»iie «fc. ’äöpSiü' ert SS? 'e“m 6. T,Uf.„, [teS*.** ior), Bariton). Base), m. the’s Fanst »von Robert Schonui. b 8rMki) sind in der Motion Ernst Cballler und abendo auch bei Herrn Haus- i haben, bee ßhmittags 5 Uhr. erkarten 50 Pfg, 314$ imerreisen egenstäode uno Bargeld gegen Hebstahl Münchener !s-Gesellschai( erat u. frei van Hirten, Hungen toljkn an rte von AlhieSprSm» ,000 Hk. 5.- >,000 „ 10.- ,000 „ 15- nfrei nuflefanbt. ÄuMunlt er SeMast: 3?U ch |M*#t 21. el’s IW Mais Wicken Erbsen jÄ Senf Kleesamen $9 » 'v. 0 Ft. 107 Zweites Blatt Mittwoch 8. Mai 1001 Landwirtschaftsminister mit großer Freude; gewiß hat Frei- die Summe bezahlt, so werden alle Streitkräfte Petschi verlassen, mit Ausnahme derjenigen Truppen, die zu li •flHtttion unb *■1*1111: IchUißraße 7. 151. Jahrgang Adrcssr für DkpkscheUj Anzeiger Gieften. FernsprkchanschlußNr. M. täglich mit »»Heb*« M Montag! •k ei*itnr Familie«. Vierter »erben bem Ä*. i* HL ••Hltunbe" »im «Mt »Gche»tlich beigefegt. *•••♦■< »en Snitlgtn R. k«< ■**teg6 für btn Mwüia Xa| erfchrinrnbrn aucfyt rc.), wurde auchs Chef der Firma Tippclkisch u. Ko., die besonders mit ben für den Kolonialdienst verwendbarenIfreundlich. Toch darauf kommt es zur' Zeit ja nicht!die aus «hVffTn ffnmmPnh/nC Artikeln handelt. In den rein sportlichen Kreisen begrüßt an. Ter konservative „Reicbsbote" konstatiert, daß die teiliaten Truvvenabteilunaen ' man die Ernennung des Staatssekretärs v. Podbielski zum'------ ' - * * 'rettraren ^ruvvenavteriunaen treten müsse, werde aber die Berechtigung der Ansprüche besser beurteilen können, wenn dieselben persönlich vertreten würden. Bischpp ist damit einverstanden, daß die bereits anwesenden Zeugen gehört werden, der Vorsitzende sagte, andere Geschäfte könnten nachher erledigt werden, während der Zeit der Vertagung, welche verlangt worden sei. Bischop erklärte, seine Regierung wolle die Kommission Bezugspreis vierieltn-rt Mk. 2.20, monatl. 75 mit Brmgcrlohn; durch bi Abholestellen vierteljährt Mk. 1.90, inonatl. 66 Mg Bei Postbezug »irrteljebet Mk. 2.00 ohne BkstkUgeltz. Bür Hngctqen BcnnlttlimeB« stellen brd In< und BuflanÄW nehmen Anzeiorn für aas ©(ebener Anzeiger entgeaM. Bcilenpreis (oral 11 Ffe, audwürre SO Pfg. neuen Minister in Preußen. Kett große Verdienste erworben und ist mehrfach als Nach-«hatten, haben ihre Stellung verlassen und sich nach ver. ' Minister kommen und gehen, das System bleibt be- ^^nt^^Äb^btär von Elsaß-Lothringen v. Putt- schiedenen Richtungen gewendet. Ein großer Teil unter shehen. Eine Schwalbe macht keinen Sommer und ein Lan- genannt worden. Besonderes Interesse hat er der dem Kvmmändo Delarays zog nach Süden ab, andere in oelsminister aus den Rechen de? ^atiSü6€rakll & 2°r^Un9 Jn den Reichslanden zuge- nördlicher Richtung. „liberal angehauchte" Regierung. Die Börse wie immer aUC^ Landwirtschaftsrats, wo Aus Rosmead wird vom 6. Mai gemeldet: 93er* in Extremen sich bewegend setzt die größten'tzoffnunaen I $eit Antrag Kanitz gesttmmt hat. Ber- gangene Nacht rissen die Buren bei Taaibosh abermals die aus Exzellenz Möller; er als £10^^ der Tochter eines .Herrn v. Rabiel. Bon Schienen des Babngeleises auf, wodurch der regelmäßig« Verständnis für die Bedeutung des mobilen Kapitals haben, ite^ altefte ®°^n Leutnant Postzug eine zwölfstündige Verspätung erlitt. die Börse von den Fesseln der „Börseirreforr^echeien und ' , Erne englische Abteilung hat in Rovssenkal Akten ent- wirksam für die Fortführung der bisherigen Handelsver- anelicker(Erfurt? %irbfaU SwanMmmfter Mi- deckt, die den letzten Briefwechsel zwischen Schalk Burger tragspolitik eintreten. Sonderbarerweise brinaen aerade in Mischer Schule der Rechten ebenso nahe stehen, wie er und Reitz und anderen Burenführern enthalten, darunter Bezug auf bieSen SSe aü* bie WariS na^ftanb ^^,n,,ter des Innern. Ob Herr v. Rhein- Briefe von De Wei und Botha über die Grunde und bie Seren Möller Vertrauen enchegen Wie fih? örtern ffan fTC ^Sänger ist, d.h. die Plane für den Einfall in die Kapkolonie, einen; mitteilten, steht Möller aus dem Standpunkt daß der 2 nlr a h“'» angezogene Steuerschraube mit Jack Hinton gezeichneten Brief über die Gründung eine» Landwirtschaft ein erhöhter Schutzzoll zu teil weiden müss? die Zukunst lehren. besonderen Korps zur Zerstörung der Eisenbahnen, Listen Aber auch in mancher anderen wirtschaftlichen Fraae hat öer Staatssekretär tm Reichspostamt, von Bürgern, die sich bei den Kommandos befiiiden, und sich ber Abgeorbnete Möller ber Rechten genähert9 und se?n ^Arn?"mrt '^ersten Erfahrungen in auch einige britische, offenbar abgefangene, Militärteke- diese konservativen Neigungen werben sich bei bem Mit- Mtto Fersen wird Herr gramme. Die gefundenen Banknotensonnulare über eine gliede einer konservativen Regierung Zweifellos im Lause sehr geschätzt, er ist em weitgereister Mann, und Million Mark stammen noch aus Krügers letzter Ausgabe, der Zeit eherverMkena™»Äff ®*" Ansprüchen des find aber ungezeichnet. Jntereisant ist der Fund von erklört, die Konservativen sprächen nicht t>on einem isi^eaf Wt jrcuiibhd) entgegenfommt und sich Briefen über den Einfall in bie Kapkolonie. Es ergiebt sich L ech^ Sieg^lüeibt^tüe^Vertagung"^r^Kanalvorlage^ aus k »Ä Ä« S “ “saif «uw ... „m -. M.: nommeu Seit v d Heydt in ben ')Oer wahren Wandels beschäftigt wurde. 1884 wurde er zum Geh. Post- I wundet, 118 gefangen genommen; 30 ergaben sichü Erbeutet bedeutenden „Kupferhammer" geschaffen. Diese M^c^inen-au^ unw wurd?Landesh<^tman^vo^ T-legramm deS Oiehever sabnk gründete der jetzige Minister mit seinem Bruber, blieb er nu^ wenig über e?n ^ahr unb kccki?bann wieder r ^ndon, 6. Mai. In ber Prüfungskommission für Dr Karl Möller, im Jahre 1863. Eine benachbarte Gerberei in .‘eine' friXre ©teUunq iurüd^rn ^»6^^897 nmrbe bcr (^ibafrifa aus^ewiesenen Personen gründete sein Vater Friedrich Möller im Jahre 1827. Die ^r niederländische Vertreter Bischop, er sei von- Produkte beider Unternehmungen haben der Firma einen Direktors Fritsch Direktor^ ber 1 Abteiluna im Reicks Regierung angewiesen, eme vierzehntägige Vertagung fe)tgegrünbeten Weltruf geschaffen. Namentlich bie gewal- Postamt. Seit^1897 ift^^©taat^efretär bM?te9^itQ^ieb^ber «erfjanblungen gu beantragen, bannt das Erscheinen ttgen .Kessel, die in der Maschinenfabrik entstehen, erfreuen Kolonialrats unb feit 1898 auch Mitglied des'orbentlicken der Zeugen vor der Kommission ermöglicht würde. Ter Vorscheines vorzüglichen Rufes. Jetzt beschäftigt die Maschinen- Beirats für bas Auswanberunaswesen sttzenbe erwwerte, bie Kommission bestehe nicht barauf, baß fabrif über 200, bie Gerberei annähernb 100 Arbeiter. Mit Ten drei in den Rnhettarw aetreienen Ministern iit jeber einzelne seinen Entschädigungsanspruch persönlich ver» der Leitung dieser Werke ist Möllers bisherige Thailgkeit bie Genehmigung ihr-r^ckLV-sÄ Lch Ln LS " ----- ------- noch lange nicht erfAöstft- Er widmete feine nimmer müde erst am Sonntagmorgen zugegangen. Ter frühere Fi- Kraft einer ganzen Reihe von Instituten und Korperationen. nanzminifler Tr. v. Miquel will, sobald es die Umstände So ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates der Westfälischen gestatten, seine Wohnung räumen unb wirb sich nach Bank, ferner gehört er dem Auffichtsrat der Ravensberger Frankfurt a. M. zurückziehen. Ter bisherige Handels- Spmnerei und mechanlsck^n Weberei und der Aktiengesell- minister Br efe lb, ber unverheiratet ist, will seinen schäft für Kohlenbeitillation m Bulmke bei Gelsenkirchen Hausstanb in kürzester Zeit auflösen unb bann längerei » an, bie er gegründet hat. Auch ist er Vorsitzenber bes Ver- Zeit auf Reisen gehen. Sein zukünftiger Wohnsitz ist noch woglichst unterstützen, in ber Hoffnung, baß bie Freunb- eins zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen Rhein- nicht bekannt. Wie überraschenb für ihn die Ministerkrifis lohnst zwischen beiden Regierungen nicht durch unverant- lands und Westfalens hereingebrochen ist, geht auch daraus hervor,' daß er zum wörtliche Zeitungsartikel beeinflußt werbe. Der Vorsitzende Herr v. Podbielski, der bisherige joviale Chef des vorigen Samstag Tiner-Einladungen hatte ergehen lassen fi9tek Elchen Zeitungsartikeln werde feine Beachtung ge- Reichspostamts, «verspricht ein Landivirtschaftsminister zu bie nicht mehr abbestellt werden tonnten. Die Tafel zählte Bischop erklärte, er beabfichtige, seinen Ansprüchen werden, wie ihn die Lanbwirtschaft sich nicht besser wünschen 18 Gedecke, und unter den Gästen befanden sich zumeist rie ,'t0,ten beizufügen, welche die Reise ber Zeugen nach kann; ein Mann ber lanbwirtschaftlichen Praxis, von ent- Abgeordnete; Tiplomaten und Minister waren nicht^ zugegen England verursacht. Hierauf wird die Vernehmung des schiedenem Auftreten, sehr behebt an allerhöchster Stelle. Tie Berliner Blätter widmen hauptsächlich dem Han- A^g^ Bvonkraa fortgesetzt unb ergab die Thatsache, baß Er nahm bekanntlich als Kommandeur der 34. Kav.Brigabe delsminister Beachtung. Während bie Nationalztg" ?lc'er ^oIIcr Durgher unb kein Angehöriger bes befteun- in Metz im Juli 1891, nachbem er kurz zuvor Gen. Major Herrn Möller als einen „gemäßigten, aber in feinen maß- . en Staates ift Bischop entgegnete, in biesem Fall liege geworden war, ben Abschieb vom Militär, bem er von vollen Ansichten zuverlässigen Liberalen" bezeichnet, glaubt ~ie “T DteIeTl andern Fallen ein Irrtum vor. Ter 9)or- Jugend auf angehört hatte. Er widmete sich nunmehr das „Berl. Tagbl." feststellen zu können, daß nur die Presse Nkende sagte, er wolle überlegen, ob er den Fall entscheiben ganz der Bewirtschästung seines Grundbesitzes unb in= 3 ' ' 1 ~ ‘ 1 1 dustriellen Unternehmungen, insbesonbere solchen, bie mit der Landwirtschaft zufammenhängen (Molkerei, Schweine- GietzenerAmeiaer General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ■ die Presse mgre, er rovnc uoenegen, oo er oen zirken der Provinz Tschili die Unordnung eine so vollstän-an das deutsche Oesterreich und nicht an Ungarn dige sei, daß sogar die Nachbarschaft von Peking unsicherer suchen. Ersten- in wirtschaftlichem Intereffe, denn Import sei als zu irgend einer Zeit seit dessen Besetzung durch «und Export seien viel ausgedehnter zwischen Ländern, deren dre Mächte. Cranborne erwidert, daß diese Behauptung Bewohner gleiche Sprache hätten, olS zwischen verschieden- durch die der Regierung vorliegenden Nachrichten keine sprachigen; man denke u. a. an Deutschland, Frankreich, Bestätigung finde, xie Zurückziehung eines Teiles der Schwei». — Weiter aber werde durck eine wirtsckaktlick-e fein Gold produziert worden. Am 4. Mai hätten SV, fordert, und damit käme das Deutsche Reich sich selbst ent. *■-- - ™ ~ gegen, denn einmal fei da- Bündnis zwischen Deutschland o„ , ... v y v J ut,b Oesterreich und sein Fortbestand nicht ein Produkt etwa gen genommenen Ausländer, die behaupten, diplomatischer Kunst, sondern es beruhe eben auf den Deutschen daß sie nicht Burghers seien, sei folgende: 40 Franzosen, in Oesterreich, und zudem sei die Erhaltung des Deutschtum- ... s . <: „y... , - - ■ . o ,^^0Deutsche,29Russen,23Amerikaner, hingegen behaupten, und damit die Verhinderung de-Weiterwucherns des Slaven» meldet, daß die Auszahlung der aus dem Erlös der daß sie Burghers seren o Franzosen, 123 Deutsche, 13 Russen tums da- einzige Mittel zur Verhütung, daß sich ein russische- Kriegsbeute Herruhrenden Checks wieder ausgenommen und 13 Amerikaner. Es bestehe nicht die 2lbsicht, vor Be- Vorwerk in deutsckes Gebiet einkeile hnfr™ hnA fAnn hir worden ist. 90 Soldaten und Unteroffiziere des 8. Kolonial- endigung des Krieges irgendwelche Gefangene reizu-£* -Sr* ’S. ® * rx b,C Regiments werden gruppenweise nach den betreffenden lassen. — Cranborne erklärt, nach den Berichten der kommenden österreichischen Deutschgegner sich ge- Banken geführt und erhielten dort die auf 400 bis 1000 britischen Konsuln seien unbestimmte Gerüchte über die Möa- , W.'" au-ersehen, em Vorposten und Bollwerk des k**»* -.»t—vut*. 'lichkeit von Unruhen in den Yangtse-Provinzen (^'^en) PanslavismuS gegen das Pangermanentum zu in Umlauf. Auf eine Anfrage Dillons erklärt Cranborne, l werden. Aber auch für die Entfaltung der Reich-deutschen Prinz Tu^an sei zu lebenslänglicher Ein kerker-jw kolonialer Hinsicht sei der Anschluß an daS deutsche Nach einer Newyorker Meldung verlautet, daß China -mit den Mächten Arrangements für die Gewährung weiterer ausgedehnter Handelsprivilegien in China herbeizuführen sucht, jedoch unbeschadet der Zollerhebungen. In Washington hat sich die Nachricht bestätigt, daß Amerika darauf hinarbeite, daß ganz China dem Handel der gesamten Welt geöffnet werde, und daß es hierbei Unterstützung finde. Ter Korrespondent der „Times" in Shanghai meldet unter dem 5. d. Mts., er erfahre von einem hohen eingeborenen Beamten, Chinja sei bei den Mächten dringend vorstellig geworden, hinsichtlich der O e f f n u n g der Mandschurei für die Geschäfte aller Länder. Japan und England hättenI den Vorschlägen zugestimmt, Amerika verlange, sie sollten auf das ganze Reich angewcndet werden; man fürchtet, daß Rußland Einspruch erbebt. Ter deutsche Reicyspostdampfer „Stuttgart" mit den aus Ostasien heimgeschickten 320 Tienstunbrauchbaren und der Leiche des in China verstorbenen Obersten Grafen 9) o r f v. Wartenburg an Bord, steht voraussichtlich am 14. oder 15. Mai in Bremerhaven zur Ausschiffung der an r v , Bord befindlichen Mannschaften zu erwarten. Tie Landung heute noch 100 Pochstempel den Betrieb begonnen. Der der Leiche des Obersten Grafen York v. Wartenburg erfolgt Kriegsminister erklärt, die Zahl der in Südafrika gern Hamburg, wo auf Befehl des Kaisers eine militärische fangen genommenen Ausländer, die behaupten, Leichenfeier stattfindet. Telegramm beS Gießener Anzeigers. . . v . , , .... Shanghai, 7. Mai. (Reuter.) Die hiesige Handels-1V ? ™ Turkestan verurteilt und das Urteil sei vollstreckt; Oesterreich von größter Wichtigkeit zur wirtschaftlichen Osten- Kammer richtete an die Handelskammern in Berlin, London, ff lei ba§ Versprechen gegeben worden, daß niemals eine Haltung des Weg- nach Triest als Ausgangspunkt zum Adria- Paris und Newyork Protestkundgebungen gegen den “ffi”.8 erfolgen werde. Drese Entscheid- tischen Meere, zumal mit Rücksicht auf den Stand unserer Flotte. Vorschlag der Gesandten in Peking, den Zoll zu er höhen, j^bhe, rm Einklang; mit den Anschauungen der Mehr- Der Redner, der selbst Deutsch Oefterreicher ist wie- die da em solches Ergehen gegen die bestehen LLge ™=n $ un^U SU „ g „■g ’ L K —LJL———J——;;—ioeiterer Bestrafung entgegensehe. merung des Oesterreich und die Vereinigung der deutschen Hl xr-u tu n Wien, 6. Mai. Nach der „Sonn- und Montags-Ztg." Gebietsteile mit dem Deutschen Reiche anstrebten, zurück, I erging an sämtliche Erzherzöge ein Rundschreiben und erklärte, daß die Deutschen drüben im Interesse der Berlin 6 Moi 9fn« i k Ibbs Ministeriums des kaiserlichen Hauses, in dem die Be- bisher erreichten Erfolge nichts weniger wünschen konnten, meldet. Schwarzw. wird ge- stimmung des Hausgesetzes in Erinnerung gebracht wird, als eine derartige Vereinigung, da die deutsche Gesetzgebung, ? traf “mJA6 Uhr hier em, begleitet wonach die Mitglieder des Kaiserhauses vor der Ueber- die deutschen Etnrichtunaen, das deutscke wabkeLr 2C fik ®om General v. Plesten und Generalmajor v. Scholl. Am «nähme eines Protektorats die Einwilligung b e SI ihre Verbältnisse abfnhif nnAfpiitA mÄ-n »nh tadLr Bahnhofe wurde der Kaiser vom Fürstenpaar von Fürstenberg Kaisers einzuholen haben. B 9 ^lnr un? Q?e bi^cr empfangen. - Der gestrige alldeutsch e Volks tag, dem faft»nd Bedeutung in ftuen Ge- — Der Kronprinz beging heute seinen 19. Geburtstag sämtliche alldeutschen Abgeordneten beiwohnten, verlief ohne £uJ” ?cn Vor einem Jahre war der Kronprinz der Mittelpunkt nlän" Zwischenfall. Abg. Wolff erklärte, alldeutsch sei auch ein der sich anschließend^i DrSkussion erklärte der Redner, zenderHoffestlichkeiten die aus Anlaü seinerAusdruck der untrennbaren Zusammengehörig- M* "n mit den österreichischen Verhältniffen besonder- in der erklärung stattfandm " Leute aebö ?? ?eit der Deutschen in Oeste?reich mit den Brü- Beamtenschaft Betrauter eS als völlig ausgeschlossen halte, seiner Fam lie Er war von Lerche. Als der Redner sagte, daß wir „vor- daß die angestrebte klerikale und deutschfeindliche Richtung trnff,» „tT(in Baden-Baden einge- läufig nicht zum Deutschen Reiche gehören", in der StaatSleituna von irgendwelcher Dauer sein könne d°« B-hnh-s- von, der Kaiserin bewirb , er von.dem Regierun gsvertrEe^ unter- Der VerwaltungSappara"würde au« Mangel^an geeigneter Beamtenschaft nach wenigen Jahren einfach an- den Fugen gehen. Dem Deutschtum würde für die Dauer damit nicht- weniger als ein Riegel vorgeschoben. *♦ Konsumverein für Eifenbahubeamte. Unsere gestrige Notiz über den Konsumverein der Eisenbahnbeamten bedarf insofern der Richtigstellung, als Herr Eisenbahnsekretär Rull- mann weder Konsumverwalter noch pensioniert ist. Im Gegenteil steht eS ihm fern, sich in den Ruhestand versetzen zu lassen; seine Thätigkeit für den Konsumverein besteht darin, daß er Vorsitzender des Vorstandes ist. Wir be- w , dauern, von unserem Berichterstatter falsch benachrichtig Am Freitag eröffnet Herr worden zu sein. y»t f* . 9. < E _ ' * I v I **’*•’ I vv vyivvuiiyvVvliLvivl U H l v l c grupt, mit der er sich nach Karlsruhe begab, wo die gemein- d roch en. Schönerer sagte zum Schluß, wenn alle hier an- fame Familienfeier im Großh. Schlosse stattfand. wesenden Wiener Gesinnungsgenossen sich los von Rom — Das Mitglied de- Preußischen Herrenhauses, Graf wachen, dann werde auch er wieder hier sprechen. (Jubel.) von Pfeil.Hausdorf ist in Karlsbad gestorben. ®ine Resolution richM sich dagegen, daß die Los-von-Rom- - Eine Auflösung de- preußischen ^ Bewegung religwncheindlich sei. netenhauseS wäre, wenn sie für erforderlich erachtet! s worden wäre, erst im Spätsommer nach Abschluß der land- AUb Klaöl UNS AllNö. . wirtschaftlichen Arbeiten vollzogen worden, da man die agra- Gießen 7 Mai rische Opposition durch eine frühere Ansetzung des Wahl- *♦ Die Leitung der tierärztlichen Poliklinik ist nach der termms nur noch mehr gereizt hätte. Wie die „D. W." er- Pensionierung des ProfefforS Dr. Winckler dem Professor! eine Auflösung des Abgeord- Dr. Preuße übertragen worden. (Bergl. Inserats zeigt fvIg^nd-S V°d°mmuiS B-i d-?a?d-? Bviener Obe"/ Si. morgen unverhofft Schutz- unb Trutzmittel im Dienst? unseres Vaterlandes. »nVm? c,nÖc9an9e”: *WitimonzByikoohany ** Endlich erwischt. Ein hiesiger Taglöhner, der seit mit einem Hoch auf diesen. Der Präsident des Kri?^ Poznan W. Garbftrv . . y hrpffp wii« I nx M..l.2^,.' • nn ®irb, Vereins, Herr Kalberlah, dankte dem Redner"im Namm"ag^. ein volnifckes pr°ch Samstag abend im CasS Ebel Prof. Samassa bringen. Da diese ebenfalls keinen Schaden genommen hatten. (?t'nrFFl n । ™ ß q-nA■ .... aus Berlin Über die Bedeutung des Deutschtums in den konnte die Fahrt nach Jugenheim fortgesetzt werden Vorberatung her'sRcgicrunggterla^^^^ i^ ??na»!a.ttb"n ,fÜti?,'»?Wel'pEtik. Der Redner fo. Mainz. 6. Mai. Der Braubnrsch?illbert,' der fich Führung der allgemeinen Wehrpflicht und eine t1 ftcl™ SÖ0rtr«a i>'«ic 3’:cn Anschluß an die Re Deutschen geleistete Kleinarbeit zur Erhaltung deutscher Art Grieiheim. 6. Mai. Gegenüber den verschiedenen «n. b r" erteibimtna Bubgets für und «uSbreitung unb Festigung de» Deutschtums Überall ba, gaben Über di- Ursachen der Brandkaiastrophe wird sestge. deutet^wobei"lxi^Mn^M^wh^esbubaet^w.r^ite^ert^d^ ^°'f-u.e- und durch re- stellt, daß die bisherigen Ermittelungen aber di- Entstehung ung zu Lande auf 45 »Äunb^Äe^IS? ™n^qu Bernitt »«, mau bente be« Brandes ein bestimmtes Ergebnis nicht gehabt haben; zur See auf 14 Millionen shonen ftciqt an die ISiührige Herrschaft de, MinisterumS Taases, erörterte, es ist nur s-ftg-st-llt, daß sich in dem Raume für die Her. London, 6. Mai. In Erwiderung verschiedener An v8 ist jetzt im Wachsen begriffen, es habe fich stellung von Pikrinsäure plötzlich Flammen gezeigt haben, durch fragen fuhrt Cranborne aus. der Weg, worauf zur Be- da« einmal bei den, letzten Reichsratswahlen gezeigt, und auch die das Dach rasch in Brand gesetzt worden ist. Für die zahlung der chinesischen En tscha^ igun gsforder- ot« Zahl der Deutschen nehme jetzt zu, und es sei gegen die Ursache der erst infolge des Brande- entstandenen Explosion nullen das notige Geld am besten erhoben werden könne, bisherige stetige Abnahme nicht nur ein Stillstand jetzt, sondern!fehlt es ebenfalls an sicheren Anhaltspunkten Da alle bis- rnä”ti^1eingcto"aqrnCt S°w"e°t"bi> Reqi^ .Dieses durch di- letzte h-rig-n während vieler Jahre g-machttn Erfahrungen Über fei, trete ieine Macht für die Besteuerung von Reiz oder -riiz/w-nn^schon m'öali»«we»^hi,“J1?! * öS J dle Uuaorn-ftQQt6ma6- bi-hrr X “ X L L»° d°- -k Wh >Ä;llb k°«n "h «ab nitf' “ ^terefi,, b[ " ”*« [f iteitttn °2 Nou °l- »ft MK' LzK sS£ pfl dotz pch t|n tuffiimj &»Se"^8‘9to M 91' Moftra und Mwd bti ’M Ngttmnmina ia *”8 bet MichAA^n W an das beutf*t '* »irlMq-nvß«. Ausgangspunkt M ÄdriL.- ^s oen Stand unserer Flotte. Österreicher iß, tsin bit Deutschen bit Zerfirüv. vermtgung bet beutftyu ^iche anstrebten, Wück, btübtn im Jntnch der otniget toünfötn konnten, x bit deutsche Tesktzgkbuug, deutsche Wahlrecht ic. für lig wären und alt bisher । Bedeutung in jenen Gr- iftn werfen wüßten. Iw üffwn erklärte bet Redner, chältnissen besonders in bet völlig ausgeschlossen halte, > beutschseindliche Richtung welcher Dauer sein könne, aus Mangel an geeigneter en einfach an- den Fugen 3r bit Dauer damit nichts 8. nbeamtt. Unsere gtslrigt - EistnbcchnbeMen btbarf ,tt TisrnbahnseKelöt Rull» noch Pensioniert ist. 3® in den Ruhestand versetzen den Konsumverein besteh! Vorstandes ist. Wir bk- statter falsch benachrichtig! Heute nachmittag hielt m Kriegerverein einen .Heer und Flotte', Hn nfte unseres Laterlandes^ Notwendigkeit dtS ^ercS er des SaisnS und Md >r Präsident des W: t W°'t° » WlJ Ä-fS* 0:‘ und militär-technischen Versuche dazu geführt haben, die Ge fahr seiner Explosion unter Berhältnisien, wie sie in Gries heim vorlagen, als außer dem Bereiche der Möglichkeit an- zunehmen, so müsien noch besondere, bisher noch nicht er rmttrlte Umstände bei der Explosion mitgewirkt haben. Ob h e-über die eingeleitete gerichtliche Untersuchung noch Klar- heit bringen wird, muß einstweilen abgewartet werden. Bezüglich deS Benzinlagers lag zwar die Möglichkeit eines Brandes, aber keine Explosionsgefahr vor. Die Zahl der bei der Katastrophe umS Leben gekommenen Personen beträgt einschließlich zweier im Krankenhause ihren Verletzungen erlegener Arbeiter vierunvzwanzig. Wenn ein Teil der Leichen erst nach Verlaus mehrerer Tage bei dem Fortschreiten der Aufräumungsarbeiten aufgefunden worden ist, so ist dies auf die Vorsicht und Bedachtsamkeit zurückzuführen, mit der diese Arbeiten im Hinblick auf ihre Schwierigkeit und Gefährlich- leit vorgenommen werden mußten. Auch konnte die Zahl der Vermißten um deswillen nicht von Anfang an mit Sicherheit feftgestellt werden, weil ein großer Teil der in der Fabrik beschäftigten Arbeiter außerhalb Griesheims wohnt, sodaß ihre Ermittelung zahlreiche und wiederholte Nachfragen erforderlich machte. Es besteht indesien jetzt kein Zweifel, daß weitere Personen nicht mehr vermißt werden. W. Reichelsheim L d. W., 6. Mai. Gestern fand hier die ordentliche Generalversammlung unserer Molkereigenossenschaft e. G. m. u. H. statt, in dec die letzte Jahresrechnung vorgelegt wurde. Sie zeigt, daß auch im verflossenen Jahr mit gutem Erfolg gewirtschaftet wurde; denn der Abschluß ergab ein Gewinn-Saldo von 18 743,25 Mk. Die von den 340 Mitgliedern eingelieferte Milchmenge betrug 1 925 061 kg., wofür 196 444,65 Mk. bezahlt wurden. Die Immobilien der Genossenschaft stehen mit 31 885,02 Mk., die Maschinen mit 11 886,75 Mk., die Geräte und Utensilien mit 1 119,26 Mk. zu Buch; der Re- fervefond beträgt 13 691,35 Mk., die Betriebsrücklage 6 417,28 Mk., das Geschäftsguthaben der Genossen 18 300Mk., ihre Sicherungseinlage 35151,98 Mk., das Guthaben der Milchlieferauten 9 322,02 Mk. 12 Mitglieder traten im Lauf des Jahres aus, 13 ein, sodaß die Mitgliederzahl jetzt 341 beträgt. fo. W esbadeu, 6. Mai. Eia aufregender Vorfall ereignete sich heute nachmittag an der Ecke der Kolonnade und des Kaiser Friedrich Platzes. Eine HerrschastSkutsche machte ganz plötzlich Halt. Ein dicht dahinter fahrender Droschkenkutscher vermochte seine Pferde nicht so rasch zum Stehen zu bringen, und daS eine Pferd rannte mit der Brust in die Feder des Herrschaftswagens. Das Blut spritzte hoch auf, denn die Schlagader war durchschnitten. Das unglückliche Tier wurde durch einen wohlgezielten Schuß von seinen Leiden erlöst. Kleine Mitteilungen aus Hessen tmb den Nachbarstaaten Ter Firma Haag & Greulich in Biel wurde ministeriellerseits die Genehmigung zur Vornahme von Vermessungen und Vorarbeiten für eine elektrische Bahn von Bad Nauheim nach dem Johannisberg erteilt. — Sonntag abend rourde der Goldarbeiter Moser in Hanau bei einem Streite von den Goldarbeitern Gilde und Schmidt erschlagen. Er hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. Tie Thäter wurden verhaftet. ' Vermischter. • Essen, 6. Mai. Das Ovfer eines Lustmördcrs scheint die 15jährige Lina Doblinski aus Hattingen geworden zu feen. Sie wurde gestern in einem Teiche bei Sprokhoewel tot aufgefunden. Ein mit Steinen beschwerter Sack hing am Halse der Leiche. * In Geestemünde hat sich in seiner Wohnung der Gymnafial-Oberlehrer Dr. Behrens erschossen. * Mannheim, 6. Mai. Dr. Landauer, der Untersuchungsrichter des hiesigen Landgerichts, wurde im Heidelberger Gebirge tot aufgefunden. Er hat bei einer Morgentour einen Schlaganfall erlitten. * Paris, 6. Mai. Vor sieben Jahren wurde in Laval (Mayenne) ein junger Priester, Abbe Brune au, enthauptet, weil er den Pfarrer von Entrammers, dessen Vikar er war, bestohlen und ermordet haben sollte. Nun wird gemeldet, die Haushälterin des ermordeten Abbe Fricot habe vor einigen Tagen auf ihrem Totenbette in Nantes vor mehreren Zeugen erklärt, sie habe den Mord begangen, und der Vikar habe es gewußt, weil sie ihm die That sogleich beichtete, um fein Schweigen zu erlangen. In Laval erregt die Sacke begreiflicherweise ungeheures Aussehen. Es wird hinzngefügt, Abbv Bruneau habe, ehe er das Blutgerüst be stieg, dem damaligen Staatsanwalt Döribörs DeSgardeS, der jetzt die Miyenne fu brr Samm-'r vert.itt, ein versiegeltes Schreiben überreichen lassen mit der Bitte, davon Kenntnis zu nehmen. Dieser wird nun aufgefordert, zu erklären, wie es sich damit verhalte. • Kandrzin, 6. Mai. Amtlich wird gemeldet: Heute vormittag 11 Uhr ist zwischen Kandrzin und Cosel ein Güterzug mit einem ArbeitSzng zusammengestoßen, beide Geleise waren bis gegen Abend gesperrt. Material« ichaden ziemlich bedeutend. Lokomotivführer und Heizer des Güterzuges leicht verletzt. Untersuchung der Schuldfrage sofort eingeleitet. Der Personenverkehr wurde durch Umsteigen aufrechrerhalten. * Chicago, 6. Mai In einem Mielshause brach hier gestern ein großes Feuer aus, bei dem sieben Personen ihren Tod in den Flammen fanden, während drei schwer und viele andere weniger schwer verletzt wurden. Die Spritzen und die Rettungswagen konnten an den Brandherd nicht herankommen, weil ein Güterzug die Straße versperrte. Ser llkue Slbechl-er Witärbefreiullss-Projetz. XIX. Elberfeld, 6. Mai. Der Erste Staatsanwalt beantragt« geget> Baumann 9 Jahre Gefängnis und 10 Jahre Ehrverlust, gegen die Witwe Dieckhoff 3 Jahre Gefängnis und 5 Jahre Ehrverlust, gegen Teiche, Felde, Vater und Sohn, und Garschagen jun. je 5 Monate, 'egen Kremer, Fritdrich Schmidt, Mocck«r, Vtter und Sohn, Z mai.-imtmfl >un., Eoert, Vater und Sohn, Hußmann, Wüster, .Vater und Sohn, West-r, Vater und Sohn, urd Hirschhoff jun. je 6 Monate und gegen Hus- ichmidt, Vater und Sohn, und Karl Schmidt jun. je 3 Monate Ge- iüngnts. Die Verteidiger, Rechtsanwälte Kray und Rttchmann, be- stleiten in ihren Verteidigungsreden, daß Bestechung oder Täuschung nachgewiefen sei und beantragen Freisprechung der Ängellagten B-ru- mann, Dieckhoff, Zimmermann, W-yerSberg, Wüster, Tesche, Kremer und Wester. Ein Antrag des RechtSanwaltS Krav auf Vereidigung d.s Oberstabsarztes Dr. Schimmel wurde abgelehnt, da die Gründe für dcss-n Nlchtveretdtgung noch unverändert fortbesteben. Universitäts-Nachrichten. Geh. Rat Professor Dr. Franz Susemihl, der Greifswalder klassische Philologe, ist am 30. April im 74. Jahre in Florenz gestorbeu. Arbeiterbewegung. 1 k. Mainz, 6. Mai. Der drohende Maurerstreik ist im letzten Augenblick noch vermieden worden. Die Bauunternehmer haben sich auf Zureden des Oberbürgermeisters zu einigen Konzessionen entschloffen, und ebenso die Arbeitnehmer, die in einer ziemlich erregten Versammlung mit einer nicht sehr großen Majorität sich heute Abend gegen einen Streik aussprachen. — Wegen einer Lo h nd i ff e r e n z mit einem Meister ist hier ein partieller Dachdeckerstreik ausgebrochen. Dem Meister der ausständigen Gesellen wurden Arbeitshilfskräfte von seinen Kollegen zur Verfügung gestellt, was eine Anzahl Dachdeckergehilfen veranlaßte, sich mit ihren Kollegen solidarisch zu erklären. Hamburg, 7. Mat. Nach dem „Hamb. Korresp." richteten die Kupferschmtedegesellen an die Arbeitgeber rin Schreiben, worin sie verlangen, daß fortan kein Kupferschmied durch d:n Arbeitsnachweis der Eisentndustriellelr in die Arbeit treten darf, sondern nur durch den Arbeitsnachweis der Kupferschmtedegesellen. Ferner wird ein Minimallohn von bO Ps. per Stunde und eine allgemeine Lohnerhöbung von 10 Proz. gefordert. Die Montage in der Stadt soll per Stunde mit !0 Pfennig, Montage außerhalb der Stadt, wenn die Wohnung nicht erreichbar ist, nach Vereinbarung, jedoch mit nicht unter 3 Mark pro Tag vergütet werden. Die Forderungen fir.b bis Dienstag den 7. Mai, 8 Uhr abends, zu beantworten, widrigenfalls Mittwochmorgrn die Arbeit .tngcstellt wird. Moutceau le- Mine-, 6. Mal. In den heute vormittag ob; gehaltenen Versammlungen beschlossen die Ausständigen in der Er- .-oägung, daß alle Kampfeswille! erschöpft seien und eine Verlängerung des Widerstandes die SyndtkatSorgantsation benachteiligen könne, morgen die Arbeit wieder aufzunehmen. Genua, 6. Mai. Die Meldungen vom Ausbruch eines allgemeinen Streiks der Schiffsarbeiter finden wesentliche Einschränkung. Es sind lediglich Arbeiter, welche zum Beladen und Ausladen von Nahrungsmitteln und Waren aller Art bestimmt sind, sich aber heute früh erst um 8 Uhr zur Arbeit einstellten statt um 7 Uhr. Wie ihnen mündlich mitgeteilt wurde, sind sie ausgesperrt. Sandel und Verkehr. Volkswirtschaft. — frankfurter Getreidemarktbericht vom 6. Mai. Dank der scharfen Hauste in Norddeutschland und dec guten Haltung der übrigen auswärtigen Getreidemärkte entwickelte die Spekulation auch hier eine beffere Meinung und. eine gesteigerte Unternehmungslust, von der alle Umsatzgebiete profitierten. Weizen, namentlich Wetterauer, knapp und der Bedarf rege-, dagegen ausländische Sorten erdrückend offeriert. Roggen war in inländischer Ware gesucht und höher bezahlt. Braugerste in den befferen Qualitäten wenig angeboten und ziemlich fest. Hafer wenig verändert, war gegen zuletzt aber doch bester gefragt. In MaiS behauptete sich im Einklang mit der auswärtigen Stimmung eine feste Tendenz. Für Weizen-, Roggenkleie, Malzkeime und getrocknete Biertreber, wovon die Vorräte zu schmelzen scheinen, machte sich mehr Kauflust bemerkbar. Mehl gut gefragt, doch kann sich der Konsum schwer entschließen, die hohen Preise zu bewilligen. Weizen ab unserer Gegend 17,75 bis 18 Mk., do. frei hier 18—18,25 Mk., do. La Plata und Kansas (kleberreicher Weizen) 18—18,50 Mk., do. Redwinter und russische Sorten (kleberreicher Weizen) 18—18,50 Mk., Roggen hies. 15 Mk. Braugerste, Wetterauer igelb und unegal) 16,50 Mk., do. Franken (Ochsenfurter Gau) 17,50 bis 17,75 Mk., Pfälzer und Ried 17,50—17,75 Mk Hafer (je nach Qualität, exquis. 25—50 Pfg. über Notiz) 14,25—14,75 Mk. Maiü (gesundes mixed) 11,50—11,75 Mk, Weizenkleie 9,75—10 Mk-, Roggenlleie 10 — 10,50 Mk. Malzkeime 9,75—10 Mk. Getrocknete Biertreber 10.50 bis 10,75 Mk. Spelzspreu pr. Ztr. ca 2-2,25 Mk Hase, hülsen pr. Ztr. —.— Mk., Roggenstroh (Handdrusch) —,— Mk. Weizenmehl (Automat) 0 25,50—26 Mk., I 23,50—24 Mk, III 21,50 b,s 22 Mk., do. exquis. Qualität pr.Sack 1,50-2 Mk. über Notiz, Roggen, mehl 0 22,50-23,50 Mk., 0/1 1,25- 1,50 Mk. darunter. Torfstreu pr. Ztr. 1,25 Mk Die Preise verstehen sich pr. 100 Kgr. ab hier, häufig auch loco auswärtiger Stationen bei mindestens 10000 Kgr. Krieskasten der Redaktion. X. P. 100. Diese Frage läßt sich nicht durch den Briefkasten beantworten. Am besten wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt. (126) Neueste Meldungen. (Telephon Reibungen des „Gießener Anzeigers-.) W. München, 7. Mai. 2 Uhr 15 Min. In der Vor [tobt Neuhausen stürzte ein Gerüst ein. 1 Arbeiter ist tot, und 3 Arbeiter sind verletzt. W. Frankfurt, 7. Mai. 2 Uhr 20 Min. 5 neue Pestfälle sind in Kapstadt vorgekommcn. Berlin, 7. Mai. In Mariendorf bei Berlin er- mordete gestern der Agent B o b b e die Ehefrau seines Hausbesitzers Kemmling und die beiden Knaben seiner Geliebten Stäger, verwundete den heimkehrenden Kemmling, den er zu einer Tasse Kaffe einlud durch zwei Schüsse und floh. Beim Besteigen der Pferdebahn wuroe Robbe verhaftet, er erschoß sich aber im Augenblick seiner Verhaftung. Hornberg i. Schwarzw., 7. Mai. Ter Kaiser begab sich zur Auerhahn-Jagd in das Reichenbachthal, erlegte 4 Hähne und reiste heute morgen um 7 Uhr mittelst Sonderzuges, in Begleitung des Fürsten Fürstenberg, nach Donaueschingen ab. London, 7. Mai. Unterhaus. Bei der Kohlen- zolldebatte sprachen sich Grey, Asquith u. a. Liberale, sowie verschiedene Konservative gegen den Zoll aus. Balfour bestreitet, daß durch den Zoll die englischen Kohlenproduzenten ihren Markt in den skandinavischen Häfen, in Deutschland oder sonst irgendwie auf dem Kontinent verlieren würden. Die durch den Zoll hervorgerufenen Befürchtungen seien grundlos. Nach lebhafter Debatte nahm das Unterhaus die Resolution betr. die Einführung des Kohlenausfuhrzolles nrit 333 gegen 227 Stimmen a n. Ehieago, 7. Mai. Die Firma Senneson & Ko., eine der bedeutendsten Fondsmakler-Firmen des Westens, hat ihre Zahlungen eingestellt, da sie nicht int stände ist, ihre Verpflichtungen an der New-Yorker Böre zu decken. Kunst-Ausstellung. aueHtoUang im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags m r Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 8 hie 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhj ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 50 Pfg< an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Mai Barometer auf Oo reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 6. 9« 734,9 4-11,6 8,4 84 SSW. 4 Bed. Himmel 7. 7« 734,5. + 9,7 7,2 82 w. 1 Bew. Himmel 7. 2« 734,7 + 12,7 5,7 53 w. 2 n n Höchste Temperatur am Niedrigste „ „ 6.-6. Mai + 18.10 C. „ „ + 2.8« C. K mrsberiob 8*/i % Beiohsanlelhe . , 98.50 BVo do . . 88 35 8t/| */c Konsole .... 98 50 5 0/c do .... 88.30 BVg 0/^ Hessen .... 95.50 5 % Italien. Rente . , . 96.00 4 c/0 Grieoh. Monop.-Anl. 44.90 8 o/o Portugiesen . . . 26.10 8 o/p Mexikaner .... 27.70 4V$ * * * * 5 6 */o Chinesen .... 80.70 Tendenz Frankfurt, den 7. Mai Kreditaktien.....215.70 Diskonto-Ko mmandit . .191.60 Darmstädter Bank . . . 184.90 Dresdener Bank . . . . 150 00 Berliner Handelsgea. . . 155.20 Oeeterr. Staatsbahn . . 148 00 Gotthardbahn .... 162.00 Laurahütie.....216.20 Bochum ...... 198 15 Harpener......181 70 ruhig. Besätze und Zuthal en für Damenkleider. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und aufopferungs- freudiger Hilfeleistung während der schweren Krankheit unseres so früh dahingeschiedenen unvergesslichen, lieben Gatten, Vaters, Sohnes, Bruders und Schwagers, des Lehrers Karl Krug sagen wir Allen, insbesondere Herrn Pfarrverwalter Wolf-Langsdorf und Herrn Kirchenrat Hess-Crumstadt für ihre trostreichen Grabesworte, den Gesangvereinen von Bettenhausen und Crumstadt für ihre erhebenden Trauergesänge, den aus nah und fern herbeigeeilten Freunden und Kollegen, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden unseren tiefgefühlten Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen- C. Curik. Geöffnet von 9 Uhr morgens bis znm Dunkelwerden. 849i 2,340] H-rrschaftS Häuser, Wühelmst-aße 7 und 9, m verm. Näheres Markt 15. 8413] Für leichte Bureau- arbeiten wird ein ordentlicher Zange geg Berg, sof. ges. K. SchaflfiaedL Lehrling gesucht, 2959 Gebrüder Baer, Manusakiurw. u. Herrenkonfektion. Unsere Wohnuuft befindet fich ab 1. 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