Kr. 83 Zweites Blatt Mittwoch 10. Slpril 1901 neuen oit. sg* •*efMee, Wxpedwo» und **»**: Ichlßecche 7. JÄr HL Volks künde" vier* *i**t(l4 btiykgt. 151 Jahrgang *•* nuchmni-A« f6r den Ta| erschinden •rti— ur M »orm 10 U6t *♦«!<«»M«n fvAwftene Eine Leibwache des Kaisers. Wir haben in der letzten Zeit wiederholt Mitteilungen gebracht über Sicherheitsmaßregeln zum Schutze der Person des Kaisers. Da wurde einmal gemeldet, daß rad. fahrende Gendarmen den Kaiser auf allen Ausfahrten und Spaziergängen begleiten sollen; dann hieß es, daß beabsichtigt sei, die berittenen Gendarmen im Lanzen- dienst anszubildev, damit den Kaiser auf jedem Ausritt Adreffr für Depefch«»! ÄWigtr Otefra. Fernsprrchanschluß Nr. ÜL eine Schaar von Lanzenreitern vorn und hinten und rechts und links umgeben; die nächste Nachricht meldet vielleicht, daß man auch die radfahrende« Gendarmen mit Lanze« aus- zurüsten gedentt. Mau kann sich in der That nur schwer dazu entschließen, irgend etwas von diesen Gerüchten für baare Münze hin zunehmen. Ist es denn noch nicht genug, daß mau den i Kaiser über die Stimmungen und Wünsche und Besorgnisse des Boltes im Unklaren läßt? Muß denn das Mißtrauen : gegen das Volk immer weiter in ihm genährt und vermehrt werden? Wäre es denn nicht eine viel schönere, eine «v endlich höhere Befriedigung gewährende Aufgabe, de« Kaiser davon zu überzeugen, daß trotz der Unthat des geisteskranken Burschen in Bremen die Sicherheit seiner Person im Volke heute noch gerade so groß ist, wie ze zuvor? Man vergegenwärtige sich nur einmal daS Bild, den Kaiser bei jeder Ausfahrt und jedem Spaziergange von Polizei und Militär umringt zu sehen, damit kaum das Auge des Volkes die Person des Herrschers noch erblicken kann, deffen Herz man 1 ihm in grundverkehrter Fürsorge zu entfremden trachtet. Und in welchem Licht würde daS Verhältnis zwischen Kaiser und ; Volk bei solchen Vorsichtsmaßregeln nun gar erst dem AuS- ■ lande gegenüber erscheinen! Mau würde mit Recht spotten : über daS Dahinschwtndeu deutscher Treue, deren wir so gern , und stolz «nS rühmen; aber auch noch eine andere Richtung > würde der Hohn unserer lieben Nachbarn einschlagen, eine Richtung, die nicht minder beschämend für uns wäre. Kaiser Wilhelm I. war in hohem Alter von wirklichen Attentaten betroffen wordev. Aber weder nach Hödels fluchwürdiger That, noch nach NobilingS entsetzlichem Verbrechen hat der greise Herrscher irgendwie verschärfte Sicherheit-, maßnahmen für seine Person geduldet. DaS Vertrauen, daS er dem Volk eutgegenbrachte, war der sicherste Schutz für ihn. Was aber damals galt, das trifft auch noch heute zu: Mißtrauen kann nun einmal kein Vertrauen erwecken, keine Liebe erzeugen. Wohl aber kann es gerade das Gegen- teil deffen zur Folge haben, was beabsichtigt wird. Wie harte Worte härtere herausfordern, die sonst ungesprochen geblieben sein würden, so können übertriebene Borsichts- maßregeln Gefahren heraufbeschwöreu, an die sonst nicht zu denken gewesen wäre; sie können direkt zu Gewaltthätigkeiten reizen, zu denen im anderen Fall kein Anlaß vorlag. Auf der anderen Seite aber: was sollen denn die bewaffneten Begleiter dem Kaiser nützen? Wer sich mit Mordgedanken trägt, der findet trotz radfahreuder und lanzentrageuder Leibwächter für sein Geschoß den Weg zu seinem Opfer. Und selbst wenn einer der Begleiter Verdacht hegt, so kann die unheilvolle That verbracht sein, ehe jener vom Sehen zum Handeln fortschreitet. Der ganze Nutzen würde also darin bestehen, daß sofort die Verfolgung ausgenommen und die Verhaftung vorgenommen werden kann. Darum aber so viel Verdruß im eigenen Volk erregen und darum den Spott des Auslandes herausfordern? Der Erfolg steht zu den Folgen doch in zu argem Mißverhältnis. Dringend erscheint es daher geboten, daß auch in der Hinsicht des persönlichen Schutzes des Kaisers die Männer seiner nächsten Umgebung ihre Taktik ändern! „Nicht Roff' und Reisige sichern die steile Höh', wo Fürsten steh'n." Wohl aber „Liebe des Vaterlands, Treue des freien Manns sichern deu Herrscherthron wie Fels im Meer." In der „Zukunft" wird energisch verlangt, Graf Bülow solle im Reichstag gefragt werden, ob und wann die verbündeten Regierungen sich von der Notwendigkeit überzeugt hätten, dem Kaiser eine Leibwache zu schaffen; warum diese Absicht beim Militäretat, als das Geld für die Alexander« kaserne gefordert wurde, verschwiegen blieb; ob der Kanzler, als Der allein verantwortliche Retchsbeamte, dem Kaiser gesagt habe, in Berlin sei ein Aufstand zu erwarten, und auf welche bisher unbekannte Thatsachen sich die Entscheidung stütze. Es müffe endlich zu einer Kraftprobe kommen. Spreche die Mehrheit des Reichstags sich für den Kaiser aus, billige sie seine Weltanschauung, seine impulsiven Versuche, mit dem Einsatz der monarchischen Person auf die Volks- simmung zu wirken — gut; dann wohne Wilhelm II. im iecht des Stärkeren, und keine Nadelstich könne ihn, solle hn verwunden. Laute das Votum der zur Mitwirkung am wlitischen Geschäft berufenen Volksvertretung anders, daun würde es nötig sein, zu den Sitten znrückzukehren, die in der ersten Zeit unserer Reichsgeschäfte Üblich gewesen seien. So die „Zukunft". Die aber, wenn die hier befür- wortete „Kraftprobe" gegen den Kaiser zum Konflikt führte? Was sollte nach der Meinung der „Zukunft" dann geschehen? •fHNM tüglich mit ***** « Montags. 1 ■te Farnttte». Mfttfet exrboi bn* än, -ort des Politische Wochenschau. Tie „stille" Woche und das Osterfest, das diesmal ein echtes, rechtes Frühlingsfest gewesen ist, ein Sonnensiegesfest mit lauen Lüsten, das die deutsche Welt gefühlvoll lesen ließ in dem Buche der jugendfrischen Natur, das uns zu den köstlichsten Osterwundem führte, sind nicht ganz so still verlaufen, als man es anfangs, im Gegensatz zu den letzten Jahren, voraussetzen durfte. . Während in den Wäldern und vezogrprets otertdfr** Mk. 2.20, monatl. 7b Ptz. tmt Bnngcrlohn; durch Mi Abholeßulcs Zeugnis vorhanden. >gm in bet Exped. d. BL l.öl 9681 to Mark ivoch den 10. AprUr ft HM nfang 8 Uhr abenbB. des KonMS 7‘,'f llht. Mi 0(11(8 Propttu. Zum Schluß: 2688 ti^e Pantomime ’.u, btt jignitttiMf >a5 geraodle Mllerltnd 3 bem Schwatz-Kd. fOOOOOOOC tt besonderer kniete'. Q Mie Zinsser ß Emil Jost G Verlobte. 2689 Q Ostern 1901. Q Hiendorf en der Lumda Barbach (Westf.) 300000000 i. 30,000 R fie Pypothek per 1. M SÄ.«* a u“* . Martinftraße 6. 'm nien Fä-dern S-StfS Ssrs Betreffend: Die Jungviehweiden zu Tiergarten bei Hungen und Wernings bei Gedern. 5>er Direktor des Kreiszuchtvereins für Iogeksöerger Wndvieß att die Herren Direktoren der OrtSzuchtvereiue. Unter Bezugnahme auf die obige Bekanntmachung möchte ich Sie ersuchen, bei den Mitgliedern Ihrer Vereine auf eine zahlreiche und rechtzeitige Beschickung der Weide im Tiergarten bei Hungen hinzuwirken. Die Bedingungen sind außerordentlich billig und günstig, und die Kosten fallen gar nicht ins Gewicht gegenüber den Vor-> teilen, die der Viehzüchter durch eine mehrmonatliche Unterbringung seines Jungviehs auf der Weide erlangt. An den zahlreich,en Vorteilen, die bei der staatlich unterstützten Reinzucht des Rindviehs geboten werden, kann nur derjenige hauptsächlich teilnehmen, der auf die Aufzücht des Jungviehs feine Aufmerksamkeit richtet. Seuchefesbigkeit, Leistung in Milch Fleisch, Zug, Zucht, Futterverwertung kann nur dadurch gesteigert werden. Bei Rindvieh, das nur im Stalle groß geworden, hilft die beste Fütterung und Pflege nichts. Die Wiegung beim Abtrieb von der Weide hat denn auch seither die besten Ergebnisse gezeigt. Tie Weide ist nach dem Urteil Sachverständiger von ausgezeichneter Güte und unter guter Leitung, sodaß jeder Züchter getrost fein Vieh hin schicken kann. Gießen, 4. April 1901. Boeckmann. aus den Feldern an Büschen und Hecken, Bäumen und Sträuchern es sich dehnte und reckte, sproßte und grünte, während der Vögel Flöten uns hinauslockte zum lieblichen Lenz, während die Volksvertreter sttll und sitlig im schmucken Heim ihren Kindern buntgefärbte Eier versteckten, trat Graf Bülow eine Reise an nach dem Lande, da Drangen und Citronen blühen, nach seiner Eheliebsten Heimat. Nachdem er den Flug der Störche gekreuzt hatte, reichte er in Verona, jener Stadt, in der einst Romeo zu Juliens Balkon emporklomm, während die Nachtigall ihr Lied auf dem Grauatbaum fang, feine Hand dem! italienischen Ministerpräsidenten Zanardelli zum Schütteln und pflog mit ihm trauliche Zwiesprache, deren Erfolg beiderseits befriedigt haben soll. Wir wollen hoffen, daß die beiden Staatsmänner sich ernsthaft verständigt haben. Mit schönen Phrasen allein, die zu erfinden Graf Bülow ein Meister ist, wird sich der radikale italienische Minister, der einst im Jahre 1848 zu denen gehört hatte, die „mit Frechheit und Nnbotmäßigkeit sich erhoben hatten", nicht haben abspeisen lassen. Er ist ein nüchterner Realpolitiker, ein Mann des Handelns und ein Freund des Handels. Kleine Liebenswürdigkeiten, wie sie Graf Bülow erst jüngst den Mitgliedern des preußischen Herrenhauses servierte, werden bei ihm nicht gezogen haben. Die freundlichen Worte, mit denen der neue deutsche Reichskanzler über alle Differenzen hinwegzutäuschen versteht, haben nachgerade den Reiz der Neuheit verloren und wollen nirgends mehr recht verfangen. Man will endlich Thaten sehen. Schon tauchen Gerüchte von allerhand Friktionen und Krisen auf. Graf Bülow hat im Herrenhause ein sehr schön klingendes Programm von der gleichmäßigen Wahrnehmung und billigen Ausgleichung aller Interessen aufgestellt — freilich unter ausdrücklicher Verwahrung dagegen, daß das ein Programm sein solle. Was er sagte, konnte jeder ohne Zaudern unterschreiben, weil sich eben jeder etwas anderes habet denken konnte und sehr wahrscheinlich auch gedacht hat. Eben deshalb muß aber diese idyllische Einigkeit alsbald in die Brüche gehen, wenn es sich darum handelt, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Und diesem Zeitpunkte nähern wir uns immer mehr. Die Entscheidung über die Kanalvorlage wird kaum mehr lange hinausgezögert werden können und sie kann diesmal leicht ausschlaggebend für die weitere Entwicklung werden. Es ist zwar mißlich, mit Kaiserreden zu operieren, deren authentischer Wortlaut nicht feststeht. Mer soviel scheint sicher zu sein, daß die Ansprache des Kaisers an das Herrenhaus-Präsidium die Agrarier nicht mit eitel Freude und Hoffnung erfüllt hat. Es wird also aller Wahrscheinlichkeit nach harte Kämpfe geben. Vielleicht in einem gewissen Zusammenhänge mit der Entrevue zu Verona steht ein niedlicher politischer Scherz, den die Pariser Diplomatie arrangiert hatte. In Toulon, dort, wo schon einmal unter gewaltigem Jubel die Verbrüderung des zarischen Absoluttsmus und der mit der Jakobinermütze geschmückten Marianne gefeiert worden war, sollte abermals eine große Demonstration erfolgen. Vor einem Jahre hatten französische Schiffe den Italienern in Sardinien einen Besuch abgestattet, der natürlich eine höfliche Erwiderung verlangte. Aber an der Seine gedachte man aus diesem schlichten und selbstverständlichen Akte eine große politische Aktion zu gestalten, prächtige Festlichkeiten sollten gefeiert, pathetische Reden gehalten werden und damit die höchste Weihe nicht fehle, sollte eine russische Flotte unter dem Admiral Birilew vor Toulon ankern und an dem Treiben sich beteiligen. „Wir empfinden es freudig, daß Toulon in kurzer Zeit zweimal den Ausgangspunkt bedeutender Ereignisse hübet", so hatte der Maire der Stadt, vor deren Mauern sich einst der Artilleriehauvtmann Bonaparte die ersten Lorbeem holte, ttiumphierend verkündet. Der Brei war nach französischem Rezepte recht schmackhaft gekocht, aber der Zar hat sich geweigert, ihn auszulöffeln. Es wäre der Welt ein recht anmutiges Schauspiel gewesen, wenn russische, fr an» Amtlicher Heil. Gießen, den 1. April 1901. ®etr.: Die Anstellung der Kreisstraßenwarte. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen n« die Gr. Bürgermeistereien der Landgemeinde« deS Kreise-. Sie wollen, soweit and Ihren Gemeindekaffen Gehalte an Straßenwarte bezahlt worden find, die Gemeiude-Ein- «ehmer veranlassen, sofort mit der Kreiskaffe abzurechnen, damit diese in den Besitz sämllicher Hauptquittungeu gelangt. Bnmen drei Wochen sehen wir Ihrem Bericht entgegen, daß diese Abrechnung stattgefnnden hat. ________v. Bechtold._________________ Bekanntmachung. Die Provinzial Juugviehweideu zu Tiergarten bei Hungen «ud Wernings im Kreise Büdingen. Ich bringe hiermit zur Kenntnis der Viehzüchter, daß der Weidebetrieb auf den fragt beiden Weiden den 1. Juni ix Js. feinen Anfang nimmt. Zugelassen werden junge Rinder, Simmenthaler und Vogelsberger Rasse, im Aller twn einhalb bis zwei Jahren, und Bullen von ein halb E ein ^zahr im Besitze von Zuchtvereinen, Gemeinden und Einzellandwirten der Provinz, welche von in das Herdbuch eingetragenen Ellern abstammen. Sodann kann auf der Weide Tiergarten auch eine beschränkte Anzahl Fohlen Ich Mler bis zu zwei Jahren gegen ein Weidegeld von 00 Mk. pro Stück und Periode ausgenommen werden. Die Weide zu Tiergarten wird mit 60 Stück, zu Wernings mit 70 Stück besetzt Das Weidegeld beträgt für Rinder per Weidezeit vom 1. Juni bis Anfang Oktober pro Stück 55 Mk., wozu der Provinzialverein einen Zuschuß von 20 Mk. leistet. Außerdem versickert der Verein sämtliche aufgetriebenen Tiere gegen Unfall und Tod und trägt die Unkosten für tierärztliche Aufficht Die Tiere müssen beim Austrieb mit einem Gesundheits- sthein der Bürgermeisterei der betr. Gemeinde oder eines approbierten Tierarztes versehen sein. Die Einlieferung der Tiere findet auf beiden Weiden den 1. Juni b. Js. von morgens 8 Uhr bis mittags 1 Uhr statt. Die sämtlichen Tiere werden beim Auftrieb auf die Weide gewogen. Anmeldungen _ sind schriftlich bis zum 20. Mai d. Js. an die Geschäftsstelle des landw. Provinzialvereins in Alsfeld, oder für die Weide zu Tiergarten an den Geschäftsführer der Verwaltungskommission der betr. Weide, Hemm I. Dolf in Villingen, für die Weide zu Wernings an den Geschäftsführer dieser Kommission, Herrn Gutspächter Hahn zu Wernings, welchem Herrn die Leitung und Beauffichtig- Lung der betr. Weiden übertragen ist, zu richten, mb können von ben genannten Stellen auch Anmeldeformulare bezogen werben. Hardt-Hof, ben 4. April 1901. Der Präsident des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen. S ch 1 e n k e. ien. Siebe», 9. April 1901. Vermischtes. Nkr- erst vor kurzem gelegentlich, einer Unterredung, bei der derl Gewährsmann anwesend gewesen, gesagt, eine Revolution, tote die von 1848 könne gar nicht wieder vorkommen, wert das Volk zu aufgeklärt sei; die Deutschen würden sich nie politischen Wahngebilden hingeben. Die Freundschaft mit] Rußland sei die Grundlage der deutschen Politik. Ein längerer Krieg zwischen Rußland und Deutschland sei überhaupt vollkommen undenkbar und sei der größte Irrtum gewisser Staatsmänner im westlichen Europa, die die that- Wir bringen {• W der Mar^ar »ertem wegen Ion Elchen »erben km Dreßen, ben < ^oßherzo. Hockers fand sich ein größeres Stück rote Erde, das sich * lieber ben kulinarische» als Eisenoxyd herausstellte, das von den damaligen Menschen d e u t s ch en ft a t|er s brmgt bie rnTokw zum Färben der £aut verwendet wurde. Es war dies Aomturr-Schrmbun ernen MUkel, der nach her UebeyeHung ' - ' ~ die heute noch die Wilden im Gebrauche der Zeitschrift „Ost-Asien" wie folgt lautet , - 1 —.. c . r____ml___ I ir/rvfxvc* Mim ttinrr^Tt tittn 1 in M SS" Mm mit Ä"» 8irtau l. « S BtnommeC 8n”®a ®i'6'n, ben 5, . Di, m bet Ver ®tab *>■ 3.bad tb« $ Rlnbtt iß S«1 Irenen C.Ä ft* "bN, { ’6t . u HolhAeit^ We ''nb MiZ1 K unbW; MNiR « ulib ,-mEgieb ZE aeichenes 2W SS"- sssi 2er W ” Aaiserin eige jtonftansJ erlaubte sich dre Sc brcktc d> » verschiedenen Lusts auch M ®1 gemacht werden, seien. Durchdie l bauten ausgesundc nock unaufgeklärt^ worden. Am em Ingenieur Gurt Unterseeboot mitt dafen. - Mnnig Zrapb mit seiner Wunder aufzuneh Men? Das Dar Tainpfbootgesellsch Untersee ausfüt Mäschrt nach Sch * Von der raturgefeUsch, Direktor der Der hat sich nach bem bei einem Prozef des Vereinslokals Es hat sich ferner Baron ist mit ursprünglich Kurs, ließ sich dann vo familie Maderny, stellerin Helene v. tieren, doch versag Recht, den Frecher unter hohem Prob famose Gesellschaft, zur Zeit in Berlin tvar. Im vorigen eine Abteilung bieft außer einem Herrn bie Herren von Wild des Unternehmens ' bleiben, nachdem di des Geschäftes auf liche Spuren der charakteristischen spiralförmig gefundenen Verzierungslinien. Die Ausbeute ist also bis jetzt äußerst dürftig. — Geh. Rat Virchow hat sich bei der Besichtigung in keiner Weise über das Volk, das seine Toten so eigenartig bestattete, geäußert. Vielleicht kann man daraus am deutlichsten erkennen, daß es noch recht ernster Studien bedarf, bis eine definitive Entscheidung vom wissenschaftlichen Standpunkte über das Volk, dessen Hockerleichen nun schon in so großer Anzahl in der näheren und weiteren Umgebung von Worms nach 6000jähriaem Schlafe ans Tageslicht gefördert wurden, gefällt werden kann. Jedenfalls hat sich die Hoffnung, die seiner Zeit gelegentlich der Ausgrabungen auf dem Adlerberg von berufener Seite ausgesprochen wurde, daß nämlich bei weiteren Funden uns ein gütiges Geschick auch die noch fehlenden Glieder in der kulturellen Entwickelung der prähistorischen Bewohner der Steinzeit liefern möge, noch nicht erfüllt. Im Geaen- teil dürften sich die verschiedenen Fragen des wer? woher? -lomborner Gräberfunde nur noch rätsel- am Ehesten bejahend lauten. Denn man konnte auch ohne! noch werde sich ein riesiger Handel an ber Grenze Ruß- einen ungewöhnlichen Spürsinn in Petersburg voraus- lands und tonnt in ben o sehen, daß die Feste von Toulon in Berlin eine tiefe! wickeln. Königsberg, Tüsit, Marienburg ^ch^^nzig , Verstimmung Hervorrufen und Deutschland noch näher sobald Rußland^ mtt l^nen asta^schen l 0 sem an England Herandrängenwürden. Denn die Franzosenwerdewieber fMenbe £>anbeL ä^enh (ltif hätten durch ihre Ueberschwenglichkeit dafür gesorgt, daß die Gesichtspunkte RickN- lieae ferner bie Tiefte ru einer aronartiaen gegen den alten Dreibund!Rußland gegenüber beftrmmt we^e. Richt- tl g f. und p-zL gegen 8Älanb gettchtÄeu Demonstration als die L^s^ulichk-ttein-S Krieges ztms^u^ut^. ausgeftaltet Lurdeu. Und andererseits weiß man in land und anderen Ser Rußland auch, daß im Osten noch recht schwere Gewitter- Militärischen Standpunkt aus die beleuchtet wölken drohen, und daß es durchaus nicht erwünscht habe geglaubt, baß die Situation in OstasiM z Dneg sein kann, im Falle eines ernsten Konfliktes mit^ dem! fuhren ^rbe, ^ber Rußland wisse bou 1878 her ganz genau, ton England nach bewährtem Muster vorgeschobenen Japan was Kri^e kostenunb w 9 0 0 n) Gnrovas ein im Mcken einen beleidigten und darum unfreundlichen kommt. In weri gen Jahren Nachbar zu' haben. Man darf annehmen, daß die unT Häringen, die Graf Bülow im Reichstag üLr unsere werden sich überpro fitzen wi?d Stellung zu der Okkupation der Mandschurei abgach eme ^^e das e s Würstentümer werde dann besiegelt . vortreffliche Wirkung ausgeübt, und die russische ^iplo- Das Geschick d ! ' - Schnst von den Truppen usw. durch die Floi matie davon überzeugt haben, daß wir trotz allem mcht J'A L abgefeuert worden sei Die Liandelsver- Hafter gestaltet hab geneigt sind mit Ugland durch Dick unbDünn zugehem der die Vorboten w, rÄzesSÄ s, Äte® A»° "Z "S.................... China zu richtenden Forderungen und dessen Mission bis zum können. . .. des genannten Londoner Blattes Personaluachrichtem Der Aroßherzog hat a« Beginn der verflossenen Woche ganz 0,kE berlaufen war . Qn Mächten des ^Baumes Phantasie sich, den 2. April den Vizefeldwebel Michael Drehlar^ Hammelbach und schon so gut wie beendet schien, pkotzlich eme erhebliche verdorben w falben. zum Kanzlisten bei dem Ministerium der Justiz,^ sowie den Störung gefunden zu haben scheint. Denn es wird offiziös ■ । Nizpwachtmkifier Keorg Eng manu aus Oppenheim und den angedeutet, daß unerwartete Schwierigkeiten zu Tage ge- des ÜoÜltr-GröberWtS btt F!omb0kU Fnßgendarm Jakob Schuhmacher aus Ltudheim zu Kanzlisten treten seien. Siebt immerhin zu denken. 8* ^l’ ’ \ ” J » 4 April. bei dem Ministerium des Innern ernannt. — Ernannt wurde» derungen Rußlands auf Abtretung der Mandschurei — denn Besichtigung der vor einigen Tagen entdeckten H^ergrabe Landgericht der Provinz Oberhesfen mi , 0 das war in kurzen Worten der Inhalt dessen, was man teilnehmen werde, ließ erwarten, so schreibt „Wormsei g. April, der GenchtSschreiber-Aspirant Johann Ge g das Mandschurei-Abkommen nennt — mit dem ironischen Zeitung", daß sich außer den „Mmnem vom Hach, den Hgizmann in Alzey zum HilfSgenchtSschreiber be^i dem Hinweise zu begegnen, daß dann auch die übrigen SRächte berufenen Gelehrten der Atteickumskunde noch eine 00^ amtßderi(^t Mainz mit Wirkung vom 9. April, Der Gerichts, ähnliche Ansprüche erheben könnten; und daß dabei die Anzahl anderer^ Personen beiderlei fc^reiber-Äfipirant Johann Georg Schad m Groß-Gerau ySarx ää sffiB?GerichtSschreiber-ASpirant Karl mW Umtriebe - man® sucht Jahre gebeugter Körper den Weg nicht achte Beschwerde tz^rmstodt II mit Wirkung vom 11. April l. I. . ia aernc jemand binter dein Busch hinter dem man zurücklegen konnte, folgte einer privaten Einladung, nm ** Die hiesige Fernfprech-Bermittelungsaustalt ist mit einem selbst gesteckt hat — und liebäugelte'darum vor Soulon pe^^0e.VAüorbJ^erften6mir außer^en beibtn neuen Apparatsystem (Vielfachumschalter) versehen mit der umringten Dame Germania. Wir erleben in ^^logischen Wys sch f w ^cke r lin geworden, durch welches für die Folge eine wesentliche Ver- nächster Zeit vielleicht doch etwas wie eine Unlgefto^tung die Professors bcsserung des VermittelungSdiensteS erzielt werden wird In des „.Konzertes der Mächte" IMter und Cornill^ankfurt a M., den nächsten Tagen - bis das Personal m der Bedienung Ob dw Gefangennahme Aguinaldos die Beendig- Henning-Straßburg (ein Schwiegersohn des Geh. des neuen Systems die erforderliche Gewandtheit edanßt ung des Kampfes auf ben tmr^ gtat 93^00)), ^xidtox S a d$tr^eTl^e^^, T-r. 9)7 ü H e r Dom werden freilich einzelne Versehen nicht auSbleiben. erf abgewartet.seiden müssen; b^menraner w^ ^^ßh. Museum in Darmstadt, Prof. Kruse-Bonn Prof. ^ dürfte deshalb etwas Nachsicht seitens der Teilnehmer an gut thun, m dieser Beziehung Nicht allzu sanguinisch b x t - Stuttgart u. a. Außerdem war der Altertumsverein Stadt-Fernsprecheinrichtuug angebracht sem. 5" 'em. __________________ Mannheim in größerer Anzahl vertreten. Von den Pro- Bad-Naubeim, 5. April. Bezüglich der Geschichte der ------Z» w fessoren der Gießener Universität war P^f^^ Nauheimer Quellen dürsten auS den Aufzeichnungen Politische Tagesschau. ®^rnbärp°rb°°-n G-h aw «ng^° Tas letzte Vierteljahresheft zur Statistik des Deutschen Gräberfeld liegt links am Wege nach Flomborn, dicht am Ge- besonderes Interesse bieten. Darnach wurde im 3 Reiches enthält die Ergebnisse der Volkszählun g meindefriedhof und wurde dadurch entdeckt, daß man durch die erste warme Quelle bei 12 Meter Tiefe ervoyrt. oie|e vom 1. Dezember v. I. und eine vergleichende Uebersicht Mauerarbeiten zur Vergrößerung dieses Friedhofes auf die Quelle wurde nie benutzt und verstechte bald. Bohrung I über die Zunahme der Bevölkerung auf dem heutigen Gebiete Gräber stieß. Das Terrain liegt an einem Abhange, ber hm Jahre 1823 ergab eine sehr kohlensäurehaltige Quelle der Bundesstaaten seit 1816. Aus dieser Uebersicht geht von Süden her nach einem tief einschneidenden Thal- y^n 31,25 Grad Celsius und 2,5 Proz. Salz bei 18 Meter hervor, daß die Bevölkerung in den einzelnen Gebiets- chen abdacht. Schon vor Jahren hatte Dr. Koehl auf diesem Bohrung II im Jahre 1824 ergab bei 153 Meter teilen in sehr verschiedenem Maße gewachsen ist. In Abhang, gar nicht weit von der neuen Gräberstätte, erneu ' ' . @ , V0Tt 26,2 Grad CelfiuS mit 2V» Proz. Prozenten der Bevölkerung von 1816 aiisgedrückt hat die ausgedehnten Frankenfriedhof gefunden und etwa 150 D es! beide Quellen v7rfiechten im Jahre 1848 in. Bevölkerungszahl des heutigen Reichsgebiets wahrend der Grüber aufgedeckt. Der Boden ist eine leichte, kalkhaltige Salz. Diese ve v rst, 7 Periode 1816/1900 durchschnitlich pro Jahr um 0,98 Proz. Ackerkrume Auf dem Hockergrabfeld wurden etroa is folge ber un Jahre 1846 erbohrten etztgen ^ue^ sich vermehrt. Speziell für Preußen beträgt die Vermehr- Gräber geöffnet, aber zum Teil wieder geschlossen. Gesteni Bohrung III und IV ergaben nur mäßige S°o^e und kounlen ung 1,10 Proz. Berlin zeigt mit 2,72 Proz. die stärkste, sagen cü 13 Gräber zu« Besichtigung offen und Dr. Koehl mcht benutzt werden. Bohrung V im Jahre 1838 ergab bei Hohenzollern mit 0,23 Proz. die schwächste Zunahme. In übernahm die Rolle des wissenschaftlichen Cicerone. Rach 22 Meter Tiefe eine 32,5 Grad CelfiuS warme außerordent- Bayern betrug die jährliche Zunahme 0,64, in Sachsen seinen Mitteilungen haben wir es bei Flomborn mit Rodern starke kohlensäurehaltige Quelle, die 4,6 Meter über die 1,51, in Württemberg 0,51, in Baden 0,74, in Hessen 0,83 ^1 reinen Steinzeit zu thun. Sie stellen eine besondere Erdoberfläche emporsprudelte! Diese Quelle verstechte eben« Prozent. Nächst Berlin zeigt Hamburg mit 1,93 Proz. Periode dieser rätselhaften Menschen bar, bie noch älter . 10 Jahre später im Jahre 1848 durch Einwirkung der bie stärkste Vermehrung. Bremen folgt mit 1,80 Proz. In ist, als die, deren Zeugen auf dem Adlerberg ber Worms ' 7 unb infoIqe ber Durchlöcherung und Zersrestenheit ber Periode 1816/55 betrug die jährliche Bevölkerungszu- gefunden wurden. Die Leichen wurden, kurz nach Eintritt -isernen Bobrröbren Ein späterer Versuch, die Quelle nähme des Reiches 0,96 Pro^., in der Periode 1855/1900 ge§ Todes, zusammengeschnürt - nach Art der Mumren - d-r eisernen Boyrro^en. MN spaterer versus, me ^rueue 0,99 Proz. In beiden Perioden ist in sämtlichen Bundes- daß Arme und Beinein spitzem Winkel dickst an den Körper zu heben, miß g ' 1 , ® & vorrüalickes st aalen bezw. preußischen Provinzen die Bevölkerung ge- gepreßt waren. Diese versÜMürten Leichname wurden dann, I ^,5 Grad warmes, zum innerlichen Gebrauch vorzügliches wachsen, nur die Bevölkerung des Fürstentums Waldeck hat, auf ber Seite liegenb, in ein Grab versenkt, das gerade l Waffer. Seit dem Auftreten von Sprudel 7 nahm auch diese nachdem sie in der Periode 1816/55 jährlich um 0,26 Proz. groß genug war, ein solches Leichenpaket aufzunehmen. I Quelle ab, bis sie ganz verfiechte. Bohrung VII ergab be- gewachsen war, in der Periode 1855/1900 nm durchschnittlich! Deutlich ließ sich noch die dicht um das Hockerskelett vor-1 xanntlich unseren jetzigen Sprudel 7. Bohrung VIII und IX jährlich 0,01 Proz. abgenommen. Zur Vermehrung hat in handene sogen, „gewachsene" Erde erkennen, die damals der Nähe des Waitz'schen TurmeS ergaben schwaches kaltes ben Großstädten und Industriezentren namentlich der starke nicht ausgehoben worden war. Die Himmelsrichtung, I Soolwasser und für Saline und Bad ungünstige Resultate. Zuzug von außerhalb, in verschiedenen anderen Gebiets- der diese Toten beigesetzt waren, ift Sobruna X ergab die jetzige LudwigSquelle bei der Saline teilen dagegen, z. B. in den Provrnzen Posen unb West- von Ost nach West, also das gerade Gegenteil von der 9 0- ö $ Friedbera. Bohrung XI brachte bei prcußen, der starke Geburtenüberschuß beigetragen. kitte der Franken. Von den Skeletten selbst smd einige am Durchgang ach S GaSbrünuchen, da, ,u sog. GaS- ------- noch, recht gut erhalten, und zeigen einen geradezu herku 12a Uitr. Ateje oa» logen. TT Die Londoner Zeitung „Daily Mail" verössentlicht ein li,chen Knochenbau. Bei dem einen Hocker mußte der abnorm I b-ideru benutzt wurde und tm I 88b z-rückttat. Hier langes Telegramm ihres Berliner Korrespondenten über große und eigenartig geformte Schädel auffallen, ber mit I fanden bekanntlich m ben letzten Wochen die Auftaumungs- eine Unterredung mit „einem hervorragenden deutschen seinem starken, lückenlosen Gebisse geradezu einen tierifd^en ] arbeiten statt. «• Staatsmann, dessen Stellung seinen Worten besonderen Eindruck machte. Eigenartig an dem Flomborner Grafa Frankfurt a. M., 6. April. Am Deutschherren-ftai vor Nachdruck verleihe", über die letzten Aeußerungen selde ist die Thatsache, daß zwischen den 5>ockern auch Schlachthaus stürzte fich die Ehefrau de- Landmeffers des deutschen Kaisers. Dieser Gewährsmann sagte; Knochengerüste in gestreckter Lage vorhcniden sind. hRünAfelb mit zwei Kindern, einem etwa 10 Jahre alten zunächst, baß ber Kaiser volltönende Erklärungen liebe, ber soeben beschriebene Hwker am Kopf-und am Fußenve und einem zweijährigen Mädchen, in den Main. DaS unb bas erkläre manche Stellen in seinen Reben; er spreche I von zwei lang ausgestreckten, auf dem hegenfan I * ©urbe vom Strome fortgetragen und ertrank. Da- dabei nie in drohendem Tone. So fei er zum Beispiel von Skeletten tangiert, die ^^Ä^h^n R^ch^ng von I f n kem staben der ein guter Schwimmer ist, der Loyalität der Berliner vollkommen überzeugt. Er l)abc West nach Oft aus spät-frankische Graber schließen tas em 9ea=« 9=laug es öem xnaoen ott e n g erst vor kurzem gelegentlich einer Unterredung, bei der der Jedes Fehlen von -Beigaben rechtsertigt drese^Annahme und sich an^i User ,u retten. Obwohl die Mutter mey s q diese Gräber gehören ^ebenfalls ber fränkisch-karolingischen I suchte, ben Knaben wieder in den Matu zu Riegen, Dermo^tc Zeit an. In einem andern Streckerarabe wurden auch bieIberselbe fich in Sicherheit zu bringen, und auch die Mutter, die Franken kennzeichnenden vier Ecksteine auf bem Bodeu I b^ daS Vorhaben schließlich leid geworden fein mag, anS des rechtwinkligen Grabes aufgefunden. Immerhin stehen 1 .u retten. Eheliche Zwistigkeiten sollen den Grund zu wir hier vor einem ungelösten Rätsel, wie Hocker einerI. . Silben. Die Frau würbe, ihrer eigenen Sicherheit sehr alten (etwa fr—6000 Jahre) Periode mit Verhältnis- xr jn Haft genommen. mäßig jungen Gräbern bei einander unb vielfach m emer > yawer, in «ayi graom --------------------------------- - ^«vvFu, v.v Tiefe Vorkommen können. Unter ben etwa 13 offenen Grä- flichlick>en Perhältnisse schlecht kennen. In wenigen Jahren bern mit Kuock>enresten befanden sich ungefähr neun liegende würden bie Mandschurei, Mongolei, ja selbst Peking, ferner I Hocker unb vier Strecker. Dicht an der Schädeldecke eines ~ - --- - -- • ' — ' - I- •’ größeres Stück rote Erde, das sich •Ute, das von den damaligen Menschen Indien und Persien mir Europa durch Eisenbahnen verbunden sein; damit würde bann ganz Asien eröffnet fein und natürlich zunächst für Deutschland. Rußland sek derlzum Färben der Haut verwenoer rouroe. iuul lmx»is w'bä Pionier des deutschen Handels in Asien, eine Art deutscher dieselbe Sitte, bie heute noch die Wilden ira Gebrauche f der Zertschrrft ,,D^f^n wie folgt lautet . .Handelsreisender, unb es verrichte diese Arbeit besser, als haben, um mit ihren Tätowirungen den Feinden furchtbar! deutsck)e Kaiser ubt große Maßigknt und NM vay es bie Deutsck)en selbst thun konnten. Gegenwärtig sei diel za erscheinen. Die Tiefe ber Gräber ist sehr verschieden-l lange bei Tisch; besonders die «benbtafe1 ift. n agrarische Bewegung in Preußen stark, weil die russisck)e artig, sie schwankt zwischen 50 Etm. bis 1 Meter. — Be- kurzer Dauer Zeine allerliebste Sp^se rstgesal^n^ Grenze vollständig abgeschlossen sei; jeder Handel stocke zeichnend ist, wie schon erwähnt, ber Umstand, daß außer mana (Sauerkohl?), Schrnken und gerLucherteZ S^vet da und deslialb seien die Bewohner des Landes, je näher I einem schmalen, hochgewölbten Steinbeil aus blauem Kiesel-1 fleiscb, das ull^s ganz klein geschnrtten und g koch - man der Grenze komme, immer ärmer. Mes das werde sich schiefer nur noch ganz wenige Scherben einiger zertrüm i Bei der Hochzeitsfeier des Kaisers im ^ahre 1 y ! in ben nächsten 10 Jahren ändern. Vor dem Jahre 1910 s merter Thongefäße geftinden wurden, doch zeigten diese deut , Gericht auch nicht gefehlt, und man nennt eG am > bis 1 der ! m«n darauf 'enistei sK r.SL »ä e nur noch rätsel- M. «9« AM 1901. W«J«8 h« w aus HmMlbach Justiz, ftyrf' bin Oppenheim Mb btu -lvdheim zuSauMw — Ervavllt irurbtn böriug in Gießen taatSanwnltschaft am mit Wirkung vorn ant Johann Georg htSschreiber bei Sem April, 6er Gerichts- ib in Groß-Gerau ericht Offenbach mit :eibet'Kfli)\mt Raxl bei bem )om 11. April, bet M Offenbach Sari )ei bem Amtsgericht pnl l. 3- Oaustolt ist mit einem nmfchalter) versehen eine wesentliche Bereit werden wird. In al in der BebieuMg Gewandtheit erlangt >en nicht auLbleiben. ,S ber Teilnehmer an tcht fein. bet Geschichte bet den AcheichlMgen 6 Mrt Ä utbi INI Jahre 1816 Kse erbohrt. Diese t bald. Wm1 eMtechM Quelle i Salz bei 18 Mer etnab bei 153 Meter elfitts mit 2lk M j-tzigt« igt Solle «d bitto Ue 1838 ergab bn 46 3M« ibn dl! raiit t>trH“ <6™’ bur<^ ®ntotrl«ao ber SÄ« ergaben 1W ^utate. °d nt m«111' x, br-chl- 611 1«SS^»rM°d K'" • »'Sirä** bh-ft-° Vo 3-!-- ® t*1» £ li"' fflA ertrast- ®?' ,i( 8M“f2 ooriet* ;.5..gS.» •*J>«** j i)e5 WS- L>ose „Hochzeitsgericht". Ferner liebt der Kaiser Biersuppe und ganz rohes tRoaftbeef, Bratkartoffeln, geräucherte Gans und Käse; zu den bevorzugten Getränken gehören Champagner und Chabury (Sherry?). Ta der Kaiser nicht wie der türkische Sultan viele Wünsche ausspricht, so ist sein Koch ziemlich selbständig und frei. Von seiner großen Sparsamkeit giebt die Anordnung, daß die Kosten eines jeden Gerichtes 8 bis 9 Mart nicht übersteigen dürfen, und daß nur bei Hoffesten eine Ausnahme gemacht wird, beredtes Zeugnis. — Sehr interessant ist es, den Geschmack seines Großvaters Wilhelm I. mit dem des jetzigen Steifere zu vergleichen. Wilhelm I. mochte nicht gern Bier und trank deshalb jeden Morgen 2 Glas Champagner, lebte sonst aber ebenso sparsam wie ein deutscher Bürger. Zum Frühstück hatte er gern Hummer, Schweinefüße, ein* gesalzenes Tamana (Sauerkohl?), sowie Austern mit Tcv- mana gebraten. Die Tischzeit n>ar gewöhnlich gegen 5 Uhr. Meist bestand das Menu aus Suppe, gebratenem Fleisch und gezuckerten Früchten. Kaffee liebte der greise Kaiser nicht und trank solchen nur bei Anwesenheit von Gästen. Ter jetzige deutsche Kaiser trinkt Kaffee, der von der Kaiserin eigenhändig bereitet wird, sehr gern. Konstanz, 4. April. Einen reizenden Aprilscherz erlaubte sich die „Konstanzer Zeitung" mit ihren Lesern. Sie brachte die Notiz, daß neben den Versuchen mit den verschiedenen Luftfahrzeugen am Bodensee seit einiger Zeit auch ganz im Stillen Versuche mit einem Unterseebot gemacht werden, die bis jekt ganz vorzüglich gelungen seien. Durch die bisherigen Probefahrten seien neue Pfahlbauten ausgefunden und auch die Erklärung für das bisher noch unaufgeklärte sogenannte „S e e s ch i e ß e n" gefunden worden. Auf einer Probefahrt begriffen, liege das von Ingenieur Gurt erfundene und in Schaffhausen erbaute Unterseeboot mittags von halb 12 bis 2 Uhr im Konstanzer Hafen. — Männiglich pilgerte zum Hafen, sogar ein Photo- .grapb mit seinem größten Apparat, um das Bodensee- Wunoer aufzunehmen. Und was bot sich den erstaunten Blicken? Das Tampfboot „Arenaberg" der Schweizerischen Dampfbootgesellschaft, das alltäglich die Fahrten auf dem Untersee ausführt und sich in der genannten Zeit zur Rückfahrt nach Schaffhausen rüstete! * Von der Deutsch-österreichischen Litte- raturgesellschaft. Baron v. Maderny, der frühere Direktor der Deutsch-österreichischen Litteraturgesellschaft, hat sich nach dem Süden verzogen. Er speckt jetzt, wie kürzlich bei einem Prozesse des Sperrn Lebmann, des Oekonomen des Vereinslokals der Gesellschaft, herauskam, in Egypten. Es hat sich ferner herausgestellt, daß Maderny gar nicht Baron ist und richtig Simon Sud heißt. Er war ursprünglich. Kurschmied, dann Vertreter einer. Mühle. Er ließ sich dann von einem Mitglied der bayerischen Adelsfamilie Maderny, (dem Gatten der bekannten Schrift- stellerin Helene v. Götzendorff-Grabowski. D. Red.) adoptieren, doch versagte die landesfürstliche Behörde ihm das Recht, den Freiherrntitel zu führen. Er gründete schließliche unter hohem Protektorate mit allerlei Litteratur-Laien die famose Gesellschaft, an der hervorragend ein österreichischer, zur Zeit in Berlin domizilierender Reklame-Agent beteiligt war. Im vorigen Jahr sollte bekanntlich auch in Berlin eine Abteilung dieser Litteraturgesellschaft ins'Leben treten; außer einem Herrn von der österreichischen Botschaft sollten die Herren von Wildenbruch und von Leixner an die Spitze des Unternehmens treten. Das wird ja wohl nun unterbleiben, nachdem die Herren etwas mehr über das Wesen des Geschäftes aufgeklärt sind. Universitäts-Uachrichten. — Aus Marburg wird geschrieben: Bon der philosophisch- historischen Klasse der Berliner Akademie wurden dem Rektor der hiesigen Universität, Prof. Niese, zu einer Reise nach Italien zum Zweck der Ber- gleichung von Handschriften des Strabon 1500 Mk. bewilligt. — Wie aus Jena gemeldet wird, hat Joachim Graf v. Pfeil in diesen Tagen im Auftrag der Geographischen Gesellschaft für Thüringen eine Forschung^ reise nach Marokko angetreten. — Dem Assistenten am Botanischen Museum der FriedricheWilhelmS-UniversitA in Berlin, Dr. Hermann Harms, ist eine wissenschaftliche Beamtenstelle bei der königl. Akademie der Wissenschaften in Berlin übertragen worden. — Der Privatdozent in der juristischen Fakultät zu Königsberg, Dr. E. Hubrich, ist zum a.-o. Pro feffor daselbst ernannt worden. Kunst und Wissenschaft. Das Drama »Di« rote Robe" von Arthur Brieux (übersetzt von Anne St. Sete) erlebte im Schauspielhause zu Frankfurt a. M. die erste Aufführung in Deutschland, und wenn der dortige Erfolg maßgebend sein würde, dann hätten die deutschen Bühnen wieder einmal ein kräftiges Zugstück. Die „rote Robe" bildet die Sehnsucht der stanzöfijchen Staatsanwälte. In weniger erhebenden als kraffen BUdern aus dem Gerichtsleben wird gezeigt, wohin überttiebener Ehrgeiz und Sttebertum zu führen vermögen. Trotzdem der Berfaffer das Motto psychologisch zu verttefen versucht, wirkt er weniger durch seine Charakteriesierungskunst als durch äußerliche Mittel, die vielfach an das verschrieene Genre der Boulevardstacke erinnern. Das sehr effektvoll gearbeitete und stark auf die Nerven wirkende Stück enthält eine ganze Reihe von Paraderollen. äpitlplM der Dtttmigfru Kmchmrr SKi-titzt-icr. Dperyyaub. Mittwoch, 10. April, 6*/, Uhr. Der Ring des Nibelungen. 1. Tag: Die Walküre. Siegmund: Herr Kammersänger A. Burgstaller als Gast. Donnerstag, 11. April. Einmaliges Gastspiel des Fräulein Emmy Destinn vom Königlichen Opernhause in Berlin. Der Bajazzo. Nedda: Fräulein Emmy Destinn; hierauf: Cavalleria rusticana. Santuzza: Fräulein Emmy Destinn. Freitag, 12. April, 81/» Uhr. Der Ring des Nibelungen. 2. Tag: Siegfried. Siegfried: Herr A. Burgstaller als Gast. Samstag, 13. April. Zar und Zimmermann. Peter Mtchaelow: Herr Richard Breitenfeld vom Stadttheater in Köln als Gast. Sonntag, 14. April Das Glöckchen des Eremiten; hierauf: Der Kurmärker und die Picarde. Montag, 15. April, 6«/, Uhr. Der Ring des Nibelungen. 8. Tag: Götterdämmernng Siegfried: Herr A. Burgstaller als Gast. SHauspttthaaK. Mittwoch, 10. April. Julius Cäsar. Donnerstag, 11. April. Rosenmontag. Traude: Fräulein Anna Heinsdorff vom Stadttheater in Bremen als Gast. Freitag, 12. April. Die rote Robe. Samstag, 13. April. Goldfische. Frau von Pochlar: Fräulein Anna Heinsdorff vom Stadttheater in Bremen als Gast. Sonntag, 14. April, 34/2 Uhr. Flachsmann als Erzieher; abends: Reu einstudiert, Die Hauben« lerche. Hermann: Herr Max Reimann vom Stadttheater in Hamburg als Gast. Montag, 15. April. Die rote Robe. *) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr. Kandel und UerKehr. Uotkswittschast. Preußische Hypslhekeu-Aktieu-Bauk. Wie wir erfahren, ist der Vergleich mit der Preußischen Hypotheken-Aktten-Bank, der anläßlich der Einberufung der RealobligalionSre der Deutschen Grund- schulb-Bank in allgemeinen Zügen bekannt geworben ist, insofern noch nicht deftnitio, als die Deutsche Treuhand-Gesellschaft als Vertreter der Pfandbriesgläubiger fich ben Rücktritt btS 18. Mai b. Js. vorbehalten hat, wenn eine einzuberusenbe Versammlung ber Pfandbrief- gläubiger ber Preußischen Hypotheken-Aktien-Bank bem Vergleiche bie Zustimmung versagt. Es ist zurzeit beadfichtigt, biese Versammlung erst bann einzuberufm, wenn ihr gleichzeitig ein Reorganisations-Plan solcher Art vorgelegt werben kann, baß dessen allseitige Genehmigung, insbesondere auch diejenige ber Aufsichtsbehörde, zu erwarten sein würde. Srürrberg, 6. sApril. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis pro 100 Kilo. Weizen 16,80 Mk., Korn 16,00 Mr., Gerste 15,00 Mk., Hafer 15,00 Mk., Erbsen 16,00 Mk., Linsen 00,00 Mk., Samen 00,00 Mk., Kartoffeln 0,00 Mk. Gottesdienst in der Synagoge Südanlage. Zftaclitische Religionsgemrinde. Mittwoch den 10. und Donnerstag den 11. Avril 1901 7« Tag. Vorabend 7 Uhr, morgens 8» Uhr Predigt, nachmittags 4 Uhr. 8. Tag. Vorabend 8 Uhr, morgens 8” Uhr, nachmittags 4 Uhr, AesteSauSgang abends 8 Uhr. Gottrsdicnst ber israelitischen Deligionsgesellschast. Mittwoch den 10. rmd Donnerstag den 11. April 1901. Pasiahfest. 7. Tag. Vorabend 66J Uhr, vormittags 8 Uhr, nachmittags 4 Uhr. 8. Tag. Vorabend 8« Uhr, vormittags 8 Uhr, nachmittags 4 Uhr, FestesauSgang 8" Uhr. WochengotteSdtenst: morgens 6* Uhr, abends 8°» Uhr. Auszug aus den Standesamtsregisicrn der Stadt Gießen. Aufgebote. 30. März. Jakob Becker Küfer in Keffelbach mit Helene Schaaf dortselbst. 2. April. Leonhard Ludäscher, Bildhauer dahier mit Marie Frick Hierselbst. Anton Christoph Ludwig Lmkmann, Gärtner in Bad- Nauheim mit Dorothea Imme! dahier. August Paul Niewisch, Schriftsetzer dahier mit Marie Wilhelmine Reh Hierselbst. 4 Adolf Karl Braun, HUfsheizer dahier mit Dina Wacker Hierselbst. Eheschließungen. 30. März. Karl Emil Josef Le Clair, Kaufmann dahier mit Wilhelmine Karoline Regine Lehr hieftelbst. Peter Stoll, Taglöhner dahier mit Maria Herrmann Hierselbst. «eborene. 24. März. Dem Friseur Karl Hermann Schenk eine Tochter, Anna Margarethe. Dem Vorarbeiter Oskar Brauer ein Sohn, Reinhold Heinrich Karl. 25. Dem Hilfsbremser Heinrich Schönhals ein Sohn. 26. Dem Postsekretär Ferdinand Budnitz eine Tochter, Julie Helmine Emilie. 27. Dem Kutscher Philipp Blum ein Sohn, Karl. 28. Dem Kutscher Heinrich Bechthold eine Tochter, Frieda. 1. April. Dem Eigarrenhändler Johann Heinrich Fischer eine Tochter. 3. Dem Tag löhner Andreas Dinkel eine Tochter, Dora. Gestorb erre. 31. März. Antonie Frank 64 Jahre alt, Privatin dahier. 1. April. Ernst Emil Knoll, 2 Jahre alt, Sohn des Schriftsetzers Emil Joseph Knoll dahier. 2. Philipp Wacker, 67 Jahre alt, Oberknecht dahier. 3. Leonhard Anton Friedrich Gehrke, 6 Jahre alt, Sohn des TaglühnerS Ernst Theodor Gehrke dahier. 4. Julius Gottschick, 77 Jahre alt, Salinen- kassier i. P. dahier. SlMsnachrichte«. Der Postdampfer „Nederland" der .Red Star Linie," in Antwerpen, ist laut Telegramm am 3. April wohlbehalten in Philadelphia angekommen. Foulard-Seide ss n bis Mk. 5.85 p. Meter für Blousen und Roben, sowie .Hmneberg- Seide in schwarz weiß und farbig von 95 Pf. biß Mk. 18,65 p. Meter. An Jedermann franko und verzollt ins Haus. Muster umgehend. 228 Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. G. Henneberg, »n-FaMant (U i. Hoff.) Zürich. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur Kenntnis, daß der Mittelweg längs der Mar.mrethenhütte vom 10. d. Mts. ab bis auf weitere» wegen Vornahme der Chaussierung an demselben nicht befahren werden kann. Gießen, den 4. April 1901. 2678 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießer* Mecum. Bekanntmachung, betreffend: Die Heichelheim-Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 19. Juni d. I. die halb« jährigen Zinsen mit 525 Mk. au eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige israelitische Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden bis 15. April er. auf dem Büreau des Armenamts — Zimmer Nr. 2 — entgegen genommen. Gießen, den 5. April 1901. 2670 Grvßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolfs. Die Aufnahme der schulpflichtigen Mnder. Montag de« 15. April d. I., vormittags von 10 bis 12 Uhr, findet iu der hiesige« Volksschule, und zwar in der Stadtknabenschule im Zimmer Nr. 3, 1. Stock, in der Stadtmädchenschule Zimmer Nr. 10, 2. Stock, die Aufnahme der Kinder statt, welche bis 1. Mai d. I. daS sechste Lebensjahr zurSSgelegt haben. Auch können am genormten Tage auf Wunsch der Eltem oder deren Stellvertreter solche leiblich und geistig nicht unreife Kinder ausgenommen werden, welche bis zum 30. September d. I. das sechste Jahr vollenden. Bei ber Anmeldung der Kinder ist der Impfschein vorzulegen und bei auswärts Geborenen ber Geburtsschein mitzubringen. Außerdem haben diejenigen Wern, welche von ber Gewährung freier Lehrmittel fiir ihre zur Aufnahme gekommenen Kinder Gebrauch machen wollen, unter Vorzeigung bes letzten Staatssteuerzettels Lei bem betreffecben Oberlehrer Antrag zu stellen. Gießen, am 6. April 1901. 2677 Für den Schulvorstand: Mecum, Fuhr, Hahn, Bürger meiste''. Oberlehrer. Hroßh. Aealgymnastum, Aeatschule u.Dorschul'e zu Gießen Die Numeldungen neuer Schüler werden Freitag de« 12. Aprll, vormittags 9—12 Uhr, im Schulgebäude entgegen genommen. Bei der Anmeldung sind Geburtsschein, Impfschein und ein Zeugnis von der zuletzt besuchten Schule vorzulegen. Die Aufnahme-Prüfungen finden Montag den 15. April, vormittags von 8 Uhr an statt. Der Unterricht beginnt DieuStag de« 16. April, vormittags 8 Uhr. 2585 Die Direktion: Dr. Rausch. Mm i. kweitkltk MchkiMe ;« Gießen. Das neue Schuljahr beginnt Montag de« 15. April. Anmeldungen werden an diesem Tage von 10 bis 1 Uhr im Schulhause, Schillerstraße, entgegen genommen. Dabei find vorzulegen: Geburts- und Impfschein, bezw. Schulzeugnis. Gießen, den 9. April 1901. 2675 Grostherzogliche Direktion: Dr. Stoeriko. 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