in Form einer regelmäßigen geometrischen Figur anlegen, um dadurch den Mondbewohnern ein Zeichen unseres Daseins zu geben. Man nahm natürlich dabei von vornherein an, daß die etwaigen Mondbewohner ebenso intelligente Wesen seien wie wir Erdbewohner. Heute wissen wir, daß der Mond weder Licht noch Luft hat und darum organische Wesen in unserem Sinne auf ihm nicht leben können. Dagegen hat ganz neuerdings Professor Pickelhäring von der Lewoll Sternwarte in Arizona eine höchst erstaunliche Entdeckung gemacht, die uns nicht nur aufs neue völlig unwiderleglich das Dasein von höchst intelligenten Wesen auf dem MarS beweist, sondern noch weit mehr. Er schreibt darüber: Die erste Erscheinung auf dem MarS, die zu meiner Behauptung Veranlassung gegeben hat, daß am 7. Dezember vorigen JahreS eine Botschaft von diesem Planeten zur Erde gesandt sei, hat in Wirklichkeit nur auS einer Wolke auf diesem Planeten bestanden, die von der untergehenden Sonne beleuchtet wurde. Ts handelte sich also um eine wirkliche Botschaft, die uns Kenntnis von der Atmosphäre des MarS giebt, aber noch nicht um eine solche von intelligenten Be wohneru des Gestirns. Auf dem von der Sonne getroffenen Teil deS Planeten sahen die Astronomen fast niemals Wolken. Wenn sie auS dünnen Federwolken bestehen, so dürften sie überhaupt nicht wahrnehmbar sein. Schwere Wolken dagegen würden sichtbar sein, wenn sie eine genügend große Fläche deS Planeten bedecken; jedoch könnten sie vielleicht 1 Million Quadratweilen von dessen Oberfläche verhüllen, ehe sie mit Sicherheit erkannt werden könnten. Auf unserer Erde aber bedecken die Wolken oft eine weit größere Fläche, und deshalb müssen wir aus der Thalsache, daß wir fast niemals Wolken auf dem MarS erkennen, den Schluß ziehen, daß der Planet außerordentlich trocken ist. Die Wolke wurde in den Morgenstunden von zwei aufeinanderfolgenden Tagen wahrgenommen, und zwar für eine Dauer von je einer Stunde. Am zweiten Morgen war sie geringer, als ob sich die Feuchtigkeit etwas zerstreut hätte. Sie hatte sich über den Wüsten nördlich von dem söge». Jkarische» Meer gebildet, das, wie ich genau wahrnahm, eine mit Pflanzen dicht bewachsene Fläche darstellt. Die Vermutung, daß die mit schwächeren Apparaten bisher gesehenen dunklen Flecken einen Pflanzenwuchs anzeigen, hat sich also als völlig richtig erwiesen, schon weil die mit Pflanzen be- wachsenen Gebiete mehr Feuchtigkeit besitzen als die sie umgebenden Wüsten. Zweitens deutet ihre Erscheinung auf der Nordseite jenes „Meeres" darauf hin, daß zu jener Zeit eine Luftbewegung in nördlicher Richtung geherrscht haben muß. Die Annahme eines solchen Windes würde in Anbetracht der Lage jenes Meeres zum Mars Aequator genau der Windrichtung entsprechen, die auf unserer Erde in entsprechenden Gegenden und entsprechender Jahreszeit als Passat zu beobachten ist. Somit hatten wir die höchst interessante Belehrung empfangen, daß in jenen Zonen auf dem Mars und auf der Erde die Winde von den gleichen Gesetzen geregelt werden. Ueber die zweite Erscheinung, so fährt Prof. Pickel- Häring fort, muß ich mich vorläufig noch, was die wissenschaftliche Seite anbetrifft, in Schweigen hüllen. Ich kan» nur von meinen Beobachtungen sprechen, zu denen ich in de» Stand gesetzt wurde vermittelst gänzlich neuer Instrumente, zu deren Konstruktion ich die letzten Monate verwendet habe, da mich meine erste Entdeckung nicht ruhen ließ. Unsere Sternwarte erhebt sich auf einem 70000 Fuß hohen Plateau über der Arizonawüste in Kaliformen. ©ie ist durch die Munifizenz des Großkaufmanns Lewoll errichtet worden einzig zum Studium des MarS. Mit M ß, 1(>» I feilte von 6n farm Eer W. t-megU! l. Auguk, tbent. falte, » ohne Wohnung ju Hm. Mamhr 4, n. Samant) lkdhüMrtzrate ober libtrftlbtn vvnkümn.nch. e pex 1. Zuli er. iu nieten . W DR. beliebt nun A. Z. 01131 an bie -M. altes balbioft einiufenfa. inttttn von 6 bii 6Himn. tontinbtrlofteSbt* uif 1. ober 16. Mai fleiuiht iUfll freie Lage. DR. unter H168 an Sie frei. b. A von 8 b i 4 äimm. Mß mit ftütt, in ruh. der äubeten Stabt, toitb e ältere Tante ium 1b. Irrt , LngeboteAoktttSrchU . flieol. juck>l bei einfetb-n - frcunbhdieS Aunlner. Cff. tiiangabt bii <*. Ipnl uni. 12 an bie Vl. i 2 einer Hintan nij t^i11” ijiing V'* la »tlbunjtn sS SÄ!'S. '--MsK chemlie" Volant i 1.96 et«' flho»en 1,20 et-' ttscho"er landsd«116 sei«211 «r. 78 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Dienstag S. April 1901 Erscheint täglich mit ■einnte11 beS MoatagS. Me Gießener Samtlien« Hütet nxrbai bem An. Wertin wechsel mit „Hess. Hi*WrtN nnb „Blätter |6r tzeff. VoltSkunde- vier« M«l w-chentlich beiykgt. oen Intrigen m b«t tu**itloge für den Meerbai Tag erfchetnrndrn Hl Bonn 10 Uhr fnältflenl •k<«M Berber. MckikUß», Efpebition und rchntftrah« 7. GietzenerAnzeiger " General-Anzeiger v vezugspreis Diertr(|olyd. Mt. 2.20, monatl. 75 Ps» mit Bringerlohn: durch U< Abholestellen »ierteltShrl. Mk. 1.90, monatl. 65 Pitz. Bei Postbezug viertrll-tzck. Mk. 2.00 ohne Bestell^» HC «nzeioen vennitllu»«». Qelten bef In« und VluSleew nehmen lNnzelarn für Ml QUcüenrr Nnjeiqer tntgeM». gellen»reie total 11 Mu auoeflrt# 10 Psg. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen se Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Mittwoch, den 10. April 1001 vormittags 10 Uhr findet in dem Regieruugsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung deS Kreistages des Kreises Gießen mit folgender Tagesordnung statt. 1. Wahl zweier Sachverständiger für die Abschätzung der durch Truppenübungen veranlaßten Flurschäden. (Ersatz für die verstorbenen Bürgermeister Köhler zu Langsdorf und Geißler zu Lollar bis Ende 1902). 2. Wahl der Mitglieder und Ersatzmänner zur Genossenschaftsversammlung der land- und forstwirtschaftlichen BerufSgenoffeuschast. 3. Vorlage der SreiSkafferechnung für 1899/1900 und Erstattung des BerwaltungSberichtS. 4. Feststellung des Voranschlags für 1901/1902. Gießen, den 27. März 1901. Der Borfitzende des Kreistages des Kreises Gießen, v. Bechtold. Gießen, den 28. März 1901. Betr.: Die Ablieferung der Bakanzüberschüsse erledigter Schulstellen an den ProvinzialschulsondS. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien deS Kreises. Unter Hinweis auf unser Ausschreiben vom 24. Januar 1878, Amtsblatt Nr. 1, und 30. Oktober 1893, Amts blatt Nr. 9, empfehlen wir Ihnen, bis zum 15. April d. I. die von Ihnen mit den Schulvorständen gemeinschaftlich aufzustellenden Berechnungen der an den Provinzialschulfonds abzuliefernden Bakanzüberschüsse auS dem Jahre 1900/01 in doppelter Ausfertigung an uns einzureichen, oder zu berichten, daß im genannten Jahre in Ihrer Gemeinde Schulvakanzen nicht eingetreten waren. Sobald die von uns geprüften Berechnungen an Sie zurückkommen, haben Sie den Gemeinde-Einnehmer anzuweisen, den festgesetzten Ueberschuß sofort an den Rechner des Provinzialschulfonds für Oberhessen einzuzahlen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Betr.: Geflügelcholera. Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis, daß in Groß- Felda, Kreis Alsfeld, in mehreren Gehöften die Geflügel- cholera anSgebrochen und Stall« und Gehöftesperre angeordnet worden ist. Gießen, den 28. März 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Die weinerlichen Bure«. von JünLeugenrrar, Pretoria. Wie ich aus europäischen Zeitungen ersehe, ist man dort drüben über die englische Nachricht crftmuit, daß der Burengeneral de Wet geweint habe, als die englischen Truppen ihn arg bedrängten. Für den Burenkenner ist darin nichts Erstaunliches. Die Buren sind überhaupt ein sehr weinerliches Volk und vergießen bei jeder Gelegenheit bittere Thränen. Diese kommen ihnen auch nicht in Tropfen aus den Augen, sondern strömen ihnen in solcher Masse über das Gesicht, daß selbst ihre dicken ledernen Beinkleider ganz davon durchweicht werden. Als Beweis will ich nur einige Beispiele anführen: Bei Verkündigung der Kriegs er Närung weinten die auf dem Kerkplein in Pretoria versammelten Bürger so heftig, daß einige Kaffernknaben, die über eine Thränenlache springen wollten, in derselben ertranken. Als der tapfere General Knox (das K ist stumm; sprich nox wie die deutschen Wörter Nichts, Nutz, rc.) de Wet mit fünf anderen berühmten Generalen und zehn sogen. Krackregimentern verfolgte, wäre der unglückliche Burengeneral sicherlich eingeholt und umzingelt worden, wenn er und seine Leute nicht soviele Thränen vergossen hätten. Dadurch aber wurde der Boden so aufgeweicht, daß es dem General Knox mit dem stummen Anfangsbuchstaben unmöglich wurde, die Kanonen weiter zu bringen. So entkam de Wet. Vor kurzem hatten sich die beiden Burengenerale Viljoen und de la Reh hinter einem Berg von 6000 Fuß höhe verborgen, um aus dieser Deckung auf unsere Truppen a la Gorilla zu schießen. Da traf ein Lydditbombe zufällig den Berg und vernichtete ihn. Jetzt gingen die tapferen Tommys mit gefälltem Bajonett und furchtbarem Hurräh mäh-mäh zum Sturm vor. Alles wäre zu Ende gewesen, hätten nicht die Burengenerale und ihre Mannschaften in ihrer Todesangst eine solche Weinerei begonnen, daß sich in wenig Minuten ein tiefer Graben bildete, über den die Truppen nicht Hinwegspringen konnten; das rettete die Buren noch einmal. Ueberall, wo englische Kanonen von den Buren genommen wurden, kam das nur daher, daß die Geschütze in den entstandenen Thränensümpfen stecken blieben; selbst viele Züge werden auf diese Weise zum Entgleisen gebracht. Als General Buller beim Baden überrascht unt> gefangen genommen wurde, teilte man dem Präsidenten Krüger diese Nachricht mit, indem man ihm zugleich die erbeuteten Kriegshosen des im Badekostüm gefangenen Generals als Beweis vorlegte. Beim Anblick der traurigen Trophäe brach der weichherzige Präsident sofort in Thränen aus und rief unter Schluchzen: „Welch ein edles Heldenherz hat, doch, in diesem Kleidungsstück geschlagen. Seht, man kann noch deutlich die Spuren des Spionkopfgefechtes und der anderen blutigen Schlachten am Tugela daran erkennen." Weitere Beispiele will ich nicht anführen, obgleich ich, noch viele hinzufügen könnte. Das Gesagte beweist deutlich daß es für die englischen Helden gar feine Ehre ist, mit einem so weinerlichen Volke, wie den Buren, zu fechten, und daß sie am besten thäten, ihre Dum-Dums und Kanonen zu nehmen und nach Hause zu gehen. Ich selbst bin jetzt Gefangener der Engländer. Man kann das deutlich aus der Wahrheitsliebe ersehen, mit der ich meinen Bericht angefertigt habe. Aber obgleich ich auch noch Ehrenmitglied der bedingungslosen Uebergabekom- miffion bin und schon zweimal bie Ehre hatte, von Oe Wet persönlich verhauen zu werden, fürchte ich doch, daß man mir nicht unbedingt Glauben schenkt. Ich schließe deshalb lieber.________________________________________________ Politische Wochenschau. Nun ist auch der hessische Landtag in die Ferien gegangen, nach fleißiger Arbeit, und Osterruhe herrscht nun fast allenthalben. Die Zweite Kammer hat in der vergangenen Woche nach mehrtägigen Debatten mit allen gegen fünf Stimmen den Antrag Haas angenommen, der die Regierung ersucht, ihre Bundesbevollmächtigten dahin anzuweisen, daß sie im Bundesrat eintreten für eine ausreichende Erhöhung ter bestehenden Getreide- und Viehzölle und in Verbindung damit für eine ausreichende Erhöhung der Zölle auf ander« landwirtschaftlich? Erzeugnisse, einschließlich derjenigen von Obst, Gemüse, Weinbau, sowie des Gartenbaues, ferner für ausreichenden Zollschutz derjenige» Industriezweige, welche desselben bedürfen und füg den Abschluß neuer Handelsverträge, in denen die Wünschv nach Möglichkeit erfüllt werden. Außerdem nahm bie Kammer einen Antrag an, der bie Aufhebung bet Transitlager undder Zollkredite verlangt, sowie endlich die Nebenbahnvvrlage. Die Erste Kamme» hat sich in mehreren Fragen zu der Zweiten Kammer in Gegensatz gestellt, so in der Fortbildungsschulfrage und in der Frage der Diätenbewilligung an bie Reichstagsabgeorb? neten. Auch die hessische Landessynode hat in bet letzten Woche getagt, die leidige Totenfest-Angelegenheit zu versöhnlicherem Abschluß gebracht, als es wohl mancher erwartet haben mochte, u. a. den Gesetzentwurf betr. bie Pfarrergehälter angenommen und die Festsetzung eines besonderen Buß- und Bettages abgelehnt. Die Ansprachen des Kaisers gaben der Presse Anlaß zu allerlei Kommentaren und zu biclfadjer, mitunter ziemlich scharfer Kritik. Der Wortlaut der Aeußerungen ist bis jetzt authentisch noch nicht bekannt geworden. Jedenfalls hat der Kaiser die Möglichkeit eines StraßenaufstandeS ins Auge gefaßt und für diesen Fall feine Hoffnungen auf die Bajonette des Alexander-Garderegiments gesetzt. Man hat alle Ursache zu der Vermutung, daß gerade die Führe» der sogen. Umsturzpartei nichts weniger wünschen, als einen gewaltsamen Zusammenstoß der unteren Volksschichten mit der bewaffneten Macht. Leider scheint der Kaiser über bie Volksstimmung irrig unterrichtet zu sein. Die Wirkung seiner Worte entspricht gewiß nicht seinen Wünschen. Ueberrascht hat auch eine zweite Ansprache, die de» Kaiser bei dem gleichen Anlaß gehalten hat. Diejenigen, welche auf den Fortbestand des Dreibunds feine allzu festen Hoffnungen setzen, werden darin wohl eine Bestätigung ihrer Auffassung erblicken dürfen. Zog doch der Kaiser den Fall, daß wir „von Feinden rings umgeben" und „wohl mit der Minderheit gegen die Mehrheit zu kämpfen haben werden", in den Bereich feiner Erwägungen. Man wird diesen Aeußerungen gerade jetzt besondere Bedeutung beilegen, wo sich der italienische Ministerpräsident Zanar- delli gegenüber einem Interviewer in sehr seltsamer Weise über die Frage der Erneuerung des Dreibundes ausgesprochen haben soll. Wenn unsere internationale Lage pessimistische Ansichten rechtfertigt, bann wäre es umso er- Meues von dem Wlanele» Mars. Gießen, 1. April 1901. Durch viele Blätter ging in den letzten Wochen und Monaten die Nachricht von einem Signal vom MarS, das als merkwürdige Lichterscheinung auf einer Sternwarte in Amerika beobachtet war und durch das und die Marsbewohner ein Zeichen ihrer Existenz geben wollten. DaS Publikum weiß aus populär astronomischen Broschüren und Zeitschriften und der TageSpresse längst: MarS ist ein bewohnter Himmels, körper. Die Kanäle, die auf feiner Oberfläche entdeckt wurden, find Sunstprodukte der Marsbewohner. Sie laufen schnurgerade, erscheinen zu gewissen Zeiten doppelt, verbinden die einzelnen Meere, die ebenfalls auf der Oberfläche des MarS gesehen werden können, und dienen jedenfalls dem verkehr. Wir wissen, daß die Schneezone des Südpolarflecks des Mars in dem Maße abnimmt, als das Frühjahr auf dem MarS in den Sommer übergeht, fie ist dann von einem dunklen, blauen Saume umgeben, der mit dem Abschmelzen kleiner wird und wohl geschmolzenes Schneewaffer ist. Dieses Polar- «eer ist am größten, wenn die Abschmelzung des Eises am stärksten ist. In diesem Polarmecr wurden sternhelle Punkte gesehen, die wahrscheinlich große Eisberge waren, deren Ab» Ihänge das Sonnenlicht zu uns herüberspiegelt. Auch wurde -das vollständige Abschmelzen des PolareiseS beobachtet. 'Auch der Wechsel der Jahreszeiten auf dem MarS ist wahr jzunehmen. Im Mai-Monat zeigt fich auf dem MarS ein lebhaftes Grün, während im MarS-August die gelbe Farbe ednf das Welken der Blätter hindeutet. Schon vor längerer Zeit wurde von einem Naturforscher öder Vorschlag gemacht, man mögt auf der Erde in irgend siuem Lande der heißen Zone von Bäumen eine Pflanzung ten lokaler Wünsche gesehen. Jetzt sei es dem hessischen Staat fast unmöglich, Bahnen nach seinen Wünschen zu bauen. Sein Wunsch geht dahin, daß alle Nebenbahnen durch den Staat gebaut werden. Die Regierung möge sich mehr mit dem Ztleinbahnwesen befreunden. Schmalspurbahnen seien nur dann zu wählen, wenn es die Verhältnisse erheischen und von den Bezirken ein dahingehender Wunsch vorliege. Eine Revision des Eisenbahngesetzes von 1883 sei ins Auge zu fassen, damit die Staatsdotation-zum Bau von Privatbahnen insbesondere für öffentliche Körperschaften erhöht Bad Nauheim, 31. März. Der Geh. Bergrat Otto Weiß ist nach längerem schwerem Leiden am SamStagmorgen verschieden. Lange Jahre war er Bergrat an der Saline und Vorstand der Großh. Badedirektion. Seit 1. April 1900 lebte Weiß im wohlverdienten Ruhestand, nachdem ihn die Gemeinde in Anbetracht seiner hervorragenden Verdienste um die Hebung des Bades und der Stadt im Jahre 1899 zu ihrem Ehrenbürger ernannt hatte. der Forstasfistent Berthold Walter zu Darmstadt zum Forst- asfistenteu bei dem Forstvermeffungs- und TaxationS-Bureau, ret Forstaccesfist Otto Koch zu Darmstadts zum Forstasfistenten bei dem Forstvermeffungs- und Taxationsbureau, der Forst' assessor Wilhelm Schwinn aus Schöllenbach i. O. zum Forstassistenten und der Hauptsteueramtsassistent bei dem Hauptsteueramt Mainz Philipp Faust zu Mainz zum Bureau- assistenten bei der Badedirektion Bad-Nauheim, sämtlich mit Wirkung vom 1. April d. IS. an ernannt. Selters, 31. März. Die hiesige Sch ul stelle, zu der sich mehrere Lehrer gemeldet, wurde dem Lehrer Hertel aus Michelnau bei Nidda desiuitiv übertragen. Uermischtes. * Lüneburg, 31. März. Frau Rittmeister von Tugeln, Tochter Heinrich von TreitschkeS, tötete mittags in Abwesenheit ihres Gemahls ihre drei kleinen Mädchen im Alter von drei, fünf und sieben Jahren mittelst Gift und nahm dann selbst Gift, sie dürste aber wieder genesen. x Ortenberg, 31. März. DaS Projekt der Wasserleitung für Ortenberg, Wippenbach und Domäne Konrads- dorf ist wegen allzugroßem Kostenaufwand vorläufig zurückgestellt. — Auch der Verkauf der in der Gemarkung Wippeu- )abe das größte Interesse^daran,IO^gemn Mineralquelle ist rückgängig geworden. .. o_ scheitere. Die kleine Gemeinde hatte zur Instandsetzung der Quelleu- Abg. Cramer spricht sich gegen die Privatgesell- fassung schon namhafte Kosten. schäften aus, weil über diese vielfach Klagen laut geworden! Mainz, 31. März. Hier ist am Freitag ein KautionS- Zmeite Kammer der Stände. seien. Dem «Antrag Haas-Darmstad-t auf Revision des Gesetzes sch wind! er, der Friedr. Wilh. Weil aus Laibach verhaftet nn. Darmstadt, 30. März. bon 1883 könne er nur gujtintmeit. worden. Vor einiger Zeit errichtete er ein sogen, chemisch« Tie Sitzung wird um 9.15 Uhr eröffnet. Am Minister- Beratung der gesamten Neben-technischeS Bureau und erließ in verschiedenen Zeitungen In- trsch: Finanzminister Gnauth, später Staatsminister Rothe, ermäcktiat zuinOBauher daß er überall Filialen errichten wolle. SS hatten Zur Tagesordnung steht die N eb e nb a hn vo rla g e, ins- ZMK » auch bald Leute gefunden, eine solche Filiale zu über- besondere der Staatsvertrag zwischen Baden und Hessen Betriebsmitteln sowie einen einmaliaen StaatsÄscku^K für nehmen, sie sollten aber eine Kaution von 5000 Mk. stellen. ® « der sich Meldenden gab der Polizei K-nn.ni- non heim Vilbel 9 e $en wegen der Bahn Stock- Betrag von 1800 000 Mk. zu verwenden. Im weiteren dieser Geschäftsmanipulation nnd nun wurde nachgeforscht, Finanzminister Gnauth erklärt daß er in der bessi- die Kammer ihre Zustimmung zu dem zwischen was der Inhaber des Bureaus für ein Bogel sein könne. " , S< <_ 8.'! Baden, Hessen und Preußen abgeschlossenen Die Ermittelungen ergaben, daß man es mit einem geriebenen aatsvertrag vom 19. April 1899. Ein Antrag Ulrich Kautionsschwindler zu thun hatte, der dieserhalb erst vor . -----c — 'kurzer Zeit 1 Jahr Gefängnis verbüßt hatte. Die Verhaftung erfolgte daraufhin sofort. den Gemeinden, sondern den Kreisen übertragen. Auch durch eine am linken Unterarm ihres Uniformrockes zu hierzu müsse der Staat einen Zuschuß leisten. Er verweist tragende Litze ausgezeichnet, zu der nach weiterer zehn- auf die Fortsetzungsstrecke Reichelsheim-Fürth, wo der Bau jähriger Thätigkeit eine zweite kommt. Außerdem erhalten durch die Gelündestellung der Gemeinden, die nicht dazuz die Feuerwehrmänner nach 15 jähriger aktiver Mitgliedschaft in der Lage waren, gescheitert sei. Seinen Antrag auf ein von der Stadt gestiftetes Diplom. Die höchste Aus- Zuruchtellung der ganzen Vorlage bis zur Revision des Zeichnung besteht in dem von Großherzog Ludwig IV. ne-- Gesetzes ziehe er zurück. (Beifall.) Dagegen halte er seinen stifteten Ehrenzeichen für 25jährige Mitgliedschaft. Die Antrag, die Bahn Eberstadt-Gernsheim normalspurig zu beiden Gießener Wehren besitzen einen stattlichen Stamm bauen, aufrecht. Die Bahn Mühlthal-Eberstadt-Darmstadt von Mitgliedern, denen diese Auszeichnungen zu teil wur- im Anschluß an die Straßenbahn könne man schmalspurig den, 12 Mann der freiwilligen Gailschen Feuer - r f H1 liefen Tagen die erste Auszeichnung schen Eisenbahnpolitik seinem Vorgänger folgen werde. Nicht «SM®» s Rede einen Rückblick über die Entwickelung des I gerta9t bis Ciwe Aprrl. ^'I^bahnwesens. Mit der Inanspruchnahme von Privat- gesellschaften beim Eisenbahnbau habe Hessen bis jetzt schlechte AIUvI UHU KUHU. ^JaWsen gemacht. Durch die hessisch-preußische Eisen- Gießen den 1 Avril 1901 bahnbetriebsgemernschaft sei dem Lande ein bedeutender „ m r <«°«-d, R-h,z "Wjert »erben: » ®u?1|,fame„il 0,48 fB** ’a1' «na @r«6ho( r !6en> atu 8l ftn “8,®UttQQ Mute®^«tii LL'Kr Nut. ' mit M aktive^N?^ ÄSft ?Ms 6sS= iS*'®""-? ? h ? ,lt die L2 ’H« W JSL^W der Ä^'^n uckNMte, mit einem k Wen Toche des Lhk- Tubilare, des N die gute Kamerad- »Mitgliedes Gäbisch cein mlt den Kameraden -z ge,trfteten ?ambour- ^Iprachen und Toasten ern vergnügten sich die • Der verstorbene Oberst Baron Scholley, der — wie berichtet — in Kaschau während einer Hebung vom Herzschlag getroffen wurde, war ein Stiefenkel des Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. von Hessen. Der Vater des Verstorbenen, der in Wien domizilierende FML. a. D. Otto Frhr. v. Scholley, ist ein Sohn au- der ersten Ehe der Frau Gertrude Lehmann, welche in zweiter Ehe mit dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. vermählt war. Der Kurfürst hatte 1837 seinen Stiefsöhnen aus der ersten Ehe seiner Gemahlin den Adel mit dem Namen „b. Scholley- verliehen. Oberst Alex. Frhr. v. Scholley wurde in der -echnischen Militär-Akademie erzogen; er trat als Leutnant in die Artillerie und galt als einer der tüchtigsten und begabtesten Offiziere dieser Waffe. Er stand durch viele Jahre in der Wiener Garnison und war auch als Reitlehrer im Zentral-Reitlehrer Institut in Verwendung. Auch in weiteren Gesellschaftskreisen erfreute er fich seines liebenswürdigen Wesen« wegen großer Wertschätzung. * Neustadt a. d. H., 31. März. Der Direktor der Aktiengesellschaft für Mühlcn-Betrieb, Jakob Gerson, ist, nachdem er fich Unterschlagungen und Wechselfälschungen har zu Schulden kommen laffen, nach Amerika entflohen. Bisher wurde ein Fehlbetrag von 106000 Mk. festgestellt. ♦ Rom, 31. März. Vormittags wurden, von den Be obachtungsstationen, Rom, Casamicciola, Padua, Calamia und Florenz Erderschütterungen gemeldet, deren Mittel Punkt man bisher nicht feststellen konnte. Auch aus Bene vent wird ein leichtes Erdbeben gemeldet. Kunst und Wissenschaft. Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns: Der Kunstsalon Hermes eröffnete seine neuen Geschäftsräume Goethestraße 37, beim Opernplatz mit einer Elite-Ausstellung erster Meister und Sonderkollektionen von Rudolf Gudden, Frankfurt a. M. und Paul Mathieu, orüssel. Adolf Schreiner ist mit zwei seiner besten Werke, Franz o Tlt 4 Portraitv, Oswald und Andreas Achenbach mit r*1, / ^oma mit 6 bedeutenden Gemälden vertreten, ^opiner, Karl Jutz, Konrad Kiesel, Franz Courtens, Lichtor GUsoul, er-Reutlmgen, F. A. v. Kaulbach, Gabriel v. Max sandten mue Werke. Von Frankfurter Künstlern sind zu nennen Max Schüler, W. Trübner, Otto Scholterer, Ottilie Röderstein und Fritz Wucherer. Arbeiterbewegung. Morrtceau les Mines, ZI.März. Die nichtauSständigen Bergarbeiter fuhren heute ohne Zwischenfall ein. Die Ausständigen ließen die Arbeiter vorbeiziehen ohne eine Kundgebung zu veranstalten. Marseille, 31. März. Auf den Quais herrscht vollständige Ruhe, nur 700 Arbeiter arbeiten in den verschiedenen Werften, letztere stellen nur die für dringende Arbeiten notwendigen Leute ein. Gerichtssaal. Berlin, 31. März. Der Portier Zumkeller wurde wegen Er« preffungen, die er an dem verstorbenen Polizeidirektor v Meerscheidt- Hülleffen kurz vor dessen Tode verübte, zu 2 Jahren Gefängnis und 5 Jahre Ehrverlust verurteilt. Breme«, 30. März. Der zum Tode verurteilt gewesene, aus Pilsen stammende Tischler Bartholomäus Kost wurde heute nach fünftägiger Rev.sionsverhandlung vom hiesigen Schwurgericht frei- gesprochen. Die Kosten wurden der Staatskasse au'erlegt. Lpielplsv der verewigten Frankfurter Stn-tttzeatrr. Opernhaus. Dienstag, 2. April.*) „Norma". Mittwoch, 3. April. Geschlossen. Donnerstag, 4. April. „Amelia" oder „Der Maskenball". Freitag, b. April. Geschloffen. Samstag, 6. April. „Das Nachtlager in Granada." Hierauf: Tanzbilder. Sonntag, 7. April, nachmittags 3<,, Uhr: „Die Geisha". Abends 7 Uhr: Neu ein; studiert: „Teil' (Oper). Montag 8 April, nachmittags 3»/« Uhr: „Der Postillon von Lonjumeau." Abends 7 Uhr: Reu in- ' Geh. Vergrat Otto en am Samitagmotgen trgrat an der Saline !üon. Seit 1. April Ruhestand, nachdem ihn managenden Verdienste Stadt im Jahre 1899 rsige Schulstelle, zu lrde dem LehrerLer/el Beiträgen. Projett btt Wasser« j unb Domäne Konrads« stvand vorläufig zvckck- )er Gemarkung Wippen« rückgängig geworden, lndfihung der Quellen' 'reilag ein Kautions- verhaftet er ein fogtn. chemisch- iedenen Zeitungen In- in wolle. GS hatten oW Wl totv VON 5000 M. Mv. Polizei Kenntnis von n wurde nachgeforscht, ein Vogel sein könne, es mit einem geriebenen -er dieserhalb erst vor >üßt halte. Die 8er- ? ^McklicherStern, »Da ä’iAä langte g^ngbal- sieht • eine Düste- ^ste i lasiev, a tt) gib rtSifr* GM •»£<* * J. an Rittmeister °°n 'PN« Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß der städtische Friedhof in der Zeit von jetzt bis 15. Mai 1901 □on morgens 6 bis abends 8 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß derselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, den 28. März 1901. 2460 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Als Stadtkaffediener wird eine zuverlässige, ortskundige, rüstige Person gesucht, welche im Rechnen und Schreiben geübt ist. Mit der Stelle, welche zunächst probeweise auf die Dauer eines Jahres besetzt werden soll, ist ein Jahresgehalt von 1800 Mk- verbunden. Es wird aber beabsichtigt, nach Ablauf des Probejahres die Stelle de» Kaffendieners in die IX. Klosse der Besoldungsüberstcht der Gemeindebeamten der Stadt Gießen mit einem Mindestgehalt von 1320 Mk., steigend mit 16 jährlichen Zulagen von 80 Mk. bis zum Höchstbetrage von 1800 Mk., aufzunehmen, so daß später mit der Stelle Anspruch auf Pension, Witwen- und Waisengeld verbunden ist Geeignete Bewerber wollen ihre Meldungen, denen Zeugnisse über ihre Befähigung, die seitherige Beschäftigung, Führung und Gesundheit beizulegen sind, spätestens bis zum 10. April !. I. bei uns einreichen. Gießen, am 30. März 1901. 2478 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. Holzversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Wieseck. Mittwoch den 3. April d. I., vormittags 9 Uhr beginnend, soll in obengenannten Waldungen, aus den Distrikten Hegwald, Rehecke, Blockswald und Dürrloch nach- ocrsteigert werden: a) Bau- und Nutzholz: 117 Eichenstämme mit 23,98 km (ist Wagnerholz und lagert im Distrikt Hegwald), 2 Buch°nstämme mit 1,91 km, 37 Nadelstämme mit 8,17 km, 469 Nadel-Derbstangen mit 21,04 km (zu Sparren und Leitstangen verwendbar), 34 Nadei-Reisstangen mit 0,48 km. b) Brennholz: 87 rm Buchen-Scheitholz 69 „ Eichen-Scheitholz 122 „ BucheN'Knüppelholz 174 „ Eichen Knüppelholz (darunter 48 rm 2,5 m lang, zu Gartenpfosten brauchbar) 4 rm Nadel-Knüppelholz 3150 Wellen Buchen Reisig 1980 n Eichen-Reisig 1110 „ Nadel-Reisig 17 rm Buchen-Stockholz 11 „ Eichen-Stockholz 2 „ Nadel-Stockholz Die Zusammenkunft ist am Dreiser Weg am Hegwald. Wies eck, am 29. März 1901. Großherzogltche Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 2463 Waren 'Versteigerung. Mittwoch den 3. April, nachmittags von 2 Ahr an, versteigere ich dahier im Mekerschen Saale, Zleustadt 55, einte größere Anzahl Regen und Tonnen schirme, Lpazicrftöcke, Albums, goldene u. silberne Brroschen, Mauschetteuknöpfe, Vorsteckuadelu, Uhr- ke tteu, Armbänder, Ohrringe, Meerschaumpfeifen vud Cigarrenspitzeu, lauge und kurze Tabakpfeifen, Bierkrüge und «Gläser, Zinnbecher, Nippsachen, C igarrenetuiS, Portemonnaies und vieles Andere, gegen Barzahlung. — Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 30. März 1901. 24475 Seipel, Gerichtsvollzieher. Hohversteigerung im Ruttershauseuer Ge meiudewald. Mittwoch, den 3. April d. A., vormittags von 9 Ahr anfangend, kommen in den Distrikten Mausberg u. Wehr- holz zur Versteigerung: 38 rm Eichen-Schett, 54 „ Buchen- und Eichen- Knüppel, 79 „ Nadei-Knüppel, 2800 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reiser, 41 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke, 41 Eichen-Stämme, 28,11 Festm. haltend, 72 Nadel-Stämme, 15,21 Festm. haltend, 2 Birken-Stämme, 0,81 Festm. haltend, 10 Eichen Derbstangen 0,71 Festm. haltend, 522 Nadel-Derbstangen 33,36 Festm. haltend, 100 Nadel-Reisstangen 0,54 Fessm. haltend. Das Stamm- und Stangenholz kommt zuerst zur Versteigerung und wird in drm Distrikt Mausberg der Anfang gemacht. Ruttershausen, 28.Märzl 901 Grobherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. 2448 Klinket. Weißweine Mpfksiiuilyt'n Fl ohne Glas —.50 Mk. —,70 , -90 „ 1,20 „ 1,40 „ 1,50 „ 2,— „ pr. Obtrmosrler Laubenheimer Zelttnger Lorcher Deidesheimer JosefShöfer Enkircher Dienstag brn 2. April 1.1., nachmittags 2 Uhr, werden im Saale des Lenz'schen FelsenkellerS drei zur Thiele'ichen Konkursmasse gehörige, gut erhaltene Fahrräder, nämlich ein Herren-, ein Damen« und ein Mädchen-Rad, versteigert. Der« steigernng ganz bestimmt. 2407 Geißler, Gerichtsvollzieher. Rotweine. KönigSbacher p.Fl. o. Gl.0,7üMk. Oderiugelheimer 1,50 „ Bordeauxweine p. Fl. von Mk. 1,20 an. Schaumweine Südweine besonders empfehlenswert. Samos Ausbruch (garantiert rein) J* P. Fl. Mk. 1,30. * Gebrüder Berdnx, Bahnhofstraße 28. Ia.ff.Westfäl„ „ „ Thüringer, „ „ Gothaer, „ „ Braunschw. per Pfund 2481 1,40 und 1,60 Mk. la. ßraunschw. Mettwurst per Pfund 1,20 Mk. la. Kraunschw. Rotwurst per Pfund 60 Pfg. Wir verkaufen aus! AMstteß-ZWm (5 biS 6 Pfund) per Pfund 65 Pfg. GM. Berdnx Aahrr-ofstraße 27. Lindenptatz 12. Den Kagel auf den Kopf trifft jeder, der statt werthloser Nachahmungen nur das allein echte I iphin’s Puddingpulser .mildemDäckarjangeo- (D. R. P. A. No. 7402) verwendet. Ueberall käuflich. 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Sonntag, L Aprll, Uhr: „Rosenmontag-. 7 Uhr: „Die rote Robe*. 2Iprd, 3f/9 Uhr. „FlachSmann a l s Erzieher". „Die Ehre.^ *) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr. Schiflsuachrichte« Norddeutscher Lloyd, in Sießm vertreten durch bin »gaum Earl LooS. Bremen, 27. MS-z. (Per tranSatlanttschm Telegraph.) Der Doppelschrauben - Schnellpostdampfer „Kaiser Wilhelm der Große^, Kapitän H. Engelbart, vom Norddeutschen Aoyd in Bremen, ist gcstern 4 Uhr nachmittag« wohlbehaltm in Newyork angekommen. Bremen, 28 Mär,. sPer transatlantischen Telegraph.) D«r Doppelschraubm-Postdampser „Großer Kurfürst", Kapitän W. Retm- kastkn, vom Norddeutschen Lloyd in Bremm, ist gestern 10 Uhr vor- tttagS wohlbehalten in Newyork angekommen. Der Postdampfer „FrieSland" der „Red Star ßtne* in 8tat« werpen ist laut Telegramm am 26. März wohlbehalten in Newyork «na-kirmn-n Smrian*,oHe'Samm,e'Vel’efs«^» wölllöll Blusen, öefafc liefern wir direkt an Privat-. Man Verl. 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Mich s t-y; ,eitfüreh *4 >.erg.