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Zeilenpreis: lokal 12 Pf, auswärts 20 Psg. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Universums - Druckerei (Pietsch Erben). Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den Aw zeigenteil: Hans Beck. Entwurf des neuen 5. v. Bechtold. körperlichen Geometrie, der Trigonometrie und der ana- lytischen Geometrie zu wählen sind; eine Aufgabe aus der Physik oder Chemie. Tie mündliche Prüfung erstreckt sich auf die französische und englische Sprache, ferner auf Geschichte und Mathematik. Je nachdem die schriftliche Arbeit ans der Physik oder Chemie entnommen war, kommt im ersteren Falle die Prüfung in der Chemie, im zweiten die in der Physik hinzu. Tie Aufgaben für die schriftliche. Prüfung sind so zu bestimmen, daß sie in Art und Schwierigkeit die Klassenaufgaben der Prima in keiner Weise überschreiten; sie dürfen aber nicht einer der bereits bearbeiteten Aufgaben so nahe stehen, daß ihre Bearbeitung aufhört, den Wert einer selbständigen Leistung zu haben. Für die Aufsätze ist eine Arbeitszeit von fünf Stunden, für die mathematischen Arbeiten eine solche von sechs Stunden, für die Uebersetzungen in die fremden Sprachen und die naturwissenschaftliche Arbeit von je vier Stunden zu gewähren. Tic Frist darf bei den Aufsätzen nötigenfalls um eine halbe Stunde überschritten werden. Andere Hilfsmittel in das Arbeitszimmer mitzubringen, als für den französischen bezw. englischen Aufsatz ein französischdeutsches, bezw. englisch-deutscyes Wörterbuch, für die mathematische und phmilaüscbe Arbeit Logarithmentafeln, für die chemische Arbeit chemische Tafeln ist nicht erlaubt. Mit Genehmigung des Regierungskommissars kann auf Besapnß der Brüsungskommission eine Befreiung von der mündlichen. Prüfung oder von einzelnen Teilen derselben dann ein- treten, wenn nach den Jahresleistungen und den Ergebnissen der schriftlichen Prüfung außer Zweifel steht, daß d-'r betretfenbe >ie Prüfung im aanzcn, bezw. in einzelnen stellung gerügt. Sprengel-Nauheim erklärt, daß wohl die empfindlichsten Mängel abgestellt seien, aber noch immer Anlaß zu Klagen vorhanden sei. Er verwahrt sich gegen den Ton des Schreibens. Es wird beschlossen, nochmals bei der Postdirektion vorstellig zu werden. 5. T...----; ........ Zollt ari fgefetz'es^ Ein Schreiben des Großh. Ministeriums des Innern be- ^Lie Interessen des Väckerergewerbes und der Zolltarösentwurs. Einer Anregung aus Handwerkerkreisen folgend, geben wir nachstehend auszugsweise einen Artikel wieder, der von drei Vorstandsmitgliedern der Greifswalder Bäckeruinung ausgeht und wohl allgemeineres Interesse beanspruchen züglich dieses Punktes wird zur Kenntnis gebracht. Es wird darin nm lleberweiinng von Material gebeten. Auf Vorschlag des Vorsitzei?en wird die Stellungnahme zu dem Zolltarif selbst imö zu dessen Prinzipien erörtert. Ter Vorsitzende ist zur Frage des Doppeltarifs der Ansicht, daß ein Minimaltarif für Getreide die künftigen Handelsverträge zum Scheitern bringen würde. Wetzel-Erlenbach meint, daß auf jeden Fall eine Grundlage zu günstigen Handelsverträgen gewahrt werden müsse. Tie übrigen Anwesenden erklären, die frühere Stellung müsse im wesentlichen beibehalten werden. Es wird beschlossen, gegen den Doppeltarif sich auszusvrechen und ebenso gegen wesentliche Erhöhungen der Lebcnsmittelzölle. Auf Vorschlag des Vorsitzenden nimmt die Sitzung auch einen Beschluß gegen das Verbot eines Zollkredits für Getreide an. Ter von dem Landwirtschaftsminister gemachte Vorschlag, die Zollverträge chon 1 Jahr früher zu kündigen, bevor mit dem Ausland Verhandlungen gepflogen werden, wird ablehnend behandelt. Sodann wird eine Eingabe der Firma Trapp- und Münch-Friedberg bez. der Ei er z ö Ile verlesen. Es wird beschlossen, diese Eingabe zu unterstützen. Langsdorf bittet, sich gegen die Erhöhung des Zolles für Leinöl auszusprechen, ebenso gegen den Zoll für Leinsamen und Leinölfirnisse. Tie Kammer beschließt demgemäß. 6. Verschiedene Anträge aus Anlaß des Jahresberichts. Man beschließt, sich dafür auszusprechcn, daß bessere Sachen nicht mehr in den Zuchthäusern angefertigt werden, und einen entsprechenden Antrag beim Ministerium zu stellen. Es wird hervorgeyoben, da ß die. Gefangenen in erster Linie für den Staat beschäftigt werden sollten. 7. Reue Anträge. Es wird ein Antrag bezügl. des Bahnhofes Vilbel verlesen. Darin wird eine Vergrößerung des Bahnhofs gewünscht, die ohne dessen Verlegung möglich sei. Ter Antrag enthält 24 Unterschriften von Einwohnern aus Vitzbel. Wetzel-Erlenbach spricht sich in Gemäßheit seines früheren Antrages für die Verlegung' des Bahnhofes mit Rücksicht auf die Lagerplatzvcryältnisse aus. Er erklärt, daß diejenigen, die diesen Antrag unterzeichnet hätten, speziell interessiert seien, da sie in der Nähe oes Bahnhofes zu bleiben wünschten. Martini-Vilbel erklärt, die Zahl der Interessenten sei weit größer als die der Unterzeichner. Der Vorsitzende hält die Sam,' noch nicht für spruchreif. Es müßten noch eingehendere Informationen cmgezogen werden. Er schlägt vor, bei der Bahndirektion anzufragen, ob schon ein Projekt angefertigt sei. Man cinv"'. sich dahin, das Projekt abzuwarten, und dann der Sache näher zu treten. Gießen, 4. September 1901. Betr.: Errichtung einer Sammelwasemneisterei für den Kreis Gießen. Drs Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Sie werden hiermit, soweit erforderlich, an die Erledigung unseres Ausschreibens vom 10. v. Mts. (Kreisblatt Nr. 189) erinnert. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Erdarbciten wird die Marktstraße von der 'Wettergasse bis zum Marktplatz am 6. l. Mts. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 5. September 1901. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. ________ Amtlicher M. Gießen, 4. September 1901. Betr.: Anlegung des Grundbuches; hier: die Eintragung der unbesteuerbaren Objekte in die Kataster und Grundbücher. Dar Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgerst-eistereien des Kreises. Wir sehen Jahren Berichten darüber entgegen, ob in den Gemarkungen Ihrer Gemeinden, oder in den in polizeilicher Hinsicht diesen zugewiesenen selbständigen Gemarkungen ^traßen- oder Weggelände vorhanden ist, das in den Grundbüchern einem Eigentümer (Kreis oder Gemeinde) nicht zugeschrieben i|t. v. Bechtold. ________________ 22. Sitzung der Handelskammer Friedberg. K. F r i e b 6 e r g, 3. September. Anwesend sind die Herren: Fertsch-Friedberg, Wetzel- Erlenbach, Rausch-Friedberg, Kromm - Schotten, Engel- Schotten, Langsdorf-Friedberg, Jutz-Butzbach, Martrni-Vrl- bel, Sprengel-Bad-Nauheim, Notar Dr. Stahl als Schriftführer. . Tas Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und vom Vorsitzenden über die einzelnen Punkte näher referiert. Sodann wird zur Tagesordnung übergegangeu. 1. Neue Einläufe: Ter Vorsitzende teilt den wesent- licheu Inhalt mit. Tie Beschlüsse der letzten Sitzung hatten, soweit sie sich auf Abstellung von Mißständen re. bezogen, im allgemeinen Erfolg. Mehrere Einläufe werden zu besonderer Beschlußfassung zurückgeslellt 2. Antrag an Königl. Cisenbahndirektlon Frankfurt am Main gegen die Aufhebung von Sonntags-, Rundreise- u n d S o m m e r k a r t e n. Ter Vorsitzende verliest eine Verfügung vom 17. August, wonach eine Anzahl der bestehenden Vergünstigungen im Bahnverkehr aufgehoben oder geschmälert werden. So iverden mit Wirkung vom 1. Oktober die S o n n t a g s f a h r k a r t c n von F ried- b er g nach Frankfurt a u f g e h o b e n, wahrend sw in umgekehrter Richtung bestehen bleiben, wie jammer beschließt bei dem Bezirkseisenbahnrat vorstellig zu werden. 3 Winterfahrplan vom 1. Oktober 1901. In dem vorliegenden Entwurf wird vermißt, daß die von der Kammer gestellten Anträge unberücksichtigt blieben, wer Vorsitzende teilt mit, daß demnächst ein zweiter Entwurf erscheinen werde. Es wird beschlossen, nochmals Schritte in dein früheren Sinne zu thun. Es wird festgestellt, dast von Nidda und Schotten fein direkter Anichluy nach Frankfurt gewahrt ist, so daß wenigstens 2 Stunden Aufenthalt für die Reisenden entstehen. Langsdorf stellt den Antrag morgens und abends den Lehrzug Berstadt-Wohn- bach für Personenverkehr freizugeben. Man beschlicht, sich nochmals zu erkundigen und entsprechend vorstellig zu schlossen bleiben. Wenn wir aber unsere Arbeitserzeugnisse nicht mehr im Auslande absetzen können, oder wenn auch nur eine Verminderung der Ausfuhr eintritt, die die ganz unvermeidliche Folge eines Zollkrieges werden dürfte, so werden große Arbeitsstockungen bei uns in Deutschland ein- treten : lüssen. Tann heißt es aber: Je weniger Arbeit, desto mehr Not; und je größer die "Not, desto schwieriger die Lage des Handwerks. Wenn Millionen von Arbeitern fein oder ein geringeres Einkommen haben, dann wird es in allererster Linie die Bäcker treffen. Hohe Getreidepreise sind.für den Bäcker niemals ein Ägen. Has haben wir vor 10" Jahren gesehen'. Wenn das Brot teuerer und kleiner wird, so ist die natürliche Folge, daß die Familien mit einem verminderten Einkommen ihren Konsum an Brot einschränken müssen. Es ist ein altes wirtschaftliches Gesetz, das jeder an sich schon erprobt hat, daß je höher die Preise, desto geringer der Konsum ist wenn sich die Gesamteinnahme nicht erhöht. Wenn der Arbeiter nicht voll beschäftigt werden kann, ja wenn einige Industriezweige ganz lahm gelegt werden, dann wird sich das Durchschnitte einfammen der Arbeiter um .Hunderte von Mark jährlich vermindern und dementsprechend auch der Bedarf an Lebensmitteln, in erster Linie natürlich der besseren, zurückgehen. Je teuerer das Mehl ist, desto mehr wird das Bestreben darauf gerichtet sein, so billig als möglich zu baden. Schon jetzt giebt es in den großen Städten überall Brotfabriken, die natürlich an Zahl noch zunehmen werden. Je teuerer das Brot wird, desto mehr werden die Arbeiter, wie es schon jetzt der Falc ist, sich Zu Bäckereigenossenschaften vereinigen und ihr Brot direkt aus der Fabrik beziehen. Tas Brot wird dadurch zwar auch nicht billiger werden, aber der kleine Vorteil, der sonst dem Bäcker zufällt, kommt dann der Verwaltung der Genossenschaft zu gute. Wenn der Konsument das Brot von der Genossenschaft auch nicht billiger und besser erhält, als vom Bäcker, so bildet er sich doch wenigstens ein, als Genossenschafter einen Anteil vom Reingewinn des Fabrikbetriebes zu erhalten. Deshalb sagen wir: Weg mit der künstlichen Verteuerung desBrotes? W e g m i t der künstlichen Sperrung der Grenzen! Weg mit dem Eigennutz einer kleinen Anzahl von Großgrundbesitzern! Es ist doch wahrlich keine übertriebene Forderung, daß das deutsche Volk in seiner industriellen Arbeit nicht gestört werden will, um sich diejenigen Mittel zu erwerben, die es für das tägliche Brot gebraucht. Tie Bäcker müßten die ersten im Lande sein, die Mann für Mann dafür eintreten, daß dem arbeitenden Volk dieses Boot erhalten und sie selbst nicht in ihrer Existenz gefährdet werden. Unbegreiflich ist es, wie es Bäcker geben kann, die sich für hohe Getreidezölle begeistern und damit das Geschäft der Großgrundbesitzer besorgen. Jeder Stand hat doch in erster Linie für seine eigene Existenz zu sorgen und die Abnehmer der Bäcker sind doch nicht et w a die Dauern, sondern die Gewerbetreibenden und Arbeiter. Die Interessen dieser großen Volksmassen sind aber in dem gegenwärtigen Kampfe um die Lebensmittel- -ölle die entgegengesetzten wie diejenigen der Großgrundbesitzer. Ihre Lebenslage ist abhängig von dem Emporblühen der Industrie und des Gewerbes, mithin in erster Linie von dem Abschluß günstiger Handelsverträge! bUr^n der Einleitung bespricht der Aufsatz die Wichtigkeit der Handelsverträge für Deutschland; Deutschland fei in den letzten Jahrzehnten aus einem Ackerbaustaate, der hauptsächlich vom Ackerbau lebt, zu einem Jndupnestaate geworden, der den größten Teil seiner Einwohner von der Herstellung feiner Jndustrieerzeugmsse nähre Wahrend nämlich noch im Jahre 1850 6a Prozent der Gesamtbevölkerung des deutschen Reiches sich dem Ackerbau^widmeten, lebten im Jahre 1890 nur mehr 3o Prozent von her Landwirtschaft. Was die ausländischen Staaten heutzutage für unser deutsches Gewerbe bedeuteten, erhelle am besten aus der einen Zahl: Im letzten ^ahre führte Deutschland für vier Milliarden 753 Millionen Mark nach dem Deshalb" müsse der gegenwärtige Zustand unter den Handelsverträgen fortbauern. Tie fremden Lander, in denen wir unsere Waren absetzten, dürften nicht ihre -rhuren uns verschließen. Ties würde aber unzweifelhaft ■eintreten, wenn der jetzt vorliegende Zolltarifentwurs vom deutschen Reichstage angenommen würde. Tenn dieser belaste das fremde Vieh und das fremde Getreide mit außerordentlich hohen Zöllen. Wenn, was zu befürchten stehe, keine Handelsverträge wieder zustande kämen, dann wurden so hohe Kornzölle festgesetzt werden, daß fremdes Getreide laum noch ^eingeführt werden könne. Tie kleinen und mittleren Bauern ebenso wie die Viehzucht treibenden Bauern, die etwa 80 bis 90 Prozent der gesamten bäuerlichen Be- völkeruna ausmachen, hätten aber kein Interesse au d^n Kornzollerhöhungen, denn sie könnten kein Getreide verkaufen, sondern müßten solches meistens noch hinzukaiisen. Wem würde in Deutschland nicht so viel Getreide gebaut, Äs -ur Ernährung ber Bevölkerung ausreichend fei. Je weniger Getreide also eingesührt würde, desto höher wurden bieVreife steigen. Sie würden geradezu zu Notstandspreisen werden, wenn einmal ungünstige Eniten hinzukommeii Dann fährt der Artikel fort: Wie gestaltet sich die Sache für den Bäcker, wenn er nur inländisches Getreide hohen Preisen taufen kann? Tabei müssen wir in Betracht^ ziehen, daß in manchen -teilen Deutschlands der St ausländisches Getreide ic Überhaupt nicht entbehren frinn Es giebt Provinzen, tn denen der Weizen aus der Art aeschlagen ist; es giebt auch englische Weizensorten bereu Kultivierung für die Landwirte wohl sehr vorteilhaft ist weil sie einen sehr hohen Ertrag geben, die aber ein schlechtes Backmehl liefern, da sie zu arm an Kleber sind, nötigen Klebergehalt zu bekommen, muß daher b« äen ü? mandjen Provinzen mit klob-rroichrnt Ans taSem besonders mit russischem und atnertkantMm, Semengt werden. Pistung aus den fieBerveidjen en Weizen ist aber bet wettern noch nickt das Schlimm sie, was wir von der Annahme des UEN Zottwrifentwurss zu besürchten haben. Tenn. wenn «>-r io hohe Zölle betommen, daß untere ®retijen fo nraert bie Einfuhr ausläudtschen Getreides ge- ' ?11 ohne £ M geiveß ®on« M'Ä dem und den n »W®ot Aedaktio"' und Schulst Adresse^ ^*2 r. Zu ein der Heraus Blatt gela tarifgef des Rerl Allg. 3^- kanzler vo Herrn vr aedlrch) 1 boten M Stellung Meldung „Finanzcl bereits er treffende Mitteilun der Veru> mit dem unerwiins« geht Herr tätigten 1 disziplinai sieht. ®'I bürget lhm die durchaus 1 seien. Kn Soeben erschien und ist in allen Buchhandlungen zu haben: das' öieweg Führer durch das Lahnthal. Die Lahn von der Quelle bis rar Mündung nebst den Seitenthjüern bearbeitet von Rektor H. Luerssen, Wetzlar. 240 8. Text mit ca. 100 Illustrationen, 6_Pl^nen,4jK&rtcheh und einer grossen Üeb'ereichtäJrärta in Farbendruck qnd Höhen- schichten-Darstellung. In elegantem Einband Mk. 2.—. Hervorragend schöne n. gediegene Ausstattung. Dieser illustrierte Führer ist von einem der besten Kenner der Lahn — in Verbindung mit Behörden und massgebenden Persönlichkeiten — aufs sorgfältigste ausgearbeitet. Glessen und Umgebung ist ganz besonders eingehend berücksichtigt. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen entgegen- — Gegen Franko -Vorauszanjyng erfolgt Frankozusendung nach auswärts. Verlag von Emil Rofh In Glesien. ' Israelitische Feiertage. Die diesjährigen t§rachh)äjen H-rbstfeiertage, die gegen das Vorjahr um zehn Tage später fallen, nehmen am 14. September mit dem Neujahrstage des Jahres 5662 seit Erschaffung der Welt ihren Anfang und am 15. wird das zweite Fest gefeiert. Der höchste jüdische Feiertag, das Versöhnungsfest, fällt auf den 23. September. AlS Ernte- und Herbstdankfesl wird am 28. und 29. das Laubhüttenfest gefeiert, dessen Schluß am 5. Oktober ist. Als letztes der hohen Feste wird am 6. Oktober die Gesetzesfreudc begangen. ** Familientag des Gießener „Wingolf". Zu dem diesjährigen Familientag des Gießener „Wingolf" für Starkenburg, der am 4. September in Auerbach a. d. B. stattfand, hatten sich trotz des unsicheren Wetters zahlreiche Philister mit ihren Familien und Aktive aus fast allen Bruderverbindungen eingefunden. Nachdem man auf dem Schlosse sich an der schönen Aussicht und einem guten Kaffee erquickt hatte, stieg in der „Post" eine gemütliche Kneipe, die, durch zahlreiche Aufführungen und Gesänge belebt, sehr fidel verlief. Mit dem gleichzeitig in Hungen tagenden oberhessischen Philistertag wurden Begrüßungs-Telegramme ausgetauscht. ’* In Amerika verstorbene Hessen. Sophie Nehrbaß, geb. Keller aus Schornsheim, gest. in Milwaukee (Wisc.), 81 Jahre alt. — John Frieß aus Groß-Umstadt, gest. in Mascontah (Jll.), 80 Jahre alt. — Lorenz Ganß aus Groß-Zimmern, gest. in 'St. Louis (Mo.), 58 Jahre alt. — Louis Schneid er aus Hungen (Oberh.), gest. in Philadelphia (Pa.), 65 Jahre alt. Er war ein namhafter Entomologe und Botaniker. —, Julius Wesp, gest. in St. Louis (Mo.). — Jakob Schäfer, gest. in-Denver (Col.), 38 Jahre alt. — Charles Schäfer, gest. in New-Pork, 36 Jahre alt. Mflin z, 2. Sept. In welcher Weise sich die Gemeinde-Umlagen in Mainz verteilen, ist nicht ohne allgemeines Interesse. Für das Rechnungsjahr 1891/92 sollen von den Bewohnern der Stadt Mainz im ganzen 2 420 000 Mk. Gemeindesteuer erhoben werden. Nach der neuesten Zählung befinden sich in der Stadt 84 000 Einwohner. Unter diesen giebt es aber nur 28000 steuerpflichtige, bezw. selbständige Personen, welche zur Steuer herangezogen werden. Würde nunmehr die gesamte Gemeindesteuer gleichmäßig auf sämtliche Steuerpflichtige zum Ausschlage kommen, dann hätte jeder der Umlagesteuerpflichtigen der Stadt Mainz nicht weniger als rund 86.50 Mk. Gemeinde-Umlagen im Jahr zu bezahlen. Daraus ersieht man, was sehr natürlich ist, daß die Minderbemittelten mit ihren geringen Steuerbeträgen die Bedürfnisse eines größeren Gemeinwesens nicht bestreiten können. — Während der Gartenbau-Aus st ellung werden eine Reihe von Festlichkeiten, so besonders ein großes Blumenfest im großen Saale der Stadthalle, zur Unterhaltung nicht unwesentlich beitragen. In einem eigens erbauten mächtigen Cirkus, welcher die herrlichsten Pflanzengruppen der hervorragendsten Gärtnereien aufweisen wird, bildet ein wundervolles Alpenpanorama einen Hauptanziehungspunkt, ebenso eine im Freien errichtete elektrische Fontaine lumi- neufe, die durch überraschende Lichteffekte ganz besonders glanzvolle Wirkungen aufweisen wird. Die Ausstellung wird, wie bereits gemeldet, am Samstag den 14. Septbr. durch den Landessiirsten feierlich eröffnet. ~ w. Burkhardsfelden, 5. Sept. Lehrer Lehning, der seit 2y31 Jahren an der hiesigen Schule wirkte, ist nach Hungen versetzt worden. ,/v - ] Geilshausen, 5. Sept. Eine interessante Begebenheit konnte man gestern auf der Landstraße nach Kesselbach zu beobachten. Ein Landarzt fährt mit seinem leichten Kutschwägelchen die Straße entlang. Da kommt vom nahen Wiesengrunde her eine Frau; mit der einen Hand hält sie ihre rechte Wange, mit der anderen winkt sie dem Doktor. Der kommt heran und hält; ein kurzes Parlamentieren, die Frau setzt sich auf's Wägelchen, da andere Sitzgelegenheit mangelt, der Arzt holt ein Instrument aus der Tasche und — zieht der Frau unter Gottes freiem Himmel — einen Zahn aus. „So", sagt der Doktor nach gethaner Arbeit, „das ist mir doch noch nicht vorgekommen!" Und Arzt und Frau zogen ihre Straße weiter. Butzbach, 5. Sept. Die Arbeiten zum Anschluß der Zellenstrafanstalt an die hiesige elektrische Zentrale sind nun in vollem Gange. Mit der Kabellegung wird in Bälde begonnen. — Wie verlautet, soll die Herrichtung eines Trottoirs in der Griedelerstraße in Kürze in Angriff genommen werden. 8 Butzbach, 4. Sept. Seit einigen Tagen herrscht der Mumps in unserer Gegend. — Die Grummeternte ist hier nahezu geborgen; sie liefert durchweg einen ziemlich befriedigenden Ertrag. — Der wegen Sittlichkeitsoergehen verhaftete Heinrich Ruppenthal von Rockenberg ist nach dem Provinzialarresthaus zu Gießen überführt worden; er soll von den verschiedenen Delikten zwei Fälle gestanden haben. — Nächsten Sonntag wird unsere Ehorschule zum Besten der Wiederherstellung hiesiger Stadtkirche nachmittags ein K i r ch e n- Konzert veranstalten. fc. Frankfurt a. M., 4. Sept. Ein blutiger Vorfall spielte sich heule vormittag in der Scharnhorststraße ab. Der Schutzmann Hofmann hatte in einer Wirtschaft in der Moselstraße den wegen Hotelschwindeleien verfolgten stellen- fosen, 35 Jahre alten Kellner Arthur Winzer verhaftet und lührte ihn an der linken Hand nach dem 11. Polizeirevier in der Scharnhorststraße. Unterwegs zog Winzer plötzlich mit der Rechten einen Revolver und gab auf den Schutzmann einen scharfen Schuß ab. Der Schutzmann sprang zur Seite und der Schuß ging fehl. Nunmehr feuerte der Arrestant gegen seine eigene linke Schläfe. Die Äugel drang zum Schädeldache wieder heraus. Tätlich verletzt wurde er nach dem städtischen Krankenhause gebracht, wo er nachmittags gegen 2 Uhr starb._________________ Vermischtes. * Köln, 4. September, lieber skandalöse Vorgänge, die sich gelegentlich der Kirmes in Wahn abgespielt haben, berichtet der „Kölner Volksfr." Danach verlangten Soldaten mehrerer Artillerieregimenter vom Wahner Schießplätze in einem Tanzlokal nach 8 Uhr abends noch Bier, als Wein verabreicht werden sollte. Der Wirt weigerte sich, Bier zu verabfolgen. Es kam zu Streitigkeiten, worauf alles eiligst den Saal verließ. Die Soldaten sammelten sich auf der Straße an und eröffneten unter Anführung eines Unteroffiziers einen Sturm auf die Wirtschaft, die in wenigen Minuten durch Ziegel- und Pflastersteine von innen und außen demoliert war. Hierauf ergriff der Sohn des Wirtes eine Flinte und schoß in den Haufen, wobei ein Soldat getötet und zwei schwer' verwundet wurden. Vier Zivilisten wurden durch Steinwürfe und Säbelhiebe verletzt. Unter Mitnahme des Toten und der beiden Verwundeten zogen die Soldaten, hierauf ab. Der Sohn des Wirtes stellte sich alsbald dem Gericht. * Münchberg, 3. Sept. Gestern abend wurden in Main r o t h 6 Häuser und 19 gefüllte Scheunen mit Nebengebäuden durch Feuer vernichtet. Kinder, die mit Streiche Holzer spielten, sollen den Brand verursacht haben. Gerichts saal. Darmstadt, 4. September. Ferien-Strafkammer. Das Bild einer Wechselreiterei im größeren Maßstab bot sich in der hier verhandelten Strafsache gegen die Fuhrmann Georg H i rs ch b e r g c r Eheleu te von Fürth i. O. wegen gemeinschast» sicher fortgesetzter Wechselfälschung und Betrugs. Der Angeklagte H., der sich auch wegen betrügerischen Bankerotts in Untersuchung befindet, und seit 9)lat ds. Js. verhauet ist, steht im 33. Lebensjahre und ist zweimal wegen Körperverletzung, sowie einmal ivegen Diebstahls vorbestraft, seine Ehefrau ist 28 Jahre alt und unbestraft. Die Anklage bezog sich auf nicht weniger als 61 Wechsel im Gesamtbetrag von 13 555 Mk., die der Ehemann £). im Laufe von P/Q Jahren ausgestellt, sowie mit Ausnahme zweier mit dem Accept des --teinbruchbesitzers Nikolaus Uth in Lützelbach versehen und teils selbst, größtenteils durch seine Ehefrau bei Geschäftsleuten in Bensheim 2C. diskontiert hatte. Tie beiden übrigen Wechsel trugen das Accept des Schwiegervaters von Uth, des Lorenz Daum das nach dem Gutachten des Sachverständigen, Landgenchtssekre- tärs Pähler in Frankfurt, gleichfalls von der Hand Hirschbergers herrührt, und wurden dieselben auch in gleicher Weise versilbert. Die Mitangeklagte Ehefrau H. berief sich darauf, daß sie lediglich aus Geheiß ihres Mannes und in der Ueberzeugung, jene Accepte rührten von Uth her, gehandelt habe. Der Gerichtshof erlangte auf Grund der sehr umfangreichen Beweisaufnahme die volle Uebex= zeuguna von der Glaubwürdigkeit des Zeugen Uth und damit von der Schuld H.s. Bezüglich der Ehefrau wurde angenommen, daß sie nach dem großen Grad ihrer Beteiligung beim Absatz der Wechsel sich nicht in gutem Glauben habe befinden können und daher als Mitthäterin erscheine. — Das von beiden Angeklagten anerkannte Urteil billigte ihnen mildernde Umstände zu und lautete gegen H. aus 1 Jahr 9 Monate G efängnis abzüglich 3 Monate Untersuchungshaft, sowie dreijährigen Ehrverlust, gegen seine Ehefrau auf 5 Monate Gefängnis. Bochum, 4. Sept. Die Straffammer des hiesigen Landgerichts verurteilte heute die Schsutzleute Völker und Ommert von hier wegen empörender Mißhandlung eines Arbeiters zu je sechs Wochen Gefängnis. Ter Staatsanwalt hatte drei Monate beantragt. Am 9(bcnb des 22. Januar d. I. waren die beiden Schutzleute in eine Wohnung eingetreten, in der eine Geburtstagsgesellschaft versammelt war. Tie Beamten wollen geglaubt haben, die Inhaberin der Wohnung mißbrauche auf diese Weise die chr erteilte Konzession zum Schnaps- und Bierverkauf über die Straße. Die Anwesenden bestritten, daß Schnaps getrunken worden sei. Schließlich entfernten sieb die nicht im Hause wohnenden Teilnehmer der Gesellschaft. Die Schutzleute gingen auch, stellten sich aber rechts und links an der Haustyüre auf. Als dann der Arbeiter Steden herauskam, wurde er von den Schutzleuten am Halse gepackt, zu Boden geworfen und in brutaler Weise durch Säbelhiebe mißhandelt. Die sauberen Hüter des Gesetzes begleiteten die Mißhandlungen durch rohe Beschimpfungen wie: „Wenn Du nicht stille bist, Hund", oder „Hund, wir werden Dich schon kriegen". Tabei halle der Mann nicht das Geringste gethan. Dresden, 4. Sept. Das hiesige Militärgericht verurteilte den Leutnant Kannegießer vom Infanterieregiment Nr. 103 in Bautzen wegen Mißhandlung Untergebener zu sieben Wochen Festung. Der Leutnant schlug beim Nachexerzieren einem Soldaten mit dein gezogenen Säbel über den Helm, wodurch blutende Verletzungen entstanden ; einem anderen Soldaten, der bei der Anschlagstellung das rechte Bein zu weit hinten hatte, schlug er derart mit der Säbelscheide daran, oaß der Mißhandelte auf kurze Zeit das Lazarett aufsuchen mußte. Auch soll der Leutnant geäußert haben, „er habe den Säbel nicht umsonst; auf eine Leiche komme es ihm nicht an." Oascokes. jifofge Stadtverordneten - Beschlusses vom 20. Juni d. I. tritt eine WMmWlilg nuferer Wecks ein und wurden die Preise derselben bis auf weiteres festgesetzt wie folgt: Für den Centner ab Verkaufsstelle: Stück-Cokes..............1,20 Mk. Nuß-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, g ang- bar st e S o r t e .........1,30 Mk. Größe Rr. 2, kleiner als durchschnittliche äorngröfce des Anthracit ...... 1,35 Mk. In Wagenladungen von mindestens 36 Gentnern: Stückcokes.......1,15 Mk. Nußcokes Nr. 1 .... . 1,25 „ Nußcokes Nr. 2.....1,30 „ Bei gleichzeitiger Entnahme von mindestens 200 Centnern: Stückcokes ...... 1,10 Mk. Nnßcokes Nr. 1 .... . 1,20 „ Nußcokes Nr. 2.....1,25 „ Für Cokesabnehmer, welche zwei und mehr Toppelwaggons beziehen, ermäßi'gt sich der Preis um weitere 5 Psg. pro Gentner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Centner berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Eokes auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Cokes statt; dagegen bleibt bei folgenden hiesigen Firmen der gkiiieriof msem Äosrohes von 1 bis 5 Centner bestehen, nämlich bei den Herren: Foh. Fischer, Alicestraße 19, H. Äof, Löwengasse 11 und Bahnhofstraße 33, Gcbr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Cd. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gascokes samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Centnern. G i e sie n, den 21. Juni 1901. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. I. V.: Edm. Wetter. 4388 Aufruf! Seit einiger Zeit gelangen Nachahmungen meines beliebten „Locher's Antineon" (ärztlich warm empfohlenes, unschädliches innerliches Mittel gegen Blasen- und Harnleiden — Ausfluß — sowie gegen Harnbre'nnen, Harndrang, Harnverhaltung, Blasenkatarrh usw. — Zusammensetzung: 40,0 Sarsaparill, 20,0 Burzelkrt., 10,0 Ehrenpreis, 100,0 Spirit, dilut., 100,0 Spirit, e vino) zum Verkauf. Da diese Nachahmungen teilweise sogar entgegengesetzte Wirkung besitzen, ausnahmslos, aber wertlos sind, handelt das kaufende Publikum in eigenem Interesse, wenn es bei dem Einkauf stets „Locher's Antineon" mit A. Locher's Namenszug auf Verpackung, Prospekt und Flasche verlangt und alles Andere angeblich Bessere, energisch zurückweist. „Locher's Antineon" ist von aromatischem Geschmack, leicht einzunehmen und wirkt gegen obige Krankheiten rasch und ohne Berussstörung. Dasselbe getaugt einzig und allein zur Herstellung von A. Tocher, SSarmac. Laboratorium, Stuttgart, und ist in den Apotheken zu haben. Flasche Mk. 2.50. Hochachtungsvoll Andrea» Locher. Niederlagen in Gießen: Pelikan-Apotheke u. UnibcrfHätö» Apotheke zum goldenen Engel.5867 Feinste W.PreiMeem eingetroffen. I. M. Schulhof. Telephon 119. 5977 Neves ZMckM 8ch- imii W-Mckn. 558? J. Hankel, Schloßg. 6. AWndc WirtsW mit Metzgerei in stark frequentierter Ortschaft in nächster Nähe Gießens umständehalber zu verkaufen. Anfragen unter Nr. 5819 an die Geschäftsstelle d. Bl. WiiMm, Fußbetrieb, bill. abzttg. Näh. in der Exped. d. Bl. Wkus. ZacköM prima Qual., höchste Erträge in Korn und Stroh bei vollständiger Winterfestigkeit nach den Erfahr tngen des letzten Jahres, offeriert, freibleibend, ab Station Reis kirchen pro 100 kg 18 Mk. Hnt Umnerod bei ileiekitdjtn i, trocknet sofort ard klebt nicht, empfiehlt in 1-Liter Krügen k 1,00 Mk. und loso gewogen. Gustav Walter, Mäueburg 13. VekarmtMachNng. Die Urliste für die Schöffen und Geschworenen liegt eine Woche lang und zwar vom 5. dis 12. September l. Js. auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Jedermanns Einsicht offen. Innerhalb jener Offenlegungsfrist ist gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters Einsprache zu erheben. Gießen, den 2. September 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________________I. V.: Wolff.____________ 5.951 Arbeitsv ergebrmg. Die zum Umbau des albten Schlosses am Kanzleiberg hier- selbst erforderlichen Dachdecker- und Älempnerarbeiten sollen vergeben werden. Zeichnungen, Anschlag und Bedingungen können bei Herrn Bauführer Kiefer in der Baustube des alten Schlosses eingesehen und daselbst Eingabeformulare in Empfang genommen werden. Angebote sind bis zum 10. ds. Mts., vormittags 12 Uhr, verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bei uns einzureichen. Gießen, den 4. September 1901. 5975 - Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________________Mecum.___________________ SVersichernngsstand ca. 44 Tausend Policen. tsaaM® ltgemeine Rmtm-Austalt! findet 1833 2Q Stuttgart. Aeorganistert 1855 | lseitigkeits-Gesellschaft unter Aufsicht d. K.Wurtt. Regierung 6 HM-, Renten- und Kupitsl-VeeWeenngen. | er Gewinn kommt ausschließlich den Mitgliedern [3 der Anstalt zu gut. Lilligst berechnete Prämien. Koye Alenteüvezügc. AZ :. d. Prämienreserven noch bedeutende des. Sicherheitsfonds E Nähere Auskunft, Prospekte und Antragsformulare kosten- E bei der General - Agentur Darmstadt: August ß benich, Waldstraße 20, J.; in Gießen: Haupt-Agent fe h. Wehger, Kaufmann; Keinr. HicStz, Friseur, Selters- g 43; in Großcu-Linden: Äeltir. Weih, Bauunternehmer; « ßen-Bnseck: Salomon Nerliu; Lanbach: Wikh. Klip- $ ; Wiescck: Ludwig Kirchner, Kaufmann; Steinberg: g • KinKler, Werkmeister. 2953 ■