Nr. 158 Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Dienstag 9. Jnli 1901 »rNHt** »glich mH LvAilüchme M Montag-. «* HüK°rer awr*<« de« An» W* mMsch^l mit „Hess. W*«w Wf* glätter Mo M, GsNStundc" vier« »al brigekflt. General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt sürden Kreis Gießen ■■■■■—!!■! 11111III llllll in MIIWIIilULjflillllgBIB^MBBMMMBI vezugrpreir viertelt^ Mk. 2.20, monatl. 75 B?-. mrtBrinqerlohn; burd- Jw Abholestcllen Viertels' 1;» Mk. 1.90, monatl. 65 Bei Postbezug viertelji^. Mk. 2.00 ohne Bestell^ Alle Lnzeioen-Bermiti.luiiK^' stellen de-» In- und Au^lo.>-3 nehmen Anzrigen für V'ibener tintiger tutgrtw Zeilenpretö. lotai 13 aufwärts 20 Pf^ Adreffe für Depeschrv- Anzeiger Sietze«. Fernsprechanschluß Nr.N. Die Einstellung des Prinzen Eitel Friedrich in die Preußische Armee. Potsdam, 7. Juli. Heute mittag nahm der Kaiser die Meldung des Prinzen Eitel Friedriche entgegen, stieg sodann im Hofe des Stadtschlosses zu Pferde und begab sich mit dem Prinzen Eitel Friedrich nach dem Lustgarten. Hier hatte das 1. Garderegiment zu Fuß im offenen Viereck Aufstellung genommen; die Prinzen-Söhne, einschließlich des Kronprinzen, waren eingetreten; ferner waren versammelt sämtliche Königlichen Prinzen sowie die in Berlin und Potsdam anwesenden Prinzen regierender Häuser, die direkten Vorgesetzten, die Generalität, die. Hofchargen, die Kabinets- chefs, die Regimentskommandeure und Stabsoffiziere der Garnison, sowie die fremd herrlichen Militär-Attaches und die Herren der marokkanischen Gesandtschaft. Aufstellung genommen hatten auch! die Lichterselder Kadetten. Von den Fenstern des Stadtschlosses aus wohnten die Kaiserin und die Prinzessinnen der Feier bei. Prinz Eitel Friedrich leistete zunächst den Fahneneid; hierauf hielt der Kaiser folgende Ansprache: „Nach eifriger Vorbereitung dem Studium obgelegen, hat mein zweiter Sohn, Prinz Eitel Friedrich von Preußen, nach, dem Urteil seiner Vorgesetzten sein Examen mit „gut" bestanden. Tie Kinderjahre liegen nunmehr hinter ihm, und mit dem heutigen Tage tritt er ein in die Aufgaben des Lebens, für die er sich vorbereitet hat: Tie vornehmste Aufgabe, die Verteidigung des Vaterlandes, die vornehmste Waffe, das' Schwert, der vornehmste Rock, der preußische Soldatenrock, der Rock meines Ersten Garde-Regiments zu Fußt Tie Eigenschaften, welche der Prinz im Laufe seiner jugendlichen Entwickelung an den Tag gelegt hat, verbürgen es mir und ebenso sein Eid, daß er ein tüchtiger Offizier und ein treuer Tiener seines Vaterlandes werden wird. Besonders begabt für das militärische Leben, mit scharfem Auge für das Detail wird der Prinz nunmehr in den Reihen des Regiments, sobald er sein Offiziersexamen abgelegt hat, sich! auch aktiv an dem Dienst, nach dem er sich sehnt, beteiligen. Obwohl noch sehr jugendliche so soll er doch! ein Beispiel sein im Eifer, ein Beispiel vor allem als Offizier und Mann, das Schönste, was ich mir denken kann: ein ernster, mit dem Blick auf das Leben gewandter Offizier, unbeugsam und eisern in alledem, was die Ritterlichkeit des Offizierstzindes aus- machi, hart gegen sich! selber, in strafffter Selbstzucht die Traditionen seines Hauses und dieses erhabenen Regiments aufrechterhaltend, unbekümmert um Stimmungen von außen, das Ziel gerade vor Augen und nur seinem Gott und seinem Vater verantwortlich^ so möge er seine Bahn ziehen! Das Regiment aber, in welches ich nun schon meinen zweiten Sohn eingereiht habe, leistet mir Gewähr dafür, daß der junge Prinz in einem Zentrum aufwachsen wird, wo von allen Seiten die ruhmreiche Tradition der preußischen Geschichte aus guten wie schweren Tagen ihm entgegenschlagen wird. Tie Grenadiere dieses Regiments werden sich! voll der Ehre bewußt sein, die ihnen zu teil wird dadurch, daß wieder mn lunger Hohenzoller unter ihre Fahnen tritt. Mein Sohn, ich! wünsche Tir Glück zu dem heutigen Tage. Du hast mir bisher Freude gemacht, und von heute ab hoffe ich, daß auch Tu Freude empfinden wirst an dem Leben und an der Arbeit, die Tir bevorsteht. Tritt nn in die Reihen und ziehe Tein Schwert!" Hierauf erwiderte Oberst Freiherr von Plettenberg: . "Euere Majestät haben die Gnade gehabt, dem Regiment einen neuen Beweis hohen Vertrauetts zu geben, und uns neue heilige Pflichten aufzuerlegen. Wollen Euere Maiestat allergnädigft gestatten, daß idy im Namen aller Offiziere, Unteroffiziere und Mannschäften, dem allerunterthänigsten Tank Ausdruck gebe für die gnädigen Worte, die Euere Majestät soeben an das Re- giment gerichtet haben, und für die das Regiment in hobem Grade auszeichnende Aufgabe, die uns nach alten geheiligten Traditionen heute wieder gestellt wird. Daß rn dem Geiste und mit dem Ernst, der allezeit in bes Regiments gelebt hat, an die Erfüllung . fgade herantreten, das bitte ich Euerer Majestät nul? Flächen wurden zeitig mit Kunstdünger bestreut und liefern» Itoing He Stadtpraseu besondere GalM nib dte Tmlhtlln Lultznrlev wnrvn btt M Mi 6^*22^ ihre finanzielle Beteiligung unterliegt. — Voraussichtlich wird noch in diesem Monat eine Kommen. Er weiter un g des Fer nsp r ech-Nachtd ien stes. rat hat in "ferner Sitzung vom 29. Juni beschlossen, daß für den nach dem 15. Juli 1901 ausgeführten, zur Efsig- bereitung verwendeten oder vollständig denaturierten Branntwein Brennsteuervergütungen nicht mehr zu ge- eintreten für Hamburg und Frankfurt. — Zur Erörterung der Frage, ob sich! die Unterstellung der hausindustriellen Betriebe der Tabakbranche unterI die für die sonstigen industriellen Betriebe dieser Branche I geltenden gesetzlichen Vorschriften empfiehlt, trat am 6. d. M. ,in Berlin im Reichsamt des Innern eine Konferenz I von Interessenten zusammen. — In ber nächsten Zeit dürfte die Instruktion über die! Zusammensetzung und den Geschäftsbetrieb der Sachter-1 ständigen-Kammern, die bei der Ausführung des Gesetzes! über das Urheberrecht an Werken der Litteratur und Tonkunst in Thätigkeit treten, einer Aenderung unterzogen! werden. Tie erste Instruktion dieser Art stammt aus dem! Jahre 1870, sie hat später Aenderungen erfahren. Nun sind die Befugnisse dieser Sachverständigen-Kammern, die für sämtliche Bundesstaaten bestehen sollen, durch das neue Urheberrechtsgesetz in einigen Punkten Umgestaltungen unterzogen worden. Diese werden auf den Wortlaut der Bestimmungen über die Zusammensetzung und den Geschäftsbetrieb der Sachverständigen-Kammern, die übrigens vom Reichskanzler er la, f en werden, nicht ohne Wirnrng bleiben. Tas Gesetz tritt am 1. Januar 1902 in Kraft, bis dahin müßte also die Umgestaltung der Instruktion vorgenommen sein. s.O' , onh1 1 ew* ÄS Sw*** K«ork6« 3*T» ® $ft TkW worden. SeJ meldet: Ter Bundes-lArt hin, um ... ■ . H — ----- -.-ßl guten Bürgern gesegnet wurden. 8-. IW feto St ftaHdttn « t Dttmöibkr Stak fielt ihn dtrsjShr fltambttiW io Wie Debatte ei W Bismarckd tafc um zu Heft' Slamuies auf ichuhbettrafl' Hampf tnifpann s Boxf^ttiben. st« Mbit bat, mbtrex Ittdex" i btefe spiele sich als «echt iittju ju hab Wupf der Juden Mkenschast als Kor leftrs fand der Anti nlorporietter gälten Mmschast. - Lus Narb 8eloo wurde Prof, dchl für mittlexe ui oat vor etwa 10 ® Diener UniverfiiÄ^ Dx. e. Rtafft«6b «Neuen freien' Wgesuch des @E Allttdings sei Prost « empfinde das 9> HM Jedoch perfi Mge Entscheidung A- Ag/- In de wn atgthalien n mit Mk. 30 y.M gelt Mholt. - Sytowt, Aus der W a (3ena) • Mwtchek« an 1 wurde ali S ^watdozent "herneine u gestorben. ~ tzMonte Thrtzr Shffe «Ä'ietig SÄN L-H „ÄS SÄ"«-» Ä si° sich i« ihrer h--''g°n G-öß-, Bedeutung und Kaiserin mit den Prinzen Eitel Friedrich, August^Wilhel'u und Oskar gedenkt, auf der Segelyacht „^duna -c ' münde zu verlassen: Prinz Adalbert begxebt Nst> an Doro des Schulschiffes „Charlotte". Ter Kronprinz be.g heute abend nach Bonn zurück. ntl — Ter deutsche Kaiser richtete au-- Swmemund, a den Fürsten Philipp Ernst zu Hohenlohe foigeno. Ee- B.n Hef 6etrübt über die traurige Nachricht von dem Hinscheiden Teines von unrso hoch!e" vortrefflichen Vaters und spreche m mein Beileid aus. Es muß Tir einen Tros gewahren, wenn Du des Lebenslaufes Teines Vaters.gedenkst, ausgefullt von treuer und erfolgreicher Thatigkeck. Tie h^vo - ragenden Verdienste des oereivigten Fürsten um dx Einigung des deutschen Vaterlandes in )einer Jugend, unb^ein erfolgreiches Wirken als Botschafter, Statthalter und Reichskanzler sind frisch in aller Erinnerung, xie Geschichte wird ihm ein ehrendes Denkmal fetzen, und ick) w^de ihm stets eine dankbare Erinnerung bewahren. f Wilhelm. — Die Depesche des Reichskanzlers Bülow an den Prinzen Alexander Hohenlohe lautet: In tiefster Bewegung empfange ich soeben Die schmerzliche Nachricht vom Heimgange Ihres verewigten । Vaters, dessen verhältnismäßig gutes Befinden vor wenigen Monaten noch meine Frau und mich in Berlin |o erfreute. Tie persönlichen und dienstlichen Beziehungen zum verewigten Fürsten, erst in Paris und dann in Berlin, und die mir so wohlgeneigte Gesinnung desselben, der für mich stets ein treuer Berater unb^rennb war, werden mir immer unvergeßlich sein, ^.aß der nun Heimgegangene schon in früheren Lebensjahren an oe Entwickelung der nationalen Idee arbeitete und tn feinem langen und reichen Leben von dieser Idee wie von )einem Leitstern sich führen ließ, bis es ihm zuletzr vergönnt war, auch an erster verantwortlicher stelle für das -wch des deutschen Vaterlandes versöhnend und klarerio oivi in fein hohes Lebensalter zu wirken, deshalb wiro Die deutsche Nation sein Bild stets in lebhafter und dankbarer Erinnerung halten." . . — Der Direktor im Reichsamt des Innern ^.r. Erich v. Wo edtke ist nunmehr zum Präsidenten des Reicys- aufsichtsamts für das PrivatoerfichMungswefen ernannt. (Daß Kvnfistorialrat Dr. Reike ins Reichsverficherungsam berufen worden ist, ist amtlich bisher noch nicht bestätigt ländischen Meer abgehaltcnen Fl°tt^enmanov^cr ein ganz besonderes serene. ausgelaufene Geschwader A ift gestoßen Anerkennung durcharveuere. ^er areaner ?v; des ans dem Lzean kEmend-m Gefchwad^ jn 6cn bie Mn ben Gießener Turnern errungen n Ersolge, wie und fiat sie zerstört. "Sareuficä Gefecht geg™ bie ftetä bethätlgte Liebe zur Turnsache die, Liebe zum Vater- > Gewässern von Alreante ein ^«tz^Bereiniguna dieses hob und stärkte, wie diese vor 30 Jayren zur Einigung Vas Gescl wader gechfi , Corsica kommenden Serbun- deutschen Vaterlandes führte. Zern von der Fest- Geschwaders mit sen verhindern lovncn, MN freudig aufgenommcnes „®ut Heil" galt der .ch^or^Ä dem deutschen Vaterland-, Den von und C zurückziehen müssen^. .^^ f^And Geschwader T zirka 60 Turnern und Ziiglingen ausgesührten «t»bubungen caraut mit dem von ^den kom de^ beiden unter Leitung des 1. Turnwarts Wregand folgte -in Turnen vereinigt, und es rst wah^1 t B und C der aktiven Turner uud Zöglinge, Keulenübungen, Stock- Geschwader ver)uchen w / vernichten. . schlagen und Kürturnen, wobei einzelne Turner hervorragendes M trenen uiid^si _ß Pchpst richtete an Oberen Misteten. Sie ernteten stürmischen Beifall. Die trefflichen der Orden und geistlichen ^ustalten Anordnungen der Festleitung machten es möglich, daß auch Treiben i^ dem er daraus hinweist, lW f«bet Schlußteil des Festes dem BergnügungsbedürsmS der in Seiten' be5 Kampfes, wie gegenwarttg, P pätteu. Besucher vollauf Rechnung trug; fortgesetzt erklangen m dem besondere Beweise liebevoller, vorsorg ^r F s ncuers geräumigen ©aale flotteTanzweisen, während Meister Kraxtße Er sei sehr betrübt über die f) | b geistliichen mit der Regimentskapelle unermüdlich tm Garten zur Unter- dings von -inig-n Bo ern^-^dt-i^d-n^ sich!Haltung d°S Publikum- b°itrug. Da- F-st ist al- -in m Anstalten gerichtet ihrem Recht schwer allen Teilen wohlgelungenes zu bezeichnen und hat sicherlich darüber, denn ch\ - großen Schaden in ihrer unserer Turnerschaft eine große Anzahl neuer Freunde zu- !geschädigt werde erleioe weiter daran,, er n riÄtiieriuifit gelassen, um einer so unwürdigen --er- ♦, Grober Unfug. Ein im Neustädterfeld beschäftigter so'lgung ein Ende zu machen, und biefe 8iegelar6eilec machte sich vor einigen Tagen daS sonderbar so schweren Unglück zu erraten, f merbe. Gerade Vergnügen, aus einem Flobert mit scharfen Patronen nach gehofft, daß feinen Klagen G H g sth bec Papst ganz allen Richtungen Schüffe abzufenern. ' Da er im Felde ar* in biefen ^agen feien 1 Ausnahmegesetze gutgeheißen beitende Leute dadurch gefährdete, wurde die Waffe nebst der besonders seine £ per Papst vor wenigen Monaten Munition vorläufig konfisziert und er selbst wegen unerlaubterr ,bem 8« «n$Vgebrad,t. , . Beispiel seiner berühmten Vorgänger folgend, drese dem *• Verhaftung, Ein hiesiger Einwohner mußte wegen natürlichen Recht, dem Evangelium und der Tradition ^rtgesetzter Ruheflörnng und weil er seme Ehefrau Mit Tot. widersprechenden Gesetze zu^niiMlligen. ^ese lstechen bedrohte, in Haft genommen werden. dersprächen auch dem der Kirche absolut^öus^h^lben Recht, **KühleZimmerimSommer. Wenn die Sonne rektziöse Institute zu g^nd-n f “ortenk gut m°?nt L N- schwüle Luft die T-mperatu- uvch Kirche abhäugen. T-r religrchen ^roen empfinden läßt, daun dürste cs wohl zweckmäßig und Institute zu starken. Der wahre Grund d s g^yen■ an die Vorschriften zur Erhaltung eines kühlen ZiM^ gegen diese sei der Haß gegen die Kirche, Das wayra 0^1erinnern. Tie erste Hauptsache, wenn morgens sei', womöglich die ^^trge Wnrsmmkmt^ ^dann das Thermometer draußen höher steigt, als die Stnben- der Gesell chcht zu bannen, ^er Papst lpenDet aisDauu - die Fensterflügel zu schließen. Kommt daun, den Ordensbrüdern und s^siU RouL UÄUn herabzulassen, welche gerade um ihrer Tugenden willen verfolgt wuroen geöffnetem Fenster, denn sonst kommt Die °r weift auf bie »on ihnen g-schM-n-n Anstalt-n °Zr °vch uM bei S-dM-t-m t , 1 0 blcibcn die deren hnllen. sw letzt überall borgaltet W Wu* gW’bi3 draußen lms guten xjuiyctu Thermometer ein wenig gefallen ish Darauf erfolgt die Papst die religiösen Gemeinschaften, die feinen Wünschen L-Afnung und zwar, was die Hauptsache ist, der oberen so bereitwillig, selbst UM den Preis un-ndlich-r L-rd-n Msnung, Oefsuen der unteren Fensterflügel, tote und sogar des Lebens, gehorchen, wie die letzten Unruhen 6 Beauemlichkeit wegen in der Regel geschieht, hab tu China gezeigt hättem Wenn Gott drese Leiden zulass«, s.^der ^«mllchket^^toegeu^^ geschehe es, um dem Geiste, der nicht selten in der ge- L Me thut uns aber nicht den Gefallen, nach unten Häuptern bet Orden zu, und schließt Mit der Ermahnung, Personen in der bekannten Notzuchtsaffaire. Der daß die chiristliche Liebe den mi Vjiqen Gefängnis verwahrte August Gellhofer soll und würdige, zugleich- aber Milde und nachsichtige Haltung Opfer gegenübergestellt worden fern und sem Ver- zur Pflicht mache. .. ^hen auch)! bereits zugestanden haben. Er wird am nächsten Schubtage in das Provinzialarresthaus in Gießen über- Aus Stadt und Kmd. ch^^7L^7uf-E"'JLi^G-st°rn «^e, >vi-d°- (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Ongxnal-Nachrichten ist mautz. Anz." erfährt, von einem Gemeind er atsmitglied ttur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. ÄM* gestattet.) ^er Bürgermeisterei auf Grund des Art. 1 Der Hess. •• Rektoratswahl. Wie wir hören, ist der ordentliche St.-O. Der Antrag eingereicht, der GemeinDerat wolle be* Rrosettor für Rotanik Dr Hansen, zum Rektor für das schließen, bei Dem Kreisamt den Antrag zu stellen, „daß nach Prosepor für ^ommr, L-r.q- , , z Ablauf Der Amtsperiode Des Bürgermeisters Worner Die Umversitatsfahr 1901/02 gewählt worden. -HF.rTI Städteordnung für Die StaDt BaD-Nauheim als anwenDbar *• Vo» der Universität. Gestern fand die aUja^tli^e | erfc(ärt a)erDe. Ter betr. Paragraph lautet, Daß auf Antrag gesellige Zusammenkunft der Umverfitats«Professoren unb L § Ortsvorstandes und nach Anhörung Des Kreistages für Dozenten der Universitäten Gießen, Marburg unb (Söttingen @täbte unter 10000 und über 3000 Einwohner Die StäDte-, Iin Gießen statt. Es waren, wie wir hören, etwa 40 Damen ordnung vom Großherzog für anwendbar erklärt werden und Herren aus Marburg und 8 aus Göttingen erschienen, kann. , Im Hotel Großherzog von Heffen fand ein Frühstück und -r. Harbach, 7. Juli. Vor mehr als einem halben in Steins Garten das Mittagsmahl statt. Am Nach. Jahrhundert hatte unser Ort gelegentlich der Schulhaus- mittaq wurde ein Ausflug nach der „LiebigShöhe- unter- einweihung sein letztes größeres Fest gefeiert. Kein Wunder, daß die gesamte Einwohnerschaft jetzt ihr Bestes aufgeboten ** Personalnachrichten. Der Gerichtsassessor hatte, um baß Fest der Fahnenweihe des Gesangvereins Keller in Gießen wurde mit Wahrnehmung der Tienst-I Germania", das gestern stattfand, würdig zu begehen. Verrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht I Straßen glichen Fichtenalleen und bie Häuser schmückten Gießen unb ber Regierungsassessor Emmerling in«Guirlanden und Fahnen. Nachmittags wurde ein Bübingen mit Wahrnehmung ber ^-ienstverrichtungen blue^l veranstaltet, an dem sich achtzehn Vereine aus der »« Kri°g°-v-r-in uafim bar an Arn°ld aus T«rms?adt, Rudolf Brak aus M-ßcn. Dr. T-il. Aus dcm F-stPlatz hi-lt Bürg-rm-ist-r Münch tute Julius Dorfelder aus Mainz, Johannes Glücken aus Begrüßungsansprache,. Die er mit einem Hoch auf die Be- Mainz Dr Peter Paul Lieb in g aus Mainz, Richard schützer deS deutschen LiedeS, den Kaiser und den Großherzog, Plitt aus Wetzlar, Karl Schnittspahn aus Darm- schloß. Hierauf schilderte Pfarrer Biedenkopf von Wir- jstadt, Franz Specht aus Hutzdorf unb Gustav Weiß aus t,er die Weiherede hielt, in trefflichen Worten die Be- Tarmstabt würben zu Gerichtsassessoren ernannt. — Ter una des deutschen Liedes. Frl. Margaretha Münch über- Großherzog hat Den Steu^kommifsariatsaEuten des l »dann die Fahne dem Vorsitzenden des Gesangvereins, ^n^b^^iss?^iat^5^"ö b^^^^konimiftär^^^des der sie mit DaukeSworten dem Fahnenträger übergab. Dieser Steuerkommissariats Heppenheim ernannt unb dem Eisen-!gelobte, die Fahne ^ts in Ehren zu halten. Hierauf trugen I bahnsekretür in Der Hessischk-Preußischen Eisenbahngemein- die Vereine ihre schönsten Lieder vor. An oen offiziellen I schäft Johannes Pfleger zu Mainz aus Anlaß seiner! Teil der Festlichkeit schlossen sich Tanz und mancherlei ! Versetzung in den Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse I Volksbelustigungen, die die Mitglieder des Vereins sowie die des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Gäste noch manche Stunde in der fröhlichsten Stimmung D a s R e g i e r u n a s b l a 11 veröffentlicht in Nr 47 zusammenhielten. folgende, die Verleihung der Rechtsfähigkeit an Sparkaffen n. Grebenhain, 6. Juli. Wie wir hören, tourte betreffende Bekanntmachung: IDr. med. Bruchhäufer Die Stelle eines Assistenzarztes „Auf Grund des § 22 des Bürgerlichen Gesetzbuchs Ulrichstein übertragen. und des Artikels 4 des Hessischen Gesetzes^vom 17. Snlil q Münster bei Laubach, 7. Juli. Heute tourte irt 1899, die ^l.usfuhrung^des Bürgerlich^ Gesetzbuchs be=| ltn|erer Kirche die von der Firma August Förster in Lich treffend, wird den eb ar» und L ei hkaffen zu l pergestellte Orgel ein gemeint. Durch ihre schöne äußere Gießen und Oppenheim, unbeschadet i^rer durchI bildet sie einen prächtigen Schmuck unseres! die Genehmigung ihrer S^ung entjtanbenen b^^e^genUotte^tiu^e§. Die Orgel wird sicherlich nicht wenig zur, Rechtsstellung, hierdurch bie Reckftvfahigkeit ^r^e^en- I Verfchönerung des Gottesdienstes beitragen. Taniit ist end- *• Das Sommerfest des Turnvereins Gietzeu (1846), mit (id) ein langgehegter Wunsch unserer Gemeinde in Erdem diesmal die Feier des 55jährigen Stiftungsfestes Der-1 füUung gegangen. bunden war, hatte sich gleich den Festen ftüherer Jahre der —n. AusdemVogelsberg,6. Juli. Miuisterial- allgemeinen Beteiligung aller Kreise der Einwohnerschaft zu rat Braun aus Darmstadt und Geh. Rat Schönfeld auA erfreuen. DaS herrliche Wetter, der schön gelegene Festplatz I Schotten besichtigten gestern die Hut weide n im Vogels- ... . u v ( Philosophenwald) und die in Aussicht gestellten Beran- berge. Diese Weiten haben sich bis jetzt aufs beste bewährt. Seite der Englanderwurde ein Mann verwundet. Kitchener ^unaen mannigfacher Art verfehlten ihre Anziehungskraft d^hl können sie ihrem eigentlichen! Zwecke noch nicht fugt hinzu daß bei dem Angriff auf den Eisenbahnzug I Das beaann mit dem Ausma der aktiven Turner übergeben werden, da sich erst eine geschlossene Gras^ in ter Nahe vonNateonspruitaufenglischer Seite außer narbe bilden muß, bevor das Rindvieh ohne die Weite den bereits gemeldeten Toten noch zehn Soldaten verwundetTurnhalle durch die Stadt nach dem Festplatze, too Lu beschädigen, aufgetrieben werden kann. Dennoch liefern: wurden. Sonst berichtet er feine weiteren Einzelheiten! nach (Eintreffen deS Zuges das alte Turnerlied „Turner, aus I fle gerade in diesem grasarmen Jahre den Gemeinden: über ben Vorfall. '— ------ |e ,?tr ,8=6. 1 SÄt bit 5,2« »on ft* itoii ,orr^enb(ß ' »en auch Muts der W Unter, ,Qt6 ein in Knilch uteunbe zu- DWgkr fonderbllre Kronen nai » tot ar. ffe nebst der unerlaubten küßte wegen mit Tot- Kermischter. » Die Pest. Die Kommisfiou zur Verhüluug und Be> kämvfunq der Pefiepidemie erklärte Konstantinopel für verpestet. Der Sauitätsrat zu Koastantinopel beschloß, die Stadtpräfektur aufzufordern, alle Stadtbezirke, insbesondere Galata, der ärztlichen ^nfpeltion $u unterwerfen und die Errichtung von Pesthospitälern zu beschleunigen. In Zulaarien wurden die Quarautänemaßnahmen ®er Eintritt der Reisenden aus der Türkei .st aus di- Stationen Habitschewo und Burgas beschrankt. Aua- der Orient- Expreßma wirb der Quarantäne unterworfen. Universitäts-Nachrichten. a 7. Juni. Der „Veretn Deut sch er Studenten'' seiecte gestern im Kaisersaale ^er unter zahlreicher Be- teMaung sein Stiftungsfest; vormiltagS fand in dem schlich ge^ Am.irften Saale ein Festakt und abends ein Kommers statt. — Die Darmstädter Studentknsarsff hielt am Donnerstagabend im O'pheum ,75- ihre diesjährige Semesterschluß-Vrrsammlung ab. Ueber 600 Stimmberechtigte soLe zahlreiche Hospitanten waren -nwZ«g.. ttfaj Ti/hmte entsvann sich bei der Frag oelr. Die «oeiumjc jui Ä B i s m a r ck d n k m - l Es wurde der Antrag angenommen, U man ^u diesem deutschen Werk nur “ ,-ssr .ttÄ1» §“**!*"■ biete spiele sich als Vertreterin aller Finken aus, ohne Auftrag und em Reckt hierzu zu haben; diese sog. Finkenschaft fei fast nur em Unter- lckluvf der Jud?n und Polaken re. rc. Er beantrage, daß man die Tnknschaft als Korporation erkläre. Trotz wiederholt versuchten Pro^ Us fand der Antrag Annahme. Sofort erklärten eine S°nze Anzah inkorporierter Finken namens ihrer Freunde chre Absage an die seitherige Familien Nachrichten. Gestorben: Frau Henriette Herzog, geb. Kaiser-Blüth in Laubach (Oberhessen). __ Tionaten.^ Mttelluugeu aus Hessen und den Nachbarstaaten rp.:, 5 <>uli in Mainz gelandete und auf den dortigen Fch-dhof verbrachte Leiche ist die des Sch'Wungen Marquard, der am vorletzten Sonntag beim Wasserschöpfen vom Schiffe aus in den Rhein gefallen und ertrunken war. Der be r Schiffseigeatümer identifizierte die Leiche. - Der Mer blauer Albert aus Mainz, der in Weisenau am 1. Mai siinen Kollegen König ermordete, ist zur Untersuchung seines Geisteszustandes der Irrenanstalt Hofheim überwleftu worden. — Die Ueberschuldung de« Vermögens des in Konkurs geratenen Direktors der Rheinischen Malzfabrik Gernsheim, Roth, der nach Amerika geflüchtet ist^betraat 490,000 Mk. Hmdel «vd Uerkehr. Volkswirtschaft. - Bttverus'sche Visenwerke, Wetzlar. Aus einem Bericbt drs Vorstandes un den Aufsichtsrat wird rnttgele lt, daß der Geschäfts, gang in allen Betriebszweigen im ersten Halbjahre 1901 gut war. Bis zum 1. Juni standen 4 Hochöfen im Betriebe, von denen an diesem Tage ein Ofen der Sophienhütte gedämpft wurde um den Wünschen der Abnehmer auf Hinausschiebung der Lieferfristen noch br.fi/r entsprechen zu können. Die jetzige Roheisenerzeugung beträgt mo-.alltch etwa 7000 t. Der vorhandene Bestand an Aufträgen zu guten Preisen deckt diese Erzeugung auf etwa 10 Monate. Die Be- nellungen aus Zement und Schlackenmaterialien seien so zahlreich, daß allen Anforderungen nicht tmmir pünktlich genügt werden kann. Durch die Einschränkung der Roheisenerzeugung erfahre der Gewinn d>s lausenden Jahres zu Gunsten des nächstenJahreseinegewffse Beeintlächttgung, indes dürfe die in dem letzten Geschäftsberichte aus Kksprochene Erwartung auf ein befriedigendes Erträgnis deS laufenden Jahres auch heute als zutreffend bestätigt werden. \ — Die »Tochter".Jnstituie der Trebertrocknu^S-Gesellschaft. Aus der nachstehenden Liste kann der Umfang der Treberzwerg- unternehmungen ermessen werden. An solchen Treberunternehmungen. besitzt die Gesellschaft u. a. die folgenden: Vereinigte chemische Fabr ken, A.-G., zu Schweinfurt, Schlesische Aktiengesellschaft für chem.Jndustrre in Weißwaffer, Vereinigte Norddeutsche chem. Fabnk Glückstadt, A^-G-, zu Hamburg, Bosnische Holzverwertungs-Akrengesellschaft m Wren, Erste Galizische Aktiengesellschaft für Holzdestillation in Lemberg, FM-s Holz- verwertungs. Aktiengesellschaft in Helstngfors H°lzdestrllatwns-Aktienge ell schäft Kaßza in Jllava (Ungarn), Aktienge ellschaft für HAbeMatron und chemische Industrie in Rußland (1899 rn eme rern russische Gesell- l schaff umaewandelt), SociSte chimique du boiß m Nantes, boowtä. lta I liana per le Industrie chimiche in Genua, Fredriksstadt Traekulfabnk, I Anglo-Russian Wood Destillation and Chemical Products rn London, I Sooietö Anon, de Produits.chimiques et elektro-chimiques in «rüstei, bezw. Hemixem, Memeler Holzindustrie-Aktiengesellschaft. Die Gesellschaft ist außerdem bei der Eiweiß- und Fleischextrakt. Komp., G. m. b.. H., 'in Altona, bei der Kontinentalen Hochofengas-Gesellschaft m. 6. H. m Dort-, mund, dem Dr. Kellner-Syndikat in Wien, einem großen Holz- und Waldgeschäfte in Rußland, mit wesentlichen Beträgen betelligt. Im Mai 1901 wurde unter Mitwirkung der Kasseler Gesellschaft die Oom pagnie d’extraits tanniques et des produits chimiques m Pans mit 5000000 Franks Aktienkapital gegründet, in welche bte Gerbstoff-Extrakt- Fabrik Veuve Gondolo in Nantes und die in Liquidation getretene Da I velocitan Comp. gßn. anonyme de Tannaye ultrarapide (Brevets ^ra- telli Durio) in Brüssel aufgegangen sind. Alle diese Werte wurden for . > I gesetzt hin- und hergeschoben. Ber 13 dieser Tochtergesellschuften handelt ?s sich insgesamt um Kapitalien im Nennwert von 62 Millionen ! Mark, während das Kapital der Trebergesellschaft selbst, bis -um Frühjahr d. I. 12 Millionen Mark betrug; die letzte Kapitalsvermehrung ' von 8,4 Millionen Mark wurde eigentlich nur zur Aufnahme von Tochtergesellschaften geplant. — ließet die Personalien der verhafteten Hauptpersonen wird berichtet: Der Generaldirektor der Trebertrocknungs-Gesellschaft, Adolph Schmidt, ist zu Kassel geboren und absolvierte dort bte Schule. Der verhaftete Direktor der Leipziger Bank, Exner, ebenfalls ein gebürtiger Kasseler, war sein Stubiengenoffe. Schmidt sing klein an und war mehrere Jahre hindurch Reisender eines Fabrikhauses. Dann begann er mit dem Vorstande des Aufsichtsrates, Rittergutsbesitzer! Sumpf, das Trebergeschäft, dem bald eine große Ausdehnung gegeben wurde. — Die norddeutschen vereinigten chemischen Fabriken in Glucksstadt eine Tochtergesellschaft der Trebertrocknungs-Gesellschast, stellten infolge des Konkurses dieser Gesellschaft ihren Betrieb ein | Leipzig, 6. Juli. Der Vorsitzende des Ausschusses der frei- willigen Vereinigung von Aktionären der „Leipzi-ger Bank , Juftizrat Doyens, macht folgende Mitteilung: Der AufstchtSrat der Leipziger Bank wird in der bevorstehenden Generalversammlung erklären, daß er fein Amt zu einem kurz danach etntretenden Termin niederlege. Es wird also nicht blos ein neuer Vorstand, sondern auch ein neuer Aufsichtsrat zu wählen sein. Nach dem Statu hat zwar der Aufsichtsr>it die Direktoren (Vorstand) zu wählen, der Aussichts at wird aber die von der Generalvirsammlung^Gewählter' acc^tterm. Ferner erklärt uns der stellvertretende Vorsitzende deS AusstchtSrats, Georg Schröder, daß er und seine Kollegen ihr Vermögen nur noch als Vermögen der Aktionäre der Leipziger Bank ansehen. Sie sind also bereit, die vollen Folgen der unglücklichen Lage zu tragen. Die Generalversammlung findet in der ersten Hälfte deS August statt, die öffentliche Bekanntmachung erscheint nach der sür morgen erwarteten Rückkehr des Aufsichtsratsmitgliedes Dodel." ßt ™ «J £9 FC. SSeautfurt a. M., 8 Juli. (Telegr. Orig.-Bericht des ^G.A. ). I Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf standen 437 Ochsen, darunter 128 aus Oesterreich, 48 Bullen, da- Sinter 0 aus Oesterreich, 890 Kühe, Fersen, Stiere und Rrnder, 224 Kälber, 263 Schafe und Hämmel, 1360 Schweine, 0 Ziege, 0 Ztegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 67—69 Mk., 2. Qual. 62—65 Mk., b. Qual. 55—60 Mk., l Bullen 1. Qual. 55—57 Mk., 2. Qual. 51—54 Mk; Kühe 1-Qual. I 60—62Mk., 2. Qual. 56—58Mk., 3.Qual. 41—43Mk., 4.Qual. 30—32 Mk., 5. Qual. 58—29 Mk. Bezahlt wurden für 1 Pfd. Schlachtgewicht Kälber 1 Qual. 78—80 Pfg., Lebendgewicht 46—49 Pfg., 2. Qual. 68—70 Pfg, Lebendgewicht 38—41 Pfg., 3. Qual. 58 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg.; Schafe l.Qual. Schlgw. 64 Pfg., 2. Qual. 57—59 Pfg. ; Schweine 1. Dual. 65Pfg., Lebendgewicht 51 Pfg., 2. Qual. 64 Pfg., Lebendgewicht 50 Pfg., 3. Qual. 57—58 Pfg, Lebendgewicht 00 Pfg. Geschäft: Hornvieh! aut Kleinvieh gut. Ueberstand unbedeutend. 9 ' fc. «ratttfuet a. M., 8. Juli. (Orig. Telegr. des „Gießen. I Anz") Amtliche Notterunp der heutigen Truchtm arklpreise. Weizen Mk. 17 25-00 00, Kurhessischer Mk. 17 50, La Plata Mk >7 25-00 00 KansaSMk. 00.00 bis Mk. 00.00, Roggen (hirsiger) Mk' 14 50—^.Gerste (Wetter auer) Mk. 16 50, H^Mk.1475-15 00, MaiS Mk. 11.75—00.00, Wrizenmehl 0 Mk. 25.00 bis Mk. 25.50, 1. Qual. Mk. 23 00 brS Mk. 23.1)0, 3 Qual. Mk. 21—21.50, Roggen- I n «n» 22 00 2300 1. Qual. Mk. 20.75—21.50, Weizen k eie I Mk. 9 25—9.50, Roggenkleie Mk. 10 25—00.00, MatSkeime Mk. 9.75 bis Mk. 10.00. AlleS per 100 Kg. ab hier. Neueste Meldungen. Ragaz, 7. Juni. Der Kaiser von Oesterreich sandte an den Prinzen Alexander zu Hohen ohe folgendes Beileidstelegramm -. Ihnen und allen Mitgliedern Ihrer Familie spreche ich meine innigste Teilnahme an dem schmerz» lichen Verluste aus, welchen Sie erlitten haben. Ich ve- trauere in ihrem Vater einen langjährigen, bewährten Freuno. Franz Joseph. — Die Kaiserin Friedrich sandle an den Fürsten Philipp Ernst zu Hohenlohe folgendes Tele. gramm: »Es ist mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen und den Ihrigen auszusprecken, wie tief ich Schmerz empfinde an de i schweren Verlust, der Sie alle durch den Heimgang ihres unvergeßlichen Vaters getroffen hat, und wie treu ich dem Entschlafenen meine wahre Verehrung und Dankbarkeit bewahren werde." Kaiserin Friedrich. Ragaz, 8. Juli. Unter den Beileidstelegrammen ist auch ein herzlich gehaltenes von der Königm-Witwe von> Jta«en an den Prinzen Alexander zu Hohenlohe eingetroffen. Die St. Gallen'sche Regierung sandte solgendes Telegramm. „Mir ausrichtigstem Bedauern hat die St. Gallen'sche Landesregierung von dem heute auf dem Gebiete ihres Kantons erfolg Hinscheiden seiner fürstlichen Durchlaucht des Altreichskanzlers Hohenlohe Kenntnis erhalten, der, im Begriff stehend, an den Thermen von Ragaz Linderung seiner Leiden zu suchen, nach längerem, thatenreichen Leben vom Tode ereilt wurde. Wir wi sen uns einig mit dem Gefühl des St. Gallen^schen Volkes, wenn wir in Erfüllung einer schmerzlichen Pflicht Sie hiermit ersuchen, die Versicherung unserer aufrichtigsten und wärmsten Teilnahme entgegenzunehmen.- .Nachdem jetzt auch Prinz Moritz zu Hohenlohe eingetroffen ist, sind alle Kmder des verewigten Fürsten anwesend. Kapstadt, 8. Juli. Reuter-Meldung. In den letzten - 48 Stunden ist hier ein Pestfall vorgekommen. Drei 1 Sterbefälle find in Port Elizabeth festgestellt worden. wird g-schri-b-n: An Stell- d°s ( Below wurde Prof. Konrad Varrentrapp m Straßburg auf den Lehr- \ stM für mittlere und neuere Geschichte hierher berufen. VarrentrcwP war vor etwa 10 Jahren schon einmal Professor m Marburg. 3>n| Wiener Universitätskreisen hatte sich das Gerücht verbrettet, Profeffor Dr v. Krafft-Ebing habe um seine Pensiomerung angesucht. Wie der' Neuen Freien Presse" mitgeteilt wird, liegt ein formelles ^en^^onler^ unaS be§ Gelehrten bem Ministerium bis zur Stunbe mcht vor. AllÄings sei Profeffor v. Krafft-Ebing seit einiget Zett sehr letbenb, unb er empftnbe bas Lebütfnis) seiner avstrengenben Lehrthättgkest zu ent laaem Jeboch versichert er, baß er keineswegs vor ben Ferien eine enbd ailtiae Entscheidung zu treffen gedenke. — Aus Berlin berichtet dte I Qta ** ■ In der Leibniz-Sitzung, die von ber Akabemie ber Wissen-1 Lm^bg-hL °u-de «ht-tt Dr^ ,b«. Emst «st---- b°s Mcessit Mit Mk. 3000 für seine Darstellung bes Leibmztschen Systems. Der erste Preis gelangte nicht zur Verteilung; bie P^saufgabe selbst I wurde wieberholti- Aus ben Mitteln ber Charlotte-Stiftung würben bie beiben Arbeiten über bie griechischen Doppelnamen tiEsonbere in Egypten prämiiert. Den ersten Preis erhielt Dr. phil. Johmtnes Schoene, eine Prämie von 1200 Mk. Dr. phil. Wilhelm Croenert. Der Preis der Graf Loubat-Stiftung in ber Höhe von 3000 50». fiel bem amerikanischen Geschichtsschreiber James RhobeS zu für sein Werk: ^»tory ok the»United States from the compromise of 1860. (3 Banbe ^92—1895.) Aus ber Ebuarb Gerharb-Stiftung wurden bem Prof. Ferbinanb Noack (Jena) 2000 Mk. für die Aufnahme alter Städte m Akarnanien und Aetolien zuerkamtt. — Der bisherige Hilfsbibliothekar an der königlichen und Universitätsbibliothek zu Breslau Dr. Friedrich Kuhn ist zum Bibliothekar an derselben Bibliothek ernannt worden. — Dr. Joseph Lubka wurde als Privatdozent für römisches Recht, Dr. Heinrich Mache als Piivatdozent für Physik und Dr. Rudolph Kraus als Privatdozent für allgemeine und experimentelle Pathologie an der Universität Wien »uaelaffen. — Professor Dr. Gaupp, Staatsrechtslehrer tn Tübingen, ist aeürben. - Professor Dr. v. Grove in München wurde zum Ehrendoktor-Ingenieur der technischen Hochschule zu Hannover ernannt. — Der Verbandstag ber technischen Hochschulen Deutschlanbs wirb am 9. Juli in Eisenach stattfinben. — Strobel der Fall gewesen ist. Dieser Punkt berührte die Herrm Beamte,, der Kasse nicht angenehm. Unter dem Schutze des Geschäff». führers Fourier suchte Strebel meine Angaben mit so gemeinen Ausdrücken zu umgeben, daß der Vo-sitzende Veranlassung nahm, ihn zur Sache zu verw-tsen, wozu Strobel allerdings nichts sagen konnte. Selbstverständlich wurde durch mein Vorgeb-n auch der Gefchäfttzführer in Erregung gesetzt, b:m es dock obliegt, Q.dnung beim Personal an der Kassr zu halten. ES ist hiernach leicht begreiflich, daß ich nicht nur das Kassenprrsonal. sondern auch verschiedene Arbeitnehmer gegen m ch hatte und von der aus diesem Kreise hcrvorgegangenen Bericht- ecstattung in ben gebräuchlichen Phrasen „mir 'mal gründlich heim, geleuchtet" werden sollte. Wilhelm Löber. Höchste Temperatur Niedrigste „ Höchste Temperatur Niedrigste - m die Sonne peratur noch ^eckmäßiz kühlen Zim- enn morgens die Stuben- Kommt Laim 'erabzulassen, t kommt bie 0 bleiben die draußen das ff erfolgt die l der oberem terflügel, wie geschieht, hat 1 muß zuerst t, nach untern en die oberem mn für kurze folg sicherlich te die Unter» ier imeberum ’affaire. Ter lhofer soll! ib sein Serum nMnr NeM uber- mrbe, wie der der als Mitglied rt. 1 der Hess, erat wolle bellen, daß nach s Wörner die als anwendbar aß aus Antrag Kreistages für ;er die Städte- werden ! einem halben Der Schulhans- Sein Wunder, stes ausgeboten ; GesangverewS liq zu begehen, äufer schMtN lagS wurde ein ereitie auö der n nahm daran Münch eme h auf bie Se» •n >pf von Bt* Sorten die Be- Münch i^ber- SesangvereM, ergab. Dieser hieraus« mb manch« iS ° ” at Schon'^gels- ideki E>ewahlb' üfs beste' SASS t-v ”5T‘ 84 41 76 85 59 biS 6. - ;• " 7. K w "W 7513 750,7 ZK L« h w Ttj” 15,0 24,2 16,7 14,4 Zf 12,6 10,;6 9,3 10,8 10,3 12,7 am 5. , 5. am 6. , 6. Z i K Still N. NE. NNE. NE. N. Juli Juli HinfolaebefFen einen reichen Ertrag. So wurden auf Flächen I die Lch.vor ?wei laaen ca. 80 Mark erzielt. Ter hessischen ?^glcrunsi, von ber bie Initiative für das Unternchnren aus^g und die W pekuniür sehr unterstützt, gebühr^be? Ämäsiiaer Ilie hat dem Vogelsberger gezeigt, rote_Bei P^EMaer | nnb zielbewußter Bearbeitung des Bodens auch ÄÄ Sr°.s°usschuss°s •KJ- in3uli d-ä K°»i-ssi°nsg-s-ch ^Okiüer hier, belr. die Eirichlung em-r Schwesel- t «.rfianblung. Dagegen haben nicht nur d e faurefabnl ur «Ltbawuing b b @emeinberat m MtaeTunb Don benachbarten Betrieben Ein- zu Bwrgei 10 cvul{ soll in dieser Äache Beweis- Äutz -rlaff-n werden. Die «ngelegenhti hat insosern all deines Jnt-r-ss-, °ls -s der erste Fall seit dem Gr,es- amer man" ist, daß di- K°n,essi°n. zur N-uanlag-^ smer derartigen chemischen Fabrik unmittelbar angrenzend an dioei große Gemeinwesen, die chre Interessen gefährdet er Juli. H-ut- morgen wurde in Bstck-nd-l m ein Soldat von dem in Hanau gainisom°reno-n 166. Jnsanteeie'Regiment, namens M-tzl-r, "" d:.rch^ Ichuittenei Halsschlagader al« Leiche ausgesunden Er l.eg. Selbstmord vor Der Lebensmüde ist aus Zockeuheim, ® seine Mutter wohnt. Sein Bater starb vor etwa dre, — In Rom starb im deutschen Krankenhause ber HildeLheimer Maler Erwin Kustharbt an einer Gehirnhautentzündung. — Wie die „Fr. Ztg." aus New-York meldet, hat der Lokomotiv. fabrikant Rogers sein ganzes Vermögen im Betrage von 8 Millionen Dollars dem Kunstmuseum vermacht. Lliieisile, der rtttioizte» ftwdfilrter Stsdtthritrr. Schauspielhaus. Dienstag, 9. Juli: „Rosenmontag". — Mittwoch, 10. Juli: „Minna von Barnhelm". — Donnerstag 11. Juli, 1/28 Uhr: „Flachsmann als Erzieher". — Freitag, 12. Juli: „Die rote gtobe." — Samstag, 13 Juli: „Abschied vom Regiment . — Sonntag, 14 Juli: Letzte Sonntagsvorstellung vor den Ferien: „Ueber unsere «Kraft". — Montag, 15. Juli: „Heimat". ♦) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr. 751,3 752,2 750,6 23,6 1 JtiVetifur Ausverkauf Carl ilonnidi Seltersweg 85 Mark 15 bis 20 Roller Jacken, schwarz und farbig, mit Seidenfulter 8.50 4-5.— Backfisch-Jacken, Sack-Fa-on . 6.50 . 1,35 M. geb. Schelper. 4803 Mk. mit Seidenfutter Serie I Bluse, 4 Meter für Mk. 2.60 4802 Waschstoffe «rohere Partie« Kattune 20 bis 28 Pfg. Mk. Johannes« und Stachelbeeren zu V verkaufen. Markt 15, Verantwortlich für den allgemeinen Tril: Wittko- fü. für den Anzeigenteil: Hans Beck. 5.- 8.— 15.— 5. 12. 20.- Eine ?amct!iihr gesmiben. Abzuholen Bleichstr. 12, ß. prt. 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Irr Wagenladungen von mindestens 36 ßerrtrrern: GtückeokeS .... 1,15 “ NutzeokeS Nr. L . . 1,25 Reste und Roben Maßes z« und unter ßinkauf. Ber.cig der Brühl scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Danksagung n. Abschiedsgruss. Für die zahlreichen Aufmerksam« keilen, die uns aus Anlaß unserer Verehelichung zu Teil geworden sind, sagen wir hiermit allen herrlichen Dank. Gleichzeitig rufen wir allen lieben Gebern und Freunden bei unserem Wegzug ein herzliche- Lebewohl zu. Friedrich DSrr «ad Fra« Kleiderstoffen (tab größere Partien, fast au-i-biießiich bessere Stoffe, im Preise ganz bedeutend reduziert. Bekanntmachung- I« dar hiesige Gen°ff-nschaftsr°gisi • wurde kMebezüglich des lanbw. Konsumvereins Karbent: a-, eingetr. G- m. u. H.. eingetragen: Heinrich Hinterlänber zu Garbenteich ist -u- dem Vorstand au-gefchi-den und an s-m-r Stelle Heinrich WM, botl ML daselbst zum Vorstandsmitglied bestellt worden. Gießen, den 6. Juli 1901. 4788 Großherzogliches Amtsgericht._______________ Anter anderem empfehle ich als ganz besonders preiswert folgende Restbestände. Red Mrsme L1 Rothe AJ Stern Linie $o|1(lampfer von Antwerpen] zAs^^Auskunst ersheilens Red St« finit in Antwerpen, M Fr. Schnch in Girßrn, $. filippBtin in jsngsdorf. ■/ Technikum Lemgo J in Lippe Ä ■ B au-, Landbau-, Ziegler- Bk > V und Helzersohule. Beginn: *11 T <*4. October. Vorunterricht: 1. Octob. Satzungen kostenfrei, Fiainus <- Harmoniums' Ueber 200 Instrumente aus den besten Fabriken stets vorrätig. lOjähr. Garantie. Freie Lieferung. Höchster Rabatt, kleinste Raten. Pianos und Harmoniums zu vermieten monatliche Mietpreise 2-12 Mk. Bei späterem Ankauf gemieteter Instrumente Gutschrift der bezahlten Miete nach festen Bedingungen. Gespielte Pianos zu allen Preisen von 50 Mk an. Reparatur-Werkstätte, Aufpolieren von Pianos Klavierstimmen. Wilh. Rudolph, Giessen Seltersweg 91. c>ür die Bedienung einer einzelnen XS Dame w. 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I c3s_,bld 4-Zimrnerwodnuug bis 15. August gesucht. Offerten unt. Nr. 02627 an die Exped d. Bl. Eröffnung -er TeilstreSe Weidenhausen — Hartenrod -er im vau befindlichen Reben« bahn Weidenhausen—Herborn Die Eröffnung der vorbezeichneten Teilstrecke der normalspurigen Nebenbahn Weidenhausen-Herborn findet am 15. Juli d. I. statt. Die an ihr gelegenen neuen Stationen: Wommelshausen und Hartenrod dienen dem Personen-, Gepäck-, Güter- und Vieh« rc. Verkehr. Auf beiden Stationen ist die Abfertigung von Sprengstoffen, bei Wommelshausen auch von Fahrzeugen ausgeschloffen. Erdbach kommt nur für den Personen- und Gepäckverkehr in Betracht. Der Fahrkarten-Verkauf auf der neuen Strecke wird durch den Zugführer bewirkt. 4792 Für die neue Bahnstrecke haben Giltigkeit die Bahnordnung für Nebeneisenbahnen DeutschlandSvom 5. Juli 1892 und die Eisenbahn- VerkehrSordnung vom 26. Oktober 1899. Die Aufnahme der neuen Stationen in die Staatsbahnqüter- tarife vom Tage der Eröffnung ab ist veranlaßt Nähere Auskunft erteilt das Verkehrsbureau. Frankfurt a. M., 5. Juli 1901. Königliche Eisenbahndirektion. Leb. Krebse, Hechte, sM Backfische b. M. Srmon, Asterweg 1. Preisermäßigung unserer Gaseokes | 0i gurren- ein und wurden die Preise derselben bis auf weiteres^ festge- Reisender etzt wie folgt: für altetngeführte Land-Touren Für den Centner ab Verkaufsstelle: per gleich gesucht. Derselbe muß Ttück'Cokes . .........1,20 Mk. selbst in Oberheffen und Heffen- Nuß-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen I «Ta für Stubenheizung und für »eit. und e«8. bie®^^ ’Xn Ofeufchachte paffend zerkleinert: ------- Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte.......1,30 Mk. Größe Nr. S, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit. . 4665] Unsere Wohnung befindet sich vom 1. Juli ab Gr.MWMe38,2.Tt. sGg. Dchlörb. 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Die rechts durch 1 Männern un Grund, um (e ist ja nicht er werden als i Gesetzgeber ja MtzivusM Freidenker \ rateten Frau billigt werd' das Stimmr könnte der b vom polit (jtMftfertigt btö merötiche weibliche Elen mag diese Beg^ kühle Vernnns Man sieht in katholischen j Tasßranens stand der Bcstr gemesen. 1865 w der Frauen agst geordneten weg' entgegengesetzte! ist die Fordern, immer wieder c laments gekomm sichtlich In Gen Hausbesitzer fdw feig» In ***«! schuh Ls"« statt w vertret» E" 1 ’S pfort jLM«r t-t ober”!*« heute „ "'*■ Biet 01 «A L Nn die Nen Ö ertei test“ He. 3n vermieten WWtzWW Mietfieluche Offene Stellen Stellen-Gesnche