jsö£S LA'Ä w 1^0-260 Mk les. lädchen Wl'9if»4t. ■gMl lor, b, gL !' braves Dienst, iande def, chr. ^tntzweg^ Wittum . 978 der Mnher. lohen in< u. ©lanibüüili »lanSgasie 14,1, ?-Mar Les'nswrg iS. 'stelle gesucht ju ibften in Bank« oder : für lSjähr. finaben unfl $um einjährig« lilitärbienfi. en mit Bedingungen 21 an die Expedition erbet-n._____________ iuserin, aus g. fram., s!gmen'Mvden-Anik., ub< und fiiabatteu' t etelluug ver bald @.fl. Oss erb. unter n die Exved. d. Bi. ikommieeBr IC ow m beben Mische» •—■■■ n Ilmenau ett VicWto t 't' chVne*Teehn"iet a. . -Xnü ie ** tzA-Z s* Rv 29 «iwcttes Blatt. Sonntag dm 3. Februar 131. Jahrgang 1801 23f)ügsprrls merrcljährl. Mk. 2.30 monalUch 75 PsA. mit Bringerloh»; durch die flbbolrftttUa vierleljährl. si)tf. 150 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2 — vierieijährt. ohne Bestellgeld. Alle Auzeigen-Vermittlungsstelleu des In- und AuS- kinbcd nehmen Anzeigen für den GV’fjcncr Anzeiga «tgcgen, Zeilenpreis: lokal 12 $f„ Wwärtö 20 M. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags Hk bgi folgenden Tag erfcheinendea Nummer bi» vor«, to Ahr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Gieße ner Anzeige r General-N^eiger frf<6tt*i täglich eit Ausnahme det Montags. Dte Gießener Kamille« blätter Werben dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter fgr Hess. SollSlunbe* Wichst. 4 mal beigdegt Amts- und Anzeigeblatt für den Tkveis <8ie^en. Adresse für Depeschen: Anzeiger Stetz«. Fernsprecher Nr. 51. Wdaktton, Expedition und Druckerei: Schulstratze Nr. T. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Schutzzoll ist Trumpf. Cowes, 1. Febr. Die isch unterbrochen wurde, das die exakten Grenadiere bei dem Präsentieren der Ge-- Bahnlinie zwischen Holfontein und VenterSburg Road; Bruce Hamilton eilt von Kroonstad herbei, um den Gegner zu verfolgen. De Wet geht nach VenterSburg (Stadt) zurück, räumt es und tritt den Marsch nach Süden über Winbnrg an. Am 29. Januar trifft er bei Welcome, 24 Kim. genau südlich von Winburg, am Mangani Spruit auf General Knox. EL entspinnt sich ein heißer, mehrstündiger Kampf in einem für die Buren sehr günstigen Gelände. Die Verluste scheinen auf beiden Seilen nur gering (b Buren tot, 3 gefangen, eine größere Zahl verwundet; von den Briten 1 Offizier, 1 Mau« tot, 1 Offizier und 2 Mann verwundet). De Wet wird auf-, aber nicht festgehalten. Er schwenkt nach Westen ab, kreuzt bei JsraelSpoort südlich von Smaldeel die Eisenbahn, wahr- Die Trauerfeierlichkeite« in England, i. Amtlicher Heil. Bekanntmachung. In der Zeit vom 27. Januar bis 2. Februar 1901 »erbe in hiesiger Stadt gefunden: 1 schwarzseidener Arbeitsbeutel, verloren: 1 Zwicker, 1 Buch und 1 Pack eiserne Beschläge. Der Empfangsberechtigte des Arbeitsbeutels beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 2. Februar 1901. .Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. sprechen beschloß. . Darüber ist keine Täuschung möglich: bte frechanoler- ischen, antiagrarischen uno sonstigen, das Interesse des Konsumenten und des Handels voranstelleuden Bejtreb- unqen geraten immer mehr ins Hintertreffen. In neuester Zeit wird zwar auch hier Allarm geschlagen, werden Vereine gegründet, sind Volksversammlungen, Aufrufe, Massenschriften usw. geplant. Allein die Bemühungen setzen stark verspätet ein. Der „Anschluß" ist versäumt wor- ven. Man hat sich aufs Abwarten verlegt, und sich gesagt: „Es ist ja noch lange hin bis zu den neuen Handelsverträgen^ Allerdings, aber thatsächlich fällt die Entscheidung darüber, wie die Verträge ausseh en sollen, schon jetzt oder doch in naher Zukunft. Joer«' säumnisse auf politischem Gebiete sind schwer, oft uber= Haupt nicht wieder einzuholen. Zwar hat z. B. die mich ziemlich spät einsetzende Bewegung gegen den preußischen Volksschulgesetzentwurf durch ihre elementare Kraft noch einen vollen Erfolg erzielt, aber man darf doch nicht vergessen, daß dieser Entwurf in der Regierung selbst einflußreiche Gegner hatte, unter anderen Herrn von Miquel, der wenigstens nachträglich burdj den Sturm des Unwillens, sich veranlaßt sah, ferne Bedenken an der maßgebenden Stelle zum Ausdruck zu bringen, und so dazu beizutragen, daß der Entwurf zurückgezogen wurde. Ein ähnlicher Fall lag vor bei der lex Leinze. Auch da rührte sich die Opposition der Vertreter vvn Kunst und Wissenschaft sowie der Kunst- und ^iteratur- ffceunbe kräftig erst in den letzten, entscheidenden Stadien. Hätten nicht innerhalb der Regierungen sich Stimmen Gelt-I ung verschafft gegen den Theater- und Kunstparagraphen, so wäre ohne diese Unterstützung, trotz aller noch so geschickter! Obstruktions-Taktik schließlich doch der Wille der Reichstagsmehrheit durchgesetzt worden. Aber es kam noch etwas anderes hinzu, um den Widerstand gegen jene beiden Vorlagen zu einem mächtigen, sich Respekt verschaffenden zu machen: die Einmütigkeit der Abwehr. Von solcher Einigkeit ist aber in den Reihen derer, die für die Fortführung der jetzigen Handelsvertragspolitik und gegen die Erhöhung der Getreidezölle eintreten, einstweilen wenig zu bemerken. Die politischen Parteien, die diese Ziele aufstellen, also die beiden freisinnigen Gruppen, die Süddeutsche Volkspartei, die Sozialdemokraten, sowie ein kleiner Teil der| Nationalliberalen, gehen allesamt ihre eigenen Wege. Die Geschlossenheit, wie sie auf der anderen Seite herrscht, scheint dort kaum erreichbar. In Erkenntnis der Gefahr der Zersplitterung und dadurch der Wirkungslosigkeit der Bestrebungen — auf den Beistand der einen und anderen Regierung darf man in diesem Falle keine Hoffnung setzen — schicken sich nunmehr die städtischen Vertretungen a n, di e Führung zu übernehmen und zunächst durch Eingaben an den Reichskanzler gegen die Zollerhöhung auf Lebensmittel Einspruch zu erheben. Immerhin kann das noch erreicht werden, daß die Zollerhöhungen für landwirtschaftliche Produkte sich auf der Mittellinie des unbedingt Notwendigen halten, und nicht etwa derart hoch ind, daß Handelsverträge nicht zn stände kommen und Zollkriege h er au fb es chworen werden. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" — das Wort gilt < auch in der Politik. Wer etwas erreichen will, kann nicht , tzeitig genug auf dem Posten sein. Dem minder Vorsicht tilgen, minder Thatkräftigen bleibt das Nachsehen. Und es ist in der Politik wie im Kriege: die Ueberrasch- : yng des Gegners spielt eine große Rolle. Die Sammlung derer, die im Reichstag und im preußischen Landtag die Notwendigkeit erhöhter landwirtschaftlicher Schutzzölle verfechten, ist in einer so unauffälligen Weise erfolgt, ohne Aufrufe oder Rundschreiben, hauptsächlich durch vertrauliche Verhandlungen unter den parlamentarischen Führern, daß der Bund schpn geschlossen war, bevor man auf der Gegenseite daran dachte, sein Zustandekommen zu verhindern oder wenigstens zu erschweren. Eine Ueberrumpel- Aug in bester Form. Die ersten Anzeichen dieses Zusammenschlusses, nämlich die Erklärung des Zentrumsabgeordneten Müller- Fulda bei der letzten Marinevorlage zu Gunsten einer erhöhten Berücksichtigung der Landwirtschaft, hatte man nicht „tragisch genommen"; man verließ sich getrost auf die demokratischen Elemente in der Zentrums- Partei, auf die Rücksichten, die das Zentrum seinen städtischen Wählern schulde. Ebensowenig beachtete man die in großem Maßstabe ausgedehnte, sehr rührige Agitation -er „Bundes der Landwirte" und anderer agrarischer und konservativer Vereinigungen, bis sich dann klar heraus- ftetite durch die Parlamentsverhandlungen der letzten Wochen, daß alles perfekt ist, daß die Vertreter der land- wirt chaftlichen Interessen diesmal ftüher aufgestanden sind. Konservative, Reichsparteiler, Zentrum und ein großer Teil der Nationalliberalen haben sich zusammen- aefunden. Eine unüberwindliche schutzzöllnerische Mehrheit, die bereits viele Stimmen innerhalb der Regierung gewonnen hat und vor allem den Reichskanzler Graf Bülow auf ihre Seite weiß. Schutzzoll ist Trumpf. Den Großindustriellen wird gesagt: Wir ziehen doch an demselben Strange! Tretet Ihr für die landwirtschaftlichen Schutzzölle ein, so helfen wir Euch zür Erlangung von Schutzzöllen für die Industrie. Die „Berl. Pol. Nachr.", das Organ des „Zentral- «erbandes deutscher Industrieller", konnten denn auch wiederholt Zustimmungskundgebungen in diesem Srnne veröffentlichen. Die neueste ist, daß der „Verein zur Wahrung der gemeinsamen Interessen in Rheinland und Westfalen" an der I n t er es s e n so li d ari tät von Landwirtschaft und Industrie festzuhalten und einer angemessenen Getreidezoll-Erhöhung Nicht zu wider- die ergreifende Weise des Beethoven'schen Trauermarsches. Langsam windet sich der Trauerzug den Berg hinab nach, Cowes hinunter und durch die Straßen der Stadt, M deren Seiten, auf ihre umgedrehten Waffen gestützt, regungslos die Soldaten verharren, bis zu dem Landungs- quat Unter dem Donner der Geschütze und unter dem gedämpften Klang der Trommeln wird der Sarg wieder von Seeleuten auf die Yacht „Alberta" getragen und dort in einem Pavillon aufgebahrt, der mitten auf Deck errichtet ist und dessen Seiten offen sind, so daß der Sarg weithin deutlich sichtbar ist Die Leidtragenden begeben sich an Bord der verschiedenen Yachten, das Königspaar an Bord der, „Viktoria and Albert" und der Kaiser an Bord der „Hohenzollern", während die übrigen Yachten „Osborne", „Enchantreß" und „Trinity Yacht" die anderen Gäste aufnehmen. Acht Tor- j pedobootzerstörer setzen sich an die Spitze der Trauerflottille, welche kurz vor 3 Uhr in See geht. Fast in genau: von Westen noch Osten gerichteter Linie beginnt die ^ahrt, zwischen den Kriegsschiffen hindurch, die zu beiden Seiten der Fahrstraße, die Breitseite den vorüberfahrenden Yachten zuqekehrt vor Anker liegen. Während nördlich der Fahrstraße durchweg englische Schlachtschiffe hegen und die „Alberta" mit dem Trauersalut grüßen, sind bte fremden Kriegsschiffe, unter denen außer den deutschen Schufen sich auch je ein französischer, japanischer und portugiesischer; I Kreuzer befinden, auf der südlichen Linie verankert. Kurz vor 5 »Uhr kam die Trau er flöt tille auf den Höhe von Gosport an, wo die „Alberta" heute nacht verbleibt Sie wird von Booten der Kriegsschiffe bewacht, während eine besondere Wache am Sarge Aufstellung! nimmt. Die Fahrt über den Solent durch die stattliche Reihe der großen Kriegsschiffe machte einen überaus groß- I artigen und feierlichen Eindruck. Alle Manöver waren sorg- Das Wetter ist schön. Die Sonne beginnt den Reis, ber vorbereitet worden, und wurden mit der größten den Boden und die Bäume bedeckt, zu schmelzen, vom Meere Genauigkeit ausgeführt. Sobald „Alberta" sich einem her weht eine leichte Brise. Die Heine Stadt ist angefüllt Kriegsschiffe näherte, feuerte Letzteres eine' Salve ab. Die von Besuchern, die aus allen Teilen der Insel gekommen Mannschaft präsentierte das Gewehr und kehrte bann die ind, um der Ueberführung der Leiche der Kö- Gewehre um, während das Musikkorps einen Trauermarsch nigin an Bord der „Alberta" beizuwohnen. Es ist spielte. Während der ganzen Fahrt hörte man nur bett ein fortwährenbes Kommen und Gehen von Soldaten, Donner der Geschütze und die Trauerweisen, welche von Reitern und Wagen zwischen Cowes und Osborne. .... den Musikkorps der verschiedenen Kriegsschiffe gespielt wur-- Nun ist der erste Teil der Leichenfeierlichkeiten für ,bie | Das Wetter und die See waren überaus günstig. Monarchin, die 64 Jahre lang über das britische Reich g-- herrscht hat, vorüber. Die Leiche hat auf ihrem Wege nach EnaläudkA Uttd Bure«, ihrer letzten Ruhestätte die Heine Insel verlassen, wo bte I " , «n , . . k r Königin ihre letzten Augenblicke verlebt hat. Die Drbnung Die „Jagb" auf DeWet hat toteber begonnen. Die des Leichenzuges vor dem Königl. Schloß nahm lange Zeit einzelnen Ereignisie, die ihr vorangegangen, seien noch etw- in Anspruch, war aber zu der bestimmten Zeit beendet, ma[ kurz zusammengestellt: Arn 23. Januar Zerstörung der als gegen dreiviertel 2 Uhr unter lautloser Stille, die nur --- ----- - <■—- m durch das Geräusch unterbrochen wurde, das die exakten > Bewegungen der Grenadiere bei dem Präsentieren der Gewehre verursachten, 12 kräftige Matrosen aus dem Schlosse heraustraten und zu der sog. „Queens Entrance" schritten, auf ihren Schultern den Sarg tragend, der die Lerche threr Königin barg. Langsam nähern sie sich, Schritt für Schrrtt, der Lafette, die, mit acht braunen Pferden bespannt, vordem Thor steht, und setzen auf das ihnen gegebene Zerchen den Sarg mit stiller Ehrerbietung auf die zur Aufnahme desselben bestimmte Stelle. Den Sarg bedecken schwere Krönungsmäntel, auf ihnen liegen Krone, Scepter und Reichsapfel. Noch ein kurzes Verweilen und dann setzt srch der Zug in Bewegung, voran die Diener in ihren Livreen zu Pferde, dahinter Militär- und Marinebeamte I ,.vl "nfin? fie 7u icrftören" unb entwischt glücklich Bruce Seltsam trauervolle, burchbringenbe Sockpferferwersen lrch mcht ohne sie zu zerstören, uno en 8 V» erfüllen bie Luft. Sie werden gespielt von den Pfeifern Hamilton, ber mst seiner 21. Brigade m der y g der Königin, die in ihrer malerischen Hochländertracht vor Bruce Hamilton hat bet diesen Operationen beständig dPch dem Leichengefährt schreiten, zu dessen Seiten acht von der gehabt, zu spät zu kommen. Zuerst hatte er v Hk Königin Stallmeistern und Flüaeladjutanten, vier auf jeder bad Nachsehen. Dann fand er in VenterSburg das wen teer. Seite, gehen, die ihrerseits wiederum von Grenadieren be- sofort machte et sich auf, die Spur des Gegners zu suchen. gleitet werben, alle in großer Uniform. Unmittelbar hinter Fountag ben 27. Januar nachts brach er auf, marschierte bem Sarge befinden sich die Admirale Sir Michael Sey- , » ~ unb tojebCr eine Nacht unb kam am Vor- mourunb Fullerton, bereu Gegenwart an btefer Stelle » Qanuar in Smaldeel an. Die Finsternis der bes Zuges bie erste Anbeutnng giebldaß ber Anteil des mtttag des ^-^r Regen hemmten den Marsch und er- heutigen Tages an den Letchenfeierhchketten der Flotte ge= -Raajte uno g f g h o Su&erfte Die »urück- hört, während morgen die Armee den ersten Platz dann schopftenMenschen und L r .A L’ 8 annfl einnimmt. Sodann kommen die königlichen Leidtragenden, gelegt- (Entfernung betrug der Lustlmie rd. KO Slm. Wa- sämtlich zu Fuß unb zu je brei und brei gehenb. Mit bem wird De Wet nun thun? Wnb er in westlicher Richtung Könige gehen Kaiser Wilhelm unb ber Herzog von weiter marschieren, um bei Kimberley bte Kapkolome zu er» • Connaught, hinter biesem Prinz Heinrich von „ichen, ober jenseits ber Bahnlinie nach Süden abschwenke« Preußen in Abmiralsuniform zwischen bem H erzogt^ auf bem Wege, ben Hertzog gewählt hat, in die Kap« von Sachsen-Coburg unb Gotha unb- dem Prinzen ^fonie einfallen? Beide Möglichkeiten find nicht ungünstig, Arthur von Connaught, und Mießhch der Kron- südwestliche Freistaat von Besatzungen beinahe ganz Ä Ä A e^g eu.b.öit’ ift. Vr wli.-r- Verlauf tuir! di-f- Fragen bald unb dem Prinzen Karl von Dänemark einher-»beantworten. schreitet Der König trägt Marineuniform mit zahlreichen Die Vorgänge in der unmittelbaren Nähe von Johannes- Orden ebenso Kaiser Wilhelm, ber Herzog von Connaught bürg haben Fr euch toieber in Aktion gebracht, ber ben : Generalsuniform. Es folgt bie Gruppe ber königlichen Iüden Transvaals westlich unb östlich von der Eisenbahn Damen, alle in tiefer Trauer, das Haupt von schweren u h^wachen hat. Kitchener meldet, daß er am 30. Januar Schleiern bedeckt, voran Königin Alexandra, zum WUqeflusse mit einem Burenkommando von 2000 Mann Schluß ihre jüngste Tochter. Die Damen und Herren des 9 ! !l Wilmfluk ist in der Nähe von - Hofes, Offiziere unb andere bilden ben Schluß des Gefolges, rus^getroffen ist. Der Wilgestutz ist m . * 1 Als ber Sarg das Thor des Schloßparkes erreicht, Bocksburg oder Spmgs zu suche-, wo »eye h^, verstummen die Sackpfeifer, unb alle Musikkorps intonieren | n ben letzten Tagen so lebhafte Tba g leihe zum Kurs von 99.54, bei fünfjähriger Schonzeit, einen Zinsfuß von 4 pCt. für nicht abgehobene Beträge und Vs PCt. Provision für Einlösung der Zinsscheine zu übertragen. Das nächsthöchste Angebot machte ein Bankkonsortium bestehend aus folgenden 4 Firmen: .Jakob Grünewald in Gießen, Norddeutsche Bank in' Hamburg, Ephraim Meyer L Sohn in Hannover und Mauer L Plaut in Kassel. — Ferner wurde unter 82 Bewerbern der Gehülse Fritzsch aus Freiberg i. S. zur Führung der Lagerbücher für das Gas und Wasserwerk mit einem JahresanfangS- gehalt von 1480 Mk. angenommen. Dschunkenführer ihr Haupt erhoben im Sommer vorigen Bankfirma Delbrück, Leo u. Comp. in Berlin die An- Jahres, als nur wenige Kriegsschiffe der Mächte in den " ~ " * ' recht interessant und heiter zu werden. Wir erwähnen folgenden Auszug aus dem Musikplan: Pappel-Marsch. ** Heute ist Lichtmeß! Nach einer alten Bauernregel sieht an oiesem Tage der Schäfer lieber den Wolf in den Schafftall brechen, als daß die Sonne hineinscheine. Denn Lichtmeß hell und klar giebt gewiß ein kaltes Jahr. Von den Katholiken wird der heutige Tag kirchlich gefeiert. Das Fest Mariä Reinigung entstand im 6. Jahr hundert, es wurde nach vielen vorhergegangenen kirchlichen Streitigkeiten auf den 2. Februar festgesetzt und ist dem An denken an die Erscheinung der heiligen Maria im Tempel gewidmet. An diesem Tage werden zugleich die zum kirch lichen Gebrauche für das nächste Jahr bestimmte Kerzen in Den katholischen Kirchen geweiht, daher der Name Lichtmeß. -k. Bezüglich der Beaufsichtigung der Gewerbe hat die Centrumsfraktion der Zweiten Kammer folgende Anträge eingebracht: 1. „Die Gewerbeaufsicht für das Großherzogtum Hessen in der Weise zu centralisieren, daß ein im Gewerbaufsichtsdienste praktisch vorgebildeter Beamter als Oberinspektor angestellt wird, dem die einheitliche Leitung und Durchführung des Gewerbeaufsichtsdienstes sowie die Aufsicht über das gesamte Gewerbeaufsichtspersonal obliegt, und der zugleich als technischer Referent im Ministerium zu fungieren hat. 2 Den Aufsichtsbezirk Mainz in der Weise zu teilen, daß dem neuen Bezirk Worms nur Alzey, dem Aussichtsbezirk Mainz, Bingen und Oppenheim unterstellt, und dem Gewerbeaufsichtsbeamten für Mainz ein Assistent beigegeben und der hierfür nötige Betrag in das Budget eingestellt werde. •• Carnevalistisches Konzert. Am Sonntag nachmittag 4 Uhr findet, wie bekannt, in Steins Saalbau wieder ein großes carnevalistisches Konzert statt (siehe Inserat). Wie wir bereits in einer Besprechung des letzten humoristischen Konzertes erwähnten, fanden die Aufführungen den ungeteilten Beifall des animierten Publikums. — Das bevor stehende Konzert scheint dem vorliegenden Programm zufolge Vermischtes. * New-York, 1. Jan. Infolge einer Explosiv« in einer Zigarrenkistenfabrik brach in der 1. Avenue an der 31. Slraße in der verflossenen Nacht eine Feuersbruust aus, welche zwei Häuserblocks, zwei Fabriken, drei Lagerplätze und eine Anzahl Mietshäuser zerstörte. Der Schade» beträgt lVi Mill. Doll. Viele Personen wurden verletzt. * ZumTitulaturenschwindel. Der Magdeburger Fabrikant Roßbach, dessen Bemühungen die Entdeckung des Schwindels, der mit dem Titel „Kommerzienrat^ Magdeburger Kaufleuten gegenüber getrieben worden ist, zu verdanken ist, hat jetzt in der „Magdeb. Ztg." den Briefwechsel veröffentlicht, den er auf Deranlasiung mehrerer Freunde mit zwei Herren gepflogen hat. In dem eine« dieser an ihn gerichteten Briefe heißt es u. a.: „Der Rechtsanwalt ist Herr G.....hier. Der Herr, nach dessen Bonität Sie sich eingehend erkundigen können, ist seit ca. neun Jahren hier Anwalt und steht kurz vor dem Notar 1 Er wie sein Freund gehören der ersten Gesellschaft an. Eine Handelskammer, sei es wo es wolle, macht, wie Sie meinen, keine derartigen Vorschläge, höchstens befürwort^ te es mal, wenn der Betreffende uralt und weiß geworden und selbst keine Freude mehr daran hat. Die Herren sollten dann auch nur dre Vorteile in geschäftlicher Beziehung betrachten. Wir hatten in letzter Woche Anträge aus Köln, Frankfurt a. M., Hannover, Breslau und Königsberg i. Pr., alles des nahen Jubelfestes am 18. Januar wegen Herren, die da glauben, durch Bekanntschaft dazu Bequemer zu gelangen, erreichen nichts, es gehören dazu ganz besondere Quellen, für Stempel wird auch berechnet, der kostet 6ü0 Mk. DaS hat Miquel jetzt emgeführt Ich erlaube mir nun noch zu erwähnen, daß Ihr Freund für mich auch etwas stiften müßte, ich weiß, daß bis zu 10 000 Mk. gegeben wird, ich bin aber zufrieden, wenn er mir 5000 Mk. zusichert, zahlbar gleich nach der Ernennung. Die Sache ist so reell, wie irgend nur denkbar und der Ihnen angegebene Kostenpunkt der billigste von allen, die sonst gestiftet werden." „ Aus dem anderen Briefe ist folgende Stelle interessant: . Auch ist ein curricolum vitae anzuferttgen, welches durch Herrn W. mit eingereicht wird. Wenn Ihr Freund noch darüber ungläubig, daß die Sache so schnell und sicher gehen soll, so könnte mau darauf erwidern: „ja, wofür bezahlt er denn?", eben darum, weil die Sache in die richtigen Wege geleitet wird; es haben sich schon manche in der Angelegenheit bemüht, aber den geeigneten Weg nicht gefunden. Das einzig Richtige wird nun fein, wenn Ihr Freund aus der Anonymität heroortritt und gleich nach Berlin reift, dann hört er alles, was er nur zu wissen wünscht, lernt die Herren kennen, alle Fragen können sofort aufgeklärt werden, in 14 Tagen kann man dann schon wiffen, ob die Sache genehmigt wird, die offizielle Ernennung dauert dann immer noch etwa sechs Wochen." Deutsches Reich. Berlin, 1. Febr. Der Kaiser stellte den Herzog von Cornvall und YorkLIa suite der deutschen Marine. — Der Reichsanzeiger veröffentlicht folgenden kaiserlichen Erlaß an den Reichskanzler: Nach der herzerhcbenden, Mich hochbeglückenden Festesfreude, mit welcher der so bedeutsame 200jährige Gedenktag der Erhebung Preußens chinesischen Gewässern kreuzten, und die Weißen im Innern des Reiches hart bedrängt waren. Auch hier wagt sich übrigens das gelbe Gesindel wieder mit unerhörter Keckheit hervor. So ist, wie wir gestern bereits meldeten, das Amtsgebäude der provisorischen Regierung in Tientsin durch Feuer zerstört worden, ohne daß es gelungen wäre, die Brandstifter zu ermitteln. Und solche Frevel- thaten geschehen zu einer Zeit, wo der Friede „vor der Thür steht!" Feldmarschall Graf W a l d e r s e e meldet am 31. Januar aus Peking: Eine Kolonne von 4 Kompagnien und je 1 Zug Kavallerie, berittener Infanterie, Feld- und Gebirgs-Artillerie, unter General v. Trotha, ist heute oou' hier aufgebrochen, um die Gegend zwischen Sankiatien, Tschatau und den Ming-Gräbern bei Tsangping zu durchstreifen. Aus Peking wird vom'31. v. M. gemeldet: Die Deutschen sanoten eine Expedition nach Westen ab, die aus einer Batterie und einem Infanterie-Regiment besteht. Vor drei Tagen sollen 70 Meilen westlich von hier viele eingeborene Christen ermordet worden sein, und man hält es daher für wahrscheinlich, daß die Expedition dorthin abgehl. Einer Meldung des Bureau Laffan aus Peking zufolge haben Prinz Tsching und Li-Hung-Tschang ein kaiserliches Edikt erhalten, das ihren Vorschlag billigt, daß China Vertreter nach England schicken stillte, die die Teilnehmer des Hofes am Tode der Königin ausdrücken und den chinesischen Hof bei der Krönung König Edwards vertreten sollten. Prinz Su wird wahrscheinlich für die Mission bestimmt werden. Aus Peking wird ferner gemeldet, daß Li-Hung- Tschang g e st o rb e n sei und der Gouverneur von Schan- tung, Yuanschikai, an seiner Stelle die Friedensverhandlungen weiterführen soll. Die Nachricht ist bisher unbestätigt. zum Königreiche im ganzen Lande gefeiert werden konnte, ist durch den I^eriure zu -bem Musikbrama- Der blutige Pantoffel an Trauer über Mich und Mein Haus gekommen. Unter dem frischen Ein I der Salmenmauer von Kling Klang. Allgemeiner Gesang, druck dieser Heimsuchung habe ich meinen diesjährigen Geburtstag an der „Hoch der Carneval". Ein gedämpftes TrompetenragvUl Bahre der edlen Fürstin in stiller Einkehr begangen. Um so wärmer Posaunenbeilage VON Grünspahn. Putt, Putt, Putt V0N L rSÄ®'Tta'nttÄ'Ä * allgemeiner Gesang: „Der TanMnb°Ball- Ab. Lölkes an Meinem Schmerze sowie feine treue Fürbitte für M-in ferneres I schiedskvNzert deS Musikdirektors Anastasius Kullecke (mit Wohlergehen zum Ausdruck gebracht haben. Es hat Mir wohlgethan, Dialog). Der Zwiebelmarkt in Gießen. (Großes Ton *u erfa?renJ VLroeI<$ freundlicher Weife Meiner an Meinem @e acmälbe zusammengeleimt von einem Schreiner.) Nante mit vurtstags m den deutschen Landen und seitens der IM Auslände wohnenden I " mJk n erheben, wenn Sntereffe, bie von einem unverträglichen Umfang ber chi- Kanaba nicht bie gleiche Behandlung wie bie Vereinigten NesischeN Seeräuberei zu berichten weiß; bie Kon- ^taaten seitens Deutschlands erfahre. sulen seien deshalb bei dem Vizckönig in Hongkong vor- — ■ -■ ■ - ftellig geworden. Man muß sich angesichts dieser Bot- Änc fitflht Hilft schäft in der That verwundert fragen, zu welchem Zweck <£*■ denn die vielen Kriegsschiffe der Mächte in den chi-I Gießen, den 2. Februar 1901. Eschen Gewässern sich aushalten? Dem Vizekönig stehen .. nicht öffentlichen Stnbtverordnetensttzung doch eigene Fahrzeuge zur Unterdrückung der Seeräuberei ! . w«r ZV. h . » ♦ X;. a t, gar nicht zur Verfügung, denn, soviel bekannt, liegen ^rden die auf die Anleihe der Gießen für die Schiffe der chinesischen Flotte in der Jangtse-Mündung das Jahr 1901, im Betrage von 2 000 000 Mk. cm- unter Aufsicht eines Teiles der internationalen Marine gegangenen Angebote auf Uebernahme der Anleihe vorgelegt, fest. So dreist haben ja nicht einmal die bezopften Es wurde auf Antrag der Finanzdeputation beschlossen, der d« Oe Qnt aU6^tlbigt streik JÄt« Wtn voch tt4* Lr af Vorschlag n Genosse», am M Stelle der -u Sol»-. tta9 stürzte m Neubau öom @erfl^ tow lvsort •MmiUtV cuat ab au schließe«. Explosiv, venue an btt uersbrunst drei Lagertet Schabe« n verletzt. Magdeburger lLntdeäang erzienrat' lorbtn ist, zu den lgrief. nng mehrerer Zn dem einen Herr, nach beffeit ca. neun Jahr« i Freund gehör« j wo es wolle, ietti belürwvrtet iotbm und selbst n auch nur die n in letzter Woche lau und Königs' - wegen Herren, [dangen, erreich« Stempel wirb auch ,geführt 34 e^ mich auch etwas n wirb, ich bin gleich nach btt * und der Le interessant: •n, welches durch noch darüber un- g, so könnte man darum, weil die ch schon manche in ht gesund«- Dai s der inonpmit» alles, w°s et nur je« können ofod n miss«, °b JJ dann immer noch lmer.) Ander rUebetttetjni Ä*g ff", s .wird - s tet fet »SA- y* aenCT«1?' rzcn 8c1V<;a Hs- lten-Mn des' |B«fJ di- und et etvt Gr. :t n’ttbbutd) d'^ der düngen ntraflt- tt in ZilhelrN 7.^ Hch- ssengMch ^ i'S/«* z iso, *7 uerfeu»1* tt“ tvaffenpasjes betroffen worden war, in eine Geldstrafe durch Erkenntnis des Gr. Amtsgerichts Butzbachs genommen wurde. Die seinerzeit eingelegte Berufung führte zu feinem Erfolge, da die zu ihrer Begründung vorgebrachten Einwände und Entschuldigungen vom Gericht nicht als ftidy haltig angesehen werden. Er behauptet nämlich, das Gewehr dadurch in einen Zustand, der es zu seinem Zwecke, nämlich der jagdlichen Benutzung, untauglich gemacht habe, versetzt zu haben, das; er die Schrauben,des Schlosses abgeschraubt habe. Tas Eigentümliche dabei bleibt mir, daß er den ihn zur Rede stellenden Steueraufseher nicht auf den unschädlichen Zustand seines Gewehrs aufmerksam gemacht hatte, was er, um straffrei zu bleiben, unbedingt' hätte thun müssen. Es mußte, deshalb, wie -schon bemerkt, die Verwerfung der Berufung des All- geklagten unter Verurteilung desselben in die Kosten auch der Meilen Instanz erfolgen. ^Arbeiterbewegung. le »rarrkftrrt nd in Hand g'hen wü dm Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. ÄOt)ltlie E- notieren: Rubr-Fettnutz Körnung I und H Mk. 225 dir Mk. 236, Nußschmiedekohlen Mk. 195 bi« Mk. 206, Deuts»- Anthr.cit-Nutzkohlen Mk. 330 bi- 340, englische AnthracwNußkoblen Mk. 380 diS Mk. 400, Ruor-Flammnuß Körnung I und II Mk. 220 bt6 Mk. 230, Rubr-Flammnußkohlen III Mk. 200 bis Mk. 210, Fälschtot Mk. 175 bi« Mk. 185, Ruhr-Bruchcoks Mk. 325 bi« Mk. 335 Alle- per 10 tonnen ab Mannheim. DaS Plötz tche Steigen deb Rheines ermöglichte die Zufuhr ewiger Kühne, deren Ladung schlank adgenommen wird. eirfcett, 2. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochmmarkt kosteten: Butter per Psd. JC 0.80-0.90, Hühnereier per St. 7—8 , Gänseeier per St. 00—00 «), Käse 1 St. 5—8 Käsematte 2 St. 5—8 i>, Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 34 «$, Tauben per Paar JC 0.80-1.00, Hühner per St. M 1.00—1.50, Hahnen per Stück M, 1.00—1.80, Enten per St. JfC 2.00—2.20, Gänse per Pfd. JC 0.60 bis 0.80, Ochsenfleisch per Pfd. 68-74 4, Kuh. und Rindfleisch per Pfund «0—64 4 Schweinefleisch per Pfd. 60—70 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 74 4, Kalbfleisch per Pfd, 60—66 , Hammelfleisch per Pfd. 50—66 L, Kartoffeln per 100 Kilo 5.00-6.00 JL, Weißkraut per St. 30—00 4, Zwiebeln per Ltr. JL 5.50—0.00, Milch per Liter 18 4. Auszug aus den Staudesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. Am 31. Januar. Philipp Rau, Weißbinder'fzu^Alten.vufcck mit Margarethe Schmidt von Allenvorf a. d. Lumda. . «evorene. zum König von Arabien und rückte mit 20000 Mann' vor. Die ScheikhS von Kowctzt zogen mit ca. 10 000 Mann aus, und es Tarn zum Kampfe, der von Sonnenuntergang bis Tagesanbruch währte Aber schließlich gingen die Truppen Ben Raschids mehrmals vor und wurden völlig aufeinander gesprengt. Die Scheikhs machten große Beute. BSrsennachrichten. Am 21. Januar. Dem Packer Friedrich Leuning eine Tochter 22. Tem Arbeiter Gilbert Neun eine Tochter. Dem Werkführer Hubert Schiffers ein Sohn, Rudolf Cmil. Dem Fuhrmann Georg Müssing eine Tochter, Lina Margarethe. 26. Dem Carouffeibefitzer Rudolf Winter eine Tochter, Katharina Johanna Anna. 27 Dem Schlaffer Albert Franz Otto ein Sahn, Richard Gearg 28. Dem Carouffttbesitzer Karl Färber ein Sahn, Rudalf Johannes Gearg. 30. Dem Pfarrer Dr. Friedrich Grein eine Tächter. Gestorbene. Am 25. Januar. Christian Reuter, 62 Jahre alt, Privatier dahier 26. Heinrich Hermann Schäfer, 4 Manate alt, Sahn van Kutsch r Karl Schäfer Hierselbst. 28 Curt Söhnel, 3 Jahre alt, Sahn van Zuschneider Friedrich Wilhelm Söhnel dahier. Albert Geiste, 18 Tage alt, Sahn van Kaufmann Adolf G-iffe dahier Christoph Mantz, 70 Jahre alt, Rech nungsrat dahier. 30. Wilhelm Belloff 50 Jahre alt, Weichensteller dahier Neueste Meldungen. (Telephon-Meldungeu des „Gießener Anzeigers".) Cronberg, 2. Febr. Die Kronprinzessin von Griechenland und die Prinzessin Friedrich Carl von Hessen begaben sich mit dem englischen Per- sonal heute früh nach Homburg zur Teilnahme an dem Trauergottesdienst für die Königin von England. London, 2. Febr. (Reutermeldung.) Hier liegt zur Zeit eine Bestätigung des Gerüchts, daß Li-Hung- T s ch a n g gestorben sei, nicht vor. Der ,,Standard" erfährt aus Shanghai vom 31. Januar: Taotai Scheng bestreitet die Wahrheit des Gerüchtes, Li-Hung-Tschang sei schwer krank, während das Blatt unter demselben Tage aus Tientsin meldet, daß dort das Gerücht vom Tode Li- Hung-Tschangs und Y u s ch i n g k a i s sich b e st ä t i g t. — Nach Meldung der „Daily News" aus Kairo vom ersten dieses Monats wurden durch Ueberschwemmung und heftigen Sturm große Verherungen angerichtet. Die Eisenbahn ist an mehreren Stellen aufgerissen und Hunderte von Häusern sind zerstört, in einigen Distrikten sind ganze Dörfer vernichtet. B 0 m b a y, 2. Febr. (Reutermeldung.) Hier sind Meldungen von einem blutigen Kampfe bei K0weyt am persischen Golfe eingetroffen. BenRaschid erklärte sich Berlin, 1. Februar. 4 */e Deutsche Grundsohuld-Bank 1 u. 2 45.50 M. 4 u/0 do. 8. 5/H onk. b. 1904 45.50 „ |t/80/ do. 8. 7/8, unk. b. 1906 45 00 „ 4 -/0 D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 97.30 M. 8i/,o/0 do. unk. 1905 89.50 w 4 o/o Preuss. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 81 00 „ 4o/g do. 8. 15-18 unk. b. 1900 81 00 » 4 7q do. 8. 19-20, unk. b. 1905 00.00 „ 31 0/ do. 8. 13, 14 75.50 „ 3Ve o/o do. 8. 21, 22, onk. b. 1905 75.50 „ Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 2 Februar 3«/. % Reichsanleihe . . 97.60 j 3 6/o do . . 88.40 81/. o/n Konsols . . . . 97.50 ; u/c do .... 88.05 31,| o/0 Hessen .... 94.35 5 70 Italien. Rente . . . 95.90 411 /o Grieoh. Monop.-Anl. 42 20 8 »/o Portugiesen . . . 24.40 30/r, Mexikaner . . . . 97.50 4