1901 Zweites Blatt Zlttits- und Anzeigeblatt für den 'Kreis Giefzen. ae i iqjlßni U Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf., auswärts 20 Pf. Samstag den 5. Januar Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2.20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn: durch die Abholcstellen vieneljährl. Mk. 1.90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2.— vierteljährl. ohne Bestellgeld. hr den Hausfrauen? ii iiia-Seife': 151. Jahrgang Adresse für Depeschen: Anzeiger Gietzvr. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Uolkskunde. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Zchulstrahe Nr. 7. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. ID Uhr. Abbestellungen.spätestens abends vorher. Mle. 1'« Ml ßOH-. Sitjretin, Siäulein Keaner, 1« China. An Berliner amtlichen Stellen ist nichts davon bekannt, daß in P e i t a n g beim Explodieren eines Geschützes fünfDeutsche getötet und vierzehn verwundet wurden. Keine Depesche läßt die Annahme zu, daß die Neujahrsfeier unserer Truppen in Ostasien in so beklagenswerter Weise getrübt worden wäre. Der nach der Heimat zurückkehrende Generalmajor von Höpfner ist vom Kaiser durch Verleihung des Roten Adlerordens 2. Klasse ausgezeichnet worden. Er war bereits krank, als er im Oktober nach Tientsin kam. Bald darauf mußte er sich zur Erholung nach Japan begeben. Die Heimreise hat er am 29. Dezember auf dem Lloyddampfer „Irene" angetreten. Ferner hat der Kaiser in Anerkennung der von Offizieren und Mannschaften des Expeditionskorps der Marine-Infanterie in dem Gefechte bei Liang-Tsiang-Tsin und Nantuang-Moenn bewiesenen Tapferkeit und Ausdauer eine Reihe von Auszeichnungen verliehen, darunter den Kronenorden 3. Klasse mit Schwertern an die Majors v. Madai, v. Kronhelm und v. Glasenapp. Ein Londoner Telegramm besagt, daß die B a h n st r e ck e nach Yangtsun jetzt den deutschen Behörden ausgeliefert worden ist; die übrigen Bahnen in der Provinz Tschili befinden sich noch in den Händen der Russen. Bekanntlich hatte Rußland sich mit den chinesischen Machthabern dahin geeinigt, daß die Verwaltung der Mandschurei von chinesischen Beamten ausgeübt werde, deren Anstellung russischer Genehmigung unterliege und daß 9iuß- land zum Schutze seines Bahnbaues und seiner Beamten einstweilen in der Mandschurei eine genügend starke Truppenmacht unterhalte. Englische Quellen beziffern diese Truppen auf 40 000 Mann. Wahrscheinlicher ist es, daß die Ziffer von vornherein nicht festgesetzt worden ist. Nachstehende Depesche giebt näheres über die Einzelheiten der Ausführung des allgemeinen Abkommens, für das eine amtliche russische Bestätigung noch aussteht: Zwischen Rußland und China ist ein Uebereinkommen abgeschlossen worden bezüglich der militärischen Besetzung der Provinz Feng- tien (die südliche Provinz, auch Schengking genannt) in der Mandschurei durch die Russen und der Wiederaufnahme der Zivilverwaltung der Provinz durch die Chinesen unter russischer Oberhoheit. Das Abkommen bestimmt: Rußland willigt ein, daß der Tartarengeneral und die chinesischen Beamten unter folgenden Bedingungen die Verwaltung des Gross« U?»'» schwedischen nuberVeffliar und kostet nur 171 Geschäften zu haben. Engländer und Buren. Das Büreau Reuter meldet aus Kapstadt vom 3. In» nuar: Die Lage in der K a p k o l o n i e gestaltet sich düste r. Tie holländische Bevölkerung erhob sich zur Zeit noch nicht, aber die in die Kapkolonie eingedrungenen Buren erhalten überallvondenBewohnern Unterstütz- ung. Man verlangt dringend die Entsendung erheblicher Verstärkungen aus England. Die Vorhut der Buren im Osten der Kolonie steht noch bei Marais- p o o r t, ungefähr 25 englische Meilen nordwestlich von Cradock. — Aus Tarnowo meldet das Reutersche Büreau vom 1. d.: Die Buren unter Hertzog, Wessels, Pretorius und Nieuwenhout setzen ihren Marsch auf Fraserburg fort. Wie gemeldet wird, befinden sie sich bei Zionsberg. Die Plünderungen dauern fort. Die Verbindung mit Fraserburg ist unterbrochen. Die englischen Obersten Delisle und ^horneykrofft setzen die Verfolgung fort, ihre Pferde und Maultiere sind aber sehr erschöpft. Wie die „Daily Mail" aus Kapstadt vom 2. ds. meidet, haben die Buren Jagersfon tein im südwestlichen Oranjefreistaat, 50 Kilometer westlich von der Bahn, das am 25. Dezember von den Engländern geräumt war, wieder besetzt. Eine Burenabteilung ist inGlengarry, einer Station an der Eisenbahn unmittelbar im Norden von Graaff Meinet, erschienen. Alle südwestlichen Kapland-Distrikte, mit Ausnahme von Kapstadt, Caledon, Stellenbosch, Paar! sind unter Kriegs- r c ch t gestellt. Es fand ein Gefecht bei Matjesfontein statt. Aus Kapstadt wird ferner berichtet: Das englische Kriegsschiff „Monarch" wird eine Anzahl Geschütze an Bord setzen, um jeder Eventualität vorzubeugen. Der „Standard" meldet aus Durban, daß zahlreiche bewaffnete Buren bei Ladysmith aufgetaucht sind. Die englischen Kundschafter mußten sich schleunigst zurückziehen. Die „Morning Post" berichtet aus Pretoria, daß mehrere Fremde, die vor längerer Zeit den Neutralitätseid geleistet und sich seitdem an einem Angriff gegen die englischen Vorposten beteiligt haben, in Johannesburg gehängt worden sind. Darunter sollen sich einige Deutsche befunden haben!!! Ferner wird gemeldet, daß in Johannesburg zwei Deutsche, der Besitzer einer Brauerei, und ein anderer wegen Verbergens von Schußwaffen verhaftet worden seien. Dazu schreibt die „Post": Die über diesen Vorfall eingeleiteten amtlichen Ermittelungen haben ergeben, daß in der That zwei Leute, namens Thoma und Schenk, aus dem angegebenen Grunde verhaftet worden sind. Schenk ist ein Deutscher, Thoma schweizerischer Staatsangehöriger. Ihre Verhaftung ist jedoch schon aufgehoben, und beide sind gegen Sicherstellung frei gelassen worden. Der Fall steht in nächster Zeit zur Verhandlung vor dem britischen Militärgericht, und es wird angenommen, daß es den Beschuldigten gelingen wird, ihre Unschuld zu e^eisen. Eine kürzlich aus Schierstein bei Wiesbaden an alle Namensvettern des tapferen Burenführers Christian De We t ergangene Anregung zu einer Ehr e n sti s tun g für diesen ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Aus allen Teilen Deutschlands, auch aus Italien und Belgien, sind bei der „S ch i e r st e i n e r Zeitung" und bei Herrn C h r i st i a n Schneider in Schier st ein Geldbeiträge eingelaufen. Ein preußischer Hauptmann aus einer Garnison in Ostpreußen begleitete seine 10 Mark-Spende mit folgenden Worten: „Ich heiße zwar nicht Christian, möchte aber bei der Ehrung für den Blücher der Buren nicht fehlen. Möchte der tapfere De Wet das erreichen, was jeder, der das Herz auf dem rechten Flecke hat, wünscht, ein freies Buren- reich auf lange Zeit." Es dürfte sich vielleicht empfehlen, auch bei uns in Gießen in öffentlichen Lokalen Sammelbüchsen für De Wet aufzustellen. per,/iKüo1*3i_i per 0X3.50. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Fa.ter, Bekleldange», Be- Srenetc-Bei* erbitten Anfregen- Thomas & Klumb Kalk-Hohenberg bei Köln e- g;— w ** . Pokal m -ZW WM" Bergs»-' ’Kna. SU), »«■Stil ggjjssö oreiS abgegeben- 013 an dir Cffertet jg TechD^.™?SS' Telegramme deS Gießener Anzeiger-. Loudon, 4. Januar. Wie aus Johannesburg gemeldet wird, beabsichtigen die Behörden, die Fremden zu zwingen, die Stadt zu verlassen, da die Schwierigkeiten, die Stadt mit Lebensmitteln zu versehen, sehr groß sind. Die öffentliche Meinung in Kapstadt verlangt den Belagerung« zustand für die gesamte Kolonie. Man glaubt, daß diese Maßregel in zwei oder drei Tagen zur Ausführung gelangt. — 5000 Australier haben sich, wie eine Meldung aus Sidney besagt, bereit erklärt, als Freiwillige nach Südafrika abzugehen. London, 4. Januar. Man meldet aus Kapstadt: Obgleich bisher die Holländer keine Neigung gezeigt haben, sich den Eindringlingen in größerer Zahl anzuschließen, glaubt man, daß der wahre Grund hierfür hauptsächlich Waffenmangel ist. An vielen Orten wurden den eingefallenen Buren reichlich Pferde angeboten und bereitwillig st Nachricht gegeben. Nach den letzten Berichten ist die Lage folgendermaßen: Kuruman wird, falls es nicht bereits geschehen ist, wahrscheinlich bald eingeschlossen sein. Griqualand-Weft ist voll von kleinen feindlichen Abteilungen, die sich südlich gegen Priska durcharbeiteten, um mit Hertzog zusammen zu gehen oder ihn zu unterstützen. Im Osten der Kolonie befindet sich die Burenvorhut dicht an Marisburg. Der Afrikandertag in Worcester hat die Holländer der ganzen Kolonie in Aufregung versetzt. Lord Kitchener telegraphierte an General Walker in Kapstadt: Man müsse die Kolonisten nach Süden bringen. Der Feind sei an Zahl gering, aber sehr beweglich und es seien wohl berittene Leute erforderlich, um ihn einzuschließen oder nach Norden zu drängen. — Aus politischen Gründen ist beschlossen worden, die gefangenen Buren in Simonstown auf ein Transportschiff zu bringen. Die Beamten der Docks in Simonstown sind in die vereinigten Truppen eingereiht worden. — „Daily Mail" berichtet, daß ein heftiger Kampf zwischen Engländern und Buren 160 Meilen von Kapstadt stattgefunden hat. Nähere Einzelheiten hierüber fehlen noch. Pretorias Januar. Lord Kitchener hat einen langen Bericht über eine Versammlung erstattet, welche die Bur gh er zwecks ihrer Unterwerfung abgehalten haben. Es hat sich ein sogenanntes Friedens-Komitee gebildet, das aus den Mitgliedern des ehemaligen Volks- raad zusammengesetzt ist. Die Rede, die Lord Kitchener am 31. Dezember gehalten hat, ist ihm zweifellos vom Kolonialamt diktiert worden. Kitchener leitete seine Rede mit der Erklärung ein, daß die Wiederherstellung der alten Regierung ein Ding der Unmöglichkeit sei. Dann wiederholte er die Ausführungen, die Chamberlain im englischen Parlament bezüglich der Zukunft der beiden Burenstaaten gemacht hat. Er erklärte sodann, daß die Reise, die Krüger zur Herbeiführung einer Intervention der Mächte unternommen hat, erfolglos geblieben sei. Er erkannte an, daß die Buren sich tapfer geschlagen haben, aber von dem weit mächtigeren Feinde erdrückt worden seien. Kitchener versicherte, daß er dem Kriege auf eine menschliche Art und Weise gern ein Ende machen wolle. Wenn aber alle Maßregeln, die zu diesem Zweck ergriffen würden, erfolglos blieben, so müßte er seine Zuflucht zu anderen Maßregeln nehmen. Es sei notwendig gewesen, das Land zu verwüsten, denn solange die Buren die erforderliches Lebensmitteln gefunden hätten, würden sie den Kampf fortgesetzt haben. Allgemein ist der versöhnliche Ton der Rede aufgefallen. Das Friedens-Komitee beschloß, diese ins holländische zu übersetzen und anschlagen zu lassen. Seitens der englischen Behörden ist der Befehl erteilt worden, daß keine Besitzungen mehr nieder gebrannt werden sollen, es müßte sich denn um Bestrafung für eine Missethat handeln. Gebietes wieder übernehmen. 1. Der Tartarengeneral verpflichtet sich, die Provinz zu beschützen und die Ordnung wiederherzustellen, sowie an dem Bau der Eisenbahnen mitzuhelfen. 2. Er verpflichtet sich, die Russen, die die Provinz militärisch besetzen, freundschaftlich zu behandeln, ebenso die Russen, welche die Eisenbahn beschützen und für die Wiederherstellung der Ordnung sorgen. 3. Er verpflichtet: sich, ihnen Lebensmittel und Wohnräume zu beschaffen. 4. Er ist verpflichtet, den Banden chinesischer Soldaten die Waffen abzunehmen, sie auseinanderzutreiben und den russischen Militärbeamten alle Kriegsmunition, ohne Ausnahme^ aus den Arsenalen abzuliefern, die die Russen noch nicht: besetzt haben, ebenso alle Festungen und andere Verteidigungsmittel des von den Russen noch nicht besetzten Gebietes abzutreten, sowie alle Pulverniederlagen zu zerstören, die die Russen nicht brauchen. 5. Die Stadt Niutschwang und andere Städte, die gegenwärtig von den Russen besetzt sind, werden in die Hände der chinesischen Civilverwaltung zurückgegeben, sobald die russische Regierung der Ansicht ist, daß die Ordnung und die Ruhe in der Provinz vollständig miederhergestellt ist. 6. Pie Chinesen Müssen die Ordnung und die Gesetzlichkeit überall aufrecht erhalten, indem sie sich dabei der Ortspolizei bedienen, die sich unter dem Befehl des Tar- tarengenerals befindet. 7. Ein russischer politische r Resident, der die Befugnis zu allgemeiner Ueberwachung besitzt, wird in Mukden wohnen. Der Tatarengenerat ist verpflichtet, sich mit ihm ins Einvernehmen zu setzen, so ost es sich darum handelt, eine wichtige Maßregel zu ergreifen. 8. Wenn sich die Ortspolizei als unzulänglich erweist, so ist der Tatarengeneral verpflichtet, hierüber mit dem russischen General in Mukden sich zu verständigen, um die russische Behörde um Verstärkung zu ersuchen. 9. Der russische Wortlaut wird zwischen den Parteien Gesetzeskraft haben. Die Rechte die dem russischen Residenten in Mukden verliehen worden sind, sind dieselben, die der russische Resident in Buchara besitzt. Dieser Abmachung werden ähnliche über die beiden anderen Provinzen folgen und dann wird die ganze Mandschurei de facto unter dem Protektorat Rußlands stehen. Die „Times" führt aus, die russische Schutzherrschafb stehe im Gegensatz zu der stets von Rußland gepredigten und die Grundlage des englisch-deutschen Abkommens bildenden Uneigennützigkeit. Die „Times" meint, wenn die Meldung richtig sei, fänden sich England und Deutschland der vom Artikel 3 ihres Abkommens berührten Lage gegenüber. (Art. 3 lautet: Sollte eine andere Macht die chinesischen Verwickelungen benutzen, um unter irgend einer Form territoriale Vorteile zu erlangen, so behalten beide Vertragschließenden sich vor, über etwaige Schritte zur Sicherung ihrer eigenen Interessen in China sich vorher untereinander zu verständigen.) — Die „Times" hat sich in der letzten Zeit anscheinend weniger gut unterrichtet gezeigt, als man es gewohnt ist. Man .wird wohl amtliche Veröffentlichungen der russischen Regierung abwarterr müssen. Die definitiven Friedensverhandlungen in Peking werden, wie der „Lok.-Anz." aus bester Quelle mitteilen kann, erst beginnen, nachdem ebenso wie die Note der Mächte auch die Antwort der chinesischen Regierung, daß sie die Präliminarien annimmt, eine völkerrechtliche Form erhalten hat. Daran wird augenblicklich gearbeitet. Wie der „Daily Mail" aus Peking gemeldet wird, sind alle militärischen Expeditionen infolge der Annahme der Friedensvorschläge der Verbündeten eingestellt worden. In Peking seien Nachfragen nach angeblichen Reibungen unter den Verbündeten und Ausschreitimgen gewisser Truppen infolge der nach Europa übermittelten Zeitungstelegramme veranstaltet worden. Natürlich seien hier und da Meinungsverschiedenheiten zwischen de» Kommandeuren vorgekommen, die bei den verschiedenen Interessen in dem großen gemischten Heere erklärlich seien, auch würde es leicht sein, vereinzelte Fälle von Ausschreitungen bei den Soldaten festzustellen. Wenn aber solche Gerüchte übertrieben würden, so könne das nur in bestimmter Absicht geschehen, Reibungen unter bett Verbündeten, besonders zwischen England und Deutschland, zu veranlassen. In Peking werde offetf die Ansicht ausgesprochen, Rußland scheue sich nicht, rotf es möglich sei, journalistische Kanäle für seine Sonderzwecke zu benutzen. Alle Berichte über angebliche Ausschreitungen deutscher und englischer Truppen seien daher mit Argwohn zu: betrachten; sie seien einfach ganz unbegründet. Telegramm des Gießener Anzeiger-. Loudon, 4. Januar. Aus Schanghai wird gemeldet: Der Bizekönig Tschang-Tschung Tung habe an Li Hung- Tschang telegraphiert und ihn ersucht, mehrere Abände- rungen bei den FriedenSbedingungen vorzunehme». — Nach einer Pekinger Meldung wird die Wahl des Spezial-Gesandten, der nach Berlin entsendet werbe» soll, um dem deutschen Kaiser da« Beileid der ckinefischen Regierung über die Ermordung des deutschen Gesandte» mit SAtimiirk» bei ach, Giessen. Zch jitt LMIchli tnagnum boiutn empfittft billigst smri) SUfjtr, L WlhaM empfiehlt 258 7tto rchaobSMME SR*nMo.i3 ">T5k,Be'"E.Hecht : ^la,lä»»dl5p,;- 288 Nr 4 Erscheint täglich titit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamikienvtätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Heff. Landwirt" u. „Blätter für heff. Volkskunde" wöchtl. 4 mal beigelegt. ac/i^ Soldaten, den Feldmarschall Graf Blumenthal vergessen!nicht ausgenommen, sich ausschließlich der französischem betreffend: den Gesetzentwurf über die öffentlichen Spar- kaffen; Nr. 432. Regierungsvorlage betreffend: 1. die Ueber- als eingetreten. grüßte Roberts begeistert. Deutsches Reich Binaen, Otto Walter aus Gießen, Friedrich Wilhelm des aus- Sprache zu bedienen haben. Belgrad, 3. Januar. Oberst Simonovic, der sich StaatSrenten-Ablösungs-Schuldenverwaltung, 4. den Spezialvoranschlag der Landeskulturrentenkaffen. 5. den Voranschlag über den Bedarf für Verzinsung und Tilgung der von der Landeskreditkasse begebenen Schuldverschreibungen; Nr. 433. Regierungsvorlage betreffend: Entwurf des Finanzgesetzes für das Etatsjahr 1901/02; Nr. 428. Antrag des Abg. Leun betreffend: die Ausführung des Gesetzes über den Urkundenstempel; Nr. 430. Antrag des Abg. Noack und Gen. betreffend: das Gesetz, die Besoldungen der Staatsbeamten vom 9. Juni 1898; Nr. 431. Antrag des Abg. Leun und Genossen betreffend: die Ergänzung des Artikels 47 des Gesetzes vom 28. September 1890, die BrandverficherungS-- 7/117 zu Mainz, Kornelius Franz Pfau zu Mainz. FC. Großenlinden, 3. Januar. Unser Ort besitzt wohl die älteste Kirche in Hessen und eine der ältestey Deutschlands. Sie wurde um das Jahr 950 n. Ehr. von schottischen Mönchen gebaut im Kreuz- oder Basilikenstil. Auf der Erhöhung, auf der die Kirche gebaut wurde, stand vorher ein heidnischer Götzentempel. Gleichzeitig mit der Kirche entstand auch der Ort Großenlinden, sodaß Kirche und Ort ljetzt nahezu 1000 Jahre stehen. Grund- und Umfassungsmauern, Türme und Portale stehen noch, wie sie gegründet ! wurden. Nur die Fenster wurden der Zweckmäßigkeit halber anstatt für Gebäude. ♦* Maggi Kostprobe. Wir verweisen nochmals auf die am Samstag bei Herrn H. F. Nassauer stattfindende Kostprobe der Maggi-Produkte und bemerken dazu, daß die Proben den ganzen Tag über stattfinde». ** D a s von Bierbrauern, Eishändlern un tz Grafen v. Blumen th-al hat der Kaiser nachstehende! Beileidsdrahtung gerichtet: Ergriffen von dem schweren, unersetzlichen Verlust,! den Sie durch den Tod Ihres Herrn Vaters erlitten,! spreche ich Ihnen und den Ihrigen meine allerherzlichste Teilnahme aus. Schmerzlichst bewegt trauere ich mit Ihnen an der Bahre eines der größten Söhne unseres Vaterlandes, eines der letzten Paladine aus der Seit | des großen Kaisers, dem mein Haus und die Armee unendlich viel verdanken. Insbesondere war der nunmehr Verewigte meinem Herrn Vater ein so treuer Berater und Freund in den großen Kriegen, die zur Einigung unseres geliebten Vaterlandes führten. Seien Sie versichert, daß ich mein Haus und die Armee niemals den tapferen sicht der mutmaßlichen Ergebnisse der Finanzverwaltung für die Etatsjahre 1897/98 bis einschließlich 1900/01, 2. den Etat der Civilpensionen. 3. den Spezialvoranschlag der Frhrn. v. Ketteler auszudrücken, wahrscheinlich auf den Prinzen Sou fallen, der eine» höheren Grad bekleidet als Prinz Tsching. Diese Wahl wird allgemein als günstig aus genommen. Der Palast des Prinzen Sou ist während der Belagerung zerstört wv'den Hafen trägt festlichen Flaggenschmuck. Nachmittags unternahm der Reichskanzler eine Rundfahrt im Hafen m Begleitung mehrerer Herren vom Gefolge des Kaisers. Nach einer eingehenden Besichtigung der „Deutschland" kehrte 8er Reichskanzler gegen 5 Uhr wieder an Bord der „Viktoria Luise" zurück. Gegen Mittag ist die V a ch t von einem ^Schleppdampfer angerannt worden; es wurde der! Pacht dadurch drei Fuß über Wasser eine Platte eingebeult. Auch sprangen infolge des Zusammenstoßes mehrere Nieten ab, doch hat das Schiff im übrigen keinen Schaden erlitten. Wie verlautet, i>st dem Direktor der Hamburg-Amerikani- fQjen Packetfahrtgesellschaft Ballten der Adelstand verliehen worden. — An den Sohn des verstorbenen Generalfeldmarschalls Schlittschuhläufern ersehnte Eis hat der Anfang des neuen Jahres in ausreichender Menge gebracht. Infolge dtzs hohen Wasserstandes hatten sich in der Umgebung unserer Flüsse, auf den Wiesen größere Wasserflächen gebildet. Das zunächst diesen entnommene Eis hat eine Stärke von durchschnittlich 10 Zentimeter und bildet ein wertvolles Produkt für die Eiskeller. Seit Mittwoch, wird denn auch fleißig Eis gefahren. Diese Beschäftigungi wird sich noch steigern, lvenn das Lahneis die gewünschte Stärke erreicht hat. — Für Schlittschuhläufer konnte am Donnerstag der E i s v e r e i n die Eisbahn an der Moltke- straße eröffnen. Zu Hunderten tummelten sich die Freunde,, noch mehr aber die Freundinnen dieses Wintervergnügen^ auf der geräumigen Eiswiese in den Eichgärten. ** Schutzvorschriften für Arbeiter. Mit dem 1. Januar des neuen Jahres sind die für Arbeiterinnen und jugendliche Arbeiter geltenden Schutzvorschriften auf eine Reihe von Betrieben ausgedehnt worden, für die sie bisher nicht galten. Es sind das die Werkstätten mit Motorbetrieb, gleichviel, wieviel Arbeiter sie beschäftigen, und gleichviel, welcher Art der Motorbetrieb ist. Ausgenommen sind jedoch die Werkstätten der Kleider- und Wäschekonfektion, auch wenn sie Motorenbetrieb haben. Für sie bleiben die Vorschriften vom 31. Mai 1897 bestehen. Ausgenommen sind ferner die Bäckereien und Konditoreien, soweit sie nicht als Fabriken gelten. Es bleiben für sie die Vorschriften vom 4. März 1896 bestehen. Es sind weiter ausgenommen die mit Motoren arbeitenden Getreidemühlen, , soweit sie nicht als Fabriken gelten und keine Dampfkraft ’ Haag, 3. Januar. In der 2. Kammer wurden heute verwenden. Für sie gelten die Vorschriften vom 26. April die verschiedenen auf die Heirat der Königin bezüglichen 1899. w k - ' ** Die Prüfung der Gerichtsschreiber, und Gerichtsvollzieher- Ausland. London, 3. Januar. Lord Roberts ist in London angekommen. Beim Verlassen des Wagens wurde er vom Prinzen von Wales und dem Herzoge von York unter den Klängen der Nationalhymne bewillkommt. Aus dem Bahnsteige waren u. a. der Marquis Lansdowne, Brodrick u. a. Mitglieder des Kabinetts anwesend. Der Prinz von Dales fuhr mit Lady Roberts, von einer Abteilung Lifeguards eskortiert, nach dem BuckinghatnPalast. Roberts blieb einige Zeit zurück und nahm die Glückwünsche seiner Freunde ent gegen. Ec folgte dann in einem Staatswagen, gleichfalls von einer berittenen Abteilung begleitet. Die Menge be g7n— werden. Diese Bersaffüngsänderung soll' darin Reinmuch -ns Osthosen, Wilhelm Ril.er an- Grünberg, bestehen, daß der Präsident der Republik direkt seitens der Peter Sander aus Nierstem, Philipp Schäfer aus Nreder- Wählerschaft zu wählen sei. Der Prinz wird sich als Kandidat Dorfelden, Wilhelm Staubach zu Alzey, Ludwig Steller aus aufstellen lassen und im Falle seiner Wahl das Kaiserreich Hungen, Christian Stroh aus Sprendlingen, Friedrichi Joseph proklamieren. *Dem Z a rsoll'die Abfich? des Prinzen be- Struth Gesetzentwürfe angenommen. * Die Prüfung Der ©er wiegte wer- uuo Brüssel, 2. Januar. DaS Blatt „Soir" veröffentlicht Aspiranten, die unter sehr starker Beteiligung stattfand haben einen Brief eines Diplomaten, worin dieser aus angeblich nachstehende Kandidattn bestanden: a) Serichtssch^iber- bester Quelle mitteilt, daß ein Komplott besteht, das dem Aspiranten: Eduard Baer aus Frnenheim, WjhW IBauer Prinzen Louis Bonaparte, augenblicklich russischer von Berkach, Philipp Bansum aus Rodheim, Marttn Biedert General, auf den französischen Thron verhelfen will, aus Dalheim, Johannes Brettwieser auLengfeld, Wilhelm Der Prinz soll nächsten Monat eine russischeGroßfürstin Clemens aus Oppenheim, Julius' Dahmer aus vutzbach, heiraten. Diese Heirat soll auSgenutzt werden, um mit Karl Diehl aus Ruppertenrod, Philpp Eller auS RHem- Hilfe der Katholiken, Nationalisten und der reaktionären Dürkheim, Karl Emrich aus Bergheim, Fredrich Gerhard >Offiziere die Republik zu stürzen und an deren Stelle aus Auerbach, Balthasar Groll Lorsch, August Gunschein neues Kaiserreich zu gründen. Während der nächsten mann aus Langen, Friedrich Herbert auS Wörrstadt, Georg 1 Wahl-n von 1902JoU eine Revision der sr-nz»sisch°n B-r- Hosseller 5» Darmstadt, Hemnch aus Du.eSh-im, k^innt sein IBingen, uuo xisantv uu» vy ic ycu, NariS 3» Januar. Dem „Journal de Paris" wird aus Winkler aus Petterweil; —d) Gerichtsvollzieher,Aspiranten: Ajaceio gemeldet daß ein Adjutant des Zaren dort ein- Bezirksfeldwebel Feiling zu Friedberg Vize e webe Georg getroffen ist, um Vorbereitungen für einen eventuellen ilufent, Emil^Kleb halt des Zaren zu treffen. — Aus guter Quelle wird berichtet, daß der Kriegs- Minister eine Reihe höherer Offiziere wegen ihrer polv | Irischen Ansichten demnächst auS der Armee entfernen wird. Darunter wollen sich mehrere Armeekorps-Kommandeme befinden. Diese Offiziere sollen sämtlich zur Disposition gestellt werden. r Wien, 3. Januar. Die ReichSratSwahleu sind bisher überall ruhig verlaufen. Die Sozialdemokraten haben l bisher in Böhmen drei, in Mähren ein Mandat verloren. Graf Leiningen, 1848 geboren, war der Sohn des Grafen die Fenster rm Basilikenstil. Das Hauptportal zeigt eine Karl Leiningen-Westerburg, der im Jahre 1849 als einer Menge gut erhaltener Bildhauerarbeiten. Die Kirche ist ein I der dreuehn Märtver in Arad hingerichtet wurde. Kunstdenkmal aus der ersten christlichtti Zeit im Ehattenlande. - Das Ministerium des Innern erließ eine Verord- Gegenwärtig ist sie im Innern und Aeußern sehr reparatur- . nung au die Polizeibehörden, wonach diese im unmittelbaren bedürftig. Da mau beabsichtigt, sie vollständrg wieder i iVerkehrmitausländischenBehörden, diedeu 1 schens ihrem ehemaligen Baustile herzustellen, so ist zu hoffen, daß Kolitische Tagesschau. Heber die Main-Kanalisierung schweben seit langer Zeit zwischen der preußischen Regierung auf her einen und der bayerischen und hessischen Regierung auf I der andern Seite Unterhandlungen, die jetzt so weit gediehen zu sein scheinen, daß ihr Abschluß erwartet werden darf. Die Münchener „Allg. Ztg." berichtet darüber: Die preußische Regierung hat die städtischen Behörden von Hanau veranlaßt, sich im Hinblick auf die Fort-I setzung der Mainkanalisierung von Offenbach nach Hanau und Aschaffenburg über die Frage der Anlegung eines Sicherheitshafens und Herstellung eines Eisenbahnanschlusses an den Hanauer Ostbahnhof schlüssig zu machen. Von der Erfüllung dieser Forderungen macht die preußische Staatsregierung den Vollzug des auf das Kanalisierungswerk bezüglichen Staatsvertrages mit Bayern und Hessen abhängig. Auch die Hanauer Handelskammer hat sich mit der Angelegenheit beschäftigt. Aus den Erörterungen ist folgendes hervor- ' zuheben: Für den Staatsvertrag mit Bayern und Hessen sind die technischen Vorfragen erledigt, die Pläne sind festgestellt und bei Abschluß des Vertrages ist, vorbehaltlich zustimmender Beschlüsse der städtischen Behörden Hanaus betreffs jener Leistungen, im Laufe der nächsten Monate zu gewärtigen. Auch die Erledigung der finanziellen Fragen ist soweit gediehen, daß dem preußischen Landtage eine Vorlage unterbreitet werden kann. Die Kosten der Kanaliesierung von Offenbach bis Hanau werden sich, auf das Kilometer berechnet, voraussichtlich etwas höher stellen, als für die Kanalisierung der Strecke Mainz—Frankfurt, da eine Aenderung der Schleusen-An- tage vorgesehen ist, denn neben der Hauptkammer der Schleusenanlage soll eine Nebenkammer für die Bedienung kleinerer Schiffe vorgesehen werden. Die voraussichtlichen Gesamtkosten werden sich für Preußen auf rund 3,5 Mill. Mark stellen. Die städtischen Behörden Hanaus haben vorerst 10000 Mark für Aufstellung eines Hafenplans bewilligt und Regierrmgsbaumeister Landsberg, Frankfurt, mit dessen Ausführung betraut. Hiermit | dürften die von der preußischen Staatsregierung gestellten Vorbedingungen für die Fortsetzung der Mainkanalisierung von Offenbach nach Hanau und Aschaffenburg im wesentlichen erfüllt sein, und der Abschließung der bezüglichen Staatsverträge zwischen Preußen einerseits, Bayern und Hessen andererseits nichts mehr im Wege stehen. Bekanntlich ist eS dem am Hose deS SultanS von Marokko weilenden deutschen Gesandten Freiherrn von Mentzinger in kurzer Zeit gelungen, die drei hauptsächlichsten deutschen Reklamationen in befriedigender Weise zu erledigen. AuS dem inzwischen eingegangenen näheren Bericht ergiebt sich, der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge, daß in der Angelegenheit der Bestrafung der Mörder des deutschen Handelsagenten El-Mekki von der marokkanischen Regierung sofort vier als verdächtig bezeichnete Personen verhaftet worden sind. Die Strafen wird der Sultan, dem das Ergebnis der Unter suchung unterbreitet wird, persönlichfestsetzen. Die geforderten Entschädigungssummen wurden bewilligt und die schuldigen Beamten empfindlich bestraft. Die übrigen Reklamationen werden, soweit cd sich um Geldforderungen handelt, dadurch erledigt, daß eine größere Summe an die Berechtigten zur Auszahlung gelangt. Auch diejenigen Reklamationen, die sich nicht auf Geldansprüche beziehen, sind von der marokkanischen Regierung durch Zugeständnis sämtlicher Forderungen aus der Welt geschafft worden. Reichsbank er betonte. — Gegen den liberalen Prediger Alberti von der hiesigen Dankesgemeinde war vom königlichen Konsistorium eine Disziplinaruntersuchung wegen einer Wahlrede eingeleitet worden. Das Verfahren hat jetzt seinen Abschluß erhalten. Prediger Alberti ist mit einem durch eine Verwarnung verschärften Verweise bestraft worden. WirlrJirD,l,'I, "“'«■"in fr1*1, f 01*., der W So«Tat i« d°° laut W».» " * r>i- Sinn“ niniftet Rothe, M LeM. * ix dntrNP*10/ Thiitigtlit der Polizei Vilrgerschast hervorhob. Darmstädter Schütz«,E im W- ProvinM wünschte im schuft und gab von r. an dir noch im Dienst einem hoch auf den Gri feine Ansprache, der Si tzrh.MratRöinhe Lächert sprach den D einem hoch auf den G Darmstadt und ihre i einem Dank durch Po Prinzen Sari“ sand ei Die dekorierten Mitg! anch daran Teil. 8m Aachfeirr im „Schützer k. Mainz. 3. Jam ftrahe fand ihren Mai erst vor einigen Tage' erhängt vor. Man den @rnnb der tyat -n- $ain$, 3. ; la Main dünnes Ir Ufer an der Gtabt v, W Frostwetter ha jeften Wochen noch sei Stoß erhalten, indem j zrößtenteils beeilen, t Eintreten des Frostwe jedemihrer zahlrei Sohlen gratis nl mgrments, der Mnsl M Feiertage beurlaul teiertage aus dem M tot oufgefunben. Der 2 Erbrechen odei MeM - Mr die tottben (oln HelH Sonntag, 19. Wetzlar, 3. t §)^.°langel, ipie Sei«?'1* Nterg Uriltö U>Utbe^btil8 irr Aisj lö'hi Berlin, 3. Januar. Der Kaiser ist heute früh in Hamburg eingetroffen und am Bahnhof von dem Ge-! sandten Grafen Wolff-Metternich sopoie den Bürgermeistern Dr. Hachmann und Dr. Mönckebe'rg empfangen worden. Vom Bahnhof fuhr der Kaiser mit dem Grafen Wolff- Metternich nach der Yacht „Viktoria Luise". Mit dem Kaiser ist der Reichskanzler Graf Bülow eingetroffen. Als Haste des Kaisers sind in Hamburg anwesend Staatssekretär v. Podbielski, Gen.-Lt. v. Kessel, Oberjägermeister Frhr. von Heintze, die Generalmasors v. Moltke, Graf v. Hülfen-, Magien von iwfi rVVfc ffmif Wnrtin nn« 91I$en Geora Häseler, Frhr. v. Seckendorfs. Der Kaiser besichtigte vor- saffung durch die Wahl von solchen Abgeordneten und Sena- Frredrrch Klem zu Offenba^ Emrl Marttn aus^ mittags eingehend das Schiss „Viktoria Luise" und pro J{oten, die obigem Borhaben freundlich gesinnt find, ^vor-i Müller zu D°rmstadt,^Her«ann R«chard ,u Worm^ÄndttaL menierte dann einige Zeit mit dem Reichskanzler und ‘ " dem Generaldirektor Ballin auf dem Promenadendeck. Der werden. Wilhelm R. Auch die Kaiserin, der Kronprinz, die Kaiserin Friedrch, _ ... f V die Könige von Sachsen und Württemberg, Prinz Albrecht,! Unterschlagung in Untersuchungshaft befindet, hat Erbprinz und Erbprinzessin von Sachsen-Meininger, der I Selbstmord durch Erschießen begangen. Großherzog von Hessen, Prinz Leopold von Bayern,I Bukareü 3 Januar D>e Kammer aenehmiate für dit der/roßherzo^^don Baden und viele^andere Furstlrchke.ten L7ha"?ean'n eiue D.e K dnIgFrr^r. ch°Sn1tu n g zur Jubel- s-b-nMngliche monatliche Pension von 400 Frank«. feier des 200jährigen Bestehens des Königshauses Preußen, San Foss (Costanca), 3. Januar. Herr von Eyv, bestimmt zur Beschaffung billig er Wohnungen, wurde deutscher Gesandter für Centralamerika, war hier. In von dem Stadtverordnetenausschuß genehmigt. Guatemala hatte mau sechs RevolverschÜsse aus ihn — Nach einer Meldung aus Kiel ist der SBi§eabnüraI I gefeuert. Hoffmann von der Ostseestation auf sein Gesuch zur Dis- . ------ Position gestellt worden, Fregattenkapitän Bachem wurde Utfflhf Iftth IFnith unter Versetzung von Berlin nach Kiel zum Kommandanten! cr4WVl uiw des an Stelle der „Gneisenau" in Dienst tretenden Schul-1 Gießen, 4. Januar 1901. ZTMeinten sich di^ Mitglieder des " D« zweiten Kammer der Landftande find folgende Reich sbauk-Direktoriums und des Zentralausschusses Drnckschnflen zugegangen- Nr 42.->. Regt-rung-vorlag- zu einem Festbankett im Savoy-Hotel. Ten Kaisertoast""—---------- »- hielt Staatssekretär Graf Posadowsky. Geheimrat Koch dankte dem Grafen Posadowsky für das Wohlwollen, das er den Bestrebungen der Reichsbank stets entgegengebracht, und dem früheren Minister v. Delbrück für das Interesse, das er der Reichsbank durch feine Reden im Reichstage bei der Beratung der Bankgesetze bewiesen hatte. Letzterer sprach für die ihm erwiesene Ehrung seinen Dank aus. Staatssekretär Frhr. v. Thielmann brachte ein Hoch auf den Präsidenten Koch aus, dessen Verdienste um die Leitung der — Gegenüber einer englischen Blättermeldung erfährt die „Nordd. Allg. Ztg." zuverlässig, daß von der deutschen Regierung weder mit Bezug auf die Matschleß-Mine noch mit Bezug auf ein anderes, in Deutsch-Südwest- afrifa betriebenes oder zu betreibendes Bergwerksunternehmen englisches Kapital oder englische Prospektoren eingeladen worden sind. Auch sind der „Matchleß Mine Company" weder Eisenbahnrechte noch andere Rechte regierungsseitig übertragen worden. Von einer erneuten „Abstoßun a" unseres Kolonialbesitzes oder von einer Behandlung Deutsch-Südwestafrikas Tauschobjekt könne keine Rede sein. Weimar, 3. Januar. Ueber das Befinden Großherzogs wurde heute früh folgendes Bulletin gegeben: Nacht gut verlaufen, Schlaf wenig unterbrochen, fein Fieber, Körperkräfte und Herzthätigkeit heben sich langsam. Respiratorium frei. Ernährung läßt sich in ausreichender Weise durchführen. Neue Komplikationen nicht L£ 1901. >b f-igeebt bit br9'""Wrkgt y,6b: I dttUrb«. »fii-A ii?ntöaltun9 \k W 1900/01, 2 bei »pezialvoranHiag der ? lun9' 4- den Spezial, k 5. den Voranschlag der von der rschrerdnngen; Nr. 433. Ä TmWgesetzes Antrag beUbg. 1 Gesetzes über den Ur« 6 Abg. Noack und Gen. gkn der Staatsbeawtev rag des Abg. Lenn und g des Mels 41 des die BrandverficheriingS« »eisen nochmals aus die. Nassauer stundende bemerken dazu, daß die inbti. Eishändlern und, lte Eis hat der Ansanz. er Menge gebracht. Jn° atten sich in der Um- Wiesen größere Wasserten entnommene Eis hat ) Zentimeter und bildet iiskeller. Leit Mittwoch -en. Tiefe Seschästigunj Lahneis die gewünschte ttschuhlöuser tonnte am Eisbahn an der Moltle- imetten sich die Freunde,, dieses Wintervergnügen^ -en Eichgärten. r Arbeiter. Mit dem e für Arbeiterinnen und utzvorschristen au\ eine vorden, siir die sie bis- ne Äertstatten mrt viel Arbeiter sie beschas- ■t der Motorbetneb ift chatten der Kleider-und lotorenbettieb haben- Für . 31. Mai 1891 begehen. ■tmiett und Konditoreien, bleiben für sie bestehen. Es sind weüer ,ei enden m und keine WfW irschristkn w«i »■ E SS t\“ aus Atzb-ch. M Krii$ wP ®a* :6tri «eb Sitteii*- ich R-P« ‘X, ,, W°w° °2 Ä-J® LsM tb«; «j f tlb»'6'1 5 oebaus .. ^r Rtial rrt -SL 3* j t-ottesdienst. der Zahl der Arbeitslosen bemerkbar. In 8i/,% do. Mehrere rabiate Mittags von 11% bis 12% Uhr statt wie ursprünglich vorgesehen, »%% Lsiod^ulsLo . . Donnerstag über „Wichtige landwirtschaftliche Rechtsfragen". 8% do . . ftcr Dr. Letten-1 — ■ ■ ■ — 3%o/o Konsole .... 4 0/y Griech. Monop.-Anl. Tendenz: sehwaoh. 4% 4% 3% "/- . 210.40 . 176.80 . 131.50 . 145.— . 148 — . 143.40 . 156.50 . 192 — . 171 80 . 169 80 8. 19-20, unk. b. 1905 8. 13, 14 8. 21, 22, unk. b. 1905 Kreditaktien . . . Diakon to-Kommondit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handeiagea. Oeaterr. Staatabahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . ■ Bochum . . . . Harpener . . Kirchliche Nachrichten Evangelische ® emetnbt. 3. Januar. 53 20 M. 58.20 „ 51.00 , 96 10 » 89.00 w 84 90 , 84.90 M. 84 90 „ 80.10 w 80.10 „ Sonntag den 6. Januar. Ep'pbaniaS. Landes - MtfstonSfest. VIS Uder Professor Dr. Edler-Jena spricht am Dienstag, 8. Januar 2 Stunden s statt 1 Stunde (Sortenanbau); Herr Rechtsanwalt v. Brentano spricht Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr im Konfirmandensaal, Kirchstraße 9: Vereinigung Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Dr. ©rein. An der Ltadttirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Verpflichtung eines Mitgliedes des KirchenvorstandeS der Markuö- Telephonischor Kursbericht. Frankfurt, den 4. Januar. do. do. do. 97.80 87.50 97 25 87.40 93.80 95.30 48 50 I 24.40 ! 26.20 । 85.— I Darnach werden folgende Veranstaltungen abgehalten: Sonntag, 6. Januar, großes Monstrekonzert mit drei Musikkapellen, Sonntag, 19. Januar, erster Maskenball, Freitag, 25. Januar, Herrensitzung, Samstag, 2. Februar, zweiter Maskenball, Sonntag, 10. Februar, Damensitzung mit darauffolgendem Ball, Fastnachtsonntag, 17. Februar, großes Doppelkonzert, Fastnachtmontag und Fastnachtdienstag große Maskenbälle. PC. Wetzlar, 3. Januar. In unserem Kreise zeigt sich Lehrermangel, wie in den meisten Teilen Preußens. Die Schule in Lützellinden ist seit Jahren dreiklassig, hat aber nur zwei Lehrer, die zirka 200 Schüler unterrichten müssen. Frankfurt, 3. Januar. Der Verein Deutscher Standesherren hält zur Zeit eine Versammlung hier im «Englischen Hof" ab. Zum Präsidenten wurde an Stelle I des verstorbenen Grafen Solms der Fürst Löwenstein-Wertheim- Freudeuberg gewählt. Von Mitgliedern des Vereins sind anwesend: Fürst Bentheim, FürstzuJsenbur g-B ü d i n g e n, Fürst Layn, Fürst Salm Horstmar, Fürst Stolberg Wernigerode, Graf Giech, Graf Rechberg und Rothenloewen, Graf Neipperg, Graf Waldburg-Zeil, Erbgraf Waldburg, Graf Bentiuck, Graf Solms-Wildenfels, Graf Castell Rüdenhausen, Fürst zu Löwenstein-Wertheim, Fürst Salm-Salm, Graf SolmS-Lauba ch, Graf Erbach-Erbach, Graf Solms- Li ch. ko. Frankfurt a. M., 3. Januar. Die flaue Ge- -------------------'--------------------------------------------- von Nagasaki liege. 4rem I Wochen noch sehr flotten Betrr^> Hatte, rasch einen hefigen Landgericht verhandelten Glücksspielprozeß UbIIEIIB MlBlbUHQClt Stoß erhalten, indem sich infolge des Treibeises die Schiffe ' ' in Darmstadt als R e v i s i o n s - y,X-UV\VV EIintteteni'beäeScofttoetteert°baben UbUU’5?aein}eirfiTbermerte ’ ■? fi ?11 i ei'ie f?r die hessischen Gastwirte nicht un- g„niet8, 4. Januar. (Tel.-Meld, des Gieß, «nz.) jedem ihrer zahlreichen Arbeiter zwei >lentn er! wichtige Entscheidung getroffen. Das hiesige Landgericht!- Befinden der Kaiserin Friedrich ist andauernd S^e'Nr°tV,"LL?.^-' C.n h°tte-inen Wirt wegen fXe doste B-, Regiments, ber Musketier Leimbach von Werdohl, der für I Wirtschaft Mit einer die Feiertage beurlaubt war, wurde am dritten Weihnachts- feiertage auf dem Geleise der Werdohl-Siegener Nebenbahn tot aufgefunden. Der Schädel war ihm zerschmettert. Ob ein Verbrechen oder ein Unglück vorliegt, ist noch nicht sestgestellt. — Für die Faschingszeit ist von dem großen Karnevalsverein das vollständige Programm aufgestellt. Regierung und S.stnd-kamm-r den staatlichen Z»sch«ß, 1'^^"- ÄÄ SÄ'! um den sie der Orts- und Kirchenvorstand angegangen haben. L Beamtenannellen, Gehativeihömnqcn, PmstonsderkchNgunaen, bewilligen. Erwähnt sei noch, daß sich schon in den ältesten ©teuttn und Anleihen wachen und Ihr eigenes Jntereffe wahren. Urkunden des Klosters Lorsch Aufzeichnungen über die Kirche Uafer fiüherer Bürgermeister Schleußner hätte eher 10 000 Mk. ver- und den Orl Großenliudeu finden und daß » TÄW'S'Ä Glocken auf dem Hauptturme tm Jahre 1453 gegossen I roenn @ unser Kaffer Wilhelm wieder nach Homburg kommt, ihm worden ist. I mitzuthrilen, welche Verhältnisse wir hier in Homburg Haden und wie o Nieder Moos, 2. Januar. Heute nachmittag Lr-! wett wir heruntergekommen find. Mehrere Steuerzahlers hängte sich der langjährige Knecht des hiesigen Gastwirts Soweit die grandigen Steuerzahler. Unser Oberbürger gemeinde, und Postagenten Konrad Rühl, das sogenannte .Käsperchen", meister nun hat Humor. Er hat die geharnischte Epfftel \ Auspur Greb auf dem Scheuerboden. Greb war Familien nicht etwa dem Staatsanwalt zur Verfolgung der rebellischen nnter nnh ftanb in den 50er fahren. Früher hatte er sich Mitbürger übergeben, sondern dem „Taunusboten" zum Druck . ---- ... schon zweimal zu erhängen versucht, wurde jedoch jedesmal mit dem Bemerken, auch er: sei kem A^enthufiast. Er der der Matthäusgemeinde wird ........... Hei jederzeit erbötig, die anonymen Stenerzahler zu em Donnerstag den 10^^Januar, nachmittags 4 Uhr, gehauen. pfangen und deren Vorschläge einer Erörterung zu unter Donnerstag den io. Januar, abends 8 Uhr, Bibelstunde delien, wie ohne Steuern oder mit wenigen Steuern sich eine im Konfirmandensaal (Kirchstraße 9). Pfarrer Dr. eiffvrieklicke Verwaltuna führen läßt Die Vereinigungen der konfi mrerten Jugend der Matthaus- erfprtetzlwye Verwaltung suyren layr. gemeinde versammeln sich: die der weiblichen Jugend am Donner- •* Kleine Mitteilungen anS Hessen und den Nachb«staatev ^nds 8 Uhr, die der mstnnlichen Jugend am Sonntag In Aßlar wurde am Syloesterabend durch einen Schuß ein öem 18. Januar, abends 8 Ubr. Fenster zertrümmert, und als der Bewohner nach dem Thäter Die Vereinigung der weiblichen Jugend der Marknsgememde Ausschau hielt, wurde er von einer zweiten Ladung derartig findet erst Donnerstag den 17. 9«nuar flott. getroffen, baß ba« eine Auge total verloren ist. ES Vormittags s>/, Uhr: Plärrer Euler. liegt auch noch Gefahr für das andere Auge vor. — In Vormittags n Uhr: Kinderkirche für die LukaSgememde. Wiesbaden hat sich der 25jährige Weinkommissionär Max Pfarrer Euler. S!ieb ans ber ©egenb von «lz-Y erhoffen als er Abends b Ubr M^n"ch allk/LLnsten -ine Sammlung wegen Unterschlagung von etwa 500 Mark verhaftet werden bie Hr^n.Miffion erhoben werden. werden sollte. — Nach den amtlichen Erhebungen betrug die Montag den 7. Januar, abends 8 Ubr: Bibelstunde un Hahl der ortsanwesenden Bevölkerung des Kreises MainzlKonfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap^-Gesch. 17, 22 34. am 1. Dezember v.J. 138 429 gegen 123 507 bei der Volks nackmittaa?^ Uhr B-r- Zählung im Jahre 1895, mithin hat die BeMkerung im konstrmäten Mädchen der LukaSgemeinde i Kreise um 12 922 zugenommen, darunter die Stadt Mainz Schwesternhaus (Johannessttaße). Pfarrer Euler. allein um 7378 Seelen. — Die Offenbacher Stadtver- Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der krrch« ordneten werden gegen die Entscheidung des Pravinzial.Aus I lichen Trauung auch ein ^chückes Angebot und Schusses bezüglich der Bildung von Stadtverordneten-Aus! L $tauung _ bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen Grosser Sekladen in der Lage vom Marktplatz öis Keltersthor als Ausstellungsräume, eventuell bei genügenden Lokalitäten Iiederlage meiner Möbelfabrik, per 1. Juli eventuell 1. Hktover zu mieten oder auch mit hoher Anzahlung zu kaufen gesucht. Schriftliche Werten mit Lageplan zur Weiterbeförderung unter K. N. 043 an die Expedition d. Al. eröeten. (Jermittter verbeten.) 041 Gießen, den 3. Januar 1901. Die Beerdigung findet Sonntag den 6. Januar, nachmittags 2 Uhr, von den neuen Kliniken aus statt. Todes-Anzeige. Es hat dem Herrn gefallen, nach kurzem, schwerem Leiden unser liebes Söhnchen Wilhelm im Alter von 6 Jahren zu sich abzurufen. Die tieftrauernden Eltern: Heinrich Bourkarde, Postschaffner, und Frau. Todes-Anzeige. Heute nacht verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Dorothea Rocker Judustrielehreriu im Alter von 88 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernde« Hinterbliebene«. Rödgen, Barmen, den 4. Januar 1901. Die Beerdigung findet Sonntag den 6. Januar, nachmittags 2 Uhr, in Rödgen statt. 039 Bekanntmachung. Die seit dem 1. Juli 1877 erscheinenden Patentschriften über die vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin in den Pa^ klaffen 1—89 erteilten Patente, beginnend mit Nummer 1, können in den Räumen der Großh. Centralstelle für die Ge- werbe, Darmstadt, Neckarstraße 3, an jedem Werktage in der Zeit von 10—12V, und 8—51/2 Uhr (Samstagmittag ausgenommen) von Jedermann unentgeltlich etngesehen werden. Darmstadt, den 2. Januar 1901. Großh. Centralstelle für die Gewerbe. Noack. 818 Spur- und Mslhilßllkttill Geilshausen. E. @ m. u. H. Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Vorschuß- Vereins Geilshausen werden zu einer außerordentk. Generalversammlung auf Sonntag den 6. Januar l. I., nachmittags 2 Uhr, in die Wohnung des Rechners Seipp dahier eingeladen. Tages-Ordnung: Regulierung des Zinsfußes. Gellshausen, den 2. Januar 1901. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates: 314 M. Wagner II. im VereinSlokal (Feidel). 808 KriMMkii Cichi niT Monatsverfammkung Dienstag den 8. Januar er., abends Val) Uhr, Makuer-Turuvereiu Gießm. Nächsten «amstag den 5. Januar r Wonats-Hersammlung im Dereinslokal. Die regelmäßigen Turnstunden beginnen nächsten DienStag den 8. Januar d. I. 825 Der Borstand. Gesangverein Heiterkeit. GamStag den 5. Januar 1901: Ordentliche Henerak-Wersammkrrng. Hages-Hrdnnng: I. Recknungsablage. — 2. Maskenball betreffend. — 3. Verschiedenes Um zahlreiches Erscheinen wird dringend ersucht. 323 Anfang 8 Ahr. __________________»er Vorstand. Sumstag den 19. Januar 1901, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem foufigen Ortsgericht die dem Wilhelm Steinbach in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 27 Nr. 181M/10) — 412 qm Hofraite am kleinen Steinweg links. Flur 27 Nr. 181«/iro — 170 qm Wohnhaus daselbst, Flur 27 Nr. 181«V100 — 821 qm Grabgarlen daselbst, Flur 27 Nr. 162a6/10 — 517 qm Hofraite am Brennofen, stößt auf die Wiesen, Flur 27 Nr. 166f«/10 — 463 qm Hofraite daselbst, Flur 27 Nr. 166f8/10 — 77 qm Grabgarten a. Brennofen, Flur 27 Nr. 166fi/10 — 361 qm Bauplatz daselbst, Flur 33 Nr. 16 — 606 qm Acker am Altenfeld bei den Gärten, Flur 33 Nr. 17 — 844 qm Acker daselbst, Flur 83 Nr. 35 — 475 qm Acker am Altenfeld auf ein Gäßchen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 7. Dezember 1900. Großh. Ortsgericht Gießen. _________J A.: Vogt. 302 Semfltag drn 16 Fedruar 1901, nachmittags 2 Uhr, ollen auf dem hiesigen Ortsgerickt die dem Wilhelm Steinbach in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 27 Nr. 181“/11O — 412 qm Hofraite am kleinen Stein- weg links, Flur 27 Nr. 181«/100 — 170 qm Wohnhaus daselbst, Flur 27 Nr. 181<8/ieo — 321 qm Grabgarlen daselbst, Flur 27 Nr. 162a8/10 — 517 qm Hofraite daselbst, Flur 27 Nr. 166ft/n - 881 qm Bauplatz am Brennofen, Flur 27 Nr. 166f*/10 - 463 qm Hofraite daselbst/ Flur 27 Nr. 166f8/10 — 77 qm Grabgarlen daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. Januar 1901. Großh. Ortsgericht Gießen. ________I. A: Bogt. 322 Es werden verkauft auf dm Abbruch am Donnerstag dem 17. d. Mts. und zwar an Ort und Stelle: 1. Vormittags 11 Uhr die Schulscheune zu Dornholzhausen, 2. Nachmittags 1 Uhr die Schulscheuue zu Hochelheim. Bedingungm sind bei bett betreffenden Vorstehern einzusehen. 309 Gr.«Rechtmbach,3.Jan.l901 Das Bürgermeister Amt. Landwirtschaftliche Kreditbank. AuSweiS vom 31. Dezember 1900 (§ 23 des Hypothekenbankgesetzes.) In Umlauf befanden sich (einschließlich des eigenen Bestandes) Mk. 5,702,400.— Hypotheken-Pfandbriefe, zu deren Deckung Hypotheken in Höhe von Mk. 6,098,461.37 im Hypotbekenregister eingetragen und dem Treuhänder in Verwahr gegeben worden sind. 813 Frankfurt a. M., 2. Jan. 1901. Stöbt Schlachthaus. Freibank. Heute und morgen: Ochsevsteisch 56 pfg. Schwrivrflkislh 45 Pfg. Holzschuhe empfiehlt billigst *17 LouisLony, Saljnljoffir. 27. Rei nassem Wetter schmieren jetzt die meisten Frauen die Schuhe ihres Haushalte» nur noch mit Krebs-Fett, denn das Leder wird dadurch wasserdicht und hält länger, sos Trckms Kiichkitbrenhsl? in Spalten und kleingemacht, empfiehlt Jak. Rinn XV., 316 Kotzhandlung, Heuchelheim. Freiburger GeW-£otterie. Ziehung 12—15. Januar 1901. Nur bare Geldgewinne! Hauptgewinne ev. Mk. 125000, 75000, 50000,25000 eto. Lose A Mk. 3.—, Porto und Liste 30 Pfg. empfiehlt und versendet auch unter Nachnahme 811 W. Mayer, Frankfurt a. M., Ikil 9. Offenbach a. M., Bahnhofstrasse 10. Telephon 8184. Telegramm-Adresse: „Glükskollekte“. Schellfische Kabeljau in la. feinster, blutsrischer Ware soeben eingetroffen bei 296 A.&G. Wallenfels. Markt 21. — Fernsvreck-Nr. 46. 2u verkaufen 158] Einige Wagen Pferdemift billigst abzugeben. Aktien Brauerei Gießen. Zu vermieten Die Dkletage 160 unseres Hauses, mit allen Bequemlichkeiten, auf 1. April zu vermieten. Geschwister «tief, Alicevr. 27. Nordaulage 3Z 3 Zimmer, Küche, Wafferl. u. Zub im 3. Stock per 1. April zu denn. Liebmann Bär, Nordanlage ) szO] Wohnung m schönerL»ge, mit 4 bis 5 Zimmern und Kabinett, Veranda, Heizgas, Gartenanteil u Zubehör, vom 1. April ab zu verm Näb. Liebigstraße 62, im Part 819] Die von Herrn Major Müller seither bewohnte untere Etage meines Hauses (neu her- gerichtet), mit großem Gartenanteil, ist wegen 4 'IttFtl ev. auch Wegzug 1 Apkll,früher, zu vermieten. Verlagsbuchhändler Roth, Marburaerstraße 20_____ Kanzleiberg 9 eine 5-Zimmerwohnung sofort oder später zu vermieten Näheres in der Exp. d. BlatteS. Haus zum Alleiubewohnen. 7 Zimmer, 4 Kammern, Trockenboden, Garten, Kellerräume rc., in schöner Lage, zum Preise von 20000 Mark sofort unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Offerten unter Nr. 182 an die Exped. d. Bl 253] 5 Zimmerwohnung u. eine schöne große Mansardenwohnung mit Bleichplatz, Gartenanteil Stein- straße 69 per 1. April zu vermieten. Näheres Sck'llerstraße 23, pari. Düdanlage 15 48 ist der mittlere Stock, beziehbar am 1. Avril, anderweitig zu vermieten. 299] Bleich praße 6 ist der untere Stock (6 ger. Zimmer, Badezimmer, Veranda, Küche) mit zwei Kelleirüumen, Mägdekammer und Bodenverschlag vom 1. Aprzl an an eine ruhige Familie oder an einzelnen Herrn oder Dame zu vermieten. 87s Infolge Wegzugs des Herrn Dr. Clemm tst dessen Wohnung, bestehend aus 7 Zrmmern, Badezimmer mit Einrichtung, Küche und Mansardezimmer rc. per 1. April zu vermieten. I. Grünewald, Bankgeschäft. Bahnhofstraße 50, Westanlage. 90] GelterSweg 60, Part., zwei kleine Zimmer mit Küche und Nebenraum, sofort beziehbar, an kinderloses Ehepaar eventl. ruhigen Herrn oder Dame zu vermieten. Daselbst im Dachstock zwei einzelne Zimmer. 216] Die Parterrewohnung im Hause Bahnhofstraße 66,5 Zimmer, Veranda, Gartenanteil usw., ist auf 1. Februar, eventl. auch früher, zu vermieten durch ______I. Boeck, Steinstraße 15. Araukfurterstraße 36 251 ist die Parterrewohnung im Nebenhause, 6 Zimmer und Zubehör, in nächster Nähe der Bahn per 1. April zu vermieten.________A. Muth. -^överstr. 26, KLe der Mleichstr. ist zum 1. April die Beletage, bestehend auS 6 Zimmern, 2 Mansarden, Baderaum u. Wafferkloset zu vermieten. [243] A. Siegel. 036] Möblierte Zimmer zu vermieten.______Slsterweg 26. 05425] Einfach möbl. Zimmer zu vermieten._______Neustadt 4, II. 0012] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Steinstraße 82, part. 104] Zwei möblierte Stübchen zu vermiete«. SelterSweg 61. 294] Em möbliertes Zimmer zu vermieten.______Asterweg 26. |||>obl Zimmer zu bitt. Preis weg- »ugsb.zu verm N.-Bäue45,lll M i et n etliche Bis zum 1. Februar, evtl, später, Wohnung von 8—4 Zimmern zu mieten gesucht. Frankfurter- straße bevorzugt. Offerten unter 8 100 an die Ervedition d. Bl. Wohnung von 4 bis 5 Zimm, mit Zubehör von einer ruh. Familie ab 1. April er. zu mieten gesucht. Offerten unter V D 042 an die Ervedition dieses Blattes erbeten Junger Kaufmann sucht möblierte- Zimmer zu mieten. Off. mit Preisangabe unter Nr. 084 an die Ervedition dieses Blattes. 235] Examenskandidat sucht für einige Monate ein einfach, aber gut möbliertes Zimmer in ruhiger Lage. Offerten beliebe man zu richten unter A. B. 235 an die Expedition dieses Blattes Offent Stelle Gesucht . für Stießen und Bezirk ein Vertreter, welcher bei den Kolonialwaren- Handlungen gut eingeführt ist, zum Vertrieb unserer Margarine-Marke ^Mohra^, welche in Qualität gleich ist mit feiner Butter. Off. mit Referenzen an 810 «. L. Mohr Akt. Ges., ________Atisna-Aayrenfetd. gesucht, welcher eS versteht, Kisten und Pakete zu verpacken. 040 _________Lchillerstraße 15, L 8io| Ein tüchtiger Pferdeknecht gegen hohen Lohn auf sofort ge- suckt. Nathan Rosenthal. Arbeitsbursche auS Hungen wird für Gießen gesucht bei freier Fahrt. Meldungen sind zu richten an die Expedition dieses BlatteS unter 6 A.______________________ Hausbnrsche & dyer Hauobursme, IM kräftiger, 16 bts 17 Jahre alt, ges. 144______________Th. Brück. Koudillulehrlivs = gesucht. Eintritt nach Ostern. Vergütung wird nicht beansprucht. S. Settler, Konditor in Gießen. roemlttbe xiauffrau oder Mädchen sofort gesucht Bleickstr. 8, III. 124] BraveS Dienstmädchen oder Aushilfe auf sofort gesucht. __________Bergstraße 17. II. 262] Wegen Verheiratung meine- jetzigen Mädchens suche zum 1. Februar er. ein anderes tüchtige- Mädchen. Frau Nauheimer __________________Bleichstraße 15. 021] Putzfrau für abends nach 6 Uhr zur Reinigung eines BureauS gesucht. Bleichstraße 16, II. 026] Lauffra« oder -Mädchen für 2 Stunden vormittags gesucht. _______Ludwiastraße 10, I 277] Ein bescheidenes Müdchen, welches selbständig kochen kann, wird von kleiner Familie für 1. Februar bei gutem Lohn gesucht. ___________Gartenstratze 12. 298] Wer Stelle sucht, verlange unsere „Allgemeine Vakanzen-Liste". W. Hirsch Berlag, Mannheim. llkrschltdeiltg 6- bis 7000 Mk. werden von pünktl Zinszahler auf Grundstücke zu leihen gesucht. Off u P 8 05296 an die Expedition dieses BlatteS. Ein Geschäftsm.mit 40- bis45000 Mk. Jahresumsatz sucht 6- ViS 7000 Mark zu leihen gegen Sicherheit und Grundkapital. Offerten unter Nr. 014 an die Ervedition dieses Blattes erbeten. Englische PttvüistMdkk Lektor Ehawerotz, M A. Oxford, Bergstraße 15. 05282 Näheres brieflich oder mündlich. □OOOOOOOOQD fD. H. V. Samstag, den 5. d.M.: VMiacttlcr mit musikalischer Unterhaltung im Perkeo. Um allseitige Beteiligung bittet Der Vorstand- Einführung von Gästen gestattet. O 9000000000 verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den Anzeigenteil: Han» Beck. — Druck und Bcrlag der Brü Hf scheu Universitäts-Buch- und Skeindr ackeret (Pietsch Erben) in Gießen. K« Nktr.: Die Feuerfl Das Gkstzhel] ««bit 8r. N Nir setzen Sie t visilaloren angewiesen zimWemsttaimen dmokslle spätesten- b' gnrichl sein wüsten. Setr.: Lerwittlnng v DitGrH.Kl an die Lch Wir beauftragen setanlasten, in ihren Wktx gesonnen sind ^nberstE ein Diesbezügliche Bnch m nns eikiznsenden. Medien t 5chuIstl-Se 8 unter bei ,röe am 1894 Jw, 0r fat die N des ' 8ö® & April 1881 Ordnung vow 1. F deveinberatS vo« 12 ** «'«'Hrj ®; ?• Dezember 1900 » erlasteu.' d«, kü, 1/ *■ Mraiimj, llh!, Mb". * ist ."' die bag?tvas i \ft des y soll 1 5thnh^E,eMlQ?JCln Nttit U ÜR st* rs W W rMriden Tufl fI'u UW