rrr. 56 Drittes Blatt. 151. Jahrgang. Donnerstag 7. März 1901 Redaktion, Expedition und Brüterei: Zchulpraße 7. Erscheint täglich mit Nn-aahme bei Montags. Wie Gießener Familien. Witter werden dem Sm Wtger i» Wechsel mit ^Heff. •wbmirl" und „vlätter Mr heg Bolkskunde" »ter« ■utf wöchentlich beigelegt. ■ eeolmt Bin Initlftn » Mer nachmillaq« fit »en Mfltnben Lag trl4eine*ben Äxmmer bte norm. 10 Ufct »MMestellungen IpLtrstin» •btnbe vorher. GichemrAnzeiger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis vierttlsL-al. Mk. 2.20, monatl. 75 Ma. mit Bringerlohn; durch W Lbholestellen vierleljöhtt. Mk. 1.90, monatl. 65 PM. Bei Postbezug vierteljöhtt. Mk. 2.00 ohne Bestellgeßh. eOt «n»etoen-vermitrl»NOS- stellen bet yn> unb ÄuSlanw ■cbmen Uitjeiaen für bei Siebener «meiner entgegen, ßetlenprclf lokal 12 Btt« Ru»wSrU> 20 Pfg. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Gießen. FernsprcchanschlußNr.Bl. Der Kampf um Zolltarif und Handelsverträge. Die Zolle auf vaumwollgewebe. 5m Bereiche der Textil-Jndustrie werden sich bet der Erneuerung des Zolltarifes voraussichtlich scharfe Kämpfe «bspielen, wenn man auch gerade hier versucht, durch frühzeitige Kompromisse die gegenteiligen Interessen zum Schweigen zu bringen. Ein Kampf wird sich in erster Linie zwischen Garnherstellern und Garnverbrauchern ab- t'ielen, wobei man die letzteren durch die gänzlich aus- chtslose Rückvergütung der Garnzölle — aussichtslos, weil technisch unausführbar — zu ködern sucht. Die Weber sollen «der ferner durch die Aussicht auf hohe Zölle für Gewebe zum Schweigen gebracht werden, als ob für unsere stark entwickelte Textil-Jndustrie nicht gerade die Ausfuhr be- tzonders wichtig wäre. Es beträgt z. B. die Einfuhr von gebleichten Baumwollgeweben im Jahre 1900 5095 D.-Ztr., bte Ausfuhr dagegen 22 583 D.-Ztr., bei gefärbten und gedruckten Geweben stellte sich die Einfuhr auf 8110 D.-Ztr., die Ausfuhr dagegen auf nicht weniger als 204 312 D.-Ztr. Ihir bei rohen Geweben ist die Einfuhr um 34 940 D.-Ztr. stärker als die Ausfuhr, die in diesem Falle blos 6306 D.-Ztr. beträgt., Das deutet indessen nicht auf eine mindere Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie, sondern diese rohen Gewebe werden eben im Inland einer Veredlung unterzogen, am sodann größtenteils als gefärbt und bedruckt, also mit einer entsprechenden Werterhöhung wieder an das Ausland abgegeben zu werden. Die Ausfuhr solcher Gewebe (Nr. 42 des geltenden Tarifs) stieg von 177 112 D.-Ztr. in 1898 auf 186 157 D.-Ztr. in 1899 und auf 204 312 D.-Ztr. in 1900. Insgesamt ist unsere Ausfuhr in Baumwollwaren Won 231.9 Millionen in 1898 auf 300.9 Millionen in 1900 aeftiegen. Es handelt sich also hier um einen Industriezweig, ®er wesentlich auf die Ausfuhr angewiesen ist und der deshalb schon um der Rücksicht auf Repressalien willen mich Hollerhöhungen höchst vorsichtig sein soll. Nun hat, wie die „Franks. Ztg." miteilt, der Verein süddeutscher Baumwollindustrieller, der in enger Verbindung mit dem Zentralverband deutscher Industrieller steht, beim Wirtschaftlichen Ausschuß mit allem Nachdruck für eine Erhöhung der Gewebezötle plaidiert. Er schlägt ein Schema vor, das neue Abteilungen aufweist und Zollsätze von 80 bis 320 Mk. enthält, während die Zölle jetzt 80 bis 120 Mk. betragen. Statt einiger weniger Zollsätze würde es künftig 27 geben, wozu noch Zuschläge von 10 Prozent für alle gemusterten Gewebe, auch bunt gewebt, mit -mehr als zwei Farben kommen. Von der nicht minder ^einflußreichen Mülhauser Industrie liegen ähnliche Anträge vor, die ebenfalls drei Gewichtsgrenzen (8 Kg. und mehr, 4 Kg. bis 7.99 Kg., weniger als 4 Kg.), aber nur je zwei Fadenklassen (bis 35 Fäden auf 5 Mm. im Geviert und ckber 35 Mm.) enthalten, während die Süddeutschen noch eine Zwischenstufe von 35 bis 44 Fäden vorgesehen haben. Jedenfalls wird es jedem Sachkenner leicht ersichtlich fein, welche Bedeutung diesen Anträgen zukommt und welche Gefahren sich in ihnen verbergen. Der Wirtschaftliche Ausschuß hat ckber die Frage nur mit Spinnern und Webern verkehrt, den aber für den Warenabsatz so wichtigen Handel hat er fcabei nach den uns gewordenen Mitteilungen übergangen. Die Spinner und Weber sind auch gut organisiert, der interessierte Handel und die an dem jetzigen Zoll interessierte Fabrikation ist es nicht. Die vorgeschlagene abnorme Zollerhöhung läßt in erster Linie Repressalien durch das Ausland erwarten, bei denen bie deutsche Textil-Jndustrie wegen ihrer starken ExportInteressen in einer schwierigen Lage fein wird. Das ist um so stärker zu befürchten, als die Verteuerung der Garne ohnedies die Stellung der deutschen Weberei auf dem Weltmarkt erheblich erschwert. Der neue Zoll würde außerdem eine Reihe von Artikeln von der Einfuhr ganz oder doch fast ganz ausschließen, ohne daß für sie Ersatz im Inland geschaffen werden kann. So wurde z. B. von baumwollenen gefärbten und bedruckten Futterstoffen nur feine, gleichmäßige Ware eingeführt, für die ein Ersatz nicht existiert. Bisher war der Zoll 10—16 Pfg. pro Meter gleich 20 bis 25 Prozent des Wertes; nach den Anträgen würde der Zoll 16.5 bis 27 Pfg. oder 32 und 45 Prozent ausmachen. Aehnlich verhält es sich mit anderen Geweben. Besonderen Nachteil würden die Kattundrucker erleiden, die auf eine Anzahl feingarniger Gewebe angewiesen sind, die vollkommener im Ausland (u. a. in der Schweiz) her gestellt werden können als im Inland. Je höher wir die Zölle auf Feingarn stellen, um so größer rann der Vorsprung des Auslandes in dieser Beziehung werden. Solche Gewebe werden dann in Deutschland bedruckt und in den Konsum gebracht und zum Teil auch wieder in üerarbeitetem Zustande ausgeführt, sodaß auch die deutsche Industrie davon Vorteil hat. Aus all diesen Gründen ist es nötig, diese ZollantrÜge bestimmter aroßindustrieller Zirkel energisch zu bekämpfen, wobei auch die Detailleure in Betracht kommen. Die Bildung einer süd- und westdeutschen Vereinigung zur Abwehr von Schädigungen durch den neuen Zolltarif ist im Gange, der lsich bereits verschiedene angesehene Firmen angeschlossen haben. Kolonialpost. lieber den augenblicklichen Stand der zurzeit unterwegs befindlichen Expeditionen deS Kolonialwirtschastliche» Komitees berichtet die „Dtsch. Kolonialzkg.- wie folgt: Die Baum- wollexpedition nach Togo (James Calloway, Allen Burke, Shepard HarrieS, John Robinson) ist mit dem Dampfer „Karl Wörman" am 25. Dezember v. I. wohlbe« halten in Lome eingetroffen und hat sich alsbald nach Misa- höhe begeben. Für die Anlage einer Baumwollfarm ist zu« nächst die Gegend von Tove, nahe dem Agugebirge, auSge wählt, und mit den vorbereitenden Arbeiten, insbesondere mit der Errichtung von Baulichkeiten, Urbarmachung des Landes usw. begonnen worden. Die Guttapercha« und Kaut« schukexpeditiou nach den Südseekolonien (Rudolph Schlechter) hat am 8. Dezember v. I. die Ausreise angetreten und befindet sich zurzeit zum Studium der Guttaperchakultur inSingapore. Die deutsch-ostafrikanische Expedition unter Dr. Buffe hat eine Reihe von wissen- schaftlichen und praktischen Ergebnissen erzielt, u. a. Bestim« mung und Feststellung großer Bestände von Gummiakazien, Strophantus und Gerbstoffpflanzen in den Gebieten von Mpapwa und Kiloffa. Am 2. Dezember v. I. begab sich Dr. Buffe von Kilwa aus auf eine wissenschaftlich-botanische Forschungsreise nach dem Nyaffa. Aus Stadt und Land. Gießen, 6. März 1901. •• Die Gießener Frnueuspeude an die Frauen Transvaals. Bon einigen Gießener Damen war bekanntlich kürzlich eine Sammlung veranstaltet worden zu Gunsten der Frauen und Witwen der kämpfenden Buren. Der sehr stattliche Ertrag der Sammlung ift von Herrn Geh Kirchenrat Prof. I). Köstlin an die Gesandtschaft der südafrikanischen Republik in Brüssel abgesandt worden. Jetzt ist von dort folgende- Antwortschreiten eingelaufen: Gezantscbap ▼an de Zuid-Afrikaaasche Bepubliek. Brüssel, 26. Februar 1901. An die deutschen Frauen von St ßen und Umgebung. Ew. Wohlgeboren! Ich beehre mich, den Empfang Ihrer gefälligen Zuschrift vom 13. d. M. mit einliegendem Gedickt für Frau Präsident Krüger und der mir avisterten Mk. 1007 50 zur Linderung der Not von Frauen und Witwen der kämpfenden Buren ergebenst zu bestätigen. Für diese grohherztge Lt ebeSgabe, als Beweis Ihrer großen Sympaihte und Teilnahme au den G-fch cken meiner unglücklichen Landsleute, speche ich Ihnen meinen tiefgefühltesten Dank au«. Da es unter den augenblicklichen in der Südaf'tkantfchen Re« publik herrschenden Umständen fast unmöglich ist, Geld dorihtn zu defSrdern, würbe ich Ihnen vorschlagen, die mir durch Sie gütigst übermachte Summe vorläufig dem bet mir schon vorhandenen Fonds zur allgemeinen Unterstützung von Witwen und Waisen der im Kriege gefallenen Buren etnzuvcrletben. Sollten Sie hiermit nicht einverstanden sein, so bitte ich um gütigen Bescheid, und ich werde dann mein Möglichste« tbun, genannte summe auf die einen oder andere Weise an Frau Plästdent Krüger gelangen zu lasten, koch, wie gesagt, wird die« sehr viele Schwierig« ketten bieten. Hochachtungsvoll In Abwesenheit deS Gesandten: Der Kanzler. ES ist anzunehmen, daß die hochherzigen Spenderinnen zu der hier vorgeschlagenen Verwendung ihre Zustimmung geben werden, da ihnen auf diese Weise allein die Sicherheit gewährt scheint, daß das Geld die vorgesehene Bestimmung findet. Den vielen Geberinnen gebührt für ihre Opfer- Willigkeit öffentlicher Dank, der hiermit ausgesprochen sei, womit wohl auch dem Wunsche der Damen, die den schöne» Gedanken gefaßt und ausgeführt haben, entsprochen wird. Gt- Gießener Volksbad. Der Besuch des Bades int Februar war bei der zeitweise großen Kälte dieses Monats, wie nicht anders zu erwarten, sehr schwach, schwächer als im Vormonat, und erheblich schwächer als im gleichen Monat des vorausgegangenen Jahres. Im Ganzen wurden verabreicht 5092 Bäder gegen 5112 im Januar 1901 und 6243 im Februar 1900, oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 208 Bäder gegen 176 im Januar 1901 und 255 im Februar 1900. — Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 2742 Männer, darunter 374 zu 10 Pf., „ 293 Frauen, „ 60 „ 10 „ Wannenbäder 1. Klaffe 163 Männer, 84 Frauen, 2. „ 542 286 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Maffage zusammen 157 Männer, 19 Frauen, Brausebäder zusammen 806. Die Personenwage wurde von 100 Personen benützt, das Bad von 4 Personen besichtigt. Uermischtes. Die Uniformen des Kaisers. Aus Anlaß bei Ernennung des Kaisers zum General-Feldmarschall der englischen Armee zählt ein Kundiger die Uniformen des Kaisers auf. Vielfach wird angenommen, daß der Kaiser als oberste« Die Tabakspfeife im Kriege. (Skizze aus dem südafrikanischen Feldzuge.) Seitdem Männer Tabak rauchen, spielt die Pfeife eine hervorragende Rolle im Kriege. Kein Maler stellt eine Truppe auf dem Marsche oder ein Kriegslager dar, ohne bafj er die Hälfte der Mannschaft mit Tabakspfeifen aus- ftattet, und seitdem die bluttriefenden Erzählungen der ^nbianerFriege im amerikanischen Westen ihren ©i_e$e§* $ug durch die Welt gemacht haben, ist die „Friedenspfeife" fbgar zum Symbol für den wichtigsten, abschließenden Akt bed Krieges, den Friedensschluß, geworden. In unserem südafrikanischen Kriege bildet die Tabakspfeife ein geradezu unentbehrliches Ausrüstungsstück unserer Leute.' .Hunger haben wir stets ertragen, ohne den Humor zu verlieren; unb sollte man am Gewehrriemen lauen, ein rechter Kriegsmann läßt darum den Mut doch nicht sinken. Durst ist in dem heißen Klima Südafrikas fthon peinlicher; doch kann man ihn erträglicher gestalten, indem man kleine Kieselsteine in den Mund nimmt Der Gaumen bleibt dabei feucht und frischer. Aber ein Kommando ohne Tabak ist der Behaglichkeit weniger zugänglich, Nllq ein Mann mit Lackstiefeln ohne Sohlen im Regen; jeder sagt sich, daß der Tabak im Kriege ein entbehrlicher Luxusartikel ist, daß man sich nicht darüber beklagen fall und darf, wenn er ausgeht; aber das kann an der Thatsache nichts ändern, daß alle Welt mürrisch und mißmutig wird, ohne daß man sich selbst über den eigentlichen Grund Rechenschaft geben kann; es fehlt ein gewisses etwaÄ; man kann nicht recht sagen was es ist, aber es ist etwas. Und wenn sich bann endlich die Nachricht ver- Voeitet, daß der Kriegskommissär wieder Tabak hat, wenn man sieht, wie die mürrischen Gesichter aufleuchten in der Vorahnung des nahen Genusses; — dann weiß man, was gefehlt hat. Es ist ein feststehender Grundsatz, daß die moralische Kruft der Krieger ein wesentlicher Faktor des Erfolges sei; und als einen Hauptteil dieser moralischen Kraft betrachtet man gewöhnlich die Heiterkeit und den Humor der Leute unter Gefahren und Strapazen. Nun, wenn das wahr ist, dann hat die Tabakspfeife mindestens ebensoviel Bedeutung wie der Herr Feldprediger. — Ich bin immer ein starker Raucher gewesen, aber niemals habe ich mit solch innigem Genüsse geraucht, als im Kriege; im Sattel, wo die Pfeife die Repräsentantin behaglichen Komforts ist, im Lager, .wo sie Haus und Familie ersetzt, ja selbst des Nachts auf einsamem Posten, trotz strengen Verbots und mit Gefahr von Leib und Leben. Man muß da entweder 'einen guten Pfeifendeckel haben oder vorsichtig die Hand vorhalten, sonst büßt man die unbezwingliche Begierde leicht mit einer Kugel im Leibe. Einst hatte ich meine Pfeife beim Durchreiten durch einen Fluß bei Ladysmith verloren. Wäre mir beim Baden das letzte Hemd und das letzte Paar Strümpfe weggeschwommen, ich hätte mich nicht so unbehaglich gefühlt. Ich denke, meine traurigen Empfindungen kamen ungefähr denen des Generals Buller nach der verlorenen Schlacht am Spionskop gleich. Ich habe mir wenigstens immer vorgestellt, daß er beim Anblick seiner decimierten Legionen und seiner überfüllten Lazarette auch schmerzlich bewegt sein mußte. Endlich fand ich in einem geplünderten Kaufmannsladen, unter einem Wust zerbrochener Tinten-, Mostrich- unb anderer Flaschen, unter zerrissenen Kleidern, Schuhfetzen und Geschirrsvlittern das Mundstück zu einer Pfeife, später, nach einem Gefecht, einen dazu passenden Pfeifenkopf in einem mir nicht gehörigen Feldsack; und dann rauchte ich wieder. Wir waren in Johannesburg immer an eine gute Havanna gewöhnt; Bock oder Henry Clay, eine Marl pro Stück, waren dort die gangbarste Sorte. Aber besser als je die beste Havanna der Welt schmeckte mir hier meine Pfeife mit dem vom Kriegskommissaries gelieferten „Maxim- tabak", so genannt, weil das knatternde Geräusch, das dieses Kraut in der Pfeife hervorbringt, lebhaft an das Knatter« ber Maximmitrailleuse erinnert. Es kommt im Kriege wenig auf bie Qualität des Tabaks, alles aber auf die Thatsache an, daß man ihn hat. Ikber die Surrogate, durch, welche die Erfindungsgabe des Kriegers im Notfall echten Tabak zu ersetzen sucht, wi« ich auf Rücksicht auf die Aesthetik des Rauchens mich nicht weiter aussprechen. Das praktischste dürfte noch der Thee sein. Indes vermag auch er schon nach der ersten halben Pfeife weder Nase, Gaumen noch Magen zu betrügen; unb der letztere rächt sich gewöhnlich. Von den drei bekanntesten Formen des Rauchens — Zigarette, Zigarre unb Pfefie — ist bie letztere bei weitem vor zuziehen, besonders für den berittenen Mann. Zu rasch ist eine Zigarre und Zigarette verpafft, zu leicht füllt bie glühende Asche oder auch ein Funke beim schnellen Reiten dem Pferd auf das Leder und brennt es; zu umständlich ist auch der Transport einer größeren Quantität Zigarren und Zigaretten, während man eine ganze Menge Tabak bequem in den Hosentaschen tragen Tann. Und wenn gae der Regen Zigarren und Zigaretten durchnäßt hat, wo bleibt da der Genuß? Die Pfeife aber schmeckt gerade rm Regen, wemis kalt ist, am besten. Wie mollig sie oan unb Magen erwärmt l Und wenn der Tabak in d iff* pitschnaß geworden ist, bann troefneyr Kroaten. Kriegsherr des deutschen Heeres von jedem Regiment eine Uniform vorrätig habe, was indessen irrig ist. Der Kaiser legt im allgemeinen nur die Uniformen der Regimenter an, deren Chef oder Inhaber er ist, oder die sich in den Feldzügen besonders ausgezeichnet haben. Insgesamt sind dies jetzt 52 Uniformen, und zwar 40 deutsche und 12 fremdländische. Außer der preußischen Generalsund Hofjagd-Uniform besitzt und benutzt der Kaiser die Uniformen der fünf Garde-Regimenter zu Fuß, der fünf Garde-Grenadier-Regimenter, des Garde-Füsilier-Regiments, des Garde-Jäger-, Garde-Schützen- und Garde-Pionier- Bataillons, des Regiments der Garde-du-Korps und des Garde-Kürassier-Regiments, der beiden Garde-Dragoner- und der drei Garde-Ulanen-Regimenter, des Leib-Garde- Husaren-Regiments und der Garde-Artillerie, des Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm IV. Nr. 2 in Stettin, des 2. Badischen Grenadier-Regiments Kaiser Wilhelm I. Nr. HO in Mannheim und Heidelberg, des Insa n t e r i e - R e g i m e n t s Kaiser W i l h e l m (2. G r o ß- herzogt. Hess.) Nr. 116 in Gießen (Chef), des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm, König von Preußen (2. Kgl. Württemb.) Nr. 120 in Ulm (Chef), des Königs- Jnfanterie-Regiments Nr. 145 in Metz (Chef), des 6. Kgl. Bayrischen Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm, König von Preußen in Bamberg (Inhaber), des Kgl. Sächsischen 2. Gre nadier-Regimelits Nr. 101 „Kaiser Wilhelm, König von Preußen" in Dresden (Chef), des 1. Leib-Husaren-Regi- ments Nr. 1 in Tanzig-Langfuhr, des 2. Leib-Husaren- Regiments Nr. 2 in Posen, des 1. Leib-Kürassier-Regiments Großer Kurfürst (Schlesisches) iNr. 1 in Breslau, des Kürassier-Regiments Königin (Pommersches) Nr. 2 in Pasewalk, des Königs-Ulanen-Regiments (1. Hann.) Nr. 13 in Hannover (Chef), des 1. königl. bayr. Manen-Regiments Kaiser Wilhelm II., König von Preußen in Bamberg (Inhaber) und schließlich die Uniformen der Marine und der Marine-Infanterie (See-Bataillon) in Kiel. Von den Uniformen der fremdländischen Armeen besitzt der Kaiser außer der ihm jetzt verliehenen englischen General-Feldmarschalls- Uniform die österreichische Husaren- und Infanterie-, sowie die ungarische Husaren-Generals-Uniform, die schwedische, norwegische und englische Marine-(Admirals-)Uniform, die Uniform der englischen Königs-Dragoner, die russische Generals-Uniform und endlich die Uniformen des russischen Wiborger und des St. Petersburger Garde-Regiments und die der portugiesischen Kavallerie. Das sind gewissermaßen die „ctatsmäßigen" Uniformen. Falls der Kaiser bei besonderer Gelegenheit bei einem der nicht genannten deutschen Regimenter oder Bataillone in der Uniform derselben zu erscheinen beabsichtigt, so wird mitunter die Uniform angefertigt. In den meisten Fällen bedient sich der Kaiser jedoch fast ausschließlich der preußischen Generalsuniform. Diese 52 Uniformen (Waffenrock mit Abzeichen, Beinkleider, Kopfbedeckung, Schärpe, Stiefel rc.), sind zumeist in mehreren Exemplaren in einer eigenen Garderoben- abteilung untergebracht und werden bei den Reisen des Kaisers, je nachdem sie von dem Monarchen angelegt werden sollen, dem.kaiserlichen Reisegepäck beigefügt. * Die betrogenen ungarischen Tabaks- gefalle. In einer Betrugsaffaire, wobei die ungarischen Tabaksgefälle durch eine Rotterdamer Firma in der Weise um eine Million Kronen betrogen wurden, daß minderwertige Tabake in falscher Verpackung geliefert und höher angerechnet wurden, wurde der Vermittler dieses Betruges, Agent Heinrich Loewentritt, auf einem im Hafen von Fiume liegenden französischen Dampfer verhört, nachdem ihm von der ungarischen Regiermng freies Geleit gegeben worden war. Im Verlaufe der Untersuchung wurde festgestellt, daß die betrügerischen Lieferungen nur im Einverständnis mit den Beamten des Tabakgefälls verübt werden konnten. Diese Manipulationen reichen bis 1896 zurück. Die in der Angelegenheit kompromittierte Rotterdamer Firma lieferte jedoch dem ungarischen Staate erst seit 1898 und hat den ihrerseits verursachten Schaden schon gut gemacht. Es handelte sich jetzt darum, zu erfahren, welche Firmen diese betrügerischen Manipulationen von 1896 bis 1898 verübten, und welche ungarischen Staatsbeamten den Betrügereien hilfreiche Hand geboten haben. Ueber diese Frage konnte nur der Vermittler des Lieferungsgeschäftes, der flüchtig gewordene Loewentritt, Aufklärung geben. Daher war der mit der Voruntersuchung betrauten Budapester Polizei darum zu thun, den Loewentritt verhören zu können. Die Polizei forschte den Aufenthaltsort des Loewentritt aus und bewog ihn, mit einem salvus conductus der ungarischen Regierung versehen, sich auf einen französischen Dampfer, also auf exterritorialem Gebiete, protokollarisch vernehmen zu lassen. Der Dampfer ist gestern Vormittag in Fiume eingetroffen. Nachmittags begab sich der Stadthauptmann Uranyi nach Fiume und führte das Verhör mit dem Loeweu- tritt durch. Ueber das Ergebnis wird vorläufig strenges Stillschweigen bewahrt. • „Die Hauptstadt vuu Bade!" Jüngst ist eine Gedichtsammlung unter dem Titel „Lieder und Reimereien eines alten GrünrockcS aus der Pfalz- erschienen. Verfasser U Karl Eduard Ncy. Wir entnehmen der Sammlung folgende Zeilen echt Pfälzer Humors: Die Hauptschiadt vun Bade. ,®ie hechtso frogt e Lchrer letscht, „Dtt Hauptschlacht dann vun Bade?" Unn denkt, wie es nit E-nt weeß, E Nochytts könnt nix schade. „Die Antwort," sächt er, „tsch nit schwer For g'schetdte Mäd' zu sinne, Dann, vorne sich e Name drtnn Unn's schteht e Hauptwort hinne. E weltoeriehmtrr Kaiser Hot Den Name do getrage, Unn 's Houp wort braucht wer in de Nocht, W.r kann sitzt Antwort sage?" Do hebt t Mäd de Finger uff, 18 wur een8 vun dene vraoe, Unn 's kummt die kl»sssich Antwort rauS: „Die Schtadt heißt LudwigShafe." Hadklt nicht die Köchin, wenn die Flammeris etwas zu wünschen übrig lassen. Ueberzeuge man sich vielmehr zuvor, ob nicht die Zuthaten daran Schuld waren. Die Ursache eines zu weichen, geschinacklosen Flammeris ist oft, daß die Köchin nicht weiß, wie leicht und schnell sich mit Mondamin die schmackhaftesten steifen Flammeris und Nachspeisen bereiten lassen. Gute Köchinnen behaupten, Mondamin hat einen zarten eigenen Geschmack, und sei auch zum Verdicken allen anderen Zuthaten vorzuziehen. 814 ist zu haben in Paketen ä 60, 30 und 15 Ma. Nrorvn & Aotsons hrhfWjrilBpirtoBII, tataUrÄ Elegante englische Wagen 1 T 5 \ tt® > i mit Federgestell, hellem Klappverdeck, Randpolster und Luxuriöse Ausstattung. Hochmoderne Ausführung. LedortuchausschJag, Mk. 17.—. Kinderwagen Ledortachaußschlag, Hk. 17.—. Billigste Preise. Braune Wagen mit Verdeck Bk. 10.—. Neu! W* Sicherheits-Gürtel Neu! 19 Seltersweg 19 222 innerung zu bringen. 169» Fr. August Helfenbein, Sdjottflr. 19 zu vermieten. A. Muth. Der PlltZ Teufel MMSiL. zu vermieten. 1706 Südanlage 18. 1510 Smil Lotz «66 I. Pfeffer, Marktvlatz 6 1761 Eia KausbllrlA gelacht «arte». 1853 tzB-öblierteö Zimmer zu vermieten. 0689 Sck'llerstraße 9, UL NlZaiisardenwohnung ju vermieten. 1684 Bruckstraße 12. verantwortlich für den eQgtmcmtn Teil: P für ttn Anzeigenteil: Han» ©ed — Druck und Verlag der Brühl'lchen Univerfitätr-Buch. und Stemdruckerei (Pietsch grben) in Stehen. Vermietungen Offene Stellen 0721] ^aLtererlehrking gesucht Neue Baue 7. 169b] Zwei ineinandergehende schön möblierte Zimmer für 1 oder 2 Herrn zu vermieten- Zvalltyorstrahe 15. ZubevorstehendemFrühjahr beehre ich mich, die Anfertigung von Karteuspalieren, Kassen, Kütten, Waschpfähleu, Murn- und Aosenkangen sowie aller in dteses Fach einschlagenden Artikel in empfehlende Er« Liftanlage 30, Parterrewohnung 6—7 Zimmer mit Zubehör, Veranda und Vorgarten zu vermieten. Näheres bei Ä. Ritt#, Wnschreid-UntmichK-Kiichs in Gießen. Praktischer Unterricht im SchSn« und Schnellschreiben (deutsch und lateinisch, sowie Rund-, Druck- und Zierschriften) wird an Damen und Herren ohne Unterschied des Alters und Standes bei mäßigem Honorar unter Garantie deS Erfolges erteilt. Anmeldungen hierzu werden am 7. März, von 5 biS 8 Uhr, in Lonys Bterkeller, eine Treppe hoch, entgegen genommen. Ich mache darauf aufmerksam, daß der Unterricht nach GeschäftS- schluß bis abendS 10 Uhr besucht werden kann. 0568 Hugo Hotz, Kaligr.-Lehrer. 1182] Der von Aug. Haßler seither innegehabte Laden mit Wohnung ist anderweitig zu vermieten. Meine großen Lagerräume in der Wagengasse, für jedes Engrosgeschäft geeignet, per bald zu vermieten. I Reffet, Marktplatz 6. Hüchtige HocHarbtikr finden dauernde Beschäftigung bei Ein sehr schöner, moderner Laden mit einem großen Schaufenster u.großem Hinterzimmer in vor- züglichfter Geschäfts« tage sogleich zu vermieten. Gefl. Offerte« unter K. K. 1378 an die Expedition. 1033] Liebigftraße 64 Wohn- von 8 Zmnnern, ganz oder ge- teilt, Liebigftraße 67 Wohnung bon 3 Zimmern u. Neustadt 77 zwei Wohnungen zu vermieten. Näheres bet Weißbindermeister Häuser in Klein - Lin d en. Beletage • Zimmer, Veranda, Badezimmer, Mansarde, Gartenlaube und sonst. Zubehör, evll. elektr. Licht. Ferner Parterre, 5 Zimmer und Zubehör, evll. elektr. Lickt. Nähere Auskunft «artenstraßr 30, part., ob. durch Herrn Klees, Südanlage 18. 2unmövk. Simmer mir Kabinett in schöner Lage alsbald zu verm- Näheres Liebigftraße 62, part. 1768] Ludwigsplatz 4 III zwei gut möbl. Zimmer sofort zu vermieten. Areundtich mövNerles Zimmer zu vermiesen. Aestantage IS 1II Großh. HkWe salidkS-IrttNMÜalt. Die Stelle eines einjährig- freiwilligen HilfsarzteS soll alsbald wieder besetzt werden. Bargehalt 600 Mk. neben freier Station. Verpflichtung auf die Dauer eines Jahres. Psychiatrische Vorbildung nickt erforderlich. Bewerbungen werden zunächst brieflich hierher erbeten. 1770 Heppenheim a./B., 2 März 19ul. Großh Direktion der Landes Irrenanstalt. Medizinalrat Dr. Bieberback. Zum Beiträgen von Keschästsbüchern wird aus sofort ein tüchtiger Kausumu gesucht. Schiiftliche Offerten unt. M Z 1759 an die Exp. d Bl. Iöugnrr Schtkibaehilsk auch Anfänger, auf Anwaltsbureau gesucht. Näheres in der Exp b. Bl. Zu Ostern bas Kontor einer hiesigen Cigarrenfabrik ein lunflCtaiTann Lehrling gesucht, welcher das Zeugnis zum einj -freiw. Dienst besitzt unb gute FaffungSgabe hat. Tücht. AuSbild. Wirb zugesickert. Schrift! Off. n. X 1588 an die Expeb. d. Bl. 777] Bahnhofstraße 39 ist ber mittlere Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, per 15. April zu ver- mieten. Näheres parterre._______ 521] Die erste Etage in meinem ^uMetsms 70 .“«JS zu vermieten Eberh. Metzger. Araukfurlerstraße 36 251 ist die Parterrewohnung tm Nebenhause, 6 Zimmer und ZUbehör, in nächster Nähe der Bahn per 1. April 0788] Kk. zu vermieten. Näh. Asterweg 23, Hinterhaus. 0727s Wegen Versetzung ist der mittl. Stock m. Hauses Löbers Hof 7 3 Zimmer ucbst Zubeh. per 1. April zu vermieten. Kart Schmal!. 1724] Arvei-Aimmerwohnung zu vermieten._________Ederstraße v. 0714] Schöne Mohn., 2 Zimmer, Küche u. Zubehör an ruhige Leute zu verm. Frankfurterstraße 93. 1840] Wohnung von 6 Zimm, nebst Zubehör Ludwigstr. 18, 2. St, zu verm. Näheres Bleickstr. 31, II. 1553] Der erste Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit Zubehör, vadeeinrichtung, per Mai ander- Weit zu verm. Moritz Strauß. 155t] Herrschaftliche Wohnung, 7 Zimmer mit Bad und Bake- einrichtung, Balkon und sämtlichem Zubehör, in schönster Lage GießenS, ist wegen Wegzug von hier per 1. April zu vermieten. Näheres durch Wilh. Hilft, Brandg. 3 1535] Frankfurierslratze 69, part., 8 Zimmer mit Zubehör zu verm. Näh. Ederstraße 6. Näherin in Hand« und Maschinennähen bewandert, find, tägliche Besckäftiaung bei [1763] Theodor Brück. 1755] Jemand zum Wecktragen gesucht. LrrftwigSplatz 3. WvSmSdlhkuLL, w das Herausfallen der Kinder aus Kinderwagen, Bettohen und Stühlen unmöglich machend. D. R. M. angemeldet. August Kilbinger 14021 Der zweite Stock, 8 Zim., Küche, Wasserleitung, abg. Korridor mit allem Zubehör zu vermieten _______K. Aaum, Ederstr. 13. 1806] Mansarde, neu, 3 Zimmer, 8 Kabinette, Küche, abgeschl Korridor usw, an ruhige Leute sofort zu verm. SchiffenbergerWeglS. 1271] Dte Parterrewohnung Bahnhofstraße 66, 5 Zimmer, Veranda, Garten u. s. w., per sofort, auch für später, zu vermieten durck I. Boeck, Steinftraße 15 205] Ostanlage 39 ist die Beletage, per 1. April 1901 bez-ehbar, ferner eine Mansardenwohnung per sofort zu vermieten. A. Keller. 2021 Liebigstr. 66, II., 5 Zimmer nebst Zubehör und Gartenanteil per 1. April 1901 zu vermieten. Näheres Ebelstroße 14, I.______ lv3] In meinen Neubauten Ebel- und Liebigstraße find vier größere Wohnungen mit allem Zubehör zu vermieten. Näheres daselbst Südankage Ar. 10 mittlerer Stock mit allem Zubehör 223] Marktstraße 10, 2. St., Drei, bi» »ier-Zirnrnerwoh. nnng per sofort zu vermieten. __________Näheres im 1. Stock. 0753] Wohnung zu vermieten. «roße Mühlgasse 37. 1187] 3. Stock, 5 sch. Zunmer, Fremdenzimmer, Badezimmer, all Zubehör, der Neuzeit entsprechend eingerichtet, ist in meinem Neubau Wallthorstraße 73 zum 1. April ober früher zu vermieten. Näheres Wallthorftr. 71, II 1684] Ecke Lubwtg- unb Bis- marckstraße schöne geräumige Sechs- Zimmerwohnung per 1. April zu verm. Näheres BiSmarckstraße 14. 1635] Freundlich möbliertes Simmet sofort zu vermieten. BiSmarckftraße 14, pari. 163m] Schon möbl. Zimmer zu vermieten. Bruch ftraße 9. kLtnfach möbliertes Zimmer zu vs, vermteten. Steinstraße 66. 0739] Ein gut möbl. -immer nebst Kabinet mit Pension billig zu vermieten. Walltyorftrahe 33. v600] Etn braver Junge in die Lehre gesuckt. Wilhelm Kutzsckrad, Tavez er, Weidengaffe 1 1536] Lehrling sucht Philipp Henkel, S udlickreinerei Zotzo alhlbarer 6lttrn kann bei mir in die Lehre treten Aug. Schwab, Ubnnacker,Plockstr.4 SlHhdivdktlkhrlmg-iEb-i Ad. Bourgeois, Neuen-Väue 16 0746] «in braver Junge kann bei mir in die Lehre treten. Heinrich Marx, Ubrmacker. |rtum"bLSimmer Wetzsteinstr. 44, nächst der Nordanl 0716] Schön mödl. Zimmer mit Kab,aufVerlangen auchm.Pmsion zu vermieten. Mäusbu'g 9. * 717] Stübchen m. B tt, auch mit Kost zu verm. Mäusburg 9. 224] DieAabrikräumlichkeiten welche zur Zeit die Firma A. Ackermann inne hat, nebst Bureau, Stallung, Remisen usw., sind ganz oder getrennt per 1. April 1901 anderweitig zu vermieten. Dieselben eignen sick auch zu jedem Engrosgeschäft. Näh. Arankfurterftraße 86, prt Kirchenplatz 9. Großer Laden, in welchem seit 14 Jahren von der Firma Meyerhofs & Goslar ein Manufaktur- und Modewarengeschäft betrieben wird, ist per 1. Mai b. I. anberweit zu verm 166 ] Tüchtige Rocknrbkiter gesucht. _____Markus Bauer. 0761] Kwet Schmtdergesellen gekuckt. Greb, Wallihorstraße 6. Zucht einen Hausburscheu. Louis Becker, Hanbelsgärtnerei, ________Grünbergerstraße. 1557 1612] Junger Hausbursche sofort gesucht. Neu ft aftt 6. Schloflerlehrling gesucht. 078j] H. Noll, Hammstraße 1. K3T Wer schnell u. billig Stellung stuft will, verlange pr Postkarte bie „Z>eutscheAaSa»zeupoft"Eßlinaen. stört das Glück der zärtlichsten Ehe«. Darum, Jungt Hausfrauen, hütet euch vor zu häufigem Hausputz, aber nehmt das Mittel, das gründlich und auf lange hilft: Dr.Thompsons Seifenpulver, Marke schwan. 38an verlange es überall! 8047