iitamib lebend und tot »erben getauft im M 1 ^ufen gefutbt, z^t Am«« & jtawwt. 'n/ ?n0 ein flutrt MKZ- ZZM MLK- unj ia «**• Ne «ftS? ^SsisS ÄsIsHk« Mihi, Jfnatomieflebäube, 2. 6toi. ])n'[il)ii'bfii(5 »87000: V. I Strassburger! Bote Kreuz | Qeldtotteriel Zlehuggirantau.24.JimL H Baden- VM. Badener* Lotterie Zlehug lieber 19.-20. Juli «■ MM OeM- gammen UUVl gewinne Bar ohne Abzug. • jWiederveri - : 1 i ^iSS» ■stäsäsÄjS ZHW S-BM EM- rZMjMK irtzAML istzlöB 1 ^■s\ |.B. j||_Mk. 5000 k L JIH-Mt 5000 k 7 ; :»*o 8ew-,”:«2ooo J j\J300 W««>.y|, '*>J. Stürme; -ässsI Wir. 180 tlRltch mit «»G»s^Wk bermontagg. .^dtchiWir feetiien- wett« wiVu btm Sn. fcimtwhr ■* „eiättcr Dl ML •NtÜuiibe" Mer. M( Mch—ttch briykflt. Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Donnerstag 6. Jnni 1901 GiehenerAnzeiger w General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Vejvgrprei« vierieiMM. Mk. 2.20, monall. 76 W». mit vringerlohn: durch dm Adholestcllen virrleljiM. Mk. 1.90, menetl. 65 W». Bei Postbezug viertekMM. Mk. 2.00 ohne BesteSgiG EOt H«|tt(en=B ktl Sn» uni 9hMmM nehm«, Mnitlatn fLr M» •<<6. Thielrnann, Unterstaatssekretär Fischer, Geheimrat Blau, Staatssekretär Frhr. v. Richthofen, Unterstaatssekretär Mühl- ierg, Direktor v. Körner, Geheimrat Johannes; für Preußen: Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben, Geheim- -lat Robatz, Landwirtschaftsminister v. Podbielski, Geheimrat Kapp, Handelsminister Möller, Geheimrat Lusensky; 'für Bayern: Finanzminisler Frhr. v. Riedel, Minister ies. Innern v. Feilitzsch, Ministerialrat Höchstetter, Ober- reäierungsrat Brettreich: für Sachsen: Minister des Innern v. Metzsch, Finanzminister v. Watzdorf, bie Geheimste Dr Fischer unb Tr. Rüger; für Württemberg: die Minister v Pischeck und v. Zeyer, Präsident v. Schicker unb Ministerialrat Schneider: für B a d e n. die Minister Dr. Buchenberger und Schenkel, Ministerialdirektor weherer unb Ministerialrat Ballwea: für Hess e n: wie bekannt^ Minister Rothe, Präsident des Finanzministeriums Gnauth unb ber Gesandte Neidhardt. ... Nach der oben mitgetedten Ansprack)e des Reichskanzlers sprach der bayerische Minister Frhr^ v. Riedel namens der auswärtigen Vertreter den ^.ank sür die Em- kdnnq zu der Konferenz, die gewiß von den besten Er- solaen begleitet fein werbe, aus. Alsdann wurde in bie Verhandlungen eingetreten. Tie Beratungen dauerten bis um halb 2 Uhr und wurden um 3 Uhr wieder aufge- Tie Verhandlungen werden vertraulich geführt, tzs wird darüber also zunächst nichts an bie ^efsentlich- leit gelangen. Bis zu einem gewissen Grade rechtfertigt ,ich dies dadurch, daß es sich keineswegs bereits um Lin entscheidendes Stadium handelt, in das die Feststellung des Zolltarifs getreten ist bezw. mit ber zollpolitischen Besprechung tritt. Hiervon kann vielmehr erst dann bie RÄ>e sein, wenn bie Jnstruierung der Bundesratsstimmen ftattfinbet. Tas liegt aber noch einigermaßen im weiten Felde. • e Aus unferm Leserkreise geht uns heute von sehr links stehender Seite folgende Zuschrift zu, die wir gern der Öffentlichkeit übergeben: „In Ihrer gestrigen Nummer bringen Sie eine Einsendung betr. des vom Reichskanzler v. Bülow angelünbigten Bor gebens gegen bie, durch teilweise Mißernte drohende No t oer Landwirtschaft. Mit dem Artikelfchreiber kann man, insoweit er das Eingreifen der betr. Regierungen mit staatlichen Mitteln, begrüßt, nur einverstanden sein. Auch ich halte es für Pflicht des Staates, bedrängten Volksschichten, die durch elementare unb dergleichen Ereignisse in Not geraten, helfend zur Seite zu stehen. Tie weiteren Schlußfolgerungen des Grafen von Schwerin-Löwitz find m. E. nicht aufrecht zu erhalten. Tie bevorstehende knappe Ernte ist schon jetzt u. a. von ganz bedeutendem Einfluß auf die Preisnormierung der Brod- früchte. In Rotterdam notierte z. B. gestern Weizen zwischen Mk. 133 und 150 per Tonne, je nach Qualität, Roggen Mk. 104—106, alles ohne Zoll. DaH ist eine Preissteigerung von über 10 Prozent in kurzer Zeit, für diese Artikel doch schon ein beträchtlicher Aufschlag. Wie diese Entwickelung noch weiter geht, kann man doch nur vermuten und auch das Landesökonomie-Kolleaium dürfte Prophezeihungen als mangelhafte Grundlagen für zoll- und handelspolitische Fragen ansehen. Daß der niedrige Ernteertrag „Würdigung" der Regierung bei 2lufstellung des Zolltarifes finden muß, ist zweifellos richtig. Ob diese „Würdigung"" von Seite der Regierung aber namhafte Zollerhöhungen annehmbarer zu machen geeignet ist, muß vorläufig bezweifelt werden. Gerade bei solchen Minder-Ernten liegt Die Gefahr vor, daß auch Leute, die vielleicht in „g u t e n" Jahren einige Malter Getreide verkaufen können, jetzt selbst kaufen müssen. Ter Zoll, der bei reichlichen Ernten vielleicht nur teilweise den Preis nach oben beeinflußt, wird dagegen in „m a - geren" Jahren vom In lande voll getragen werden müssen, unb so kann es passieren, daß kleine unb mittlere Lcmbwirte vielleicht in einem Jahre mehr an Zoll bezahlen, wie ihnen dieser in einer Reihe guter Jahre einbringt. Auch vom Standpunkte der Zollfreunde dürfte eine teilweise Mißernte als schlechter Vorspann für Zollerhöhungen zu betrachten fein. Ich glaube, daß der diesjährige Ernteausfall bei Beratung des Zolltarifes eine recht große Rolle spielen wird; ob aber das Landesökonomie-Kollegium große Freude an dieser Würdigung empfinden wird, dürfte zu bezweifeln sein." Der Grrmblnner Militärstrafprozetz. Ter in Gumbinnen stattgehabte Militärprozeß aus Anlaß der Ermordung des Rittmeisters v. Krosigk hat trotz der sehr umfangreichen und sorgfältigen Beweisaufnahme kein Ergebnis gehabt. Tie beiden des 9NordeS Angeklagten, gegen die der Staatsanwalt die Todesstrafe beantragte, wurden vom Gericht freigesprochen. Ties Urteil teilt wohl die große Mehrheit derer, die den Prozeßberichten gefolgt sind und das Belastungsmaterial nicht für ausreichend hielten. Dennoch hat vielleicht das Schicksal der Angeklagten an einem .Haar gehangen. Es kam in letzter Stunde darauf an, ob ber Gerichtshof den wichtigen Belastungszeugen, den Fahnenschmied Skopek, als glaubwürdig betrachten würde. Ter Staatsanwalt erklärte, er halte den Zeugen für durchaus glaubhaft und empfehle die Vereidigung. Ta traten im letzten Moment noch Zeugen auf, deren Bekundungen Widersprüche in den Angaben Skopeks nachwiesen. In geheimer Sitzung wurde nochmals in die Beweisaufnahme eingetreten, und nach wiederholter längerer Beratung der Beschluß des Gerichtshofes verkündet, Skopek — er war anfänglich selbst des Rtordes oder der Beteiligung verdächtig — als unglaubwürdig nicht zu vereidigen. Tadurck mußte die Anklage in sich zusarnmen- fallen. Mit Recht hat der Präsident Erstaunen und Unmut darüber ausgesprochen, daß sich die Personen, die im stände waren, Skopeks Glaubwürdigkeit zu erschüttern, erst so spät gemeldet hatten. Zum Glück nicht zu spät. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß hier die Oeffenk- lichkeit des Verfahrens sich als ein Segen erwiesen hat. Tie betreffenden Zeugen gegen Skopek werden selbstverständlich nicht in böser Absicht das, was sie wußten, so lange für sich behalten, aber sie werden es für nicht erheblich genug gehalten haben, um sich zur Aussage zu melden. In einem nichtöffentlichen Verfahren, wie es früher war, hätte bie Gefahr vielleicht nahe gelegen, daß solche sehr erheblichen Bekundungen unausgesprocheii blieben. Aus dem Grunde, weil die Zeugen keine hinreichende Gelegenheit hatten, selbst ihre Kenntnis von der Sache mit den Aussagen anderer Zeugen zu vergleichen. In diesem Falle brachte die Presse ausführliche Berichte, welche ungenau Verstandenes ergänzten und erläuterten, eine Orientierung und Selbstprüfung der Zeugen ermöglichten. Erörterungen im Kreise von Kameraden und im Publikum knüpften sich an die Berichte, und so mag es gekommen fein, daß die zuletzt vernommenen Zeugen allmählich zur Einsicht gelangten, daß ihre Kenntnis nir Sache von Belang sein möchte. C^ne die Erschütterung der Glaubwürdigkeit des Hauptbelastungszeugen Skopek wäre möglicherweise das Urteil ein anderes gewesen. Der Präsident hielt, vor dieser Wendung des Prozesses, dem Angeklagten, Unteroffizier Marten vor: „Sie wissen, daß die Beweisaufnahme ungünstig für Sie ausgefallen ist. . . . Mit der. Wahrheit stehen Die nicht auf besonders vertrautem Fuße. Sie haben doch mehrfach falsche Anaaben gemacht. 9K) ch können Sie es sagen; noch ist Verzeihung möglich"". Aehnlich lautete die an ben Angeklagten Sergeant Hickel gerichtete Mahnung. Nach dem Urteil wird ein dringender Verdacht gegen Marten als vorliegend erachtet; bock) feien die Verdachtsmomente nicht hinreichend zur Verurteilung. Der Vizewach,'tmeister Schneider, auf dessen Aussagen hin der Gerichtshof wesentlich zur Ueberzeugung von der Unglaub- würdigkeit Skopeks gelangte, hatte den ganzen Verhandlungen beigewohnt, sagte aber zur Entschuldigung seines späten Hervortretens: „Ich wußte nicht, worauf es eigentlich ankommt." Wie bemerkt, es darf der Oeffentlichkeit des Verfahrens und der Preßberichterstattung zugeschrieben werden, daß schließlich Schneider doch begriff, worauf es ankam, daß mit Skopek die Anklage stand und fiel. Auch sonst hat das neue Militärstrafprozeßperfahren bei diesem großen, weite Kreise ber Bevölkerung bewegenden Prozeß die Probe glänzend bestanden. Keine von allen den Befürchtungen, die früher von Gegnern der Oeffentlichkeit in Militärstrafprozessen ins Feld geführt wurden, hat sich bewahrheitet, besonders die Besorgnis einer Lockerung ber Disziplin durch die Berichte der Presse, durch Diskussion militärischer Einrickstungen u. s. w. Die Presse hak burchweg in taktvoller Weise die Ergebnisse ber Beweisaufnahme mitgeteilt, unb es ist, soweit ersichtlich, auch nirgends der Versuch gemackst worden, vor der Beendigung des Prozesses über das Referat hinauszugehen und zur Schuldfrage Stellung zu nehmen. Ebenso sind die Verteidiger der Angeklagten mit Delikatesse ihrer Aufgabe gerecht geworden. Das eine Moment mag im Publikum die Befriedigung über das neue Milrtärftrafprozeßverfahren etwas getrübt haben: daß ziemlich häufig im Laufe der Verhandlungen die Oeffentlichkeit ausgeschlossen wurde, zumal während solcher Zeugenaussagen, die das Verhältnis des ermordeten Rittmeisters v. Krosigk zu seinen Leuten zum Gegenstand hatten. Auch die Plaidoyers erfolgten in geschlossener Sitzung. Hier in diesem Falle kann für den Ausschluß der Oeffentlichkeit geltend gemacht werden, daß man es vermeiden wollte, Aeußerungen, die irgendwie dazu dienen konnten, das Andenken eines Toten herabzufetzen, dem Publikum preiszugeben, obgleich es nickst unbekannt ist, daß der Ermordete mit Untergebenen mehrfach Zusammenstöße gehabt hat, und daß im Allgemeinen sein Verhältnis zu ben Untergebenen fein harmonisches war. Jede neue Einrichtung muß sich erst einleben. Man muß billigerweise damit rechnen, daß es noch, Zeit brauchen wird, bis das Militärstrafprozeßverfahren, das gegen das bisherige eine Umwälzung bedeutet, gewissermaßen in Fleisch und Blut übergegangen ist. • Mit den praktischen Erfahrungen wird noch manches Bedenken, manches Vorurteil schwinden. China. Aus Berlin wird offiziös gemeldet: Nachdem die zwischen den Mächten und China geführten Verhandlungen in ben Hauptpunkten zu einem grundsätzlichen Abschluß gediehen sind, ist die im Juli v. I. eingeführte Ueberwachung des telegraphischen Verkehrs der hiesigen Kaiserlich chinesischen Gesandtschaft aufgehoben worden, und wird die Gesandtschaft wieder die gleiche Freiheit des telegraphischen Verkehrs genießen, wie die übrigen hier beglaubigten Missionen. — Nachdem ber Staub der Verhandlungen mit China jetzt zur teilweisen Räumung von Petschili geführt hat, hat ber Kaiser bem Gesandten in Peking Mumm von Schwarzenstein ben Kronen-Orden 2. Klasse mit bem Stern und bem Geh. Legations-Rat im Auswärtigen Amt Klehmet den Kronen-Orden 2. Klasse verliehen. Aus Tientsin wird gemeldet: Wegen der Untersuchung über den gemeldeten Vorfall in der Taku-Straße hat ber Feldmarfchqll Graf Waldersee bie Abreise von hier verschoben. — Ter Londoner „Standard"" schreibt: So bedauernswert die letzte Ruhestörung in Tientsin auch ist, so kann sie doch dazu dienen, Europa daran zu erinnern, wie sehr es dem ausgezeichneten alten Soldaten verpflichtet ist, dem es allen furchtbaren Schwierigkeiten zum Trotz gelang, die vorhandene Reibung auf ein Mindestmaß zu verringern. Ter Bericht von den guten Diensten des deutschen Offiziers, der durch sein rasches Einschreiten die Ruhestörung beendete, lieft sich wie ein Gleichnis der von dem Feldmarschall geleisteten Dienste. Es spricht sehr für die Geschicklichkeit und den Einfluß des Grafen Waldersee, daß wir am Ende der lange dauernden Besetzung Friedensstörungen noch als Ausnahmen von herrschenden Regeln der Eintracht betrachten können. Wir dürfen auch unserer Anerkennung des Wertes der deutschen Hegemonie in Petschili noch weitere Ausdehnung geben. Ein- ober zweimal haben bie Einflüsse politischer Jntrigue zu so gespannten und so kritischen Beziehungen geführt, daß eine außerordentliche Ausübung ber ruhestiftenden Autorität des Grafen Waldersee von nöten war, um einen ernstlichen Bruch abzuwenden. Ueb er Haupt gelang es ihm, seine Kollegen zusanümenzuhalten. diejenigen, welche unter seinem Vorsitze Beratungen abhielten, lernten einander achten, und in vielen Fällen führte die Eintracht zu herzlicher Freundschaft. Engländer und Buren schrieben haben. Auch verschiedene Direktoren der Industrie und Handelsschulen waren daran beteiligt. Die Ausweisungs- zeit ist durchschnittlich drei Jahre. Als Grund der Aus Belgrad, 4. Juni. Die serbische Regierung hat wegen neuerlicher, am 1. Juni bei dem Wächterhause Krlina-Tschuka und am 3. Juni bet dem serbischen Dorfe Trebivje durch die Albanesen verübter Grenzverletzungen, wobei zwei ser- !bische Soldaten getötet wurden, in Konstantinopel mit dem Bemerken Protest erhoben, daß sie entschlossen sei, zu Repressalien zu schreiten, falls den derartigen Vorfällen an der Grenze türkischerseits kein Ende gemacht werde. Konstantinopel, 4. Juni. Die türkische Regierung hat den in der Türkei zugelafsenen Advokaten untersagt, vor türkischen Gerichten zu plaidteren, falls sie nicht ein Zeugnis einer türkischen Rechtsschule besitzen. Die in Konstantinopel ansässigen fremden Advokaten sind zusammengetreten, um sich über gemeinsam zu unternehmende Schritte zu beraten. die Aufrechthaltung des Gleichgewichts auch ohne Erschließung neuer Hilfsquellen erwartet werden könne. Paris, 4. Juni. Die Generalversammlung der Suezkanal-Gesellschaft genehmigte die Aufnahme einer An- * e * ! leihe von 25 Millionen Francs zur Fortführung der Telegramme des Gießener Anzeigers. unerläßlichen Meliorationsbauten. Auch wurde die auf 106 London, 5. Juni. Lord Kitchener meldet vom 4. b§. $ranc0 festgesetzte Netto-Dividende genehmigt. ~ ~ Rom, 4. Juni. In Hofkreisen verlautet, Prinz Mirko von Montenegro, her augenblicklich in Rom ist, werde noch in diesem Jahre eine russische Prinzessin heiraten. W bit U dem Rvdtber Lieferungen aus Wmch i W öffentlichen! Aus Stadt und Land. Gießen, den 5. Juni 1901. ** Vom „Bieueu" Fletß eines Briefträgers. Im Berlage der Brühl'scheu UniversitätSdruckerei erscheint bekanntlich -Die Biene", Organ der verbündeten Bienen- züchtervereine von Hessen-Darmstadt r<; Dieses Blatt hat seine Leser auch außerhalb dieses Bezirkes, u. a. auch einen Postabonnenten in dem posenschen Städtchen Dreschen. Bon der Geschäftsstelle aus wurde nun dieser Tage das Juniheft der H23kne" expediert und der Umschlag mit der vorschriftsmäßigen Aufschrift: „Biene. Nach Wreschen, Bez. Posen", versehen. Nun kommt heute die Nummer zurück mit folgender reizender Bemerkung auf der Rückseite des Umschlages: „Nicht zu ermitteln, weil Adresiat unverständlich. Gin Herr, Frau oder Fräulein Biene ist in Wreschen nicht bekannt. Redie, Briefträger." Wir glauben dem guten Manne aufs Wort. Der brave Bringer von Briefen and anderen schönen postalischen Dingen hat in seine« Bieneufleiße ganz Wreschen abgesucht und keinen Menschen mit dem erfreulichen Namen Biene ermitteln können. Aber die Augen hat weder er, noch irgend soust jemand vom Postamte Wreschen aufgemacht. Der Kopf mit der Aufschrift „Die Biene" ragt weit hinaus über den Umschlag, uud e» erscheivt unverständlich, wie hier ein Zweifel entstehen konnte, lumal in den Zeitungslisten WreschenS der Abonnent der „Biene" verzeichnet steht. Immerhin ist dieser unfreiwillige postalische Scherz jo köstlich, daß um seinetwillen der Wreschener Abonnent der „Biene" die durch die Rückseuduug sich erheblich verspätende Zustellung jener Nummer verschmerzen wird. •* Die Burschenschaft Alemannia veranstaltet, wie wir schon berichteten, zur Einweihung ihres neuen Burschenhauses und aus Anlaß ihres 40jährigen Stiftungsfestes eine große Feier. Freitag findet bei „Andres" die Begrüßung der Gäste statt, woran sich am Abend 7 Uhr in Steins Garten ein Gartenfest mit Tanz anschließt. Am Samstag Zug durch die Straßen vom Andres nach dem neuen Burschenhause, Uebergabe des Hauses und Frühschoppen, um 4 Uhr Festkonvent, abends 9 Uhr Fackelzug von der Liebigstraße au» und um 9*/t Uhr großer Kommers in Steins Garten. Am Sonntag findet wieder Frühschoppen im Burschenhause statt und am Nachmittag ein Exbummel nach dem Schiffenberg. •• Die Wochenkollzerte in Steins Garten unserer Regimentskapelle nehmen am Donnerstag abend 8 Uhr ihren Anfang. Es werden jetzt auch Einzelheiten über den Angriff auf den Proviantzug zwischen Alkmaar und Elan ds- h o e ck bekannt. -er in die Lust gesprengte Zug bestand, tote der Korrespondent des „Standard" meldet aus zwei Lokomotiven und mehreren Wagen. Ein Burenführer namens Hindon, ein bekannter Eisenbahnzerstörer, stellte sich mit 50 Mann in der Nähe der Bahn auf und zwar an einer scharfen Biegung und gerade bei dem Beginn einer ziemlich hohen Böschung. Er selbst trug die Uniform eines englischen Hauptmanns und seine Leute waren alle in Khaki gekleidet. Als die zweite Lokomotive, die sich ungefähr in der Mitte des Zuges befand, an dem be (!) iM1 e'^bM1 «a ia D Ach! vo« eillt«U hnb oran v Leiche in emer (D «*" un» i°S V. soll dadurch he da« Stolpern AoM sich dir kathoi !n,h°(ilch-rm> billigend bemerk a« s-->md Ps»°gß°dl he» di! Z-Hl d« ,al bezw. 2 X ca. Albig (Rhnnhes b katholische, einem katholisch Schule zu Len, Lehrer ist kathc Schüler. ES: wnd aber vom Souig. b. geborenen Toli Erbach'Schö Sönig statt. T der Niederla treffen wird. 5 «eiter zuverläsfi Ihre Majestät d wieder zum Bes> •k. Mainz, ungSprozeß, nahen Oberinge Strafkammer \ schuldigten habe! enlage in Ober Strom, als die waren, zur Le teils von der Ul teils die Uhr se falschen Anzeiche Angeschuldigten Einfriedigl MeiD; Attfugen d Mauerweck Zersetzen v Aoliemnge Anstellung m Ms Dergleichen «ersetzen r Verlegen v Mgröhr ^lnnenpstal Herstellung Desgleichen UM dbelu und tannene Hohwerk zr W streich ®e«tiitr86rl °cr tlienflft vhtet Berlin, 4. Juni. Der Kaiser hörte gestern den Vortrag des Chefs des Marin eka bin et ts Vizeadmirals Freiherrn v. Senden-Bibran und empfing den Württembergi- schen Staatsminister v. Breitling in Audienz. Beide Herren wurden mit einer Einladung zur Frühstückstafel beehrt. Zur Abendtafel waren geladen Botschafter v. Radowitz und Oberhofprediger D. Dryander. Heute unternahmen beide Majestäten einen Spazierritt. Dann hörte der Kaiser den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts v. Hülsen-Haeseler. Ter „Reichsanz." veröffentlicht die Verlechung des Sterns , zum Roten Adlerorden 2. Kl. mit Eichenlaub an ben Inspekteur der dritten Ingenieur-Inspektion, Generalleutnant Wagner; des Roten Adlerordens 2. mit Eichenlaub an den Kommandeur der 61. Jnfanteriebrigade, Generalmajor v. Kloeden und den Kommandeur der 60. Jnfanteriebrigade, Generalmajor v. Usedom; des Sterns zum Kronenorden 2. Kl. an den Kommandanten von Straßburg i. E., Generalleutnant Frhrn. v. Buddenbroik. — Im Rechnungsjahr 1900 gelangten im Deutschen Reich an Zöllen, gemeinschaftlichen Verbrauchssteuern, anderen Einnahmen zur Ausschreibung: Zölle 492 909 992 (gegen Vorjahr minus 1 185053); Tabaksteuer 12 854 080 (plus 273 871); Zuckersteuer und Zuschlag dazu 125 396 977 (plus 9 304 392); Salzsteuer 49662 004 (minus 304 256); Maischbottich- und Branntweinmaterialsteuer 23 462 277 lplus 1358110); Berbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag dazu 129 708 301 (minus 1471363); Brenn steuer 7?7 (minus 207 800); Brausteuer 32 863 364 (plus 672 155); Uebergaugsabgabe von Bier 4 143 660 (plus 1242)' Stempelsteuer für Wertpapiere 21 132153 (plus 3 232 529)- für Kauf-, sonstige AnschafLngsgeschäfte 14 307 491 (minus . -----......Wien, 4. Juni. In der Elsenbahnkommissiov des Herren- IN China konnten. Die britischen Verluste betragen 3 Tote und 2 V-r- Hauses erklärte nach dem Bericht der Kommission der Finanz. ______ mundete. Die Verluste der Buren sollen großer gewesen minist-r, daß, falls die günstige wirtschaftliche En«. Garnison wurde freigelassen. Ich habe French! mit den I andauernd günstige ®epaltung im Lord Kitchener versteht es meisterhaft, alle Besorg- Operationen in der Kapkolonie betraut Der Feind greift I Einnahmequellen mit sich brächte, nisse, die sich in England trotz seiner vorsichtigen Bericht- Tixons Kolonne in einer Stärke von 1200 Mann unter erpattung zeigen, durch Beschwichtigungstelegramme KenW an. wieder zu beheben. Er depeschiert jetzt aus Pretoria, London, 5. Ium. Nach einer Meldung der „Times" Oberst Tixon berichte, an dem Kampfe bei Vlak- aus Ottawa hat die Reichsregierung das Anerbieten der fontein seien 1450 Engländer mit sieben Geschützen be- kanadischen Regierung dankend abgelebnt, ein wei- teiligt gewesen. Die Truppe habe sich auf dem Rück- ter es Kavallerie korps für Südafrika zu stellen, morsche nach dem Lager bei Vlakfontein befunden, als der Johannesburg, 5. Juni. Reuter-Meldung. Zahl- Feind, gedeckt durch das Terrain, plötzlich das Feuer auf reiche Bergwerksarbeiter weigerten sich, für einen dem nttli- die Nachhut eröffnet habe, die aus 230 Mann Yeomanry und tärischen Solde gleichHornrneuden Tagelohn von 5 Schilling 100 Mann vom Derbyshire-Regiment mit zwei Geschützen! nebst Rattonen zu arbeiten, und traten in den Ausstand. von der 28. Batterie bestand. Es gelang den Buren, sich "......... I eine Zeit hindurch der Geschütze zu bemächtigen, als aber DÄllllMV TllÜLSlMÜU. die Hauptmacht der englischen Truppen in den Kampf . y eingriff, wurden die Geschütze wiedergenommen, der Feind Die Nachwirkungen der stürmischen Demonstrationen der vertrieben und seine Stellung erobert. Aufenglischer Petersburger Studentenschaft in den Märztagen dieses Jahres ©eite fielen sechs Offiziere und 51 Mann, 6 sind noch nicht überwunden. Die russischen Behörden ent- und 115 Mann wurden verwundet, falten vielmehr eine eifrige Thätigkeit, um alle die Männer, Shtrp? »JirhpV n II 0 e 1 41 die der Jugend mit einer Eingabe an den Zaren beispringen ton toeitoen $eriuft™Lr ®u®n4fri i»me nidjtä betannt I biefc! Unt-rs-ng-n büßen zu lassen Di- Ans Kitchener bemertt, es seien sofort Verstärkungen nach Vlak- x Jctcuburg mö Innere Rußlands werden fontein gesandt worden. fortgesetzt. Meist sind eö hervorragende, auf wiffenschaft- Dieses trotz aller Beschwichtigungsversuche für die kichem wie litterarischem Gebiete bekannte Männer, darunter Engländer so außerordentlich Verlustteiche Gefecht hat bei der Professor Leßhaft, einer der hervorragendsten Pädagogen, dem Orte Vlakfontein stattgefunden, der in der Nähe von Privatdozent Goldstein, der alte Litterator Annenski, kurz Krügersdorp liegt. Es beweist das also, daß Delarey, an- fast alle jene Männer, welche die Petition an den Zaren scheinend wieder mit Beyer uach gemeinsamem Plane Han- nach den Vorgängen in der Kasan'schen Kathedrale unter» delno, sich an dem Sudabmarsch nicht beteiligt hat und'" ' ' - - ~ ' J“ - “ - 1 nun auch wohl nicht beteiligen wird. Tas englische Kriegsamt hat keine Kenntnis von den aus Brüssel verbreiteten, gestern von uns wiedergegebenen Nachrichten über ältere bedeutende Gefechte in dieser Gegend und behauptet, alle vou Lord Kitchener eingegangenen Meldungen auch veröffentlicht zu haben. Inwieweit dem Kriegsamte zu trauen ist, weiß die Welt. Kommandant Scheepers, der vor einigen Tagen als nördlich von Aberdeen stehend gemeldet wurde, hat seinen Marsch nach Süden wieder ausgenommen, die Grafschaft Aberdeen durchzogen und den Grootefluß überschritten. Wenn auch der Angriff auf Willowmore, das gegen 90 SHtometer von der Küste entfernt liegt, wie gestern gemeldet wurde, nicht glückte, so ist doch die Möglichkeit eines solchen Vormarsches und jedenfalls ungehinderten Abzuges oder Weitermarsches schon ein Zeichen, daß die Niederwerfung der aufständischen Kapduren noch lange nicht zu erwarten ist. Nach einer amtlichen Bekanntgabe über die Lage in der Kapkolonie bat Kruitzingers Kommando, durch einige andere Kommanoos verstärkt, mit im ganzen etwa 700 Mann, die Bahnlinie südlich von Stormberg überschritten. Tie Buren wurden bei Molteno zurückgeschlagen. Sie greifen jetzt Jamestown an. Ein anderes Wm-- Mando steht südlich von Venlerstad. Zu demselben stteßen neuerdings hundert vermutlich von Snyman befehligte Buren, die den Oranjefluß bei Bredeldrift und die Bahnlinie bei Achtertang überschritten. Außerdem befinden sich kleine Kommandos in den Bezirkn von Fishriver und Maraisburg. ' Weisung ist der Gesetzparagraph angezogen, der Kollektivnoten an den Zaren verbietet und die entgegengesetzte Handlungsweise administrativ bestraft. Sämtliche Ausgewiesene haben Frist erhalten, innerhalb zwei Wochen ihre Angelegenheiten zu ordnen. Deutsches Kelch. Eine Erklärung des Ministers Delcasse, die dieser am! treffenden Platz anlangte, ließ Hindon eine Mine sprinaen, 1679 479); für Privatlotterien 4 200151 (plus 253 939) * Montag in der französischen Deputiertenkammer in Bezug die mit etwa 60 Tynamitpatrvnen geladen war. Die Ma-1 Staatslotterien 25947 616 (plus 7 977 148); für Schiffs- auf die Lage in China abgegeben hat, verdient auch im schine und die Wagen wurden aus dem Geleis geschleudert! frachturkunden 609 936 (plus 609 936); Spielkartenstempel Auslande besondere Beachtung schon darum, weil Deleasse und der Zug zum Stehen gebracht. Hinter den Güter-11613 003 (plus) 30134); Wechselstempelsteuer 13 026 000 darin einen neuen und beachtenswerten Vorschlag für die wagen befand sich ein Wagen, der mit fieberkranken Leuten I (Plus 990 585). Ausbringung der von China zu zahlenden Entschädigung der angefüllt war, dann noch ein anderer Wagen und zuletzt! — Wie die „National!. Corresp." berichtet, hat der Oeffentlichkeit unterbreitet hat. Erregt an, daß jede Macht ein gepanzerter Wagen, auf dem sich ein Leutnant und iZentralvorstand der nationalliberalen Par- für diejenige Summe, die ihr aus der Gesamtentschädigung vier Mann befanden. Die Buren dachten offenbar, daß tei gestern eine Sitzung abgehalten, die im wesentlichen zufließen soll, den entsprechenden Anteil an der von allen dieser Wagen lauter Offiziere enthielte, und richteten daher leine Aussprache über die jüngsten Vorgänge im Reich und Mächten zu stellenden Gesamtbürgschaft für den regel- ihr Feuer auf diesen einen Wagen; zwei von den Leuten! in Preußen bezweckte. Man war u. a. auch darüber einig, mäßigen Eingang von Kapital und Zinsen übernehmen solle, fielen und zwei andere wurden verwundet. Der Heizer! daß die Partei an den Zielen einer maßvollen und aus- Gerade von England war der lebhafteste Widerspruch gegen der ersten Maschine sprang recytzeitig herunter und rettete gleichenden Politik des Schutzes der nationalen Arbeit fest- die unbeschränkt von allen beteiligten Mächten zu leistende sich, der Führer jedoch blieb auf seinem Posten und wurde halte, und daß sich ihr Bemühen dahin richten müsse, daß Gesamtbürgschaft erhoben worden. Insbesondere war dort mit der Hand am Maschinenhebel erschossen, der Heizer der Wschluß von langfristtgen Handelsverträgen nicht un- die völlige Verschiedenheit der Kreditwürdigkeit der ein- der zweiten Maschine wurde an der Lüfte verwundet, möglich gemacht ober unnötig erschwert werde. Bei leb» zelnen Staaten betont worden, und es war der Befürchtung Sobald die Sprengung erfolgt war, eröffnete die Begleit- haster Anteilnahme wurde die Lage der Landwirtschaft offen Ausdruck gegeben worden, daß der große Kredit Eng- Mannschaft auf dem gepanzerten Wagen das Feuer, die in den Gebieten, in denen der Frost des verflossenen lands bei Teilnahme an einer solchen Gesamtbürgschaft Buren hielten sich aber geschickt aus dem Bereiche der Winters die Ernteaussichten herabgedrückt und teilweise auch für andere minder kreditfähige Reiche eintreten müßte. Büchsen, und Hindon schickte einige seiner Leute auf eine ganz zerstört hat, besprochen. Ter Zenttalvorftand war einig Minister Delcasse sucht offenbar nach einem Ausweg, um benachbarte Anhöhe, um von oben auf die Engländer in dem Ausdruck der besttmmten Erwartung, daß die be- zrvar an sich den Grundsatz der Gesamtbürgschaft zu retten, schießen zu können. Als sie aber sahen, daß die Eng- teiligten Regierungen — namentlich Preußen und Mecklen- aber gleichzeitig den englischen Bedenken gerecht zu werden, länder sich hinter den Wagen verstecken konnten, versuchten bürg — das ihre zur Abstellung des Notstandes schnell thun Es wird zu prüfen sein, wie weit dieser beachtenswert sie über die entgleisten Wagen weg an die Briten heran- werden. Vorschlag Aussicht auf praktische Verwirklichung und Durch- zukommen. Dann ließ Hindon zur Uebergabe auffordern Hannover, 4. Juni. Die Deutsche Rechts-' sührbarkeit hat. Jedenfalls aber wäre dringend wünschens- und droht mit Dynamit, wenn dieser Aufforderung nicht Partei (Welfen und Gesinnungsgenossen in Hannover wert, daß endlich auch in dieser wichtigen Frage der Sicher- Folge gegeben werden sollte. Die Engländer blieben aber!Braunschweig, Hessen und MeÄenburg), die früher stellung der Rückzahlung der Expeditionskosten eine Ver- standhaft, und da die Buren dann von dem Herannaheu wiederholt ihren Kongreß in Frankfurt, 1899 in Kassel ständigung aller beteiligten Mächte herbeigeführt werde, eines gepanzerten Zuges horten, rückten sie ab. Es war abhielt, wird ihren diesjährigen Kongreß am 18. und Tie Stärke des gesamten deutschjen ostasiatischen Ex- den Buren aber doch gelungen, eine ziemlich erhebliche 119. September in Braunschweig abhalten. peditionskorps beträgt zur Zeit etwas über 20 000 Köpfe, Beute zu machen. " ■' i — wobei das in Tsingtau garnifonierende 3. See-Bataillon! Die „Times" meldet aus Madras, ein Transport von 3LlTer Sommiiston der Finanz» |t wirtschaftliche kn,» d günstige Gestaltung im mquellen mit sich buchte, ichls auch ohne TrWnng in könne. ische Regierung hat wegen Lächterhause Krlina^chula in Dorfe Lrebivsr durch die Atzungen, wobei zwei ser» in Konstantinopel mit dm le entfchiossen fti, zu Re- -rartigen totfäUtn an der macht werde. tWchr Ächrrnn- hat dvokaten untersagt, vor falls fie nicht ein Zeugnis -n. Die in Konstantinopel zusammengetteteu, um sich ! Schritte zu beraten. I2OO151 ,, bdÖ“!» >: ch ireußpn die be= Kge»G«^ ?'ch's- ^ankßirt 1890 , Nid oMoff *® » °«d i, dm 5. >i 1901. Btiefttijttl 3® 8* fttei etfdjtto bdaMlht । Berbttnbeten Btejei- .©atmfiabt -r W ja!6 dm poft«* eilS‘ Ht an« »°rd- m «rhfMttl und der Umschlag He W« P "n®t c hrffiildleHebtä '•■-'S brave WJ. (tintÄ « ttiutn Mruschtt sucht u"d abn ;gh?ä» r Kops uvd r» Wobt«dÄ fot ein 3^1 Abonnent der M NufreiM aerhin ist °>! ^willen da daß uw «k AsendM tM He ^„Sraniwer * ellnvg P* , , ifl veravstal^ en- SyXft y« Ä «* ! m illach® (!) Todesfall Der Kaufmann Fritz Adami, der gestern abend sich in die Badeanstalt an der Lahn begab um zu baden, wurde, bevor er ins Master kam, in der Alle von einem Schlage getroffen und verschied. Bon den Angehörigen gestern abend und heute nacht vergeblich erwartet, fand man beim Absuchen der Badeanstalt heute früh die Leiche in einer Zelle in sitzender Stellung vor. (!) Unfall. Der Fuhrknecht einer hiesigen Brauerei fiel gestern nachmittag in der Westanlage von einem Bierwagen und zog sich einen Schenkel» und Armbruch zu. Der Unfall soll dadurch hervorgerufen worden sein, daß der Wagen durch das Stolpern des Pferdes plötzlich einen Ruck bekam. •* Konfessionelles. In ihrer letzten Nummer beschäftigt sich die katholische „Stark. Prov.-Ztg.- mit der Toleranz katholischer und der Intoleranz evangelischer hessischer Ge? meiuden. Sie konstatiert, daß in folgenden überwiegend katholischen Gemeinden evangelische Lehrer angestellt seien: Heppenheim: 2 Lehrer bei 58 Schülern, Viernheim: 1 Lehrer bei 36 Schülern, Bingen: 3 Lehrer bei 137 Schülern. Mißbilligend bemerkt sei dagegen, daß in den fast ganz evangel» ischeu Gemeinden Eberftadt, RüstelSheim, Kelsterbach und Pfungstadt heute noch kein katholischer Lehrer sei, obwohl die Zahl der katholischen Schüler dort 40—50, 40 und mehr, bezw. 2 x ca. 20 betrage. — Dem stellt eine Korrsp. des „Ogi. Anz." entgegen: Die zweiklassige Gemeindeschule zu Albig (Rhnnhesten) zählte 1899 an Schülern 144 evangelische, 45 katholische. Trotzdem wurde die zweite Lehrerstelle mit einem katholischen Lehrer definitiv besetzt. Die zweiklassige Schule zu Lengfeld zählt ca. 20 katholische Kinder; der eine Lehrer ist katholisch. In Seligenstadt sind ca. 50 evangelische Schüler. ES ist auch ein evangelischer Lehrer da, derselbe wird aber vom Gustav Adolfs-Verein bezahlt. König, 5. Juni. Die feierliche Taufe der am 11. Mai geborenen Tochter des Erbgrafen und der Erbgräfin zu Erbach-Schönberg findet am 6. Juni in dec Kirche zu König statt. Taufpathin ist die Königin»Mutter Emma der Niederlande, die zu dem obigen Zeitpunkte hier ein- treffen wird. Das Kind erhält den Namen Emma. Wie weiter zuverlässig mitgeteilt wird, trifft am 14. d. M. auch Ihre Majestät die Königin Wilhelmina der Niederlande wieder zum Besuche der Erbgräflichen Herrschaften hier ein. -k. Mainz, 4. Juni. Ein nicht alltäglicher Unterschlagungsprozeß, in dem sehr begüterte Bewohner von dem nahen Oberingelh'.im verwickelt sind, wird demnächst vor der Strafkammer hier zur Verhandlung kommen. Die Angeschuldigten haben sich von den Leitungsdrähten der Elektrizitäts» anlage in Oberingelheim dadurch unberechtigter Weise mehr Strom, als die Uhr angab oder sie zu beziehen berechtigt waren, zur Berbrauchung zu verschaffen gewußt, daß sie teils von der Uhr eine weitere Leitungsabzweigung anlegten, teils die Uhr selbst durch irgend eine Art und Weise zum falschen Anzeichen gebracht haben. DaS Ansehen, das die Angeschuldigten seither genoffen haben, verleiht dem Prozeß Verdingung. Für die Anlage eiueS neuen Friedhofes auf dem Rodtberg werden die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen auf Mittwoch des 12. Mi, vormittags UVz Uhr, zur öffentlichen Verdingung ausgeschrieben. a) Maurerarbeiten. Einfriedigung, Fundamente 169 cbm, M ausgehendes Mauerwerk, zweihäuptig, in Bruchsteinen 846 cbm, Verfugen der Mauerflächen 1156 qm, Mauerwerk aus Lungsteinen 7 cbm, Versetzen von Sandsteinen 53 cbm, Isolierungen 141 qm, 10 Stück, Herstellung von Resisionrschächteu au- Klinkern Desgleichen von Stirnmauern 4 Stück, Versetzen von Sinkkasten 80 Stück, Verlegen von Cement- und Steln- zeugröhren 634 lfd.rn, Rinnenpflaster aus Klinkern in Beton 2100 lfd. m, b) Wegearbeiteu. Herstellung von Kieswegen 980 qm, Desgleichen auf Schlackenunterlage 8600 qm, c) Zimmer» bezw. Tchreiuerarbeite«. Liefern von 123 Stück eichenen Pfosten nebst Fuß 21 cbm, Hobeln, Profilieren und Versetzen der Pfosten 123 Stück, Liefern von kiefernen Leithölzern 7 cbm, Hobeln und Befestigen derselben 732 lfd.rn, Tannene Bretter liefern u. befestigen 619 qm, d) Auftreicherarbeit. Holzwerk zweimal mit Karbolineum zu streichen 1933 e) Lieferung von Röhren. Eementtöhren verschiedener Weite 812 Desgleichen mit Abzweigen 7 Steinzeugröhren verschiedener Weite 258 Steinzeugröhren, Krümmlinge 34 Desgleichen mit Abzweigen 27 Straßenfinkkasten 22 Hoffinkkasten 8 f) Lieferung von Klinkern. Ringofensteine (Klinker) 1. Wahl 35700 qm, lfd.rn, Stück, lfd. m, Stück, Stück, Stück, Stück. Stück. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen zur -Einsicht der Interessenten bet uns auf Zimmer Nr. 7 während ser Dtenftstunden offen. Angebote auf Vordruck find bis zum genannten Termin bei uns einzuretchen. Zuschlagsfrist 18 Tage. Gießen, 4. Juni 1901. Das Stadtbauamt. Schmandt. 4020 in hiesiger Gegend ein ziemliches Jntereffe. — Das beim vorjährigen Gutenbergfeste errichtete Gutenbergmuseum wird am 24. Juni eröffnet. Für das Museum, das von einer ungeahnten Reichhaltigkeit ist, ist außer dem großen Saale an dem Eingang zur Stadtbibliothek im ersten Stocke des kurfürstlichen Schlosses auch der über der Stadtbibliothek gelegene große Saal im zweiten Stockwerk, der Vorplatz vor der Stadtbibliothek und der geräumige Treppenaufgang nach dem zweiten Stockwerk eingerichtet worden. Lampertheim, 4. Jnni. Lin schauervolle- Ende nahmen die Flitterwochen einer hiesigen Arbeiterfamilie; kaum achi Wochen verheiratet, waren beide Ehegatten einander überdrüssig. Jnfolgedeffen kam es zn widerwärtigen Auftritten, deren letzter damit endete, daß der Mann gestern morgen seine Frau mit Messer und Gewehrkolben derart bearbeitete, daß ihr Ende bevorfieht; eine Vernehmung ist daher auch nicht möglich. Der Ehemann rannte nach der That fort und erhängte sich im nahen Walde. — Kleine Mtteilungen aus Heften nnd den Nachbarstaaten. Der Gcoßherzog hat den berittenen Gendarmen Peter Kaiser aus Altheim zum Kreisdiener bei dem KreiSamt Friedberg ernannt. — Aus Anlaß des Geburtstages des Grafen zu SolmS-Laubach am 26. v. Mts. wurde dem ersten Gehilfen auf der Gräfl. Rentkammer, Wilhelm Hamburger aus Laubach der Titel „Kammerschreiber" mit Wirkung von oben genanntem Tage ab verliehen. — Am 29. Juni feiert Dekan Römheid, früher in Düdelsheim, in Darm ftadt den Tag, an dem er vor 50 Jahren ordiniert wurde. Landwirtschaft. Budapest, 4. Juni. (Amtlicher Saatenstandsbericht.) Seit dem letzten Bericht herrscht ungünstiges Wetter, welches Rost zur Folge hat, der sich in den unteren Blättern des W-izens rapid zu verbreiten beginnt. Man befürchtet mit Recht, daß, wenn nicht bald günstigeres Wetter eintrttt, die diesjährige Ernt« bedeutend schwächer sein wird, als die vorjährige. Wtnterweizen ist bisher etwas ungünstiger alö im Vorjahre, Roggm schwachmtltel, Wintergerste mittel, Sommergerste schwachmittel, bedarf dringend auSgiebtgen Regens, Hafer schwachmittel. Einzelne Gegenden klagen über Rost, MatS schwach entwickelt, vieles umgeackert, Raps schwach, Zuckerrübe vom Rüffelkäser geschädigt, der Fortgang der Feldarbeiten ist wegen Trockenheit behindert, sonst befriedigend. Jagd und Sport. fc. Frankfurt a. M., 4. Juni. Der G r o ß h e r z o g v o n Hessen stiftete für den am nächsten Sonntag auf der Rennbahn am ForsthauS hier zum Austrag kommenden „Großen Preis von Frankfurt" (10000 Ml.) einen Ehrenpreis. Als Favorit geht „Kilimand- scharo" unter dem hesfischen Dragoner-Oberleutnant Suermonbt ins Rennen. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. fc. Frankfurt, 24. Mat. Heu- und Strohmarkt. Angefahren: 12 Wagen mit Heu, 5 mit Stroh. Heu Mk. 4.60—4.80. Stroh (Roggenstroh) Mk. 3.60-3.70. Alles per 50 Kilo. KricsKasten der Redaktion. D. Die Mitteilung von dem in der Nacht zum gestrigen Tage in der Wallthorstraße verübten Unfug ging unS auS unserem l.efer« kreise zu. Näheres ist unS selbst unbikannt. Ärmste Meldungen. Sch. Darmstadt, 5. Juni, 12 Uhr 15 Mm. Die Großherzogin besuchte gestern in Begleitung ihrer Schlüsselbame Freiin von Grancy die Alice sch ule und ;eute das Lehrerinnenheim. P. Berlin, 5. Juni. Wie nachträglich bekannt roirfr, fand Sonntagabend in dem benachbarten Tegel ein Zusammen st oß zweier Straßen bahnzüge statt, wobei zehn Personen mehr oder weniger schwer verletzt und sechs Straßenbahnwaggons zertrümmert oder beschädigt wurden. t . Fulda, 5. Juni. Bei dem Neubau der Artulerre- fafernc stürzten mehrere Maurer vom Dach, einer ist tot, ein zweiter schwer verletzt. Bochum, 5. Juni. Auf der Zeche Frredrrch der Große erstickten ein Steiger und zwei Bergleute durch Gase. Lübeck, 5. Juni. Ter frühere Oberpräsident oow Schleswig-Holstein S t e i n m a n n ist gestern nachmittag hier gestorben. 3 ,, Paris, 5. Juni. Der Generalstaatsanwalt dev istaats- gerichtshoses ließ den Grafen Lur Saluses »er- hasten. _ Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 5. Juni. ~ a1/« % Reichsanleihe . . 99.05 8O/o do . . 88.05 8V| 6/o Konsole • • • • d8.85 8 o/o do .... 88.15 8 « 3'S ® * 2 L-. * a" L« h ^-2 2 2 3 7508 751,9 751,6 16,0 12,9 24 4 11,2 94 8,3 985 7« 2»s 4. 5. 5. Höchste Temperatur am 3. Niedrigste , , 3. Relsttve Feuchtigkeit Windrichtun Windstärke Detter 83 Still _ Heller Himmel 86 NNW. 1 Sonnenschein 36 N.E. 1 Bew. Himmel btS 4. Juni 24 ?o C. , 4. „ 12,1’ C. Stamucholz-Verkarrs. Aus den Freiherrlick Rredesel'schen Waldungen sollen vom letzten Einschläge im Submiffionswege verkauft werden: 1. Ztevier Siotühaufen. Aichten-Slämme: 30 St. — 28,40 fm In., 152 St. --- 77,59 fm IV. und 15 St. — 2,70 fm V. Klasse. 2. Revier Kiseuöach. Sichen-SILmme: 1 St. — 0,68 fm I., 9 St. — 7,32 fm III., 52 St. — 22,89 fm IV. und 172 St. — 38,55 fm V. Klaffe. Zvelßtannen-Stämme: 2 St. — 1,60 fm IV. Klaffe. Mtchien-Stämme: 2 6t = 3,77 fm II., 74 St. — 74,15 fm HI, 1134 St. — 486,75 fm IV., 563 St. — 90,89 fm V. Klaffe. Aichteu-Aervstaugen: 196 St. = 17,49 fm. ^iefern-Stümme: 14 St. 12,11 fm III., 192 St. = 78,56 fm IV. und 315 St. — 83,90 fm V. Klaffe. Kiefern Kköhe: 1 St. = 1,31 fm I. Klaffe. Htteferrr-AerVstangen: 277 St. — 12,89 fm. 3. Nevier Aiegenverg. „ Gichen-Stümme: 2 St. — 1,07 fm III , 17 St. — 6,56 fm IV. und 87 St. — 24,00 fm V. Klaffe. Das Holz ist nach der Eisäffer Taxe ausgenommen, jedoch mit Rinde gemkffen. Das Nadelholz ist nachträglich entrindet worden. Gebote können klaffenweise und im Ganzen eingelegt werden. Die Oeffnung der eingelaufenen Offerten, welche bis zum Freitag den 21. Juni v. I. und mit der Aufschrift „Stammyokzverkauf" an die Unterzeichnete erbeten werden, findet am Samstag dem 22. Juni d. I., vormittags 9 Uhr, in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten auf dem hiesigen Geschäftszimmer statt. Weitere Auskunft erteilt die unterzeichnete Stelle. Aanteröach (Heffen), den 30. Mai 1901. Freiherrltch Rtedesel'fche «euttammer. _________________________Eulefeld.__8987 Pflichtfeuerwehr. Donnerstag deu 13. Juni d. I., abeuds 8Vr Uhr, aus Hswalds Karten: Appell aller alten und neuen Mannschaften. Die zur Entlaffung kommenden Mannschaften haben Htiude und Kenertöschordnung abzuliefern. Gießen, am 5. Juni 1901. 3995 Der Branddirektor: Traber. Jlcubau der ReichsbMknkdknßcür in Wetzlar. Die zur Herstellung des Rohbaues erforderlichen Erd», Maurer-, Asphalt-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker- und Klempnerarbeiten einschl. Lieferung der eisernen Träger sollen öffentlich vergeben werden. Verdingungsanschläge, Zeichnungen und Bedingungm liegen im Amtszimmer des Unterzeichneten zur Einsicht auf. gttmin: Samstag den 15. Mi 1901, mittags 12 Shr. Wetzlar, den 3. Juni 1901. 8992 Der Kreisbaumeister: W. Witte. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftratze 2. Angebot der «rdeitnehmer: 1 Glaser, 4 Schlosser, 1 Heizer, 1 Schreiner, 2 Taglöhnerinnen, 1 Waschfrau. . »»»frage der «rdeitgederr 1 Hausbursche, 1 Arbeiter, 1 Lauffrau, 1 Waschfrau, 1 Dienstmädchen, 1 Köchin, 1 Kindermädchen. Lehrlinge r 1 Bäcker, 1 Buchbinder, 1 Dreher, 1 Glaser, 1 Metzger, 1 Schlaffer, 1 Schreiner, 1 Schneider. Kekannttnachung. Die Lieferung von 75 Ctrn. Anthracit- und 190 Ctrn. Nußkohlen 1. Sorte für das Großh. Amtsgericht und das Haftlokal soll im Submisfionrweg ver» geben werden. Angebote sind bis zum 13. Juni 1901, vormittags 11 Uhr, verschlossen einzureichen. Zuschlagssrist eine Woche. Die Bestimmungen des Ministerialerlaffes v. 16. Juni 1893 finden Anwendung. Großh. Amtsgericht Lich. Versteigerung alter Baumaterialien. Samstag bett 8. dss. Mts., uachmitt. 5 Uhr, werden im alten Schloß (frühere Universitätskanzlei) auf dem Brand dahier alte Baumaterialien, als Holz- und Effmthüren, Fenster, Fenster- gitler, Diele, Parkettriemen, Oefen, Kupferkeffel, Jnftalla- tionsgegenstände, Brennholz, altes Eisen rc. öffentlich los- weise an die Meistbietenden unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden. Gießen, den 4. Juni 1901. Gtoßh. Hochbauamt. _______Neuling. 3999 KopitaiMsikihuW. Aus der Univerfilätskaffe können am 1. Juli 1901 zwei Kapitalien von 10000 Mark und 2 500 Mark auf gute, erste Hypotheken zu 41/1e/0 aus» geliehen werden. 3988 Gießen, den 4. Juni 1901. Großh. Universität» - Rentamt. Weimer. Amgras- Wersteigerung. Montag bett 10. Juni d. I wird das Heugras von d.n fiskalischen Wiesen in den Gemarkungen Garbenteich, Leihgestern, Schiffenberg u. Watzm- born, sowie das Gras von den Schneisen und Mähplattm mit zerstreut liegendem Gehölz, ferner das Gras von 4 Losen im Unterwaldsfeld in der Forstwartei Baumgarten, auf dem Rathause zu Watzenborn ver- steigett. Die Versteigerung beginnt vormittags 9 Uhr. Nach dieser Versteigerung kommt eine Partie leerer Dung- säcke zum Ausgebot. Nähere Auskunft erteilen Güteraufseher Mack zu Hausm und Förster Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 31. Mai 1901. Gr. Oberförsterei Schiffenberg. _________Heyer. 3991 Versteigerung. Donnerstag den 6. Juni d. I., nachmittags von 2 Uhr an, versteigere ich dabier im Bieker- schen Saale — Neustadt 55 — verschiedene Haus» und Küchengeräte, eine Ladeneinrichtung und eine Partie GlaS- und Schuhwaren. 4010 Leipel, Gerichtsvollzieher. Stöbt. Schlachthaus. Freibank. 3962 Heute und morgen: Gchseiflkislh 40 pfz. Lchwkmeflkisch 30 M ßchüeisch 35 tilg. ®Ä’ Privatstunden zu geben. Anfragen u. Nr. 4018 an die Expedition d. Bl. erbeten. 4012 Setr, Kaffee Gießen, den 5. Juni 1901 4015 Kaffee - Import-Geschäft und Gross-Rösterei gegründ et 1866. 4007 Gea. geach je 3 Zimmer und N-rne Eintritt 20 Pfg 4019 kMeiftei 3053 iUr Kennt! mieten. MäuSburg 13. J>otbtn Marktplatz 17. vermieten g lucht 02003 Afeichfiratze 3, pari 'ofort gesucht. 8942 veranrworttich für kn allgemeinen Teil: P. toirtto; fti«. sen &i; dition 8959 Das 8.Snbeh h Therese Adami, geb. Hamm Fritz Adami. Sophie Adami. 3245] «Laden ju vermieten. ____________Molkeugaffe 24. von 3 Zimmern ü. 77 Zwei Wohnungen zu vermieten. Näheres bet Weißbindermeister eättfet in Klein-Linden. 02154] Per 15 Juni möbl. Zimmer zu vermieten. SelterSweg »1, Nebenkan« I . !g, Keller und Gartenanteil, sofort zu vermieten. ________Iraukfr»rterSratze 165. “*•'»f d-n Don •na&efonbere In! *“* >°> 3eli(, °Nx <■* gÄ bene« fur Alles, das schon in feinerem Hause beschäftigt war, sofort gegen hohen Lohn gesucht. Näh. in der Exp. d. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben, unvergeßlichen Söhnchens Robert sagt herzlichen Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Robert Hecker. Gin ült., gebild. Fräulein sucht Stellung als Haushälterin (auf dem Lande bevor;.) Näheres durch Frau Küttenverger, SelterSweg 67. Aränkei«, in Buchführung, Maschinenschreiben und Stenogr. erf, sucht pass. Stellung. Beste Zeugn. Gefl Off, uni. 02153 an die Exped. Arankfnrterstratze, Ecke Hille- V brandtstratze 1, Mansarde, 3. Stock, bestehend auS 4 schönen Zimmern, Küche und sonstigem Zu- ^hör, per 1. Juli zu vermieten. Daselbst ist der 1. Stock, bestehend aus 4 großen Zimmern, Küche und allem Zubehör per 1. September ZU vermieten.__L9g9 W^s^«°Wöhnüüg73Zmü *”V mit Zubeh. p. 1. Juli ob. später zu verm. >8989] Akeicharaße 40. 40°8] Mohnuug im 8. Stock und 1 einfach mött -immer zu M»öbliertes Zimmer zu vermieten. 02135 Steinfiraße 82, pt. 02143] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. 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