1 Mtn. VÄ *te*S A A » .B0ln u“- ty» September Hn -^0) Vif' ®'> tt’u tyU »Mrti M 3.50 «M 6145 Vbngejtvtz in daMtzr.kchrh. >i Sabtlimmn, iboben ic., per )enü. früher, |u ..Kvlstttu. ße 16, pattem. )et von Hem söhnte r. Stock 7 Zimmer mit großer Garten- . Cftobtt L o. •ti ju btrm. 'm 1. Sind. m\t RW yx 61. bt mit Rainneu Heuenweq 88, 86, Wohnung. ■bÖ Zubehör, per ebbar. 64» ch Ludwigftr. 67. mg mit Zubehör der zu denn.«; Jos. Ruckßuh! rmietet H.Grö- Steintzraße 69JI nebst möbliertem cm. Tamrnßr.rs i Hem Arvseffor ’cbntf 8 Sta« i ist öoml.DV eten.___ strebt 87, v MMN ent Bar. mb 2 Mansarden, tnt ««»st««' mbtt zu vem-^ m Hause Arvä' jß bet mittler« auS 8 Zimmern. Rü4e, Mmen- großen Kellern, . v. st« s-fott ES Kirnen bei- SW “4*4 SabnhoW^ >L SorptoS ^sep- ^elteWti. f»s W«s :«r» Sg»ee- MA ZM DieMp!^-— iertcS ou j8. Ms. 185 Zweites Blatt. 151. Jahrgang Freitag 9. August 1901 wtttelflK Zum Tode der Kaiserin Friedrich .durch Schiffsbauten werden stetig teurer. Zur Aus- führung des Flottengesetzes werden die vor anderthalb Jahren in Aussicht genommenen Summen nicht hinreichen; die Marine wird fortfahren, den ReichMnanzen Verlegenheiten zu bereiten. wer w Kt. 8.00 «ha< ®tßc«e* 6?,** ttLTÄJta»- w* „Blätter k» . <4. eeÄRwrte'' »ter. ®cl WbHuMlch fMtywet. Und wie hat man uns bei der Beratung des letzten Flottengesetzes die Finanzlage geschildert! Ohne neue isteuern sollte alles glatt gebaut werden können, sogar noch viel mehr als der Reichstag schließlich bewilligt hat. Im vorigen Winter sang der Reichsschatzsekretär schon ein>ganz andcresölied. Wenn wir wenigstens, hoffen dürften, daß die Kalamität der Reichtskasse vorübergehend wäre. 'Aber wer glaubt das? Der wirtschaftliche Niedergang, in dem wir uns trotz allen Ableugnungsverfucheir befanden, wird die Erträge der Zölle und Verbrauchssteuern weiter verringern, und die Ueberschüsse der Betriebseinnahmen einschränken. Die noch in Aussicht genommene Schaumwein- und Saccharinsteuer werden das ^od), uin so weniger stopfen können, als die Ausgaben in noch stärkerem Maße steigen.. Heute schon mit den etwaigen Mehrerträgen aus dem neuen Zolltarif zu rechnen/ und demgemäß inunter darauf loszuwirtschaften, wäre äußerst in amzMinisterder Einzelstaaten •mwtirte io P<,. Bbreffe für Drpesch-M» Anzeiger «etze». Fernfprechanschluß Wr.M. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Bracht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Auf- schlags von Fünf vom Hundert pro Monat Juli 1901 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 17,60, Heu Mk. 9,20, Stroh Mk. 8,00. Gijeßen, den 8. August 1901. Großherzogliches Kreis amt Gießen. v. Bechtold. hwKftml Liebesthätigkeit und den Bestrebungen zur Hebung der ärmeren Volksklassen und der Pflege der Volksgesundheit lebhafte, vom schönsten Erfolge gekrönte Teilnahme. Dieselben Dinge waren es auch, denen sie im Witwenstande unablässig ihre Thätigkeit und Fürsorge zuwandte. Nun. ist sie in dem von ihr geschaffenen schönen Eckstösse Fried- richshof in die Ewigkeit emgegangen nach einem Leben, welches nach Gottes Ratschluß mit dem reichsten Segen ausge'stattet, aber auch vom bittersten Leid heimgefucht war. Tas „Armee-Verordnungsblatt" veröffentlicht einen Armeebefehl, welcher eine Armeetrauer von sechs Wochen verordnet. ausgeworfen werden, um Untersuchunaen la»■ ■£• J ‘i71 vtniajtwen» oer jraqerm unD lujiei aiv aajur ausgeworfen )tn£>. Man unterbind Versuche in großem Maßstabe anzustellen Auck Hcüe Mom9in Friedrich, durch welches auch die Stadt Cronberg l^N'e die kostspieligen Hantierungen mit Heer und Flotte, sich an die Aussetzung einer hohen Dotation denken für eür uner etzlichen Verlust erlitten hat. " I Heilmittel, das den Erfolg verbürgt oenren für em Unter den überaus zahlreichen .ikranzspenden. — Am Dienstagabend trafen Direktor Bremermann Qrrf ,•< _.... v ™ . .und Prokurist Niemann vom ^Norddeutschen Lloyd" in Cur, Allerdings rst noch! ^ine Mehreinnahme bei den Reichs- haven ein und begaben sich an Bord der Gera" um den ftempelabgaben von beinahe 11,/ Mill, da, die den Finanz ^s^maricboll in hpnriifipJ fflrÄfin anJrsLc r ' abschlub der Reichskasse derart umgcftalten wurde», bad ?S?in’LrÄ »„ W J«« «» ein Uebcrschuß von 9,7 Millionen vorhanden wäre, wenn ^ch ,früh m Cuxhaven an Bord der „Gera , worauf der diese Mehreinnahmen nicht nad) dem Gesetze zur Ber-I^^^'^ stiue Fahrt nach Bremerhaven fortsetzte. Während ftärkung der Betriebsmittel der Reichs kaffe zurückbehalten «der Fahrt verteilte der Feldmarschall in Gegenwart der würden. Allein das ungünstige Bild der Reichsfinanzen Gräfin Waldersee die Chinamedaillen an die Offiziere, würde damit nicht geändert werden. Diese Mehreinnahme! Unteroffiziere und Mannschaften. Vor Brunshausen war der herzlichen Ausdruck treuer Teilnahme an Meiner Trauer um Meine geliebte Mutter, Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Friedrich. Ich bedaure es schmerzlich, daß heute in Emden an die Stelle frohen Festjubels Trauerflaggen getreten sind, und wünsche, daß die Enthüllung der beiden fertigen Standbilder Meiner Ahnen bald nach der Beisetzung der hohen Entschlafenen in stiller Feier erfolge. Meinen der Stadt Emden zugedachten Besuch werde Ich, so Gott will, vielleicht im nächsten Jahre zur Ausführnug bringen. Wilhelm. GiehenerAnzeiger ** General-Anzeiger ” Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Unausgesetzt laufen in Homburg Beileidskundgebungen eilt, so u. a. von dem Großherzog Adolf von Luxemburg, dem Erzherzog Otto Maria Josef, der Königin von Portugal, dem Grafen Goluchowski, dein Bürgermeister von Osbende, von der deutschen Kolonie in Hongkong und dem Präsidenten Krüger. Von einem Telegramm des Kaisers an Krüger aus Anlaß des Todes der Frau des Präsidenten ist s. Z. nichts bekannt geworden! Ter Darmstädter Oberbürgermeister sandte namens der Stadt Bei-. ^ei leidstelegramme an den Kaiser und den Großherzog und brinaer tne Großherzogin. Darauf langten folgende Antworttele-' tzramme an: „Ter Haupt- und Residenzstadt Darmstadt danke Ich herzlich für den Ausdruck treuer Teilnahme anläßlich des Hinfcheidens Ihrer Mäjestät der Kaiserin und Konrgrn Friedrich. Wilhelm I. R." — „Herzlichen Tank ^hnen und Werner getreuen Residenz für die Teilnahme ön £in. Verluste, der Mich bettoffen. Ernst Ludwig." ^Berichte aus Petersburg, wie dort die Trauer- nachrrcht ausgenommen worden ist, liegen erst heute vor, I und zwar vom loffiziösen Depeschenbureäu. Daß der Zar Persönlich eine Beileidskundgebung an den Kaiser ab- Hesandt hat, ist bisher nickst bekannt. Sehr sympathisch «uyiuuinuu orrnaen. w 11 h p i m ^ll Presse" fran- tzes Schatzes BälKur MmÄSrßtteraSÄ Zuschrift von ärztlicher Serie an das „Berl. Tagebl." zieht Adresse wurde einstimmia anasnon»nen Uütrminein- 'vie Bulletin der letzten Tag-, das außer, ^'n Kapln^ag?wfan^an° Mittwoch an Bard des Mwta MM- n$7efcUtettituttorfle"eESchu'schiN-s „Mattle- in Anwesenheit des itonigs L Han den fern ^mer bpsarttgen Neubildung schließen, unter her, des Kriegsministers, des Marineministers des aesamten IC ^ankheit „„ MÄ L^en ltets -benfchls nur solche sein, die «ar zu erkennen, als triigerisch erwiese^ gesthweige denn T-l-gramm des «i-tz-ner Au,eigerS. die reüheren Klassen zu tragen hätten. ' ba« ein sicher wirkendes Heilmittel gefunden wurde ™ ^f das Beileidstelegramm des! Zunächst aber lasse man sich die Reichsfinanzlage als sollten, unseres Erachtens, bei der Verbreituna und be- - ^en Magistrats an den Kaiser ist folgende Antwort Mahnung z u r S p a r s a m k e i t dienen. Man höre auf sorgniserregenden Ausdehnung dös Leidens twrklicki "Trinen herzlichen Tank für den Ausdruck mit dem überstürzten Sckfifisbau, der viele Millionen jähr- deutende Mittel ausgeworfen werden um Untersuckmnaen anläßlich des Hinscheidens der Kaiserin und lick)« mehr kostet als dafür ausgeworfen sind. Man unter- Er^ebnis der neuen Steuern, die man beim letzten geschaffen hat, und entspricht an sick), auch a .cAnmal gehegten Erwartungen. Zölle und Tabaksteuer haben gegen das Etatssoll 7,5 Mill. < Post- und Tclegraphenver- ‘Tflr^rr9 t.1 S'rr Nttkl.- die Eisenbahnverwaltung fast " " an.Ueberschüssen gegen den Etat zu wenig aufzu- welsen. Bei der Post fallen freilich die einmalig?« Aus- gaben von 7,4 Mill. _ an Entschädigungeii für die Privat postest, von 6 Mill, für neue FernsprechMilaqen und 3,4 Millionen für Wiederherstellung der durch Schneefall zerstörten Leitungen sehr ins Gewicht, aber das näckffte 5ähr ~ «... . r v , srnd vielleicht größere Ausgaben nötig und wenn sich ttotz Ter König von Württemberg ordnete an, daß am des erheblich stärkeren Verkehrs die Einnahmen iniolae FNge der Beisetzung der Kaiserin Friedrich jede öffentliche der Tarifänderungen nur wenig über den Etat erhöbt Lustbarkeit und Musik mit Ausnahme des Orgelfpiels in haben, so darf man auf die Ergebnisse dieser Verwattuna den Kirchen unterbleibt. Ter bayrische Hof ordnete eine in nächster Zeit kaum gro^e Hoffnungen für die Reickö- vierwöchige Trauer an, der zu Schwerin eine solche von! lasse setzen. 45 Tagen, der Meininger und der Braunschjweiger Hof Bei den Verwaltungen, die im wesentlichen nur Aus- trauern sechs Wochen, lieber die Trauer des hessischen! gaben haben, ist es wieder die Marineverwaltunq 'st bisher nichts bekannt geworden. Auch von einer die ihren Etat erheblich überschritten hat. Hier« betragen hessischen Landestrauer hegen heute noch keine Nachrichten die Mehrausgaben rund 5 einhalb Millionen. Ohne nähere an • - e ar «. ,C1. - r Zahlen anzugeben, sagt der Reichsanzeiger, sie feien „na- ^M. S. „Charlotte ist am 6. August von Christtansand mentlich bei den einmaligen Ausgaben für Schiffsbauten" nach Bremerhaven in See gegangen, um dort den Prinzen entstanden. Die versuchte Tröstung, es handele sich, „so Adalbert auszuschiffen, der auf Befehl des Kaisers nach! weit sie durch das Fortschreiten der Schtfssbäuten bedingt Homburg geht. ... ! wären, nur um eine Verschiebung, durch welck;e der Ge- Ter Kaiser sandte an den Oberbürgermeister Für-! samtbedarf nicht beeinflußt wird", ist genügend gekenn- bringer ini Emden solgendes Telegramm: ! zeichnet durch die sich unmittelbar mischließende Bemerk- spreche den städtischen Behörden und der Bürger-! ung, es seien größere Anforderungeii erwachsen, 9??exn€n2ü^niJ^n aus für den ! notwendig gewordene konstruktive Verbesserungen während des Baues, durch Verlängerung der Probefahrten und Steigerung der Materialienpreise". Mit anderen Worten: die ,^nen unersetzlichen Verlust erlitten Hai. Wilhelm." — die manchmal weiter keinen Zweck haben, als das Bedürfnis ______ I - *"■ o<- vuujipiinn.it, welche im | uach prunkvollen Schauspielen u. dergl. zu befriedigen. Man Bei der Bestattung der Kaiserin Friedrich im Manio-1 ^bst^en, Schlosse eingegangen sind, und noch eingehen, he-, komme nicht mit neuen Militärforderungen, wie sie vor leum der Friedenskirche zu Potsdam am 13 wird das! solche von der Königin-Witwe Margheritha von, einiger Zeit geheimnisvoll angekündigt wurden, und setze Publikum nur auf einer verhältnismäkia kurzen Strecke von dem Erbgvoßherzog von Baden, der Prinzessin »ben Gedanken an die Errichtung einer Kolonialarmee bei- Gelegenheit haben, Aufstellung zu nehmen wobei Vereine Friedrich Karl von Preußen, der Stadt- und der Kurver- stite. Man hüte fidy vor dem „weltpolitischen" Ueber- Spalier bilden. Ter Park von Sanssouci 'durch den bet ?•?-tUns Dotl Homburg, der Stadt Oberursel, des 5. west- eifer, der uns bisher nur ungezählte Millionen gekostet Trauerzug seinen .Weg nimmt, wird abaesperrt An der l'^"^^ Infanterieregiments Nr. 53, des Grenadierregi-, pat, ohne etwas Reelles einzubringen, und stecke fortan Feierlichkeit in der Friedenskir'che nehmen nur die näck»sten ^nts „König FriedriHIII., des Füsilierregiments „v. Gers- nicht mehr Geld in das dstnesische Unternehmen als unbe- Angehörigen des Kaiserhauses und die Vertreter der ttem- ^rff" und von vielen Behörden, Vereinen und hervor-; dingt nötig ist. Daß z. B. die ostasiatische Besatzungstruppe den Staaten ItfeiL Das Ofsizierkorvs des lDoieneri Leib sagenden Persönlichkeiten. so stark sein müsse, wie sie wirklich ist, will manchem nickst Husarenregiments 2. „Kaiserin", das Tromveterkorvs und """ " " ~ einleuchten, zumal wenn inan betrachtet, wieviel Interesse eine Schwadron von 125 Mann beaiebt sich narfii Roisdnm Die RittfliUldfle des andere Mächte in China haben, und wieviel Truppen sie ÄS IW» ™ Äe be» StÄWÄ'Äw »Ängc itÄb^Msi" b°l MH-, h ÄA Lüh' 9Cbarf1t ae,lft aber bcr ”efa68ttt8 toan- Volttische Tagesschau. » S «MS bet lefd Di- W-WWIWäUn M Gr.j.a Wald«,« spiele, SÄ"ä“ den C-inzelstaaten hat. sich ^sdstechter"geftettt als^ad lich nahezu sang- und klanglos ab. Allerdings find die ^r ^Aerttl^e K^n?t uich hie hinnJ^s bemerk- nommen war, auch die Reichskasse selbst Hot einen F^hl meisten kommandierenden Generale in Hamburg eingetroffen. Heqange^nen Kaistttn^vermochten^isin^^?fsiid^ge der heim- betrag von fast zwei Mill. Mark. Die Ueberweisungen an Nur General v. Lindequist hat als seinen Vertreter den drei Monate nachdenr er den Twiin Ä!- kaum die Bundesstaaten betragen rund 6 einhalb Millionen we Gouverneur von Mainz, Baron v. CollaS nach Hamburg we JÄ/Ät“ -ÄÄ Äe” roar- w-hrend die Matriku lenlsaadl. - Am D.-n-.ag°bend .rasen Dieek.or Zre^rman^ Verwitweten Kaiserin, von dein königlichen Hause und dem ..... " 2 ' gangen deutschen Volke. In Gemeinschaft mit dem erhabenen Gemahl nahm die hohe Verstorbene den regsten Anteil wn der Entwicklung der Wissenschaft und Kunst, "tns- vesondere für letztere besaß sie ein von dem feinsten Ver- stlandnrs getragenes warmes Interesse und ließ derselben aillzeit wohlwollendste Förderung zu Teil werden. Nickst «minder aber widmete sie den Werken der barmherzigeii! wurden ermittelt und zur Anzeige gebracht. Man schreibt unS aus Berlin: Bon der russischen Gesandtschaft wird die von Königsberg aus verbreitete Nachricht von einem Vorgehen Wittes gegen Deutschland wegen des Zolltarifentwurfs dementiert. Auch die Sperre der russischen Grenze gegen die sogenannten ^Preußeugänger" (russische Arbeiter, die zur Ernte nach Preußen gehen) sei nicht augeordnet. Die alte Handelsstadt am Pregel ist durch ihre Beziehungen zu Rußland und von je als entschiedene FreihLndlerin am Zustandekommen vernünftiger Handelsverträge und somit au den Sätzen des künftigen Zolltarifs aufs stärkste interessiert. Kampf gegen den Tarifentwurf je nach dem Standpunkte der Parteien ist etwas Selbstverständliches; aber in der Art des Kampfes Maß und Ziel zu halten, sollte vernünftigen Menschen nicht ** Wildes Röfs'l. Gestern wurde das Pferd eines hiesigen Metzgers scheu und jagte in voller Karriere von der Marktstraße über den Marktplatz, wo es stürzte, aber wieder aufsprang und, ohne Schaden anzurichten, nach seinem Stalle in der Lindengasie eilte. Fahrraddiebstahl. In der vorigen Woche wurde aus einem Lager an der Rodheimerstraße ein Fahrrad gestohlen. Der Dieb ist in der Person eines Arbeiters aus Reiskirchen ermittelt und verhaftet worden. Er hatte das Rad bereits in Reparatur gegeben. *» Ziehungs-Verlegung. Die Verwaltung der Cothener Kirchenbau-Geldlotterie teilt mit, daß die Ziehuung auf den 7.-9. September d. I. verlegt ist. *» Die Sterbekaffe des Bundes Deutscher Gastwirte. (Juristische Person. Sitz in Darmstadt) hat auch für da- abgelaufene Geschäftsjahr 1900 wieder gute Resultate zu verzeichnen. Der DersicherungSstand hob sich um 725 500 WIL Lt dem chnen von Nordamerika allgemeinen bietet die Ausstellung ein Bild fleißiger Arbeit ' " " und ernsten^ Strebens. — Das Konzert, das anläßlich der Ausstellung am Sonntag mittag auf Jungs Terrasse stattfand, war über Erwarten gut besucht. Die Kapelle spielte fleißig und gut. DaS Wetter war schön, die Verpflegung ausgezeichnet, sodaß die Besucher einen angenehmen Nachmittag Polizeiverwaltung in Friedberg telegraphisch mitgeteilt, daß Schreitz gestern inS Friedberger Hospital eingeliefert wurde, wohin er wegen einer Verletzung, die er sich selbst beigebracht hat, gebracht wurde. •• Baumfrevel. Am Sonntag wurden an der Straße nach Wieseck zwei Lindeu- und eiu Obstbäumchen beschädigt. Die verlebten. t _ Büdingen, 7. Aug. Die Briefe, Telegramme uud Adreffen, die zu der Jubelfeier des Gymnasiums vou Nah und Fern eingelaufen sind, werden am Freitag den 9., nachmittags von 3—6 Uhr im Zeichensaale des Gymnasiums zur Besichtigung ausgestellt. — Es wird weitere Kreise interessieren, zu erfahren, daß bei Gelegenheit deS Kommerses zur 300jährigev Jubelfeier des Gymnasiums zu Büdingen eiu besonderes Festlied (nach eigener Melodie gesungen) gedichtet worden ist. Dieser Festgruß (von Professor Dr. Dingeldeiu, Oberlehrer zu Büdingen) beginnt: „Laßt heut' die Alltagssorgen fahren, Vergeßt, was Euer Herz beschwert, Laßt heut' uns wie in jungen Jahren Genießen, was der Tag beschert. Mein Büdingen, stets regt stch's leise Im Herz bei deines Namens Klang, Und manche halbvergeßne Weise Erstarkt zu freudigem Gesang." Komponiert ist diese- Festlied von Dr. Karl Schmidt Unglück verhütet werden. , Darmstadt, 7. Aug. Der Großh erzog ist von Schlop FriedrichShof wieder nach Wolfsgarten zurückgekehrt. fc. Ob-rrad, 7. Slug. Von unterrichteter Seite wir» uns anläßlich des Eisenbahnunglücks auf der Lokalbahnstr-ckc Offenbach—Sachfenhaufen geschrieben: Der Bahnhof Ob er reist insbesondere bei dem montägigen bedeutenden ZugverteP mit Sicherheitsmaßregeln nicht entsprechend ausgerüstet m» mit Personal nicht genügend besetzt. Dem Weichenstell« versperrte ein kürzlich gebauter Brückensteg die Aussicht nah der Weiche 10; außerdem stand beim Umlegen der Weich-, als der Lokalzug im Bahnhof im Einlaufen begriffen das Signal noch auf Einfahrt. Nach den gesetzlichen Bestimmungen jedoch müssen die EinfahrtS. und AnSfahiN weichen mit den Signalen verbunden sein, wa« bei btt Oberrader Weiche anscheiueud nicht der Fall ist. Wiesbaden, 7. Aug. Der Geh. SamtätSrat Dr. Sduarl Ricker begeht morgen die Feier des 50-;ährigen Doktor von der Hamburg-Amerika-Linie gestellte Dampfer ..Co-! lumbia- mit den Verwandten der Offiziere be8 Ober- ■ kommandoS eingetroffen. Der Dampfer „Blankenese u - nahm die Angehörigen und brachte fie zur „Gera , wo der Marschall sie an Bord empfing. Unter ihnen befand sich auch der Bruder des Marschalls, «brn ral Gra Walder ee der schon mit der ersten preußischen Gesandtschaft in Peking eingezogen war. Nach Der BegrAung fuhren alle wieder zur „Columbia" zurück, wo Generaldirektor Ballin Mit einigen Mitgliedern deS Aufsichtsrats der Hamburg-Amerika-Linie den Grafen Waldersee begrüßte. - Dem Marschall waren zahlreiche Begrüßungstelegramme zugegangen, darunter em herzliches vom Reichskanzler Grafen Bülow. Graf Waldersee begiebt sich zunächst nach Homburg v. d. H., um an der Trauerfeier für die Kaiserin Friedrich teilzunehmen, und gedenkt am 12. August in Hannover einzutreffen. Einen ihm von der Stadt Hannover angebotenen festlichen Empfang hat der Marschall vorläufig abgelehnt. Ein Berliner Blatt will erfahren haben, daß Waldersee in den erblichen Fürstenstand erhoben werden soll. Sollte das der Fall sein, dann könnte Waldersee trotz des etwas stillen Empfanges zufrieden sein. einer Beschwerde der englischen Regierung der deutsche ISSfÄSU-S» US’sÄM! regelung sei, daß Lindequift eine öffentliche Erklärung gegen I wurden ermittelt und zur Anzeige gebracht. erlaubt sei, müßten erst alle gefangenen Buren, Afrikander!^nzrat Dr. Johann Becker unter Verleihung des Charakters i und Uitlanders wieder in ihr Besitztum eingesetzt sein. I lg „Geheimer Oberfinanzrat« mit den Funktionen eines „Daily Mail" zufolge wird Kruger den Winter an der! sterialratS im Ministerium der Finanzen und des Vor-! «ufgegebeu. _ ____ L Qm August daS Fest der silbernen Hochzeit. 3» ** Desertion. Der Musketier Schreitz, der in der 110. Kompagnie des hiesigen Jnfanterie-RegimeutS im ersten Berlin 7 Aua Aus Homburg wird gemeldet: Jahre dient, war am Sonntag nach seinem HeiMtttsort Der Kais er hörte heute vormittag Vorträge des Reichs- Nieder-Florstadt beurlaubt und lst von dem Urlaub nicht: tn| kanzlers , des Chefs des Militärkabinetts und des Oberst-[bie Garnison zurückgekehrt. Am Montag fragte daS Regi- kämmerers Grafen Solms. Zur Frühstückstafel waren ge-I^^ bei der Bürgermeisterei in Nieder-Florstadt nach semem laden der Erbprinz und die Erbprinzessin bon Verbleib, worauf die letztere ermittelte, daß Schreitz am Meiningen und der Prinz und die Prinzessin Christian Sonntag Qt)enb n g uhx seinen HeimatSort verlassen von Schleswig-Holstein. Der Kaiser und die'Kaiserin begaben g nnab seitdem nicht wieder gesehen worden sei. Schreitz ssr ™ sä’ £ «ä %•?.“ .”.y: . . 7 , r ~1 ■.1 . I m v • * I— iMawAhntt m ttt ITPlPtPllT. Hier wettenden Herzog von Cambridge vor. — Ter Kais er hat der katljolischen Schulgemeinde in Schüttorf, Bezirk Osnabrück, für Errichtung eines zweitklassigen Schulgebäudes die Summe von 9000 Mk. geschenkt. — Wie die „Reue Dayr. Landesztg." mitteilt, ist infolge Oberstleutnant Schermbrucker erlassen habe, durch den die englische Regierung an die deutschen KapvoßonMn btc Aufforderung hatte richten la)]en, stch ge gen die Bur en- Einfälle zusr Wehr zu letzen. Lindequist habe dem t Oberstleutnant in angeblich verletzender tfornr lebe SeJ rechtigung zu seinem Vorgehen abgelprochen und die deutschen Kolonisten als seine Schutzbefohlenen reklamiert, $te „Tägl. Rundschau" behauptet, Lindequist habe Mit feiner Verwahrung vollständig korrekt gehandelt, da der Aufruf des Oberstleutnants derart zweideutig abgefaßt gewesen^ sei, dast er sich nicht nur an die britischen Untertbanen deutscher Abkunft, sondern auch an die deutschen Slörigen SuTri^^ten schien. Das Blatt erblickt in der ungerechtfertigten Maßregelung des Generalkonluls nur wieder eine deutsch eGefälligkertg eg en En gl a nd, die zur Erhöhung des deutschen Anlehens wenig bev= traaen könne. _ v , _ Tie ,Berl. Corresp." schreibt: Durch die Erhebungen und Verhandlungen des wirtjchaftlichen Ausschnsses, dwI d^°'m7mächt-Herschuß b-trug"118 000,43 Mk, Dadurch dem kürzlrch veröffentltchten Enttvucrf bet Seferoefonb auf 630 641,96 Mk, freute Ä 725 000 k) Die einen Umsatz van 895 007 Mk. -rgeb-nde al lüe meinen Anhörung der amtlichen H a „U Jahr-Sr-chnung würbe von dem beeibigten, Staats ttoifoc gc bellocrtretungen abgesehen werden kann. Dev!prüft und für richtig befunden. An die Hinterbliebenen ver- Minister für Handel und Gewerbe beabsichtigt aber, die- storbener Mitglieder wurden im verflossenen Jahre 192 552 Mk- ienigen einzelnen Punkte, hinsichtlich deren ihm noch weitere (ea. 1100 Mk. pro Familie) an Sterbegeldern ausbezahlt. Aufklärung erwünscht erscheint oder infolge der veränderten Diese Kaste beruht nicht auf dem Umlageverfahren, sonder» Lage der Industrie eine von der früheren verschiedene versicherungstechnischer Grundlage und entspricht damit Beurteilung Plaß greifeii kann, unter Zuziehung emer be- ^ Anforderungen deS neuen ReichSversicherungSgesetzeS; schränkten Zahl von Vertretern der eatgegenstehenden be- ^urch haben die Mitglieder dieser Kaste auch Garantie r wkä? iarttdflC,£fll genomnu - — § Holzheim, 7. Aug. Gestern wurde hier ein Hand- werksbursche, der von einem Gendarmen angehalteu wurde, ^vu*xiunv. um sich legitimieren, verhaftet, da er Widerstand leistete Paris, 7. Aug. Zum nächsten r«ternationalen unb jfanbaliertc. Postkvngreß liegt ein von mehreren Staaten gestellter> gj* 7. Aug. Die am Sonntag eröffnete AuS- Antrag vor auf Schaffung einer 1 n tern a tron a l en|rtcIIunfl üon Zeichnungen gewerblicher Lehranstalten 10-Centimes-Marke sur emfache Briefe. Ter AntragIfle 11 un9H R en, erklärt, er habe die großen Gewerbeschulen von Gteßeu und Iriedb-rg den T a q e b L", ist unter der Anklage derSpionagevonden qnn‘rfiPTi nnn einem itianifdhen Berichterstatter I großen Saal deS zweiten ObergeschosteS und die zugehörigen. Engländern verhaftet morden und soll 'N Middet- sthon^vor Me chen^vo darüber erhalten, Snnntagszeich-nfchul-n den kleinen Saal daneben füllen, burq abqcurteilt werden. Meyerbach hat sich den in Manila ganz z L -----— ---««stt-Nnnp» -in Rild sleiüiaer Arbeit Buren nützttch ^ ma^u versucht. Dabei ist er den daß toe ^gui^a^bo^ gelieferten Selber | chniM^t^en^oll^ ^n^UN roir Einge. Philippinen und "nbaausgestreut hatten den Amerikanern Lrene nÄ verwendet haben, ist nicht, "weil wir ««tig meldet vom werden, chndkrn weil wir, unter den besonderen Umstanden geräumt nnsge—en deri^snndtschastchchutz-Ehe und in SWafrika, glauben, cs würde eine schlechte Polmk fern, dem Bataillon Forster (2 Bat. des 2. Regts.). letzteres ®ir haben gar feinen Zweifel über die Moralitat ihrer I verlaßt Peking am 9. August. . ,, «....i,, ^ermenbuna0 äier wir schd überzeugt, daß es unter den - Die Gesandten hatten vereinbart, das Protokoll tyeute Umständen 9eine schlecht! Politik wäre. Wir würden nicht zu unterzeichneii. Der britische^Gesandte Saww benc^- andern jene prächtigen Soldaten zu verwenden, die Mugst richtigte ,edoch seine Kollegeii England kan ne nicht in Aschanti fochten. "Wir würden berechtigt sein, sie m unterzeichnen. Satwv gab ^rfur keine Grunde an. jedem Kriege zu verwenden. (Dillon: In Europa?) Gewiß, Die Versammlung der Gesandten wurde daher auf un- m (^ropa^oder sonstivo. (Dillon: Das ist s k an da l o s , s bestimmte Zett verschoben. eine Schande! Mac Neill: Wir werden Ihnen darm —— Trotz bieten! Beifall der Nationalisten.) Als offensive Krieg- ÄlllÄI lUlb führende sind die Kaffern, soviel ich weiß, nicht verwendet 0 ivorbeu. In unserem Falle haben wir sie hauptsächlich als (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichenOr^^Na^icht^ifi Kundschafter verwendet, wozu fie ihre Kenntnis des Landes »Ur unter genauer Quellenangabe: „©iefc «M* gebattet.) - - besonders brauchbar macht." 8. Bon der LaudeSuuiverfitat. Der Großherzog hat,»(Oberlehrer zu Laubach). ß,rr.6fl.rinn pmbftnn Als eigentlickw Kundsck-after haben^dagegen die Buren un6 QU§ Darmstadt telephonisch mitgeteilt wird, den Darmstadt, 7. Aug. Der^Groß-Herzog> Empsiag um Kasfern nie verwendet, und e,ne solck)^ Verwendung er- tierärztlichen Hochschule in Hannover, 11 Uhr den Kaiserlich Russischen Ministerrefidenten Fürstev scheint auch vom völkerrechtlichen Standpunkte Dr vbil Adam Olt zum ordentlichen Profeffor in dem Koud ascheff in besonderer Audienz. — Emen tragische» fedytbar. Ob diese eingeborenen Kund,chchter mit Abschluß hätte fast, wie man uns chreibt, vor einigen Tagen tragen, ist vorläufig nicht festzustellen; .in der Depesche ^erinär-medizmischm S bie *b^(bieb8Oorf^eau^g der „Elf Scharfrichter- im Kitcheners vom 1. August, welche die Erschießung zweier! Wirkung vom 1. Oktober ernannt. öiinstlerkolonie aeiunden In dem Schluß- Knfstrn meldete, wurden biefe „native fcouts" genannt ein- ** Von der L-»d.S»uivttfit°,. Die Landes-Umversttai I Sp.-Ihause ^tl"'0‘“fleema^Xnnni4^"n ^m Satz" geborene Kundschafter. Den Behauptungen Chamberlains Herrn Herbert Zehrlaut aus Mamz nach Ablegung stück ^Der ^chba , ch harmlos beim Thee steht aber die jUfuitg der Mitteilung Kriitzingers an FrenchFachexamina zum Doktor der Philofophte promovlert. em freundlicher Nachbar eine ganz Harm m A.S« gegenüber, daß er gefangene Raffern, bewa,,net °derv .. P7r^aln°chricht.a. Der Großherzog hat den sitzende Familie dadurch «ufcnhr bringt^- daß er auen unbewaffnet, erschießen werde. Er mutz doch also iE Ministerium der Finanzen und Vorsitzenden Mitgliedern nacheinander die von ihm beobachteten Fehler gehabt haben anzunehmen, daß bewaffnete Koffern Abteilung für Steuerwefeu Friedrich Deisler der ärgsten Art vorhült und all M W*""* Sitzung der Entschädigungskommifsion auf W Nachfnchen ÜÄ’ÄJS; oufzSngen. - bi!s-m Anlaß di- Krone zum Di-s-r^tz.-re na.^ich humorist.f^ sollend- Vorgang mEenI zu versichern, d^ß sie binnen kurzem nach.SW- Kom.urkreuz 2. Klaffe deS Verdienstordens PH-l.PP-deS ostete dem lungenScha^.cht-r der °°rst°m. afrika zurückkehren können,. Ehe denFreirchen^dre Rückkehr | Großmütigen verliehen, sowie dm v°.^age«d«n.Rat, Mnd | sa» ba^Lebelip Nachde f®*k^ riß der ihn tragende Leibgurt unb „Rosa" zappelte wirklich in der Schlinge. Während die sämtlich am Boden hegenben «Toten die strampelnbeu Bewegungen ber «Rosa" wie immer für gut imitiert hielten, entbeckten glücklicherweise einige Personen aus bem Publikum, daß dieselben doch zu echt wären, zumal „Rosa" bereit« blau im Gesicht wurde unb die Augen ihr ans den Höhlen traten. Noch zur rechten Zeit konnte da» Ä "'«st«?; •'m«»»» ‘ $Qb bi«it| *»« auf »' S-Kin, Ä Ä "“lultatt in . • Dadurch L^fl (heute J "gebende ^»f’for ge, Ebenen der- 192 552 M ^usbezahü.' HMMfcni ’w^v, ’lb MckgrlrK /in Ha^ Halten wurde erstand leist«! eröffnete Au», ehrasstaltei nnrichtung: fr W Sonntag», ^beschulen bejtD, dach, Sasbach, l Bad.Nauheiw, IM haben i, _ Büdingen und Saale die dazv> unben, während b ftriebbtrg btt bit zugehörigen :ben jütttn. fr Mign Arbeit 1 aÄMch du ^erraffe stattsand, lle spielte fleißi» Zerpflegung ani htnen NachmUäi ime und Adressen, r Nah und Fern nafynittagß m jttn ow ! btt®'",ribgr re°l ^.fichtv steg bie H°^beariffeo", “S'Ä <>’ jubiläums. Im Alter von 21 Jahren — er ist in Hadamar geboren — hat der Jubilar am 8. August 1851, an der Universität Heidelberg den medizinischen Doktorgrad „summa cum laude“ erworben, nachdem er 1848 die Universität Gießen, 1850 die Universität Heidelberg bezogen hatte. 1852 bestand er mit Nr. I die erste Staatsprüfung, ging dann zur weiteren Ausbildung nach Paris und trat 1853 in den nassauischen Staatsdienst; er wurde angestellt zuerst als Medizinal-Accessist in Wehen, dann in gleicher Eigenschaft in Limburg, und dann 1855 bei der Jrrenheil- anstalt Eichberg. 1856 bestand er die zweite Staatsprüfung. 1864 wurde er nach Wiesbaden versetzt. Nach der Aender- ung der nassauischen Verhältnisie trat Ricker 1867 aus dem Staatsdienste und lebt seitdem als praktischer Arzt in Wiesbaden. — Meine Mitteilungen aul Hessen und den Nachbarstaaten Die Handelskammer in Mainz hat, wie die Gießener Handelskammer, an die Interessenten das Ersuchen gerichtet, möglichst bald in schriftlicher Form etwaige Wünsche und Forderungen zum neuen Zolltarif-Entwurf, die eingehend be» gründet sein müssen, an sie gelangen zu lassen. — Der Präsident der unter dem Protektorat des Königs von Italien im Jahre 1902 stattsindenden Ausstellung für moderne Kunst und Dekoration in Turin hat Profeffor I. M. Olbrich zum einzigen ossiziellen Delegierten dieses Unternehmen- für Hessen-Darmstadt ernannt. — Wie dem „Kass. T." mitgeteilt wird, ist bei dem am SamStag ausgebrochenen Großfeuer in Wehlheiden durch einen 12jährigen Knaben eine mutige RettungSlhat ausgeführt worden. Der Knabe, der einer der in den Brand geratenen Gebäuden wohnenden Familie angehörte, erinnerte sich bei Ausbruch des Brandes, daß sein Bater ihm früher gesagt hatte, wenn einmal etwas in seiner, des BaterS, Abwesenheit passieren sollte, möge er den an bestimmter Stelle aufbewahrten Kasten nehmen und in Sicherheit bringen, in welchem sich Uhr, Wertsachen und wichtige Papiere, BerficherungS-Policen rc. befanden. Der Junge war schon in der ersten Angst aus der Wohnung gelaufen, als ihm dieses Mahnwort des BaterS einfiel. Schnell entschlossen sprang er wieder zurück in das brennende Wohnhaus, holte den Kasten heraus und wandte fich schon zum Gehen, als plötzlich das Geschrei eines kleinen Säuglings ihm ans Ohr schlug. ES war sein eigenes Schwesterchen, das hilflos jammernd in der Wiege lag. Er nahm den Säugling in den Arm und rettete so das Kind vom sicheren Erstickungstode. — In Kassel ist der Mitbegründer, Verleger und Chefredakteur der Kasseler Allg. Zeitung, Buch- druckereibefitzer Weber, gestorben. Grrichtssaal. e- Gieße«, 7. Aug. (GewerbegerichN) Den Vorsitz ächrt Beigeordneter Wolff. Die Kellnerinnen Elise Wilhelm and Anna K e t p e r klagen gegen den Wirt Heinrich Weller Restauration zum neuen Schützenhos) auf Zahlung von je 10 Mk. -rückständigen SalairS, von 2 Mk., bezw. 3 Mk. Provision für ver- kaufte Weine sowie auf EntschädigungSletstung wegen gründ- und küadtgunaSloser Entlassung. Die Entschädigung berechnen die Klägerinnen neben dem Salatr für 14 Tage auf 28 Mk. entgangene Trmk- «elder und auf 16,80 Mk. für entgangene Kost. Der Beklagte gibt zu, den Klägerinnen je 10 Mk. Salatr zu schulden, von der angeblich noch ausstehenden Provision jedoch nichts zu wissen. Was die Ent- lastung der beiden Kellnerinnen anlange, so sei diese berechtigt, denn sie feien trotz mehrfacher Aufforderung morgens nicht pünktlich in dem WirtschastSbettiebe zur Aufnahme ihrer Beschäftigung erschienen. Die Klägerinnen bestreiten dies und berufen sich auf die Ehefrau des Beklagten, die ihnen gestattet habe, erst gegen 11 Uhr vormittags die Beschäftigung anzutretrn. In beiden Klagsachen kommt fchltehlich Vergleich dahin zu stände, daß Beklagter den Klägerinnen auf ihre Forderungen je 15 Mk. zahlt und diese auf weitere Ansprüche verzichten. In der Verhandlung kam zur Sprache, daß die Kellnerinnen neben dem vom Wirte zu zahlenden Salatr und den Trinkgeldern der «Gäste, von dem Wirte noch recht hohe „Provisionen" für verkaufte Weine erhalten und zwar für jede Flasche Wein 10 Prozent des Verkaufspreises und für jede Flasche Sekt 1 Mark. Die billigste Flasche Wein werde mit 3 Mark und die Flasche Katsersekt mit 6 Mark bezahlt. Bingen, 7. Aug. Der Schiffer Lustenberger, der fl. Zt. bei dem Bootsunglück auf dem Rhein 1900 die Hilfeleistung verweigerte und vom Schöffengericht Bingen a;u 4 Wochen Gefängnis verurteilt wurde, welches Urteil von den Berufsinstanzen Strafkammer-Mainz und Ober- landesgericht-Tarmstadt bestätigt wurde, ist jetzt auf eine Berufung beim Reichsgericht hin vom Oberlandes- igericht Darmstadt, an das die Suche zur nochmaligen Vertändlung zurückgewiesen wurde, freigesprvchen Worten. Damit hat auch ,ber letzte Abschnitt des schrecklichen Dramas, bei lvelchem 18 Menschen ums Leben kamen, seinen Abschluß erreicht. Krarttkfrrrt a. M., 7. Aug. Die Strafkammer verhandelte Leute gegen den Schlaffer Friedrich Simon, der am 22. Juni den bochbetagten Rentner Klein bei einem Einbruch durch Mrffersttche lebensgefährlich verletzt hatte. Sie verurtellte ihn, weil er erst 17 Jahre alt ist, zu zehn Jahren Gefängnis. Oldenburg, 5. Aug. Der Unteroffizier Brandes vom oldenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 91 wurde vom Kriegsgericht wegen Mißhandlung Untergebener in mber hundert Fällen zu einem Jahr Gefängnis verur- Seilt. Mailand, 6. Aug. Der Staatsanwalt beendete heute die Untersuchung gegen die elf Personen, die seit Jahresfrist wegen Verdachts der Mitschuld an dem Königsmord Brescis verhaftet waren. Er beantragt, sämtliche Angeklagten wegen Mangels an Beweisen außer Verfolgung zu setzen mit Ausnahme des kürzlich in Zürich verhafteten Anarchisten Gianotti. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Die Hessische Versicherungsbank „Adler" in Darmstadt verzeichnete pro Juli er. einen Brutto- Zugang von 175 900 Mk. Versicherungskapital, den höchsten Zugang seit Begründung. Bis Ende Juli er. liefen in Diesem Jahre Anträge ein über 804 504 Mk. Versicherungs- jumme, gegen 235 700 Mk. im gleichen Zeitraum des Vorjahres, so daß schon heute ein Mehrzugang von 568 750 Mk., also über eine halbe Million, zu verzeichnen ist. Der Ge- samt-Brutto-Zugang erhöhte sich auf 1650000 Mk. Ver- siicherungskapital. Liquidation der Breslauer Diskontobank. Zn der in der zweiten Hälfte dieses Monats stattfindenden Sitzung des Aufsichtsrats der Breslauer Tiskontobank, in iDcr die Semestralbilanz zur Vorlage gebrackft wird, soll aiuch über die ev. Auflösung der Berliner Niederlassung Geraten werden. Der einzuberuferiden außerordentlichen Generalversammlung würde die definitive Beschlußfassung Vorbehalten bleiben. Die durch die Abwickelung der Geschäfte dieser Niederlassung frei werdenden Beträge gelangen, sofern die Generalversammlung die Auflösung der Berliner Filiale genehmigen sollte, an die Aktionäre zur Auszahlung. Für die Abwickelung wäre alsdann die Mitwirkung einer geeigneten Finanzgruppe in Aussicht zu nehmen. — Rach weiteren Meldungen soll die Berliner Handelsgesellschaft zur Uebernahmc der Berliner Niederlassung entschlossen sein, und an der Spitze eines Konsortiums stehen, das den Aktionären der Breslauer Diskontobank 97 Prozent — der augenblickliche Aktienkurs ist etwa 75 Prozent — anbietet: einer anderen Version zufolge wäre allerdings das Gebot an die Aktionäre nur ein dem jetzigen Kurs entspreck)endes. Jedenfalls sind auch diesem Institut die wiederholten Kapitalserhöhungen nicht zum Segen geworden. — Der Kurs der Aktien war in den Jahren 1895 bis 1900 stets über pari; auch die Dividende war 6 einhalb und 7 Prozent. Die Liquidation erscheint nach dieser Vergangenheit, d. h. bei Vergleich mit der Zeit, wo das Aktienkapital noch unter 30 Millionen betrug (jetzige Höhe 50 Millionen) nicht ganz rühmlich. Zum Konkurs der T r e b e r t r 0 ck.n u n g s - Gesellschaft i n C a s s e l. lieber die Gläubigerversammlung vom 3. August bringt der „Berl. B.-C." noch ausführlichere Mitteilungen. Der Konkursverwalter bezeichnete hiernach die Lage der Sache als außerordentlich traurig, einfach schon deshalb: Ter Vorstand flüchtig, als Verbrecher verfolgt, sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats, bisher hochgeachtete Männer, in Haft wegen Verdachts der Beihilfe bei den verbrecherischen Thaten des Vorstandes. Jeder gerat ß sieht mit innigstes Bedauern auf die vielen hierdurch in Kummer und Armut gestürzten Familieri der Beteiligten. Traurig ist die Lage natürlich auch für alle Gläubiger. Unmöglich ist es, schon jetzt irgendwie zu sagen, was für die Gläubiger aus dem Zusammenbruch gerettet werden kann. Es ist bis jetzt alles geschehen, was zur Feststellung der Masse möglich raar, aber eine Klarstellung wird noch lange nicht herbeigeführt werden können. Gewaltig tritt hier die Schwierigkeit vorerst hervor, die bei der Auseinandersetzung der Masse mit all den Tochtergesellschaften und sonstigen für die Zwecke der ersteren gegründeten Unternehmungen vorliegt. Nack) einem Hauptversarnrnlungsbeschiluß sollten alle diese Unternehmungen mit der Hauptgesellschaft vereinigt werden; diese Vereinigungen sind überall beschlossen, aber nirgends vollständig ausgeführt. Bei jeder dieser geplanten Vereinigungen ist man auf dem Wege stehen geblieben und jeder Fall verlangt eine Feststellung und juristische Beurteilung für sich. Zur Belegung der Angaben über die verwirrenden Schiebungen, welche auf den Sachkonten der Hauptbücher stattgefunden haben, könnten manche drastische Beispiele angeführt werden, doch ist es im Interesse der zivilrechtlichen und strafrechtlichen Fragen nicht angebracht, derartige Sachen schon jetzt in die Öffentlichkeit zu bringen. Dasselbe gilt von den Beziehungen, die Aufsichtsratmit- glieder besonders in der letzten Zeit mit der Gesellschaft unterhalten haben. Nur ist beispielsweise anzuführen, daß ein sogenanntes Konsortialkonto der Aufiichtsmitglieder in einem der Geheimbücher des Vorstandes in der Zeit vom 29. Dezember 1900 bis 31. März 1901 auf die Soll-Seite den Betrag von 32 563 279 Mk. aufweist. Dieses Geheim- Hauptbuck) zeigt einen geradezu unheimlichen Hexentanz von Zahlen, welche sich in vielen Fallen in Millionen bewegen. (Die Schätzung der Casseler Liegenschaften hat nach Abzug der .Hypothek einen Bestand von rund 1680 000 ergeben.) Die A u ß e n st ä n d e der Gesellschaft find mit insgesamt 3 8 Millionen Mark aufgestellt, von denen aber nur rund zwei Millionen Mark als wirklich in Betracht kommend und möglicherweise einziehbar in die Berechnung eingestellt werden können. Der Verlust derWeimarischenStaatskafse in dem Konkurse der Leipziger Bank. Nach den bis jetzt bei. dem Finanzdepartement des Staatsministeriums eingegangenen verläßlichen Nachrichten wird sich der effektive Verlust des Weimarischen,Fiskus im ungünstigsten Falle auf 60 Prozent, im günstigsten Falle aber nur auf 50 Prozent des Gesamt-Guthabens aus dem Konto-Korrentverkehre sowie aus dem Verkehre auf Schuldscheine stellen. Zieht man hieraus das arithmetische Mittel (55 Prozent), so ist immerhin eine Einbuße von etwa 353 000 M k. festzustellen, also ziemlich eine Mark auf den Kopf der Bevölkerung des Großherzogtums. Opfer des Leipziger Bankkrachs. Die alt- angesehene Weiß-, Manufaktur- und Modewarenfirma Paul Rudolphy in Danzig, die im Jahre 1878 gegründet wurde, sieht sich, wie der „Confeetionär" mitteilt, genötigt, sich an ihre Gläubiger zu wenden. Die Firma stand in langjähriger enger Verbindung mit dem plötzlich verstorbenen Aufsichtsrats-Mitgliede der Leipziger Bank Friedr. Schäffer. Mit dem Tode des Letzteren ist! die Forderung Paul Rudolphy an die Nachlaßverwaltung übergegangen, welche schnellste Zurückzahlung der ganzen, ziemliche beträchtlichen Summe verlangt. Diesen Verbindlichkeiten auch nur annähernd sofort nachzukommen, ist die Firma außer stände, zumal die angestrengten Bemühungen, sich Ersatz zu schaffen, fruchtlos geblieben sind. Der jetzige Inhaber der Firma, Herr Blauert, wendet sich an feine Gläubiger, um zu versuchen, ein außergerichtliches Arrangement in Höhe von 60 Prozent herbeizuführen, welches in Anbetracht der obwaltenden Umstände auch wahrscheinlick) zu stände kommen wird. — Ter in Aöoden a. d. Werra zur Kur weilende Kaufmann Lehman n aus Leipzig, der bei dem Leipziger Bankkrach etwa 70 000 Mk. verloren haben soll, ist infolge dieses Verlustes irrsinnig geworden. L. machte mehrere- mal den Versuch, seine Frau und Kinder zu ermorden. Am 5. d. M warf er fich auf die Eisenbahnschienen und konnte nur mit knapper Not vor einem daherbrausenden Zuge gerettet raerben. Bald darnach brachte der unglückliche Mann sich gräßliche Wunden am Halse bei. Nach Anlegung eines Notverbandes schaffte man ihn in eine Irrenanstalt. — Der frühere Rechtsanwalt Dr. Hans Blum stellt in Abrede, infolge des Leipziger Bankkraches, an dem er gar nicht beteiligt fei, krank geworden zu sein. Theater, Kunst und Wissenschaft. H i e r 0 ny m u s Lo r m. Am 9. August 1821 wurde der Dichter Heinrich Landesmann zu Nikolsdurg in Mähren geboren, der als Dichter das Pseudonym Hieronymus Lorm führte. Von Kindheit an kränklich, war er in Bezug auf seine Ausbildung auf den autodidaktischen Weg angewiesen, erblindete in späteren Jahren gänzlich und konnte sich nur durch ein selbst auKgedach-tes System von tastender Fingersprache mit der Außenwelt verständigen. Bereits mit 16 Jahren schrieb er „Abdul", eine epische Dichtung, die den Beifall der Krittk errang. Darauf gab er 1846das Buch „Wiens poetische Schwingen und Federn" heraus, in dem er einige Anspielungen that, die dem Metternichschen Regiment nicht gefielen. Um unangenehmen Weiterungen zu entgehen, verlegte er seine Wohnung nach Berlin und nahm dort das Pseudonyui Hieronymus Lorm an. Bald nar er dort in mannigfacher Weise litterarifd) thätig, besonders in Gustav Kühnes Zeitschrift „Europa". Als dann aber 1848 der Metternicysche Druck beseitigt worden raar, kehrte Lorm in die Heimat zurück und lebte, von der Außenwelt vollständig abgeschlossen, in Baden bei Wien, in umfassender Weise sowohl dichterisch wie journalistisch thätig. ceiue litterarische Thätigkeit entwickelte Lorm besonders nach drei Seiten hin; er wurde ein fruchtbarer 9!omauschrift- fteller, ein fein empfindender Lyriker und ein eigenartiger, dem Pessimismus zuneigender Philosoph. In feinen Gedichten, die in verschiedenen Auflagen erschienen sind, erquickt die raarme Innigkeit der Empfindung. — Pros. Dr. Joh. Step. Sepp, bei Dctanntc Kirchenhifioriker, DoUcnbite am 7. v. M fan 85. Lebensjahr. Der greife Gelehrte, der fleftern von der ,Fiks. Ztg." tot gemeldet wurde, sich indeffrn außer» ordentlicher geifttfler Frncve und koiperlicher Rüstigkeit erfreut, wurde am 7. August 1816 zu Tölz geboren. Nach großen wiffcnfchaftlichm Reifen im Orient wurde Dr. S«pp Professor der Geschichte in München, aber schon 1847 erfolgte wegen seiner Stellung gegen den Lola Montez» Skandal nebst sieben Kollegen seine Ve Weisung au8 der Rtstdenz. 1848 war er Mitglied de« Frankfurter Parlaments, später Mitglied deS ZollparlamrntS, Mitglied der bayerischen Kammer und in den Tagen der Einigung de« Reiches nach den Siegen von 1870 warf er feinen Einfluß in die Wagschale zu Gunsten deS nationalen Reich«» gedavkenS. Trotz seiner ausgedehnten politischen Thätigkeit vermochte seine Arbeitskraft eine Fülle wissenschaftlichen Stoffes zu bewältigen neben der 1850 wieder aufgenommenen Lehrtätigkeit an der Universität Unioersitäts-Nachrichteir. — Gutem Vernehmen nach hat der außerordentliche Profeffsr der Landwirtschaft in Göttingen, Dr. v. Seelhorst, den an ihn ergangenen Ruf als ordentlicher Profeffor an die Universität Gießen abgelehnt, nachdem ihm in Göttingen ein Ordinariat zugestcher» worden ist. Arbeiterbewegung. Ptefelb, 7. Aug. Die heute stattgehabten Verhandlungen zwischen den ausständigen Sammetfcherern und dem Verein der Niederrheintfchen Textilindustrie sind ergebnislos verlaufen. Der A u 8 st a n d dauert fort. New»Uork, 7. Aug. Die Angestellten der „Steel Company" in Newcastle, 275 an Zahl, haben gemäß der Anordnung ShafferS die Arbeit um Mitternacht niedergelegt. — Man nimmt an, daß bis Ende der Woche 100 (KO OrubcnctBeüet feiern werden. Neueste Meldungen. W. H0 m b u r g, 8. Aug. (Tel.-Meld, des „Gieß. Anz.") Graf 3B alberfee trifft Sonutagvormittag 9 Uhr hier ein und steigt im Graudhotel ab. Kiel, 8. Aug. Die mit der „Areadia" aus China zurückgekehrten Mannschaften des ersten Seebataillons trafen vergangene Nächst, von einer großen Menschenmenge lebhaft begrüßt, hier ein und wurden in die Kaserne geleitet. Petersburg, 8. Aug. Aus Port Arthur wird gemeldet: Der Datnpfer „Finanzminister Witte" mit Kohlenladung ist in der Meerenge von Formosa durch einen Taifun verunglückt. Die Besatzung wurde gerettet. Meteorologische Beobachtungen der Stativ» Giefteu. Windrichturt, August Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windstärke Wetter 7. 9’5 749,1 15,2 11,2 87 W. 1 bem. Himmel 8. 7«5 750,6 14,0 10,8 92 Still — bed. Himmel 8. 2w 749,7 22,5 11,7 58 w. 2 beb. Himmel Höchst e Temp natur im 6. biS 7. August 18 7o 0. Niedrigste . 6. „ 7. * 12.5° c. Telepbotttscher Kursbericht. V/6 3/d Reichaanleflie . . 8 o/B do . . 8i/i c/q Konsole . . . . 8 0/’ do . . . . BVi elc Heesen . « . 5% Ital'en. Rente . . . 4% Griech. Monop.-Anl. 8 0/0 Portugiesen . . . 8 0/0 Mexikaner , . . . 4» 10 Prozent, r W Der Räumungs-Verkauf dauert nur noch bis Ende dieses Monats und beginnen wir dann mit einem vollständig neuen, wesentlich S W vergrösserien Lager. 5476 | Giessen «7. Cohn «Sc. Co. Giessen : • 17 Marktatrasse 17. Cassel. 17 Marktstrasse 17. • ••• SSSSSSS GOGGAGG »SSS» »VOGGGGGSGSGOOGOOOSQGGGGGG» @ut erhalt. Kinderwagen billig zu verk Liebigstraße 19/21. I L^aufmädchen oder Frau gesucht. 1 08035 Ludwigllrahe 10, II 5483 Die Beerdigung findet Freitag den 9. August, nachmittags 4 Uhr, statt. 8® Die Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hocherfreut an 5471 Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an 03070 V QX Neue Kliniken Die sparsame Kaussrau verwendet /Srötz. mbl Bimmerfür 1 ob.2Hrn. zu verm. 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