1901 151. Jahrgang ießener Anzeiger Heneral-Anzeiger Anrts- unb Anzeigebl^rtt für den divers Ärefzen M H t« N und China. Donnerstag den 3. Januar Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf„ auswärts 20 Pf. Bezugspreis vicrteljährl. 2J?t. 2.20 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohnx durch die Abhoicstelleir vicrteljährl. Mk. 1.90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk 2 — Vierteljahre, ohne Bestellgeld. Adresse für Depeschen: Anzeiger Stehen. Fernsprecher Nr. 51. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis norm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftrahe Nr. 7. sich behufs Eintragung ihrer Nameu in die Stammrolle in )cr Zeit vom IO. Januar bis zum 20. Januar l. I. bei der Bürgermeisterei ihres Wohnortes, beziehungsweise ,res dauernden Aufenthaltsortes zu melden und abei, wenn sie an diesem Orte nicht geboren find, ihren Geburtsschein, welcher nunmehr von dem betreffenden Btandesamt zu erwirken ist, und wenn sie sich bereits bei einer früheren Musterung gestellt haben, ihren Losungs' Schein vorzulegen. Zugleich wird darauf aufrüerksam gemacht, daß die- euigen, welche die Anmeldung Unterlasten, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark oder mit )aft bis zu drei Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlosten und ihrer etwaigen Ansprüche aus Zurückstellung rc. verlustig erklärt werden. Bezüglich derjenigen Militärpflichtigen, welche zurzeit abwesend sind, find deren Eltern, Vormünder-, Lehr-, Brod- und Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Die Großherzoglicheu Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, Vorstehendes in ihren Gemeinden noch besonder« auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lasten. Gießen, den 2. Januar 1901. Der Zivilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Kommission Gießen. Boeckmanv. Generalmajor v. Hopfner hat infolge einer Darm- krankheit das Kommando der 3. ostasiatischen Brigade Erscheint täglich mit Ausnahme des MoutagS. Die Gießener Aiamllienötätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für hefl. Volkskunde" wächtt. 4 mal beigelegt. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt Mütter für hessische Volkskunde.____________ Bekanntmachung, betreffend das Ersatzgeschäft pro 1901. Unter Hinweis auf obige Bekanntmachung bringe ich weiter zur Kenntnis der Beteiligten, daß als dauernder Aufenthalt anzusehen ist: a) für militärpflichtige Dienstboten, HauS. und Wirt- schaftsbeamte, HandluvgSdiener, Handwerksgesellen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter und andere in einem ähnlichen Verhältnis stehende Militärpflichtige der Ort, an welchem sie in der Lehre, im Dienst oder in Arbeit stehen; b) für militärpflichtige Studierende, Schüler und Zöglinge sonstiger Lehranstalten der Ort, an welchem sich die Lehranstalt befindet, der die Genannten angehören, foferu dieselben auch au diesem Orte wohnen. Gießen, den 2. Januar 1901. Der Zivilvorfitzende der Großherzoglichen Ersatz-Kommission Gießen. Boeckmann. Bekanntmachung, betreffend das Ersatz-Geschäft für 1901. Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr- Drdnung werden 1. alle im Jahre 1881 geborenen Militärpflichtigen, sowie 2. die in früheren Jahren geborenen, welche fich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder 3. we^e hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren dauernde« Aufenthalt haben, oder in demselben als Studenten, Gym- -nasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschev, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich aushalten, hiermit aufgeforbert, Bekanntmachung. Betr.: Entschädigung für au Rotlauf gefallene oder erkrankte Schweine. Gemäß Art. 7 des Gesetzes vom 24. September 1900 und § 11 der Anweisung dazu vom 20. Oktober 1900 machen wir bekannt, daß die vom Kreisausschuß gewählte Kommission zur Festsetzung der Preise, betr. die Entschädigung für an Rotlauf gefallene oder erkrankte Schweine, folgende Festsetzung getroffen hat, die bis auf weiteres, und längstens bis 1. September 1901, im ganzen Kreise Gießen Wirksamkeit hat. Nüffen gefüttert haben. Die Bedingungen der g e m e i n s a m e n N o t e der Mächte sind bedingungslos angenommen worden. Die Vollmachten der chinesischen Friedensunterhändler sind völlig regelrecht. Man glaubt, daß die Unterhandlungen in einigen Tagen beginnen werden. — Die von den chinesischen Bevollmächtigten den fremden Gesandten unterbreitete Note, worin d« vor. läufigen Forderungen der Mächte angenommen werden, hat folgenden Wortlaut: Tsching und Lchungtschang nehmen Amtlicher Heil. Gießen, den 27. Dezember 1900. Betr.: Die Kranken- und Jnvalidenverficherung der Äretß straßenwarte. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen die Gr. Bürgermeistereien der Landgemeinden deS Kreises. Sie wollen den Gemeinde-Einnehmer anweisen, bezüglich der bis Ende Dezember 1900 für die Kreisstraßenwarte vorlagsweise gezahlten Beiträge zu den Kosten der Gemeinde-Krankenversicherung, sowie derjenigen der Jnvaliden- Verficherung mit der Kreiskaffe abzurechnen und die Vorlagen gegen Abgabe der Quittungen hierüber, zu welchen besondere, von der Kreiskaffe erhältliche Formularien zu benützen sind, in Empfang zu nehmen. Wir stheu Ihrem Bericht, daß die Abrechnungen statt- gefunden haben, bis spätestens 1. Februar 1901 entgegen. v. Bechtold. .. 1.20 H 1.- „ --80 inden, keine militärischen Operationen unternommen werden. Die Stadt Tschangtschou, die Geburlsstadt TschagtschitungS, efand sich außerhalb dieser Grenzen. Der chinesische General May, ein humaner Mensch, ein aufgeklärter Mann und ein Freund der Fremden, der in beständigem Verkehr mit der rrovisorischen internationalen Regierung in Tientsin ist, stand im Begriff, die Ordnung in dieser Stadt wiederherzustellen und die Boxer niederzuwerfen. Man hatte schon eine Anzahl Boxer verhaftet, und diese sahen der Stunde ihrer Hinrichtung entgegen, als plötzlich am 5. Dezember eine deutsche Abteilung erschien, die Stadt besetzte, Geldsummen forderte, und die Soldaten Mays nötigte, sich nach Schanlung zurückzuziehen. Außerdem bemächtigte sie sich ihrer Waffen und setzte die gefangenen Boxer in Freiheit, sodaß der ganze Bezirk jetzt von Räuberbanden terrorisiert ist, die niemand bemeistern kann. Ein zweites Beispiel: In der Stadt Auugtsching waren zwei englische Missionare namens Norman und Robinson im Juni von den Boxern erw ord et worden. Im Oktober drang eine englische Abteilung unter dem Befehl des Generals Richardson in die Stadt und ließ sich eine Entschädigung von 150000 Franken zahlen. Der englische General gab dem Magistrat eine schriftliche Bürg, schäft, daß die Stadt in Zukunft von jeder neuen Strafe befreit sei. Der Magistrat, der immer freundlich zu den Fremden war, versprach, die schuldigen Boxer zu verhaften und hinrichten zu laffen. Er hielt auch sein Versprechen, aber am 15. Dezember drang plötzlich eine deutsche Ab- Leitung in die Stadt, bemächtigte sich des Magistrats, warf ihn bis nach Zahlung eines Lösegelds in Fesseln und raubte die S.tadt aus. Frauen, 7, Polizeileute und Dorsbcwohnerwurdenniedergemacht, obgleich sie keinen Wiederstand geleistet hatten. 6 Boxer, die wegen Mordes im Gefängnis saßen, wurden in Freiheit gesetzt. Unter den getöteten Eingeborenen befand sich auch ein Greis von 60 Jahren, ein Mitglied der Gesellschaft für die Verbreitung des Glaubens. Das Ergebnis dieses Vorgehens war folgendes: der ganze Bezirk, in dem die Ordnung wieder hergestellt war, ist wieder in Hellem Aufruhr. Mit einem Wort: während die Mächte unterhandeln, damit die guten Beziehungen mit China wiederhergestellt werden, find ; die Deutschen daran, alles zu zerstören, um HoH i zum Feuer und Ziegel zu Polizeihäusern zu haben. Während der deutsche Kaiser darauf bedacht ist, den chinesischen Hof wieder nach Peking zu bringen, bereiten die Deutschen eine Expedition nach Singanfu für den nächsten Frühling vor. Diese Expedition wird zur Folge haben, daß der Hof biS nach Kachgarien sich zurückziehen wird. Der Kaiser wünscht, daß China unverletzt bleibe, und die deutschen Behörden in China rufen Unruhen hervor. Leider, fügt der Berichtn- statter hinzu, sind Anzeichen dafür vorhanden, daß das deutsche Vorgehen die Absicht verfolgt, dem englischen Ruf zu schaden, lieber all wird den Engländern vorgehalten, sie seien nur Untergeordnete des Grafen Waldersee; nicht em einziger englischer Offizier wird zu den Beratungen des Oberbefehlshabers zugelaffen, deffen ganzer Generalstab nur aus Deutschen besteht. Die Wirkung davon auf die eingeborenen Truppen und die Chinesen ist unbestreitbar ungünstig, und was noch ernster ist: wir sind, ohne eS zu wollen, im Begriff, eine Annäherung zwischen Rußland und Japan hervorzurufen. Die Frage, die wir uns zu stelle» haben, ist folgende: wäre es nicht angezeigt, daß nur die erste Gelegenheit benutzten, die sich uns bietet, um die eng- lischen Truppen dem Oberbefehl des Grasen Waldersee zu entziehen, der ohnehin schon hinreichend genug dem Ansehen Englands in China geschadet hat? Dazu schreibt die „Köln. Ztg.": Zu den Kritiken aus englischer Quelle über militärische Vorgänge und Zustände innerhalb deS von den Verbündeten besetzten Gebiets ist nur zu bemerken, daß die Berechtigung englischer Beobachter, ein sachliches Urteil über militärische Dinge zu fällen, noch zu erweisen ist. Der ausgebildete englische Nachrichtendienst trägt dazu bei, derartigen Urteilen eine große Verbreitung zu geben. Bei näherer Betrachtung wird man sich aber davon überzeugen können, daß einerseits Rechthaberei und Selbst- Unkenntnis und andererseits der Mangel an militärischer Urteilsfähigkeit die lesende Gesellschaft der Welt mit tauben M S Erstes Blatt 21.—40. M „ M n 41.—60. „ „ „ n g| __gQ so weiter von 81 kg ab für das kg. 0,80 Mk. Gießen, 29. Dezember 1900. Großherzoglrches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Gießen, 29. Dezember 1900. Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« das Großh. Polizeiamt Gießen, die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden und daS Großh. Polizeikommiffariat Arnsburg. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung »velfen wir Sie wiederholt darauf hin, daß Besitzer von Schweinen vom Ausbruch des Rotlaufs unter ihren Schweine- beständen und allen verdächtigey Erscheinungen sofort Anzeige bei Ihnen zu machen haben. Nach erfolgter Anzeige haben Sie sofort an das Großh. Kreisveterinäramt und an uns zu berichten. Der Besitzer des verseuchten Schweinebestandes ist von Ihnen aufzusordern, alle gesunden und alle noch später zugehenden Schweine zur Impfung dei Ihnen anzumelden, bei Meldung des Verlustes des Entschädigungsanspruches. Wegen zuverlässiger Feststellung des Gewichts deS gefallenen ober getöteten Tieres haben Sie daS Erforderliche vorzu- nehmen und in Gemeinschaft mit dem Großh. Kreisveterinär- arzt und dem Tierbesitzer die Besichtigung und Wiegung vorzunehmen. Wir empfehlen Ihnen, die Bestimmungen des fr. Gesetzes und der Ausführungsanweisung genau zu befolgen und für ortsübliche Bekanntmachung Sorge zu tragen. v. Bechtold. ES werden angesetzt: für die ersten 10 kg deS Lebendgewichts für das kg 1,50 Mk. ■ „ 1.40 „ niederlegen müssen. Nach einem Londoner Telegramm werden die neulu von der „Morning Post" erhobenen Anschuldigungen, da die Deutschen in China rauben, plündern un ohne Unterschied töten, vom Pekinger Korrespondenten der „Times" wiederholt. Die Depesche der Times aus Peking lautet: Man hegt in Peking die Hoffnung, daß die englische Regierung sich mit der Art und Weise befassen werde, wie die Deutschen in der Provinz Tschili den Krie; führen. Die Härte, die sie an den Tag legen, indem si ohne Unterschied Schuldige und Unschuldige bestrafen un in systematischer Weise auch solche Leute ausrauben, die schon vor ihrer Ankunft unterworfen waren, ruft Unruhen her vor, die schwer zu unterdrücken sind. Gegenwärtig durchzieht eine deutsche Abteilung die Geg nd und opfert eine ganze Menge unschuldiger Leben. Sie zerstört das Ansehen der Ortsbehörden und reiz die Bezirke, in denen die Ordnung bereits wiederhergestell war, zur Anarchie auf. Die Deutschen haben davon doppelten Nutzen: erstens bemächtigen sie sich zu ihrem eigenen ausschließlichen Gebrauch der Geldsummen, die sie der Bevölkerung abpressen, und vermindern so die Kriegskosten des Feldzuges. Dann rufen sie Unruhen hervor und haben so einen Vorwand, die militärische Besetzung länger dauern zu laffen. Wenn man aber auc> Schuldige bestrafen soll, so kann doch die Rache an Unschuldigen in keiner Weise gerechtfertigt werden. Anderseits find auch die Treulosigkeiten, die die Deutschen begehen, nicht gerechtfertigt. Ein Beispiel: Waldersee hatte Lihungtschang eine Karte der Provinz Tschili übergeben, in der die Grenzen der militärischen Besetzung genau bestimmt waren. Außerhalb dieser Grenzen sollen von den verbündeten Truppen, die sich unter dem Befehle WalderseeS be- das 11.—20. „„ ff Politische Tagesschau Schwindeleien keine Rede sein. Ausland namens Chinas die diesem auferlegten Bedingungen an und bitten um eine Zusammenkunft. Man meldet aus Peking, daß der Mörder des Freiherrn v.Ketteler, der Unteroffizier in der Mandschu- Truppe Evhai, zum Tode verurteilt worden ist. Man hatte das Urteil sufgeschoben in der Hoffnung, noch genauere Einzelheiten über den Anstifter des Verbrechens aus dem Verhafteten herauszubringen. Die Vollstreckung der Todesstrafe ist am 31. Dezember an jener Stelle der früheren Hatamen, jetzigen Kettelerstraße, erfolgt, wo der deutsche Gesandte ermordet wurde. Gießen, 2. Januar 1901. LU. Von der Universität. Wir haben jüngst davon Kenntnis gegeben, daß der Direktor des physikalischen Instituts dahier, ord. Professor Dr. Paul Drude, einen ehrenvollen Rus nach Tübingen erhalten habe. Erfreulicher Weise können wir nunmehr von der endgiltigen Ablehnung dieses London, 31. Dezember. T-er „Birmingham Post" zufolge erhielt die Königin Viktoria in Osborne Briefe von dem Zaren und der Zarin, worin diese für die Teilnahme, welche die Königin während der Krankheit des Zaren zeigte, dankten und die Hoffnung aussprachen, die Königin im Frühling im Süden Europas sehen zu können, wenn die Gesundheit des Zaren und die Umstände es erlauben. A m st e r d a m, 31. T-zember. DerHerzogHeinrich von Mecklenburg wird am Mittwoch nach Schwerin abreisen. DieHochzeitderKöniginWilhelmina wird, wenn * Berlin, 31. Dezember. Generalleutnant z. D. -de gestern abend vor seiner Wohnung Tabatiere. Der Deckel derselben trägt das in Diamanten gefaßte Bild und den Namenszug des Kaisers. — Das jährliche Essen, das der englische Botschafter den Berliner Schornsteinfeger-Lehrlingen giebt, fand gestern abend statt. Der Attachee Oberst Walters hielt eine Ansprache. — Das preußische Staatsmini st erium trat gestern unter dem Vorsitz des Grafen v. Bülow zu einer Sitzung zusammen. In unterrichteten Kreisen wird angenommen, daß die Thronrede zur Eröffnung des preußischen Landtages sowie Vorschläge für die Verleihung von Orden und Ehrenzeichen aus Anlaß des Krönungs- und Ordensfestes zur Beratung standen. — Die Eröffnung des preußischen Landtages am 8. Januar wird voraussichtlich nicht durch den Kaiser persönlich erfolgen, vielmehr dürfte mit der Eröffnung und Verlesung der Thronrede der Reichskanzler Graf v. Bülow beauftragt werden. — Pastor a. D. Göhre hat aufgehört, Geistlicher der evangelischen Landeskirche Preußens zu sein. Am 13. Dezember wurde er von dem Konsistorium der Provinz Brandenburg aufgefordert, freiwillig auf die Rechte des geistlichen Standes zu verzichten, falls er die Einleitung des Disziplinarverfahrens vermeiden wolle, und am Kapellen in Trient die Teilnahme an Sylvester-Feierlichkeiten verboten. Rom, 1. Januar. Da der Schwächezustand deS- Papstes anhält, unterließ er zum Jahreswechsel übliche Messelesen in der päpstlichen Privat-Kapelle. Krakau, 1. Januar. Am 29. Dezember fand im allgemeinen Krankenhaus eine Versammlung der Aerzte statt, in der über die Streikfrage verhandelt wurden Da die Meinung über die unhaltbare Lage der Sekundarärzte und Praktikanten eine ungeteilte war, wurde einstimmig beschlossen, mit dem Schlag der zwölften Stunde in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar de« Dienst ein zu stellen und in den Streik zu treten^ Jene Aerzte, die ihre Wohnung im Allgemeinen Krankenhause haben, werden mit dem Tage des Beginns des Aus-. stands ihre Wohnungen verlassen. Kommerzienrat Sanden, dem die Hauptschuld an dem Krach der Spielhagen-Banken beigemeffen wird, hat sich in Potsdam als kircheneifriger Mann aufgespielt und in- folgedeflev in der Umgebung der Kaiserin in hoher Gunst gestanden. Zu den durch Sanden Geschädigten gehört auch ein älteres Fräulein, das den größten Teil seiner Ersparniffe verloren hat und mit der Frau Sanden persönlich bekannt war. Jetzt geht durch die Blätter ein Brief, den Frau Sanden an das Fräulein geschrieben hat. Derselbe trieft von frommen Redensarten und verweist die Betrogenen großmütig in allen möglichen Wendungen auf „Gott den Herrn", „Gottes Hülfe" und „gnädigen Schutz" und ermahnt zu „festem Vertrauen" und zum Gebete. Unter Berufung auf „Gott den Herrn" wird der Kommerzienrat als ein Ehrenmann und Menschenfreund herausgestrtchen. Von den 20 Millionen, die er angeblich habe, besitze er nicht den zehnten Teil. „Alles, was er hatte, ist bereits in die Bank gegeben und sogar auch mein Besitztum mit angegriffen worden." Es wird behauptet, dieses „Besitztum" der wackeren Frau, aus die der brave Herr Gemahl seine ergaunerten Millionen rechtzeitig „übertragen" habe, bestehe aus 30 Millionen und sei in England angelegt. Von diesem „ihrem" Besitztum, das „sogar mit angegriffen" worden ist, dem „lieben Fräulein" auch nur einen Pfennig Entschädigung avzubieten, fällt der frommen Dame, die „täglich in heißen Gebeten" „Gottes des Herrn gnädigen Schutz erfleht," nicht ein. Zu den Geprellten beim Krach der Preußischen Hypotheken- und der Deutschen Grundschnld- bauk gehören, wie dem Vorwärts aus Straßburg geschrieben wird, auch eine Reihe von Gemeinden und Kirchen- Einrichtungsfabriken Elsaß-Lothringens. Seitens der reichsländischen Verwaltungsbehörden, denen ein Auffichtsrecht über die Verwendung und Anlage öffentlicher Gelder zusteht, hatte man von jeher dahin gewirkt, daß diese preußischen Geldinstituten zugeführt wurden. Denn dort — so hieß eS — werde musterhafte Ordnung gehalten und könne von Eissport. Bei anhaltendem Frostwetter wird der Eis verein heute die Eisbahn eröffnen. •• Die ReujahrSnacht verlief in unserer Stadt im Allgemeinen ruhig. Die Schutzmannschaft ließ den gegenseitigen Neujahrswunsch zwischen dem Publikum und das Abfingen von Liedern ungestört zu und so stellte sich die Ruhe um 1 Uhr von selber wieder ein. Wie uns mitgeteilt wird, wurden 27 Personen wegen Abbrennens von Feuerwerkskörpern und 9 Personen wegen sonstigen Unfugs zur Anzeige notiert. Ein Neujahrsschießer schoß mit einer scharfen Patrone durch das Fenster eines in der Wallthorstraße gelegenen Kontors, wobei die Kugel in einem Schrank stecken blieb. Leider ist der Uebelthäter noch nicht ermittelt. ? Wieseck, 1. Januar. Von den Frauen und Jungfrauen des Turnvereins Wieseck wurde in der Sylvester- , nacht eine Sammlung zum Besten der Burenfrauen vernicht unvorhergesehene Umstände eintreten, am 7. Februar anstaltet und ergab die Summe von 15 Mark. stattfinden. ** Zum Beginn de8 20. Jahrhunderts schreibt man unS: Pans, 1. Januar. Präsident Loubet erhielt bereits c> . ütel vo[[c Jahre waren gemäß unserer christ- Neujahrswünsche vom Zaren. Loubet erwiderteZeitrechnung) seit Christi Geburt verfloffen am Ende sofort mit eimem Glückwunsch zur Genesung des Kaisers. « 1899 bezw am Ende des heurigen Jahres 1900? Bei dem heutigen Neujahrsempsange des diplomatischen VeSJayreS iv9^oezw.am Cnoeoes izeurigen ^a? Korps im Elysee hielt der Nuntius Lorenzelli erne Antwort. 1o99bezw.1900 Folglch schlietzt oas iv.Jayr Ansprache an Loubet. Er sprach die Wünsche des diplo- hundert Mit Ende deS JahreSl1900 und beginnt daS 20. Jahr- malischen Korps für den Präsidenten und für Frankreich hundert mit dem 1. Januar 1901. Quod erat demonstrandum, aus, gedachte der glänzenden Völkerkimdgebung in Paris, Euclides minimus. — Wer also schon am 1. Januar 1906 die das Jahr 1900 abgeschlossen habe, und drückte den sich den Eintritt inS 20. Jahrhundert leistete, hatte daS Ver- 27. Dezember antwortete er: Ich erkläre hiermit dem königlichen Konsistorium, daß ich von heute ab auf die Rechte und Pflichten eines Trägers | RufeS berichten. des geistlichen Standes der preußischen Landeskirche frei- «* DaS alte Jahrhundert ist in Gießen mit SÄÄ ÄÄÄ “ Hw°r°» »offen volle Aufklärung bringen würde. Ich verzichte auf diese Frau litt an Epilepsie, wahrscheinlich ist chr in einem Anfalle Genugtuung lediglich deshalb, um auch den Schein zu die Petroleumlampe entfallen und explodiert. Die vermeiden, als ob ich angesichts der im Schreiben allein in der Wohnung befindliche etwa 30 Jahre alte Frau- des königlichen Konsistoriums zum Ausdruck ge- wurde in HÜlflosem Zustande in Flammen liegend aufgefunden kommenen Auffassung, die ich für falsch und vor allem ^d nach der Klinik gebracht. Dort ist sie in vergangener mit dem Geiste und "der Lehre Jesu unverein- ^cht chren schrecklichen Wunden erlegen. — Von anderer b a r„PaS'in ker That noch Wert auf ine ine Eigenschaf erfahren wir noch: Mitbewohner fanben bie bebauernß» Ql^lKeu ts ch e" R ei ch^s b a^n kleierle amheuign rocrte ^au am ganzen Körper brennenb auf bem Korridor Taae ihr 2 5 i ä h r i a e § u b i la um vor. Daß sie längere Zeit hilflos im Zimmer gelegen haben ^Weimar, 1. Januar^ Das früh 8 Uhr über das Be- muß, dürfte daraus zu schließen sejn, daß der Ehemann später finden des Großherzogs ausgegebene Bulletin lautet: einen abgebrannten Finger feiner Frau in der Stube fand. Im Laufe des gestrigen Tages trat ausgesprochener ** Personalnachrichten. Mit Wahrnehmung der Dienst- Fiebernachlaß ein. Temperatur abends 38, heute früh Verrichtungen eines Amtsrichters wurden beauftragt: bei dem 37,6 Grad. Der Schwächeanfall hat sich nicht wiederholt. Amtsgericht Schotten der Gerichtsaffeffor Dr. Pusch in 2er Tag verlief günstiger Am-späten Abend hat ,ich» Seligenstadt, bei dem Amtsgericht Offenbach der Gerichts- geringe Fi-berstergerung wiederholt. Bon. 2 Uhr an tra » Schumacher in Fürth und bei dem Amtsgericht wurde" ÄrungsanfEhme^nügend" h 9 ’ Beerfelden der Gerichtsaffeffor Plagge in Lorsch. - In Frankfurt a. M? 31. Dezember. Die Landtaasabge- den Ruhestand wurden versetzt am 21. Dezember der Halte- ordneten für Franksurt, gund unb Sänger, werden im stellenausseher PeterKrauß I. IN Ehringshausen, der Bah». Landtage gleich nach seinem Zusammentritt eine Inter- Wärter Heinrich Zimmer zu Gießen und der Weichensteller pellation über das Offenbacher Eisen bahn- Nikolaus MalkemuS zu Lauterbach, sämtlich in der Hesfisch- un glück an die Staatsregierung richten. «Preußischen Eisenbahngemeinschaft — mit Wirkung vom Stuttgart, 31. Dezember. Der Kriegsminister, Ge-h Januar an. neral der Infanterie Schott von Schottenstein, der» ' - — • - - - ~ • seit dem 10. November mit dem Vorsitz im Staatsministe- (i ।rium betraut war, ist zum Präsidenten des Staats- ^Iministeriums ernannt worden. In Kiew sind wieder Studenten-Unruhen. Der nächstliegende Vorwand war der, daß den Studenten! ein Ehrengericht über einen ihrer Kameraden vom Univer-, fitäts-Jnspektor untersagt worden. Eine Studentenversamm- jung, die deswegen einberufen war, wurde aufgelöst; am nächsten Tage versammelten sich die Studenten dessen ungeachtet abermals und wurden in ihren Verhandlungen nicht gestört; nachdem letztere beendigt, schritten die Studenten mit Chorgesang durch die Flurgänge der Universität. Der Universitätsvorstand erließ darauf eine Verfügung, der- zufolge fünf der sogenannten Anführer und Aufwiegler^ der Studenten entweder auf drei Jahre die Universität! verlassen oder sich auf drei Tage in den Karzer einsperren lassen sollen. Als am folgenden Tage die Studentenversammlung den Inspektor berief, wollte letzterer nicht erscheinen. Darauf wurde die Einstellung der! Vorlesungen beantragt und angenommen; eine darauf folgende Versammlung bat den Inspektor zum zweitenmal zu erscheinen, um mit einer Studentendeputation zu konferieren; als letzterer sich zum zweiten Male weigerte, auf irgendwelche Unterredungen einzugehen, beschloß die Versammlung, vor seinem Erscheinen die Universität nicht zu verlassen. Um 7 Uhr abends füllten sich die Säle der Universität mit Kosaken; General Novitzky an ihrer Spitze. Tas ganzeGebäude wurde von Truppen umzingelt; nach einer Reihe von erfolglosen Drohungen riet der Gendarmen-Oberst und der herbeigeeilte Gouverneur die Forderungen der Stu- uuy xövu w vtu Ul„ , deuten anzuhoren; der ^mpektor und Der au§, daß die Bande der Brüder lich keit unter Mgen noch einmal am 1. Januar 1901 und zwar von zwar die Forderungen des Präsidenten der Versammlung Völkern an Festigkeit gewinne, und die Ideen der ^chtS wegen. Prosit Neujahr unb 20. Säculum! an, lehnten sie aber kurzweg ab. ^r ^rajibent e^arte (^erecf)tigt€it/ Eintracht und Nächstenliebe sich immer weiter * s & * ** Arwenivende Von Herrn Ferme ist auf Anregung den einregistriert; das Urteil soll in diesen Tagen gefättt $ >ie°Uber^inge6eKben °ttoirturtg er C<£taa^em für Arme unb Kranke Alte und Kmber Kleins werden. ___________________ oeren Vertreter der Nuntius heute umgeben, zuzuschreiben und dergl. dem Herni P^rrer Dr. Naumann hier em " ' "" 1 - . •• ...... I fei.. Mit tiefen Gefühlen der Dankbarkeit gedenke er desi trag von einigen hundert Mark übergeben woroen. Alen Neilll. herrlichen Schauspieles, dessen Stätte gewesen zu sein Paris edlen Gebern gebührt herzlichster Dank. & F J ö 3 , . I ftoU sei. Er hoffe, diese Kundgebung der Völker werde! _i_ Ettingshausen, 1. Januar. Nachdem unsere Kirche Berlin, 1. ^anuar. ^as Neu) ahrsfest wuroe Ausbreitung der -führenden Ideen! der Menschheit förder- vergangenen Jahre innen unb außen renoviert worderr bei .Hofe mit den üblichen Feierlichkeiten begangen. Um Ia sie kurr vor Weibnackten eine neue Beleuchtung er- Hokb 10 Uhr traf das Kais er paar, vorn ^euen PalaiS Ist es nicht schon ein Einvernehmen, das die Lejnen 5armmen Kronleuchter unb 11 Lampen. Die kommend, im Schloste em. In der Kapelle fand em Gottes-1 Divlomatie der Völker fa5t des aanaen 1?,' oarmigen Kroiueucgici v dienst statt, woran sich eine Gratulationseour irn Weißen ^aJ17h-Pa nprnL ^r^ ei^ Seu für ba§ belauf-n sich auf 165 M . Saale anschloß. Als erster ging der Reichskanzler vorüber, ^dkre'ses licht^i'^bmdet^em Zeichen das fc g„b-Feld, Kreis Alsfeld, 1. J-Nvar. Eine mtereffante den der Kaiser durch Händedruck und freundliche Worte ^f.hl qeuaniffe der Solidarität Wette bildet feit den Feiertagen das Gesprächsthema des m>szeichnete. Später nahm der Kaiser die Glückwünsche der ^Än d^s Recht von dem Jahrhundert, dessen Anbruch ganzen VogelSbergeS. Der hiesige Bäcker Völsing und -in Bot,chaiter entgegen und empfing die kommandierenden o«s a)t 9 erwarten welche die anderer wohlhabender Mann stritten znm Zeitvertreib über Generale, darunter Prinz Arnul, von Bayernden Erbgroß- WE^des Nuntius von demselben erhoffen ließen." die Anzahl der Sinpsennigstücke aus dem Jahre S°l8 Sto mütaVänbeaaMi6PTeoi - Tas Kriegsgericht hat die Fr^e, ob>ajor 1874,'die im Umlauf seien. ES tarn schließlich »u einer p"nzen und Gefolge nach i>em Zeughauszur^Parole Aus- Cu i g n e t wegen schweren Vergehens gegen die Disziplin Wette um 2000 Mk., wonach sich Bäcker Bolfing vergäbe^ An der Fruhstückstafel nahmen Prinz Aruuls von mit Di en st e N tl a s sun g zu bestrafen fei, Mitvier gegen pflichtete, innerhalb einer gewissen Zeit 10000 ElNpseunig- Bayern und Prinz Heinrich teil, die seit gestern im könig-1 eine Stimme verneint. Andererseits üe£lai^tet' ftücEe auS dem Jahre 1874 zusammenzubrmgeu. Seit den lichen Schlosse Wohnung genommen haben. Im Lause des I Kriegsminister habe Cuignet nut bO Tagen c u u 9 s I ijßet^nac^töfeiertagen durchwandern nun Sammler im Auftrag Nachmittags ließ der Kaiser seine Karte bei den Botschaftern haft bestraft Dölfings den Vogelsberg unb zahlen bereits 6-7 Pfennig abgeben. Am Abend fand im Schlosse Familiendiner statt, Madrid,, 31 - Dezember. Anläßlich der Wahl fanden ^/^in Einpfennigstück aus dem Jahre 1874. mozu die hier und in Potsdam anwesenden Prinzen und in Vivar (Provinz Granada) b lu ti g e Zu s a m m e n stoße mi Prinzessinnen geladen waren. statt. Zwei Personen wurden getötet, 11 verletzt. Zahlreiche — ~ — Generalmajor Swajne, der frühere langjährige Personen erlitten Quetschungen. . Ä^Mlusle9. Militärattachee bei der hiesigen englischen Botschaft, der! Wien, 1. Januar. In Trient mehren sich die An-« als Svezialqesandter des Prinzen von Wales der Beisetzungs zeichen großer Gährung. Der Priester D^on Mattebi feier für den Generalfeldmarschall Grafen Blumenthal bei- wurde, während er die Messe las, in der Konzil-Kirche von v. Po ch h am m er wur. . x - iDobntc und s päter vom Kaiser zum Tiner geladen wurde, Arbeitern überfallen und mißhandelt. Nur politischer Gegen- von einem Straßenbahnwagen überfahren und so schwer erhielt bei dieser Gelegenheit vom Monarchen eine goldeneIsÄtze halber wurde den Militär-Personen und den Militär-sverletzt, daß er nach einiger Zeit starb. Neueste Meldungen Berlin, 2. Januar. Der beklagenswerte Unfall, dessen .... aa * < ... - i t r n Ar 31/,o/o 4 o/o Preuss. 4»/o Darmstädter Bank . werden wird. Justierst. 238 3330 KDMWHM Ennpfelstuttgen 82 86 do. de. 88.40 j Harpener . Tendenz: fest. 87.50 94.— 95.10 44 — 25.20 26.30 errungen, o——— — -------_ ~ 27. Dezember mit bett Führern Felix Julen und Sohn von Qermatt ans, den 4171 Meter hohen Breithorn erstiegen hat, eine Leistung, die in dieser Jahreszeit auch für den geübtesten Bergsteiger zu den Wagnissen gehört. * B r ü n n, 31. Dezember. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen einen gewissen Sch ou pal aus Kostl Anklage wegen Verbreitung des Märchens vom Ritualm ord, Aufreizung gegen die Juden und Verspottung der Religions-Gebräuche derselben. und über den Nachlaß der Christoph Philipp Vogel Ehe- eute, so wie dies in deren Testament vom 5. Februar 1866 für diesen Fall an- geordnet ist, verfügt werden wird. Gießen, 1. Januar 1901. R. Hirschhorn, Dresdener Bank . . Berliner Hondelages. Oesterr. Staatsbalm Gotthardbahn . . Laurahütte . • • Bochum . . . » Heffentliche Aufforderung. In Gemäßheit der letzten Wrllensordnung der Christoph Philipp Vogel Eheleute aus Gießen (Hessen) d. d. 5. Februar 1866 '.fordere ich deren Sohn Ferdinand Theodor Christian Martin Bogel, geboren zu Gießen am 22. November 1831, oder dessen eheliche Abkömmlinge hiermit auf, innerhalb der nächsten drei Monate, vom 1. Januar 1901 an, dem Unterzeichneten oder dem Grobherzoglichen Amtsgericht Gießen ihren Aufenthaltsort anzuzeigen, wtdrigrn- falls nach Vorschrift des Testaments Verzicht auf die ihm deferierte Erbschaft unterstellt 82 rm Buchen-, Eichen- und Nadel Stöcke. Der Anfang ist des Morgens präzis 10 Uhr in obengenanntem Distrikt und zwar am Eichen- Bau- und Nutzholz. Vom Mittag an kommt das Brenn« holz zur Versteigerung. Hattenrod, 1. Januar 1901. Gr. Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. 252 Hohverstergerung Montag den 7. Januar 1901 sollen im Hat- tenröder Gemeiudewald in dem Distrikt Alte Kühunter versteigert werden: 158 Stämme Eichen (Bau-, Schnitt- u. Wagnerholz) von 15 bis 40 orn mittlerem Durchmr sier und 6 bis 15 m Länge. 206 Fichten-Derbstangen von 7 bis 12 cm mittlerem Durchmesser und 4 bis Bekanntmachung. Die Einlagen bei dem Spar- und Vorschutzverei«, Aktien - Gesellschaft, zu Großen- Linden werden vom 1. Januar 1901 mit 4 Prozent verzinst. Von den Ausleihen auf Hypotheken werden 4^ Prozent, und auf Schuldscheine 4«/4, auch 5 Prozent, je nach Höhe des Kapitals, erhoben. Großen-Linden, den 29. Dezember 1900. 241 Der Direktor: Weigand. . 178.50 . 131.90 . 146.90 . 150.20 . 144.70 . 155.— . 197.20 . 177 80 . 171.80 51.80 „ 48.70 „ 9610 . 89.60 „ 78 90 • 78.90 M. 78.90 „ 78.00 „ 73.00 » Bekanntmachung. Donnerstag den 8. d. M., nachmittags 3 Uhr, sollen den Neustadt 65 Haus- und Küchengeräte aller Art, eine Ladeneinrichtung u. v. a. zwangsweise gegen bar versteigert werden. 246 Gießen, den 2. Januar 1901. Seipel, Gerichtsvollzieher. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 8. 15-18 unk. b. 1900 8. 19-20, unk. b. 1906 8. 18, 14 8. 21, 22, unk. b. 1905 Statt. Schlachthaus Freibank. Ochsttflkisch 56 M ZchVtiakfleisch 45 JJfo. Schmal; 50 M 12 m Länge. rm Buchen-Scheitholz, „ Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppel, Wellen Buchen-, Eichen- u. Nadel-Reisig. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft Berlin, 31. Dezember. Das Ergebnis der heute Vor-Ian die Universität Gießen folgen, mittag stattgehabten Versammlung der Pfand- — briefbesitzer der preußischen Hypotheken - Aktienbank I 4 o/o 3i/„ o/0 do. 8Va 6/o do. Universitäts Nachrichten. — Aus Jena wird berichtet: Der a. o. Proseffor Maurer in Heidelberg hat den an ihn ergangenen Ruf als o. Professor der Ana^ tomie und Direktor des anatomischen Instituts an der hiesigen Universität angenommen. — Der Profesior der praktischen Theologie DrewS m Jena wird das chm angetragene Amt des Oberkirchemats tn Meunngen nicht übernehmen, sondern voraussichtlich einem an ihn ergangenen Rus gl/, 0/o Reichsanleihe . 8 o/o do gi/, o/o Konsole . . . 8 o/o do ... 3V,o/0 Hessen . . . 5"/o Italien. Rente . . 4 o/0 Griech. Monop.-Anl. 3 o/o Portugiesen . . 3 o/o Mexikaner . . . 14Vi% Chinesen . . . Vollständiger Ausverkauf in 247 Zx Schlittschuhen. K A. H.ilbing'er, 4 o/0 Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 40/0 do. 8. 6/6 unk. b. 1904 31/0 0/- do. 8. 7/8, unk. b. 1906 4 o/o D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 Tuiltf 1905 Zu Whebllllg voll NkvjahrsbtstAll haben nachträglich folgende Herren und Dam^i der Meinrinder- Bewahranstalt Gaben zugewendet: Oskar Gutmann und Frau. Profesior^D^Baldensperger. Ätzern und Weberinnen 857 Mark gespendet worden. Nochmals sprechen wir für diese Gaben unseren herzlichsten Dank aus. Gießen, den 2. Januar 1901. _ M Der Vorstand der Meinkinder-vewahranstalltr Dr. Naumann. Das Goethe-Gartenhaus in Weimar hat der bekannten Theesirma Meßmer als Vorwurf zu einer Ansichtskarte gedient, welche wZmchrer hochkünstlerischen und stimmungsvollen Ausführung sehr gesucht wer dürste. Dieselbe wird Kunden von Meßmers Thee m den bekannten Niederlagen gratis abgegeben. _____ •-<«».» ?" 1L. sj? SSÜM 2' iffiÄ’ä! 'n ÄfiSÄ .” Äwi Ä in deren Laden d r ei R e v 0 l v e r s ch ü s s e abgeseuert und sie so schwer verletzt, daß sie, wenn sie mit dem Leben davon kommt, wahrscheinlich ein Auge verlieren wird Alsdann tötete sich Engel durch einen vierten Revolver- schuß m die linke ®$WJe. «rack einer MeldungIObligationären-Versammlung der Preußischen Hypo- Nicht erfolgen. — Ein Fischerboot aus Malaga yar ou Stamm der preußischen Hypothekenbanken für gesund Leiche des Kapitänleutnuntsdaß diese Ver- wosür dessen Famüre 5000 Mr. ausgefeyr yarie. ferner . re{jr relativen Wert hat, indem erstens wurden die Leichen des Matrosen Wilhelm Meyer und d I Berbältnisse von Grund und Boden zu verschiedenen Schiffsjungen Johannsen geborgen; alle drei wurden few^ ^uch recht erheblichen Schwankungen unterliegen lich bestattet. Der Rumpf t>er e5 auf die Menge^ dieser Schwankungen ankommt, um einige Kanonen geborgen sem werden, mit Tynam g Bodenkredit-Jnstitut in größere oder geringere Verlegen- sprengt. cm. hi heit zu bringen. Außerdem wird aber das Wichtigste noch * lieber Polizeidirektor von Meerscheidt- 12 0. ^ichsam geflissentlich übersehen, nämlich — das Hüllessems Ende schreibt der „Vorw." nach längeren P^^^en, das die Pfandbriefgläubiger, also das Publikum, Ausführungen, die sich mit der Todesursache des Ver- .^nen Werten entgegen zu bringen hat. Bei dem kleinsten storbenen beschäftigen, folgendes: „Wir wollen den Herz-I Mißtrauen kann da ein run erwachsen, der zu einer großen schlag nicht leugnen, wissen aber, daß vorher Cy an tati ^^rtung führen würde. Es würde da genau wie etwa in Wirksamkeit getreten ist. Dadurchwird freilichibie fonfl m-t Papiergeld gehen, das auch an sich gut sein kann, doch einigermaßen verwunderliche Thatsache der Obduktion bei einem ungeheuren Andrang der Besitzer natürlich! der Leiche sehr verständlich, ebenso die Nachricht von der n-d t. ^fort oder auch nur binnen kurzer Zeit eingelöst wer- Fortführung der Untersuchung gegen den verstorbenen könnte. In dem Augenblicke aber, wo die Besitzer solcher Polizeidirektor." Banknoten oder Pfandbriefe etweder ängstlich sind oder Geld * Der gestohlene „Kaiser Hase". Gelegentlich der tauchen, müssen sie schließlich um jeden Preis verkaufen, jüngsten Kaiserjagd beim Kammerherrn und Schloßhaupt- unb das gäbe dann in solchen an sich ganz guten Werten mann v Alvensleben soll sich, wie nachträglich aus Neu-leinen offenen Markt zu vielleicht den schlechtesten Bedma- baldensleben gemeldet wird, der folgende eigenartige ungen. Was das zur Folge haben kann, brauchen wir nicht Zwischenfall abgespielt haben: Der Kaiser hatte einen Hasen auszumalen, und es wäre daher von eminentem Interesses aeschossen- plötzlich stürzte ein anständig gekleideter Mann, man kann wohl sagen unseres gesamten Wirtschaftslebens, der sich bis dahin in der Nähe verborgen gehalten hatte, wenn der P s a n d b r i e f u m l a u f i n D e u t s ch l a n d auf die Jagdbeute zu und suchte mit ihr querfeldein das überhaupt eingeschränkt wird. Was die Prüfung Weite Die Verblüffung der Umstehenden war im Auaen- der Bilanz betrifft, die so sehr vernachlässigt wurde, so ist blicke so.«roß, daß sie verabsäumten, dem Fremden nachzu- vor allem leicht begreiflich bei solchen Leuten, die uber- seßen und dieser mit seinem Raube glücklich entkam. Erst yaupt von Buchungen wenig verstehen und am allerwenigsten später gelang es einem ausgesandten reitenden Boten, das von so verwickelten Dingen, rote Hypothekengeschaften. ^aadstück auf dessen Wiedererlangung der Jagdherr eine Nehmen wir aber einmal an, die Banken hatten nur tucy- Beiohnunq vckn 100 Mk. ausgesetzt haben soll, mitsamt dem Leute in ihren Aufsichtsrwten und keine einfachen Freibeuter, einem Einwohner aus Magdeburg, zuruckzu- Psründner, die am liebsten die Tantiemen nehmen, ohne brinaen Ob es sich im vorliegenden Falle um einen ge-l irgend eine Gegenleistung, so ist damit noch lange mct)t wohnlichen Diebstahl handelt, oder ob der Thäter in Plotz- gesagt, daß es auch wirklich möglich wäre, in dieser: Be- lich aufwallendem Patriotismus sich den Hasen angeetgnet zwhung gründlich vorzugehen. Wie soll man diese ^egwn hat, um ein Andenken an den Kaiser zu besitzen, konnte von Ziffern genau prüfen können, eventuell also addieren bisher nicht in Erfahrung gebracht werden. subtrahieren und multiplizieren? Es wird damit die alte ».iMwwwk-< säg«’-?? gleiste bei Germersheim der Schnellzug vollständig. -3^^i 9 revidieren, so liegt doch heute der Schwerpunkt Bahnbedienstete sollen tot sein. eines großen Institutes nicht in der Kasse, und es könnten * London, 1. Januar. Nach einem Telegramm aus . ^£te der größten und weittragenden Geschäfte vorkom- Grimsby ging das dortige Rettungsboot.zu einem vier- ' bie soweit die Kasse in Betracht kommt, sich ganz mastigen Schiffe ab, das bei Tetney auf Grund gelassen! ^elrecht ausnehmen. Genau so ist es mit der Revision ist. Der Schleppdampfer Gauntlet sah es, konnte aber wegen ! bei ben Aktien-Banken. Es wäre daher viel besser, des flachen Wassers nicht an dasselbe heran. Es soll ein b(V man einmal die Pflichten der Auffichtsräte weniger deutsches Schiff sein. nach dem abwägt, was wirMch versäumt mrd, als nach^ * Bern, 31. Dezember. Milde Witterung und'günstige was möglich ist. s.mia, Schneeverhaltnisse haben in jüngster Zeit vielfach leiden- " ^pro-enttge neue Badische Die badische Mir ^,1>nennbm©obn üon I ira«/e“SttereS?b daher T"‘Tiee^Ä'ßeV° räbV/aU® Borsennachrichten. Berlin, 31. Dezember. 51.80 M. Bekanntmachung. Die Benutzung des Schweinemarktplatzes und verschiedener anderer Plätze zur Förderung des in der Lahn gewonnenen Eifrs soll für den laufenden Winter Freitag den 4 Januar 1901, vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. Januar 1901. Großherzoglühs Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 255 In heutiger Vorstandssitzung wurden zur Mckzahlung per 1. April 1901 2 Partial Obligationen der israel. Religionsgemeinde Ltt. A Nr. 70 mit JL 400 B „ 19 „ „ 200 gezogen und ersuchen wir die Inhaber derselben, den Gegenwert im angegebenen Termin entweder btt dem Bankhause Grünewald.Gießen oder bei dem Rechner der isr. Gemeinde dahier zu erheben, indem vom gleichen Tage an die Verzinsung aufhört. Friedberg, 30. Dezbr. 1900. Der Vorstand 242 der isr. Reltgtonsgemeinde. Isidor Stern. wohnen^___________ ___- 1 Kirchliche Uachrichten. 8vangelische Gemeinde. Donnerstag den 3. Januar, abends 8 Uhr, im oberen Kon firmandensaal (Kirchstraße 9): Bibelstmtde. von Zinsen der Pfandbriefe, die am 1. Januar 1901 und 1. April 1901 fällig waren, ist g e stun d et und damit ist Berlin,'-- mnuar. die Eröffnung des Konkurses über die Bank vorläufig Generalleutnant Pochhammer geworden ist, hat vermieden. Die deutsche Treuhand-Gesellschaft in Berlin I-p ., e r ergriffen. Nachdem schon vorher wird die Rechte der geschädigten Pfandbriefbesitzer wahr. Ministerium der öffentlichen Arbeiten an die Straßeu- nehmen. . t-v c I babnaeiellschaft berangetreten war, um gegen die Häufig- H. Aufsichtsräthe und Revision, ^n der b^Y 9 9^ SJKQ6nat)men treffen, »itb je»t Obligationaren-Versammlung der Preußischen Hypo-l Anregung von allerhöchster Stelle eine Kommission zu- thpFenbanf wurden verschiedene auch prinzipielle Dar- ^^^bntreten, die aus hervorragenden Fachleuten des^öffentlichen Fuhrwesens, Ingenieuren usw. bestehen wird. Memel, 2. Januar. Die chemische Fabrik Union ist von einem furchtbaren Brande vollständig emgeaschen worden. Der Materialschaden beträgt gegen 600 000 Marr. 12 Gebäude sind vernichtet, 300 Arbeiter brotlos geworden. London, 2. Januar. Der Transportdampfer Om0- t a v e ist von Southamptön nach Südafrika mit 1000 Mann Verstärkungstruppen abgegangen. L 0 n d 0 n , 2. Januar. Aus Standerton wird gemeldet. !Die Buren bemächtigten sich am vergangenen Sonntag eines englischen Proviantzuges und nahmen ben größten Teil der Beute mit, den übrigen Teil steckten sie m Brand. Telegramme aus Gradock und Port Elisabeth berichten nber I ähnliche Vorfälle, die in der Gegend von Rosriead statt- don^'2. Januar. Wie aus Kapstadt gemeldet wird, soll im Westen eine bedeutende Burenabteilung nach Southerland marschieren. Eine zweite Abteilung soll sich auf dem Marsche nach Cradock befinden. London, 2. Januar. Tie Morgenblatter drucken sich sehr pessimistisch über die Lage in Südafrika aus und stellen fest, daß der Einfall der Buren in die Kap- Kolonie fast einen allgemeinen Aufstand hervorgerufen hat. Sie sind der Ansicht, daß die Bewegung zu Gunsten des Friedens in immer weitere Kreise bringt. Paris, 2. Januar. Ein Petersburger Telegramm berichtet, baß der Zar gestern in Yalta bent Em p f ander aus China zurückgekehrten Truppen beiwohnte. Er hielt an dieselben eine Ansprache, in der er sich lobend über ihr Verhalten äußerte. ’ Amsterdam, 2. Januar. Die hiesigen Polizeibehörden ergriffen energische Maßregelns zum Schutze der jungen Königin bei Gelegenheit ihrer bevorstehenden Vermahlung. Es sind in letzter Zeit mehrfach anarchistische Drohbriefe eingegangen. Ein Mitglied der englischen Konigs- familie wird wahrscheinlich der Vermahlung nicht bei- Telephonischer Kursbericht. r Frankfurt, den 2. Januar. . 97.401 Kreditaktien . ... • • 21Z 87.80 | Diskonto-Kommandit ‘ 97 40 । "--- Wilftelmvratze 1, III. Ludwig Schmidt, Rödgen. Wellen Buchen-Reisig Gießen, den 2. Januar 1901. 250 I f v> Kontor-Bedarfs-Artikel. 209 verbunden mit 212 Turnverein Gießen Sohlenbrennen. 261 Samstag den 5. Zanuar PerWedents j 3ii tret mieten Capitalien Mietgel uche Offene Stellen für Herren finden Sie in grösster Auswahl und bestbewährten * n n rm ff ff ff h K> «q- LZ 237] In m. Hause Steiustr- 10 tft der 3. 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Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Begräbniffe unserer lieben Tante und Großtante Wilhelmine Kreiling sagt innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Christel Kreiling. Leraniworiiich für b« »einen Seit: P. »i.tte; für b,n Anzeigen.-«- Han- 8eA _ »ruck und B-r.a, der »ruh-ffchm Uui.erfii-.z.-uch. und Swmdruckerei (Pietsch $r»,n) in «iefjen. Gesuch. Als Bureau des Schiedsgerichts wird ein geräumiges, von der Straße leicht zugängliches Zimmer in der Nähe des Kreisamls (Brandplatz) für sofort gesucht. Angebote sind an den Unterzeichneten (Kreisamt) zu richten. 256 ttttr* HanSburfche. kräftiger, 16 bis 17 *44 Th. Brüll. huf- u. rvagenschinikb stritt, im Saale des Steins Karten. Anf-°„8 Uhr. (Stritt 75 Pfg 0007] Pferdeknecht gesucht. Löbertzraße 8. | 240 AüS Z0Mtt0. zu Original-Fabrikpreisen. Versandt nach auswärts sehr prompt, da nur 4 Minuten von d. Bahnhöfen _______und Hauptpostamt. 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Freunden und B. kannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser lieber, gutrr Vater, Bruder, Schwager und Onkel Hm Ludwig Lind Lackierer nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden am 30. Dezember v. I., abends 7 Uhr, sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebene». Im Auftrage: Hch. Herzberger, Löberstraße 3. Gießen, den 2. Januar 1901. 06 Die Beerdigung findet Donnerstag den 3. Januar, vormittags 10 Uhr von den neuen Kliniken aus statt. Gesucht iw per 1. Januar ein Dienstmädchen, welches schon in befferem Hause aedient bat. Wtstaulage 35, III. Qualitäten bei 259 Aug. Montanus Nachfl., Inh. R. & M. Imheuser, Giessen, Marktplatz 9—10. Wilh. Herbert bietet grösste Auswahl in allen durchaus solid gearbeiteten MikhnhkMKlmmctemihts Donnerstag den 3. Januar. Hochachtungsvoll Julius Hahn, fraßet Schüler des Dr. Koch'scherr Konservatoriums €1 w in Frankfurt a. M. Anmekdnnge« VietenSratze 1. Eisthausah empfiehlt 258 Otto Schaaf, Seltersweg 39- 05425] Einfach möbl. 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