äge e TrePpen Ingen r schlage ß-Artikel ’ KnPf«r xud wF°n«uubpr ®hrt 1Q71 Ü5«j "rag. e® rag g an. ) werden für 25 H., <5 Psg. und die tu It 1021 h^bofkratze 59. -zen aere irgends mehr eine ne ich da meine .Wenn Sie mit Seifenpaiver ichen, das ohne nde Wäsche Lind am Auiwep. bei MediSFabnUuver- äbjWro6^2 math. erteilt 6tuiM Soracken. 'S” Wen ZM ension, „ An nie zu mä&|3fÄ im W ■ fTpuenen eine« ?ömna&en unter ritt-. A^eMM näheren « ®^rt’ bM ,7vostdorf rcriva tu <9kü6n« »'j- 0«’„« ®>* . ■ w* 6 I Mi*»** Nr 31 Blatt. Mittwoch den 6. Felnuar 151 ♦ Jal)igang 1901 GießenerAnzeiger Heneral-An^eiger fT«6ei*t täglich mit Ausnahme M MontagS. Die Gießener Mamitienirätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „vläiter für hefs. LolkSkundeE wächtl. 4 mal beigelegt. $te|Ufl5prei» vierteljährl. Mk. 2.30 monatlich 75 Psg. mit Vringerlohn; durch die Abholestelle» Nterteljährl. Mk. 1.90 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2.— vicrteljährl ohne Bestellgeld. Annahme von Anzeigen r« der nachmittags für ken folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorrn. 10 Ubt. Abbestellungen svätestenS abends vorher. Alle Nuzeigen-Dermittlungsstelle« des In- und Aus» iandes nehmen Anzeigen für den Siebener Anzeiger «igegeu. Zeilenpreis: lokal 12 Pf., auswärts 20 Pi. Anrts- und Anzergeblntt füv den Ttveis Gieren. Aedaktto«, Expedition und Druckerei: rchulftratze Ur. 7. —— Gratisbeilagen: Gießener Familienblättcr, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger «letzen Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Der OrkSvorstand zu Lauterbach beabsichtigt, mit dem am 13. Juni d. I. dortselbst ftatifinbcHben sogen. Prämien Markte eine Verlosung von Vieh, landwirtschaftlichen und Haushaltungsgegenständen zu verbinden. Das Großh. Ministerium des Innern hat die nach gesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß nur bis zu 8000 Lose, zu 70 Pfg. daS S'ück, auSgegeben werden dürfen, und mindestens H5 Prozent des BruttoerlöseS aus dem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngcgenständen zu verwenden find. Zugleich ist der Vertrieb der Lose in der Provinz Ober Hessen gestattet worden. Gießen, am 2. Februar 1901. Großherzogliches Kreis amt Gießen. I V.: Dr. Wagner. Bekanntmachung. Betr.: Abhaltung landwirtschaftlicher Vorträge. Am Sonntag dem 10. Februar ds. Js., uach- mittogs V,4 Uhr, wird HerrLandwirtschastSlehrer Reichel l von Alsfeld int Saale des Ferdinand Kreiling zu Heuchelheim einen Vortrag über Kraftfutter und An- weuduug küastltcher Düngemittel halten. Ich lade dazu jedermann, der sich dafür interessiert, ein. Die Herren Bürgermeister von Heuchelheim und der Nachbarorte ersuche ich um Bekanntmachung im Orte. Gießen, den 4. Februar 1901. Der Direktor des landwirtschaftlichen Bezirksvereins, v. Bechtold. Gießen, den 2. Februar 1901. Betr.: Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen, hier: Darstellung des Zustandes derselben. Die Großh. Kreisschulkommission Gießen aa die Schulvorstände deS Kreises. Wir beauftragen Sie, die Fortbildungsschulen Ihrer Gemeinden, nachdem die festgesetzte Stundenzahl abgehalten worden ist, zu schließen und uns bis spätestens 15. März l. I die Berichte über den Zustand derselben im Winter 1900/1901 zugehen zu lasten. In denselben ist anzugeben: 1. Zahl der Klasten. 2 Zahl der abgehaltenen Stunden. 3. Zahl der Lehrer. 4. Zahl der Schüler. 5. Leistungen der Schüler. 6. Betragen der Schüler. 7. Zahl der Ber'äumniste der Schüler; a) erlaubte, b) wegen Krankheit, c) unerlaubte. 8 Dasselbe wie 7. a b c in Prozenten ausgedrückt. 9. Vergütung für den ganzen Unterricht, abzüglich der Beleuchtungs- und HetzungSkosten. Zugleich erinnern wir Sie daran, daß die FortbildungS schulen in Gegenwart des Schulvorstandes mit einer durch die Lehrer vorzuuehmenden Prüfuna zu schließen sind. v. Bechtold. Nckanntmacknmq. Betr.: Gesuch deS Metzgers Karl Hinterlang zu Klein Linden um Genehmigung zur Erbauung eines Schlachthauses. Der Metzger Karl Hinterlang in Klein-Linden beab fichtigt auf dem Grundstück Flur I Nr. 12*/ie der Gemarkung Klein Linden ein Schlachthaus zu errichten. Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erscheinen dieses in dem „Gießener Anzeiger- an ge- rechnet auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Klein Linden zur Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Meidung des Ausschusses bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Klein Linden vorzubringen. Gießen, den 30. Januar 1901. Großherzogliches Kreis amt Dießen. v. Bechtold. Deutscher Reichstag. Berlin, 4. Februar. Das Haus setzt die Beratung des Iu stiz-Et a t s fort. Abg. Bass er mann (nat. Hb.) bringt Beschwerden vor über die Verschleppung der Prozesse in der bayerischen Pfalz, die dadurch herbeigeführt werde, daß man nach den mündlichen Verhandlungen entgegen den gesetzlichen Bestimmungen die Einreichung von Schriftsätzen fordere. Redner fragt alsdann, wie weit die internationale Anerkennung des Schiffahrtsrechts gediehen sei. Man möge die Erklärung Hollands über dessen Bereitwilligkeit zur Anerkennung veröffentlichen. Redner bespricht sodann die Frage der kaufmännischen Schieds- und Sondergerichte. Der Verschleppung könnte durch positive Vorschriften ent gegengewirkt werden. In diesem Sinne sprachen sich auch die Mehrzahl der kaufmännischen Verbände aus, welche wünschen, daß neben den Prinzipalen auch Angestellte an den Richterstellen beteiligt würden. Redner fragt an, wie weit die gesetzliche Regelung der Sicherung der Bauhandwerker gediehen sei. Staatssekretär Dr. Rieb er ding bedauert, über die Rechtszustände in der Pfalz sich sachlich nicht äußern zu können. Wenn ihm Material zuaestellt werde, wolle er es prüfen. Was den Schiffspfanddienst anlangt, haben nur, nachdem die Bundes-Regierungen erklärten, daß ein Bedürfnis in der Frage vorliege, uns mit der niederländischen Regierung zu einer vertragsmäßigen Vereinbarung auf diesem Weg entschlossen. Dieselbe erklärte sich bereit, daß die niederländischen Gerichte unsere Entscheidungen anerkennen. Mit Belgien ist eine derartige Vereinbarung nicht abgeschlossen, lieber die Sicherung der Bauhandwerker schloß die betreffende Kommission die Beratungen ab, wurde aber nicht einig. Es sind zwei Entwürfe aufgestellt. Derzeit liegt es bei Preußen, welchem der beiden Gesetzentwürfe es beitreten will. Abg. Beckh (freis. Volksp.) hält die Zustände in der Pfalz für nicht so schlimm. Er wünscht größere Einfachheit in der Gerichtssprache und Linderung in der derzeitigen Gerichtsvollzieher-Ordnung. Redner fragt an, wie weit die gesetzliche Regelung der Entschädigung unschuldig Verhafteter gediehen sei. Eine bezügliche Resolution werde er bei her dritten Lesung vorbringen. Staatssekretär Dr. Nieberding verwahrt sich dagegen, daß er in die Selbständigkeit der Gerichte ein greifen wolle. Weiter glaube er nicht, daß die Einzel-- regierungen geneigt seien, die Bestimmungen über die Gerichtsvollzieher zu ändern. Betreffs der Frage der Ent-- schädigung unschuldig Verhafteter beschloß der Bundesrat, der letzten Resolution des Reichstags in dieser Frage nicht zuzustimmen. Das heißt natürlich nur, daß dem Bundes rate derzeit die Vorarbeiten nicht genügen, um sich mit der Sache zu befassen. Abg. Stadthagen (Soz.) tritt lebhaft für die Entschädigung unschuldig Verhafteter ein. Der Bundesrat habe bei der Ablehnung der Resolution des Reichstags keine Gründe angegeben: wahrscheinlich wäreis finanzielle Gründe maßgebend gewesen. Eine Statistik über die Verhaftung Unschuldiger sei wünschenswert. Aehnlich stehe es mit dem Wunsch des Reichstags bezüglich eines einheitlichen Bergrechts, Iagdrechts und Wasserrechts. Auf die partikularrechtlichen Gesindeordnungen und ihre ungeheuerlichen Schädigungen für die Aermsten der Armen will ich nicht näher eingehen und nur einen Fall nennen, wo durch die Partikularrcchte die Sittlichkeit geschädigt wird. Rach der weimarischen Gesindeordnung Darf das Gesinde den Dienst nicht verlassen, bis die Polizei den Grund für gerechtfertigt erklärt hat, oder bis der Polizei überhaupt eine Mitteilung geworden ist. Wenn das' Gesinde anders handelt, dann muß es zurückgeführt und bestraft: werden. In weimarischen Landen ist es nun trotz der Revision der Gesindeordnung Recht, daß ein Diensttnädchen, dem der Dienstherr unsittliche Anträge stellt, wenn es nicht die Erlaubnis des Polizeiherrn zum Verlassen des Dienstes nachsucht, sondern vor dem Arbeitgeber flieht, erstens zurückgebracht und zweitens abgestrast wird. DaS ist gesetzlicher Vorschub der Unsittlichkeit. Der Bundesrat müßte ein partikulares Gesetz beseitigen, dessen direkte Folge eine Begünstigung der gemeinsten Unsittlichkeit ist. (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Ein Reichs-Strafvollziehungsrecht haben wir leider noch immer nicht. Das preußische Gefängnisreglement stehe vielfach im Widerspruch mit dem Reichsgesetz. Im Prozeß Sternberg habe sich ein sehr bedenklicher Mangel bezüglich des Verfahrens in der Voruntersuchung ergeben. Es sei unerhört, daß ein Schutzmann ein Zeugenverhör vornehmen konnte, woraus Gießener Tßeateroerein. Hakeotto von Echegaray. ES geht die Rede, daß ein gewisser Aberglaube, dem ja Hie meisten Bühnenkünstler mehr oder weniger unterworfen sind, Josef Kainz, den größten Individualisten der deutschen Bühne, bei seinen Gastspielreisen immer zuerst in dem Eche garayschen Drama „Galeotto" auszutreten veranlasse. Herr Willy Löhr aus Darmstadt kam und mit seinem zweiten Gastgeschenk in der gegenwärtigen Spielzeit spanisch. Das Stück ist, wie sich's gestern wieder aufS neue erwies, in der Lindau'schen Bearbeitung eine Zusammenschweißung psychologischer Beobachtungen und effektvollen Theaterkrams, es interessiert als Thesenstück, aber läßt innerlich kalt, und bietet auch in der Hauptrolle wenig Verlockendes. Herrn LöhrS jugendlich geschmeidige Erscheinung ist für die Rolle recht geeignet. Das ist etwas Aeußerliches, was man ihm nicht groß anrcchnen kann. Zu rühmen aber ist feine Rede, sowohl die Behandlung des Wortes, wie die Wiedergabe des Gedankens und der Gemütsstimmung. Herr Loehr hat ein eifriges und fleißiges Studium auf diese Rolle verwandt, und seine sehr respektable künstlerische Leistung zündete bei der zahlreich versammelten, mit gespann tester Aufmerksamkeit lauschenden Zuhörerschaft. Er zeigte eine Seele, deren wahre Heimat die Poesie ist, noch zum teil unausgereifte Poesie, in der aber alle Erdenleidenschaf' befl Mannes unter einer vulkanischen Decke dem Ausbruch rntgegen kocht. Er schöpfte den finsteren Gedankeninhalt des Stückes in den dramatisch höher wogenden Gesprächen aus und goß ihn wirksam in dramatische Reden um. Da war kein hohles Pathos und keine flache AlltagSrede, da war die rechte goldene Mitte. Allerdings ist die Kunst der natur wahren Ausprägung innerster Empfindungen einer dichterischen Figur sehr schwer, und Herr Loehr beherrscht sie noch nicht vollkommen. So gestaltet er z. B. die Schluß Soloszene des Vorspieles zu einer effektvollen Rede an das Publikum, und doch wäre es unzweifelhaft richtiger, der junge Poet grübele sich die Gedanken, die ihm nach anregendem Gespräche in her Einsamkeit kommen, ganz allmählich in träumerischer Versunkenheit aus dem Hirn heraus, abgebrochen, stück und ruckweise, nicht in der beflügelten „korrekten- Sprechweise, die an dieser Stelle so gänzlich unwahrscheinlich und daher in Wahrheit unkorrekt ist. Im Schlußakte, da, wo ihm Julia die schlimmen Worte entgegenruft: „Ihre Berührung befleck, mich-, da traf Herr Loehr auch nicht sofort den rechten Ton deS maßlosen Schreckens, Zornes und innerster Ver rounbung. Doch im weiteren raschen Fluge der Szene faßte er den rechten Ton und ließ ihn dann nicht mehr los, um in der Schlußszene mit ganzer, voller Kraft zu packen. Frl. Schoelermann spielte die Julia, die sich bei Dichter wohl noch etwas jünger gedacht hat. Die Ausbrüche ihres Zornes im vorletzten, und ihres Jammers im letzten Akte erhoben sich nicht gerade zu besonders leidenschaftlicher Höhe, die hätte erschüttern können, und das war vielleicht auch das Rechte, denn es liegt kein triftiger Grund vor, dieses schwache junge Weib, das in seiner LebenSuuerfahrew heit Unklugheiten auf Unklughettm begeht und ohne männliche Stütze so ganz haltlos ist, Heroinenhaft zu gestalten, wie das sonst wohl hier und da geschieht. Besonders erfreulich ist bei Frl. Sch. stets die Kunst des Zuhörens, ihr aufmerksames, selten nur ablenksames Verfolgen der Vorgänge um sie herum, ihre kluge Diskretion da, wo sie am Platze ist. Der alte Manuel erfordert ein recht tüchtiges Stück Charakterarbeit. Herr Nam seh er gab sich mit ihm alle Mühe, aber die Nolle liegt ihm nicht, sie erfordert einen alten vornehme« Herrn, einen gewandten Sprecher. Im Vorspiel bewegte er sich ganz leicht und ungezwungen, hörte teilnahmsvoll zu und warf feine Zwischenbemerkungen ganz geschickt in die Ausführungen Ernestos. Späterhin aber stolperte er wiedeiholt Über den Text, und ganz und gar verfehlt war die Szene des 2. Aktes, in der Manuel durch feinen Neffen Kenntnis von den Vorgängen im Cafä erhält. Manuel, immer in heftigster Erregung, gibt sich den Anschein, als wiffe er alles, um au- seinem Neffen einen umfassenden Bericht herauS^ulvcken. Von diesem Scheinspiel offenbarte Herr R. nichts. Dann erhob er sich aber zu mächtiger Leidenschaft und sein Abgang zum Duell war ganz wirkungsvoll. Hinwiederum mißlang feine allerdings sehr schwierige Schlußszene. Alle übrigen Rollen treten gegen diese drei sehr in den Hintergrund. Es erübrigt nur zu bemerken, daß die Einstudierung im allgemeinen nicht ohne Fleiß geschaffen war, daß aber davon ein weniges mehr der ganzen Ausführung sehr zu statten gekommen wäre. So viele Entgleisungen in Der Rede wie gestern haben wir selten wahrgenommen. Man Darf wohl, ohne jemandem zu nahe zu treten, behaupten, baß ebe ber auf bem gestrigen Zettel verzeichneten ^erfanen minbestenS einen kleinen Lapsus beging. W. Vermischtes Verrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Zwingen berg der Gerichtsassessor Kuhl in Darmstadt, bei dem Amts qericht Friedberg der Gerichtsassessor Meyer in Bingen bei dem Amtsgericht Lich der Gerichtsassessor Paul m Mainz; mit Wahrnehmung der Dienstoerrichtungen eines Smtsanwalts iu Bingen der GerichtSassesior Birnbaum in zürn frühen Morgen her und hin. Und so wie hier ging eS auch in den übrigen Etablissements zu, welche den Beginn der Faschingszeit durch einen Maskenball festlich begingen. Als eine Abart der Maskenbälle könnte man jene tarne» valistischen Abende bezeichnen, welche die Besitzer größeres und kleinerer Restaurants und insbesondere auch Verein» und Gesellschaften in der Karnevalszeit veranstalten. G» dominiert die ulkige Rede, der Scherz und das Gefühl, einmal ein Narr sein zu dürfen, um die alltäglichen Sorge« oder andererseits auch die alltägliche Langeweile zu vergessen. Aehnlich geht es auch bei den Bockbierfesten zu. Bei ihnen spielt natürlich der süffige Stoff eine Hauptroll« und der Bock meiiit es meist so gut mit seinen Freunden, daß diese oft mit einem Haarbeutel nach Hause kommen. Nun wir uns in der lustigen Zeit des Karnevals befinden, mag die Tollität ihr Szepter schwingen und mit Pritsch» und Schelle ausgerüstet, sich ihres Sieges freuen, der j» an dem aschgrauen Mittwoch in nichts zusammensinkt. -1- Lang Göns, 4. Febr. Am Samstagabend fierte der Gesangverein »Frohsinn" sein 46jährigeS Stiftungsfest, verbunden mit Konzert und Theateraufführungen. Den Mitgliedern I. C. Müller und Conr. Rudolph wurden Ehrendiplome aus Anlaß 25jähriger Mitgliedschaft überreicht. Darmstadt, 2. Febr. Heute fand hier in der Hofkirche ein feierlicher Gedächtnisgottesdienst für die verstorbene Königin von England statt. Es wohnten ihr die Vertreter des diplomatischen Korps, die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden, der Hofstaat und die Mitglieder der englischen Kolonie bei. Die Reichsgebäude waren Halbmast, geflaggt, die staatlichen jedoch nicht. fc. Kloppeoheim, 2. Febr. Die Kohlennot ist vorüber. Heute wurden hier Kohlen, abzuholen am Bahnhof Groß- karben, zu 1,25 Mk. pr. Ztr. ausgeschellt. * Metz, 3. Febr. lieber den Vorgang in Mörchingeu^ bei dem der Hauptmann Adams vom Jnft.-Regt. Nr. 17 in so tragischer Weise zu Tode kam, wird von unterrichteter Seite folgendes mitgeteilt: Nach dem Kaiser- geburtstagsefsen im Offizierkasino saßen gegen 9 Uhr noch etwa zwölf ältere Offiziere in gemütlicher Unterhaltung zusammen. Eine Gruppe derselben unterhielt sich übe» Z^raftleistuugen, und der Oberstabsarzt Dr. Rieger von» 144. Jnft.-Regt., ein Mann von herkulischen Kräften, rühmt» sich seiner Kraft und Gewandheit. Zum Beweis dessen griff er plötzlich den Hauptmann Adams, de» sich bann die Anklage aufbaut. Redner beklagt schließlich die immer mehr auwachsende Belastung der Richter, zumal in Preußen und ganz besonders in Berlin. Staatssekretär Dr. Nieder ding: Die in einem Prozeß sich abwickelnden Vorgänge gehören nicht zu den Aufgaben der Neichsjustizverwaltung, deren Pflicht es fei, sich aller Einwirkungen zu enthalten. Redner erkennt die ganz außergewöhnliche Arbeitslast der Richter in Berlin an; es würde auch jährlich für die Vermehrung der Richterstellen gesorgt. Von einer Ueberlastung der Richter beim Reichsgericht könne keine Rede fein. Abg. v. Czarlinski (Pole) beschwert sich über Un- geseklichkeiten bei der Beurkundung des Personalbestandes in den polnischen Landesteilen. Abg. Dr. Müller-Meiningen (freif. Vp.) fragt an, wne weit bei der Regierung die gesetzliche Regelung des privaten Versicherungswesens der Behandlung jugendlicher Verbrecher und der bedingten Verurteilung gediehen sind. In dem letzten Punkte möge doch das Reichsjustizamt dem Vorbild des Auslandes folgen. Aus dem Sternberg-Prozeß sei eine merkwürdige Zwitterstellung der Polizei zwischen dem Ministerium des Innern und der Staatsanwaltschaft klar geworden. . , Staatssekretär Dr. Nieberding erwidert, die Arbeiten für das Privat-Versicherungsgesetz seien im Gange; es müßten aber noch Sachverständige gehört werden. Die Vorarbeiten über die gesetzliche Regelung, betreffend jugendliche Verbrecher, gestalteten sich sehr schwierig. In der Frage der bedingten Verurteilung müsse das hohe Haus Geduld haben. Abg. Spahn (Ztr.) verteidigt das Reichsgericht gegenüber Stadthagen. Abg. Dr. B ö ck e l (Antis.) spricht dem preußischen Justiz- Minister seine Anerkennung aus, daß die Gerichtsvollzieher in Preußen endlich staatlich angestellt sind und bittet den Staatssekretär, dafür zu sorgen, daß die Gerichtskostenherabgesetzt werden. Beim Konitzer Morde sei anfänglich vieles versäumt und nicht energisch genug vorgegangen worden. Ein Vertagungsantrag wird angenommen. Nächste Sitzung morgen; eingegangen ist der Gesetzentwurf über den Verkehr mit Wein. Schluß halb 6 Uhr. Gießen. G.v.v. Neue Bolksbibliolhekeu im Großherzogtnm Hessen. Man schreibt unS: Deutschland ist das Land der Schulen. Sowohl die deutsche Volksschule, als auch die mittleren und höheren Lehranstalten sind in vielen Beziehungen den Bildungs- austalten des Auslandes überlegen. Aber die Schule allein ist nicht im Stande, die Grundlagen der Bildung und Ge sittung dauernd sicherzustellen. Hierzu bedarf es zahlreicher Veranstaltungen, die sich an die reifere Jugend und die Erwachsenen wenden. Der erste Platz unter diesen die Arbeit der Schule fortsetzenden und erweiternden Bildungs Mitteln gebührt zweifellos den Volksbibliotheken und Lesehallen, die sich leider bei uns nicht so krästig ent wickelt haben, als in England und Nordamerika. In den letzten Jahren ist indessen von den Staats und Gemeinde behörden, sowie von den Kirchen- und Schulvorständen, insbesondere aber von Vereinen, die für die Fortbildung ihrer Mitglieder thätig sind, vieles geschehen, um das Versäumte nachzuholen. Die Mehrzahl der Vereine, die Volksbibliotheken begründen wollen, schließen sich der „Gesellschaft für Verbreitung von Volsbildung" in Berlin an. Der Gesellschaft standen in den letzten Jahren neben ihren eigenen Mitteln auch staatliche Fonds zur Verfügung. Auf ihre Anregung und mit ihrer Unterstützung haben sich darum, vorwiegend auf dem Lande und in den kleinen Städten, Zahlreiche Lese-, Bibliotheks- und Bildungsvereine gebildet. Im Jahre 1900 traten 432 solcher Vereine der Gesellschaft bei, wodurch sich der Bestand an körperschaftlichen Mitgliedern auf zirka 2050 erhöhte. Die Beiträge der zirka 3650 persönlichen Mitglieder der Gesellschaft kommen ausschließlich den Bildungsveranstaltungen der körperschaftlichen Mitglieder zugute. Im verfloßenen Jahre hat die Gesellschaft für.Volks bdoung im ganzen Reiche 644 Bibliotheken mit 31 440 Bänden begründet und unterstützt. Auf das Großherzogtum Hessen entfallen davon acht Bibliotheken mit 401 Bänden. Im Jahre 1899 wurden in dem Großherzogtum Hessen sechs Bibliotheken mit 177 Bänden, 1898 eine Bibliothek mit 20 Bänden von der Gesellschaft ,, .... begründet. Die Bibliotheken erfreuen sich größtenteils nicht anderen Offizieren im Gespräch begriffen war, von nur einer lebhaften Benutzung, sondern werden auch von den hinten an den Handgelenken und zwang ihr» betreffenden Vereinen, Gemeinden und sonstigen Körperschaften durch starken Druck auf die Kni ee. Dieser, bei» aus eigenen Mitteln und durch Schenkungen von bildungs- den unerwarteten Angriff anscheinend mißverstand, ver- sreundlicken Personen fortlaufenb verarößert. Die Gesell setztehierauf demOber,tabsarzteinenSchlaA. c ^ls nach etwa eineinhalb Stunden zwei Hauptleute von» schäft für Volksbildung wird m diesem 3ahre ihre Arv Jnft.-Regt. 144 in die Wohnung des Hauptmann Adams, der bisherigen Weise sortsetzeii. Sie gewährt für ,-d- neu fid)9joiort „ach dem Borgang nach Hause begebe» zu begründende Bibliothek oO (auf dem Lande), Mm. k famen, wegen der Regelung der Angelegenheit 100 Bände (in der Stadt), wenn die von ihr gestellten Be- Lu verhandeln, fanden sie dort den Oberleutnant Riege» dinguugen erfüllt werden. Gesuche um Bücherzuwendungen Jom Jnft.-Regt. 17, einen Bruder des Oberstabsarztes, find zutz richten an die Kanzlei der Gesellschaft für Volks- bereits vor. Dieser hatte den Hauptmann, der sich schon bildung, Berlin NW., Lübecker Straße 6. zur Ruhe begeben hatte, wecken lassen. Als die Haupt- *Jn der Karnevalszeit, in der wir uns jetzt leute dem Oberleutnant bedeuteten, daß sie mit der Rebefinden, dominieren Maskenbälle, karnevalistische Abende gelung der Angelegenheit seines Bruders beauftragt seien, und Bockbierfeste, und es hat sich die Sitte, die Zeit vom und seine Anwesenheit nicht erforderlich sei, erwidert» Tag der heiligen drei Könige (hohes neues Jahr) bis zum dieser, er habe eine Angelegenheit mit dem Hauptmann zu Aschermittwoch mit besonderen Lustbarkeiten zu begehen, in ordnen, die vorgehe. Während die drei Offiziere im den meisten Ländern eingebürgert. Der Karneval ist in Zimmer standen, trat der Hauptmann Adams, der sich in* Italien zu Hause, wo er noch heute in höchster Blüte steht, zwischen angekleidet hatte, in die Thür des Zimmers. Seine ursprüngliche Bedeutung war, sich vor der Fastenzeit, In demselben Moment zog der Oberleutnant, ehe noch in der man auf Fleischspeisen verzichten mußte, etwas zu ein Wort gesprochen war, und ehe einer bet Anwesenden gute zu thun, sich vor den kommenden Entbehrungen im ihn hindern konnte, einen Revolver aus der Paletottasch» voraus schadlos zu halten. Der Haupttag war der Fast- und schoß auf den Ei n t r e t e n b e n. Die Kugel uachtsdieustag, dem dann Aschermittwoch folgte. Schon im durchbohrte die Brust; nach einigen Minuten trat Mittelalter kannte man Fastnachtsschmäuse und Fastuachts- der Tod ein. Da vor dem Vorgang zwischen den Bespiele und trieb allerlei Mummenschanz und Maskerade, teiligten nie die geringste Differenz bestanden hatte, laßt woraus sich der Karneval entwickelt hat. Das tolle Treiben I sich die schreckliche That nur aus dem Gedanken erklären, I artete aber derart aus, daß man nach der Reformation solche daß der Oberleutnant seinen Bruder, der nach dem frühen Fastnachtsfreuden energisch zu unterdrücken suchte. Nur in Tod des Vaters Vaterstelle an ihm vertreten hatte, und Italien blieb der Karneval zu.Recht bestehen, denn in den an dem er deshalb mit besonderer Liebe hing, voreinein italienischen Städten suchte man bei allerlei Scherz und etwaigen Duell bewahren wollte. Der Verstorben» Kurzweil des Volkes die Hauptwirkung in den prächtigsten war ein allgemein beliebter und wegen seines ruhigen Maskenzügen und in sonstigen glanzvollen Kostümierungen, und kameradschaftlichen Wesens geschätzter Offizier, de» Zuerst war es der Karneval in Venedig, der durch außer- lange Jahre Regiments- und Brigadeadjutant und auch gewöhnliche Pracht viel von sich reden machte, dann wurde für die höhere Adjutantur bestimmt war. Rom Maßgebend als erster Karnevalsort und alle anderen * Eine Versammlung geschiedener Frauen großen italienischen Städte suchten es ihm gleich zu thun. fand dieser Tage in Wien statt. Es waren geschiedene unb Später faßte er dann in Deutschland Wurzel, und in Städten, verlassene Frauen, sowie Witwen geladen worden. Der G»- wo die Künstler zu Hause sind, wie in München und Düssel- danke, einen „Klub der geschiedenen Frauen" zu gründen, dorf, pflegte man ihn auf besondere Weise. Den Rhein- war offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen, denn di» [tobten war er höchst willkommen, und er gehörte hier zu beiden Gastzimmer der Ressource, in denen die Versamm* den schönsten Volksbelustigungen des Jahres. Vor allem lung stattfinden sollte, waren schon lange vor Beginn berühren es Köln unb Mainz, die ihren Karneval glanzvoll selben so dicht gefüllt, daß viele zu spät gekommene Frauen begingen und die dies heute noch thun. In anderen Städten feinen Platz mehr finden konnten und wieder den Heim- Deutschlands den Karneval einzubürgern, ist meist nur beim weg antreten mußten. Das Komitee, das die Frauen zu» Versuch geblieben. In Leipzig hatte man es im verflossenen Beratung und zur Gründung des Klubs einberufen hatte, I Jahrhundert Ende der sechsziger und anfang der siebziger scheint sich aber nicht ganz klar darüber gewesen zu fein, Politische Tagesschau. Die Hoffnungen, die die Nationalliberalen unseres Groß- Herzogtums infolge ihrer letzten in Frankfurt abgehaltenen Landes Versammlung glaubten hegen zu dürfen, haben sich nicht erfüllt. Der Rücktritt des Justizrats Schmeel hat eine große Störung in der Partei verursacht, und eine Reorganisation der Partei, wie man sie beabsichtigt hatte, scheint jetzt weit ins Feld gerückt. Die nationalliberale „Wormser Ztg." klagt und mahnt zugleich: Man behauptet, daß Gesundheitsrücksichten daS Ausscheiden Schmeels veranlaßt haben, aber daneben hat Herr Schmeel wohl erkannt, daß die Hindernisse zur Reorganisation riesengroß sind und daß namentlich die Kammerfraktion dabei mancherlei Schwierigkeiten bereiten würde.! So sehr wir den Entschluß des Herrn Justizrat Schmeel bedauern, da er wohl geeignet gewesen wäre, die Organisation einzuleiten, so entschieden I betonen wir aber auch, daß die Sache selbst unter allen Umständen in I den Vordergrund zu stellen ist und unter dem Rücktritt des Führers nicht leiden darf. In diesem Sinne ermahnen wir alle Diejenigen, die es am geht und die in Frankfurt einstimmig für Reorganisation gestimmt haben, nun in nächster Zeit die Sache auch in die Wege zu leiten. Niemand wird sich darüber einer Täuschung hingeben, daß die Arbeit sehr schwierig ist, daß sie eine große Spanne Zeit in Anspruch nimmt. Wollen wir aber bei der nächsten Neichstagswahl wehrkräftig auf dem Posten sein, wollen wir ernstlich daran denken, in den Wahlen zur Zweiten Kammer erlittene Scharten auszuwetzen, um verlorene Kreise wiederzugewinnen, so muß ungesäumt mit der Reorganisation der Partei begonnen werden, I und wenn sie einmal eingeleitet ist, so muß die Arbeit so praktisch und I umfassend sein, daß die Macht der nationalliberalen Partei auch den poli-1 tischen Gegnern kund wird und ihnen Achtung abnötigt. Zur Frage kaufmännischer Schiedsgerichte hat jetzt ber Verbanb Deutscher Handlungs-Ge- hilfen zu Leipzig eine Eingabe an den Reichstag unb bas Reichsjustizamt gerichtet, bie, im Gegensätze zu ben Wünschen anberer kaufmännischer Vereine, selbstänbige kaufmännische Schiebsgerichte, ober, gemäß bem Anträge Basser mann, schiebsgerichte im Anschluß an bie Amtsgerichte mit Laienbeisitzern, zu gleichen Teilen aus i Prinzipalen unb Gehilfen bestehenb, forbert. Die Anglieber- ung ber kaufmännischen Schiebsgerichte an bie Gewerbe- gerichte könnte unter Umstänben zu einer Betrachtung kaufmännischer Anstellungsverhältnisse aus bem Gesichtspunkte des Gewerberechts führen, unb bas soll oermieben werben. Die gesetzliche Stellung des Hanblungsgehilfen ist anbers als bie eines gewerblichen Arbeiters, unb wenn sich auch bie Verhältnisse gegen früher geänbert haben, so ist boch bie Notwenbigkeit des thätigen Interesses an bem Gebeihen des Geschäfts bestehen geblieben, unb bamit bas vom Leipziger Verbanb stets festgehaltene Hanbinhanbgehen ber Gehilfen mit ben Prinzipalen. Dieses Verhältnis kann aber möglicherweise gestört werben, wenn bie kaufmännischen tag darauf, unb gleichzeitig Festestreiben unb Karnevals- beschlossen, in acht Tagen roieber eine Versammlung ein- Buben auf bem Roß- unb Königsplatz, ein pompöser Fest- zuberufen. Bemerkenswerter als ber Verlauf bieser Verzug am Rosenmontag unb ein glänzenber Karnevalsball l sammlung war bas Bilb, bas bie Versammlung bot. Man am Fastnachtsbienstag waren Glanzpunkte bes ehemaligen ruar erstaunt, welch ungemein große Zahl von Frauen be» Leipziger Karnevals. Die Volksbelustigungen arteten aber Einlabung Folge geleistet hatte unb mit welchen ernsten» schließlich auch hier berart aus, baß bie oermögenben Leip-! Erwartungen bie meisten gekommen waren. Nur bei ben ziaer nicht mehr mitthaten, unb so zog schließlich ber eigent- wenigsten war es bloße Schaulust unb Neugier, die ft» ließe Prinz Karneval auf Nimmerwiebersehen aus Leipzig! herbeigelockt hatte. Bei mehreren kräftigen Stellen bei fort. Aber bie Lust bes Volkes an den Karnevalsfreuben I Rebe wurde bie Einbemferin, obwohl sie nicht allgemein unb am Narrentum ist unausrottbar unb so sucht man sich verstänblich war, von ben Zuhörerinnen burch Bravo-Ruf» i heute lebiglich burch Maskenbälle unb karnevalistische Abenbe unterstützt unb mit zustimmenbem Beifall belohnt. Si» in geschlossenen Räumen bie Freuden zu ersetzen, die man waren offenbar darüber erfreut, daß endlich ^nmal auch ! früher auf offener Straße hatte. Unseren Etablissements, die Hilflosigkeit ihrer Lage erörtert werden füllte. Eben,» besitzern bringen unsere Maskenbälle ein schönes ©tücf Geld I merkwürdig war auch bie Zusammensetzung der Gesell- i ein, und baß diese Bälle berechtigt sind, dafür spricht ihr! schäft, bie_ sich eingefunden hatte. Man^sah Schiedsgerichte nach dem Beispiel der Gewerbegerichte unb an biefe angegüebert ins Leben gerufen werden. Es kann |VI>;,U,OV, t_.. lehr leicht kommen, baß burch eine wüste Agitation zu ben I ^^^"(mit'Ausnahm^e beT'$ebruar~ 1871)” ju Vemiidf be-laiif welche Weise bies zu geschehen habe, unb nachbem bi» Wahlen das gute Einvernehmen gestört wird unb baß Per- deutenben Karnevalsfesten gebracht. Eine große Kappen- Einbemferin nicht ohne Schwierigkeit eine Rebe ab gelesen fönen zu Beisitzern gewählt werben, bereu Fähigkeit baäu Laßrt am Sonntag ber Vorwoche, eine Korsofahrt am Sonn- hatte, wußte man nichts weiter anzufangen, unb es wurb» nur von ihren engeren Parteifreunben anerkannt wird. Dies - • - r — - --------<= i wäre aber für bie gesamte soziale Entwickelung des Kauf- mannsstanbes von Nachteil. Die Stellungnahme des Leip- ziger Verbandes wirb in feiner zwanzigjährigen Arbeit und Erfahrung gerechtfertigt. Er hat in diesem Zeitraum eine' ^teuje von Wohlfahrtseinrichtungen geschaffen, die bie Auer ke n nung weiter Kreise gesunden haben: eine Kranken- unb Begrabmskasse, die schon dreieinhalb Millionen ausgezahlt hat, eine Stellenvermittelung mit über 36 000 erfolgreichen Vermittelungen, Unterstützung bei Stellenlosigkeit mit 52 000 Mark Auszahlungen, eine Witwen- und Waisenkasse eine Altersversorgungs- und Juvaliditätskasse mit 850000 Mk Vermögen, ein Genesungsheim im sächsischen Erzgebirge, BercUib?m>m^üd^r^richterlicher"EnflüMidunq^^Ter I Mixern b'rinfl'cn’''frf)öne?©tiid SelbI merkwürdig" roar auch die Zusammensetzung der Sftt l über X0W SännWe^'Äf^nolS “"b daß diese Bälle berechtigt sind, dafür spricht ihr schast, die sich eingefunden hatte. Man fa| Tarnen m ------- ------------------- 1 —--1 Aabtreitfier Besuch. Beispielsweise war ber jüngste Masken- eleganten Toiletten und Frauen aus bem Volke im Arbeits- UX 1tl- iftth 4T!.n» entstanden. Infolge non fpelnlalm.n Operationen der Ba.ffter« fielen Me fturfe von 78 auf 54 Fr«. Die Maga,Ine der H°uffl"«smd gestillt, ohne daß die Ware verkauft werden kann. Man schätzt den Verlust aus Es sei vor den Gaunern gewarnt. Spiritus. , . Spiritus hielt seinen Preis in der Berichtswoche. Di« Zufuhren waren ziemlich gleichmäßig und wurden zu laufenden Preisen ausgenommen. An der Berliner Börse schließt Spiritus am Freitag Mk 44 20. Tabak. Im Laufe d r Woche wurden von Mannheimer Fabrikanten noch einige lausend Zentner meistens N^ckartabake für Umritt und Em« Handel und Uerkehr. Uslkswirtschaft. L_ — Der Zusammenbruch der Deutschen «rundschttldbank von wird von gewissenlosen Elementen zu ihren Gunsten ausxebeutet I Schwindler suchen im hessischen Main-Gebiete die mangelhaft unter- lichteten Landbewohner zu überreden, d e in ihrem B«fitze nd) ne-1 findenden Grundschuldbank Obligationen den Händlern zu 9 pCt zu verkaufen, obgleich dieselben thatsöchitch im Kms von 49/, stehen. t Rur die Aktien fbb auf 9 btS 10 pEt. gesunken; aber die Schwindler I reden den Leuten ein, dah auch die Obligationen so niedrig standen. I bau betreiben zu können, und entweder die Weuer W den Zoll auf ausländischen Tabak bedeutend erhöhen ES wären dann die Wünsche der Pflanzer erfüllt und sie würden einer besieren Zukunst si^ön^offeiSammte^elvetsÄr BlliKll Blusen, Besatz liefern wir direkt an private. wb wwete dtan verl. Muster unserer großen Auswahl. Elten & Keussen, Krefeld. l«ac in der Pr tslage von Mk. 46-52 g.kauft. In O> lci-der Tabaken wu'de bis j tzt l hr wenig umgeletzt, da die teueren E k iusS« ordfe b>n vä "dlcr zu boh n Forderung'N »wingen, unb obwr'-I die dte-jährtg Qualtiät bist t mi. Jiva ist, doch nicht so ralch zugeg fb» werben bü ste. In o aed.sten äß« baS G schält zu roü schen üo ig, w nn nicht noch »m Pre se eiwaS nacha>ged n wird. Umsätze in eiten Tabaken wurbn uns nicht bekannt. Lo' Pfä zer R ppcn geschäftSloS, Nutzholz-Verkauf in der Jürstkich Solmstschen Köerförsterei Lich. I. Wir stellen baS nachstehend loswttse aufgeführte Fichten- und Kiefern-Bauhol* mm frethLndigen Verkauf unb erbitten uns bemnüchst die schriftlichen oder mündlichen Gebete der Herren Käufer. Rummerlisten von in Mörchingeiu st.-Regt. Ar. 17 irb von unter- h dem Kaiser- egen 9 Uhr noch ’-i Unterhaltung rhielt sich übel Rieger votn Krästen, rühmt« Beweis dessen 1 Adams, bei iffen Ivar, von d zwang ihn e. Dieser, bei tzverstanb, vereinen Zchlag. Hauptleute vom lptmann Adams, h Hause begeben er Angelegenheit rleutnant Riege« £ber)War^, bet fid) fdwn lls die Haupt- ie mit der sY\e» beauftragt seien, h sei, erwidert» m Hauptmann zu rei Offiziere im ms, der sich w x des Zimmers, ntnant, ehe noch der Anwesenden der Paleiottaswr .n Die Kngef en Minuten trat Mschen den W anben hatte, läßt ebanten er^en, nach dem Wt ■treten h°«e. lsinq,vorernk>n sw - SchissMachrichten. Der Postdampfer „Switzerland" der „Reb Star Linie", in Ant» werpen, ist laut Telegramm am 2. Februar wohlbehalten in New-York anqekommen ——— ___ Piltz- Md KlkMhols-VnßkigerMS der Fürstl. Solms-Brauusels'schen Obersörfterei Hungen in den Distrikten Herrrrgarten und DietrichSberg bei Billingen. Es sollen versteigert werden Samstag den 9. Februar, von vormittags 10 Uhr an: 1 Ftchtrnttamm (Schnittholz), 8,2 m lang, 87 cm Durch» nuffir — 0,88 fm, 800 Sichten-Stangen = 15 fm (Sparren, »aumstangen, Bohnenstangen), 22 Stück Buchen-Langwieb für Wagner, 6 rm Buchen-Scheuholz, 2 rm Buchen-Stockholz, 122 Buchen-Stammprügel, 385 „ Buchen-Stammreifig, 17 „ Eichen'Stammpiügel, 30 » .^ichen-Stammre'si^. Die Zusammenkunft ist am Weg von Billingen nach Ulfa. Hungen, den 4. Februar 1901. 1068 Fürstliche OLerförfterei. 'tot 6ing „ e ben ; J_ene törne. galten. KN ^trolle Jen. Sreunben ?aIa befinden, l?lt Pritsch freuen, der , 'mensinkt. ’enb f'ierte btt , Stiftungs. Zungen. Des Würben Ehren» überreiche. dn $0fifr<, w vnstndrnt n ihr die bn Zivil- unb Mer ber eng, wen halbmast "ot ist vorüber. Bahnhof Groß- konnte beobachten, daß trotz der gesellschaftlichen Unter- febiebe die Empfindung der Zusammengehörigkeit sie alle erfaßt hatte. Die Stunde war bereits gekommen, da die Versammlung eröffnet werden sollte; die anwesenden Frauen plauderten an den Tischen, an denen sie sich niedergelassen hatten. Die meisten waren angelegentlich damit beschäftigt, ihren Nachbarinnen ihre Eheschicksale zu erzählen, und so viel man manchem abgerissenen Worte entnehmen konnte, gab es in der Versammlung nur eine Stimme: „Die Männer sind schuld daran." Endlich sah man die Kellner einen kleinen Tisch in den Rahmen der Thür zwischen den zwei Zimmern schieben. Dieser Tisch bildete die Estrade für das Komitee, das aus einigen elegant gekleideten Damen bestand. Flugs drängten sich nun alle hinzu, und die Gespräche waren plötzlich verstummt uttd mit großer Spann uiiti harrte man nun der kommenden Dinge. Mit einem Glockenzeichen wurde die Sitzuna eröffnet, und eine schmächtige blonde Frau teilte mit, daß iu Ansehung der unerträglichen Lage, in welcher sich die größte Zahl der geschiedenen Frauen befinde, eine Aktion zu Gunsten dcr- felben geboten sei, und daß aus ihrer Mitte heraus diese Aktion eingeleitet werden solle durch Gründung eines Klubs. Sie erteilte dann der Einberuferiu Frau Marietta Huber das Wort. Diese bemerkte zu ihrer Entschuldigung, daß sie eine Dalmatinerin und als Italienerin der deutschen Sprache nicht ganz mächtig sei. Sie las dann mit Unterbrechungen und oft nicht ganz verständlich, eine Rede ab. Zn derselben führte sie aus, daß bei der Scheidung gewöhn sich die Schuld den Mann treffe. Im allgemeinen heißt es - sagte sie — das Militär ist immer schlecht; ich pro testiere dagegen; beim Militär kommen Scheidungen seltener vor. Uebrigens, ob Militär oder Zivil, sie sind alle gleich. Frau Huber gab aber dann zu, daß auch die Frauen manche Fehler haben, und daß auch der Mann manchmal Tugenden besitzen könne. Der letzte Ratschluß für die Frau ist oft nur, sich scheiden zu lassen, oder zu sterben. Wenn sic aber geschieden ist, dann fängt das Elend von neuem an, denn der Mann kann sich ernähren, die Frau aber nicht. Frau Huber macht für alles die moderne Ehe verantwortlich und ruft dann aus: „Wir siud keine Mädchen, keine Frauen, keine Witwen, wir besitzen gar kein Recht, als geschiedene Frauen und müssen uns noch den Spott der Welt gefallen lassen." (Lebhafte Beifallsrufe.) Die Rednerin schlägt nun vor, zum Zwecke der Geselligkeit und gegenseitigen Unterstützung einen Klub zu gründen, der sich auch mit einer Stellenvermittelung für verlassene Frauen befassen soll. Zum Sck)lusse schlägt sie vor, zur Verbesserung der tristen Lage dieser Frauen eine Aktion beim Parlament einzuleiten. Nach dieser mit Beifall aufgenommenen Rede sieht man bei dem Komiteetisch ein wirres Durcheinander von Frauen, und eindringliches Herüber- und Hinüberreden wurde vernehmbar. Man konnte offenbar nicht schlüssig werden, was man nun beginnen solle. Endlich erfährt die Versammlung, daß in acht Tagen abermals eine Versammlung abgehalten werden soll. Mit diesem Ausgang sind aber die meisten anwesenden Frauen nicht einverstanden. Enttäuscht und un- -esriedigt verlassen die meisten Teilnehmerinnen das »Lokal. Kunst-Ausstellung. außtlellung im Turmhaus am Brand ist täglich ron 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 8 NB 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen wn 11 bis 3 Ubr ununterbrochen. Eintritt kür Niohtmitglieder an Werktagen 50 Prg, an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. Oerichtssaal. Darmstadt, 1. Febr. Strafkammer r. Unter Ausschluß der OchenlUchkeit wurde gestern gegen ben 37jährigen, v,r bestraften BuchhanblungSretsenben Karl Sckwalm von Zeitz wegen MajestätS beleibiflung mrbenbelt. Der Ang,klagte hatte, stark angetrunken, in Wirtschaften zu Rothenberg unb KorbelShütte sich unflätiger Aeußrr- ungen über ben Grotzherzog unb die Großherzogin fchulbig gemacht. In strasmtnberndcr Berücksichtigung seines damaligen Zu- tanbetz wurde der fdtbem in Untersuchungshaft Befindliche zu sieden Monaten Gefängnis verurteilt. vor^ervorrageiwerbeföüderer Mittung empfohlen. Von Professoren u. Aerzten glänzend begutachtet Erhältl. m Avoth u Drogerien Alteste gratis u. franco. Bauer L Cie.. Derlm 8.0.10. Universitäts-Nachrichten. — An der Univerfität Halle studieren im laufenden Winter- simester 1900/1901 mit Einschluß der nachträglich Immatrikulierten unb Hospitanten 303 Lanbwtrte von Beruf. Hiervon gehören an dem Königreich Preußen 174, Sachsen 10, Bayern 8, dem G oß Herzogtum Hessen 6, Oesterreich-Ungarn 29, Rußland 33 usw.; daS Landwirtschaft treibende Ausland ist also hierbei ansehnlich vertreten — Der Heidelberger a.-o. Profeffor Leopold Weiß, ein weit bekannter Augenarzt, ist am Samstagnachmittag an einer Lungenentzündung in Mannheim gestorben. — Der Pathologe W. Paschutin in Petersburg ist an einem Herzschläge gestorben. veröffentlichte der Derfaffer in derselben Zeitschrift (1899): „Die Anthropophagie der sübam rikcmischen Indianer'. S. S. 35, wo er ben „RannU baliemuß" auf seine psychologischen Grundlagen hin prüft, und in Rr 14 Bd. 78 deS „Globus" eine von Illustration»»! begleitete ethnologisch linguistische Abhandlung: „Die Lrnguas-Jndianer in Paraauay*. Der durch feine großen Reisen in Südamerika bekannte und als Ethnolog und Anthropolog bedeutende Forscher Dr. Paul Ehr-nreich schreibt über daS neu vorliegende Buch im „Globus". Bd 79, Rr. 5, S 82 folgendes: „Die Arbeit hat ihre Aufgabe, den Serien» und Geisterglauben der Ur-I Hamburg, 3 Febr Trotz allgemein vorherrschender UnternehmungS- Völker Südamerikas in allen seinen Aeußerunqen und seinen Beziehung n, I luß liegt das G schüft fast vollständig brach, da cs an Zuiuhr.n neuer in Brauch und Sitte dieser Stämme im Zusammenhänge darzustellen lernten aus den Produkt onslündein fe^lt. lieber neue Brasil Tabake trefflich gelöst. Die streng systematische Eint tlung behandelt zunächst den I lauten die eintr- ffenbm Nachrichten andauernd ungünstig, und will man Begriff Seele in der Auffassung der Indianer und betont mit Recht s ine i au$ dem Zurückhalten der Tabake im Probuktronvland zweck« Rachretsung Ableitung aus ben Traumerscheinungen. Sodann wird bet Ue6eraang ber I eine Bestätigung für d n schlechten Ausfall der letzten Ernte sehen. Von Seele in Tierkörper, chre Fortexistenz als Totengeist unb ihre Bethängung I her letztjahrigen Domingo Ernte ist nunmehr der Rest von ca. 7"0 Packen als KrankheitSdämon erörtert. Der zweite Teil bespricht bic Schutzmaß I einfletioff-n unb zu mäßigen Preisen begeben worben. Für Havannaregeln gegen die Totengeister, die Verhinderung >hrer Rückkehr auf güi I Anlagen zeigt sich weiter recht starkes Jmereffe. Zu anzieh-nden Piersen lrchem unb gewaltsamem Wege und ihre Bannung durch die Tolenklaqe I ßnb vielfach Abschlüffe darin gemacht worden, über deren Umfang jedoch die auffallend häufig erkünstelt und formelhaft „als ein ursprünglich von I^chiS an die Oeffentlichkeit gelangt ist. Von der recht kleinen Ernte in der Furcht diktierter Brauch erscheint, den man zum eigenen Schutz aus I Carmen-Tabaken tr.ffen s br spärliche Zufuhren ein. die bei dem guten übte, bis er schließlich zu einer leeren Ceremonre herabsank" (S. 117) I Ausfall der Ware stets sofort zu recht hoben Pr is.n genommen werdlN. Der dritte Abschnitt behandelt die Vorstellungen vom Jenseits. Sehr Türk-sche Sorten blieben fast umsatzlos, da paffende Angebote in makedonischen dankenswert ist der ausführliche Index Der Verfaffer ist nicht bloßer I Tabaken fehlten. AlleS pr i/i Kgr Havanna: Deckblatt, gut und fein, Kompilator, sondern war in der glücklichen Lage, als Teilnehmer an btaun 6—18, do. ord. braun 4-6, do. und Einlage, gem'scht 8—4 Mk., Dr. Hermann M-yers letzter Xmgu Expedit on selbständige Beobachtungen I Umlage 0,85 — 3 Mk., Duichschnittepartien 1,50—4,50. Dommgo: 8, SS, an Ort und Stelle machen zu können Auszusetzen wäre an der Arbeit I ggg y,50—0,65, FF 0,40—0,60, s.kunda und tertia 0,35—,0,55, F 0,30 nur die Ungleichwertigkeit der benutzten Quellen. Autoren wie Cronan, o,5O, A 0,20—0,40. Columbia: Ambalema prima 0,15—0,60, selunda vom Rath. Coudreau. Appun, Treutier hätten ohne Schaden fehlen können, I tertia 0,35—0,55, Carmen prima 0,40—0,55, felunba und tertia wogegen wir die Berichte von Aves d'Evreux vermiffen. In ThmnS wich-I y.30—",40. Mexiko 0,55 - 3,00. Brasil: Patent und Patent fino 0,15 tiges Werk „Among thc Indians ok Gniana“ wird nur nach Globusrefe'I hsz 120, Prima 0,60 0,70, Sekunda 0.55—0,65. St. Fel'x Patent und raten citiert, Dobritzhoffers „Abiponer'' nach Bastian und Waitz, Thevet l m^^ ßno 1,00—1,80, Prima 0,75—0,95, Sekunda 0,65—0,85, Tertia unb Hans Staden nach der Gottfricdtschen Kompilation. Solche flrun^ |o 55-0,75. Nordamerika Seadleaf Deckblatt 1,00—1,50, do. UmtAw legenden Arbeiten hätten unbedingt auS erster Hand benutzt roerben 0,50-0,70, do. Filler 0,32—0,45. Sumatra und Java 0,20-5,00. müssen. Sonderbar berührt die höchst überflüssige Nachschrift des Herrn Borneo 0,50—5,00. Schmelz, in welcher derselbe an vorliegender Arbeit die Heranziehung! AuS der Pfalz, 3. Febr. Der Tabakbau hat in früheren indonesischer (i) Parallelen vermißt Der Verfasser hat vielm hi: durchaus in t>er Pfalz zu den blühendsten und einträglichsten Pflanzungen recht daran gethan, sich streng an sein Thema gehalten zu haben ®ed «eit aber 1879 die Flächensteuer durch die Gewichtssteuer ersetzt rabe darin liegt der Wert seiner Abhandlung, daß sie em beschränktes ajna der Anbau des Tabak« stetig zurück. Dies war auch ganz Gebiet erschöpfend behandelt unb nicht vom Hundertsten ms Tausendste Inatür[idi Flächensteuer wurden 60 Pfg. für je 86 Qmtr. et« gerät. Berlin. P. Ehrenreich. hoben und der Zoll auf ausländischen Tabak betrug 20 Mk. für den Zentner. Leipzig, 2. Febr. In der heutigen Hauptversammlung des Jahre 1879 wurde die GewichlSsteuer mit amtlicher Kontrolle, zuer« deutsch en Buchgewerbevereins wurde an Stelle des zurücktretenden I .u stellenden Blälterzahl, später der Abschätzung nach dem Gewicht Dr. von Hase Dr. Volkmann zum ersten Vorsteher gewählt. Der Vereins- itl steigender Skala eingesührt, und die Gewichitzsteuer betrug im ersten leitunfl wurde der Dank für die erfolgreiche Geschäftsführung votiert. 20 Mk. und zuützt 45 Mk. für die 100 Kgr. Der Zoll auf aus. Straßburg, 1. Febr. Prof. Dr. Hergesett, Präsident der ländischen Tabak wurde von 40 Mk. auf 85 Mk. für den Doppeln mr interntiional.n aemnautif^-n fiommiffion, ti.lt !°lgmd-ö mit: Am -,h»ht. Es -rg-b di-S für 3nlant>8ta6a(e eta<«»«J utS 7. Februar findet eine internationale wissenschaftliche Ballon- um 560 Pro,ent während ber Zoll auf " J .urü£ fahrt statt. Es werden bemannte und unbemannte Ballons ausgelassen 112 Prozent erhöht wurde. Jnfolgedeffen ist der Tabakbau ste s zu ü« in Trappe-, Paris, Straßburg, München, Wien, Krakau, Bath bei Bristol, gegangen, da au« Java der Tabak zu b'llrgeren Prelsen zu W Berlin St. Petersburg. Der Fmder eines unbemannten Ballons erhält Auch hat unser Tabak 80 unb mehr Prozent Rippen, die fast s eine Geldbelohnung, wenn er den Ballon, sowie d.n daran befindlichen und wodurch sich das entrippte Blatt we-entlrchteurer stell als das au«. Korb mit den Registrie-Jnstrumenten sorgfältig auf bewahrt, bte letzteren ländische entrippte Blatt. Der Prersunterschreb »wischn'N- d ms^ unberührt läßt unb sofort an bie jebem Ballon beigegebene Adnffe tele-länbischen Rippen beträgt annähernd 16für ben graphisch Nachricht sendet. den inländischen Tabakbau wieder auf seine ftühere Höhe zu brinflen, uiupte Mailand, 3. Febr. Unter dem Vorsitze des Bürgermeisters kon- man in bben@n‘“®n ^£reUnn\e^ braucht, um noch Tabak, ftituierte sich ein Komitee für Errichtung eures Denkmals für Verdr, Pflanzer oen Schutz J .e.„ hi» £trarfipnfkuer einfübren ober in Mailanb. Das Komitee beschloß, sofort einen Aufruf an alle Nalronen ner Welt zu richten, mit ber Emlabung beizusteuern. Hier wurden bisher 10 000 Lire gesammelt. Die Verwaltung de« Fonds wurde durch die Abschnitt« — 1,42 fm, i. , HLuserberg: 18 EiSbeer-Abschnitte -- 1,01 fm. Rnmmerverzeichniffe werben je nach bem Berlangen angesertig unb umsonst inb portofrei »ugesanbt. ben 2 «m. oleffeebaeh Bekanntmachung, betrtffenb: Die Ttistungen der Fra« Hosgerichtsrat von Krug und ihreS Sohnes des HosgerichtSratS Dr. Karl von Krug. Die diesjährigen Zinsen aus den rudr. Stiftungen sollen an 12 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mk. vergebe« werden. Bewerbungen »m dieselben find bie zum 20. Februar er. schriftlich oder mündlich bei dem Armenamt, Zimmer Jlc. vorzubringen. Gießen, den 1. Februar 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießm. I. V.: Wolfs. 1074 Bekanntmachung, betreffend: Die Stiftung deS GemeiuderatsmitgliedS Friedrich Lony sen. Die diesjährigen Zinsen aus der rubr. Stiftung sollen an 8 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mk. vergeben werden. Bewerbungen um dieselben find bis zum 20. Februar 1901 schriftlich oder mündlich bei dem Armenamt, Zimmer Nr. 2, virzubringen. Gießen, den 1. Februar 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 1073 Der ! >er di. r sSs SÄfflS Verlauf Nil t*”bei d-ti