4606 M erkeo. ruds: kktzmK Eiutrilt frei. $r Herr. wvwvw. btnb fnd aus der m und titt tzpa^er» iben gekommen. Ta er JenvechSlung nicht 1, bittet man, die bafelbft ober in btt Bl. a-MeSen. J Bügeln in u. auß. U dem Hause. Auch Art Kleidra gereinigt. m-Uegenschirm «. 4611 lt, SelterSweg 61. ,en Sie eS ^Äbödm s verrm,-ein Kunst' es if^ Lan H°U- be überE ^ocknen lglerin sucht Beschüß einigeTage berffioie. sn, Wolkengaffe 11. «Mm! i Stücken^ AvonStnlmML mich angelegentlichn. ö stets vorrätig »e tX\t billigst- ne Hopfner ntyrtr^Jl—-- eimar. L-Lier-MMgr- °i. Hegr. IM. b. HauShaltungS-., je- und höhere Fort- Zschuke. Musik,Malen ^Lehrkräfte. Eigene \t Park in herrlich. fagf. Körperpflege- buttb 4691 .Phil. C. Weiss.___ Nr. 153 Erste- Blatt. 151. Jahrgang. Mittwoch 3. Juli 1901 mil Bring« ttchn; KhWÜl- *M .Mäkler o*t Mykflt- ■Iwweg« Hk kn 3*i erscheinenden W wm. i« Uhr. f>5teß«nl Hbreffe für Depesche«: Anzeiger Hießen. Fernsprechanschluß Nr. H, GietzenerAnzeiger w General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ©et tWffrUt t>ierktj*C MI. 3.00 cchne ©eReBf* «k neteUeiuecnnHtfaegfe Mm M8tr= und »wHe* ndjraen ttwjdjjta f«r b* •te&ener «n^etgtr tntgM«, 8eUenpr«44: lokal 11 euMärtö »0 Psg. »Mita, 8#tMtion und Swrifcwt: -ch-r-stratze 7. •:v98GHeR23SDHBeeB Parallele gezogen, in der beide als die größten Heroen ihrer Zeit geschildert find. Unwillkürlich zwingtS den Schreiber dieser Zeilen, noch eine Parallele zu ziehen zwischen Bismarck, dem Landwirt, wie er sich im praktischen Leben gezeigt, und unserem populärsten deutschen Dichter Schiller in seinen Aussprüchen über Kultur und Moral. Bismarck sagt: Unsere ganze Nationalökonomie deö Katheders und der Presse ist eine Nationalökonomie leg Handels, nicht auch der Landwirtschaft. Wenn wrr unserer Landwirtschaft nicht betstehen, dann geht mit dem Nährstand auch der Wehrstand zu Grabe. Der Bauer ist der Kern unserer Armee, der auch in Not und Drang aushält, denn er ist mH dem Lande verwachsen und hat schon aus Selbsterhaltungstrieb ein Interesse an dessen Erhaltung. Dem Städter und Fabrikarbeiter fehlt diese Empfindung und Eigenschaft, denn mit Pflaster- und Backsteinen kann man fich nicht verwachsen, das sind keine organische Wesen. Ein Land ohne Bauernstand ist wie ein König ohne Land. Ohne Bauern- stand kein Staat, keine Armee. Der Bauernstand ist der Felsen, an dem das Gesprnsterschiff der Sozialdemokratie zerschellen wird, wie die Armee der Wall ist, vor drssm Mauern die Trompeten von Jericho vergeblich Alarm blasen werden. Das muß man insbesondere dm Fürsten klar machen, denn auch sie sind meist nur Manchestermänner, welche nach dem Kurszettel statt nach dem Schrannenpreis gucken. ES war von Unheil, daß man mit der Einführung der modernen Ver- ftssungm unsere Fürsten auf Geldgehalt gefitzt und sie von ihrer engen Verbindung mit dem Bauernvolke, auS dem wir doch alle stammen, gelöst hat. Wenn unsere Fürsten lediglich und vorzugsweise mit den Einkünften aus ihrm Domänen rechnen müßten, würde es unserer Landwirtschaft nicht solche Anstrmgungen kostm, um zu ihrem Rechte zu kommen. Durch Schiller ist der Landwirtschaft die größte Huldigung geworden, wie ihr eine gleichgroße nie wieder zukam. Schiller hat der dereiustigen Einführung des Ackerbaues den ganzen Kulturumschwung zugeschrieben. Er hat in seinem „Eleusischeu Fest" die Ceres, die Göttin des Ackerbaues: Die Bezähmerin wilder Sitten, Die den Menschen zum Menschen gesellt Und in friedliche, feste Hütten Wandelte das bewegliche Zelt — aus dem Olymp herbeigeholl und hat Ihren Einzug als Bringerin guter Sitten gefeiert. Wie sind denn die Sitten jetzt? Und wo find noch einsame Wege und Straßen, auf denen man Kinder oder weibliche Wesen allein gehen laffen kann, ohne daß man das Schlimmste befürchten muß? Wie find oft die Folgen von so vielen leicht verdienten Millionen? Die jüngste Vergangenheit hat ja gezeigt, daß diese meist schauderhaft sind. Aus der Geschichte wissen wir, daß ganze Geschlechter, ja ganze Völker zu Grunde gegangen sind, die, als sie ihren Culminationspunkt erreicht hatten, sich der Schlemmerei und dem Laster in die Arme warfen. Wir in unserem jungen deutschen Reiche sind ja so weit noch nicht; doch sehr zahlreich Vereinzelte scheinen ihren Culminationspunkt schon überschritten zu haben. Aber ein mene tekel dürfte dies für unseren Reichstag und unsere Gesetzgebung sein, daß man alles in Erwägung zieht und auch berücksichtigt, was au Kultur und gute Sitten einwirkt, und daß man Zustände nicht noch verschärft, wo die einen in ihrer Ueppigkeit dem Moloch schon so früh verfallen und andere bei ihrer Arbeit ohne genügenden Ersatz den Höllenschweiß schon hier kosten müssen." Zum Fall Dr. Reicke geht uns aus Kreisen der evangelischen Geistlichkeit fol gende Zuschrift zu, mit der wir nicht in allen ihre, Teilen übereinstimmen, die wir aber doch nicht der Oeffent lichkeit vorenthalten wollen. Tie Zuschrift lautet: „T-er Fall Dr. Reicke scheint nun seine Erledigung da durch gefunden zu haben, daß Herr Tr. Reicke in ein Reichs amt wird berufen werden. Es ist durch diesen Fall vie unnötige Aufregung hervorgerufen worden. Wenn di „Rat. Ztg.", die anfänglich auch den Stoß gegen die „Or thodoxie" mitgemacht hat, jetzt schreibt: „daß Sierr Tr Reicke in einem Konsistorium nicht am rechten Platz ist, leuchtet ein: aber wenn nicht im brandenburgischen dann auch nicht im ostpreußischen Konsistorium", so hat si damit die richtigen Worte für einen durchaus richtige! Gedanken gefunden. Zur Beurteilung des „Falles" geh uns die größere oder geringere Tüchtigkeit, die Tr. Reick als Beamter an den Tag gelegt, gar nichts an. E wrrd gewiß ein guter Jurist und gewissenhafter Verwalt ungsbeamter fern. Taran zweifeln wir keinen Augenblick aber die „Rat. Ztg." hat unstreitig recht, „daß er in einen Konsistorium nicht am rechten Platze ist". Dr. Reicke ha em Schauspiel geschrieben. Ties kann ihm kein Mensck verwehren. Er hat dadurch nichts gethan, was im Sinw des Strafgesetzbuches straffällig wäre, oder wodurch er vo: seiner Behörde könnte disziplinär zur Rechenschaft gezoge: Iverden. Tas aber, was ihm seinen ferneren Verbleib ir emer kirchlichen Behörde unmöglich machte, ist, das fem Schauspiel auf einer gänzlich naturalistischer Grundlage sich aufbaut, d. h. eine Anschauung vertritt dre eine „geoffenbarte Religion" leugnet. Hierdurch ha Der Achter das, was sein Inneres ausftillt, zur Kenntnis gebracht, ^aß nun ein Konsistorialrat sich als Naturalister bekennt, für seine naturalistische Anschauung Propaganda .macht, ist ein Ting der Unmöglichkeit. Jeder kirchlich Denkende verlangt, daß eine kirchlich, Behörde auch kirchlich ist, ihre Mitglieder kirchlich sind und nichts, auch im Reiche der Dichtung und im öffent lrchen Leben, reden, thun und schreiben, was der kirchlicher Lehre so sehr ins Gesicht schlägt, wie die naturalistisch: Weltanschauung. Tas aber hat Konsistorialrat Dr. Reick« gethan und darum darf sich kein Mensch darüber wundern wenn die kirchlichen Kreise einen solchen Konsistorialra urcht mehr über sich wollen dulden. In jeder Behörd« muß ein einheitlicher G e i st herrschen, und wenn die- innerhalb einer kirchlichen Behörde nicht mehr der Fal ist, steht dieser nicht allein das Recht, sondern sogar di, Pflicht zu, zu reagieren. In einer kirchlichen Behörde die die Lehre Christi zu pflegen hat, kann ein Naturalis keine Stütze haben, dieser müßte zum Heuchler werden, uni Heuchler sind schlechte Menschen. Es war dieserhalb von der Behörde von vornhereir ein gewaltiger Fehlgriff, wenn es wahr ist, was die Zeitunger anfänglich berichteten, Tr. Reicke in das Königsberger Kon sistorium zu versetzen. Ties mußte vom Standpunkt de- nüchternen Beurteilers aus als eine Strafe angeseher werden und-Dr. Reicke selbst konnte eine andere Meinunc darüber nicht haben. Nun hat er aber, wie eingangs Har gelegt, gar nichts gethan, worüber er hätte Strafe leider müssen, da die Herausgabe einer Dichtung, sofern sie nich vuf Umsturz zielt, eine Strafe nicht nach sich ziehen kann So konnte nur das einzig mögliche und richtige geschehen Tr. Reicke aus der kirchlichen Behörde überhaupt ganz zr entfernen, denn sein Geist ist mit dem eines Königlichen Konsistoriums nicht in Einklang zu bringen. Es wird sich im Reichs.dienst oder sonstwo gewiß eine Stelle finden, wo es auf die persönlichen Anschauungen und Ue6Erzeugungen nicht ankommt, und in der der Konsistorialrat a. D. seine Gäben und Kräfte in den Dienst des Vaterlandes stellen kann. Hier wird Tr. Reicke sicherlich seinen Mann stehen und viel Gutes wirken können, jedenfalls mehr, als im Konsistorium, wo er als Vertreter der naturalistischen Anschauung der Kirche nur Schaden anrichten konnte. Ties scheint auch« Reichskanzler Graf Bülow erfaßt zu haben, wenn die Meldung auf Wahrheit beruht, daß er veranlaßt hat, Tr. Reickes Ernennung in das Königsberger Konsistorium rückgängig zu machen und seine Versetzung in ein anderes juristisches Amt des Reiches oder des Königsreichs Preußen anzuordnen. Tiefer „Fall" mag dazu beitragen, daß in Zukunft ein Konsistorium in der Auswahl seiner juristischen Mit- vorsichtiger zu Werke zu gehen hat, daß anerkannte Tüchtigkeit nicht das einzige Kriterium sein darf, das bei der Berufung in eine kirchliche Behörde anzulegen ist, daß vielmehr dabei noch auf ganz andere Tinge zu sehen ist, die wir kurz in den Begriff einer christlichen Persönlichkeit zufammenfassen. Besteht ein Konsistorium aus solchen Männern, so wird dieser Behörde von Seiten der unterstellten Geistlichen und gläubigen Laien volles Vertrauen entgegengebracht und der gemeinsamen Arbeit zum Nutz der Kirche und der Gemeinden der göttliche Segen nicht fehlen." ; Uolttische Tagesschau. Aus unserem Leserkreise gefit uns folgende Zu- schnst zu, die wir gern der Oeffentlichkeit übergeben: „In einer bedeutenden Rede wurde jüngst zwischen Bismarck, dem Manne im Reiche der politischen That, und Goethe, dem Manne im Reiche der geistigen Größen, eine Das Jahresfest der Universität. Gießen, 2. Juli. Tie Feier des Jahresfestes der Universität nahm gestern vormittag mit dem Festalt in der großen Aula ihren Anfang. Um 11 einviertel Uhr betrat der Zug der Dozenten unter den Klängen des Krönungsmarsches Meyerbeers „Prophet" den reich geschmückten und dicht gefüllten Saal. Es wurde sodann „Alles was Odem hat, lobe den Herrn", aus Mendelsohns „Lobgesang" vom akademischen Gesangverein vorgetragen, worauf' der Rektor, Geh. Justizrat Prof. Dr. Schmidt das Katheder betrat. Seine ersten Worte galten dem Landesyerrn als dem Magnifizentissi- mus der Landesuniversität. Tie Festrede des Rektors behandelte das Bürgerliche Gesetzbuch als Erzieher unseres Volkes. Tas Bürgerliche Gesetzbuch stellt nicht nur dem zunftmäßi- gen Juristen Aufgaben. Cs ist das Gesetzbuch unseres deutschen Volkes, und es stellt seine Anforderungen an unser gesamtes Volk. Zu denken ist hierbei an die erzieherische Kraft, die ein Gesetzeswerk für ein ganzes Volk zu äußern vermag, d. h. an seine Fähigkeit, die Rechtsgedanken eines Volkes in bestimmte vom Gesetzgeber betretene Bahnen zu lenken oder bestimmten Rechtsgedanken, die bisher nur einzeln vertreten wurden, eine allgemeine Verbreitung und Anerkennung zu verschafsen. Ferner ist ins Auge zu fassen, daß der Gesetzgeber Rechtsanschauungen zu verwerten in der Lage ist, von denen er zugleich hofft, daß dadurch die sozialen und sittlichen Anschauungen der Gesetzesunterworfenen beeinflußt werden möchten. Endlich ist hierbei an die erzieherische Kraft eines Gesetzwerkes insofern zu denken, als ein Gesetzbuch neue Aufgaben im Rechtsleben solchen stellen kann, die bisher eine unselbst- tändige Stellung im Rechtsleben einnahmen, in der Er- vartung, daß die veränderte Rechtslage die Bereitwilligkeit und die erstarkende Fähigkeit vorfindet, diesen neuen Aufgaben gerecht zu werden. An der Hand dieser Leitsätze ährte der Vortragende die Bedeutung des Bürgerlichen Gesetzbuches auf nationalem Gebiete aus und zog hieraus die Konsequenz des notwendigen Ausbaues der Rechtseinheit auch auf denjenigen Gebieten, die das Einführungsgesetz zum B. G. B. dem Landesrechte überlassen hat. Zugleich vertrat der Redner die Auffassung, daß es Pflicht der landesrechtlichen Ausführungsgesetze gewesen sei, bezw. noch sei, durch eine Ueberleitung der bestehenden Rechtsverhältnisse unter die Sätze des B. G. B. die Rechtseinheit bereits in der Uebergangszeit in möglichst weitgehendem Umfange herzustellen. Von Vorschriften, die in sozialer Beziehung erzieherisch zu wirken, berufen seien, wurden u. a. § 544 (Kündigung des Mieters bei gefahrbringender Beschaffenheit der ermieteten Sache), § 618 (Vorschriften beim Tienstvertrag), die Eigentumsbeschränkungen der §§ 903 ff, 1005, sowie § 1367 (Arbeitserwerb der Ehefrau) herangezogen. Für die erzieherische Kraft des B. G. B. in sittlicher Beziehung wies der Redner beispielsweise auf § 138 (Nichtigkeit eines gegen die guten Sitten verstoßenden Vertrags), § 242 (Treu und Glauben bei der Vertragserfüllung), § 6 (Entmündigung wegen Trunksucht) und vor allem auf die gesteigerte Strenge des B. G. B. in den Fragen des Ehescheidungsrechts hin. Ter Gesetzgeber sucht mit diesen erschwerenden Vorschriften die Achtung vor der Ehe zu erhöhen, auflöfenden Tendenzen gegenüber die Festigkeit des Ehebandes zu betonen und damit eine der wichtigsten sittlichen Grundlagen unseres Staatslebens vor Angriffen, die in willkürlichen, leichtfertigen Ehescheidungen liegen, zu sichern. Als Beispiel für den oben an letzter Stelle gedachten Leitsatz griff der Redner die Ueber- tragung der elterlichen Gewalt an die Mutter heraus, der hierdurch die Aufgabe erwachse, — abgesehen von den rein persönlichen Aufgaben, die mit der elterlichen Gewalt verbunden feien —, sich vertraut zu machen mit dem Gedanken der Notwendigkeit selbständiger Entscheidungen auf rechtlichem Gebiete, sich einzuleben in Geschäfte der Vermögensverwaltung, deren .Erledigung der Verkehr unab- weislich fordert. Ter Vortragende schloß mit einem Ausblick auf die Zukunft unseres bürgerlichen Rechts. Es wäre verhängnisvoll, wollten wir annehmen, das B. G. B. stelle den Gipfelpunkt gesetzgeberischer Kunst dar. Jeder, der mit ihm in ernster Arbeit gerungen hat, weiß, wie viel hieran noch fehlt. Zugleich aber wissen wir, die wir alle Stufen der Entwickelung des B. G. B. miterlebt haben, daß der deutsche Juristenstand erst in Verbindung mit den Vorarbeiten zu unserem neuen bürgerlichen Reichsrecht gelernt hat, auf zivilrechtlichem Gebiete de lege ferenda zu arbeiten. Hier gilt es, die Hand nicht sinken zu lassen. Es gilt, unbefangenen Auges die Stärken und Schwächen unseres neuen bürgerlichen Rechts in Praxis und Theorie zu verfolgen. So weise das B. G. B. der künftigen^Gesetzgebung die Wege; so werde es ein präceptor Ger- maniae im Reiche des Rechts. Im Anschluß an die Festrede entwarf der Rektor ein Bild des äußeren Lebens unserer Hochschule seit dem 1. Juli 1900. In dem verflossenen Jahre hat die Ludoriciana im Zeichen glücklicher Fortentwickelung gestanden. Tas beste Zeugnis liefert die steigende Frequenz unserer Hochschule, die mit 919 immatrikulierten Studierenden im Sommersemester 1901 die höchste Ziffer seit ihrer Gründung erreicht hat. Ein gleich beweiskräftiges Zeugnis liefert auch die Begründung vier neuer Professuren, sowie der beschlossene Neubau einer chirurgischen und einer ophthalmologischen Klinik, eines umfangreichen Veterinärinstituts und einer Universitätsbibliothek, — weitblickende Projekte, deren Verwirklichung wir der nie ermüdenden Fürsorge der Regierung und der Landstände des Großherzogtums verdanken. Im Lehrkörper der Universität vollzogen sich mehrfache Veränderungen: In den Ruhestand trat der ordentlich^ Professor der Theologie Geh. Kirchenrat Tr. Heinrich Adolf Köftlin. Gesundheitsrücksichten zwangen ihn, dem Lehrberufe zu entsagen. Tie Versetzung in den Ruhestand erbaten ferner: Ter außerordentliche Professor in der medizinischen Fakultät Tr. Ferdinand Fuhr und der zweite Lehrer der Tierheilkunde Professor Tr. Ludwig Winckler. In die Lücken traten: als ordentlicher Professor der Theologie Tr. Paul Drews bisher an der Universität Jena, sowie der außerordentliche Professor der Veterinärmedizin und Direktor der veterinärmedizinischen Poliklinik Dr. Franz Preuße. Tas neugegründete zweite Ordinariat für Philosophie und Pädagogik wurde dem ordentlichen Professor! an der Universität Basel Tr. Karl Groos, das neu begründete Extraordinariat für semitische Sprachen dem außerordentlichen Professor an der Universität Straßburg, Sic. theol. Tr. Friedrich Sch Wally übertragen. Beide werden ihr Amt mit Beginn des kommenden Wintersemesters antreten. Bis zum Beginn des kommenden Semesters sollen auch die beiden neu geschaffenen veterinär* medizinischen Professuren ihre Besetzung erhalten. Die Landes-Universität wurde vor einem neuen Wechsel in dem Ordinariate für Physik dadurch bewahrt, daß der ordentliche Professor Tr. Paul Trude einen an ihn ergangenen ehrenvollen Ruf an die Universität Tübingen ausschilug. Ter bisherige außeretatsmäßige außerordentliche Professor bei der medizinischen Fakultät Tr. Heinrich Walther wurde durch Dekret vom 21. Juli 1900 zum etatsmäßigen außerordentlichen Professor für Gynäkologie ernannt. — Ein Lehrauftrag für das Fach! der Veterinärpolizei wurde dem Großherzoglichen Kreistierarzt Christian Schmidt, ein Lehrauftrag für Musikgeschichte dem Universitäts-Musiklehrer Musikdirektor Gustav Otto Traut mann erteilt. — Es habilitierte sich bei der theologischen Fakultät Sie. theol. Dr. Wilhelm Köhler für Kirch en geschichte, bet der den Beamten farrer, einzelt sehr bedeutend, am stärksten um den kritischen Termirr \2. Ordnung, der am 31. Juli zu erwarten sein wird. Bad-Nauheim, 1. Juli. Unterhaltungen. Mittwoch den 3. Juli, nachmittags von 4entischen Repräsentationskasse/ Aus ihr sollen künftig alle gemeinsamen Ausgaben der Studentenschaft (Absendung von Abgeordneten, Sammlungen, Ehrungen, sowie die auf die Studentenschaft entfallenden Kosten gemeinsamer Aufzüge und allgemeiner Kommerse) gedeckt werden. — Stiftungen und Schenkungen: An die Universitäts-Bibliothek von der Großh. Hofbibliothek zu Darmstadt, des Duc de Loubat zu Paris, des Ehrendoktors der philosophischen Fakultät der Ludoviciana Walter Rot- schild zu Trrng, des Prof. Tr. Sticker und des cand. med Paul HUlmann zu Gießen und Tr. Wißler zu Butzbach. Tie umfangreiche Bibliothek des Geh. Medizinalrat Tr. Bose durch Zuwendung des Vaters des verstorbene?: Oberforsttats i. P. Bose zum Teil an die chirurgische Klinik zum Teil an die Universitätsbibliothek. Turch Großh. Ministerium der handschriftliche NaMaß des Prof. Tr. Karl Weigand der Universitätsbibliothek überwiesen. Tem archäologischen Inst 'tute wurde vom Kaiserl. deutschen archäologischen Institut eine große Reche wichtiger Publikationen geschenkt. Von dem Berlagsbuchhandler .Hermann Credner in Leipzig wurde der Landes-Universität die Erbauung eines Eredner-.hauses als .Heimstätte für die Hinterbliebenen von Angehörigen un,erer Hochschule in hochherzigster Weise angeboten. Das Credner-Haus soll der Ludoviciana nach seiner Fertigstellung von dem Stifter als Geschenk überwiesen werden. Es folgte die Verkündigung der Namen der Preisträger für 1900/1901. Die Preisaufgabe der evangelisch- theologischen Fakultät: „Das Lied Mose, Exodus c 15 fteter , Berücksichtigung seiner Beziehungen zur Psalmenpoefie erklärt und auf seine Abfassungszeit untersucht werden", hat eine Bearbeitung gefunden, der der volle Preis zuerkannt wird. Der Verfasser ist stud. theol. Adolf Bender aaS Darmstadt. ** Angenehme Begleiter auf seinem Sonntagsspazierqange halte vorgestern Herr Paul Becker von hier. Er schreibt unS: „Mit zwei jungen Leuten machte ich einen Spazier- gang au^ den Dünsberg. Oben angelangt, legten wir uns mit h,' etwas einschlief. Die zwei Leute raubten nur die Uhr. Als mir am Abend diese Leute vor meiner hinfffP rrrif j teine am Hals an und Ee mit dem Stock zuschlagen. Zufällig kam der Schutzmann Reinhardt hinzu und hinderte ihn daran. Wegen des Raubes hat bereits die Kriminalpolizei Untersuchung ein« und Ndnfk^ n?? Meißen Ludwig Käs, Landmannstraße, und Adolf Walloth, Grunbergerstraße." di- Rundschreiben an die Handelskammern hat die Reichspostverwaltung einige Wünsche der Postverwaltung ausgesprochen, durch die eine Erleichterung des Brief? "7^"' herbeigeführt werden könne: 1.Terminierung rt 8W ^er Bnefformate, 2. Vordruck von Markenfelderu auf di7 Beschränkung des Firmenanfüruckes für In!e @cfc' 41 Vordruck eines starken Striches für den Bestimmungsort unten rechts. Preisaufgabe der juristischen Fakultät: „Das hessische Notverordnungsrecht unter vergleichender Berück, sichtigung der auf denselben Gegenstand bezüglichen Bestimmungen in den übrigen konstitutionell-moncharischen Bundes, staaten des deutschen Reiches", ist ebenfalls einmal bearbeitet worden. Auch hier wird der volle Preis zugesprochen. Preisträger ist stuck, iur. Karl Wilhelm aus Langgöns. Die Preisaufgabe der medizinischen Fakultät für ben akademischen Preis ist unbearbeitet geblieben. Da« gegen haben sich um den Balserpreis zwei Herren beworben, unter die der Preis im Verhältnis von s/s zu geteilt wirb. Das Thema war: „Bietet der quere Fundalschnitt Jl1 7? ?ecJ° .c.aes”ea (©• Fritsch) gegenüber dem Längs- J^Hitt durch die Korpuswand Vorteile und welche? Die Frage ist auf Grund genauer anatomischer Prüfung der einschlägigen Verhältnisse an der Hand des bereits vorUegen- llnd cand^^Pd^^r-h11^ Mpre$cn?' Die Bearbetter fmb cand. med. Fritz Curschmann aus Gießen und cand. med. Peter Rixen aus Otzenrath. Die p h i l o s o p h i s ch e Fakultät hatte fünf PreiSaufaaben nrhptfpf CtwR iA _ k v f unbe- arteitet. Die übrigen sind >- einmal bearbeitet worden mit dem Erfolg, daß allen Bearbeitern der volle Preis rnaebilliat werden konnte. Als Bearbeiter der tlaffifö.pbüoloaitoe9» Aufgabe: Attidis dei inter antiqaos hominea culti caeri Miedizinischen Fakultät Tr. Karl Bötticher für Chirurgie, bei oer philosophischen Fakultät Tr. Robert Liefmann für Nationalökonomie und Statisttk und Tr. Wilhelm H o r n für englische Philologie. — Tie Stelle eines ständigen Resc- renteil der Akademischen Administrations-Kommission ging von ihrem bisherigen Inhaber Ober- Steuerinspettor Weißen bruch auf Regierungsrat Bähr, Stcuerkom- missar i. P. über. — Ter in das Pfarramt übertretende Repetent bei der theologischen Fakultät Fritz Herrmann wurde durch Pfarrverwalter Eduard Becker ersetzt. — Von Gesangs- und Deklamationshumoristen O. Lamborg. MS KUSl UNS Kano. g. Aus der südlichen Wetlerau, 1. Juli. In einer (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist größeren Anzahl von Orten unserer Gegend zeigt sich seit Mir unter genauer Quellenangabe: „Gietz. Anz." gestattet.) diesem Frühjahre eine so lebhafte Bauthätigkeit, wie sie ** Von der Redaktion des Gießener Anzeigers. Am ^er schon lange nicht zu beobachten war. Wer die fett» 1. Juli ist Herr Albert Pf lug seid er aus der Redaktion yenge, oft schlechtweg armselige Beschaffenheit eines Teils ausgeschieden, um sich an der hiesigen Universität dem Studium I unserer ländlichen Wohnungen kennt, muß eine solche Er- hinzugeben. Die Stelle eines zweiten Redakteurs hat beute töcintin9 «US hygienischen, ethischen und volkswirtschaftlichem Herr Richard Dittmann, bisher Mitarbeiter des Wolffschen Gründen freudig begrüßen. Etwas anderes ist die ästhetische Telegraphen-Bureaus in Nürnberg, angetreten. Seite der Sache. Der auf dem Lande seither übliche, freund-» ** Zmhiesigen Bezirkskommaudo wird sich, tote mir fjören, an^cimelnbe Fachwerkbau, der jetzt in Villen häufig zum 1. Oktober ein Wechsel vollziehen. Oberstleutnant nachgeahmt wird, verschwindet mehr und mehr, an CD et ring wird von dem Kommando zurücktreten und anMeine ^elle treten in den meisten Fällen die in ihrer grau- seine Stelle wird Major v. Mosch, bisher im 88. Jnfant-rie. braunen Monotonie so unsagbar langweilig wirkenden Backregiment, hierher übersiedeln. steinbanten. Wer nur einiges Schönheitsgefühl hat, wird oft °* Berliner Domchor. Ein musikalischer Genuß au^ genug empfiuben, wie sehr mancher malerisch gelegene Ort erlesenster Art wird dem musikliebenden Publikum am Montag burch solche Bauten verliert, namentlich wenn die meist doch den 8. Juli in Steins Saalbau geboten werden. An diesem I Reineren Häuser auch noch mit wuchtigen Falzziegeln gedeckt Abend wird die aus 8 Herren bestehende Konzertvereinigunq werden, die bei niedrigeren Gebäuden viel zu schwer wirken, von Mitgliedern des Kgl. DomchorS zu Berlin — rc. eine utlb blc' to,e in einer Kunstzeitschrift neulich mit Recht be- geiftliche Aufführung veranstalten, die recht zahlreich zu be- wurde, nie den freundlichen Anblick eines Ziegeldaches suchen wir allen Verehrern des geistlichen Chorgesanges schon I bekommen, sondern immer aussehen „wie frisch lackiertes jetzt empfehlen. Der Berliner Domchor, 1843 durch König Hat nun gar der Besitzer noch den Einfall, feinen 2"bbrlch Wilhelm IV. gegründet, in dem Mendelssohn, ^En in großen, andersfarbigen Ziegeln auf das Dach zu Grell, Neithardt, von Hertzberg und Albert Becker als stempeln, so genügt mitunter ein einziges derartiges Haus Dirigenten wirkten, führt in der Hof- und Domkirche «u utn cine Lanze Gegend gründlich zu verunzieren - Berlin die liturgischen Gesänge aus und leistet in Bezug auf ® —- Reinheit, Klangschönheit und seelenvollen Vortrag Vollkommenes. Die Konzertvereinigung dieses Chores gibt alljährlich bekanntlich in zahlreichen Städten Deutschlands Konzerte, bei denen die Sänger allenthalben das größte Aufsehen und ungeteilte Bewunderung ihrer Leistungen errungen haben. 8ei uns werben sie sowohl altkirchliche Gesänge von Viktoria und Paleftrina, als auch Chöre und geistliche Volkslieder grlL *tUrrCC ""b neuester Zeit singen, zwischen denen zur Abwechselung mehrere Solonummern zu Gehör kommen werden. moniae ao formulae colligantur diaponantur ezplicentur“ I ** Oeffeutlich- Lchhalli. Im Ju u i wurdcn 1608 eraibt ück 5Serr stad. phil. Hugo Hepding aus Großen-Linden, Bände ausgeliehen. Davon kommen auf. Illustrierte öcn der ro'imimfch-Philologischen Aufgabe: „Die Formen des schriften 327, Erzählende Litteratur 782, Iugendschrrften, Artikels in den französischen Mundarten" Herr stud. xllü. Märchen, Sagen 266, BerSdichtungen 19, Ltttera ur- Georg Nehb aus Bingen, der deutsch-philologischen Aufgabe: geschichte 12, Länder- und Völkerkunde 34, Geschichte und Der Ueberganq von der Substantivflexion des Mittel- Biographieen 50, Naturwissenschaft, Technologie 75, See- hochdeutschen zu der des Neuhochdeutschen" Herr stud. phil. toefen 11, GesundheitSlehre 6, Philosophie 18^ Staatswiffen- Hermann Molz aus Darmstadt. schäft 8 Bände. Es wurden verliehen an Männer: Hand- - «„ Ti. Der Vreis der Diezstiftung, der in diesem Jahre zur werksmeister 211, akademisch Gebildete 35, Kaufleute 126, Universitäts-Bibliothek B-rg-buvg gelangt, wirb Herrn cand. phil. Franz B-nber Beamte 33, Nnt-rb-amte 113 Techniker, Schriftsetzer 101, - - ' ■ ~ • - - — I au8 @iefien zugesprochen. Diener, Hausburschen 60, Arbeiter, Tagelöhner 67, Lehr- Preisaufgaben für 1901/02 (deren Bearbeitungen linge, Gehilfen 196, Studenten 88, Rentner 7, zusammen bis zum 1. Mai 1902 einzureichen sind): 1037 Bände; an Frauen: Ehefrauen, Witwen, ältere __ v , Theologische Fakultät: Ursprung und Bedeutung Unverheiratete 200, Gewerbetreibende 109, DieustmädcheNp zoologischen Institut Georg Zinscr wurde auf sein Nach- ^ostolischen Gemeinden hervortretenden asketischen Lauffrauen 35, Arbeiterinnen, Tagelöhnerinnen 37, Be- fuchen in den Ruhestand versetzt. Turch ,ben -od verlor«^.. amtinnen 19, Pflegerinnen 14, junge Mädchen, Lehrmädchen am Juristische Fakultät: Der Gebrauch und die Be- 154, zusammen 571 Bände. Nach auswärts kamen 24Bände- ”Ä86L im" ai 1901 tarb Unirn-Rentamimam, b-utung b=8 Wortes »Verfügung" in b-n Reichsgesetze». " Falb sagt für ben Monat Juli kein gutes Ferien- Karl Schmitt Verstorbene Studierende: sind. phil. rec. Medizinische Fakultät: l.Für den akad emischen Wetter voraus. Doch braucht man sichdaranmcht zu stoßen, Heinrich Gerhard, stud. chem. Bernhard Schwarz, stud. Preis: In Hinsicht auf die Befunde von Marmore! soll ebensowenig wie an der Siebenschläferlegende. In denerfien mcd. Karl Tro hl a. Auszeichnungen: Ehrenkreuz des Ver hei Tuberkelbazillen und anderen sogenannten säurefesten sieben Tagen soll das Wetter trocken fein. Man merkt's! dienstordens Philipps des Großmütigen Tr. Stade, Mikroorganismen der Einfluß des Alters der Kultur sowie Auch die Gewitter sollen einen trockenen Charakter haben, Köstlin, Heß, O ncken. Ritterkreuz 1. Klasse des Lud Einfluß der Kulturbedingungen auf den Grad der Säure- Gewitterregen nur selten bedeutend sein. Die Temperatur wigs-Ordcns iTr. Löhlein. Ritterkreuz 1. Klasse des > . ' . \ <. « ~ - - - — ^te,19e ^angverein „Harmonie" veranstaltete unter Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung: Gastspiel des Herrn Hermann Benke vom KaiserjubiläumS'Stadttheater in Wien. „Zwei glückliche Tage." Schwank in 4 Akten von Tem ordentlichen Professor Tr. A. Schmidt der Charakter des Materials der Gießener Klinik und der einschlägigen werden sie um den 23. Juli sein, wo sie sich mit vielen als Geheimer Justfzrat, den ordentlchen Professoren Tr.! Litteratur gegeben werden. Gewittern einstellen. In der Zeit vom 26. bis 31. Juli Spengel und Tr. Netto der Charakter als Geheimer Philosophische Fakultät: 1. Forstwissenschaft- nehmen die Gewitter anfangs zu, die Niederschläge sind ver- Hofrat verliehen Professor Tr. Gaffky wurde durch Be- liche Aufgabe: Wie verhalten sich Mischbestände von Kiefer ' ' ----- " ' MM des Bundesrats zum Mrtglrebe des Rerchsgesund- in den Waldungen bei Gießen je nach ben Stand- Senats bei der Kaiser Wilhelms-Akademie ernannt. Tcrlllebirge) in Bezug auf HohenwuchS, Mischungsverhältnis, Heizer bei den alten Kliniken Ludwig Nicolaus erhielt Begründung und Pflege, Zuwachs und Betrag? Welche den Titel Werkmeister. — Offizielle Teilnahme der Ludo- Folgerungen lassen sich hieraus hinsichtlich der besten wirt- viciana an der Feier des 2ö jährigen Gießener Ordinariats- schaftlichen Behandlung ziehen. Jubiläums des Geheimen Kirchenrats Professor Dr. Stade, 2. Mineralogische Aufgabe: Die Diabase und ihre ^s. b.0 jährigen Tottorjubiläums des Geheimen Hofrats Kontaktgesteine, die durch den Bau der Bahn von Weiden-. r und des 50lährigen Tienstjubiläums hausen nach Herborn bei Hartenrod, Eisenrot und Uebernthal “Uf9hef(5t^fe? sEinoC d°°rb-itung «mermorfen Verwaltungsgerichltshofs Wirkt. Geh. Rat Tr. v. n o r r I ?ctb^.n' cm ber baS bt5 LagerungSverhaltmsse, die mit (des früheren Ministerialreferenten der hessischen Hoch- b^r Entfernung vom Salband eintretenden Aenderungen der schulen) durch Rektor und theologische und juristische Te- Gesteine und ihr Mineralbestand besonders zu berück- kane, anläßlich! seines 50 jährigen TiensOubiläums. — sichtigen sind. Offizielle Beteiligung der Universität an der Grundstein- 3. Römisch-philologische Aufgabe: Quibus ex jegung zum Prätorium auf der Saalburg, an der Enk l libris Julias Frontinus strategemata videatur collegisse. bulluno hea f,,r 4 Deutsch-philologische Ausgabe: Es sollen bie Personennamen des altniederdeutschen Sprachgebiets mit denen beö ^^^utschen Sprachgebiets verglichen werden. Schönthan und Kadelburg. "Samstag den 6. Juli, nach-^ w®wantf^5ilologtf4e Aufgabe: Nathanael mittags von 4 1 I MWMtz Aerztlich empfohlen für Mund- und Zahnpflege. 30 000 Literflaschen in einem Jahr in schwedischen Kliniken verbraucht. Stomatol-G. m. b. H., Hamburg 8. Hoflieferant 8. M. des Königs von Schweden und Norwegen. Allein-Vertrieb für Baden, Hessen, Bayr. Pfalz und Elsass-Lothringen: 4246 D= Szamfct61skl, Frankfurt a. M. Erhältlich in Apotheken, Drogen- u. Parfümerie-Geschäften. Sanatogen Hrüstigungs-u.A-uffrischunasmittel besonders für dieUerveu. 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Die für den Bau eines neuen Schulhauses iu Leihgestern erforderlichen Arbeiten und Lie ferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis Samstag den «. Juli l. I., uachmitt. 3 Uhr, bei Großh. Bürger- meisteret Leihgestern, woselbst Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen lttzgen, portofrei einzusenden. von bestem westfälischem Halbleinen, Stück von Mk. 3.60—2. O. Böhr & Co. Echte HndeMschen in schwarz, gescheckt und weiß, sich besonders zu Geschenk für Kinder eignend, Fleisch sehr wohlschmeckend, ähnlich wie Reh, unter Garantie lebender Ankunft, ä Stück 5,50 Mk., 4 Stück 20 Mk. Atete tobende Aucrkennnngsfchreiöeu. 4398 H. Menke, Bispingen, Lüneburger Heide. Obstmarmelade feinste Qualität, Kirumg I eigener ZNttWUiNUS s Eereiiung empfiehlt 4225 Emil Fischbach. Brausebäder für Herren und Damen. 3W Täglich geöffnet. 2981 Gießen, am 29. Juni 1901. Der Großh. Kreisbauinspektor. 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( geile unzweisetha^ breitete Aufia^n manchem nuutzst'ühitze Setten die Frage, Sen - es fei nm Mrber ^änidt I diese und andere nidjt enfytftig en. trachtuugeu getnüp sei, durch eine „fal vor Strafe zu schü fürchtungen ipeni; doch - und die daraus Bezug - w Lichen Gutachten gk immer noch nicht Set irrtümlich als wird, dem Gesetz en der Strafe verfiele. Men: die Mach manchmal ziemlich muß sich das Gert Instanz ljalten. H ebenso das Vertraue: Ästigkeit die Frag, Zu den deutschen Ai KllH ^7..^«Ur.ko EMadter SpulhauS i ^rchisterkonz „7 ««»N W Kompositionen hhS'?abö!teta'' ■ Ä 11 n I tö°n siV S Dot ei Hosmusii. worden, btt L^gendU^e 5,(6 Zweite M-nnen. ffN\ rqch &j.r f ^rßndn SS folgendes ' S'1 ®7»«nl '»W Se ««” ÄW < WÄ ton "',°/-euro ÄS'Siebet Qm 1R Ren. wRm- un81