Nr. 208 ItleftiwR, Expedition und Wnickeret: rchulftrahe 7. lr|d)etnt täglich mit Lulaahme de- Montags. ?rtc Girßkner Zamilien- littet werden dem Än« *yr im Wechlrl mit „Hess Gmdwirt" und „Blätter Gr hrff Volkskunde" vier» e«l Wöchentlich beigelegt. een «nzeigen (In noAmttiofi® für den »inden Tag tildjcincnbcn mn f unter gün- NLckeitki 'fjerte»“* bition^-^5 ' 9 Uhr: «Sn Nahem und Dekors d)L Vilh-3,(lbtt' 5941__— Ä« Ä i der crg L^Karcus. icher-Sefelle füt iort gefacht. 03443 (tr, Heuchekheün. zursche oietgeWWW- idwitzsttav Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Garbenteich. Jir der Zeit vom 5. September I. I. bis einschließlich 18. September l. Js. liegen auf dem Gemeindehause zu Garbenteich die Arbeiten des 3. Abschnitts rubr. Feldbereinigung, nämlich: t. 1. 11 Zuteilungskarten, 2. 3 Bände Gütergeschosse, 3. 3 „ Zuteilungsverzeichnis, 4. das Verzeichnis der Bonitätserhöhungen, 6. das Abschätzungsverzeichnis der Obstbäume, 6. das Geldausgleichungsverzeichnis über zuviel oder zuwenig erhaltenen Obstbaumwert, 7. das Geldausgleichungsverzeichnis über zuviel oder zuwenig erhaltenes Gelände, 6. das Protokoll der Zuteilungskommission über die Ab- änderrmgen am Wegnetz, 9. das Protokollbuch. II, Bezüglich der aus der Gemarkung Watzenborn-Steinberg infolge Greuzregulierung zugezogenen Grundstücke: 1. das Besitzstandsverzeichnis, 2. die Gütergeschoffe, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. das Geldausgleichungsverzeichnis über zuviel oder zuwenig erhaltenes Gelände. III. Bezüglich der an- der Gemarkung Grüuingen infolge Grenzregulieruug zugezogenen Grundstücke: 1. das Besitzstandsverzeichnis, 2. die Gütergeschoffe, 3. das Zuteilungsoerzeichnis, 4. das Geldausgleichungsverzeichnis über zuviel oder zuwenig erhaltenes Gelände. IV. Bezüglich der aoS der Gemarkung Hausen infolge Srenzregulieruug zugezogeneu Grundstücke: 1. das Besitzstandsverzeichnis, 2, die Gütergeschoffe, 3. drei Zuteilungskarten, 4. das ZuteilungtzverzeichniS, 5. das Geldausgleichungsverzeichnis über zuviel oder zuwenig erhaltenes Gelände. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt DoanerStag, 19. September I. Js., vormittags von 9—IO Uhr, int Gemeindehause zu Garbenteich, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die Einwendungen sind schriftlich abzufaffen, zu begründen und auf Papier in Aktengröße — mindestens i/i Bogen — einzureichen. Friedberg,, den 31. August 1901. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: Sandmann. Die Reise des Zaren. Ter Zar hat seine Reise angetreten, und wenn Könige tauen, so haben die Kärrner zu thun. Er reist ja nicht nur wie früher zu seinen Verwandten, die am dänischen Ävnigshofe sich Rendezvous zu geben pflegen, nein, diesmal hat er größere Pläne, er will auf der Tanziger Rhede mit Kaiser Wilhelm Zusammentreffen, um dann in die tveitgeäsfneten Arme der französischen Republik zu eilen und den Zweibund zu erneuern und zu bekräftigen. Es heißt auch, daß er in Compiegne den Präsidenten Krüger empfangen werde. Sollte dieses Ereignis — denn ein solches tudre es — eintreten, dann würden sich einem von neuem jene Vergleiche aufvrängen, wie das französische Volk dem Allen willig Gastfreundschaft bot, wie aber das amtliche Zeutschland in williger Dienstbarkeit für England ihm die Gastfreundschaft versagte. Natürlich werden schon jetzt hoffnungsvolle Kombinationen an die Kunde von der bevorstehenden Begegnung zu Compiegne geknüpft. Der nüchterne Beobachter wird sich allerdings, besonders wenn er das Verhalten Rußlands in Betracht zieht, als der alte Krüger an die Thore der regierenden europäischen Fürstenhäuser klopfte, auch im Zal! einer Begegnung keinen großen Hoffnungen hingeben; uber selbst wenn das Vorgehen Rußlands, vorausgesetzt, -aßj es dazu kommt, nichts anderes erzielt, als daß den Engländern mit allem Nachdruch klar gemacht wird, daß man ihren hinterlistigen Versuch, die tapferen Feinde außer Völkerrecht zu stellen, ihnen die Anerkennung als krieg- stlhrende Macht zu entziehen, mit Entrüstung zurückweise, o würde die Wirkung schow bedeutend sein. Es würde dann doch den Engländern die Erkenntnis aufgehen, daß es in Europa Noch jemand wagt, ihnen entgegen zu treten; für ihr Selbstbewußtsein wäre das ein harter Schlag. Aber Mü sind heute nur Hoffnungen, so schön es auch wäre, wenn Zar Nikolaus die Initiative ergriffe, um den Engländern den Gedanken an einen für die Buren ehrenvollen Zfiedensschluß nahe zu legen. Aber der Kernpunkt der heutigen Situation liegt auf Hu em anderen Gebiet: Tie Reise des Zaren wird sich nicht auf einen Besuch in Frankreich beschränken, sie wird iir Deutschland nicht nur die unumgänglichen, kühlen Höf- id)Feiten vergangener Tage zeitigen, sondern sie wird zu .inem rückhaltslosen, durch die Anwesenheit der leitenden Minister zu politischem Werte erhobenen Meinungsaustausch zwischen dem russischen und dem deutschen Kaiser führen. Wir dürfen uns dieser Thatsache freuen. Tenn eben erst, vor einem Jahre, schien die Haltung der deutschen Politik in der chinesischen Frage eine tiefe Entfremdung zwischen uns und unserem östlichen Nachbarn zu schaffen. Die alte Lehre des Fürsten Bismarck, daß jeder Schritt nach der englischen Seite uns um einen Schritt von Rußland entferne, hat neue Bestätigung gefunden. Jetzt scheint es, als habe sich ein Wandel vorbereitet, als sei der halbdurchschnittene Draht wieder befestigt worden, wenn auch das alte Vertrauen aus der Zeit des Neutralitätsvertrages noch immer nicht wieder erwachsen ist. Freilich kann der Zarenbesuch auch ein anderes Ziel verfolgen, nämlich durch äußerliche Freundschaftsbezeugungen handelspolitische Vorteile zu erreichen. Ter Abschluß des Handelsvertrags steht ja vor der Thür. Und diese Befürchtung ist keineswegs abzulehnen ; denn Rußland ist gewöhnt, nichts umsonst zu geben, und die Milliardenanleihen in Frankreich zeugen recht deutlich davon, daß man an der Newa das Angenehme mit dem Nützlichen zu vereinen versteht. Die russische Presse besitzt die wunderliche Freiheit, alles zu sagen, was der Regierung paßt. Das ist nicht viel, aber es ift für das Ausland ganz wertvoll. Tenn man kann ohne Mühe erkennen, wie in den oberen Regionen der Wind weht . Und wenn Organe, die sonst am liebsten täglich ihren Lesern einen gebratenen Deutschen vorsetzten, plötzlich in Hymnen für das deutsche Reich sich! ergehen, so bedarf es keines besonderen Scharfsinns, um die amtliche Mache zu erkennen. Solche Klänge, wie wir sie jetzt vernehmen, haben wir recht lange nicht gehört. Auch die Frage, ob die Kaiserzusammenkunft ein Dämpfer auf die überschwängliche Festesfreude der Franzosen sein oder ob sie im ^Gegenteil eine weitere Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich herbeiführen soll, läßt sich beute noch nicht beantworten. Der Gedanke, daß Deutschland, Rußland und Frankreich vereint die Welt vor die Schranken fordern dürften, ist ja sehr schön; aber er ist zu schön, als daß man seine Verwirklichung für möglich halten könnte. Kolonialpost. Der kaiserliche Gouverneur von Samoa unternahm vom 11. bis 21. Juli eine Besichtigungsreife um Sawaii- Die Reife wurde teils an Bord des Dampfers Kawau, teils in offenem Boote, meist aber in anstrengenden Fußmärschen zurückgelegt. Auf letzteren zog der Suahelibursche des Gouverneurs mit der deutschen Flagge vorauf, ihm folgte ein Soldat, und als dritter im Zuge der Gouverneur, umgeben von den die Expedition begleitenden Beamten, Dolmetschern und Gästen; weiter kamen vier Soldaten, die Eingeborenen-Gefolgschaft, Träger u. f. w., und endlich als Nachhut ebenfalls ein schmucker Samoa-Soldat. Tie Wege waren stellenweise von den Eingeborenen in gute Ordnung gebracht. In der Umaegend von Matautu hatte sich die Einwohnerschaft mit der Instandsetzung der Wege nicht befassen mögen. Wie sich heraussdellte, hatten sechs Sprecher die Jugend abgehalten, den Anordnungen der Regierung Folge zu leisten. Als nun dem Gouverneur zu Ehren ein großes! Fest veranstaltet wurde, befahl er, die Schweine, Hühner und Früchte, die jene sechs Sprecher dargebrachi hatten, zurückzuweisen. Ter Befehl erregte nicht geringes Aufsehen. Als die Ratsversam,mlung begann, erklärte der Gouverneur: „Ehe wir die Beratung beginnen, muß ich Gericht abhalten über Leute, die sich den Befehlen meiner stets entgegenkommenden Regierung widersetzt haben. Diesen Leuten verbiete ich die Teilnahme an der Versammlung, und ich habe meinen Soldaten Befehl gegeben, sie sofort zu verhaften". Totenstille war eingetreten. Sprachlos und erschrocken standen die sechs da. In größter Verlegenheit legten sie ihre stpttUchen Fliegenwedel von einer Schulter auf die andere; aber viel Zeit war nicht mehr, die Soldaten riefen mit lauter Stimme einen nach dem andern vor, und fort ging es zu einem Lagerhause der deutschen Handels- und Plantagen-Gesellschaft, wo die Aufwiegler in einem Kellergewölbe sicher verwahrt wurden. Nunmehr wurden die Verhandlungen eröffnet, und die Häuptlinge standen nicht an, zu erklären, daß jene in der That die junge Mannschaft von dem Wegebau abgehalten, und daß sie ihre Strafe verdient hätten. Gleicl)- wohl wurde nachher versucht, sie loszubitten, bei welcher Gelegenheit wohl zum erstenmal vor einem weißen Beamten „ifoga" gemacht wurde. Tie Männer bringen Holz und. einen Stein in ihren Händen, werfen sich zur Erde, wobei sie mit der Stirn die Erde berühren, und flehen in einem fort um Gnade. Wahrscheinlich hat das mitgebrachte Holz noch die Bedeutung: „Ich, habe verdient, daß du mich verbrennst, aber ich bitte um Gnade." Ter Gouverneur erklärte: „Ich nehme eure Geschenke an, auch euer ifoga, darum erhebt euch, aber die Gefangenen bleiben wo sie sind." In Safoto hatte man zum Empfang eine Ehrenkompagnie gebildet, d. h. 50 junge Männer in dem drolligsten Aufzuge von der Welt mit Gewehren und Säbeln aus Holz ausgerüstet. Tie Gewehre waren täuschend ähnlich geschnitzt und hatten ein bewegliches SchloU sodaß sämtliche Hebungen, auch das Abfeuern (mit Feuerwerk), nachgeahmt werden konnten. Als Uniform trugen diese Helden feuerrote Strümpfe, weiße Kniehose, bunte, reich mit Litzen und Schnüren behängte Jacke und einen mit Goldpapier beklebten Papphelm. Die Kommandos hatte der „Offizier" offenbar der Schutztruppe in „Lindenair" ad gelauscht. Gr durchsetzte sie dann mit seinem übrigen deutschen Worfichatz in einer Weise, die die Lachmuskeln der Zuschauer in steter Spannung hielt. Unter den zahlreichen Geschenken, die dem Gouverneur und seiner Begleitung gemacht wurden, befindet sich ein Prachtstück von einer Awa-Bowle. Lüe ist mit 40 Füßen versehen, und trotzdem sie etwa 1 Meter Durchmesser hat, aus einem einzigen Stück Holz gearbeitet. Mitischr Tagesschau. Zu Ehren des deuschrn Anwaltstages, der in den nächsten Tagen m Danzig stattfindet, ist die Deutsche Juristenzeitung in einer sehr reichhaltigen Doppelnummer erschienen, in der eine Anzahl der Verhandlungsgegenstände des Anwaltstages in interessanten Aufsätzen behandelt werden. Einer der Herausgeber des Blattes, Justizrat Staub, widmet dem Anwaltstage eine Begrüßung, in der es heißt: Möchte es dem Anwaltslage in Danzig vergönnt sein, einen neuen Beweis zu führen, welche Kraft der deutsche Anwaltsstand in sich birgt und wie treu seine Mitglieder zu einander stehen. Zwar fällt von Zeit zu Zeit ein trüber Schatten aus den Stand, wenn die Wirksamkeit einzelner Anlaß zu abfälligen Urteilen aiebt und die zu ungerechten Verallgemeinerungen so leicht geneigte öffentliche Meinung für die Verfehlungen einzelner den ganzen Stand verantwortlich macht. Aber solche Schatten verschwinden in Kürze, und noch immer hat der deutsche Anwallsstand sich seinen alten guten Ruf sehr schnell wieder erobert. An den Kultusminister hatte der Vorstand des Deutschen Apotheker-Vereins zwei Eingaben gerichtet. Die eine bezieht sich auf die Einstellung von Lehrlingen; matt wünscht daß § 40 der Vorschriften über Einrichtung und Betrieb der Apotheken folgende Fassung erhalte: „Jeder Apothekenvorftänd ist zur Ausbildung von Lehrlingen berechtigt, und zwar darf jeder, der keinen Gehilfen hat, einen Lehrling, und derjenige, welcher Gehilfen beschäftigt, für jeden Gehilfen einen Lehrling mehr einstellen. Ter Regierungspräsident kann in besonderen Fällen die Ausbildung von Lehrlingen untersagen. In Zweigapotheken dürfen Lehrlinge nicht ausgebildet oder beschäftigt werden." Tie zweite Eingabe hat zum Gegenstände die Einführung einer Nachttaxe. Ter Minister hat zugesagt, daß die Eingaben bei der in Aussicht genommenen Revision der Vorschriften in Erwägung gezogen werden falten. In Sachen der Produktiv ns st ati st ik zur Vorbereitung handelspolitischer Maßnahmen macht der Handelsministzer neuerdings die Handelskammern und kaufmännischen Korporationen aus Anlaß eines besonderen Falles darauf aufmerksam, daß die Beantwortung der von der Regierung zu Erhebungen über den Umfang der Giftererzeugung versandten Fragebogen durchaus freiwillig ist, daß die beantworteten Fragebogen streng geheim gehalten werden und deren Verwendung durch andere Behörden und zu anderen Zwecken als zu prv- duktionsstatistischen Arbeiten im Reichsamte des Innern unbedingt ausgeschlossen ist. Er fügt hinzu: „Falls Gewerbetreibende dessenungeachtet in Güte nicht zur Beantwortung der ihnen zugeschickten Fragebogen zu bewegen sind, so tritt an Stelle der Beantwortung der Fragebogen; die Einschätzung der Produktions- und Absatzverhält- nisse der betreffenden Betriebe durch sachverständige Vertrauensmänner. Ein direkter Zwang zur Beantwortung der Fragebogen soll unter allen Umständen vermieden werden. In keinem Falle sind Polizeiverwaltungen oder andere Behörden um Einschätzung der Betriebe zu ersuchen." Tep Handelsminister fordert schließlich die Handelsvertretungen auf, im Bedarfsfälle die Kreis- und Gemeindebehörden! um Namhaftmachung geeigneter Sachverständiger zu ersuchen. In Perfien macht sich eine weitverzweigte revolutionäre Bewegung bemerkbar, die einer Meldung der „Köln. Ztg." aus Teheran zufolge durch die neuen Anleiheverhandlungen des Schahs mit Rußland genährt wird. Die Regierung verhängte den kleinen Belagerungszustand über die Hauptstadt des Reiches und deren Umgebung. Die Geistlichkeit verhält sich diesmal gleichgiltig. Die Aufhetzung soll von Leuten aus der Umgebung des Schahs betrieben werden, der immer wieder Drohbriefe und Proklamationen auf feinem Arbeitstische findet. Die Bewegung macht Stimmung gegen den Großvezier, weil er den Norden Persiens bereits an Rußland verkauft habe und im Begriff stehe, auch den Süden des Reichs zu verschachern. Denn die seit langem verbreiteten Gerüchte von Reforrnen, Aufbesserung der öffentlichen Verkehrswege 2c. seien vom Großvezier nur in die Welt gesetzt worden, um sich Mittel zu beschaffen, um seine eigenen Taschen zu füllen. ' Ein Firman des Schahs fordert das Volk auf, die Rädelsführer zu ermitteln. Der Großvezier selbst setzte 5000 Tuman als Belohnung für die Namhaftmachung eines Rädelsführers aus. Das Spionenwesen blüht infolgedessen. _________ Das Festprogramm für die Zarentage in Frankreich ist nunmehr aufgestellt. Auch die Liste der Persönlichkeiten, von denen die russischen Herrschaften begleitet sein werden, ist vrröffentlicht. Hier wie dort dürften die Franzosen enttäuscht sein: es ist weder ein Besuch in Paris seitens des Zarenpaares in Aussicht genommen, noch der Name des Grafen Lambsdorff auf der Begleiterliste genannt. Der Besuch der ftanzösischen Hauptstadt mag ausschließlich aus Gründen persönlicher Natur (Sicherheilsbesorgnis) gestrichen worden fein. Daß aber der russische Minister des Aeußeren im Gefolge des Zaren fehlt, entkleidet den Besuch des offiziell- politischen Charakters. Es muß das den Franzosen um so schmerzlicher fein, als Graf Lamsdorff der Zusammenkunft des Zaren mit Kaiser Wilhelm- in Danzig beiwohnen wird. Die Fahrt Nikolaus II. nach Frankreich hat mithin lediglich die Bedeutung eines Höflichkeitsaktes, durch den dargethan werden soll, daß sich in den Beziehungen zwischen Rußland und Frankreich nichts geändert hat. Möglicherweise bringt der Zar dies in einer Tischrede mit besonderer Wärme zum Ausdruck. Trotz alledem: das französische Volk hatte mehr erwartet. Aus Stadt und Land. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original.Nachrichten ifi unter genauer Quellenangabe: Ärrz." gestattet.) Gießen, 3. September 1902. ** Die Telegrapheuordaung hat neuerdings folgende wichtige Abänderungen erfahren: 1. Den Vermerken über abgekürzte Angaben bezüglich der Bestellung der Telegramme am Bestimmungsorte rc. tritt hinzu: (Tages) für „von 10 Uhr abends bis 6 Uhr morgens nicht zu bestellen." — 2. Für die Hinterlegung und Anwendung einer abgekürzten Aufschrift bei einer Telegraphenanstalt ist eine Gebühr von 30 Mk. für das Kalenderjahr im Voraus zu entrichten. Erfolgt die Hinterlegung der abgekürzten Aufschrift im 2., 3. oder 4. Kalendervierteljahr und wird die Vereinbarung gleichzeitig für das ganze folgende Kalenderjahr getroffen, so kommt für das laufende Jahr nur derjenige Teilbetrag der Gebühr zur Erhebung, der auf die Zeit vom Beginn des Beitrittsvierteljahrs bis zum,Jahresschluß entfällt. Die weitere Verlängerung der Verabredung erfolgt stets für ein volles Kalenderjahr. Wird die Verabredung nicht verlängert, so erlischt sie mit dein 31. Dezember des Jahres, für welches die Gebühr entrichtet worden ist. — 3. Telegramme können nach allen Orten aufgegeben werden. Ist am Besttmmungsort eine Telegraphenanstalt nicht vorhanden, so erfolgt die Weiterbeförderung von der äußersten oder von der vom Aufgeber bezeichneten Telegraphenanstalt entweder durch die Post oder durch Eilboten, oder durch Post und Eilboten. Auf Verlangen des Absenders oder des Empfängers iverden Telegramme auch von einem Orte mit Telegraphenanstalt nach einem anderen Orte mit Telegraphenanstalt durch Eilboten befördert. Es geschieht dies jedoch nur dann, wenn die Telegraphenanstalt am Bestimmungsorte den Dienst geschloffen hat, und die Entfernung zwischen den beiden Anstalten nicht über 15 Kilometer beträgt. Geht in solchen Fällen das Verlangen auf Verwendung von Eilboten vom Absender aus, so ist auch von diesem der Botenlohn und zwar im Voraus zn entrichten. Für gewöhnliche Stadttelegrainme (Telegramme an Empfänger im Orts- oder Landbestellbezirke des Aufgabe-Postorts) wird eine Gebühr von 3 Pfennig für jedes Wort, mindestens jedoch der Betrag von 30 Pfg. erhoben. Für Stadttelegramme nach dem Landbestellbezirke tritt hierzu noch der wirklich erwachsende Botenlohn. Privattelegramme des deutschen Verkehrs, sowie solche Privattelegramme des außerdeutschen Verkehrs, deren Aufgabeort in Europa liegt, werden nur dann nachgesendet, wenn dies entweder vom Aufgeber vorgeschrieben oder vom Empfänger beantragt worden ist. Kaffel, 2. Sept. Ueber den Brandj, von dem am Samstag das benachbarte Dorf Weimar (nördlich von Wil- helmshöhe gelegen) heimgesucht worden ist, werden folgende Einzelheiten bekannt: Das Feuer entstand um 4 Uhr auf dem Gehöft des Gutsbesitzers Bre de, wo eine Dampfdreschmaschine in Thätigkeit war. Plötziich stand ein Haufen,Stroh, der vor einem Wohnhause hingeworfen war, in Hellen Flammen, ob durch Funken aus der Lokomobile entzündet, oder durch spielende Kinder angesteckt, ist noch nicht aufgeklärt. Binnen wenigen Minuten standen mehrere der neben einander liegenden Gebäulichkeiten in Hellen Flammen, und die Ortsfeuerwehr konnte das verheerende Element nicht mehr bewältigen. Das Feuer griff rasend um sich, um so leichter, als Wafferrnangel herrschte und ein sanfter Wind die züngelnden Flammen zur mächtig prasselnden Jeuergarbe entfachte, bei der eintretenden Dunkelheit ein schaurig-schönes Schauspiel. Erst als die Kasseler Feuerwehr anrückte, konnten die vereinigten Wehren der Umgegend den Brandheerd einigermaßen eindämmen. Gegen 8 Uhr Abends standen bereits 25 Gebäude in Flammen, und diese sind auch mit fast allen Vorräten eingeäschert worden, denn nur wenig konnte gerettet werden, weil die Leute überwiegend auf dem Felde oder außerhalb in Arbeit waren. Kirche und Pfarrhaus tonnten gerettet werden, die neuerbaute Schule ist mit abgebrannt. Auch mehrere Stücke Rindvieh, Schweine und Geflügel ist verbrannt. Mehrere Familien haben ihr Wohnhaus gar nicht oder doch nur gering versichert und eine große Anzahl Familien ist obdachlos. Gegen 10 Uhr trat starker Regen ein und brachte das Feuer zum Ersticken, sonst wäre leicht das ganze Dorf ein Raub der Flammen geworden. Bei dem herrschenden geradezu verhängnisvollen Waffermangel mußte sich die Feuerwehr hauptsächlich darauf legen, die brennenden Häuser niederzureißen. Das Wasser reichte kaum dazu, die gefährdeten Häuser kalt zu halten. * Homberg a. d Ohm, 2. Sept. Gestern feierten die hiesigen Schulen an der Friedenseiche ihr diesjähriges Sedan- f e st. Lehrer Müller hielt die Ansprache, die in ein Hoch auf Kaiser und Großherzog ausklang. Die Gemeinde ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, ihr». Schuljugend wiederum mit Bretzeln zu beschenken. Schon gelegentlich der Bahneinweihung und eines damit verbundenen Ausflugs nach Amöneburg hatte sie durch ähnliche Spenden ihr lebhaftes Jntereffe für die Kleinen bekundet. Miinzenberg, 1. Sept. Die gestrige Grmeinderats- w a h l hatte folgendes Ergebnis: Adam Wagner, Adam Hitzel, Konrad Hitzel HI. Darmstadt, 3. Sept. Das geschäftsleitende Komitee für Besttebungen zur Beendigung des Burenkrieges, an dessen Spitze die Prosefforen Franz v. Defregger und Dr. Grueber von München stehen, hat, wie an die übrigen Mitglieder der Landtage, so auch an die Abgeordneten der Zweiten hessischen Ständekammer ein Schreiben gerichtet, worin diese gebeten werden, sobald als möglich im Landtage die Beendigung des südafrikanischen Krieges im Wege friedlicher Vermitttelung des deutschen Reiches zum Gegenstände einer parlamentarischen Verhandlung zu machen. Das Komitee ist der Ansicht, daß entsprechend der weltbewegenden Bedeutung der Frage bei den verbündeten Regierungen, sowie im Auslande Beschlüsse der einzelnstaatlichen Parlamente die einer verfassungsmäßigen Kundgebung deutschen Volkswillens gebührende Beachtung finden müssen. NOT Unwiderruflich vom 7.-9. September Hauptziehung. CÖthßDCr ä.70000 Mark. «S«- 30000 Mark, ä Gewinne. ■mh Zusammen 5520 Geld-Gewinne. Lose ä 8 Mark, Porto und Liste 20 Pfennig durch L. F. Ohnacker in Darmstadt und Pb. Weiler in Glessen. 5769 Achöne S-Zim.-Wohn. p. 1. Oft. zu verm. Hammstraße 11. ieten. Südaolage *8. Familie zu vermieten. 5868 5886 ftttt a. Main. WtÄMrbeiter 5928 per sofort gesucht. Stockbanseu (Hessen). 5805 2mövl Zimmer zus od. euudn m verm. Sektersweg 89, Hl. Soeben erschien und ist in allen Buchhandlungen zu haben: Svirituosen - Handlung inne« bis 1 Ubr. 8959 (Ein kleines Logis zu bermteien. iD 5710 Walltdorfiratze 18. herabgesetzte« 5761 Bchlosigaffe 19. x Zu vermieten Itl i et u etliche Stelleil-Gesiichr (Offene Stellen 03425] Angenehmen und leichten Verdienst erhalten Herren, welche geneigt sind, Abonnenten auf eine vor» nehme Zeitschrift zu sammeln. Näh. Nassauer Hof, vorm. bis io Uhr. gehabten Kontor- und Lager« räume Kanzkeiöerg 9 sind zu vermieten Näheres in der Expedition ds. Bl., vormittags 10 Lebensstellung findet intelligenter Mann auS dem Handwerker« od. Arbeiter- Sande bei einer angesehenen ver- ficheruugsgesellschaft als Bezirksvertreter (mit ländl. 30 bts 40 Orte umfassend. Bezirk) Die nötigen Fach- fenntn. sind leicht zu erwerben. Nestes Gehalt und Spesen. Oss. mit LebenSlaus, Refer., Zeugn. rc. unter F. L. A. 203 an Rudolf Moste, Frankfurt a. M. 5885 JungeS, ordentliches Mädchen für Küche und Hausarbeit per 1. Oktober geiucht. 03371] «rofdorferfir. 12, LL 03398] Freund!. 5 Zimmerwohnung von kleiner Famibe zum 1. Oktober gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Nr. 03398 an die Exped. d. Bl. Tücht. Näherin für Möbel- und Dekorationsarbeiten gesucht. Wilh. Reiber. 5941 nzeigenicil: Hans Pcrf. — Druck u»b iBrrlaq d-r Srtlbf’fd'tn 17nthcrfifdt5«®ud)- imb Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. TSchtige!Ktiitii6e gesucht für den Verkauf eine- sehr gangbaren Artikels. Großer Verdienst. Offenen unter F. U. M. 889 an Rudolf Moste, Krank- ^eankfurterstratze 1, HL St., U 4'Zimmer-Wohaung mit Zubehör alsbald anderweit an ruhige 2 Zimmer mit Zubehör zu ver- mieten. Dannnstraße 42. Cfrreunbl 4-Zimmerwohnung, V neu hergerichtet, per sofort od. später zu vermieten. I. Krämer, Konditorei, Neuenbäue. 55*7 Vcrantworlüch für den üllgemcinm Teil: I. B.: N. Tillmann; fl'.r d (Kin angehender» Kommis mit schöner Handschrift wird zur Aushilfe per 1. Oktober auf da- Kontor eines hiesigen Fabrikge» schäftes gesucht. Offerten nebst kurzem Lebenslauf unter Nr. 6864 an die Expedition d. Bl. OflAtÄ 8 Zimmer mit Zubehör, zu 'vUgW, vermieten. W. Stumpf, 5920]Sonnenstratze 9. Führer durch das Lahnthal. Die Lahn von der Quelle bis rar Mündung nebst den Seitenthätern bearbeitet von Rektor H. Luerssen, Wetzlar. 240 8. Text mit ca. 100 Illustrationen, 6 Plänen, 4 Kärtchen und einer grossen Uebersichtskarte in Farbendruck und Höhen- schichten-Darstellung. In elegantem Einband Mk. 2.—. Hervorragend schöne u. gediegene Ausstattung. Dieser illustrierte Führer ist von einem der besten Kenner der Lahn — in Verbindung mit Behörden und massgebenden Persönlichkeiten — aufs sorgfältigste ausgearbeitet. Giessen und Umgebung ist ganz besonders eingehend berücksichtigt Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen entgegen- — Gegen Franko -Vorauszahlung erfolgt Frankozusendung nach auswärts. Verlag von Emil Rofh in Giessen. Saatgut-Offerte. Von unseren auf der Landesausstellung in Darmstadt mit 3 Preisen ausgezeichneten Getreidesortimenten verkaufen wir, soweit Vorrat reicht: Petkyser RoWn, per 6fr. 10 Mk., 10 6tr. 05 Mk. Derselbe zeichnet sich durch starken Halm und großarttge Körnererträge aus. WeWer LchniMMn per 6fr. 10 Mk., 10 6fr. 95 Mk. Derselbe verträgt späte Saat, besitzt starkes Bestockungsoermögen und liefert hohe Erträge in Stroh und Kern. Kirsches Verriss-Weizen per 6tr. 12 Mk., 10 6tr. 115 Mk. wird hier 2 Jahre gebaut und winterte hier nicht aus, sehr widerstandsfähig gegen Lager und liefert bei entsprechender Düngung koloffale Erträge. $wilienben=3$ei$eii per 6fr. 11 Mk., 10 6fr. 105 Mk.; er verträgt späte Saat und giebt befriedigende Erträge. Unser Saatgut ist doppelt gereinigt, in Höhenlagen gewachsen und deshalb .zum Saatwechsel empfehlenswert. Der Versand geschieht per Nachnahme. Säcke berechnen wir mit 60 Pfg pro Stück. Bei größerer Abnahme findet Ermäßigung nach Vereinbarung statt. zreiherrlilh Mesel'slhe Moen*!), UraveS jüngeres Dienstmädchen ^Oqtsucki. Settersweg 41. |5796 ^icnftmäbd)cn für kl. Haushall gesucht. Wiesenstraße 1, II. c^unge?Fräulein, w Stenographie V u. Schreibmaschine, sowie einfache und doppelte Buchführung erlernt hat, sucht Stellung. Offert, unter 03347 an d. Exped. 03386] Für ein idjähr. Mädchen auS anständiger, evangel. Familie wird für l. oder 15. Oktober Stelle als Lehrmädchen in einem Geschifft gesucht (Kolonialwaren ausgeschl-)- Offerten m Angabe d. Bedingungen btlteanPH.Dirden.Maschinenmstr- '.Webback b.Kn cken a d Sieg zu richt- Lehrling gesuckt für meine Kolonialwaren» Großhandlung. Schrifil. Off. unter 5512 an die Erped. d. Bl erb. 5085] süchtigeAoL- o. Taille«. arvetterlune« finden bei hohem Lohn dauernde Besckästigung bei Aug. Montanas Ichf. (&me 5 Zimmer Wohnung und 's» eine 6 »Zimmer - Wohnung per 1. Oktober event. auch früher zu vermieten. 5718 Näh frankfurterstratze 29. Versteigerung Donnerstag den 5. September nachmittags 2 Uhr, versteigere ick) Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1 Küchensckrank mit Aufsatz, 4 Rohrstühle, 1 Bücher-Etagere, 1 Tisch u. s. w. Versteigerung findet bestimmt statt. 5938 Born, Gerichtsvollzieher. M Hochfeines ärmbier auS der Brauerei von Joh. Gerh. Hevrich Aravüfurt a. M. heulr uni) die folgtnbtn Sagt im Zapf. 6896 W. Fischer, Hessischer Hof. Goldenberg & MareuS. 03424] 15—lSjährigeS Bürschchen als HauSbursche gesucht. Wilh. Lange, Neustadt 47. MM-Nch Prosen" AsU^mhl zu bedeutend herab. ? Heinrich Hochstätter, 5652] Soethefiratze 27, in schöner freier Lage, Beletage, 5 geräumige Zimmer mit Bad, Loggia, Balkon und 2 Mansarden, elegante, moderne Ausfiatt« ung, per t. Oktober zu verm Ülm Sänffenbergerweg, tn neu» erbautem Hause, 2 Mansarden- Wohnungen von je 3—4 Zimmern per sofort zu vermieten. 5637 Näheres Aismarckstr. 82, II. NnHMe 03, mit allem Zubehör per Oktober zu vermieten. |6461] Hyrist. NeiSer. 3.Zimmer-Wohnung mit Zubehör zu vermieten. 5468 Grünbergerfiratze 82. 4610] Bletchfiratze 18 schöne 6'Zimmerwohnung im 1. Stock, mit Balkon, TaS, Bletckplatz und sonst Zubehör, ver 1. Okt. zu vermieten: 4680] Hofmannstratze 7 ist der mittlere Stock, 6 Zimmer mit Badezimmer und allem Zubehör, per I. Oktober an ruh. Leute zu verm. Eine schöne 5.Zimmerwohnung III. St. m all. Zubeh. ist wegen Ver- setzg aus 1. Okt anderweitig zu verm. Näb. Bieickstraße 37, pari. 4741 271OJ Sleuenweg 89, gegenüber von Schülers Garten, ist der 3. Stock mit allem Zubehör per sofort zu vermieten.______________ 03421] Ein Familienlogis, 3 Zimmer, Küche nebst Zubehör, per L Okt. z. verm Frankfurterstr 83 Submission. Die Lieferung von Weiß zeug, Bettweik, Krankenkleidern, Stoff zu Stores und Kranken teppichen soll auf dem öffent* lichen Submissionsweg für dar Rechnungsjahr 1901/02 vergeben werden. Bezüglich der Lieferungsbedingungen ist der Erlaß Gr. Ministeriums des Innern vom 16. Juni 1893, das Ver- dingungswes n betreffend, und dessen An'age A maßgebend. Die Lieferungsbedingungen und Musterstvcke sind auf dem Verwaltungsbureau genannter Anstalt an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 6 Uhr einzusehen. Offerten mit der Ausschrif. „Lieferung von Weißzeug rc." find verschlossen bis zum Samstag den 7. September 1901, mittags 12 Uhr, unter Beifügung von Stoffmustern an die Gr. Verwaltung der neuen Kliniken einzureichen. Zufchlagsfrist bis zum 14 September 1901. Die Lieferung kann auch verteilt vergeben werden. Gießen, den 21. Aug. 1901. Großh. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. 67 9 schöne S-Zimmer-Wohnung, ^Pferdestall für 3 Pferde, Hof und Lagerraum, sowie grätzerer mafftver ÄtUtt zu vermieten 5445 Marburgerfiratze 88. 6027] Im Neubau Liebig firatze 68 drei größere Wohnungen und zwei Mansarden, mit allem Zubehör, zu vermieten. Näheres im Hause selbst._______ 4941] Hchöne Mansardenwohnung, 5 Zimmer, per 1. Okt. an ruh. Leute zu verm. Plockstraße 6. 48351 Scköne 6-Zimmerwohnuog, einschließlich 2 Kellern, 2 Kammern und allem Zubehör, per 1. Oktober oder auch früher zu vermieten. I. P« Sann, Bismarckstraße 10 2 schön möbl. Zimmer m od. o. Pension».verm Bismarckftr 17,part. zfdlööliertes Zimmer zu verm. JJ* 6868 Schottllraße 7, pari. 5113] Zwei schön möbl. Zimmer mit Kabinett zu vermieten. _______Ludwigfiratze 30, II 6907] Am rvranvplatz neben der Kaserne find zwei kleine Qrthott wit 8 bis 5 Simmet alsbald z. verm. Nah Ararrkfurterst*. tzv. Die bisher von. <£. Kann — 5107] In meinem H>use Marktstraße 10 ist der 2. Stock, neu her- gerichtet, an ruhige Leute per sofort oder später zu vermieten. _______«mil Pifior »achf. 4276] Dammpratze 86, Ecke der Nordanlage, ist der mittlere Stock, 6 —7 Zimmer mit allem Zubehör, für 1. Okt. zu vermieten. __________«. Sl-uenhagen. 5466] Eleg. 5-Zimmerwohn. mit Zubeh. im Parterrestock Schottstr. 10 zu verm. Näb. Gebr. Zutt, Sieinstr 4818] Die Beleiage, sowie der 8. Stock, bestehend auS je 5 Zim., Badeümmer, Küche und 2 Kamm, per sofort oder später zu verm- Nähere- parterre bei H. Hettler. 03399] Schönes möbl 3immer auf sofort zu verm. Kaptansgasse 12. 5596] MSvlieries Zimmer zn verm. Dammfir. 42, I. 5916] 1 oder 2 möblierte Zimmer per sofort oder später zu vermieten. _____________»fierweg 6, I. 5962] 2—3 fern möblierte Zimmer mit separatem Eingang zu ver- mieten. Ltephanstratze 82, II. 5884] Möbliertes Zimmer zu vermieten. I. Unverzagt, Sckottstrahe 11 in Qleueij >. Der Man schrei Prinz Tsch Uhr aus dem h' ftndcn sich « tzSpfner und M dommanbai major vauMm Nach geE' chinesischen itir ssahtt nach tegab sich eben Die Emp! lagen, Ehremvc Co bat sich, d war, die Ankur mäßig michtem« nnverstanden se mehr dekorativ Selbstgest'hl der ter Zweck der zum Wrticf fo. der Reichskan hingewickt Haber schärfung des : dotz der Entwurf die Ermordung d wird gewiß nicht fischen Regierung Aesinnung, die r sich zu bethätige durste der Audi« dem Dolmetschei Amts beiwohw für den Prinzen Ansprache des P folgen dürste, ro werden, und diese iduM emM Prinzen. lLine Tagebl/ zusol da die deutsch! .Kaiser Kwan morbung des Mit solch armen Kwang einroQnbfreien" den geheimen Kwangsü war stattet vorzust gezogen werbt unterzeichnet, Äntergnmd h »der Mächte ge Hebemmcht roi eine Nuance s Zum Ausdruck Greuel und di ^ihungtscha Erelgniffen Lei bes chinesischen 'ort nachChn ^"'genblick (äm ’®° die chinesis. 7-e°po(b voi öen von ihm e to^9en h° Erheb Ar toont 9Äen tvu ft,, Ite ein i I &