r W dl« SchW men. «69 elfen unb Setiwltn Stumpf, u) in Zapf. IHIIMM llsländigler | ihrpliin: er auf den Stationen ! , fasse/, Marburg, ! hausen, Wetzlar, X ML, GMausen, S -in, Schotten, Lau- g menden und abgehen- g s die Fahrzeiten der g Preise von 20 Pfg-> g , in der Expedition g >ers vorrätig. - Der g h die Austräger des g n werden. : ' ,üi , 161.H 1 ' ' ' , 198 » • • . 180'' Nr. 105 Erstes Blatt. Sonntag 5. Mai 1901 nuMrM SO Psg. 151. Jahrgang Adrkflr für vrpkschenj Anzeiger Siehe». Fernsprechanschlutz Äw. tfl. General Viebahn bittet um Ablehnung des Antrages, da sonst das ganze Gesetz gefährdet werde. Abg. Rickert (fr. Vg.) beantragt hinzuzufügen: Kriege sind doppelt in Anrechnung zu bringen. General Viebahn erfiärt, daß auch mit Annahme des Antrages Rickert das Gesetz für die Regierungen unannehmbar sei. Bezugspreis oiencllächM. Mk. 2.20, monatl. 76 W,. mit Bringerlohn,- durch Ä AbholesteUen viertelDtzGi. Mk. 1.90, monatl. 66 Ptz» ©et Postbezug viertelMM. Mk. 2.00 ohne BestellOM Ätit 8nt<*|en«Btnnttlliieeb stellen de» In- unb Ü.HmM nehmen «njelarn für U GietzenerAnzeiger LZW General-Anzeiger " ” e&äyi Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Amtlicher Heil. Bckanntmltlbnng. Betr.: Schießübungen. . .hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß oas hessische Ztiger-Bataillon Nr. 11 zu Marburg am S., 13. und 80n 7 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittag, Ge. fechtSschteßeu mit scharfer Munition südlich Holzhausen mit süd- kicher und südöstlicher Schußrichtung abhalten wird. Zu diesem Zwecke werden die den Forstort „die Seist" ourchrreuzendev, von Holzhaufen, Roßdorf, Mardorf und Erfurts- hausen in Richtung auf Roßberg, Höuigeu und Deckeubach füh. rendeu Waldwege durch Sicherheitsposten abgesperrt und darf das vorstehend bezeichnete Gelände während der angegebenen Zeit »uht betreten werden. Gießen, den 4. Mai 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ____v. Bechtold. ro t „ Gießen, den 2. Mai 1901. Betr.: Lehrerkonferenz. Die Großh. Kreisschulkommisfion Gießen a» die Schulvorstände unb Bürgermeistereien des Kreises. k ^^i^hrige Kreisschulkonferenz findet Freitag, den 24 Mar d. I. vormittags 10% Uhr in Steins Warten dahier statt. Sämtliche Lehrerinnen und Lehrer des Kreises sind verpflichtet, au derselben teilzunchmen. Tagesordnung. 1. Statistische Mitteilungen über das Volksschulwesen des Kreises für das Jahr 1901/2. 2- dortrag des Lehrers Bach-Großen Linden: Der Unterricht im 2. Schuljahr nach Herbert-Ziller. An die Konferenz schließt sich ein einfaches Mittageffen an. Wir beauftragen Sie, die Lehrer Ihrer Gemeinden hiernach zu bedeuten. ___v. Bechtold. Gießen, den 1. Mai 1901. Betr.: Eintragung der Schulgüter im Grundbuch. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. In den dermaligeu Grundbüchern ist als die Eigene tümerin von Besoldungsgrundstücken der Volks schullehrer vielfach die „Schule" eingetragen. Derartige Einträge entsprechen nicht der wirklichen Rechtslage. Denn die Schule besitzt keine Rechtsfähigkeit und kann deshalb auch nicht Eigentümerin sein. Es bedarf sonach in solchen Fällen besonderer Ermittelungen darüber, wem das Eigentum an den Besoldungsgrundstücken zusteht, und auf weffen Namen demgemäß der Eintrag in das anzulegende Grundbuch zu erfolgen hat. Zumeist wird die Gemeinde jene Grundstücke zur Ausstattung der Lehrerstellen zur Verfügung gestellt haben, und daher die Gemeinde als Eigentümerin in das Grundbuch einzutragen sein. Judesien ist es nicht ausge schloffen, daß die Grundstücke der Kirche oder einer. Stiftung gehören und hiernach der Eintrag zu voll ziehen ist. Schließlich kann es sich auch um sonstige Grundstücke handeln, die den Zwecken der Schule unmittel, bar oder mittelbar zu dienen bestimmt und mit Rücksicht hierauf in den dermaligen Grundbüchern auf den Namen der Schule eingetragen fmo. „ _einen Überblick darüber zu erlangen, wie diese Verhältmffe in Ihren Gemeinden liegen, ist es für uns erforderlich zu wissen: 1. auf welchen Namen die erwähnten Liegenschaften in Ihren Gemeinden im Grundbuch eingetragen sind; 2. was Ihnen über die Eigentums und sonstigen RechtS- verhältniffe der fraglichen Schulgüter bekannt geworden ist und welche Urkunden hierüber sich in Ihrem Archiv befinden; 3. auf weffen Namen nach Ihrer Ansicht die Eintragung im neuen Grundbuche zu erfolgen hätte. Wir sehen Ihrem umgehenden Bericht über diese Punkte bis spätestens 10. Mai Ifb. Js. entgegen. _____________ v. Bechtold.___________________ Bekanntmachung. Wegen der in Anger Sb ach ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche und mit Rücksicht auf die dortselbst avgeordnete Gemarkungssperre wird die Abhaltung des für den 9. Mai ds. Js. in Lauterbach anberaumten Biehmarktes hiermit verboten. Lauterbach, den 29. April 1901. Großherzogliches KreiSamt Lauterbach. Dr. Wallau. Deutscher Reichstag. Berlin, 3. Mai. . Am Bundesratstische befinden sich Kriegsminister von Goßler und Staatssekretär Frhr. v. Thielmann. Auf der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf betreffend die Versorgung der Kriegsinvaliden und Kriegshinterbliebenen. Abg. Graf Oriola (ul.) als Berichterstatter berichtet über die Verhandlungen der Kommission. Abg. Prinz v. Schönaich-Carolath (nt.) spricht seine Freude über die Verbesserungen des Gesetzes aus; trotzdem bedauere er, daß für die Subalternoffiziere keine bessere Fürsorge getroffen fei. Er hoffe, daß der Mangel, welcher dem Gesetze noch anhaste, später beseitigt werden könne. Tas Zustandekommen des Entwurfes sei ein schönes Ergebnis der langjährigen Bestrebungen, den Krieqs-Ju- validen aufzühelfen. (Beifall.) §§ 1 bis 8 werden hierauf in der Kommisfionsfassung angenommen. § 9 bestimmt: Neben den durch dieses Gesetz erhöhten Pensionen ist eine Zulage für Nichtbenutzung des Zivil- versorgungsscheines sowie Anstellungsentschädigung nur für diejenigen Unteroffiziere zulässig, welche Anspruch auf Zivilversorgung durch zwölfjährigen aktiven Dienst erworben haben. Abg. Schwarz-München (wild) beantragt folgenden Zusatz: Kriegsinvaliden, welche ohne zwölfjährige Dienstzeit für Nichtbenutzung des Zivilversorgungsscheines und Anstellungsentschädigung bisher Gebührnisse bezogen, haben auch für die Folge oen Genuß derselben. Abg. Singer (Soz.) meint, die Regierung werde auch mit diesem Antrag das Gesetz schlucken, wenn der Reichstag fest bleibe. Die Regierung lehne den Antrag ab, weil er zwei Millionen koste. Seine Partei werde für den Antrag stimmen. General Viebahn erklärt, Mehrkosten seien keineswegs ftir die Regierung ausschlaggebeno, sondern andere gewichtige, grundsätzliche Bedenken. Er bitte, beide Anträge abzulehnen. Die Anträge Schwarz und Rickert werden a b g e l e h n t und § 9 hierauf in der Kommisfionsfafsung angenommen. §§ 10 bis 19 werden ebenfalls angenommen. § 20 handelt von der Anrechnung der Zuschüsse. Abg. Prinz Schönaich-Carolath (nl.) freut sich über den Zusatz der Kommission, daß die Zuschüsse bei der Neuveranlagung außer Ansatz bleiben und der Pfändung nicht unterworfen fein sollen. Er bedauert aber, daß außer diesen Zuschüssen alles beim alten geblieben sei. Seit Jahren wird auf die Ungerechtigkeit hingewiesen, daß den in Reichs- und Staatsdienst Angestellten die Pension bei ihren Gehaltsbezügen angerechnet werde, während bei Kömmunalbeamten dies nicht der Fall ist, diese also ihren vollen Gehalt beziehen. Diese Ungerechtigkeit müsse aus dem Wege geräumt werden Nach einer kurzen Bemerkung des Abg. Treuenfels (k.) wird § 20 in der Kommisfionsfafsung angenommen, ebenso §§ 21 und 22. Abg. Riff (Elf.) beantragt einen § 22a, wonach elsaß- lothringifchen Landesangehörigen, die im französischen Heere Kriegsinvaliden und später Deutsch geworden sind, sowie deren Hinterbliebenen aus dem Reichsinvaliden- sonds Beihilfen gewährt werden sollen bis zum Betrage der durch dieses Gesetz gewährten Gebührnisse. Derartige Beihilfen sollen auch den später deutsch gewordenen Hinterbliebenen der elsaß-lothringischen Landesangehörigen zu- fommen, welche den Feldzug im französischen Heer mit> machten, in demselben gefallen oder an feinen Folgen gestorben find. Berichterstatter Graf Oriola (nl.) empfiehlt den Antrag, welcher der Ansicht der Kommission entspreche. Staatssekretär Frhr. v. Thielmann kann erklären, daß der Antrag auch für die Regierungen annehmbar erscheine (Beifall), er müsse ab et den Vorbehalt machen, daß er noch einigen redaktionellen Aenderungen unterworfen wird, und Beihilfen nur gewährt werden, bei Erwerbsunfähigkeit und ungünstigen Vermögens-Verhält- niffen. Abg. Baffer mann (nl.) erklärt: Wir halten es für eine Ehrenpflicht des deutschen Reiches, Soldaten, welche im Jahre 1870/71 ihre Pflicht und Schuldigkeit auf französischer Seite gethan haben, Beihilfen zu gewähren. Wir bitten, oen Antrag möglichst einstimmig anzunehmen. Abg. Bachem (Ztr.) hofft ebenfalls, daß der Antrag einmütig angenommen wird. Auch die Elsässer sollten erkennen, daß sie unseren Herzen ebenso nahe stehen, wie die anderen Brüder. Nachdem noch die 916gg. Schremps (kons.) und Haust- Kunstausstellung. In unserer Kunstausstellung im Turmhause zog mich dieser Tage der Name RüdiSühli an. Mir war's bekannt, daß RüdiSühli, von dem ich bisher nirgends etwas gesehen hatte — ich erinnere mich, daß er vor 3 Jahren in Dresden ausgestellt hatte — ein Landsmann und Freund Arnold Böcklins, des Gewaltigen, war, und, wenn ich mich nicht irre, sogar einer von den wenigen, die unter Böcklins Augen sehen lernten. Auch wer hiervon nichts wüßte, würde unschwer manche Spuren der besonderen Ausdrucksweise des größten deutschen Malers des 19. Jahrhunderts bei H. RüdiSühli finden. Seine Bilder zerfallen in zwei Gruppen: solche, die ein einfaches Stück Natur zum Vorwurf nehmen, schlecht und recht, wie die meisten Maler unserer Tage von Durchschnitts Begabung ohne hervorragendes Naturgefühl und ohne besondere dichterische Veranlagung, und solche, in die offensichtlich die überwältigende Persönlichkeit Böcklins des Großen stark hineinspielt. Die erstere Gruppe enthält kleinere Sachen recht allgemeiner Art. Sie gipfelt in der „Herbstsonne", einem Waldbilde nicht ohne farbig reizvolle Stimmung. Von der zweiten Gruppe ist am meisten Böcklinsch die Tempelmine am Meer, ein Bild, das ja wohl seine künstlerischen Qualitäten hat, die aber arg verbittert werden durch das Nach-„Empfundene", Unselbständige. Welcher unsägliche Unterschied zwischen Böcklins unvergleichbarer „Billa am Meere" und seiner Nachahmung. Dort tiefste Melancholie, erster bendes Wellengeflüfter, wehklagender Wind und sturmgebeugte Cypreffen, das stimmungsvollste malerische Klagelied — hier, bei RüdiSühli, stimmungslose, trostlose Mattigkeit, beklagenswerte JndividualitätSlosigkeit, rein äußerliche, geistlose Nach, bildung ohne eigenes Empfinden. Auf einigen seiner andern Gemälde findet man wieder eine andere Art Rüdisühlis, eine Verschmelzung verschiedenartiger fremder Einflüße. So ist z. B. manches Herbstbild von ihm mit einem schönen, Böcklinschen Himmel geschmückt, der starke und merkwürdige Stimmung hervorbringt, während alles Uebrige auf dem Bilde glanz- und reizlos ist. Neben dieser Kollektivausstellung ist immer noch die von Ismael Gentz zur Stelle. G. hat die Orientreife des Kaisers und der Kaiserin mitgemacht und bringt die Früchte seiner Studien zum Vorschein. Selten habe ich eine Sammlung von Bildern gesehen, die einen ähnlich unvorteilhaften Eindruck gemacht hätte. Ich will ganz davon absehen, daß Gentz nicht in einem seiner Bilder irgend welche Stimmung, irgend welche Empfindung für das immerhin Historische des Augenblicks, den er miterlebt hat, zeigt. Schließlich ist geschichtliche Empfindung, jenes Gefühl für die Wertschätzung einer bestimmten Situation nicht jedermanns Sache. Gentz hat Jerusalem, den deutschen Kaiser bei der Eröffnung der deutschen Erlöserkirche in jener Stadt Judäas gesehen, der Wiege des Christentums. Er hat keine tiefere Anregung in eelischcr Beziehung daraus empfangen. Aber auch rein technisch find seine Darstellungen vollständig mißlungen. Er macht auch nicht einmal den Versuch einer künstlerischen Durchdenkung und Durchbildung seiner Aufgabe. Und dieses Colorit, dieses Licht! Sollen das die strahlenden Farben des Orients fein, diese harten, hellen, verwischten Töne, diese rellen Diffonanzen, schreiend, abstoßend an einander ge- ügt? Auch auf die Aehnlichkeit der entsetzlich steif hin- und dargestellteu Personen ist keinerlei Rücksicht genommen. Man sieht nicht oft in Kunstausstellungen so etwas wenig Erfreuliches wie die Gentzschen Schöpfungen. Aus der alten Kunststadt Weimar sind ein paar junge Bilder da. Weitaus das beste ist das Freilichtstillleben von M. v. Freytag-Loringhoveu. Die Dame scheint eine Schülerin des Frhrn. v. Gleichen-Rußwurm zu fein, des Nrffen Schillers, eines wichtigen Förderers des Kunstlebens an der Ilm. Gut gesehen und äußerst klar gestimmt, geschickt und intereffant gemacht ist baS Stück, wenn auch der gepflasterte Hof im Vordergründe vielleicht ein klein wenig zu schwer im Ton ist, und dieses und jems den Eindruck des Absichtlichen, Komponirten macht. Das eigentümliche Motiv ist ganz ä la Gleichen. — Blumen und Früchte zu malen versteht E. Goerg wie nicht viele des Malens befiiffene Damen! Von ihren Bildern geht ein Leuchten aus, das erwärmt und erfreut. — Joseph Rollet sch e k hat ein Genre- stück allerältester Effektmacherei ausgestellt und mit dem nicht gerade ungewöhnlichen Namen „Der verlorene Sohn" versehen. Unter den Düffeldorfern verdient Edmund Massa« wegen eines mit großer Feinheit gemalten Bildes „Heimliche ’iebe" Erwähnung. Das verliebte junge Rococo Herrlein, )aS seinem Schätzchen einen Blumengruß zuwinkt, heb: sich von dem hochfensterigen sonnendurchschienenen Jnnenraume plastisch und wirksam ab. Ein tüchtiger Landschafter ist Fritz v. Wille, der eine schöne, einfach und groß empfundene Eifel-Landschaft ausgestellt hat. Ein Überrascheno hübsches Stück Glasmalerei hat O. Hirz aus Gießen ausgestellt, das eine brillante, rein ständig wieder zusammengesetzt. Andraes farbige Reproduktion l/uuc. UUUJ Ul UHUCLCIl JUll|lll, lllllll « 4. V verkehrte, ^andgerichtsdirektoren | Gerichte zweiter Instanz machten die Angeklagten geitcna,. denen chimmel orientalisches zu sehen: Der Löwe von Babylon. Be kanntlich ist seit einigen Jahren die „Deutsche Orientgesell- schast" am Werke, den Palast Nebukadnezars in Babylon lebigt erklärt. Es folgen mündlich^ Berichte der Petitionskommissron. Ueber die Petition um Einstellung des Vertriebs von Ansichtspostkarten in dem Markenverkaufsstand im Bahnhof zu C a s s e t geht das Haus zur Tagesordnung über. Eine Reihe von Petitionen verlangt Abänderung der Servistarife. Dieselben werden nach einigen Bemerkungen der Abgg. Kirsch (Ztr.) und Rickert (fr. Vg.) dem Reichskanzler als Material überwiesen. auszugraben. Zu dieser Palastanlage gehörte die „Prozessionsstraße des Gottes Marduk", deren glückliche Entdeckung einen festen Anhalt zu weiterer Orientierung in den HiaaLLeiuautiLuiiicu ITuo . Trümmermaffen bietet. Flankiert war die Straße von einem ra£TlUjI5|uUX* w Um ÄÄÄmei 0 i e & e n. 3. M-i. Gegen die Handelsleute Si-gsried auch Personen in das Heer eingestellt hat, die von anderenISelißmann von Vallendar und Maier Klaus von Militärärzten abgewiesen worden sind, hatte die Verteidig- Frielendorf war Anklage ^rMen worden, weil siearm unq den 'liaarrenfabrikanten Fritz Schreier aus Bünde ged 23. April 1900, dem Tage be» Viehmarkts, hu Gießen . o oh , . ... ...... .. t «.d ot 1111« rtvts üro/ioin Xio hnn hpt wftänbiaen Behörde, n am- bürg, die das Souterrain des Hauses inne hatte, in dem früher Tr. Schimmel wohnte. Sie hat in der Voruntersuchung bekundet, daß si^ wiederholt einen Mann von untersetzter Figur mit Vollbart über den Hof nach der tm Sinter =- hause zu den verschiedenen Stockwerken emporführenden Hintertreppe habe gehen und später zurückkommen sehen. Behauptet wird, daß die Person, die die Zeugin gesehen hat, in Wirklichkeit der Antiquitätenhändler Joseph Reuter gewesen sei. Allgemeine Spannung entstand, als der Gerichtsdiener den Namen Reuter aufrief. Die Spannung wich aber sofort allseitiger Heiterkeit, als Reuter in den Saal tänzelte und unter höflicher Verbeugung ein kräftiges „Gutten Morgen, meine Herren!" in den Saal schmetterte. In der Linken einen zerknitterten Cylinder und ein dünnes Rohrstöckchen mit langer Elfenbeinkrücke und ebensolcher Spitze, in der Rechten eine große Mappe mit Papieren haltend, begab er sich an den Zeugentisch, wünschte auch dort „Gutten Morgen" und wies nach Feststellung seiner Person darauf hin, daß er strenggläubig jüdisch sei und daher bitte, bei der Eidesleistung seinen Hut aufsetzen zu dürfen. Gern entsprach der Vorsitzende diesem Wunsche. Mit großem Redeschwall erzählte Reuter von seinen geschäftlichen Beziehungen zu den Herren Offizieren, Majors, Ge- Aus Stadt «ad Land. w-is-u und betont die Notwendigkeit des Schees für indei keiLLegs au'sgeschlossrn. abend- wird £e«or @ oe t f tner emen Naturhomg. , . . J ,u /eigen wie er bei den Besuchen bei Tr. Schimmel versität einen CykluS von 6 öffentlichen Vortragen ^iu Regierungsvertreter erklärt, die Regiet-l esehen^ zieht Reuter einen alten Hut aus der Tasche beginnen, deren Thema „Lea Femmes de France au senile Bedeutung der Honigprodukti^ d^^ . stülpt'i^n sich aus den Kopf. Bors, zu Dr. Schimmel: itzöms siöole", also die Fortsetzung des im letzten Winter Abg Wurm (So$.) spricht sich gegen die Ueberweisung rch uach den 111 11 01,111,1 "u übrigen v-rmeis-n wir aus den Inseratenteil. der Petition zur Berücksichtigung. Tie Imker mußten sich 1 $ b Tr S chi m mel. iiäthe, geb. Schlömann. wird -r. Die Stadtuerordueteu bewtlltgten w geheimer Sitzung, setbft helfen, das konnten sre am besten durch eine plan- l [g ö . Bereibi A unb darauf aufmerksam gemacht, daß zur Anlage de- neuen Friedhöfe- die Maurerarbeiten ,n mäßige Organisation. . . ro fie auf Fragen, durch die ihr Gatte belastet werden könnte, vergeben, ebenso die Kanalisation des Friedhofes, bte W. Schrempf kons.) meint, d^e^SozialdemokratieIAussage verweigern dürfe. Bors.: Es handelt sich richtung der Grufthalle, die Verglasung der bunten Fenster ttate )einer Partei ftet§ entgegen, wenn sie den reellen bQrum, festzustellen, ob der Angeklagte Baumann oder i)er ^crer H^lle. — Für die Hundeausstellung wurden zur Produzenten schützen ü^lle. . Kunsthändler oder beide bei Ihnen verkehrt haben. Was reisverteiluns 30 Mk. bewilligt. — Branddirektor Traber des Vorredners, die nicht objektiv und unwahr sei. S'ÄuH“ Ä S ?kim«Üstrag. der Stadt L der «u-st-^ng° für Feuer. Referent Göbel befürwortet als Abgeordneter den An- ümehrere Händler zu ihnen gekom- schütz- und Rettungswesen in Berlin gesandt werden. trag auf Ueberweisung zur Berücksichtigung. ' M^euM: Vorst: Jst?r "Gegen das Wundgehen! I- tzt beginnt dieschöneZeit Ter Antrag wird angenommen. fteta die Vordertrepve herauf- oder heruntergegangen? — der Fußwanderungen, aber leider Damit für viele auch Dtc Ueber die Petition betreffend das Verbot des Handels in Er kann auch wohl mal aus Versehen die Hinter- Zeit, in der sie bei jeder längeren Wanderung über Wund- mitGutscheinen wird zur Tagesordnung ubergegangen. » hinabgegangen sein. Genau weiß ich das nicht. Vors.: gehen zu klagen haben. Der rationelle Marschierer hat ja Tag Haus vertagt sich herauf. @ie haben ja bis jetzt nichts davon gesagt, daß nod) ein |ÄOn immer gegen dies Nebel Vorkehrungen getroffen, aber Cm gegangen f mb eme Interpellation Singer (^S-) (^Vetter Händler gekommen ist. Zeugin: Ich bin bis je^ roenn noch bessere Mittel angegeben werden, bann wird man betreffend Außerachtlassung der vorgeschriebenen auch nicht danach gefragt worden. Erster Staatsanwalt < anwenden. Die deutschen Militärbehörden haben regeln in der chemischen Fabrik Griesheim und em ^ihlrag ^pneri■ Wenn der Herr Verteidiger darauf beharrt, daß , niä hpft?« ^IJittel aeaen daS von Hvd-Nberg (Welfe) betreffend Befreiung IN englischer Bruder Reuters geladen wird, will ich mich nicht Ivider- -mgeheud-n Versuchen als beste- Mittel gegen °°S Gefangenschast in Südafrika befindlicher Teutscher. Ich meine es ist nicht nötig. Rechtsanwalt K r a h I Wundgehen den S-lichlsäur talg e nge ühr . Man stellt ihn Nächste Sitzung morgen. stich bitte das Gericht darüber zu entscheiden. Tas Gericht her, indem man zwei Teile Salicyl Lure m fünf T-'len Tagesordnung: Unfallfürsorgegesetz, Petitionen. beschließt die telegraphische Ladung Reuters auf morgen Benzoötinktur löst und dieser Losung 100 Teile Hammeltalg Schluß 5 einhalb Uhr. | früß Die nächste Zeugin ist die Frau des Buchbinders | zusetzt, der vorher mit fünf Teilen Benzooharz zu einer ------»— r Mii.il- L t » M fc Emil v. Kreyfeldt aus Düsseldorf, der in dem Hause Hütten- Mischung ordentlich verrieben wurde; das Ganze wird tüchtig Pfr llkllt Elberfelder MtlitarbeftelllUgkbProsktz. ftraße Nr. 1, in dem Dr. Schimmel im Jahre 1899 wohnte, nmgerührt und In Blechdosen gefüllt. Wenn die Militär. XVII. ein Buchbindergeschäft betrieb. Ihre Ladenthür liegt neben> - — ~ Elberfeld, 2. Mai. der Haupteingangsthür. Eines Tages, so erklärt er, betrat Tie Beweisaufnahme wurde heute fast beendet. Morgen ein älterer §err unseren Laden und fragte, ob hier Dr. sind nur noch zwei Zeugen zu vernehmen, deren Ladung Schimmel wohne. Ich bejahte das und sagte ihm, er müsse heute beschlossen wurde. Alsdann werden, wis der Vor- an der Hauptthür auf den untersten Knopf drucken, ^ch sitzende heute bekannt gab, die Vorträge beginnen. Samstag ging mit ihm bis zur Thür hinaus, mußte aber wieder ist wieder keine Sitzung. Tie Vorträge werden somit am umkehren, weil ein Käufer kam. Ob der betreffende Mann Montag fortgesetzt werden. Tie Beweisaufnahme erstreckte zu Tr. Schimmel gegangen ist, weiß ich nicht. Vorst: War sich heute fast ausschließlich auf die Klärung der Frage, ob dieser Mann Baumann? Zeugm : ^ch mußte mich^ sehr jemals ein persönlicher oder brieflicher Ver-I tauschen, wenn er es nicht wäre. Vorf.: ^m vorigen ^zahre kehr zwischen Baumann und Dr. Schimmel statt-1 im Mai haben Sie bei Ihrer Vernehmung gesagt: Ich er- gefunden hat. Auch wurde die Vermögenslage Tr. Schim -I kenne den Mann mit Bestimmtheit wieder. Zeugin: Was mels einer eingehenden Prüfung unterzogen. Unter den ich damals gesagt habe, halte ich auch heute aufrecht. Bors... Zeugen befand sich u. a. die Ehefrau Dr. Schimmels, Haben Sie ein gutes Personengedächtnis? Zeugin: ^. ^0^1 ist. die eidlich vernommen wurde. Vors.: Bei Ihrer Vernehmung im Mai haben SiegefugtJ W. B°« b« WWW. wenera w Wie Oberstabsarzt Dr. Scyimmel auf Befragen des daß es vier Monate oder auch langer sein könne daß bei mittag zog ein Oe Wit ter über une« ©ege Vorsitzenden mitteilte, hat er vor längeren Jahren, etwa Mann dagewesen ei? (Bemerkt )ei hierbei daß Baumann daS starken Hagel brachte, durch den viele Baumb ü en ab 1879, ein Ohrenleiden gehabt und ist daran einige Wochen sich seit dem 6. November 1899 in Untersuchungshaft be- geschlagen wurden. - Eine für unsere Gegend wichtige Nachbehandelt werden. Bei Witterungswechsel hätte er noch jetzt findet.) Zeugin: Das kann ich nicht genau bestimmen, ^ch richt kommt unS eben auS der Gegend der Niddamündung Beschwerden und höre nicht mehr so gut wie ehedem. Vors.:Iweiß auch nicht, ob es Herbst, Sommer oder Winter war. Die Regulierungsarbeiten dieses FluffeS sollen Wäre es möglich, daß der Ohrfehler die ärztliche Unter- Rechtsanwalt Tr. Wallach: Hatten ^)ie Anlaß, sich^oenl Qn ^em im preußischen Gebiet gelegenen Unterlauf suchung beeinflußt hat? Tr. Schimmel: Ich glaube es Mann besonders einzupragen. Zeugin: Nein, man kennt F genommen werden. Dadurch würde die Möglich- nicht, die Möglichkeit ist aber nicht ausgeschlossen. das Gesicht aber doch wieder. Baumann. Ich bin nu 9 ll lanQe aeplante Niddareaulierung Von den Zeugen, die gesehen haben wollten, daß bei Frau Kreyfeld im Laben gewesen. Tr. Schi mmel ^in hnrinnpbmen ginn manckem beöeutenben Baumann sich zur Wohnung Tr. Schimmels begeben habe. Ein Schild mit meinem Namen befindet sich unnilttelbar auch in Heffenvorzunehmen Von^ manchem veDeurenoe erschien zuerst die Ehefrau des Tischlers Böhme aus Mägde- neben der Thür Hatte Baumann zu mir gewollt, so hatte Schaden, der uns jetzt durch die Ueberschwemmungen, die tn it gar feine Veranlasfung gehabt, im Laden zu fragen, unserer Gegend öfter entstehen, weil das Waffer, wenn es . c , Rechtsanwalt Kray: Ich bitte Frau Dr. Schimmel, sich dar- über den normalen Stand kommt, nicht rasch genug abfließeu künstlerische Wirkung erzielt. ES ist in seinen Tönen sein über zu äußern, ob Sie und Ihr Mann zu jener Zeit nicht {ann verursacht wird, biteben wir dann bewahrt. — Ju nuanciert, in seiner Farbenfreudigkeit hat es etwas von dem von Düsseldorf abwesend waren. Frau Dr. Schimmel: Nieder-Florstadt kaufte die Gemeinde ein Wohnhaus bekannten Plakatmaler Mucha, eine schöne Transparenz und Anfang Oktober waren wir in Brüssel, im November bret . Nebenaebäuden und Garten für 13 500 Mk., um eine Leuchtkraft. I bis vier Wochen in Berlin und Weihnachten bet meiner I .. gnnf.nn«n für einen Arrt iu haben Die Gebäude Man ficht, besonders Beachtenswertes birgt unsere Aus- Mutter in Osnabrück. 0berstabsarzt Tr. Stricker übervon einem früher hier praktizierenden Arzt errichtet. lurieit nicht. Um so nachdrücklicher fei; auf bie in um a5»ef«J> g-wesen 0. Lchliy. 4. Mai. Iv Uhr Min. (Tele,r. de» „G. A.", nächster Woche zu erwartenden Schöpfungen des genialenlKöchin Bertha Heisler, die zu der fraglidjenn Zeit Se. Majestät der Kaiser ist soeben mit Extrazng hier eiuge» Javaners Toorop hingewiesen. r. W. Ihei Dr. Schimmel bedienstet war und die Hausthür §uItroffen. Er wurde vom Grafen und Erbgrafen am Bahnhöfe ------- öffnen pflegte, hat Baumann und die Witwe Dieckhosf nie empfangen Sie fuhren unter dem Jubel der Bevölkerung zu« B. S. In der Kunstausstellung im Turmhaus am Brand hei Dr. Schimmel gesehen. In gleicher Weise ließen sich gräflichen Schlöffe. ist jetzt inmitten modernster Kunftprodukte auch ein uraltes! auch mehrere andere Dienstboten und frühere Burschen ■ >— äs* «i.'Kä flUl sSS? SÄ ri;‘ derlmsan'Ü 1900, sonnt^ Vorhang Kt-rweilen k- «erbot Wft gemaß i verwies die jcheidung an " landesgerlchts Die Feststellung Merkmale des Ll.-G.-B-.bez? zreisamts erf< ließen, ob em 5t«y W” oder mG - mült, wer da kri ÄbtriM „Mi Berg voll M staulstttu Die zur leih der Zusuhisti Wlhause de nötigen Pf i neWiteriaÖie ^ietbuid) untei vm InW Juni 1898 zu dem Submisf schrieben. DieAursch undArbckrbes in unserim A W offen, uif mit Vordruck licht» Angebol N.baWi preis in Enip werden. Ntbote ff «Maid.z 10 Uhr, öe. ^rechender «rei an uns a SifWagefri ®«6en, 29. W Hochb 7 ßiefen S «niflttte Z ®*' darben. -^nnin ist t 'Z" vor», { entfpre 2aie Ai Ä ’0n u ’S Mr ----- sind eingetroffen. Ang. Montanas Nchf. Marktplatz 9,10. Hochfetaj^urenrad 95 4. Schmiedearbeiten 29 Continental Caoutchouc & Guttapercha Comp., Hannover. liclniiiiitimuljiiniirn :) FLEISCH-EIWEISS (;: Wasche mit (Luh|’s 1 Extract, Sausku Mist Licherstraßeid. 2. Maurerarbeiten 8. Trägerlieferung // u 0 85000 Pracht-Betten tourt». Vers. Höer-, AnterVettu. Kiffen ms. !2i/,,Kotel5ett. 17‘/i Kerrsch Aette«22i/,Mk. Preisliste gratis. Nicktp. Geld retour. A. Kirschberg, Leipzig 36. Man spart Aerger und Verdruß, wenn man diese Bereifung wählt. daß das Verbot des Handelns auf Straßen und Plätzen der Stadt Gießen nicht recht wirksam sei, weil es die Ge- rverbefreiheit in gesetzlich zulässiger Weise beschränke, daß sie, abgesehen von dieser Erwägung, auch nicht gegen das erlassene Verbot gehandelt hätten, iveil nur der mündliche Abschluß des Kaufs, nicht aber die Ueberlieferung des Viehs aus der Straße erfolgt sei, und nur diese als verboten angesehen werden könne Tic Strafkammer schloß sich den Ausführungen der Angeklagten an, und erachtete eme Uebertretung der kreisamtlichen Bekanntmachung vom 28. März 1900 durch die Angeklagten als nicht vorliegend an. Gegen das freisprechende Erkenntnis der zweiten Instanz legte die Staatsanwaltschaft das Rechtsmittel der Revision ein, da das Strafkammerurteil auf der unrichtigen Anwendung einer Rechtsnorm, auf der unrichtigen Auslegung der kreisamtliä>en Verordnungen vam 28. März und 11. April 1900 somit des § 328 des R.-St.-G.-B. gegründet sei, wegen der vorhandenen Ansteckungsgefahr, da hauptsächlich das Verweilen des Viehs bei Abschluß des Handels durch das Verbot verhindert werden solle. Das Oberlandesgericht als Revisionsinstanz hob auch den Antrag der Staatsanwaltschaft gemäß der Erkenntnis der zweiten Instanz auf und verwies die Sache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an die Strafkammer zurück. Das Urteil des Oberlandesgerichts begründet seine Entscheidung damit, daß die Feststellungen der zweiten Instanz nicht die gesetzlichen Merkmale des Thatbestands des Vergehens nach § 328 des St -G.-B. bezw. her" angezogenen Bekanntmachungen des Kreisanits erschöpften, daß sie außerdem nicht erkennen ließen, ob eine Transportverzögerung bei Abschluß des in Frage stehenden Handels als vorliegend zu erachten sei oder nicht. Rach längeren Ausführungen der Staats-An- Verheyen Fahrräder etc. rranzVerheyen.MetiersNlsfahrer v. Europa Frankfurt a/M, Neue Mainzerstr. N=77. Waltschaft sowie der beiden Verteidiger, die sich eingehend mit dem Standpunkt des Revisionsgerichts beschäftigten, verkündet die Strafkammer das Urteil, des Inhalts, daß der Berufung der Angeklagten stattzugeben sei mit der Maßgabe, daß an Stelle der erkannten Gefängnisstrafe eine Geldstrafe von je 60 Mark, die im Uneinbringlichkeitsfalle mit je 6 Tagen .Haft zu verbüßen sind, tritt. Sämtliche Kosten des Verfahrens fallen den Angeklagten zur Last. Tie Strafkammer kommt zu ihrem Erkenntnis auf Grund der Erwägung, daß zwar keine wissentliche, aber fahrlässige Uebertretung des § 328 St.-G.-B., bezw. der kreisamtlichen Verordnungen, vorliege. — Ter Dienstknecht August Baewar in Altenburg war der Tierquälerei an geklagt, aber vom Schöffengericht Alsfeld durch Urteil vom 11. März 1901 freigesprochen worden. Es wird ihm zur Last gelegt, einen Ochsen mit dem Eisenteil einer Mistgabel derartig auf den Kopf geschlagen zu haben, daß er hin- gestürzt sei. Ter Angeklagte bel)auptete, der Sturz sei da durch erfolgt, daß das Tier sich in die Zugstränge verwickelt habe. Gegen das freisprechende Erkenntnis hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt, mit der sie in der heutigen Verhandlung durchdringt. Denn der Angeklagte lmrd in eine Geldstrafe von 26 Mark, im Uneinbringliche keitsfalle mit 4 Tagen Gefängnis zu verbüßen, verurteilt. — Ter Erdarbeiter Heinrich Schmidt in Vadenrod ist beschuldigt der Körperverletzung mittels gefährlichen Werkzeugs, begangen am 16. Dezember 1900 zu Vadenrod gegen den Otto Schmelz von dort in Genteinschaft mit einer unbekannten Person, und der Verteilung zum Meineid, begangen gegenüber dem Georg Eichenauer und Heinrich Wahl daselbst. Ter Angeklagte bestreitet die ihm zur Last gelegten strafbaren Handlungen. Die Staatsanwaltschaft be- 111. Kr. Keusche ^andes-^ottcr.e. Jhflping HL Klasse 3 ZUai 1901. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 133 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) arben, Lacke, Materialwaren Spklialitäl: Fussbodenanstriche bester Qualität, empfiehlt 2954 Adler-Drogerie Seltersweg 39, Otto Schaaf. Vergebung von Master- und Shaussterungs-Arbeit. Die zur teilweisen Verlegung der Zufuhrstraße nach dem Keffelhause der neuen Kliniken nötigen Pflaster - und Chaussieruugsarbeiteu nebstMateriallieferungen werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submisfionöweg ausgeschrieben. DieAussührungSbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unsercm Amtslokal zur Einsicht offen, und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüg- lichen Angebots. Vermerk ver. sehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden. Angebote sind bis zum O. Mai d. I., vormittags IO Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 29. April 1901. Großh. Hochbauamt Gießen. Neuling. 3288 SrbskMkiser, SÄ' 01737 Aiegekpfad 20« Mksterstmliefkkung Zur Herstellung von Fahrbahnpflaster in hiesiger Gemeinde soll die Lieferung von 165,00 obm gerichteter Basaltpflofter steinen (Hartbasalt) in öffentlicher Submission vergeben werden. Termin ist anberaumt auf DieuStag deu 14. Mai b. I., vormittags 9 Uhr. Die entsprechenden Offett- formulare mit Bedingungen können von uns gegen Einsendung von 40 Pfennigen (in Briefmarken) bezogen werden. Kl.-Krotzenburg, am 28. April 1901. GroßherzoglicheBürgermeisterei Kl.-Krotzenburg. Schwab. 8371 sollen Montag deu 6. Mai l. I., vormittags 11 Uhr, auf dem Rathaus zu Treis a. Lda. veraccordiert werden. Voranschlag und Beding« ungen liegen zur Einsicht auf unserem Bureau offen. Treis an der Lumda, am 30. April 1901. Grobherzogliche Bürgermeisterei Treis an der Lumda. Benner. 3334 Continental PNEUMATIC Alle Mimten 3249 | Vergebung von Brücken- u. Stegearbeit. Die zur Erbauung einer Brücke über die Lumda auf dem Steinwehr und eines Steges zu Holzhauscn erforderlichen Arbeiten und Lieferungen und zwar: veranschlagt zu Grosse Ersparnis im jtanshalt 1. Zimmerarbeiten 425 JL A9 M 167 69 270 300 [300, 84 99 401 20 501 9 35 49 55 72 628 Gl 85 713 35 829 67 90 [4 0 0 , 920 52 53 80 1004 31 69 110 27 44 64 90 217 27 347 50 454 61 83 [300] 95 504 22 57 630 78 91 723 64 ( 200 ) 66 n7q o >35 43 B‘) 103 68 77 247 [20 0 ) 71 85 92 348 82 400 2 28 31 43 515 635 49 29 56 877 3016 38 54 119 68 269 96 308 79 8*1 86 408 (300) 571 630 34 37 78 724 28 83 98 879 81 94 905 16 4078 87 123 31 77 308 | 900 ' 23 423 41 1200] 45 90 98 530 41 91 655 707 [200] 8-3 36 70 '71 52 [200] 20 i 20 43 [200] « 82 87 » 306 15 25 406 506 10 19 38 41 43 46 52 70 91 623 78 79 735 37 802 68 95 939 79 6008 29 7 4 78 99 155 57 83 211 19 83 86 472 85 539 81 83 643 49 [200] SO MGI 72 93 [200) 96 99 (200)730 35 55 56 94 825 33 68 97 917 701 26 28 15001 100 39 5b 2u0 < 4 82 87 327 31 433 6a [300] 90 515 17 54 612 53 57 92 753 72 68' *89 775 806 14 79 1 •>!() 19 302 35 50 76 42.9 08 d9 66 o41 6a 68.9 89 <7o 806 14 23 12001 31 35 [300 \ 63 67 90 926 46 78 82 98 9065 75 91 (1000) 108 966 329 52 94 587 [400] 619 731 97 855 61 909 33 85 iO HO 12 47 49 73 76 87 93 [2001 111 62 200 15 ( 200] 28 [1000] 52 75 77 304 14 20 63 [500] 65 77 90 467 68 80 546 48 90 642 64 68 761 821 1.3 80 II >35 63 113 45 54 59 87 224 62 72 511 13 42 09 93 (400j 696 27 44 711 77 813 95 904 [200] 8 12 >14 18 104 [oOO] 10 23 30 228 303 469 99 519 615 [2000] 18 98 [200] 711 22 36 39 92 802 53 941 48 67 79 13027 57 63 102 48 307 34 85 439 69 83 97 571 [300] 719 80 827 68 911 59 76 14017 98 122 [300 [ 42 53 88 97 203 17 20 310 24 416 40 90 568 63|5947657,1202TS SS 232 62Ix) 369 477 83 510 29 92 604 26 36 40 £ L en» 53 ÄäX 98 832 68 88 978 17035 57 63 113 59 [500] 67 79 88 238i 326 [209] o5 407 9 18 27 510 89 99 641 722 87 95 802 16 35 970 13 >1» 84 215 23 38 313 80 84 422 83 90 508 18 59 96 684 793 937 60 85 19112 73 277 323 59 71 [260] 533 0? 621 49 722 44 68 912 38 68 . 20902 94 110 24 229 42 61 80 81 371 76 82 435 49 aa [200] ol7 50 60 76 613 749 57 74 855 68 88 9.18 .56 73 81 89 21011 49 85 119 9a '228 49 76 99 314 27 [300] 75 412 516 621 1200] 773 926 2 2-)08 [200] 51 97 164 65 77 93 206 27 [200] 72 342 4 -0 3 o 41 77 o47 ,4 690 709 10 41 60 92 803 4 19 21 27 904 38 54 <1 2 3018 46 94 159 23a 37 377 471 8) 96 521 37 6l6 20 28 61 713 50 87 91 95 98 813 [400] 937 73 2 4051 113 14 26 67 312 37 81 408 47 85 535 80 617 42 ,11 62 76 92 "" ^25 >32 38 160 208 55 82 81 316 33 41 435 40 51 72 82 547 64 [200] 95 660 70 90 95 726 72 84', 55 81 904 20 26017 40 46 52 53 54 179 227 40 325 35 53 56 63 86 425 5 )7 45 71 613 29 7a8 % 802 21 90 913 44 27029 42 52 61 69 [200] 99 106 8 10 22 36 66 266 [200] 69 313 405 19 [1000,20 98 610 11 -V, 70» 83a a2 a7 6a 910 23 29021 54_63 77 119 21 25 40 60 62 205 14 23 76 318 43 40b 9 10 42 al ,4 77 5,1 703 30001 33 so’ 138 214'41/42 59 307 72 412 18 59 69 78 90 518 20 M M H S L L L M R NL ÄÄÄ 606 72 73 87 720 44 75 95 813 41 903 23 12 .50 38 3 2011 34 52 69 [200j 94 121 32 [200] 48 69 83 91 95 285 86 349 434 [200] 69 510 604 75 8^ 713 34 39 99 802 11 14 30 47 976 83 33 >21 114 [300] 3a 2o6 90 301 67 547 54 99 609 28 52 94 790 810 33 989 99 3 4071 162 2.38 60 341 83 421 44 578 605 715 28 76 829 72 8 i [200] 903 9 11 23 63 35337 (200 b2 104 [10 000 89 '2000] 297 313 62 443 [300] 88 576 743 44 73 846 906 44 64 86 87 360)9 52 74 118 25 40 69 285 89 329 49 519 58 99 638 721 805 7 29 51 65 913 27 [200] 42 59 84 37023 110 35 87 217 98 375 (200; 85 437 43 84 92 553 671 [200] 722 38 45 51 94 851 73 90 3 8159 231 47 71 3:3 91 641.67 69 [200 | 98 716 62 71 [3001 819 50 [200] 68 3 3062 76 103 83 205 25 57 64 95 302 13 16 49 60 400 [200 | 9 17 594 711 29 822 31 37 930 40002 13 46 97 126 50 236 75 430 519 24 44 621 [300] 22 26 760 77 807 98 905 24 87 41050 80 115 55 84 98 99 208 29 39 74 313 [400] 79 81 401 4 5 14 529 32 49 653 82 91 705 50 56 [200] 71 92 812 98 981 42117 51 93 229 [300] 68 87 323 32 83 428 543 [50 000] 666 719 34 816 [409] 21 65 88 931 59 99 4 3023 81 99 [5000] 126 6 241 317 93 461 519 685 95 704 35 39 49 86 881 923 60 95 4 4019 45 135 61 70 79 237 74 98 [ 4001 361 62 428 51 91 515 71 73 610 40 56 58 66 73 79 ,02 200] 12 35 800 9 19 42 49 90 » 97 M. chm, 4. Mai 1901. de° 17. Mai, 8 Uhr kleinen «ula der Uni, Uchen Bvrtriigen mes de France an rs im letzten Winter Besprechung soll ins. leziehungen zu Deutsch, (Preis betragt, wie in ganzen Chtlus. Im tenteil. n in geheimer Sitzung, i Maurerarbeiten zu Friedhofes, die Er. ; der bunten Fenster stellung wurden zur (randdirektor Traber ÄuSMung für Feuer« gesandt werden, beginnt die schöne Zeit mit für viele auch die Wanderung über Wund« lle Marschierer Hai ja rungen getrosten, aber ierben, dann wird man Militärbehörden haben [cs Mittel gegen das esühri. Man stellt ihn Mure in fünf Teilen 100 Teile Hammeltalg Jenzoeharz zu einer Ganze wird tüchtig Wenn die Militär« ja, bei denen es doch immi, anweudet, dann u, daß das Mittel hilft, uch nehmen! großer Trauerzug be- SÄ* |(8 $im.* °-r- M-i «SSS en dich' [eplante , senden on di- ii t d->°» zemewde u» tlöl lr13^O9®it®*be zu haben. ^sichtet, gierenden W » tStf*** ) Henrorryendes fy raftijunjsmittelj Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Elberfeld. n- Wie ich." _ w , WZ rrWr gWttiiltetbei und Ähpothekett ®rwbtoe ™ m Serie - tthr vertagte der SM Ssr- ■** antragt auf Grund der erfolgten Beweisaufnahme Freisprechung von der Anklage der Verleitung zum Meineid, dagegen Verurteilung des Angeklagten in eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten wegen Körperverletzung. Tos Ge- rief t erkennt dem Anträge der Verteidigung gemäß auf völlige Freisprechung des AngeNagten von Strafe und Kosten. — Ter rvegen Diebstahls eines Baumstammes vonr Schöffengericht Bad Rauheim durch Erkenntnis vom 21. März, d. I. in eine Gefängnisstrafe von 3 Tagen verurteilte Metzger und Landwirt Nikolaus Becker in Kranzberg hat, um seine Freisprechung zu erzielen, das Rechtsmittel betf Berufung eingelegt Ter Angeklagte bestreitet jede Schuld; das Gericht kommt jedoch zur Ueberzeugung von derselben und verwirft das eingelegte Rechtsmittel. — Der Dienstknecht Konrad Tell in Eichen, zurzeit in Strafhaft, steht tuegen der Anklage der Unterschlagung vor den Schranken des Gerichts, weil er einen von dem Müller Georg Heinrichs Bruckmann auf der Blinkermühle bei Rasatzhausen ihm anvertrauten Geldbetrag von 40 Mark für sich verbraucht hatte. Tas Urteil lautet gegen den Angeklagten unter Einbeziehung einer unlängst von der Strafkammer gegen ihn erkannten Gefängnisstrafe von 6 Monaten auf eine Gesamtstrafe von 7 Monaten Gefängnis. — Zu bemerken ist noch, daß vier von unbekannten Thätern hergestellte gefälschte Ein- bezw Zweimarkstücke dem Antrag der Staatsanwaltschaft gemäß durch Urteil der Strafkammer eingezogen wurden. _______ _ KriefirassenderRedaktion. Rach Meip'Linden. Auf der Karte unseres neuen T«fchm. fahrplaneL finden Sie alle Orte verzeichnet, die eine Bahnverbindung haben. verschied. Art stets wU* ö* vorrätig bei 858 Schreiner CttHer, Schillerstraße 8. Gummi-Waren jeder Art, Preis), grat u. frk. Ad. ArrM, Mannheim, Rosengartengtr. 4. 01754] Äartoff kompl. Iimmtt zur gtfl. Ansicht. 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Zu zeder weiteren Auskunft sind die unterzeichnete General-Agentur sowie die Spezial-Agenten der Gesellschaft jederzeit gern bereit. Vie Henerak-Ageniur: Hugo Wolf, Mainz, BonifaziuSstraße 5. 3368 E Braunwarth in Allendorf a. L. H. Weimer in Alsfeld. O. Le dner in AlSfeld. H. Eggolt in Altenstadt. K. Schäddel in Altenschlirf. I. Stein in Bobenhausen IL W. Balser in Büdingen. M. Steinert in Büdingen. C. Volz in Burggräfenrode. G- Spiro in Butzbach. W. Trapp in Friedberg. B. Häuser in Garbenteich. I. Schneidmüller in Gedern. I. K Eisfeller in Groß-Felda. H. Linker in Grünberg ®. H. Weigand in Groß-Karbens H Schmalbach in Hartmannshain. Auskunft erthelleni lled Ster finit in Antwerpku, lob. fr. Schaaf in Gießen, H Klippfiew in fangödorf. San-en und Kosißrmandinnen. Gut sitzende Fayon. Anfertigung «ach Watz. A. Fangmann, vadnhof^ratze SV. i Zöpfe, Dreher, Haaruhr ketten, L Toup^, Scheitel y ( und Perücken werden bMgst an gefertigt. Spezialität in weißen u. graueuHaareu. H. 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