Nr. 2eöi »Hess. Landwirt" und den „Blättern sür hessische Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr.51. Ausland. Mailand, 5. Nov. Nach der „Perseveranza" beziffert sich der seitens Italiens von China verlangte Schaden-Ersatz au^ 95 634 000 Lire, worin die Kriegslasten und die den Privaten zugefügten Verluste inbegriffen sind. Tas genannte Blatt bezeichnet diese Summe als äußerst bescheiden im Vergleich mit oen anderen Staaten zugeblllig- ten Entschädigungen. Prag, 6. M>v. Die czechischen Blätter bringen den Wortlaut eines Memorandums, das der czechische Merus an den Papst richtete und in welchem dieser gebeten wird, eine Teilung Böhmens nach nationalen Diözesen nicht zu empfehlen, sondern, falls ein Bistum im Westsen Böhmens, lvo die Deutschen in der Mehrheit sind, errichtet werden sollte, zugleich auch da, wo die CzechM sich in der Majorität befinden, ein neues Bistum zu gründen. Wien, 6. Nov. Der Ackerbauminister hat in der heutigen Sitzung des volkswirtschaftlichen Ausschusses die Stellung der Regierung zur Frage des Getreide-Tser- min Handels präzisiert. Nach der Erklärung des Ministers enthält die Vorlage zwar kein formelles Verbot des Getreide-Ternrinhandels, aber Beschränkungen desselben, die materiell auf eine Unterbindung des Ter-- minhandels hinauslaufen dürften. Peking, 5. Nov. Der bisherige chinesische Gesandte in Betlin rst zum Nachfolger des kürzlich verstorbenen Vizepräsidenten der Auswärtigen Angelegenheiten Hsu Tschu Peng ernannt worden. Bürgerschaft wurde bas Hamburgische StaatsbudLet für 1902 vom Senate der Bürgerschaft überreicht. Es schließt mit einem Fehlbeträge von nahezu 6' Millionen unter Ansetzung von 7 (ttnhetten der Einkommensteuer. Stuttgart, 6. Nov. Der König hat dem früheren Kommandeur des ostasiatischen Expeditionskorps, Generalleutnant v. LeHsel^ das Ktomthürkreuz des Kronenordens mit Stern und Schwertern verliehen. Zum frarrzöstsch-türkischeu Konflikt. Der Frankfurter Börsenbericht in der gestrige" Abendausgabe der „Frkf. Ztg." beginnt mit folgenden Worten: Nichts konnte die völlige Verödung der Börse treffender kennzeichnen, als die Thatsache, daß selbst ungünstige Momente keine Wirkung mehr üben können. Die Meldung von der Besetzung Mytilene's durch französische Kriegsschiffe ist fast spurlos an der Börse vor über gegangen. Nicht etwa, als ob das Vorkommnis als völlig belanglos angesehen würde; das ist keineswegs der Full, und die Börse fürchtet sogar, daß die Angelegenheit, nachdem sie einmal so weit gediehen ist, noch mehr Staub aufwirbeln und zunächst die offiziöse Presse ganz Europas stark in Bewegung setzen wird. Aber die Börse fühlt süh derart geschwächt^ und ihre Kraft ist so erlahmt, daß die Spekulation doch nicht im stände war, die Angelegenheit uufzugreifen und für ihre Zwecke zu verwerten. Aehnlick)es wird aus Berlin gemeldet. Da heißt es im neuesten „B. L--A": Auch die heutige Börse zeigte anfangs das nämliche unerquickliche Bild wie ihre letzten Vorgängerinnen. Nach keiner Richtung Hinnahmen die Geschäftskreise ein Interesse, und von dem Kundenpublikum ist ja schon lange nicht mehr die Rede. Man hätte glauben können, daß die noch immer nicht in ruhigere Bahnen geleitete Austragung des französisch-türkischen Konflikts der Börse Kopfschmerzen bereiten würde, zumal ttalieni- sche Stimmen, welche der Telegraph übermittelte, die Möglichkeit berührten, daß jener Konflitt wettere Kreise ziehen könnte. Mein, wie gesagt, unsere Geschäftswelt bleibt in der seitherigen Apathie. Allerdings mögen zu dieser Gleichgttttgkeit der Börse auch Londoner Meldungen beigetragen haben, wonach Eng- land nicht in den Kmfflikt ein greifen wird. Nicht ein- greifen kann, „der Not gehorchend, nicht dem eigenen Trieb". Die Einberufung eines Kabinettsrats unter dem Vorsitz Lord Salisburys hat nur eine dekorative Bedeutung; was ist da viel zu beraten, wo die militärischen Mittel fehlen, den brittschen Wünschen Nachdruck zu verleihen? Vor Jahr und Tag hätte'bei solchem Konflitt die Londoner Presse getoaltig ins Horn gestoßen, und die rücksichtslose Wahrung der englischen Interessen gefordert; heute aber fügt man sich in alles und bedeutet der Pforte, sie möge sich keine Hoffnung machen auf englische oder italienische Unterstützung. Auch ein Beweis, auf welchen Tiefpunkt der Entmutigung die Stimmung gesunken ist. Pariser Blätter wollen, nach Privatmittellungen aus Paris, an der deutschen Presse eine unfreundliche Haltung gegen Frankreich bemerken. Nun, es würde schwer fallen, für solche Auffassung Sttmmen aus angesehenen deutschen Zeitungen zu zitieren. Soweit wir sehen, herrscht in Deutschland volles Einverständnis darüber, daß Deutschland, so lange nicht etwa seine wirtschaftlichen Interessen in der Türkei angetastet werden, gar keinen Grund hat zur Einmischung in diesen Streit. Möglich ist es schon, daß der Sultan versucht, unter Berufung auf die freundschaftlichen Beziehungen, mit Berlin sich in Verbindung zu fejjen. Allein man wird davon überzeugt sein können, daß ein kaltblütiger und weitsehender Diplomat, wie der deutsche Botschafter in Konstantinopel, Frhr. v. Marschall, sich auf das äußerste reserviert verhält, und daß Graf Bülow ebenso wenig die Hand bieten wird zu irgend einer Aktion, die von Frankreich und von Rußland als ein Herausgehen aus der Neuttalität bettachten werden würde. Mtt der „traditionellen Freundschaft' zwischen Deutschland und der Pforte ist es gar so glänzend auch nicht bestellt. Die gelegenllichen liebenswürdigen Telegramme Abdul Hamids und andere Aufmerksamketten täuschen nicht darüber hinweg, daß manche deutsche Angelegenheit — es sei nur an die anabolische Bahn erinnert — von der Türkei durchaus nicht mit rascher Förderung behandelt wurde. Es ist weder eine politische noch eine moralische Nötigung für Deutschland vorhandeü, der Pforte in dieser Differenz Beistand zu leisten. Die heute vorliegenden Meldungen lauten: Paris, 6. Nov- Marineminister Lanessan hatte heute nachmittag eine lange Unterredung mit dem Botschafter Constans. Der Marineminister empfing abends 6 Uhr -ein Telegramm von dem Admiral Caillard, datiert von heute früh. Der Admiral teilte hierin mit, daß das Geschwader sich noch immer vor Mytilene befinde und daß noch keine Truppen gelandet seien. Die See gehe übrigens sehr hoch. London, 6. Nov- Reuters Bureau meldet aus Konstantinopel vom 6. Nov.: Die Pforte sandte gestern an den Botschaftsrat Bapft eine 9ä)te mit monatlichen Anweisungen auf Zölle als Zahlung für die Forderungen Lorandos und Tubinis. Die Note enthüll gewisse Entscheidungen der türkischen Regierung u. a. hinsichtlich der Quaiangelegenheit. Der Botschaftsrat sandte .bie Note nach Paris. Konstantinopel, 6. Nov- Das von Frankreich als ungenügend zurückgewiesene Jrade der Sullans, das die vollständige Bezahlung der von Frantteich geforderten Summe in kurzer Frist anordnete, trägt folgenden eigen» “bändigen Vermerk des Sultans: „Verflucht sei derjenige, welcher diese Affaire heraufbeschwor und unter der Bedingung, ihn der gebührenden Strafe entgegen» Mähren, nehme ich das Arrangement an". — In der Mitteilung, die der französische Botchaftsrat Bapst oer Pforte zukommen ließ, wird außer den gemeldeten Forderungen noch die Erfüllung folgender Bedingungen »erlangt: Unzweideutige endgillige Regelung der Quaistage, chwie der Angelegenheit Tubini, bezgl, welcher es England und Transvaal. Brodrick erklärt in einer Zuschrift an die Korrespondenten, die Sterblichkeit in den Konzentrationslagern sei in der Hauptsache auf die Umstände zurückzuführen, wie der Krieg sie mit sich bringe. Viele der in den Lagern untergebrachten Personen wären schon vor dem (Eintreffen in den Lagern schlecht gekleidet und mangelhaft ernährt gewesen, sie seien deshalb nicht im stände, die Krankheiten zu überwinden. Mes Mögliche werde gethan, um die Zustände in den Lagern zu bessern; es sei aber unmöglich, den Mangel zu verhindern, wenn einige wenige Leute keine Mittel sparen, das Land unbewohnbar zu machen. Londoner Blätter sehen in dem bedeutenden Rückgang der englischen Staatspapiere in den letzten Tagen den Beweis, daß auch in der Finanzwelt die Ansicht vorherrscht, daß der Krieg noch lange Zeit dauern Wird. Ans Buren-Kreisen in Holland wird gemeldet, daß das Stornite der Amsterdamer Dockarbeittr in sämtlichen Ländern Subskripttonen zur Unterstützung der Dockarbeiter, die sich der Boykottbewegung anschließen, eröffnen wird. Man hofft, genügende Geldmittel zu sammeln, um die Ausständigen wenigstens zwei bis drei Wochen zu entschädigen. Selbst eine Dauer von 14 Tagen würde genügen, um England solchen Schaden zuzufügen, daß die Regierung gezwungen würde, irgend welche Maßregeln zur sofortigen Beendigung des Krieges zu ergreifen. — Es giebt doch immer noch .solche Optimisten in der Welt, die da glauben, die Engländer ließen sich durch irgend etwas erweichen. Der Brüsseler „Petit bleu" berichtet aus dem Haag, es sei unrichtig, daß die Burenoelegierteu im Einverständnis mit dem Präsidenten Krüger beschlossen hätten, an den eng lischen Offizieren Rache zu nehmen. Diese Meldung sei nur zu dem Zwecke verbreitet worden, um die englischen Truppen in Süd-Afrika zu energischerem Widerstande gegen die Buren anzuhalten. 10. Sitzung Großh. Handelskammer Gießen, für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug. Gießen, 5. Nov. Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Heichelheim, stellvertretender Vorsitzender, Balser, Türbeck, Hoos, Zhring, Katz, Nowack, Ramspeck, Rinn, Röhr, Schirmer, Schmall, Wallach und Zurbuch, sowie der Syndikus Dr. Kehm. Entschuldigt fehlen die Herren: Kommerzienrat Koch, Grünewald, Moll und Steinecke. 1. Geschäftsbericht. Daraus ist hervorzuheben: Nachdem die Eisenbahnverwaltung mit dem 1. Juni d. I. für den Versandt der in Lothringen und Luxemburg gewonnenen Minette-Erze nach dem niederrheinisch-westfälischen Jndustriebezirk eine wesentliche Frachtermäßigung gewährt hat, haben sich die oberhessischen Eisensteinberg^ werke au die Kammer mit der Bitte gewandt, sie möge dafür eintreten, daß für den Versandt der diesseitig gewonnenen Erze dieselbe Vergünstigung eingeräumt werde. Die Kammer hat diesem Gesuch durch mehrere Eingaben an zuständiger Stelle entsprochen. Dem Großh. Ministerium des Innern hat die Kummer eme zweite Eingabe, bett, die Sätze des Zolltarifentwurfs, unterbreitet, in der gegen die in dem Entwürfe vorgesehenen Zölle auf die Rohstoffe zur Seifen- iabrikation, Bienenwachs, Ealeium-Carbid, Ultramarin Erdfarben und garnierte Männerhüte aus Filz Stellung genommen wurde. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v *'7 Amts- und Anzeigeblatt für -en Ureis Gießen Politische Tagesschau. An die Adresse Pottugals. Die „Nordd. Allg. Zig." erhärt gegenüber einer Behauptung Lissaboner Blätter, daß deutsche Truppen die Fahnen in Ouanhama in P ortugie fisch-Angola aufgepflanzt hätten, Ouanhama falle teilweise in deutsches teil* weise portugiesisches Gebiet; doch sei in diesem entlegenen Teile deutschen Gebietes ein. Verwaltungsapparat bisher gar nicht eingerichett, sondern es seien nur Beobachtungsstattonen errichtet, die sechs bis acht Tagereisen von der portugiesischen Grenze entfernt seien. Die eingelaufenen Berichte bieten nicht den mindesten Anhalt für die Annahme, daß eine Grenz- überschreitung durch AngehÜttge der deutschen Schutztruppe stattgefunden habe. Eine besondere Ehre für die Lissaboner Presse, vom deutschen auswärtigen Amt durch dessen offiziöses Organ rekti- fiziett zu werden. Die portugiesischen Blätter hatten voller Entrüsttmg behauptet, es sei die höchste Zeit, daß über der- artige Grenzverletzungen auf diplomatischem Wege Beschwerde geführt werde. Kühlen Tones wird von der „Nordd. Allg. Ztg." die Haltlosigkeit der portugiesischen Beschuldigungen erwiesen. Es bleibt die Frage offen, warum solche unbegründeten Anklagen erhoben wurden? In der Neigung auch der polttsschen „Gernegroße", um jeden Preis von sich reden zu machen, ist wohl die Erklärung zu finden. Das Dementi der ,N. Allg. Ztg." scheint der Ehre fast zu viel für solche Wichttgthuer. Deutsches Reich. Berlin, 6. Nov. Der Kaiser höstte den Vortrag des Ehefs des Civilkabinetts v. Lucanus. — Das sog. Defizit im Reichsetat, das bisher auf 100 Millionen Mark geschützt wurde, soll sich bei der endgiltigen Feststellung des Etatsentwurfes für den Bundesrat auf 140 Millionen gesteigert haben. Um diesen Betrag würden somit, wenn nicht andere Mittel zur Deckung herangezvgen werden, die M atrikular- beiträge zu erh öhton ll!) seien. Auch in Preußen wird, wie es der „Nat.-Ztg." zufolge heißt, mit einer sich ungefähr ebenso hoch belaufenden Verschlechterung des Etats für 1902 im Vergleich mit dem des Jahres 1901 gerechnet, oa zu der Steigerung der preußischen Mattikularbeiträge eine beträchtlich geringere Veranschlagung der direkten Steuern und der Eisenbahnüberschüsse hinzuLommt. — Hn Angelegenheit des March en brünnen s beschloß die städtische Kunstdeputatton in ihrer heutigen Sitz- unng, das derzeitige Projekt nach noch herzustellenden' Plänen des Stadtbaurats Hoffmann abzuändern und sodann bie baupolizeiliche Genehmigung einzuholen. Diesem Beschlüsse ging eine teilweise sehr lebhafte Debatte voraus, da einige Mitglieder der Deputation von einer Abänderung durchaus nichts wissen wollten , sondern darauf drangen, daß für das alte Projekt die Baubewilligung erwirkt und eventuell der Klageweg betreten werden solle. Nach einem sehr ausführlichen Referate des Stadtbaurats Hoffmann, oer die Notwendigkeit der Abänderung sachlich begründete, würbe der Abänderungsbeschluß gefaßt. — Tie Bnndesratsausschüsse beendigten die zweite Lesung bes Zolltarifs. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Durch Beschluß bes Bundesrats vom 5. Nov. 1901, ist über die berufs-- genossenschaftliche Organisation der durch die Paragraphen eins und zwei des Gewerbe-Unfall-Versicher- ungsgesetzes vom 30. Juni 1900 in bie Unfallversicherung neu einbezogenen Gewerbezweige Bestimmung getroffen. Es handelt sich dabei um einen Zuwachs von mindestens 87 000 Bettieben, mit annähernd 160 000 beschäftigten Personen. Am stärksten ist daran die Fleischerei-Berufsgenossenschaft beteiligt. Die einzige vom Bundesrat beschlossene neue Berussgenossenschaft ist die das ganze Reich umfassende Berufsgenossenschaft für Betriebe, welche sich auf die Ausführung von Schmiedearbeit erstteckten. Zu ihrer Konstituierung werden in Berlin im Gesamtsitzungssaale des Neichsversichcrungsamts Delegierte des Schaniedehandwerks aus ganÄ Deutschland zusammentreten. Kiel, 6. Nov. Der Kaiser hat anläßlich des 50jähr. Bestehens der Marineschule an den Inspekteur des Bildungswesens der Marine, Vizeadmiral v. Arnim, folgendes Telegramm gerichtet: Am heutigen Tage des 50jährigen Bestehens der Marineschule entbiete Ich den Offizieren und Fähnrichen Meinen Kaiserlichen Gruß mit dem Wunsche, daß bie Anstalt auch fernerhin als Stätte ritterlichen Geistes unb । berusswissenschastlicher Bildung Meiner Seeoffiziere von : Erfolg gefrönt fein möge. Sie haben biefe Ordre ben < Offizieren unb Fähnrichen Meiner Marineschule bekannt * 1 zu geben. ' Hamburg, 7. Nov. In der gestrigen Sitzung berj: Annahme von Anzeigen zu der sür den folgenden Tag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigen-Vermitt» lungsstellen des In-und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf, auswärts 20 Psg. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben). Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wlttko; sür den Anzeigenteil: Hans Beck. Infolge unliebsamer Erfahrungen scheint man gewinnen. oder „Die lustigen Vagabonden". - Zur Stadtverorduetenwahl. Lehrreich für unsere bürgerlichen Parteien ist der Ausgang der Stadtverordneten- '■ - " ' ' Von bach. 30. Lorz, Karl, in Nidda. - Bieberthalbahn. Interessenten können wir die erfreuliche Nachricht geben, daß die Allgemeine deutsche Kleinbahn- Gesellschaft in Berlin eine Aenderung des Winterfahrplanes der Bieberthalbahn vorgenommen hat. Die beiden Züge, über die die meisten Klagen laut wurden, werden danach vom 15. November ab, sofern die Großh. Regierung in Darmstadt ihre Genehmigung erteilt, zu folgenden Zeiten fahren: 1) Ab Gießen vorm. 6 (statt 7’2) Uhr, ab Heuchelheim 811, ab; Windhof 815, ab Abendstern 8™, ab Krofdorf-Gleiberg 82v ab Rodheim 830, an Bieber 8"; 2) ab Bieber vormittags 8" (statt 8) Uhr, ab Nodhcim 8", ab Krofdorf-Gleiberg 859, ab Abendstern 9M, ab Windhof 9®9, ab Heuchelheim 9-5, an Gießen 925. •* Aus dem Theatcrbiireau. Hermann Heyermanns' sensationelles Werk „Die Hoffnung" gelangt am Freitag noch einmal und zwar zum letzten male zur Aufführung. !Auch für diese „volkstümliche Vorstellung" gelten die Preise I nom vergangenen Dienstag: Loge 1,30 Mk., Saal 60 Pfg., Gallerte 30 Pfg. — Der erste Komiker und Tenorbusso des Kölner Stadttheaters, Herr Hans Portz absolviert hier am nächsten Sonntag ein einmaliges Gastspiel als „Bertram" in der beliebten Raeder'schen Posse „Robert und Bertram" Quartal 1901 ausgclosten Geschworenen. 1. Klein, Wilhelm, in Burg-Gräfenrode. 2. Kretschmann, Eduard, in Lich. 3. Binding, Adam IV., in Untcr-Widdersheim. 4. Neisel, Ernst Ludwig Philipp, in Fauerbach b. Friedberg. 5. Bostroem, Eugen Dr. Professor, Geh. Medizinalrat, in Gießen. 6. Pfann- müller, Hermann, in Lauterbach. 7. Gerbode, Kürl' II., in Gießen. 8. Neuhard, Johann Georg Philipp, in Beienheim. 9. Schneider, Franz, in Holdenbergen. 10. Sehrt, Heinrich II., in Bcrnsfeld. 11. Nikolah, Heinrich, in Leidhecken. 12. Schwan, August, in Gießen. 13. Krämer, August Theodor, in Alten-Buseck. 14. Häbcrle, Ernst August, in Friedberg. 15. Franz I., Gcmeinderechner in Gedern. 16. Muth, Heinrich V., in Gettenau. 17. Langsdorf, Heinrich Ludwig, in Friedberg. 16. Hitzel, Konrad III., in Münzenberg. 19. Schmidt, Konrad II., in Strebendorf. 20. Lorenz, Friedrich, in Lauterbach. 21. Bindewäld, Friedrich, in Friedberg. 22. Diegcl, Ernst, in Ehringshausen. 23. Schäfer, Reinhold, in Blofeld. 24. Weiß, David II., in Frischborn. 25. Sehrt, Kaspar IV., in Queckborn. 26. Heß, Heinrich I., in Münster bei Laubach, 27. Reif, Ludwig, in Assenheim. 28. Mohn, Peter I., in Langenbergheim. 29. Laux, Konrad, in Gam- Aus Stadt ulld Land. Nachrichten uon allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen I und werden angemessen honoriert. Gießen, 7. November 1901. - Der Proviuzial-Ausschus; der Provinz Ober- hesseu hält am Samstag den 9. November, vormittags ,9 Uhr, un Saal des „CasH Ebel" eine Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Enteignung von Gelände zur Erwecke- Lung des Bahnhofs Gießen, hier: Antrag auf Ausspruch der Enteignung, event. auf Wiedereinsetzung ui den früheren jMagbe^iy,,. Nebenbahn.Aollar- An das hiesige Kaiserliche Postamt I hat die Kammer die Bitte gerichtet, es möge von dem zu häufigen Wechsel in der Person der post bestellenden Briefträger Abstand genommen werden, da dieser eine bemerkliche Verlangsamung der Bestellung zur Folge habe. Tas genannte Postamt hat darauf erwidert, daß dieser Wechsel zur Zeit sich nicht ganz vermeiden lasse, es werde aber auf thun-I lichste Vermeidung desselben stets Bedacht genommen werden. Tie Kammer ist ferner dafür eingetreten, daß auf dem hiesigen Kaiserl. Postamt II Telegramme auch außerhalb der Dienstftunden angenommen werden. Die Angelegenheit unterliegt zur Zeit der Prüfung des genannten Postamts. Von der Handelskammer Brandenburg ist beim deutschen Handelstag angeregt worden, er möge dahin wirken, daß bei Kaufabschlüssen in Getreide mit russischen Lieferanten der Handel nach deutscher Arbitrage eingeführt werde. Die Kammer hat diese Anregung auf Veranlassung von Interessenten ihres Bezirks unterstützt. 2. Zu dem Regierungsentwurf betr. die Handelskammern beschließt die Kammer, dafür einzutreten, daß unter die wahlberechtigten und beittagspflichtigen Firmen auch Bergwerksgesellschaften einbezogen werden, die nicht die Rechte einer juristischen Person besitzen. Auf diese Betriebe findet nach Art. 5 des Eiuführungs- gesetzes zum H. G. B. der § 2 H. G. B. keine Anwendung, sind deshalb nicht eintragpslichtig ins Handelsregister; sie würden also außerhalb der Handelskammer-Organisations stehen, wenn ihre Zugehörigkeit zu derselben nicht aus-^ drücklich ausgesprochen würde. Ferner hält es die Handelskammer für angemessen, daß die in dem Entwürfe dem Ministerium des Innern vorbehaltene Festsetzung der Zahl oer Mitglieder einer Kammer und vor allem der Zahl der ruf die verschiedenen Wahlbezirke entfallenden Mitglieder nur nach vorheriger Anhörung der bett. Kammer erfolge, und wünscht dies im Gesetze selbst zum Ausdruck gebracht zu sehen. Die Kammer beschließt, diese, sowie einige andere, mehr redaktionelle Wünsche an zuständiger Stelle zu vertreten. , 3. Die Kammer setzt die als Staatszuschuß zu den kaufmännischen Fortbildungsschulen ihres Bezirks erforderlichen Summen fest und beschließt, das Großh. Ministerium des Innern um dessen Bewilligung zu in zuständiger Stelle zu bitten. : 6. Die Handelskammer in Heidenheim hat eine Aen-1; verung der Gepäckscheinformulare angeregt, nach , oer auf den Gepäckscheinen mit vorgedruckter Bestimmimgs- . «tativn auch der zur Berechnung kommende Gesamt-Tarifsatz . und bei den übrigen Scheinen der Tarifsatz per Kilometer und Kilogramm beigedruckt werden soll, um hierdurch dem ( Reisenden eine Kontrolle über den von ihm gezahlten ^-rachtbetrag zu ermöglichen. Die Kammer sieht von der erbetenen Unterstützung dieses Antrags ab, weil dadurch die Raschheit in der Gepäckabfertigung stark beeinträchtigt würde. ' Ueberdies liege speziell für die preußisch-hessischen. Bahnen deshalb weniger Veranlassung für die beantragte Aenderung vor, weil hier in erheblichem Umfange Freigepäck gewährt werde. 7. Für die Wah len zur Hand elskammer für das Jahr 1902 wttd für den Wahltteis Gießen-Stadt außer den Herren Kommerzienrat Koch und H. Schirmer, die als Dienstälteste auszuscheiden haben, Herr E. W. Npwack durch das Los als ausscheidepflichtig ermittelt. In dem übrigen Kammerbezirk werden die Herren W all ach-Als-1 feld, D ü r b e ck - Lauterbach und H o o s - Lauterbachs als ausscheidepflichtig ausgelost. Zum Wahlkommissär wird für Gießen-Stadt Herr Zur buch-Gießen, für Alsfeld Herr G. Romspeck-Alsfeld, für Lauterbach Herr K. Grünewald-Alsfeld bestellt. Die Wahl für Gießen-Stadt und Alsfeld wird auf Mittwoch den 4. Dezember, für Lauterbach auf Donnerstag den 5. Dezember festgesetzt. 8. Die Ortsgruppe Lauterbach des deutsch-nationalen Handlungsgehilfenverbandes hat die Kammer um eine Aeußerung über die Frage der Errichtung kaufmänni- scherSchiedsgerichte ersucht. Die Kammer beschließt, der genannten Ortsgruppe mitzuteilen, daß die Kammer auch heute noch auf dem schon 1896 geäußerten Standpunkt stehe, daß für die Verhältnisse ihres Bezirks ein Bedürfnis für derartige Gerichte nicht anzuerkennen fei. 9. Unter den Eingängen befinden sich u. a.: eine Rückäußerung der Königl. Eisenbahndirektion Frankfutt a.M. auf die Eingabe der Kammer bett. Beibehaltung der Sonntags-Fahrkarten in ihrem bisherigen Umfange. Danach werden 17 Karten von oder nach Stationen des Kammerbezirks, die in Wegfall kommen sollten, beibehatten und kommen definitiv nur 4 in Wegfall, die keine uenwens- werte Bedeutung haben. Ferner sind eingelaufen Mitteil-' un gen betr. die Beförderung von Muster koffern von Hand- lungsreisenden in Oesterreich-Ungarn und Bosnien; die sog. Internationale Ausstellung von Handel, Industrie und Kunst- gewerbe in Loudon; zuverlässige Sachwalter vor niederländischen Gerichten; Bedarf an Fischereigerätschaften in Argentinien; GebrauchsgegenstLnde der Zuckerindusttie ebenda; Anknüpfung von :r. und zweifelhafte Firmen in Durango (Mexiko), strement» schug (Rußland) und Barcelona. Interessenten wird hier- uber auf dem Bureau der Kammer näheres mitgeteilt. didaten gelten als Ehrenmänner. Hoffentlich gelingt es dem neuen Oberhaupt, durch weises und gerechtes Vorgehen Einigkeit zwischen beiden Dörfern herbeizuführen. § Aus dem Ohmthale, 6. Nov. Auch auf dem Lande ist die Entrüstung über die Behandlung der Burenfrauen uud -Kinder durch die Engländer in den Kon- zentrationslagern groß und allgemein. Gerne steuerte man Beiträge zur Linderung der Not der Eingepferchten bei, wenn nur Sammlungen veranstaltet würden. Einem solchen guten Zweck sollte angeblich der Erlös aus dem Verkauf eines Buches: „Aus dem Leben eines Desetteurs" dienen, das dieser Tage von einem Kolporteur aus Wiesbaden in den Ortschaften unseres Thales feilgeboten wurde. Das Buch kostete 2 Mk., wurde aber trotz des verhältnismäßig hohen Preises um des guten Zweckes willen gern gekauft. Den Wert des Buches schätzen wir auf höchstens 50 Pfennig. Den meisten Käufern ist aber bei dem Kaufe eine Verwechselung passiert. Man glaubte allerseits, daß sich das Buch auf den Burenkrieg beziehe, sah sich aber hierin getäuscht, da der Inhalt des Büchleins gar nichts mit der Burensache gemein hat. Unstreitig müßte aber ein Buch, das dem genannten Zwecke dienen soll, auch dem Interesse an dem Burenkrieg gerecht werden. Die Papiere des Kolporteurs wurden in Ruppertenrod polizeilich kontrolliert und nicht beanstandet. Da man aber sonst noch nichts von dieser Sammlung zum Vesten der Burenkinder und Burenfrauen gehört hat, so fühlen wir uns zur Mitteilung der Sache verflichtet. (?) Vom Vogelsberg, 6. Nov. Ungewöhnlich lange bleibt in diesem Herbste das Laub an den Bäumen hängen, • insonderheit an den Waldbäumen. Es heißt zwar: Oktober schüttelt das Laub vom Baum, aber das trifft in diesem Herbste nicht zu. Trotz der ftrammen Frostnächte der ersten Novemberwoche hängt noch ein großer Teil des Laubes an den Waldbäumen. Besonders tapfer wehrt sich die I Eiche gegen den Blätterfall. Das soll nach Erfahrung der Wetterkundigen entgegen den Prophezeihungen des Gothaer Wetterpropheten auf einen strengen Winter deuten. § Aus dem Vogelsberg, 6. Nov- Unsere Mtt- I teilung über das häufige Auftreten des Totenkops-Schmet- Iterlings und seiner Puppe in diesem Herbste hat verschiedene Anfragen an uns bezüglich des Erwerbs des genannten Schmetterlings und seiner Puppe veranlaßt. ! Wie uns nun unser Korrespondent schreibt, hat auch er von dem massenhaften Vorkommen der Puppe in diesem Jahre zu spät gehört. Es war ihm deshalb nur möglich, leinen Totenkopf-Schmetterling und eine Puppe zu erhalten, die er seiner Sammlung einverleibte. s. Wallernhausen, 6. Nov. Hier wird gegeuwättig die Kirche neu hergestellt; die Bilder an der Empore sind Kunstmaler Fritz aus Gießen zur Herstellung übergeben. I Donnerstag 14. d. M. soll die Wiedereinweihung der Kirche stattfinden. Es ist hierfür ein Hauptgottesdienst, ein liturgischer Gottesdienst und ein Familienabendvorgesehen, der Posaunenchor von Oberstockstadt unter Leitung des Pfarrers Kalb Henn wird bei der Feier mitwirken. Herborn, 6. Nov. Die Stadt Herborn beging gestern die ' Erinnerungsfeier an die Verleihung der Stadt- 1 Rechte, welche im November des Jahres 1251 vom König Wilhelm von Holland vollzogen wurde. Die ganze Stadt war abends illuminiert. Zur Feier des Tages veranstaltete man einen Fackelzug, den alle Vereine und Schulen rings durch die Stadt fühtten. An der neuen Brücke wurde Halt gemacht und eine Serenade dargebracht. In Metzlers Saal- bau fand ein Kommers statt, auf dem Bürgermeister Birkendahl eine zündende Festrede hielt, die mit einem Hoch auf den Kaiser schloß. Heute vormittag fand um 10 Uhr Festgottesdienst statt. Um 1 Uhr mittags erfolgte der feslliche «Umzug der städtischen Körperschaften und die Jubiläumsfeier unter Teilnahme aller Ehrengäste. Regierungspräsident Dr. Wentzel schloß seine Glückwünsche mit einem Hoch aus die Stadt, Landrat v. Beckerath-Dillenburg überbrachte die Gratulation des Kreisausschuffes; Archivar Dr. Wagner- Wiesbaden diejenige des nassauischen Altertumsvereins, indem er gleichzeitig in dessen Namen eine Fesffchrift als wiffen- schaftliches Angebinde überreichte; Landeshauptmann Sar- lorius beglückwünschte die Stadt namens der Bezirksverwaltung und teilte zur angenehmen Ueberraschung bei städtischen Körperschaften mit, daß zum Brückenbau 10,000 Mk. zugeschossen würden. Der Magistrat ernannte sein ältestes IMitglied, Meckel, zum Stadtältesten und stiftete der Kirchen- zum Alleinbewohnen für je eine Familie und 2 Mietshäuser I in der Landmann-, Eredner-, Hilbcherstraße und Mittelweg 11 errichtet, sondern sucht auch durch eine Reihe von Wohlfahtts- ' einrichtungen wie Sterbekasse, Kohlenbezugsverein, Unter- \ stützungskaffe im sozialen Sinne zu wirken. Die Veranstal- tung von Volkskonzerten ist durch ihn in die Wege geleitet worden, so steht in nächster Zeit wieder für die Mitglieder ein großes Orchester-Symphoniekonzert in Aussicht. Demi ! Verein ist für fein neues Vereinsjahr ein guter Fortgang in| seinen nützlichen Bestrebungen zu wünschen. *» Der Seltersberg-Verein hatte für gestern Abend eme außerordentliche General-Versammlung bei Re-j ftauratcut Ott. einberufen, um üb« i«bem • "*■' ' ä'--- - ' gelegenhetten zu beraten. Leider scheint oas ymere]]c oer Mitglieder des Vereins dafür völlig oder fast völlig erlahmt zu sein. Denn es hatten sich nur sehr wenige Herren ein-1 gefunden. Man beschloß deshalb, den Verein aufzulösen. ng. Watzenborn, 6. Nov. Mit großer Spannung steht man der am nächsten Samstag stattsindenden Bürger-! m ei st erwähl entgegen. Bereits am 23. v. M. fand die । erste Wahl statt. Als Kandidaten waren aufgestellt der der- zeittge Bürgermeister Heß, Landwitt Balth. Hirz VL und Mühlenbesitzer Joh. Hirz (Neumühle). Don 367 Wählern machten 354 von ihrem Recht Gebrauch. Sürgermeifter | Hetz erhielt 88, Mühlenbesitzer Hirz 201 und Balth. Hirz 164 Stimmen. Es findet nun Stichwahl zwischen den beiden I Hirz" statt. Wenn man Wähler nach ihren Wotten beur- I teilen kann, dürste Landwirt Balth. Hirz V.I. als SiMr. bitten. 4. Die Vorstände des hiesigen Kaufmännischen end Detaillisten-Vereins haben die Kammer aus Anlaß der demnächstigen ortLstatutärischen Ausdehnung des nrankenversicherungszwangs auf Handlungsgehilfen und -Lehrlinge ersucht, auf die Bildung einer be 1 vnderen Krankenkasse für kaufmännische Betriebe hinzuwirken. Die Kammer ist nach eingehender Beratung der Ansicht, daß die Errichtung einer solchen Kasse wünschenswert ist und beschließi, bei der hiesigen Stadtverwaltung mtsprechend vorstellig zu werden. 5. In hiesigen Geschäftskreisen wird es als erbeblicher llebelstand empfunden, daß man noch keinen telepho- Barmen, Elberfeld, Hagen, Essen, Dortmund usw. besitzt. 7771 stimmberechtigten Mahlern machten 6250 von ihrem Tie Kammer beschließt deshalb, um einen solchen Anschluß! Wahlrechte Eebrauch. Die vereinigte Burgerpartel erhielt ~ 13560 Stimmen, während die sozialdemokratische Partei es nur auf 2591 brachte, sodaß sämtliche 15 Kandidaten der ersteren gewählt sind. — Der glänzende Sieg der bürgerlichen Parteien in Offenbach ist ein neuer Beweis für die Wahrheit I des Sprichworts, daß nur Einigkeit stark macht. Einigkeit läßt sich aber nur dann erzielen, wenn nicht jede Partei hartnäckig auf ihren Forderungen besteht, sondern wenn jede in etwas nachgiebt, der anderen entgegenkommt. Nur auf diese Weise ist ein gemeinsames Vorgehen möglich, läßt sich ein Kompromiß vereinbaren. Das ist diesmal in Offenbach I geschehen, darin liegt der glänzende Erfolg der bürgerlichen Parteien begründet. Möchten unsere Bürger für die m Gießen bevorstehenden . Stadtverordnetenwahlen aus dem ! Borgehen der Offenbacher Bürgerpartei lernen! ♦* Die Ziehung der Lose der Ausstellung der Künstler-Kolonie ist nunmehr endgiltig auf den 20. Dezember festgesetzt worden. . . - Evangelischer Arbeiterverein Gießen. Wie wir hörens feiert der evangel. Arbeiterverein nächsten Sonntag fein; neuntes Stiftungsfest durch einen Festgottesdienst in der Stadtkirche nachmittags 5 Uhr, in dem Universitätsprofessor D. Drews die Festpredigt halten wird und durch eme gesellige Feier um 8*/, Uhr abends in Steins Gatten", bet der Gesänge des gemischten Chors des Arbeitervereins, eme Festansprache, 2 kleine Theaterstücke, Deklamationen rc. vorgesehen sind. Der Verein umfaßt etwa 320 Mitglieder bezw. Familien, die durch das wöchentlich erscheinende Verbands- I organ „Hessisch-Nassauischer Volksbote" über alle Vorgänge I Bestehens durch seine Baug°no,sens ch°st°HauSch-n S ^cm^ setzung der Entschädigung; 4. Beschwerde der Frau Kath. borner gelungen daß Oberhaupt ^er Gemeinde für sich zu Hattherz von Bönstadt wegen Entziehung des Losholzes. gewinnen. Infolge unliebsamer Erfahrungen schemt man P - Verzeichnis der für das Schwurgericht für das vierte diesmal hier zur Besinnung gekommen zu fern. Be de Kan- _ . , _______ 1 crairkcGv. । sisnto« nrOpn Ehrenmänner. Hoffentlich gelingt es dem Gottesdienst in der Synagoge, Südantage. Tendenz: still. Schrifterkläruug. Sabbathausgang: 536 Uhr. ÄÄ L iigentisch billigst 6820 7293 ^kerrenmantel mit Kragen, säst io. y neu, ist billig zu verkaufen. 04498 Steiustratze 13, pari. Wintermantel und 1 liebet« 6851 neu, Adolf Bieler, Marktstr. 5 160.40 156.20 . 100.25 . 89.05 . 100.30 . 89.00 . 98.10 . 98.70 Visitenkarten liefert rasch und billigst Briihl’sche Univ.-Druckerei. Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner Handelsges. Oesterr. Staatabahn . Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum Harpener . . . . Wicht ^rio. IsraetMsche Religionsgemeinde. Samstag, den 9. November 1901. Montagabend: I Aufstellung unseres Kandidaten zur Stadtverordneten-Wahl. 04521] Ein Bauplatz, zirka 250 Qm-Mtr., preiswürdig abzu- Telephonischer Kursbericht. Frankfurt a. 11., 7. Novemuer. . 194.61 . 171.3C . 117.90 . 118.20 . 130 00 . 183.50 . 154.50 . 178.80 Für 50 Pfg. ein Schwein gesund m halten mit Ackermanns Kretzpuloer. L-h- in t>er Drogerie PhUippSchwager Ww<, Markt 8 Maschen aus Kupfer, Nickel und verzinntem Stahlblech empfiehlt Gottesdienst der israelitischen Keligionsgestllschast. Sabbathfeier am 9. November 1901. Freitag abend 4". Samstag vormittag 880 Nachmittags 3 . -^Wochei,Gottesdienst: morgens^Uh^abenbs^4^Uhr^E^^. durch diese Verbesserung in ihrem Einfluß auf die Erhaltrmg der Schöicheit der Haut wefenllich erhöht worden, so daß sich feine Seife zur Toilette mehr eignen bür te als die in ihrer Art unubeT> treffliche Eulen-Seife. Namentlich ist es gelungen, die Seife auch so au parfürmieren, daß das Parfüm selbst die empstndlichsten Geruchsnerven angenehm berührt. Daher ist allen ^enen, welchen das srüher kräftigere Parfüm nicht zusagte, Gelegenheit gegeben, fehl einmal einen Versuch zu machen; sie werden es nunmehr sicher nach ihrem Geschmacke finden und Docrtug'öEuleu-Seife wieder von Neuem zu ihrer Alltagsfeise wählen. Doering S Eulen-Seife ist sür 40 Psg. überall erhalllich. 649a. Kieler Fett-Bülklinge, Nordsee - Krappen in 7l und 7, Psd.-Dosen, gcr. Lachs, Oel- Sardiuen, div. feinste Marken, Ural - Caviar , Helgoländer Kronen - Hummern , fertige Majouuaise, Krebsschwäuze, Krebsbutter, Krebspulver, Sardellen, Bismarck-Heringe, Sardinen, Rollmöpse re. re. empfiehlt in hochfeinen Qualitäten zu billigsten Preisen 7313 Ph. Herrmann Seltcrsweg 33. Telephon 257. 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Letztere wies jedoch in ihrer Antwort ans dre nn -dingt- Nott Wendigkeit der Erfüllung der franzostfche» Am Ämdel und Uerkeffr. Volkswirtschaft. Leipzig, 6. Nov. Die „2. Z.",erfährt, das Koiikursgericht habe in Sachen des Konkurses der 2 e i p z ig c x' a nf^ef (1)10(1 en, den Justizrat Bart h, der seit dem 28. Oktober nicht zu seiner Familie zurückgekehrt ist, feiner Funktion als Konkursverwalter zu entheben. Es soll auch schon Termin zur Wahl emc^ ander en Konkursverwalters gesetzt haben. — Nach einer amtlichen Bekannt- machung ist an Stelle des Justizrats Barth der Nechlsanwalt F r e y t a g auch zur Abwicklung der zu einem be|onberen OJeiajaits- zweig der Leipziger Bank herausgebiloeten Beziehungen^zu. den Ge- sellschasten für T r e b e r t r o ck n u n g in K a , s e l und ihren Anhängen, und zum Verwalter ernannt worden. Zurichchlußsaffung über die Beibehaltung des Ernannten ober bic Wahl eines anderen Verwalters ist ein Termin auf ben 14. November anberaumt. In biefcm Termin soll auch beschloßen werben, m welcher Weise unb in welchem Zeitraum bie Konkursverwaltung bet ^uumgerver- sammlung über bie Verwaltung und bie Verwertung der Masse bc= Englisches Pferdepulver Strengelpulver Restitutions-Fluid Glaubersalz Viehpulver Sehweine-Mastpulver Karbolsäure, Creolin Lysol, Vitriol (grün und blau) empfiehlt 687b Victoria-Drogerie. I Adolf Bieler, Marktetraese 5. „ „ ibrer beiligsten Erinnerungen, eine Verleumdung ßWWM-MffMZ qttrunq g gen Chamberlain Front machen werde. - Bm bm bieten und teilweise wichtigen Veränderungen du-baA ^kktaiii.Gesetz, der Tarif und bie Begründung er. s-s L!L v.s.,”;S«s crffjÄSWr&Ssxs der nächste» Woche Beschluß f-isen. Ing Kreisen wird versichert, daß ein etwaiger Beschluß o S RefchÄages aus «ng der «» «M» Hauptgetreidearten aus 6 Mk. keine AUSi sicht auf Annahme im Bundesrat haben toirb. 1 Tübingen, 7. Nov. Heute nachmittag wird auch die hiesige Studentenschaft eineProteftverfammbrng veranstalten, in welcher gegen die Aeuverungen Eh>a,mb>er lains Einspruch erhoben werden soll. Der Historiker Prof. Busch hat das Referat überrwmmcn. ' London, 7. Mv- „Daily Expreß' versicher^ Ruß. land werde versuchen, in den f r a n z o s t sch - turnt a> ,n n ftilt ein;uareisen und wolle ben Hgs n oon Teuthero besetzen als Antwort aus die Besetzung von Hafen^durch^ran ^ch Brief Bothas Lord Kitchener, in welchem dieser Repressalien ankundrg^ ist vom 10. Oktober datiert und ui überaus scharfen, Ausdrücken abgesastk.^ ^^-niinapel Vermischtes. • Zürich, 6. Nov. Der Pfarrer an der Predigerkirche dahier, Rudolf Gsell, der heute im Ehescheidungsprozeß gegen seine Frau vor Gericht erscheinen sollte, erschoß sich vergangene Nacht. * Budapest, 6. Nov. Der Oberarzt der hiesigen Landesirrenanstalt, Dr. Salgo, wurde heute wahrend des Krankenbesuches von zwei Irrsinnigen über fallen. Einer versetzte dem Arzt einen Hieb auf den Kops mu einem Eisinstück, der andere griff ihn mit einem JJ ff an, welches an den Kleidern abglitt. Die Verwundung ist ungefährlich.?. Novbr. In Kartal am Marmarameer ist ein Todesfall an Pest vorgekommen. Los von Rom. Mittwoch den 13. November 1901, abends 8‘/2 Uhr, im grossen Saale von Steins Garten: Vortrag des Herrn Pfarrers Kinzenbach aus Braunau (Böhmen) Bilder aus der evangelischen Bewegung in Oesterreich mit besonderer Berücksichtigung Ostböhmens. Alle Evangelischen werden hierzu herzlichst eingeladen. ire . Der Hilfsausschuss für die evangelische Bewegung in Oesterreich. — _____________ , 1870/71 statt an der zahlreiche Universitäts-Professoren Neueste Melsungen. I teilnahmen. Nach einem Vortrage des Redakteurs Bäcker Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers, wurde Agende Mm ein schäft Darmstadt, 8. Nov. Die Sitzungen des Landtages de- Professoren weisen einmütig! den Vergleich zuruck, oinnen am 19. November. . , den der englische Kolonialminister Chamberlain zwischen 9 Paris 7. Nov. Die konservativen Blätter greifen in bem glorreichen Kriege von 1870/71 und dem ruchlosen iAnrfftet Weife den Marineminister de Lanesian an, weil Erob e r u n g s krie g e Englands in Südafrika mit ferner Z." erfährt, das Kvnkursgericht leipziger Bank beschlossen, 28. Oktober nicht zu seiner empfiehlt e Victoria-Drogerie ’ Peking, 6. «oo„ 6 Uhr ob-nds. Reuttr. Lthung. tschang lebt noch. Mau hat nicht erwartet, daß er st.wider- standssähig fein würde. Die Aerzte halten es fur^wahrfchem- lich, daff er in den Morgenstunden stirbt. Das ^otengewand ist .hm bereits angelegt worden. Die Vorkehrungen gegen etwaige fremdenfeindliche Demonstrationen die indeffcn sür unwahrscheinlich gehalten werden. An den Prinzen Tsching, der dem kaiserlichen Hofe entgegenreist, und Tschufu, den Kämmerer der Provinz, der m Paotlngsn weilt, find Telegramme gesandt worden. Tsching übernimmt die Ne- aierungsangelegenheiteu, Tschufu die Geschäfte e.nes Gouverneurö. Paris, 7. 9Lov- Nach Mewungen uu» —»------------------ o —- K.r q>rnn;nt Vetfcklli Lihungtschangs Nachfolger wird wahr- , .)er Sultan an sämtliche Großmächte eine iß r o t e ft * richten und Rechnung legen^soll. - feiu .h kl D e Aerzte ba§ Vorgehen Frankreichs gesandt, worur .....“ “ 3SS e «WÄterÄ**- --rsni^r« S ftÄ-aafÄS■”*" JttÄÄ i»K ÄW ÄS SSZkz-sL sodann gemeinsam mit diesen nach der Universität, um eineKuni> . - - die Anwendung des europäischen Hellverfahrenv, vorbereitet. Cotte erklärte den^Regrerungsvo sch, g, sssäs ternSÄ LM eindrang, wieder hinaus und erhoben bei dem Rektor und bem niebet$ulegen, wenn der chinesische Arzt Nicht ent ff I Itellt, t i Francs Bürgermeister Einspriich gegen bas Einbringen ber Polizei m die ~~DDm ^ger- fu> V»°P „ 7 Rwv Ae von Paris aus verbreitete Behaupt, Gerichtssaal. “ LLNekÄ“&Ä"E Äulitu ®X Stiel, 6. N°°. Hinter n-rfchlofi-nen Thuren sand heute °°r- jd)Iu6 an. Die auf Einladung der btci geweihten K«ts-N -nttchteben bestrUt ee^ ^bnt bet mittag an Bord des Linienschiffes Kaiser Wilhelm H. bie knegs- zusammen getretene ofsentlrche Versammlung wf W as hr n gtjn, ■ 9 ■ linter6reitete dem Admiral aericbtlicke Verhandlung gegen ben Kommanbanten bes gesunkenen t rfi a m Id f e n Verdächtigungen des deutschen! Punamalanalgesell,chaft, Hutrn, untervr u LÄ-rs °WaN7K°r°-uLanitän ». E ° tz h « uf. n statt .Zahl- di- I ch zlm Jahre 187O/7l unter Führung unseresselben. Lalker, bem Va.rsttzenben ber Osth>uttFttN-ck.Lommttsu,n --Atb-it-rdwegMg. Solingen, 6. Nov- „Weil die Fabrikanten fich \ im Kriege wie bisher so auchinaller^ Zukunft \ Jahren angebotenen. — durch sog. schwarze Listen die Namen fo^er bie (£te9bcd Christentums und der Menschlichkeit Ms — bekannt geben, welche aus irgend einem OKunde kerne ore Veoore oe^ y i ■ Arbeit erhalten sollen", ^t der hiesige Sch eeren- ) Berlin, 7. Nov. Die gestern in Berlin vollzogenen schleifer-Verein den Beschluß gefaßt, bei vier l , u t ö ero r n et eTp| Reicheanleihe kTrnreiV darunter auch bei der großen Firma A^xander L6.® fl9“Xna Wn das Ergebnis, daß 13 Sozial- Z°/7 do. Eoppel, in den Au s stun d zu treten. Mit dresem Beschluß 3 Liberale gewählt wurden. Ihre Mandate sy/o Koneoia . scheint der Anfang zum Generalstreik gegeben zu d m Liberalen Virchow und Alt Außerdem 3/0 dc» . sein. 1 - । 8 ■ - die Liberalen noch einen Wahlbez.rk behaupten. Von den Sozialdemokraten wurden wiedergewahlt. subell, 1 " ^.^h. Monopo.l-Anl. 41.40 Wurm, Glocke und Psannkuch und neu gewählt Dr. Alfred Portugiesen .... 25.50 Bernstein, Ramlow, Dr. Friedberg und Dr. Liebknechts- ber Mexikaner .... 25.40 ^UinsiuH, vut .. --7- ... . o I Zweimal gewählt wurde, darunter einmal gegen den Anti-1 4i/2 Chinesen .... 83.70 Vorabend: 480 Uhr Morgens 9 Uhr. Nachmittags 3 Uf>r. P Bei den Wahlen in Eh a r lo t t e n b u r g ____________ S-bbatbaus-ana. b Uhr. 1 Urbcn 6 Sozialdemokraten gewählt. In vier Be»rk«r ---- . , vprhp»i»iPrt. finden Stichwahlen statt, in die meistens auch Sozialdemo- OCOlllSlS VCrllCsSCri« traten kommen. — Gestern abend fand eine von den alten Durch Zusatz von wirkungsvollen Ingredienzen, wie sie un3 Herren des Vereins deutscher Studenten ernbe- öon ersten medizinischen Autoritäten neuerbmgs an bie Hanb gerufene Versammlung gegen die Verleumdung Eham- geben worben sind, ist Doering's renommierte Eulen-Seife,bekannt Bersteigerung. Samstag den v ds. Mts., nachmittags 2 /, Uhr, versteigere ich am hicpgcn Bahnhöfe (gegenüber dem Postgebäude) auf Grund des Art. 373 Hdlsgef.-Buchs 200 Talk Zwiebeln und zwar in Partien von 5—10 Sack (ä 50 Kilo). Versteigerung bestimmt. Gießen, 7. Noveniber 1901. Seipel, Gerichtsvollzieher. MdtTSchlächthäü^ Freibank. Heute und morgen: WftlE 50 Pfg. 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November 1901- Teile hierdurch meiner verehrten Kundschaft ergebenst mit, dass mein Lager in Herren-, Knaben- und Kinder-Garderobe, sowie Manufaktur- und Gestern abend 6 Uhr entschlief nach längerem Leiden unser lieber Gatte, Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel WeftMazeol (2 Treppen hoch) wegzugshalber sofort zu v. [6962 Im Uaxnen der trauernden Hinterbliebenen Elise Stein5 geb. Bellof. Jakob Mein- Bürgermeister. KriegsMpiele Forderungen an den unterzeichneten Ausschuß bitten mir bis spätestens zum 10. d. M. bei Herrn Kaufmann Fischbach Mr den Ausschuß des Landes-RechnerverbaudeS __________Der Vorsitzende: Wolffchmidt, Rendant. Kausverkauf! Wohnhaus mit Nebengebäude und Bauplatz, in bester Lage der Bahnhdfstraße, zu verkaufen. Die Besitzung eignet sich vornehmlich für Fabrik- und Großgeschäfte, sowie für Hotel- und Wrrtschafts-Betriebe. Selbstrestektauteu belieben Ihre Adressen behufs weiterer Auskunft-Erteilung unter 7307 in der Exped. d. 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Bestimmung des Ortes der nächsten Jahresversammlung. 7. Etwaige weitere, 8 Tage vor der Generalversammlung einzusendenden Anträge. BßÜAho Heirat vermittelt lavBvUv Frau Krämer, Leipzig, Brüdorstr. 6. Auskunft gegen 3M ?t 7205] Student erteilt gründlichen Nachhilfeunterricht in Mathematik an Schüler des Gymnasiums oder Realgymna- siums. Näh. Südanlage 8. 04440] Schriftl. Arb. in Deutsch und Latein werden angefertigt. Näheres Bahnhofstr. 43, III. Berlttz-Methode. Dame.mehr- jährigeLehrerin einer Berlitzjchule, ert. Unterricht in Deutsch, Franz., Enal. Privat und in Zirkeln bis 10 Uhr abends. Offerten unter Nr. 04437 an die Expedition. Nachhilfestunden werden erteilt von staatlich geprüfter Lehrerin. 7185 Näheres in der Exped. d. Bl. kill AM llttillchsclt Montagabend m der Restauration Feidcl. Daselbst wieder um- zutauschen.___________________7317 MlJäblierteä Zimmer zu verm. Goethestraße 54, Beletage. ^chön möbl. Zimmer, sep., an anst. Hrn. Leihgesternerw.9,p. 9 schön nröbl. Zimmer, a. 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