ML iM eta,ail‘t. HjmT *'■ T«WEÄ! °ÄlÄ - glbniaH* UM 4732 •**»*$?« •ss«>* S** erlitt. 'mtiam^onntagabenb * wird «sucht, lanbte l°s-N zurückzuer- «nfans die Angelegen. °‘tiei übergeben wird, ctL Pkrson bet. ernt ist. isteWohnung befindet iiuli ab M;u.A. __ G«. Schlörb. Md.» eje$tiett v-iselt T dir c» «5ro»£ Le°" toter R 6tt’ K«!> bkä*t ! ^ndori Ä0Qtl iortbetn-i?, J ^°uhernG>^^ «■ bie ^e * IttH Oükd. Mbtflratt 4& 'wming einer emzelrrm Stube, KamrnerFüche Üuerir.^rankflstrlSy Len Bedingungen wird 'ne Stunde Unterricht Aschen Gpr-che «, Terten unter Nr. 4710 Edition b. Bl. Ötijammlung der OrtZ- nkaffe wurde ein Schim Der Besitzer beliebe den> tchstr. 11 umMuschen. Karten M. 12 und 2l/j bi8 8 Uhr: Lama. und 7 Uhr. Jarlen wie gewöhnlich. Sitzplätze 20 Pfg. mkbiö 12 Uhr: u Karten 20 M 15'12 und von 21/r biS l/r, 10,11.8, SU. 7 Uhr. reitung und Verteilung wisch- «kt statt. ttz her S-LaMuilg. Bim. Mr. 157 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Sonntag 7. Juli 1901 fac »en erschUnenden W »et*. 10 llhr. ftzäteften« RKtiMee, unk Mvaftt 7. «dreffe für Drpeschmt Anzeiger Sietzea. Fernsprechanschluß Nr. DL. »Glich *it Li«»«chntt M woetta,». fflfc- >««tt teil' CS&AM km An. AtzM^tvoch^mN.Heff. BflMsT w* „Blätter W detWiwke" wer« 68d D»ch,,wch b«ykflt. Ml. 2.20, moMtl. 76 GchL mitBringerlshn; durch» AbholefteLen viertelMpL Ml. 1.90, menatl. 66 D» Det Psftbezug viertelM«!. Mk. 2.00 ohne vesteSG» 80« 8«|ttgen:BermtttIueee< Meren Ergebnis eine Anzahl englischer Offiziere in der chimpflichsten Weise belastete. Dem Blatt wird u. a. ge- chrieben: 253,1 Millionen Mk. einschließlich der Edelmetalle 220,5 Millionen Mk. / ausschließlich „ „ 215,5 „ Gegen daS Vorjahr ist die Einfuhr um 10,4 und 11,5 v. H. zurückgegangen, die Ausfuhr dagegen um 22,2 und 22,3 v. H. gestiegen. Haupteinfuhrwaren aus Belgien sind rohe und gekämmte Wolle, Pferde, Kohlen, Koks, Wollengarn (außer hartem Kammgarn rc.), Blei, Maschinen, Zink, Leinengarn. Hauptausfuhrwaren nach Belgien find Kohlen, Maschinen, grobe und feine Eisenwarev, unbedruckteS Wolltuch, Eisenerze, Halbseiden-- und Edelmetallwareu, Koks, Hopfen, Weizen, Roheisen, Anilin und andere Theerfarbstoffe, Eck- und Winkeleisen rc. Der Einfuhrrückgang ist durch den Ausfall bei Wolle und Wollenwaren (— 33,2 Millionen Mark), die Ausfuhrzunahme besonders durch die Preis« steigerung von Eisen und Eisenwaren, die vermehrte Maschinen-, Kurzwaren-, Kohlen-, Getreide-, Wolle-, Papier-, KupferauS- fuhr bedingt. Im Verkehr mit den Niederlanden betrug der Spezialhandelswert: in der Einfuhr: in der Ausfuhr: einschließlich der Edelmetalle 215,4 Millionen Mk. 895,9 Millionen Mk. ausschließlich , „ 208,9 „ „ 364,5 d. i. gegen 1899 in der Einfuhr mehr 5,7 und 6,2 v. H., in der Ausfuhr mehr 20,8 und 13,7 v. H. Haupteinfuhrwaren aus den Niederlanden sind Rohtabak, Fleisch, Kaffee, Gemüse, frische Fische, Salzheringe und andere gesalzene Fische, Käse, Butter, Zinn, Reis, lebende Pflanzen und Blumenzwiebeln, Pferde, Goldmünzen, Leinsaat. Hauptausfuhrwaren nach den Niederlanden Kohlen, Goldmünzen, Kleider, Eisenwaren, Steine, unbedruckte Wolltuche, Maschinen, Platten und Bleche aus Schmiedeeisen, roh, gefärbte rc. dichte Baumwollgewebe, Oelkuchen, Stabeisen, rohes eindrähtiges Baumwollgarn, Eck- und Winkeleisen, Bücher rc. Die Ausfuhr nach den Niederlanden weist von allen Ländern die größte Zunahme nach. „Von den im Januar bis April 1900 von Fmme nach Natal und Kapstadt versandten 8000 Pferden kamen nur wenig über oOOO levenv in Natal und Kapstadt an, welche sich dem Klima und den Strapazen eines südafrikanischen Feldzugs nicht gewachsen zeigten, sondern mneryarv kurzer Zeit in Menge eingingen. Ebenso verhielt es sich mit den Nachschüben, obwohl diese etwas besseres Material aufwiesen. Die vom Rnegs- amt auf Grund geheimer Denunziation eingeleitete Untersuchung hat nun einen Betrug in der Höhe von ca. sechs Millionen Kronen zum Schaden der englischen Kriegskasse festgestellt. D,e Anklage be. -ichtigt die einkaufenden, kontrollierenden und die gelieferten Psttde im Hafen von Fiume abnehmenden Offiziere der Bestechung, die Pferdehändler und Lieferanten aber deS Betrugs, weil sie erstens weit wemger Exemplare lieferten, als sie gut gebracht erhielten, und weil sie anstatt des Musterpferdes im Werte von 409 Gulden alle mit Währungs« lehlern versehenen Roffe, Blinde, Lahme, Altersschwache, Fohlen, Kranke, im ganzen Ungarlande zusammenbrachten; auch die tauglichsten der gelieferten Ware waren im Durchschnitt noch mcht 160 Gulden pro Kopf wert. _ .. t Da der Untersuchungsbehörde in Fiume die doppelte Buchführung eines Hauptlieferanten in die Hände fiel, nämlich die Liste der angeblich gelieferten Pferde und diejenige seiner Einkäufe samt dem Verzeichnis seiner „Douceurs" an die englischen Offiziere, so dürste wenigstens ein Teil der großartigen Unterschleife und Betrügereien bewiesen und die Bestrafung der Schuldigen erzielt werden." Das Kaiserliche Statistische Amt hat die Hefte 1: Belgien und 12: Niederlande herausgegeben. Die Hefte enthalten den Außenhandel Deutschlands mit den beiden Ländern in den letzten vier Jahren. Dem umfangreichen Tabellenwerk (54 und 55 Seiten) geht eine gedrängte Dar« stellung der Entwicklung des deutsch-belgischen und deutsch- niederländischen Handels im letzten Jahrzehnt voraus. Im Verkehr mit Belgien betrug 1900 der Spezialhandelswert in der Einfuhr: in der Ausfuhr: Aus Stadt und Land. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist litte unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Anz." gestattet.) •* Persoualnachrichten. Der Großherzog hat dem Gräflich Erbach - Schönberg'schen Gartenarbeiter Friedrich Dill mann in Schönberg das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" verliehen. — Ernannt wurde der Hilfsschaffner bei der Main Neckar- Eisenbahn Philipp Weigand aus Wixhausen zum Schaffner bei dieser Bahn. ** Der Oberhesfische Gefchichtsvereiu unternimmt am nächsten SamStag einen Ausflug nach Arnsburg und Münzenberg. Das für den Ausflug ausgestellte Programm ist folgendes: „Abfahrt nach Lich 2.05 Uhr nachmittags, Fußwanderung von Lich nach Arnsburg; nach kurzem Aufenthalt daselbst Wagenfahrt nach Münzenberg; Besteigung des Burgbergs und Erläuterung der kunstgeschichtlichen Bedeutung der Burg durch Prof. Dr. Sauer, Besichtigung der Burg und ihrer Umgebung; Nachtessen; Rückfahrt auf den früher be» nutzten Wagen; Abfahrt von Lich 10.15 Uhr abends, Ankunft in Gießen 10.39 Uhr." — Die Beteiligung von Damen ist erwünscht, Nichtmitglieder sind als Gäste willkommen. Anmeldungen zur Teilnahme, insbesondere für die Wagen» fahrt und das Nachtessen nimmt bis zum 8. d. Mts. abends Dr. Kornemann entgegen. Tas Mainzer Gewerbegericht hat vor einigen Tagen seinen 10. Geburtstag gefeiert. Terartige Feste bringen dem Feiernden Artigkeiten und Beglückwünschungen, zumeist auch Geschenke. Und ein solches Geschenk ward unserem Geburtstagskinde: die neue Gewerbegerichtsnovelle, die soeben amtliche publiziert worden ist Mit dem 1. Januar 1902 tritt die Novelle in Kraft. Manch' andere Verbesserung hätte man ja noch hinzufügen können, aber amt), das jetzt Erreichte nehmen wir dankbar und freudig an, die Zukunft vorurteilsfreier Erkenntnis überlassend. Und diese Erkenntnis wird kommen für jeden, der einmal anfängt, sich mit unseren Gewerbegerichten zu befassen, und. sich von dem Wirken und der Thätig- keit des Gewerbegerichts überzeugt auf wirtschaftlichem, materiellem und ethischem Gebiet, von seinem eminenten Einfluß, wie er sich! fortschreitend geltend macht auf jedem Gebiet der Sozialpolitik. In kürzester Zeit, ohne langwierige von Formalitäten umgebene Verhandlungen, wickelt sich das Streitverfahren ab; kollegial sich gleichgestellt sprechen und finden Arbeitgeber und Arbeitnehmer Recht; Verzögerung des definitiven Prozeßabschlusses durch langzeitige Instanzenwege darf als ausgeschlossen gelten. Aber über diese hinaus erstrecken sich feine wohlthatigen Einflüsse: Tie Zusammenarbeit heterogener Parteien bei jenem Gericht, die gegenseitige Aussprache, die hüben wie drüben Ansichten klärt, nähert und ** Lehrergeh'älter. Aus Lehrerkreiseu werden wir um den Abdruck des in der „Worms. Ztg." gegebenen Berichtes über die dortige Stadtverordneten Versammlung vom 25. Juni gebeten, soweit er sich auf die anderweitige Regulierung der Gehälter der Lehrer, Lehrerinnen, Schulverwalter und Schulverwalterinnen an der Volksschule zu Worms bezieht: Referent: Herr Dr. Stephan. Als am 21. Dezember 1888 eine .Höhung der Lehrergehalte von der Stadtverordneten«Bersamnhlung be- wllltgt wurde, waren die Meinungen über die Höhe der Gehälter der einzelnen Gehaltsstufen, auch innerhalb des FinanzauSschuffes, geteilt, Mdem verschiedene Herren für höhere Sätze, als von der Bürgermeisterei vorgeschlagen, waren. Die Lehrer waren damals mit der bewilligten Er- Hohuug einverstanden und hat seitdem eine Agitation in Lehrerkreisen auch mcht bestanden. Nach dem nunmehr erfolgten neuen Entwurf, welcher von dem Schulvorstand, sowie dem Finanzausschuß einstimmig genehmigt worden ,st, sollen statt der früheren 11 Gehaltsklaffen nur noch 10 be- bQ leigen Vorlage das Dienstalter mit 28 Jahren Wichtiger wohl 27 Jahren) erreicht werden soll, während früher 30 Jahre vorschrif war. Innerhalb der einzelnen Klaffen soll von 3 zu 3 Jahren eine Steigerung von 200 Mk. erfolgen statt bisher 160 Mk Der An- sangsgehalt von 1400 Mk. bleibt bestehen, der Höchstgehalt steigt bis -200 Mk Die Stadt WormS geht mit’bem Statut ÄtM Ochsten Gehälter hat. Die Gehälter der Syrerinnen find im wesentlichen beibehalten, nur ist von 21 Dlenstjahren ab eine । Steigerung um 150 Mk. auf Mk. 2250 vorgesehen. Die Fu > für die Oberlehrer soll von 300 auf 400 3RI. fO0je für die ; entschädigung für die verheirateten und verwitwe ^h f unDer, • unverheirateten mit eigenem HaushÄt betrat ,e Schul- heirateten Lehrer sowie Lehrermnen 300 Mk., mr ve y 200 Verwalter 400 Mk., für Schulverwalter und Schulverwüt anfangs, , Der Gehalt der HandarbeiMehrerinnm beginnt tmt 1100 M gehalt und steigt mit 200 Mk. statt bish-r 150 Dll. vrs b. I. H.-S -- schasts-. Erbschastssachen usw. werden in den Ferien mch bearbeitet Aus daS Mahnverfahren und auf Strafsachen (mit Ausnahme von Privatklagen) haben die Ferien kemen 8is-ub°h-«-rk-hr. Durch di- Neuregelung der Eisen- bahnrücksahrkarten bleiben nicht nur die “’J berührt, sondern auch die besonderen Rückfahrkarten mit kürzerer Giltigkeitsdauer und geringeren Preisen, ebenso die Arbeilerkarlen und Doppelkalten der 4. Wagenklaffe. •• Konzert der Berliner Domfauger. Auf das Konzert der Konzertvereinigung der Berliner Domsänger, das am Montagabend stattfinvet, möchten wir hiermit nochmals empfehlend aufmerksam machen. Der beliebte Sangerchor hat das Jutereffe, das seinen Darbietungen hier m reichem Maße entgegen gebracht worden ist, stets auch ebenso reichlich verdient. Das ebenso reichhaltige wie interessante Programm gibt ihm Gelegenheit, seinen alten bewährten Ruf auch in diesem Jahre wieder zu rechtfertigen und zu begründen. Voraussichtlich ist den Berliner Gästen ein volles Haus beschützen. . , ♦♦ Sommerfest. Der Turnverein Gießen begeht am nächsten Sonntag im Philosophenwald sein diesjähriges Sommerfest, verbunden mit der Feier seines 55 jährigen Bestehens. Das hierzu aufgestellte Programm bietet eine Fülle angenehmster Abwechselungen. Namentlich in turnerischer Beziehung sind Nummern vorgesehen, die besondere Erwähnung verdienen. So sind u. a. die Keulen-Uebungen und das Stockschlagen hervorzuheben. Auch das Turnen an den verschiedenen Geräten und vor allem das Kürturnen dürfte viel Anerkennung finden. Ein interessantes Schauspiel wird ferner der bei Eintritt der Dunkelheit im Programm vorgesehene Fackelreigen bieten. Der musikalische Teil des Zrogramms wird von unserer Regimentskapelle ausgeführt. Die Absicht, die den Turnverein bei dem diesjährigen Sommerest leitet, ist die, den bis jetzt der Turnsache noch Fern- tehenden die Ziele seiner Bestrebungen vor Augen zu führen und ihr Interesse zu wecken. Deshalb ist auch für Nichtmitglieder die Teilnahme an der Festlichkeit erleichtert worden, ndem im Vorverkauf Karten zu ermäßigten Preisen zu er- alten find. Bad-Nauheim, 4. Juli. Die Persouenfrequenz betrug )is zum 4. Juli, nach amtlicher Angabe, 10219 Kurgäste. 124867 Bäder wurden bis zu diesem Tage abgegeben. b. Friedberg, 5. Juli. Die Selbsteinschätzung gelegentlich der Steuerreform in Heffen hat ergeben, daß wir in unserer Stadt nunmehr acht Millionäre haben. Darmstadt, 5. Juli. Der Großherzog von Baden, General Inspekteur der V. Armee-Inspektion, besichtigte heute vormittag auf dem Truppen>UebungSp!atze die 28. Feld- Artillerie-Brigade im Schießen. Der Großherzog Ernst Ludwig begrüßte den Großherzog von Baden auf dem UebungSplatze. Bingen, 4. Juli. Gestern abend wurde im Binger Stadtwalde auf der Chaussee nach dem Jägerhaus, ungefähr zehn Minuten von dem Forfihaus Heiligkreuz, die Leiche eines jungen etwa 28 jährigen, gutgekleideten Mannes aufgefunden. Bei der Leiche fand sich ein Revolver. Der Mann hatte einen Schuß im Munde, durch den der Tod sofort herbeigeführt worden war. Eigentümlich ist, daß sich bei dem Toten nichts vorfand, was auf seine Herkunft Hinweisen könnte. Seine Uhrkette baumelte an der Westentasche herunter, eine Uhr fand sich jedoch nicht vor. Man möchte einen Raubmord annehmen, doch weist der Schuß im Munde mehr auf Selbstmord hin. Mainz, 5. Juli. Auf Einladung fanden sich gestern nachmittag vor Beginn der Gewerbegerichtssitzung fast sämtliche Beisitzer im Saale des Gerichtes ein, um dem Festakte zum 10jährigen Bestehen des Gewerbegerichts beizuwohnen. Oberbürgermeister Dr. Gaßner ergriff das Wort zu einer Rede, aus der wir folgendes hervorheben: die Empfindung der Gleichberechtigung.erweckt, müder« auch draußen die Gegensätze, wirkt erziehlich und ber- breitet so in den beteiligten und diesen nahchtehendan Kreisen Unbefangenheit und ruhige, saMich^e Ueberlegung — kurz, das Gewerbecstiücht stiftet, erhalt und fordert sozialen Frieden. In den abgelaufenen 10 Zähren wurden im Ganzen bei unserem Gewerbegerrcht 428o.strertsach-en anhängig gemacht, also im Jahresdurchschnitt rund 430 Fälle. Von diesen 4285 Klagen wurden erledigt durch Anerkenntnis -oder Versäumnisurteile 288 gleich 6 72 Prozent, durch andere Endurteile 660 gleiche 15,40 Prozents durch Vergleich, Verzicht und auf andere Weise 3„13 gleich 77,88 Prozent. Tie Zahl der nach Anbringung der Klage auf friedlichem Wege erledigten Streitsachen überwiegt also ganz bedeutend die Zahl der durch Urteil erledigten Fälle. Auch als Einigungsamt war das Gewerbegericht auf Anrufen beider Streitteile mehrmals erfolgreich' thätig gewesen. Außerdem ist das Gewerbegericht oder dessen Vorsitzender in 8 Fällen in der Lage gewesen, ohne daß es zu einer förmlichen Anrufung gekommen wäre, Vereinbarungen über die bestehenden Streitpunkte zwischen den Parteien herbeizuführen. Um Erstattung von Gutachten ist das Gewerbegericht seit seinem Bestehen in 8 Fällen angegangen worden. Beisitzer Bern hart dankte Namens der Arbeitgeber dem Oberbürgermeister für seine Ausführungen. Tie Wohlthaten des Gewerbegerichts hätten in den abgelaufenen 10 Jahren viele schätzen gelernt. Namens der Arbeitnehmer sprach Beisitzer Born dem Oberbürgermeister Dank aus für das Wohlwollen, das er dem Gewerbegericht stets ge- schenkt habe. ___ Vermischtes. * Zivile Preise. Ein Herr, der Homburg besuchte, schreibt dem „Koburg. Tagbl.": Von der Saalburg kommend, kehrte ich in Ritters Parkhotel in Homburg ein, und da erst in einer Stunde das Tiner begann, ich aber seit 6 Uhr morgens nichts genossen hatte, nahm ich ich ein Filet; der Oberkellner empfahl noch Forellen, die ganz frisch seien und in den nahen Bächen gefangen würden; so bestellte ich mir Forellen. Es kam eine, die sehr wenig Geschmack hatte, meine Rechnung lautete aber wie folgt: 1 lebende Forelle 4.50 Mk., 1 Filet 2 Mk., Pomme frite 70 Pf., eine halbe Mosel 2.30 Mk., einhalb Wasser 60 Pf., 1 Kompot Aprikosen 1.50 Mk., 1 Kaffee 75 Pf. gleich 12.35 Mk. Brrr! (Es giebt in Homburg eine Anzahl guter Restaurants, in denen ein Diner 2—3 Mk. kostet. Ißt man außer der gewöhnlichen Zeit, so kommt man allerdings wohl in keinem besseren Restaurant ohne 4 Mark fort. D. Red. d. „Gieß Anz.") * Wahres „H u n d e d e u t s ch" findet man in den Bestimmungen für ' die Hundeausstellung des „Kynologi- schen Vereins" in Stettin. Einer der köstlichM Brocken aus den in den Bekanntmachungen zu findenden Mustersätzen lautet nach der „Zeitschrift des Deutschen Sprachvereins" wörtlich: „Hunde ohne Begleitung sorgt der Vorstand für die Vorführung — und es ist streng untersagt, ohne Erlaubnis des Vorstandes Hunde außer der Zeit von 1—3 aus ihrem Stande zu nehmen, und müssen unter allen Umständen in denselben verbleiben." *Gegendas Duell. Wie seinerzeit gemeldet, hatte Für st Karl von Löwen st ein einen Ausruf gegen das Duell verfaßt, und zur Unterstützung der in diesem Aufruf entwickelten duellseindlichen Anschauungen zunächst in den Kreisen des Adels und dann in weiteren Kreisen Unter- chriften für diesen Aufruf gesammelt, die auch! in großer Zahl eingelaufen sind. Jetzt wendet sich nun der Fürst peziell noch an die alten Herren der katholischen Kor- wrationen und fordert sie auf, eine Erklärung zu unter- chreiben, in der sie die grundsätzliche Verwerfung des Duells öffentlich bezeugen und sich verpflichten, im gesell- chaftlichen Verkehr wie im öffentlichen Leben nach Kräften thätig zu sein für Beförderung der Bewegung, welche die endliche und gänzliche Abschaffung des Duells zum Zwecke hat. Zugleich wird in dieser Erklärung von Ehrengerichten- für unbedingt geboten erklärt, „deren Entscheidung dem Beleidigten wirkliche Genugthuung verschafft, sodaß derselbe nicht mehr verleitet wird, sich dieselbe selbst auf zweifelhafte und unerlaubte Weise mit der Waffe zu suchen." Tie Erklärung fährt fort: „Es handelt sich nach meiner Ansicht vor allem darum, erstens zu zeigen, daß neben der falschen, unchiristlichen öffentlichen Meinung in der Tuellfrage bei der überwiegend großen Mehrheit aller christlich, rechtlich und vernünftig denkenden Menschen die klare: Einsicht und Ueberzeugung besteht, daß die Duelle unmoralisch und durchaus kein geeignetes Mittel sind, um Ehre zu wahren, oder wiederherzustellen, zweitens Schritte zu thun, daß durch Reichs- oder Landesgesetzgebung Ehrengerichte errichtet, und überhaupt die Ehre in entsprechender vollkommener Weise geschützt und Beleidigung und Ehrenkränkung gebührend bestraft werden. Wenn dieses erreicht sein wird, dann entfällt der für Duelle noch immer bestehende scheinbare Rechtfertigungsgrund der Notwehr. Tie Tuelle werden dann in ihrer Unwürdigkeit und Verwerflichkeit nackt dastehen als Akte des Rachegefühls oder als Akte armer Menschen furcht, welche die innere bessere Ueberzeugung und die Pflichten geg/n Gott verleugnet und einem unvernünftigen Vorurteil zum Opfer bringt. Zunächst habe ich mich an die Mitglieder des Vereins der katholischen Edelleute und an die Deutsche Adelsgenossenschaft gewandt und eine schöne Zahl von Zustimmungen erhalten. Es ist klar, daß Kundgebungen aus denjenigen Kreisen, wo leider das Vorurteil noch vielfach, fert eingewurzelt ist, von besonderem Werte sind. Tann aber gebührt es, daß diejenigen zu Worte lommen, welche schon vom Jünglingsalter an in edlem Sinne und mit wahrem, hohem Mute, Gott und sein Gesetz höher achtend, als weltliche Ehrbegriffe,, sich in katholischen Studentenkorporationen zusammengeschart haben, und dieser ihrer Gesinnung im ferneren Leben treu geblieben sind. An die geehrten alten Herren: des Laienstandes richte ich daher die Bitte, ihre Zustimmung zu der von dem Jnfanten (Alfons von Spanien) verfaßten Erklärung durch Unterschrift (recht deutlich mit. Wohnungsangabe) zu bekunden und baldqefälligst an mich nach Kleinheubach zu senden!" ,, * verhaftet wurde der Tirektor der Vereinigten Brunner Streichgarnspinnereien, Ballatsch, wegen bedeuten- der Unterschlagungen. __________ UnioerMs Nachrichten. Halle, 3. Juli. Die UniversitätSbehörde hob den polnischem -vtudmtenvrrein „Phllomathi»^ auf, da nach einer Mtntsterial-- Unb föth"9 ’i« u'ft« riebt Ä-S ‘Ä s«a •*ä M & J« worben ' ‘ ***** Wit. $fe 'A°«f-ncn ^ünt c»us EIW te durg belüfte, w,"Iburg tim- yin hom- Wrbe^m, We, nahm ich Cordten, die Langen ivür- ieine- die sehr Ee aber wie Filet 2 M, ' Mk., einhalb Mk., 1 Küsiee Homburg eine wer 2-3 M Vti, so kommt eitaurant ohne man in den es „Kynologi- m Brocken ans n Mustersätzen vprachverrins" r Borstand für , ohne Erlaub- von 1-3 aus er allen Um- SkisSS* emeldet, hatte ms gegen das i diesem Aus- n zunächst in Kreisen Unterinch in großer nun der Fürst! Iholischm Körung zu unter- -erwerfung des : hten, im gesellen nach Mästen ung, welche die lls zum Zwecke Ehrengerichten Scheidung dem st, sodch derselbe selbst aus Lasse zu suchen." ch nacb meiner ;en, daß naben einung in der rheit aller christ- enschen die llare die luelle un- JZittel sind, nm weitens Lchritte tzgebung Ehren- n entsprechender mg und Ehren- dieses erreicht ich immer be- r Notwehr- Dre und Berwers- fnhls oder als bessere Ueber- inet und einem Zunächst habe )e? katholischen gwM'd retten- dien, w° leid« ^SkL "7 Ären len Ä n 2PWÄ „ft AS.-" r Kereinißi^ Verfügung in Preußen kein Studentenverein mit ausschließlich pol« ntichen Mitgliedern bestehen darf. — Au» Heidelberg wird berichtet: Die philosophische Fakultät hiesiger Universität hat den scheidenden Staatsmiwster Dr. Nokk zum Ehren Doklor ernannt. - Seit dem Jubiläumsjahre (1886) ist Nott bereits Dr. jur. h. o. Der Ruperto- Carola und seit 1. Juli bekanntlich auch Dr. mg. h. o. von Karlsruhe. - Der L ktor für englische Sprache, Dr. Francis Curtis, an der Universität Wien, hat dieselbe doppelte Berufung an die Akadem e für Sozial- und Handelswissenschasten in Frankfurt und an die Handels-Hochschule in Köln erhatten, die vor ihm Pcof. IKnnes HoopS (Hctdelbera) und Prof. Max Forster (Bonn) ausgeschlagm betten. Dr. CurtiS hat den Ruf nach Frankfurt angenommen. — Men schreibt au» Zürich: Der Ordinarius für romanische Philologie an der hiesigen Universität, Professor Dr. Heinrich Mors. hat einen Ruf an die Handels Hochschule in Frankfurt a. M. erhalten. — An der Universität Erlangen hat sich Dr. med. et phd. Atchel als Privatdozent für Frauenkrankheiten habilitiert. — Regieruogsbaumeister L. Böhm, (Sarnison-Bautnspektor a. D. in Dresden, ist zum ordentl. Professor für Hochbau an der Technischen Hochschule zu Dresden ernannt worden. — Aus Göttingen wild berichtet: Der Direktor der hiesigen Sternwarte, Profesior Dr. Wilhelm Schur, ist, 55 Jahre alt, gestorben. — In London ist der Mathematiker Professor Tait gestorben. - Der Kartellverband der katholischen deutschen Studenten-Verbtndungen zählt nach dem Stande vom 1. Juni 1901 1500 Mitglieder, die Inaktiven extra locum (im ganzen 474) eingerechnet, in 34 Verbindungen. Gegen das Wintersemester hat die Zahl der Mitglieder zugenommen um 106, die der Mitglieder in loco um 42, die der Verbindungen um 2: Borussia in Marburg, CheruLkta in Münster. Die Mitglieder verteilen sich auf die einzelnen Der- ündungen folgendermaßen: Aenant« (München) 124, in loco 69, Winfrtdta (BreSlau) 48 (34), Guestfalia (Tübingen) 82 (51), Austria (Innsbruck) 85 (36), Bavaria (Bonn) 81 (53), Markomannia (Würz« bürg) 77 (36), Saxonia (Münster) 97 (46), Hercynia (Freiburg) 76 (43), Suevia (Berlin) 45 (28), Rhenanta (Marburg) 27 (25), Bur- gundia (Leipzig) 18 (14), Hasso-Rhenania (Gießen) 53 (39), Stlesia (Halle) 26 (23), Badenia (Straßburg) 19 (17), Norica (Wien) 61 (46), Palatia (Göttingen) 28 (20), Arminia (Heidelberg) 34 (23), Crroltna (Graz) 34 (24), Teutonia (Freiburg, Schweiz) 29 (8), Ale« mannia (Greifswald) 21 (19), Gothta (Erlangen) 32 (28), Ferdtnandea (Prag) 24 (20), Vtndelicta (München, Technische Hochschule) 41 (24), Rzeno-Guestfalia (Kiel) 33 (32), Tutsconia (Königsberg) 25 (24), Franconia (Aachen) 29 429), Rheno-Franconia (München) 71 (54), Atania (Stuttgart), 26 (20), Borusio-Saxonia (Charlottenbmg) 21 (20), Ripuarta (Fretburq) 52 (42), Rheno-Palatta (BreSlau) 23 (22), Hanfes (Berlin) 15 (15), Borussia (Marburg) 15 (15), Cheruscta (Münster) 38 (28). Neu etngetreten sind dieses Semester 202 gegen 181 Wintersemester 1900,01 und 201 Sommersemester 1900. Aus der Verteilung nach einzelnen Ländern sei folgendes angeführt: aus Preußen stammen 860, darunter auS Rhetnprovinz 279, Westfalen 244, Schlesien 122, aus Bayern 178, Württemberg 79, Baden 46, Hessen 60, Elfaß-Lothringen 16. Theologen sind 204. Juristen und Eimeraltsten 509, Mediziner 264, Philosophen 213, Mathematik und Naturwissenschaft 99, Techniker 99, Chemiker und Pharmaceutm 33, Veterinärmediziner 17, Land- und Forstwissenschaft, Geodäsie 37. Handel und Verkehr. Uolkswirtschast. Staffel, 5. Juli. Der Konkurs über das Privatvermögen des Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Trebertrocknungsgesellschaft, Sumpf, ist angemeldct. Kassel, 5. Juli. Ter Zusammenbruch der Trebertrocknung hat eine Aufregung in Kassel hervorgerufen, die beispiellos genannt werden muß. War schon vorgestern am Spätnachmittag und Abend, als die Konferenz der Leipziger Herren — Konkursverwalter Rechtsanwalt Dr. Barth und die verschiedenen Bankdirektoren und Juristen vom Gläubiger-Ausschuß der Leipziger Bank — mit den Mitgliedern des Vorstandes und Aufsichtsrats der Aktiengesellschaft für Trebertrocknung gar kein Ende nehmen und kein Resultat finden wollte, die Erregung groß und bildeten sich überall in der Nähe des Ge- sellschastsgebäudes lebhaft diskutierende Gruppen, so stieg die Erregung jedoch auf ihren Höhepunkt heute morgen, als bekannt wurde, daß die vorgestern abend um 10 Uhr abgebrochene, und — wie die Verwaltung den Vertretern der Presse mitteilte — gestern morgen um 9 Uhr fortzusetzende Konferenz gegen alles Erwarten plötzlich ausgefallen war, und später ferner sich mit großer Schmellig- keit das Gerücht in der Stadt verbreitete, der General-Direktor der Gesellschaft Albert Schmidt sei plötzlich über Nacht auf und davongegangen und der Vorsitzende des Aufsichtsrats Bierbrauereibesitzer Herm. Sumpf sei bereits vom Staatsanwalt festgenommen und in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden. Leider erfuhren diese Gerüchte, wie persönlich>e Information an Ort und Stelle ergab, nur zu sehr ihre volle Bestätigung. Am Abend vorher war es in der Konferenz bezüglich der Gewährung eines Moratoriums und Beschaffung der nötigen Geldmittel zu lebhaften Auseinandersetzungen gekommen, die Herren aus Leipzig gingen der Sache energisch auf den Grund, es kam zu erregten Auseinandersetzungen, Vorwürfen und Beschuldigungen, denn Direktor Schmidt soll hernach die Aeußerung gethan haben: derartige Anschuldigungen könne er nicht überleben; der Konkursverwalter Dr. Barth ging gestern vormittag nicht zur Konferenz, sondern aufs Gericht und meldete den Konkurs der Aktien-Gesellschaft für Trebertrocknung an. Sofort verfügte der Staatsanwalt die Verhaftung der beiden Hauptfaiseure der Gesellschaft, Sumpf und Schmidt. Ta letzterer nicht aufzufinden, vielmehr anscheinend > in der Nacht mit dem sogenannten Durch- brenner-Zuge, dem um 3 Uhr nach Köln-Aachen-Holland fahrenden Schnellzuge, abgereift war, so wurde nach! allen Richtungen der Windrose ein telegraphischer Steckbrief hinter ihm erlassen, sicherlich viel zu spät, denn er war inzwischen längst über die Grenze. Hernach! tauchte dann urplötzlich das Gerücht auf und fand bei unglaublich schneller Verbreitung überall Glauben in der Stadt: Direktor Schmidt sei auf Wilhelmshöhe erschlossen aufgefunden worden, indessen dieses hat sieb nicht bestätigt. Inzwischen hat am Spätnachmittag, um 7 Uhr — alle anderen Nachj- richten waren falsch — das Amtsgericht das Konkursverfahren eröffnet, die Bücher und Kassenwerte mit Beschlag belegt und versiegelt, und Justizrat Frieß zum Konkursverwalter bestellt. — An der Katastrophe beteiligt ist das Bankgeschäft Wilms mann u. Plaut. Tie Firma ist jedoch über die Schwierigkeiten der Lage hinaus. Ferner ist beteiligt die Getreidefirma Sandel Katz mit einer halben Million. Durch Einspringen wohlhabender Glaubensgenossen ist auch diese Firma vor dem Sturz bewahrt, der sonst fast die ganze Landwirtschaft im Regierungs-Bezirk Kassel mitgerissen haben würde. Schließlich sind viele kleine Existenzen von dem Konkurs der Trebergesellschast schwer betroffen. Leipzig, 5. Juli. Das Mitglied des Aufsichtsrats der Leipziger Bank Karl Felix Schaeffer von der Firma Berger und Voigt erschoß sich heute früh. Wie der „Leipz. Börsenhalle" von genannter Firma mitgeteilt wird, werden deren Verhältnisse infolge des gestern abgeschlossenen, sehr solventen, gerichtlich bereits eingetragenen Kaufes nicht berührt. — Tie „L. N. Nachr." erfahren aus sicherster Quelle, daß die A r r e stv e r s ü g u n g über das Vermögen des Direktors Ern er bereits in Kraft getreten ist. Das bei seiner Heirat von seiner Gattin eingebrachte Vermögen ist zum größten Teil im Ausland angelegt. Direktor Dr. Gentzsch hat sich freiwillig bereit erklärt, sein Vermögen zur Sicherheit bereitzustellen, falls dies zum Schadenersatz nötig sei. Weimar, 6. Juli. Das weimarische Staatsministerium erläßt bezüglich des Leipziger Bankkrachs folgende Elklärung: Die Verbindung des Großh. Staatsfiskus mit der Leipziger Bank besteht seit 25 Jahren und es wurden in diesem Zeitraum auf Grund der vom Landtage erteilten Ermächtigung zur Anlage von Kasienvorräten bet sicheren Banken, je nach Höhe der vorhandenen Kaffenvorräte, größere oder geringere Beträge bei dieser Bank angelegt. In neuester Zeit sand jedoch, zur Verteilung des Risikos eine erhebliche Verringerung der an. gelegten Beträge dadurch statt, daß mit der Deutschen Bank in Berlm Verhandlungen angeknüpft und verfügbare Gelder dort angelegt wurden. So betrug die Forderung des Großh. Staatsfiskus an die Leipziger Bank am 25. Juni rund 650 000 Mk., während bei der anderen Bank 1 500 000 Mk. angelegt waren. Nach Lage der Dinge darf angenommen werden, daß die Rückgewähr der von der Leipziger Bank geschuldeten Summe nach und nach wird erfolgen können und ein doch eintretender Verlust nicht allzu erheblich sein wird. Wie«, 5. Juli. Einem ausgegebenen Communiquö zufolge ist es dem Präsidenten der ungarischen Hypothekenbank, Beck, der seit einiger Zeit in Paris wegen fortsetzungsweiser Emission der bereits seit längerem dort eingeführten 3»/,proz. Franks-Kommunal-Obligationen der ungarischen Hypothekenbank verhandelte, gelungen, eine neue Transaktion in dieser Richtung zum Abschluß zu bringen, welche die successive Emission weiterer 40 Millionen Franks solcher Obligationen zum Gegenstand hat. Diese Emission wurde, ebenso wie frühere, von einer aus der SociGtt Generale pour favoriser le Developpement du Commerce et de l’In- dustrie en France, der Banque de Paris et des Pays-Pas und der Firma Heime & Cie. bestehenden Gruppe teils fix, teils in Option übernommen. Tabak. Im Laufe der Berichtswoche bewegte sich das Geschäft in sehr ruhiger Bahn, und können wir über Kaufabschlüsse leider nichts berichten. Für gute alte Einlage besteht nach wie vor sehr lebhafte Nachfrage, die Vorräte hierin find jedoch sehr kleine und die Forderungen zu hoch. Lose Pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine Mk. 9—9.50, gebündelte Mk. 11—11.50. Getreide. Unter mäßigen Schwankungen der amerikanischen Märkte verkehrte hier das Geschäft in unverändert ruhiger Weise bei beschränkten Umsätzen. Tie Forderungen sind heute gegen die Vorwoche kaum verändert. Roggen und Gerste ruhig. Hafer fest. Mais fest. Biehmarkt. Während der Berichtswoche war das Geschäft an den einzelnen Märkten sehr flott, und war es hauptsächlich! prima Großvieh, das im Vordergrund des Handels stand. Mit wenigen Ausnahmen wurde hierin vollständig ausverkauft, sodaß der Bedarf auch vielfach! auf mittlere Qualitäten zurückgrift, es ist demnach; auch! das Geschäft in letzterer als sehr gut zu bezeichnen. Kälber waren sehr lebhaft gehandelt, an einigen Plätzen wurde vollständig ausverkauft, während wieder an verschiedenen Orten nur ganz geringer Ueberstand blieb. Fette Schweine lebhaft begehrt und rasch abgesetzt, mittlere Qualitäten waren gut berücksichtigt, der Handel in den letzteren ilstf als mittelmäßig zu bezeichnen, Läufer und Milchschcheine sanden weniger Beachtung. Auszug aus dm StaMsmüsttzistero der Stadt Ließen. Aufgebote. Juni. 28. Christian August Friedrich Hüttenberger, Kurmusiker in Homburg v. d. H., mit Minna Mathilde Elsa Braehme in Gießen. 29. Heinrich Philipp Karl Wilhelm Gebhardt, Großh. RegierungS- asieffor in Darmstadt, mit Käthe Louise Agnes Blumenhagen dabier. Juli. 2. Georg Heinrich Emil Ritzel, Kaufmann dahier, mit Wilhelmine Otter hterfelbst. 2. August Johannes Karl Kramer, Lackierer dahier, mit Marie Schilling dahier. 3. Karl Wilhelm Kahl, Kaufmann dahier, mit Anna Geißler in Lollar. 3. Johann Philipp Schramm, Architrkt dahier, mit Henriette Dorothea Katharine Steiner in Wiesbaden. 5. Georg Heinrich Karl Rüger, Blumenhändler dahier, mit Karoltne Ritze in Königsee. EheschtieFuugau. Juli. 2. Rudolf Karl Bohn, Kaufmann dahier, mit Elise Henriette Mx in Frankfurt a. M. 3. Johann Peter Diehl, Werk meister in Oder-Schöneweide, mit Margarethe Helene Karoline Vaubel dahier. Geburten. Juni. 24. Dem Elektro-Monteur Friedrich Wilhelm Grumwalbt eine Tochter, Ella Frida. 26. Dem Bierkutscher Georg Hahn eine Tochter, Karoline Sophie Ottilie. 26. Dem Fahrkartenausgeber Jakob Fischer ein Sohn. 26. Dem Buchdruckeretbesitzer Hildebert Klebert eine Tochter, Auguste Gertrude. 27. Dem Spengler Karl Herling eine Tochter. 27. Dem Former Friedrich Arnold ein Sohn, Wilhelm Albert. 28. Dem Hoboisten Heinrich Vomend eine Tochter, Emilie. 28. Dem Jnstitutsdiener Adolf Müller ein Sohn, Adolf. 28. Dem Forstasiesior Jakob Weber ein Sohn, Ulrich Jakob. 29. Dem Taglöhner Karl Hoist eine Tochter, Mari« Elisabeth. Dem Fuhr knecht Johann Peter Rosenbecker eine Tochter, Frieda. 29. Dem Handelsgärtner Karl August Kaufmann eine Tochter. 30. Dem Oekonomen Wilhelm Lindenstruth III. «ine Tochter. 30. Dem Schuhmacher Theodor Judt eine Tochter, Marie. 30. Dem Friseur Hermann Kuhl eine Tochter. Juli. I. Dem Former Georg Steinhauer ein Sohn, Karl Heinrich. 1. Dem Drah.flechter Georg Klaly'k ein Sohn, Eugen Georg. 2. Dem Schlosser Paul Bell ein Sohn. 3. Dem Taglöhner Heinrich Stein- müller eine Tochter, Lina. 3. Dem Kutscher August Kalbfleisch eine Tochter. Gestorbene. Juni. 28. Heinrich Magel, 23 Jahre alt, Handlungsgehilfe dahier. 29. Georg Klein, 71 Jahre alt, Privatmann dahier. Juli. 1. Karl Heinrich Vogel, 2 Monate alt, Sohn des MUchkutschers Karl KaSpar Vogel dahier. 3. Katharine Reinhardt, geb. Frank, 23 Jahre alt, Ehefrau des Heizers Andreas Reinhardt dahier. 4. Albert Karl Max Helfen, 8 Monate alt, Sohn des Schlossers Konrad Helfen dahier. 5. Wilhelm Weber, 7 Monate alt, Sohn des Privatmannes H.inrich Weber dahier. 5. Heinrich Franz Rudolf Giegling, 5 Monate alt, Sohn des königl. Güter-Expedtenten Johann Georg Giegling habfer. Dalma Tötet sicher alle Jnsecten samt Brut. WAechf nur in versiegelten grünen Packelen ä 30u.50Pfg' Krieskasten der Redaktion. Z. z. in Kl. L. Wir sehen Ihrem Bericht entgegen. Au unsere Herren Korrespondenten. Ww machen wiederholt darauf aufmerksam, daß Manuscripte nur auf einer Seite beschrieben werden dürfen. (Eine köstliche Milchspeise erfordert nur Mondamin und gute Milch. 75 Gramm Mondamin werden einfach mit 1 Liter Milch gekocht und nach dem Erkalten gestürzt. Damit erlangt man die schönen, steifen Flammeris, zu welchen Vanille- oder Fruchtsaucen rc. genügen Eine solche nahrhafte und leicht verdauliche Milchspeise ist auch eine köstliche Beigabe zu frischen gekochten Früchten und gesünder als manches Dessert, Brown & Polfons Mondamin ifl unentbehrlich im kjMöhuII. Zu haben in Paketen ä, 60, 30, 15 Pfg. Men Sie schon einen schneidigen Schnurrbart? wenn nicht, fo nebranchcn Sie meinen weltberühmten Bartbesördernngs Balsam „KOMMELIN“. Der Erfolg garantirt in wenigen Wochen. Preis p. Dose Stärke I 2 Mk., Stärke II 3 Mk., In ungünstigsten Fällen nehme man Stärke III zu 5 Mk. Kein BartwnchÄ- schwindel, denn dieses beweisen meine unzähligen Anerkenunngvschreiben. Auch wurde mein Präparat In Paris 1900 mit der goldenen Medaille prämtlrl. Versandt p. Nachnahme. Porto 40 Pfg. Bei Mchterfolg zahle Geld zurück, daher kein Risiko. Nur zu beziehen von Rob. Huüberg, Neuenrade A 2Y (Westfalen). Brodpreise vom 7. bis 21. Juli 1901. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 28 Psg 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) 24 Pfa. i Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 56 , 2 Kg. (4Pfd.) Schwarzbrot, 48 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 26 , 3 Kg. (6Pfd.) Schwarzbrot, 72 , 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod 52 , Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei: 8. Schmidt, Gr.-Linden . 24 H W. Weitzel von Lang-GönS 24 , W. ©tdnmüHer, Lang-GönS 24 H C. Post von Wtefeck . . 26 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei: Wilh. Fabel von Wtefeck 48 H W. Steinmüller, Lang-GönS 48 8. Schmidt, Großen-Linden 48 „ W. Weitzel von Lang-GönS 48 „ L. Steinmüller, Gr.-Linden 48 „ C. Post von Wiefeck . . 52 , 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwerzbrod bei: 8. Schmidt, Großen-Linden 22 H W. Weitzel von Lang-GönS 22 H W. Steinmüller, Lang-GönS 22 „ 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot) bei: 8. Schmidt, Gr.-Linden . 44 28. Weitzel v. Lang-GönS 44 8. Steinmüller, Gr.-Linden 44 , Karl Post von Wiefeck . 44 „ W.Stetnmüller v.Lang-Göns 44 „ 3 Kilogramm (6 Pfund) Sck-warrbrod bei: C. Post von Wieseck . . 66 Ernst Christ, 2Lieseck 69 Kllh. Fabel von Wieseck . 66 „ Der Brobverkäufer. Bei den hiesigen Brodvertäufern bestehm dieselbm Preises wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 5. Juli 1901. Großherzc gliche- Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Samstag den 13. Juli er., nachmittags 3 Uhr, soll n vor Großh. Ortsgericht Gießen drei der Stadt Gießen gehölige Bauplätze an dem Wetzlarerweg einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Baup'ätze haben ca. 23 Meter Front und rund 35 bis 37 Meter Tiefe. Lageplan und Bedingungen find auf unserem Sekretariat, Zimmer Nr. 15, einzusehen. Gießen, am 6. Juli 1901. 4779 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________Mecum._______________ Bekanntmachung. Wir bringen hiedurch zur öffentlichen Kenntnis, daß in der Zeit vom 2. August bis 12. September d. I. voraussichtlich keine Sitzungen der Stadtverordneten-Verfammlung abgehalten werden. Dringliche, die Beschlußfaffung der Stadt- verordnrten-Versammlung erfordernde Angelegenheiten sind daher spätestens bis 25. d. Mts. bei uns vorzubringen. Gießen, den 5. Juli 1901. 4780 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________Mecum.______________ Bekanntmachung. Wegen Reinigung des Stadtbachs wird daS Wasser i« demselben von Montag den 8. d. M. ab auf die Dauer von etwa 3 Wochen von morgen- 6 Uhr bis abends 6 Uhr abgestellt. Gießen, den 6. Juli 1901. 4778 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. In das hiesige Handelsregister, Abt. A, wurde heute eingetragen unter: Nr. 111 die Firma „Juda Katz" zu Gießen; Inhaber: Handelsmann Juda Kotz daselbst; Nr. 39. bezüglich der Firma „F. Bender & Co." zu Gießen: Der Gesellschafter Fabrikant Ernst Ludwig Wallenfels ist verstorben und sonach aus der Gesellschaft ausgeschieden. Gießen, am 1. Juli 190^. 4753 Großherzogliches Amtsgericht. Herrenhemden «ach Matz und Muster werden unter Garantie deS guten Sitzes in kürzester Zeit geliefert. 4770 Weiche Auswahl in Stoffen und Einsätzen. , Geschw. Heerz, Nemmg 7. Plia&’An (besonders auch in Stall- Jta Hegten, ungen), Flöhe, Schnacken, 1 Russen u. s. w. ist die Wirkung des Dalma geradezu überraschend 1 und wird von keinem anderen Mittel erreicht. In 10 Minuten lebt ' kein Stück mehr. Garantiert giftfrei. Fabrikant: Apotheker E. Lahr Würzburg. In Giessen zu haben in d. Hirsch-Apotheke und bei»Ang. Noll, Drogerie zum roten Kreuz. 454 8 *<■! Turnverein Giessen 1 Schneider (0 S s CD Rau. Rupp. Keil. 4744 o 4767 lö Continental CaoiHphoac»PüHepereha Comp., Hannover. (UR JEDEN TISCH CT io t— CT L N *r s & 3ebet Radfahrer ist ein Freund dieses Reifens. Erstklassig in Material und Ausführung. « V2 M T3 a cs gegründet 1855. vi vr C/2 CD 8fi CD g CD C O Vergebung von Kauarbeiten Tagesordnung: 1. Rechnungsabhör pro 1900. 2. Verteilung des Reingewinns. 3. Revisionsbericht. 4. Verschiedenes. Alten.Buseck, 6. Juli 1901. Der Vorstand: s» 5 n 3 !3 Lebens-Verficherungs-Gesellschaft gewährt jedermann lebenslängliche EisenbahnUnfallveeficher- ung zur Prämie von 3 Mark für 1000 Mark Versicherungs-Summe Vertreter für Hießen: General-Agentur H. ReUb, Goethestr. 46. knecht, mehrere Krankenwärter. Lehrlinge: 2 Buchbinder, 1 Glaser, 2 Schlosser, 2 Schreiner, Für jeden Tisch! Für jede Küche Mouats-DttsmMlUR Dienstag, S. Juli, abends 9 Uhr, im Bereiuslokal (Feidel). 4751 Vermöge« der Hel. 54 Millionen Mark Ziehung VI. Klasse 5. Suli 1901. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) DouuerStag den 11. Juli d. I , abends S'A Uhr, im Turmhause am Braud: Uebung der 3. u. 4. Rotte. Gießen, am 6. Juli 1901. 4737 Der Branddirektor: Traber. s ar S5 o bd billigen Preise für sämtliche Waren, einschliesslich Teppiche, Bettvorlagen und Läuferstoffe. Hege« l« dieser Klasse gezogene Lose tausche auch Hriginak- J. Rachor, Mainz, Haupt.«ollektenr btt Landes. Lotterte. jn&sa^r \ Wenige Tropfe genügen. den 12. Juli l. I, vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns einzusenden. Zuschlagssrist 8 Tage. Gießen, den 6. Juli 1901. Großh. Hochbauamt Gießen. Neuling. 4751 Hohversieigerung Freitag den 12. Juli l. I.» Ides Vormittags 11 Uhr, werden 4762 17400 Stück «chälweUen aus I dem hiesigen Gemeindewald.Distrikt I Gaulskopf, auf hiesigem Rathaus _______f öffentlich versteigert. Cleeberg, den 2. Juli 1901. Der Bürgermeister. Landwirtschaftliches Versuchsfeld. Die Crercenz von 3 Morgen obigen Versuchsfelder und zwar 1 Morgen Gerste, 1 Morgen Hafer und 1 Morgen Sommer- Roggen soll GamStag deu 13. Juli l. I., nachmittag» 3‘/i Uhr, in einzelnen Morgen auf dem Halm an Ort und Stelle an den Meistbietenden l versteigert werden. Flurschlütz UHU Vlliiy ♦ Wenzel wird nähere Auskunft Die Mitglieder des Konsumvereins Ällen-Bustck, e. G. m. erteilen. Exr Surz vor Trlegram"- Ragaz» So har£ «tüt«« * fei« M* t>em tt «® 1 rufe« Midi« sich 8M «erden in der 40er Jahren k reden, als ti' österreichisch-^ v. d. Psordter bitte er offene unb Stellung Ahrnng im K er Sylvester Hanfes nnb stand der ! setzte er die Preußen durch. Anfeindung, me die Jesuiten zu elun Ml ischeu ZonK Neuwahlen b1 gaben eine 3) lohe feine §n im Dezember. Reich. In den sich der liberale Bolschchn in drr lutoäitigi wo infolge sein die Gemeindera bedeuteten. Des hochb ist gewiß große hat. Seine \ im „Vech'nder Mdwtz M Prinz v Rotenburg a. d. Fürsten Kranz ‘ von f Frankfurt a. g Wiltgenstein-Ber A Ander ents Sohn, Prinz r Qemaitt h bchrlg. tz^bpr n . Der versto, univerfiiäteu W ist und bleibt das beste und ausgiebigste Mittel zur augenblicklichen Verbesserung schwacher Fleisch- brühe, Suppen u. 8. w. 4655 Continental PNEUMATIO Eivh kiner I arbeiter Nleit hatte, kz “fi a*?y SB' irSs toiebethJ^ «ü&h TechnikumStrelitz (Mecklenburg) Ingenieur-, Technik.-u. Uris ter kwse Maschinenbau und Elektrotechnik Gesammt. Hoch- und Tiefbau, Tischlerei •----Tätlicher Eintritt. ----- u. H., werden hiermit zu der SamStag deu 13. Juli d. I., Gießen, den 6. Juli 1901. abends 8 Uhr in der Wirtschaft des K. Rau ftattfindenden Großh. Universitäts-Rentamt. ordeutl. Generalversammlung freundlichst eingeladen. Weimer. 4738 6 65 99 183 98 211 98 359 91 430 60 [400] 95 525 47 [400] 79 684 89 [400] 731 56 75 85 844 48 [400] 91 977 1053 63 90 [1000] 115 39 [3000] 95 204 1000] 29 [400] 68 71 85 352 74 466 76 82 526 61 [400] 617 718 [400] 44 71 79 99 883 935 44 2006 96 199 211 42 53 [400] 306 16 34 42 616 41 763 [400] 808 918 3014 28 [1000] 33 [400] 89 104 [1000] 218 29 35 44 435 [3000] 501 15 97 610 42 96 770 811 [500] 4056 57 81 88 89 158 [1000] 228 31 56 89 [400] 380 428 29 72 86 [5001 508 25 82 [400] 94 619 73 716 837 68 91 900 31 68 [400] 80 [500] 5164 209 [400] 14 37 95 332 58 [500] 99 480 [400] 567 [500] 73 652 706 85 836 [3000] 951 6058 104 [400] 30 32 46 75 224 85 330 46 47 411 57 95 [400] 537 660 719 831 54 84 96 938 44 7013 39 109 53 [400] 306 54 [500] 456 94 544 [500] 60 63 610 37 [2000] 43 44 [1000] 715 76 920 24 8171 89 253 300 [400] 462 93 532 [400] 59 68 80 94 609 21 [3000] 33 63 [400] 67 [400] 80 [500] 700 64 67 840 77 903 36 41 [400] 56 57 [400] 58 61 [1000] 63 9042 50 69 73 115 90 04 240 56 300 35 409 [500] 55 [400] 515 62 77 [400] 640 [400] 700 [500] 3 [3000 30 [400] 891 [400] 921 41 10068 [500] 71 108 35 213 [400] 44 46 55 [2000] 338 44 56 403 [3000] 411 [400] 89 507 23 [400] 61 666 799 828 93 [500] 900 [500] 2 51 [400] 75 11005 ( 500] 7 [400] 121 25 27 43 271 [400] 73 373 416 19 27 33 60 94 567 [400 ] 639 729 31 [400] 58 63 [4001 89 98 [3000] 810 [400] 85 918 22 75 12052 107 68 [400] 213 70 [1000] 90 99 326 50 59 433 40 59 600 [500] 22 34 728 [400] 818 42 63 94 918 20 90 [400] 13010 123 [400] 32 [2000] 53 54 234 72 372 464 [400] 80 ( 500] 531 605 58 751 [400] 95 901 60 78 1 4096 133 41 51 [400] 73 77 [500] 218 25 27 [400] 73 414 19 [2000] 21 49 621 50 726 52 [400] 69 833 97 [500] 941 15063 83 142 [400] 265 401 38 42 66 73 [1000] 513 48 61 90 95 657 [1000] 78 713 [400] 47 54 [400] 840 [3000] 953 56 58 [500] 16045 118 202 [1000] 80 87 [400] 313 [400] 30 33 53 408 18 562 622 717 867 90 17032 51 198 [400 i 282 86 311 30 48 63 [400] 477 586 693 704 5 13 20 56 801 38 958 94 88108 [500] 47 57 [2000] 308 48 81 476 94 [400] 525 [1000] 29 61 618 63 702 95 917 30 [3000] 31 62 89 1 9014 44 [1000] 101 87 202 8 [400] 51 63 80 89 422 66 603 [3000] 80 81 90 709 826 33 90 93 96 918 24 33 (P) i 20075 88 142'231 346 78 412 33 61 [400] 84 533 47 615 809 30 59 [400] 959 21029 38 55 77 82 91 105 44 [2000] 54 342 [400] 575 694 [400] 708 16 24 93 811 937 [400] 22005 9 [1000] 214 20 [400] 59 64 321 [400] 469 [500] 82 [500] 87 502 25 [400] 52 53 54 602 708 [500] 75 87 875 97 901 5 75 85 95 23179 357 408 55 74 94 538 71 600 46 704 6 23 45 79 886 [400] 986 [500] 24010 [500] 115 55 60 64 78 267 86 331 478 559 [400] 612 44 93 793 [2000] 821 71 77 911 14 62 66 25010 95 [400] 193 96 99 205 [2000] 36 72 300 [400] 25 62 434 99 573 614 [3000] 29 [500] 68 73 [3000] 87 701 [400] 32 901 [400] 33 90 [500] 26082 351 73 419 51 55 79 559 639 [400] 761 [1000] 79 [400] 97 [2000] 880 911 39 56 2 7014 31 [1000] 127 207 [500] 18 84 90 337 [400] 79 401 11 [400] 31 53 ( 400] 59 61 66 613 82 95 [400] 741 815 972 [400] 28009 15 17 [400] 41 132 34 [2000] 261 300 81 425 [500] 53 92 97 [400 ( 528 42 [500] 632 [400] 38 78 711 [400] 69 99 9^8 [400] 48 83 [5001 29025 [400] 124 83 84 280 [2090] 93 [1000] 98 313 20 39 53 58 [400] 65 469 502 86 775 875 919 36 [4001 95 30042 58 78 91 98 111 [400] 20 [1000] 27 [500] 59 [1000] 78 203 [400] 41 [500] 76 84 375 [3000] 94 479 541 (400] 91 670 91 782 98 869 31032 115 230 33 305 16 81 420 30 60 65 77 556 [400] 70 602 [400] 16 [100000] 97 780 808 [400] 83 [400] 910 [400] 78 3 2066 [400] 134 212 36 [400] 314 1400] 33 49 93 411 32 37 51 91 554 605 [2060] 63 [2000] 701 11000] 51 827 51 [400] 953 3 3234 70 89 320 31 408 81 93 524 28 [400] 35 [500] 73 610 70 [500] 793 839 902 [400] 73 80 34121 39 49 84 88 222 [500] 329 73 93 438 [400] 69 (2000] 510 [400] 81 93 606 21 26 33 748 [400] 887 [500 )] 90 96 99 905 35027 273 75 315 [2000] 72 404 26 [400] 30 55 553 656 717 836 938 97 36141 60 206 358 63 65 85 459 [400] 78 503 44 75 81 680 [3000] 747 61 9a [400] 804 [400] 89 94 [400] 919 [400] 40 37036 98 426 [500] nn FkLWA ?? 78 841 62 417 23 (500] 55 56 [400] 598 617 79 80 88 90 [aOOJ 737 [400( 78 79 822 [400] 88 38021 42 57 64 110 94 [400] r!L2(i7 r?2^50 336 i50°j 75 426 592 93 689 93 [400] 721 [500] 25 865 ! 4OP1 ?o0 39013 4? 48 58 106 26 68 70 230 390 404 7 10 22 [3000] 27 3s 543 J400] 71 72 [460] 74 619 56 62 794 813 60 68 76 96 40084 190 229 53 [500] 69 385 94 [4091 454 95 510 22 [4001 47 L400]87 [4001 620 91 71*7 74^817 [500] 45 48 73 9^ ^64 [2000] 222 62 77 98 327 425 [400] 52 70 83 588 611 67 323 ßOO] 71 89 915 36 [500] 42161 78 216 48 [400] 366 74 407 20 Q?° Ä400I 6 5 43 [.,00] 68 777 807 50 [400] 81 82 975 (400) 90 [500] [4Oof 78 m dq44r9nnnl L5:L6^q 2c°A [400] 27 t400! 60 ,3000] 64 357 41 56 ,8 546 624 83 728 [400] 74 81 1400] 859 ?b.d8 4 4042 1400] 50 144 54 218 67 85 401 75 510 [1000] "69 80 99 Ml 607 33 [oOOj 70 82 713 27 66 69 70 833 940 [2000] 52 56 [500] OU Ut l1 uu fit.'2 rsZ Einritt i Person: Im Vorverkauf bei Uhrmacher Marr, S-U°rSw-g «4 für Mitglieder, OA «... 1 für Nicktmitalieder 30 Pfg. bei Buchacker, Neu-N'Bau-, 2). ©eil, Lmdenvlatz, C. Elch. mann^Nordanlage, Sattler BrühI, Neustadt. An der Kaste 40 Pfg. MM», 20 Pfg. Nie, im Klas ’/io Ltr. 12 Nfg. Der Vorstand. Kei nngSnstigtt Witter»«, Met bitftier in Ml. Wirlsch-strrä-meu des WlchphemMes stutt. III. Kr. KeMiche Landes-Lotterie. Sonntag de« 7. Juli d. IS., von nachmittags 3 Uhr ab, im Philosophenwal-r Großes Sommerfest verbunden mit 55 Mr. Stiftungsfeier. 4560 Konzert von der hiesigen RegirnentSnmfik unter persönlicher Leitung des Herrn Musikdirektors Krauße Großes reichhaltiges Programm: Staöüöuuge«, Hurne« der aLtive« Turner und SSgNnge, Kenken- & b Aevmrgen, StoLschkagen, Kürturnen. Bei eintretender Dunkelheit Kackelreigen. Keffische $aniits=$oüttit. Zur gegenwärtig stattfindenden Ziehung 6. Klasse (5.—20. Juli) empfehle «anfloser »/, y4 7» Mk. 21.— 42.— 84.— 168 — _ gewähre bis zum 24. Juli BÄ I MM.MWsDsl^ auf die seither schon 15 Prozent M&usburg s Hermann Katz Mäusburg* 5 Modewaren und ™ Vor i *" C „"""“'i finerS • '"eiw •erentttettii* ftc Ue altmda« XtU: P. öittfet ftr kv WH. - trat uns Verl«, der Brühl'schen Uat«E«-Euch- trab S^n»ru«erel (Pietsch trben) in Are heutige Yummer umfaßt 16 Seiten Steins Garten Dienstag den 9. Juli: Grosses Extra - KonzertlS^"» VI vvvvv lafl,IM zjche Gchreiuerarbeit im ;nm §esttu hilfsbedürftiger Mafiber der dentfchenArmee ».Msrme Gerichtsgebäude zu Gießen, so- ausgeführt von der wie die zur Erneuerung von Kapelle des Inf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. llv De(, unb Leimfarbeanstrichen unter Direktion des OroBsh. Musikdirektors Herrn C. Kr^ua^e. I Gebäude Uhb in dem Anfang 8 Uhr__Eintritt 50 Pfg. Pr»vin;ial Arresthaus erfordere Städtischer Arbeitsnachweis Gießen föneii2®!aV“b “ Garteustratze 2. schriftlichen Ang°b°t- »ergebm 1 Si*' " Di7 r-z°gltch-n Unterlaß Nachfrage der Wlrbeitgederr 1 Schlosser, 2 Schreiner, 1 Fuhr- liegen m unserem Am.-lokale - - - - " - - — • 'zur Einsicht offen. Angebote sind bis Freitag Ö CD B