iftk N ubetöt !LQu8 4 W °rDÄL KZN ''।m m erwöbn77fet~^u 'M «j wrS **Ä __jWtoi£flrafc244 ' pet l- wü an hübet. auf den 1. gpTii Ju L jy_tTfr giehioffr, 71, L 4 Mmettoobnung (pan) te?.® _ <«inctftYfth ur n. ^Wohnung in der Beletage umer, Veranda, -arte» > per 1. April ,u dem. nb S. Weel, Sflt>an(. 18, tarterr«Wohnung 401 aer, Kücbe und ZubchSr, ieten. Nähere-durch K. kleeA, Cübinlagr 18. ita möbttrrt.» Simmet mitten. V«nw,a 8. MöbkeneS Zimmer mit i»u vermieten, tzperür.i» Ein möbliertet Z'mmn |i len. -reutpkah 11» il Zimmer mit Kabinett ju lermieten. 6d)uWra6? • möbl. große schöne -immer bevor; Lage Med öelleis- I mit prachtv. Ansicht, find später m vemieten. Näherei s Erved d. Bl ttet. «M die 428 .15 Wart I«et6»rtHn« en, «ud> W ” neb eine» Tle” Vortitel! an P«^ br«e6.®r®ni t««1®“1.*} iu Zlliobch 'ein Bote «Mt »m te* »kw’ä*h^ et« \ Ein fchvnes, große- Zimm, eit oder unmobL, ;u vem brich 8eorp, Eelteröweg 41. WitilfHimtl nieten. Kattidorär. lS. 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Gratisbeilagen: Gießener Familrenblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Giehen. Fernsprecher Nr. 51. Grotzherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach. Der neue Großherzog von Sachsen-Weimar wurde am 10. Juni 1876 geboren. Er wird als Oberleutnant L la suite des 1. Garde Reg. z. F. und 5. Thür. Jnf.Reg. Nr. 94 geführt, auch gehört er dem 1. sächs. Karabinier-Reg. und dem russ. Dragonerregiment Ingermanland Nr. 39 an. In der Proklamation des Großherzogs Wilhelm Ernst über den Regierungsantritt gedenkt der Großherzog mit warmen Worten der Regierung des verstorbenen Großherzogs und erklärt, er wolle die Regierung treu und gewissenhaft im Einklänge mit der Verfassung führen und das Andenken an seinen Großvater dadurch ehren, daß er in seinem Sinne wirken und die Ueberlieferungen seines Hauses als ein teures Vermächtnis bewahren und pflegen werde. Der Großherzog bestätigt sodann alle von seinem Großvater ernannten Beamten in ihren Befugnissen und ihrer Wirksamkeit und erwartet, daß sie ihre Pflichttreue bewähren, ihres Amtes in berufSfteudiger Hingabe walten werden, und hofft, daß die ünterthanen das Andenken an den dahingeschiedenen Landessürsten dadurch hochhalten und bewahren, daß sie seinem Enkel und Nachfolger die gleiche Ergebenheit und den gleichen Gehorsam bezeigeK. Schließlich entbietet der Großherzog den Ünterthanen seinen Gruß und die Versicherung seiner landesfürstlichen Huld und Gnade. Der „Reichs-Anzeiger- widmet im nichtamtlichen Teil dem verstorbenen Großherzog von Sachsen-Weimar einen Nachruf, in dem es u. A. heißt: Der Kaiser beklagt in dem dahingeschiedenen erlauchten Großoheim einen väterlichen Freund, von dem er in Freud und Leid vielfach Beweise eines liebevollen eingehenden Verständnisses in politischen nnd anderen Fragen erfahren hat. Unsere Kunst und unsere Wiffenschaft trauert um den erlauchten hilfreichen Förderer, der noch mit den Erinnerungen der großen weimarischen Zeit unserer National-Litteratur verwachsen war. Mit ihm scheidet wieder ein edler Bundesfürst aus dem immer enger werdenden ehrwürdigen Kreise der deutschen Regenten, die vor einem Menschenalter Zeugen und Förderer der Gründung des Reiches waren. Die Host rauer für den verstorbenen Großherzog von Sachsen Weimar ist am p r e u ß i s ch e n H o f e auf drei Wochen festgesetzt worden. Auch der badische Hof legt auf drei Wochen Trauer an. Engländer und Buren. Ein Telegramm Lord Kitchevers aus Pretoria meldet: Oberst Babiugton hatte ein Gefecht mit den Kommandos Delareys und Steenkamps bei Naauport. Der Feind, deffen Verluste auf 20 Tote und Verwundete geschätzt werden, wurde gezwungen, sich nach Nordwesteu zurückzuziehen. Kosmmandant Duprez ist gefangen. Die britischen Verluste find, noch nicht bekannt. — In Heilbron angekommene Verwundete berichten, daß eine zu General Knox gehörende Abteilung von 120 Mann bei Lindley in ein Ge fecht mit einer stärkeren feindlichen Abteilung verwickelt wurde. Oberstleutnant Lainz, 2 Offiziere und 15 Mann find tot, 2 Offiziere und 20 Mann verwundet. Nach einer bestätigten Meldung von Eingeborenen pasfierten hundert Mann den Bezirk Clau William und zogen in der Richtung nach Malmesbury. Es ist ungewiß, ob es Buren waren, oder einheimische Farmer. Die Bezirke Elan William und Malmesbury liegen nördlich von Kapstadt an der Westküste von Aftika. Die Frau des Burengenerals Dewet befand fich, wie wir einem im „Hamb. Fremdenbl." veröffentlichten Briefe entnehmen, zu Anfang Dezember in Johannesburg. Zwei ihrer Söhne kämpfen noch mit ihrem Vater und einer ist gefangen. Frau Dewet äußerte sich folgendermaßen: -Ich sah meinen Mann nur einmal seit Beginn des Krieges. Unser HauS und unsere Farm wurden von den Engländern zerstört, unser Vieh genommen und ich mit meinen sieben Kindern von Platz zu Platz geschleppt. Wir haben weder Zeug noch Schuhe, aber durch Freunde haben wir jetzt dieses Haus zum Bewohnen bekommen. Man sagte mir, daß man auf der Rennbahn hier Schuppen bauen würde, um alle Buren frauen und Kinder unterzubringen und fügte hinzu, daß wir nur Maismehl und Wasser bekommen würden. So hoffen die Engländer, uns zu veranlaffen, daß wir unseren Männern raten, den Kampf aufzugeben." Auf die Frage, ob Frau De Wet eS nicht für ratsam fände, sagte sie mit Nachdruck: „Niemals, und wenn alle unsere Männer getötet würden. Die Engländer haben uns unsere Häuser und Farmen zerstört, unser Vieh genommen, die Fruchtbäume zerschlagen, selbst die Hühner, die sie nicht mitnehmen konnten, haben sie getötet und wenn sie auch nur eine Woche alt waren. Wir haben keine Heimat mehr; wir sind ruiniert. Um unser Land wollen wir kämpfen, so lange wir atmen können." Der Verlauf der Bronchitis des Präsidenten Krüger ist normal, das Allgemeinbefinden befriedigend. Mit einem überaus seltsamen Schriftstück wendet fich Henri Rochefort, der vielgewandte Leiter des „Jntran- sigeant", der sich jetzt in der Rolle eines Vorkämpfers der Burenfreiheit gefällt, an die deutsche Presse, um sie zur Mitwirkung an der Gründung eines internationalen Buren- komiteeS aufzufordern. Der Aufruf des bekannten Deutschen- frefferS ist „Pour les Boers“ überschrieben, Paris, 20. Dezember 1900 datiert und lautet wörtlich wie folgt: „Mein Herr und sehr geehrter Kollege. Weil die Großmätbte immer nur hierdurch stark sind, daß sie ihr Ziel, nämlich die fortwährende Erdrückung der Schwachen, erreichen, so würde es kindlich )ein, sich die geringste Jllusfion zu machen, in betreff des materiellen oder sittlichen Beistandes, welchen sie den heldenkühnen Buren zu leisten vielleicht gewogen sind. Deshalb ist es die sittliche Pflicht aller jener Völker, welche weigern die Arme kreuzweise übereinander gelegt, die Zerschmetterung eines anderen Volkes mit anzusehen, diesem bedrängten Volke die Hilfe zu leisten, welche die Regierungen ihm jedenfalls nicht herbeischaffen werden. Eben darum habe auch ich, der politische Leiter des Tageblattes „l'Jntransigeant", in dieser Zeitung einen Gedanken verkündet, der schon vielerseits in Frankreich gehegt und unterstützt worden ist. Meine Absicht ist die Bildung einer Art europäischen oder, wenn thunlich. universellen Ausschuffes, deffen Mitglieder die angesehensten Journalisten der ganzen Welt und die Vorsitzer aller der Vereine, die der Sache wegen, die der bewundernswerte Krüger verteidigen kavn, entstanden sind. Sobald Sie, mein Herr und sehr geehrter Kollege, Ihren Beifall uns bezeugt haben, werden wir alle in einer Stadt Mitteleuropas Zusammentreffen und dort beraten, wie wir in jedem Lande eine Subskriptionsliste, deren bedeutender Ertrag den streitenden Buren wirklich nützen und den Sieg ihrer Unabhängigkeit fördern wird, am gedeihlichsten in Umlauf bringen können. Genehmigen Sie, mein Herr und sehr geehrter Kollege, Mitglied dieses Bundes für Recht und Freiheit zu werden, so wird es tiefe Gefühle der Dankbarkeit in mir erregen, wenn Sie vorläufig Ihre ersehnte und sympathische Beifallsbezeigung an das Bureau des „JntranfigeanP, 144 Rue Montmartre, adressieren wollen. Wir werden Ihnen nachher die Zeit und die Stelle melden, wann und wo unsere Zusammenkunft, welche der Anfang des Heiles der beiden Südafrikanischen Republiken sein kann, fiattfinden wird. Empfangen Sie, mein Herr und sehr geehrter Kollege, die Versicherung meiner Hochachtung. Henri Rochefort." * * * Telegramme des Gießener Anzeiger-. London, 8. Januar. Die vom Kriegsamt veröffentlichte Verlustliste über das Gefecht bei Bethlehem am 29. Dezember giebt die Zahl der Toten auf 2 und die der Verwundeten auf 12 auf englischer Seite an. London, 8. Januar. 800 Dragoner haben gestern London verlassen, um sich nach Südafrika einzuschiffen. London, 8. Jan. lieber die V e r h a f t u n g des Abg. Mal au, des Herausgebers des holländischen Blattes Ons- land, berichtet ein Kapstadter Telegramm, daß die aufrührerische Schrift sich über General French und dessen Truppen verleumderisch äußert. Der Verhaftete wurde gegen Stellung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. K a p st a d t, 8. Jan. Die Marinebehbrde von Simons- towe ist eifrigst damit beschäftigt, die Stadt durch Aufstellung schwerer Geschütze in Verteidigungszustand zu setzen. China. Der „New-Dork Herald" erzählt, daß der Kaiser von Rußland an die Befehlshaber der russischen Land- und Seemacht in China Befehle gerichtet habe, in denen die Ab ficht, nach erfolgter Herstellung der Ordnung in der Mandschurei diese chinefische Provinz zu räumen, klaren Ausdruck fände. Das Land und seine Bewohner wären dem Schutze der russischen Truppen anvertraut. — Wie die Dinge n der Mandschurei liegen, wo die russische Bahn selbstverständlich noch lange unter dem Schutze der russischen Waffen bleibeu muß, ist der Zeitpunkt der Räumung der Provinz zweifellos noch fern. — Der „Polt. Korresp." wird aus Petersburg gemeldet, daß man an dortigen unterrichteten Stellen kein Bedenken trage, die Nachricht vom Abschlüsse eines russisch-chinesischen Nebereinkommens in Bezug auf die Mandschurei zu bestätigen. Im wesentlichen sei Rußland das Recht eingeräumt, die mandschurische Provinz Fengtien zeitweilig zu besetzen. Der Zweck, den das Petersburger Kabinet mit dieser Vereinbarung verfolge, sei die Möglichkeit, durch eine derartige Besetzung auf die Vorgänge in China, sowohl hinsichtlich des Gebahrens dieser Macht selbst, wie des Verhaltens der anderen auf dem ost- astatischen Schauplätze auftretenöen Staaten, eine den Interessen Rußlands in vollem Maße genügende Aufmerksamkeit entwickeln zu können. — Dem „Daily Telegraph" zufolge soll Rußland gleichzeitig mit dem russisch-chinesischen Neber- einfommen einen Vertrag mit Persien abgeschloffen haben, in dem sich der Schah zur Neutralität verpflichtet, wenn Rußland in Asien in einen Krieg verwickelt werden sollte. Im Falle großer Notwendigkeit wirv der Schah den Durchzug russischer Truppen durch Persien gestatten. Für die Angehörigen des deutschen Expeditionskorps in Ostasien, die aus den Lazaretten entlassen werden, aber noch der Pflege und Erholung bedürfen, ist in Kobe in Japan ein Genesungsheim errichtet worden. ♦ * ♦ Telegramm des Gießener Anzeigers. London, 8. Januar. „Daily Mail" meldet aus Washington: Die amerikanische Regierung habe den Vertretern der Mächte vorgeschlagen, die Friedens-Verhandlungen in Washington fortzusetzen. Man glaubt, daß dieser Vorschlag von russischer Seite inspiriert worden ist. London, 8. Januar. Aus Shanghai wird gemeldet: Eine Pekinger Nachricht besagt, daß die chinesischen Friedensvermittler dem Einspruch, der seitens des Vizekönigs Tschang-Tschi-Tun^ "gegen die Mächte erhoben worden ist, kein erle i'Wert beimessen. Die Vermittler sind immer noch bereit, den Vertrag zu unterzeichnen, sobald er ihnen zugestellt werden wird. Der Protest Tschang-Tschi-Tungs ist nur auf feine feindliche Gesinnung gegenüber Li-Hung-Tschang zurückzuführen. Tie Vizekönige der zentralen Provinzen hatten auch zurzeit der Untei> zeichnung des japanisch-chinesischen Friedens ähnliche doch bedeutungslose Proteste erhoben. London, 8. Jan. Eine Shanghaier Meldung besagt, daß der chinesische General Tungfuhsiang sich, m Nmg- hia an der Grenze der Mongolei befindet und in ständigem Verkehr mit dem Prinzen Tu an steht. Deutsches Reich. Berlin, 7. Jan. Ter Kaiser empfing gestern Mittag im Neuen Palais den zum Unterstaatssekretar im Auswärtigen Amt ernannten §errn von Mühlberg und Nachmittags den Chef des Zivil-Kabinetts von Lucanus sowie den Architekten Ebhardt, der Pläne zum Wieder- aufban bi er Hohkönigsburg vorlegte. Heute vormittag hörte der Kaiser die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts von Lucanus und des Chefs des Marine-Kabinetts von Senden-Bibran. Heute nachmittag legte die Kaiserin für den Kaiser, der durch Unwohlsein verhindert ist, persönlich zu erscheinen und für fich am Sarge der Kaiserin Augusta im Mausoleum zu Charlotten- burg einen Kranz nieder. — Tie Uebersiedelung des Hoflagers vom Neuen Palais nach dem königlichen Schlosse in Berlin wird, neuester Bestimmung gemäß, am nächsten Freitag erfolgen. Der Kaiser wird sich vom Neuen Palais zur Beisetzung des verstorbenen Großherzogs nach Weimar begeben und dann direkt nach Berlin zurückkehren. — Ter Kaiser hat, wie ein hiesiges Blatt gehört haben will, den Plan gefaßt, einen Teil des Grunewaldes, und zwar speziell die an Halensee und Westend angrenzenden Jagen, in einen Park umwandeln zu lassen. — Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen trafen Samstag nachmittag zum Besuch der Kaiserin Friedrich auf Schloß Friedrichs Hof em. Prinz Friedrich Karl begab fich gestern abend wieder na^ Frankfurt zurück, während die Prinzessin noch dort qr. — Dem Grafen Zeppelin der heute uii bet fr* lonialgesellschast einen Vortrag über seinl Luftschiff bien, ließ der Kaiser durch General Hahnke den roten Adler ßtben 1. Klasse überreichen mit einer Kabinettsordre, in der er seine Anerkennung für die Erfolge mit dem lenkbaren Luftschiff ausspricht und die Luftschiffer-Abteilung «nweist, die Versuche zu unterstützen. — Ter Ausschuß für die Errichtung einer Reichshandelsstelle trat heute zu einer erweiterten Sitzung zusammen, wobei fast sämtliche Handelskammern, die sich bisher für den Plan erklärten, vertreten waren. Tie Versammlung sprach ihre Zustimmung zu der dem deutschen Handelstag in der Vollversammlung vorzulegenden Resolution aus, die die Errichtung eines zentralen Auskunftsamtes für den Außenhandel unter der Oberleitung des Reiches im Interesse!der Erhaltung und Ausdehnung unserer Ausfuhr für wünschenswert hält. Nach der Vorlegung der Denkschrift durch Generalsekretär Wendlandt wurde der Antrag des Kommerzienrates Goldberger angenommen, betr. die Unterbreitung einer Denkschrift an den Staatssekretär des Innern. Ter Zweck und die Aufgabe der Reichshandelsstelle war im Organisations- und Finanz- Plan dargelegt. ™ Die „Köln. Ztg." schreibt gegenüber der Erklärung des Tr. Liman, sie werde den Verfasser des gegen Dr. Liman gerichteten Briefes nur dem zuständigen Richter nennen und im übrigen aber an dem Prinzip der Ano- 'nymrtät sesthalten. Sollte indes Tr. Liman seine Absicht, eine Klage zu erheben, von der Bedingung, den Namen des Verfassers zu nennen, abhängig machen, so kennzeichne dies sein Verhalten als eine neue Ausflucht, sein Gebühren dem Urteil des Richters zu entziehen. — bezüglich des geheimen Semesterberichtes sei Liman ent- schieden getäuscht worden. Nach Erkundigungen an Stellen, die es wissen müßten, gebe es keine solchen geheimen Halbjahrsberichte, insbesondere einen solchen für das zweite Semester 1899 nicht. Auch der Bericht über das verflossene Geschäftsjahr enthalte nicht den von Liman veröffentlichten Posten Köln-Berlin. MMsckP Mer ginnen ein: Ung t, W M. 1.50, an« < tzchn.-jiLlhe Mk. 3, Ungenann Tianc H. Mk. 6. - Mm Dit W Bit bitten bringend, @i m *tn Waflen ju wer v _ . . _ „ . fc. Dutenhofen, 6. Jan. Gutem Vernehmen nach ist die semitismus und Philosemitismus, führen zu einer bedauer-,Güterverladestelle für den hiesigen Bahnhof feiten« der Ausland. Kopenhagen, 7. Januar. Die Frage des Verkaufs der westindischen Inseln findet beim Könige und der dortigen Bevölkerung einen so lebhaften Widerstand, daß der Verkauf als aufgegeben gilt. Doze«, 7. Jan. Bei den heutigen Reichsratswahlen ist der bisherige klerikale Abg. Baron Dipauli nicht wieder gewählt worden. lr 3an' Der Senator Fiualj wurde zum Schatzminister ernannt. « Petersburg, 7. Jan. Der Groß Herzog und die Herzogin von Hessen, die von der Grenze ab im kaiserlich russischen Hofzug reisten, trafen am Samstag dem . d- nachmittags 6 Uhr, wohlbehalten in Zarskoje Selo em, nachdem sie der Kaiserin-Mutter einen Besuch in Gatschina abgestattet hatten. — Zum Empfang des Zaren werden noch nie dagewesene Ovationen und Festlichkeiten vorbereitet. Da beim Einzug des Zaren aus der Krim ein gewaltiger Zudrang aus der Provinz erwartet wird, worunter ifich verdächtige Elemente befinden, wurden die strengsten polizeilichen Maß nahmen ergriffen. Die geistliche Partei schreibt die Genesnng des Zaren der Wirkung des wunderthätigen Heiligenbildes zu, das aus der Krim an das Krankenbett des Zaren ge braty wurde. Zufällig fiel mit diesem Moment die Krisis zusammen.; ' — In israelitischen Kreisen erregt der Charakter der Juden Mission iu Beffarabien Bedenken. Der dortige als Judenmissionar auch in Deutschland bekannte Propst Faltin benutzt die Armut der Juden zur Gewinnung von Proselyten. Auch die örtlichen russischen Priester protestieren gegen eine derartige Judenmisfion, die Zwietracht und Feind- schäft unter der Bevölkerung erregt. KaM M WM. HtMt e lereif« ermiiinte Komrlim zu 9216 pSt. übernehmen. Ölefitti, 8. Januar. Aochmmarkt kosteten.- Butter «t. 8-9 2 6L 00-00 w ptt 6t. 00-00 4, M ™|en P« Äittt 22 z, Lb Jl 0.60-0,90, Hühner m ■M 0.65-1,00, Enten per 6t. vchsensteisch per $fb, 6j * fywineflei/j pn fit $fb. 74 Aus Stadl rmd Kmrd. Gießen, 8. Januar 1901. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverorduete» IZersammlung am 10. Januar nachmittags 4 Uhr: 1. Auslosung von Schuldverschreibungen des 1896er Anlehens zur Rückzahlung. 2. Baugesuch des Karl Haas V. für die Frankfurterstraße; hier: Dispens. 3. Baugesuch des Heinrich Winn für die Hofmannstraße; hier: Dispens. 4. Baugesuch >eS Fritz Leuning für die Wolkengasse; hier: Dispens. 5. Baugesuch deS Adolf Bieler für die Marktstraße; hier: Geländeabtretung zur Marktstraße. 6. Umgestaltung der Baumpflanzung sowie der Bürgersteige in der Grünberger- kraße von der Wieseckbrücke am LudwigSplatz bis zur Moltke- kraße. 7. Erbauung einer Privatstraße vom Seltersweg lach der Westanlage; hier: die Einführung der GaS- und Wafferleitung in dieselbe. 8. Vermehrung der Gartenhydranten in den städtischen Anlagen. 9. Entwässerung der Straße Neuenweg. 10. Verbreiterung der Klinikstraße. 11. Abtretung einer Wegparzelle an die Allgemeine Deutsche Klein- lahngesellschast. 12. Die Beleuchtung deS Weges in den Eichgärten. 13. Verbesserung der Beleuchtung am Riegel ;fad. 14. Die Oktroierheberstelle am Neustädter Thor; fier: Vergrößerung des Wieghäuschens. 15. Errichtung von ; wei neuen Schulstellen für die Stadlmädchenschule und einer reuen Schulstelle für die Stadtknabenschule. 16. Einführung »er Wasserleitung in die Dienerwohnung der Stadtmädchen- chule. 17. Dekretur von Rechnungen. 18. DaS Eigentumsrecht an Gelände iu der Nähe des sog. Fürstenbrunnen. 19. Festsetzung von Fluchtlinien an der Rodheimerstraße; ier: Geländeerwerb. 20. Den Erlaß von Bestimmungen über die Unterhaltung und Benützung der Dienst- und Mietwohnungen. 21. Die AbortgrubenEntleerung und Tonnen lbfuhr. 22. Errichtung eines Elektrizitätswerkes. 23. Ver auf von Bauplätzen an der Moltkestraße. 24. Berkaus von Bauplätzen an der Liebigstraße und am Riegelpfad. •• Das Adreßbuch der Proviuzialhauptstadt Gießen für 1901 ist soeben erschienen. Zur Zierde gereicht ihm ein bei gegebenes Porträt unseres Ehrenbürgers FinanzmiuisterS Gnauth. Eisvereiu. DaS am Sonntag ausgefallene Konzert auf der Eisbahn findet am Mittwoch nachmittag zwischen Vi3 und ya5 Uhr statt. •* Fr. Berg's Menagerie ist heute in Oswalds Garten eingetroffen. Nach Berichten von auswärtigen Zeitungen soll sie bedeutende Exemplare aus der Tierwelt ausweisen. In dem gut geheizten über 1000 Quadratmeter großeu Zelte findet Mittwoch abend die Eröffnungsvorstellung statt. (Bgl. Inserat.) lichen Zersplitterung. Die Kräfte der Studentenschaft müssen in den Dienst wichtigerer Aufgaben gestellt werden. Cand. Sch lohm an n -Charlottenburg sprach sein Bedauern aus über die Selbstüberhebung und den Egoismus der deutschen Studentenschaft. Der Jurist dünke sich mehr als der Mediziner, dieser höher als der Zahnarzt usw. Ebenso stehe es mit der Wertschätzung der verschiedenen Hochschulen. (Beifall.) Die maßgebenden Faktoren hätten noch nicht begriffen, worauf es ankomme. (Beifall.) Die Couleurabzeichen dienten heute leider im wesentlichen nur dazu, die Wände auszustaffieren. Sie repräsentieren aber nicht die Studentenschaft, da sie in der Minderheit sind, ja, dienen vielmehr eher dazu, die bestehenden Unterschiede auch noch äußerlich zu kennzeichnen. Es sei ein Irrtum, wenn man annehme, die Finkenschaft sei etwa hervorgegangen aus der Anti-Tuellbewegung. Die Finken verlangten nur Achtung der Studenten untereinander. Sie wollen, daß alle Ansichten zu Worte kommen sollen und nicht Duell-Gegner und -Freunde sich gegenseitig als „ehrlos" ansehen. Keineswegs will also die Finkenschaft gegen das Duell vorgehen; ja, sie will sogar späterhin eigene Waffen anschaffen, um solchen Finken, die auf die Mensur gehen wollen, innerhalb der Finkenschaft dazu Gelegenheit zu bieten. (Heiterkeit.) Zur Zeit haben die Finkenschaften noch sehr zu leiden unter dem Jndifferentismus. Möge es in Zukunft mehr Studenten geben, die interessiert sind an der Wohlfahrt der deutschen Nation. Lichtenstein-München bemerkte: Die finkenschaft- liche Bewegung fei, als ein Protest aufzufassen gegen die plutokratischen Uebe'rgriffe, die in den letzten Jahrzehnten sich als die Ueberbleibsel aus der Feudalzeit wieder besonders stark breit gemacht hätten. Für die Zukunft wird es darauf ankommen, diese rückständige Bewegung, die dem Satz huldigt: „Macht geht vor Recht" umzukehren und dagegen dem Satz Gelang zu verschaffen: Recht geht vor Macht. (Stürmischer, anhaltender Beifall.) Es müsse auch der Zustand aufhören, daß viele Volkskreise sich den deutschen Studenten nach den Fliegenden Blätter- und Simplizissimus-Witzen vorstellten. Klostermann-Berlin führte u. a. aus, der Zweck ber Bewegung sei wesentlich der, die studentische Jugend aus dem heutigen kulturellen Tiefstand zu einer kulturellen Blüte zu führen. Noch gegen den Anfang des vorigen Jahrhunderts gemessen sei dieser Rückstand ein ganz entsetzlicher. Die Korporationen seien das konservative Element insofern, als ie meinen, was früher gut und nützlich war, müsse nun auch für alle Ewigkeit gut sein. Was das Verhältnis der reien Studenten zu den Korporationen betrifft, so ist die Bewegung der freien Studentenschaften zunächst hervorgegangen aus dem Gefühl der Zurücksetzung gegenüber den Korporierten. Sicher ist der Kampf bei der ungeheuren Macht der Korporation nicht leicht, aber eines Tages muß das Ziel erreicht sein. Die heutigen Korporationen erziehen zur Unfreiheit -und hindern die individuelle Entwickelung. Von anderen Rednern wurde diesen Ausführungen entgegengetreten und auch die Vorzüge der Korporationen ins Licht gerückt. Zum Schluß wurde folgender Antrag angenommen: „Der Freie Studententag zu Weimar verlangt volle Gleichberechtigung aller Kommilitonen und hofft von der Bewegung der Deutschen Freien Studentenschaft unter einer weiteren Verbreitung ihrer Ideen eine organische Erneuerung der deutschen Studentenschaft im Sinne einer erhöhten geistigen Kultur der deutschen Nation." Damit waren die Beratungen beendet. K°m Krnskkß drr Nk-tschk» Fikikll Sfniitakufifjaft wird aus Weimar, den 5. ds. berichtet: Unter dem baren Eindruck der Trauerbotschaft von dem 6 Uhr 20 Minuten nachmittags erfolgten Ableben des Großherzogs wurde heute abend in die Hauptverhandlungen eingetreten. Unter allgemeiner Bewegung wurde die Drahtantwort des eben verstorbenen Groß- Herzogs auf das gestern abend abgesandte Ergebenheitstelegramm verlesen, das sich zugleich als seine letzte Regierungshandlung darstellen dürfte. Tas Telegramm lautet: S. K. H. der Großherzog lassen für die treue Huldigung herzlich danken. I. A.: Kabinettsfekretär Egloff- stein. Zum Zeichen der Trauer erhob sich die Versammlung von ihren Plätzen. Aus den vormittags und nachmittags abgehaltenen Abteilungssitzungen ist hervorzuheben: Es wurde insbesondere beschlossen, darauf hinzuwirken, daß das sogenannte Vertreterprinzip auf allen Hochschulen anerkannt wird. Weiterhin wurde beschlossen, ein Finkenschaftsorgan unter Ausbauung der bisherigen Finkenblätter in Dresden ins Leben zu rufen. Als V o r st an d sch a s t wurde für das folgende Geschäftsjahr die C h a r l o 11 e n b u r g e r Wilden schäft berufen, die vertreten wird durch die Herren cand. ing. Behrend, Meßmer und Wagner. In der Hauptversammlung entrollte zunächst der Vorsitzende cand. T r e u g e - Berlin ein Bild von den Zielen, die sich die "Deutsche Freie Studentenschaft" gesteckt hat. Er kennzeich- nete dabei die bei uns innerhalb der Studentenschaft herrschende Zersplitterung, die er als geradezu beschämend bezeichnete. Im Auslande liegen die Verhältnisse meist außerordentlich Mel günstiger, so z. B. in dem behördlich fo streng kontrollierten Rußland, wo in der Studenten- lchaft die denkbar einheitlichste Organisation herrscht. Es bestehen dajelbst studentische Unterstützungskassen unter studentischer Verwaltung, ferner allgemein anerkannte Ehrengerichte. Ebenso bedeutsam ist die Pariser „affociation" und der einheitliche Zusammenschluß der Studentenschaft in den skandinavischen Ländern. Ter „Verein deutscher Studenten", der Kyffhäuserverband, beweise deutlich daß eine einigende Bewegung, die sich einseitig auf nationalem Boden aufbaut, nicht mehr einer einheitlichen Organisation bienen könne. Ebenso verfehlt sind deshalb auch einseitig politische Tendenzen, so z. B. der einseitige Antisemitismus, wie der einseitige Philosemitismus. Nach den gemachten Erfahrungen kann eben eine Parteipolitik nicht mehr als einigendes Prinzip gelten. Politische Fragen, wie Anti- Oioersl - Sie flv’ tiffor erleg«' ^^jchier « J . ßWhrM unb ihn lei" »^eb,lbrt2n Sr hM'den in feinen Sm' (1870), (1885, in d« Festschrift D romgSttcht deS Lem'-ttts i baren Sachen' (Mm b« Urkunden' (M X 6k »Milchen Gesuchs (18 „ßrU Luch des BTB. Wk fattin unb einen Soin, der A ,e'änndae,Beka' /21» Staats-Ai ,2®,St* bkiÄ,ecb . hreiS ?doch SS dea6»* ein«, Siboo-en iSalbetrg Staat1)611 SbeJj Frant,D,e Alle j. kft>rt a > ’S Bahnverwaltung genehmigt. Auch sollen bereits Fabrikanten von auswärts Schritte zur Erwerbung von Gelände zur Anlage von Fabriken geihan haben. L Dutenhofen, 8. Jan. (Tel-Meld. d. „Gieß. Anz.") H^ute Nacht ist im hiesigen Restaurant „Jagdschlößchen" ein schwerer Einbruchsdiebstahl verübt woroen. Der Ein- orecher hat den Schreibtisch erbrochen, und alles, was er finden konnte, an sich genommen. Er muß sich während ienrr That verletzt haben, denn man fand heute früh ei» Tischtuch halb zerrissen, mit dem er sich offenbar feine Wunde verbunden hat. Seine Beute ist gering gewesen, da nur unbedeutende Geldbeträge sich in dem Schreibtisch befanden. Oer Besitzer des »Jagdjchlötzchen" hat eine bestimmte Person im Verdacht. § Butzbach, 7. Jan. Der hiesige Tierschutzverei» hat eine große Anzahl Exemplare des Tierschutzkalenders für 1901 in unseren Schulen gratis verteilt. S. Darmstadt, 7. Jan. Heute vormittag wurde m Kaisersaale hier derVortragskursus für praktische L a n d wirte, der von ca. 100 Teilnehmern aus allen Teile» Hessens besucht ist, durch den Vorsitzenden des Landwirtschaftsrates, Geh. Regierungsrat Haas, mit einer Begrüßungsansprache eröffnet. Als Ehrengäste waren anwesend: Se. Exz. Obersthofmarschall General v. Wester- Weller, Vors. des Hess. Pferdezuchtvereins, Landesökonomierat Müller, Landeskulturrat Dr. A. Klaas, Oberregierungsrat Nover, Landesökonomierat Dettweiler, Beigeordneter Schliephake, die Vorsitzenden der landw. Provinzialvereine usw. usw. Der Vorsitzende dankte den Erschienenen für ihre lebhafte Beteiligung, die den besten Beweis für das außerordentliche Interesse liefere, das die Landwirte der neue« Einrichtung, die heute zum ersten Male in Kraft trete, ent» gegenbringen; die Landwirte bewiesen damit ferner, daß sie jederzeit bereit seien, neues zu lernen, um vorwärts z» kommen. Er begrüßte auch die Ehrengäste und die Vertreter der Regierung und dankte den Letzteren für das wohlwollende Entgegenkommen. Landesökonomierat Mülle» begrüßte die Versammlung im Auftrag der Regierung^ namens des, durch unaufschiebbare anderweite Geschäfte verhinderten, Vorsitzenden der Ministerialabteilung für Landwirtschaft und Gewerbe und führt aus, daß er beauftragt sei, zu erklären, daß die Regierung den Vorwärtsbestrebungen und der Weiterentwickelung der Landwirtschaft jederzeit ihr Augenmerk schenke ; auch er hoffe, daß es durch die Kurse und die vereinten Bestrebungen gelingen möge, die besten Resultate zu Nutz und Fromme« der Landwirtschaft zu erzielen. Hierauf sprach Geh. Ober- Regierungsrat Dr. Lydtin aus Baden-Baden über Rassenzucht und Züchter auf Leitung in ca. einstündigem Vortrage. Nach kurzer Pause berichtete Dr. Ziegenbein-Alzey über „Erfahrungen beim Bezug fremdländischer Arbeiter". Am Nachmittag schloß sich hieran eine sehr lebhafte Diskussion. Darmstadt, 7. Jan. Heute konstituierte sich in einer aus allen Teilen des Großherzogtums zahlreich besuchten Versammlung, der Vertreter der Großherzogin und der Regierung beiwohnten, der Viktoria- Melitta -Verein (hessischer Zentralverein für Errichtung billiger Woh- nun gen). Bet der Beratung über die Satzungen regte Ministerialrat Dr. Breiderl an, die lokalen Bereinigungen, die zur Ausführung der Bauten gebildet werden fallen, unter voller Wahrung ihrer Selbständigkeit in einen organischen Zusammenhang mit dem Zentralverein zu bringen. Ober- »Ürgermeister Morneweg, Frhr. v. H eyl und andere spräche» ich dagegen aus, da schon der vorliegende Wortlaut der Statutenvereine gemeinsame Arbeit ermögliche, ein anderer Zusammenschluß aber nicht notwendig und wünschenswert er- cheiue. Es wurde von einem organischen Zusammenschluß, abgesehen. Ministerialrat Braun schlug eine Aenderung der Statuten dahin vor, daß von hypothekarischen Darlehen bei JnvalidenversicherungSkassen und beim Staat abgesehen »erbe, und zwar im Hinblick auf die den Ständen vorliegende» Regierungsvorlagen über eine Umformung der Landeskredit- affe. Nach diesen Vorschlägen sollen künftig von der Kasse hypothekarische Darlehen an Einzelpersonen überhaupt nicht mehr geleistet, vielmehr Darlehen nur noch an politische Ge» meindeverbände abgegeben werden, die dann diese Mittel nach )em lokalen Bedürfnissen verwenden könnten. Nach kurzer Diskussion wurde der betreffende Passus in den Statuten gestrichen. Die Mitgliedschaft des Vereins soll, entgegen dem Statutenentwurf nach den heutigen Beschlüssen nicht von der hessischen Staatsangehörigkeit abhängen. Mitglieder dürfe» vielmehr alle geschäftsfähigen Personen, sowie Behörden, Gemeinden, Körperschaften und Handelsfirmen werden. Der Jahresbeitrag wird herabgesetzt. Er soll für Cinzelperfoue» mindestens 2 Mark für Gemeinnden, Vereine rc. mindesten» 20 Mark betragen. Wer einen einmaligen Beitrag vo». mindestens 300 Mark zahlt, erwirbt die dauernde Mitglied- chaft. Sonst wurden die Satzungen im Wesentlichen nach )cn Entwürfen angenommen. In den Vorstand wurde» au» den drei Provinzen des Großherzogtums je drei Vertreter gewählt und zwar für Starkenburg: Regierungsrat Dr. Dietz» Oberbürgermeister Morneweg, Stadtverordnete Otto Wolfs- ehl sämtlich in Darmstadt; für Rheinhessen: Oberbürgermeister Dr. Gaßner-Mainz, Oberbürgermeister Köhler-Worms» Freiherrn v. Heyl zu Herrnsheim WormS; für Oberhessen: Justizrat Dr. Gutfleifch. Gießen, Kommerzienrat EnneliuS-Gießen, Kommerzienrat Langsdorf-Friedberg. fc. Fra»kfurt a. M., 7. Jan. Die Kohleneinkaufs^ gefellfchaft für das Main- und Rheingebiet hat sich ,»u- mehr als Gesellschaft mit beschränkter Haftung endgiltig konstituiert. Zirka 40 Kohlenkaffen und Konsumvereine find bis jetzt beigetreteu. Vermischtes. • Newyork, 7. Jan. Die echten schwarzen Pocke» find in den letzten Wochen in größerer Anzahl von Fällen aufgetreten. Zahlreiche Bewohner NewyorkS haben bereits die Schutzimpfung an sich vornehmen lassen. DaS Gesundheitsamt trifft einerseits energische Vorsichtsmaßregeln, sucht aber andererseits das Vorhandensein der Infektionskrankheit z» verheimlichen. °«d «O,®"®1«' JäS'J1* ^rribtjsch 'bttanh^ '■'*>* “ft ÄS; ^»tog toutbt s fürpcaffitA «W alten leih» us» mit einer R-- » warenL ®W v. Wester. $ Landesökvnomie. a?/ vberregierunas-, Ä ^geordneter ^.xovmzialvereine ^Mnenen sür ihre außer- eandtvirte der neue* e ", Kraft trete, ent. wmit ferner, daß sie \um vorwärts « 'gaste und die Belferen für das wohl- momierat MüNe, TQ9 der Regieruna, •rtoeite Geschäfte ver- abteilung für Land- daß er beauftragt lng den Vorwärts- 19 der Landwirten ke, auch erhoffe, leinten Bestrebungen 1 Nutz und Fromme» mf sprach Geh. Ober- i-Baden über Staffen» a. einftündigem Vor- Dr. Ziegenbein-Alzetz dländischer Arbeiter". ie sehr lebhafte W- ituieitt sich in einer as zahlreich besuchten roßherzogin und der ia-Melitta-Lerei» ing billigtr Woh- bie jungen regte ifalen Vereinigungen, werden fallen, unter in einen vr-aMen . zu bringen. Oder» l und andere sprachen siegende Wortlaut der mögliche, ein anderer und wünschenswert er. tiftfien Zusammenschluß ug eine Senderung der fanden Darlehen Bet Staat abgesehen werde, Ständen vorliegende, ung der Lande-Kedil- künftig von der »ch sonen überhaupt M noch an PvlMsch «nuten. M *“• ,«n§ in »« ein« IA »SÄ sfäst DItÄ 0b-rbürg«' °n°'i ^otnuietii«111 ‘ÄftS ist an Durch Nacht zum Licht. Nacht der Verzweiflung auf Gattin in be- 50—60 , Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—5.50 JC, Weißkraut per St. 00— 00 , Zwiebeln per Ctr. JL 5.50—0.00, Milch per Liter 18 . hiesiger amtlicher Stelle nichts bekannt. Washington, 8. Jan. Mac Kinley und seine find an Influenza erkrankt. Die Krankheit wütet trächtlichem Maße und fordert zahlreiche Opfer. NbrrhrMe girbtegiiitn für dir Frank- Transoanls. Wetter gingen ein: Ungenannt Mk. 5, E. H. und A. K. Mk. 5 H.. W'efeck Mk. 1.50, aus einer Sammlung in Pforzheim Mk. 66' Schn.-Käthe Mk. 3, Ungenannt Mk. 2, Frau H., Obertürkbetm Mk. 6 Plärrer H. Mk. 6. — Zusammen Mk. 202.05. Die Expedition des Gießener Anzeigers. Wir bitten dringend, Geldspenden persönlich abzugeben und nicht m unseren Briefkasten zu werfen. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. . ..?^/»pkoz. Hessische Etaatsanleihe. Wie verlautet, wird das Konsortium die neue 3'/.proz. Hessische Staatsanleihe zu 92 16 pCt. übernehmen. Neueste Meldungen. Berlin, 8. Jan. Man schreibt der „Boss. Ztg." von gewöhnlich gut unterrichteter Seite: Der Finanzminister v. Miquel wird in der That in diesem Jahre, voraus sichtlich noch im Frühjahre, aus seinem Amte scheiden, und zwar nicht am wenigsten mit Rücksicht auf den Stand der Kanalvorlage. Auch über die Person des Nachfolgers ist bereits die Entscheidung getroffen. Berlin, 8. Jan. Bürgermeister Brinckmann begab sich gestern abend mit seiner Gattin und seinen beiden Söhnen nach dem Königin Augusta Tattersall. Während Frau Brincktnann als Zuschauerin auf der Tribüne Platz nahm, bestiegen Brinckmann und seine Söhne ihre Pferde. In bester Laune nahm Brinckmann die Neitübungen vor, als er plötzlich unwohl wurde und vom Pferde herunter gehoben werden mußte. Er wurde sofort von seinen Familien Angehörigen nach seiner Wohnung gebracht und starb dort unmittelbar nach der Ankunft. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein jähes Ende bereitet. Er hat nur ein Alter von 45 Jahren erreicht. Hamburg, 8. Jan. Das Warenhaus Wagner steht in Flammen. Personal und Kundschaft konnten sich retten. Haus und Warenlager, letzteres im Werte von 500000 Mk. sind unrettbar verloren. DaS Feuer entstand durch die Explosion eines Gasofens. Paris, 8. Jan. Infolge eines Artikels der „Nowoje Wremja" sandte Gohier, Redakteur der „Aurore" dem Pariser Korrespondenten des russischen Blattes seine Zeugen. Da sich dieser weigerte, die Zeugen zu empfangen, schrieb Gohier an die Zeugen einen den russischen Journalisten beleidigenden Brief. Brussel, 8. Jan. Der Zustand der Königin ist be- sorgniSerregend. Infolgedessen hat der König seine geplante Reise nach Süd-Frankreich, wohin er den Prinzen Albert mit seiner jungen Gemahlin begleiten wollte, aufgegeben. London, 8. Jan. Wie aus Port Said gemeldet wird, ist der englische Dampfer Peterson, der mit dem Kreuzer Gelderland zusammengestoßen war, auf Verlangen des Kapitäns des holländischen Kreuzers zurückgehalten worden. Liffabon, 8. Jan. Von der Meldung auS Beira, daß eine Revolte abessynischer Minenarbeiter an Bord des deutschen Dampfers Herzog stattgefunden habe, bei der Menschen getötet und verwundet worden seien, Universitäts-Nachrichten. — Wie aus Berlin berichtet wird, ist dort gestern der Geh. Justizrat Dr. Ernst Eck, Professor des römischen Rechts an der Berliner Uni- verfität, im Aller von 62 Jahren gestorben. Eck ist einem Herzleiden erlegen, das sich bei ihm in der Zeit feiner angestrengten Thättgkeit zur Einführung der Richter und Rechtsanwälte in das neue bürgerliche Recht ausgebildet hat und ihn seither schon geraume Zeit hinderte, sein Lehr amt auszuüben. Er sah sich um O'tern genötigt, die Dekanatsgeschäfte in die Hände Kahls zu legen, eine längere Reise brachte nicht den erhofften Erfolg, und im August kehrte Eck schwer krank nach Berlin zurück. Seme Darstellung des bürgerlichen Rechts, die er im Anschluß an die »on ihm für den Berliner Anwaltverein veranstaltete Vorlesungen unter nommen hat, wird mithin leider unvollendet bleiben. Eck war kein Diel: schreiber; aber was er veröffentlichte, zeichnete sich durch tiefes Wiffen, Scharfsinn und Klarheit aus. Außerordentlich war sein pädagogisches Talent. Auch in der Juristischen Gesellschaft, deren stellvertretender Vorsitzender er war, griff er oft in die Debatte ein. Er erfreute sich ebenso großer Beliebtheit bei der akademischen Jugend wie allgemeiner Achtung bei seinen Fach' und Berufsgenoffen. Sie alle beklagen tief das frühe Hinscherden eines Meisters der Rechtswissenschaft. Ernst Wilhelm Eberhard Eck war am 21. August 1838 tn Berlin geboren. Er studierte dort und in Heidelberg, wurde 1860 Doktor und begann als Assessor am 27 Juli >866 seine Lehrthätigkeit an der Berliner Universität, wo er 1871 außerordentlicher Professor für römisches Recht wurde. 1872 ging er als Ordinarius nach Gießen, 1873 nach Halle, 1877 nach Breslau, um 1881, nach dem Tode von BrunS, nach Berlin zurückzukehren. Besondere Verdienste erwarb er sich dort als Leiter der romanistischen Abteilung des juristischen Seminars. Auch stand er dem russischen Seminar für römisches Recht von 1887 bis 1896 vor. Bon 1888 bis 1892 war er Schriftführer des deutschen JuristentageS. Von seinen Schriften find besonders hervorzuheben: .Die doppelseitigen Klagen* (1870), „Die Verpflichtung des Verkäufer- zur Gewährung des Eigentums" (1874), „Beitrag zur Lehre von den ädiligischen Klagen" (1885, in der Festschrift für Befeler), „Das gesetzliche Pfandrecht und Vorzugsrecht de« Vermieters in seiner Anwendbarkeit auf die unpfändbaren Sachen" (1888, in der Festschrift für Gneist), „Neue vompejanische Urkunden" (1888), „Die Stellung des Erben in dem Entwurf eines Bürgerlichen Gesetzbuchs" (1890), „Wtndscheid und Jhering" (1890), »Erstes Buch des BGB." (1896). Eck hinterläßt eine seit Jahren leidende Gattin und einen Sobn, der Assessor ist. ' 81 Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 0.80—0.85, Hühnereier per 6t. 8—9 4, 2 St. 00-00 4, Enteneier 2 St. 00—16 a, Gänse- 2" per St. 00-00 Käse 1 St. 5-8 L, Käsematte 2 St. 5-8 V - 8,ter 22 Linsen per Liter 34 4, Tauben per Paar ** 0.60—0.90, Hühner per St. JC 0.90—1.30, Hahnen per Stück -* 0.65-1.00, Enten per St. Jt 2.00-2.20, Gänse per Pfd. JC 0.54 bis 0.65 Ochsenfle.sch per Pfd. 68-74 4, Kuh. und Rindfleisch per Pfund __ ^ Schweinefleisch per Pfd. 60—70 Schweinefleisch, gesalzen, vui VM nuvui «um lllVUl. Nacht der Verzweiflung aus p Psv. <4 et, xalbflelsch per Pfd, 60—64 , Hammelfleisch per Pfd. I die armen Lungenkranken, die, wenn sie auch manchmal von einem Strahi der Hoffnung erhellt wurden, immer wieder ihre düsteren Fittiche über di se Unglücklichen ausbieitete Unbeilbarl DaS war das Donnerwort, das die von der Lungenschwindsucht Befallenen zu Boden schmetterte. Da kamen di; Entdeckungen der Dr. Dr. Koch. Liebreich und Lannelongue und die Nacht dieser Kranken wurde durch delle Morgenröte einer befferen Zukunft erleuchtet. Koch's Entdeckung des Tuberkelbazillus wirkte bahnbrechend für die ärztl'che Wissenschaft; aber leider erwies fich keines der Gegenmittel, wie deffen Tuberkulin, Liebreich's Catharidinsaures Kali und Lannelongue'sZ nkchlorid al6 unfehlbar Eins war aber doch gewonnen; man hatte genau erkannt, auf welchem Wege in den allermeisten Fällen die schleichende Krankheit in den Körper eindringt und trifft nun danach seine Maßregeln. Das Emdringen der Schw'ndsucht zu verhüten, das ist der Angelpunkt, um den sich gegenwärtig di; Bekämpfung dieser völkerverwüstenden Krankheit dreht. Wenn die Schleimhäute des Halses und der Brust angegriffen sind, dann ist für die Tuberkulose günstiger Boden geschaffen; und deshalb ist es heilige Pflicht, alle Elkrankungen der Luftwege, selbst in unbedenklich erscheinenden Fällen, zu beachten. Luftröhren- (Bronchial-.) Katharrh, Kehlkopfleiden, Lungenspitzenaffeklionen,Asthma, Athemnot, Brustbeklemmung, Husten, Heiserkeit, Bluthusten rc. find die Architekten der Schwindlucht. Und wie leicht find diese Uebel unschädlich zu machen. In einer Spezies der Polygoneen, dem russischen Knöterich, ist ein Heilmittel gefunden, d.ffen jahrelange Erfolge immer mehr steigende Anerkennung genießen. Bei den erwähnten Krankheiten wurden mit dem Knöterichthee unerwartet günstige Heilwirkungen gezeitigt, mindestens aber sichtliche B fferung erzielt, so daß im wahrsten Sinne des Wortes Licht in das Dunkel des Daseins der bedauernswerten Kranken fiel. In einer von Herrn Ernst Weidemann in Liebenburg a. H verfaßten Broschüre findet man alles Nähere über Anwendung dieses Heilkrauts bei Behandlung von Brust und Halsleiden. Sie ist wirklich lesenswert, wird gratis und franko versandt und sei allen Leidenden wie deren Angehörigen dringend empfohlen. 462 Um dm Patienten den Bezug dieser Pflanze in wirklich echter Form zu ermöglichen, versendet Herr Ernst Weidemann den Knöterichthee in Packeten ä 1 Mk. Jedes Packet trägt eine Schutzmarke mit dem Buchstaben E. W , so daß sich jeder vor wertlosen Nachahmungen schützen kann, und wolle man jedes Packet ohne den Namen E. Weidemann zurückweisen. Um im Publikum Vertrauen zu erw-cken, haben sich auch Nachahmer gefunden, welche die Weidemann'sche Broschüre teilweise abgedruckt haben (!) und damit ihren angeblich russischen Knöterich in den Handel bringen wollen. Börsennachrichten. Berlin, 7. Januar. 4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 53.70 M. 40/0 do. 8. 5/6 unk. b. 1904 53.70 „ sy9o/o do. 8. 7/8, unk. b. 1906 52 70 „ 4 u/o D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 96 80 , 31/,0/v do. unk. 1905 89.30 „ 4 v/g Preuss. Hyp'-A -Bank 8. 8-12 83 00 „ 4 0/0 do. 8. 15-18 unk. b. 1900 ,Z 83.00 M. 4 Vo de. 8. 19-20, unk. b. 1905 83.00 „ 310/e do. 8.13, 14 79.00 „ 31/10/0 do. 8. 21, 22, unk. b. 1905 79.00 „ Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 8. Januar. 8V1 % Reiohsanleihe . . 96.30 go/o do . . 86.20 3Vi °/o Konßols .... 96 20 B 0/0 do .... 86.00 BVe % Hessen . . . . 94.00 5 °/,. Italien. Rente . . . 95.50 i 0/0 Griech. Monop.-Anl. 43 50 3 % Portugiesen . . . 24.25 3 o/o Mexikaner .... 25.80 41/! % Chinesen . . . . * 81.00 Tendenz: Kreditaktien . . . . .210 40 Diskonto-Kommandit . .175.30 Darmstädter Bank . . . 130.80 Dresdener Bank . . . . 144 60 Berliner Handelßges. . . 148 50 Oesterr. Staatsbahn . . 144 30 Go.tthardbahn .... 157.50 Laurahütte ..... 194 00 Bochum...... 174 53 Harpen er . . . . . . 170 00 ruhig. 3/2 % Grossherzogi. hessische Staatsanleihe von 1®OO von Nominal 20 000000 Mark Auf Grund der Bekanntmachung des Grossherzoglich Hessischen Ministeriums •er Finanzen vom 23 November 1900 emittiert die Grossherzoglich Hessische Regierung eine zur Erweiterung und Ergänzung des Eisenbahnnetzes und seiner Anlagen und zur Herstellung von Nebenbahnen bestimmte 3 % % Staats-Anleihe von Nominal 20000000 Mark in auf den Inhaber lautenden Stücken von Mk. 5000, Mk. 2000, Mk. 1000, Mk. 500 ud Mk. 200. Die Zinsscheine sind fällig am 1. April und 1. Oktober und in Darmstadt, Berlin, Frankfurt a. M. zahlbar; ebendaselbst wird die künftige Aushändigung neuer Zinsscheinbogen kostenfrei erfolgen. Die Tilgung der Anleihe erfolgt in der Art, dass die jeweilig durch den Haupt- Toranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben dazu bestimmt werdenden Mittel aum Ankauf einer entsprechenden Anzahl von Schuldverschreibungen verwendet werden. Dem Staate bleibt jedoch das Recht vorbehalten, die in Umlauf befindlichen Schuldverschreibungen oder einen beliebigen Teil derselben auch zur Einlösung mittelst Barzahlung des Nominalbetrages mit halbjähriger Frist zu kündigen. Die Schuldverschreibungen können in Buchschulden des Staats auf den Namen der Gläubiger ungewandelt werden. Den Inhabern der Schuldverschreibungen steht ein Kündigungsrecht gegen den Staat nicht zu. Die zur Rückzahlung gelangenden Stücke sind in Darmstadt, Berlin, Frankfurt a. M. zahlbar. Alle die vorstehende Anleihe betreffenden Bekanntmachungen sind im Reichs- inzeiger und in mindestens einer weiteren Berliner Zeitung, sowie in einem Frankfurter Blatte zu veröffentlichen. Darmstadt, im Januar 1901. Grossherzoglich Hessisches Ministerium der Finanzen. gez.: Gaanth. Von den oben erwähnten nom. Mk. 20 000 000.— 3f/2 */o Grossherzoglich Hessische Staats-Anleihe werden hierdurch nom. Mk. 15 OOO OOO.— mter Nachstehenden Bedingungen zur Zeichnung aufgelegt: 1. Die Zeichnung findet am Freitag dem 11. Januar er« in Berlin bei der Dresdner Bank, „ Dresden ■n „ Dresdner Bank, „ Mannheim •h , Filiale der Dresdner Bank in Mannheim, „ Frankfurt a. M. D „ Deutschen Effekten- und Wechselbank, und r dem Bankhause L. & E. Wertheimber, „ Darmstadt •n „ „ Ferdinand Sander, „ Mainz » 0 s Bamberger & Co. . Giessen Aron Heichelheim, „ Worms „ der Filiale der Süddeutschen Bank, „ Strassburg i. E „ „ Bank von Elsass und Lothringen, sowie deren Niederlassungen in Metz, Mülhausen, Colmar und Markirch, „ Metz bei dem Bankhause Mayer & Co,, Commandit-Gesell- schaft auf Aktien, während der bei jeder Zeichnungsstelle üblichen Geschäftsstunden statt Der frühere Schluss der Zeichnung bleibt jeder Stelle vorbehalten 2 Der Zeichnungspreis ist auf 93% zuzüglich laufender Stückzinsen vom 1. Oktober 1900 bis zum Tage der Abnahme festgesetzt; ausserdem hat der Zeichner den Schlussscheinstempel zu tragen. 3. Bei der Zeichnung ist auf Verlangen der Zeichnungsstelle eine Sicherheit von 5% des Nominalbetrages in bar oder in der Zeichnungsstelle genehm erscheinenden Wertpapieren zu hinterlegen. 4. Die Zuteilung, welche dem freien Ermessen der Zeichnungsstelle überlassen bleibt, wird sobald wie möglich nach Schluss der Zeichnung unter direkter Benachrichtigung der Zeichner vorgenommen werden. 5. Die Abnahme der zugeteilten Beträge hat in der Zeit vom 19 Januar bis 2. Februar a c. zu erfolgen. Die Anleihe wird zum Handel und zur Notierung an der Berliner und Frankfurter Börse zugelassen werden. Berlin, Frankfurt a. M., den 8. Januar 1901. Dresdner Bank. Deutsche Effekten- und Wechsel-Bank. L. & E. Wertbeiniber. 471 090 Gießen, den 8. Januar '901. 470 to Gießen, Langsdorf und Zell, den 8. Januar 1901. Im Namen der Hinterbliebenen: Heb. Henkel und Fran. Die Beerdigung findet Mittwoch den 9. Januar, nachmitt. V12 Uhr, vom Sterbehause, Große Mühlgafie 21, aus statt. Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns betroffenen schmerzlichem Verluste sprechen wir hierdurch unfern innigen Dank aus. Todes-Anzeige. G stern abend V26 Uhr verschied nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe Gatt'n, Mutter, Schwester, Schwägerin, Schwiegertochter und Tante jran Margarethe Schmidt im Alter von 38 Jahren. Namens der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Schmidt. , Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so plötzlichen Hinscheiden unseres lieben Söhnchens Wilhelm sowie für die trostreichen Worte deS Herrn Pfarrer Dr. Grein und die zahlreichen Blumenspenden sagt herzlichen Dank Familie Bourkarde. Gießen, den 8. Januar 1901. 089 Danksagung. Für die zahlreichen Beweise warmer Anteilnahme an dem uns betroffenen schweren Verluste, für die zahlreichen Blumenspenden, für die liebevolle Pflege der evangelischen Schwestern und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Grein sprechen wir unfern innigsten Dank aus. B. Gouter, Regimentsschneider, Otto Gouter, Ph. Schmidt, Margaretha Schmidt, Peter Gouter. Spar- und Vorschusioerkin Alten-Kuseck (eingetr. Genossenschaft mit unb. Haftpflicht). Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß bei unserer Kaffe vom 1. Juli ds. I«. ab der Zinsfuß von den Einlagen sowohl, wie auch von den Ausleihungen mit je V4 Prozent erhöht wird. Altrn-Buseck, am 8. Januar 1901. 464 Für den Vorstand: Hch. Seulirrg I., Direktor. statt. Gesellschafts-Verein. Das im November v. I. ausgefallene Konzert findet Mittwoch den 9. Januar d. I., abends 8 Uhr, 445 Gebhardt. Sängevkranz. Die Proben für „Athalia“ s von Mendelssohn beginnen am __ — Donnerstag den 10. Januar, abends präzis 8 Uhr für den Damen Chor, 9 Uhr „ „ Männer Chor, im Gesangslokal bei Feidel, am Brand. Neu hinzutretende Damen wollen sich bei Herrn Chormeister Fr. Bauer meiden. Der Borstand. Hausfrauen Urtheilen Sie selbst und versuchen Sie Schraiäth’s gemahlene Salmiak-Terpentin-Seife das beste Waschpulver der Welt Blendend iceisse Wäsche, garantirt rein Höchster Fettgehalt Nur echt mit Schutzmarke X inrotherFarbe. Beb er all käuflich ä Packet 15 Pfennig. Danksagung sagen wir tiefgefühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 444 Giessen, den 7. Januar 1901. Pir die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Ableben unserer Frau Anna Reifenberg geb. Hornberger Gießener Eis-Verein. . Mittwoch den 9. Januar 1901, nachmittags von 723 bis */zS Uhr: Konzert 5S auf der Eisbahn. Eintrittsgeld: Mitglieder 10 Ilichtmit,lieber 40 Mg. Gietzen, den 5. Januar 1901. 388 Der Vorstand. Nnr kurze Zeit! Gießen, Oswaldsgarten. & Fr. Berg’s ^Welt-Theater- 1 Menagerie S (größte Menagerie Europas) $ in dem über 1000 Quadratmeter großen Riesenzelte, M) durch 200 Gasflammen brillant beleuchtet. 2 Tierbändiger! 150 seltene Tierarten! '5 2 Tierbändigerinnen! Mogramm der Vorstellung: 1. Erklärung sämtlicher Tiere. 2. Ringkampf zwischen dem braunen Bär und Herrn ® Theodoresen. * •* 3. Austreten von Frl. Renz mit ihren Königstigern. ® 4. Die 6 nubischen Löwen (großartigste Sports-Dressur eZ der Neuzeit), darunter der Löwe als Seiltänzer, so fa wie der Löwe Pascha auf der Luftschaukel, vorgesührt V von Frl. Renz. M) 5. Die wunderbar dressierten Eisbären, vorgeführt durch £ Herrn Direktor Berg. 6. Serpentintanz im Löwenkäfig (wunderbare elektrische ” Lichteffekte). ® 7. Fütterung sämtlicher Tiere. ß Mittwoch de» 9. Januar: ® Große Eröffnungsvorstellung Anfang 8 Uhr abends. Doiillerstag v. folgende Sage je 2 große Lorßellunge« Anfang 4 und 8 Uhr abends. L ===== Higene Musikkapelle! ===== M Preise der Plätze: Ä 1. Platz SRI. 1.20, 2. Platz 80 Pfg., 3. Platz 40 Pfg. ” Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Hochachtungsvoll: Fr. Berg, Direktor. Gesunde Pferde zum Schlachte« werden stets gekauft und mit höchsten Preisen bezahlt. 466 Du vermieten Stadt. Schlachthaus. Freibank. Heute und morgen: Ochfenßeifih 56 pfg. Kchminkfleifch 45 pfg. 091] Ein leichter Pritscheuwage« mit Federn, sowie eine kl. Drehbank billigzu verkaufen. Näheres bei Serd. Ast, Hril., N -Bäue 21. 403] 2 Wohnungen, 1 mit 8 u. 1 mit 6 Zimmern, zu beim. Näh. bei M. kougSdorf, Ludwigstr. 57. 083] Neubau Ebelstr. 23 ist der 2. Stock, ß Zimm, m- Zub., Trckenb., Bleicbpl u. Gartenant, preisw. p. 1 Anrilzuverm Näb giebiqftr.71,11 44v] !vtan)arbenwohnung per sofort zu verm. 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