jektor. ■ V '' größter Daun. lenke! •Wil »• TeslMrta Darmstadt. a8e, eJe» Auf. 5fa Mngfür^ llung. °wimi Heu Ceilt. Direktor. : Aesellschaf, 5S5t 151, Jahrgang Freitag'6. September 1901 Nr. SOS Erstes Blatt W- Expedition und M. ter ei: rchulstrahe 7. Adresse für Depeschevt Anzeiger Gießen. FernsprcchanschlußNr.vl. 1,scheint täglich mit Lu-nahme btß Montag-. Wit Gießener Zamllien- llitter werden dem An» Iü-er im Wechsel mit „Hess, knltoirt" und „Blätter fcit Hess. BollSlunde" viermal wSchenllich beigelegt. t■*•!*< >en Hnxetgen Ik nachmittags für den Lag erschetnendea i uk Ml »arm. 10 Uhr. • «81 n^spLtestens vezugspreirviertcljShr^ Mk. 2.20, monatl. 75 Pfg. niitBringerlohn; durch bie Abholestellen vierteljährl. Mk. 1.90, monatl. 65 Pf^ -ei Postbezug vierteljährl. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld. v. Bechtold. In dem Geschäftsjahre 1900/1901 wurden im Untersuchungsamte im Auftrage von Behörden 821, von Privaten 5798, zusammen 6619 Untersuchungen ausgeführt, über deren Art das folgende Verzeichnis Aufschluß giebt. G< ssamtzahl Davon im Auftrage Gegenstand der Untersuchung der von Untersuchungen Behörden Privaten Bier 49 45 4 Braimtwein 3 2 1 Brennmaterialien 6 — 6 Brot und Backwaren 1 — 1 Butter 25 24 1 Cacao und Ehokolade 19 16 3 Konditoreiwaren 55 55 — Konservesalz 2 2 — Düngemittel 1 — 1 rrrze 84 — 84 pssig und Essigsprit 153 153 — ulußwasser 1 1 — Futtermittel 2 — 2 Gewürze 15 15 — Hackfleisch 10 10 — Käse 2 1 1 Kaffee, gebrannt Kautschuk- und Metallmundstücke 11 9 2 für Saugflaschen 9 9 — Margarine Mehl . 8 8 — 9 9 — Milch 56 21 35 Milch, Stallproben 2 2 Milch für Molkcreizwecke 5573 — 5573 Milch, Buttermilch 2 — 2 Milch, Magermilch Milchzucker 5 — 5 1 — 1 Obfl, Obsttonserven, Gelees 28 28 — Oct 9 7 2 Petroleum 34 34 _ Physiologische Objekte 3 — 3 Rahm Reis 6 — 6 2 — 2 Schweineschmalz und Wurstsett 14 14 — Tapeten mid Bimtpapiere 22 22 _ Technische Objekte 71 44 27 Tierleichen 1 — 1 Thongeschirre 30 30 — Traubenmost Lasser für Genuß- und' Haus- 1 — 1 gebrauchszwecke 76 59 17 Wasser für technische Zwecke 11 6 5 Wein 30 21 9 Wurst 127 125 2 Zucker Dazu komnit: 45 44 1 Prüfung von Lactodensimetern 4 4 — Prüfung von Thermometern_____ 1 1 — Zusammen 6619 821 5798 Von diesen Gegenständen gingen ein aus: irei§ Alsfeld „ Büdingen „ Friedberg „ Gießen „ Lauterbach „ Schotten Orten usw. außerhalb der Provinz von Behörden i 82 111 129 292 92 87 28 oon Privaten 5 2 8 3809 6 1002 966 Zusammen 821 5798 Bestandteile Analyse Juni 1900 vom Juni 1899 a. qualitativ. Ammoniak 0 0 Salpetrige Säure Salpetersäure 0 kaum Spuren 0 kaum Spuren Schwefelsäure 0 0 Kalk wenig wenig Eisen Spuren Spuren b. quantitatv, 1 Liter enthält g ? Trockenrückstanb 0,178 0,1725 Glübverlust 0,049 0,040 Oxydierbarkeit in g Chamäleon 0,00024 0,00067 Chlor 0,005 0,0071 Kalk 0,041 — Magnesia 0,0278 — daraus berechnete Öärte 8,0 klar, farblos o Phisikalische Beschaffenheit Geruch Geschmack klar, farblos 0 normal normal Bodensatz äußerst gering enthalt Mineraltrümmer Mineraltrümmer sehr gering, enthält Mineraltrümmer und niedere Pflanzen. ccm. a, b. 100 234 1628 175 1050 2050 1800 Physikalische Beschaffenheit Geruch Geschmack Bodensatz klar, farblos 0 normal klar, farblos 0 normal 1740 564 152 ? Platten zerflossen 16600 Sammelstube bei Gr.-Buseck a) neuer Stollen b) alter Stollen am Annaberae (Hubertusbrunnen) am Erlenstollen Niederdruckbehälter a) am Eintritt in denselben und niedere Pflanzen Die Untersuchungsresultate des letzten Jahres stimmen mit den im Vorjahre erhaltenen im wesentlichen überein. Das Wasser konnte demnach auf Grund der letzten Untersuchung in chemischer Hinsicht wiederum als vorzüglich geeignet für Genuß- und Hausgebrauchszwecke, wie auch für technische Zwecke bestens empfohlen werden. Die chemische, physikalische und mikroskopische Untersuchung einer in gleicher Weise wie in früheren Jahren gewonnenen Wasserprobe (Gemisch des Wassers aus den Quellen bei Großen-Buseck und vom Licher Walde) aus der älteren Wasserversorgungsanlage Gießens lieferte folgende Resultate (die Ergebnisse der vorjährigen Untersuchung zum Vergleiche wiederum daneben gestellt): Bakteriengehalt aufweist, wie im vorigen Jahre. Das Wasser aus der Quelle am Annaberge (Hubertus- brunnen) enthält bei der letzten Untersuchung zwar eine etwas größere Menge entwicklungsfähiger Keime, dieser Umstand dürfte jedoch auf harmlose Ursachen zurückzuführen sein, nämlich darauf, daß die Quelle zur Zeit der Probeentnahme eine nur sehr geringe Menge Wasser lieferte, und daß in Folge dessen das aus der Sammelstube abfließende Wasser, von welchem die Probe entnommen wurde, längere Zeit in derselben stagniert hatte, wobei dann eine stärkere Vermehrung der vorhandenen Keime stattgefunden haben wird. Gießen, im Juni 1901. Dr. T. Günther. b) in der Mitte desselben c) am Austritte nach der Stadt Die bakteriologischen Untersuchungen haben dieses Mal ein recht günstiges Resultat ergeben. Besonders hervorzuheben ist, daß der neue, in die Sammelstube bei Gr.-Buseck einmündende Stollen dieses Mal einen viel geringeren Die chemische Zusammensetzung des Wassers ist dem Vorjahre gegenüber so gut wie unverändert geblieben und konnte dasselbe daher auch auf Grund der letzten Untersuchung wiederum als vortrefflich geeignet für Genuß- und Gebrauchszwecke jeder Art bezeichnet werden. Die in gleicher Weise wie in früheren Jahren durchgeführte bakteriologische Untersuchung der verschiedenen, die Anlage speisenden Quellen und des Niederoruckbehälter- Jnhaltes hatte folgende Ergebnisse (die vorjährigen Resultate zum Vergleiche daneben gestellt): Bezeichnung de- WmefteOe ^wicklunEhig-Keime in^I Bestandteile Analyse cgust 1900 vom Mai 1899 qualitativ. Ammoniak 0 0 Salpetrige Säure Salpetersäilre 0 0 Spur Spur Schwefelsäure Spur Spur- Kalk wenig mäßig Eisen Spur Spur quantitativ, 1 Liter enthält S g Trockenrückstanb 0,259 0,226 Glühverlust 0,060 0,0425 Chlor 0,0284 0,0107 Orybierbatteit in g Chamäleon Kalk 0,0022 0,0498 0,0013 Magnesia 0,0308 — daraus berechnete Härte in 100,000 Tin. 9,29 7,7 Die Handelsgesellschaft in Nauheim.*) in. Tas Mißtrauen gegen die Berliner Handelsgesellschaft wurde noch vertieft, als man erfuhr, baß sie längst schon die schwachen Grundlagen der Nauheimer Gesellschaft kannte, merkwürdigerlveise aber bis vor kurzem kein Sterbenswörtchen darüber verlauten ließ. In einer Mitteilung, die am dreizehnten Marz 1901 von der Handelsgesellschaft versandt wurde, wird bereits anerkannt, daß die Bilanz für das Jahr 1898 auf ihre Richtigkeit nicht genau geprüft werden konnte, weil für die Uebertragung der sehr große Summen ausmachenoen Zugänge auf die Anlagekonten die unerläßliche Unterlage fehlte und trotz allem Verlangen auch nicht herbeizuschaffen war. Deshalb ließ man bei der Feststellung der neunundneunziger Bilanz einen vereideten Bücherrevisor mitwirken. Dabei wurden einige nicht erhebliche Buchungen beanstandet. Außerdem mußte aber wiederum konstatiert werden: die Verteilung der sich auf Millionen belaufenden Zugänge auf die An- lagekonten kann, weil ausreichende Unterlagen fehlen, nicht nachgeprüft werden. Aus diesem sachverstänoigen Gut- achtcnr zog die Handelsgesellschaft zwar für sich die Lehre, datz> |ie vor der Hand keine neuen Aktien emittieren dürfe. für geboten, den Aktionären irgend welche Mitteilung davon zu machen, so daß diese Blinden ihren Aktienbesitz für einen sicheren und die Angriffe der Konkurrenz für ungerechtfertigt halten mußten. In einem *) Aus der „Zukunft", Verlag der Zukunft in Berlin, Friedriche traße 10. Bericht der Berliner Börsenzeitung vom dritten August 1899 wird einem ausführlichen Referat der Rheinisch-West- älischen Zeitung über die Generalversammlung der Nauheimer Gesellschaft unter anderen auch die folgende Stelle entnommen: „Zu Punkt Eins der Tagesordnung gab der Vorsitzende des Aufsichtsrates eine Erklärung ab, nach der, infolge der Anfeindung durch die Konkurrenz, durch araei hervorragende Sachverständige und eine große Bank (also doch wohl die Berliner Handelsgesellschaft?) eine nochmalige Prüfung der für das Jahr 1898 aufgestellten Bilanz herbeigeführt worden sei und diese Expertise absolut keine Anhaltspunkte für eine Verschleierung der Bilanz ergeben habe. Einige von den Sachverständigen gemachte Vor- chläge — wegen anderer Anordnung einiger Geschäftsbücher — werde der Vorstand zwecks Durchführung in Erwägung ziehen." Wenn nun die Berliner Handelsgesell- chaft es auch nicht für notwendig hielt, freiwillig an die Aktionäre heranzutreten, so mußte doch diese Auslassung des Vorstandes sie zu einer öffentlichen Erklärung zwingen. Aber sie schwieg. Sie war allerdings rechtlich nicht ver- iflichtet, etwas mitzuteilen; aber die moralische Verpflichtung dazu lag vor. Denn ihr Name hat die Ausgabe und Einführung der Aktien gedeckt, und man kann wahrlich vom Publikum nicht verlangen, daß es so feine Unter- 'cheidungen macht wie die zwischen Emission für eigene Rechnung und in Kommission. Und das Schweigen der Handelsgesellschaft ist um so bedenklicher, als dieselbe Bank, die in Börsenzettungen mehrfach unbeanstandete Berichte über den guten Geschäftsgang von Nauheim erscheinen ließ, am neunzehnten Februar plötzlich für nötig fand, mit ihrer Wissenschaft herauszurücken. Tie bekannte Veröffentlichung — im Berliner Tageblatt — ist notorisch auf Herrn Fürstenberg, den Direktor der Berliner Handelsgesellschaft, zurückzuführen. Und da entsteht denn die für die Nauheimer Aktionäre sehr wichtige Frage: Weshalb hat die Berliner Handelsgesellschaft bis zum Februar 1901, also zwei Jahre lang, verschwiegen, was sie gewußt hat, und weshalb hat sie gerade diesen Februartag gewählt, um mit ihrer Kenntnis ans Licht zu treten? Diese Frage muß die Berliner Handelsgesellschaft ausreichend, nicht ausweichend, bt» antworten, wenn sie ihr Ansehen bewahren will. IMS Stadt und Land. -rachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen um werden arrgemesierr honoriert. Gießen, 5. September 1901. ** Das Regierungsblatt veröffentlicht in Nr. 58 1. folgendes Gesetz, das Verfahren auf Grund der Vorschriften in den §§ 20 und 21 der Gewerbeordnung betreffend: Artikel 1. In denjenigen Fällen, in welchen in bestehenden Gesetzen auf Vorschriften der Verordnung vom 1. November 1869, die Ausführung der Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund vom 21. Juni 1869 betreffend (Regierungsblatt Seite 865 ff.) Bezug genommen ist, sind an Stelle der letzteren die bezüglichen Bestimmungen in der Verordnung, den Vollzug der Gewerbeordnung für das Deutsche Reich in der Fassung des Abänderungsgesetzes vom 30. Juni 1900 (Reicks-Gesetzblatt Seite 321 ff.) betreffend, vom 27. September 1900 (Regierungsblatt Seite 845 ff.) in Anwendung zu bringen. Artikel 2. Gegenwärtiges Gesetz tritt mit rückwirkender Kraft vom 1. Oktober 1900 ab in Geltung. 2. eine Bekanntmachung, die Abänderung der Telegraphenordnung für das Deutsche Reich vom 8. Juni 1897 betreffend. (Wir haben die von der bisherigen Ordnung abweichenden Bestimmungen, bereits in unserer gestrigen Nummer (1. Bl.) veröffentlicht. D. Red.) ** Schreibgebühr auf Rückfahrkarten. Die Erhebung der Schreibgebühr von 1 Mk. bei Erstattung von Fahrgeld, die seit dem 1. August bei den preußisch-hessischen Staatsbahnen angeordnet ist, scheint trotz aller berechtigten Proteste des Publikums fortgesetzt zu werden. Eine neue Verfügung des Ministeriums hierüber lautet: „Um Mißbräuchen mit den 45 Tage gütigen Rückfahrtkarten vorzubeugen, soll in Zukunft, wenn zu viel gezahlte Fahrpreise .aus Billigkeitsrücksichten erstattet werden, von bem zu erstatteten Betrage für jeden Fahrtausweis 1 Mk. als Schreibgebühr der Verwaltung ein- >ehalten werden. Beträge von 1 Mk. und darunter, die aus Billigkeitsrücksichten bisher zurückgezahlt wurden, werden überhaupt nicht mehr erstattet. Bei Erstattungen, die auf Grund gesetzlicher und reglementarischer Bestimmungen oder infolge eines Verschuldens der Eisenbahnverwaltung erfolgen, wird eine Schreibgebühr nicht erhoben." ** Porto-Ersparnis. Seit der Einführung der 10-Pfg.- Postanweisung für Beträge bis zu 5 Mk. einschließlich passiert es häufig, daß das Publikum gewissermaßen in Verlegenheit kommt. Hat Jemand eine Zahlung von netto 5 Mk. zu leisten, so würde er gern die Geschichte mit einer 10-Pfg.- Postanweisung erledigen. Nun will er aber auch die 5 Pfg. Bestellgeld mit einzahlen, um sie dem Empfänger nicht aufzubürden. Hierdurch lautet aber der Betrag ^auf 5,05 Mk., die Postanweisung kostet also 20 Pfg. Diese 10 Pfg. kann man aber ersparen, wenn man die Anweisung auf 5 Mk. ausschreibt, nicht mit 10, sondern mit 15 Pfg. frankiert und den Vermerk darauf setzt: „Frei mit Bestellgeld". **Bauernregeln für den MonatSeptember. Ist Aegidi (1.) ein heller Tag, ich dir schönen Herbst ansag. — Jst's am ersten September hübsch rein, wird's den ganzen Monat sein. —> Septemberregen kommt Saaten und Reben gelegen. — Wie an St. Aegrdus, vier Wochen das Wetter bleiben muß. — Nach September-Gewittern wird man im Hornung vor Kälte zittern. —= So der nächste März wie der September, so der Juni wie der Dezember. — Späte Rosen im Garten lassen gelinden Winter erwarten. — Ist der Herbst sehr schön, muß man im Winter lang im Pelze geh'n. — Wie sich's Wetter um Mariä Geburt (8.) thut verhalten, so soll sich's weiter vier Wochen gestalten. —i Viel Gewitter im September, viel Schnee im März und ein reiches Kornjahr allerwärts. — Matthäi-Wetter hell und klar machet ein gutes Weipjähr, wenn Matthäus weint statt lacht, er statt Wein dann Essig macht. — So viel Reif und Schnee vor Michaelis, so viel dann nach Walpurgis. — Halten die Zugvögel lange bei uns aus, so ist auch's gute Wetter noch nicht aus. — Zu Michaelis Wind von Nord und Ost, bedeutet starken Winterftost. — Viel Eicheln im September, viel Schnee im Dezember. — Fallen diej Eicheln vor Michaelis ab, geht's mit der Wärme schnell bergab. — Warme Nächte bringen Herrenwein, bei kühlen Nächten wird er sauer sein. — Wer Korn schon um Aegidi sät, nächstes Jahr viel Frucht abmäht. — Wenn Hennen viel im Staube wühlen, ist's daß sie Sturmes Nahen fühlen. — Sieht man die Zugvögel zeitig zieh'n, bedeutet's, daß sie vor Kälte flieh'n. — Der Hopfenblüte starkwürziger Duft verkündet trockne, warme Luft. — So lange der Kibitz noch nicht weicht, ist melde Witterung angezeigt. — Ter erste Reif bei Vollmond droht den Blattern und den Blüten Tod.- — Zieht's Eichhorn still ins Winternest, wird bald die Kälte hart und fest — Sind Michel noch die Vögel da, so rst der Winter noch nicht nah. — Scharren die Mäuse tiefi sich ein, wird ein harter Winter sein und sogar biet härter noch, bauen die Ameisen hoch. — Stehen zu Michaelis die Fische hoch, kommt viel schönes Wetter noch, —t Wenn viel Spinnen kriechen ,sie schon den Winter riechen. — Wittert's im September noch, liegt im März der Schner noch hoch. — Ein Herbst, der rein und klar, ist gut füx^ nächste Jahr. — Michaeliswein ist Herrenwein, Galluswein: ist Bauernwein (16. Oktober). — Septemberdonner prophezeit vielen Schnee zur Weihnachtszeit. 61 Schlitz. 4. Sept. In der Filialkirche zu §rau- R o m b a ch bei Schlitz sind, wie wir seinerzeit berichteten, unter dem Kalkanstrich alte Gemälde entdeckt worden, Die Gc- chichte ihrer Auffindung ist recht interessant. Der Aufstieg aus dem Schiffe zum Turme ist so eng, daß der Glöckner jedesmal mit dem Aermel einen Teil des Kalkstriches abwischte. So kamen nach und nach einige Bilderstriche zum Vorschein. Der zur Erforschung der Altertümer im Großherzogtum Hessen vom Ministerium entsandte Professor Dr. B r o n n e r aus Mainz entdeckte bei der Besichtigung der Kirche die Striche und splitterte 4—5 Qm. der Kalkschicht ab. Bei guter Beleuchtung sieht man nun ganz deutlich einige Ritter zu Pferde, die teilweise sich im Kampfe befinden, die Weisen aus dem Morgenlande und über dem Spitzbogen, der das Chor abschließt, ein Wappen. Professor Bronner wird in den nächsten Tagen wieder hier erwartet, um seine Arbeit fortzusetzen. Im nächsten Jahre soll die Kirche, em schönes Denkmal gotischer Baukimst, im Sinne dieses Stiles restauriert werden. — Frau-Rornbach ist mit seiner Beleuchtung mancher Stadt vorausgeeilt. Die Wafferkraft der Fulda benutzend, hat ein hiesiger Müller unseren Ort mit elektrischem Licht versehen. Der Preis einer Lampe beträgt jährlich 4 Mk. Homberg a. d. £)., 1. Sept. Der Bau unserer Wasserleitung, die von Bauunternehmer Winn aus Gießen unter Leitung des Regierungsbaumeisters S ch m i cf aus Frankfurt gegen Anfang Juli begonnen wurde, schreitet rüfttg vorwärts. Die sechs Quellen find gefaßt und die Zuleitungsstränge zil dem Hochbehälter bereits gelegt. Dieser letztere, der am Hochberg auf der Westseite der Straße nach Dannenrod liegt, geht auch seiner Vollendung entgegen. Die Arbeiter sind mit dem inneren Verputz beschäftigt, sodaß dieser Behälter in etwa 8 Tagen fertiggestellt sein dürfte. Unterdeffen wird jetzt drr Hauptstrang nach der Stadt hin, der vorläufig nur bis zur Oberförsterei gelegt worden war, in den einzelnen Straßen weitergeführt. Es steht also zu erwarten, daß mit ^in Einfang November dieses für unser Städtchen so wichtige Werk dem Betriebe übergeben werden kann. § Schotten, 4. Sept. Vor einigen Tagen fuhr ein Schweinehändler aus B. von hier nach Hause. Der Mann hatte 1000 Mk. meist Silber, vereinnahmt, und legte das Geld in einen Kasten, der am Wagen angebracht war. Unterwegs gesellte sich ein Arbeiter aus demselben Dorfe zu ihm, der mitfuhr. In dem Orte E. wurde bei einer Wirtschaft Halt gemacht. Der Fuhrmann stieg vöm Wagen, während der Mitfahrende sitzen blieb. Zu Hause angekommen, zählte der Händler sein Geld nach, und entdeckte zu seinem Schrecken den Fehlbetrag von 58 Mk. Der Verdacht lenkte sich sofort auf den Arbeiter. In kurzem wird die Sache ihr gerichtliches Nachspiel haben. Marburg, 4. Sept. In der reformierten Kirche wurde ein Wandgemälde freigelegt, das in weiteren Kreisen von sich reden macht. Es stellt die Mutter Gottes mit dem Jesukmd dar. Maria sitzt auf einem Stuhle, der gothische Verzierungen zeigt. Das Christkind steht neben ihr auf einem Schemel, welcher gleichfalls gothisch verziert ist; mit seiner rechten Hand hat es das Gewand auf der Brust der Maria erfaßt, in der linken Hand hält es einen Vogel, dessen Flügel ausgebreitet sind. Der anbetende Schenker, donator, kniet vor der Gruppe; das auf ihn hinweisende Spruchband hat — wahrscheinlich — den Wortlaut: Jesus Mariae filius sit nobis clemens et misericors. Der Glorienschein um den Kopf der Maria ist deutlich zu sehen, der um den Kopf des Christkindes unschwer zu erkennen. Auch die neben dem Wandgemälde befindliche größere Spitzbogenblende zeigt Reste von Gemälden, zum Teil in Farben; es sind noch Figuren zu erraten, auch rote Linien zu sehen, welche auf Architektur schließen lassen, doch verdient wohl das ganze nicht erhalten zu werden. Das Bild flammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Uebcr bem donator ist ein weißer Schwan angebracht, ber gewiß als bas Fanu- lienwappen jenes anzusprechen ist. Die geführten Ermittelungen ergaben noch keinen festen Anhalt. Mainz, 3. Sept. Zur Aufhebung der Svnntagsfahr- karten sei aus dem am 17. Dezember 1896 von denk Staatsministerium veröffentlichten, am 23. Juni 1896 in Bingen zwischen den Bevollmächtigten des Großherzogtums Hessen und dem Königreich Preußen abgeschlossenen. Staatsvertrage über die gemeinschaftliche Verwaltung des beiderseitigen Eisenbahnbesißes nachstehender Auszug veröffentlicht, aus dem zu ekfthen ist, daß der preußische Eisenbahnminister Thielen nicht in der Lage war, eine so wichtige Tarifeinteilung, wie dies die Sonntagsfahrkarten auf .den ehemaligen Linien der Hessischen Ludwigsbahn sind, aufzuheben, ohne der Hessischen Regierung von dieser Maßregel vorher Mitteilung zu machen und deren Wünsche zu vernehmen. In dem angeregten Vertrage heißt es unter Rubrik „Betriebsverwaltung", Art. 18, Ziffer 2, wie folgt: „Für die von Hessen in die Gemeinschaft einzubringenden Bahnen werden die allgemeinen Tarifvorschriften und Tarife, welche auf den westlichen preußischen Staatsbahnen gelten — einschließlich der allgemeinen auf den preusti- schen Staatsbahnen geltenden Ausnahmetarife — emgesuhrt werden, soweit nicht zur Schonung der bestehenden Verhältnisse die zur Zeit geltenden Abweichungen des Personen- und Gepäcktarifs beibehalten werden. Im übrigen bleibt die Feststellung der Tarife der Gemeinschastsvemvaltung (nach den für die preußischen Staatsbahnen geltenden Bestimmungen) mit der Maßgabe überlassen, daß von beabsichtigten wichtigeren Tarif-Aenderungen für den Verkehr mit dem hessischen Staatsgebiet der hessischen Regierung vorher Kenntnis gegeben und etwaige Wunsche derselben hierbei thunlichst berücksichtigt werden." — Cs wäre von Interesse, zu wissen, ob die Hessische Regierung von der Aufhebung der Sonntagsfahrkarten Kenntnis erhalten und welche Stellung sie dieser Mitteilung gegenüber eingenommen hat. wenn leine unvi .arbeit im Mai schon wird der i boffola aus itali1 Ter Bau der 5 bofiola und Ise! sind dabei über Dahn im Jahre n erden die 6roffi feit oomefjinen. . «a-ks< setzt aUL« ÄuchhA Die 3n L'SK ... SÄ». ®' C mar vom iS*»" 1° .Oien, 3nf« Zvck -n 0O (ÜMitot sw® schwer ”etlt5' *%ern, 2 ■8unu Neu .8 Personen mu • Zürich, 4uf dem Felde Wittener Kehle gefunden. Der Umständen |td) taflet worden. ♦ Lon dok sich, daß der - mn »* klein drr SchWb-sch * Turin, doß es unter A langen ist, den r orzutreiben. 6i .fei diesen 2Weit tnb 2300 auf bi b. Achen, 3. bis Zchösiengrrichi' norden, da er Gei Stiefeln mitgegebe der Angeklagte Bei Tie Kammer nah das Geld gegeben geklagte wurde de Mädchen wegen U ist ein uneheliches Mutter. Als sie i n.ederkam, gab sie folgebeffen ein sah 2 ic Angeklagte ver tacht. Tas Genchl sitz nid)t oorliege u ftüag fangen einig M unsittliche Liü Mldig. Tas Lch ftche, wogegen sie v: Geldstrafe batei oroljung frei, da d ®ie Oicfdngnisftrai Scktzbuchs bestehe, einem hohen yeie: Mädchens gefunqe e\*ick Beigeordneter W ^" hard und £ tyutc nur eine Vubroig Weimer Erdarbeiter Geoa und Andreas Ist Mene Persäum Z". W Mordloh Rltunb daß da. Dresden, 1 2 L?°bcl U"! Jjöaüerte des - © E9en forti yjyel. hat un De- 1-SÄÄi « iHsÄei“ h- 3O. ter" d, ^"ehaAckgefä die betört l £ lÄWitsbei »-rfle'rQtet qst^Vt. y$ngen > W 8k qo(9tep im vorigen Jahre. — Für Zwischen werden jetzt 4 Mt. fürs Die Staatsanwaltschaft geschah, sich fortgesetzt vergangen. Ter unnatürliche Vater wurde m Mk durckaebrannten 6U 5 fahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt. ! uno Ma^ieiers lüsenoiano eine -ociuijnuny w« , ütt.ilk. u.hifilt.ifi schaf tsrammer oe>cmop, uvi Die Firma Beck u. Grünewald soll übrigens durch UUV fll£tK£nt« nisse und gärtnerische Produkte y.r. , .. ., r <. cm..Ai,- j » torSfÄtkiinrfa höheren ■300 Mk. die seinerzeit geleistete Bürgschaft der wohlhabenden Mutter sehen, zu befürworten. des Defraudanten gedeckt sein. Wettfahrten mit Rennfahrzeugen auf öffentlichen tatro^en und Plätzen verboten. Theater, Kanst und Missenschast. Reise-Litteratur Litterarische Neuerscheinungen Ausstellung Düsseldorf. Vom 1. Mai bis 20. Ok- gen fuhr ein . Der Mam mb legte da» i war. Untere Lorfe zu ihm, ncr Wirtschaft fen, währenö mmen, zählte em Schwkcn \n t genMchc» . CtLrrffn St» Qt-i-t tot hof rhnfh fnVni P pinfTPtTrt/YPtlP SShn.l? I ' ____ rmgen. • Bern, 2. Sept. Heute vormittag um 11 Uhr entgleiste bei Neuenstadt bei Neuenburg der direkte Schnellzug Basel — Lausanne infolge zu früher Umstellung der Weiche, -8 Personen wurden verwundet, darunter drei schwer. * Zürich, 2. Sept. In Bremgarten (Aargau) wurde auf dem Felde die 20jährige Albertine Stöckli mit durchschnittener Kehle und Schüssen in Arm und Brust todt auf- von Petersburg nach der Unglücksstelle abgereist. "Budapest, 2. Sept. Bei der Station Tarackoep (Komitat Maramaros) stieß heute ein Schnellzug mit einem Personenzuge zusammen. Ein Kondukteur wurde schwer verletzt, mehrere Reisende erlitten leichte Verwund- d>e Gefängnisstrafe wegen des Vergehens aus <_ qesetzbuchs bestehen, da die Angeklagten die unfläthiast pincm hoben Feiertag in Gegenwart von Gästen und fc. Frankfurt a. M-, 3. Sept. I setzt auf die Ergreifung des mit 50 000 Mk. durchgebrannten Buchhalters und Kassierers Wen dl and eine Belohnung von m Wasser- - Gießen unter ^us Frankfurt sch vorwärts igsstraM zu bet am hoch- ob liegt, geht l'inb mit bem älter in etwa wirb jetzt brr nur bis zur ilnen Straßen mit bem An- wichhge Werl 50 Kqr. bezahlt. . o . Fl ztafiel, 1 Sept. Ter Vor,land der hiesigen Landwirt schaftskammer beschloß, bei den auf Getteide, thierische Erzeug- uuu uü. an vorzüglichen Posittone.l dev Zolltarife,itwurfs einen höheren Zoll als m dein Entwurf vorge- Sle«^ sogar öier ■ noch. lt? rieche ^hezest J. 5tau= *n-* 1 Dletze, ^Nheg ^Aöcknn ^^chez ab- 7'^e zun, r NN Groß- Wung bet 'Wicht ab. ’ Ech einige >ben, die d *^.bev ör°nnet Wt> - ini seine Ar- e Kirche, ein dleses Stiles ■t seiner 58e= ^asserkrast bet eren Ort mit :r Lampe be- Kmhe routic kreisen von sich : bem Jesukm) ,eVerzieningen mem Schemel, -er rechten Hand erfaßt, in bei el ausgebreita or der Gruppen thrscheinlich - [s clemens et )er Mana ist abes unschwer W Hembliche Iben, mch rote Limen t doch verdient )as Ab stammt jer bem äonstor als baS Fvmi- ihrten 6* Sonntagss* SkimlWS d- •&A Ss eini*”®' B Itn.Kn bk* Ks wsA,e° * iS eins1 Fabrik feuerfester und säurefester Produkte, Aktien-Gesell schäft, Vallendar a. Rh. Nachdem der bekannte erste Entwurf eines Pachtvertrages HPHttiIfht I zwischen dem Unternehmen und der Aktiengesellschaft für Glasindustrie vormals Friedrich Siemens in Dresden der * Düsseldorf, 2. Sept. Gestern abend stürzte, rote Aktionären von Nauheim keinen Anklang gefunden hat, der „Düfseld. Generalanz." berichtet, der Hauptmann von hat man nunmehr einen neuen Pachtvertrag aus- Diemar vom Füsilierrcqiment Nr. 39 auf einer Ausfahrt gearbeitet, dessen wichtigste Punkte wir hiermit wieder - so unglücklich aus dem Wagen, daß er alsbald starb. geben: Tre Vallendarer Gesellschaft verpachtet ihr: ge- " Wien 1 Sevt Gestern morgen 8 Uhr entgleiste >amtes Grund- und Bergwerkseigentum mit allem Zube- n k h» sru • ' smnrfAoi. er su A h n ‘ her SonbcrÄua den hör an die Glasindustrie bis zum 31. Dezember 1911. xxe. m * Ich au e r Bahn der Geschäfts- ^chterin übernimmt alle Ausstände der Verpächterin zum der Palms-Kommandant (General Hesse und derGeschäfts- Nennbeträge abzüglich anderthalb Prozent Skonto, jedoch Führer des Mmlsterkomitees Kulmosm benutzten. Beide blieben Verpächterin für die Richtigkeit unverletzt. Der Heizer wurde getötet, ein Gepäckwagen zer- ... -- trümmert. Infolge einer Geleise-Auswechselung soll ein Sttick in der Schiene gefehlt haben. Außerdem war das Passieren fdes Sonderzuges nicht bekannt. Der Eisenbahn- Hauptinspektor und der Prokurator des Gerichtshofes sind Arbeiterbewegung. fc Mainz, 3. Sevt. Seit heute morgen sind llo Bi beiter der Baufirma flügge wegen zu langer Arbeitszeit und unregelmäßiger Bezahlung ausständig, öic arbeiteten bisher a Kaferncn-Neuban. •„ Köln, 2. Sept. Auf der Stirumer Elsenindustrie m Oberhausen stellten 70 Arbeiter ihre Thatigkeit em Bu, zunr 1. Oktober war ihnen gekündigt worden, da das Werk tnllge egr werden sollte. Die Arbeiter hatten inzwischen andere ^roeu erhallen. r„^ t„. ... Richtigkeit und den Ein-! gang der Forderungen Gewähr. Wenso übernimmt die I Neber die Generalversammlung der deutsch-österreich- Pächterin alle vorhandenen Vorräte von fertigen und halb-I jscheu Alpeuvereiue in Meran, die auch weiter vo>n prächtigsten fertigen Waren und Rohstoffen. Soweit eine Einigung über Wetter begünstigt ist, wird uns in Ergänzung unseres Berichts noch die Uebernahmepreise nicht erzielt wird, erfolgt deren Fest- solgcnbes gcfchn eben: Nach trnnoffaiellenM bes g ans«!» »« st°--ung durch «Ä .uon 4^abgetretenen Federungen e s 8 > I gefangenen Boerenstreitern, unter denen viele Deutsche und Oeslei- des Buchwertes und die der Vorr^e mit 50 pvoz. des <^elbst"-1 rejcßcr sj;w, eine merkwürdigerweise vom englischen Zensor durch kost^enpreises. Tie resllichen 50 Pvozent beider Zahlungen I gelassene Begrüßungskarte angelangt sei, aut der sich ein Motto m sind nach Feststellung des Wertes der Materialien durch I Noten befinde. Das Soloquartetl des Meraner Männergesang die Sachverständigen zu zahlen. Tie Verpächterin ist der-1 Vereins trug die Weise unter losendem Beifall vor. Am nächsten pflichtet, die vorgenannten Eingänge ausschließlich zur Morgen.zeigten sich die Berge umwölkt. Doch baw klarte stchd^ TUgung threr Schulden zu verwendet mw dr° P°ch.°rm WettesÄftE SfÄ'Men ^Rechnung der B-rp°chter.n berichtigen. In der Benutzung der Paaftobiekte, nament- cd)onfvtC( Andreas Hofer" gegeben. Das Stück wurde ohne Pausen lich der Torfmoore, Thon- und Kohlengruben, ist die!' geben. Abends fand in der Marie Valerie-Anlage bei elektrischer Pächterin vollkommen frei. An Gebäuden, Maschinen, Gerät- Illumination ein Blumenverkauf durch Merans hübsche, m National- schäften und Zubehör hat sie dem Werte nach so viel tracht gekleidete Frauen und Mädchen statt. Interessant waren.die gefunben. Der Liebhaber d°S Mädchens das m gesegneten $02 jut Verfügung zu Men und scheiden aus ber brohe bet u^M^'bej’onbeti °im flargcbttic. Umständen sich befand, ist als des Mordes verdächtigt ver- Rückgewähr aus. Die Neu-, Umbauten u. s. w. kann die 6r verdamme die Fexerei. Wenn man neben dem gehaftet worden. Pächterin nach fteiem Ermessen vornehmen. Zur Erstattung sichren Wege den gefährlichen gehe, so nenne er das A k r o b ati t, * London 2. Sept. Lloydmeldung. Es bestätigt I derarttger Aufwendungen ist aber die Verpächterin un-I^ine Touristik. Die Beratungen nahmen das volle Interesse Atter f>ch, daß der englische Dampfer „Norannere" auf der Höhe bedrngt verpflichtet, wenn sie mit ihrer Zufdimmung und g, Anspn.ch, I«7 Sektionen mit S»l!'Stimmenwaren vertreten 7nM^Nem°z.Zhe Türke, gesunken .st. 39 M-nn Pari» » Ä bet SchWbesatzung sind nms «eben gekommen ^iuL deinem andern, nicht von der Pächterin — mlf offe,',Men Stral,cn Turin 1. Sept. Der „Pol Eorr. wird benchtet, Grunde der Pachtvertrag vorzeitig aufgehoben daß es unter Anwendung der Brandt schen Bohrmaschine ge- letzterem Falle hat die Pächterin das Recht, hingen ist, den Simplon-Tunnel bis auf 10 300 Meter gesamten Aufwendungen für Verbesserungen sowie an vorzutreiben. 6000 Arbeiter, nahezu sämtlich Italiener, sind Entschädigung für vorzeitige Lösung des Pachtverhältnisses .bei diesen Arbeiten beschäftigt, 3700 auf der Brieger Seite ioo 000 Mk. für jedes noch nicht abgelaufene Pachtjahr zu und 2300 auf der Seite von Jselle. Die Simplontunnel- liquidieren. Der Eiitwurf regelt sodann genau die Ver- Bauunternehmung, Brandt, Brandau u. Cie., versichert, daß, I hältnisse bei Ablauf der Pachtzeit und die Verteilung der wenn keine unvorhergesehenen Fälle eintreten, die Riesen- Abgaben und ^^^^^nd der Pachtzert. Dre Jah^s- arbeit im OTai 190 4 beenbet fein wirb. Demnächsttp-Mnnt 1^2°^^'As ich°n wirb bet Bau bes mtern-twnalen Bahnhofes m Domo- ' ist zunächst zut Zahlung d^t Zinsen und Tilg- — Als Nadfiotfier vou Prof. Haus Gude, der zum 1. Oktober die Leitung des akademischen Aleifterateliers für Landschasts- malerei in Berlin niederlegt, ist sicherem Vernehmen nach^Prof. Eugen Bracht ausersehen. Dieser ausgezeichnete Künstler 11 lmz zu Akorges am Genfer See geboren. Seme Ausbildung erhielt er in Darmstadt, Düsseldorf und Karlsruhe. Der Stunmilngsgehalr seiner Bilder ist von wuiiderbarer Feinheit. Als Kunster und als do'ssola auf italienischer Seite in Angriff genommen n>etben. I pro^nttgen' Der Bau bet Zusahttslime zum S.mplon zwischen ®e» Zinsen bet sonstigen Real-Gläubiger zu von feinem Ämt als Detektor be^unstschule m We.mat zu^ckgetteten^ dossola und Jselle wird von Italien eifrigst betneben. Es verwenden. Ti- B diese Zi^cke «M>erliche Summe « aus der Verwaltung sind dabei über 2000 Arbeiter beschäftigt, damit die ganze att die Berliner Handels-Gesellschaft für Rechnung der be- Lincr BesitzunAn andererseits au* [einen nunmehrigen Stellungen Bahn im Jahre 1904 vollendet sei. Italien und die Schweiz treffenden Gläubiger zu zahlen. Die Berliner Handels-Ge-1 oI§ erster Präsident der Ersten hessi chen Ständekammer sowie als werben bie Eröffnung ber Simplonbahn mit großer Feierlich- sellschaft übernimmt durch den Beitritt zu diesem^Vertrag htommenbaiar bet hessischen Gehossenschaft beä gotanmtetotbenS o» 0 die Verpflichtung, bie gezahlten Beträge nach Maßgabe erwachsen, ihn allzu seht in Anspruch nehmen. Diese Pflichten it vo^ehimn. k. vorstehenden Bestimmungen zu verwenden. Ter zur! würden sich mit der Wahrnehmung seines Amtes als Direktor nicht ---- ", I ^abluna der Zinsen und Tilgung nicht erforderliche Be-1 länger vereinigen lassen. Gernytssam. trag wird der Verpächterin zur freien Verfügung gestellt. —————— b. «lenen, 3. September. Strafkammer. Durch Urteil eme 18«^ « - SttÄÄÄÄÄS 9n“ IM^Lh-nmib^net Tie Kämmer >iahm heute als nicht erwiesen Mi, daß die Frau ihm ist, wird vom Rohgewinn abaesetzt: die bas Geld gegeben habe, sie könne sich leicht geirrt haben. ®er s21xv |umme, 5 Prozent sämtlicher Aufwendungen . , r*'1' c mit Einschluß des von ihr gewährten Betriebskapitals, y^^Frankfurt ?M. --- Gr. Bockenheimer Str. 30. nahederOper. Wein- Restaurant i.rg_s Berühmte Küche, hervorragende Weinkarte. Kleine ugrosse Menusau festen Preisen u. nach der Karte. , - , „ U — Rotb's Jlltlstrierter Lahnführer. Das Lahnthal von der gewähren. Tie Berechnung dieses Rein- Lahngnelle bis zur Mündllng. Bearbeitet von Rektor Heinrich ------- ‘ ' ’ " — - . 5g|jt ca> ioo Illustrationen in Farbendruck, , großen Uebersichtskarte. 8" XVI. aerablte ^Lackt-1228 Seiten, Preis in Leinenband Mk. 2.—, Verlag von Emil Roth t der Väckiterrn in Gießen. Dieser Jlttlstrierte Führer ist von einem der besten - Es hatte sich sodau» ein I mit"'Ltnschl!ib°'^s"von'H aetÄhr'ten°BetriebKapitals, "$et Stdbc^en «MUtkunbenI-^chun^ mDwselb« schlich die unter Berückfichtigung det Bestimmungen bat es nerftanben, jedem irohe» Sauberer unb Tomiste» TO u-r dllsll?mmbbieles Siabt in^ Srauentlinit dieses Pachtvertrags erforderlichen Abschreibungen auf die das Uahuchat und seine Umgebung mit fernen mamtigsaltiaen "nitb t'ie borl den Namen ihres Stiewaters an fobast in- gemachten Aufwendungen und etwaige Wertverringerungen höheubilbuuaen, seinem WalbreirlUum, seinen zahlreichen stillen lolaebessen' Ln alschei Inttaq "m «Ä Ber Gebäude unb benLglichen Sachen. Von dem alsdann und hei.iil.chcn Sellenthäleim Schlöffern, Bmgen mib Klostem Di? Anqeklaate verflchert wieberholt, sie habe sich nichts dabei ge- verbleibeitden Ueberschust erhält die Verpächterin einen Pro- aufls genaueste zu schilbetn. Da« Wetkchm verbindet ti^e poetische dacht, ^aö Gericht kam ebenfalls zur Ueberzeugung, daß em Vor- Entsatz, der noch näher festzustellen ist. Tie Pächterin kann Empfindung nut überaus ^chauücher Darstellung. D J j sah nicht vorliege und erkannte auf Freisprechung. — Am Char- > (Smhe 1905 die Dacbtobiekte zum Eigentum erwerben auf reiche bunte Illustrationen, gut ^ausgeführte E sreitag sangen einige jungen Burschen von Alsfeld tn enter i . culvul HVU. schast unfitttidie Sieber unb machten sich aufietbem emer Sebtobung ifi bie Anleiheschuld sowie eingetragene Hypo- Efe'"Uwo'^’leS^'ÄE dnle3ten>b XX thekeu ne^ laufenden Zinsen. Tie Pächterin kann die Pacht- bi Geldstrafe baten. Das Gericht sprach sie jedoch nur wegen Be- gegenstände anderweitig verpachten, bleibt Nprnäsitter^n drohung frei, da diese nach seiner Ansicht nicht vorlag, ließ jedoch Unterpachter in reder Beziehung haftbar. Die^Verpächterin. iqo2 ■ /16 t" Düsseldorf A Baael. die Gefängnisstrafe wegen des Vergehens aus §183 des straft bestellt der Pächterin für alle threi Ansprüche a.us bem I Rührer durch Berlin lO.^Aufl. (160 S. mit einem gesetzbuchs bestehen, da die Angeklagten die unflathiasten Lieder an Packstverhältnisfe (Aufwendungen, Entschädigung wegen vor- der Stadt -8 und einer Karte der Umgebung.) einem hohen Feiertag in Gegenwart von Gasten und eines jungen zeitiger Lösung dieses Verhältnisses u. s. W-) eine Sickjer- ^ipzig, Woerls 9ieisebücherverlag. 50 Pfg. Mädchens gesungen hatten. ... .... ungshypothek zur bereitesten Stelle mit dem gesamten Illustrierte Welt. 50. Jahrg. 1. Heft 1902. Stuttgart, s- Gietzeu, 2. Sept. (Gewerbegerlcljt) ^5".Ersitz fuhrt ^u^d- und Bergwerksbesitz in der Höhe von 3 Mill. Mk. Teutsche Verlagsanstalt. 30 Pfg. Beigeordneter Wolff. bingleren^ FriseurGustav! bemerken, daß zunächst der Prozentsatz be- Die Theekultur Ceylons, Hrsg, ven p. A. Follen, Jüt» 83ti3*s SmÄ&a'irÄ *a fsyrss&sst Erdarbeiter Georg D,rescher, Wilhelm Failing, Georg Ferber nehmens teilnehmen, um zu beurteilen, ob dieser Vertrag I weroasiva.), c. p. pegow, 14b ö., eieg y und Andreas Jung, sämtlich von Waldgirmes, gegen chn er- günsttger ist als der ftühere. Tie feste jährliche Pacht-1 Das Ruch für A lle ^llustr Familien-^ltg., Chronik der gangene Versäumnisurteil, worüber wir iii Nr. 205 berlchtewn, I summe stellt sich um 50 000 Mk. geringer als nach dem 1. Heft. Stuttgart, Deutsche Verlagsanstall. veft rechtzeitia Einspruch erhoben. Die Klager fordern noch 199 Mk. sxüh^en Entwurf und die Sicherungshypothek ist 2 Mill, »o Pfa -72 Pfg. Akkordlohn. Eei kam heute Vergleich dahm zu^stände, damals vorgesehen. Wie verlautet, ist D i e Herkunft des Junkertums, des A d e l s u n d da»der Unter nehmet^Weimer den Klagern im Ganzen 120 20lf. • - t ’ b in der Grube Gerz ein großer Erdrutsch, der Agrarier. 2. Aufl. München, Verlag von O. Th. Scholl. ber 8.-ivifion eiVtreteu beV »-«. vielleicht sogar -ndgilttg Mort Bet- Dir. 32 hatten sich der frühere Kellner und jetzige Sergeant Paul weiteren Abbau unmöglich macht. Verlaa von Karl Sigismund. Josef Göbel und der Gefreite Eugen Willi Fehrmann von der ko.Haiger, 3.Sept. DieZemenyabrrk„Westerwald" dahier hat ® :u“? 0 ^äae?§ Monats blatt, Zeitschrift für .2. Batterie des 2. sächsischen Feldartillerie-Regiments Nr. 28> m längere Zeit den Betrieb eingestellt. Gesundbeitsvfleae und Lebenslehre. 20. Jahrg. Nr. 9. fc tieft Pirna wegen fortgesetzter <2oldatenmißhandlungen zu verantworten. Märkte. 40 Pfg Stttttgart, Verlag von W. Kohlhammer. .Höbel hat im Dezember v. I. beim Appell dem Kanonier Forkert, Limbura a L., 4. Sept. Fruchtmarkt. Rother 3 -- .der seine Sachen nicht in Ordnung hatte, sdrei hefttge Faustschlage ^95 qw Rother Weizen —Mk., Korn 10,20 Mk., Gerste ir ött jus Gesicht unb in den Nacken versetzt^ sodaß dem Gemrßhandelten -- ’^afer _ Mk., Erbsen —Mk., Kartoffeln —Mk. das Blut aus dem Munde rann. Der Sergeant soll ferner, wahrend ' Lrankfurt a. M., 3 Sept. Auf der tierbstlederineffe, die M^stdainvier Vaderland" der „Red Star Linie in ■er seinen erkraickten Leutnant in der Reitslunde vertrat, bei emer $ ( t ba§ Geschäft flott. In manchen " TAegrani'm am 2. September wohlbehalten in Durchsicht der Sachen und Pferde ferne ganze Abteilung geohZetgt dürfte sich die Zufuhr noch steigern. Es wird im All- ^twerpen isi laut Eegruin tabm. Zu miebetbolten Malen mußten auch ferne Leute bas Essen ^mü»n ,u ben S^mervre?fen geijanbelt. N-"-v°rk angetommen. in Kniebeugeslettiing enmehmen. Wahrend einer Jnstrukttonsstunde — oll Göbel nicht nur Kanoniere und Fahrer mit den gemeinsten . .•• a Cchinipfworten belegt, sondern auch nicht weniger als fünfzig Ohr-1 Mllsl. ÄÄ «. *.«, 3. eine bäe-R-ch. sur unsere Sanbleute am 30. April ds. Js., an welcheni Tage sieb Jäsckel das Leben! war die verflosiene. Im Guldenbachthal find die Bohnen u nahm* im Stall Waschhaus und Spkisefaal der Batterie geohrfeigt I Kartoffeln alle erfroren. . und Genick aefchlaaen haben. Znr Äufklarung bei in bet An- Bon ber «cr7 W Grosser Ausverkauf wegen Verkauf eines Hanfes. Sämtliche Mel, Zette», Spiegel, Msz, Sopka? »ad polsterware» eerkufe von heute ab zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. WW WMT Möbelgeschäft, Kaplansgasse. //• C * r N CiwlM?iw• Mitwe, Kanzl^ibera 5. 5805 5824 Lchottkratze 7. Dienstmädchen für kl. Haushalt **' gesucht. Wiesenstraße 1, II. in Kleinvach bei H. Krämer I. 3871 empfiehlt 5853 ^LWohnung a. einz.Pers. p. I.Okt. v» zu verm. 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Nach ^getretenen aufi jy Hof aus eiqe Egen der Mäck ^bere^i0n; "chUgesBed lnscesondere übe ^sgezeichneter ( iutn Opfer q, Kgkeit dieses bestimmte der wandten für m »erfi w, diesen Bi & ^ben, fj Ä Sin"e i dem seit Mr Don Chi» Person «e fcäs* » di • rnn, itnk < sH-E tin» h u'! Oie aeh irr ba- ein r» Höhest ^che Än