Mk 3317 ‘ägex Wwe. jiii weih gnberg. W h 6. D mer äder rSösjft wBSh,” K? Derkflütt. unter _nb iachgeviaß auSgefüljn T AWA -WM !t8Chy. ' ° ä?''28’ N 190j ,Ute,«ität. 3 Zivils on 1OX fand e( M!8,ae «üek. de Stael. ^°^- äsSftäyS — 3861 nHatzeniLgliE in Zchcheivng ptompk^er B-stellvngen veigüte [t, D«z 28. Möbel-Magazin KchWch 35. Spezialität: Wm-DiWS- OMW Mn MiÄmn- und irdn PrnÄucr. Nr. 105 Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Sonntag 5 Mai i 001 G«f«ie< 11 glich mit ObM* H MontegS. fi»t **•« geeilte*- •MW« werben be* Mn» e*tet i» Wechsel mit,Hefl. w*e*t* MRb „Blätter • H Bettltunbe" vier, aut WOchmttllch beigelegt. •«••bat »♦» Initlgtn e ter für ben ■fiewtee i*| trftbeintnbrn |mm M MW 19 Uhr •ä*a#*Mee«e* fpdlcß.n« **M Meter. CTMifUi, titeMon nnb •*4wi: Schvißratzr 7. GichenerAnzeiger General-Anzeiger v ** Btjugspreis vierleljätel Ml. 2.20, monatl. 76 Pfa mit Bnngerlshn; durch w Abholesiellen viertetjährl Ml. 1.90, monatl. 66 Pb» Bei Postbezug DierteltäN* Ml. 2.00 obne BestellgeM. Alle Anzeigen B.-rniikrtu»Ote stellen drü Kn> und «uMenw nehme» Anzeigen für M» Vietzeucr Anzeiger tatgtaee. ZcUenvrei» total 12 IM*, euotoärt» 80 Pfg. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen LLL Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Die Licherstraße zwischen Schiffenbergerweg «nd Wolf- straße toitb neu eingedeckt unD emgewalzt und deshalb l-oai 6. bis einschließlich 9. ds. MtS. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 4. Mai 1901. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von WasserleitungSarbeiten wird die Große Mühlgasse am 6. l. MtS. für den Fnhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 4. Mai 1901. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. In der Zeit vom 27. April bis 4 Mai l. IS. wurden iu hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie, 1 silbernes Uhrkettchen, 1 Paar Glacehandschuh, 1 Stück Leinen, 1 Schürze, 1 Spannkette, 1 Kiuderkävpchen und 1 Studentenmütze; verloren: 1 goldenes Kettenarmband, 1 goldene Kraoattennadel, 1 goldenes Medaillon und 1 Herrenuhr; entlaufen ist: 1 schwarzer Dachshund (Marke 704). Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 4. Mai 1901. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Die Entscheidung der preußischen Ministerkrisis. Wir erhielten gestern abend folgende Depesche: Berlin, 3. Mai. 7.25 Uhr abends. Zn der gemein- schaftlichen Sitzung des preußischen Landt-ages unter dem Präsidium v. Kräckers verlas Graf Bulow eine allerhöchste Botschaft, die den Schluß der Sitzungen aussprach. Bülow gab sodann die Erklärung der Regierung ab, nach der die Beratuugskommisfion, da eine Verständigung über die Kanal- Vorlage znrzftt überhaupt ausgeschlossen sei, zur Fort- fetzuug zweckloser Beratungeu nicht die Hand bieten volle. Darauf brachte der Präfident ein dreifaches Kaiserhoch an8 und die Sitzung wurde geschloffen. Sämtliche Minister, auch Miquel, wareu anwesend. Heute früh folgte nachstehende Depesche: Berlin. 4. Mai. 1.05 Uhr vorm. Wolff s Bureau meldet, dem Vernehmen nach nahm der Kaiser die Entlaffnngs- gesnche der Minister Dr. v. Miquel, Freiherr v. Hammerstein und Brefeld an. Also gleich drei Minister-Abschiedsgesuche auf einmal. Wenn sich sogar der Vizepräsident des preußischen Staatsministeriums, Finanzminister v. Miquel, bewogen fühlt, die bekannten „Gesundheitsrücksichten" geltend zu machen, so mutz der Sturm, der urplötzlich über die Regierung hereinbrach, gar heftig gewesen sein. Es ist ja richtig, £ierr v. Miquel trug sich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, die Sorgen seines Amtes einem andern zu überlassen. Aber er wollte doch nicht gleich gehen, sondern vielleicht zum Herbst, vielleicht erst nächstes Jahr; er gc dachte den geeigneten Zeitpunkt umsomehr sich auszusuchen, als er des Rückhalts an maßgebender Stelle sicher zu sein glaubte. Aber was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe! Der Fall der Kanalvorlagc fordert seine Opfer. Herr v. Miquel, ebenso der preußische Landwirtschaftsminister Frhr. v. Hammerstein und der Handelsminister Brefeld sollen eine Auflösung des Abgeordnetenhauses wegen der Kanalvorlage nicht für opportun gehalten haben. Dies Moment mag mehr noch als die Kanal Niederlage selbst die Erschütterung der Stellung der Minister herbeigeführt haben, denn Herr v. Thielen, der am meisten bei Der Sache engagierte Minister, bleibt ja im Amte. Was Frhrn. v. Hammerstein betrifft, so hieß es schon seit längerem, er sei der Reibungen mit den Agrariern, die ihm das Eintreten für den Mittellandkanal aufs äußerste verdachten, gründlich müde. Auch Herr Brefeld fand, wie man versichert, seit der Veröffentlichung des Bueck-Briefes, worin allerlei über vertrauliche Aeßerungen des Handels- nlinisters betreffend Arbeiterpolitik ausgeplaudert wurde, keinen rechten Geschmack mehr an seinem Amte. Tas Maß füllen half dann noch die Aeußerung Brefelds im Abge- »cdnetenhause von dem Zwischenhandel als „notwendigem Uebel", eine rednerische Entgleisung, die sehr scharfe Gegen- bundgebungen zur Folge hatte. Nur Herr v. Miquel kommt von den drei ausscheiden- fren Ministern bedeutend in Betracht. Man mag von dem Staatsmann Miquel halten, was man will, man mag seine rasch vollzogene Metamorphose vom Liberalen zum strammen Konservativen und Agrier nicht günstig beurteilen, aber darüber wird kaum irgendwo Meinungsverschiedenheit herrschen, daß Preußen in ihm den bei weitem fähigsten Staatsmann verliert, den das Ministerium seit dem Jahr 1890, seit der Verabschiedung des Fürsten Bismarck, besessen hat. Durch gute und schlechte Zeiten gestaltete Hrrr von Miquel das preußische Finanzweien in mustergiltiger Weste, und wenn auch der Vorwurf, er treibe Ueberschußpolitik bei den Staatsbahnen, einen berechtigten Kern enthält, wenn die Steuer-Reformen nicht überall und in jeder Hinsicht als Reformen empfunden werden, so wird trotzdem die Wirksamkeit Miquels ein Ruhmesblatt in der Geschichte Preußens füllen. Von den parlamentarischen Beratungen im Reichstag hat sich Herr v. Miquel, seitdem dort feine Steuerprojekte (unter Caprivi) und insbesondere seine „Reichsfinanzreform" eine so abfällige Behandlung erfuhren, fast völlig ferngehalten. Es erregte geradezu Aufsehen, wenn Herr v. Miquel — bei feierlichen, gewissermaßen repräsentativen Gelegenheiten — im Reichsparlament erschien. Sein letztes Auftreten dort als Redner galt einer Auseinandersetzung mit dem Zentrumsführer Tr. Lieber, der ihn wegen angeblicher Unfreundlichkeit gegen das Zentrum heftig angegriffen hatte. Gelegentlich der schweren Erkrankung Liebers kam die Versöhnung zwischen beiden Herren zu stände. Im preußischen Landtag fühlte Herr von Miquel sich wohl; hier hat er seine stärksten politischen und rednerischen Erfolge errungen. In neuerer Zeit waren die freundschaftlichen Beziehungen des Ministers zu den Konservativen etwas gelockert. Nicht zuletzt wird es Herrn v. Miquel als Verdienst angerechnet werden, daß er der Presse gegenüber eine sehr entgegenkommende und liebenswürdige Haltung einnahm und frei von der Empfindlichkeit war, in den gegen ihn gerichteten Angriffen die Absicht der Beleidigung zu erblicken. Kein anderer Staatsnmnn ist wie er seit einem Dezennium aufs Korn genommen worden; er setzte sich mit philosophischer Ruhe und Heiterkeit darüber hinweg. Als Nachfolger der ausscheidenden Minister werden die verschiedensten Namen genannt. Nur die eine, auch von den Abendblättern verzeichnete Meldung hat einige Wahrscheinlichkeit, daß der gegenwärtige Minister des Innern Frhr. v. Rheinbaben, der von Herrn v. Miquel schon für den jetzigen Posten empfohlen worden war, zum Finanzminister ausersehen sei. Auch die weitere Nachricht gilt in politischen Kreisen als zutreffend, daß nach der Neubildung des Ministeriums die Auflösung des preußischen Abgeordnetenhauses verkündet werden wird, mit der Parole „Für den Mittellandkanal". Herr v. Thielen sagte einmal: „Gebaut wird doch!" Es fragt sich nur, wann . . . Aus dem Reichstage wird uns geschrieben: Das Reichsparlament stand heute völlig unter dem Eindruck der „Ministerflucht" in Preußen. Gegen 2 Uhr nachmittags flatterte das erste den unmittelbar bevorstehenden Rücktritt Miquels signalisierende Extrablatt ins Reichshaus vom Königsplatz. Bald darauf meldeten neue Exemplare der druckfeuchten Blätter, daß auch die preußischen Minister für Landwirtschaft und Handel, v. Hammerstein- Loxten und Brefeld, die Enthebung vom Amt nachgesucht haben. Tas schlug dem Faß den Boden aus. Die Abgeordneten, ohnehin schon in Aufregung ob der beim Schluß des preußischen Landtags in den Spätnachmittagsstunden zu erwartenden königlichen Botschaft, konnten es auf ihren Plätzen nicht mehr aushalten. Man bildete „Spezial-Parlamente" in den Gängen und Ecken des Saales, in der Wandelhalle, den Foyers, und stellte der preußischen Regierung, unter ausgiebiger Mitwirkung der Phantasie, das Horoskop. Wer mag da nicht alles als „kommender Mann" genannt worden sein! TaS Kriegsinvalidengesetz (zweite Lesung) und unterschiedliche Petitionen fanden derart vor einem höchst unaufmerksamen Auditiorium Erledigung. ♦ * * Aus dem preußischen Abgeordnetenhause wird uns geschrieben: Ueberfüllte Tribünen im preußischen Abgeordnetenhause, aber durchaus kein vollbesetztes Parkett. Ein nicht geringer Teil der Mitglieder des preußischen Landtags scheint unterrichtet gewesen zu sein, daß dies Schlußkapitel zur Krisis nichts Sensationelles, Aufregendes, Ueberraschendes ent- fyalten werde, und war daher der Schlußsitzung fern geblieben. Tie im Saale anwesenden Führer der Rechten, Graf Limburg-Styrum, Frhr. v. Zedlitz, Frhr. v. Wangen- heim, befanden sich, nach ihrer ganzen Haltung zu schließen, durchaus nicht in beklommener oder erwartungsvoller Stimmung, lleberall wurden die neuesten Ereignisse, die Entlasfungsgesuche der Minister besprock)en, und die Abendblätter von Hand zu Hand gereicht. Feierlichen Schrittes traten nun sämtliche Mitglieder des preußischen Staatsministeriums ein, und zwar im Frack; der Kriegsminister Herr v. Goßler und Marinestaatssekretär v. Tirpitz in großer Uniform, im Schmuck aller Orden. Herrn v. Miquels Antlitz war gerötet; in sichtlicher Erregung befand sich Herr von Thielen; Handelsminister Brefeld und der Landwirtschaftsminister Frhr. v. Hammerstein prägten einen düsteren Ernst in ihren Mienen aus. Ministerpräsident Graf Bülow verlas mit klarer, lauter Stimme die königliche Ordre über den Schluß des Landtags, machte eine kurze Pause und —: Jetzt wird die „geharnischte Kundgebung" kommen, glaubten die Tribünenbesucher, denn jedermann war ganz Ohr. Nichts dergleichen; es gab eine große Enttäuschung. Graf Bülow drückte einfach das Bedauern der kgl. Staatsregierung aus. daß nach ihrer Ueberzeugung zur Zeit eine Verständigung über die Kanalvorlage, die als ein unteilbares Ganze be- ttachtet werden müsse, ausgeschlossen sei. Das war alles. Kein Wort von unerschütterlichem Beharren auf der Vorlage! In milde Heiterkeit löste sich die Spannung. Aus den Reihen der Rechten erstiegen nach Schluß der Sitzung mehrere die Esttade, um dem Grafen Bülow mit Wärme die Hand zu schütteln. War es eine Gratulation zu seinem heuttgen Geburtstag, oder zu seiner Rede? Vielleicht beides. * * * Als Rachfolger des Frhrn. v. Rheinbaben auf den Ministersessel des Innern werden der Oberpräsident von Posen, v. Bitter, sowie der Landesdirektor v. Manteuffel genannt. Andere glauben, Posadowsky übernehme die Finanzen, Podbielski die Landwirtschaft und der ko burgische Minister H e n t i g den Handel oder ein nativ- n a l l i b e r a l e r Politiker. Die Meldung vom Rücktritt des Justtzministers Schönstedt soll vollständig unbegründet sein. Die Berliner Blätter verzeichnen die Meldung, der- zufolge in Parlamentskreisen angenommen wird, daß nach der vom Grafen Bülow alsbald herbeizusiihrenden Kabinettsbildung die AuflösungdesAbgeordneten Hauses erfolge. Die Neuwahlen würden so angesetzt, daß die neue Session Ende Oktober oder Anfang November begmne. Tw Kanalvorlage dürfte alsbald wieder unterbreitet werden. Demgemäß wird von unterrichteter Seite erklärt, daß die aus Parlamentskreisen stammende Meldung der Abendblätter sich nickst bestätigt. Die Erklärung, die der Ministerpräsident Graf v. Bülow in der gemeinschaftlichen Sitzung der beiden Häuser des Landtags abgab, lautete: „Meine Herren! In der Thronrede, mit welcher ul) im Auftrage Sr. Majestät des Königs am 8. Januar d. Js. den Landtag der Monarchie eröffnet habe, nahm unter den angekündigten Gesetzentwürfen die wasserwirtsckstrst- liche Gesetzesvorlage eine hervorragende Stelle ein. Bei Beginn der Etatsdebatte habe ich darauf hingewiesen, daß dieser Gesetzentwurf neben dem Etat den Haupt- gegenstand Ihrer diesjährigen Beratungen bilden würde. Ich habe gleichzeitig betont, daß die geplanten Bauten dem Osten wie dem Westen, der Industrie wie der Landwirt-- schäft zu Gute kommen sollten, daß sie den gesamten Güteraustausch, nach allen Richtungen zu fördern bestimmt seien, daß dieser Gesetzentwurf im Zeichen wirtschaftlich ausgleichender Gerechtigkeit stehe. Aus diesem Grunde muß die Königliche Staatsregierung die einge- brackste erweiterte Kanalvorlage als ein Ganzes betrachten, aus welchem wesentliche Bestandteile ohne Beeinträchtigung wichtiger wirtschaftlicher Interessen nicht ausgeschaltet werden können. Nach dem Gange, welchen die Beratungen in der Kommission des Hauses der Abgeordneten genommen haben, hat die Königliche Staatsregierung zu ihrem Bedauern die Ueberzeugung gewinnen müssen, daß die erwartete Verständigung über die Kanalvorlage zur Zeit ausgeschlossen ist. Von der Fortsetzung einer zweck- losen Beratung dieser Vorlage kann sich die Königliche Staatsregierung keinen Erfolg versprechen und daher zu einer solchen die Hand nicht bieten. Auf Grund des mir erteilten Allerhöchsten Auftrages erlläre ich die Sitzungen des Landtages für geschlossen." Engländer und Bure«. Letzte Woche vereinigten sich Burenhaufen in großer Zahl unter hervorragenden Führern bei Hartebeestfontein. General Babington beschoß die stark verschanzten Stellungen einen ganzen Tag lang, und zwang sie, diese am 27. April zu räumen. Tags darauf hatte Babington bei Lopfönte in einen harten Kampf zu bestehen. Hartebeestfontein liegt westlich von Klerksdorp und hat schon einmal ein lebhaftes Gefecht zwischen Delarey und Babington gesehen, bei dem Babingtons Leute eine Schlappe erlitten. Wenn die Buren jetzt dort wieder in großer Zahl stehen und trotz des Zwanges, den Babingtvns Geschützfeue^ aus sie ausgeüüt haben soll, am nächsten Tage einen harten ttampf liefern können, so beweist das, daß sie sich, wie schon so oft, sehr schnell wieder erholt haben. Aus London, 2. Mai, wird berichtet: „Heute kommt wieder die alte Geschichte aus Südafrika", schreibt die „St. James's Gazette", „daß Steijn sich zu ergeben wünscht, aber daß Dewet nichts davon wissen will und droht, ihn exemplarisch zu bestrafen, wenn er noch einmal von der Sache spreche. Am selben Tage erzählt man, daß einer der bedeutendsten Burenführer die Waffen niederzulegen wünscht, und daß die Buren, die sich ergeben haben, erzählten, noch viele Buren wünschten die Waffen niederzulegen, ihre Führer jedoch gestatteten es nicht. Ist es nicht sonderbar, daß die Kommandos, trotzdem die Führer sich zu ergeben sehnen und die Leute mit allen Mitteln von ihren Kommandos zu entkommen sucheu ollen, dennoch auf die eine oder andere Weise im Felde bleiben? Im Londoner Unterhause erklärte der Staatssekretär des Krieges Brodrick, im April seien 1046 Buren gefangen, genommen, 160 hätten sich ergeben. Aus Pretoria meldet Reuters Bureau vom 3. d. M. r Durch heute erlassene Proklamationen wird die Z i v i l v er waltung Transvaals weiter ausgedehnt In. )en Städten Johannesburg, Boksburg und Krügersdorp wird die Polizei der Zivilbehörde übertragen und in ^erdel- rerg und Standerton werden Zivil-Gerichtshöfe eingesetzt. Telegramm des Gießener Anzeigers. Bremerhaven abgegangen. licher, es sei denn, daß Vereine sich gründen, die mit wissen, geht der Wiesbadener Verein mit dem Mainzer Hand in Hand und hat bereits eine Summe vou Mk. 60 000 auf Amalie war am 15. Januar 1826 geboren und ist unvermählt gestorben. Sie ist bekanntlich eine Tante der Kaiserin Augusta Viktoria und des Herzogs Ernst Günther zu Schleswig- Holstein. Die Beisetzung erfolgt in Kairo morgen nachmittag. — Graf Hülseu-Häseler, der neue Chef des MilitärkabinetS, soll orthodox konservativ nicht sein; in erster Linie ist Graf Häseler natürlich Militär; sein Vater, der Intendant, suchte und hatte Bekannte auch in den Kreisen, die ausgesprochen Liberale waren. Kiel, 4. Mai. Der zur Ostseestation gehörende Teil der am 5. Mai mit dem Dampfer „Rhein" ausgehenden Ab- lösungsmannschaft für Ostasien ist heute früh in Stärke von 900 Offizieren und Mannschaften mit Sonderzug nach Nachbarvereinen zusammengehen, und die notwendigen Summen ganz oder teilweise ä Fonds perdu beisteuern. Soviel wir Ein in Aliwal North eingetroffener Soldat von Brabant's Reitern gilt als p e st v e r dä ch t i g. « • Telegramme des Gießeuer Anzeigers. London, 4. Mai. „Evening Post" meldet aus Washington: Montagne White teilte dem Staatsdepartc- ment mit, Präsident Krüger werde die Bereinigten Staaten im August besuchen. Es wurde ihm der Bescheid, Krüger sei herzlich willkommen, er werde aber offiziell nicht empfangen. London, 4. Mai. Ter Korrespondent der „Times" in Pretoria meldet vom 3. Mai: der Umstand, daß Frau Aus Stadt und Land. Gießen, 4. Mai. •* Krematorium. Wie bekannt, hat man auf dem neuen ist gestern nacht in Kairo gestorben. Die Prinzessin Friedhöfe vorsorglich auch einen Platz für ein in der Zu- HoiTtlffrofi Grifft Ikunft zu errichtendes Crematorium ins Auge gefaßt. Es dürfte deshalb vielleicht von Interesse für manchen Leser Berlin, 3. Mai. Der Kaiser nahm heute vormittag sein, die amtlichen Resultate über den Betrieb des Crema- auf dem Tempelhofer Felde Truppeubefichtigungen vor und torinms in Basel kennen zu lernen, der sich in der »Frkf. kehrte um Mittag nach der Stadt zurück. Heute abend um Ztg." wie folgt findet: 10 Uhr reiste der Kaiser nach Schlitz. — Die Kaiserin Basel, 1. Mai. Unser Crematorium, das vor einigen Jahren mit begab sich heute abend mit dem Prinzen Joachim und der einem Kostenaufwand von über 100000 Frcs> hergestellt wurdeist sozu- Ja cn ». . n ,, x. m v m rti o. I sagen arbeitslos. Nach amtlichem Berichte fanden beispielsweise tm Prinzessin Viktoria Luise nach Baden Baden. Gestern nach- ibso im ganzen 1689 Erdbestattungen und blos 14 Verbrennmittag statteten der Kaiser und die Kaiserin in Potsdam bedungen statt: 1898 harte die Anzahl der Verbrennungen 17 betragen. Die Königin Mutter der Niederlande einen Besuch ab. I Benützung des Crematoriums ift seither nicht viel stärker. Nun macht - Prinzessin Amalie von Schleswig.Holstein S-mtitsdep-rt-m-nt b°k°mt ,urL--b«nnung einet L-ich-nicht - ' - ' - - -ö " - 1 I etwa eine ausdrückliche Willenserklärung des Verstorbenen erforderlich ist; die Leichenverbrennung kann aus Verlangen der Angehörigen auch bann stattfinden, wenn keine gegenteilige Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt. Wenn man bedenkt, daß in Basel die Cremation vollständig unentgeltlich ist wie die Erdbestattung, so liegt der Schluß nahe, daß einstweilen die Bevölkerung von der Cremation wenig wißen will. Wenn in einer Stadt wie Basel, die 3 bis 4 mal so fyeit zur Ehre Mit diesen Ausführungen können wir uns im ganzen einverstanden erklären. Es wird also zugegeben, daß die Presse „alle Freiheit" haben muß. Wenn nun gesagt wird, daß den Bemühungen von Geistlichkeit und Presse um die „Wahrheit" die nämlichen seien, so kann uns das nur willkommen sein. Ter Pfarrverein scheint also nicht gar so viel anderes zu wollen, als das Recht für sich in Anspruch zu nehmen, unrichtigen Meldungen über kirchliche Vorgänge 2C. oorzubeugen. Dazu aber hätte es einer solchen Resolution wahrlich nicht bedurft. Zu Berichtigungen ^geschehener Aeußerungen, die den Thatsachen nicht entsprechen, ist die Presse durch das Preßgesetz verpflichtet, und I sie verfällt der Strafe, wenn sie thatsächlichen Berichttg- — Die „Nordd. Allgem. Ztg." erklärt gegenüber einer Zuschrift der „StaatSb.-Ztg.-, in welcher die Feststellung der „Nordd. Allg. Ztg.- über den Stand der Zolltariffrage als ein „KuckukSei" bezeichnet wird, welches Schuld an der, . Verschlechterung der Aussichten für den Mittelllandkan al gebracht, iinb an der (Sntftebuna der Krisengerüchte sei, bafi hie Rett Sch, Provrnzralauschuß. Nachdem durch den an av.« »Lt fünf hin™ h Provinzialtag für Oberhessen die Summe von 600 000 Mk. stellung authentisch war. , Das Blatt fügt^^nzu.' daß der E-rbauung eines Provinzialsiechenhauses in Gießen be- arttge Faseleien schlecht in die gegenwärtige polnische Sag. I nniiigt wurde, sind die Vorarbeiten für Ausführung dieses hineinpaffen. ! Beschlusses soweit gediehen, daß die Bauarbeiten in Bälde reicht wurde, heißt es: Da es höchst unwahrscheinlich ist, » . g daß China aus eigenen Mitteln die verlangte En t s ch ä - «onu ngem'erungsveryattn^es. digung von 1300 Millionen Mark aufbringen kann, so bieten sich folgende vier Möglichkeiten zur Erlegung! der Entschädigungssumme: 1. Eine chinesische Anleihe» v0n t) 0 n wl,ul ___ ______...... ohne Bürgschaft der Mächte. Diese Anleihe würde für China empfang heut/ eine Arbeiter-Abordnung. In Er- wissen möchte, den Ruin bedeuten. 2. Eine von allen Machten v e r b u r g t e Liderung auf die Ansprache derselben sagte er, es sei «« Anleihe. 3. Tie Ausgabe von chinesischen1 Schuldschernen unmöglich den Zuckerzoll zurückzuziehen, welcher an jede Macht in der Höhe ihrer Entschadrgungsforderung, für das Budget dieses Jahres Mi der größten Bedeutung sei. zahlbar zu bestimmten Fristen. Ta die Schuldscheine ber= mar |6a 3 Mai Im Ministerrate berichtete Del- zinst werden, so könnten sie als Sicherheit für eine m- ^asse über seine Reise nach Petersburg und erklärte,! ländische Anleihe dienen. 4. Jährliche Zahlungs leist- »^r alle Fragen, welche Rußland und Frankreich inter- ungen, die aber den Nachteil haben chürden, die Zahlungs- e«ierten herrsche vollständiges Einvernehmen zwischen frist in unangemessener Weise zu verlängern. Ter Ausschuß b”n beiderseitigen Regierungen. hat beschlossen, den heimischen Regierungen die Entschei- Madrid 3 Mai Gestern abend gab es schwere düng über die oben vier Möglichkeiten zu überlassen. Der Tumulte in Barcelona nach einem Wahlmeeting. Ausschuß tritt einstimmig dafür ein, zu empfehlen, daß Anarchisten und Katalanisten stießen Umsturzrufe aus und folgende vier Einnahmequellen für die Zahlung der schassen auf die Polizei, die zurückschoß. Viele Elitschädigungsforderungen nutzbar gemacht werden: 1. Die Personen wurden verwundet. Seezölle, die bereits unter ausländischer Verwaltung p Rom 3 Mai (Kammer.) Auf der Tagesordnung stehen. 2. Eine Erhöhung des Zolltar ifs auf fünf Pro- s^ht die Beratung des Marine-Etats und die Vorlage über zent vom Werte: diese würde, wenn Opium außer Betracht Schiffsneubauten. Morines Programm geht dahin, eine] bleibt, den Betrag von 7,5 bis 10,5 Millionen Mark ergeben. F^tte zu besitzen, welche den wirtschaftlichen Kräften! 3. Unterstellung derJnlandzölle unter die See zoll- Italiens entspreche. Er erkläre im Namen der Regierung, verst>a l tu n g ; daraus könnten 13,5 bis 45 Millionen er den Antrag Sonnino annehme, welcher den Marine- Mark jährlich gewonnen werden. 4. Tie Erhebung von Zöllen etat 190G aus 21 Millionen Lire festlege, einschließlich voii bisher zollfreienWaren, wie Mehl, Butter, Käse, Pensionen, Ausgaben für die Handelsflotte. ausländischen Kleidungsstücken, Alkohol. Aus diesen vier! Wien 3. Mai. Nach den Erhebungen des österreichi- Quellen wäre nach Ansicht des Ausschusses eine jährliche Ge- |(j)en Oberkirchenrats sind im Jahre 1900 übergetreten: samteinnahme von mindestens 16,5 Millionen Mark und ,ur evangelischen Kirche augsburgischen Bekennt- höchstens 45 Millionen Mark zu erzielen. Außerdem werden aus der römisch-katholischen Kirche Männer 1922, von dem Ausschüsse, aber nicht auf Grund einstimmigen ^auen 1585, Kinder unter 7 Jahren 740, zusammen 4247 Beschlusses, noch sechs Vorschläge zur Erhöhung der Ein- Personen, aus anderen Bekenntnissen 272, im ganzen 4519 Fünfte oder Erzielung von Ersparnissen gemacht. Tie Mit- Personen; b) zur evangelisck^en Kirche helvetischen Bekennt- glieder des Ausschlusses sind der Ansicht, daß w^der an Bisses aus der römisch-katholischen Kirche Männer 181, der Grundsteuer noch an den Likin-Abgaben gerührt werden ^auen 208, Kinder 63, zusammen 452 Personen, aus an- kann. Tie Gesandten sind mit Ausnahme des englischen, bereit Bekenntnissen 87, im ganzen 539 Personen. Die Ge- amerikanischen und japanischen der Ansicht, daß der See- samtsumme der Uebergetretenen im Jahre 1900 beträgt Zolltarif sofort auf 10 Prozent erhöht werden soll. Die demnach 5058 Personen, davon aus der römisch-katholischen Gesandten haben den Bericht des Ausschusses, der sich auf Kirche 4699. Aus den beiden evangelischen Kirchen traten nicht erschöpfende Auslegung der vorliegenden Erhebungen Lm c>Qfcre 1900 aus 813 Personen, davon in die römischgründet, der Eiitscheidung ihrer Regierungen unterbreitet, katholische Kirche 705. Ter Gewinn der evangelischen Kirchen * * ! belief sich also auf 4245, der Verlust der lischen Kirche auf 3994 Personen. groß wie Gießen ist, solche Resultate bei kostenloser Der- brennungSart sich ergeben haben, ist für kleinere Gemeinden eine Errichtung eines Crematoriums ein mindestens bedenk- — «US der B-röff-utlichung d-S Protokolls her Bor-1 beginnen können. T-z Areal, auf dem die Anstalt erbaut' ö kACK k ttlnffpnhPTPinä neht bernm iverden soll, das Gelände zwilchen der Licher und alten e oä? «"*■ ä« rungen plant, die u. a. tn einer wesentlichen Verminderung l Ausführung der Bauarbeiten ist dem Geh. Oberbaurat von der Machtvollkommenheit des Kanzlers bestehen wird, bte sich Weltzien in Turrnstadt übertragen worden, dessen Pläne in der Vergangenheit so Übel bewährt hat. DaS unglüdd^e aolle Zustimmung des Provinzialausschusses gesunden lichste Unternehmen des Flottenvereins war die sogenannte haben. Ein eigenes Baubureau wird errichtet. Die Arbeiten Nachrichten-Expedition nach Ostasien. werden in den nächsten Wochen vergeben werden und sollen — Bei der Beratung deS KultuS-EtatS kam zur Sprache, dann so gefördert werden, daß die Zunächst für 300 Pfleg- wie stark daS Klosterwesen in Preußen wieder ange- linge vorgesehene Anstal^ irn Herbste 1902 in d^lrwb ge- mnrfiUti ift iT)i» Drhen6ni?berlafiunaen läblcn iefet erheblich I nornrnen werden kann, -ttc Anstalt wird au» einem Vor- , , . , c i 0 9,07? loaltungsgebäude mit Tirektorwohnung, je zwei vollständig Botha neuerdings die Erlaubnis erhalten, ihren Gatten mehr Mitglieder als vor dem Verbot deS Gesetzes von netrennten Gebäuden für männliche und weibliche Insassen zu besuchen, gab zu dem Gerücht Anlaß, daß die Ver- Wie verlautet, wollen jetzt bte Ursulinerinnen tn Haste Det 1 e|nem jn ^er Mitte des Gebäudes gelegenen Bau be- handlungen mit Botha wieder eröffnet seien. Ter Osnabrück ein neues Mutterkloster bauen. stehen, welcher Küche, Waschküche und Zentralheizung ent- Korrespondent ist zu der Erklärung ermächtigt, daß dies Potsdam, 3. Mai. Die Königin-Mutter Emma ^lten soll. Tie einzelnen Gebäude sind irn Aeußeren znxrr nicht der Fall ist, und daß keine Absicht besteht, auf die Niederlande ist heute vormütag 9 Uhr 15 Min. nach einfach gel>alten, jedoch von gefälligen architektonischen Sache zurückzukommen. - in Hessen abgereist. Formen; ihr Umfang wird demjenigen der neuen Kliniken gürte in ffhtna Weimar, 3. Mai. Hier spricht man in den dem Hofe kaum nachstehen. o , X-« ■ T p näherstehenden Kreisen jetzt von der angeblichen Verlobung ** Persoualuachrichten. Durch Entschließung des Großh. Die Londoner Blatter melden aus Peking. General- * Großherzogs (geb. 1876). Der Gegenstand befchäf- Ministeriums des Innern ist der RegierungSaffeffor Heinrich unb bliebt fi» naÄn faat L deutschen tigt immer wieder die Gemüter, denn man zieht die Möglich Herberg zu Alzey vom 1. Juni l. Js. ab mit der Wahr- Trupp e u dürften binnen dr^'i Wochen zurückge- feit des AuSsterbens dieser Regentenlinie in Betracht, da der nehmung der Dienstverrichtungen emeS KreisamtmannS bei zogen werden. Man glaubt, die Chinesen seien bereits Großherzog der letzte männliche Sproß ist. Die fürstlichen vem KreiSamt Offenbach und zugleich mit der Versehung der in die Berge zurückgekehrt, aus deneu sie Damen, die vornehmlich genannt werden, sind: die Prinzessin Zielle des Polizeikommissars (PolizeimspektorS) für ben soeben vertrieben wvrdeu waren. Die sranzösi-iA^x^andra von Cumberland (geb. 1882) und dieI Landbezirk deS Kreises Offenbach und der RegierungSasseffor scheu Truppen dürften demnächst aus Paotingfu fcwcüc^ ^enogin Sophie von Oldenburg (geb. 1879). Dr. Otto Michel in Offenbach mit Wahrnehmung der gezogen werden und es dürften nur einige Kompagnien Wurzbura 3 Mai Eine von dem Süddeutschen Dienstverrichtungen eines KreisamtmannS bei dem KreiSamt MM Schade der Eisenbahn zurackgelafienmerder, D,e Br-°n-r-iv°rb°nd nach Würzburg-mb-ruf-m, ,-hr zahl- WarmS t>om 1. August d. Js. ab beauftragt worden. - chÄ^S°l"datelänqs de^ Ei enbahnlinie machte dre reich besuchte Versammlung van landwirtschaftlichen und g- Der Großherzag hat dem R-chnungSrat Dame Jung Mrahina der Einwoyner eines Torfes bei Tingsho nat- werblichen Brennern aus Bayern, Baden und Württembtrg m Höchst i. O. die Krone zu dem Ritterkreuz 2. Klaffe deS wendig; das Tors wurde u i e d e r g e b r an n t. erklärte einstimmig ihr vollstes Einverständnis mit der Verdienstordens Philipps des Großmütigen verlieben. Die „Times" meldet aus Peking vom 1. Mai: In dem vorliegenden Branntweinsteuernovelle, die ihr geeignet ** Vom hessischen Psarrverein. Wir hatten Bericht des Ausschusses, bestehend aus dem deut- erscheine, Stetigkeit und Ruhe in daS Gewerbe zu bringen, uns veranlaßt gesehen, gegen eine die Presse betreffende scheu, dem englischen, dem französischen und dem japani- Dieselbe protestiert gleichzeitig gegen jede weitere Er- Resolutton des hessischen Pfarrvereins, der,, wie man uns, scheu Gesandten, der heute den übrigen Gesandten über- höbunaderBrennsteuerund Abänderung deS bestehenden als einzigem hessischen Blatte, neulich ausführlich demchtet " ~ ------ ' " r v H u hatte, in Friedberg in diesen Tagen ver,ammelt war,Stell- __-2 ung zu nehmen. Nun geht uns von unserem Herrn Bericht Ierftatter ein längeres „berichtigendes" Schreiben zu. xsu ^UVIUUV. den einleitenden Worten ist die Rede von einem „argen 3 Mai Ter Schatzkanzler Hicks Beach Mißverständnis", das der Herr Berichterstatter beseitigt ~ ' z" "• 1 "" ...öchlc. Es heißt dann weiter: „Es ist eine längst gemachte Erfahrung, daß häufig hie und da in der Presse völlig falsche Meinungen und Ansichlten zu tage treten über Reformation, Evangelium, evang. Christentum, Kirche, kirchliche Sitte, Pfarrstand .,. u. dergl., die teils aus Mangel an besserer Kenntnis ober I auch vielfach von einer kirchen- und christentumsfeindlichen I Presse ausgenommen und in das Bott hineingetragen merken, die aber sehr oft dazu angethan sind, fajw Vorstellungen hervorzurufen und Wirrwarr tn christlichen Gewissen und Gemütern zu erregen. Schon bald nach Gründung des Hess. ev. Pfarrvereins wurde dieser Uebel- stand erkannt, und gegen ihn aufzutreten als eine Aus- gabe des Pfarrvereins betrachtet, da man verstand, daß der einzelne auf diesem Gebiete wenig auszurichten vermochte. Nach dieser Richtung hin war aber bis letzt in den 11 Jahren des Bestandes des Hess. Pfarrvereins nichts oder sehr wenig geschehen, und daß auch hier.einmal eingesetzt werden könnte, erschien das Thema „Wie ist Ueberwachung und Beeinflussung der Presse einzurichten und besser zu organisieren?" auf der Tagesordnung der heurigen Jahresversammlung, der sich an den Vortrag anschließenden Diskussion trat es sofort hervor, daß die Worte „Ueberwachung" und „Beeinflussung" unglücklich gewählt waren, und die Sache auch gar nicht trafen. Es wurde betont, daß eine „Mitarbeit" notwendig sei. Bei Berawng des Themas hat der Versammlung völlig fern gelegen, die Presse so in ihre Gewalt zu bringen, wie das z. B. innerhalb der katholischen Kirche bei einem Teile der Presse der Fall ist, aber das giebt die verehrliche Redaktion gewiß zu, bei aller Freiheit, die die Presse hat und haben muß, darf sie doch ihre Ab- hänqigkeitvon ein em Faktor n i ch t v e r l i e r e n und das ist die Wahrheit. Und hier ist der Punkt, in dem sich Pfarrverein und Redaktion begegnen, und weil beide hier die Hände in einander legen, so sind auch die Momente in einer gemeinsamen Arbeit und Zusammenwirken zum Besten des Volkes gegeben. Wenn nun der Pfarrverein wahrnimmt, wie hier und da in der Presse falsche Vorstellungen über bte oben angegebenen Gebiete geweckt, wie absichtlich und bewußt vielfach Unwahrheiten verbreitet werden, denen man es schon von Weitem ansieht, welch eine Tendenz dabei verfolgt wird, Vernichtung der Kirck)«e und des Glaubens, wie auch manchmal bei den besten Absichten aus Mangel an Kenntnis über gewisse Vorgänge des kirchlichen Lebens oder Einrichtungen der christlichen Kirche falsche Meinungen wiedergegeben werden, wie auch ost schon mancher Pfarrer in seiner Thätigkeit namentlich als Biißprediger verstanden worden ist, so sieht er es als seine Pflicht an, durch Berichtigungen ans- klärend zu wirken und der Wahrheit zu dienen. Damit nun dies ganz prinzipiell durchgefichrt werden kann, ist eine Kommission ernannt, der speziell diese Thätigkeit übertragen worden ist. Von „Ueberwachung" und „Beauffichtigung" im bösen Sinne des Wortes konnte und kann keine Rede sein und diese Worte wurden, weil nicht präzis genug, in die Resolution nicht aufgenommen. Wie die genannte Kommission ihre Thätigkeit zu entfalten gedenkt, die Presse zu „überwachen" und zu „beeinflussen", geht aus gegenwärttger „Berichtigung" hervor. In dieser und ähnlicher Weise wird die Kommission arbeiten der Wahr- ^'mürben JjliW uni. »HS Unt* anderen W nnd MnM, lichleü zur gleichem Denn un> en tot, dann n> MegM l Manttg '■ Mchrheit, r hörenden bei dem uns vorln ligung" lN lulion enu sings veMM " LV. Ölfi1 Hier. 8* ckadrmifchen ' LorlefMge 15 Mai. ** Pron ist folgendes Frühlmgstac Walzer. Wal bin i. W ** Mili morgen nacüi .^egimentskap Kapelle zu k legenfieit roäl iicherlich moi muten ist. "Bier und morgen Zpezialitaten engagiert M märe zu en nnd seit F'ei bürg neu aus jomit über IE Diesen, daß d beute unb Si am Montag an bleibt die Ausstellung e •• Die i jflntn $ereim Mafien Sonn, Tießenrr ' Hebungen bet Nidda getm (!) Wied Hagazin gefl bei einem n ^luuben unt (!) 8estS bet gestern a halten wollte ^lergeniis en manne, sich setzte er sich t ärdblichster ® Learntenbeleid . II Raust Mni Nachn derselbe n>ur verletzt. , ** Aus Mlahoitsarte n Mieden da Jäl lernerhi' Don Q ^tschaftsbeti „.'"’m be 01 f«r 1) o । Oon 6cf|e mil «bei dem 1. ? ?.ie Strecke i fc,mir eg ^hnien n« L'H * «S,' ZäKS Geh. Cbprf,?n' Die Morden von H«. % *rt"ben 'Verden ,?b?ten stlläG;; ^sollen E w '^PN-g. iDirb «>rieb «, «9 t ««. und teiblÄ^ ,hevei*«fc Lä^Zrr । * «Äfis " .*»««« bSE WMwtig b« @t0M ‘»*$4 irtii W min 8T?m6 w Wit der Dn^duva der WchektorS) für® ben LbJ^OMMfc m,t Wahrvehvung der W bei dem Kei-M beauftragt morden. - Mngsrat Daniel Juna ; KlNerKeiz 2. «lasse des nutigeti verliebe. -verein. Wir hatten , , me Presse betreffende ' lns, der, wie man uns, ich ausführlich berichtet * versammelt war, Stell- , unserem Herrn BeM es" Schreiben zu. In !ede von einem „argen Berichterstatter beseitigt Erfahrung, daß häusia ! , fatsche Meinungen und eformation, Evangelium, ! chtiche Sitte, PfachMd n besserer Kenntnis oder ib chrfftentumsseindllchen das Volk hineingetraaen u angethan sind, fatslde > Wirrwarr in christlichen regen. Schon bald nach eins wurde dieser Uebcl- ufzutrelen als eine Auf- t, da man verstand, bau t wenig auszurichten ver» iin mar aber bi$ jeft 111 des Hess. Psarrvereins unb daß auch hierein chien das Thema „Wie ■x zu arganrsreren t aus Jahresversammlung, gn dienenden Diskussion trat t rte „Ueberwachung" un gewählt waren, und LfSS* MkH Sn w* $ ¥ Mckt. ?» ffi>en cerbredet10J ^„diq und ds ®9 d°r W UsichM l bei denw ier SkE^tstlichen^ angen der a) . ^ch ost b°n wÄit n°^Z iner w sB er r vorden l' ' gen vv WS WK -...--LS '»dl! f"L , aber n l|f von Wetter M-i Frank fort» den 4. Mai Reiohsanleihe . . 98.55 Tendenz fest. 7518 751,9 751,2 sternh. Himmel Sonnenschein Sonnenschein . 88 35 . 98 40 . 88.30 . 95.30 . 96.10 45.00 . 26.05 27 00 Still W. N.W. •Vi% 8% 8Vi7Vo 8 0/c 8‘/i% do Konsole do Hessen . 215.80 . 191.90 . 184.90 . 150.00 . 154 60 . 148 30 . 161.00 . 215 90 . 198 80 . 181.40 Meteorologische Beobachtungen der Station Giefferr. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Im Konkursverfahren über da- Vermögen der Deutschen GrnnvschUldbank i. 8* ist der Pcüfungstermin für die zur Anmeldung gelangten Forderungen vom Amtsgericht I Berlin auf Freitag, 10. d. Mts, anberaumt worden. R. Sieben, 4. Mai. Reichsbank. Am 20. Mai d. I. wird in Riesa eine von der Reichsbankstelle in Dresden abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kaffeneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Tabak. Der flaue GeschLftSgang hielt auch wLhrevd dieser Berichtswoche an, und sind wir nicht in der Lage, über größere Abschlüsse zu berichten. Die Klagen der Fabrikanten konnten wir auch während dieser SertchtSwoche vielfach vernehmen, dadurch wird natürlich auch das Pfälzer Tabakgeschäst sehr beeinflußt. Die neuen Tabak« gehm tu der Fermentation gut vorwärts, nur liefern solche zum Teil sehr viele Vermischtes. • Sagan, 3. Mai. In Wellersdorf, Kreis Sorau, tötete der Arbeiter Weiche den Arbeiter Pohl mit einer Hacke, schoß auf eine zu Hilfe kommende Frau, die von mehreren Kugeln in die Schulter getroffen wurde, und verletzte eine andere Frau schwer mit der Hacke. • In München wurde ein Student der Medizin, der Sohn eines höheren Postbeamten, wegen Verübung zahlreicher Diebstähle verhaftet. Gerichtssaat. B. Gießen, 3. Mat. Schöffengericht. Ein Schaffner erhielt wegen Beleidiaung eines Mädchens In der Bieberthal bahn 30 Mark Geldstrafe. — In der Privatklagesache eines diesigen Hauptmanns gegen eine Frau S. sprach das Gericht die Angeklagte frei, da eS annahm, daß diese in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt hat. Leipzig, 3. Mat. DaS Reichsgericht verwarf die Reotfion des Agenten Wolff und der unvereht lichten Saul, welche wegen Vrr- te'tung von Zeuginnen beim Prozesse Sternberg zum Meineide am 9. März zu 3 bezw. 1 Jahren Zuchthaus verurteilt rotten. Spazierstöcke stets Neuheiten. Casseler Schirmfabrik Gießen, SelterSroeg 9 Arbeiterbewegung. Mainz, 4. Mai. Auf die Ablehnung des Gewerbegerichts als Einigungsamr seitens der Bauunternehmer wird eine auf heute nachmittag in die Stadthalle einberufene öffentliche Maurerversammlung Stellung nehmen. Nach der Erregung in den Maurerkreisen zu urteilen, dürfte eS heute nachmittag in der Versammlung zur Proklamierung des Streikes gelangen. Es kommen 1000 Arbeiter in Frage. Livorno, 3. Mai. Die ausständigen Bootsleute nahmen die Arbeit wieder auf und standen den Arbeitgebern eine zweitägige Frist zu behufs Prüfung der Tarife. Auch die übrigen Ausständigen nahmen die Arbeit wieder auf. Kreditaktien . . Disken to-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgee. Oestorr, blaatsbahn Gotthardbahe . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . . . 5% Italien. Rente . . 4O/o Grieoh. Monop.-A.nl, 8 o/o Portugiesen . . airlfln,,0,,e'Samn,te'Ve,ve*,"ir»- ElllEll Blusen, Besatz liesernwir direkt an privat«. Man verl. Muster unserer großen Auswahl. Elten & Keussen, Handlung Krefeld. Könitz, 3. Mai. Das Schöffengericht hatte die Gesindevermieterin Anna Roß wegen Beleidigung des Fleischermeisters Adolf Lewy zu 20 Mk. Geldstrafe verurtellt, weil sie Lewy auf der Straße I 4. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenstraffe 2. Elngehot der Arbeitnehmer: 1 Küfer, 1 Schlosser, i Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Taglöhner, 1 Arbeiter, |1 Waschfrau, 1 Frau zum Weckeaustragen. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Metzger, 2 Glaser, i Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 HauSbursche, i Dienstmädchen, 1 Waschfrau, 1 Frau zum WeckeauStragen. Lehrlinge r 1 Bäcker, 1 Buchbinder, 1 Glaser, 1 Kellner, 8 Schlosser, 1 Schneider, 1 Schreiner, 1 Metzger ungen das öffentliche Wort verweigert. Wenn andererseits der Presse über alles, lvas innerhalb der Kirche sich abspielt und für die breite Leffentlichkeit von Interesse ist, aus Kreisen der Geistlichkeit stets rechtzeitige Berichte zugingen, dann würden in der Presse falsche Darstellungen nicht oorkonimen und allen Teilen wäre geholfen, der Kirche, dem Publikliin und der Presse. Ueberhaupt wäre eine aktive Beteiligung von selten jedes Standes an der Presse von höchstem Wert, zur Bermeidung von Falschmeldungen und ofsentlich zuin Ausdruck gebrachten Mißverständnissen. Ein Unterschied zwischen dem geistlichen Stande und jedem anderen ist u. E. in dieser Beziehung nicht zu machen und Wünsche, wie sie hier von feiten der evangelischen Geistlichkeit zur Sprache gebracht worden sind, hätten mit gleichem Recht auch von jeder anderen Seite kommen können. Wenn unsererseits also ein „Mißverständnis" Vorgelegen hat, daun wurde das hervorgerufen durch drei, wie oben zugegeben wird, „unglücklich" gewählte Worte: „Beein fluffung", „Ueberwachung" und „Beaufsichtigung", die jeden selbständig schaffenden und, nach besten Kräften um die „Wahrheit", soweit sie erweisbar ist, sich bemühenden An gehörenden der Presse in Erstaunen versetzen mußten. A'acb dem uns vorliegenden Referat war das Wort „B e a u f f i cf> tigung" i n der zur Annahme gelangten Reso lution enthalten, das schärfere „Ueberwachung" allerdings verinieden worden. LV. Wissenschaftlicher Fortbildnugskursus für Volksschnl lehrer. Wegen des am Mittwoch stattfindenden Konzerts des akademischen Gesangvereins fallen an diesem Tage die Vorlesungen au8. Sie beginnen wieder am Mittwoch, 15 Mai. ** Promenadenkonzert. Das morgige Programm ist folgendes: Ouvertüre z. Op. Norma, Bellini. Der erste Frühlingstag' Lied. Mendelssohn. Frühlingskinder! Walzer. Waldteufel. Phantasie über das Lied: Verlassen bin i. Kvschak-Reindel. ** Militär-Konzert. In Steins Garten findet morgen nachmittag das erste Garten-K onzert unserer Regimentskapelle statt. Tie vorzüglichen Leistungen dieser Kapelle zu bewundern, hatten ja tausende Gießener Gelegenheit während der Promenadenkonzerte, sodaß auch sicherlich morgen nachmittag ein großer Besuch zu erwarten ist. ** Bier Jahreszeiten. Man schreibt uns: Heute und morgen finden in den vier Jahreszeiten zwei große Spezialitäten Vorstellungen statt, wozu nur neue Kräfte engagiert worden sind: ein Besuch des genannten Lokales wäre zu empfehlen. (Bergl. Inserat.) Zu der Gemälde Ausstellung im Turmhaus am Brand find seit Fieitag 45 Aguarelle von M. Bartels aus Hamburg neu ausgestellt. Die gegenwärtige Ausstellung umfaßt somit über 150 Gemälde. Ferner sei noch darauf hinge wiesen, daß diese Aquarelle, sowie alle übrigen, nur noch beute und Sonntag ausgestellt bleiben, da sämtliche Bilder ritt- gebäudeS hier auf dem ehemaligen Pnnz'fchen Anwesen neben b -r--> die Um,itz- Mr iufrlebenfieUenb fob«6 m.n d'n Um,», al» v r vmn NN' gut mittelmäßig bezeichnen kann. In Kälbern entwickelte sich ein sehr ( egen die beiden unredlichen Metzgerburschen von bereu U lebbaster Handel, an eintaenPlätzen wurde sogar auöverkauft, währmd thattn wir seinerzeit berichteten, sind die mannigfachen Wege wieher an ein paar Märkten geringer lbverstand blieb. Fttte Schweine üoSgelegt worden, auf denen das Geld verfchlendert worden waren fehr gesucht, die Zufuhren hierin wurdm auch rasch verkauft, ist; eS wurde meist für „noble Passionen" unb Präsente an Käufer unb MUchschweine waren bei reichlicher Zufuhr infolge Preis- Mädchen verwendet. Beide wurden vor einigen Tagen bc- "HSHung wen ger gehan ^aWttUmnUitle eitS nach Gießen abgeliefert. Auch in der abgelaufenenBertchtSwoche war die ruhige Stimmung (♦•) Leun, 3. Mai. Im Garten des Dr. Schäffer find vorherrschend, zumal die Frage nach greisbarer Ware der vorgerückten oq «nril die ersten Svaraeln aestocken worden. Jahreszeit entsprechend geringer geworden ist. Für Herbst-und Winter- am Zö. April oic ersten öpargcin gejio^en woiuc«. bagegen war ba6 Interesse anhaltend rege. Baumwollsaat Frankfurt, 3. Mat. In Bestätigung einer früheren Mit ro6rbtn DOn Amerika hochgehalten, ebenso verharrt Marseille tu teilnvg erfahren wir, daß der Vertrag, durch den das Haus fcfttr Haltung für Erdnuß- und Kokoskuchen. Palm- und Leinkuchen Wohlerstraße 2 in den Besitz des Finanzministers Dr. von unoerindert. Miquel übergegangen ist, vor 14Tagen unterzeichnet worden fo ($eu, unb Sisrohmarkt.) ist. Im Adreßbuch ist z. Z. als bisheriger Eigentümer des 14 Wagen mit Heu, L mit Stroh. Heu Mk. 4.40 bis Hanfes die Firma Philipp Holzmann u. Co. bezeichnet. Mk. 4 80, Stroh (Roggenstroh) Mk. 3 30 bi« Mk. 3.50. Alle« per Griesheim, 3. April. Don der Direktion der Chemischen 50 Kilo. Fabrik Grieöheim - Elektron wird folgende Erklärung ver ----------------- öffentlich!: „Nach den umfassenden Feststellungen auf Grund Jlplfpftp unserer Lohnlisten und auf Grund aller sonstigen Untersuch nngen werden Arbeiter oder Beamte nicht mehr vermißt." Berlin, 4. Mai, 2 Uhr 10 Miu. (Tel.-Meld. Die Gesamtzahl der Toten wird mit 24 angegeben. — Der des „Gieß. Anz.-) Der Reichstags«Abgeordnete Polizeibericht schreibt: ES ist in letzter Zeit wiederholt vor- Möller-DniSburg wird voraussichtlich der neue gekommen, daß arbeitsscheue Personen die Griesheimer Kala Haudelsmiuifter werden. trophe dahin auSnntzen, daß sie unter dem Vorgeben, ar (Komm.-Rat Theodor M ö l l e r , nationalliberaler Reichstagsabgeord- »eitslos geworden zu sein, Unterstützungen für fich er- neier für Duisburg ist am 10. August 1840 dort geboren lernte nach f * Hl; ti h«. r rt «Ni» hi» TiirpFfinn her Apmifrfifti Rodrik Besuch deS Gymnasiums und der Handelsschule in einem Hamburger schwindeln. Wie die Direktion der chemischen Fabrik $aufe Kaufmann. 1863 errichtete er mit feinem Bruder Karl Elektron mitteilt, haben keine Arbeiterentlassungen tmt Maschinenfabrik, und übernahm 1878 auch noch die infolge des Unglücks stattgefunden, auch wird für die Ver I von feinem Vater ererbte! Färberei. 1879/82 war er stellvertretender unglückten und deren Hinterbliebenen in ausreichender Weise Präfident^er Handelskammer in Bielefeld, er^tfl 11 ßl'eb ö t aeg’ wi»t*h»H tn hnfi f»it» w m T n 6 »11» t»i p n hnr bahnrats Köln und Hannover und feit 1893 Mitglied deS Reichstages. gesorgt werden, so daß kein Anlaß Betteleien vor. del der letzten Wahl siegte et in der Stichwahl gegen den Zentrums liegt. Sollte sich aber em bei der Fabrik beschäftigt ge- Kandidaten Molz.) wesener Arbeiter in Unkenntnis dieser Thatsachen noch in . hiesiger Stadt aufhalten, so kann er an die Fabrik verwiesen Berlin, 4. Mai. Wie die „d^ationalztg.' hort, hatte werden. - Gestern nachmittag sind in aller Stille die zuletzt Graf Bülow gestern nachmU^g eine Unte^edung nut zen aufgefundenen acht Opfer der Katastrophe zur letzten ^emgetroffenen nationalliberalen Abg. Moller Brack Ruhe getragen worden. \w 4 Mai. Bei dem gestrigen Gewitter wurde bei ** Kleine MtteUnugen n uerlmufcn itlictiiduriir Vereine Gittpfelilungen (Offene Stellen Goldene Medaille Paris 1900. liefert billigst JL 4396.56 I t HyPotheken^Senfa^ Wickert,lSÄdatber1str.,g-rkf.aMM *4 182877.17 Vergebung von Erdarbeiten. greifet Heute: Montag den 6. Mat, abends 8>/, Uhr: Uebuug. Das »onnnando. anerkannt billige Bezugsquelle. Kompl. Einritztongku Passiva. 1. Kapitaleinlagm 2 Mitgliedergut- hab en 3. Reservefond 4. Htlfsreservefond 5. Nachlaßreseroe 6. Gewinnsaldo Aktiva. 1. Kassebestand 2. Ausgeliehene Kapitalien 3375 A. Kiuhäuser, Kontrolleur. 9465.20 1800.- 1700.- 600- 1769.80 0)773] Tükbt. Lauffrau ob. Lauf' Mädchen norm. aes. Se> terkwea 39II. Die trauernde Witwe: Marg. Von-Eiff. Ruppertenrod, den 3. Mai 1901. 3272 | 01762] Schwere frischmelkende Kuh I verkauft Karl Euler. Hammstr. 5. man durch Anwendung der weltberühmten amerikanischen Brillant-Glanzstärke NB. Die Gesellschaft übernimmt auch sogen. Kollektiv- oder Gemeinde-Versicherungen, bei welchen sich eine größere Anzahl Gemeindemitglieder durch ein und dasselbe Dokument versichern können. 01774] Letzkartoffeln verkauft Vl. Timon, Aiternea 1. 8372] In dem städtischen Gebäude Frankfurterstr. 63 ist die Beletage, 4 geräumige Zimmer mit Kammer u. Zubehör, — neu hergerichtet — mit Garten« anteil per 1. Juni zu vermieten. Wegen Besichtigung der Wohnung wende man sich an die Bewohner des unteren Stocks. Weitere Auskunft erteilt das Stadtbauamt. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1899 Zugang in 1900 Abgang in 1900 Daher Stand der Mitglieder Ende 1900 Alten-Buseck, den 3. Mai 1901. Der Vorstand: Kch. Keuliug I., August Kraemer, Direktor. Rechner Das von Frau Anna Hein früh. Oberhebamme a d. ge- burtöh Klinik d.Kgl.Chantä zu Berlin verfaßte Buch „Franenschatz“ fenb.f. 80 Pf.in Brfm.d Ker- saudhaus Syg. Aedarfsart. Frau Anna Hein l in Berlin 8 Nr. 178, , Oranienstr. 65. nmenrad (fakt neu) für 90 Mk. zu verk. Grünbergerstr. 82. DAlMstcheruH vom 30. April d. I. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 10. d. Mts. an von den zuständigen Hebeftellen bezogen werben. Die Ueber- weisung des Holzes findet Samstag den 11. d. Mts., morgens 8 Uhr, statt. Gießen, den 4. Mai 1901. Gr. Oberförsterei Schiffenberg. Ifhfifrr l-cht 01769 ^lUniri Ateitz, Westanlage. G. R. V. 1885. Montag de« 6. Mat 1901t Abendtour über Grohen Liuden, Leihzester«. Abfahrt S1/« Ubr; Hotel Schütz. 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Mai 1901, nachmittags 3 Uhr: General-Versammlung im Gemeindehaus dahier, zu welcher die Mitglieder freunh- lrchst eingeladm werden. Kages-Hrdnuug: Mitteilung des Rechnungsabschluffes pro 1900. — Beschluß zur Dividendeuverteilung. — Verschiedenes. Die Rechnung von 1900 liegt 8 Tage lang zur Einsicht der Gmoffen bei dem Direktor offen. 01766] Einige gebrauchte Fahrräder und Nähmaschinen billigst abzugeben. Reparaturwerkstätte H. Kitzler, Bahnhofstraße 58. Zahresmttil *?♦ Grünbergerstratze 47. Keute Sonntag, 5. Mat: 3229] s^rdl. Zimmer mit Küche und Zubehör an ältere Frau zu verm. «Hinter der ZVeflautage 15. <>ch suche 8 di» 4 tüchtige •V Arbeiter gegen entsprechenden Lohn zum Hol,reißen für meine Ziegelei sofort oder später. [8397 Gg. Weist III, Ziegeleibesitzer, Hroßentiude«. Ruppertenrod Hch. Horst III., Steinbach G. Löwen berg, Steinbeim Karl Wolff, Treis a. d. Lda. I Becker XII., Wieseck Phil. 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Herkunft, am liebsten Mädchen, findet bei beff. Leuten liebevolle Pflege und Erziehung. Offenen unter A 8 Nr. 8398 an die Exped. d Bl. Bekanntmachung Nachdem ein Teil des vom Riegelpfad nach der Ebelstraße führenden früheren obersten RiegelpfadeS verkauft worden ist, wird dieser Weg für den öffentlichen Verkehr hiermit geschloffen. Das fernere Begehen desselben ist bei Strafe verboten. Gießen, am 3. Mai 1901. 8391 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. zu vernuten. 01772 sUyw Mrcheuplatz S. schöne Mansardenwohnung, 7* 5 Zrmrner mit allem Zubehör, in bester Lage, per 1. Juli zu verm. Näheres Hoettzestr. 36 III, von 3 Ubr ab._____________3384 3R85] Schöne 5- vis 7-Iimmer- wohnung mit allen Bequemlichkeiten per 1. Juli oder später zu verm. cLouis tTubrnmnn .HerzSerger. IferMnf Die Versicherungen können auf das laufende Jahr oder auf unbestimmte Dauer, oder auf eine bestlmmte Reche von Jahren abgeschloffen werden; für letztere wird ein entsprechender Prämien-Rabatt gewährt. Die Schäden werden in liberaler Weise reguliert und die fest- gestellten Entschädigungsbeträge prompt innerhalb Monatsfrist auSbezahlt Nähere Auskunft über dte Versicherungs-Bedingungen u. Antragsformulare bei den unterzeichneten Agenturen: 8881 in Alten-Buseck Phil. Lepper III., Appenrod Karl Glatthaar, ArnShain C. Brodhäcker, Bad-Nauheim Hch. Kromm, Brauerschwend Peter Daum, Berstadt Frdr. Meyer, Butzbach Nath. Strauß, Ettingshausen S. Löwenberg, Geilshausen Joh. Wallenfels, Gießen PH. Herrmann, LL-2' ÄSÄ vLaa“ uni fiJSJTEt1 MÜW'L TH Md Kriege -er $ wie es allen zu gehen ps der einen, fr Tic vor kur pagnien frei 120 Mann v allgemeine Kriege und unsere heev Armeekorps geschah dies und die Bej Wider abm Unterfui, unter norma leit bedeuten Sinne von 1 Entfernung dem vielbes zeitig auch Weiter den S brauchte gei der Mer Reiter! Fer rvsses sehr ■ geht nicht la nicht. 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