W4 M SÄ Nr. 6 Erstes Blatt. Dienstag den 8 Januar 151. Jahrgang IVttl SiebenerAnzeiger Heneral-Anzeiger 2lmte== und Zlnzeigeblatt für den Avers Gretzsn. ■sie 17 bedeutend Alle Anzeigen-Dermittlungsstellen des In- und Aus- krndes nehmen Anzeigen für den (Siebener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lofol 12 Pf., auswärts 20 Pf. Bezugspreis »krtfllährl. Mk. 2.20 monatUch 75 Psg. mit Bringerlohn; durch die Abholtstcllen »irrlcljährl. Mk. 1.99 »onatUch 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 3.— vicrleljnhrl. »hne Bestellgeld. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vor«. W Khr. Abbestellungen spätestens abend- vorher. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Kamitlenvtätler werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Heff. Landwirt" u „Blätter für hcff. Volkskunde* toüdjti. 4 mal beigelegt Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Ktätter für hessische Volkskunde. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftrahe Nr. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Liehen. Fernsprecher Nr. 51. zurHoftasel zog. Karl Al xander war der Protektor derGocthe- und der Shakespeare-Getellschast. Karl Alexander ist der Gründer des GoethemuseumS und des Goethe- und Schiller Archivs in Weimar. Großherzog Karl Alexander war auch von jeher ein Bannerträger des nationalen Geda kens und hat wesentlich mit dazu beigetragen, die deutsche Einheit zu begründen und sie dann zp festigen. 1866 war er dem norddeutschen Bunde beigetreten und hatte bald darauf mit Preußen eine Militär' konvention geschlossen, und 1870/71 nahm er in der Armee deS preußischen Kronprinzen, seines Neffen, am Feldzüge gegen Frankreich teil. Die friedliche Ruhe, die lange in der inneren Politik deS Landes unter dem segensreichen Szepter Karl Alexanders herrschte, hat mit dem letzten Ministerwechsel, der einen Großgrundbesitzer deS Landes, Herrn v. Wurmb, ans Ruder brachte, leider einen starken Stoß erlitten. Die von diesem Herrn mit den rigorosesten Mitteln bekämpfte Sozialdemokratie hat bei den letzten Wahlen zum Landtag erhebliche Et folge erzielt. Karl Alexander, feit 8. Juli 1853 Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach, war der einzige Sohn des Groß Herzog« Karl Friedrich und der Großfürstin Maria Paulowna. Er wurde von dem Legationsrat F. Soret (gestorben 1865) aus Genf erzogen, widmete sich, nachdem er 1834 und 1835 Italien bereist hatte, 1835—1837 den Studien auf den Hoch schulen von Jena und Leipzig und besuchte dann Oesterreich und Schottland, England und Holland. Nach einem mehr jährigen Aufenthalt in Breslau, wo er in einem Kürassierregiment Dienst that, begab er sich 1841 nach Petersburg an den ihm nahe verwandten russischen Hof, wohin er auch später öfters zurückkchrtc Am 8. Oktober 1842 vermählte er sich mit der Prinzessin Sophie Luise (geboren am 8. April 1824), der Tochter König Wilhelms II. der Niederlande. An seinem 70. Geburtstage wurde er vom Kaiser zum preußischen Generaloberst mit dem Range eines Feldmarschalls ernannt. Die Nachrichten von der Erkrankung des greisen Groß Herzogs wurden in den letzten Tagen mit lebhafter Teilnahme verfolgt. Das letzte Bulletin von Samstag morgen lautete: „Nachdem der gestrige Tag im ganzen gut verlaufen ist, hatte Der Großherzog gegen 7 Uhr morgen« einen neuen schweren Anfall von Herzschwäche mit aufgehobenem Bewußtsein, von dem er sich bis jetzt nicht erholt hat." Der Großherzog er« lebte den Schmerz, 1894 seinen einzigen Sohn, den Erb- großherzog Karl August, vor sich ins Grab steigen zu sehen. 1897 starb die allverehrte kunstverständige Gemahlin des Großherzogs. Erbgroßherzog Karl August hinterließ aus her Ehe mit der ältesten Tochter des Prinzen Hermann zu Sachsen Weimar zwei Söhne, von denen der jüngere am 1. Oktober vorigen Jahres nach kurzer Krankheit im jugendlichen Alter von 22 Jahren gestorben ist. Der jetzige Großherzog Wilhelm Ernst hat im vorigen Sommer sein 24. Lebensjahr vollendet. Bon den zwei Töchtern des Großherzogs ist die ältere die Gemahlin des früheren Botschafters in Wien, Heinrich VII. Prinzen Neuß; die jüngere hat den Herzog Regenten Johann Albrecht oon Mecklenburg Schwerin geheiratet. Großherzog Wilhelm Ernst ist ein Bewunderer Kaiser Wilhelms II., sowohl seiner Politik wie seiner Persönlichkeit. Großherzog Karl Alexander war einer der ältesten fürstlichen Persönlichkeiten EuiopaS. Die verwitwete Herzogin Friederike von Anhalt-Bernburg steht dem Alter nach an der Spitze der Mitglieder aus den souveränen Familien Europas; fie ist am 9. Oktober 1811 geboren. Es folgt die im 85. Lebensjahr stehende Prinzessin Charlotte von Schwarzburg Sonders Hausen, verwitwete Freifrau v. Jud, und die Prinzessin Klementine von Sachsen-Koburg, geboren am 3. Juni 1817 Erst an vierter Stelle kommt der älteste Fürstliche Herr, der Großherzog Adolf von Luxemburg, geboren am 24. Juli 1817. Im soeben begonnenen Jahre werden vollenden da« 8 0. Lebensjahr der Prinzregent Luitpold am 12. März, das 7 5. Lebensjahr die Prinzessin Amalie zu SchleSwig-Hokstein am 5. Januar, der Prinz Georg oon Preußen am 12 Februar, der Herzog Georg von Sachsen Meiningen am 2 April, die Kaiserin Eugenie der Franzosen am 5. Mai, der Großherzog Friedrich von Baden am 9. September, der Herzog Ernst von Sachsen Altenburg am 16. Sep- tember und Die verwitwete Prinzessin Mathilde von Schwarz- bürg Rudolstadt am 18. November; — da« 70. Lebensjahr der Fürst Alexander zur Lippe am 16. Januar, die verwitwete Erzherzogin Elisabeth von Oesterreich, die Mutter der Königin non Spanien, am 17. Januar, der Prinz Christian zu Schleswig Holstein am 22. Januar, die verwitwete Frau in Dr. Dillon veröffentlicht in der englischen Zeitschrift „The Contemporary Review" eine Betrachtung über das Borgehen der Mächte in China. Bon Vorgängen in Tnng- tschau sprechend, sagt Dr. Dillon: „Mitten unter einer wehrlosen Bevölkerung, die bei dem Anblick eines Gewehrs, eines Revolvers bis in die tiefste Seele hinein vor Furcht erzittert, hat man ein Regiment des Schreckens errichtet, für das jedes vernünftige Motiv fehlt. Selbst wenn sich alle Chinesen innerhalb der Mauern der Stadt gegen die Fremden empört hätten, wäre es diesen doch ein leichtes gewesen, sie ohne große Anstrengung zu bewältigen. Keines Chinesen Leben oder Eigentum war auch nur einen Augenblick sicher vor Vernichtung. Leute, mit denen ich noch zu Mittag gesprochen, lagen bei Sonnenuntergang schon in der Grube, und kein Sterblicher wird jemals wissen, warum. Der Blutdurst hatte die Europäer wahnsinnig gemacht. — Der unbedeutendste, verächtlichste Bursche, der zufällig das Tageslicht in Europa erblickt,, hatte unkontrollierte Gewalt über Leben und Eigentum des gebildetsten Chinesen der Stadt. Gegen seine Handlungen gab es keinen Rekurs, kein Chinese wußte, was der nächste Augenblick ihm bringen konnte. Vielleicht wurde er zur Arbeit kommandiert, um nach 12-, 14stündiger Plackerei zusammenzubrechen, vielleicht auch, daß er ohne weiteres niedergeschossen wurde. Der Grund wurde ihnen nicht gesagt. Ich sah, wie ein Ehepaar, das sich nach gethaner Arbeit nach Hause begebe« wollte, von den Soldaten festgenommen wurde. In einem kleinen Boote am nahen Fluß war Feuer ausgebrochen, sie waren die nächsten, die aufgegrifsen wurden; bei der Frau fand man Streichhölzer, niemand, auch der Bootswächter nicht, hatte sie bei den Booten gesehen, trotzdem — 15 Minuten später waren sie schon eingescharrt." An anderer Stelle erzählt Dr. Dillon: . „Was in des Himmels Namen ist das?" fragte ich eines Tages meinen Begleiter, als ich in dem Hause eines reiche» Chinesen, der wohl jetzt in Abrahams Schoße lag, auf einem großen schwarzen Kasten stieß. Es war in einem der größten Aimmer und dem dunklen Winkel entstieg ein scheußliche« Gestank. „Es sind die Mädchen, drei Mädchen.'" sagte mein Begleiter, ein Europäer. „Ihre Leichname liegen dem Kasten", erklärte er : „Wer schaffte sie da hinein?" „Esl waren Offiziere!" „Sind Sie dessen ganz sicher?" „Jawohl, mein Herr! Ich war hier, als es geschah! „Sahen Sie die jungen Mädchen selbst?" Jawohl! Es waren die Töchter des Besitzers des Was mit diesen jungen Mädchen geschah', ist hier nut angedeutet, aber es ist doch deutlich genug. Dillon versichert, daß das, was mit diesen Mädchen geschah, ehe man sie tötete, noch vielfach auch anderwärts geschehen ist. „Ich kannte einen Mann sehr genau, mit dessen Frau in der oben beschriebenen Weise verfahren worden war und die dann mit ihrem Kinde getötet wurde. Der Mann gehörte zu den „guten und loyalen Leuten", der sich mit den Christen aufs beste stand, aber wenn er jemals Gelegenheit bekommt, sich an den Fremden zu rachen, wird er diese sich so leicht nicht entgehen lassen. Ich kenne andere, deren Frauen und Töchter sich aufhängten oder sich an den Gartenmauern den Schädel einrannten, um Schlimmerem zu entgehen. Die chinesischen Frauen sind fest davon überzeugt, daß ihnen nichts schlimmeres passieren könne, als lebendig in die Hände von Europäern und Christen zu fallen. was Schlimmste ist, daß sie recht haben. Jawohl, Buddha und Konfucius haben ihre Märtyrer der Keuschheit, deren heroische Thaten feine Martyriologie jemals erzählen wrrv< Herzogin Adelheid von Braganza am 3. April, der Herzog Friedrich von Anhalt am 29. April und der Herzog Ludwig in Baiern am 21. Juni; — das 60. Lebensjahr unter anderem die Prinzessin Elisabeth zu Schaumburg Lippe am 5. März, die Prinzessin Marie der Niederlande, vermählte Fürstin zu Wied, am 5. Juli, die verwitwete Königin beider Sizilien am 4. Oktober, die verwitwete Frau Prinzessin Wilhelm von Baden am 16. Oktober und der Prinz von Wales am 9. November. — Ihre goldene Hochzeit werden feiern am 23. April der Großherzog und die Großherzogin von Luxemburg, geborene Prinzessin Adelheid von Anhalt- Dessau, und am 27. November der Prinz Eduard von Sachsen-Weimar und die Gräsin Augusta von Dornburg. — Die silberne Hochzeit begehen der Prinz und die Prinzessin Heinrich VII. Reuß-Köstritz am 6. Februar und der Prinz Heinrich von Parma, Graf von Bandi, und Prinzessin Adelheid Prinzessin von Braganza, am 15. Oktober, — Nach dem Regierungsantritt geordnet steht die Königin Viktoria von England an der Spitze (20. Juni 1837). Nach dem Lebensalter ist der König Alfons XIII. von Spanien der jüngste, geboren am 17. Mai 1886. Greuel in China. Grohherzoa Karl Alexander von Weimar f. Weimar, 5. Januar. Der Großherzog ist heute abend «'/. Uhr sanft entschlafen. Am SamStagavend ging uns das vorstehende Telegramm zu, das wir alsbald durch Anschlag bekannt gaben. tunN161' >13 Tücher, se, üen, den, inten, j eie Band- Stickereien, ite, M Schleier . etc. f .aieUniliO'1®' Betttücher- afdecken, rgenröcke und Großherzog Karl Alexander war einer der populärsten Fürsten Deutschlands. Als der jüngere Bruder der Kaiserin Augusta, die vor nahezu 11 Jahren im 79. Lebensjahre starb, stand er dem deutschen Kaiserhause besonders nahe, und häufig erschien sein Großneffe, Kaiser Wilhelm II., bei ihm auf der Wartburg zu Gaste, die der verblichene Groß Herzog seit 1857 in seiner bekannten Kunstliebe durch Pro feffor Hugo v. Ritgen, einst eine Zierde unserer, der Gießen erNniversität, restaurieren ließ. Aufrichtige Der ehrung brachte Wilhelm II. dem sächsischen Großherzog entgegen. Die große persönliche Liebenswürdigkeit deS weimarischen Fürsten, seine aufrichtiges Mäcenatenturn, sein lebhaftes In tereffe für alle öffentlichen Vorgänge, sü die sozialen Ver- hältniffe aller Bevölkerungsschichten seines Landes machte ihn allenthalben beliebt. Oft besuchte er die verschiedensten industriellen Etablissements seines Landes und schenkte allem, auch dem Geringsten, seine Aufmerksamkeit. Alle öffentlichen Institute im Großherzogtum besichtigte er wiederholt und selbst für Insassen der Gefängnisse hatte er ein freundliches Wort. Das JohanneSfest war der Geburtstag des Großherzogs und für die Bewohner Sachsen-Weimars ein hoher Festtag. Als Karl Al. xander am 24. Juni 1818 daS Licht der Welt erblickte, begrüßte ein unbekannter Sänger das frohe Ereignis mit dem Wunsche: --Sei Du, erhabner Weltregierer, DeS Fürstensprößlings Schutz und Schild, Zum spät'sten Alter hin sein Führer; Schaff h.tl den Geist, das Herz ihm mildl Diese Worte haben die schönste Erfüllung gefunden. Bolle GeisteSfrische und Rüstigkeit bewahrte sich der Großherzog bis zu seinem letzten Krankenbett. Seine RcgierungSzeit waren Jahre reichgesegneter Wirksamkeit. Allem Guten und Schönen hat er während seines ganzen Lebens die herzlichste Teilnahme entgegen gebracht, der Kunst und Wissenschaft ist er immer ein hochsinniger Schirmherr und Gönner gewesen In besonderer Weise ist der Großherzog stets darauf bedacht gewesen, der Hochschule des Ernestinischen Hauses, Jena, die Möglichkeit zu erfolgreichem Weitkampf mit den anderen Schwester-Universitäten zu erhalten. Mit den nam haftereu Professoren Jenas stand Karl Alexander in regem Verkehr, und er besuchte wohl auch gelegentlich einmal diesen ober jenen Jenaer Gelehrten. Aufricht ge Freudschaft verband ihn mit dem im höchsten Greisenaller vor ein paar Jahren verstorbenen Jenenser Advokaten Geh.-Hofrat Dr. Gil le, deffe» Jugendjahre noch in die Goethezeit fielen. Unter Karl Alexanders Regierung wurde 1860 in Weimar die heute blühende Kunstschule gegründet, an der Scaf Kalkreuth als Direktor, als Lehrer Ramberg, BegaS, Lenbach, Böcklin u. a. bedeutende Künstler gewirkt haben; jetzt ist Direktor Graf v. Schlitz gen. v. Görtz, und Männer wie Th. Hagen, Hummel und Martersteig gehören ihr als Lehrer an. Unter Karl Alexander ist das berühmt Weimaraner Museum gebaut worden, hat Fr. Preller seine Odysee-Landschafteu geschaffen. Karl Alexander war eS, der das berühmte Goethe-Schill r Denkmal RietschelS in Weimar einweihke. Er förderte das Theater in Weimar auf alle Weife und trat mit den Mitgliedern der Schillerstiftung in rege* Verkehr, die er regelmäßig bei ihren Versammlungen Politische Wochenschau. Die China-Frage ist ihrer Erledigung abermals einen Schritt näher gekommen. Schneller als man erwartet, hat der chinesische Hof seine Bereitwilligkeit erklärt, sich -den Forderungen der Mächte zu unterwerfen. Freilich, Lus einige Hinterthürchen wollte er nicht verzichten. Einerseits ist die Festsetzung der Einzelheiten noch Vorbehalten, andererseits versichern die schlauen Mandarinen, daß einige der Friedens-Bedingungen nicht sofort, sondern erst in späterer Zeit erfüllt werden könnten. Sie gedenken also, die Mächte dilatorisch zu behandeln, und inzwischen eine günstige Gelegenheit abzuwarten, um sich den auferlegten Verpflichtungen nachträglich wieder zu entziehen. Es hat sich jetzt auch herausgestellt, daß zwischen China und Rußland ein Uebcreinkommen getroffen worden ist, wonach die Mandschurische Provinz Fengtien von den Russen militärisch besetzt bleibt und ihre Zivilverwaltung dem russischen Protektorat unterstellt wird. In England ist man von diesem Erfolg des Zarenreichs natürlich nicht'entzückt, und die Londoner „Times" bemüht sich daher, das deutsch-englische Abkommen gegen die russische Sonderaktion ins Feld zu führen. Tie deutsche Regierung denkt aber nicht daran, sich in der Mandschurei die Finger zu verbrennen. Das englische Blatt wurde von Offiziösen darüber belehrt, daß der deutsch-englische China-Vertrag mit der Mandschurei nrchts zu thun habe, und daß man an der Spree keine Neigung verspüre, den Russen ihre Beute streitig zu machen. Damit ist freilich die andere Frage noch nicht aus der Welt geschafft, ob und welche Kompensationen seitens der übrigen Mächte nunmehr gefordert werden. Darüber kann es immerhin zu recht unliebsamen und gefährlichen Differenzen kommen. Besondere Energie wird dabei England allerdings nicht entfalten können, denn der Bur en krieg hält die britische Macht mit eisernen Klammern in Südafrika fest Neuerdings haben die Buren in Transvaal wieder eine englische Garnison überrumpelt. Im Oranjefreistaat haben die Khakileute Jagersfontein und Fauresmith räumen müssen, und im Kaplande stehen jetzt nicht weniger als sechs starke Burenabteilungen, um die Kapholländer zum allgemeinen Aufruhr zu ermuntern. Die Londoner Blätter suchen zwar die Situation möglichst zu beschönigen; aber wenn man bereits in Kapstadt einen- feindlichen Angriff befürchtet, dann muß es um die Sache der Engländer doch recht zweifelhaft bestellt sein. Es ist begreiflich, daß neuer» Angs auch in der Londoner Presse wieder Kompromiß- Vorschläge auftauchen, die einem südafrikanischen Staaten- vund unter englischer Oberhoheit das Wort reden. Bei den Buren dürfte man jedoch dafür nur taube Ohren finden. r * öe9en „^e Unterdrücker ist unter der holländischen Bevölkerung Südafrikas bis zu einem derartigen Grade gewachsen, daß zu einer Verständigung jede Grundlage fehlt. Die Wahlen rn Oe ft erreich haben der Partei Luegers ^b.,5mpftndlrche Niederlage gebracht. In Wien, wo die Christlichiozialen bisher ausschließlich dominiert hatten, sind chnen schon im ersten Wahlgange von sechs Mandaten drei entrissen worden. Sieger waren hier die Sozialdemokraten denen auch tue Unterstützung der entschiedenen Fortschrittler nicht fehlte. In Böhmen, wo der Nationalitäten- Hader bis zur Siedehitze gesteigert ist, büßten die Sozialdemokraten fast sämtliche Mandate ein. Ter große Haufe wandte sich dort den Nationalen zu, auf der einen Seite den Schönerianern, auf der anderen der ezechischen Arbeiterpartei. Tie Klerikalen behaupteten im großen und ganzen ihren Einfluß^ während untere den Czechen eine kleine Verschiebung nach links eintrat. Aller Voraussicht nach wird das österreichische Parlament auch in seiner nächsten Session ein nichts weniger als erquickliches Bild darbieten. Tillon konstatiert mit Genugthuung, daß, soweit Erfahrung bringen konnte, englische und deutsche £ er in u. 4800 Mk. w der Friedberg Worms des der des Handelskammer, kaufmännischen Vereins, Handelskammer, Kuratoriums, 6340 7960 9540 Als Vorbedingung derartiger Ueberweisungen wird staat- licherseits gefordert werden müssen: 1) daß die in einzelnen Kammerbezirken bestehenden oder noch zu errichtenden Schulen sich der Aussicht der zuständigen Kammer unterwerfen; 2) daß die Schulen in Bezug auf kaufmännische und wissenschaftliche Ausbildung ihrer Zöglinge denjenigen Forderungen entsprechen, welche in einem seitens des Ministeriums des Innern nach Anhörung des HandelS- kammertagS auszuarbeitenden Normal- Lehrplan als Mindestleistungen der kaufmännischen Fortbildungsschulen werden bezeichnet werden. •* Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Totgeborenen, betrug in der Woche vom 16. bis 22. Dezember tn Mainz 22, in Darmstadt 17, in Offenbach 14, in Worms 17 und in Gießen 26, zusammen 96, darunter 27 im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner kamen auf Mainz 14,1, Darmstadt 12,5, Offenbach 16,8, Worms 23,2 und auf Gießen 54,5 (ohne 4 Ortsfremde 45,1). — Die Todesursache anbelaniend, verstarben an Masern und Röteln 14 (1 in Offenbach, 13 in Gießen), an Scharlach 1 (Mainz), an Rachenbräune (Diphtherie) 1 (Gießen), an Keuchhusten 1 (Darmstadt), an Diarrhöe und Bcechdurchsall 3 (je 1 in Darmstadt, Offenbach und Worms), an Lungenschwindsucht 5 (3 in Mainz. 2 in Worms), an akuten entzündlichen Krankheiten der AimungSorgane 11 (je 1 in Mainz und Offenbach, 4 in Darmstadt, 2 in Worms, 3 in Gießen), cn Gehirn-Apovlcx'e 1 (Offenbach), an allen übrigen Krcmk- Etliche dieser Frauen stürzten sich in das Wasser, und, da dies nur bis an die Knie ging, tauchten sie den Kopf unter das Wasser, bis der Tod das Siegel auf ihr Lebensopfer drückte. ... 9(6er viele dieser unglücklichen Geschöpfe fielen doch lebend in die Hände der verbündeten Truppen. Ich sah einige in Peking und Tungtschau, aber schon tot mit klaffenden Wunden in der Brust, oder den Schädel eingeschlagen und mit furchtbar verstümmeltem K ö r p e r". Erfahrung bringen konnte, englische und deutsch eOffi- & i e r e und Soldaten an den Scheußlichkeiten, die au Frauen verübt worden, nicht beteiligt gewesen sind. Im übrigen schildert Dr. Dillon noch viele Einzelheiten über die an Chinesen begangenen Grausamkeiten und Brutalitäten. Wenn diese Enthüllungen unserem Volke bekannt 1derben — so jagt das englische Blatt —, so wird sicher ein lauter Schrei der Entrüstung anheben über solche Grausamkeiten, die da im Namen der Zivilisation begangen wurden. in a. für die Gewerbe)chme zu Alssew u * » „ Büdingen . n » * „ Friedberg . ii i, „ Gießen . Aus Stadt und Land. (Zuschriften über lokale Vorgänge find uu8 stets sehr erwünscht und werden auf Wunsch gut honoriert.) Gießen, 7. Januar 1901. *• Herr Leutnant a. D. Steffenhagen, bisher zweiter Re dakteur des „Gießener Anzeigers" schied unlängst aus dieser Stellung, um eine Redakteurftelle in Bielefeld anzutreten. Sein Nachfolger ist Herr Albert Pflug selber aus Essen a. d. Ruhr. •• Der Gedanke einer Liebesgabe an die Frauen Trans- vaals, der von Gießener Damen ausgeht, hat im ganzen Deutschen Reiche freudige Zustimmung und Anklang gefunden. Wir erhielten heute eine Zuschrift aus S aulgau in Württem berg vom kgl. Amtsanwalt Dr. Rauch, der uns mitteilt, daß man dort sofort den Entschluß gefaßt hat, ein Zirkular bei >en dortigen Honoratiorendamen herumgehen zu lassen, um sie ur Teilnahme an der Gießener Damenbewegung aufzuordern. Auch ist ein darauf bezüglicher Antrag bei der rortigen Museumsgesellschaft eingebracht worden. Wir können nur wünschen und hoffen, daß man sich auch in anderen deutschen Orten dem Vorgehen der Gießener Damen an- beiten 54 (15 in Mainz, je 11 in Darmstadt und WormS, 8 tn Offenbach, 9 m Gießen); gewalrsamen Tod erlitten 4 Personen (2 in Mainz, je 1 in Offenbach und Worms). □ Aulendiebach, 5 Januar. Unser Kirchlein, das fünf Minuten absetts vom Dorfe steht, (das Do f lag früher bei der Kirche, wurde aber im dre ßigjährigen Kriege zerüört, nur die Kirche blieb stehen) ist jüngst mit etnr Heizung verletzen worden. Sie wurde von der Firma Moll in Grünberg sehr zweckentsprechend angelegt und sie wird bei der l'tzigen grimmigen Kälte doppelt geschätzt. Die Anlaaekosten belaufen sich auf ca. 200 Mk. — Im Jahre 1724 am 16 März wurde nachts die einzige Glocke auS dem alleinstehenden Kirchlein gestohlen. K. Babenhausen bei Ortenberg, 6. Jan. Am Samstag Abend nach Neujahr hatte eine hiesige Spezereihändlerin eine befreundete Bauernfamilie besucht. Sre hatte ihren Mantel, in dem der Schlüssel zu ihrer Wohnung steckte, abgelegt. Die Bäuerin nahm diesen Schlüssel heimlich an sich and ging unter irgend einem Vorwand in die Wohnung der Händlerin, stahl dort 961 Mk. und gab den Betrag threm Manne zur Aufbewahrung. Das gastfreundliche Ehepaar wurde gestern verhaftet. Die Frau hat ein Geständnis ab- gelegt. Seligenstadt, 6. Jan. Der hier wohnende Weinkommissionär Rieb aus Odernheim hat sich in Wiesbaden erschossen. Rieb war häufig in Geldverlegenheiten und mit seinen Angehörigen zerfallen; er soll sich einer Unter» chlagung schuldig gemacht haben und auf eine dieserhalb erfolgte Anzeige bei der Maatsanwaltschast nahm er sich, um der Verhaftung zu entgehen, das Leben. Mainz, 6. Jan. SanitäiSrat Dr. Gg, Masserell ist am Freitag im Alter von 58 Jahren einem Nierenleiden erlegen. Der Verstorbene gehörte feit dem Jahre 1874 dem Stadtverordneten Kollegium an. Er war auch langjähriger Präsident des hiesigen ZentrumSvereinS, Vorsitzender des ärztlichen KreiSvereinS, Mitglied des Ortsgesundheitsrats und des Kreistages. — In Berlin ist Generalmajor z. D. v. D uering, zuletzt Inspekteur der ehemaligen 4. Jngenieur- Jnspekiion in Mainz, gestorben. *• Aus dem Staatsbudget 1901/1902. Die Anforderungen iir gewerbliche UnterrichtSanstalteu halten sich den Grenzen der bisherigen Bewilligungen. ES sind eingestellt: Aus K t a u t s ch o u veröffentlicht das Kieler sozialdemokratische Blatt den Brief eines Kieler Werftarbeiters, der der seiner Zeit nach Kiautschou gesandten Arbeiteckkolonne angehört. Aus dem vom 10. November datierten Brief sei folgendes mitgeteilt: „Bor 6 Tagen war ich Augenzeuge, wie drei Dörfer' niedergeschossen wurden. Es waren Aufständige, es war schrecklich- wie nach der Ergebung die h a l b t o t e n Kinder und Frauen an der Erde lagen, die während des Schießens von den eignen Vater und Angehörigen getötet wurden, damit sie nicht von uns getötet würden, es lebten noch natürlich viele davon, es kamen ca. 500 ^stlies (Boxers) dabei um, die andern Dörfer ergaben sich. Es war innerhalb des Schutzgebiets, zu Fuß zwei Stunden von mir entfernt." Der Briefschreiber teilt dann weiter mit: „Auch ich bin schon in der Lage gekommen 2 Chinesen niederzuschießen, da sie mir nach 9 Uhr abends angriffen, sie sind aber nicht tötlich getroffen, der eine liegt noch im Lazarett, und der andere läuft in Ketten vor einem Wagen, um Sand zu transportieren. Er hat fünf ahre Zwangsarbeiten bekommen und jede Woche 25 Bamboshieben, wenn der andere heil ist wird er dasselbige bekommen. Ich selber bin stets mit einer Mauserpistole bewaffnet, da ich eben außerhalb -Ejvngtau bin Bi.: aber hi^r mit br-ü Mann zusammen." -tan wird sowohl dem Kieler Blatte als der oben Zitterten enaliscben Zeitschrift hie volle Verantwortuna Für müssen ^aum glaublichen Scheußlichkeiten überlassen „ „ i, „ Nidda . . 5000 „ Zur Förderung des kaufmännischen Fortbildung s- Unterrichts ist in dem vorliegenden Etat zum erstenmal ein Betrag — 12000 Mk. — vorgesehen. ES bestehen z. Zt. kaufmännische Fortbildungsschulen zu Darmstadt unter Leitung des dortigen Handelsvereins, „ Offenbach ' - . — „ Gießen „ Mainz „ „ „ „ kaufmännischen Vereins, des katholischen kaufmännischen Vereins und des evangelischen Vereins. Außerdem wird schon seit längerer Zeit unter Leitung der Handelskammer Bingen ein LehrkursuS für junge Kauf leute zu Bingen abgehalten. Der durch stetige Fortentwicklung von Handel und Industrie in Deutschland bedingten andauernden Steigerung der Ansprüche an die berufsmäßige Ausbildung des Kaufmannsstandes kann seitens der Schulleitungen mit den ihnen seither aus Schulgeld, Zuschüssen der Handelskammern und sonstiger Körperschaften oder aus privaten Zuwendungen zugeflossenen Mitteln nicht mehr genügt werden. Sollen die Schulen ihre Wirksamkeit auch weiter entfalten und nicht zum Teil vor die Frage ihres ferneren Bestehens gestellt werden, so muß ihnen insbesondere die Beschaffung geeigneter Schulräume, Einführung neuer Unterrichtskurse, Einstellung geeigneter Lehrkräfte und Herabsetzung des zum Teil außerordentlich hohen Schulgeldes ermöglicht werden. Eine Gewährung staatlicher Zuschüsse zu genannten Zwecken erscheint im Hinblick darauf gerechtfertigt, daß sich landwirtschaftliche und gewerbliche Unterrichtsanstalten schon seit geraumer Zeit der staatlichen Fürsorge in Gestalt namhafter Zuwendungen erfreuen. Die eingestellte Summe, welche mit Rücksicht aus die allgemeine Finanzlage hinter dem seitens der Handelskammern für gedachten Zweck als notwendig bezeichneten Gesamtbetrag nicht unerheblich zurückbleibt, soll derart Verwendung finden, daß den Handelskammern entsprechende Beträge zur Förderung des kaufmännischen FortbildungSunterrichtS überwiesen werden. Die französische Regierung kommt aus den Widerwärtigkeiten nicht heraus. Gegen ihr Vereinsgesetz hat der Vatikan den Klerus mobil gemacht, und in der Armee erwachsen dem Kriegsminister täglich neue Schwierigkeiten. Das Disziplinär-Gericht hat die Dienstentlassung des rabiaten Majors Cuignet fast einstimmig abgelehnt, worüber die nationalistische Presse vor Freude fast aus dem Häuschen gerät. Tas Kabinett Waldeck-Rousseau brauchte sich darüber wenig Sorge zu machen, wenn die Kammermehrheit aus der politischen Situation nur vernünftige Folgerungen zöge. Allein das ist leider gerade der Punkt, worin auf die französischen, Volksvertreter wenig Verlaß ist. Erbitterte Gegner vor sich und wankelmütige oder falsche Freunde hinter sich — das ist die wahrlich nicht beneidenswerte Position des Ministeriums Waldeck-Rousseau. Daß es in derselben noch lange Stand hält, wird von Tag zu Tag unwahrscheinlicher. Äfr K, 1' - ** Äektül «fart1 ’M» i 43jNtn,n m Giefien V» deuten ßfam reJ öeseW finge. ßnnÄ t6*« hmroH |n l der Zeit tu m d°bei ^^rei bc ste ' sicher zrZs i« bni ®tlb|ha| * Ni j N te.SHlgl * ’!,n. s LH % t 8' 7 cs Vermischtes. * Wie man in Berlin am schnell st en vorwärts kommt. Die „Tägl. Rundschau" schreibt: Um die Berliner Verkehrst), "hältnisse zur Weihnachtszeit einmal gründlich auszuproben, natürlich die regelmäßigen Verhältnisse, ist am Samstag, nachmittags in der fünften Stunde, eine Probe auf den Straßenverkehr gemacht worden. Diese erstreckte sich auf die Route Landsbergerstraße-Wertheim- Leipzigerstraße. Sie wurde von vier Herren gemacht, die gleichzeitig von der Landsbergerstraße aufbrachen, und vollzog sich im übrigen glatt; benutzt wurden hierbei gewissenhaft die vo.L lchriebenen Wege und Verkehrsmittel. Drei der Herren nahmen vorhandene Bahnverbindungen, ein vierter ging zu Fuß. Es war vorgeschrieben, daß jeder sein Ziel so schnell wie möglich zu erreichen suchte, nur der Fußgänger sollte das gewöhnliche Marschtempo einhalten. Die Strecke ist etwa vier Kilometer lang. Das Ergebnis war folgendes: der Fußgänger marschierte vom Ausgangspunkt in der Landsbergerstraße über den Alexanderplatz durch die Königstraße, über den Schlossplatz, den Werderschen Markt, die Äerdersche-, Französische-, Mauer-, Mohrenstraße, den Wilhelmsplatz, die Wilhelrn- und Leipzigerstraße. Er erreichte bei nicht angestrengtem Gehen sein Ziel in 45 Minuten. Von den drei fahrenden Herren machte der erste folgende Tour: Alexanderplatz, Stadtbahn: Bahnhof Börse, Friedrichstraße, Lehrter, Bellevue, Tiergarten, Charlottenburg, Halensee u. s. w. bis Potsdamer Ringbahnhof; zu Fuß: Potsdamer Platz, Leipzigerstraße. Er gebrauchte genau 5 6 Minuten Zeit. Der zweite Fahrer benutzte die Niveaubahn: Alexanderplatz, Königstraße, Werder-, Französische-, Kanonier-, Leipziger- straße. Er gelangte in 51 Minuten an sein Ziel, nachdem der Wagen auf der Haltestelle Bahnhof Alexanderplatz, an der Ecke bei Israel, an der Friedrichstraße, an der Leipzigerstraße und in der Leipzigerstraße Aufenthalte von 6—8 Minuten gehabt hatte. Endlich der letzte nahm den beim Publikitm beliebtesten Weg. Er fuhr über den Molkenmarkt, Gertraudtenbrücke, Spittelmarkt und gebrauchte genau 58 Minuten, nachdem am Bahnhof Alexanderplatz, bei Israel, am Molkenmarkt, am Spittelmarkt längere Verzögerungen eintraten. Vom Spittelmarkt bis Wertheim nahm die Fahrt allein 20 Minuten in Anspruch. Damit ist ein ziffernmäßiger Beweis an einem konkreten Beispiel, dessen Nachahmung sich die in Frage kommenden Behörden sollten angelegen sein lassen, erbracht, daß, wer in Berlin in Zeiten besonderer Verkehrsbelastung, wie sie die Vorweihnachtstage allerdings in ganz außerordentlichem Maße gebracht haben, schnell vorwärts kommen will, sich a m besten an seine eigenen Bewegungswerkzeuge wendet, d. h zu Fuß geht. Er schlägt dabei Die Stadtbahn um rund 12, die Niveaubahn, je nachdem er eine mehr oder wenige* überlastete Strecke zu wählen ist, um 6—13 Minuten. * Ein Käse.Palast. Holland besitzt die berühmten Käsemärkte in Alkmaar, Purmerend, Hoorn oder Edam, wo Tausende von Käsen, die gerade wie Kanonenkugeln aufgestapelt sind, des Verkaufes harren. In dem Riesenbau der „Hollandsche Kaas-Export Maatschapij" in Rotterdam — F lialen in Gonda und Antwerpen — liegen mehr als 600000 Käse in mächtigen luftigen und hellen Hallen aufgeschichtet. Eine Fülle elektrischen Lichtes überströmt abends diese Hallen, und geräuschlose elektrische Maschinen besorgen das sogenannte „Schrappen" des Käses. In elektrisch bewegtem Fahrstuhl gelangt man zu schwindelnden Höhen und u. a. auch zu den Räumen, wo nach dem In- und Auslande schon verkaufte Vorräte kostenlos aufgespeichert liegen, deren Eigentümer keine geeigneten Räumlichkeiten besitzen und nun nach Belieben von den Vorräten abnehmen. * Eine grünhaarige Soubrette. Miß Lilli Verona, eine hübsche amerikanische Soubrette, bat gegen einen Droguenhändler New Yorks eine Klage aus 20000 Mk. Schadenersatz eingereicht. Sie behauptet, der Beklaate habt hr ein Haarfärbemittel verkauft, durch das ihr rotefl Hiar kastanienbraun gefärbt werden sollte, da dies jetzt die „moderne" Haarfarbe wäre; das Mittel hätte die Feuerfarbe iirer SM r j d-ch in (in — lelchas § Grün verwandelt. . m« Oh' 'M ♦ Du EheDl «i. f**“ - Conoco war semse DouglaS Hamilton ve 3. Januar 1880 von wurde, stammt der i Ludwig von Monaco, ungarischen Magnaten Alice, geb. Heine, wi jietjmen und sich M Sie hat nämlich, w> auf seiner Jacht ma Musiker.protegiert", wirb nun roobl der dr MM,; - Framnrti». L ^rautnltbtn voa Lmn PiMonk (®ro6qua 0 । mH 254 MHdimzen hn Wen. A. Schumann? aasMbrn. - Han diese -richt ahne Wideripmch a> Li-strunzen flm Ganzen ftitun, in die rlhjlchtm tritt -ie und ba - ofi immer bas schwüle erat sich, oie man deutlich am ju ze teren und i NachM, „Nocturna*, bi der schwere Seel mit t j,Stbn(Hd)t* vollends rii « offener EMq.al dat «Hta Glücke durch, ft M Z .t!kn jtin tfgtntri mlf leim übequtQaibtn Hausens Otto. 393 »**■ 378 480 MWWWtttzeil llerllci(irrmiiuii 420 9 215 12 4780 200 224 30 25 Kinder gedeihen prächtig dabei.- walo für dieses Jahr zur Fällung kommende Bau- uud Werkholz, als: ca. 70 fm Elchen« und 150 ftn Nadel- Stammholz lomle ca 200 fm Gießen, den 7. Januar 1901. Spar- und Lechkaffe Gießen. Doering. 1 am schnellsten vor- innhschau" schreibt: Um bie zur Weihnachtszeit einmal h die regelmäßigen Verhält- tags in der fünften Stunde, ekehr gemacht worden. Tiefe iandsbergerslraße-Wertheim- i vier Herren geMcht, die straße aufbrachen, und voll- yt wurden hierbei gewissem und Veriehrsmittel. Drei Bahnverbindungen, Ls war vorgeschrieben, daß glich zu erreichen suchte, nur 'öHn/iche Marschtempo ein- >ier Kilometer lang. Das Mittwoch dknN.Ianuard.I. nachmittags 2 Uhr, werden im Breker'ichen Saale der- st iqertz 2 SofaS, 1 Sekretär, zwei Kleiderschränke, 1 Konfol, 1 oval. Tisch, 1 runder Tisch, 1 Spiegel, 2 schwere Zugpferde, 1 Schreibtisch, 1 Regal, 1 Aquarium, 1 Auä- . nehtisch, 1 Linoleumbelag, I vollst. Belt, 1 Waschtisch u. v. a 426 G-ihlev, Gerichtsvollzieher, Nadel - Decbstangcn, da unter Grubenholz, soll submittiert werden, und können Liebhaber 'hre Offerten bi« zum 11. d. Mts., uachmittagS L UHr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einsenden, woselbst de en Eröffnung und Vergebung um 2 Uhr staitfindet. Beuern, den 4. Jan. 1901. Gr. Bürgermeisterei Beuern. e Das Ohr in der Streichholzschachtel. Aus Berlin wird berichtet: Ein eigenartiges Mißgeschick ver anlaßte den Friseur Robert B., bte Hilfe der Unfallstation in der Alten Schütz nnraße in Anspruch zu nehmen. Bei einem Sireit in der NeujahrSnacht hatte ihm sein Kollege in d r gemeinschaftlichen Wohnung einen großen Teil der linken Oh^mu chel abgebissen und unter das Bett geworfen, wo das Stück nach vielem Suchen erst morgens gefunden wurde. Der Verletzte brachte es nun in einer Streichholz schachtel nach der Unfallstation und äußerte den Wunsch, daß eS angenäht werden möge, waS prompt geschah. Da loSge trennte Oyten, auch wenn sie erst nach vielen Stunden wieder angenäht werden, meist gut anheilen, so ist es wohl möglich, daß der Patient ohne Verunstaltung davonkommt. * Die Ehe des Spielbankfürsten von Monaco mit seiner Gattin, einer geborenen Heine, mosaischen Glaubens, ist geschieden worden. Damit tritt zu den bereits komplizierten Eheverhältnissen des Fürstenpaares vo Monaco em neues Wirrnis. Die 1858 geborene Fürstin war in erster Ehe mit dem Herzog von Richelieu vermählt und heiratete nach dem Tode des Herzogs 1889 in Paris den Fü'sten von Monaco. Aus ihrer ersten Ehe entstammen zwei Smder, ein Knabe und ein Mädchen. Der Fürst von Monaco war seinerseits in erster Ehe mit Lady Mary DouglaS Hamilton vermählt. Aus dieser Ehe, die am 3. Januar 1880 von der römischen Kurie für nichtig erklärt wuroe, stammt der am 12. Juni 1870 geborene Erbprinz Ludwig von Monaco. Lady DouglaS heiratete später den ungarischen Magnaten Grafen Tassilo Festetics. Die Fürstin Alice, geb. Heine, wird ihren dauernden Wohnsitz in Paris nehmen und sich jedenfalls zum dritten Male verheiraten. Sie hat nämlich, während ihr Mann monatelange Fahrten auf seiner Jacht machte, einen mittelmäßigen englischen Musiker „protegiert". Dieser Musikant, der auch komponiert, wird nun wobl der dritte werden. »Ob auch der letzte? Hohversteigerung im Ficher ZtaStwald. Mittwoch den 16. Ja- urrar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Distcikt Großhäuserberg, versteigert werden: ^»Ldiganse« an Leitung und «rbäude fern ge bnt,et vorstehende voestmt-matzregelrr aö,n beteiligte« zur ganz besonderen Beachtung. mprhpn n^ Aufrhauung von Hauswasserleitungen beko^.e »lösten von denjenigen Installation» Geschäften »h7b^ U Sauswafferleitungen s. Z. auS- Gießen, den 3. Dezember 1900. 7«^i ädtifches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Berge«. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenstraße S. . cn. ^edot der Ardettneymer: i gepr. Heizer, 1 Bauschlosser, Bausch einer 1 Fuhrknecht, 1 Taglöhner, ! Flickerin und Strickerin, 1 Sckreibqehilfe. , o 9lta*?*a8e der Arbeitgeberr 1 Holzdreher, 1 Dienstmädchen, i «aufmähmen. Lehrlinger 1 Bäcker,1 Drechsler, 1 Kupferschmied, 1 Schreiner, ' Wagner. 416 Kasseler Hafer-Kakao. Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Frauenreiz. Ltcht^ und Schattenbilder aus dem modernen Hrauenleben von Amand Freth. von Schwetger-Lerchenfeld «LorT»0 in 20 ßkferungen zum Preise von je 1 Mk. mtt Abbildungen hervorragender Künstler und zahlreichen Z'er- Uücken. A. Schumanns Verlag, Leipzig. Bisher 10 Lieferungen Von diesem, einesteils mit warmem Lob. anderntetls uicht ohne Widerspruch aufgenommenen Werke sind uns wetrere feujS Vifernngen (im Ganzen nun zehn) «ugefommen, welche nunmehr ge- beugen. Auch empfiehlt es sich, in kalten Aoset- oder sonstigen ungeheizte« Räume«, durch welche die Wafferleitung führt, sofern baielbft die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf ge> nügender Höhe ,u erhalten. Sehr kalt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorüber- gehend nicht in Gebrauch befindliche ClosetS (wie in Vereinshäusern uf.ro) werden durch Einstreuen von etwas Salz iViehsal,) in das Schlußroasser des Syphonö (Wafferabschluffes) gegen Auffrieren der Schüsseln geschützt. Die Waffermeffer «ebst dem «ächstanschließende« Teil der Rohrleitung sind während des Winters mit Stroh, Säcken ober ähnlichen Schutzmitttln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. — Die Herstellung aller Waffermeffer, die i« Holge ««genügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleide«,erfolgt auf Rechnung der Hausbesitzer Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnebmer die Lieferung deS Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer einer düsteren LiebeStr.gödie. In „Grace Darling» Wogegen flbermieci «b .-b-n.würdt,» Ston, d-r b° Th-m. ein« neigung mit großer p ychologischer Fetnh'it ar schlägt. S hr bür f tft ferner das Kapitel „Schö beit“, etwas gewagt die Skizze JUusto en , wogegen in fflanbbingen* mit stellenw is et ras g-r zu d. an,sch m mtrhU6nZf, ^"len-Metamorpho'e e'netz Landmäbchers gesch.lde t Sprache 'st ube all voll Feinheiten nnd poetischem Re z öfe äußere Ausstattung muftergthtp. 3 i q, , Hamburgische Wochenschrift für deutsche Kultur 1. Jahrgang. Verlag von Alfred Janssen in Hamburg. Heft 14 Der öafelec Professor der klassischen Philologie, Dr. Erich Beth^ beginnt eine @t5b,er/»ey ben "®an9 her antiken Kultur“. - Seinen h m als Kolo'talpolitiker“ beendet in einem zweiten Kapitel der Natwnalökonom Profeffor Georg Adler. - Eine eigenartige Novelle m,t dem Tstel »Der Selbstmord de« Francois" steuert Wilhelm Schäfer 6 ?eBet bet. neuen Düsseldorfer Zeitschrift .Die Rheinlande“. Wilhelm Holzamer glebt feine Bemerkungen zur „Charakteristik der modernen Poesie- — Dr. Zastrow Charlottenburg knüpft an die Grün düng der Gesellschaft für soziale R-form an in einem Aufsätze „Sozial hiH 3roei schlichte und volkstümliche Ge- ^^onner D.chttrs C. Ferdinands. - Interessante Bemerkungen widmet Rainer Mana R'lke in seinem Artikel „Das Theater der Maeler- W TO’tA.J’S1 Derlmer Sezessionsbühne veranstaltcten Aufführung des M. $en Dramas „Der Tod des Tintagiles " — Das Heft endet mit f|nem „Vom verflosssnen Jahre“ betitelten Artikel. Gläubigerausschuffes ,c auf 3» ntag, den 28. Januar Forder'unaen^^/s “br- unb ur Würg bet angemeldet.n ^ocberungen M Montag, ben 15. April 1901, nachmittag- 3Vs Uhr, Termin an eraumt. 1 «rundschuid Ban». Wenn bie* Institut die ab damit nf>ch Ä" f°U?On® Jbrer Obligationen wieder einlöst, so ist S oe^Sieht nhror 9e aSt' h°6 »bied °us ben vorhandenen Mitteln der Barmittel n?» ke.mm Zwe.fel unterliegen Ian-, daß ihr viele wurden Es^sraat firfi 4 b'C ^p'elhogenaruppe künstlich entzogen foicbe burA bah-r, wie immer b'i öff ntlichen Wohlthaten, ob benn wöbM Ä ,°n hervorgerufene Auslmse prak.i'ch ,u nennen ist, \ovnmer Obligationäre ohn" Eitere aU sbas, was sich »ufäll-g und ganz unberecht.gt Pfandbrief nennt as "Nb schließlich die ang n hme E.sahrung macht' daß hieraus ernste Folgen nicht entstehen können? Immerhin scheint es daß basMige Institut, die Deutsche Bank das in erster'L n?e 'jene Hvpo- thekenverw.cklung emqegriffen hat, auf ein allzu großes Ristko bin aewiß nicht irgend einen Koupon bevorschussen wird. h S ß _ _ , Märkte. pro 100 «l|tnbfrch •? rts '-mm-" I^nd-t giingswer^e ? unl r«ij >ei di- Md» n «e,nLTi3 Witiut* ift. "M S di- t'*6 lOtlanb W . gbaftW r-ttd, e«ah„e S htm b-rr-m J" (n jiotttrbi» Iw-rp-» tifM“ gach dt" 2 . ßegen, ""btt-dm'm Aiß Ald I« ««'% 8« >« “5 b,ha»p^' ir* das 'i), ijt Landwirtschaft. o, 0 b stlb a u. In den 90 er Jahren brachte der „Gieß. Zeit zu Zeit „Landwirtschaftliche Winke und Rat- chlage , worin häufig darauf hingewiesen wurde, daß im Vogelsberg mit Vorteil Obstbäume gepflanzt werden konnten, es müßten nur die passenden Sorten gewählt werden. Die Leute schüttelten die Köpfe dazu und machten keine Versuche, denn unsere Landwirte hängen fest an ihren alten Vorurteilen. Anders ging es bei den Einwohnern ^Torfes Wingershausen. Als die Kreisstraße nach Eschenrod gebaut wurde, i»ahrten sie sich das Recht, Obst- baume anpslanzen zu dürfen, und sie thaten gut daran. Die Baume sind musterhaft gepflegt, was sich besonders deutlich zeigt, wenn man die älteren von Brandwunden und und Krebsschäden bedeckten Stämme vergleicht. Glatt und gerade streben die mitunter schon armsdick gewordenen Baume aus den fruchtbaren Böden empor und bringen bereits Früchte. Das rauhe Klima hat nicht im geringsten geschadet. In wenigen Jahren wird Wingershausen' auf viele Jahrzehnte hinaus reiche Erträge zu erwarten haben Wer in Bezug auf Obstbau etwas Scksönes sehen will bedachte sich die Obstbaumpflanzung bei Wingershausen/ Der Bauer Mim sein ausreichendes Einkommen baden wenn er Verständnis für die Mannigfaltigkeit seines Berufes besitzt. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. .. , Die „Darmst. Ztg.“ veröffentlicht folgenbes Inserat: Ueber baS Vermögen der Firma Marx Söhne, Bankgeschäft in Darm. ba8ienf9c ihrer Teilhaber Maximilian unb Hermann Marr bafeibft ist am 3. Januar bas Konkursverfahren eröffnet worben, ba bte Teilhaber bet Firma, Maximilian unb Hermann Marx, bte Eröffnung beantragt haben unb bte Zahlungsunfähigkeit gerichtsbekannt ist. Der Rechtsanwalt Schtmmelpfeng in Darmstabt wirb zum Konkursverwalter nnannt. Konkursforberungen sinb bis zum 1. März 1901 bei bem ®ertdjte anzumelben. Es wirb zur Beschlußfassung über die Beibehaltung bes ernannten ober bie Wahl eines anberen Verwalters, sowie über bie Neubauten. Die unterzeichnete Grube beabsichtigt, neue Arbeiterwohnhäuser und einen Arbeiterschlaf, sarl mit Arbeiterwohnung und Küche rc. zu bauen. N fl.ktanten wollenihreOffer- ten an den Unterzeichneten, welcher auch zu jeder näheren Auskunft bereit ist, etnset-den. Bemerkt wird, daß wir für Ausarbeitung d-s Projektes und der Baupläne, auch für den Fall, daß dem betreffenden Offe renten der Bau nicht übertragen wird, eine Entschädigung nicht »ernähren. Srarmkohlkugrube unb Kritrrtt- sabrik „Friedrich" Huugeu in Oderheffm. ______R. Herden. 418 An dem Zucyiflter des Jo^ Hannes Gümbel und 4 Kühen und Rindern zu. Dudenhofen iä der BlärchenauSschlag amtlich scstgestellt worden. Krofdorf, den 5. Im. 1901. Die Polizei-Verwaltung. Der Bürgermeister. 421 Lichtentbaeler. Schisssnachrichten. ^orbbeutscher Lloyb. Vertretet in. Gießen burch Agent Carl Loos. 4. Januar (Per transatlantischen Telegraph ) Der Postbampfer Würzburg, Kapt. A. Traue, vom Norbbeutschen Lloyb in gekommen 9^tern 3 nachmittags wohlbehalten in Baltimore an- 4. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der DoppelschraubenPostbampfer Rhein, Kapt G. Dannemann, vom Norb- S ß(°9b, m Bremen, ist gestern 10 Uhr abenbs wohlbehalten m Baltmore angekommen Lpirtzlsll -rr unnnigtrn Fr«lltzftrler Ltsütlyeattr. n _ Opernbaus. b. Jan. *): „Der Wilosckütz“. Mittroock. 9. Jan., SÄa 7«? n/e ^Dneerottlchen und die sieben Zwerge". Abends 7«/2 llgr: „Die Geisha". Donnetstag, 10. Jan.: „Tau»- "Nb der Sängerkrieg auf Wartburg." F.etkag ^aursiag, 12- San., nachmittags 3>« Uhr: „Sneewtttchen und die sieben Sroerge“. Abe- ds 7 llbr• Plaickinger vom Stadttheater ^^^dburg: '/Fidelio . ßeot ore: F l. Ptetchinger a G. Sonntag, k3mn°ar? tlafl0673/?c.Ui)r'-"®neeroittd,en und die sieben 3h?AÄ67t'/ i^6enb9V U6rl "Die Jüdin". Montag, 14 Jan.. ®knMag/*14U63in:;®^Ermyen 3»»".' Schauspielhaus. n-r D kNsr-lj, 3. Jan^): „V- tichenfresser." Mi'lwoch, 9. Jau.. 11 5«' ^-°innIr»ta0' ^0- Jan.: „Rosenmontag". Ftettag, a»- ?§Ia*8mann als Erzieher". Samstag, 12 Jan.: : Waldemar." Sonntag, 13. Januar nach- al“em.;'/ C66mann »b-tids 7 U(,r: *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt um 7 U6r. Theater - Verein 5. Vorstellung: 196 Thema: 896 werbevereinsdiener. Die Vorstände r aller Art. 3^9 n n Schutzmarke Eisthausalz empfiehlt 258 Otto Schaaf, Seltersweg 89- Kolzöandlung, Heuchelheim 316 Telephon 65. Seltersweg 70. 0 Eberhardt Metzger. 400 7 Giessen, Marktplatz. 9—10. Ellipse lilungeu Offene Aelle eröffnet den • Jahrgang 1901 • mit den beiden -g» hervorragenden erzählenden Werken: 4» Kognak, Rum, Arrak, Benediktiner, Pfeffermünz, Kümmel, Die Versteigerung zu 1) findet bestimmt, zu 2) teilro ife statt Aor«, Gerichtsvollzieher. All letzter Kit wlli Zeitillii) tin avtlrhttw MatreichusBhee, Frarn Wilhelm in v angepriesen. M M LH« aus einer Mislhuns und Zulker. Weder den emze «och deren Mischung WNnng aus rhenm! -eigemesteu werden zahlreichen Schwindel Wirkung ausmetsen, uni bereichern, und einen D Hilfe beim Ärzte anfou1 Sießen, den 5. Sroßherzogl und aller anderen bekannten Liköre werden überall gern gekauft und immer wieder als die besten erkannt. Man achte beim Einkauf auf den Namenszug Dr. F. W. Meliinghoff und hüte fich vor meist minderwertigen Nach, abmunqen. 6 Dr. Mellinghoff & Co., (fflenjttbfabrth, Aückeöurg. In Flalchen ä 75 Pfg. zu haben in Gietze« bei Emil Fischbach und Otto Schaaf. M*. ®b Schulltrahr ör. Usher die Planeten, insbesondere den Mars. Möglichkeit der Existenz von Marsbewohnern (mit Lichtbildern). - Karten für Nichtmitglieder ä 50 Pfg. sind zu haben bei den Herren E. Challier, Neuenweg; H. Noll, Mäusburg, sowie abends an der Kasse; für Mitglieder (gratis) und deren Angehörige (ä 30 Pfg.) an der Kasse, bezw. dem Ge- ZuSerettung für Jedermann höchst einfach. GedranchSAnweisnng jeder Flaiche beigegeben. Vorrätig In den Sohrelbwarenhandlungen, daselbst Muster gratis. derverkäufer bei den Patentinhabern» Möller & Breitscheid, Koto. im Glas und in Flaschen. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Prima Bois-Mischungen. Aufmerksame Bedienung. Auverl, brave Lauffrau für eilt. 'M Stunden des Tag s geg. guten Lohn gesucht Näheres durch Frau ' Setzbicke, Frankftrftr. SS, Seifend. 'Morlwein Als überaus mildes, saftiges Originalgewächs, garantiert spritfrei, empfehle ich besonders: Dnrado Portwein Mk. 1.50 pro Flasche exkl. 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