urg- Mltag taizert Stadt Kassel »itb in feinem Haise stH i* ^allm-Markttw ombtigutervehM, ' a. d. Sx-ed. d. bl usmaun e, mit 8u Haltung :t^ponbe^ ütitrottt, ioü bti b^tlbetim en Stellung. Test, unter 01276 an die Bess Mäbcken lutt ZleÜk mabdjen in bfff. 6>UWW *l(e*fa in 1 ^nusaktnr. und ^schäft eine Lehr. L« D . « oott & Goslar MnNr. ' T&^^ST MMojtGl, in/ urg. M) 012,6 usik w W-ll» B». ^jj)uill^_ nfjof. e- bach- "^6 DElE „i.w. jhe*1' yK üiaus40 Sy«« Nr. 82 Drittes Blatt. 151. Jahrgang. Sonntag 7. April 1901 3E73I ► H BNtlfunbe“ »iet. ml «GcheaUtch beifltUflt. Adresse für ®cptf(^Mii Anzeiger Stehen. Ferniprkchanichluß Nr. h. etMHei täglich mit ■ehu*m< M Montag«. ■te ***t Brmgkrlohn; durch M Abholrstrllen eierttltiK Ml. 1.90, monatl. 66 Oh, Btt Postbezug vitrtkljtchal Mk. 2.00 ohne BefteUf* KOe ■nieiaen Brrmutlnne*. stellen bei Hn> und AuStawM ntbmtn »lnjeigrn für M ttie&tncr Anzciqcr entgrw» 8Wm k Jahren 1883 te r?,0 •****> * "Ä Di, m toen, SÄ» ’A« ***?*>" Politische Ostern. Osterfriede! Die Parlamente sind in den Ferien, und „über allen Wipfeln ist Ruh'!" Sehen wir heute auf die Leistungen des Reichstags zurück, so müssen wir sagen, im Verhältnis zu dem Aufwand an Zeit und Lungenkraft ist bisher recht wenig geschehen. Wie sonst haben natürlich die Etatstitel aus die Redelust aureizend gewirkt, und im übrigen boten eigentlich nur die Debatten über die auswärtige Politik, die ihren Reiz durch das persönliche Eingreifen des neuen Reichskanzlers erhielten, einige Lichtpunkte. Die eigentliche Hauptfrage, die alle bewegt, die Frage nach der Gestaltung unserer tünjtigen Handelsvertragspolitik, wurde zwar oft genug gestreift, aber was die Zukunft bringen wird, kann noch niemand Vorhersagen: selbst die heftigsten Stürmer und Dränger müssen einstweilen, so gut es geht, ihre Ungeduld meistern. Und zwar voraussichtlich noch ziemlich lange; denn vor dem Herbst ist der neue Zolltarif kaum zu erwarten. Inzwischen harren des Reichstags noch w ich t i g e Aufgaben genug. Keiner von den eingebrachten Gesetzentwürfen ist bisher zur Verabschiedung gelangt: die Novelle über die Gewerbegerichte, das Gesetz über das Urheberrecht, das Privatversicherungsgesetz, die Weingesetze, die Seemannsordnung u. a. bedürfest dringend der Erledigung. In Preußen ist es zudem die K a n a l v o r l a g e, deren dunkles oder heiteres Los noch gänzlich im Zukunftsschoße richt, und bei uns zu Lande die neue Wahlgesetzvorlage und die Vorlage betr. den Denkmalschutz, die in erster Linie der Erledigung harren. Wir müssen gestehen, die augenblickliche politische Lage unsere sGroß- herzogtums wird z. Z. von größeren Gesichtspunkten beherrscht als in irgend einem anderen deutschen Lande. Werden die Feiertage weder durch Waffenlärm noch durch laute diplomatische Erörterungen gestört werden - Man darf es wohl hoffen. Im Jahre 1897 begann Ostern der kurze griechisch-türkische Krieg; 1898 wurde die Auseinandersetzung zwischen Nordamerika und Spanien zu dieser Zeit akilt; 1899 wetterleuchtete es zwischen England und Frankreich, und im vorigen Jahre bereiteten sich die Schwierigkeiten in Ostasien vor, denen man jetzt Herr zu werden gedenkt, die aber immer noch einen Rest für spätere Ordnung übrig lassen dürften. Ter Termin, den Rußland der chinesischen Regierung zur Unterzeichnung des Abkommens über die Mandschurei gestellt hat, ist abgelaufen. China hat sich geweigert, die Konvention zu unterschreiben, und dann wird es und wird man bleiben wie vorher. China behält seine Rechte und Rußland feine Positionen in der Mandschurei, ohne daß dadurch der allseitig gewünschte Abschluß der Verhandlungen in Peking weiter verzögert zu werden braucht, als es die sonstigen Schwierigkeiten bedingen. Es handelt sich vor allem um die Festsetzung der Höhe der Entschädigungs- Ansprüche der beteiligten Mächte und die Art, wie China die Mittel zur Befriedigung der Forderungen aufbringen kann. England und Deutschland haben die größten Aufwendungen gemacht, und es ist begreiflich, daß diese Staaten a >' der Lösung der einschlägigen Fragen in erster Reihe Interesse haben und Wert darauf legen müssen, sich so bald wie möglich über gemeinsame Vorschläge zur Deckung der Kosten zu verständigen. Kolonialdirektor Dr. Stübel ist inzwischen aus London heimgekehrt, und es ist anzunehmen, daß er dort die strittigen Punkte in einer für Deutschland günstigen Weise erörtert und die Einigung gefördert hat. Eine Einigung ist wohl auch zwischen den Staatsmännern Deutschlands und Italiens bei ihrem jüngsten Zusammentreffen auf italienischem Boden erzielt worden. Zanardelli hatte ja unzweifelhaft kurz vorher einen überraschenden Anlauf gegen den Dreibund unternommen. Er ist in hervorragendem Maße Franzosen freund, aber die Verhältnisse haben sich stets stärker erwiesen als die Personen, uub die Interessen des Landes, die Italien auf den mitteleuropäischen Bund anweisen, werden Sympathien und Antipathien, ja wohl selbst die Dauer des Kabinetts Zanardelli überleben. geschrieben: . -. Daß die russischen Panzerschiffe vor dem Eui- treffen des italienischen Geschwaders den Hafen von-voulon verlassen müssen, wird von mehreren Seiten als eine Un- renndlichkeit Rußlands gegen Italien aufgefaßt. Ter Grund dürfte darnach sein, daß man in Petersburg verstimmt darüber ist, weil auch Italien unter den Mächten sich befindet, die gegen den (gescheiterten) M a n d s ch u r ei - v er trag Rußlands mit China bei der chinesischen Regierung Einspruch erhoben haben. Die Annahme entbehrt nicht der Wahrscheinlichkeit: Niemand ist empfindlicher als Rußland, wenn ein anderer ihm in die politischen Pläne auch nur hineinredet, und niemand ist rachsüchtiger wegen jeder Störung oder gar Beeinträchtigung. Tas kann oft Jahre dauern, bis Vergeltung geübt wird, aber im gegebenen Augenblick erfolgt die „Heimzahlung" mit Zins und Zinseszins. Deutschland hat es zu wiederholten Malen erfahren, wie zäh und langlebig der russische Groll war/ Jede Macht, die in Ostasien Rußland Schwierigkeiten bereitet hat, iwird damit rechnen müssen, daß sie „vorgemerkt" ist. Nach'Pariser Depeschen hätte die französische Regierung selbst die Erteilung des Befehls an das russische Geschwader als Wünschenswert bezeichnet, um nicht den Anschein zu erwecken, als feiere man den Eintritt Italiens in den Zweibund. Wäre die Initiative von Paris ausgegangen, dann würden doch nicht bereits Einladungen an die russischen Offiziere zur Teilnahme an den Festlichkeiten ergangen fein. Nach einer anderen Pariser Meldung sollen der Abberufung Etiketterücksichteu zu Grunde liegen: ein Ausweg ans der angeblich komplizierten Situation, dem italienischen und russischen Admiral gleichzeitig die Honneurs zu machen. Dies Motiv erscheint gar zu harmlos. Man könnte nun ein« wenden, Italien bedeute in China zu wenig, sowohl militärisch (wie politisch, um für Rußland in Betracht zu kommen; aber die russische Maßregel braucht Italien nicht allein zu gelten, sondern sie gilt vielleicht dem Dreibund. Chinas Weigerung, den Mandschurei-Vertrag zu unterzeichnen, wird heute als eine endgiltige zu bezeichnen sein, wobei der Einfluß Japans entscheidend mitgewirkt haben mag. Ta ist denn Rußland nicht in ber Stimmung, mit Italien Feste zu feiern. Auf eine Annäherung Italiens an den Zweibund legt man auch wohl in Petersburg keinen Wert; Italien vermag Rußland nichts zu bieten. Auch dies Moment hat vielleicht durch die Abberufung des Geschwaders zum Ausdruck gebracht werden sollen. In jedem Falle ersieht der italienische Ministerpräsident Zanardelli aus dem Ereignis, wie wohlgethan es für Italien ist, den sicheren Anschluß an Deutschland und Oesterreich-Ungarn nicht einem Traum, der „Verbrüderung" mit Frankreich, aufzuopfern. Der „Times" zufolge hat Zanardelli in der Unterredung mit Graf Bülow den Wunsch betont, die überlieferte Freund- chaft mit Italien aufrecht zu erhalten. Das Klügste, was er thun kann! Zur Unterschlagung ber 44 Millionen in ber russischen Reichskasse schreibt ber Petersburger „Herold": „Eine sehr sensationelle Notiz, die aus der Feder der Herrn L. Buch, eines namhaften russischen Nationalökonomen stammt, ist im letzten Heft des „Westnik Jew- ropy" (Europäischer Bote") über staatliche Rechenschaftsablegung erschienen, in der auf die Verwirrung der Conti über den freien Barbestand der Staatsrentei hingewiesen wird. Herr L. Buch ist beim Durchsetzen der Rechenschaftsberichte der Reichskontrolle für die letzten 15 Jahre auf eine sehr merkwürdige Thatsache gestoßen, die übrigens in einem erläuternden Nachtrag zum Rechenschaftsbericht der Reichskontrolle für das Jahr 1899 (der letzte veröffentlichte Bericht) offiziell erwähnt wird, nämlich: daß seit dem Jahre 1893 bis zum Jahre 1898 inkl. bei Aufstellung der Bilanz der freien Barbestände der Staatsrentei sehr ernste Rechenfehler vorgekommen sind, oder, wie sich Herr Buch ausdrückt, willkürlich gegriffene, fictioe Ziffern, die das allgemeine Resultat einer Uebereinftimmung der Summen des freien Barbestandes mit dem übrig bleibenden Rest bei Realisierung des Staatsbudgets verstümmelten und entstellten. Den Untersuchungen des Herrn Buch nach wurde der in ben Rechenschaftsberichten ber Kontrolle angegebene freie Bar bestaub ungefähr um 44 Millionen Rubel niebriger berechnet, als ber effektive Ueberschuß bes Bubgets betrug, aus bem die Summen des reinen Barbestanbes ergänzt werben. Das Vorhanbensein wesentlicher Fehler in ben Rechenschaftsberichten ber Reichskontrolle für bie Pe- riobe 1893—1898 wird u. a. durch die Thatsache erhärtet, daß in der zweiten Oktoberhälfte des vorigen Jahres, als der Rechenschaftsbericht der Reichskontrolle für das Jahr 1899 schon gedruckt war, es — wie Herr Buch meldet —, „für notwendig erachtet wurde, daß der dem Bericht beigefügte erläuternde Nachtrag, der in demselben erschienenen fiktiven Ziffern wegen, umgedruckt und verändert werden mußte." Tie sofort, aber mit der größten Verschwiegenheit eingeleitete Untersuchung ergab (wie jetzt amtlich zugegeben wird) denn auch in der That, daß von 1893 bis 1898 die Reichs lasse um den erwähnten hübschen Betrag bestohlen worden ist, ohne daß dies während des fünfjährigen Zeitraumes bemerkt worden ist, ohne daß dies während des fünfjährigen Zeiträumes bemerkt worden ist! Oder doch vielleicht bemerkt? Es heißt, daß sehr,seh rhohePer- sönlichkeiten kompromittiert fein sollen! ... gr*”*!. 3« ‘nbire J «*e„y Wd- “Jlrfcn W Nb warst» . «Illffl b efl6f®ie drah Saut SUHtUtW1 b«9 s«d'°L non ben auf Sortu« «« 565 tob atm4® .. meito n» 4«J 1 teilen der drnhtl Unt> Sturm mJ™ fielt*« fldr^ # Konstant!! des türkischen Tran 2B8 MSB tidl. lung In teurer Zeit 2678 und 2628 173844.43 der 2627 231 2636 ein» aber Sicken: Buchen Erlen: . Abendmahls. Abends 6 Uhr: Der liturgische Gottesdienst füllt aus. 2. Wahl zweier LuffichtSratSmttglieder. 3. Genehmigung der zu verteilenden Dividende. Für den AufftchtSral: Stephan in dm Jahren 1893 und 1894 etngetreten sind, am 158. April, vormittags IO Uhr Reservisten der Infanterie, welche in dm Jahren 1895 In Material und Konstruktion wird der Contine ntal - Pneumatic von keinem Reifen der Welt übertroffen. Daher kommt eS auch, daß dieser Reifen in jedem Lande Europas bekannt und beliebt ist. Man verlange stets Continental-Pneumatic. Gießen, den 3. April 1901. Großherzogliches Amtsgericht. Gießen, den 2. April 1901. Großherzogliches Amtsgericht. 213 23 ---- 18 4 23fk>ars in; Selben, 'tonenbetfen, vef- I-. nu.’K Sie m 3 ht eni 3ntern")c erfl-umärbeiib und am 15. April, vormittags 8 Uhr Wehrleute I. Aufgebotes aller übrigen Waffen, am 15. April, vormittags IO Uhr Ersatzreservisten der Jahrgänge 1894—1900. am 15. April, nachmittags 2 Uhr Grsatzreservistm der Jahrgänge 1888—1893. Kirchliche Nachrichten. SvkngelifSre Kemeindt. 1. Osterfeiertag den 7. April. Gottesdienst. Ja der Stadttirche. Vormittags 9V, U&r: Pfarrir Dr. Grein. Nachmittags 2 Uhr: Beichte zu der mit der Konfirmation der Kinder auS der Markus- und Militärgrmeinde verbundenen Feier des Geißler, Direktor. Beuzler, Rechner. Kraft, Kontrolleur. Die Rechnung liegt von heute ab bis zur Generalversammlung bei Rechner Benzler zur Einsicht der Mitglieder offen. General Versammlung Sonntag, 14. April, nachm. 3 Ahr, im Aathaus. Tages-Ordnung: 1. Jahresrechnang pro 1900. Bekanntmachung. Bei dm am 158., 13. und 15. April 1901 auf OSwaldS Garten ftattfindenden Frühjahr- -Kontroll Versammlungen haben au» der Stadt Gießen zu erscheinrn: am 158. April, vormittags 8 Uhr Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr I. Aufgebotes, sowie Reservisten der Infanterie, welche Spar- und DorschllWereiu?u Staufenberg E. G. m. u. H. Bilanz am 31. Dezember 1900. bewährt sich auch in der Küche nur, waS wirklich gut und billig ist. Darin wird „Maggi zum Wurzen“ von keinem alten oder neuen PeodEeübertroffen;denn «s ist da» ausgiebigste und deshalb sparsamste Mittel, um augenblicklich schwachen Luppen, Saucen, Ragout», Gemüsen re. überraschenden, kräftigen Wohlgeschmack zu »u Verdauung wohlthuend aüzuregen. Wenige Lr-ps-n genügen. In Fläschchen schon von 85 Psg- an. - Zu haben, tote auch Maggis Bouillon-Kapseln und Maggis Gemüse- und Krafisuppen, in allen Kolomalwaren-Geschäften.) Bekanntmachung. In das hiesige Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die für die Firma .Carl Weidig WiNwe" zu Gießen an Julius Nattmann daselbst erteilte Prokura ist erloschen. Vom 1. April 1901 ab ist das unter dieser Firma dahier bestehende Geschäst mit Aktiven und Passiven auf Kaufmann Julius Nattmann zu Gießen übergegangen, welcher dasselbe nunmehr unter der Firma „Julius Nattmann" weiterbetreibt. An Kaufmann Christian Julius Nattmann zu Gießen und Louis Reitz das. ist Einzelprokura erteilt. „Die Wäsche ist nicht mehr i^&aXu, ohne zu bedenken, dass sie meist selbst an dem raschen Mürbewerden schuld ist. Wie so? Ei, weil sie zugiebt, dass ihre Wäsche mit geringer Seife und scharfen Zusätzen, wie Bleichst da, Waschpulver etc., gewaschen wird, statt nur mit „Naumannia-Seife“ zu 18 Pfg. per Stück, welche grossartig reinigt, ohne die Wäsche im geringsten anzugreifen. Billig und gut! 177 Befreiungsgesuche sind durch das Hauptmeldeamt zmeichen und müssen behördlich beglaubigt sein, können nur im dringendsten Notfall genehmigt werden. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen. Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren find vorher wegzulegen. Die Mlitärpapiere (Paß mit eingrklebter Kriegsbeorderung unb Führungsattest) müssen zur Stelle sein. Sämttiche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Äon» ttolltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Mllilärgesitz Gießen, den 4. April 1901. 2646 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. In das Handelsregister dahier wurde zur Firma „M. Rosenthal" zu Gießen eingetragen: Kaufmann Ludwig Rosenthal zu Gießen ist der Firma als Teilhaber beigetreten. Offene Handelsgesellschaft. Die Gesellschaft hat am 1. April 1901 begonnen. Die Prokura des Ludwig Rosenthal ist erloschen. 2. Osterfrierlag, den 8. April. In der Etadtkirche. Vormittags 97> Udr: Konfirmation der Kinder eu8 der Markuö nnd MiUtärgemrtnde. Feier de« heil. Abendmahls. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Kinder auS »er MatthäuSgemeindc. Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr: Psarlaisistent KrauS. Am Sonntag nach Ostern, dem 14. April, findet die Konfir- matiou der Kinder aus der Matthünsgemetade, verbunden mit der Feier deS heil. Abendmahls, statt. Die Beichte hierzu wird am L>am«tag zuvor, nachmittags 2 Uhr, gehallen. Ja der JohanneSktrche. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Ktnderkirche für die JohanneSgemeinde. Pfarrer Dr Naumann. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Euler. Vorstellung und Prü ung der Konfirmanden aus der Lukas- gemeinde. , An diesen Tagen wird nach allen Gottesdiensten eine besondere Kollekte für die Armen erhoben. Sonntag nach Ostern, den 14. April, findet die Konfirmation der Kinder aus der LnkaSgemeinde, verbunden mit der Frier des h dl. Abendmahl? statt. Die Beichte hierzu wird am SamStag zuvor, nachmittags 2 Uhr, gehalten. m Sonntag nach Ostern, den 14. April, nachmittags 2 Uhr, Vor- ü'llung und Prüfung der Konfirmanden aus der JohanneSgemeinde. Katholische Gemeinde. Sonntag den 7. Avril Ostersonntag. VormtttrgS von 6 Uhr en Gelegenheit zur heil. Beicht. Um 7 Uhr die erste heil. Messe, vor und in derfilb.n Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr die zweite HeU. Messe. MtlttärgotteSdienst m-t Predigt. Nachmittag« um 21/, Uhr Festandacht mit Segen. Um 47, und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur HeU. Beicht. Montag dm 8. April. Ostermontag. Vormittags von 6 7? Uhr in Gelegenheit zur heil. Beicht. Um 7 Uhr die erste heil. Messe, vor und tu derselben Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr die zweite heil. Messe, MilttärgotteSdienst. Um 97, Uhr Hochamt. Nachmittags um 27, Uhr Fest-Andacht. jetzt Grubenbesitzer in Poremba, Kreis Bendziu, zum Opfer gefallen. Stephani wurde von seinem eigenen Wächter nach einem Neubau gerufen, woselbst ihn der Wächter und zwei andere Personen so schlugen, daß er zusammevbrach, dann wurden ihm Hände und Füße mit Draht fest zugebunden, in seinen Mund gossen die Mörder eine ätzende Flüssigkeit und warfen dann den Körper in einen Teich. Gestern mittag wurde die Leiche gefunden und die drei Mörder verhaftet. * Die drahtlose Telegraphie in Deutschland. Laut Mitteilung der kaiserlichen Oberpostdirektion zu Olden bürg sind in der Zeit vom 15. Mai bis Ende Oktober 1900 von den beiden Marconistellen auf dem elektrischen Leuchtturm auf Borkum und dem Feuerschiff „Borkum Riff" im Ganzen 565 Telegramme verarbeitet worden. Nach den in Deutschland gemachten Versuchen kann eine Entfernung von 30 See- meilcn als die größte bezeichnet werden, in der Telegramme nach Marconi gut und deutlich empfangen werden. Das Arbeiten der drahtlosen Telegraphie wird durch Regen, Nebcl und Sturm in keiner Weise gestört, dagegen versagt sie bei elektrischen Störungen in der Luft. * Konstantinopel, 4. April. Bei der Strandung des türkischen Transportschiffs „ASlam" ertranken 17 Mann. In -er JohanneSkirche. Vormittags 97s Uhr: Pfarrrr Euler. , t Vormittags 11 Uhr: KtndergotteSdienst für die Lukatzgemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Am 1. Osterseiertag wird nach allen Gottesdiensten eine Samm- für die K-rchenkafl- erhoben. 1896 eingetreten sind, am 12. April, nachmittags 2 Uhr Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1897, 1898, 1899 und 1900 eingetreten find, sowie sämtliche zur Disposition der Truppenteile und her Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften der Infanterie, am 13. April, vormittags 8 Uhr Wehrleute I. Aufgebotes der Infanterie, am 13. April, nachmittags 2 Uhr Reservisten, sowie zur Dispofitton der Truppenteile und Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften aller Übrigen Waffen, Souvertr mit Firma billigst vrüht'sche UniverfitätL-vruckerel. Gerichtssaat. Mainz, 4. April. Der hiesige Kaufmann Heinrich Fett hatte sich durch einen Kaufmann in Jarmac bei Cognac eine Etiquette emtragen lassen auf „Henri GraS u. Co., Cognac-, waS nach französischem Recht zulässig ist. Fett ließ nun am hiesigen Amtsgericht diese Firma als angebliche Zweigniederlassung und sich als Prokurist eintragen. In Preis- listen, Etiquetten usw. empfahl nun Fett unter der fcanzöfirten Firma französischen Cognac, verzollt ab Lager Mainz. In der Klage, die der Verband deutscher Cognacbrennereien wegen unlauteren Wettbewerbs gegen ihn anstrengte, wurde behauptet dieser Cognac werde von Wasser, Sprit und einem kleinen Zusatz von echtem Cognacdestillat hergestellt. Der Beklagte behauptete dagegen, et habe das Weindestillat aus Frankreich bezogen und nur daraus den Cognac hergeficllt; die Sachverständigen waren in ihrer Ansicht nicht einig; einer meinte, daß nur der aus Frankreich bezogene Cognac als echter französischer Cognac bezeichnet werden dürfe, daß dagegen in Deutschland dem Destillat zugesetzter Sprit diese Bezeichnung nicht mehr verdiene. Drei andere behaupteten, daß das Wcin dkstiUat den Cognac mache; auch in Frankreich werde der billige Cognac verschnitten. Die Strafkammer kam zu einem freisprechenden Erkenntnis, da nicht nachgewiesen sei, daß der Beklagte kein französisches Weindestillat verwende. In Bezug auf die Herstellung des Cognacs seien aber bie Sachverständigen selbst nicht einig. Der Verband will die Angelegenheit durch alle Instanzen austragen. — Ehescheidung wegen Mißhandlung. Nach S 1668 des B. G. B. und Aitikel 201 des EinführungSgesetzeS wurde vor kurzem eine Ehe wegen Mißhandlung aufgelöst; eS wurde dabei im Urteil auSgeführt, daß der gedachte Paragraph nur verlanae, daß die geltend gemachte Verfehlung nur einen Trennungsgrund bilde und nicht etnm Schetdunasgrund. Der S 1568 erwähnt nur grobe Mißhandlung, die begrifflich mit lebens- oder gesundhettSgefährltcher Mißhandlung ..icht identisch ist. ES handle sich dabet In erster Reihe um Feststellung deS Punktes, daß die Mßhandlung eine so tiefe Zerrüttung deS ehelichen Verhältnisses verschuldet bat, daß eine Fortsetzung der Ebe der Mißhandelten richt zugemutet werden kann. Diese traf in Dem betreffenden praktischen Falle zur Evidenz zu, da die Ehefrau unmittelbar vor ihrer Niederkunft von dem Galten gemißhandelt worden war. •ÄÄ? L Kille nach- anderen **. W Wirb 3 ®n Ortoieait, S™ iM Schm. bltoe wi b.ot bM galIjf m von gebannter Mii ——---—7 —-------------~ i'oii r>cr UobensteinorSeiotze“, Hohenstein Ernstthal, hönialid'cr, ^roßberjöglnfirt nhb"£)frjo.i'.id:er boflicitnmt Magdeburger ÄÄk Lebens-Verficherungs-Gesellschaft gewährt alle Arten der LebenSverfiSerrurg zu billigsten Prämien und günstigsten Bedingungen. Zö‘ Bertteter für Kietze»: General-Agentur H. »-i-b, Goethes Fichten: 9 „ IV. und V. „ „ 3,98 fm. Fichten«Derbstangen: 592 St. I. biS III. Klaffe. Fichten-Rerserstangen: 1145 St. IV. biS VIL Klaffe. 8 rm Scheit, 18 rm Knüppel, 50 rm Reis. 124 , , 148,3 , „ 39,6 „ Stöcke, 1075 rrn ReiS. 1 , , 2,5 , , 1 „ „ 5 „ , Nadelholz: 2,8, , 8,9 , „ 16,2 , „ 810 „ Zusammenkunft in der Stelzenvach'schen Wirffchaft. 3643 Mr Zahl der MUglieder betrug Ende 1899 Zugang in 1900 Abgang in 1900 Weiterer Abgang in 1900 Daher Stand der Mitglieder Ende 1900 Aer Vorstand: Aktiva. Ausgeliehene Kapitalien KaufschiÜinge Wertpapiere Kassenbestand Unersrtzte Vorlagen Ausstände Mobilien 242.46 Zugang Art. 30 17.- 143894.32 1634.09 1427.- 7764.20 17.04 3214.26 Passiva. JL A Kapitaleinlagen 157456 66 Mitgliederguthaben 9474.48 Reser aefond 4213.78 SpeziasiReservefond 440.— Noch zu bezahlende Dividende 181.02 Nachlaß für noch nicht fällige Güterkauf- gelber 300.— Reingewinn 1278.54 2k>9.46 10% Ab- schreibung 25.94 233.52 Brennholz-Versteigerung. Gamstag beo 13. April, um lo Uhr beginnend, wird ans der Abspann, d h. an de« ’/t Gtnude von Bahnstation Ehringshausen gelegenen Kreuz Der S'raßen ELri"g«haus.n—Kirtorf und Maulbach—Romrod aus der Forst roortei Maulbach, zumeist oue d n qm den beiden ger annten Straßk-n liegenden Distr fien Schnei-cker» eheeg, Wäldchen, Droffel'prung und Mau'b ck