Nr. 211 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Sonntag S. September 1901 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Famllien- blätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit dem „Hess. Landwirt" mrd den „Blättern für hessische Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen O ■Ss Annahme von Anzeigen äu der für den folgenden 2iag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anrcigen-Vermilt- lungsstellen des In-und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen. Zeilenpreis: Iokall2Pft auswärts 20 Pfg. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Uniocrsitäts - Druckerei (Pietsch Erben). Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witt ko; für den Anzeigenteil: Hans Beck Amtlicher Teil. Bekaurttmachuug. ' Gelegenllich deS Viehmarktcs zu Hungen am 16. September d. I. wird zum Zweck der Ankörung eine öffentliche Faselschau durch die Körkommission abgehalten werden. Die aufzutreibenden Fasel müffen sicher gefesselt sein. Gießen, 26. August 1901. Großherzogliches Kreis amt Gießen. . ' v. Bechtold. Bekanntmachung. Zur Verhütung der Verschleppung der Maul- und Klauenseuche wird die Abhaltung der auf den 10. d. Mts. in Hohensolms und auf den 12. ds. Mts. in Leun anstehenden Vieh- mättte an die Bedingungen geknüpft, welche durch meine den Markt in Leun betreffende Bekanntmachung in Nr. 42 des Kreisblattes von 1901 veröffentlicht worden sind. Der Auftrieb beginnt um 9 Uhr vormittags. Aus der Provinz Oberhcssen des Großherzogtmns Hessen darf Rindvieh nicht aufgetrieben werden. Wetzlar, den 2. September 1901. Der Königliche Landrat. 42. Genoffeuschaftstag des AHgmcinen Verbandes Aeuislhtt Erwerbs- nnb Wirtschafts-Genossenschaften. In Baden tagte in den letzten Tagen der 42. allgemeine deutsche Genossenschaststag. Zunächst wurde von dem Anwalt Tr. Crüger (Charlottenburg) das Jahrbuch über die deutsche Genossensckaftsbewegung vorgclegt. Der Bericht konstatiert eine erfreuliche Steigerung des Geschäftsbetriebes der dem Verbände angcschlossenen Genossenschaften. Dem Allgemeinen Verbände gehören 936 Kreditgenossenschaften an. Davon sind 28,8 Proz., der größte bisherige Prozentsatz, selbständige Landwirte und 25,5 Proz. selbstäiibige Handwerker. Das Gesamtbctriebs- kapital stellte sich Ende 1900 aus 788187 683 Mk. Dem Verband gehören 621 Konsumvereine mit 522116 Mitgliedern an. Der Geschäftserlös betrug 108604 603 Mk. (in 1143 eigenen Verkausslagern). Es wurde ein Reingewinn von 12 743 520 Mk. erzielt bei einem Betriebskapital von 28034 596 Mk. Davon kommen auf eigenes Vermögen in Geschäftsguthaben und Reserven 15 698 889 M-, und auf aufgenommene fremde Gelder 12 335 707 Mk. Zur Sta- tistik berichteten ferner 100 B a u g e n o s s e n s ch a s t e n mit 27 880 Mitgliedern. Seit ihrem Bestehen wurden von den Genossenschaften erbaut: von 43 Genossenschaften 1682 Häuser zum Erwerb durch die Genossen und von 71 Genossenschaften 713 Häuser zur Vermietung von Wohnungen an die Mitglieder. Im Jahre 1900 wurden von 78 Genossenschaften 485 Häuser erbaut. Das Gesamtbetriebskapital betrug 36 869 909 Mk. Davon entfallen auf das eigene Vermögen 6 494190 Mk. und auf die geliehenen fremden Gelder 3037 519 Mk. Gleichzeitig tagten die AusIeuilleton. (Nachdruck verboten.) Maudereien aus der Kaiserstadt. Die trübsten Tage der Berliner Köchinnen. — Mauöver-LuxilS. — Der erste Durchfall im Lefsingtheater. — Teure Ehrung. Es ist eine oft angefochtene Behauptung Goethes, daß der Mensch alles, nur nicht eine Reihe von guten Tagen vertragen könne. Manch einer hat wenigstens eine Ausdauer für genußreiche Zeiten, die geradezu erstaunlich ist. Berliner, die viel Provinzbesuch bekommen und dabei den Bärenführer durch Theater, Museen, Cafes, Biergärten und Weinstuben machen müssen, von vorurteilslosen und lebens- Zustigen Vettern womöglich auch nach den so florierenden „Witwenbällen" und anderen schönen Sachen gefragt toer= den — und das jetzt durch 45 Tage dank der neuen, hochgepriesenen Thielenschen Rückfahrtkärte: diese Berliner wissen ein Lied davon zu singen! Auch die Berliner Köchin sowie das Stubenmädel und andere notwendige Uebel wollen von der Goetheschen Weisheit nicht viel wissen, zumal, seit sie erfahren haben, was für geradezu abscheuliche Abgangszeugnisse der alte Herr seinen Küchendra- gonern mitunter ausgestellt hat. Die Reihe der guten Tage, die sie genossen haben, hätte getrost weiter dauern können. Es war ideal schön in Berlin, so lange die Herrschaft in. Ostende oder Wiesbaden oder sonstwo in der Sommerfrische hauste. Da gab es Kostgeld außer dem Lohn, da komrte man schlafen, so lange man Lust hatte; und Ausflüge mit einem strammen Jardejrenadicr oder Kürassier machen, nach Wilmersdorf und Halensee, bis nach Mitternacht! Das war ein Tanzen und Kosen und Schwärmen ohne Ende — bis eines häßlichen Tages der Brief von der Gnädigen cintraf, der die Rückkehr der Familie ankündigte. Wahrhaftig, Auguste hatte noch nicht die geringste Sehnsucht nach ihnen. Und nun sollte alles gescheuert, gebürstet und gppukt werden. Eine Arbeit, mit der man ganz glatt das Prachtwetter von drei milden Herbsttagen versäumte, noch dazu kurz vor dem Manöver. Aber es giebt in Berlin, Gott sei Dank, Institute, aus denen man Frauen schüsse der Hilfskasse und der Ruhegehaltskasse deutscher Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Der allgemeine Genossenschaftstag wuroe am Mittwoch von Direktor P ro e bst-München eröffnet. Es waren über 5 00 Personen erschienen, darunter Ministerialrat Düringer, Geheimrat Haape, Geheimrat Heiligenstadt, Vertreter der preußischen Zcntralgenossenschaftskasse u. a. Direktor P r o e b st gedachte einiger verstorbener Mitglieder, die sich um das Genossenschaftsleben verdient gemacht haben, unter ihnen Bernhards-Darmstadt, worauf die Begrüßungsansprachen des Ministerialrats Düringer namens des Justizministeriums, des Bürgermeisters Frieser-Baden namens der Stadt, Wrabetzs-Wien namens der österreichischen Genossenschaften und Wolfs- London als Vertreters der „britischen Union" und der „internationalen genossenschastlicben Allianz" folgten. Darauf erstattete der Anwalt Tr. Crü g er den Jahresbericht und stellte dabei einige Betrachtungen über die Gesamtlage des deutschen Genossenschaftswesens an. Tas Genossenschaftswesen sei in den letzten Jahrzehnten ein Teil der allgemeinen wirtschaftlichen Bewegung geworden. Jeder beschäftige sich heute mit dem Genossenschaftswesen. Heute werde schon die Frage erörtert, wo die Grenze für das Genossenschaftswesen sei, das heißt, wo die Genossenschaften aufhörten, im Interesse des Allgemeinwohls zu wirren. Nach seiner Ansicht habe das Genossenschaftswesen seine Grenze oa, wo die Beseitigung der Arbeitsteilung aufhöre produktiv zu sein, wo die Genossenschaft zur Belastung mit unverhältnismäßigem Risiko führe. . Man hätte neue „Systeme" erfunden und das Genossenschaftswesen zum Allheilmittel herabgewürdigt. Tarin liege eine Schädigung der soliden Entwickelung. Der Anwalt berichtet sodann über das Verlangen, das an die Genossenschaften ocs Konsumvereinverbandes „Vorwärts" gestellt war, eine Erklärung über ihre politische und wirtschaftliche Richtung abzugeben, und kommt dann auf die Erörterungen in der sozialdemokratischen Presse über die Stellung der Konsumvereine als Ergänzung zur gewerkschaftlichen und politischen Bewegung zu sprechen. Er bekämpft diese Auffassung Auch auf anderem genossenschaftlichem Gebiete machten sich leider politische Bewegungen bemerkbar. Dep Anwalt bespricht weiter die Thätigkeit des Allgemeinen Verbandes im vergangenen Jahre. Die Verbandslage hätten einen erfreulichen Verlaus genommen, die innere Organisation habe sich fast überall verbessert. Tie Verbandsbildung in Deutschland stehe vor einer völligen Umgestaltung, Darmstadt und Neuwied würden sich vereinigen. Ter Anwalt kritisiert die Vereinigung, die zu einer Herrschaft von Neuwied führen werde. Der Darmstädter Verband verleugne damit seine Vergangenheit. Ter Anwalt schloß mit einem Ausblick auf die Zukunft des Genossenschaftswesens. In der Debatte wandte sich Reichstagsabgeordneter v. Elm gegen die Ausführungen des Verbandsanwalts, als ob seitens gewisser Mitglieder in den Verband destruktive Tendenzen hineingetragen würden. Wenn man sich gegen die Gründung von P r^du ktiv g eno ss en - schäften wende, so stelle man sich in Widerspruch mit Schulze-Delitzsch, der die Berufsgenossenschaft als die Krönung des genossenschaftlichen Gebäudes bezeichnet habe. Er stehe auf dem Standpunkte, daß die Konsumvereine von dem organisierten Konsum zur Produktion übergehen müßten. Damit wäre auch ein gesunder Kampf gegen die zum Scheuern und Fensterputzen, Männer zum Teppiche- klopfen, für Tage und Stunden zugeschickt, bekommt. Die Berliner Köchin hat in dieser schönen Zeit vielfach Gebrauch von dieser segensreichen Einrichtung gemacht, ohne daß Madame in Misdrop eine Ahnung davon hatte. Schließlich ift's der Küche ja auch ganz egal, wer sie aufwäscht! Und wie gut bekommt das Lob, wenn alles in Ordnung befunden wird, ohne daß man sich selber hat „abrackern" brauchen. O ja, unsere Berliner Köchinnen rc. sind Perlen- Ohne jede ironische Beimischung vertreten unsere braven Gardetruppen diese gute Meinung. Und sie wissen auch, warum. Jetzt aber sind auf die wonnigen Juli- und Augusttage die wehmütigen Septemberwochen mit ihrem bitteren „Behüt' Dich Gott" gekommen, und die Herzen der holden Bräute mit dem poesievollen Hintergründe der vollen Vorratskammern schlagen in tiefer Trauer. Denn wenn Wilhelm oder Franz auch nicht gleich nach Welschland gehn, wo die Frauen so falsch und schön sein sollen: auch m Jüterbog oder Kyritz-Pyritz finden sich Fallen und Stricke für liebebedürftige Soldatenseelen — und solche Manöverbraut reicht manchmal fürs ganze Leben! In den Geschäften für die Herren Garde-Offiziere sieht man in dieser Zeit die buntesten Dinge aufgestapelt: alles fürs Manöver? Täschchen und Koffer, Etuis für Flaschen, Necessaire und dann die Masse von Konserven. Jeder Leckerbissen an Fisch, Geflügel, Wildpret und Früchten ist da zu haben — und die Geschichte von schlechten Quartieren mit trauriger Verpflegung wird angesichts dieser Dosen und Büchsen zur Legende. Freilich, ein armer Leutnant mit seiner knappen Zulage von Hause wird sich den Appetit vergehen lassen müssen und sich draußen begnügen mit dem, was ein gutes Geschick ihm beschert; aber unsere Marssöhne von der Garde sind verwöhnte Herren und lernen event. erst, wenn's einmal ernst wird, was entbehren heißt! Manövcriert wird auch in unseren Theatern, die eins nach dem anderen ihre Pforten wieder geöffnet haben. Ta sind neue Helden auf den Plan getreten, und dort neue Intriganten. Frische Liebhaberinnen werden auf die Echtheit ihrer Thränen und in der Provinz entdeckte Soubretten auf den Zauber ihres Humors geprüft. Produktive Komiker versuchen die Zugkraft selbstfabrizierter Kou- Ringbildung usw. eröffnet. Redner wendet sich sodann gegen den bekannten Revers, da kein Beweis dafür erbracht worden sei, daß in den sächsischen Konsumvereinen Politik getrieben worden sei. Liorenz-Chemnitz wendet sich glcichsalls gegen den Reversbeschluß des engeren Ausschusses. Justizrat Tr. A l b e r t i - Wiesbaden führt aus, daß die bisher gehörten Reden über Produktionsgenossenschaften dargethan hätten, daß diejenige Richtung, die der Anwalt skizziert habe, thatsächlich vorhanden sei. Es könne sich nur fragen, welchen Einfluß die Bestrebungen erlangt hätten, die dahin gehen, den Mnsumvereinen weitere Aufgaben zuzuweisen. Wirtschaftliche Unternehmungen, die sich zu einem Verbände vereinten, müßten auf einer einheitlichen wirtschaftlichen Grundanschauung aufgebaut sein. Deshalb halte auch er vollständige Klarheit für geboten. Schulze-Delitzsch habe niemals an eine prinzipielle Umänderung des allgemeinen Erwerbes gedacht. Anwalt Tr. Crüger erllärt, daß er auch kein Gegner der Produktivgenosfenschaften sei, die könnten sich aber nur unter ganz besonderen Umständen günstig entwickeln. Die Konsumvereinsbewegung bilde keine Er ganz un g zu der sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Bewegung. Er wolle die Herren weder belehren noch bekehren. Er halte aber eine reinliche Scheidung für geboten. Es wird mit großer Majorität folgende Resolution angenommen: „Ter Allgemeine Genossenschaftstag spricht seine volle Uebereinstimmung zu den wirtschaftlichen Grundsätzen aus, die der Anwalt auf dem Gebiete des deutschen Genossenschaftswesens vertreten und in seinem Bericht zum Ausdruck gebracht hat. Hierauf wird die erste Sitzung nach! 1 Uhr geschlossen." Am Nachmittag desselben Tages folgte die Revi- soren-Konferenz, an die sich am Donnerstag die zweite öffentliche Versammlung schloß. Justizrat Wpls ki-Allenstein begründet darin folgenden Antrag des Anwalts: „Der Allg. Genossenschaftstag erllärt: Den eingetragenen Genossenschaften mit beschränkter Haftpflicht, die den Erwerb mehrerer Geschäftsanteile zulassen, ist zu empfehlen, für die Verteilung des Vereinsvermögens im Falle der Auslösung der Genossenschaft und für die Heranziehung der Mitglieder zur Verlustdeckung aus ihrer persönlichen Haftpflicht das Verhältnis der Haftsummen zu Grunde zu legen." Darauf sprach Justizrat Gebbart- Zweibrücken über „Tie praktischen Erfahrungen mit dem bürgerlichen Gesetzbuch und Handelsgesetzbuch, unter besonderer Berücksichtigung der Geschäftsführung der Genossenschaften." Das Handelsgesetzbuch habe sich in seinen neuen Bestimmungen vorzüglich bewährt. Redner bespricht die Hauptbestimmungen des bürgerlichen Gesetzbuches, soweit sie das Genossenschaftswesen betreffen. Besonders wichtig sei der § 157, nach welchem ein Vertrag so auszulegen sei, wie Treue und Glauben es im Interesse der Verkehrssitte erfordern. Wichtig seien auch die Bestimmungen der §§ 246 und 248 über Zinsen und Verzugszinsen. Direktor Feierabend-München referierte sodann über folgenden Antrag des Anwalts: „T-er Allgemeine Genossenschaftstag empfiehlt den Genossenschaften, das Ausscheiden der Mitglieder durch Uebertragung des Geschäftsguthabens nach Maßgabe des § 76 des Reichsgesetzes betr. die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften nicht statutarisch auszuschließen, jedoch im Statut die Genehmigung dem Vorstand und Auflichtsrat für die Zu- plets und reiben sich an Prinz Tschun Mo dem Kotau, nachdem ihre walderseeligen Pointen durchaus nicht mehr ziehen wollen. Und nun gar erst die neuen Dichtwerke, die ihre Feuerprobe bestehen sollen. Im „Neuen Theater", wo neben Nuscha Butze jetzt Direktor Martin regiert, hat man gleich zu Anfang einen vollen Erfolg auf der ganzen Linie zu verzeichnen gehabt. Robert Mischs Phantasiespiel „Das Ewig-Weibliche", eine Märchenkomödie aus dem Reiche der Amazonen, die schließlich trotz aller Selbstherrlichkeit ohne Liebe nicht leben können, hat dank der wunderbaren Leishuna Georg Engels' sogleich eingeschlagen. Engels ist aber auch der beste komische Darsteller Berlins, Vollmer vielleicht ausgenommen. Entschiedenes Pech jedoch hatte das „Lessing- Theater" mit dem sozialen Spektakelstück eines Wieners. Es war die „Familie Wawroch" von Franz Adamus, richtiger Bronn er, die unter Pfeifen und Zischen, einem richtigen vollgiltigen BerlinerPremieren-Skandal, in das Reich der Schatten versank, so tief gleich, daß die Direktion sie sofort vom Plane absetzen mußte, um Sudermanns „Johannisfeuer "und Ernsts „Flachsmann als Erzieher" vorderhand zur Besänftigung einzuschieben. Die Lorbeeren Hauptmanns haben Herrn Bronner nicht schlafen lassen, und aus allen Unerquicklichkeiten eines zerrütteten Familienlebens und einem Dutzend verschiedener deutscher Dialekte hat er dann zusammengebraut, was die Berliner leider nicht als der „hehren Dichtung edler Feuerwein" anzuerkennen vermochten, womit übrigens durchaus nicht gesagt sein soll, daß sie eine besonders feine Zunge in litterarischen Dingen hätten. Da, wo es sich um kulinarische Genüsse handelt, sind unsere „oberen Zehntausend" viel größere Sachverständige. Und so hat denn das Komitee zur Feier von Virchows 80. Geburtstag am 13. Oktober d. I. auch glücklich herausgefunden, daß man was Ge- scheidtes und eines Virchow Würdiges nicht unter 30 Mk. pro Couvert in Berlin zu essen bekommt. Tie armen Jünger Virchows, die Aerzte, die ein Durchschnittseinkommen von 1000 Mk. in Berlin haben, werden eine riesige Freude haben, ihren Meister so opulent dinieren zu wissen. Mit dabei sein brauchen sie schließlich ja nicht! Tas ist nur gesund! — Wenn sich bloß Papa Virchow nicht den Magen dabei verdirbt! A. R. und werden angemessen honoriert. ung einzuholen/ demokratische Agitationskornrnission in Darmstadt hat den Beschluß gefaßt, beider nächsten Landeskonferenr der hessischen veranstaltet seinen dritten diesjährigen Ausslug nach dem Wörther Stadtwald und Aschaffenburg am morgigen Sonntag, 8. September. Die Abfahrt findet von Darmstadt 8.13 Uhr mit Touristenkarte Darmstadt—Höchst—Obcrnburg Gießen, 7. September 1901. lassung der Uebertraguna vorzuschreiben." Dieser Antrag ÄM StllM UNÜ Astilö. wurde mit folgendem Zusatz angenommen: „Bei Ge- ö • T nossenschaften bei denen die Generalversammlung über die Nachrichten von allgemeinem Jnterehe sind uns stets wuuommen Aufnahme der Mitglieder entscheidet, ist die Genehmigung ' fiottorterf. der Generalversammlung für die Zulassung der Uebertrag- briefe zur Einführung gelangen und die seitherigen Formulare nur noch bis zum 9. Oktober 1902 zugelassen werden, zur Kenntnis genommen. Ein. Schreiben der Bürgermeisterei Darmstadt, die Beseitigung der Sanntags-Rückfahrrarten betreffend, wurde einer Kommission übergeben. Die Mehrheit der Handelskammer spra ch sich im Prinzip gegen die Beseitigung der Tourenkarten aus, da in der Verlängerung der Giltigkeitsdauer der Rückfahrkarten ein Ersatz hierfür nicht gefunden werden könne. — Die in Betreff des neuen Zolltarifentwurfes eingelaufenen Wünsche und Beschwerden von Interessenten wurden von Interessenten zur Kenntnis genommen. Sie werden in einem Entwürfe zu einem Berichte an das Ministerium des Innern zusammengestellt werden. • Mainz, 6. Sept. Jur Anschluß an die Allgem. deutsche Gartenbau-Ausstellung findet ani Sonntag den 15. September in der Stadthalle eine Versammlung der Handelsgärtner Deutschlands statt, in der der Zolltarif zur Besprechung gelangen soll. An die Mitglieder des Reichs- tags sowie des hessischen Landtages werden Einladungen ergehen. — Die städtische Verwaltung hat sich mit der Frage der Aufhebung der Sonntagsfahrkarten besagt und wird diese Angelegenheit in der am nächsten Mittwoch statt- findenden Stadtvcrordneten-Sitzung zur Beratung stellen. Man hofft, einen einstimmigen Beschluß des Kollegiums herbeizuführen' der dem Eisenbahnminister und der hessischen Regierung unterbreitet werden soll. Die Handelskammer wird sich in ihrer nächsten Sitzung mit derselben Angelegenheit befassen. •— Die durch die Zeitungen gegangene Mitteilung, daß die Arbeiter der Baufirma Flügge wegenLohnstrerüg- keiten die Arbeit niedergelegt hätten, ist nicht richtig. Es alle Eltern während der Obstzeit in dieser Hinsicht ein wach- ames Auge auf ihre Kinder haben. ** Schwindelei. Viele Lotterie-Kollekteure sind bereits seit dem kurzen Bestehen der Hess. Landeslotterie von ausländischen Loseabnehmern ganz gehörig beschwindelt worden. Deshalb hat unlängst die Lotterie-Direktion ein Verzeichnis erlassen, wodurch vor einer ganzen Reihe derartiger Schwindler des In- und besonders des Auslandes gewarnt wird. Ein solcher Versuch wurde dieser Tage wieder bei einem Lotterie-Kollekteur in Worms versucht. Es ging ihm ein Schreiben aus Lodz in Ungarn mit folgendem Wortlaut zu: Wenn Sie einwilligen, den Einsatzbetrag bis zur 4. Klasse zu stunden, können Sic mir ein ganzes Los einenden. Hochack)tungsvoll Sch. Jakob L., Mehl- und .Gk" treide-Niederlage in Lodz, Eigenem Hause." ** Neue Poststempel zur Entwertung der Briefmarken. Bei der bisherigen Abstempelung der Marken auf den Briefen und Karten ist infolge der Unebenheiten, welche durch die aufgeklebte Marke entstehen, der Stempel häufig so undeutlich, daß man weder den Abgangsort, noch den Tag und die Stunde der Aufgabe erkennen kann, was mitunter, besonders bei (Streitigkeiten, von großem Nachteil ist. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, macht die Postbehörde Versuche mit anderen Entwertungsarten der Marken. Der zu diesem Zwecke zuerst angewandte, eine Anzahl dicht unter einander stehende, dicke schwarze Striche auf die Marke drückende Stempel war unschön und unsauber und ließ weder die ursprüngliche Farbe noch den Wert der Marke erkennen. Neuerdings wird nun ein anderer Stempel versuchsweise angewandt. Der 6 Zentimeter breite und 2 einhalb Zentimeter hohe Stempel stellt die Posö- fahne dar. Der obere Teil der Flagge ist feerriert, ben untere senkrecht gestreift. In der Mitte befindet sich' das. bekannte Posthorn, darüber die Kaiserkrone, aus der ein nach rechts und links sich schlängelndes Band hervorkommt. Ter zur Linken davon befindliche Or$ und Zeitstempel weicht auch etwas von dem bisherigen ab, er ist etwas zierlicher in der Ausführung, dabei aber sehr scharf und deutlich. Da die Fahne und der andere Stempel zusammen beu Raum von ca. 9 Zentimeter in der Breite einnehmen, ist diese Art der Markenentwertung nur auf Briefum- chlägen gewöhnlichen Formats zu gebrauchen. ** Lanoesversammlung der hessischen Landwirte in Darmstadt. Allem Anschein nach handelt es sich bei der Veranstaltung der Lcmdesversamm- lung der hessischen Landwirte in Darmstadt am 15. September um eine große Massenversammlung. Schon allein die Thatsache, daß die landwirtschaftlichen Körperschaften des Landes, wie Landwirtschaftsrat, landwirtschaftliche Vereine, der Hessische Bauernbund, der Hessische Bauernverein und der Bund der Landwirte zu der Veranstaltung sich vereinigt haben, ist der beste Beweis dafür. Wie wir erfahren, i st aus zahlreichen Orten starker Besuch zu erwarten. Lehnheim, 5. Sept. Am gestrigen Tage fand die Bürger- meisterwahl statt. Der bisherige Bürgermeister Seng wurde einstimmig wiedergcwählt. Schon 27 Jahre begleitet er dieses Amt; vor zwei Jahren konnte er sein süjähriges Dienst- jubiläum feiern. Friedberg, 6. Sept. Unseren Bericht über die 22. Sitzung der Handelskammer Friedberg vom 3. September ergänzen wir bezüglich der Erörterung des Winterfahr- üans 1901/02 dahin, daß die Kammer sofort nach Be- anntgabe des projektierten Winterfahrplans ihre Wünsche der Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. mitgeteilt hat und anschließend hieran weiter beantragen wird: a) den Zug 1.10 Uhr Friedberg-Nidda, desgleichen den abends 7.35 Uhr in Berstadt ankommenden, als Leerzug zurück- kommenden, und den anderen Morgen als Leerzug hinaus- gehenden Zug Nr. 1061 bei der Rück- bezw. Hinfahrt nicht teer lausen zu lassen, sondern der Personen-Beförderung frei zu geben; b) weiter für einen besseren Anschluß der Züge Schotten-Mdda-Friedberg-Frankfurt und Schotten- Nidda-Gießen norm. 7.02 Uhr in Nidda zu sorgen- Darmstadt, 6. Sept. Die hiesige Handelskammer beschloß in ihrer Sitzung vom 2. September die abermalige Eingabe det Handelskammer Gießen an das Reichspostamt, Einführung einer weiteren Briefbestellung mit Empfangsbescheinigung betreffend, als zur Zeit ckü-ssichtslo s nicht zu befürworten. Ferner wurde eine Mitteilung des Reichspostamtes, daß nunmehr das Meistgewicht für Postpakete ohne Wertangabe im Verkehr mit Bulgarien von 3 auf 5 Kg. erhöht worden ist, sowie eine Mitteilung der Kgl. Preuß. und Großh. Hess. Eisenbahndirektion Mainz, daß mit dem 10. Oktober neue internationale Fracht- 3. Klasse, die Rückkehr 9.35 Uhr abends statt. •• Ei» sozialdemokratisches Zentralorgan. Tie sozial- ' ~ t ' ft« ei I Hebung genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Kommunal- bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Die deutsch-englischen Grenzverh and- Büdingen. — 10. Ordensverleihungen. — 11. Dienstnach- lungen in Togo werden nunmehr endlich ihren Ab-— 12. Erteilung des Grades eines Diplom-JngenieurS schluß finden. Tw ortlrchen AuMlmigeaim 4.o0ogebietel nJ Großh. Technischen Hochschule äu Darmstadt. - 13. Konkurr-nzeroffnungen. - Erledigt sind: 1 die mit ginnen. Graf Zech, der Leiter der Station Kete-Kratschi, emern evangelffchen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der wird die Führung der deutschen Abteilung übernehmen. Gernemdeschule zu Ober-Moos, tm Kreise Lauterbach. Er war früher Oberleutnant beim 2. bayerischen Infanterie- Mit der Stelle ist Kantor- und Lektordienst verbunden; — Regiment und befindet sich seit 1895 im Togo-Schutzgebiete, 12. die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrer- wo er in wissenschaftlicher Richtung, namentlich! in natur-lstelle an der Gemeindeschule zu Hitzkirchen, im Kreise Bü- wissenfchaftlichen, geographischen u. s. w. Forschungen sehr I jjingeru Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem thätig war. Ihm zur Seite wird der Leutnant Frhr. S e e - ^rrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein steht das Präsentation^- * -u derselben zu; - 3. die mit einem evangelischen I ^S»%useteHt Auch"er'ha?°stch tat * »^besetzende L-hr-rstelle °n der G-nr-ind-schul- zu an wissenschaftlichen Arbeiten beteiligt, vornehmlich hat er Unter-Schmitten, im Kreise Büdingen, 4. die mit meteorologische Beobachtungen gemacht. Die englischen Mit- eimm evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an oer alieder der Kommission, welche jedenfalls auch dem schon Gemeindeschule zu Michelnau, im Kreise Büdingen. Mit in Togo befindlichen Personal der britischen Beamten ent- der Stelle ist Kantordienst verbunden; — 5. die mit einem nommen werden, sind noch nicht bekannt. katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gerneinde- ' ' " ■ '"T, schule zu Kloppenheim, im Kreise Friedberg. Mit der Politische Tagesschau. Stelle ist Organistendienst verbunden; — sämtlich mit dem Telegraphenamte, und zwar in Braunschweig selbst zurück- neuen Landeslotterien bisher gemachten Erfahrungen hat sich gewiesen worden. Die von dem Parteitag der Landes- zur dritten oder vierten Lotterie regelmäßig ein Rückschlag Rechts-Partei abgesandte Depesche hatte nach den Braun- im Absatz herausgestellt. Unsere Landeslotterie ist zur Ueber- schweiger „Reuest. Nachr." folgenden Wortlaut: raschung aller Fachleute damit verschont geblieben. Es. ist „Herzog von Cumberland, Gmunden. Euerer könig-I.^ unmittelbar bevorstehenden vierten Lotterie die volle lichen Hoheit sowie Höchstdero erhabenen Gemahlin, £os,aM von 45000 Stück schon seit mehreren Monaten vor ÄtitS am 11 ftattfinbenben ersten Ziehung ncn d°r Kollekteur- und die Vierung unwandelbarer Treue/' nb/'w™ 4 aus Die nationale Bedeutung der Metzerlst^x zunehmender Abnahme der Lose außerhalb Hessens Bi schoss wähl, die nach dem fanatisch französisch ge- beruht finnten Bischof Dupont des Loges und dem nicht x minder zum Franzvsentum neigenden Bischof Fleck endlich ’ Warnung. Lohnende Beschäftigung m „diskreter auf einen deutschen Mann gefallen ist, springt am auf- Weise versprechen Anzeigen m manchen Blattern. Einige fälligften in die Augen durch die Betroffenheit, die in Beschäftigung suchende Damen schrieben an die betreffenden Frankreich sowohl über die Lösung der Bischofsfrage in Firmen, und erhielten als Antwort die fast gleichlautende Metz — bekanntlich wurde der mehrfach vom Kaiser aus- Aufforderung, 50 Pfg. für Muster und Arbeitsanweisung gezeichnete Abt.Benzler von Marialaach Bischof von Metz einzusenden. Nachdem dies geschehen war, traf alsbald ein — wie über die Ernennung Zorn von Bulachs zum hektoqraphierter Prospekt ein, in dem eine gute Erwerbsquelle ÄÄ °uf Stoffyu Vorhängen As^n usw. °er- wagt, erkennt in traurigem, resignierten Tone ein Teil sprachen wurde. Die ^wma erklärte sich bereit, durch Emder französischen Presse an, indem er schreibt: Diese Er- stndung von mindestens 5 Mk. einen Kasten mit waschechten Nennungen unterbinden den französischen Einfluß in Elsaß-1 Farben zu schicken und gegen weitere 5 Mk. auch Schablonen- Lothringen und bilden für Deutschland vielleicht den be-I Muster. Würden die Probearbeiten, zu denen sich die Ar- deutendsten Sieg, den es seit 30 Jahren über die fran- beitsuchenden die Stoffe natürlich selbst beschaffen müßten, zösische Partei davongetragen habe. gut ausfallen, so würde „vielleicht" die Firma selbst Aufträge ™ s. rr Köv ...x I erteilen. Ein dem Prospekt beigelegtes Muster bestand aus dem^°7kV"ansch"ne^ n“ Ümit dersch?°nkteü »nem 10 Zentimeter langen unb 6 Zentimeter breiten Lein- Armen" aeaenüberstehen Die Absicht der Bukarester Re- wandflecken, auf dem ein Blümchen gemalt war. Eine zweite gierung, ^das aus der Sifte der deutschen Kriegsschiffe Fwma schickte nach Einsendung der 50 Pfg. einen Tuchabgestrichene Panzerfahrzeug „Arminius" zu er- schmtt von 5 Geviertzentimetern mit einer gestickten Blume, werben und es auf der Kieler Werft modernisieren zu Das Begleitschreiben besagte, daß für 25 Mk. ein Handsticklassen, deutet darauf.hin, daß die kürzlich gewissermaßen apparat zu haben sei, mit dem man nach einiger Uebung aus dem Stegreif erfolgte Fahrt russischer Kanonen- gute Leistungen und lohnenden Erwerb erzielen könne. — bo.ote nach dem rumänischen Tonauhafen Galatz — Natürlich ist es den Firmen darum zu thun, ihre Malkasten, ÄÄ(,Ug,?^trUlroTb^^ usw. °N Solche los zu werben, bie „nicht alle rumänischen Regierung eine „Aufklärung" über den Zweck weroen . dieses Manövers gesandt. Die Note ist dann aber wohlf *• Der Historische Verein für da8 Grotzherzogtum Hesien nicht geeignet gewesen, den Besorgnissen den Boden zu entziehen, sodaß die Stationierung des „Arminius" — vermutlich als Patrouillenschiff — in der unteren Donau den Rumänen wünschenswert erscheint. Der „Arminius" wurde in den Jahren 1863—65 als erstes gepanzertes Schiff — aus in der Öffentlichkeit gesammelten Geldern — in England gebaut. Er fand in ben Kriegen 1866 und 1870/71 .als Wachtschiff an der Elbe- m2b Wesermündimg Verwendung. Ocffentliche Sitzung des Provinzial ^Ausschußes der -»er Qrietldfdiiffß I Provinz Oberheffen Arn Samstag den 14. September, vor- Zurn Z^mmenstotze ver ^rlegsfa)lne 10 findet irn Saale des (Safe Ebel hier eine „Wacht^ und öffentliche Sitzung des Promnzial-Ausschuffes der Provinz Es wird uns von geschätzter Seite geschrieben: Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: Seit jenem Dezembertag vor. Jahres, als die Schul- h Enteignung von Gelände zur Erweiterung des Bahnhofs fregatte „Gneisenau" auf der Rhede von Malaga zu Grunde Lollar; hier Vermessung der zur Enteignung stehenden ging, ist die deutsche Marine in verhältnismäßig kurzen Parzellen. Zwischenräumen von Unglücksfällen heimgesucht worden. Das 2. Enteignung von Gelände in den Gemarkungen Homberg liegt bis zu einem gewissen Grade in der Natur der Sache: unb Ober-Ofleiden zur Erbauung der Nebenbahn Nieder- je mehr ein Betrieb wächst, desto mehr steigert sich die Mög- Gemünden—Nieder-Ofleiden. lichtest von Bettiebsunfällen. Zudem ist zu berücksichtigen, 3. Enteignungsverfahren gegen Kommerzienrat Passavant daß ein Teil des Flottendienstes dem Erproben tech- Frankfurt a. M. in Gemarkung Langenhain-Ziegenberg, nischer Neuerungen gewidmet ist, und damit bleibt bie 4. Die Baufälligkeit des Wohnhauses des Adolf Gaub zu Gefahr untrennbar verknüpft. Es kann sogar Vorkommen, Homberg a. d. Ohm; hier Rekurs gegen einen Polizei- daß bei der Versuchsfahrt beispielsweise die Kessel und Dampf- befehl Großh. Kreisamts Alsfeld vom 1. November 1900. rohre den höchsten Anforderungen genügen, daß aber bald 5, Gesuch des Karl Brack zu Bad-Salzhausen um Erlaubnis darauf in dem hundette von Metern langen, vielfach ver- zum Betrieb einer Schankwirtschaft. schlungenen Rohrsystem, äußerlich nicht erkennbar, ein Defekt * *• Konzert. Das Konzert des „Bau er'sehen Gesang- entsteht, wie das neuerdings bei dem Linienschiff „Kaiser Vereins" im „Schützengatten" zu Wetzlar findet nicht am Wilhelm der Große" der Fall war. Der au§ftrömcni)e Montag, sondern bereits morgen, am Sonntag nachmittag Dampf bringt dann natürlich das Maschinen- und Heizer- 4 Uhr statt. personal in Lebensgefahr. Was das Versagen oder mangel- - $Qg hessische. Regierungsblatt veröffentlicht in Beilage hafte Funktionieren der Steuerung anbettifft, auf das der 20: 1. und. 2. Oeffentliche Anerkennungen edler Thaten. Zusammenstoß zwischen „Wacht" und „Sachsen" zurückzuführen 1— 3 Zusammenstellung der Erträgnisse der Rechnung der ist, so kommt dieses in der deutschen Marine weniger häufig Staatsschuldenvenvaltung für das Etatsjahr 1897/98. — vor als z. B. in der englischen Manne. Erst ben zungstenH Bekanntmachung, den Ausschlag des Gehalts des Nabbinen britischen Flottenmanövem ivurde infolge Versagens der ! Gingen für das Jahr 1901 betreffend. — 5. Bekanntelektrischen Steuerung ein wertvoller Torpedobootzerstörer ml die Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der den Grund gebohtt. Für die deutsche Marine bedeutet der Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen be- Untergang des Schnellkreuzers „Wacht" einen ziemlich erheb- t^ssond. — 6. Ueberficht der von Großh, Ministettum des lichen Verlust. Die erste Rate für den Ersatzbau dürste be- Fruwrn genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürf- reits in den Etat für 1892 eingestellt werden, da eine ~uae n^-e ^er israelitischen Neligionsgemeinden des Kreises Erbach im Kreuzerbestand der Flotte sich am empfindlichsten bemerk- 1901. — 7. Ueberficht der von Großh. Ministerium des bar machen würde. Die bedauerliche Katastrophe giebt hoffent- ftjx 1901/02 zur Erhebung genehmigten Umlagen lich Veranlassung zu einer Nachprüfung der schiffe ber ^ur Bestteitung der Kommunalbedürfnisse der israelitischen deutschen Mattne, zumal der älteren Fahrzeuge, zu denen Neligionsgemeinden des Kreises Bingen. — 8. Ueberficht der auch die „Wacht" gehörte. Bei den diesjährigen Herbst- f»^ ^a§ Fahr 1901/02 genehmigten Umlagen zur Bestteitung manöDcm soll die deutsche Kriegsflotte vor den Augen Kaffer Gemeindebedürfnisse der israelitischen Neligionsgemeinden Wilhelms und des Zaren in jeder Beziehung Zeugnis ab» I Avises Fttedberg. — 9. Ueberficht der von Großh. legen von ihrer Leistungsfähigkeit und Intaktheit. Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1901/02 zur Er- Sozialdemokraten eine Interpellation einzubringen, nach welcher die Verschmelzung aller hessischen Parteiblätter in ein einziges Zentralorgan empfohlen werden soll. ** Eine häufig vorkomniende Angewohnheit der Kinder be« teht darin, die Kerne von Sft'rlkosen, Pflaumen und Pfirsichen von der Schale zu befreien und zu genießen. Diese Kerne enthalten Blausäure, ein Gift, das schon sehr gefährliche Erkrankungen. hervorgerufen hat. Die Aerzte warnen dringend vor dem Genuß dieser schädlichen Kerne. Es sollten deshalb der deutschen Industrie an den Heft 4. (Tic Mühlenindustrie von Dr. I. Vermischtes. Landwirtschaft Prämien zuerkannt. Kunst und Wissenschaft. e- os Die Heutige Wummer umfaßt 14 Seiten. wenn Löcher in die schwarzen sind weil dann der Fuß. so rauskucklt was bei die weißen nich so zu sehen is. Bis Steffenhagen gehe ich woll am besten zufuß un is fix, aber er kam zu spät. Drei weißköpfige leere Flaschen . . . . — c! - waren. bonbett sich nur darum, daß die Arbeiter der BetriebSkranken- wenig bin aber zufrieden damit, wenn ich nur Weihnacht taffe beitreten sollen. Die Leute wollen sich aber der Orts- 6 paar Strümpfe krieg vrcdieWolle dazu meine find schon Äw Uchließen. und haben deshalb' Ls Gewerbegencht ,° u ende rt« we* g# fom wbem Aechf- nur inversfegelhm grünen Packelen ä 30u.50 Pfg' Tötet sicher alle Jnsecten sammf Brut. Gegen Fliegen, ungen), Flöhe, Schnaokeo, Russen u. b. w. isPdie Wirkung des Dalma geradezu überraechend und wird von keinem anderen Mittel erreicht. In 10 Minuten lebt kein Stück mehr. Garantiert giftfrei. Fabrikant: Apotheker E. Lahr Würzburg. In Giessen zu haben in d. Hirscn-ApotneRe und bei Aug. Noll, Drogerie zum roten Kreuz. 4548 wie wird gewöhnliches Gemüse einladender? - Wenn es mit den neuen Mondamin-Gemüsesaucen serviert wird. Die gewöhnlichen Gemüse, wie Ruben, Mohrrüben, Wech- und WirNnakohl 2C., werden überraschend geschmackvoller durch solche'Saucen. Jhre>ubereitnng geschiM lAt und schnell durch einsacke ^uthaten. Leicht verständliche Rezepte sind gegen Einsendung von einer 10 Pfg.-Marke anÄrown & Polson Berlin 0,.’ au haben Man gebe Namen und Adresse deutlich an. Brown & polsons Mondamin Gesetzlich geschützt seit 1884. Zur Weinernte. So vielberechtigt auch die Aussichten auf einen guten Weinherblst noch vor kurzer Zeit gewesen sind, so besorgniserregend sieht es jetzt in vielen Weinbergen aus. Die Witterung könnte fast nicht schlechter sein und man erinnert sich wieder so recht des alten Spruches: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben." Seligenstadt, 5. Sept. Der auf Veranlassung des landwirtschaftlichen.Bezirksvereins Offenbach zur Förderung der Rindvieh- und Ziegenzucht gestern am hiesigen „Mainthor" veranstaltete Fasel- und Ziegenmarkt war ziemlich stark befahren, Im ganzen waren 21 Archt- stiere, meist Sxmmentyaler Rasse, und 74 Ziegen und Böcke, durchweg Schweizer (Sennen-) Ziegen, angetrieben. Die Herren Kreisrat v. Hombergk von Offenbach und Zuchtinspektor Dettweiler von Darmstadt waren zum Markte eingetroffen. Trotz der vorzüglichen Tierexemplare herrscht leider namentlich auf dem Faselmarkte, nur geringe Kauflust. Für die verkauften Zuchtochsen wurden durchschnittlich 400 Mk. und für abgesetzte Ziegenböcke 35 bis 45 Mk. erzielt- Bevorzugt wurden die hervorragend hübschen Exemplare, welche der Ziegenzuchtverein in Seligenstadt zu Markte getrieben hatte. Bon den vorhandenen 21 Zuchtochsen wurden 11 Stück gekört und 5 Stück mit Prämien im Betrage von 15 bis zu 40 Mk. bedacht. Unter den 74 Ziegen und Böcken wurden 16 Ziegen 5 bis 10 Mk. und 6 Böcken 5 bis 15 Mk. — Felix Weingartner bat seine Trilogie ..Orestes" nach der Orestia des Aeschylos vollendet. Die erste Aufführung des für Abend bestimmten dreitheiligen Musikwerkes wird am Stadt- " " ' ' Das Werk erscheint dort im Verlag 'ext schließt sich im wesentlichen an ... . x,„y,_ ...chrfach aufgeführte antikeOreche an. London, 3. Sept. Das Amtsblatt veröffentlicht die Einsetzung r vom Könia ernannten Konnniffion zur Beratung der Tuber- Litterarische Neuerscheinungen. „Hessenland", Zeitschrift für hessische Geschickte und LiUeratur. XV. Jahrg. Heft 17, ä Hest 30 Pfg. Kassel, Frrebr. Scheel. „Düsseldorfer Ausstellungszeitung" amtliches Organ der Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung, Heft Nr. 19, a Hest 25 Pfg. Düsseldorf, I. B. Gerlach u. Eo. , „Das Interesse der deutschen Industrie Handelsverträgen, Heft 4. (Die Mühlsmndustrie i Wernicke, Syndikus des Vereins deutscher Handelsmullers, Berlin. Feuer rausbricht kann man leicht rauskommen, sind auch Feuerküden da? Also bitte baldige Antwort und hoffe das sie bald das Vergnügen haben mich in ihre Familie be- grüß>en zu können, womit ich alsbald unterzeichne ergebenst Earoline Kräftstiert. Krabbendorf bi Wäustenhagen. „uul.. * Eine heitere englische L-ndszene erzchlt nr» rnit 9G (Stimmen ■ die drei ersteren I die „Truth" von einem Gutsbesitzer und seinen Zenten. erlaubte sich in der Hoffnung, das harte Herz des Herrn zu rühreii, die Bemerkung: „Es, ist heute sehr heiß, Herr." *DerKönigvionFl>orida heiratet. Aus New-1 „Wenn Ihr saufen wollt, so wißt Ihr.ja, wo der Brunnen Bark wird berichtet - Henry M. Flagler, einer der bedeutend- und der Eimer ist !" war die barsche Antwort. Der Davon s^^mil^närc dcr „Standard-Oil-Ges-llschast", dcr schte feinen Weg fort als 'hm plötzlich -mst-I, test -r Ksm eren Vernichtung. Wahlen für den Auffichtsrat. Aktionäre, welche an der Generalversammlung Teil nehmen wollen, haben ihre Aktien spätestens am siebenten Tage vor der Versammlung zu deponieren. . „ VL — Telephonvcrbiuduna Italien-Deutschland. Nachdem das italienische Parlament die Spesen behuss Herstellung mter- nationaler Telephonvcrbindungen mit Frankreich und der Schwerz bewilligt hat, sind von der Regierung die betreffenden Arbeiten sofort in Angriff genommen worden. Während dieselben von tta- lienischer Seite bereits ziemlich weit gefördert sind, ist dies seitens Frankreichs bereits nicht der Fall. Dagegen ist die Installierung zwischen Italien und der Schweiz fast beendet. Die Lmie Mattand- Chiasso, 52 Km. lang, dürfte demnächst fertiggestellt sem; seitens der Schweiz sind die Drähte zwischen Zürich u,id Lumo schon verlegt uiid gegenwärtig wird rüstig an der Verbindung Lumo-Ehtasso gearbeitet. Es ist daher die Hoffnung berechtigt, daß noch vor Schluß des Jahres der Betrieb der Linien in vollem Umfange wird aufgenommen werden können. Danach steht von diesem Zeitpunkte ab einer direkten Sprechoerbindung zwischen Italien und Deutsch- land em Hindernis ebenfalls nicht mehr im Wege.' Allgzag 8U5 dm slanetsamtsrtgißtrB drr Stadt Süßen. Aufgebote. Augilst. 30. Anton Jochem, Eisenbahnarbeiter in Marburg, mit Margarethe Mink dahier. 31. Wilhelm Tbiel, Schmied dahier, mit Gertrud Elisabech Gerhards Hierselbst. September. 4. Johann August Jonitz, Arbeiter dahiir, mit Wilhelmine Gelhar hlerselbst. 4. Karl Albert Edmund Helbing, Brauer dahier, mit Anna Katharine Fäußer Hierselbst. 4. Heinrich Ettling, Maurer in Ruttershausen, mit Dorothea Rau dortselbst. 6. Karl Heinrich Roch, Schneider dahier, mit Elise Schmidt in Butzbach. 6. Wilhelm Götzen, Kaufmann in Wiekrath, mit Emma Wilhelmine Schul dahier. Eheschließungen. August. 81. Ludwig Martin Belz, Kaufmann dahier, mit Emilie Christine Elisabeth Hofmann hierselbst. 81. Philipp Valentin Ringenwald, Feldwebel in Oppenheim a. Rh., mit Luise Margarethe Marie Euler dahier. 31. Friedrich Wilhelm Wunderlich, Kaufmann in Lollar, mtt Elisabethe Susanne Josephine Emma Sckulmeyer dahier. 31. Jakob Walter Platte, Kaufmann in Essen a. o. R., mit Hermine Wasmuth dahier. September. 3. Adolph Johann Peter Dinges, Kaufmann dahier, mit Erusttne Christiane Krailing hierselbst. Geborene. August. 28. Dem Mllchkuffcher Karl Schäfer ein Sohn. 30. Dem Lokomottvheizer Lildwig Zöll eine Tochter. 30. Dem berittenen Gendarmen Hemrick Becker eine Tochter^ Ottilie Marie. 30. Dem Lokomotivheizer Ludwig Schweitzer em Sohn, Karl Ludwig Heinrich Ernst. 30. Dem Fuhrmann Johann Georg Eimer eine Tochter, Elise. 31. Dem Lagerrsten Ludwig Henkel ein Sohn. September. 1. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Gelsebach eine Tochter, Katharine Elisabeth. 2. Dem Univefiitätsprofessor Dr. Wilhelm Wetz eine Tochter, Elisabech Ida Karola. Gestorbene. August. 31. Katharine Körner, geb. Borngäffer, 82 Jahre all, ohne Beruf, dahier. «September. 1. Rudolf Felix Junge, 19 Tage alt, Sohn der Schneiderin Martha Junge dahier. 2. Anna Elisabethe Hoßfeld, geborene Niebergall, 71 Jahre alt. ohne Beruf, dahier. 2. Balthaser Walloth, 56 Jahre all, Vorarbeiter int städtischen Gas- und Wasserwerk dahier. 2. Dr. Albert Spanier, 42 Jahre alt, Oberlehrer, dahier. 4. Heinrich Stein, 15 Jahre 9 Monate all, Schreibgehilfe dahier. 4. Karl Philipp Krauskopf, 9 Monate alt, Sohn der Dienstmagd Minna Krauskopf^da^ier^ Für die Redaktion Veranttvortlich i B.: R. Dittmann. angerufen. Mentet, 5. Sept. Die Pallottiner M.ss.ons° ^^^^^ , Gesellschaft hat hier ein größeres Grundstuck erworben, k0 nächste Weg von Kräppelin nach Brunshaupten um ein weiteres Missionshaus zu errichten. Die Arbeiten Urt ich denke wenn dies Kind groß ist das dann schon sind im vollem Gang. Dieses Haus, das eine schöne und wieder eins da ist un so immerzu. Denn bleibe ich lange gesunde Lage erhäll, soll als Erholungsott dienen. bei ihnen un zuletzt legen sie denn woll auch bischen Gehalt Kassel, 6. Sept. Den eifrigen Bemühungen der Pott- zu un wenn das Kind schlaft un in die Küche is allenv »ei-Oraane ist es gelungen, über die Entstehungs- zu schick denn kann ich auch bischen mit einschenken helfen Ursache des großen Brandes in dem benachbarten un am meisten freu ich mich zus Schweineschlachten, sie SUimet Mmteit za schassen. Wie die Ermittel- schlachten doch selbst? Wie gesagt sur die Mannsleute brn Een ergeben Men, hat der acht Jahre alte Schulknabe ich nich muß aber immer den zweiten Sonntag au^gehen Möller ^hn einer Witwe, eingestanden, daß er in können, das laß ich mit Madamen umaehen. Ein^ ver- Gemeinschaft mit zwei anderen Jungen vor der Brede'schcn gessen, ich leide an kalte. ^ßr wenn ich komm^^ Sck^une aesvielt und ein brennendes Streichholz in einen sie denn eine Kruke vre eine alte dicke Buddel mit Sand S^hhaufen geworfen habe. Auf dem Brede'schen Hofe, heiß machen müßen aber ben Proppen urch so fest auf- ^Lem etae Dampf-Dreschmaschine in Thätigkeit war, ist stechen sonst Platz das Dings wenn das Sand naß ist un K «r^.d nLmttch m-sg-brochcm Tte JÜngcn gaben «n,|Un heiß wird, am liebsten schlafe tch.untem wenn dann sie hätten ein Feuerchrn anmachen wollen und seien dann fortgelaufen, als der Haufen Stroh gebrannt habe. St ein für t, 5. Sept. Bei der gestrigen Gemeinde- ratSwahl machten von 199 Stimmberechtigten nur 75 von ihrem Wahlrechte Gebrauch. Gewählt wurden Konrad Falk I. mit 63 Stimmen, Peter Bechtold mit 49, Heinrich Jung in. __oz? co«iu oo zKtiwrHi'Tt • StP hrPt । je 200 000 Atark. * Eine Jmtrigue im Harem des Sultans. „El Khalifat", das Organ der jungtürkischen Partei in London, veröffentlicht eine sensationelle Jntriguengeschichte i RostHcker Blatte zu lesen: „Ein junges I oon Breitkopf u. Härtel. Der T< Mädchen, welches kinderlieb ist,, wird zu sofort bei einem bte in Berlin im letzten Jahre mel 11 Monate alten Kinde gesucht. Familienanschluß. Gehall :. 2^.. 2-2 .. wird nicht gewährt, dagegen Gelegenheit geboten, sich in einer vom König ernannten Kommyiwn zur Beratung fLÄer5“ ^TauTe™neti Ä war klar. Hier das Schreiben einer entzückten Bewerberin. von e.ncm uu, . die sich durch Vermittelung der „T. R." antragen zu dürfen »trtfkrtdtfoH bittet 'Lieber Herr Hotel S/, Uhr: Standartenweihe. — tun 3 Uhr: Ausstellung des Korsos. — Um 81/, Uhr: Abfahrt. — Von 4 Uhr ab: Konzert und Tanz. — Um 7 Uhr: Preisoerteilung. — Von 8 Uhr ab: Ball. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. N. B. Für vorzügliche Speisen und Getränke wird vom Vereinswirt bestens gesorgt. 6003 Mto-Yffli ftti IW. Sonntag den 15. Septemöer 1901: Erstes Stiftungsfest Mittwoch den 11. September, mittags 12 Uhr, soll auf dem Gemeindezimmer zu Rodheim a. d. B. ein zur Nachzucht nicht mehr brauchbarer Ge- memdebulle, zum Schlachten an den Meistbiäenden versteigert werden. Bemerkt wird, daß das Tier reiner Vogelsberger Rasse, und sehr gut genährt ist. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben. Der Bürgermeister. Bechtold. 6022 Naumanns Haushaltungsmaschine Mk. 75.— Naumanns Hanshaltungsmasch.f.Hand-u. Fussbetrieb „ 85.— Naumanns Langschiffmaschine (Vibrating shuttle) „ 88.— Naumanns Ringschiffmaschine „ 106.— Naumanns Schneider-Ringschiffmasch. m. Klapptisch „ 113.— Neue holt. VcheriiM Meine Wohnung befindet sich jetzt Neue ulurinierte VcheriW TA