151, Jahrgang Nr. 103 Zweites Blatt Freitag 3. Mai 1901 2. 3. Bekanntmachung Maul- und den 8. Mai an die Be- Ldreflk für Dkpesch««r Anzeiger Sietzen. FkrnsprkchanschlußNr.Sst. Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Per^ sonen zu den Terminen vorzuladen, und, wie geschehen unter Angabe der Namen der Borgeladenen anzuzeigen, oder zu berichten, daß niemand vorzuladeu war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben. v. Bechtold. Weiteres über eine erledigte Sache zu reden. Wenigstens wird dadurch das Verfahren abgekürzt. Trotzdem werden im Plenum des Abgeordnetenhauses nochmals die Geister aufeinanderplatzen. Es hat sicy auf beiden Seiten, auf kanal- freundlicher und kanalgegnerischer Seite, viel Zündstoff gesammelt; für polemische „Abrechnungen" bietet die Kommission nicht das geeignete Feld. Man legt auch Wert auf die größere „Resonanz" durch die Anwesenheit der Presse aller Richtungen und des Tribünenpublikums. Nicht zuletzt haben die Vertreter der Regierung manches auf dem Herzen, ganz besonders diejenigen Minister, die den Besuch des Herrn v. Lucanus gewärtigen. Begreiflicherweise sind die Gemütsempfindungen dieser Herren denen gegen» über, denen sie den Verlust des Portefeuilles verdanken werden, keineswegs milde und wohlwollende. Die „Köln. Ztg." nimmt als sicher an, daß bereits in den nächsten Tagen die Entschließungen der Regierung „gegenüber der konservativ-ultramontanen Fronde" bekannt werden. Die Bezeichnung „Fronde", angewendet in einem offiziösen Blatt auf Zentrum und Konservative, läßt ahnen, welche grimmige Stimmung im Regierungslager herrscht. werden. Wetzlar, den 27. April 1901. Der Königliche Landrat. 3M Quantum bÜM. ahe und gute Abfahrt. Auch nnen bltjelben an bie 8a* He geliefert werden. 1765 Andreas Euler. Der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amtsgerichtsbezirken Lich und Butzbach gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen Freitag den 17.Mai ds. IS., nachmittags 2'/t Uhr in dem Rathause zu Lich; Der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amtsgerichtsbezirken Hungen, Laubach und Nidda gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen Dienstag den 21. Mai d. IS., nachmittags 3 Uhr, in dem Rathause zu Hungen; Der Orts- und Staatsbürger aus den in dem Amtsgerichtsbezirk Gießen gelegenen Gemeinden Mittwoch, den 22. Mai d. Js., vormittags 11 Uhr in dem RegierungSgebände (auf dem Brand) zu Gießen. Der 1. Mai 1901 ist für den Sozialpolitiker von besonderer Bedeutung gewesen. Denn mit der Eröffnung des internationalen Arbeitsamtes, die in Basel erfolgte, sah er einen Gedanken sich verwirklichen, der seit einer langen Reihe von Jahren von ehrlichen Freunden der BolkSwohlfahrt eifrig gefördert wurde, und deffen endliche Erfüllung nicht ohne Einflnß auf die Entwickelung des internationalen ArbeitS schutzes bleiben kann. Der internationalen Bereinigung für gesetzlichen Arbeiterschutz gebührt auch daS Verdienst, am wirksamsten an der Begründung des Arbeitsamtes mitgearbeitet zu haben. Die wiederholten Versuche, die auf Anregung deS Nationalrats vom schweizerischen Bundesrat bei den europäischen Regierungen wegen Schaffung eines internationalen Amtes gemacht wurden, blieben ergebnislos und wurden mit dem Rundschreiben vom Jahre 1896 abgeschloffen. Damit war aber der Gedanke nicht endgiltig beseitigt. Er wurde hoffnungsvoll von den privaten Vereinigungm für Srbeiterschutz ausgenommen, und der Züricher Kongreß vom Jahre 1897 nahm einen Antrag des schweizerischen Politikers Theodor Curti an, der die Aufgaben eines internationalen Arbeitsamtes genau festlegte und dabei den von den englischen Vertretern auf der vom deutschen Kaiser im Jahre 1890 berufenen Konferenz erhobenen Einwand gegen einen ent sprechenden Antrag der schweizerischen Abgesandte«, daß uäm- Euglärrder und Buren. Kitchener meldet aus Pretoria vom 1. ds.: General Grenfell griff die Buren bei DergplatS nahe bei HolverS- berg an, wo der letzte „lange Tom" in Stellung gebracht war und auf eine Entfernung von 10000 Dards das Feuer eröffnete. Nachdem die Kitchener-Schützen auf 300 Dards herangekommen waren, wurde das Geschütz in dir Luft gesprengt. Die Buren zogen sich zurück. Zehn Gefangene wurden gemacht. Bon andern Abteilungen wird gemeldet: ES seien in verschiedenen Zusammenstößen gefallen 10 Buren, 6 verwundet, 10 gefangen genommen; 60 Buren hätten sich ergeben. 400000 Patronen und Gewehrmunition wurden erbeutet. Der Verlust der Engländer betrug 4 Tobte und 7 Verwundete. Während der letzten 14 Tage sind von den Engländern große Anstrengungen gemacht worden, um den Cordon um die Burenstreitkräfte in den mittleren Gebieten der Kapkolonie zu ziehen. Dieselben umfaffen 180 Mann in Sneewberg unter ScheeperS, 40 Mann unter Malan, von diesen heißt eS, daß sie nach Norden abziehen. Ferner 60 Mann unter Swanepoel bei New-Bethsedee und einige Hundert unter Fouche bei ZunSberg. Wie es scheint, ist kaum zu zweifeln, dhß Kruizinger innerhalb einer Woche den Oranjefluß überschreiten werde. Major Crewe hatte vor einigen Tagen zwei Gefechte mit Fouche, bei der Aus dem Reichstage schreibt unser parlamentarischer Mitarbeiter unterm 1. Mai: Auch im Parlament ließ sich die Wirkung der Maifeier konstatieren. Die sonst verhältnismäßig am besten besetzten Bänke der Sozialdemokraten wiesen erhebliche Lücken auf. Doch die Führer Bebel, Singer u. a. waren zur Stelle, wie denn auch die Herren von der äußersten Linken keinen Anstand nahmen, sich an der Debatte zu beteiligen. Uebrigens hatte die geringe Präsenz auf dieser Seite auf die Gestaltung der Verhandlungen infoferne Einfluß, als vornehmlich, wenn nicht ausschließlich dadurch Abg. Richter (frf. Vp.) bei der dritten Lesung des Gesetzes über das Urheber- und Verlagsrecht zu dem Vorschlag sich veranlaßt sah, die Entscheidung über den die Schutzfrist für Geisteserzeugnisse behandelnden Para- graplsen aus zu setzen. Es lag nämlich ein nationalliberaler Antrag vor, entgegen dem Beschluß in zweiter Lesung diese Schutzfrist von 30 auf 50 Jahre zu verlängern. Bei der schwachen Besetzung der äußersten Linken mochte Richter die Annahme des Antrages befürchten. In dieser Frage gehen die Meinungen innerhalb fast jeder Fraktion auseinander; der Ricksterschc Vorschlag, die Entscheidung vor einer möglichst vollzähligen Versammlung herbeizuführen, wrrrde deshalb acceptiert, und zwar, wie sich bei der .Abstimmung durch Gegenprobe herausstellte, mit beträchtlicher Mehrheit. Nacht mit hohem Glan,, ebne lutleben, trocknend, per 1 Kilo« 2,20,2,-, 1,50 5Jlt empfiehlt i &nU WM. lich ein solches Amt in bie staatliche Souveränetät eingreife, vollauf berücksichtigte. Dies wurde auch auf dem Brüffeler Rongrefj anerkannt, der einen Ausschuß bestellte, dem die Aufgabe zufiel, die Mittel und Wege ausfindig zu machen, wie man durch private Thäligkeit ein solches Amt ins Leben rufen könnte. Auf dem Arbeiterschutzkongreß, der während dec vorjährigen Pariser Weltausstellung stattfaud, wurde bann die internationale Bereinigung für gesetzlichen Arbeiterschutz begründet, die sich als erste Aufgabe die Errichtung des internationalen Arbeitsamts fetzte, das sie heute nach verhältnismäßig kurzer Zeit unter Leitung des Professors Dr. Stephan Bauer eröffnen kann. Es wird seine Arbeit so einrichten, jdaß eS den Politikern und^Regierungen das wiffenschaftliche Rüstzeug liefern kann für die Fortsetzung ihrer Thäligkeit auf sozialpolitischem Gebiet. Möge eS dem neuen internationalen Amte gelingen, anregend und fördernd auf diese einzuwirken. DaS ist der Wunsch, mit dem alle aufrichtigen Freunde der Volkswohlfahrt feine Eröffnung begleiten. Bekanntmachung. Betr.: Vorträge über Obstbau. Am Sonntag, dem 5. Mai beabsichtigen Herr Pro- feffor Reichelt anS Friedberg nachmittags 4 Uhr in Leihgestern einen Bortrag über „Pflege junger Obstbäume" und Herr Obstbautechniker Metz aus Friedberg nachmittags 3 Uhr in Hausen bei Gießen einen Vortrag über „Sommerarbeiten an den Obstbäumen" zu halten. Zahlreiche Beteiligung der Mitglieder des Oberhesfischen ObstbauoereinS und sonstigen Freunde deS Obstbaues ist im Interesse der Sache erwünscht. Gießen, den 30. April 1901. Der Vorsitzende des BereinSbezirkS Gießen. Feldbra»-. Zur Verhütung der Verschleppung der Klauenseuche wird die Abhaltung des auf dss. Js. in Wetzlar anstehenden BiehmarkteS dmgungen geknüpft, welche durch meine, den Markt in Leun betreffende Bekanntmachung in Nr. 42 des Kreisblattes von 1901 veröffentlicht worden find. Der Auftrieb beginnt um 9 Uhr vormittags. Aus der Provinz Oberheffen des Großherzogtums Hessen Dürfen Rindvieh, Schweine und Schafe nicht aufgetrieben GieheimAilMger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen !,®n u"d Herd« Schrollen *5« Stahlwaren. MhemnöbeL * 8071 ELU 83 Ä7Ä l ftffl und lehr ta°srS«rati°nsuteBien, u. 6 Mr»- 1 Mueibt^egroßeLniahl Politische Tagesschau. Ter Kaiser hatte am Mittwoch eine Konferenz mit dem Reichskanzler. Taß der Kaiser zunächst allein mit dem Grafen Bülow sich ausspricht, nachdem der Graf bereits am Dienstag nach der Rückkehr des Herrschers durch eine Einladung zur Abendtafel ausgezeichnet worden war, beweist am besten die Thorheit und die Haltlosigkeit gewisser Meldungen von einer Erschütterung der Position des Kanzlers. Bei diesen Meldungen mag allerdings der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein. Sehr wahrscheinlich wird die Konferenz der Kanalvorlage und der durch sie herbeigeführten Situation gegolten haben. Es giebt zwar immer noch unver- besserliche Optimisten, die noch am Grabe des Mittellandkanals die Hoffnung auspflanzen und mit geheimnisvoller Miene erklären, es sei nicht aller Tage Abend, noch habe das Plenum des Abgeordnetenhauses über die Kanäle nicht entschieden. Aber Graf Bülow wird schwerlich zu diesen Politikern gehören, sondern sich mit der That- iache abgeftrnden haben, daß der Mittelland-Kanal wie der Dortmund-Rhein-Kanal verloren zu geben sind. Es ist charakteristisch, daß in der gestrigen Sitzung der Kanal- lvmmission überhaupt keine Spezialdiskussion mehr über den Mittelland-Kanal beliebt wurde; Freunde und Gegner stehen nunmehr auf dem Standpunkt, es lohne sich nicht. BtjuqspreU DiertdjW. Ml. 2.20, menotl. 76 Ptz. mt< Brmgerlotzu; durch Ma AbhotcstkÜ0 Pfg. Amtlicher Heil. Gießen, den 1. Mai 1901. Betr.: Die Ableistung des HnldigungS- und BerfaffnngS- EideS. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grotzh. Bürgermeistereien deS Kreises mit Ausnahme derjenige« der Amtsgerichtsbezirke Grüuberg und Homberg. Die Ableistung des HnldigungS- und Verfassungseides der in Ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hessischen llnterthanen, welche sich, ohne OrtSbürger zu werden, verheiratet haben, soll wie nachstehend angegeben, stattfinden: W btt WtOM» > - täglich mit Ötw-'.ettw bei MontagS. B-k •wfsmr La»itien- BftKn drrn 8m fptpc ha mit und ^Blätter ßLr kchl. Volkskunde- »ttt> ff»» »^chevUich beiyteflt. ■ »en Vnielgcn M Hr aebwtta >8 für ben fclfzobee ttldjelntnben bH Mra 10 llhr K^eteKNRgen fpäteßt*! eteuK»! »erber. je»i uertttö1, WM* M CarlLO; WW verla"^ 9 bet Saftn. fl\0 w» llljK mpfichlt IVfl Wnblet r Krebs ' ließen. Ctulsttahe 10. MK •VU PM tu hE. 4- Auchaän, Ter Diüten-Antrag ist gestern in der Reichstag s k o m m i f s i o n mit großer Mehrheit zur Annahme gelangt. Gegen den Antrag stimmten die Vertreter der konservativen und der reichsparteilichen Fraktion. Zwanzig Mark aus Reich^mitteln pro Tag während der Legislaturperiode, freie Fahrt auf den Eisenbahnen, solange der Reichstag versammelt ist, außerdem noch acht Tage vorher und acht Tage nachher — ha welche Lust, Mitglied des Reichstags zu sein! Aber es wird noch eine gute Weile dauern, bevor dies Füllhorn ausgeschüttet wird. Im Bundesrat herrscht sehr wenig Meinung für solche Freundlichkeiten. Taß sie den Erfolg haben, einen besseren Besuch des Reichstags herzustellen, wird bezweifelt. Und wenn Graf Bülow persönlich auch den Standpunkt einnimmt, den Reichsboten die Entschädigung zu „gönnen", so wird man deswegen noch nicht erwarten können, daß er seine ganze Kraft für dies Ziel einlegt. Wenn die Beschlußunfähigkeit im Reichstag zu den regelmäßigen Erscheinungen gehört, so ist das ja am meisten zu bedauern vom Reichstag selbst, weil nichts mehr geeignet ist/ das Ansehen des Parlaments bei der Bevölkerung herabzusetzen, als solche politische Interesselosigkeit und Pflichtversäumnis. Uebrigens soll sich der K a i s e r g e g e n die Wünsche nach Diätenbewilligung der Reichsboten ausgesprochen haben. Tie Lage in China. Generalseldmarfchall Graf Waldersee meldet am 30. v. M. aus Peking: General v. Lessel und Flügeladjutant v. Boehn sind von der Expedition zurückgekehrt. Nack), Meldung des Generals gehörten die an der Mauer zwischen Heischankuan und Kukuan angetroffenen chinesischen Truppen zu den Provinzen Hvnan, Hupe, Hunan, Kuangsi und Schansi, und hätten 15 000 Mann betragen; sie wären in voller Auflösung nach der Provinz Schansi zurückgegangen und 8 Kilometer verfolgt, General Voyron hat auch aus der Gegend von Hien und Hokien die französischen Truppen zurückgezogen. Nach einer Meldung des „Reuterschen Bureaus" be giebt sich General Voyron nach Tientsin und wird dort sein Hauptquartier errichten, um die Zurückziehung, der französischen Truppen zu überwachen, die gemäß dem Wunsche der fremden Gesandten, daß mit der teilweisen Reduktion der verbündeten Streitkräfte unverzüglich begonnen werde, allmählich erfolgt — Graf Waldersee hat den Gesandten die Antwort der Generale aus verschiedene Fragen militärischen Eharakters zugeftellt. Die Antwort stimmt im großen und ganzen den Ansichten der Gesandten zu. In Ueberein- stimmung mit der Forderung der letzteren, daß die Zahl der Truppen der einzelnen Nationalitäten, die in Tientsin und Schlanhaikwan verbleiben sollen, spezifiziert werde, schlagen die Generale vor, daß an den genannten Plätzen 300 Mann von jeder Macht zürückbehalten werden. Tie „Times" melden aus Peking vom 29. April: Die Arbeiten, die den Schutz des Gesandschafts- viertels bezwecken, schreiten schnell vorwärts. Die deutschen Kasernen sind fertiggestellt Eine sechs Fuß dicke mit Schießscharten versehene Mauer bildet die westliche Grenze der neuen amerikanischen Gesandtschaft und beherrscht den Haupteingang zum Kaiserpalast Tas New-Yorker Blatt „The Christian Herald" wandte sich telegraphisch an den Grafen Waldersee mit der Bitte um die Erlaubnis, LebensmittelnachSchansi sende», zu dürfen. Ter aus den Gesandten Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands und Japans gebildete Ausschuß wird am Mittwoch seinen Bericht über die Finanzlage in China mit Rücksichjt auf die Zahlung der Entschädigung vorlegen; der Betrag beläuft sich bereits auf 65 Millionen Pfund. Um dieselbe aufzubringen, wird China sich gezwungen sehen, eine Anleihe von mindestens 85000 000 L. (1 700000000. Mark) aufzunehmen, die zum Teil der Provinz Tschili, hauptsächlich aber den Provinzen des Südens und des Yangtsegebietes zur Last fallen wird. dr,a», (hr» SdHHrafte 7. Verbesserungen aufweise, daß eine Wiederprämiierung ge- 4. Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin haben ihre Ursachen und gegebenen Falles zu fassende Tatschließungen richt dürste ix den nächsten Tagen vorgelegt werden. — Es wo sich Pikrinsäure befand. Schon ungeii regeln reichte schäft. einige Tage zuvor trafen dort ministerielle Verfüg- darüber ein, auf welclie Weise die Absperrungsmaßausgeführt werden sollten. Die Eisenacher Polizei nicht aus, ebensowenig die verstärkte Schutzmann- sodaß noch 100 Feuerwehrleute in Aktion treten Max Regis packte den Gendarmeriekömmissar am Kragen, um ihn zu schlagen, und hielt aufgeregte Ansprachen an die Menge, die ihm unter dem Rufe: „Nieder mit den Juden!" nach dem Stadthaus folgte. Ter Redakteur Tal- honidec, der Max Regis verletzte, ist verhaftet worden, desgleichen Laberdesque. Gouverneur Jonnart entzog dem Bürgermeister Regis die Gemeindepolizei von Algier und übertrug sie aus den Präfekten Lntand und den Kommandanten des Armeekorps. Regis ist durch die Scherben eines Bier- rieren soll. Im übrigen werden von der hiesigen Fachschule, sowie von der Alsfelder kaufmännischen Fortbildungsschule die sämtlichen Bedingungen erfüllt, sodaß Anträge an das Großh. Ministerium durch die Kämmer vermittelt werden können. Tie Lauterbacher Schule kann zunächst deshalb für einen Staatszuschuß noch nicht in Betracht kommen, weil sie noch keinen Unterricht mit drei Jahrgängen besitzt. Tie Frage der Verteilung obigen Staatszuschusses an die verschiedenen Schulen Hessens wird übrigens am Sonntag den 5. ds. von den hessischen Handelskammern gemeinsam beraten werden. Tie hiesige Kammer wird hierbei durch ihr Mitglied C. Röhr und ihren Sekretär, Dr. geklärt zu sein scheint. D. Red.) — Tie bereits kurz gemeldete Revolver-Affaire, die sich in A l g i e r abspielte, scheint die Lösung zu neuen Unruhen zu sein. Der Bürgermeister Max Regis steht in beständigem Streit mit der gegnerischen Presse. Beide Parteien bekämpfen sich unaufhörlich in Zeitungsartikeln und Flugblättern und Duelle sind an der Tagesordnung. Der Tirektor einer republikanischen Zeitung Laberdesque hatte den Bürgermeister Regis vor 14 Tagen gefordert. , Tas Duell wurde vertagt, weil Regis noch eine leichte Wunde am Arm trug. Gestern abend trat Laberdesque mit dem Journalisten Talhonidec auf Regis zu, um ihn zu fragen, wann er zum Zweikampf bereir sei. Bevor der Bürgermeister selbst noch antworten konnte, sprang sein Bruder sich letzterer jedesmal mit Verlust zurückzog. Die Yeomanry kam am 29. v. M. mit ScheeperS zum Kampf, Heine Zu sammeustöße finden täglich statt. Bor der Prüfungskommission für EntschädigungS an spräche von aus Südafrika ausgewiesenen Personen vertrat am 30. April im Auftrage der deutschen Regierung Dr. Sieveking und im Auftrage der österreichisch ungarischen Regierung Stockinger die Ansprüche der betreffenden Staats angehörigen. Eine lebhafte Erörterung entspann sich über die Frage, inwieweit sich die Kommission mit den dem fremden Regierungen übergebenen Material begnügen werde und in wieweit es mündlicher Vernehmungen bedürfen würde. Die drei Bevollmächtigten Bischop, Sieveking und Stockinger er klärten, sie würden zu diesem Punkte Instruktionen ihrer Regierungen eiuholen, weil sie davon überzeugt seien, daß die Regierungen es ablehnen würden, den Zeugen die Auslagen für die Reise nach England zu erstatten, und nahelegten, daß die britische Regierung diese Auslagen übernehme. Die Kommission vernahm dann fünf Zeugen auS Holland. Der holländische Bevollmächtigte Bischop er klärte zuvor, er habe Anweisung, nicht über die Berechtigung der Reklamanten zu sprechen, da diese Frage zwischen den Regierungen auf diplomatischem Wege erledigt werden müsse. Seine Regierung gebe zu, daß das Militär das Recht habe, aus militärischen Rücksichten Personen zu deportieren. Er hoffe aber, daß die betreffenden Leute Entschädigungen er halten werden,, namentlich mit Rücksicht auf die Art und Weise, wie die Ausweisungen durchgeführt worden seien. Telegramm deS Gießener Anzeigers. Berlin, 2. Mai. Der Kaiser befahl, ihm eingehend bei den deutschen Handelskammern angeregt, die Frage einer gesetzlichen Regelung des Rabatt-Sparvereins-Wesens in Erwägung zu ziehen. Eine Umfrage in den Kreisen des Kammerbezirks ergab, daß solche Vereine hier nicht existieren und nur bei einigen hiesigen Firmen ein sogenanntes Rabatt-Sparsystern eingeführt ist, Angesichts dessen beschließt die Kammer, von weiteren Schritten in der Angelegenheit Abstand zu nehmen. 5. Einkäufe Bei der Kammer sind u. a. Mittel nnfleii eingegangen über: die Erschwerung des Mitbewerdd #i Prrsov St 25 DMl N;™”* tyttn 6etW 6”rl® 611 Znllttv Dr. f gttitaml Grch MvS Dr. 8 flrtiSuDt klljchi cH zum MSrichM bei wein M il SlmtSrichtrr b« Sagen Cal in Alzey als 91 ernannt. ♦♦ giibtij erste große, f Mnotor, foto bemachst btgot Sch. @enä bet GmäldeA SondnavSstellr aischen Malers interessante uu schon unsere fl E. Die 8 Mlvoch aben btm vom 1. § Ausschüsse neu Turner Athos Turner Peter tulegen genötig eine sehr rege, anSschuß der 1 jimmlnng wui iotole über bin ^tzterem ist er/ eint mit ca, 60 to ^ahreSrrchn unb rinn Ans bisherigen Re< Mühewaltung schiedenen Tur Beisitzern die »M. Dem Tnrnhaüe ist lastete. tu» £tg. ist vom Reichskanzler die Verlängerung des ^SratS und deS Vorstandes verzichteten auf die y|VVUUliycil CIHCH uuvu. Ha - k f p r ovisoriums mit England bis zum ITantieme. Die genannte Summe werd für die HnsS-l Prämiierung zugelassen werden, wenner solch wesentlich« 31. Diai 1JU3 m Aussicht genommen. Ter Reichstag dürfte! dedürftigeu vorauSfichilich völlig anSreichen. Die General I Berbefterungen aufweise, daß eine Wiederprämiierung ge- SlG wohl nur zu einer Verlängerung des Provisoriums Versammlung genehmigte schließlich die Verteilung von 5 Prz. rechtfertigt erscheine. »m em Ich! verstehen Dividende (16 Proz. im Borjahre). 1 ' ~ ~ ~ - - - - o n ^'"orresv." das 50jährige! Jubelfest d e r R e ichsd r u ck e r e i erst am 1. Mi 1902 gefeiert werden dürfen. — Taß die Anarchisten sich in Bonn tbatfächlirb, . . bemerkbar gemacht Hütten, bebautet der Berichterstatter bricht zu erstatten über die Griesheimer Satastroph.e, „M. N. Nachr.": Er schreibt: „^ioch im Laufe des Mitt- Z-- wock) nachmittags traf von Berlin die Nachrickst ein, daß ^egen Verhütung künftiger ähnlicher UnglückSfälle. Der Be verdächtige Individuen sich nach Bonn begeben litten. In L L... uwl0UVH. wtl.vtu. — der That mußte auch am Abend verschiedenen nicht ein- sei festgestellt, daß die Explofione» in den Räumen stattfanden wandfreien Persönlichkeiten, die mit der Feier nicht in wo sich Pikrinsäure befand. Deutsches Keich- Berlin, 1. Mai. lieber die persönliche Sicherheit des Kaisers wird eifrig gewacht. Zur Fernhaltung des Publikums sind seit dem Bremer traurigen Zwischenfall bei Reisen des Kaisers in andre Städte und während des Aufenthalts dort verschärfte Absperrungsmaßregeln getroffen worden. Dies mußten in diesen Tagen auch die Eisenacher und Weimarer zum erstenmal erfahren. Kehrn, vertreten fein. 3. Bei den deutschen Regierungen ist angeregt worden, durch gemeinsames Abkommen der verbreiteten Unlauterkeit im Ausstellungswesen durch einheitliche Bestimmungen zu begegnen. (Ein uns von dem Großh. Ministerium des Innern zur Begutachtung übersandter Entwurf dieser Bestimniungen faßte vor allem eine vom 24. April, in der Stein den Abg. Schusterschitsch be-! Einschränkung der Auszeichnungen, der Veranstaltung von teibigt hatte. Bei den Angriffen von Sck)usterschitsch auf Lotterien, ein Verbot des Verkaufs von Ramschware und die Alldeutschen ruft Stein: Nächstens kriegen Sie Massenartikeln, Hinterlegung eines ausreichenden Garantie- einPaar Ohrfeigen von mir! Bei der Abstimmung fonds, sowie eine Regelung der Preisgerichte und ihres werden die Anträge, in zwei Punkten Mißbilligung nicht I Versahreys ins Auge. .. .. „ auszusprechen, mit großer Majorität angenommen und I Tie Kammer erklärte sich mit dem Entwurf im wesent- ber Antrag, Mißbilligung auszusprechen, abgelehnt. lichen einverstanden, befürwortete jedoch, daß — im Gegen- I satz zu dem Entwurf — der einzelne Aussteller, wenn er Das Explosions-Unglück in Griesheim. in verschiedenen Gruppen ausgestellt habe, nicht nur einen, B°i dem Uta ber TrÜ««°rh°us°n wurd.° !^-rn^m^-r^Preise weitere fiftif Leichen gefunden. Nach Ansicht der toterem lediglich die Preiswürdigkeit maßgebend sein Direktion sollen noch etwa drei Mann vermißt tverben. I t)ürfe; ferner daß die Bestimmung des Entwurfs fallen ge- Geborgen find also bis jetzt einschließlich der beiden zu Höchst I taffen werde, daß derjenige, der einmal einen Staatspreis verstorbenen Leute 21 Tote und die Gesamtzisfer der!erhalten hat, wegen diöses Gegenstands auf andere Aus- Toten dürfte sich auf 23 bemeffen. IfteHungen innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht zur In der in Frankfurt abgehalteqen Generalversammluno I Prämiierung vorgeschlagen werden dürfe. Nach Ansicht der uct «üiuuuic uh wuiut, , für die Kammer würde dies manchen vom Ausstellen abhalten und IHinterbliebenen der bei der Katastrophe Verunglückten unter Umständen der^weniger leistungsfähigen Konkurrenz 400 000 Mk aufxu&rinaen Die Mitalieder des Auf- ernen Vor prung vor den jeweils sruheren Ausstellern geben; I--u#uuu anfzuoriugen. ^le j/tugiieocr oes «»I-1müf|c deshalb ein Gegenstand, der bereits ans früheren Ausstellungen einen Staatspreis erzielt habe, erneut zur Zusammenhang zu bringen waren, der Eintritt üerroeigert14# SVkUM Hroßh. andeksLummer Hießen für die Kreise werden. Die Kontrolle der Einlaßkarten, die auch alle Hieße«, Atsfekd und Lautervach. den Stempel der Polizeiverwaltung trugen, war sehr scharf. K iDrotokollau8.ua 1 Soeben erfahre ich, daß gestern morgen ein direkt von (Protokoll«»»^) Paris kommender Anarchist sofort auf dem Bahnhof ver- , .. , . . v Gießen, .30. 1901. haftet wurde". (Die Meldung klingt nicht sehr wahr- Anwesend sind die 5^rren: Kommerzienrat ^ch, Vor- scheinlich. Eine amtliche Auskunft darüber wird man hos- JöaJfer, örunemalh, Hoos, Jbring, K^, ^nn, entlich der Oefsentlichkeit nicht schuldig bleiben. D. Red.) Rohr Wallach und Zurbuch sowie der Sekretär Dr. Kehrn. Rasten bürg, 1. Mai. Nachdem gestern abend zur 11 LJ5 ^5 rx s ^TC ?! Vorfeier des 275. Stiftungsfestes des Grenadier- ^ben, daß die Drucklegung des Jahresberichts der Regiments König Friedrich II. (3. Ostprenßisches) Kammer, soweit gefordert worden ist, daß er vielleicht Mitte Nr. 4, des ältesten des preußischen Heeres, am Bahnhofe! -^i zur Ausgabe gelangen kann. , ber Empfang ehemaliger Offiziere, Kameraden sowie meh- r>ur die nächste Sitzung desBezir^elsenbachnratv rn rerer Generale und vieler Ehrengäste und darauf in dem Frankfurt a. M. ist von dein Vertreter der Kammer, Kom- festlich geschmückten Exerzierhause die Aufführung eines n^orzienrat Koch, ein Antrag angemeldet worben des Jn- historischen Festspiels stattgefunden hatte, wurde der heutige Hafts, es mochte aus allen Stationen, die für den Versandt Festtag mit dem Wecken eingeleitet. Später fand auf bem ^ringartiger Massenprodukte, insbesondere von Holz, in Kasernenhofe ein Feldgottesdienst statt, an den sich eine betracht kommen, eine wesentliche Ermäßigung der Parade schloß, die der/komniandierende General des 1. Ar-I^-ag er pla tzm ie t en angeordnet werden. meekorps, General der Infanterie Graf Finck v. Fincken- Desgleichen ift für diese Sitzung von dem Vertreter stein abnahm. Für die Offiziere, Unteroffiziere und die der Kammer em Ant^g a^ Ecrichtiing einer P e r s 0 n e n- Mannschaften fanden Festessen statt, am Abend Kommers ktestelle der Mam-Weser-Bahn 1 m Norden von nnh •Irthfpnftrprrfi Gießen angemeldet worden. iino Japsen,rreia). yeibe Anträge sind von der Kgl. Eisenbahndirektion I Frankfurt a. M. auf die Tagesordnung ber tarn 23. Mai AUrNUltU. stattfindenden Sißung des Bezirkseifenbahnrats gesetzt daß eine solche Agitation aus die Regierung irgend welchen Provinz Leon, stritt wegen Geldfrage mit seinem Pfarr- zu erwarten. Dieser aber ließ sich auf die Böschung fallen und suchte sein Meffer in der weichen Erde der Böschung zu verscharren. Inzwischen war Kommissar Hatzfeld mit seinen Leuten herangekommen und verhaftete den Burschen. Druck ausübe, wodurch sie zur Nachgiebigkeit veranlaßt werden könnte, dann würde für die Regierung die Zeit der 'Madrid, 1. Mai. Der Pf arrer von Matanza, Bensheim, den KreiSamtmann bei dem KreiSamt Bensheim Heinrich Graef zum Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern, den Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern Dr. Paul Wörner zum KreiSamtmann bei dem KreiSamt Groß 'Gerau, den KreiSamtmann bei dem Kreisamt mteressante und eigenartige Ausstellung wollen wir heute schon unsere Kunstfreunde aufmerksam machen. E. Die General Versammlung des Turnvereins fand am Mittwoch abend in der Restauration Transvaal statt. Nach dem vom 1. Sprecher Pirr erstatteten Bericht wurden die Ausschüsse neu zusammengesetzt, mit der Rechnungsführung Turner Althoff betraut, nachdem der bisherige Rechner, Turner Peter aus Gesundheitsrücksichten das Amt nieder- anlegen genötigt war. Die Thätigkeit des Vorstandes war eine sehr rege, besonders nahm ihn im Verein mit dem Bau- ausschuß der Umbau der Turnhalle in Anspruch. Der Versammlung wurde der Bericht über den letzten Ganturntag, sowie über den Kreisturntag in RüdeSheim vorgelegt; ans letzterem ist ersichtlich, daß der Kreis Mittelrhein 646 Vereine mit ca. 60 000 Mitgliedern umfaßt. Nach Vortrag der Jahresrechnung, die mit einer Einnahme von 4922 Mk. und einer Ausgabe von 8431 Mk. abschließt, wurde dem angehörigen Francisco Tirado; er zog aus der Tasche eine Pistole, schoß und verwundete seinen Gegner tätlich. Er wäre gelyncht worden ohne sofortiges Einschreiten der Gen« darmerie. genossen der ganzen Welt! L. Langsdorf, 1. Mai. Der kürzlich im KreiSauSschuß Herrschaft zu Ende fein. Solange als keine besseren Maßnahmen angeraten werden könnten, würde die Regierung bei Den jetzt gemachten Vorschlägen über die Heeresorganisation bleiben. Konstantinopel, 2. Mai. Bakteriologisch ist in Galata die Pesterkrankung festgestellt. Der Kranke, ein dreißigjähriger Eingeborener, ist Arbeiter i» einer Makkaronifabrir. Morgen tritt der SauitätSrat zusammen. der Gemälde-Ausstellung im Turmhause am Brand eine. «...- . Sonderausstellung von 36 Gemälden des vortrefflichen java- ® 4 e8 ^i 9 * H stein nahmen gestern mittag an der eifäen Malers Jan T°°r°p zur Ausstellung. Aus i>iefe -- »•••“ ""> Neueste Meldungen. (Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeigers".) St. Berlin, 2. Mai, 10 Uhr 15 Min. Wie wir hören. Ment ^hm. r-t Horben der iw m . I D il C Jfe ^Norden von iL^enbti)nbite^n I de^am 23. elsenbahnrats gesetzt ein Lan- ' bei einem Ver- ej bie Säde als mit» E einer kurzenFM ‘Iben, baß ein solcher kaufmännischen 11 ltn Yauptvoranschlaa •rung des kaufmänni- R der Betrag von t rourben ber Kammer die Bedingungen über- rvahrt werden können. Wn dahin, daß die Aufficht und Leitung ner freiwillig unter» Jchresklafsen erteilt lern bei einer Mies- )d)en mindestens sechs hresklasse umfaßt und abends fällt; daß end- über die Weiterbildung den Fachunterricht im -korrespondenz und bet .g hinaus erstreckt, ngungen lllnterstellung und Leitung der saniere Erörterung, da die schule eine zu große Bewegungsfreiheit beicht, daß eine Abänder- sroßh. Ministeriums des ist, sodaß es sich für infte nut um ein Ent- ’tont bie lammet, daß amenden Rechte selbst- machen mürde, als tneö Kammer mW sGeh- »iefen Punkt noch mund- sigen Fachschule dnfe- iesigen Fachschule, sowie Fortbildungsschule die 'obaß Anttäge an daß nmer vermittelt werben nn ^machst deshalb M ctiocht lommer. well!>e *e?Ä" §roeL uns von dem t Preisgenchke jedoch, ®aL u>enn ec /eine Ausl' ? «in®. Lth°b-.K«d- i könne, da l bei präwiieck ^nd .idigkeit Meng *& Ssä Ärrwi Cä - i”6 38 9erlin hab-' * * deutscher Firmen bei ausländischen Lieferungsausschreiben;«schast eintreten zu wollen. Die «Sammlung protestiert deshalb gegen die Filzhutfabrikation in Pennsylvanicn; die Bürsten-Jn dieZertretung der Kultur durch die K riegsgreue in Sübafrika huftriP in Rabatt- itoeifelhaite Kinnen in New-d)ork und und China, gegen Unterdrückung und Ausbeutung überall! Die Ber dustne rn ^apan, öweisetyafre Mrmen vn Jtew yoii inu? tritt ein ür Freiheit der Arbeit, den Bülkerfrreden London. Heber diese Mitteilungen wird Interessenten auf bie ^inigk-tt und Solidarität der Arbeiter aller Länder, dem Bureau der Kammer Näheres bekannt gegeben. Brüderlichen Gruß allen heute in gleichem Sinne versammelten Klaffen» *1 % JT S I JU. Luugsuuri, i. M/mi. xjcc luijiiu# im *uu>uu»|^uP ■ 1 jltfitij AUS SMS! UNS KUNS. angeregte Bau einer Kreisstraße von hier nach Nieder-! Köln, l. Mai. Heute sand die feierliche Eröffnung der neuen »ieben 2 Mai 1901. bessingeu mit einer Abzweigung nach Nonnenrod wurdeIstädtischen Handelshochschule statt in Anwesenheit des Handelsmimsterll, VlCgCH, 2na\ M d , oho 7» »mhfunhpn der I deS Oberpräsidenten, des Erzbischofs, des Rektors von der Bonner Um- Personalnachrichten. Der Großherzog hat dem sAou langst als em notwendiges Bedürfnis empfunden, de 1^.^, sowie der Spitzen der staatlichen und städuschen Behörden und SSofroaaenroarter Cbrittian Dörina das Dienftebrenzeicken dlan wird deshalb von den Bewohnern der hiesigen Gegend zahlreicher Vertreter der Kaufmannschaft. Der Handelsminister sprach H » eraoabat mit Freuden begrüßt, zumal er eine ganze Anzahl Orte, die ^men« der Stadt Köln Glückwünsche aus. Der Kaiser habe ,hn be- für 2d Dienstjahre verliehen. -£)et tArotzyerzog y f -tc.r ntlr auc nrnroeaen über Lick ober founacn miteinander I auftragt, Anerkennung und Freude darüber auszusprechen, daß die Stadt den Regierungsaffeffor Rudolf Langermann aus Gießen>seither nur aus umw^ vungen^iema^le»'net. ^atlraf? bfefem Werke geschritten s-ü Aus Anlaß der .-,um KreiSamtmann, den Ministerialsekretär und kommissarischen verkehren konnten, direkt Miteinander verbinden ür . e ^^bihung erhielten Kommerzienrat Joh. H-tnrick Stein den Charakter Ailfflnrhpttpr hei dem Ministerium des Innern Adalbert ^rei» I am meisten beteiligten Orte sind außer Langsdorf noch nlg Geh. Kommerzienrat, der ordentliche Profeffor Dr. Gothein m nI.n K»n rck"rum ttünist^n^ittSarbeiter bei diesem I Nieder- und Ober-Bessingen, Ettingshausen, Münster, Non- Bonn den Kronenorden dritter und der Beigeordnete Hugo Jesse-Köln Herrn von Starck zum ständigen HilfSarvetter vei diesem Billinaen Birklar u u Auch der Verkehr auf der den Roten Avlerorden vierter Klaffe. Der deutsche Kronprinz traf um E°isterium, den KreiSamtmann bet dem KreiSamt Groß- n i »nbnftntinn mürb, kick bnrck In Ran dieser Straffe 2 Uhr io Min. von Bonn hier ein, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen Gerau Eurt Eckstein zum KreiSamtmann bei dem KreiSamt hiesigen Bahnstation würde sich durch ®au btefer ©traf?? unb stattete dem Erzbischof Simar, sowie dem Regierungspräsidenten u , I .. . * •tHAt'nahUm iiot • ii m 4 \ i v v hurrrtf a in flrnnl* üsni*# I -- . «• • m r r < tr\ .... o .ft .rr .. _.. c v m......i x bisherigen Rechner unter Ausdruck des Dankes für seine Mühewaltung Entlastung erteilt. An Stelle des auSge» schiedenen Turnältesten wurde Turner Carl Müller, zu wt„ IUVLV ~ m - - - . . - Beisitzern die Turner Muhlert und C. Weidig ge Deputation dem Staatsminister die Wünsche des Wein- Landes der Kanal-Vorlage die militärische Be- wählt. Dem Bericht über den Erweiterungsbau der hündlerverbandes unterbreitet hätte, daß aber der Staats- deutung des Mittelland.Kanals besonders hervor- Turnhalle ist zu entnehmen, daß dieser 14167 Mark Minister sich in gar keiner Weise hinsichtlich der W-Izuheben. Man hofft, daß dadurch viele Kanalgegner ihre kostete. ES wurde hierbei mit Freuden begrüßt, daß als sichten der Großherzoglichen Regierung geäußert habe. Wenn Opposition fallen laffen. Im übrigen wird angenommen, daß Bechilfe zu dem Ban 3900 Mk. durch freiwillige Beiträge die Staatsregierung auf dem Standpunkt stehe, daß sie jn der ersten Sitzung der nächsten Woche die Abstimmung aufgebracht wurden und daraus ersichtlich sei, daß die Turn- gegen die in Vorschlag gebrachte Kellerkontrolle sei, dann I vorgenommen wird. Zache in Gießen gebührende Unterstützung finde. Ob die halte Staatsmimster Rothe der ^^tatton ge^nuber I a. Berlin, 2. Mai, 11 Uhr 40 Mim Aus Paria- ferner in Aussicht genommenen notwendigen Sauarbeiten: ^"’PtfcrnbiefIerf)aI6 tjoUitänbV au8fcta>icg fo& büiftetorau« mnitatitten «reifen verlautet, daß Miquel sich geädert Haie, Einführung elektrischer Beleuchtung für die Bühne. Nestau-1 “'£efaen S ^Tberfelbe eK^r auf km Stand° !» werde (»fort nach Erledigung der Kanal-B-tlage feinen rietung der Halle. Verbesserung der Abortanlagen und Unter- punlt des Gesetzentwurfes stehe, od«r daß die Grosth. Staats- Abschied nehmen. kelleruug der jetzigen Garderoberäume demnächst vorgenommen regterung eine Entscheidung über diese Frage überhaupt R. Berlin, 2. Mai, 11 Uhr 45 Min. Die deutsche werden können, hängt von den zur Verfügung stehenden noch, nicht getroffen habe. Nachdem aber namentlich der Bank ist von dem Vertrag, betreffend die ostafrikanische Mitteln ab. Der DauauSschuß und der Vorstand wurden landw-irtschfiftliche Verein für Rhein Hessen sich selbst für Bahnen, zurückgetreten. beauftragt, die bezeichneten Arbeiten ausführen zu lassen, I die Einführung der Kontrolle ausgesprochen hat, so erscheint I W. Roln, 2. IDiai. 1.45 Uhr Die „Köln. Ztg." meldet wenn die Kosten den Betrag von 4750 Mk. nicht Übersteigen,Ies um so unglaubhafter, daß die hessische Regierungi^Z Peking, daß die Russen ein blutiges Gefecht bei im anderen Falle von der Unterkellerung der Garderobe!Gegner derfeu Muckden mit den Chinesen hatten. 60 Tote und Der- vorläufig abzusehen. Die Versammlung wurde nach Erör- heffeu mch dm NtMarfiEeu. h^ten die Russen. Vier Offiziere sind ternnti etniaer Vereinsanaeleaenbeiten aefckloffem In Bad Salzhausen tritt vom 1. Mai bis 30. September . .. 7 ** Los von Rom! Gestern abend hielt Pfarrer Kappus £te«firL^ wnrd^um ^ibe^rrttckÄedesel^ Kl Breslau, 2. Mai, 10 Uhr 15 Min. Die juristische auS Mürzzuschlag in Steins Garten einen Vortrag über bie I Köhler in Lauterbach wurde zum Freiherrlich Riedesel - F^tät der Universität hat den Geh. Justizrat Freund zu evangelische Bewegung in Oesterreich. Der große Saal war i^u nammerrai ernannr. seinem 50jährigen Dienstjubiläum zum Ehrenfast vollständig besetzt, das Auditorium rekrutierte fich aus! MArmtMrtdc Idoktor der Rechte ernannt. allen Kreisen der Bürgerschaft, auch waren verschiedene y£lUU|ujl£ix* ------ Studentenkorporationen in corpore vertreten. In fast ein- »Ludwigshafen, 1. Mai. Ueber die Festnahme Berlin, 2. Mai. Die „Berl. Pol. Nachr." nehmen au, stündiger Rede schilderte der Redner die Schicksale der Eoange- tzbs langgesuchteu „Aufschlitzers- sei noch berichtet: daß in der Kanalkommission in der ersten Sitzung lischen in Oesterreich, streifte die bekannten Thaten des Gendarmerie und eine Anzahl Schutzleute in Civil unter nächster Woche die Abstimmung über sämtliche RegierungS- DichterS P. L. Rosegger zu Gunsten dieser Bewegung und I Leitung des Polizeikommissars Hatzfeld hatten sich Sonntag I Vorschläge und KommisfionSanträge erfolgen kann. »ieS in wirkungsvollen Worten auf die Bedeutung hm, bicIvereinigt, um die Festnahme des Burschen herbeizuführen.! Hannover, 2. Mai. Der Blitz schlug in daS Wohn- biefe Ereignisse für die Reichsdeutschen hätten. Der Vortrag s diesem Zwecke wurden zwei jüngere Schutzleute als Damen! Haus eines Arbeiters in Neuendorf, verletzte ihn, feine Frau fand bei den Anwesenden vielen Beifall und eine SammlungI verkleidet. Die „Damen" erhielten je einen Kriminalschutz- und sein kleines Kind und tötete seine 12jährige Tochter, jur Errichtung von Kirchen rc. ergab über 130 Mk. |mann als Begleiter zugewiesen. Die beiden Paare begabenI Sagau, 2. Mai. Ein wütender Stier tötete den ** Maifeier. Gestern abend beging der hiesige sozial-1^$ bann getrennt, aber doch in Sehweite von einander nach! Merzdorfer Gemeindevorsteher P fitz mann und verletzte eine demokratische Verein feineJplaifeier im Orbig'schen Lokale, ^r Gegend der Wittelsbacher Straße. Das Terrain war Dienstmagd schwer. Die Festrede über den 1. Mat als Weltfeiertag hielt ^rr I ÜQn Gendarmerie und der Polizeimannschaft eingeschlossen London, 2. Mai. Brodrick hielt gestern in Guild- Vetters. Der Redner streifte bei der Schilderung bedIroorben. Der Aufschlitzer wurde auch bald erspäht. DaSIford eine Rede, worin er die Notwendigkeit betonte, so Arbeiterschutzgesetzes daS Griesheimer ® ,®s * erftc Pärchen ging hart an ihm vorüber, etwa 30 Meter schnell wie'möglich den Krieg in Südafrika zu be- unglück, worauf ein anwesender Chemiker die schädlichen hj^i: diesem folgte das zweite Pärchen. Sie schritten über enden. Redner sprach sodann von dem Widerstände gegen Wirkungen ber Pekrinsäure erläuterte. Zum Schluffe würbe Mundelsheimerstraße hinüber nach der den neuen Kohlenzoll und sagte, wenn man etwa glaube, folgende Resolution angenommen: Gegend des Schießhauses zu. Der Aufschlitzer folgte in ~ * f"" ging bo» eine Paar bie BÜfchung gerufenen erhöhten Ausbeutung erklärt die Versammlung aufs Neue hinunter Und setzte fich dort nieder. Darauf hatte der Bursche bie Einführung eines für alle Kulturländer gesetzlich fefizulegenden nur gewartet. Als er etwa auf 10 Meter herangekommen Normalarbeitstages von 8 Stunden für dringend notwendig im ^,2r, sprangen die beiden Beamten empor, um den Burschen Jutereffe der Erhaltung der Arbeiterklasse und der kulturellen Werter- > z 'v u - - ■ ---- - - sntwickelung der Menschheit. — Der Achtstundentag ist in allen wirtschaftlich entwickelten Ländern schon heute ohne Schädigung der industriellen Jntereffen durchführbar; seine gesetzliche Einführung mit allen Kräften anzustreben, muß eine Hauptaufgabe der internationalen Arbeiterbewegung sein. Die Anwesenden erklären ferner ihre Zustimmung zu den Beschlüffm des Internationalen Arkeiterkongreffes zu Paris und geloben, im Verein mit den Arbeitern aller Länder für alle Klaffenforderungen der Arbeiter nicht unerheblich steigern; unser Ort dürste also große vor- L Richthofen Besuche ab. Dem Festesten auf dem Gürzenich wohnten teile davon haben, und es wäre zu wünschen, daß der Bau 300 Personen dei. Am Abend fand im Gürzenich ein Kommers der halb in «noriff aenommen werde Studenten u. s. w. statt. — Wie verlautet, soll die Errichtung einer Dal° ««yr'N genommen weroe. katholisch-theologischen Fakultät an der Universität Straßburg §§ Munzenberg, 2. Mal. In dem Nachbarorte Ober- f^n. Die Fakultät soll im Herbst 1902 ins Leben treten. Das Hörgern fiel einer bedürftigen Familie kürzlich aus AmerikaStraßburger Priesterseminar soll in ein Konvikt umgewandelt werden. Worms ®r. Sari 2Ö «lein zum »reisamtmann bei bemldi- nennenswerte Erbschaft eines in Kalifornien verstorbenen . , f.f. --- KreiSamt Alzey, den Regierungsaffeffor Wilhelm Schön aus verwandten zu. . »r I Stillt|l llllu $Ut||HlJuJ(IJU L!ch zum KreiSamtmann bei bem KreiSamt WormS, ben f Sc.h' n«I - .«onnenunlrrgana* ist bet Zitei einet neuen emaltigra Amtsrichter bei bem Amtsgericht Offenbach Wilhelm Trant ^'-n in ber gestrigen Sitzung bes Berf et)rSt>erein« I 3i^tung DOn $an8 Set6ge, einem jungen 2?rilet unb R-nellifien. mein zum Amtsrichter bei bem Amtsgericht Lorsch, ben bie Ausführungen eines Stabtverorbnelen über bie zur Ab- Stack wirb in Dntmstnbt auf ber van Peter Behrens errichteten GerichtSaffeffor Dr Theobor Jäger aus Bensbeim zum wehr be« sich fortwahreub steigernben Bobenw uchers unb sahne Auffahrung tnmmem Amtsrichter bei bem AmtSgerichsOffenbach, ben Rechtsanwalt der st-.S zunehmenden ungefunbeu Gelanbe peIinl«it11>n Sagen Sa Int an in Alzey zum Notar mit bem Amtssitze in °->°,d-r Stadtverwaltung beabsichtigten Schritte, bie Haupt Arbetterbeweauna. Alzey als Nachfolger bes Notars Adam Schmib. dori achlich in der Schaffung fog. SorMtlinien an ben m ba» ecnannt Baugelände heremzuztehenden Krelsftraßen bestehen. Man kc. Frankfttrt a. M., i. Mai. Die heute vormittag und am Km smiHtnnA trnf hpr hofft hierdurch einen billigen Ausgleich zu schaffen und die Abend abgehaltenen Arbeiterversammlungen waren sehr gut besucht. •• St-dttsches Elektrizitätswerk. Am.Mutwoch traf Der y » * s Brorent iu teueren Bod-nwerte ru Bauzwecken 2« allen wurde eine Resolution angenommen, die für den achtstündigen erste große, für das städtt che Elektrizitätswerk bestimmte 3- ö'- genl «tt E nPt6eitätfl9 gegen „Brotwucher" und .Hunnenpolitik« energisch Gasmotor, sowie ein Teil der Kabels, mit dessen Verlegung wieder zu normalen, dem Mretwert entsprechenden Preisen ^ot-stiert demnächst begonnen wird ein. zurückzudrangen. London, i. Mai. Die von Delegierteu aus allen Teilm Englands fich Kemalde.Aiikfttlsuna Kommende Wocke aelanat in Darmstadt, 1. Mai. Die Prinzessin Ludwig von beschickte Versammlung des Grubenarbei ter. Verbandes welche vor- tich* Gemalde-Aussteklung. Kommende Woche gelangt m, die Prinzessin Viktoria und Prinz Albert mittags hier - - - - - - " - - T° . die Arbeit einstellen, falls nicht der Kohlenausfuhrzoll zurückgezogen ~ - „, " - • „ . . m werde. Aus einer weiteren Versammlung am 4. Mai soll über die Frage Großherzoglichen Frühstückstafel im Neuen PalarS teil. Die endgiltig Beschluß gefaßt und der Termin der Arbeitseinstellung fest- Prinzessinnen kehrten um 5 Uhr nach Schloß Heiligenberg gesetzt werden. zurück. - Der heffische Bevollmächtigte zum Bunbesrat, I , Le"btt«, i.Mat Zahlreich-non bm BUttem n-rbr-ii-t-Ein,-l- 7» «.»et«»« ;« fflarfi« ainn.frn«,« l heiten über die gestrigen Ausschreitungen in Lemberg werden amtlicher- StaatsrniNister Rothe, ist geftern in öerhn eingekoffen. LeUß als unrichtig bezeichnet, insbesondere die Meldungen, daß ein Major fo. Darmstadt, 1. Mai. Der Zusammentritt Dee I Don der Menge angegriffen, ein Sicherheitswachmann verwundet Kammerplenums ist für den 13. Mai in Aussicht ge» I unb ein mit Brot beladener Militärwagen überfallen sei. Auch die nommen I Meldung von einem wiederholten Steinbombardement gegen das russische w’. 4 ■ I Konsulat ist wesentlich übertrieben. Einige Personen warfen nachts in Mainz, 1. Mai. Gestern nachmittag verließ eine in|einzelnen Häusern, darunter im russischen Konsulat die Fenster ein. Wiesbaden wohnende verheiratete Fraumitihren Heiden ■■■■ 7 Jahre und 9 Monate alten Kindern ihre Wohnungl . .. unter der Angabe, daß sie sich nach Mainz zu einem Arzt I Handel und Verkehr. Volkswmschast. begeben werde. Die Fran kehrte aber am Wend nichts^ mehr nach Wiesbaden zurück, und die Angehörigen finbl antl6 dimrhalb in M aber ergeben, daß die Frau nicht ist Mainz gewesen 0000 Katroffeln oo.oo Mk. und nimmt man deshalb an, daß sie sich em Leid zu-I-------'-----------—-------- gefügt hat und daß auch die Kinder nicht mehr am Leben sind. Die Nachforschungen nach der Verschwundenen werden eifrig fortgesetzt. — Vor einigen Tagen wurde uns berichtet, daß die hessische Regierung bezüglich der neuen Weingesetzvorlage die Stellung einnehme, daß sie tronne ,ci.e Jcht^rd mit°g?teiltdatz^bei einer AEmzIbeabsichtigt bi- Regierung, angesichts bes gegenwärtigen Warte Schutz £/s4» Macht die Haut schön u.zart. A. Holterhoff Söhne Südanlage 21 01731 8849] Aushilfe aus sofort ge- ucht.________Olloulace 8, n. fKtn braveS Dienstmädchen gesucht. Schönl]err Unterjacken. KeinTricot l Ei HW'jSS t Meine H' 30. April 1V mithin iiberir auf eine Ent deutschen Bei 1. Mannar 19 31. Tezrmber gestiegen. T ordentlichen; ist also von dov ift die < politit von se //onnenswertei I entifid) -er Ze Macht, der Gr | Lölkes zu Was! ! fragen der gc I bei denen si ob sie rechts ( daun würde Flottenverein Schöpfung se Tas Jahr ■ Zlottenvereim - Mn das neue 1 Verabschiedung 1 Flottenverein j dafür gewirkt, rund durch bi Millionen Sti er gedruckt u bildern hat t zeichneten Gel, dabei mit grö, t'ine National <-ch!achtflvtte e Lines mit w machte ganz dies Gesetz au freilich bi «eile zu Hilst «der Schlacht] den Zusamme ^ine unter i Amerikas, uni schützendes Bo W, da §ngl Wf^nealte, Jnjtatität ben L" See nicht Nolte jebe nei ist der ^ucht und bi ^cn Eintritt T U"d noch beaif Mitif, Wasfl ^."ds als S •em°y durc iember W? «ni^ie eine d «s $,°89f g-sikg, ST”.» 'ie ki 5hj^ 66ine|t”Uptn leltolt hQI$”e ® «Cti '»> Ty,™ ‘Wes LeutfÄt«l 9« Sg^nfle l,e"Äe t«uert der *m 21V* rüta)er&tem L^b°k- 7**55$ 6,*eec ” ’’’ Saison-Neuheiten i!’r-'*rfir5t«.93u(fi. imb ©teinbrutfer« (Pietsch Erben) in Gieß«. vorzüglichen i ' vorzugncnen MiMi Unterkleidung bei 8347 J. Schulze Kreuzplatz. Älkfo-Verljaiif dieser LerantwortNch für den allgemeinen Teil. P Wittt«: für den «n,ei,einen Heuchelheim, den 2. Mai 1901. 01783 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Tochter Wilhelmine für die liebevolle ärztliche Pflege, für die zahlreichen Freund - schastSbesuche, sowie für die trostreichen Worte deS Herrn Pfarrers Glück am Grabe sagt innigen Dank Die trauernde Familie: Reuschling. Bekanntmachung. Die Johannes Philipp Gräs Eheleute von Reiskirchen haben sich den Bestimmungen derErrungenschafts- gemeinschast des Bürgerlichen Gesetzbuch- unterworfen und durch notariellen Ehevertrag vom 1. Dezember 1900 das sämtliche jetzt vorhandene und zur Zeit des Eheabschlusses vor« Händen gewesene und alles zukünftige Vermögen der Ehefrau für Vorbehaltsgut derselben erklärt. Eintragung in dar hiesige Güterrechtsregister ist erfolgt. Gießen, den 1. Mai 1901. S31» Großh. Amtsgericht. 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