Nr. 105 Viertes Blatt Sonntag 5. Mai 1001 “Mugktrper. lia Cacao. 'enkranken pfehlen. H14 27.77 Mk. Zusammen: Erwachsene: 1 1 1 1 i (i): 3 1 W ndanig> i Die Blickensderfer steht an Leistungs- .Eine Mark weniger gezahlte Pacht vermindert die Pro- 50 Pfg. das Stück zu liefern. Man wettete um zwanzig wnskoften per Zentner Zuckerrüben ber einer Durch- Flasck-en Sekt. Ter Kaufmann machte sich sofort auf, um duktionskosten No, 5 M. 175.-, No. 7 M. 225.- Katalog und Vorführung Brühl’sche Druckerei, Giessen, Schulstrasse 7. Expedition und *-Mc»rw4 »ch«lßrahe 7. :«> fk H- MtMuRbt* wer. QMi Wchchonlltch bdykflt 2 1 1 1 CD Gelbsucht Krämpfen Verunglückung ES starben an: Altersschwäche nach, oooooooo durch die 151. Jahrgang kommen, wenn alle Produkte derartige Verluste brächten? kam. mir vor allen Dingen darauf an, zu zeigen, daß die Höhe der Pachtpreise von den Gegnern bei weitem überschätzt wird. Adresse für Depesche«! Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. fct. *8.-%. und besser, Wrvahl vonätig M tL-lich mit Brtaajir M Montag«. #*»**« -«mitien. WtU« »erden dem An. Bösartige Neubildung 1 Lungenödem 1 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. d. foHeD’ zu. Gerichtssaal. Kiel, 1. Mai. Ter Student der Medizin Roos wurde von der Strafkammer wegen Zweikampfes (Pistotenduell): mit Leutnant zur SeeTietze vom Artillerieschiff „Friedrich Karl" zu drei Monaten Festung verurteilt. Gegen den Leut- nannt wurde vom Kriegsgericht auf vier Monate erkannt- Kinder im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahrr Mtttt n tn , 21-Ml. n. btfiet, Düngemittel und Einsaat Unkosten (bestehend in Baureparaturen, Abgaben und Lasten, 2ffsekuranz, Arzt, Tierarzt, Apotheke, Maschinen, Geräten, Beleuchtung rc. 2C.) lermi erfl Irückenau iI mrragiaderHalb Tb e, (Hebt, Nterei., V 1 )rie allen übrigen fl - Die Quelle iit < wafwaeserMleen. Schutzmarke r Wawer auch awserwdenülcb idale. GietzenerAnzeiger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Lfiiessen edle««’*' in —- w nach»,»tag« für baiis guten Bodeuverlstiltnissen. Selbst “meine Feinde werden zugeben, daß die Wirtschaft nicht gerade schleckst geleitet wird, und daß ich, ohne Raub- vau zu treiben, aus ihr herausnehme, was herauszunehmen ist. Seit dem ersten Tage ist eine vollständig kaufmännische doppelte Buchführung eingerichtet worden. Cs steht mir1 Vermischtes. * Wein spenden gegen den Absentismus im Reichstag. Der Berliner Offiziöse der Münchener „Allg. Zeitung" schreibt: Die Arbeiten der W e i n ko m m i s s io n des Reichstages sind wesentlich gefördert worden dadurch, daß ihr von den verschiedensten Seiten die denkbar besten Proben erlesener Weine zugesandt wurden. Ob sich der Reichstag bei der Plenarverhandlung über das Weingesetz wirklich als Weinparlament konstituieren und int ganzen wird proben können, wissen wir nicht; die Beschlußfähigkeit möchte aber auf diese Weise leickst hergestellt werden. * Zu viel fürs erstemal. Wie der Rektor der Bonner Univerfilät, Freiherr v. La Valette, erzählte, hat der Kaiser selbst, als der Rektor zur Vorbesprechung über die Immatrikulation des Kronprinzen bei ihm in Berlin war. angeregt, daß ein Studentenkommers stattfinde, bei dem er teilnehmen wolle, und wo er das Wort ergreifen werde, nachdem der studentische Vertreter das Hoch auf ihn ausgebracht babe. „Dann wird die Studentenschaft aber auch einen Trinkspruch auf Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit den Kronprinzen ausbringen-, hatte der Rektor hinzugesügt. „Ja, ich weiß nur nicht,- erwiderte der Kaiser, „ob ich den Jungen zum Reden bringen kann.- „Nun, er braucht ja nicht eine lange Rede zu halten,- antwortete der Rektor, „es genügt ja: «„Ich trinke einen Ganzen auf daß Wohl meiner Kommilitonen.-- „Na,- antwortete der Kaiser, „so stark darf er doch nicht gleich trinken.- Durch den Anbau von Hackfrüchten und günstige Verwertung derselben in der Großstadt bin ich in der Lage, einen Teil des durch den Roggen entstandenen Verlustes zu paralysieren. Was fangen aber die Tausende von Landwirten an, welche nicht so guten Boden haben und fern üom Verkehr liegen? Sie müssen Roggen bauen und wieder Roggen; denn nur ein geringer Teil des deutschen Ackerlandes trägt Weizen, Zuckerrüben und Gerste. Ja ich selbst bin, trotz dieser enormen Verluste in jedem Jahre, nicht m der Lage, den Roggen ganz auszumerzen; denn die Wirtschaft verlangt erstens eine Verteilung der Arbeit, zweitens Seilstroh, um das übrige Getreide binden zu können, und drittens ist es mir nur durch den Roggenbau möglich, die einheimischen Arbeiter während des ganzen ÄÄZt** ber ich nachstehende s Ta die Fraae der Kor n ifiTf p hip dem guten Boden Roggen bauen und wieder Roggen. Dann und ba hier be? der Brotf^ckt vor werden die Pacht- und Bodenpreise eintreten, welche sich der Gegner einsetzt, so stützen^üh meine Berechnungen auf Svp^p ^ti^cn ergeben. Ich glaube kaum, daß jemand die foutitfädüüMte Wrotfrudü närnfiA 8p» er Begründer der bekannten Zigarrenfabrik Loefer u. Wolfs, ist in der vergangenen Nacht gestorben. Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen. 16. Woche vom 21. April bis 27. April 1901. (Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 18,O6%0, nach Abzug der Ortsfremden 14,050/^. Beuigsprds DttridUM Mk. 2.20, monall. 76 mit vr«ngerlo-n; durch Ä Abhot«gkg«n viertcljätzWß. Mk. 1.90, menotl. 66 Bei Postbezug vierteljächrt. Mk. 2.00 ohne Bestell*«. 8Uie«tflen ötmuttluefl» (Men bei Iri unb MuSleew »*nza, letzt sieht die Sache ganz anders aus, — jetzt muß dem Willen des Absenders entsprochen werden. habe ich statt 2.67 Mk. nur noch 1.30 Mk. pro Zentner "Tie Zahl der Todesfälle, ausschließlich der zugefetzt! Totgeborenen, betrug in der Woche vom 14. bis 20. April ab?r °uch noch ein bischen viel; - kurz ent- in Gießen 12, in Mainz 20, Darmstadt 20, Offenbach 17, schlossen, herunter, was zu hoch ist! — schreiben wir 75 Pro- Worms 14, zusammen 83, davon 19 im ersten Lebensfahre. zent ab. I Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner kamen auf Ergiebt: Gesamtkosten pro Morgen 88.54 Mk., Pro- Gießen 24,1. auf Mainz 12,2, Darmstadt 14,2, Offen' duktionskosten pro Zentner 7-22 Mk., Verkaufspreis bach 17,1 Worms 17,5 (ohne 5 Ortsfremde 14,1). - Tie pro Zentner 6.61 Mk Verlust 0.61 Mk. Todesursache anbelangend, verstorben an Masern 1 (Offen. Alle Wetter! Das hatte ich nicht gedacht! Auf die bach), an Tiarrhöe und Brechdurchfall 1 (Offenbach) an Tauer kann man von Verlust nicht leben. Wieviel muß ich Lungenschwindsucht 11 (4 in Mainz je 2 in Tarmstadt denn abschreiben, um ohne Verluste zu arbeiten? Worms und Gießen, 1 in Offenbach), an akuten ent- Tie Gesamtkosten pro Morgen dürfen dann nicht größer zündlichen Krankheiten der Atmungsorgane 12 (je 3 in L?" ols 81.O3Mk. ot^r statt eines Pachtzinses von pro Mainz, Tarmstadt, Offenbach und Gießen), an Gehirn- Morgen 33. ,0 Mk darf ich nur zahlen 0.92 Mk apoplexie 2 (je 1 in Mainz und Tarmstadt), an allen Mit anderen Worten: um 9,.27 Proz. mutzte der Pacht- übrigen Krankheiten 50 (6 in Gießen, 8 in Mainz 14 in preis sinken, wenn ich — nicht etwa beim Roggenbau etwas Tarmstadt, je 11 in Offenbach und Worms); aewalisamen verdienen — nein,, nur durchkommen wollte Tod erlitten 6 Personen (4 in Main- je 1 in Worms und Tas ist der fundamentale Irrtum, in dem sich diel Gießen). Geaner der Landwirtsck)ast befinden datz sie der Höhe des Bingen, 1. Mni. Am vergangenen Sonntag wurde Bobenwertes, resp. der Pacht eine viel zu große Bedeutung in dec Roch uskapet le ein sehr schöner neuer W an d- bennessen. Selbst bei den hohen Pachtpreisen in hiesiger attar geweiht. Auch eine herrliche Kanzel, ein Manzen- Gegend macht der Pachtpreis noch nicht einmal ein Trittel gebitde darstellend, das sich in Kelchform entwickelt, sowie der Gesamt osten aus, auf geringen Boden ist die Tifierenz zwei prächtige Thüren zur Kommunionbank wurden durch noch bedeutend großer. An allen übrigen Ausgaben kann edle Spender der Kapelle zum Gescheut gemacht. Die Kanzel der Wirtfchaster absolut nichts andern, voranogesetzt, daß wurde vou Kunstschmied Heck in Areibura und die Dhüren er mit der notigen Sparsamkeit arbeitet Er kann nur ber Kommunionbank von Kunstschmied Bockenheimer aus- feine Unkosten vermindern dadurch, daß er den Pachtpreis I geführt. herabsetzt. Ein um 1 Mk. pro Zentner niedrigerer Roggen- Bensheim, 1. Mai. Eine interessante We11e wurde £ceit wufete die Pachtsumme um 12.50 Mk. pro Morgen vor einigen Tagen hier gemacht. Spät abends saß eine yerabdrucken. . Gesellschaft gemütlich am Biertisch zusammen und unterhielt Daß ich damit übrigens .nicht eme Spiegelfechterei los- sich über den schlechten Gang der Geschäfte. Namentlich! lasse, mag die rentabelste Frucht unserer Heimat, die Zucker- klagte ein Schuhmacher über den geringen Verdienst und m^bweifen: die große Konkurrenz der Schuhworenhändler. Torauf erbot uno pro Morgen Nch ein anwesender Kaufmann, ihm bis zum nächsten 14o.13 Mk betragt die Pacht pro Morgen 33.70 Mk., also Morgen 11 Uhr (es mar bereits nahezu Mitternacht) tausend wenig mehr als ein Fünftel. Paar Schlappen (Kordpantoffeln ohne Absatz) zum Preise von 3 Ammer-Wohnung bis 1. Juni m verm. ZSesersiraße 25. g,.-, Ein Schneider ZSahnüofsiraße 18. 01714 B. Hetzer 3355 «üferei. 2970 □ 01738] s- bis 5-Ammerwohnung mit Küche per 1. August zu der« mieten. Asterwe- 12. Hier! meines 331 Prim Aepfelwein verzapft 2779 2822 erlernen. Sportwagen empfiehlt 3121 allen Größen und Trag- in im Zapf bei 3283 Neuenweg 8206 Jul. 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