Nr. 108 Zweites Blatt Donnerstag 0. Mai 1001 Hessischer Hof. »*■«•*, e*t*Mon und Bnetfwi: l*d|rat< 7. 151. Jahrgang. Feinstes Adresse für Depeschoz Anzeiger Gieße«. FernsprechanschlußNr.tL. Die Lage in China. Bon den Kämpfen der Hessen in China sind bisher immer noch keine näheren Meldungen eingetroffen. Dagegen meldet Waldersee am 6. auS Peking: Leutnant v. Kummer vom Reiter-Regiment ist mit seiner Patrouille 200 Kilometer westlich von Kalgan bei Ning-juan-hsing auf feindliche Kavallerie gestoßen und hat dieselbe erfolgreich angegriffen. — Ferner meldet Graf Waldersee: Die 161 Meter lange Cisenbahubrücke über den Peitangho bei Hanku wurde durch 2 Eiseubahnbau Kompagnieen unter Major Gerhard neu gebaut und vierzehn Tage vor dem DertragStermin fertiggestellt. Reuter melde! aus Tientsin vom 7. Mai: Gestern früh ging deutsche Infanterie von hier mit der Bahn nach Peitcho ab. Am Mittwoch marschiert eine Abteilung englischer Artillerie nach Shanghaikwan ab, wo sie den Sommer über bleiben wird. Die letzten russischen Truppe« sind heute nach Port Arthur abgegangen. Zum Bahnhöfe gaben ihnen die deutschen Truppen und Truppeuabteilungeu der übrigen Nationen das Geleit. Der z. Zt. hier befindliche englische Admiral Seymour reist heute nachmittag nach Taku ab. Die „Pekinger Ztg." veröffentlicht ein kaiserliches Edikt, das über 53 Schuldige in der Provinz Strafen, und zwar in drei Fällen die Todesstrafe, verhängt. In keinem der Fälle find deutsche Interessen direkt beteiligt, weshalb von deutscher Seite die Beurteilung der Frage, in wie weit die Strafen erforderlich und ausreichend erscheinen, den Vertretern der anderen Mächte überlasten worden ist. täglich fcMwr frei Moxtagi. M, Otetzixr feethte» MttKr "»erfreu de» An. Wechsel mit ******* mifr „vlLtter De Hl- ••OKunbe" Mer« M( WchchNtUich boyfeflt. nn W schon täglich ab- ‘holt und auch angeliefert werden von 2931 GietzenerAiMger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Engländer und Buren. Kitchener meldet wieder das üblidje Register von getöteten, verwundeten und gefangenen Buren, von eroberten Viehherden und Pferden rc. — aber davon, daß die Buren in der Kapkolonie im Cradockbezirk in der Nähe der Station Mortimer einen großen Transport-Eisenbahn- z u g zum Stehen brachten und ausplünderten, meldet der englische Oberbefehlshaber ebensowenig etwas, wie von den folgenden britischen „Malheurs": Der O b e r st D e n n i - s o n von der berittenen Infanterie befand sich mit einigen Offizieren und einer halben Kompagnie auf einem Rekognoszierungsritte in der Nähe von Cradock, und wurde während desselben von seinen Spähern so gut bedient, daß er geraden Weges in einen Hinterhast derBuren h i n e i n r i t t und sich nach kurzer Gegenwehr mit allen Offizieren und Mannschaften ergeben mußte, wodurch den Freistaat-Burghers ein wertvolles Material an Pferden und Ausrüstungsgegenständen in die Hände, fiel, ganz abgesehen von den ebenfalls erbeuteten Notizen und Papieren des Obersten Tennison. — Das andere Malheur ereignete sich ebenfalls in der Nachbarschaft von Cradock und betraf eintot Kapitän und 25 Mann von den „Diamantfeld-Reitern", die ebenfalls offenen Auges in der üblichen sorglosen britischen Manier in einen gut angelegten Hinterhalt der Buren fielen und ebenfalls sämtlich getötet, verwundet oder ge- angen genommen wurden. — Diese beiden Erfolge hatte das Burenkorps unter dem Kommandanten Malan zu verzeichnen. Dieser entwickelt neuerdings eine wahrhaft fieberhafte Thätigkeit im Cradockbezirk und scheint dort vollkommen Herr der Situation zu sein. Und von alledem weiß Lord Kitchener nichts zu berichten. Die türkische Po st Verwaltung hat am 5. ds. Mts. einen Gewaltstreich gegen die fremden Post- Änstalten in Konstantinopel unternommen. Bei der Ankunft des Konventionalzugs wurden sämtliche Post- säcke von türkischen Beamten und Gendarmen mit Beschlag belegt. Zugleich wurde den fremden Botschaften mitgeteilt, künftig erfolge die Ausgabe der europäischen Sendungen durch die türkische Post. Tie fremden Post- Deutsches Reich. Berlin, 7. Mai. Ihn dem Kaiser bei seinem Ausenthalte auf feiner Gutsherrschaft Cadinen militärischen Schutz zu gewähren, als Etttlastung der Thätigkeit durch Gendarmerie und Polizei sollen unweit Cadinen größere Truppenmassen dislociert werden. Jetzt ist durch die Militärverwaltung dem Magistrat zu Braunsberg die Anfrage zugegangen, ob die bereits mit einem Bataillon Infanterie belegt Stadt in der Lage und auch geneigt wäre,, für die beiden anderen Bataillone des Regiments Kasernements zu errichten. Die Stadt will sich dazu bereit erklären, so daß dann die erforderlichen Sichec- heitskommandos gelegentlich der Anwesenheit des Kaisers in Cadinen von Braunsberg aus nach dorthin kommandiert werden sollen. — Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht ein kaiser- lichesHandschreiben an Miquel dato S ch l i tz 5. ds. lautend: Ihrem wiederholten Gesuche um Entlassung aus den Aemtern als Vizepräsident des Staatsministeriums und Finanzminister habe Ich durch Erlaß vom heutigen Tage Folge gegeben. Mit Bedauern sehe Ich. Sie aus Ihren bisherigen Stellungen scheiden, worin Sie sich so große Verdienste um Mich und Mein Haus sowie das Vaterland erworben haben. Wenn e6 bisher gelungen ist, den großen und neuen Aufgaben auf allen Gebieten der Staatsverwaltung gerecht zu werden, ist dies nicht zum geringsten Teile Ihnen zu danken, der Sie mit sachkundiger, glücklicher Hand eine neue finanzielle Grundlage für den preußischen Staat geschaffen haben, auf deren Festigkeit auch in Zukunft gerechnet und gebaut werden kann. Es ist Mir ein herzliches Bedürfnis, Ihnen für die treue und segensreiche Arbeit und aufopfernde Hingebung, mit der Sie Ihres verantwortungsvollen Amtes gewaltet haben, Meinen wärmsten Taut auszusprechen. Um aber Ihre großen Erfahrungen und hervorragende Kraft dem Staate auch ferner zu erhalten, habe Ich Sie als Zeichen Meines besonderen Vertrauens auf Lebenszeit ins Herrenhaus berufen. In steter Dankbarkeit verbleibe Ich Ihr allezeit wohlgeneigter König Wilhelm R. — Im preußischen Staatsministerium ist der Minister der öffentlichen Arbeiten v. Thielen das bei weitem älteste Mitglied, was das Dienftalter als Minister betrifft. Herr v. Thielen ist am 22. Juni 1891 Minister geworden, gehört also dem Staatsministerium im nächsten Monat zehn Fahre an. Daun folgt der Justizrninister Schönstedt, der seit 1894 Minister ist. Ter Kriegs- minister v. Goßler ist bereits in die dritte Stelle aufgerückt; er bekleidet den Ministerposten seit 1896. Alsdann folgt der Staatssekretär Graf v. Posa do wsky-Wehner, der am 1. Juli 1897 Minister geworden ist. Hinter ihm steht der jetzige Präsident des Staatsministeriums Gro^ v. Bülow, der am 28. Oktober 1897 als Staatssekretär für das Auswärtige zugleich preußischer Minister wurde. Ter Staatssekretär der Marine v. Tirpitz, der seit 15. Juni 1897 dem Reichs-Marineamt vorsteht, ist am 28. März 1898 zum Mitgliede des preußischen Staatsministeriums ernannt worden. 1899 sind Minister geworden der Kultusminister Tr. S tu d t und der bisherige Minister des Innern, jetzige Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben. Zuletzt kommen die drei neuernannten Minister v. Podbielski, Frhr. v. Ha mm er st ein und Moeller. Tem Lebensalter nach stehen ebenfalls die Minister v. Thielen und Schönstedt, von denen der erstere 68, der letztere 67 Jahre alt ist, obenan. Tann folgt Tr. Studt, der etwa 62 Jahre alt ist. Ter neue Handelsminister Moeller ist 60, der Kriegsminister v. Goßler 59 Jahre alt. Die neuen Minister v. Podbielski und Frhr. v. Hammerstein stehen im 58. Lebens fahre. Graf v. Posadowskh ist 55, Graf v. Bülow 52, Herr v. Tirpitz ebenfalls 52 Jahre alt. Bei weitern am jüngsten ist Frhr. v. Rhein b ab en, der erst im 46. Lebensjahre teht. — Tie Anfeindungen des Grafen Bülow, die Q4t, JütbiäS KM 6t* WpSä {elegantem Politische Tagesschau. Die Umbildung de8 preußischen Ministerium» wirb nod) eine Reihe weiterer Personalveränderungen in den leitenden Stellen zur Folge haben. So hat der Unterstoats sekretär im Handelsministerium Lohmann sein Abschieds gesuch eingereicht. Jedoch ist b;e Version, daß Lohmann den Bestrebungen des Centralverbands deutscher Industrieller nicht sympathisch gegenüberftehe und er deshalb nach der Er «ennung Möllers zum Handelsminister eine weitere ersprieß ltche Thätigkeit für auSgeschloffen halte, unnötig. Lohmann hat schon mehrfach den dringenden Wunsch zu erkennen ge geben, sich nach seiner langen, erfolgreichen amtlichen Wirk samkeit ins Privatleben zurückjiehen zu können, uns hält den jetzigen Zeitpunkt für geeignet, seinen Wunsch endlich in Er füllung gehen zu sehen. — An die Stelle des UnterstaatS- sekretärs im Reichsschatzamt Aschenborn soll, wie uns mit geteilt wird, der Regierungspräsident v. Ge scher in Münster treten. Die Verhandlungen mit demselben sind hier in Berlin geführt und nunmehr zum Abschluß gebracht worden. Herr U. Gelcher, der übrigens auch beim Kaiser persona grata ist, tritt definitiv aus dem preußischen in den Dienst des Reiches über. Biel besprochen wird in politischen Kreisen der dem Oberpräsideuten von Brandenburg, v. Bettmann-Holl weg, erteilte vierwöchentltche Urlaub. Vielleicht nicht mit Unrecht wird dieser „Urlaub“ darauf zurückgeführt, daß Herr v. Be tmann den ihm thatsächlich angebotenen Posten eines Ministers des Innern abgelehnt bezw. die Uebernahme von gewiffen, auf die Wahrung seines konservativen Partei intereffeS bezüglichen Bedingungen abhängig gemacht hat. Daß man auf diese Bedingungen an maßgebender Stelle nicht eingegangen ist, wird in politischen Kreisen als ein Beweis dafür angesehen, daß die extrem-konservativen Neigungen und Forderungen vorläufig keine Aussicht haben, Gehör zu finden. Unter dem Vorsitz des Staatsministers a. D. Frhrn. B. Berlepsch hielt der Ausschuß der „Gesellschaft für soziale Reform" am Samstag eine Sitzung im Reichstagshause zu Berlin ab. Wie Frhr. v. Berlepsch mitteilte, wird die erste Generalversammlung der in diesem Winter Gegründeten Gesellschaft 1902 in einer rheinischen Industriestaat zugleich mit einem Internationalen Arbeiterschutz- Son greß abgehalten werden. Die Versammlung setzte zunächst die in der vorigen Ausschußsitzung begonnene Debatte über die „Rechtsfähigkeit und Bewegungsfreiheit der Berufsvereine" fort und stimmte schließlich folgender Resolution der beiden Berichterstatter Reichstagsabg. Basser- mann und Arbeitersekretär Giesberts-München zu, in der ein Gesetz zur Regelung der R e ch t s v e r h ä l t n i s s e ber Berufsvereine als Notwendigkeit und als ein Gebot der Gerechtigkeit bezeichnet wird. In diesem Gesetze feien insbesondere auch die Voraussetzungen zu regeln, unter denen einem Berufsverein die Rechtsfähigkeit verliehen und entzogen werden kann. Im weiteren beschäftigte sich die Versammlung mit der Frage, wie den Frauen die Teilnahme an der Gesellschaft für soziale Reform zu ermöglichen sei? Reichstagsabg. R. Roesicke- Berlin hob hervor, daß Die Frauen das lebhafteste Interesse bekundet hätten, an den sozialen Bestrebungen der Gesellschaft teilzunehmen. Leider verbiete die Vereinsgesetz- gebung verschiedener Staaten ausdrücklich die Beteiligung der Frauen an politischen Vereinen. Bei der heutigen Gestaltung der gewerblichen Verhältnisse sei es widersinnig, den Frauen die Beteiligung zu verwehren. Ebenso wie man durch ein Reichsgesetz die einzelstaatlichen Verbote der Verbindung von Vereinen aufgehoben habe, könne auch in diesem Falle nur ein Reichsgesetz Hilfe schaffen. (Beifall.) Nachdem noch der Korreferent, Prof. Tr. Francke Berlin die bestehenden vereinsgesetzlichen Bestimmungen, betrsffend die Zulassung der Frauen zu politischen Vereinen erörtert hatte, wurde nach längerer Diskussion folgender Beschluß gefaßt: „Im Hinblick auf die dringende Notwendigkeit der Mitwirkung der Frauen an allen sozialpolitischen Bestrebungen beschließt der Ausschuß der Gesellschaft für soziale Reform, eine Eingabe an den Bundesrat und Reichstag zu richten, in der der baldige Erlaß eines Reichsgesetzes gefordert wird, das die der Anteilnahme der Frauen an jenen Bestrebungen entgegenstehenden tandesgesetzlichen Beschränkungen der Vereins- und Ver- sammlungsgesetzgebung aufhebt." Demnächst wird sich der Ausschuß mit der Regelung der Verhältnisse der Angestellten in Gast- und Schankwirtschaften, mit der Herabsetzung des Maximalarbeitstages für Frauen, der Erhöhung des Schutzalters für Jugendliche xnb mit dem Koalitionsrecht der Arbeiter beschäftigen. Bougspret« t>iertdiH< Mk. 2.20, monatf. 76 PW. mit Bringerlohn; durch w Abbolestellen Durttljäfrrl Mk. 1.90, monati. 66 Ptz Bei Postbezug vierteljAheS. Mk. 2.00 ohne Bestell,r§b. Alle Hneetatn etrmtttlmiee» ftcllen de« In- und BulUinw nehmen Anzeigen für kt Siebener Anzeiger entgeaML Zrilenprei« total 11 Wfc, au«»flrtl 80 Psg. , Itltl »Mi*1 gnf# promil»«11* ■ Riibia«« anflalten wurden aufgefvrdert, ihre Zustimmung zur Oeff- nung der Sacke zu geben unter der Drohung, andernfalls würden die türkischen Behörden die Absendung der Post für Europa verhindern. Da die Zustimmung nicht erfolgte, geschahen thatsächlich keine Absendungen. Tie Botschafter unternahmen sofort energische Schritte. Freiherr v. Marschall verlangte die sofortige Herausgabe der Sendungen aus Europa, die dann am andern Morgen erfolgte. Da aber Säcke geöffnet waren, was man nicht vermutet hatte, wies auf Befehl des Botschafters die deutsche Post die Annahme der Säcke zurück. Die Angelegenheit wird in den diplomatischen Kreisen sehr ernst genommen, da durch die Deffnung der Säcke die fremden Siegel beschädigt worden sind, also nach dem Völkerrecht ein direkter Einbruch in fremdes Gebiet erfolgt ift Betroffen sind zunächst die deutschen, französischen, englischen und österreichischen Anstalten. Mit dem Konventionolzug ging am 6. d. M. keine Sendung ab; in dem Orientexpreßzug begleitet jetzt ein Botsck)afts- courier die Postsäcke. Wahrscheinlich infolge des seitens der Botschafter von Oesterreich-Ungarn, Deutschland, England und Frankreich erhobenen Protestes und der in Aussicht gestellten Retorsionsmaßregeln erfolgte am Dienstag die Aushändigung der aus Europa mit der Bahn in Konstantinopel eingetroffenen und für die fremden Postämter bestimmten Postsendungen an die zur Empfangnahme erschienenen, von Kawassen begleiteten Botschaftsdolmetscher und von Beamten, Trägern und Postkawassen begleiteten Postdirektoren, denen sich fünf französische Matrosen zugesellt hatten, nach einigem Zögern anstandslos. Der türkische Postdirektvr erklärte dabei, die vorgestrige Maßregel beruhe auf einem Mißverständnis, die einlaufenden fremden Postsachen würden ohne weiteres ausgeliefert. Dagegen würde die Absendung der von den dortigen Post- anstalten nach Europa expedierten Po st beutel ver- weiaert werden. Zu den Borrechten frember Mächte in der Türkei gehört auch der Besitz eigener Postanstalten. Mit der Hochachtung der Muselmanen vor dem „Adet" — der Gewohnheit, haben die Türken lange Jahrzehnte die Thätigkeit der fremden Posten in ihrem Lande mit angesehen und nur gelegentlich schüchterne Versuche gemad)t, sich dieser fremden Anstalten zu entledigen, selbstredend ohne Erfolg, denn in dieser Frage ist Europa einmal wirklich und aufrichtig einig. Der Grund ist einleuchtend. Die Besoldung der türkischen Beamten ist ungeregelt, und da Griffe in fremde Taschen und Kassen bei den Beamten keine Seltenheit sind, so fürchtete und fürchtet man auch für fremde Briefe. Ferner ist die Spionenthätigkeit seit jeher in der Türkei eine Landplage, unter der auch die Post leidet, jedenfalls leiden kann. Man weiß, von oben wird der Spion beschützt; jede Beschwerde würde nur Unannehmlichkeiten, nie aber Abhilfe bringen. So haben denn alle Großmächte eigene Postämter in der Türkei. Tie Post- säcke werden bei ichrer Ankunft auf türkischem Boden von Kawassen der fremden Posten empfangen und den fremden Postanstalten abgeliefert; ebenso vollzieht sich die Absendung. Das europäische Publikum empfindet die Einrichtung als geradezu unentbehrlich, der Dienst wird tadellos aus- geübt, und tadellos ist der Poftanweisungsverkehr. t^VarheiW1^- . । Np77 -".au «E7 WimMtki!! Für betoorftebenbe Saison empfehle besten?: olkm in Wolle, Vigogne und Baumwolle, tmeuffrümpst in Seide, Wolle unb Baumwolle, ibttflrümpft, gerinnt, in allen Farben, ftttWtu. ftmnylt, in allen Farben, rL° WM mit verstärkten Knien 1 großer Auswahl zu bill Preisen. Das kirickm, Anstricken und Kve-m von Strümpfen mr inellstens besorgt. 8,37 3h,Schlatter ■MMM lfarben, in a“enAuÄ * und bart hodnenb, fctWV ile" fyi** Tie Fallthüre wurde entdeckt und geöffnet, und nun stieß man aus die drei Opfer des Mörders. Die Grube war zwei Meter tief und lang und anderthalb Meter breit. Die drei Leichen lagen nebeneinander, Frau H. unbekleidet, die Knaben in ihren Schulanzügen. In der Hüfte der Hemm- ling steckte ein etwa zehn Zentimeter lauget Stück einer Feile, während das andere dazu gehörige Stück ebenfalls in der Gruppe entdeckt wurde. Frau Staege, die bald nach der Flucht Bobbes nach .Hause gekommen war, wurde in ein Kreuzverhör genommen. Sie gab zu, Kenntnis von der Grube gehabt zu haben, behauptet jedoch, daß ihr Bob« über deren Zweck niemals Mitteilung gemacht habe. Ebensowenig will sie Kenntnis von dem Mordplan gehabt haben ! und die Abwesenheit in ihrer Behausung während der Blutthat erklärte sie als zufällig. Frau Staege wurde daraufhin in Haft genommen. — Johann Bobbe ist übrigens schon vielfach vorbestraft. Er hat verschiedener Diebstahle wegen im ganzen neun Jahre Zuchthaus und eineinhalb Jahre Gefängnis verbüßt, sodaß er einschließlich der acht Jahre Zuchthaus wegen Brandstiftung 19 Jahre in Strafanstalten zugebracht hat. B. war 49 Jahre alt und geborener Nachfolgers an. C. Schwurgericht. Bei der heute unter dem Vorsitz des Landgerichtspräfidenten und in Gegenwart des Oberstaatsanwalts in öffentlicher Sitzung stattgehabten Auslosung der Geschworenen für die 2. SchwurgerichtSperiode wurden die Namen folgender Personen ans der Urne gezogen; Kreuz, Reinhard, Landwirt in Ober-Mockstadt, Habenicht, Friedrich, Kaufmann in Gießen, Wolf I., August, Bürgermeister in Berstadt, Fießer, Valentin, Fabrikant in Gießen, Metzendorf, Karl, Maurermeister in Schlitz, Lohsink, Heinrich Konrad, Landwirt in Bleichenbach, Engel, Wilhelm, Buchdrucker in Schotten, Gräff, Oskar, Ingenieur in Keffelbach, Kost III., Heinrich, Landwirt in Ruppertenrod, Robert, Otto, Buchdrucker in Grünberg, Rohrgaß, Heinrich, Landwirt in Unterseibertenrod, Jmbescheer, Andreas, Landwirt iu Hochweisel, Neun, Konrad, Landwirt in Düdelsheim, Haubach, Karl, Fabrikant in Gießen, Kröll, Peter Heinrich, Landwirt in Büches, Weicker, Friedrich, Landwirt in Stumpertenrod, Mohr II., Ludwig, Bäcker in Steinbach bei Gießen, Otterbein HI., Heinrich, Landwirt in Ruppertenrod, Repp, Karl, Landwirt in Bobenhausen bei Ulrichstein, Stein I., Konrad, Landwirt in Windhausen, Hublitz, Heinrich Karl, Gemeinde- einnehmer in Trais-Horloff, Alter II., Johannes, Landwirt in Berstadt, Linkmann I., Balthaser, Landwirt in Queckborv, ____________________ Bei den Renovierungsarbeiten an der Außenseite der Kirche ist nicht alles nach Wunsch aus- Tcr Schauplatz einer entsetzlichen Blutthat war, wie wir bereits gestern mitteilten, am Montag Martendorf bei Berlin. In der dortigen Verlängerten Bergstraße verübte ber Agent und Zigarrenhändler Johann Bobbe, aus Berlin einen dreifachen Mord und entleibte Aus Stadt und Aand. Gießen, 8. Mai. *♦ Personalnachrichten. Der Großherzog hat dem Parlier Johann Keller zu Mainz, im Dienste des Tüncher» meisterS Usinger, bezw. deffen Geschäftsnachfolgern und der Witwe Margaretha Katharina Weid er zu Darmstadt, im Dienste der Firma H. SchuchardS Nachfolger dort, da« All^ gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeitverliehen. — Ernannt wurde der Gefangenwärter am Haftlokal in Grünberg Johann Philipp von der Schmitt zum Amtsgerichtsdiener bei dem Großherzogl. Amtsgericht Büdingen mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts feine- ^U.lli Illi w ny vtHtv 't-'v-f ....., ' neuen Schiefern gedeckt werden könne. Es gingen auch rascy 700 Mark ein. Die Kirchbaukommission lobte die guten Be- ooe um Umtuiu||cii uhu uv» vw ^..—..strebungen, nahm aber Geld nicht an, mit der BeMn^ abzureißen. Der Mörder machte sich jedoch mit einem ung, es wäre für die fragliche Arbeit höherer ^trag biert werden soll. 'Die deutsche Regierung möge eine Be! lästigen Ruck wieder frei und suchte zu entfliehen. Passau- nötig und man warte auf^meiiZuMiß des Landtags vo wegung, die gegen Oesterreich und deffen Zukunft gerichtet ten traten ihm vor dem bekannten Freibergschen Gasthausei ,o000 Mark. — Am 15. Juli wird die neue -oay fei, verurteilen. (Widerspruch links; Beifall rechts). Aber entgegen, unt) bei uns finde keine Regierung den Muth, die Selbständigkeit | Oesterreichs zu betonen. Deshalb waren wir dem Erzherzog dankbar für den Mut, mit dem er gesagt hat, was gefag. Berliner. , . t . Wie noch von anderer Seite berichtet wird, verdichtete sich gegen hie Staege im Laufe des Verhörs der Verdacht der Mitwisserschaft derartig, daß sw Dienstag nach Moabit in Untersuchungshaft gebracht wurde. Auftt Frau Bobbe wurde einstweilen festgenommen. vor dem bekannten Freibergscheu Gasthause 75 000 Mark. - Am 15. Juli wird die neue «agni . Bobbe, der wohl einsah, daß jede Flucht Friedberg — H o m b u r a eroftnet, und am 1 £ nmogiicyl war, setzte seinen Revolver gegen die rechte soll das neue Gebäude sur dav Real3 h fti n a f i chläse iind drückte ab, ehe man ihn daran hindern konnte, in Friedberg seierlichst l61"" n hnfman^aiif ein Tod erfolgte augenblicklich Bei ihm wurden zwei den. Durch die Friedberg-Homburger Bahn, ma « dankbar |ur otn m iRevolvevr, 7 Millimeter-Kaliber, und gegen 60 Patronen einen weiterenBuw^ »mi «cbulern füralle: Xeptanltaitcn werden mußte und schon längst hätte gesagt werden sollen vorgesunden. Inzwischen waren verschiedene Personen in .Friedbergs. Ue b er Haupt steh t j e tzt, die alte ehem g l «nd wie eS der Würde dieses Staates allein entspricht I die Staegesche Wohnung eingedrungen. Ten Leuten fiel es I Reichsstadt im Zeichen des Aufblühens, es i i (stürmischer Beifall rechts); Zwischenrufe bei den Alldeutschen: | auf, daß die sämtlichen Blutspuren nach dem Ofen führtenI g r o ß e Warenhäuser entstanden, und in alten n neuerlich durch die Presse des Fürsten Bismarck er- folqen, werden ht parlamentarischen Kreisen zuruckgefuhrt auf einen Vorgang privater Natur. Tas Arbeitszimmer des früheren Reichskanzlers ist auch das Arbeitszimmer des Grafen Bülow. Graf Bülow beabsichtigte, aus demselben ein Möbelstück zu entfernen und richtete an den Sohn des früheren Reichskanzlers die Anfrage, ob er Wert darauf lege, in den Besitz dieses Gegenstandes in Erinnerung an seinen Vater zu gelangen. Ties gab Veranlassung zu einem Besuch des Sohnes und zu einer Besichtigung des Arbeitszimmers. Natürlich ist das Arbecks- K «THfJn bk Snartffe ien« Geliebten, Frau Staege, entkleidete die Leiche der Frau schen^Kreften ^dw ?lngrifft^e^r Brsi^^ctp^^^ z^^^^etär I toQrf sie nackt in eine unterirdische, von ihm selbst Sachen der Reichstaasdiätenfrage und fügt hinzu: I traf, verwundete er durch öwer Schufte am Kopf und im Eine inderletztenZeitmehrfach, zitierte scharfe Ab- Rücken. Hieraus ergriff er che Flucht. In dem Augenblick, Weisung von Diäten („Den Kerls auch noch Diäten als er die nach Berlin abgehende Straßenbahn m .Ranen-1 aeben'") rüb^nickt wie man nach dieser Notiz folgern dorf besteigen wollte, wurde er von dem Gendarm Brand könnte^ von bäuerischer seinem uerbrecherischen Treiben nadjymg em Lieb es v e r ° et v a «» nn hpti tSprnn6rteber 11) ältnis m i t einer W itwe Staege, welche er ,188.) 1°‘9“X* 1 * * * * * * “ J. 3etöin b an hen ® 80 in Moabit kennen gelernt hatte. Im Oktober vorigen Jahres und Redakteur Stampft. -Lran» mietete Bobbe für feine Geliebte eine Wohnung in der ver- »W W'Äd'-llsteVeNemmlÄ« das M&Äft fjstev iMerkstehendVÄdude'mit seiner Hau allein stischen und religiösen Ideen sein und bleiben! Ich spreche Ihnen bewohnte. Frau Staege bezog mit ihren beiden 7 und den allerwärmsten Dank im durchlauchtigsten und höchsten Auftrage g Jahre alten 'Knaben die aus vier Zimmern bestehende, aus. Gez. Monsignore Dr. Josef v. Lanyi, geh Kämmerer SeinerWohnung und empfing hier die Besuche ihres Freundes lichen Heiligkeit. Hahnenort bei Hellmonsödt, Ob.-Oesterretch 28. Apnl. Bobbe. Tiefer wurde natürlich durch seinen häufigen Aufent- Stampfl ist erst vor kurzem wegen Beleidigung des |n Martendorf mit Hemmlings bekannt und trat mit k. k. Beamtenstandes zu dreimonatiger Freiheitsstrafe ver- Hümmling wegen Ankauf des Grundstücks in Verbindung, urteilt worden. Wenn der Erzherzog in dieser Weise fort- Montag vormittag, als er wußte, daß Frau Hemmling, . . . -- fährt, dann wird er in dem Augenblick, wo er den Thron allein zu Hause sei, begab sich Bobbe nach! Mariendors Heß, in Friedberg, Muller, ®cor8 befteiat alle Nichtklerikalen gegen sich haben. Vermutlich veranlaßte er Frau Hemmling, ihm in die Konrad, Landwirt m Griedel, Wallmann, Johann Balthaser zL Qm Abaeordnetenhaus beginnt die Debatte Wohnung der Staege zu folgen. Hier feuerte er dann Wilhelm, Rentner tn Bad Nauheim, Hörr III., Ludwig, n«,.T ffrflöriinr) hefl Erzberroas Franz vier Schüsse auf die Frau ab, die sämtlich trafen Landwirt in Heuchelheim bei Gießen, Dörner, Ludwig, Rechner über die ®9c'®tHdTund beS ö W rtu£ bie unb ieber für tötHnxiren. Darauf hat B. jedenfalls jn Lich, Schuchhardt, Wilhelm, Huthändler in Gießen, M.m.Vfnnn L GnhenoaS di? L°r"v°n R°m".B-weauna 61 e Frau entkleidet. Wahrscheinlich ist er diesen Augen- Eichenauer. Heinrich, Fabrikant in Güßen. Zum Vorsitzenden Bemerkung de» Erzherzogs, die „Oos von iöeroegung b y den beiden Knaben der Staege überrascht worden, . grf,wuraeri4t8 der 2 Periode ist der Großh. Land- s-i ein- .Los von O-st°rr-,ch»-B°w-gung, habe emen au5 ber SclMle zuriickkehrten. Er tötete 61 esc -nb-cher ernann D - Schwurgerichts. Zünd stoss unter die Bevölkerung getragen. Die Worte, Zeugen seiner Thai durch Schüsse in den .nops unb 9r*Ä„ahi„ NbrtbrenAnlana die der österreichisch- Thronfolger gerade zurzeit sprach, als versetzte sodann noch den Kindern mehrere Stiche mit einem p°ri°d°, die a»I 3. Jun °°^'tt°9' 0 s- S“" UJ der deutsche Thronfolger zu Gast- war, klangen wie Kriegs- Messer. Bobbe hatte schpn srüher in der Staegeschei, nimmt, wird Voraussicht^ anderthalb Wochen dauern. Für rufe gegen alle dteicnigen, die sich nicht unter das römische Wohnung eine Fallgrube hergestellt, die sich am Ösen des den Klopp-nh-Imer Mord, der zur Verhandlung kommt, C.A beuaen wollen lLebhafter B-isall der «lldeutschen.) Wohnzimntevs bcsand und durch das Ofenblech verdeckt sind allem drei Tage vorgefeheu. . ««« M ri« atmieliMt Staat der nicht ohne Rom soll be wurde Jn diese zwei Meter tiefe Grube warf er die "Das Kt-iSamtSg-bäud- am Brand wird End- Mai N.b.n können mir8 die wir die Beireiuna vom römischen Leichen und vernagelte dann dl- Fallthüre. umgebaut werden. Dadurch ist die Verlegung der Kreis- stehen könne». Wir di- wn die B-lremng vom rom ch n i uhr nachmittags kehrte der Hauswirt Hemm- P^vj^lverwaltunq nö Ig gemacht. ES wurde» zur Emflusie und das fest- Zusammenhal.-en m.t dem D-utschn l^^ Hause zurück. Bobbe hatte ihn ersucht, zu b.efer ll7.-rbrchgungd-rBur-auS di- Häuser d-S Herrn Architekten Reiche verlangen, werden als Hochverräter bezeichnet. I Martendorf zu sein, da er mit ihm des Hausankaufs I h hÄ Dhhpnbeimer in der Wenn daS Hochverräter sind, dann bin ich stolz darauf, ein £egen verhandeln habe. Ter Mörder hatte sich nach Pelmann unb be® toitb u 0 solcher Hochverräter zu sein. Wir sind jetzt belehrt und vollzogener That nach der H.'schen Wohnung begeben, umI^^orstraße 8^". VorauSffcktlick wissen, wessen wir uns in Zukunft zu versehen haben! (Leb- Hemmling dort zu erwarten. Als dieser kam, wunderte er m daS Oppenhelmer sche: HauS übersiedeln. V^^ Hafter Beifall bei den Alldeutschen.) — Ministerpräsident sich wohl, daß seine Frau nicht anwesend sei, er bereitete wird nur die Registratur während der Dauer des Umbaues v Körber führt aus es könne kein Zweifel darüber ent. aber für sich und feinen Gast Kaffee, und beide Manner im alten Kreisamtgebäude verbleiben. L,n Lfi ®ef»enbenttn qu« tiner nät eben6ürtioen Sh- s-tzt-n fick au d-n Tisch, um zu tvinkcu. Im Laus- d-s -A- Französisch- Vorträge. Ausnahm^ ^8.?' Deszendentenaus einer ©efpräd)^ rief Bobbe dem Hemmling zu: „Es regnet ja weise wird der erste Vortrag von Lektor Goetschy mcht den Namen deS Vaters, Nicht S and, Rang, Tite^. mit 3{igtc nach der Tecke. Als der Hauswirt empor nicht am Freitag, 17. Mai, sondern am Samstag, 18., Wappen führen und nicht zur kaiserlichen ufanmte gehören. ceuerte ^er Mörder mit dem bereit gehaltenen Re- um dieselbe Zeit stattfinden. Der Beschluß des HauseS sei seinem Inhalte und ftmer ^lver auf Hemmling einen Schuß ab, der die Stirn streifte. e. Friedberg, .7. Mai. Die Renovierungsarbeiten Tragweite nach vollkommen identisch mit dem ungarischen ^mmling tyrang auf und erhielt in demselben Augen- an der Stadtkirche gehen ihrer Vollendung entgegen. Gesetze. Auf die Protektorats-Affaire werde er nicht ein-1 hsi^k einen zweiten Schuß, dessen Kugel ihm in den Rücken Tie Kirche dürfte am l. Juli wieder in Benutzung genommen Atben, da die Angelegenheit mit dem vorliegenden Gegen drang. Hilferuf ent) flüchtete er auf die Straße, während werden. Die Einweihung soll mit einer groyen Festlichkeit stände in keinem Zusammenhang stehe. — Abg. Kramarsch Bobbe, der nunmehr seinen Plan vereitelt sah, die Flucht verbunden werden. Bei den ^enoüle^ng5arbel en an bei (^unacAcdbe) bestreitet die Kompetenz deS ReichSrateS. Die ergriff. Straßenpassanten, die dem Verwundeten bege^-1 Außenseite der Kirche Dilles nach Wunsch LoS^wrn Rom'^LeweauNa^fei keine reliakAse sondern eine neten brachten ihn' u einem Arzt und benachrichtigten den gefallen, so ist nur ein Teil des Kirchturms neu gebed t «M°" 81 'Bewegung reme religiöse, pnoern eine / j Die Gendarmen Brand und Saenger wurden worden: es bietet nun einen merkwürdigen Anblick, wenn Scrocgung. Du Regierung treibe eine Vogel - I Verfolgung des Mörders beauftragt. In der man an diesem Turme unten die schonen neuen blauen Strauß - Politik. Wir verlangen daS Freundschafts A 9fic^ ber jedenfalls sofort nach Schiefer erblickt, und oben die alten grauen und verwitter- Bündnis mit Deutschland als em gegen- « J tjeaeben werde eilten die beiden Beamten nach ber ten. Zahlreiche Herren erließen beshalb einen Aufruf zur seitigeS; wir wissen, daß nicht wir Deutschland Marieufewer Chaussee und trafen hier in dem Augenblicke Sammlung eines Betrags, damit der Turm uoll|tanbig mit brauchen, sondern daß Deutschland ohne d i c Jn aU «obbe im Begriff toar, einen npch Tempelhof'.......- -----i» mnA»t mnfi rafA Rückendeckung Oesterreichs der isolierteste StaatIfahrenden Pferdebahnwagen zu besteigen. Den Gendarmen in Europa wäre. (Widerspruch bei den Alldeutschen.) WirIgelang es, Bobbe am Arm zu fassen und von der Plattform Iaffen e» uns nicht gefallen, baß von Berlin tomman- ' ----- Ihr seid saubere Hussiten! — Bei der Abstimmung wird der Ausschußantrag auf „Kenntnisnahme der Erklärung mit ehrfurchtsvollem Danke" angenommen. Die Czechen, Feudalen unb Kroaten enthielten sich der Abstimmung. Die Mariendorfer Blutthat. I Staub wirf' e*5- d>- »«"g ‘i* fbft;«t df mb°- ibtti. Ausnah^ «ssK ^rCjn MllhUNg 9 -ßj^ji’lt merkw' Le« jtz-v LKK- :'WW WL-K SLOsL 8. tfe'Ä Mit [lieg Ä» ä l^orijt shi,? tiner -°""B°bbeL7^ «r-ZZ ä-J * E und gebor^ etÄ^W' ^Mtete Berhörs der Ver. MT daß sie L ast gebracht wurde. Auckl genommen. HÄ ®*'!en'8' SR««. ®.toy'tP9 bat beit; i® Dienste des Tüncher. WSnachfolgern nnb btt ttott zu Qamftabt, im Nachfolger bort, das M. W „Ur treue Arbrü- t>er Sefangenwürter am lipp von der Schmitt Sroßherzvgl. Amtsgericht de-Dienstantritts seine» itt unter dem Dvrsttz des rgenvart des OberftaatS- Mgehabten Auslosung 2. SchwurgerichtSpcriobe men aus der Urne gezogene )ber-Wckstadt, Habenicht, Wolf L, August, Arger« Hm, Fabrikant in Gießen, n Schlitz, Lohstnt, Heinrich h, Engel, Wilhelm, Buch- r, Ingenieur in Sesselbach, Hpertenrod, Robert, Otto, ,aß, Heinrich, Landwirt in ibrtaS, Landwirt in Hoch- Zn DiidelSheim, Hanbach, Peter Heinrich, Landwirt dwirt in Stumpertenrod, M w Mw. tuvvertenrvd, Repp, Sarl, Wck, , Mmid) M @®=* ■t II, JohiMli, Li«d«ntl jer, 2anb»irt in Quedbotr, ti*r8, fflüHer. M almann, 3»K« »*" beim M M, Ludwig, ^fb-r"2'r^ KuSS-a'0"”1' 3 Welter Mai 6.-7. Mai am Frankfurt* den 8. Mai paratur in der betreffenden Straße — das Gas, die tret Tecdens ruhig. Nr.5M.l75.- nr.7in.225.- MNNKLKVANWUMW Bed. Himmel * tr Bew. Himmel der Begleiterin, bis es der Polizei gelungen war, die Menschen auseinander zu jagen. Als der „frischgebackene Ehe. mann" Paul Müller im Wagen wieder davonfuhr, ertönte 7. 8. 9« 7“ 2« 735,7 785,7 738,8 76 86 52 + 16.90 C. + 9.1° 0. 98.60 88 30 98 55 88.30 95 50 96.10 44.90 26 00 27.90 81.60 6,9 6,7 5,6 4 1 1 4- 9,5 + 7,6 + 12.4 W. SSW. WSW. . . 218 00 . . 191 00 . . 184 90 . . 149 90 . . 154.60 . . 147.90 . . 162 00 . . 215 00 . . 198 00 . . 181 00 Höchste Temperatur Niedrigste „ ■e- ’E । §->-e Ot7 8 ä-e 8 --- = K Neckarsulmer Pfeil Rad! Den gesteigerten Anforderungen, die an Post- und Telegraphenverwaltung gestellt werden entsprechend, hat sich auch die General-Direktion der württembergischen Posten und Telegraphen veranlaßt gesehen, das Fahrrad in ihre Dienste zu stellen und ist dasselbe seit Mitte März in sämtlichen größeren Oberamtsfiädten Württembergs im Gebrauch. Die Räder, welche sich durch solide und doch gesällige Bauart auszeichnen, find Erzeugnisie der bekannten Neckarsulmer Fahrradwerke A.-G, König!. Hoflieferant, in Neckarsulm, welche auch sämtliche Diensträder für die württembergischen Straßenbau-Jnspektionm und einen großen Teil der im 13. Armeekorps benutzten Fahrräder ge> liefert haben. Kreditaktien . . . Diakon to-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgea. Oeeterr. Staats bahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpen er . . . . — Reichsbaak. Am 20. Mai wird in Eckernförde eine von der Rrichsbanksttlle Kiel und au demselben Tage in Olpe eine von der RetchSbankstelle in Stegen abhängige Reichsbankneben stelle mit Kasseneinrtchtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet Aufschrift: „Angebot auf Lieferung Ä ~ . .von Fleisch und Wuri waren" ver- Berlin, 8. Mai. Ter Seniorenkonvent des sehen abzugeben. 3439 " ' s'v " . ..^| Garnison-Verwaltung. 55 2 ito dem Fort „Kummer- zu UebungSzwecken aufgelaffen war, vom Sturmwinde gefaßt und von der Kabelwinde abgerissen worden. Der befreite Ballon, worin sich zwei Insassen be fanden, stieg schnell, trieb auf Ehrenfeld Ossendorf zu und verschwand bald in den Wolken. Er landete ohne Unfall bei Volkhoven, Rheivprovinz. *Bon der Immatrikulation des Kronprinzen. Meteorologische Beobachtungen der Station Giesteu. Nach der Einführungsfeier sagte der Kaiser zum Dekan der 8. juristischen Fakultät: „Er habe es damals doch besser gehabt als sein Sohn; er habe das Bürgerliche Gesetzbuch nicht zu studieren brauchen." Zum Rektor bemerkte der Monarch: „Ich habe keine Sorge, daß mein Sohn gut lernen wird, | — aber ich will keine Garantie übernehmen, — daß er keine Laternen ausdreht." Vermischtes. * Ein Kölner Fesselballon mit zweiJnsasseu L« h Befeheanleihe . . do . . Konsole .... ni» niiffmöerier '** 6le einzige Schreibmaschine VIC cuuvirvvij” mit auswechselbarem Tqpenrab Schreivmascyme X (Alphabete für 12 Zprachen) und Zarbroll-Einrichtung. hat eine sechsjährige Zuchthausstrafe abzubüßen. IUWWWWHWWUMW * Stuttgart, 7. Mai. Heute nachmittag -ntgl?istoI ein Personenzug in Station Iagitfeld infolge vorzeitiger!^ % . < Umstellung einer Weiche. Verletzt wurden sechs Reisende,I izwei erheblich, und ein Bediensteter. I . „ ra.\ 19---- - - ■■■■ ■ In das hiesige Güterrcchts- Krveitrrbewegung. S.7Z.SÄ.Ä vpinp ... 1H.LI Genua, 7. Mai. Ungefähr 500 G e t r e ld el a st tr ä g e r , du R^hardt -U Allmdorf an der w/ewi'r bereits114* k" «uela6er "»chuig sind, nahmen Nachmittags Lumda und befien Verlobte - ,V'e ' - - I di. „b-.r-----LJ-------------------> Margarethe Weib daselbst haben Person in einer der'zuletzt gefundenen Leichen ermittelt worden sein, aber von den Angehörigen wird uns mitgeteilt, daß der Betreffende nicht der vermißte Schilling war, und mit diesem in allem, aucy in der Kleidung gar keine! Ähnlichkeit hatte. Somit dürfte sich die Zahl der Um- aekomnienen mindestens noch um eine vermehren, wenn nicht etwa in ähnlicher Weise wie Schilling noch mehr Leute vermißt werden. Im Interesse der Angehörigen bitten wir nochmals alle, die über den Verbleib des p. Schilling! . „ „ ♦ h„ s „ „ etwas angeben können, dies an Leonhard Schilling, Nied, Prinzen glücklich entbunben. Beunestraße 23, zu melden. Ter Vermißte trug nur einen ----— fifauMt Arbeitsanzuq (kein .Hemd!), lange Strümpfe und L gjfjujje ' 5 IReichs tag es beschloß, vor Pfingsten noch die Antragfi ffiprtdTtttfrtftl durch notarielle Vertrag vom <ßuinjl9|UUl« 119 2Xpnt 1901 vereinbart, daß grankfurt a. 9L, 7. Mat. (Strafkammer.) Der Spengler ouf ihre demnächstige Ehe die ®”“ »eftimmimgen be« Bürgerlich» weil er einen Nödelheimer Bürger fälschlich wegen Maie st ar »-«..ux >,ip (yPrlinn,n, beleidigung denunziert hatte. Gesetzbuches über die Ecrungrn° » - sch2ftsgemeinschast Anwendung Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. 3.$Ql 1930T. Tiic (Mrn-fifiprinnin traf beute Hella Rutloff standesamtlich getraut worden. Die und des Deutschen F-auen-VerrtnS für Krankertn den Kolonien, ®*.e % Pt6 ■ ””®o?r,oi»»» Die Ankunft des Priuzen!^^ e,tnc AroCl 5 Sroecfm ber DeMscben Schutzgebiete eine Popularität errungen, die - lk— -----' ■~w. Das Gefährt fiel dadurch auf, daß in wett über die Grenzen Deutschlands htnauSretcht. und wodurch auch - ‘ - 1 - - - ' Di- Ziehung werden. Am 1. Juni 1901, vormittags Märkte. io Ufer, wrrd im diesseitigen Ge- oie gerrngue ^pur. gciunvcn yui. h«. i ko. Krankfttrt or der Menschenmasse und mattete unten im Flnr mit Kriegerheim, von cmem hiesigen Verein gleichen Namens gegründet, wurde gestern in dem naheliegenden TaunuS- orte Eppstein eingeweiht. Tas Heim soll kranken und» erholungsbedürftigen Veteranen und alten Soldaten zum vorübergehenden Aufenthalt dienen. In Vertretung der Protektorin des Kriegerheims, der Kaiserin Friedrich, erschien Prinzessin Viktoria von Schaumburg-Lippe nebst Gefolge. Tem Festakte wjohnten bei der Oberpräsident Graf ^edlitz-Trüschler, Regierungspräsident Tr. Wentzel, sowie die Spitzen der Frankfurter Militär- und städtischen Behörden und die Landräte der Umgebung rc. Tas Heim ist jetzt für 22 Veteranen eingerichtet, doch wird es bis zum Sommer derart erweitert, daß es für ungefähr 100 Per-! Straßen wird eifrigst gebaut. Auf ber neuen Bahnlinie l — Meine Mitteilnn-e« tn8 Hessen nutz den Nachbarstaatev.! betreffend Gewerbegerichte, den Toleranzantrag und daS werden mehrere Züge ab Bad-Nauheim gehen, die übrigen | ^n Marburg eröffnete eine größere Zahl von Mitgliedern Weingesetz, nach Pfingsten Saccharin , Schaumwein , Brannt- Züge haben guten Anschluß zur Main-Weser-Bahn. Seit ÖCj8 Kölner StabttheaterS am 3. Mai unter ber Direktion w<ünsteuer, Reichstagsdiäten, sowie das Handelsprovi- l. Mai geht bereits ein Zug der zukünftigen Bahnlinie von Regisseurs Otto Beck einen Zyklus von Vorstellungen sonum mit England zu erledigen. • Apftpril Bad-Nauheim nach Friedbreg, und zwar mittags 12 Uhr SchnidlerS Liebelei" ------------- I Donaueschrnaen,8. Mai. Ter Kamer fuhr gestern 28 Min. ab Bad--Nauheim. muvhp oivtnpriAtpt I _ “ —" । Katalog bezw. Vorführung durch die WW »nH«ei. «kfK», Sd|«m* Ur. Z. -- - " '^^!her 1901 verdungen. DietzieferungSbedingungenliegen u MkUIllttllkN. im Gefchästszimmer auf, dieselben « r ™ r hi« hnr hie Thür Hn der es unter anderem heißt: „Gute Sitte und Anstand ' ■ — ! nL. ti!?eZhemn6Hnfl infQmmenftürite Ein Nacdbar erfordern es, daß wir durch Abnehmen der Kopfbedeckung — Wer Wohlfahrtslose zu dem amtlichen Preise von der Scheuer, wo er bewußtlos zusammensturzte. vcaqoar j Q A , p M Wf. 3.30 noch xu blieben atbrnlL der möge sich damit beeilen, denn trug den Knaben in seine Wohnung Der Arzt konstatierte unseremMüller dirselben dürsten wied/r b.ld ausverkauft und dann nur noch dm« schwere Gehirnerschütterung. An seiner Wiedergenesung . ©orh^, 7. Mai. Der Sanfter Paul Müller vereinzelt mit Aufgeld erhältlich sein. Die großen nattonalm wird gezweifelt. l!?"' lft^vor^ Antritt seiner Zuchthausstrafe mit |anb gtmettmützigen Bestrebungen der Dewsch'n Koionial-G^s^ Darmstadt, 7. Mai. *. vormittag 7 Uhr 3 Min. von München wieder hier ein. Jugenheim, 7. Mai. D.v .^0... ।. Dbermnrft an h " ^MasO an?ekündiat^ der ^dn^fdiDb^abe1!:1 bka^ei?e9 bemfelben auch 2 Gefängniswärter saßen. Der Wagen hielt I die stets schnelle llnterbrwgung der Lose erklärlich ist. ~ - den 4. Mai angekündigt, der Prmz schov aver die Meise, ' ß 7 in b’ afl(b ba8 S andeSamt befindet Als findet bereits den 31. Mai unb den folgenden Tagen zu Berlin offm - vermutlich wegen der an diesem Tage im Park von TarlS vor oe«> Hause, m oewsich oas ^tanoesamt oestnoett w i ftflü $)(< 2o|e ßnb fo Iarge nod) Vorrat, durch den General- Court (London) vom Herzog von Cambridge eröffneten el? Gefängniswärter den Wagenschlag öffnete, sprang Paul ^btt Lud. Müller u. Co , Bankgeschäst in Berlin, Breitestlatze 5, militärifthen Ausstellung um einige Tage hinaus. Die An Müller blitzschnell ans dem Wagen über da« Trottoir m den Hamburg, München und Nürnberg, sowie an allen Orten durch die Ä" d k Prin.-n wftd, «ft V-lk-bl.- melden, Hausflur Dtnetn. Paul Müller trag einen tobeHofen schwarzen b.t.nnkn B-.k.ulsst.llm ,u b-st-h-n._________________________ uünmehr heule erwartet. Es soll bann bie vffizielle Feier Jackelanzug emen golbenen fine.fet usw nur keine ®tac6; d°« ^bilaums G°rnetausdem HEg-v- ^^he. weft eme Hande °°^°in-^e.s°rn°n Fessel b^,L°Leftn^st7n^İ7 »KZL7KW «dtt« s---»« d°u> Müller eiligst Die Braut, Ora lem Herrn Gerne, bas^Ritterkreuz zweiter Klasse bes Phil'PPs- Ru.lvff, trug -w^wa^ze^Brau.klech m>b^sich^chvu Gingen, 7. Mai. Im Rheine wurde gestern vormittag begeben, begleitet von einer Freundin. Der ganze Trau- die Leiche eines etwa 50jährigen Mannes mit dunklem ungSakt dauerte 25 Mw. Als Trauzeugen fungierten die Kovilwar aeländet. Die Leiche hatte dunkelblaue Hofe, beiden Gefängnisbeamten. Inzwischen war draußen der Großh. Amtsgericht. fWlitfetmifl Versteigerung. Donnerstag den S. d. Mts., nachmittags 8 Uhr, versteigere ich dahier im Bieker'schen Saale — Neustadt 55 — 1. mehrere Tausend Cigarren, Cigaretten und CigarelloS, sowie eine größere Anzahl von Pfeifen, Meerschaum- und gewöhnliche C'garren-Spitzen, Schnupftabaksdosen, eine Kiste Kautabak u. v. a.; 2. ein fast neues Sopha, 1 Waschkommode, 2 Nachtschränkchen, 1 Bierkrug und 2 größere Fruchtschalen; 3. einen größeren Posten Schuhwaren. Die Versteigerung der unter ad. 1 und 2 aufgeführten Sachen findet bestlmmt statt; vielleicht derjenigen unter ad. 3. Gießen, 8. Mai 1901. 3454 _______Seipel, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Donnerstag den 9. d. MtS., vormittags 11 Uhr, versteigere ich Marktplatz Nr. 6 eine vollständige Ladeneinrichtung, di- stehend in 4 großen Waren- schränken mit Glasthüren, 3 Warenregalen, 1 Waren- theke mit Glaskasten n. Schud^ laden, sowie einer Errer-«'n. richtung, ferner 1 kleinen Tisch und verschiedene Nippsachen. Versteigerung bestimmt. (Siefen, 8. Mai 1901. 3455 Seipel, Gerichisvollziehrr. Pfarrer Carl Llebrlch Ohr. Leo Witwe Gieße«, den ö. Mai 1901. 3467 Gießen, 8. Mai 1901. Gießen, den 8. Mai 1901. Em AG, intril. Maos im Verkehr mit Landbevölk. gewandt, 01841 4 8im. । im (fein junges Mädchen gefutht. Neuenweg SS._____[8389 Soflid für 1 oder 2 Personen per sofort zu verm Neustadt 11. Gießen, den 7. Mai 1901. 0,837 fLmfach möbliertes Zimmer zu verm. Afterweg 9, Hof links. Instrumental - Orchestrion 3444 lähereS 1. Stock. [1812 8240 Settersweg 77, I. Nassauer Hof. 01819 3145 Jul, Vach Kartoffeln zu verkaufen. 3g Mädchen sucht Stell, in beff. 42 III 01818 Bahnhofstraße 15, Bureau gesucht. 8450 per sofort gesucht. 3453 NäbereS in der Exped. d. Bl 1536] Lehrling sucht Philipp Henkel, Stublschreinerei /Lcheuer und Stall zu vermieten. 01827 Neustadt 45. Der Gesamt-Auflage unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt von Gchwetasch Sf Seidel in Spremberg bei. 3448 Offene Stellen Zlellen-Orlnche MWfelilnimM M KM8W _____—__-___________1' Tüchtiger Geschäftsmann für einträgliche Vertretung gesucht bei festen Bezügen. Offerten unter Nr. 01839 an die Expedition d. Bl. erbeten FebMrisch tinßtlr. Schellfisch M 26 M Cabliau -rr Nftild 15 Pfennig. Gebr. Merdur, Bahnhofstraße 27. LindenplahIL findet dauernde Stellung als EinKasfimr«.VktKSufkr gegen fetze Spesen u.hoheProv.sion Kleine Kaution erfordert. Off mit Altersangabe und biSh. Thätigkeit unter L 3408 bef. die Exped. Kommen, sehen, hören und staunen. Peter Berg, Zur Stadt Maröurg. 298] Wer Stelle sucht, verlange unsere.Allgemeine Vakanzen-Liste". W. Hirsch Verlag, Mannheim 3413] Für leichte Bureauarbeiten wird ein ot-kvtlicher Junge geg Berg, sof. ges. K. Schessstaedi. Gesucht gut erhalt., eis. Umber» bettstelle. Größe 1,50 Mtr Off. u. 01885 an die Expedition d. Bl. 2940] Ein Gchlosserlehrliug gesucht. Näh. Bruchstraße 6, I im 80. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Wissmar bei Giessen, Oberhausen (Rheinl.), Stuttgart, Gera (Reuss), Duisburg, Darmstadt, den 6. Mai 1901. Als Ausläufer wird ein kräftiger, junger Mann in ein Kolonialwarengeschäft ges. PH. I. Weiß, Bad Nruheim. Auf die obige Anzeige höflichst Bezug nehmend, beehre ich mich ergebenst bekannt zu geben, daß ich daS obige nunmehr von mir übernommene Geschäft unter der Firma Chr. Leo Macht., Aug. Schwab in dem Hause Plockft aße 4 in unveränderter Weise fortführen und bestrebt sein werde, den altbewährten guten Ruf derselben zu erhalten. Durch meine frühere langjährige Thätigkeit bei meinem Schwiegervater bin ich in der Lage, allen Anforderungen, wie bisyer, gerecht .werden zu können und halte mich bei vorkommendem Bedarf angelegentlichst empfohlen. Wie neu wird Jeder mit Bechtels Salmiak-Gallseife gewaschene Stoff jed. Gewebeü. Vorrätig in Pack, zu 40 Pfg. bei Gustav Walter. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste meiner lieben Frau, sowie für die zahl- re chen Blumrnspenden, den Schwestern für ihre liebevolle Pflege während der Krankhnt, dem Herrn Pfarrer Euler für feine wiederholten Besuche in den Leidenstagen, sowie für seine trostreichen Worte am Grabe sprech; ich meinen tiefgefühlten Dank aus. Emil Gail. Ash-l Eid-laden mit 7 großen Schaufenstern, in feiner Geschäftslage, als solcher oder Bureauxräume sehr preiswert sofort, event. später, zu vermieten. VerenUoerllich für free elgtinetnea teil: d. SiMlsj Mr Me AnzeigerneU: Hanl S<4. — Druck und Verlag der vrühl'sch,« Unt»erfittt»«vuch« und Steiodrockerei (Pietsch Erbe») tu •itfra. Hochachtungsvoll Aug. Schwab, Wockglaße 4 Todes-Anzeige Heute vormittag entschlief sanft mein inniget geliebter Gatte, unser treuer Vater Eiijg.Biirschchei als Ausläufer für ein hiesiges ZM Dris AllmkUkstc in Gießen ZI ist mein neu ausgestelltes 3373] Familienwohnung, mit Zubeh., im 1. Stock zu verm. Averweg 6. Näb. Asterweg 2. | Lehrfabrik K Trakt Aoab.v. Volontär. L Me- • cblnenb. u.Elektrotechnik. Cura. 1 Jahr. Proap. \8k38]? 3ie«ett Ju verkaufen Näheres in der Expedition d. Bl. LetchteS, zu gebrauchtes ^^^EtzStzperkauf Sckmiedemstr Becker.Wallthorstr.53 iffrWedkilts O gebrauchte, noch gut erhaltene " Kochherde billig zu verkaufen. 01822 Wiesenstraße 1. OfDöbl. Zimmer mit voller Pens. w für zwei Mädchen ges. Off. m. | Preisana.u XLl01?82andieExved. I 01736] 8» biS 5-Zimmerwohnung mit Küche per 1 August zu ver- mieten._________Asterweg 12. 3 Zimmer-Wohnung bis 1 Juni ru verm. Weserstraße 25. g, , stogis, 2 Zimmer m. Kabinet und Zubehör ver 1. Juni zu verm 3308 Hg. WSHk, Bahnhofstr. 26. Qwei schöne große Lüden mit *0 Kontor uno Souterrain sind zusammen oder getrennt per i.Juli oder später zu vermieten. 8386 -Zouis ^oh, Bahnhofstraße 22. 3245] Katzen zu vermieten. Wolkeugasse 24. /Sedrauchle Zinkbodewan:»e zu kaufen gesucht. Ede?str. 4, pl. fGmige Herren können gut , mig. Miitagst.erb.Skephanstr.32,Ms. Sol., jnnger Mann, Stenograph, sucht Stellung m hiesiger Fabrik oder Engrosgeschäft per sofort oder 15. Mai. Offerten erbeten unter Nr. 8447 an die Expedition diese« BlatteS. 01824] Em Mädchen, welches kochen kann und Hausarbeit versteht und ein HauSmsdchen, welct.eS im Bügeln bewandert ist, BST* suchen Stellung. 1B1 Näheres in der Expedition d. Bl. FLrne Frau sucht Lausstelle für vormitt. Neuenweg 42, 11. 8385] Schöne 5- vis 7-Aimmer- tvohrmng mit allen Bequemlichkeiten per 1. Juli oder später zu verm. Louis <^oh, Bahnbofftr. 22. 8089] Schottstraße 8 elegante 5-Zimmerwohn., der Neuzeit ent sprechend eingerichtet, per 1. Juli, eventuell später, zu vermieten ______________Gebr. Zutt, 01825] Streustroh (Maschinendr.) kauft Karl Euler, Hamm 5. lLin gebr. K ndersitzwagen zu ver- kaufen. Bergstraße 21, HI. 521] Die erste Etage in meinem % Sklterswkg 70 asr zu vermieten, «berh. Metzger. 1088] Liebigstraße 64 Wohnung von 8 Zimmern, ganz oder geteilt, Liebigstraße 67 Wohnung von 3 Zimmern u. Neustadt 77 zwei Wohnungen zu vermieten. Näheres bei Weißbindermeister Häuser in Klein-Linden. 3229] Frdl. Zimmer mit Küche und Zubehör an ältere Frau zu verm. Klater der Westautage 15. 01796] Schön möbl. Zimmer an sol. Herrn zu verm. Aenenweg 13, II. 3304] 1 Zimmer ttn 1. Stock mit all. Zubeb. an ruh Person zu verm. Nahnhofstraße 8, KNnüet. 3414] Möbl. Zimmer m Kabinett per sofort zu verm. Ilenenweg 10 neumöbliertes Zimmer billig zu verm. Wetzsteinstr. 44. Großer Laden guter Geschäftslage, worin bis jetzt flottes Aigarreu- und HaVakgeschäst betrieben wurde, per 1. Oktober mit oder ohne Wohnung zu vermieten. Näheres bei Aos. Z>erfett, Aried- Serg i. Kesse«.3250 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteustraße 2. Angebot der Arbeitnehmer: 1 Küfer, 2 Schlosser, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Taglöhner, 1 Arbeiter, 1 Waschfrau, 1 Frau -um Weckeaustragen, 1 Lauffrau. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Metzger, 2 Glaser, 1 Wagner, 1 Sattler, 1 Schuhmacher, 8 Schreiner, 2 Hausburschen, 2 Fuhrknechte, 4 Dienstmädchen, 1 Waschfrau, 2 Frauen zum Weckeaustragen. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Buchbinder, 1 Glaser, 1 Kellner, 3 Schlosser, 1 Schneider, 1 Schreiner, 1 Metzger. Aansbursche, sowie em V jüngerer »ursche gesucht. SoMBaiSalztanw Hotel Weil empfiehlt seine neu eingerichteten Zimmer. j (Gin oder zwei möbl. Zimmer sind ^2/ in fein. Hause best Lage abzug. Zu erfragen in der Exped. 01821 freunbl. möbliertes Zimmer per sofort zu vermieten. 01812 Bahnhofstraße 27, IR. 8807] Freundl. möbl Zimmer zu verm. Warvurgerssraße 29 Die Beerdigung findet statt: 3141 Donnerstag den 9. Mai 1901, nachmittags 2*/2 Uhr. SSlht. Wödchku LL gesucht. Frau E. krumm, 3341_______Babnbofstraße 40. 8417] Krau oder Mädchen tagöüber gesucht. Näheres Nodyeimerstratze 49, bei Schwall. 8419] Gewandte Hauduähe« rinnen sinden permanent sehr lohnende Beschäftigung. Achimsalnik Levi, SelterSweg 85. Mleichstraße, nahe der Süd-An- läge, ist eine Parterre-Wohnung, 5 Zimmer rc., per 1. Juli zu vermieten. 2499 Näheres Südanlage 17 II. Aliceftratze 19 Parterrestock an ruhige Familie per 1. Oktober zu vermieten. 2531 3303] Schöne 3-Zlm.-Wohnung, chssautage 29, zu vermieten. Näh. auch bei A. Klees, Südavlage 18. 2753] «cke der Stein« und Weserstraße ist der mittlere Stock, 5 schöne Zimmer mit Zubehör, per 1. Juli zu vermieten. ______Torl Loog, Kirchenplatz Beletage 9 Zimmer, Küche, Badezimmer, Veranda, Gartenlaube und sonst. Zubehör zu vermieten. Näheres durch L. Moeser, Gartenftraße 80, oder K, Klee-, Südanlage 18. 2617] Eine 4-Zimmerwohnung (Beletage) per 1. Juni, ev. 1. Juli, zu vermieten. Licherstraße st. 2889] Schone Mansarden-Woh- nung mit Wasserleitung an ruhige Leute per sofort oder später zu bet» mieten. A. Hoss, Rodbeimerstr. 50. 2998] Kirch praße 8 ist der mittlere Stock per 15. Mai anderw. zu verm. Earl Ludwig Leib. 3088] Schöne 4 Zimmerwohn. mit Zubehör (Gas- und Wasserleitung), Trockenboden rc. zu ver- mieten. J.H.Knhr,Sonnenstr.25 Alieesiraße 17 3 Zimmerwohnung mit Küche und allen Bequemlichkeiten (Mansarde), wegen Versetzung, an ruhige Leute per l.Juni oder später zu vermieten. [3319 223] Marktsiratze 10, 2. St., vier - Zimmerwohnung per sofort zu vermieten. __________Näheres im 1. Stock. 2514] Die von Herrn Professor Dr. Walther bewohnte 3 Etage Nrankfurterstr. 4 ist vom 1. Oktober ab zu vermieten. 01840] Bon einer la. LebenS- und Unfall-Versicherungs-Gesellsch. wird ein tücht. Inkasso Vertreter gegen hohe Bezüge, ebtl. Fixum, gesucht. Off, u. A 100 vostl. Gießen Kommis gesucht von größerer Cigarrenfabrik. Offerten mit LebenSlauf und Zeugnisabschriften unter Nr. 01828 an die Expedition dieieS Blattes. Cigarrenfabrik" sucht tüchtigen Steifenden für eingeführte Touren. Gefl. Offerten mit GehaltSansprüchen unter 01830 an die Expedition dieses BlatteS. gfidjtigrrSdjbfl'frgrfdlt grf. Earl Wigaadt, Löberftraße 5. Augch, junger Sklluer gesucht. 8452 Näheres in der Exped. d. Bl. Tülhügr Rockmacher für dauernde Beschäftigung gesucht von 01809 Georg Ijeib & Sohn. 1696] Zwei ineinandergehende schön möblierte Almmer für 1 oder 2 Herren zu vermieten. ___________Wallthorssraße 15. 2943] Ein möbl. Zimmer zu Derrn. Bahnhofstraße 83, im Laden links Lehrling UL fabrik gesucht. — Offerten unter Nr Ql 88 t an die Exoed, d Bl. Verkäuferin ges. Ein hochfeines Kaffee-Spezialgeschäft sucht per sofort oder 1. Juli a. 0. eine tüchtige, gewandte und branchekundige Verkäuferin, die sich durch I» Zeugnisse über ihre Befähigung, ein Geschäft selbständig zu leiten, auS- weisen kann. KautionSfähige bevorzugt. Gefl. Angebote mit Se- haltSansprüchen und Photographie unter Nr. 8410 an die Expedition dieses BlatteS erbeten. Wo? sagt die Erpeditton d. Bl. Kellnerlehrling »raves, tüchtiges Mädchen für bald oder 1. Juni gesucht. 01775 Frau I. Leib, Walliborstr. 34. Restaurations-Köchin gesucht. Näh, in der Exped. d. Bl. 84' 1 Lehrmädchen für befferes Geschäft unter günstig. Bedingungen gesucht. Angebote unter A B 8456 an die Expedition d. Bl. erbeten. 3440] Schöne 3 - Zimmerwohn. mit allem Zubehör per Juli zu verm. L« Klinkel, Bahnbofftr. 8 3142] Kleines FamUientog's zu vermieten. Sck»illerVratze SS. SU vermieten. 01828 ________Ebelstraße 4. QrtitiÄ iu vermieten. 8443 Walltbortzraße 13. lUleichstraße 11, 1. Etage, schöne v 5-Zimmerwohnung n. Zubeh, Bleichpl., Trockenbod., Gartenant p. 1. Juli z. verm. Näh, part. das. 2710] Sleuenweg 89, gegenüber von Schülers Garten, ift der 8. Stock mit allem Zubehör per 1. Juli zu vermieten._____________ Bahnhofstrasse 63 sind die von Herrn Bankier Kurz seit langen Jahren innegehabten zwei Etagen — parterre für Geschäftszwecke und schöne 6-Zimmer- wohnung im ersten Stock — per Oktober d. Js. anderweit zu vermieten. — GaS- und Wasserleitung, elektrische Beleuchtung, evtl. Lagerräume vorhanden. Chr. Reiber. [2515