen-^useck Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit wegfurt, Unterschwarz, den gräflichen Waldgemarkungen, Hewertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, ^rner durch solche in Schlitz, Georgenhausen, Zeilhard, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen I^^oßzimmern und Oberramstadt. (Die letzten vier Gemein- Tret- a. d. Lda., Trohe, Wi-s-ck, und zwar: """ "" <■- ' ' 38,38 J« L hsen 30,48 in her uirWi) d«»„K« Son,: 7 °u »°5 7° dtü flbr opn s Vtl 1 b,n g mit iu?°^? M«tg toinnitn >' ,@t« 1811 i«t S* ia6ut8 Mhr qU 6tt. “'J* 6im.Mz und Arech- L wd doch Mrde» b bie die W6«" altem. 0 ““V*‘ fwfti’ÄU« 6,1 n beteiligt! dann I und UnrB Lz ur : DbjektlMtat I , FanatisnM ,. fnn , L- Srivag"^ Ujt deni •* ‘ % ‘kSj । KsLs Wktz durch Änli^ ! Ä» । wird nach dem Arbeitsverdienst berechnet, dessen (Ermittelung allerdings nach sehr verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen erfolgt. Bei den nach dem Unfall-Versicherungsgesetz versicherten Personen wird in den meisten Fällen der Jahresarbeitsverdienst als das Dreihundert- fad>e des durchschnittlichen täglichen Arbeitsverdienstes des Verletzten berechnet, bei anderen gilt dagegen ein fester Durchschnittsbetrag. Die Bollrente beträgt nun 66 zwei Drittel Prozent, aber nach dem neuen Gesetze nur dann, wenn sie die Summe von 1500 Mark nicht übersteigt (nach dem früheren 1200 Mark). Ter übersteigende Betrag wird nur mit ein Drittel angerechnet. Die Witwe und jedes Hinterbliebene Kind eines Getöteten, die erstere bis zu ihrer Wiederverheiratung, letztere bis zum 15. Lebensjahr, erhalten je 20 Prozent des anrechnungsfähigen Gehaltes, (Jahresarbeitsverdienstes) zusammen aber in keinem Fall mehr als 60 Prozent desselben. Auch Venvandte der aufsteigenden Linie haben, falls ihr Lebensunterhalt ganz oder überwiegend durch den Verstorbenen bestritten worden hxir, Anspruch auf eine Rente von insgesamt 20 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes. Auch für Elternlose bedürftige Enkel, die der Verstorbene hinterlassen hat, dünn für die Hinterbliebenen einer verheirateten weiblichen Person, die den Lebensunterhalt ihrer Familie wegen Erwerbsunfähigkeit ihres Ehemannes ganz oder überwiegend bestritten hat, bestehen nach dem neuen Gesetze Ansprüche auf Rente. Aus Stadt und Land. Gießen, den 10. April 1901. te. Eine neue farbeutrageude akademische Korporation. Man schreibt und: Die Besuchsziffer nuferer Universität hat im letzten Jahre in erfreulichem Maße zugenommen. Diese Thatsache findet schon äußerlich ihren Ausdruck: am Ende «vorigen Semesters hat sich eine neue Couleur aufgethan. Der alte akademisch.naturwissenschaftliche Verein, deffen Gründung in den Anfang der siebziger Jahre fällt, hat sich unter dem Namen einer freischlagenden Verbindung Francooia den farbentragenben Korporationen unserer alma mater angeschloffen. Die neue Verbindung führt die Farben grün-weiß.rot und trägt schwarze Mützen. — Wie verlautet, trägt sich ein Verband, der bislang in Gießen keine Vertretung besitzt, mit der Absicht, eine weitere Korporation aufzuthun. ** Personal-Nachrichten. Der Großherzog hat den Oberlehrer an der Realschule zu Gernsheim, Profeffor August Fuldner, zum Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Mainz; den Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Mainz, Profeffor Dr. Georg Volkhardt, zum Oberlehrer an der Neal- und Landwirtschaftsschule zu Groß-Umstadt; den Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Mainz, Berthold Weidig, zum Oberlehrer an der Realschule zu Gernsheim; dm Oberlehrer an der Realschule zu Michelstadt, Dr. Karl Hatte wer, zum Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt ernannt. Durch Entschließung Großh. Ministe- -riums des Innern wurde der RegierungSaffeffor Karl Draudt in Lauterbach mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Kreisamtmanns bei dem KceiSamte Lauterbach beauftragt. Ernannt wurden der Kanzlist bei der LandeSlotterie-Direktion Heinrich Heußner zum Bureau- asfistenten bei dieser Direttion, der Stellenanwärter, Kanzlei- gehilfe Heinrich August Decher aus Wörrstadt, zum Kanzlisten bei der LandeSlotterie-Direttion. Der Schaffner bei der Main Neckar-Eisenbahn Karl Schaffner zum Zugführer bei dieser Bahn, der HilfSwagenwärter bei der Main-Neckar- Eisenbahn Karl Simon aus Zwingenberg zum Wagenwärter bei dieser Bahn. In den Ruhestand wurden versetzt der Bahnwärter in der Hessisch Preußischen Eisenbahngemeinschaft Heinrich Runkel zu Waldhof, früher in Bretzenheim, der Haltestellenaufseher in der Hessisch-Preußischen Eisen, bahngemeiuschaft Wilhelm Neurath zu Wolfskehlen. •• Die letzten Pfingstgrntze nach China befördert die am nächsten Freitag den 12. April von Berlin abgehende Feld- k.riefpost. Diese Feldpost befördert nur Briefe und Post karten, Drucksachen nur unter verschlossenem Umschlag als Briefe. •• Die elektrische Anlage des hiesigen Bahnhofes, der bekanntlich der Hauptkonsument des städtischen Elettrizitäts wertes sein wird, ist nun auch auf dem Submissionswege der xElektrizitäts-Aktiengesellschaft vorm. Schuckert & Co. in Auftrag gegeben worden. Die Arbeiten müssen bis zum 1. Juli vollendet sein. k- Heuchelheim, 9. April. Der Bau einer Straße von hier über die Bahn und die Eisenbahnstrecke Gießen- Wetzlar nach der Wetzlarerstraße ist schon seit Jahren ein dringendes Bedürfnis. Nachdem LandtagSabg. Leun aus Großenlinden die Notwendigkeit der Straße, die Allendorf und Kleinlinden mit dem Bieberthal und den großen Waldungen verbinden soll, verschiedentlich betont hak, steht zu erwarten, daß die Behörde dem Plane näher tritt und im Laufe dieses Jahres der Bau genannter Straße beschlossen werden wird. i. Allendorf a. d. Lahn, 5. April. Am 16. Juni wird der hiesige Gesangverein fein 20jähriges Stiftungsfest feiern, die Vorbereitungen dazu find in vollem Gange. Von den eingeladenen Nachbarvereinen sind bereits einige Zusagen eingelaufen. Auch in dem benachbarten Duten- hofen findet im Sommer ein Sängerfest statt. k- Dornasienheim, Kreis Friedberg, 10. April. Im Laufe dieses Jahres wird hier mit dem Bau eines neuen Schulhauses begonnen werden. Uermischtes. • Der neue Marstall des Kaisers ist jetzt vollständig bezogen, und der gesamte Marstalldienft dort vereinigt. Nur ein kleines Kommando mit etwa 50 Pferden verbleibt ständig in Potsdam, um mit dem Uebersiedeln des Hofes aus dem Berliner Bestand ergänzt zu werden. In dem Gebäude am Schloßplatz sind gegen 300 Pferde untergebracht. Sie sind auf zwei übereinander liegende Ställe verteilt. Diese ziehen sich an der Spree in einer langen Reihe hin. Zn ebener Erde sind Wagenpferde, im ersten Stock, der mit einer Rampe zu erreichen ist, stehen Wagen- und Reitpferde. An der Spreeseite stehen die Pferde des Kaisers, gegenüber die der Kaiserin. Die Leibpferde des Kaisers sind in einem besonderen Stall untergebracht. Dort steht auch der Schimmel, auf dem der Kaiser in Jerusalem eingezogen ist. Die große Mehrzahl der Pferde entstammt heimischen Gestüten; meist find es Trakehner. Doch befinden sich einige englische Pferde darunter, Ungarn, schwere Mecklenburger für die Bespannung der Manöver- und Jagdwagen, Hannoveraner nsw. Auch mehrere Ponys für die jüngeren kaiserlichen Prinzen stehen in den Reihen der Reitpferde. Nach der Spree und dem Schloßplatz zu befinden sich die Remisen für die Wagen, deren Zahl etwa 200 beträgt. • Bismarck und Bülow. Welcher Unterschied ist zwischen Bismarck und Bülow? Als Antwort hierzu wird dem nationalliberalen „Hann. Cour." als Foyerwitz aus parlamentarischen Kreisen berichtet: BiSmarck war der Hecht im Karpfenteich, Bülow ist der Aal im Karpfenteich, denn er bat bisher niemanden gebissen, geschweige denn gefressen, sondern sich überall glatt durchgewunden, ohne irgendwo anzustoßen. — Der Aal wird überhaupt gern im politischen Leben zu Vergleichen herangezogen. Der Staatsminister Graf Botho zu Eulenburg erfreut sich in Berliner Hoskreisen deS Beinamens: „Der geölte Aal". Trotzdem wußte er bekanntlich gleichzeitig mtt Graf Caprivi seinen Abschied nehmen, waS beweist, daß zuweilen nicht nur ein Aal, sondern sogar ein geölter Aal anstoßen kann. • „Böse Menschen haben keine Lieder"? Man schreibt auS Paris: Die Musik wirkt besänftigend, veredelt die Sitten. In der Billette wurde, wie wir s. Z. kurz meldeten, auf Antrag der Staatsanwaltschaft zu Stuttgart der Portefeuillearbeiter Johann Daußmann aus Offen» bach verhaftet. Er spielte eben auf der Harmonika zum Entzücken aller Gäste des Schankwirts, bei dem ihn die Schutzleute gefunden hatten, denn er ist ein wahrer Meister agf diesem Instrument. Er fügte sich auch sofort in das Unvermeidliche, bat die Polizisten blos, ihm feine Harmonika zu lassen. Einen deutschen Militärmarsch spielend, marschierte er zwischen den zwei Schutzleuten munter nach dem Gefängnis der Polizeivräsektur, und soll heute oder morgen nack her Grenze gebracht, um auSgeliesert zu werden. Der sanfte heitere Harmonikaspieler hat weiter nichts auf dem Kerbhol», als eine Anklage wegen Brudermords,______ _____ Arbeiterbewegung. — Die österreichische GcwerkschaftSkommisfion konstatiert nach einer Meldung des Arbeitsmarkt im allgemeinen eine Zunahme in der Mitgliederzahl der Organisationen. Nur bei den Metall-, Tixal- und namentlich bei den Bergarbeitern war eine Abnahme der Mitglieder zu verzeichnen. Der Rückgang bei den Bergarbeitern steht im Zusammenhänge mit der vorjährigen Lohnbewegung. 70 000 Bergarbeiter erklärten damals bekanntlich den Generalstreik, ohne daß Zeit gewesen wäre, die notwendigen organisatorischen Vorarbeiten zu bewältigen. Der Ausstand der Bergarbeiter hatte s. Zt nur Lohnerhöhungen und Verbesierung der Arbeitsverhältwfse, dagegen keine Verkürzung der Schichtdauer zum Erfolg. Daher kommt jedenfalls die Unzufriedenheit mit der Organisation und die Abnahme der Mitgliederzahl namentlich bei den Bergarbeitern. Bekanntmachung. Bei den am 12., 13. und 15. April 1901 auf OSwalds Garten ftattfinbenben Frühjahr- - Kontroll Versammlungen haben au« der Stabt Gießen zu erscheinen: am 12. April, vormittags 8 Uhr Offiziere, Sanitätsoffiziere unb Beamten ber Reserve unb Sanb» wehr I. Aufgebotes, sowie Reservisten der Infanterie, welche in btn Jahren 1893 unb 1894 ein getreten find, am 12. April, vormittags IO Uhr Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1895 und 1896 eingetreten sind, am 12. April, nachmittags 2 Uhr Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1897, 1898, 1899 und 1900 eingetreten sind, sowie sämtliche zur Disposition der Truppenteile und her Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften der Infanterie, am 13. April, vormittags 8 Uhr Wehrleute I. Aufgebotes der Infanterie, am 18. April, nachmittag- 2 Uhr Reservisten, sowie zur Dispositton der Truppenteile und der Ersatzbehörden entlassene Mannschaften aller Übrigen Waffen, am 15. April, vormittags 8 Uhr Wehrleute I. Aufgebotes aller übrigen Waffen, am 15. April, vormittags 10 Uhr Erfatzreservisten der Jahrgänge 1894—1900, am 15. April, nachmittags 2 Uhr Erfatzreservisten der Jahrgänge 1888—1893. Befreiungsgesuche sind durch bas Hauptmeldeamt einzureichen unb müssen behördlich beglaubigt sein, können aber nur im dringendsten Notfall genehmigt werden. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen. Stöcke, Schirme, Pfeifen unb Cigarren sind vorher wegzulegen. Die Militärpapiere (Paß mit eingetiebter Kriegsbeorderung und Führungsattest) müssen zur Stelle sein. Sämtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Kontrolltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Mlüärgesctz. Gießen, den 4. April 1901. 2645 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung, betreffend: Die Heichelheim' Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 19. Juni d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige israelitische Familie oder Perffon zu vergeben, Anmeldungen werden bis 15. April er. auf dem Büreau des Armenamts — Zimmer Nr. 2 — entgegen genommen. Gießen, den 5. April 1901. 2670 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Wolff. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur Kenntnis, daß der Mittelweg längs der Maraarethenhütte vorn 10. d. Mts. ab bis au weiterer wegen Vornahme der Chaussierung an demselben nicht befahren werden kann. Gießen, den 4. April 1901. 2678 Grvßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Mecum._______________ Alice-Schule. • Beginn: Montag dm 15. April. Anmeldungen bei Oberlehrerin L. Moeser, Gattenstr. 30. 2604 Der Vorstand. DaS Neueste « Tapeten in großartiger Auswahl empfiehlt billigst Ernst Bloeduer, Seltersweg. Norjährige unb ältere Muster, sowie Reste jeder Stückzahl werden fortwährend zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. 2125 G Allen voran an Güte, Dauerhaftigkeit und ggfiL eleganter Ausstattung, sowie mit den neuesten Einrichtungen für Maschinenstickerei und Festonnier- 1uj/ arbeiten versehen, sind die welt- JO berühmten, unvergleichlichen H i Dürkopp's V Nähmaschinen W Assetn-Sertreter: ™ Job. Fr. Schaaf, affL ■ k renommiertestes Nähmaschinen- u. Fahrradgeschäft in Gießen. ; ' 44 Wetzsteinstraße 44. Reparaturen prompt u. öllkig. Gckgeuheitslmsl! 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