Nr. 259 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Sonntag 3. November 1901 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag. Die Eichener ZamUien- olatter werdendem An- zeiger im Wechsel mit dem ^Hefs. Landwirt' ,und den Klägern für hessische Voll-kunde' vrermal wöcherrlich böge legt Redaktion, Eiveditio« und Druclsrei: Schulstratze 7. Adresse für Dpeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschl-z Nr. 51. GietzenerAnieiger General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Annahme von Anzeige« zu der sür den folgenoero ^Lag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 UFjrJ Alle Anzeigen-Vermitt-' llingsstellcn des Jn-unm Auslandes nehmen An-i zeigen entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben). Verantwortlich sür bett allgemeinen Teil: P. Witt ko; für den Anzeigenteil: Hans Beck. KabüLbau und ßigarreudetailyandel. Man schreibt uns von geschätzter Seite aus Kreisen der Gießener Industrie: Besonder; stiefmütterlichen Schutzes seitens der Reichsregierung erfreut sich neben den vielen so oft genannten landttrirtschastichen Produkten zweifellos auch der Tabak, der nur mit der, so mäßigen Zollsatz von 85 Pfg. per Kilo belastet ist. ?aß es sich deshalb auch bei der Frage einer eben hielten Zolterhöbung um die vitalsten Interessen der Tabakpflanzei handelt, und daß es wohlbegründete und äußerst maßwlle Wünsche sind, wenn man statt 85 Pfg. nun 125 Pfg. per Kilo, nebenbei gesagt für die meisten Auslandstabake a 2—300 Prv^. des Wertes, als künftigen Zollsatz ersehnt, virb niemand zu bestreiten wageu. Während die Regierung die Tabak- und Zigarrenfabrikatton in der .zärtlichsten Weise verhätschelt, vergißt sie ganz die 100 000 — ja hundervausend sind es — kleinen Pflanzer, die sich fett zwei Jahrzehnten in der traurigsten Lage befinden; es ist also dir grwße Zollerhöhung des Jahres 1879 vollständig ungemgend gewesen. Wahrlich, es thut not, daß sich die Regierungen ihrer Pflichten erinnern! Einen Zvll- schutz, der die Tabakbauern in die traurigste Lage bringt, hält man für ausreichend! Ist es ferner nicht unerhört, daß man die Zigarrendetailverkäufer einen Gewinn von 40 Prvz. — die Feder sträubt sich fast beim Niederschreiben solcher Verdiene — berechnet von verständnisvollster, besb- o-rienttertester Seite, der von dem Geh. Reg.-Rat Haas herausgegebeim Korrespondenz der deutschen Tabakbau- Kommission, tinheimsen läßt, während der Tabakpflanzer sich kaum das tägliche Brot zu erringen weiß? Also gebt es freiwillig fcr, ihr Detaillisten, oder ihr müßt statt der euch durch die Zvllerhöhung von 85 auf 125 Pfg. per Kilo zufaflenden Bche von 5 Proz. — mehr ist es sicher nicht und ihr behaüet dann immer noch 35 Proz. — noch das Mehrfache ar Sondergebühren, die wir beantragen und durchsetzen werden, entrichten. 125 Mk. für 100 Kg. und ab unb zu eine kleine Aufbesserung, das müssen wir, soll der Tabakbau nur den Bodenzins aufbringen, wirklich haben, denn von 22 M Hektaren Anbaufläche im Jahre 1896 ist dieselbe auf 14000 in 1900 zurückgegangen. Daß die Tabakpreise in gleicher Waffe gefallen sind, setze ich als bekannt ooraus; eine kleine Ausnahme, und die soll es bei brauchbarer Ernte ttch ab und zu geben, wacht nur das Jahr 1900, das bei genauester Kalkulation vielleicht eine kleine Bohenverzinfmg — von Gewinn wie z. B. bei den 'Detaillisten ist gar nicht zu reden — stellenweise erübrigen wird; stellenweise sage ist, denn ich kann kaum glauben, daß der Kleinbauer Freiherr v. H. 1900 etwas verdient hat, imr seine Freude am Tabak und an der Verminderung seiner finanziellen Verhältnisse läßt ihn seine Anpflarvmgen in beträchtlicher Weise vergrößern. Sollte die fttmzielte Frage allein nicht zweckmäßiger 'bei 3 Prozent deutscher Reichsanleihe gelöst werden können? Höchste Zeit ist es also, daß die Reichsregierung sich der ftei von jeglichn Sonderinteressen, nur lieber festen als 'flüssigen GegeuMden zugewendeten bayerischen Fürsorge — die sich in Zeiten bedenklicher Reichsfinanzlage prompt «einzustellen pflegt — fernerhin nicht mehr verschließt, und >zur Erfüllung der so durchaus begründeten und mehr wie 'maßvollen Wünsche der Tabakpflanzer übergeht. Manch herrliches Stückckw Land, mau denke nur an die vielen [in hiesiger Gegend liegenden, ihres besonders geeigneten fruchtbaren Bodens wegen jetzt leider vielfach zu Manöverübungen benutzten Flächen, könnten dem Militarismus entrissen und edlen Tabakbau zugeführt werden. Entspricht ibie Güte solchen Gewächses auch nicht dem Gaumen des 'Gourments, es werden sich doch im Interesse der armen Tabakbauern unsere Großgrundbesitzer bereit finden lassen, 'für Absatz zu sorgen. Also Laudleute, auch in hiesigem Bezirk, baut Tobak, viel Tabak, und wenn er auch nickt zu genießen ist, so schreien wir, und die Regierung wird, Feuilleton. Julius Stettenheim. Julius Stettenheim, der lachende Journalist, der lusttge Vater „Lippchens", des genialen Kriegsbericht-Erstatters aus Bernau, ist nun auch unter die Siebziger gegangen. Er vurde am 2. November 1831 zu Hamburg geboren und lebt seit langen Jahren in Berlin. Wenn man so sein lmges fünfzigjähriges Schaffen überblickt, so hat er den Weg eigentlich sehr schnell zurückgelegt. Wer da lacht, der lebt schnell. Wenigstens ist seinen eifrigen Lesern die bisherige Zett seines Schaffens, wie im Fluge vergangen. So ein siebzigster Geburtstag eines Humoristen, der ein halbes Jahrhundert hindurch feine Mitmenschen durch seinen prächtigen Humor erfteut hat, muß köstlich sein. Zumal der Humor noch nicht verraucht ist, sondern m-h täglich Drolligkeiten ohne Zahl gebiert. Erst dieser Tage wieder hat er, gewissermaßen als eine Geburtstagsvorgabe für seine lachenden Verehrer, den 15. Band von „Wippchens sämtlichen Berichten" erscheinen lassen (Verlag von Hermann Paetel in Berlin, Preis 150 Mk.). Dessen Inhalt der folgende ist: „Der Feldzug in China" (Fortsetzung und Schluß). „Der Präsident Krüger in Paris". „Krügers Rundreiselied". „Die Alldeutschen" »Die Engländer in Transvaal", des englischtransvaalscheu Krieges zweiter Teil. „Frohe Kunde", Kuplet für ein chinesisches Uebcrbrettl Tie chinesischen Staats- männer" Frau Burengeneral Botha". „Ruckblik m die chinesischen Wirren". „Hundstägliche Betrachtungen". „Kit- cheners Proklamation". „Der chinesische Suhneprtnz". Der Band der Wippchen-Bibliothek, die längst als ein Hauptwerk der humoristischen Litteratur anerkannt ist, führt den berühmtesten aller Kriegsberichterstatter hauptsächlich sie muß helfen, wenn sie nicht den letzten Funken vaterländischer Gesinnung bei unseren Landwirten vernichten, ihren moralischen Pflichten nachkommen will. Nicht verstehen kann man es, warum Herr Geh. Rat Haas in den von ihm ausgestellten Berechnungen die genaueren Angaben vermissen läßt, wo der Tabakbau eingeschränkt wurde; es sind doch zweifellos die Besitzer outen Bodens mit vorzüglichen Tabakergebnissen, die aus Aerger über das mangelnde Verständnis der Regierung neben den kargen Einnahmen den Tabakbau einstellten, und wenn dann und T/jer von unteren W Abonnenten die Karte pon Reffen und den angrenzenden Gebietsteilen zum Vorzugspreis von 1 mark noch anfdiaffen will, verfäume nicht, dies bald zu thun, da unfer Vorrat in Kürze vergriffen fein wird. £™ür hiefige Hbonnenfen erfolgt die ® Abgabe in unterer Sefchäffsftelle; auswärtige Abonnenten belieben den Befrag von IHR. 1,35 eintcfil. Porto der Einfachheit halber gell, vorher einzufenden. wenn auch einmal ein Stückchen Land dabei gewesen sein sollte, dessen Erzeugnisse mindestens ebenbürtig dem Grün gewisser landwirtschaftlicher Produkte ist, so wird man das auch nicht allzu abfällig beurteilen dürfen. Wie bescheiden die Forderungen der Tabakpflanzer int Laufe der Jahre werden mußten, beweist eine Nachricht im „Ortenauer Boten" aus Hesselhorst. Sie lauter: „18. Oktober. Daß die Grundstücke noch immer im Preise steigen, zeigt das Ergebnis einer gestern vollzogenen Versteigerung. Der Viertelmorgen Ackerland, besserer Lage, kam bis auf 1900 Mark zu stehen. Der Grund hierfür liegt in dem starken Anbau von Tabak und darin, daß die Gemarkung verhältnismäßig klein ist. Heute fand die Verwiegung der letzten Grumpen statt; es wurden pro Zentner 12 Mk. bezahlt." Also nur 1900 Mark für ein Viertel.Morgen Land! Ist das nicht himmelschreiend? Möge die Regierung einsichts^ voll genug sein und anerkennen, daß es so nicht weiter gehen kann, möge sie bei den glänzenden Verhältnissen aller übrigen Stände, die sie mit Wohlthaten überschüttet, nicht die Tabakpflanzer vergessen! Aus Stadt und Land. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist.nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Anz." gestattet.) Gießen, den 2. November 1901. ** Erledigte Stellen im Bezirk des 18. Armeekorps: Franksiirr a. M., Oberlandesgericht, Kanzlei-Gehilfe, für die kanzleimäßig geschriebene Seite 10 Pfg. (Jahresverdienst eines gewandten Kanzleigehilfen 1200 bis 1400 Mk.). — Fulda, Magistrat, Aufieher im katholischen Heiliggeist-Hospital, Gehalt 750 Mk. bis zum Höchstbetraae von 1590 Mk. — Frankfurt a. M., Ober-Postdirektton, Landbriesträger, 700 Mk Gehalt und der gesetzmäßige Wohnungs-» geldzuschuß. — Daselbst, 2 Landbriefträger und Postschaffner, Gehalt 900 Mk. jährlich und Wohnungsgeldzuschuß. — Magistrat Niederlahnstein, Polizeidiener, Gehalt 1000 Mk. und 50 Mk. Kleidergelo, steigt bis zum Höchstbetrage von 1400 Mark. — Magistrat Schlüchtern, Bureaugehilfe, Gehalt 600 Mark oder Remuneration bis etwa 900 Mk. — Königl. Amtsgericht Usingen, Kanzleigehilfe, für die Seiten werden je 5—12 Pfg. bewilligt. — Königl. Polizeidirektton Wiesbaden, Schutzmann, Gehalt 1200 Mk. steigend bis 1600 Mk. jährlich und Wohuungsgeldzuschuß von 180 Mk. *' Lehrerbesoldung vor 100 Jahren. Auf die Anfrage der Behörde, wie groß die jährliche Einnahme aus seiner Schulstelle sei, antwottete im Jahre 1816 der damalige Lehrer in Nackenheim: „Die Schulstelle einttagt sehr wenig; der Erttag ist dieser: 20 fl. Schulgeld, 1 Morgen Weingatten, welcher schon sehr alt und abgängig ist. Der schon mehrere Jahre sehr wenig, und dieses Jahr gar nichts eingetragen; wobei ich das meinige zusetzen muß, um denselben in der Ordnung zu erhalten. Dabey sind 6 Morgen Ackerfelt, welche alle zu Ende der Gemarkung liegen, welche mich mehr kosten zu bauen, als dieselben eintragen. 9 Malter Korn, welche von dem zehenden sind gegeben worden, haben mir die Franzosen entrissen, welche ich schon 23 Jahre entbahren mußte, ein schöner Bettag für dies Jahr. Die ganze Wohnung und das Schulzimmer ist nicht zum besten, besonders bei anhaltendem Regenwetter und Kälte ist es beinahe nicht auszustehen." Der Lehrer hatte damals 150 Kinder zu unterrichten, 2—3 Wochen Ernte- und 4 Wochen Herbstfetten. §* Ein Verzeichnis der Gesellenprüfungs- Ausschüsse im Bezttke der Handelskammer zu Darm-, stadt (Periode 1901/04) sowie die Prüfungsordnung zur Vor-t nähme der Gesellenvrüfungen liegt uns int Druck vor. —» Ersteres, das 138 Positionen enthält, läßt die nunmehr über das ganze Land sich erstteckende planmäßige Organisation! des Gesellenprüfungswesens, von deren Bethättgung segensreiche Wirkungen für das Handwerk erwartet werden dürfen, deutlich erkennen. Q Köddingen bei Ulrichstein, 31. Okt. In nächster Zett wttd die zweiteLehrerstelle infolgevermindetterKinderzahl und durch den jetzt auch in Hessen eingettetenen Lehrermangel eingehen und die Schule wieder einklassig werden. Darmstadt, 31. Okt. Nach einer Mitteilung des Ministeriums der Justtz an die zuständigen Gerichte, waren seither in der Provinz Rheinhessen die Ortsgerichts- Vorsteher zur Beurkundung von Veränßerungsverttägen über Grundstücke überhaupt nicht zuständig. Nunmehr macht das Ministerium die Mitteilung, daß in solchen Gemarkungen, in welchen das Grundbuch als angelegt anzusehen ist, die Vornahme und die Beurkundung freiwilliger Versteigere also nach .Afrika und Asien. In Afrika nimmt er an dem Kriege zwischen den Buren und den Engländern teil, in China folgt er den Spuren der alliierten Armeen der Zivilisation. Selten hat Wippchen sich so in seinem Element befunden, wie in den genannten Welttetlen. Dort, so fern von der Heimat, hat er keine Kontrolle zu fürchten, und um so weniger braucht er seine üppige Phantasie zu zügeln. Aber auch über andere neue Zeitereignisse, wie die Mission der Frau Burengeneral Botha, die Proklamation Kitcheners usw., weiß der geniale Dernauer mit bekannter Meisterschaft zu berichten. Er schließt mit der Sühnefahrt des chinesischen Pttnzen Tschun, den Wippchen in Basel mit feinem Besuche, einem höchst interessanten Interview, beehrt. Der 15. Band der Wippchen-Bibliothek liefert einen vollgilttgen Beweis dafür, daß Wippchen der Alte, d. h. der Junge geblieben ist, und heute noch als Siebzigjähriger seine Leser ebenso zu belustigen versteht wie vor Jahrzehnten. Die „Bett. Jllustt. Ztg.", die sich eines guten Porträts des Humoristen vergewisiern wollte, schickte ihm ihren Photographen ins Haus und der Jubilar, in fröhlicher Gebelaune, begleitete das Bild mit einigen Versen, die wir nachstehend wiedergeben: Daß Unglück niemals kommt allein, Daß es gesellig pflegt zu sein, ' Davon kann ich ein Liedchen fingen, Das ich jetzt zu Gehör will bringen. Als mich die Ziffer Siebzig traf, Da kam mit ihr der Photograph Mir eines Tags in's Arbeitszimmer, — Ich weiß nicht, was von Beiden schlimmer. Da mußte ich an meinem Pult Nun sitzen still und voll Geduld, Bis puffend mich das Blitzlicht schreckte, Und auf die Platte niederstreckte. Man muß ja weichen der Gewalt, Denn mit den Jahren wird man alt, Da nützt kein Wünschen und kein Wollen, Die Zeit vergeht, die Jahre rollen. Doch bleibt es schlimm, daß jeder sieht, Wie man so alt tft und verblüht, Wie man so reich ward mit den Jahren An Falten und an weißen ^jaren. Dies plaudert aus höchst indiskret Der Photograph mit lautem: „Seht Sein Bild 1 Er kann im hohen Alter Noch halten kaum den Federhalter! Sein weiß umrahmtes Angesicht Ist ernst, doch trägt der Künstler nicht Die Schuld, und die Beschmier mögen Dem Künstler nicht zur Last es legen. So ist er! Sprechend ähnlich traf Den alten Herrn der Photograph, Er schreibt und raucht zu viel und leider Setzt so was sich nicht tn die Kleider. Drum blickt so ernst er durchs Pincenez, Als thät ihm irgend etwas weh, Und fehlt das Lächeln oder Lachen. So läßt sich nichts dagegen machen." — Ich laß' ihn reden, was er mag. Es ist der Siebzigste, ein Tag, Der ernst uns stimmt, es weiß das Leben Viel schön're Tinge uns zu geben. Doch nun genug der Klagen sei's! Bleibt mir nur Kraft und Lust zum Fleiß, So lang es währt noch, will ich immer Mr loben mich mein Arbeitszimmer. gttit Von Wien aus begab sich Gutmann zunächst lassen wurde. Äkl Koi ijonen, sodaß gegen ihn von der Wiener Polizeidirektion ein Steckbrief wegen Betrugs im Betrage von 3000 Kronen cr- Ä« Au Bor man Bor per 5 ferner Urkunden zu einer vierjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Nach Abbüßung seiner Strafe begab er sich zunächst nach Wien. * Eiu 2Ijähriger Gymnasiast als Raubmörder vor Gericht. Lor den Assisen von Bukarest ist der Lliahrige GtzMLasistz Candi,arw-P>PtScu wegen Dort begannen seine Betrügereien; während der kurzen Zeit seines dortigen Aufenthaltes schädigte er eine Veihe von Perungen von Grundstücken dem Ortsgerichte durch das Amtsgericht übertragen werden Fann, was einer Erweiterung der seitherigen Befugnisse des OrtSgerichts gleichkommt. Frankfurt a. M.. 31. Okt. Das „Franks. Dolksbl." gedenkt in einem längeren Artikel des verstorbenen Stadtpfarrers Bahl und bemerkt darin u. a., Bahl sei ärmer gestorben, als er ankam. In zehn Fuhren habe er nicht das geringste zurückgelegt, ja es wären kaum die Mittel für Begräbnis und Leichenstein vorhanden, wenn nicht, wie auch bei den früheren Todesfällen, die Kirchengemeinde für diese Ausgaben aufkäme. Das einzig wertvolle, das Bahl besessen, nämlich eine ausgezeichnete Bibliothek, habe er der Tompfarrei als Vermächtnis hinterlassen. Das Testament wurde am 4. Oktober 1890 zu Limburg gemacht; dazu kam am 18. November 1900 zu Frankfurt ein weiteres Kodizill. Tas genannte Blatt teilt folgende Stellen mit: „Ich war nie darauf bedacht, Schätze zu sammeln, habe vielmehr während meines Lebens,, besonders im Kulturkampf, nach Kräften zu allgemeinen kirchlichen Zwecken beigesteuert. Ich schließe mit der Versicherung, daß ich in dem Glauben, dessen Verteidigung und Pflege ich meine geistigen und körperlichen Kräfte gewidmet habe, sterben will, alles bekennend, was diö heilige römische Kirche lehrt, alles verwerfend, was sie verdammt. Alle, die ich gekränkt, bitte ich um Verzeihung, alle, die sich zum Tank mir verpflichtet erachten, flehe ich um das Almosen des Gebetes an." Frankfurt a. M., 31. Okt. In der Angelegenheit des in Zürich verhafteten Dr. tced. Gutinann wird weiter mitgeteilt: Der praktische Arzt Dr. med. Sigmund Gutmann wurde in Berlin im Jahre 1896 wegen Fälschung öffentlicher bei 7086 beim ( Pe 4g da» Gebinde freien - - - »roh^t-UollrpUtten. Mn.ter n. Projekt mit rehlrcichcn AnCrkcnnung„chreibeil g O ** poitfral und um.on.t A. W. A«d r::ach in Beuel »1Mb ßu haben in Gießen auf der Fabrik - Niederlage bei Herrn 2Iieri aus Frankreich war ein Schüler Leschetitzky's und die Amerikanerin Miß Pyle ebenfalls eine Schulerm be§ genannten Meisters. Lheri hatte sich in Miß Pyle verliebt — eine Sache, die schon den ganzen Winter in Wien gespielt hat — und wollte auch um ihre Hand anhalten. Er kam am 23. September in Ischl an, logierte sich rn einem Hotel ein, und besuchte auch seinen Meister, dep ihm stets ein besonderer Gönner, ja Wohlthäter gewesen. Am 24. v- M. begab er sich nach Hallstatt, wo Miß Pyle weilte; es gab ein Zusammentreffen und, wie em Augenzeuge versicherte, auch einen heftigen Wortwechsel zwischen den Beiden. Lheri fuhr dann wieder nach Ischl zurück, während Miß Pyle an Frau Professor Leschetitzky tele* qraphierte: „Lheri will sich töten, lassen Sie ihn.nicht allein. Winnie Pyle". Der Professor, seinen Schuler als musikalisch zwar sehr begabt, aber auch als exzentrisch I und nicht ganz normal kennend, zumal er schon bet mehreren Gelegenheiten geäußert hatte, er werde W wenn Dies oder Jenes nicht eintreffen sollte, erschießen, bewog seine Frau und deren Schwester, Gaston Lheri rm 5zotel aufzusuchen, und ihn zum Souwer einzinaden. Lheri stand eben unterm HoteleingaNge im Gespräche mit dem Sohne des Hoteliers. Als er die beiden Damen heran- kommen sah, eilte er rasch auf sein Zimmer, und bevor noch die Besuchenden dasselbe erreicht hatten, fiel ein | gltArmtfrhföix Schuß, worauf man Lheri in das Herz getroffen auftand, . hatte sich vor dem Bilde seiner Angebeteten, der Miß w b"“ u6erfuW iU Angeschuldigten bestritten sämtlich, daß sie sich an einem öffentlichen Pferde fiel. Aufzuge im Sinne des Gesetzes beteiligt halten, wahrend sie nicht • Paris, 31. Okt. Der Dampfer „Italic" aus Buenos in Abrede stellen,, den scheidenden Patres das Geleite zum -Lahn- § kommend, ist mit 300 Paffagieren an Bord hier ein- SÄen getroffen. Derselbe rettete im Golfe t>on Salence ein Boot. Patres suh als öffentlicher Auszug darstellt, und ob eine Leitung das dem Segelschiff Töng gehörte, das infolge Sturmes ge- vorhaiiden gewesen ist. Diese Thatsache war aber nicht Nachweis-1 sanken war. In dem Boote befanden sich der Kapllan imd bar. Während der Vertreter der Anklage die Verurteilung der Au- M^an der Besatzung, geschuldigten dem Gerichtshöfe anheimstellte, traten die Verteidiger in entschiedener Weise für eine kostenlose Freisprechu n g em, die dann auch für sämtliche Angeklagten erfolgte, da eine Beleidigung an einem öffenllichen Aufzuge im Sinne des Gesetzes nicht nachzuweisen war. Das Urteil wurde von dem im Zuhorerraum besindlicheii Piiblikum mit großer Befriedigung ausgenommen. Raubmordes zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. I umgiebt, Zutritt. Ein dreihundert Fuß langer Tunnel zre^ Es ist ein düsteres Bild, das die Verhandlung vor den sich von cmem Ende des Gebäudes zum andern. ~ie Jtauber Augen der Zuschauer entrollte. Der Mörder ist der Sohn sollen diesem Tunnel bis zum Ende, durchbrachen dann zwei des aus den rumänischen Freiheitskämpfen berühmten und Faß Ziegelmauer bis zum Hausflur und kamen gerade unter» vom Volke als Helden gefeierten Generals Candiauo. 3um lq(() festen Stahlgewölties, in dem die Marken aufbewahrt Opfer hatte er sich eine alte Kokette ausersehen, die sich werden, hinaus. Die Einbrecher bohrten siebenuudueunzig ihre Seladons aus den auf der Straße Vorübergehenden Qö$er 'ent?ernten eine Stahlplatte und erhielten so Zutritt, wählte und im Stufe stand, reich zu furios mu& mehrere Tage erfordert haben. Wunderbar SS ÄUb"9r Wer M b.-ibt cs, w.° sic dcr Entdcctung entgmgcn denn mele nieder, während sie ihm aus dem Piano eine gefühlvolle beiter bewegen sich m der Nahe und Verdische Komposition vorspielte. Bor feinen Richtern war machen innerhalb und außerhalb de- Gebäudes die 9tunoL. Candiano zynisch genug, das Spiel der Ermordeten zu Als der Kassirer am Montag früh das Gewölbe betrat, fwad kritisieren und zu sagen: „Hätte sie nicht so miserabel den Inhalt in großer Unordnung. Die gestohlenen Briefgespielt, hätte ich sie vielleicht geschont. Ich, habe aber so marken füllten mehrere Kästen und die Einbrecher haben sie empfindsame Nerven." Candianos Vorgeschichte ist.lehr- augenscheinlich auf einen Wagen getragen, mit dem sie ab- bei seinem Sohne angewandt hatte: man läßt die jungen sterers, der 120.000 Dollar in Goldcntchelt, enstcrnt. Man Menschen unbeaufsichtigt umherlaufen und sich vergnügen, glaubt, daß die Räuber in der Dunkelhell beides verwecysell so gut oder so schlecht sie können. Nachdem er einige Jahre haben. Zllle Kriminalbeamten von Chicago arbeiten an der in Bukarest die Schule besucht habe, sei er in eine Lehr- Aufklärung des Falles. Mehrere Postbeamten werden bewacht, anslalt nach Jena gekommen, wo er sich dann auch den * Ein Gymnasiastenstreich. Aus C o b l en z be- Altoholgenuß angewöhnt habe. Häßliche Liebesabenteuer I .. Köln. Ztg." von folgendem Gymnasiastensbreiche. in übel berufenen Wirtshäusern, Schulden, Erpressungen $ur, nach ^Beginn der Benutzung des neuen Gymnasial- — ein wildes Durcheinander von allen möglichen Styanb» qebäube§ toar der Verputz einer Decke eingestürzt, was thaten enthüllt der erfahrungsreiche und doch noch so ^mals großen Schrecken hervorrief. In voriger Woche junge Verbrecher vor den Ohren der entsetzten Zuhörer. n)Qr bann in eincr ^afje ein Stückchen Stuck abgefallen. Der alte Kunstkniff, den Delinquenten für unzurechnungs- liefen Umstand beuteten die Schüler einer anderen Klasse fähig zu erklären, den die Verteidiger anwenden wollten, ! j|c einem Lehrer einige Stücke getrockneten scheiterte, trotzdem sich Aerzte gefunden hätten, die ben auf das Katheder legten. Die Behauptung, daß Irrsinn des jugendlichen Monstrums bezeugten. Candianos bie|e Stücke von der Decke gefallen, konnte der Lehrer wegen kaltblütiges, wohlüberlegtes Benehmen bei der Verhand- hochgradigen Kurzsichtigkeit auf ihre Richtigkeit mch^ lnng war aber wohl der beste Beweis, daß wohl von einer Lrüfen Er mußte sie also glauben, und in großer Begrenzenlosen moralischen Verderbtheit, nicht aber von einer s^anis um Leben und Gesundheit seiner Sekundaner ^lfV„ ivutvv« ... «... 0-----„ Zerrüttung des Denkvermögens bei ihm die Rede sein I orbaete er än, daß man sich gegen nachsallende Kcllk- hierher und praktizierte hier als Zahntechniker. Nachdem ihvi I konnte. Er machte den Eindruck eines vorzeitig und von ^urch aufgespannte Regenschirme schützen solle. Kurz^ Ls srääü: ÄKlifjSÄiS&SfcÄÄ V-rhaft-tcn. dcs Präsidenten nach dem Versuche des Obersten Vladeseu, wurde rn Le tmerrtzi rn uh. Kronberg. 30. Okt. Die Absicht, >m Neuen Kaycr dem Gefangenen Gist beizubrrngen, bewerfen das am besten, str te ^°em N i^n. e verschiedene Be. Friedrichsparkc hier für die Kaiserin Friedrich cm Es ist eine^hachdramatyche Situatioii dr-diese Episode icn Bel;übtc, unö Sie elften G5efellf betritt die üßer ihre Persönlichkeit zu täuschen wußte. & soll eine Gedenktafel an der Stadtkirche angebracht werden. Zette des Mörder^ um ihn im Auftrage d^ Familie zi sich die vierundzwanzigjährige elegante Wiesbaden, 31. Okt. Die von den, „Nasfanischen ÄÄ ftlta Ä X« der fash^nabelsten Hotels -an. Heilstätten-Verein für Lungenkranke" geschaffene Lun g e n-! a,- r. = tobbrinaenbe Pulver als Morphium an quartiert und ein Ingenieur ließ sich von ihr bewttt Heilstätte wird am nächsten Sonntag feierlich eröffnet. Nehmen foHe um fei^ bestricken,.daß er M) um die Hand der aus großem Fu^ Die Anstalt ist bei Naurod, zwei Wegstunden von Wies- , der Wirkung des Schlafmittels als tot übenden „Gräfin Bulow bewarb und auch baden, im herrlichen Hochwalde des Taunus, mit der Front ^nniiHe rur Beerdigung übergeben werden und statt deren Ja-Wort erhielt. Als er sedoch aus begreiflichen nach Süden in einer Höhe von etwa 1000 Fuß über deni ^er ^m li^zur Beer^igung ub Id n w e u 3ntereHe in die PrivatverMnisse stmer Braut n^en Meere, aber auch über der Nebelgrenze des .Rheins ge= flÜTueT 9Iber Kanbian^ ^«6 toeift ba§ ^inblicf zu gewinnen suchte, wurde dieser der legen. Das ausgedehnte Areal, däs dazu gehört! ist dem Mm können Aber Tandrano merktdie- Haue,^veqr o« i ^ß, und sie übersiedelte unter Zurucklassung einer Verein von der Gemeinde Naurod in dankenswerter Weise c f ( b9?* Mordversuchs an Die^ Verhaftung bedeutenden Schuldenlast nach Teplch, wolw kostenlos überlassen worden. Eine eigene Wasserleitung Inn^rbnef I trügereien fortsetzte und sich mit einem Offizier verbobte^ liefert vorzügliches Trink- und Gebraucbswasser. Der Bau!^ .' . Bukarester Schwii'-gerichtshos abspielen I Ihrer Kammerjungfer, die von den wahren VerhaltnM ist im äußeren einfach gehalten, bei der inneren Ausstatt-1 I^^^^Anaett?ate dek dann t«r d^^ I ihrer Herrin keine Ahnung hatte sicherte sie etn Hoch^ ung dagegen ist alles aufgeboten, um ein Heim zu schaffen,! ... - ^is^mettie'Sympathie zu rechnen haben, während gescheut von 30 000 Gulden zu, damit bwse einem Ofslzirr, das den weitgehendsten Anforderungen, die an olche Heil- ^rd auf at^me ne SMPaMe zu dessin Bekanntschaft sie in Teplitz gemacht gm ftätten gestellt werden müssen,, genügt, in erster Linie sind l^u AEger dem uvscyeu z.viiisierien Altar folgen könne. Mit dn Zeit mußte 1^ die Pseud^ die sanitären Anlagen wie Bäder, Douchen rc. nach ben LL. * 1 * * * * ’ 1__. ■ ...» ■ . ■■ — gräfm auch in die Entlarvung gewärtigen, weshM besten Systemen ausgeführt. Die Tanipfwäscherei mit ihren " * . ♦ .r« sie es vorzog, ihr Domizil uach ^eitmerch zu vertegm. Nebeneinrichtungen, in Verbindung mit Tesinsektions-Appa Mndwlv1sl!)üst. Die dortige Polizei ließ l.edoch durch das ^kr^ Nebengebäude ist neben den Jsolierräumen, der Stallung < ? »,-r veröffentlickte Zolltarif im Gegensatz zu! Schülers des Pianisten Professors Dheodor LeschetitzkyM und Kutscherwohnung, die elektrische Zentrale wit großer ^tonen,^d ^ raÄ' L ÄMMfc teilt L? .M-«--'M, Akkumulatorenbatterie errichtet, bte .aUSreitbt, um wesentliche erhöhte Zölle als 93er J ÄrrtMfrptrf' war em Sckmler Leschetitzky s und Junenräume, die Liegehallen, sowie die Außenseiten. zu ^ünstiaung zuspricht. Wir erklären demnach, daß der Zollbeleuchten. Tie Heilstätte ist von dem Architekten Alfred tarifqesetzentwurf und der Entwurf eines Zolltarifs, wie Schellenberg-Wiesbaden nach dessen flauen erbaut worden. /^n Bedürfnissen der deutschen SlaxxbA --------—— ■ -- - wirtschaft in keiner Weise genügen. Wir stehen in dieser (ßl?tTfht6rfinL Hinsicht auf dem Boden des Beschlusses des Ausschusses des . |g3unt>e§ der Landwirte und verlangen einen lückenlosen Berlin, 31. Okt. Em S ch0ff e 1 udr sch en Glaub ens Q^arif mit gesetzlich festgelegten ?Ninimalsätzen für alle "b6cr R-Ä-Üs --ndwirtschaftlichen L°^^UZ°N üb'Kn Rial°m°"rd Ea-SSun^für w?Rc bestimmt sind.. Ms vortkidttchc gesetzlich festzulegendc das Bestehen eines solchen hatte sich auch der Privatkläger ausge- Minirnalsätze, wie sie nach unserer Ueberzeugung für oie jvrochen. Der Verklagte halte dagegen den Standpunkt vertreten, I Bedürfnisse der Landwirtschaft erforderlich sind, ver- daß diejenigen, die an solchen Mord glauben, „Verbrecher oderI ^ichnen wir daher: Für die vier Hä u P t - G e t r e i d e- Narren seien." Da vor Beginn der Verhandlung der jüdische Schone ^rten 7.50 Mk. für den Doppelzentner; für Vieh 18 Mk. als befangen abgelehnt wurde, wird das Landgericht sich erst bter= I Doppelzentner Lebendgewicht, Tabak 125 Mk. für über zu äußern haben. . Lrt Dovvelzentner, Hopfen 100 Mk. für den Doppel- Danziq, 31. Okt. Em mildes Urteil sallte die hiesige Stras- oen ^oppeizeulnee, v ? 1 DnvvelAentner Que- üngsbMi": ch>0h?iz 7 Mk. für Von Toppclzcvtncr. Dcmcnt- Handlung von Schülern, die er der Schule zuzusührcn sprechend sind die anderen Zollsätze zu bemessen. Hm- hatte. Tie Beweisaufnahme ergab, daß er die Kinder an den sichtlich der Zollkredite für Getreide verlangen wir die Händen zusammenband, sie an eine Schnur nahm, sich aufs Fahrrad I gänzliche Beseitigung derselben, wahrend das Inkrafttreten setzte und die Knaben neben sich herlausen ließ. Wahrend. der ^s Tarifs zu einem bestimmteren Termin gesetzlich fest- StaatZanwalt drei M o n a te G e f a n g n i s und Aber- , Ft" kennung der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter für drei s ^ege, ^»ahre beantragte, eckannte das Gericht nur aus 25 Marl C1 Lüdinghausen, 31. Okt. Sine Je f uite»-Vertrei- b u n a wurde gestern vor Gericht verhandelt. Gegen diejcnigcii l ! 13 Mann der Besatzung. . Za baben in Gießen auf der Fabrik - Niederlage bei HE * Ueber den kurz erwähnten Riesen bj e b fta h l tm Textor, 2BaUtbotftra6c 6. Postamt zu Chicago liegen jetzt nähere Nachrichten vor. —- — , T ■ ix Danach wurden m der Zeit vom Samstagabend bis Sonntag- ^$©$2100^3#tlUSCÄ© morgen Marken im Werte von mehr als 300 000 Mk. von FRANKFURT ä. M., Töngesgasse 33 35 aeschickten Einbrechern gestohlen. Das Postamt iu ein vor- »Fgi® tpec. für tocirfiit4tb., sarnrotr-, ■■■ läufiger Holzbai? Die^ Räuber erhielten durch Aufbrecheu «g9 einer kleinen Thür in einem Bietterzaun, der die Fundamente \ Broschüre mit 2a»H4rcibtu g-gea ;o Pf. tn srufmaticn. Lnefuche B-haaduu». Cacao hervorragend in Qualität, per Pfd. Mk. 1,30; bei 5 Pfd. » Mk. 1,20, ferner Mk. 1,80, 2,00, 2,40 u. 2,60 ' per Pfd. empfiehlt 7192 Fr. Leo Nchf. c. Herber, Selteröweg58. WUetzellM bei Bäcker Kroncnberg, 7086 Löwengässe 23.________ K. REmöpsc per Stück 6 Pfennig empfiehlt 7138 Carl Mi, Marktplatz. leinHusten mehr heim Gebrauch der bewährten Pectolbonbons (Loniserenträutermalzzucker) in Packeten ä 30 Pfg. empfiehlt Gust. 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