4 ut ckÄM nü|.i. 25000 ii. ca. Mark 6000 Pferde tnUtomMrWit» ca. Mark 2000 ttel uflh N*. oi. Mark 1700 ßferd und Stiert, von Mk. 10300 t Kohlen. von Mark 5000 ^tdrautz-gegenstLpdep. ose für 10 Harfe, n bind) ben fcteetibftttild fotoie 0201 Dich«, NeuenScive ll. ■•Ä?» & Cn i? Min, UUi Breitestr. 5, ,ta’ Hamburg, Schwerin M leksmäller. irls U iS? tejMi*. 5^ "*• ->».. ». iGOQO < 5000* 5000 aoowol 10000* *•«00. l»000* .30 000 * $40000 GHS- «^4 »ML EKA ,bi hohem S-halmr^t^'. Herren, welche im Verkehr mit dem besseren Pablikum gewandt 8ind und sich der Versicher- ungsbranohe widmen wollen, werden ersucht, Offerten n. Beifügung von Rel. u Angabe bish. Tätigkeit unter 04473 durch Heinr. Eisler, Hamborg, eiDzareichen. Unterstützung während Einarbeitung zage- slcher^^^^^ HK Ur. 104 »|•« ne*w«ec\l für den ►♦wol« Tag er|*etnenben fcwo« Ht »arm 10 U6r »♦♦etoHengen loätefttn« *<•« vorbei **«Mm, EpiediNon und e*dmk. S**l|rafee 7. Zweites Blatt. 9 151. Jahrgang. Samstag 4. Mai 1901 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v * Mts-und Anzeigeblatt für ben Kreis Gießen vezugrpreir DiertdjM* Mk. 2.20, monatl. 76 PU. imt Bringerlohn; durch ■ VlbbolefieQen viertelM*. Mk. 1.90, monatl. 6b PU Bel Postbezug viertelZichDt. Mk. 2.00 ohne BefleUf*. Alle Hegelgcn^BermittlaMl» WtQtn des Kn. und «u8le*w nehmen Anzeigen für Siebener Anzeiger enlgeH«» Setlenprel» lokal 11 Rg. e#ewärt6 W-Pfs Adresse für DepeschsN: Anzeiger Gießen. AtrnsprechanschlußNr.A». Sie Mm, itr prtn|i(djtn Miui-er-Kkiß». Unter dem Bor sitz des preußischen Ministerpräsidenten Hat «m Donnerstag eine ganz plötzlich nach dem Reichs- ranzler-Palais einberufene vertrauliche Besprechung der preußischen Staatsminister stattgefunden und auch heute ist eme gemeinsame Sitzung des preußischen Landtages- ganz unerwartet einberufen worden. Es steht ziemlich außer Zweifel, daß heute der Schluß beider Häuser des preußischen Landtages in dieser Sitzung erfolgen wird. Es wird behauptet, daß drei Minister ihren Abschied erhalten werden, natürlich infolge der unzweifelhaften Ablehnung der Kanalfrage durch den Landtag, obwohl heute noch eine Sitzung der Kanalkommission stattfinden soll. Herr v. Thielen soll sich unter den abgehenden nicht befinden. Wie immer der Verlauf der Regierungskrisis sein wird, so glaubt doch niemand, daß der Liberalismus bei der Neubildung des Ministeriums Berücksichtigung finden werde. Auch Tr. v. Siemens gilt heute nicht mehr als der kommende Ersatzmann für Herrn v. Miquel. Die Freunde des Herrn v. Siemens versichern, er schätze seine Unabhängigkeit zu hoch und er habe dadurch, daß er als Vorsitzender des „Handelsvertragsvereins" in eine so pointierte Opposition rur Rechten trat, seinen Eintritt in ein Ministerium mit B e w u ßtsein erschwert. Dem sei nun, Jüie ihm wolle; jedenfalls bedarf es keiner ällzu großen Entsagung, um gerade auf diesen Posten zu verzichten. Der Finanzminister, sagte einmal Herr v. Atiquel offenherzig, ist immer ein unpopulärer Mann; in ihm verkörpern sich die unerfreulich klingenden Worte „Fiskus" und „Steuern". Vollends würde Herr v. Siemens bald abgewirtschaftet haben, ohnmächtig gegen die konservativen Parteien, die im preußischen Abgeordnetenhause das Heft in der Hand haben und in der Hand behalten, und wenn noch so oft die Auflösung vollzogen würde. Der frühere Direktor der Deutschen Bank handelt also nur klug, eine kurzlebige Ministerherrlichkeit von der Hand zu weisen. Tas Wahrscheinliche ist, daß Herr v. Miquel selbst in der Stille einen Nachfolger sich herangebildet hat und diesen der »kröne empfehlen wird, wenn er den Entschluß faßt, sich ins Privatleben zurückzuziehen. Tas wird dann wohl ein ebenso konservativer Mann sein wie — Herr v. Miquel nach und nach geworden ift Ueberhaupt bleibt der Grundcharakter der Regierung Vonservativ, und für liberale Minister ist in Preußen kein Platz vorhanden! Tarin liegt eine angenehme Gewähr für die konservativen Parteien, gewissermaßen die Garantie des politischen Besitzstandes, weil der amtliche Apparat bei Neuwahlen, gleichviel welcher Parole, unter allen Umständen mitwirkt. Der Ministerwechsel wird kein Systemwechsel fein; der Faden wird fortgesponnen, und darum läßt die Frage ziemlich kühl, auf welche Männer die Wahl fallen könnte. Graf Bülow, der gestern abend einen Jmmediatvortrag beim Kaiser gehalten hat, wird heute dem Landtag im Namen der Regierung eine Erklärung abzugeben haben. Tie Auflösung des preußischen Abgeordnetenhauses würde kaum irgend jemand aus der Kanal-Opposition schwankend machen, die Waage nicht zu Gunsten der Kanäle senken. GS ist also, wie gesagt, anzunehmen, daß die Regierung zu dem Entschluß gelangt ist, die gesamten Kanal-Beratungen abzubrechen und den Landtag zu schließen. Nach dem Schluß des Landtags dürfte die Neubildung des Ministeriums nicht auf sich warten lassen. Man wird eS als einen Vorteil bezeichnen müssen, daß die Krisis .~j.. I _____r__e..v m-v , ° ° , Wenn er auch namentlich in Bezug auf die l , u ° ------ o “ nut «nfluiH ivpicr, mein uuetc ^eure gesoroerr. inioe nf" I,i^“”meyetreMn run? “T6 "^L" Mittwoch, 8 SWai. wieder Schlitz, 2. Mai. Um nächste» SamSlag trifft der Kaiser Som”’ ^Ct ^^^öebuugS-AuSschuß tritt heute zu- zu mehrtägigem Besuche des Grafen Görtz hier ein, nicht * ,"* ff»«.ff«I h .r o« w v . etwa um dort auf die Jagd zu gehen, sondern um die Feier Ifloinni, in Ausstellung der Künstler von Familienfesten IM gräflichen Hause zu erhöhen. Der " Lrn?« »nf b?n 1? n"t9C,e,‘l WlrD' enö @raf und Fran Gemahlin begehe» ihr- verschob-»- f il. r 9Pr eaoI6 Militär-Kabinetts General-Adjutanten I Sanandres stürmte eine 2000köpfiqe Menge das ! n?' 'eine Stimme während dieser letzten Studien- Grafen .Hülse n-Häse le r entgegen. ' (Tie Ernennung des rist en klo st er, zertrümmerte die Bänke Bilder und Al-P. n^t nur wesentlich gestärkt hat, sondern jetzt auch Grasen Hülsen-Häseler zum Chef des Militär-Kabinetts ist täre der Kapelle und begoß das'Gebäude mit Pe- wohlthuende Frische und Ausdauer zeigt, die nur mit bereits m Bonn erfolgt. In unseren Berichten über troleum. Tie Mönche flüchteten aufs Tach und Freude zu begrüßen ist und die seinen Vorträgen nur zum nll Karsertage wurde Graf Hulsen-Häseler bereits mehrten sich mit Ziegeln und anderem Geschoß, bis sie Vorteil gereicht. Daß Dr. Wüllner ein bis jetzt wohl kaum als Chef des Militarkabinetts bezeichnet. D. Red.) von der Gendarmerie erlöst wurden. In Palma (Mallorka) erreichter Meister der VortraqSkuust, namentlich waS Rest* ...rL "Ä-7,» "°" -------- >»• »lÄffi G°u°.rn... ... Berlin, 7.^. ^7 "s °j77lb,7m.7r a t ü“' Bomsdorfs,wurde unter Stellung a la suite des 26. Re- Prä si diu m der Züricher Kan ton sr eg ieruna Es ly Höhe künstlerischer Leistungsfähigkeit steht. DaS in* 9tmentg mit Pension zur Tisposition gestellt. General ist dies der Regierungsrat Ernst, der vor drei Jahren in tcrenante Programm enthielt außer einigen bekannten, aber Villaume trat seine Stelle als Direktor des Zentral- die Regierung gewählt wurde. ' stets gern gehörten Liedern von Schubert und Schumann öer» Departements im zrriegsministerium an. I Saaz, ?- Mai. Der Relig ionspro fessor am schiebens Novitäten, welche zum Test außerordentlich freund» « b£x ^>a^e.r?rn ^u,tc in den hiesigen Staatsghmnasium P al er Fr a n z Mach hat heute liche Aufnahme fanden. Wir nennen hier vor allen Dingen Ä te ™lerfammm lun H d - r k°th°I isch'cn K??ch -'voll- d-» „Kr-uz ug"/ „F.sch-rw-ise" »nb „«li»be- vm! Sch»b r" {«en’graueoere'in« e« SBatert»»^. 5-S»al Sbanir*, - r • sowie die Li-d-r d-s »°»-rbi»g« ,-hr i» «uf»°hme g-k°«m-»-ü - T«r Bundesrat überwies in seiner heutigen großen Besitz in Wolfsberg in Kärnten"aek°uf't d-»e» wir allerbmg« b-zw-if-l» Sitzung die Vorlagen betreffend den Äill.urs Gvsttz.'. " ien gerausr. s möchten, daß fie in einer weniger tief gehenden Interpretation wegen Abänderung des Gesetzes betr. die Kaiserlichen Das Explofions-Unalück in OriesLeiin dieselbe Wirkung ausüben werden wie gestern. Der Beifall in den afrikanischen Schutzgebieten und «eim Landraiüamt in sm r s /. steigerte sich im verlaufe des Konzertes ungeheuer und nahm die Wehrpflicht daselbst, den Entwurf eines Nachtrags zu ^.»„^ ^"oratSamt in Höchst a. M. find biS zum 1. d. nach der Schlußnummer („'Die beiden Grenadiere- von v^^rtra9HU-6er dre Einrichtung und Unterhaltung von bet otm dem Minister des Innern überwresenrn Schumann) Dimenfionen an, wie man sie nicht oft zu hören Herüerbtnbungen mit Afrika vom ^on 10 000 Mk. zur Unterstützung der beim Brande bekommt. Leider ließ sich Lerr Dr Wüllner »u einer >!U' 21./9. ^uü 1900 und den Entwurf eines Gesetzes zum Schüße Pcr Griesheimer Fabriken Verunglückten und Geschädiaten onbe niAt m 1 i V ! 1 des Genfer Neutralitätszeichens d'en zuM.d^g7n LsM 34 676,80" Mk. eingegangen. Die Expeditton M > attX«® SÄ? U«ts w £ LLL-LL- w -- «*. SfiTÄÄÄ Transport von Futter und Streumitteln be- ?Ö F?Ä»ern wärmsten Dank. Der Ge- Gesamtwirkuug beigetragen hat. stehende Ausnahmetarif, den Futtermittelhändlern !"blnde-Borstand von Griesheim veröffentlicht folgende Dank-! ♦» gch. Hessische Llmdeslotterie Bei der bentiae» nichtlandwirtschaftliche Genossenschaften auftreten' a!!9«"9ör?^n Unglücke, das unsere Gemeinde be- Ziehung der 3. Klasse fiel ein Gewinn von 50 000 Mk. nidjt zu gestanden ist, nicht länger gegen die Eisenbahn- lroffen und bei der dadurch veranlaßten Flucht der hiesigen I auf Nr 42555 knack DnT-mttnbti »t» ßumttin nnn 1 r nnn srof 11 nncrt prtiiffptt t . /: cBeding-1 l ..—v L m die verwundeteTi lauf Nr. 28419^ (nach Mainz).^ein G^winn^von" 1O0OO Mk pcllation kündigt Sttbg. b. Mendcl-SteinZs mi, die kon- und b-n Kra»ke»sckw-k-rn in -krankt auf Nr 9091, 10228, 27419, 5 Gewinne 4 600 Mk, a»f die srcttonsevative Partei wurden bcnlnäc^ft „nb TÄ”?' K21' 7028' 10363' 12104. 16746, 17159, 10 G-winn- finen Sntrag emfenngen, durch! welchen dec Minister " ’ß .tlr freiwilligen Rettungsgesellschaft 4 400 Mk, auf Nr, 890, 3587, 11593, 15741, 23813, osfentltche Arbeiten ersucht wird, bei lan d w i r t schast. Samariterver-m IN Frankfurt, den Saniläiskolonnen 27983, 31581, 41313, 42816, 44298, 15 Gewinn- ilcheu Notständen, wie Mißernten, Ueberschwcmm-l" Schwanheim unb Nied, welche so schnell zur Un- 4 300 2Rf. auf Nr, 300, 1481 3408 4871 7465 8835 ^fi^en usw, die Frachtermäßigungen wie bisher, auch I giilcksstelle geeilt waren und thalkräftig zur Hilfe und Linder-113571, 14122 21327 28067 33114 35443 38771 40691' gewähren, aber nur an landwirt-stng der Not -ingriff-n, sprechen wir daher auf diesem Wege 42229 cObn-G-wSK'l ' ' ' ' xi "1 cr ef f t en. Ter Antrag Langerhans namens der hiefigen Einwohner unseren herzlichsten wärmsten ** uw k- ™ ■, , - Tie gemeinsame Sitzung beider Sanier M ÄS. ®elWnet' J-NN, Staub. ein. Sie stammen meistenteils von Gewittern. Darauf geh! preußischen L a n d t a q l ftnbet mora n nacbmlttaa 6 Uhr ®oIfL Bürgerme ster die Temperatur zurück. Der 3. Mai ist ein kritischer Termin im Mgeordnetenhause statt 9 iWrnittajj 6 Uhr Hoffentlich ist die Zahl der Toten nun erschöpft. Bis -Ordnung, verstärkt durch Mondfinsternis. Wir haben - Der Ehrengerichtshof der Patentan- ^tzt sind 24 wackere Arbeiter der Katastrophe zum Opfer Mutigen Tage bemerkt. walte hielt heute im Patentamt die erste Sitzung ab. I gefallen. Man hofft, daß unter den Trümmern keine Leiche treten Gewittertes, bet Begrüßungsrede wies der Patentamtspräses Huber «ehr hegt, auch den in Krankenhäusern Untergebrachten soll n S SS lande bei der Austlbung des^^VertreterbVnrfs^^huf^ " Z v Schone Aussichten für den WonnemoneU! biete des gewerblichen Rechtsschutzes sich erweisst AUS Stlldt UNd KMÄ. L A , 3a,0il' ®,c!‘ .hem / Mai ist im Gioßherzogrum die Stuttgart, 2. Mai. Ter Justizminister und Minister-1 Sieben 3 Mai 1901 $Q C en’ Präsident Breitling trat im Landtag den Vorwürfen »e O2. Bad Nauheim, 2. Mm. Der Wetterauer Geflügel» des Sozialisten Keil gegen die Justizverwaltung ^er^roß Herzog hat den zücht verein veranstaltet seine 3. große allgemeine Geflügel» energisch entgegen, und erklärte unter stürmischem Beifall: ^^ararzt des KreiSveterinäramtS Mainz Dr. Fned- und BogelauSstellung am 14. bis 17. Juni I. I in der Sc wolle allen berechttgten Beschwerden möglichst abhelfen,K1? ^ollpert auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung hiefigen Turnhalle. Der schöne Verlauf der 1. und 2. all- cr fei aber fest entschlossen, unbegründete Angriffe auf l^wer mit Eifer unb Treue geleisteten Dienste, in den Ruhe I gemeinen Geflügelausstellungen dieses ca. 400 Mitalieder Justtzverwaltung mit Entschiedenl)eit zurück- stand versetzt und den Stationsgehilfen Johann Langsdorf zählenden Vereins zu Friedberg läßt erhoffen, daß auch diese zuweisen, er werde treue Wach^ halten, gegenüber der ihm aus Darmstadt zum StationSassistenten bei der Main Neckar Ausstellung gut gelingen wstd ^ablreicke Ekrenvrell, nnn 3nfhtUtlünen' 9CltC Wort „toujours Eisenbahn, Wilhelm, Lang zu^Hungen zum Steuerkom- — miffadatflfleSiyen bei dem Steuerkommifiariat Äunaen. Georo und befreundeten Vereinen, sowie von Privaten stehen in Friedberg zum Steuerkommissariatsgehilfen bei sicherer AuSficht. Mit der Ausstellung ist eine Verlosung AUStllNö. dem Steuerkommissariat Friedberg und den Steueraufseher verbunden. B 9 London, 2. Mai. Unterhaus. Cranborne erklärt, ^Spiranten Philipp Merz aus Wallerstädten zum Steuer § Hartmannshain, 2. Mai. ZurBefichtigung der Quellen der Regierung seien von verschiedenen Seiten Gerüchte zu- ouneyer ernannt. — Durch Entschließung Großherzoglichen im Oberwald fanden sich hier sieben Herren vom Tiefbauamt gegangen, die deutsche Regierung beabsichtige, bie •WintftenumS der Justiz wurden beauftragt: mit Wahr IFrankfurt a. M. und von unserem Ministerium ein n a Zölle auf Stahl und verschiedene andere nehmung, der Dienftverrichtungen eines Amtsrichters bei dem auch Oberbergrat Professor Dr. LepfiuS aus Darmstadt' tra0en. Trotz der hohen Kohlenpreise sei im letzten Jahre Oer Dienstverrichtungen eines Staats x Rudingshain, 2. Mai. In der Kürze wird hier, da der Export an englischer Kohle um 7 Prozent im Vergleich 2m Laudgericht der Provinz Ob er Hessen der Ge- die Reklamation gegen die Wahl des Karl Ludwig Deubel 2ahre gestiegen. England könne Dr. Hetzel m Gießen; mit Wahrnehmung begründet, eine dritte Bürgermeisterwahl abgehalten. Se beherrschen. Es D enstoerrichtilngen emeS AmtSanwaltS in Gießen der Da die beiden Parteien gleichstark find, so steht diesmal ein aber 9^^bet, ^krichtSacceffist Weiß in Mainz und eines solchen in heftiger Wahlkampf bevor. — Die Jnfluenra tritt seit den Ämifin I Edingen der GerichtSoccZfist Plitt in Mainz. einten Tagen Hie7nnd in der Umgegend heftig auf $ sandte im letzten Jahre wniioneuff t h’ Finanz-Anschuß der Zweiten Kammer war zvr dem benachbarten Michelbach hat diese Krankheit schon Deutschland; das beweise, daß Deutschland die enaliid^ ®rIebi9ut,9 einer Anzahl von Gegenständen am Dienstag eine Anzahl Opfer, meist ältere Leute gefordert. Kohlen für Zivecke gebrauche, für die es die feiiltae ^ ;ufamme°9clrekn unb wird nächsten Mittwoch, 8 Mai. wieder Schlitz, 2. Mai. Am nächsten Samstag trifft der Kaiser nicht geeignet ansehe. ' ° Titanen. Ti^r ... i - - - * - *- - —- ’ — Ein gelegentlick>er Korrespondent der „Times" in Petersburg teilt mit, Serbien Ijabe sich seit König Aleran derS Vermählung und Milans Entfernung R ustland in die Arme geworfen und Rußland nutze dies im Spin Miet auf künftige Möglicksteiten aus. Ter russische Kriegs- Minister Kuropatkin plane eine geheime Militärkonvention S»; Sch. v J« fahrige", große« Sei n au^; aber die v Dar«! fawmlav einer Lor! von kle0 ulldSed' Men ii”11 fm#n9 ßof) nungen roohnuig- 240000 Slückihen 2' »erden. 3C Jahren elf 5 etwa acht W unb zwar ii drei hellich fletii da «an fon zuschrecken, die Wohnun steigert wer von 3% P der Sürgert forbtrten M k Mab 3*t gefaßt verein jetzt dieser Verein an nur nod Behauptung besser unb b Maifeier «eisten Wer und erst gq au-schließliih den sonstigen figen Sozial! bei der der! Mainz, Mordthat demselben H verstärkt toui Vorladung t da- aufa* Mert glaubte Vwesen, iha denunziert HS Lrauerbunde zickSvereins dem Brauer Arauervereiu Auubes und SiuneSänder btc (igtntlit Wrftn hat jflm Moi Nr Mann hat in j Salzsäure Ä1' Eine Reibung leb Salzsäure ■* Ja einem Jhttög ein 0 Jahre alt ^bstmörben'sch ^rechte Sch! Der 2 Mh r UkbensiM Wen befiel «'•fc;1 d rhi?6*id >« » *>;«■ erbg'u" Hutt, fee® Sti 4'4»« । wir allerdings bezveifelu ef gehenden Interpretation vle gestern. Der 8dfoB lies ungeheuer und nahe beiden Grenadiere- vor uau ste nicht oft zu hören Dt. Wüllner zu einer ßu> 'lavierpartie hatte der hier hfalls vorteilhaft bekannte 'gel aus Hamburg über- daß er durch feine fein- Mich zur Erhöhung du nie. Bei der heutiger Gewinn von 50 000 Mk. in Gewinn von 15 000 Ml. Gewinn von 10000 Mk. i Gewinn von 5000 Ml. gerne ä 2000 Ml. auf 3 Gewinne 4 1000 M. Gewinne k M M. auf 46, 11159, 10 Gewinne 11593, 15141, 23813, > 44298, 15 Gewinne 3408, 4871,7465,8835, 14, 35443,38771,40621, die ersten Maitage lautet: l bedeutende Regen i Gewittern. Daraus gH i ijt ein kritischer Termin Mustern,-. Aik M» iaen Tage bement - • ^?MeinM ttrten bleibt noch Wt W- 7Ä*-* ^"»ttewner SefUs'1' M>ied" feö’* ent Jj $areNl t. E g8tber«>! wt®’^länbefai»«iet *“ I«»» deS cf abfltl0^?' < h-’Ä« f S rtzs-l" ■®a®Ä V ei«- ” * feiern. Die Arrangements sind nicht in der Hallen-, sondern m der Ditoburg getroffen. Sch. Darmstadt, 2. Mai. Bildhauer Professor Rudolf Bosselt von der hiesigen Künstler-Kolonie hielt heute abend im Kaisersaale einen vom BolkSbildungS-Berein arrangierten Vertrag über Ziele und Wesen der dies jährigen Ausstellung auf der Mathildenhöhe, der mit großem Beifall von der außerordentlich großen Zuhörer- schar ausgenommen wurde, und ein sehr intereffantes Bild über die bedeutungsvolle Aufgabe der Kolonie gab. Darmstadt, 2. Mai. Die Stadtverordnetenver- sammluug beschäftigte sich in ihrer heutigen Sitzung mit einer Vorlage der Bürgermeisterei betr. die Erbauung von kleinen Wohnungen für städtische Arbeiter und Bedienstete. Vorgesehen ist bis jetzt an verschiedenen Plätzen innerhalb der Stadt und auf Kosten der Stadt die Einrichtung von zunächst vier Doppelhäusern mit je acht Wohnungen — darunter drei Zwei- und eine Dreizimmerwohnung — mit einem Kostenaufwand von insgesamt etwa 240 000 Mk. Zu den Zweizimmerwohnungen soll je ein Stückchen Land, soweit es das Gelände zuläßt, gegeben werden. Im ganzen gedenkt die Stadt in den nächsten Jahren elf Häuser, auf drei Jahre verteilt, zu erbauen, mit etwa acht Wohnungen teils zu zwei, teils zu drei Zimmern und zwar in den ersten beiden Jahren je vier, im dritten drei Häuser. Die Mietpreise sollen aber jedenfalls nicht erheblich geringer als die in Privathäusern bemeffen werden, da man sonst befürchten muß, die private Bauthätigkeit abzuschrecken. Das dürfe man aber um so weniger, als dadurch die Wohnungsnot, der man ja gerade steuern wolle, nur gesteigert werden würde. Man rechnet mit einer Rentabilität von Zi/z Prozent bis höchstens 4 Prozent. Die Vorschläge der Bürgermeisterei wurden einstimmig angenommen, die geforderten Mittel bewilligt. k. Mainz, 2. Mai. Im Verfolg eines im verflossenen Jahre gefaßten Beschlusses hat der hiesige Detaillistenverein jetzt einen „Antispiritusrtng" gebildet. Infolge dieser Vereinbarung werden die hiesigen Detaillisten von nun an nur noch „ringfreien Spiritus- führen, der nach der Behauptung der Wortführer der neuen Bereinigung bei weitem besser und billiger sein soll, als die „Ringware". — Die Maifeier ging hier ziemlich spurlos vorüber. In den meisten Werkstätten und allen Baustellen wurde gearbeitet, und erst gegen Abend entwickelte sich in den von Arbeitern ausschließlich besuchten Lokalen etwas mehr Leben, wie an den sonstigen Wochentagen. In dem Hauptquartier der hiesigen Sozialdemokraten fand eine „Festversammlung" statt, bei der der Landtagsabg. Dr. David sprach. Mainz. 2. Mai. Wie der „M. A." zur Weisenauer Mordthat erfährt, hatte Albert auf König, mit dem er in demselben Hanse wohnte, Haß geworfen, der dadurch noch verstärkt wurde, daß Albert vorgestern eine bürgermeisterliche Vorladung erhalten hatte und ihm eröffnet wurde, daß er das außereheliche Zusammenleben mit seiner Geliebten (dem Verhältnis ist schon ein Kind entsprungen) aufgeben müsse. Albert glaubte, daß König bezw. deffen Fran die Beranlaffer gewesen, ihn und seine Geliebte bei der Bürgermeisterei denunziert hätten. Der Mörder Albert gehörte früher dem Brauerbunde an und war auch der Schriftführer des Bezirksvereins Mainz-Weisenau. Während mm Albert aus dem Brauerbund austrat und Mitglied des organisierten BrauervereinS wurde, blieb König weiter Mitglied des Bundes und ließ sich auch von Albert nicht überreden, eine Sinnesänderung in dieser Hinsicht vorzunehmen. Das ist der eigentliche Beginn des HaffeS, den Albert auf König geworfen hat und der sich immermehr verstärkte und schließlich zum Mord führte. — Gestern mittag hat ein 19jähriger junger Mann von hier versucht, sich zu vergiften. Er hat in selbstmörderischer Absicht ein Fläschchen mit Salzsäure ausgetrunken und sich innerlich schwer ver- letzt. — Eine 23 jährige Frau, die mit ihrem Ehemann in Scheidung lebt, hat ebenfalls in selbstmörderischer Absicht Salzsäure getrunken, ihr Zustand ist recht bedenklich. — In einem Hause der Hinteren Bleiche hat sich heute Vormittag ein Jnvalidenrentenempfänger (früh. Goldarbeiter), 40 Jahre alt, verheiratet und Vater von 3 Kindern, in selbstmörderischer Absicht aus einem Revolver eine Kugel in die rechte Schläfe geschosien. Die Kugel blieb im Kopfe stecken. Der Mann ist noch am Leben, doch erklärte der hinzugerufene Arzt, daß jegliche Rettung ausgeschlossen sei. Der Lebensmüde ist durch ein Brustleiden, das ihn vor zwei Jahren befiel, und ihn arbeitsunfähig machte, zu der Der zweiflungsthat getrieben worden. Eine kurze Abwesenheit der Frau wurde von dem Bedauernswerten dazu benutzt, den Selbstmord zu vollbringen. Wiesbaden, 2. Mai. Am 31. Mai findet hier die Hauptversammlung des allgemeinen deutschenVereinSfür Schulgesundheitspflege statt, die einen recht zahlreichen Besuch verspricht. Die Tagesordnung ist wie folgt festgestellt: 1. die preußische Schulreform vom gesundheitlichen Standpunkt aus betrachtet; 2. Einführung einer einheitlichen Schreib- und Druckschrift; 3. die schulhygienischen Einrichtungen der Stadt Wiesbaden; 4. Schulhygiene und Schwindsuchtsbekämpfung. Vermischtes. * Köln, 2. Mai. Soeben fand im JagdauSrüstungs geschäft von Engelbert Clever eine folgenschwere Explosion statt, augenscheinlich hervorgerufen durch unachtsame Behandlung beim Füllen der. Patronen. Der Büchsenmacher Wolf wurde sehr schwer verbrannt, er konnte von der Feuerwehr nur mit größter Mühe unter den Trümmern hervor geholt werden, zwei Lehrjungen find leichter verletzt, desgleichen ein Feuerwehrmann. Die Souterrainräume, sowie der Laden find vollständig demoliert. Zahlreiche Feuerwehrmannschaften find gegenwärtig mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. * Breslau, 2. Mai. Heute nacht erschoß sich ii Bnnzlan der Pastor Gansel aus KottbnS, nachdem er vergeblich versucht hatte, bei dortigen Verwandten Geld auf- zuuehmen. ♦ Paris, 2. Mai. Die Polizei verhaftete gestern abend zwei Engländer, namens Miller und Edwards, unter dem Verdacht, den vor einigen Tagen gemeldeten Einbruchsdiebstahl bei der hiesigen amerikanischen Expreß-Kompagnie verübt und dabei die eiserne Kaste mit Dynamit gesprengt zu haben. In der Wohnung Millers wurden mehrere Dynamitpatronen gefunden. • Madrid, 2. Mai. In Andarias, Provinz Zamora, hat ein Pfarrer im Einvernehmen mit einer Frau deren Mann namens Jose Madrid erschossen. Der Pfarrer wurde verhaftet, nachdem er am letzten Sonntag noch das Hochamt gefeiert hatte, und samt seiner Geliebten eingekerkert. KhakimarmS Xardm. Am heimischen Tisch sitzt ein Khakimann, Sich fteuend des Mahls und der müßigen Stunden — Man starrt seine narbigen Züge an: „Erzähl' uns von den chinesischen Hunden! Wo schlug man so eklig die Nas' Dir entzwei?" — „In Schanghai! Wir wurden dort angefallen Bon englisch-bengalischer Polizei Und schlüpften nur mühsam aus ihren Krallen!" „Und der Hieb an der Stirn?" — „In Tientsin Mußt' ich gegen Aankees vom Leder ziehen." „Und das Mal auf der Backe?" — „Das hat, müßt Ihr wissen Mir beim Brüderschasttrinkeu ein Rüste gebissen. Im Felde war ebenfalls Einiges los, Gehungert hab' ich und wenig geschlafen, Verbunden aber wurde ich bloß, Sobald wir auf unsre Verbündeten trafen!" E. K. • Universitäts-Nachrichten. — Man schreibt aus Heidelberg: Der Mathematiker Profeffor Dr. Moritz Cantor feiert am 6. ds. sein SOjähriges Doktor-Jubiläum. Die Studentenschaft wird ihm, wie verlautet, an diesem Ehrentage einen Fackelzug darblingen. — Dr. B. Peter, a.-o. Profeffor an der Uni- versitüt Leipzig, feierte am 1. ds. sein 2djähriges Amtsjubiläum als Observator an der Universitätsfiernwarte. — Aus Halle a. S. wird geschrieben: Die akademische Körperschaft wählte am 1. ds. für das neue Studienjahr 1901/1902 Professor Dr. v. Bramann von der medizinischen Fakultät zum Rektor der Universität. Prof. v. Bramann ist der Nachfolger Volkmanns in der Leitung der chirurgischen Klin'k, und war einer der Aerzte des Kaisers Friedrich als damaliger Assistent v. Bergmanns. — Weiter wird aus Halle geschrieben: Der hiesige Privatdozent Dr. Wilhelm Köhler wurde zum etatsmäßigen Profeffor an der tech« Nischen Hochschule zu Aachen ernannt. — Der Privatdozent an der deutschen Universität in Prag Dr. Egon Ritter v. Oppolzer ist zum Professor der Astronomie an der Universität in Innsbruck ernannt worden. — In der philosophischen Fakultät der Universität Bern hat sich der kantonale Staatsarchivar Dr. Heinrich Turler für das Fach der historischen Hilfswiffenschaften (Diplomatik und Chronologie) habilitiert. — Dr. G. Sanarellt wurde zum 0. Profeffor der Hygiene an der Universität Bologna und Dr. I. Salvioli zum 0. Profeffor der allgemeinen Pathologie an der Universität Padua ernannt. — Mehrere aus Posen und Westpreußen stammende polnische Studenten der Medizin an der Greifswalder Universität wurden wegen polnischer Agitationen relegiert; der Kultusminister hat das Urteil bestätigt. Gerichtssaal. Seh Darmstadt, 2. Mai. Das Kriegsgericht verurteilte heute den Musketier Jacob Auer von der Leib-Compagnie des Jnf.-Regt. Rr. 118, aus Gr.-Gerau stammend, einen vor und während seiner Militärzeit vittfach vorbestraften Menschen, wegen Gehorsamsverweigerung, Achtungsverletzung, Beschädigung von Dienstsachen re. zu einer Gesamtstrafe von 6 Monaten Gesängniß. — Strafkammer. Stationsverwalter Jacob Beaurig, vorher in Rosengarten, wurde wegen der Verbrechen aus S 350 und 351, sowie aus 267, 268 des St.-G.-B, sowie 286 durch Strafkammerb^schluß außer Verfolgung gesetzt, bezüglich der übrigen Vergehen gegen §S 331, 263 und 274 des St.-G.-B. wird demnächst das Hauptverfahren an der Strafkammer 1 eingeleitet werden. — Das Gericht verurteilte heute den Gemetnderechner Adam Volk von Etzengesäß i. O. wegen Vergehens im Amt zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 6 Monate, sowie Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre. V. hatte im vorigen Jahre 1300 Mk. aus der Gemeindekaffe für sich verwendet und einen Einbruch fingiert. Vor dem Untersuchungsrichter war er geständig, heute leugnete er alles, wurde aber durch die Zeugenaussagen überführt Berlin, 2. Mai. In der Sternberg'fchm Ehescheidungssache stand vor der 7. Zivilkammer des Landg-richts II unter dem Vorsitze deS LandgertchtSdtrektors Meyer Termin an. Die als Zeugin geladme Frieda Woyda und die Blümke'schen Eheleute bekundeten in Uebereinstimmung mit ihren Aussagen im Strafprozeß, daß Sternberg mit der Woyda nichts zu thun gehabt, und daß auch Niemand versucht habe, ste zu Gunsten Sternbergs zu beeinflussen. Da Darauf; bin die Ebe nicht geschieden werden konnte, so find seitens des kiäqerischen Vertreters zwei andere Zeugen, ein 17- und ein i9jährigeS Mädchen benannt, zu deren Vernehmung Termin auf Mitte Mai angesetzt worden ist. Arbetterbewegung. Mainz, 2. Mai. Die hiesigen Bauunternehmer haben bis heute auf die Nachricht des Gewerbegerichts, daß die Maurer zur Beilegung der bestehenden Differenzen das Gericht als Einigungsamt angerufen haben, keine Antwort erteilt. Die Maurer beabsichtigen, bei längerem Schweigen der Bauunternehmer, in einer öffentlichen Versammlung die weiteren Schritte zu beschließen. Madrid, 2. Mai. Bei AguilaS, Provinz Murcia, verursachten etwa 1000 ausständische Bergarberter Ruhestörungen. Als auf die Gensdarmerie geschossen wurde, ging diese gegen die Menge vor. Eine Person wurde getötet, einige verwundet. Genua, 2. Mai. Heute treten etwa 500 Arbeiter, die bei der Verladung von Kohlen auf einem abgehenden Dampfer beschäftigt sind, wegen Streitigkeiten über die Arbeitsdauer in den Ausstand. Unterhandlungen zur Beilegung sind im Gange. Livorno, 2. Mai. Ungefähr 200 Bootsleute sind in den Aus' stand getreten; sie verlangen Erhöhung der Tarife. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeiner. Sonntag den 5. Mai. Car täte. Gottesdienst. In der Etadtttrche. Vormittags 8 Uhr: Frübgottesdienst. Pfarrer Schlosser. Zugleich Cvristenlkhre für die Neukonfirmterten der Matthäusgemetnde. Vormittags 9*/• Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Msrkasgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Am nächsten Sonntag den 12. Mai beginnt, verbunden mit dem Frühgottesdienst, die Christenlehre für die Neukonfirmierten au8 der Markusgemeinde. Donnerstag den 9. Mai, abends 8 Uhr, Kovfirmandenoereinigung der Matthäuögemeinde (Mädchen) im K^nfirwandensaol. Sonntag den 12. Mai, abends 8 Uhr, Konfirmandenvereinigung der Matthäusgemetnde (männliche Jugend) im Ror.fi '.manbenfaaL 3» der JohanneSttrche. Vormittags 8 Ihr: Pfarrer Dr. Naumann. Zugleich Chrtstenlehie für di. Neukovfirmieiten der JohanneSgemttnde. Vormittag» 9>/, Uhr: Plärrer Suler. Vorm t ags 11 Ihr: K nd.rkirche für die LukaSgemeind«. Pfarrer Euler. KatHalische Gemeinde. SamStag den 4 Mai. Nach mir tag« um 4 V, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenh- t zur bell. Bricht. Sonntag den 5. Mai. 4. Sonntag nach Ostern. Vormittags oon 6*/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste hcil. Mess-; vor und in derselben Aufteilung der heil. Kommvi ion. „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. „ um£9 i/s Uhr : jpoaiamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht mit Segen. Dienstag und Freitag abends um 6*/i Uhr: Maiandacht. Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. Israelitische Keligiousgemeinde. Samstag dm 4. Mai 1901. Vorabend 7" Uhr, morgens 8»> Uhr, Predigt, nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 8to Uhr. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschost. Gabbathseier am 4. Mai 1901. Freitag abends lu Uhr, Samstag vormittags 8 Uhr, nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 849 Ubr. Nachmittags 38j Ubr Schrifterflärung. WochenaottiSdienst: moraentz 630 Ubr. avendS 840 Üb'. Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft. fc. Frankfurt a. M., 2. Mai. (Dividenden.) Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt Frankfurt a. M., Dividendenvorschlag 15 Proz. (im Vorjahre 15 Proz.). — Hanauer Kleinbahngesellschast, Akt.-Ges., Dividende 6 Proz. wie im Vorjahre. Viehmärkte. Gießen, 2. Mai. Aufgetrieben waren ca. 1500 Kühe, Stiere und Rinder, ca. 1300 Schweine. Ofipreußische Milchkühe erzielten gute Preise 400 bis 450 Mk. das Stück. Milchkühe 1. Qualität 425 bis 475 Mk., 2. Qualität 300 bis 350 Mk. Abmelkkühe 180 bis 220 Mk. Trächtige Rinder, große schwere 300 bis 325 Mk., leichtere 245 bis 275 Mk. Fette Kühe 25 Mk. der Gentner (Lebendgewicht). Kälber 1. Qualität 55 biS 60 Mk, 2. Qualität 45 biS 50 Mk. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht. Der Schweinehandel war lebhaft; ein paar Ferkel 40 bis 60 Mk. Einlegschweine je nach Qualität 75 bis 100 Mk. pro Paar. Der Handel ging im großen und ganzen flott von statten und ließ nur einen geringen Ueberstand zurück. § Nied er-Moos, 1. Mai. Der erste diesjährige Viehmarkt fand heute hier statt, und war in Schweinen sehr gut befahren. Rindvieh war nicht aufgetrieben. Es waren etwa 300 Schweine da, meistens junge Ferkel, die fast alle verkauft wurden, das Paar mit 40 bis 50 Mark (7 bis 9 Wochen alt). Der diesjährige Preis dieser Frühjahrsferkel ist sehr hoch. Auch waren einige Zuchtschweine da, von denen nur wenige verkauft wurden, das Stück zu 50 bis 65 Mk. Fette Schweine wurden ziemlich verkauft, das Pfund Schlachtgewicht von 48 bis 50 Pfg. Im ganzen war der Handel recht lebhaft und die Preise etwas steigend. — Allgemeiner Deutscher B.rficherungS'Verein in Stntt« gart. Vom 1. Januar bis 31. März 1901 wurden 22 041 neue Versicherungen abgeschlossen und 44£0 Schadenfälle reguliert. Davon entfallen auf die Haftpflichtversicherung 1178 Fälle wegen Körperverletzung und 979 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung 2111 Fälle, von benen 17 den sofortigen Tod und 17 eine gänzliche oder teilweise Invalidität der Verletzten zur Folge Ratten. Von den Mitgliedern der Kapttalversicherung für den Todesfall sind im gleichen Zeitraum 182 gestorben. Am 1. April 1901 waren 403 088 Policen über 2 659172 oersiäierte Personen in Kraft. Neueste Meldungen. (Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeigers".) St- Berlin, 3. Mui. (12*5 Uhr.) Es verlautet, daß eine partielle Umbildung des Ministeriums durch den Rücktritt der Minister v. Hammer st ein und v. Miquel bevorsteht. Viel bemerkt wird, daß der Kaiser gestern bis Mitternacht bei dem Fürsten Henkel v. Donnersmark verweilte. Die heutigen offiziellen Erklärungen, daß das Reich für die Deckung seines Ausgaben-Bedarfs und für Entwicklung seiner eigenen Finanzquellen sorgen müffe, betätigt unsere frühere Informationen, daß trotz allem der Plan einer Biersteuer erwogen wird. A. Berlin, 3. Mai, 2.05 Uhr. Die für heute morgen angesagte Sitzung der Kanalkommission ist aufgehoben worden. W. Berlin, 3. Mai. (2.15 Uhr.) Miquel hat sein Entlassungsgesuch eingereicht und der Kaiser soll es genehmigt haben. W. Elberfeld, 3. Mai. (2.10 Uhr.) Dr. Schimmel (Militärbefreiungsprozeß) aus der Haft entlassen, worden. R. Stuttgart, 3. Mai. 11.55 Uhr. In der Kammer erklärte der Justizminister, daß der Schaden des ambulanten Gerichtsstandes der Presse am längsten gedauert habe. Stuttgart, 3. Mai. Ein Metzger hier hatte mit einem Pferdemakler ein Pferd gewonnen und dasselbe für 800 Mart verkauft. Der erwachsene Sohn des Gewinners, welcher sich demnächst verheiraten will, bat seinen Vater um 200 Mark Gewinnanteil, was ihm letzterer verweigerte. Es entstand ein Wortwechsel, der derartig ausartete, daß der Sohn dem Vater mit dem Metzgermefser ein Auge aus st ach und ihm auch sonst noch mehrere Stichwunden am Kopf beibrachte. Die Sache ist bei Gericht anhängig. Aalen, 3. Mai. Eine mehr als 70 Jahre alte, gut situierte Witwe hier schnitt sich am Grabe ihres Mannes den Hals ab und starb bald darauf. Nom, 3. Mai. Ter König wird, dem „Capitano Fra- cassa" zufolge, am Sonntag durch Dekret einen neuen Orden der Arbeit stiften. Derselbe soll Burgern und Arbeitern verliehen werden, die auf dem Gebiete der Wohl- sahrseinrichtungen und Arbeitsverhältnisse sich verdient gemacht haben. Budapest, 3. Mai. Mehrere hundert Universitätshörer ohne Unterschied der Parteistellung hielten eine Konferenz ab und beschlossen, an die russischen Studenten ein Begrüßungstelegramm zu richten, das von sämtlichen ungarischen Studenten unterschrieben wird. Ferner wird an den Grafen Tolstoi ein Begrüßungstelegramm gerichtet. . 'Yokohama, 2. Mai. Infolge davon, das; der Finanzminister gewisse öffentliche Arbeiten verschob, reichte Marquis Ito sein Entlassungsgesuch ein. Statt besonderer Anzeige Heute nachmittag verschied sanft unser guter Gatte, Vater, Schwiegervater und Grossvater, der Grossherzogliche Universitäts - Rentamtmann i. F Carl Schmitt im 71. Lebensjahre, was wir Freunden und Bekannten Giessen und Mainz, den 2. Mai 1901. Die Beerdigung findet Samstag den 4. Mai, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Bergstrasse 17, aus statt. 8359 Wirtschafts - Empfehlung 3366. V. Fteher 3355 verkauft 3838 Aiegelpfad ‘20. 01737 Arbeitspferd 9jährig, verkauft 3360 Frankfurt, den 8. 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April 1901 ist als Diener der Stadtkafse der bisherige Schutzmann Johannes Otterbeiu dahier angestellt und heute in seinen Dienst eingewiesen worden. Der Diener der Stadtkaffe ist städtischer Beamter und bezieht als solcher festen Gehalt,- Annahme von Trinkgeldern ist demselben untersagt. Gießen, den 1. Mai 1901. 3365 Großhedgliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolfs. Ä’ Kausburs-k sofort gesuckt. Hrageser & Mayer, Mineralwafferanstalt u Senffabrik. Ein Houobmsche sofort ges. Bäcker Klingelböffer, Asterweg 01755] TücktigeS Drenstmädchen, sowie ein HauSbursche gesucht. Hotel Raffauer Hof. Dillenburg. Donnerstag den 9. Mair Mh- und KrammrKt. Unsere Wohnung befindet fich ab 1. Mai Rittergaffe 8 neben KanfhauS Leitzow & Co. AdamDürr, Vfkipnhtt. Elise Dürr, Feichensrau. Darlohn stcheren Personen Udllvllli gegen Bürgschaft u. Lebensversiche g. coulant. u. schnell. Offerten an Rndols Moffe, Staffel, unter F. C. 1018. 1845 01721] Einige Centner Magnum bonum avzugeben. Ludwigsplatz 6. 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