Ulf Nr. 159 Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Mittwoch 10. Juli 1901 » 5 »Babatt, «01 la,,kt 9.(0. lvnhofstr. ober beten nö mit Lager ober emum, eoentl. aut 1. Oktober ober • Cfierttn u. F M ■ bu lL;yeb. b. Bl. iunmttipbbnwig bis W. Offerten unt n bie Exveb. d. Bl. ..toün^t, v. Metzens, fteftw wV), 'm fein. auSjubüben unb die zu erlernen. Off. u. n bie Expeb, b. Bl. Ä8"* NH 1,2)amenfd)neiberin, Äaße 18, patt. fort auf Hypothek, echsel, Sttilbschein. lijen, Erbschaft :c, hi unter M. 100.-, i BebmWgen. Rück- Rattitt, »W«6r ibbrunnenfttafee 138. in [total Leflifo in tipp« yjdbau-, .erßohule.WJ f. Voranterncnt. ■ ttaßgenkosUofre^^ rikale 4686 2f^~obeTotoi bennuten. J öaben mit Stau- SLSutees. mmler gehabte ade« ^Schmnfabrik, -^LML_4520 S Aulner iu S5W69,IU rr,lich *it Sie*** frei Montag». IMrfta, «N«ttNon uni ImM: rchachtratz« 7. Btrxn dem An- *t vä @«#>d mit „Heff »«tenter **b „Blätter Ar SeRdhisbt" tmr« BMd beigelegt. »oee^ee »*a «niet,en <6 N» wfcwttUg» fer den Set er^chetnenden Ntewer M —r» 10 Uhr. GKHenerAnzeigel " General-Anzeiger w Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen lillIlli IIIIIIWWIlllilMüaJU^^^fflW-rr W—H III Bezugspreis viertrljLHA, Mt. 2.20, monatl. 75 W mit Brncqerlohn: durö-, li Abholeii.llen viertel^rxiit Ml. 1.80, monatl. 65 Bei Postbezug vierteljä^ki, Mk. 2.00 ohne Bestell.)^ Ude Anzeiaen-BermtttlnnL', stellen deZ In- und Mu8tciwhg nehmen Anzeigen für k« Gtetzener Anzeraer entgews. LetlenpreiS. total 11 auswärts 20 Sßfg. Adreffe für Dtpef^«j Anzeiger Giehen. FernfprechanschlußNr.^. Znm Tode des Fürste« Hohenlohe. Fürst Philipp Ernst zu Hohenlohe-Schillingssürst teilte dien deutschen Bundesfürsten und auswärtigen Herrschern offiziell den Dod seines Vaters mit. Unter den ein- gelausenen Telegrammen besinden sich zahlreichie von Beamten, die mit rührender Verehrung ihres einstigen Chefs gedenken. Namens des Reichstags sandte Gras Ballestrem eine Beileidsdepesche, Namens des Auswärtigen Amtes Freiherr von Rühchhofen. Auch! von den in Berlin beglaubigten Botschaften liefen Telegramme ein. Tas Telegramm des Reichskanzlers Grafen von Bülow an den Fürsten Philipp Ernst von Hohenlohe-Schillingssürst hat folgenden Wortlaut: Norderney, 6. Juli. Wahrhaft erschüttert von der soeben aus Ragaz erhaltenen tief schmerzlichien Nachricht vom Heimgange des verewigten Fürstzen, den wir vor wenigen Wochien noch die Freude hatten, in gutem Besinden in Berlin bei uns begrüßen zu können, bitte ich Sie, zugleich auch im Namen meiner Frau, den Ausdruck herzlichster Teilnahme entgegenzunehmen. Persönlich verliere ichi an dem Heimgegangenen einen mir stets wohlgesinnten Berater und Freund, zu welchem erst in Paris und dann in Berlin auch in dienstlichen Beziehungen gestanden zu haben, mir immer eine werte und liebe Erinnerung bleiben wird. Tas deutsche Volk aber wird stets dessen eingedenk bleiben, wie oer Verewigte von Jugend auf sich! in den Tienst der nationalen Idee stellte, und daß er während seines ganzen Lebens in vielen wichtigen Aemtern mit weiser Umsicht und regstem Pflichtgefühl um die Befestigung des nationalen Bewußtseins sich! immer neue Verdienste erwarb. Ferner sind folgende Tepeschien bemerkenswert: „Paris, 8. Juli. Ich danke Ihnen für Ihr Telegramm, welches mir den Tod Ihres Vaters, Seiner Durchlaucht des Fürsten Chlodwig zu Hohenlöhe-Schil- lingssürst anzeigt. Ich! nehme aufrichtigen Anteil an Ihrem Schmerze und übersende Ihnen den Ausdruck der Teilnahme der Regierung der Republik. Emile Loubet." „Pillnitz, 8. Juli. Mit tiefem Schmerze habe ich Ihre Ngchricht von dem Ableben iJhres verehrten Vaters erhalten und beklage den Verlust, den unser Vaterland durch' den Tod dieses, weisen Staatsmannes erlitten. Albert." „Rom, 8. Juli. Mit Schmerz habe ich von dem Verluste vernommen, den Euere Durchlaucht durch den Tod Ihres erlauchten Vaters erlitten haben. Die Beweise der Sympathie, welche er Italien und meinem Hause stets gegeben hat, werden unvergessen bleiben; fein Tod erfüllt mich mit aufrichtiger Betrübnis, und veranlaßt mich!. Ihnen und den Ihrigen meine herzliche Teilnahme auszusprechen. Vittorio Emmanuele/' Mannheim, 8. Juli. „Im Namen meiner (der nationallib. D R.) Reichjstagsfraktion und in meinem eigenen übermittele ich Ihnen den Ausdruck meiner herzlichen Teilnahme für den verdienstvollen Kanzler des Deutschen Reiches, dem wir ein dankbares Andenken bewahren werden. Bass er mann." Tie Beisetzung findet nächsten Tionnerstag, vormittag 11 Uhr, statt. Der Kaiser wird sich durch den Kronprinzen, der Prinzregent Luitpold von Bayern durch den Minister Frhrn. v. Crailsheim vertreten lassen. Auch der Großhezog von Baden hat einen Vertreter angemeldet. Ferner werden vertreten sein: Ter Reichskanzler durchs den Chef der Reichskanzlei Frhrn. v. Wilmowsky, das Auswärtige Amt durch den Staatssekretär Frhrn. v. Richthofen, das preust Staatsministerium voraussichtlich! durch den Staatsminister v. Thielen und Graf Posadowsky, sowie den Unterstaatssekretär Frhrn. v. Seckendorfs. Heute früh sollte, wie aus Ragaz gemeldet wird, die Leiche des verewigten Fürsten in aller Stille von der katholischen Geistlichkeit nach dem Bahnhof geleitet und mit dem Zuge zwischen 10 und 11 Uhr vormittags über Lindau—Nürnberg nach Schillingsfürst überführt werden. Dort wird die Leiche zuerst ins Schloß und von da in feierlichem Zuge nach dem Friedhöfe gebracht, wo die Beisetzung neben der Fürstin erfolgt. Fürst Hohenlohe hat bestimmt, daß auf seinen Grabstein, der in der Form dem der Fürstin gleichen soll, nur die Inschrift komme: Chlodwig Karl Victor Fürst zu Hohenlohe-Schillingsfürst, Prinz von Ratibor und Corvey, geboren am 31. März 1819, gestorben .... Auch daß er in einfachem schwarzem Gewände oder in kleiner Uniform bestattet sein wolle, bestimmte der Fürst. Einerseits wird gemeldet: Es haben sich Erinnerungen des Fürsten vorgefunden, deren Umfang aber noch nicht genau festgestellt ist. Ter Fürst hatte die Absicht, von Ragaz nach Aussee und von dort im Herbst nach! Schillingsfürst überzusiedeln, wo er seine Denkwürdigkeiten ordnen wollte. Es lag nicht in dem Wunsche des Verewigten, daß die Tenkwürdigkeiten gleich nach seinem Tode zur Veröffentlichung gelangen sollten. Tas Testament des Fürsten befindet sich im Hausarchiv zu Schillingsfürst Nach Meldung der Schweizerischen Tepeschen-Agentur wird aber die Meldung, daß druckfertige Erinnerungen vorlägen, die alsbald veröffentlicht würden, nach Informationen aus bester Quelle als unrichtig bezeichnet. Tie Nachrufe, die von der Berliner Presse gewidmet werden, sind im ganzen wärmer und anerkennender gehalten, als es die Ausführungen waren am Schluß der amtlichen Laufbahn des dritten Reichskanzlers. Es ist der Tod, der das Wirken des Tahingegangenen verklärt, und der auch die Organe derjenigen Parteien, die in dem Fürsten Hohenlohe den Gegner erblickten, zu einer freundlicheren milderen Beurteilung veranlaßt. Taß die Verdienste des Fürsten .Hohenlohe mehr in dem lagen, was er im Stillen vollbrachte, mäßigend, zügelnd, Mißhelligkeiten schlichtend, als in großen öffentlichen Thaten, das wird vielfach hervorgehoben. Ueber die persönlichen Eigenschaften des Fürsten, die Noblesse, Güte und Liebenswürdigkeit seines Wesens, seine Menschenfreundlichkeit, die sich u. a. in der lebhaften Förderung der Bestrebungen zur Bekämpfung der Tuberkulose äußerte, kann nur eine Meinung herrschen. Auch die italienischje. und die russische Presse widmen dem Verstorbenen sieundlich gehaltene Nachrufe. Politische Tagesschau. Die Nichtbestätigung des zum Bürger- meister von Berlin gewählten Stadtrats Kauffmann beschäftigt andauernd die Berliner Zeitungen. Vorläufig weiß man noch nicht recht, in welcher Weise die Bürgerschaft zu dem Ereignis Stellung nehmen soll; dagegen ist alsbald den Mitgliedern des preußischen Staatsministeriums von mehreren Blättern zu verstehen gegeben worden, es sei geboten, hier die konstitutionellen Konsequenzen zu ziehen, d. h. die Entlassung anzubieten. Tie konservative „Kreuzztg." will nicht recht daran glauben, daß ein einstimmiger Beschluß des preußischen Staatsministeriums die Bestätigung empfohlen habe, es sei unerfindlich, woher die freisinnige Presse darüber unterrichtet sei. Tie „Kreuzztg." meint, nicht darin, weil Kauffmann vor 20 Jahren wegen seiner politischen Bethätigung den Abschied als Offizier erhalten, wäre der Grund der Ablehnung zu suchen, sondern es läge viel näher, anzunehmen, daß die maßgebenden Stellen Bedenken getragen hätten, einen 'Mann, der so sehr mit dem freisinnigen! Parteileben verwachsen und trotzdem nur von eins geringen Mehrheit der Stadtverordneten gewählt ist, zu bestätigen. In anderen konservativen Zeitungen wird daran erinnert, daß Stadtrat Kauffmann, der gleichzeitig Reichs- tagsabgeordneter ist, am 6. Juni v. I. gegen die Flotten- vermehrung gestimmt hat. — Tas sind alles Vermutungen, denen wir ohne weiteres nicht gern Glauben schenken möch- ten. Seitens der Regierung wird man in dieser Sache kaum auf authentischen Aufschluß rechnen können, auch dann nicht, wenn, wie bereits angekündigt wird, int preußischen Abgeordnetenhause Anfragen erfolgen. Die „Voss. Ztg." schreibt, daß, wenn die Darstellung über die Empfehlung Kausfmanns durch das gesamte Ministerium sich bestätige, dann werde das politische Rückgrat des Grafen Bülow einer Festigkeitsprobe unterworfen, aus deren Ergebnis man ziemlich sichere Schlüsse auf die ganze weitere Entwicklung der Tinge in Preußen und im Reich werde ziehen können. — Tie Auffassung, daß der Vorfall geeignet sei, die „Kabinettsfrage zu stellen", scheint von augenblicklicher Erregung beeinflußt. Selbst wenn es zutrifft, daß hier eine Meinungsverschiedenheit vorliegt zwischen der Krone und ihren Ratgebern, so gehört der Anlaß doch nichjt zu den bedeutenden und bewegenden.^ Graf Bülow und der zunächst in Betracht kommende neue Minister des Innern Freiherr v. Hammerstein werden wohl diese Probe auf die „Festigkeit des Rückgrats" ablehnen und es mit dem Tichterwort halten: „Nie ohne großen Gegenstand sich regen". An dem Stadtrat Kauffmann wird man vortreffliche Eigenschaften int Verwaltungsfach schätzen, ihn für einen Ehrenmann vom Scheitel bis zur Sohle halten und die Nichtbestätigung bedauern können. Aber es braucht deshalb noch nicht gleich eine Regierungskrisis aus dem Ereignis zu entstehen. Engländer «nd Buren. Trei magere Nachrichten hat der britische Oberkommandierende in den letzten Tagen gesandt. Tie erste, vom 4. Juli, betraf ein Gefecht, das Oberst Grenfell, der Führer von Kitcheners Aighting Scouts) bei H o p e w e l l am 1. Juli mitiBuren gestabt hat, die zu Beyers Kommando gehörten, und in dem 93 Buren gefangen genommen, einer getötet sowie 56 Wagen, 100 Gewehre und 2000 Gewehrpatvonen erbeutet worden sein sollen, während man, wie üblich, die Verluste der Briten verschweigt. Tie zweite Meldung vom 5. Juli berichtete über den Ueberfall auf einen Eisenbahnzug, der den Buren, osienbar wieder von Beyers Kommando, am 4. Juli 8 Kilometer nördlich! von Na- boomspruit zwischen Pietersburg und Pretoria gelungen ist. Hier verloren oie Gordon Highlanders an Toten einen Offizier undi7'Mann, an Verwundeten 10 Mann; außerdem sielen 3 Mann von andern Truppenteilen, 3 Leute vom Zugpersonal und 4 Eingeborene, ein Mann wird vermißt. Endlich! wird aus Edenburg vom Sonntag gemeldet: Eine Buren-Abteilung wurde am 5. Juli in der Nähe von Edenburg von einer englischen Abteilung überrascht; neunzehn Buren, darunter auch der Kommandant Barkhuitzen, streckten die Waffen. Ueber den Aufenthalt verschiedener Burenführer gießt eine Reuterschüe Meldung aus Bloemfvntein vom 5. Aufschluß. Danach war De Wet vor drei Wochen am Mooi- rivier, einem rechtett Nebenflüsse des Vaal, also nördlich von diesem, vielleicht in der Nähe von Potchefftroom. Inzwischen hat er, wie aus Brodricks Mitteilungen im Unterhause hervorgeht, an dem letzten Kriegsrat der Buren int südöstlichen Transvaal teilgenommen. Brand, von seinem Unfall in die Kapkolonie her bekannt, befindet sich int Bezirk De Wets Dorp, und Hertzog soll sich westlich von der Eisenbahn und südlich vom Oranje, also in der Kapkolonie (Bezirk Philipstown oder Colesberg) aufhalten. Tas Kommando, das früher unter dem Kommandanten Eolb stand, soll diesen abgesetzt und durch den Kommandanten Ackermann ersetzt haben. Es bat in der Nähe von Reddersburg (durchs Te Mets Handstreich im April vorigen Jahres bekannt) sein Standquartier. Fouch'es Kommando in der Kapkolonie scheint sehr bewegungsfähig zu sein; es ist über den Drakensberg wieder nad)1 Barkly East hineingezogen und die Briten haben die Verfolgung einstellen müssen. Bei einem Angriff auf die Blockhäuser bei Brugspruit gelang es den Buren, ein Blockhaus zu nehmen, auch ein Panzerzug wurde von ihnen zum Entgleisen gebracht. Kommandant Pretorias wurde in einem heftigen Kampf bei Kotzespoort durch einen Schuß ins Auge verwundet^ Kommandant Ackermann erhielt bei Bralfontein einen Schuß in die Schulter. Nach einer englischen Meldung aus Pretoria ist Botha, der auf Spring znrückging, wahrscheinlich in der Richtung auf Ermelo, durchgebrochen. Viljoen ist mit 400 Mann nach Norden marschiert, und steht jetzt bei Botbasberg. Nach)! den letzten im Haag beim Präsidenten Krüger ein» getroffenen Nachrichten aus dem Hauptquartier der Buren können die jetzigen Kommandos den Guerilla-Krieg noch 18 Monate durchführen. Te Wet hat berichtet, er allein ohne andere Hilfe könne in den Bergen drei bis vier Jahre Widerstand leisten. Tie Buren haben genügend Munition, auch« für Mausergewehre. Tie Burenartillerie im Transvaal besteht aus einer Feldbatterie und acht Pompons unter Hauptmann Baron von Wichmann. Im Oranjestaat stehen 4500 Mann und circa ein halbes Dutzend Geschütze. Ende Mrz wurde in den Bethlehemsbergen eine Präsidentenwahl von 6000 Buren ab gehalten. Präsident Steijn wurde wiedergewühlt. An jenem Tage soll de Wet, so wird weiter berichtet, zum ersten Mal nach 18 Monaten wieder gelächelt haben. Londoner Abendblätter vom 8. melden: Der Burenkommandant Scheepers rückte heute inMurraysburg ein, das ohne Garnison war, und brannte die öffentlichen sowie verschiedene Privatgebäude nieder. Im englischen Unterhause teilte der Finanzsekretar des Kriegsamts, Stanley, mit: In den letzten vier Monaten seien insgesamt etwa 8000 Buren getötet, verwundet und gefangen worden. In dieser Zeit haben sich! rund 251000 britische Truppen in Südafrika befunden, darunter 14 000 Kranke. — Der erste Satz enthält zweifellos wieder erhebliche Schwindeleien. Dem englischen Parlament sind die Berichte zugegangen über die Verhandlungen zwischen Kitchenev und Botha. Kitchener benachrichtigt in einem vom 7. März datierten Briefe unter Hinweis auf die beiderseitige Unterredung in Middelburg am 28. Februar Botha davon, daß, falls die Buren sich ergeben würden, die britische Regierung, sofort in Transvaal und Oranjestaat Amnestie für alle während des Krieges begangenen Akte erlassen werde. Beide Sprachen, die englische wie die holländische, sollten als gleichberechtigt anerkannt, und in den Schulen gelehrt, sowie vor Gericht angewendet werden. Großbritannien lehne es aber ab, die Verantwortlichkeit für die von den Verwaltungen der Republiken aufgenommenen Schüldeu zu übernehmen. Botha hielt am 15. März an die Burghers eine Ansprache, worin er aus- führte, der Geist, in dem Kitcheners Brief geschrieben, mache llar, daß die b r i t i s ch e R e g i e r u n g die Vernichtung der Afrikanderbevölkerung wünsche. Er beschwor die Burghers, ihr Vertrauen auf Gott zu richten, der ihnen Freiheit geben--werde. — Es gelangt alsdann noch eine Reihe weiterer Schriftstücke zur Vexöffentlichung, die meistens in den Lagern der Buren gefunden worden sind, und die von britischen Niederlagen berichten, oder sonstige britenfeindliche Mitteilungen enthalten, die entweder stark übertrieben, oder direkt erfunden (?) sind. — Eine Proklamation Tewets vom 1. April besagt, es sei nutzlos, über Tetailfragen zu debattieren, da die Buren nur für ihre Unabhängigkeit kämpften. — Tie Veröffentlichung schließt mit der unterm 20. Juni in Wcckerval ausgegebenen Bekanntmachung der Buren, woraus ein Auszug am 4. Juli im Parlament verlesen wurde. In der letzten Sitzung der Kommission zur Prüfung der Ansprüche der aus Südafrika ausgewresenen Personen sprach der holländische Vertreter BisschoP das Bedauern seiner Regierung darüber aus, daß am letzten Donnerstag eine Anzahl von Ansprüchen en bloc abgewiesen worden sei, ohne daß er unterrichtet worden wäre. Der Vorsitzende erwiderte, er habedre Mitteilung erhalten, BisschoP sei eine bezügliche Nachricht zugegangen, aber er habe jetzt gefunden, daß diese nicht abgegangen fei, und bedauere das ^orkommms. Tie Kommission habe seither jederzeit den holländischen Ansprüchen den Vorrang gelassen, und diese einer forgfalhgen fßrufung unterworfen. BisschoP sagte hierauf, er müsse die Angelegenheit seiner Regierung vorlegen. Telegram« des Gießener RuzeigerS. London 8 Juli. Das Kriegsamt veröffentlicht eine Note, worin festgestellt wird, daß von den britischen Behörden seit dem 1. Januar 1901 keine Ausländer auS militärischen Gründen aus Südafrika nach Europa transportiert find. Ausländer, die noch nach diesem Tage verschickt wurden, find mit zwei oder drei Ausnahmen Leute in bedürftiger Lage, denen auf das Ansuchen der betreffenden Konsuln freie Ueber- fahrt auf den Transportschiffen bewilligt wurde. Deutsches Reich. Berlin, 8. Juli. Der K'aifer an Bord der „Hohen- zollern" ging heute vormittag zum Antritt der Nordlandsfahrt kurz nach 10 Uhr, begleitet von den kaiserlichen Schiffen „Niobe" und „Sleipuer" von Swinemünde au» in See. Kurz vorher, gegen 10 Uhr, war bereits die Karserrn mit den Prinzen Eitel Friedrich, August Wilhelm und Oskar führungsbestimmungen zu der Urkunde betr. die Stiftung münz e". 15 983, 19131, 20 441, züge der Po st beamten teresianteS und vielseitiges Programm zusammengestellt, aus i In die bei Friedberg vor einigen Jahren errichtete Sammelwasenmeisterei wurden im Jahre 1898 eingeliefert die Kadaver von 102 Pferden, 10 Fohlen, 7 Ochsen, 1 Faselochsen, 236 Kühen. 54 Rindern, 2 Stieren, 512 Kälbern, 582 Schweinen, 181 Schafen, 156 Ziegen, 107 Hunden, 7 Katzen, ferner 1 Esel und 1 Bär. Diese Kadaver hatten ein Gewicht von 4385 Zentner; daraus wurden gewonnen 180 Zentner jfett, 1050 Zentner Dungstoff. Der Betrieb der Anstalt ist für den Viehbesitzer sehr bequem. Fällt ihm ein Stück Vieh, so benachrichtigt er die Bürgermeisterei seines Wohnortes, drese benachrichtigt, meist telephonisch, die Sammelwasen- mersterei, worauf das gefallene Tier von dieser mit einem besonders dafür eingerichteten Fuhrwerk abgeholt wird. Der Kadaver wird nach Ankunft in der Anstalt behufs Feststellung der Todesursache zunächst untersucht und dann zerlegt. Die Teile werden in einen Apparat gebracht, in dem sie drei Stunden lang einer Hitze von 150 Grad Celsius ausgesetzt werden. Das Fett wird darauf abgelaffen, der Rückstand aber unter nochmaliger großen Hitzentwicklung getrocknet und stndet als Dungstoff Verwendung. Der Bau der Friedberger Anstalt kostete 47 000 Mk., sie ist an einen Unternehmer für n s!- 1500 Mk. verpachtet. Der Kreis Friedberg muß allerdings zuschießen, denn die Pachtsumme wird zum größten Telle verwendet für die Untersuchung und die Ueberwachung des Gesamrbetriebs. ’• Das Feldartillerie Regiment Nr. 47 (Garnison Fulda) marschierte heute vormittag unter klingendem Spiel durch unsere Stadt. Das Regiment begiebt sich zu Schießübungen nach dem Schießplatz Friedrichsseld bei Kassel. ^.^b.^ö e r g, 6. Juli. Gestern nachmittag fand die landespolizeiliche Abnahme der Strecke Friedberg-Friedrichsdorf statt. Am Abend erfolgte die Rückfahrt. Tie Bahn wird am 15. d. M. dem öffentl. Betrieb übergeben. Einfache Fahrkarten nach Homburg kosten: 1,40 2. Kl., 0,90 3. Kl., 0,50 4. Kl.; Rückfahrkarten: 2,00 2. Kl., 1,40 3. Klasse. Verordnung über die anderweitige Festsetzung der Tagegelder und Fuhrkosten der Reichsbeamten setzen die Be- der Gefahr der Ansteckung aus, ebenso das Anhäufen von Häuten, Hörnern, Knochen und Klauen in den Abdeckereien. Durch das Einscharren der Ticrkadaver geht aber auch ein nicht unerheblicher Teil des Nationalvermögens verloren. mangelhafte Beschaffenheit der Transportwagen, das Durchsickern von Flüssigkeiten aus die Straßen setzt das Zugvieh nisfen in Ostasien beteiligten deutschen Streitkräfte. Ti Denkmünze führt die Bezeichnung „China-Tenk vierter Klasse. , . ------------------ — Generalleutnant Freiherr Egon v. Gayl, Gouver-I flrfiTht Hilft firtttib neur von Köln, hat sein Abschiedsgesuch eingereicht. Ä*«* dfUUH Erst gelegentlich der jüngsten Anwesenheit des Kaisers in (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Ongmal-^ia^ren m Hannover am lß. Juni erhielt er als Nachfolger des Gene- «uv unter genauer Quellenangabe: „Tietz. »M. a6'1““ rals der Infanterie Frhrn. o. Wilczeck seinen jetzigen »• Hessische Landeslotterie. In der heutigen Ziehung Posten, nachdem er vorher Kommandeur der 20. Tivision t @eroinn z 10 000 Mk. auf Nr. 20 807 (eme Halste in Hannover gewesen war. ■ önrr»fte Wertbeimer, Büdingen, die andere Hälfte tti () Grün b erg, 8. Juli. Heute fand hier die Beerdigung des Apothekers Ehr. Schütz statt, der im Mer von 34 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit den Seinen entrissen wurde. Wenn der Verblichene auch nur wenige ^ahre in unserer Stadt weilte, so erfreute er sich! doch allgemeiner Achtung und Wertschätzung, was auch die überaus zahlreiche Beteiligung an dem Leichenbegängnis bewies. Tem Zuge voraus marschierte der Kriegerverein, der am Grabe des so früh dahingeschiedenen treuen Kameraden und rührigen Vorstandsmitgliedes einen Kranz niederlegen ließ und die übliche Ehrensalve abgab. Der gemischte Chor^ dem der Entschlafene ebenfalls als aktives Mitglied angehörte, ehrte ihn durch erhebende Trauergesänge. 8 Er ai n fe ld, 7. Juli. Nachdem bereits im Frühjahr eine Spiel-Gesellschaft in dem nahen Grebenhain mit einem Fünftel des Hauptgewinnes der hessischen Landeslotterie, 60 000 Mark, herausgekommen ist, ist gestern wiederum einigen hiesigen Lotteriespielern, die ein Viertel- los spielen, ein, Gewinn_von 10 000 Mark zugefallen. § Vom Hoherodskopf, 8. Juli. Schon mehrfach sind von Seiten der Touristen, die zu Rad unser Gebirge besuchten, Klagen über die schlechten Straßen, besonders über den mangelhaften Zustand der Oberwaldstraße laut geworden. Der Grund ist hauptsächlich darin zu suchen, daß manche Straße im Herbst zu spät eingedeckt wird, weshalb im folgen- den Jahre zu viel Steine unzerkleinert liegen bleiben. Im Jntereffe des Publikums wäre eine Beseitigung dieses Mißstandes sehr am Platze. § Berusfeld, 8. Juli. Das 11. Bundessest des Ohm- Lumdathal. Säng erbundeS wurde heute und gestern hier in Verbindung mit der Fahnenweihe des hiesigen Gesangvereins „Frohsinn" gefeiert. Wenn ein Ort ein solches Festgewand anlegt, wie Bernsfeld es zu diesem Sänger- fest gethan hat, dann tritt zu Tage, daß die Einwohnerschaft das Fest von Herzen mitfeiert. Lehrer Gompf hielt die Begrüßungsansprache, in der er den Wert solcher Volksfeste hervorhob. Pfarrer Becker aus Nieder-Ohmen hielt hiernach die Fest' und Weiherede. Er beleuchtete die Bedeutung der Gesangvereine, die durch Vertreibung des oft sittenlosen Gassenhauers und Einführung des deutschen Volksliedes einen bildenden Einfluß auf Geist und Gemüt übten. Fräulein Marie Erb von hier überreichte dann die neue Fahne. Die Bundesvereine scharten sich nun zum gemeinsamen Bundeschor: „Nun leb' wohl du kleine Gasse". Der Gesang zeigte gute und präzise Schulung, was auch von den Einzelgesängen der Vereine gesagt werden muß. Auf dem Festplatze wurde abends ein bengalisches Feuer abgebrannt. Darmstadt, 8. Juli. Der Großherzog und dis G r o ß h e r z o g i n nebst der Prinzessin Elisabeth wohnten gestern vormittag dem Gottesdienst in der Kirche ait Egelsbach! bei. 8 Darmstadt, 8. Juli. In dem großen Saale des Kaisersaales brach Samstag Nacht auf der Bühne Feuer aus. Der Theatervorhang war in Feuer geraten. Das Feuer wurde sofort bemerkt und mit dem Bühnenhydrant bekämpft Es hatte sich ein sehr starker Rauch entwickelt und das Feuer ergnff dre Deckenverschalung. Die Mannschaften der Feuerwehr legten eme Schlauchleitung, vermittelst welcher nach ein- stündiger Thätigkeit das Feuer vollständig abgelöscht wurde. .. ,B* 8-« r Gegensatz zu einem seiner- * faßten Beschlüsse stellte gestern eine hier stattgehabte Konferenz von sozialdemokratischen Gemeindevertretern em Kommunalwahlprogramm auf, welches die Beteiligung der Sozialdemokraten an Bürgermeister- und Bei- geordnetenwahlen zuläßt. Die Beschlüffe dieser Konferenz Et a am 1‘ September stattfindenden Landeskonferenz der Partel zur Sanktion vorgelegt werden. feiernde? U? wUW’ Ä"' Gestern fand hier eine Vor- herniMn (Jubiläums-) Kreisturn- LrL* I gewissermaßen eine Probe dafür seist ob sich die für das eigentlich^ Fest getroffenen) Einrichtungen bewähren würden. Ter Festplatz ist nahezu fertig. Er macht durch feine Größe und zwäks- ÄUSlfltth ** Vorzügliche Ernte. Wie in der am 6. d. M. ® in Marburg abgehaltenen Versammlung des landwirtschaft- Paris, 8. Juli. In der heutigen Sitzung des Mu- "chen Kreisvereins konstatiert wurde, ist im allgemeinen n izipa lr ates kam es zu lebhaften Zwischenfällen. Ein " Ober Hess en eine vorzügliche Ernte in Roggen und Mitglied befragte den Polizeipräfekten über den Vorfall Kartoffeln zu erwarten Weizen steht geringer. Tie Som- in der Arbeitsbörse, wo bei einer Protest-Versammlung merfruchte stehen ebenfalls gut. Tie Heuernte war zum gegen den Krieg die Polizei rote Fahnen entfernen ließ, gut, zum Teil befriedigend. hnnhYu«« T^Mgerei verursacht hatte. Im Laufe der Ver- ** Zur 45 tägigen Giltigkeitsdauer der Rückfahrkarten 5embI^ationa^^^nn bcm CollY und Nach einer Verfügung der Eisenbahnverwaltung erhalten 27 ä t H ch f e U e n Wortwechsel, ^r ml auch die wahlfrei auf der Eisenbahn und den Dampfschiffen Tribünen ui bcm Stteüe^7^16^7^ He7 iT^Eräfib^nt Äöln’?)üHeI,botfer. Gesellschaft zu benutzenden Rückfahr- di° Tribünen räumen und unterbrach di/ schung ^ ' b'sh-r nn- bie Eis-nbahnrückfahrkart-n nur drei Wicderausiiahmc bet Sitzung wurde die Taqeäorbnunn Za8c Giltigkeit hatten, eine 45tägige Giltigkeitsdauer, die die Regierung und den Polizei- E' KreiS Sammelwasenmeisterei. Nach Beschluß des KreiS- fneJni.nl1 xi" « 0,1 " am Feste des Triumphes der Ausschusses soll im Kreise Gieß en eine Sammel-Waseumeisterei, aber verboten Bro rote" Fahnen gestattet, hier und zwar bekanntlich in der Nähe von Lich errichtet werden. — Ter Minister bes Slnsmn . ... ®er in der letzten Versammlung der Gießener Stadtverord- begründet, das, eine Vere1nbEn°° Mi7TeutManb n-t-n g-saßle Beschluß ging dahin, daß auch die Stadt Gießen tressend die Abtretung der <\nicl J er ■ A a Irl ble Kadaver gefallener oder getöbteter Tiere, sowie die im Kon st a n tino p e l, s. Juli. Jnsölge neueHWr für ungenießbar erklärten Tierteile in die »n- Schritte des serbischen Gesandten wurden in PriMna tür- ^? «"U-s-rll w-rd. Wer die Verbältnisie kennt, wird zu- »'fangen gefitzte ser °°b-N' daß mit der Beseitigung von Tierkadavern nicht immer nl- e d)u [leerer bi» au, einen wieder in Freiheit "'k der aus sanitären Gründen dringend ersorderlicken Sora, nlster des^Aeustern '^L'?°'^te7bLn Ki-1 !°lt verfahren wird. Die Tiere werden of. nicht tsts gZ Bevölkerung in bei Umgebung r onZuüuiZter lerIni?u' dichte Boden ermöglicht es Hunden und g oung von siencha unter den An-!Füchsen, fic wieder au-zuscharren, durch die offenliegenden - Ter „Reichsanzeiger--verössentlicht Allerhöchite Aus- ''n» Butzbach). - 1 L 5000 Mk. auf führungsbestimmungen zu der Urkunde betr. die Sti'tung ^ Kollekte Steinhaus § Agg auf syir. 8671, einer Denkmünze sur die an den kriegerischen 3903L - 14 i 2000 Mk. auf Nr. 5913, 7145, 10 324,' 17 384' 19 559, 19 653, 23 558, 25 217, 32 704. ......... 133 410, 33 929, 34 368, 35 470, 3^578 - 43 ä 1000 Mk. — Tie Aussühruugsbestimmungen zur Allerhöchsten l auf gfo, 25, 693, 1976, 2027, 2135, 24o0, 4013, 4373, Verordnung über die anderweitige Festsetzung der Tage-Igng, 10 679, 10 947, 12 950, 13 127, 14 213, 14 641, gelder und Fuhrkosten der Reichsbeamten setzen die 23 e M5 953 19131 20 441 20 646, 21 761, 22 999, 26 306, züge der Postbeamten bei Dienstreisen fol- 27352' 28468' 28968, 29071, 29 198, 30197, 30 231, gendermaßen fest: Tas Tagegelb beträgt für ^ber-Po,t- ' 33930' 34 568 36 232 37 441, 38122, 38 430, Lirektoren, wenn die Reise an einem und demselben Tage 31 739, 3. , , , 43 076 44 217 44 981 angetreten und beendet wird 17 Mk., wenn die Reise sich 38 508, 41 081, 41 761, 42 537 43 U/b 44 zi G ^01. aus zwei Tage erstreckt, aber inuerhalb 24 Stunden be- 60 L oOO Mk. aus Nr. 1724, 2598, 4681, 4721, 4<4o, endet wird, 33 Mk.' in allen übrigen Fällen 22 Mk.; für 5226, 6419. 6482, 6602, 7216, 7505, 8268, 8930, 9205, Posträte, Tirektoren und Inspektoren: 12 Mk., 22.50 Mk. 110 719, 12115, 13147, 13 327, 13 982, 15 440, 15 768, und 15 Mk.; für Obersekretäre, Postmeister, Kassirer und 16 424, 18 446, 18 918, 19 213, 22 090, 22 588, 23 228, Sekretäre 9, 18 und 12 Mk., für die Beamten der Assistenten- 23 273 25 594, 25 698, 26 782, 27 470, 27 909, 28 073, klaffe 6, 12 und 8 Mk., sür die Unterbeamten 3, 6 und 28 262,' 28 413,' 28 158, 28 778, 28 957, 29 486, 30 233, 4 Mk. An Fuhrkosten werden den Beamten der ersten drei ™ 01110 09099 33137 34904 35 083 36 344 Kategorien 9 Psg., den Assistenten 7 Pfg., den Unterbeamten 382, 31 118, 32822, 33 137, 34204, 3ÖUÖ3, 3b 344, 5 Pfg. für das Kilometer auf EifenLahnerr, Dampf- und ^0 482, 37 008, d8 58b, 38 b«!, 39Uyy, 40124, u u , Segelschiffen bezahlt. Auf Landwegen erhalten die Beam- 40 204, 40 646, 41 390, 42 978. (Ohne Gewahr.) ten der ersten und zweiten Kategorie 60 Pfg., der dritten *• Auszeichnung. Dem Bahnbeamten Ludwig Schnabel und vierten 40 Pfg., der fünften Kategorie 30 Pfg. für das von hier wurde aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhe- Ekvweter. Tie Gebühr für den Zu-und Abgang bei Reisen das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Verdienst ur die drei ersten den Staat" durch den Kaiser verliehen. Auch wurde ihm Kategorien, 2 Mr. sur die vierte und 1 Mk. sur die fünfte .. „„„ Kategorie. Wegen der Aenberungen, die in den Reise- 'Hausmeisterstelle in dem neu erbauten UebernachlungS- kostenentschädigungen derjenigen Beamten eintreten, die bei gebäude auf dem hiesigen Bahnhof übertragen. Tienstreisen innerhalb des Amtsbezirks usw. schon jetzt er- ** Domchor Konzert. Die Kouzertvereinigung des könig- mäßigte Gebühren beziehen, soll später Verfügung ge- Uchen Domchors zu Berlin, die in Gießen zu erstenmal am troffen werdem Zu letzteren Beamten gehören die Post- 9. c^uIi 1900, also genau vor einem Jahre, in Steins Saal- M I'^"^7/rf°lgek°nzertie^ha'ttefüi ihr gestriges, Postdirektionen zum Teil wesentlich geringere Bezüge, alsl^" gleicher Stelle abgehaltenes Konzert wiederum ein in- die oben angegebenen, zustehen. ' tereffantes und vielseitiges Programm zusammengestellt, aus Hamburg, 8. Juli. Nach Privattelegrammen hat der dessen Ausführung man mit Recht gespannt sein durste. gesetzgebende Rat der britischen Kolonie Straits Settlements! Leider hatte sich infolge der sür Konzertunternehmungen in erster Lesung ein Gesetz beschlossen, das die Einfuhr!wenig geeigneten Jahreszeit nur eine geringe Zuhörerschaft chinesischer Deckpassagiere auf nichtengli- eingesunden, sodaß die Hoffnungen der Künstler aus einen scheu Schi s f en allgemein v er bietet. Ta eme solche!guten klingenden Ersolg zu Wasser geworden sein dürften, die englische Schiffahrt auf Kosten der übrigen Nationen ^ir im voriaen ^abre über die Nnrrüae diese« be- begünstigende Maßregel geeignet ist, die beteiligten d eu t = 5??, 1 . üe' fch-n Webereien auf bas Ernpfmbttchste zu schä- Ahmten DoPP-lguart-itS -rwahni-n, hat IN dem gestrigen bigen, so hat bie „.tzamburg-Arnerika-Linie-- sich an bas Konzert tm Großen utib Ganzen seine Bestätigung gefunden, Auswärtige Amt mit der Bitte gewandt, schleunigst die er- und zwar waren es hauptsächlich die vorzügliche Ausgeglichen- forderlichen Schnitte zu thun, um zu verhindern, daß der heit der Stimmen, die bis zum zartesten Pianissimo merkliche Entwurf Gesetzeskraft erlangt. Nüanzierungsfähigkeit und die überall tadellose Reinheit der Kö ln, 8. Juli. Ter „K. Z." zufolge wurde der Polizei- Intonation, die allen Ensemble-Nummern den Stempel hoher prafident von Potsdam v. Bal an zum Regierungspräsi- künstlerischer Vollendung aufdrückten. Wenn trotz dieser eä£ «äs $ stehens der Königl. Rheinström-Bauv^rwalt- Wahres etwas zurückstanden, so dürfte dies in erster Linie ung wurde heute hier begangen. An derselben nahmen die gestrigen ziemlich unerquicklichen Temperaturverhält- u. a. Teil Minister v. Thielen, Ministerialdirektor Schultz, "isse zurückzusühren sein, denn es war im Konzertsaal trotz sowie Vertreter vieler rheinischer Städte und Handelskam- aller von Herrn Stein getroffenen Vorsichtsmaßregeln recht mern. Die Jubelfeier wurde durch eine von Rüdesheim heiß. Auch der mangelhafte Besuch des Konzertes wird die ausgehende Rheinfahrt ein geleitet. Tann fand im hiesigen Sangesfreudigkeit der Herren nicht sonderlich erhöht haben. die^der^Erein /iner Tankadresse statt, Von den verschiedenen Chorgesängen fanden einzelne Nummern essen bie an ben «Ä cin^ begeisterte Aufnahme; namentlich waren eS die Motette teressierten Handelskammern Preußens, sowie die großen "^mor im Nachen" und der wirtschaftlichen Vereinigungen des Rheinlandes und^^West- Schlußchor „Waldesnacht" von BradSky, die so lebhafte salens an den Oberpräsidenten gerichtet haben. General- Beifallsäußerungen entfachten, daß die beiden letztgenannten Sekretär Dr. Beumer-Tüsseldorf, der Vertreter der Nummern wiederholt werden mußten. Die eingelegten Solodortigen Handelskammer, hielt eine Ansprache, in der er Vorträge wurden von den verschiedenen Herren wenn auch dem Oberpräsidenten Worte der Anerkennung und Tank- nicht mit künstlerischer Vollendung, so doch verständnisvoll ^u-®Aru(? 6 ab, daß das zu Gehör gebracht und ernteten zum Teil reichlichen herz vEben?Ra«p7»^7°7'"«ls balb gesichert werbe. Ober- lichen Applaus. B-svnb-rs angenehm fiel uns gestern ber Aufmerksamkeiten Ms und"schloß mit ftinem beMeren bef ®chrrn. 5”e“Eau“ ‘n d-M Schlußchor „Waldes^ Tank für den Chef der Wafierbauverwaltung Minister Es- und^^wir stehen nicht,an.ihm, sür bie ansprechende v. Thielen. Ter Minister sprach darauf der Verwaltuuq Durchführung der kleinen Partie besondere Anerkennung zu ihrem Chef, sowie allen Beamten seine Anerkennung aus Men. Wir sprechen zum Schluß die Hoffnung aus, daß und überreichte eine Anzahl, von Ordens-Auszeichnungen die geschätzten Künstler gestern nicht zum letzten Mal in an Beamte der Verwaltung. Tie Feier schloß mit einem 5^och Gießen konzertiert haben; sie dürften namentlich zu qe- auf den Kaiser, das Oberpräsident Nasse ausbrachte. eigneterer Zeit auf einen viel größeren Erfolg rechnen als — gestern. m v . y. kürkiscben Truvven zu leiden habe, Tierleichen wird aber nicht nur die Luft verpestct, sondern auch «Äf Ärd Lird i.. .«reifen «eh und Wild, der Gefahr ber Ansteckung ausgesetzt, bie ÄS SSÄU V Ls versucht b. dam überreichte der m ar0 kkanische B0 tsch af ter dem Tan g er, 8. >>ulu mürben dre i Europäer Kaiser ein Schreiben des Sultans von Marokko. - Zu soeben ihr Ende erreicht haben, wurden drei lu op Ehren der marokkanischen Gesandtschaft fand heute ein vo nE in g e bo re ne n mit^^ernenbewo 1 Tiner bei dem Staatssekretär Freiherrn v. Richthofen ftatt. Bevölkerung giebt ^nftimmig der Hoffnung,Auso. u,, ß Der Kaiser verlieh dem Gesandten in Marokko, Mentzmger, die Vertreter der Mch 9 f verbieten lassen den Kronenorden zweiter Klasse, dem Tolmetscher der Ge- dem Litze des diplomatifchen Korps, v sandtschaft in Tanger, Lüderitz, den Roten Adlerordeu j werven. SÄ SÄ 'M btt»”1?* ZE^°' "Öen, 1 ’n °82 U80 * ®*s •«“"g *»■*5 tag I flitaintt nnh J« 3tiebbttgtt Mernelutt fflt ?nt66hmen hielt hier- e die Bedeutung S ost sittenlosen Volksliedes einen bten. Mulein ue W1 Die samen Sundes- Gesang Me Einzelgesängen estplatze wurde -ioq und die iabethmh« der Kirche |tt aale WM«‘ ne Frier an«- ybr««16eB®bl ■ t Unb ba» S‘"!t M-lS!ch> OTtbe' .aeUemi*; s-S bhie-afJ! ■) Krels /s^ rohe Ö J ist n# Lind M entsprechende Einrichtung einen guten Eindruck. Bereits gestern hatte jichl eine große Anzahl von Besuchern eingefunden, die den nachmittags von den Offenbacher Turnvereinen veranstalteten Schauturnen mit großem Interesse folgten. Tie vorgenommenen Uebungen, an denen sich etwa 150 Turner beteiligten, machten durch ihre Exaktheit einen guten Eindruck. Tie zahlreich errichteten Bierzelte waren bereits gestern durchwegs so stark besucht, daß! man zweifeln kann, ob sie in den eigentlichen Festtagen, an denen doch der Zudrang ein wesentlich stärkerer sein wird, ausreichen werden. Jugenheim, 8. JuU. Dieser Tage fand in aller Stille auf dem Heiligenberg die Beisetzung der Leichen des Prinzen Alexander von Hessen und seiner Gemahlin, der Prinzessin Julie von Battenberg in der neuen Gruft beim Goldenen Kreuz statt. Die Särge mit den Verstorbenen standen bisher in der Kapelle daselbst und sind nun einem Wunsche des Heimgegangenen Prinzen gemäß an der von ihm bezeichneten Stelle bestattet worden. Der Beisetzung wohnten die Prinzen Ludwig und Franz Joses von Battenberg mit Gemahlinnen, sowie der Gras und die Gräfin zu Erbach- Schönberg bei. fc. Mainz, 8. Juli. Das Urteil, wonach Leutnant Vogt mit 2 Jahren und Oberleutnant Richter mit 3 Monaten Festung bestraft wurde, wurde vom Kaiser bestätigt. Von einer Entfernung VogtS aus dem Heere ist keine Rede. fc. Frankfurt a. M., 8. Juli. Die Nachricht, daß kürzlich im hiesigen Stadtwalde ein Duell auswärtiger Offiziere stattgefunden habe, wird jetzt bestätigt mit der Berichtigung, daß das Duell zwischen einem Kapitänleutuant und einem Leutnant der Reserve auSgesochten wurde. Es verlies nnblutig. — Aus dem gestern in Bockenheim abgehaltenen 1. BundeSsest deS Arbeiter Sängerbundes für Main- und Rheingau wurde ein Schuhmacher von Unbekannten überfallen und lebensgefährlich verletzt. Er erlitt einen Schädelbruch. Frankfurt a. M, 7. Juli. Die Angestellten des Roth- schild'schen Bankhauses werden, soweit sie 40 Jahre alt find, penfioniert, und zwar größtenteils mit vollem Gehalt. Die jüngeren Beamten werden von der Diskonto Gesellschaftübernommen. Das Haus Rothschild zahlt für jeden Übernommenen Beamten für Pensionen, Krankenkaffe, Witwen- und Waisenversorgung 10- bis 15,000 Mk. je nach den Dienstjahren. Frankfurt a. M., 8. Juli. Hier tagte unter bem Vorsitz des Landgerichts-Präsidenten, Geh. Ober-Jushizrats Klein-Bonn, eine von dem Gefamtvorstande erwählte Kommission zur Beratung anderweitiger Satzungen des Teutschen Flotte n Vereins. Man einigte sich! dahin, im wesentlichen die bisherige Verfassung des Vereins beizuhalten, nur die Befugnisse der Mitglieder des Präsidiums näher zu begrenzen, die Beziehungen zu den Landes-, Provinz- und Hauptausschüssen klar zu stellen und ftir deren Eintragung in das Vereinsregister die näheren Bedingungen aufzustellen. Tie neu entworfenen und bereits fest- gestellten Satzungen sollen den Ausschüssen zur Aeußerung etwaiger Bedenken bis zum 1. November vorgelegt, sodann einer nochmaligen Prüfung unterzogen und später der Mitgliederversammlung zu Berlin unterbreitet werden. ** Kleine Mitteilungen aus Hefien mtt» den Nachbarstaates. Am 7. Juli, abends, wurde bei Bingen im Rhein die Leiche eines unbekannten Mannes, welcher ungefähr 45 bis 50 Jahre alt sein kann, geländet. — Die „Birkenaner Zeitunghat nach kaum fünfmonatlichem Bestehen wieder aufgehört zu erscheinen und zwar, wie der Herausgeber, Max Busch auS Weinheim, selbst berichtet, aus Mangel an Inseraten. Kermischter. * Kassel, 8. Juli. Wegen bedeutender Treber- verluste ertrankte sich ein hiesiger Versicherungsinspektor. * Godvrf a. Rh., 6. Juli- In einem Roggenfelde fand man die gräßlich, verstümmelte Leiche eines 15jährigen Mädchens aus Urfeld. Tas Mädchen ist am Sonntag, auf dem Heimweg von Bergdorf das Opfer eines Lustmordes geworden. * Im Eisenbahnzuge verbrannt. Ein schreckliches Unglück hat sich Sonntag spät abends in einem Eisenbahnzuge zwischen Biesenthal und Bernau -(in der Provinz Brandenburg) zugetragen. Tie Kleider eines jungen Mädchens, Frl. Elsbeth Gennee aus Eberswalde, gerieten in Brand, die Unglückliche sprang in ihrem Schmerz aus dem in voller Fahrt befindlichen Zuge und erlag im Augusta-Viktoria-Heim in Eberswalde ihren Verletzungen. * Straßburg, 8. Juli. Bei einer heute morgen 8 Uhr in der Nähe der Rheinlust, 300 Meter oberhalb von Kehl, abgehaltenen Brückenschlagübung des in Straßburg garnisonierenden Pionierbataillons Nr. 19 trieb ein Ponton, der mit 14 Mann der 1. und 4. Kompagnie besetzt war, unter der starken Strömung des Rheins gegen einen andern und schlug um. Fünf Mann konnten sich durch Schwimmen retten, während ein Unteroffizier und acht Mann ertranken. Zwei Leichen, die an einer unterhalb gelegenen Kiesbank landeten, sind geborgen. Ein Sanitätszug aus Straßburg wurde sofort nach der Unglücksstätte entsandt. — Einer anderen Meldung zufolge wurde das Unglück dadurch herbeigeführt, daß die Jnsaffen des Pontons ein Tau auf die Seite werfen wollten. Hierbei kippte das Boot um; die Ertrunkenen sind sämtlich Rheinländer. Von den ins Wasser gefallenen Pionieren wurde einer durch Leutnant Schneider gerettet, der in voller Uniform in die hochgehenden Wogen des Rheines sprang. * Paris, 8. Juli. Der Kriegsminister verhängte über den Oberst des 147. Infanterieregiments achttägigen Arrest, weil er einen Soldaten, der gegen das kirchliche W.rabms semes Vaters protestiert hatte, mit 50 tägigem Gefängnis bestraft hatte. b * Marseille, 8. Juli. Eine 10tägige Quarantäne wurde über den Postdampfer „Laos" verhängt. Ein an Bord des „Laos" vorgekommener Erkrankungsfall erscheint als pest verdächtig; die -anderen Erkrankunasfälle der Passagiere sollen nicht auf Pest zurückzuführei? sein * Was ein Helmstädter Professor im Jahre 1653 seinen Studenten über denTabak erzählte Darüber lesen wir folgendes: Der Professor der Arzneikunde Tapp zu Helmstädt legte 1653 das Protektorat nieder »nd hielt bei dieser Gelegenheit eine Rede de Tabaco ejugqne hodierno abusu. Nach einer Geschichte des Tabaks erzählt « r bcR traurigen Folgen des Tabakrauchens. Blut und Gehirn werden dadurch erhitzt und auSgetrockaet: der Kopf werde zum schändlichen Kamin gemacht — man bringe sich dadurch um alles Genie. Durch den Genuß von Bier und Wein werde der Schaden gewöhnlich verdoppelt. Der Tabak sei ein verborgenes schlaues Stratagem des Satans, um die besten Köpfe, welche ihm (dem Satan) schaden könnten, auf diese Art stumpf zu machen. Was er durch Bier und Wein nicht e-reichen könne, das vollende er durch Den Mißbrauch des Tabaks. So pflege es der alte Betrüger zu machen, daß er gerade die heilsamsten Arzneien zum Mißbrauch lenke. Tappiuö führt zum Schluß noch anatomische Be-.spiele au, wie es im Gehirn der Tabakraucher aussehe! Gerichtssaal. Berlin, 3. Juli. Eine sehr bemerkenswerte Entscheidung hat das Kammerg-richt gefällt. Ein in BreSlau verstorbener Spediteur hinterläßt ein eigenhändig geschriebenes und unterschriebenes Privattestament, durch das er Frau und Kinder zu Erben einsetzte. Die Erben waren mit dem Testament einverstanden, doch verweigerte ihnen die Behörde den Erbschein, da das Testament aus folgendem Grunde ungiltig sei. Es trage nämlich am Kopfe in Druckschrift den Vermerk: Breslau, den.....L Straße Nr. 9). Hinter Breslau habe der Erblasser handschriftlich das Datum hinzugefügt, da das Wort Breslau aber ausgedruckt fei, so entspreche es nicht der Bestimmung, daß alle Teile des Testaments geschrieben sein müßten. Auch das Kammergericht hat sich der Auf- fasiung der unteren Instanz angeschloffen. (Ob dies Urteil, das unzweifelhaft dem Buchstaben des Gesetzes entspricht, große Anerkennung finden wird, ist sehr zweifelhaft. Hier hat der Buchstaben über den Sinn des Gesetzes gesiegt. D. Red.) Berlin, 8. Juli. Der Prozeß der Militäranwärter gegen die Reichspost wegen zu geringer Tagegelder ist nunmehr in der obersten Instanz für die ersteren entschieden. Den Militäranwärtern wurde als „Beihilfe zum Lebensunterhalt" 2,25 bis 2,75 Mk. täglich gewährt, während ihnen 3/< des Mindestgehalts ihrer demnächstigen Stellung und ein Wohnungsgeldzuschuß zustand, wie den Anwärtern von den Regimentern bekannt gegeben worden war. Diese Angelegenheit greift bis auf das Jahr 1882 zurück. Nachdem nun einige Mflitäranwärter die Berechtigung ihrer Ansprüche durchgedrückt haben, hat sich die Postbehörde bereit erklärt, die übrigen einschlägigen Forderungen ohne weiteres zu begleichen. Die zu wenig gezahlten Gelder werden den Beamten für die ersten zehn Jahre mit 4, für die spätere Zeit mit 3 Prozent verzinst. Manche Beamte erhalten bis zu 800 Mk. (Zu wünschen wäre, daß auch den Wittwen und Kindern bereits verstorbener Anwärter die Guthaben ausgezahlt würden. D. Red.) Kandel und UrrKehr. Volkswirtschaft. Leipzig, 8. Juli. DaS „L. T." berichtigt seine Mitteilung vom 6. Juli üoer die Verhandlungen der freiwilligen Vereinigung von Aktionären der Leipziger Bank dahin, daß die dem stellvertretenden Vorsitzenden deö AufsichtslalS, Georg Schröder, zugeschriebrne Aeußerung: „Er und seine Kollegen sähen ihr Vermögen nur noch als Vermögen der Aktionäre der Leipziger Bank an" sei nicht gefallen. Schröder gab lediglich der Auffassung Ausdruck, baß er im Interesse der Sache nach jeder Richtung hin thue, was in seinen Kräften stehe, und daß nach seiner Ueberzeugung die übrigen AufstchtLratsmitglieder von der gleichen Anschauung geleitet seien. — Der gestern aus Newyork zmück- gekehrte Vorsitzende des AufsichtSrats der Leipziger Bank, Stadtrat und österreichisch-ungarischer Konsul Dobel, wurde auf Verfügung der Staatsanwaltschaft verhaftet. New-York, 8. Juli. Der Großkaufmann Pierre Lorillarl ist gestorben. Lorillarl war Chef einer der bedeutendsten Schnupftabak-Fabriken Sport. Darmstadt, 8. Juli. Den Wanderpreis, den der Großherzog der hiesigen Lawn-Tennis-Vereinigung gestiftet hat, gewann beim Einzelspiel für Herren um die Meisterschaft von Darmstadt v. Lersner gegen H. Fitting mit 6:1, 6:2, 6:1. Berlin, 8. Juli. In der gestrigen WeltmeisterschaftS-Rad- fahrt für Berufsfahrer im Sportpa, k Friedenau über 100 Kilometer siegte Robl. Bouhours stürzte in der 25.Runde und mußte aus der Bahn getragen werden. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, dm 8. Juli. In einem »Eingesandt" der Nr. 158 deS „Gieß. Anz." hat Herr Wilhelm Löber sich unter 2. mit meiner Person beschäftigt, was mich veranlaßt, znr Klarstellung der Angelegenheit bas Nachstehende aus- zuführen: Herr Bäckermeister Löber hatte in der Generalversammlung gewünscht, daß dem Kassengehllfm Strobel untersagt werde, den Vorsitz deS Bäckereizehilfen-VerbandeS zu führen. Lediglich hieraus zielte seine Interpellation hin, und es waren nicht Kasseninteressen, die er hierbei vertrat, sondern die der hiesigen Bäckermeister, was ja auch durch das Erscheinen verschiedener dieser Herren dargethan wurde. Daß die Interpellation die Kassmbeamten unangenehm berührt haben sollte, dürste nur in der Einbildung des Herrn Löber bestehen. Der Kassengehilfe Strobel hatte vo-.schriftLmätzlg unter Darlegung der Gründe um einen Urlaub von zwei Stunden gebeten, und dieser Urlaub war ihm nicht von mir, sonder» von der zuständigm Seite ausnahmsweise einmal erteilt wordm. ES ist dies auch Herrn Löber, bevor er zu seiner Interp.llatio» sprach, mitgeteilt wordm unter dem Anfügen, daß Strobel auS freiem Antrieb diesen „Urlaub" durch Uederarbeit nachgeholt hat. Daß Herr Strobel unter meinem „Schutze" gemeine Ausdrücke gemacht haben soll, ist neu, und bedarf wohl keiner weiteren Erölterung, sintemalen ich am frag, lichen Abend nicht den Vorsitz der Verfammlung führte. Wenn Herr Löber weiter behauptet, durch sein Vorgeben sei ich in Erregung versetzt worden, da e8 mir doch obliege, Ordnung beim Personal zu halten, so ist diese Behauptung nach obigen Darstellungen nicht richtig, richtet sich aber auch von selbst, da sie — um mit ihm zu sprechen — den Stempel der Gehässigkeit «n der Stirn trägt. H Fourier. Geschäftsführer. Briefkasten. L. 35. Man läßt zuerst gründlich kehren und hierauf mit einem reinen in klarem Wasser stark ausgerungenen Aufnehmer (Scheuertuch) derb aufnehmen, so daß der Fußboden nicht naß wird. Will man den Parkettboden wichsen, so wird er zuerst der Faser des Holzes nach mit Stahlspänen gut abgerieben. Inzwischen läßt man in einer flachen Schale gelbes Wachs zergehen. Für ein geräumiges Zimmer reichen 250 Gramm. Dem zergangenen und noch heißen Wachs setzt man unter Umrühren 3/4 Liter Terpentin zu und stellt die Schale Über einen Topf kochenden Wassers (keine Spirituslampe wegen der Gefahr des Explodierens), damit das Wachs flüssig bleibtk. Dann nimmt man einen wollenen Lappen und reibt der Faser des Holzes nach, nicht quer/Zäßt über Nacht trocknen und reibt am nächsten Tage mit einem Wolllappen und der Büchse den Fußboden schön glänzend. E. M. hier. Ihre Anfrage, wann mit der Kanalisation der Stadt begonnen wird, können wir nicht beantworten. So viel wir wiffen, sind die Vorbereitungen soweit gediehen, daß jeden Tag mit den Arbeiten begonnen werden kann. Das Projekt muß nach der vor längerer Zeit erfolgten Annahme durch die Stadtverordneten-Versammlung dem Kreisamt und dem Ministerium zur Genehmigung unterbreitet werden; welcher von den beiden genannten Behörden die Pläne zurzeit vorliegen, wiffen wir nicht. Temperatur der Lahu und der Lust. 9. Juli. Nach Reaumur gemessen mittag» zwischen 12 und 1 Uhr. Wasser 18o, Luft 20°. Schiffsnachrichten. Norddeutscher Lloyd. Vertreten ,üt Gießen durch Agent Carl Loos. Bremen, 6. Jull. (Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben-Postdampfer Königin Luise, Kapt. O. Vogler, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 5 Uhr nachmittags wohlbehaltenem New-Dork angekommen. Neueste Meldungen. Berlin, 9. Juli. Die „Nationalztg." erfährt zu ihm Gnmbinner M ilitärpr oze ß, das Oberkriegsgericht habe die beiden Verteidiger wiederernannt. Straßburg, 9. Juli. Von den bei Kehl verunglückte» Pionieren sind noch drei gerettet worden. Paris, 8. Juli. Die „Agence HavaS" meldet ans Volo: Die Garnisonen in Kilkitsch und Wodena(Vilajet Saloniki) erbrachen, da sie ihren Sold nicht erhielten, die Regier« ungs lassen. Auch in Saloniki wurde von Soldaten ein ähnlicher Versuch gemacht, sie erreichten jedoch ihren Zweck nicht. Paris, 8. Juli. Zwischen den Munizipalräten Evain und Colly wird ein Duell stattfinden. Wien, 8. Juli. Eine von allen Bevölkerungskreisen zahlreich besuchte Versammlung beschloß heute, der Kaiserin Elisabeth in Wien ein Denkmal zu setzen. Belgrad, 8. Juli. Anläßlich der in Konstantinopel vor- gekommenen Pest fälle ist den von dort kommenden Orient» Expreßzügen nur die Durchfahrt durch Serbien gestattet. Die Züge dürfen auf der serbischen Strecke weder Waren noch sonstige Gegenstände abgeben. Newyork, 8. Juli. Wie amtlich mitgeteilt wird, sind während der letzten Woche in Groß Newyork 989 Todesfälle an Hitzschlag vorgekommen. New Aork, 8. Juli. In den Verhandlungen betreffend Beilegung des Stahlarbeiterausstandes sind Schwierigkeiten aufgetreten infolge der am Samstag erfolgten plötzlichen Entlassung von 12 Mann, welche der Vereinigung der Eisenstahl- und Zinnarbeiter angehören. Der Vorsitzende dieser Vereinigung erklärte hierauf, es werde keine Konferenz stattfinden, bis die entlassenen Arbeiter wieder angestellt seien. Melbourne, 8. Juli. Die dem Bundesparlamente zugegangene Gesetzesvorlage betr. den Militärdienst, bestimmt, daß mit gewissen Ausnahmen alle männlichen britischen Unterthanen Australiens von 18 bis 60 Jahren in Zeiten des Bedarfs verpflichtet sein sollen, Kriegsdienste zu leisten. Port au Prince, 8. Juli. Während der letzten 3 Tage suchte ein heftiger Sturm das südliche Haiti heim. In Santo Domingo kamen fünf, in Tacmal neun Personen ums Leben. Bei Las Cayes sind mehrere Segelschiffe gescheiter^ Telephonischer Kursbericht. 3j/b% Relchsan leihe . . 100 60 8% do . . 89.90 22/e r/o Konsole . . . .100.30 8 0/c do .... 90.10 8Vsc/. Hesse» .... 97.20 5 % Italien. Rente . . . 97.10 4% Grieoh. Monop.-Anl. 44.00 8 % Portugiesen . . . 25.50 8% Mexikaner . , . . 26.40 41/iä/o Chinesen . . . . 81.50 Frankfurt, den 9. Juli. Kreditaktien.....197.30 Diskouto-Kommandit . . 172 40 Darmstädter Bank . , .125.30 Dresdener Bank . , . . 129.30 Berliner Handelßgec. . .132 50 Oeeterr. Staatshalt . .135,50 Gotthardbahn .... 150.00 Laurahütte . . . . , 180,70 Bochum 163 CO Harpener...... 000.00 matt. Meteorologische Beobachtungen der Stativ« Gieße«. M Juli Barometer auf 00 reduziert 1 der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 8. 9» 749,7 + 18,5 12,9 81 Still — Heller Himmel 9. 7« 749,6 + 14,7 10,3 83 NNE. 2 Sonnenschein 9. 2« i Ni 748,2 ichste T edrigste + 18,3 emperat n 11,2 ur am n 47 7.-8 n NE. Juli n 2 + 27.1 + 11.2 Sonnenschein C. c. Die Blickensderfer steht an Leistes- fähigkeit keinem anderen Fabrikate No. 5 M. 175.—, No. 7 M. 225.— nach, oooooooo Katalog und Vorführung durch die BrühPsche Druckerei, Giessen, Schulstrasse 7. Schreibmaschine Versteigerung. Donnerstag den 11. Juli d. Js., nachmittags 1 Uhr anfangend, wird der Nachlaß des verstorbenen Lehrers Philipp Sellin zu Allendorf a. Lda. in dessen Hause daselbst gegen gleich bare Zahlung versteigert und zwar: 1 noch gutes Tafelklavier, 2 Sofas, mehrere ein« und zweithür. Kleiderschräuke, mehrere Kommoden, mehrere vollständige Betten und Bettzeug, Tische uud Stühle, 1 Schreibpult, 1 Büchergestell mit div. Bücher», Bilder uud Spiegel, 2 Nachttische, 1 ganz neuer Petroleumkocher, mehrere Koffer und Kisten, 1 Kücheuschrauk mit GlaS- aussatz, Porzellan und Glas, etwas neues Zinngeschirr, Wärmeflasche, div. Küchengeschirr, eine große Partie Weihzeug, Herren- und Damenkleider, eine Partie Brennholz u. s. w. An demselben Tage, nach beendigter Mobiliarversteigerung, wird das zu dem obigen Nachlaß gehörige zweistöckige Wohnhaus mit Keller, Stallung uud Gärtchen zu Alleudorf a. Lda., hintrr den Linden gelegen, an Ort und Stelle unter den vor der Versteigerung bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert. Im Auftrag Großherzoglichen Amtsgerichts Gießen.- Schneider. 4815 4827 Gießen, den 9. Juli 1901 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet her Beerdigung unserer unvergeßlichen, teurm Gatten, Vaters, Schwiegersohnes, Schwagrrs und Onkels Kenn Kerichtsschreiöer i. U. Malzan für die trostreichen Worte am Grabe und die schönen Blumenspenden sagen wir allen innigsten Dank. Die tieftrauernde« Hinterbliebene«. 4820 Giessen, den 9. Juli 1901 Di« Beerdigung findet Mittwoch den 10. Juli, nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehause, Bleichstrasse 16, aus statt. Todes-Anzeige. Statt jedes- besonderen Anzeige. äst i“i8“ Karl Dieter im Alter von 12 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. I. A.: Philipp Dieter. Ä Herr Kreise folgende Orte de trügen über Ob äugen an Obstb SamStag, den Prak! Sonntag, den mitt Montag, 15. ] ' Qnt Rat Die Herrek ^ucht, vorstehend- Beteiligung der! 'M- sonstige Frei Gießen, d Der Vor Es wirb h die nach § 6 L die Naturalleistn emttelten Durö schlag- von M für den Liesm ’ Ha,er M. Gießen, Gl Vetr.: För! Das N M di- et« Diejenigen •21. Di l, IS entsprochen habe lrdigung erinner । . a Sei«.: K««l Grs «He®« Unter W ■r %, 6* fort 2a, D«, v* "°r auf Nfäi I'lW-« ®ik ® $tlt u' ®«t 1895 |g ™ auf @t Br. sowie p °us ai Wohnu A ben Bttra ?Msseldrvebel Ihm*«! ®leSen, Groß Für ein bedeutendes Iüllgermittel-GesPst werden einige tüchtige Reisende bei hoher Provision 4813 gesucht. Franz Börner, AranKfurt aM.,Kaiserstr.66 02653 Gießen, den S. Juli 1901. sLm illrädchen den ganz. Tag ob. eine Lauffrau aes. Tiefenwegl7 Wlanz am 31. Dezember 1900 & 451081,63 98489,53 2040,15 121928,91 71089,74 99519,20 10000,- C^ungeS Mädchen sucht Laufstelle c^für vorm. Steinstraße 70, Vrdrh. Johannes- und Stachelbeeren zu 15 verkaufen.Markt 15 Sa. 453121,78 Sa. 453121,78 443 Nr. 37 47 58 64 78 83 86 90 99 Behutumuke. Dr. Naumann, Pfarrer. 4818 nur 1 11/7* 1901, abends 9 Uhrr Hschachtend C Volland, Cachseil-WeiMr Druct und Verlag der Brühl'schen UnwerfitätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. 161 209 210 250 255 256 272 527 537 550 558 571 587 597 765 793 801 803 835 841 858 1004 1036 1050 1057 1096 1123 1169 1189 1191 1193 1277 1285 208,92 18706,41 33179,07 292 674 878 112 359 683 879 129 360 698 898 156 408 725 934 149 391 722 916 12 6 6 3 4 1 3 Der Direktor: Wallenfels. Der Kontrolleur Wagner. Kindertaschentücher Herrentaschentücher große D Gläsertücher große Handtücher Küchenhandtücher Tischdecke (enorm billig) Meter Hemdentuch Der Rechner: Rei«. Heb. Wallach Aismarckllr. 14 (Ecke Ludwigstr.) Mk. // n w n n H vielfach preisgekrönt in Paketen zu 60, 70, 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. das >/, Pfd. mit Taschentücher-Zugabe in stets frischer Röstung. Alleinige Niederlage in Hießen Aktiva: 1. AuSgelieheneKa> pitalien u. zwar: a) gegen gerichtl. Obligationen b) gegen Bürgschaft c) gegen Güterkaufgelder d) gegen Wertpapiere, nach dem Kurs am 31. Dez. 1900 2. Wert der Kleinmühle 3. Wert der Mobilien nach Abschreibung von 10% 4. Kassenvorrat 5. Ausstände Passiva 1. Aufgenommene Kapitalien (Einlagen) 2. Stammguthaben der Mitglieder 1124 1135 1151 1157 1291. Mittwoch de» 10. Juli, rratzrrnittagS 3 Uhr, versteigere ick dahier im Bieker'schen Saale, Neustadt 55: eine größere Anzahl Broschen, Manschetten- und Hemdenknöpfe, Vorstecknadeln, Ohrringe, Uhrkelten, Armbänder, Ringe, Fächer, Cigarrenspitzen (Meerschaum und Weichsel) und vieles andere. Die Versteigerung findet bestimmt statt. . 4829 Seipel, Gerichtsvollzieher. Lebende Bilder «ud Theater, wozu Mitglieder nebst Angehörige, sowie Freunde und Freundinnen des Vereins freundlichst einladet 4% u __Der Vorstand. Die Gewinngegenstände wolle man gegen Rückgabe der gezogenen Lose in dem Pfarrhaus, Südanlage 8, baldigst ab- holen lasten. Gießen, den 8. Juli 1901. Spar- und Mrschußverein Eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Im Stricken u. Anstricke« vonSttümpfm empfehle ich mich angelegen; lichst. StriLgarnefbestkNusliiAesj habe ich stets vorrätig. 884 SßF- Preise billigst. Ernestine Hopfner Gruubergerstraße 17. dB em in Gießen vor d. Schönen MV Aussicht gelegenes Gartengrundstück, 1125 gm groß, ist als Baugelände pro Qu.-Mtr. zu 10 JL zu verkaufen. Aerd. Wokomr Mroe, Bielefeld, Asckoff'scke Apotheke 48i6 88,rmtrcor1,id> kü- »™ TnN P. SBÜtt.; tar dm -nz-igmE Han- Bell. Todes-Anzeige. Vermanbten und Freunden teilen wir tiefbetiübt mit, daß es dem allmächtigen Gott gefallen hat, unfern lieben, teuren August Thomas Buchbiudermeister in Ellwangen gestern nach kurzem Leiden zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebene«. Mache auf nur gute Ware aufmerksam und kann jedermann bei mir seine Rechnung finden. Stand: Bude Nr. 7, rote Firma. 4809 Noch einige gebrauchte Fahrräder und eine Nähmaschine billigst abzugeben. 4768 Heinrich Fitzier Bahnhofstraße 5tt. Weinfässer! risck geleerte (weingrün) in allen Größen empfiehlt 4810 LudwigKohlermanrttV.Küferei Bleichstraße 12. Obstpresse zu verleihen. 4810 Versammlung im Caf« Ebel. 4814 T. H.: Beratung über 1. 40jähr. Stiftungsfest; 2. Verbandstag in Heppenheim. Hess. Waisenschutz Sonntag den 14. Juli: L and esv ers ammluna in Steins Garten. Beginn der Verhandlung vormittags 11 Ahr. Abends von 8 Uhr au: Die Zahl der Mtglieder betrug Ende 1899 Während 1900 gingen zu ... . w n n ab ... . Daher Stand der Mtglieder Ende 1900 Allendorf, a. Lda., am 7. Juli 1901. Klimm non Muß n fst. Farbendruck, auf weiß. Karton Größe: 50x65 cm. 5 Mark. Otto Fritz, Kunstmaler, ItelierhauS: Goethestraße 46. Bei der beute vorgenommenen Verlosung für Werke christlicher Liebe mürben nachverzeichnete Losnummern mit Gewinnen gezogen: 1 Rest zu 2 Frauenschürzen 2 Meter lang 1 Mk. 1 Rest zu 2 blauen Männerschürzen 2 Meter lang (prima Qualität) 1 „ Ferner Auswahl in Schürzen, sowie einen Posten Satin Augusta spottbillig und vieles Andere. Fenster, Thüren, Treppen mit 6 Stufen (Eichen), großer Kochherd, Oefen, gut erhalten, zu verkaufen. H. Gack I., 02650 Große Mühlgasse 5. Zunge Mädchen zum Anlernen für das Gorkiere« und vereise« werden gesucht. Wo, sagt die Exv. d. Bl. [4797 4795] Jüng. Lausrnädcken sof. geg. gut. Lohn ges. Goetbestr. 46,11. 4 214 4822 02649] Ein stadtkundiger, zuverlässiger Mann, 50 Jahre alt, sucht Stellung als Bureaudiener ob. Ausläufer. Licherstr. 21,3. St. links. 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