Zweites Blatt Freitag 2. Angnst 1901 Ldrefle für Depesch«», Anzeiger Stetzen. FernsprechanfchlußRr.IA. 151. Jahrgang »ktKfjdM Mk. 2.20, moMtl. 76 ’S** mit ^nngfttebn; durch « Kbbole8r(Un BiertHjÄr* Mk. 1.90, menatl. 6b Utfc 6 fügnng die Versendung von Flüssigkeitsproben in Wellpapppackungen mit der Briefpost im inneren deutschen und im Wechselverkehr mit Oesterreich-Ungarn zugelaffen. Diese Der- sendungSart hatte sein Vorgänger, Herr v. PodbielSki, im Mai vorigen Jahl^s versuchsweise für den inneren deutschen Verkehr und im September auch im Wechselverkehr Oesterreich-Ungarn eingeführt. --- •• Den Gebrauch von Thermometern bety^nb, hat das Ministerium des Innern, Abteilung für SchMangelegenheiteu, an sämtliche unterstehenden Behörden eine Verfügung erlaffen, daß nach § 7, Absatz 5, der PrüfungSbbstjmmungen für Thermometer vom 25. Januar 1898 mit "dem 1. Januar d. I. alle mit Reaumur Skalen versehenen Thermometer von der Prüfung ausgeschloffen find. Diese Bestimmung verfolgt den Zweck, die Reaumur-Thermometer allmählich auS dem k fiüibt unb bmi8< * auSlvänr, ferner vtlcheS bereits bei r hi» gejucht. M. lerger.tzelteckw.Sl. iS!«*» »adchen- & JJJ eine unabhäng * auf tS ÄM* '.y-t llhr. W 0292! Tiefen Nez 17 ^1^ ff"'" N-N ÄWt «äs* ML 5 äS" ZE Nn yUron 18 bi| °tn die etliufeti» jucht in 1'. Woll- und Deitz, nl Geschäft GieDuiu. t V 02927 an ltti*nx'oet\wn iuW an bii n. Ifywben gegen Stmpadt n «SS •'*S KM chien. . «MNrtss i: DE- „st nd tbepunft1/“ Prachitvu^ TW Anfertigung TOD hrheiten ler Art hlt lieb die M'ck »UM* euch Erben) x, SehaletrMse 1. Theater, Kunst und Wissenschaft. Zur Schächtfrage ! Paket mit einer großen Anzahl silberner Eßlöffel, Meffer und Gabeln im Gesamtwerte von über 300 Mk. Nach den von der Polizei angestellten Ermittelungen hat sich ergeben, daß diese Gegenstände vor wenigen Tagen aus einem Privat- Hause in Mannheim gestohlen worden sind. — Beim Kirch. Neubau in Wenigumstadt ereignete sich ein erschütternder Unglücksfall. Aus einer Höh- von etwa 10 Meter stürzte auf unerklärliche Weise ein 7 Pfund schwerer Stein herab und traf den unter einem Aufzuge stehenden 18 Jahre alten Maurergesellen Heinrich Herrschaft aus Eisenbach direkt auf den Kopf. Der Unglückliche brach sofort bewußtlos zusammen und verschied nach einigen Stunden, ohne daß das Bewußtsein zurückgekehrt wäre. Der jäh Dahingeraffte war ein braver und fleißiger Bursche, der seine Eltern redlich unterstützte. — ~ O *’***'*’ *•*♦*'• 'S'*' Ö H Iv P'-M# daß das noch schlafende zweijährige Töchterchen der dort wohnenden Familie von den Flammen ergriffen wurde o. Sanitäre Hilfe war sogleich zur Stelle, jedoch wird an dem Aufkommen , des Kindes gezweifelt. — Ein heiteres Vorkommnis er- Feruer sei schon eignete sich dieser Tage in einer Gemeinde des Rod g au es. Unter diesem Titel erhielten wir vorgestern ein längeres, „Eingesandt", das wir, ohne selbst irgend welche Stellung in dieser Angelegenheit einzunehmen, zu seinem größeren Teile veröffentlichten. Heute geht uns von Herrn Rabbiner Dr. Sander ein Zirkular des Rabbinerverbandes in Deutschland zu, das an alle jüdischen Gemeinden verschickt worden ist, und dessen wesentliche Stellen also lauten: Seitens der Geschäftsleiter des „Berliner Tierschutzvereins" werden an unsere Glaubensgenossen zahlreiche Flugblätter versandt, welche in gehässiger Weise das „Schächten" verunglimpfen und gegen dasselbe die öffentliche Meinung und Stimmung durch allerlei Entstellungen des wahren Sachverhalts aufzureizen suchen. Die verbreiteten Flugblätter enthalten Angaben, die zum Zwecke haben, diejenigen irre zu führen, welche das „Schächten" ,n seiner religiösen und humanitären Bedeutung aus eigener Kenntnis zu beurteilen nicht in der Lage sind; es mögen daher diese Angaben hier in Kürze ihre Beleuchtung finden. In den seit sechs Jahren gedruckt vorliegenden Gutachten haben die hervorragendsten Vertreter der Physiologie und der Veterinär künde, Leuchten der Wissenschaft und Männer der praktischen Erfahrung, ihr Votum zu Gunsten dps Schächtens abgegeben. Die Anzahl der Gutachter, welche sich zu Gunsten des Schachtens geäußert haben, beträgt 253, und kaum ein Zehntel so viel haben ihnen widersprochen. Die ersteren bestreiten nicht nur, daß das Schächten eine tierquälerische Handlung sei, sie erklären vielmehr mit Entschiedenheit, daß dasselbe eine durchaus humane und zrveckmäßige, sehr viele, darunter Autoritäten ersten Ranges, sogar, daß es die weitaus humanste und zweckmäßigste Tötungsart sei, welche allgemeine Einführung verdiene. Für dasselbe sprechen sich u. a. aus: 14 Direktoren und 24 Professoren von Tierarzneischulen, 150 praktische, zumeist beamtete Tierärzte, 14 Großschlächter und Metzgerinnungen, also im eminenten Sinne „Fachleute und Fachkorporationen". Hinzugefügt sei, daß auch die oberste Medizinalbehörde in Preußen, die Königliche wissenschaftliche Deputation für das Medizinalwesen, wie Abg. D. Lieber in der Reichstagssitzung vom Mainz, 31. Juli. Die Zahl der auswärtigen Vereine, welche Deputationen mit Fahnen zur Jubiläumsfeier des katholischen Gesellenvereins hierher entsenden, betrug bis zum letzten Sonntag 58; wettere Anmeldungen stehen noch aus. Aus Frankfurt werden 100, aus Wiesbaden 130 Gesellen am Festzuge teilnehmeu. Mainz, 31. Juli. Ueber die Verhandlungen mit der Eiseubahudirektiou Mainz wegen der Bahnumführung hat der Oberbürgermeister den Mitgliedern der Stadtverordneten-Versammlung einen ausführlichen Bericht unter- breitet. Danach kosten die Fußsteige über die neue Eisenbahnbrücke, welche ursprünglich weder von der Eisenbahn- direktion, noch von der Reichsmilitärverwaltung vorgesehen waren, 281,000 Mk. und werden nun auSgeführt. Eine Haltestelle ist an dem dieSseittgeu Ufer, und zwar beim sogen. „Siebten Bruch", vorgesehen. Sie wird errichtet, so- bald der planmäßige Ausbau der angrenzenden Straßen erfolgt ist. Den wichtigsten Punkt der Verhandlungen bildete die Beseitigung des festen Dammes über den Floßhafen. Nach den getroffenen Abmachungen wird jetzt der Damm auf eine meite von 20 Meter durchstochen, sodaß Raddampfer durch, fahren können. Die DurchschneidungSkosteu sind von der 82?'OOO Mk. veranschlagt. Auch die Höherlegung der Binger Bahn und eine Reihe von Wünschen der Stadt Mainz bezüglich der Durchläffe und BSrflutanlagen wurde In gegenseitigem Interesse habe die Stadt Mainz schließlch in einen Geländeaustausch eingewilligt. — Gestern Abend hat eine sehr zahlreich besuchte Bürger-Ver- sammlung eine Resolution angenommen, durch welche die Bürgermeisterei ersucht wird, für die Aufhebung der Rayonbesti^mungeu vor dem sogen. Binger Thor, bis zu« Rheine, au maßgebeuder Stelle die nötigen Schritte eiuzaleiten. ** SMe*e Mitteilungen onl Hessen und den Nachdarstaate». In Arhe^lgen brach am 29. Juli in dem oberen Stock- Maschinerie nach Plänen Lautenschlägers versehen. Die Wandel- Dekorationen werden automatisch bewegt; es ist nur das Einschalten eines Motors und ein Mann Bedienung nötig! Gehetzt wird mit Niederdruckdampfluft tot Zuschauerraum, im übrigen Gebäude mit Ntederbruckbampf. Die Beleuchtung ist durchweg elektrisch, auf der Bühne allein mittelst Glühlampen. Für Sicherheit gegen Feuersgefahr ist in weitestem Maße gesorgt. — Die Tagesordnung zu der 78. »ersamnelung Deutscher Naturforscher und «erzte tu chamdurg ist folgendermaßen festgestellt: Nachdem am Sonntag» den 22. September, vormittags, Sitzungen des Vorstandes der Gesellschaft und de» wifsenschafiltchen Ausschußes, sowie deS Borstande- der naturwiflenschaftlichen Hauptgruppe, der medizinischen Hauptgruppe :c. stattgefunden haben, vereinigen fich die Mttglieder im Uhlenhorster Fährhause zu einem gemeinsamen Mtttageffen. Nachmittags 3 Uhr findet ein Blumen-Korso deS Allgemeinen Alster-Klub» auf der Autzenalster zu Ehren der Versammlung statt. Abend» 8'/, Uhr folgt die Begrüßung der Gäste im Äon» zerthau» „Hamburg". — Am Montag dem 23. September beginnt um 10 Uhr die 1. Allgemeine Versammlung im großen Saale de» KonzerthauseS „Hamburg". Den Begrüßungsansprachen folgt der erste Vortrag von Prof. E. Lecher-Prag über „Die Herrsche Entdeckung elektrischer Wellen und deren weitere Ausgestaltung", woran fich ein Vortrag von Prof. Hofmeister-Straßburg über den „chemischen Hausrat der Zelle" und von Prof. Booeri-Würzburg über „Das Problem der Beftuchtung" schließt. — Am DtenStag, dem 24. Sep- tembu:, finden morgens und nachmittags Abteilungs-Sitzungen statt. Abends 7Va Uhr empfängt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Teilnehmer der Versammlung in den Festsälen betz Rathauses. — Auf Mittwoch, den 25. September, ist morgen» 812 Uhr eine Geschäftisitzung der Gesellschaftsmitglieder im Therlersack de» Konzerthauses „Hamburg" angesetzt. Um 10 Uhr folgt eine Gesamt- itzung beider Hauptgruppen im großen Saale des Konzertbause» „Hamburg". DaS Berbandlung»thema ist „Die neuere Entwickelung der Atomistik (Jonen, GaS-Jonen und Elektronen)". Referieren wird W. Kaufmann Göttingen über „Die Entwickelung des Elekcronen- begriffS", H. Geitel-Wolfmbüttel „Ueber die Anwendung der Lehre von den GaS-Jonen auf die Erscheinungen der atmosphärischen Elek- trizüät", Th. Pa ul-Tübingen über „Die Bedeutung der Jonevtheorie DaS nette Prinzregenteza Theater in München. Aus München, 29. Juli, wird geschrieben: Drei Wochen nur trennen unS noch von der Eröffnung deS Prinzregenten-TheaterS. DaS Theater- gebaude ist kein sogenannter monumentaler Bau, der äußere Eindruck durch die Architektonik ist kein hinreißender, kein fesselnder; alles ist einfach gehalten. DaS Gebäude ist ähnlich dem Bayreuther, nur mit dem Hauptunter chied, daß eS durchweg massiv ist. Im Innern aber findet man um so mehr, waS man bewundern und rühmen muß und kann: den reizend ausgest.tteten seitlich liegenden Restaurationssaal, den um daS Amphitheater herumführenden Wandelgang, den innerhalb desselben, mit ihm unmittelbar verbundenen Garderobegang, wo jede Abteilung und Nummer mit den Abteilungen und Nummern im Zuschauerraum korrespondiert; vor allem aber da» imposante »mphi^ theater für die Zuschauer mit den haushoch ansteigenden, von allen Seiten bequem zu passtereuden Sitzreihen, hinter denen, an der Rückwand, die einzige Reihe Logen angebracht ist. Man sieht, der Grundriß ist in seinen Hauptzügen bayreuthtsch; die Verbefferungen aber find münchenerisch und die findet man in der interessanten Lösung einer Hauptaufgabe, der Gestaltung der konvergierenden Seitevwanve und deren Unterbrechung — aus akustischen Gründen — durch Säulm und Nischm mit Statum und durch tiefe Thüreingänge links und rechts. Die Treppen zu den Eingängen des Amphitheaters liegen aus Sicherheitsgründen außen im Gang. Die Decke ist ganz horizontal. Bei der Anlage der Theatereingänge wurde auf Dezmttalisatiou ge- ehm. DaS Orchester ist ganz verdeckt; die Zuschauer werdm nur seine Klänge hörm, aber keinen Musiker, nicht einmal den Dirigmten, eben. DaS Bühnenhau» ist so groß, daß z. B. da» ganz neue „Münchener Schauspielhaus" Alles in Allem darin untergebracht werden könnte. Die Bühne ist mit der modernsten kunstoollm Universitäts-Nachrichten. Marburg, 30. Juli. An der hiesigen Universität haben nach der Rektorwahl auch die Wahlen der einzelnen Fakultäten stattgefunden, au» denen die Dekane für das kommende Studienjahr hervorgehen. Als Dekan der luristischm Fakultät wurde Prof. Dr. Oetker, der medizinischm Prof. Dr. Ribbert, Direktor des pathologisch-anatomischen Instituts, »Fakultät Prof. Dr. Natorp, der theologischen Fakultät Prof. v. Budde gewählt. Prorektor wird der derzeittge Rektor Prof. Dr. Niese. . schreibt aus Heidelberg: In der medizinischen Fakultät der hiesigen Hochschule wird fich am 1. August der Assistenzarzt an der Jrrenkltmk Dr. R. Gaupp aus Tübingen auf Grund einer Probe- vorlesung über „Die Paranoiafrage" al» Privatdozent für Psychiatrie habilmeren. — Wie aus Würzburg berichtet wird, wurde an der dor- trgen Hochschule die Engländerin Miß Beatrice Edgall aus Tewiesbury zum Doktor der Philosophie promoviert. Es ist dies der erste Fall de» Promotion einer Dame an der Universität Würzburg. — Geh. Hofrat Prof. Dr. Schell an der Technischen Hochschule zu Karlsruhe wird Mit Schluß dieses Semesters, deS 102. seiner akademischen Lehrtätigkeit, in den Ruhestand treten. Schell wirkte in Karlsruhe seit 1861, nachdem er vorher 10 Jahre in Marburg doziert hatte. — Der Geh. Regierungsrat Prof. Dr. G. Meyer von der Technffchen Hochschule in Berlin tritt aus Gesundheitsrücksichten am 1. Oktober in den Ruhestand. — Der belgische Fünf-Jahrespreis für medizinische Forschungen ist in der Höhe vyn 5000 FrkS. dem Professor A. van Gebuchten in Loew en für feine Untersuchungen über das Gehirn und das Rückenmarck zugesprochen worden. — Wie aus Wi en berichtet wird, ist in Maria.EnzerSdorf der pensionierte Direktor der niederösterreichffchen Landes-Findel- und Gebär- anstalt, Regierungsrat Dr. Ernst Braun, im 65. Lebensjahre gestorben. 9. Mai 1899 mitteilte, sich in einem Gutachten vom Jahre 1894 dahin ausgesprochen hat, daß die Schächtmethode. vom technischen, hygienischen und Humanitären Standpunkte, also unter jedem Gesichtspunkte, den Vorzug vor allen anderen Schlachtarten verdient. Auf Grund dieses Gutachtens ist bekanntlich diese Methode in den Militär- Konservenfabriken obligatorisch eingeführt worden. (5ein gegen das Schächten abgegebenes Gutachten hat L. .Hoffmann, Professor an der tierärztlichen Hochschule zu Stuttgart in der Reichstagssitzung vom 9. Mai 1899 in aller Form öffentlich zurückgezogen. Hinsichtlich der religiösen Verbindlichkeit ist darauf hinzuweisen, daß in einer vor mehreren Jahren durch den Truck bekannt gewordenen Erklärung ausnahmslos alle Rabbiner Deutschlands ohne Unterschied der religiösen Richtung die unverbrüchliche Verbindlichkeit jener Vorschriften betont haben. Dieser einmütigen Kundgebung steht die völlig vereinzelte Ansicht des verstorbenen Rabbiners Leopold Stein gegenüber, die erst lange nach dessen Tode zu AgitatMnszwecken gegen das Schächten, d. h. zur beabsichtigtem schweren Gewissensbedrückung vieler Tausende von Glaubensbriidern ausgebeutet wurde. Sicherlich würde Leopold Stein, der übrigens diese Ansicht erst äußerte, nachdem er sein rabbini- sches Amt niedergelegt hatte, einen solchen Mißbrauche mit seiner Aeußerung niemals zugegeben haben. Wie es sich aber auch damit verhalten möge, wir erachten uns verpflichtet, namens sämtlicher Rabbiner Deutschlands hiermit die Erklärung abzugeben, daß das Gutachten von Levpold Stein mit dem jüdischen Religionsgesetz unvereinbar ist, daß vielmehr die rituelle Schlachtart eine fikr die Juden unbedingt verbindliche religiöse Satzung ist, die in der Bibel ihre Begründung hat, und von deren Befolgung für die nach befh Religionsgesetze lebenden Juden der Fleischgenuß abhängig ist. Der Vorstand des Rabbiner-Verbandes in "Deutschland. Dr. Maybaum-Berlin. Dr. Horovitz-Frank- fur t a. M. Dr- Werner-München. Dr. Guttmann-Breslau. Dr. Auerbach-Halberstadt. Verkehr zu schaffen. Aus diesem Grunde und um überhaupt | werk der Turnhalle Feuer aus. Es griff so rasch um sich eine einheitliche Gestaltung der Wänyemefsungen herbei-Id *" " ------ ' zuführen, hat die Behörde bestimmt, daß bei Neuanschaffungen, I ivuymmut« yumme uun uen ymn sowie beim Ersatz unbrauchbar gewordener Instrumente stets und viele Brandwunden davontrng. lOOteiltge Thermometer augeschafft werden sollen. Thermo- r ' " ' ' " Meter mit doppelter Skala find ebenfalls nach und nach durch lOOteilige Instrumente zu ersetzen. C ’ ? ~ „ _„o. _ jetzt dahiu zu wirken, daß Wärmeangaben in öffentlichen I Zog da 'im vollen Brand der Juliglut in letzter Woche"'ein Blattern und Schriften nur nach Graden des 100teiligen Bauer mit Sichel und Sense hinaus auf» Feld, die reife Thermometers veröffentlicht werden sollen. Frucht zu schneiden. Dem launischen Juliwetter nicht trauend, . ** Merkmale der Hundswut. Aus Anlaß der band er auch sofort die Halme in Garben und fuhr fie ge- E ^rrfÄcn der Tollwutkrankhecken bei Hunden tröst zur Scheune. In der „Hitze des Gefechtes- jedoch hatte rfts^aebrackt^^Tar>ack^ ttnd ^als"berv^$FennJ |er einen fremden, neben dem seinigen liegenden Acker abge- her Hundwut-.^ankhcto 'zu betrachten: S Hunte ®i8cn‘ümcr. ,beSJ£lb=n ‘Omm‘ ”nn W°hlg--°t zuerst eine Veränderung in ihrem gewohnten Benehmen, heran, die Ernte an dem betreffenden Grundstück vorzunehmen. Viele wutkranke Hunde verlassen in den ersten Tagen der I doch »leergebrannt ist die Stätte", und schnurstracks gehtö Krankheit das Haus ihres Herrn und laufen mehr ober I äur Feldpolizei und Gendarmerie, nach dem „Verwegenen" weniger weit davon. Die meisten dieser Hunde verlieren zu fahnden. Dieser aber hatte mittlerweile die MhängniS- schon in den ersten zwei Tagen der Krankheit den Appetit! volle Verwechselung entdeckt und beeilte sich nun, den atatus 3U oeru gewöhnlichen Futter aber sie verschlucken von Zeit guo wieder herzustellen. — Sin 53jährigeS Frauenzimmer «n<^c2txxün^)-chgebieteS", der seine Jahresversammlung aus Mittwoch den 25. September, morgen« 8 Uhr, festgesetzt hat. Die Mitgliedschaft der Gesellschaft^Deutscher Naturforscher und Aerzte, um an der Versammlung teilnehmen zu können, kann jeder erwerben, der sich wissen- schastlich mH Naturforschung und Medizin beschäftigt. Der MttgliedS- bettrag ist jährlich 5 Mk Anmeldungen zur Mitgliedschaft sind schriftlich an den Schatzmeister der Gesellschaft, Dr. Karl Lampe-Fischer in Leipzig, zu richten. Theiluehmer an der Versammlung kann auch ohne Mitglied der Gesellschaft zu sein, jeder werden, der sich für Natur- wiffenschasten und Medizin interessiert Diese TeUnehmer haben einen L-rsamrnlungSbeitrag von 20 Mk. zu entrichten. Humoristisches. I« Langsdorf. Lehrer: „Wen hat Gott am sechsten Tage erschaffen?" — Keine Antwort. — „Nun, wer ist daS vornehmste Geschöpf?" — Knabe: „Der Herr Bürgermeister!" Unverdefferlich. Kranker Trinker nimmt statt der verordneten 10 Tropfen Medizin deren 12. — Frau (seufzend): „Weiß Gott, Mann, Du bist doch ein unverbesserlicher Säufer!" Lakonisch. Ein berühmter Nordpolfahrer ist der Star der Gesellschaft bei dem Kommerzienrat R. Auf die Frage feiner Ttlch- nachbarin: „Was ist da« intereffanteste Problem einer Nordpolfahrl k antwortete der kühne Forscher: „Wieder zmückkehrev, gnädige Frau. Erklärlich. Arzt: „Sie haben ein schleichendes Leiden ! Was haben Sie denn für »inen Beruf?- — Patient: „Ich bin Lokomotivführer bei der Kleinbahn!" „ Ein guter Kaffee. Mann (zu seiner Frau, nachdem er säst die Hälfte feiner Tasse geleert hat): „Du, Klara, ist das vielleicht Kaffee?" — Frau (aufgebracht): „Was soll'S denn sein?" - Mann (etnlenkcnd): „Na stehst Du, ich hab's auch gleich erraten! Doppelt. Rektor: „Meine Tochter Alma ist heute Mutter geworden!" — Professor: „Ah, gratuliere! Da haben wir ja hier eine zweite altna mater!" tcn ~ '<,l> ’e'äuÄ- i > ein» g l ? Olis. L'*' "bri. N» ™ 'N der Ostung für der?ffeisch- novitz-Frank- lnn-Breslau. Eine köstliche Milchspeise erfordert nur Mondamin und gute Milch. 75 @rarmn ^onbamhl werden einfach mit 1 Liter Milch gekocht und nach dem Erkalten gestürzt. Damit erlangt man die schönen, steifen Flammeris, zu welchen Vanille- oder Fruchtsaucen rc. genügen Eme solche nahrhafte und leicht verdauliche Milchspeise ift auch eine köstliche Be^ gäbe zu frischen gekochten Früchten und gesunder als manches hast. Lpchm. Auö jr tränen miS DiS Theiter- iuhere Siadnick dnbn; ßll«S ist mtber, nur mti n Innern eher ümen muß und ieuiattocSitel, , dm tnntrbaü tgtng, wo jtfc Numwem iw pofantr Kmpjt- M iob aUtn an ba M- bet Gumbch KtzM tbn ftü n £o\m rtio tUenoanbe ur‘. durch Eaula tage livlS imi iterS liege» ganz horizoiltv- itnlilation irr werden nur dmDirigroia, in« M oeur Vstergtbiach' en tunftooOa Die Daobel- da4 WWm tbeht wird M n GebLude wj W «LS । en Feuersgefch enbonwb«^ ookMwiS'' S«- *ys §S ZZ Ks v.v Gr Bocken heimer Str. 30. nahe dcrOper. Wein Restaurant i.rg_s Berühmte Küche, hervorragende Weinkarte Kleine ugrosse Men uszu festen Preisen u. nach der Karte. Salons für kleinere u. grössere Gesellschaften. >reises an den ursprünglichen Besitzer bekauntlich noch nicht voll geleistet; möglicherweise wird die Konkursmasse diesen Restbetrag decken müssen, um nicht die bisher darauf geleisteten Zahlungen zu verlieren. Fabrik feuer- und säure feister Produkte, A.-G. in Vallendar und Nauheim. Der vom jetzigen Vorstand erstattete Bericht für 1900 verzeichnet an Einnahmen lediglich den Vvrjahrsrest mit 3186 Mk. Betriebsüberschüsse würden, wie bereits gemeldet, mit wenigen 35 723 Mk. erzielt (Nauheim 5107 Mk., Gertruden Hütte 28 398 Mk., Osterwald Glasfabrik 1871 Mk., Bergwerk 346 Mark), während Wirges einen Betriebsverlust mit 454 638 Mark aufweist, sodaß im ganzen der Betrieb einen Verlust von 418914 Mk. ergiebt, während für 1899 1306 363 Mk. Bruttogewinn aufgeführt waren. Die Unkosten, Steuern u. s. w. erforderten 595 420 Mk. (247 945 Mk.), hiervon sind 343 363 Mk. allein für Zinsen, als Folge des leichtfertigen Schuldenmachens. Für die regulären Abschreibungen werden 492196 Mk. besttmmt (348 905 Mk.). Daneben sind auf Dubiose 97 210 Mk. abzuschreiben und 393 416 Mk. zurückzustellen; hiervon entfallen 94 388 Mk. anscheinend auf ältere Ausfälle, 270 087 Mk. auf L. O. Boeing und 28 941 Mark auf Ernst Boeing. Aus alledem resultiert als „Verlust per 1900" 1993 972 Mk., während man für 1899 730186 Mk. Reingewinn heransgerechnet und 650 000 Mk. als 15 Proz. Dividende verteilt hatte. Hierbei ist indes buchmäßig die Reserve noch intakt; sie wuchs durch das letzte Aktienagio um 662 027 Mk. und figuriert mit 3 343 425 Mark. Aber der Bericht betont, daß die Bilanz auf den alten Bilanzziffern basiert, sie wird sich also um so viel verschlechtern, als jene Posten zu hoch eingese^t waren; um wieviel, das soll erst die Revisionskommission feststellen, erst dann werde sich ermessen lassen, wie hoch der Verlust seit der Gründung angeschwollen ist, und was nach Deckung des Verlustes von 1900 und nach Absorbierung der mit 1.35 Millionen Mark verbleibenden Reserve außerdem noch vom Aktienkapital verloren ist. Finanziell und geschäftlich sei zehn Jahre hindurch Mißwirtschaft getrieben worden, obwohl neun Jahre hindurch steigende Gewinne und Dividenden aufgewiesen wurden. Ueber den Betrieb und dessen Aussichten ergiebt der Bericht, daß die Glashütten bei fortwährend steigender Konjunktur nicht genug produzieren tonnten; zu den neun Wannen sei der Ausbau von zwei bis drei weiteren dringlich geboten. Der Chamotte-Betrieb litt unter dem Eisenniedergang, von Verbesserung der Produkte wird Zunahme im Absatz erhofft. In der chemischen Fabrik Wirges kam die Einrichtung für Salzsäure und Sul- phit nvck> nicht in Betrieb, die Schwefelsäure-Fabrik stellte im Juni dieses Jahres den Betrieb als unbefriedigend ein. Für 1901 seien Ersparnisse,in der Verwaltung mit etwa 15 000 Mk. am Fuhrpark und 35 000 bis 40000 Mk. an Post- und Transportspesen zu erhoffen. Der Bilanzstatus ergiebt bei 6 Millionen Mark Aktienkapital und 2 Millionen Mark Obligationen die sonstigen Schulden mit nickst weniger als 3 783 896 Mk.; davon entfielen nur 551 749 Mk. auf Lieferanten, aber 2 899 842 Mk. aus Banken und 332 303 Mark auf Darlehen zur Dividendenzahlung pro 1899. An greifbaren Mitteln in Bar, Wechseln und Effekten figurieren nur 76 535 Mk., die Vorräte betragen 1 062 000 Mk. (1899 1 164 035 Mk.), die Anlagen-Konti stehen mit etwa 11.48 Millionen Mark zu Buche. Außerdem figurieren Neubauten in Wirges mit 287 914 Mk. und Bergwerk Osterwald mit 137 507 Mk., Debitoren mit 91 402 Mk. itzende des Denkmals-Komitees auf 5>ohensyburg, wohin der Kaiser im nächsten Vkonat zu kommen gedenkt, ist ein Schwager -Lchulze-Delwigs. Die Verhaftung des Letzteren erfolgte in der Weise, daß der Amtmann des Amtes Aplerbeck sich Samstag mit dem Haftbefehl zu ihm begab, ihn. mit dem Beschlüsse des Casseler Untersuchnngsrickuers bekannt machte, und beide fuhren dann nach Cassel. ^ckMlze- Delwig nahm die Verhaftung gefaßt und ruhig auf. — Nachdem die Aktiengesellschaft Gerb- und Farbstoffwerkc H. Renner & Co., Hamburg, wie zu erwarten stand, den Rücktritt von der Fusion beschlossen hat, bleibt mit einigem Interesse abzuwarten, wie sich hierzu die Konkursverwaltungen von Cassel-Leipzig stellen werden. Als durch die Generalversammlung vom 28. Februar d. I. beschlossen wurde, sechs Werke und vier Aktivposten gegen 8.36 Mill. Mark junge Treber-Aktien zu erwerben, folgerte man in Finanzkreisen, daß bei der Trebergesellschaft hierdurch zwar das Aktienkapital von neuem verwässert und folglich im Werte vermindert werde, daß aber das Aktivum zu Gunsten der Gläubiger sich aufbessere, da doch immerhin gewisse, wenn auch ffagwürdige Besitzstücke hinzuerworben eien. Für die Gläubiger der Casseler Konkursmasse ist es also von Wert, die Durchführung jener Transaktion thunlichst durchzusetzen. Ob und wie weit nach, dieser Richtung mit Aussicht auf Erfolg vorgegangen werden kann, dafür dürfen nicht in allen zehn Fällen die Unterlagen gleichmäßige seien. Soweit die von der Casseler Gesell- chast gegen junge Treberaktien einzutauschenden Werke und Werte bis dahin Eigentum von Direktion und Auffichts- räten der Trebergesellsck)aft waren, wird wohl ein Rechtsstreit unnötig sein, da das Gesamtvermögen der Treber- leute von der Konkursmass.' beansprucht werden dürfte. Annähernd so kann das Verhältnis auch für etwaige Eigentumsrechte der Leipziger Bank und ihres Direktors Exner liegen, weil als Gläubiger der Casseler Konkursmasse in der Hauptsache die der Leipziger Bank in Betracht kommt. Schwieriger zu lösen scheint die Frage wegen der übrigen Werke und Werte, nicht nur wegen der Renner-Gesellschaft allein. Aus wessen Händen die Mk. 1545 800 Aktien der Bosnischen Gesellschaft durch Vermittlung des Anwalts Dr. Emil Frischauer in Wien erworben wurden, wurde bisher nicht bekannt, auch nicht unter welchen Bedingungen, und ob die Erwerbung bereits definittv geschah. Auf die 850000 Mk. Bantlin-Aktien ist die Bezahlung des Kauf- Schiffsnachrichten. Norddeutscher Lloyd. Vertreten in Gießen durch Agent Carl LooS. Bremen, 29. Juli. (Per ttansatlantischen Telegraph). Der Postdampfer Borkum, Kapt. P. Albrecht, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 4 Uhr nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. _ Bremen, 28. Juli. (Per transatlantischen Telegraph). Dev Doppelschrauben-Postdampfer H. H. Meier, Kapt. C. Steencken, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen. 30. Woche vom 21. Juli bis 27. Juli 1901. (Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900, inkl. 1600 Mann MilitLr.) Sterblichkeitsziffer: 12,05t>/oo, nach Abzug der Ortsfremden 10,40»/«. Kinder Oerichtssaal. Darmstadt, 30. Juli. Wie verliutet, wurdm die 'beidm Reseroeosfijtere A l e w y n zu BenSheim und S c r t b « zu Heppenheim wegen der bekannten D u e 11 - S f f«i r e vom Kriegsgericht mit vier bezw. sechs Monaten Festung bestraft. — Wegen Beleidigung z« 1 Jahr 9 Monaten «efLngniS verurteilt wurde in Dresden der verantwortliche, jetzt in Untersuchungshaft befindliche Redakteur der „Dresdner Rundschau", Karl WUhelm Rudolf Quanter. Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, durch Abfaffung und Veröffentlichung eines Artikels mit der Spitz marke „Neues zum Falle Schaumann-v. Beust" Dr. Schaumann und Margarethe Kirsten öffentlich beleidigt zu haben, indem dem ver. heirateten Dr. Schaumann vorgeworfen wird, während der Sprechstunde teils in feiner Wohnung, teils in einem von ihm für die Kirsten in Bühlau gemieteten, höchst luxuriös auSgestatteten Zimmer mit der Zeugin Frl. Margarethe Kirsten, die bet ihm Patientin war, rin intimes Verhältnis unterhalten zu haben. Der Angeklagte vermochte seine in dem Artikel enthaltenen arg beleidigenden Ausführungen nicht aufrecht zu erhalten. Der Vertreter der Anklage bezeichnete die von Quanter angeführten MtlderungSgründe für nicht stichhalttg. Dem UrteilSspruche wurde im Publikum mit größter Spannung entgegen- aesehen. Er lautete auf 1 Jahr 9 Monate Gefängnis. Außerdem hnt Angeklagter sämtliche Koste», ebenso die des Nebenklägers zu tragen, während dem Beleidigten daS Recht zugefprochen wurde, den »--rfügenden Teil deS Urteils «uf Kosten deS Angeklagten im „Dresdner Anzeiger", den „Dresdner Nachrichten" und der „Dresdner Rundschau" btrennt zu geben. _____________________________________________ Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft. Mainz, 29. Juli Die Krisis, welche soeben unser WirffchaftSleben durchzumachen hat, hat leider auch eine hiesige Firma betroffen. Die Maschinenfabrik Joh. Schmahl in Mombach mußte ihre Zahlungen einstellen. Da eine auf gestern mittag einberufene Gläubigerversammlung sich über die zu tteffenden Maßnahmen nicht einigen konnte, wttd der Konkurs unausbleiblich sein. Das ist um so bedauerlicher als Herr Schmahl durchaus nicht überschuldet ist. Die Vermögenslage gestaltet sich noch der in den Händen der Gläubiger befindlichen Bilanz wie folgt: Aktiva mindestens: 1. Anwesen 150000 Mk., 2. Maschinen, Be« triebseinrtchtung rc. 100 000 Mk., 3. Material (Rohwaren) 30 000 Mk., 4. Halbfertige und fertige Waren 25 400 Mk., 5. Effekten 14 000 Mk., 6. Ausstände 42 000 Mk. Summa: 361 400 Mk. Passiva höchstens: 1. Bankschuld 41 400 Mk., 2. Warenkreditoren 60 900 Mk., 3. Laufende Waren-Accepte 52 400 Mk , 4. Tausch-Accepte 68 000 Mk., 5. Hypotheken und Zinsen 105 300 Mk., 6. Vorausbezahlt auf Lieferungen 8500 Mk., 7. Preisdifferenz auf Lieferungsverträge 25 000 Mk., 8. Anwaltskofien 3000 Mk. Summa: 849 500 Mk. Es soll noch ein Versuch gemacht werden, daS Unternehmen zu halten. Der größte Teil der Gläubiger ist für 0 a> CO Jk ® e GQ CB 9 © T® 9 O *3 Gmit Schmall cheffifcher Hof. .. w;t9?eLnc5 Freunden und Bekannten, sowie meiner geehrten Nachbarschaft zur gefl. Kenntnis, daß rch mit dem Heutigen die seither von Herrn Jean Baum h ist daS beste Tafelwaffer — zur Vermischung mit Wein vorzügl. geeignet. Reinschmeckend und gut bekömmlich. Bo« Aerzten bestens empfohlen. Niederlage bei erwachsenen Tochter zu empfehlen." Wiff. Beil, zur »Germania." Hfegant gevnade« 4 ML. J. kicker'schk Allio.-Küchhbls. Installations- Bureau: NMliche lüjs.KohlriisLii» vom Bad-Nauheimer Kohlen- säurewerk (W. Kern) (Akascheuorigiuat ptomviert) Einmach-, Gelee- u. Honiggläser in allen Größen billigst zu baden bei Laug & Medersteill Warütstraße 4. Aür öevorSeyeude Aestttch- keiten empfehlen ferner unser 4. Ernßh. Hess. Lundes-jEerie Lose frisch eingetroffen bei Chr. Wallenfels 17 Marktplatz 17 am Kriegerdenkmal. Telephon 262. Kelnste Gothaer 51971 Feldhkaud. 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Seuliug zu Gieße« gelangen zu lasien, bei welchem auch die Der- dingungsunterlagen während deffen Bureaustunden, von vormittags 8 bis 12 Uhr, vom 80. d. MtS. bis 8. August d. I. zur Einsicht offen liegen. 5233 Großen-Buseck, den 26. Juli 1901. B. Berlin. zur 1. Klaffe, Ziehung am 11. September empfiehlt zu Originalpreisen V1 M. 28, 1/2 M 14, 1/4 M. 7, i/8 M 3.50 die amtliche Kollektur von A. Fröhlich, Hießen, ________________Goetheftrahe S9. 5145 Gmil Schmall, Hess. Hof. Deutschen Kognak (ärztlich empsohlru) per 1 LiterslMe 1.80 Mk. m xyinnmr I m empfehle das edle und reine , e- Auch allen, denen ihr und ihrer verbunden mit 15 Kllometer-Sf^aesen-Rennen. Hffen für alle Lerrrnfabrer. Kinder Glück am Herzen liegt.- 4 ß-«»pr-is- «»»gesetzt. Kinsatz 2 Mark. 5232 ' morgens «*r «» ®i6m«r C»e#6auf«?. - Meldungen find an Hem. C. Hamel, «letzen, zu richten. — Meldeschluß: Samstagabend 10 Uhr. D°n 9 Uhr: Arühkonzttt, mittags 2'/, Ubr: A-fizng. 4 Uhr: Konzert, Uanz- und Uofksvetnstianng auf dem Festplatz deS Herrn D. Lantz, abends: VeogaNsche Nekenchtnna ® 9 Zu zahlreicher Beteiligung ladet ergebenst ein ^cr Vorstand lKin Haufen Mist billig tu Verl. v Neuenweg 28, im Löwen, Wshltthslt.Buöeeimichtilag umzugshalber preiswert abzugeben. Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 4524 Frucht- und Saft-Presse. Diese Saftpreffe ist die -efle und einfachste von allen und eignet stck besonders zur Gewinnung des Saftes aus Weintrauben, Stachelbeeren. Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren. Heidelbeeren. Erdbeeren, Quitten und Frische Fluß- und Seefische♦ 678 58 Bahnhofstraße 58 betriebene »F Bäckerei u&crnomtncn habe. — Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, durch Lieferung nur guter und schmack- £5” SQTS,to?!Ur Sclne langlährtge Thättgkett in der Ehr. Faß'schen Bäckerei die beste Garantie bietet, meine Kundschaft zufrieden zu stellen. 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Der Kaufmann Karl Loos zu Gießen wird zum Konkurs Verwalter ernannt. Konkursforderungen find bis zum 20. August 1901 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung der ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiger- ausfchuffes und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände — und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Mittwoch den 28. August 1901, vor- mittags IO Uhr, — vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 18, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig find, wird aufgegeben, nichts an den Ge- meinschuldner zu verabfolgen, oder zu leisten, auch die Ver- pflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. August 1901 Anzeige zu machen. Großh. Amtsgericht zu Gießen, gez. Keller. Veröffentlicht: 5310 Fauldrath, Hilfsgerichtsschreiber. Verdingung der Erd-, Maurer- und Ehaussier- ungSarbeiten einschließl. teilweiser Materiallieferung zur Erweiterung der Freiladeanlagen nebst Herstellung einer Laderampe auf der Haltestelle BückeS-DüdelSheim. Die Zeichnungen sowie die Bedingungen und daS Angebotsformular sind im Bureau der unterzeichneten Betriebs-Inspektion । einzusehen. Letztere können auch gegen Einzahlung von 60 Pfg. von da bezogen werden. Eröff- ; nungstermin am 15. August d. I., vormittags 10 Uhr. Zuschlagsfrist 14 Tage. 5307 Gießen, den 31. Juli 1901. Gr.'ßb. Betriebs-Inspektion 2 Sonntag h»i 4. August d. I.: Grosses Radfahrerfest Bekanntmachung. Au« der Stiftung der Friedrich Textor Eheleute sollen am 23. September 1901 800 Mk. au sogenannte verschämte Arme ohne Unterschied der Religion in Gaben von Nicht unter 50 Mk. vergaben werden. Anmeldungen hierzu haben bis zum 25. August bei dem Arrmnamt zu erfolgen. Gießen, den 29. Juli 1901. 5280 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. W e c u m. welche nur eine Tour mtt waren, gebe zu und teils unter Selbstkostenpreis ab. Schirmfabrik Levi, Seltersweg 25. vitte genau auf die Sausnummer zu achte». Couverts mit Firma liefert billigst anerkannt billige Bezugsquelle, 2ch habe Bedarf für 2 Milch- Kompl. ßinriifhinfltn für Zimmer und Küche. Nr. 5309 an die Expedition. S ioooo Mööelmagazin 44221 SPfrwf Ang. Ossmann S9 Seltersweg 89. Gurken »um Emmacken, in allen Größen, pro 1600 Stück Mk. io franko unter Nachnahme versendet 4856 Ludwig Gutmann, Keppeuyeim a. Miefe (Rheinheff.) Ur 50 Pfg. ein Lchmii flefunö zu halten mit ALerauurns Areßputver. Z. h. in der Drogerie Philipp Lchwager Ww.Markt 8 Ph. Herrmann Settersweg 33. Telephon 257. Frischer Zmebelkucheu Montag, Mittwoch u. Freitag von 9 Uhr ab. 4731 Friedrich Noll. 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