Dienstag den 1. Januar 131. Jahrgang 1001 Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Giefzen i und Bekannten vünsche vndWaffaviN, 154 X l sei. Die Buren müßten entweder die Wafsen^undheit der Soldaten bessert sich täglich. irf flejoflen. X X XXX XX** M * Ite. sh n. Fran, ine. Gratisbeitrqxn: Gießener Familienblätter, Der Hesfische Landwirt, KlStter für hessische Volkskunde. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze Nr. 7. Der „Franks. Ztg." wird aus Tientsin gemeldet: Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß der Abschluß des Friedens nicht vor einigen Monaten zu erwarten ist. Der Krieg wird sich sehr wahrscheinlich in eine Okupa- Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf., auswärts 20 Pf. Adresse für Depeschen: Anzeiger Sietzen. Fernsprecher Nr. 5L Bezugspreis vicrtcljahrl. Mk. 2.20 monarlich 75 Pjg. mit Bringerlohn; durch die Abholcstellen vierleliähcl. Mk. 1.90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2.— vierteljährl. ohne Bestellgeld. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vor«. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Die Bure«. Eine oberhessische Liebesgabe au die Frauen Transvaals. Einige Damen Gießens haben sich entschloffen, unter den Frauen und Jungfrauen Oberhesiens eine öffentliche Sammlung zu veranstalten für die von der Kriegsnot herm- gesuchten unglücklichen Frauen Transvaals. Eine der Damen hat ein Gedicht verfaßt, das der opfermutigen Gattin des ehrwürdigen Präsidenten von Transvaal als nachträglicher Weihnachtsgruß übersandt werden soll, sobald eine gewisse Summe milder Gaben aus oberhessischen Frauenhänden gesammelt worden ist. Damit dieses Weihnachtsgeschenk nicht gar zu verspätet bei den darbenden Burenfrauen eintrifft, möchten wir unsere werten Leserinnen bitten, recht bald die ihren Milschwestern zugedachten Beiträge au die Expedition des Gieß. Anz. gelangen zu laffen. Da-Gedicht lautet: Deutscher Frauen Weihuachtsgrutz au Fra« Kruger. Weihnachtsglockenklang. Froher Engclfang, Töne hell durch alle Lande, Knüpfe fester all« Bande, Welche Treue schlang. Gibt« ein fester Baud, Seit die Erde stand, AlS die alte deutsche Treue? Aus! Wir schwören sie aufs neue Heut' mit Herz und Hand. Trm gedenken Dein Drum beim Kerzevschein, Heldeuweib aus Transvaals Auen, Heute alle deutsche Fraum, Bittend klingt es drein: „Helles WtihnachtSlicht, O, erlösche nicht! Leuchte in die stille Kammer, Drin um ihres Balke« Jammer Schier das Herz ihr bricht." Gieb ihr Fried' und Ruh, Engel, rüst ihr zu: „Sei getrost, nach blutgem Kriege Führt Euch Gott empor zum Siege, Bald schaust Großes Du:" Gott sei immerdar Mit der Burenschar! Seine Treue wird Euch lenken Und nach heißem Kampf Euch schenken Bald ein Friedenöjahr. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamilieuölätler werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für hefs. Volkskunde" wochtl. 4 mal beigelegt. ch wu n d e n niederlegen oder den Kampf allein fortsetzen. Nr. t Zweites Blatt China. «US Peking meldet vom 30. Dezember HavaS: Prinz Tsching und Li-Hung-Tschang teilten den Gesandten Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Betr.: Die Abhaltung der Biehmärkte. Die für den 8. und 29. Januar 1901 vorgesehenen Viehmärkte zu Gießen können unter den bisher mehrfach bekannt gegebenen Bedingungen abgehalten werden. Sollten dabei wieder Viehhändler, wie eS seither vielfach geschehen, die Schutzbestimmungen übertreten, oder Seuchenverschleppungen siattfinden, so werden wir genötigt sein, die Märkte in größerem Umfang zu verbieten. Gießen, den 29. Dezember 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. GießenerAnzeiger General- Unzeiger 1 Nahm unb : ounfdje :e. ein kaiserliches Edikt mit, worin der Kaiser von China erklärt, China nehme die Note der Mächte an, und Li-Hung-Tschang und Tsching ermächtigt, die Verhandlungen zu eröffnen. Auch bittet der Kaiser um Einstellung der Feindseligkeiten. Diese Nachricht kommt doch etwas überraschend, da man nicht aus eine runde Annahme, wohl aber auf Vorbringung von Bedenken, Zweifeln und Beschwerden vorbereitet war, die eine Hinhaltung und Verzögerung der Entscheidung erwarten laffen. Man wird vorläufig noch nähere Nachrichten abzuwarten und Meldungen mit Rückhalt aufzunehmen haben. Als ganz unabhängig von der Frage des Zustandekommens einer friedlichen Vereinbarung mit der chinesischen Regierung wird man die Fortführung der militärische« Operationen in Petschili betrachten müssen, die in keiner Weise unterbrochen wird, und au deren Notwendigkeit man nicht zweifeln kann. Die neueste Meldung des Feld- marschallS Grafen Waldersee vom 28. dss. MtS. aus Peking giebt an: Am 24. hat Compagnie Knörzer Regiments 3 im Gebirge nordwestlich Mantcheng (22 Km. nordwestlich Paotingfu) etwa 500 Mann chinesischer Truppen zersprengt und anrückende Verstärkungen geworfen. Ein Detachement unter Oberstleutnant Pavel (Kommandeur des 2. Infanterie Regiments) ist von Peking nach Tshangpingtshou und Nankou (37 und 43 Km. nordwestlich Peking) entsandt. Wie wenig sicher die Zustände in Peking selbst noch sind, geht auch daraus hervor, daß vor einigen Tagen mehrere englische Soldaten in der Nähe des Himmelstempels erschossen aufgefunden wurden. Die Festnahme der Mörder ist noch nicht gemeldet worden. Telegramme deS Gießener Anzeigers. Loudon, 31. Dezember. Lord Kitchener meldet aus Pretoria vom 29. Dezember: Die Lage in Kapstadt tst unverändert: Die Buren, die von Osten her in die Kolonie eingedrungen sind, haben sich in kleine Abteilungen zerstreut, die das Land durchziehen, während sie Verstärkungen von Norden her erwarten. Im Westen dringen die Buren gegen Carnarvon vor, verfolgt von den Generalen Delittle und Thornikorff. General Frevch hat Wentersdorp besetzt. General Clemens stieß aus Widerstand an der Grenze von Rustenburg. Die Kolonne Knox und die Brigade Rohes verhindern Dewet, nach Süden vorzudringen. Ein zweites Telegramm des Lord Kittchener aus Pretoria vom 30. Dez. berichtet: Lord Littleton meldet, daß die Buren am 30. Dezember sich des Postens von Helvetia bemächtigt haben. Die Engländer verloren 50 Tote und Verwundete und 200 Gefangene. Wie es heißt, wurde dieser Posten später von den Engländern, nachdem die Verstärkungen aus Belfast eingetroffen waren, zurückerobert. London, 31. Dezember. Der Sachverständige, der vom Kolomalminister Chamberlain mit der Untersuchung der Finanzlage in Transvaal und Oranje-Freistaat beauftragt ist, hat gestern London verlassen und begiebt sich nach Nrpstadt, wo er 6 Monate Aufenthalt nehmen wird. Loudon, 31. Dezember. Wie aus Burgersdorp gemeldet wird, ist eine neue Buren-Kolonne in die Kapkolonie eingefallen. Ein weiteres Kommando wird von Steinburg her erwartet. Marseille, 31. Dezember. Ein Offizier des Dampfers Guadal-Äiivir, der vorgestern im Hafen einlief, erklärte, daß der Dampfer seit Beginn des südafrikanischen Krieges fortwährend Kriegs-Kontrebande nach Lorenzo Marquez transportierte, ebenso der Dampfer Gironde. Letzterer hatte die Transporte jedoch seit einiger Zeit eingestellt. Em dritter Dampfer, so erklärte der Offizier weiter, fahre zur Stunde noch immer weiter fort, Geschütze unter der Marke: landwirtschaftliche Geräte, nach Lorenzo Marquez bezw. Transvaal zu transportiere«. _______________ Deutsches Reich- Berlin, 30. Dezember. Die Abreise des Kaise ; nach Hamburg erfolgt am 2 Januar abends- Am . Januar wird der Kaiser der Vo^tellung rm Neuen ^ut scheu Theater beiwohnen. Die Rückkehr nach dem Neu n Palais findet am 4. Januar nachmittags statt. - Prinz Heinrich von Preußen ist durch dra binettsvrdre vom 12. Dezember ab. 1 Sonuaj: fut: einig Zeit zu seiner Information nach Berlin kommanor Dem Wunsche des Kaisers entsprechend wird Prinz yernrny. „Diese Verse sollen, wird uns weiter geschrieben: als nachträglicher Weihnachtsgruß mit einer Gabe für die verwitweten und ihrer Habe beraubten Burenfrauen an Frau Präsident Krüger gesendet werden. Würden sich in Gießen und Umgegend nicht noch mehr Frauen und Jungfrauen finden, die mitwirken möchten, der schwer geprüften Dulderin eine Freude zu machen und den armen leidenden MÜschweftern eine Gabe zukommen zu lassen? Viele kleine Scherflein geben auch ein Großes." Noch ist an Frieden in Südafrika nicht zu denken, da fängt England bereits an, seinen Anteil an der portugiesischen Erbschaft einzuheimsen. Es ist kerne Hoffnung vorhanden, daß der Verkauf von Lourenzo Marquez, dem wichtigsten Punkte dieser Kolonien, das Signal für die Liquidation der portug res rsch e n Kolonien in Ostafrika überhaupt ist. In hresem FE würden wir jetzt sofort nach unserem nörlrchen Anteil greifen können auf Grund des Delagoa-Abkommens. Aber das Bündnis Englands mit Portugal wird es schon so ernzu- rfditen wissen, daß die Engländer immer in dem Augenblicke, wo es ihnen paßt, Portugal zur Liquidation eines weiteren Stückes des ostafrikanischen Besitzes veranlassen, während sie gleichzeitig auf Grund dieses Bundnrsses den * men. Telegramme deS Wilhelm shafen, 31. Anzeigers. v. Hopfner ist vom Kommando^r. General-Major gade enthoben. General-Major * ystaftatischen Bri- . beiden nach Ostasien entsandten (soeejne Proklamierung desselben Sänfte mit nach Singanfuffer wurde in einer gelben Der ordentliche Professor der *• Von der Universität. 6 al gegenwärtigen Flachsmarktkaserne, das die Stadt vor einiger ein Herzschlag traf. — In der Nacht vom Sonntag zum mutmaßliche Thäter, ein Bursche von 18 Jahren, ist bereits nur 50 Pfg. anfgefunden. Uermischtes. -satzansprüche Etzengesatz mittelst Ernste,genS gestohlen. Es sollen sich gehören zu den „Ausständen" der Gemeinde, die nach 1300 bis 1500 Mk. in derselben befunden haben, und der eingeleitet worden, um Kautionsstellung zu erwirken. — Me „Berl. Reuest. Nachr." schreiben: An maßgebender Stelle besteht jedenfalls die Absicht, den Zolltarif noch in der jetzigen Reichstagssession zur Erledigung zu bringen, ob dies technisch ausführbar sein wird, ist allerdings im gegenwärtigen Augenblick ebensowenig abzusehen, wie die Zeitdauer, die etwa der Bundesrat für die Prüfung der Vorlage in Anspruch nehmen dürfte. Es ist selbstverständlich, daß den Einzelstaaten volle Freiheit belassen bleiben muß, die Tarifvorlage daraufhin zü prüfen, inwiefern die von ihnen wahrzunehmenden Interessen bann zu ihrer Geltung gelangen. Den verbündeten Regierungen liegt daran, den Tarif in einer Gestalt vorzulegen, die nachträgliche Vorwürfe über mangelhafte oder flüchtige Ausarbeitung ausschließt. _ ..... mal verwendet werden, » —-....... - Wilhelm IV. sowie allen denjenigen gewidmet sein s welche sich um den Ausbau des Domes in hervorrager Weise verdient gemacht haben. Der "gegenwärtig zu bt. Zwecke verfügbare Betrag hat eine Höhe von 1300 0ve- — Die Handelskammer zu Mühlheim a. undl schloß, sich für eine Kanalisierung der Mroarrn der Saar auszusprechen, weil sie eine Ungerechtste westerblickt, wenn den im Binnenlanbe liegenben rh-ge neue fälischen Konkurrenzgebieten durch die Kananan dem Verkehrsvorteile zugeführt würben, ohne ' Bezirke Rheinlands Kompensationen gewa^-- Q Mendorf a. d. Lahn, 30. Dezember. Zu der hiesigen Messerasfaire sei noch folgendes berichtet: Der Streit entwickelte sich in der Wagner'schen Wirtschaft, besten Besitzer alsbald die Gegner hinauswies. Auf der Straße überfiel bann der 17 jährige Vieh mann, ein kräftiger Mensch, ben 20jährigen Manbler und einen Schreinergesellen von 19 Jahren unb versetzte ihnen bie Stiche in Rücken unb Seite. Der hiesige Bürgermeister setzte alsbalb die GenSbarmerie unb bas Kreisgesunbheitsamt in Kenntnis, neuen Justizpalasts eignet, weil es an das alte Justizgebäude unb bas Provinzialgefängnis grenzt. Der gegenwärtige Justizpalast war ein altes adliges Haus, ber sogenannte Dalberger Hof, das 1827 von der Staatsdomäne angekauft und zum Gerichtsgebäude eingerichtet wurde. In dem alten Gebäude sind die Räume schon lange nicht mehr ausreichend. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaatea. Vielmehr hat sie die Bedeutung einer materiellen Voraussetzung des Ersatzanspruchs; der zustimmende Beschluß des Kreisausschusses muß daher vorliegen, ehe der Bürgermeister den Vollstreckungstitel schaffen- und das Zwangsverfahren anordnen oder den Rechtsweg beschreiten kann." Enthebung b r>»n ZuseM end Landarmenver- d u n g hat kürzlich das Znnern getroffen. In usführungsgesetzes buch ist den Armenver- ! ntlichen Rechtes zur Ge- . t sind, gegenüber den ali- i und dem Unterstützten • .fannt, bei letzteren unter Darmstadt, 30. Dezember. Der Groß Herzog empfing am 29. Dezember u. a. den Profestor Geh. Hofrat Dr. Heß von Gießen, ben Seminarbieektor Dr. Queutell von Friebberg. Darmstadt, 30. Dezember. Der GesetzgebungsauS- SWm te Dienstag, 1. Za Zwerges abends ,2 bürg1. Mittwoch, 2. sieben Zwerge"; al Zm ersten Mate wird wentitochter1. Frei Nl/rUiil: „Eneewittc Sonntag, 6. Zamar, Zwerge"; abends I Dienstag, 8. ZmM . Dienstag, 1,3an mann als Königin1; hierauf ,6 Bolksvorstellung „Gmi unsere Kraft'. Sam * Nachklänge zum Prozeß Sternberg. Aus Anlaß der Enhüllungen der „Staatsbztg." über die Thätig- keit des Fräulein Platho in Sachen Sternberg's, die ich auf Beeinflussung der BeguadigungS- bezw. Revisionsinstanz richtete, ist nunmehr gegen „Platho unb Genoffen" Anklage wegen Beleibigung erhoben worben. Termin zur Hauptverhanblung ist auf ben 14. Januar 1901 anbe- taumt. — Den Schutzmann Stierstäbter, wirb für seine Verfehlungen mit zwei Frauenspersonen eine DiSziplinar- Strafe treffen. — Die Dienstbehörbe wirb bie Unter» , r L L. m . suchung gegen ben verstorbenen PolizeiDirektor da besonbers bie Verletzungen bes Manbler zu ben v. Meerscheibt-Hülleffem nicht weiterführen, nur schlimmsten Befürchtungen Anlaß gaben. Da am Kreis- bie Hypotheken- nnb Gelbgeschäfte, in bie sich ber Verstorbene gesundheitSamt nicht gleich ein Arzt zur Stelle war, mit Sternberg eingelassen hat, bürste vielleicht zur Klar- so holte man ben Großenlinbener Arzt. Dieser legung des Sachverhalts einer näheren Prüfung unterzogen konstatierte, baß bie Verletzung bes Manbler zwar schwer werben. — Kriminalkommissor v. TreSkow, sowie bie be- fei, jeboch birekte Lebensgefahr nicht vorliege. Der tiefste teiligten Richter unb Staatsanwalt Braut haben sich bis Stich war zum Glück an einer Rippe abgeschwächt worden, zum 1. Januar beurlauben kaffen. Die Staatsanwaltschaft fragte alsbalb an, ob Lebensgefahr * Von ber „Gneisenau". Wie aus Kiel gemeldet vorliege unb erhielt telegraphische Mitteilung. Gestern ver- wirb, sinb nach einer Mitteilung deS Kapitänleutnants Werner weilte ben ganzen Nachmittag bie GenSbarmerie hier, aus Malaga von den Ertrunkenen ber „Gneisenau" jetzt die nm ben Thatbestanb festzustellen; eine große Anzahl Bur- Leichen bes Maschinisten Seher auS Königshofen unb beS scheu würbe vernommen. Der Mefferhelb Viehmann Heizers Warschner aus Neumark anfgefunden worden, wurde, als er abends von feiner Arbeitsstätte, dem Braun- • Zum Konitzer Mord. Nach der „StaatSbzta " stembergwerk ber Gießen, heimkehrte, zwischen Klein-Linden steht es nunmehr fest, daß sowohl von ber StaatSanwakt- unb Allenborf von ber GenSbarmerie verhaftet unb sofort schäft als auch von Seiten bes VerteibigerS bes in Könitz nach Gießen ins Untersuchungsgefängnis gebracht. verurteilten Masloff Revision angemelbet ist. Die An- Artikel 1 des Gesetzes über das Verfahren der Zwangsvoll- mutmaßliche Thäter, ein Bursche von 18 Jahren, ist bereits streckung vom 30. September 1893 im Verwaltungs- verhaftet unb in baß hiesige AmtSgerichtSgefängnis einge- zwangsverfahren beigetrieben werden können, falls liefert worben. — Den Verlust eineß AugeS zu beklagen der Schuldner keinen Emwnnd gemäß Artikel 3 des Ge- $at ein Arbeiter in Offenbach, der int Streit von seinem Mm Fall/ sofern ^Eich"^um^^St?dtgenteinden handel'" ÄÄE S nach § 7 der Verordnung vom 7. März 1894 eine auf dem ^rletzte wurde alsbald m baß ^^tal gebracht, wo ihm auf Voranschlag oder einem Beschluß der Stadtver- operativem Wege das verwundete Auge entfernt werden ordneten Versammlung beruhende Verfügung wußte. Der Mefferhelb würbe verhaftet. — Der 27jährige des Bürgermeisters. „Die Anordnung des Zwangs- Kellner Eberlein, ber vor zwei Tagen in einer Restauration verfahrens auf Grund dieses Vollstreckungstitels tu Mainz entlasten würbe, ist in seinem Logiß erschaffen liegt in den Stadtgemeinden dem Bürgermeister ob. Die anfgefunden worben. Der Lebenßüberbrüsfige hatte sich bnrch L fr Artikels 73 erforderliche Zustimmung des einen Schuß in bie Schläfe getötet. In seiner Tasche würben Kreisausschusses ist nicht als Vollstreckungstitel anzusehen. nur 50 Pfg. aufaefunben sß§ »qS« yrs • dos wertfeWg am MMlM 1 Uhr brach mw rasendem Fohnr gewaltigen M Zote! ift «rettet werd Umgebung waren fand sich kem Wa anderes übrig, a berühmte |rembi soll eine Million 1 * Bad Ga Hotels „Hirsch", aaß Salzburg p Berges ab. Bk * Heber Dampfers „H unter« 28. b6. ni tsekiang ist wegen gefährlich. Der! verßcherte der Lots M Dampfer die । er bei einer scharf Riff und begann z Dampfer auf den eilten schnell zur s Nur der Kapitän Zatastrophe hatte 1 «Hw«, ^1, Dezember. , ™J!cujüf geführt. Am -k- Mainz, 30. Dezember. Die Krisis in den in- !" von Hugo Müller-.»» .. @1 r dustriellen Betrieben umfaßt immer weitere Kreise. So 2 Januar Sna or L * _ 9 rv. ■»» v»-« rx t Ausland. erklärt auf bie Haag, 29. Dezember. Die Regie- Kammer zn dem Bemerkungen der Kommission der £9 °er Königin, Gesetzentwurf b-Ir. di- E h-fchl Abänderung d-S Ent- daß sie darin keine V-raulasiune-zukünftigen Gemahl Wurfes sehe, da der Borschlao-ßung an -in Jahres- der Königin vom Tag- d-r p-si-n Anzahl »bge°rdn-t-r gehalt auszusetzen, bei ei»' ^Urnc" aus ernsten Wid-rstanth-uUg-u Blatter erörtern tn Paris, 30. Dezember-« Propst-sanden ^rdmal heftigen Artikeln den B.-'klerikal- G-s-tzg-bung Waldeck- Richarb, um gegen /^en. Rousseaus Einlpruck-'s'-rhat an all- GerichlSprasi- — Der Inst" gerichtet, worm er chnen mitteut, d-ut-n ein Rund' G-richtSpersonen verboten ist, daß es in Zukutir-monl-n teilzunehmeu, aus. «n Begräbnissen. aenommen r-^emb-r. Während deS «usenthalts des 9 m."bet in Nizza im Monat April wird die Rrällden- Regierung ein Geschwader zur Begrüßung itul^en nach ber Küste von Sübfrankreich entsenden. deS 29‘ Dezember. Die Occupation ber Bai 0 8 ,< e r u b unweit von Samnun burch bie Italiener orstehen. Zürich, 30. Dezember. Die internationale Parteileitung Sozialdemokratie beschloß, sich ber Errichtung eines lernationalenArbeiterschutzamtesinBaselnicht ^nzuschließen, sondern ein eigenes Bureau in Brüssel zu errichten. Wien, 29. Dezember. Belgrader Privatdepeschen zufolge bereiten hohe Offiziere eine Militär-Verschwörung zu Gunsten Milans vor. 8 58U fr 68. Mer SBörnei St. 6 ■ 5t. t “'Ä M «ät»w J’K $liu VlNi patt «». -ÄAÄ schuß ber Zweiten Kammer stimmte ber Regierungsvorlage über bie Gemeindeumlagen mit einer Mobifikation unb ber Beschränkung zu, baß bie Bestimmungen berfelben nur für bie nächsten brei Etatsperioben Geltung haben sollten, baß aber inzwischen ber Kammer eine neue Gesetzesvorlage zu machen sei. () Darmstadt, 30. Dezember. Der Zusammenbruch der Bankfirma Marx Söhne hier erweckt allgemeines Interesse. Wahrscheinlich wird der von Verwandten versuchte Ausgleich scheitern und der Konkurs die Verluste noch vergrößern. Die Passiva sollen über 100500 Mark betragen, denen an Aktiva fast ni^ts gegenübersteht. Sebr bedauerlich ist, daß eine garze Anzahl kleiner Leute, Die der Firma Beträge von 3 bis 10 000 Mk. zu verschiedenen Zwecken anvertraut Sitten, nun so stark geschädigt werden. Da die Firma nie vm Bedeutung war, bleibt dies Vertrauen unerklärlich. Da /ie Inhaber keine besonderen Ansprüche machten, ist ahrscheinliche Ursache der Verlust von 43 000 Mk. an hiesigen Fabrikfirma anzunehmen. — Die Nachricht dem Besuche des russischen Zar en Paares scheint A iaqp; 0095 5309 5893 10128, 10 584, 11 437/war noch sehr verfrüht, da jedenfalls das im Frühjahr auf Nr. 1085, , y;u ^-wartende frohe Ereignis eine Entscheidung erst bringen 15 044, 16 079, 17 382, 18 857 ^0 935^ 22 733^ 2b 7M ^och ist Thatsache, daß durch die russische^Gesandtschaft 27 566, 30 298, 30 635. 'n p9, Verhandlungen mit der Direktion der Main-Neckarbahn ge- 5126, 5654, 6510, 7593, 8274, 9749, 9913, 10 012, ll^g pflogen worden sind. Nachdem der Gesetzgebungs- 14133, 14513, 15466, 16 566, 16713, 17 73b, 1^ ausschuß in seiner vorgestrigen Tagung unter dem Vor- 21 271, 23 685, 26 690, 32172, 32 525. (Ohne des Abg. v. Brentano eine Anzahl wichtiger Vorlagen Aus dem Theaterbmeau. Am NeujahrStas^oen §ur Erledigung gebracht hat, steht die Einberufung des , tn »i Vorstellungen statt Nachmittags 4 Uhr^ht als Landtags auf M i t t e I a n u a r in sicher er Aussicht. - 1in He inen ® r c P «Der Das Großherzo gliche Paar besuchte in diesen Tugen volkstümliche ^orstellmtg zu klernen Vcefüon Max wiederholt die Vorlesungen des Geh. Öofrats Prof. v. Mtler, Probekanblbat , Schauspiel m t erfte Vor- um sich über eine Anzahl wissenschaftlicher Fragen zu in- x . r e .. .Dreyer, in Szene; abends 8 Uhr tottb zJ ™ formieren - Im preußischen Abgeordnetenhause find dre V ?m ncue» a6onnement die effefttf W «^on 1 _ - - - --- • - • einzelnen Fraktionen bei Beginn der iteuen ^agnng in ' f“ (Stufe" von Hnqo Müllers, folgender Stärke vertreten: Konservative 138 (gegen 139> Stuse^zu^tufe^ von PUgo In Biebrich sollte der 55 Jahre alte verheiratete Friebhof- aufseher Haffenbach verhaftet werben, weil er sich auf ^omDau^cLKin uc»ir -c.' K c. < ni t , dem Friedhof an einem 15jährigen Mädchen vergangen hatte, zu richten und ibn e^qetirüft Mt^^b ter MaTüTn’e ®r ^tfloh und stürzte sich in den Rhein, wo ihn sofort u bitten, vatz Die aus den Dom-jGefährdunq d er wir t sch afNi^ch en em Herzschlag traf. — In ber Nacht vom Sonntag zum lenden Ueberschüsse zu, einem Den^ erfolgen kann. In Ausführung dieser Bestimmungen Montag würbe bie Kaffe des Gemeinbe-Eiunehmerß Volk in das dem Andenken König Friedri^j. das Ministerium folgendes erkannt: Die Ersatzansprüche Etzengesaß mittelst EmsteigenS gestohlen. Es sollen sich während dieser Zeit auch mit dem Auswärtigen Amte " G-n-ralf-ldmarfchalls Grafen Blumenthal V»t gestern nachmittag in dem r egra Dvn vrr uuiuciiuui. T —, -u nis ter v. Blumenthalschen Familie mKrampher mter . % Köstlin, hat ans Gesundheitsrücksichten Priegnitz in Anwesenheit von Offiziersteputationen, I Pensioniernlkg nachgesncht. mehreren Ehrenkompagnien, Kriegervereinen zc. stattge- l eruannt wurden am 22. Dezember bie Finanz- fUn-\=r „R°ichs°nz." veröffentlicht Ordensverleih- a-c-fsist-n August B-rg «.' Karl D«g °«-S°m- Schwertern am Ringe an den Kommandeur der 19. Division, unb Philipp St ein mann aus Wixhausen zu Regierungß den Generalleutnant v. Blumenthal und des Roten affessoren. c Adler-Ordens II. Klasse mit Eichenlaub an den Kommandeur ^erfonalnoti$. Mit Wahrnehmung der Geschäfte ter 20. Kavallerie-Brigade, Generalmajor v. Pfuel. c(tte8 Amtsrichters in Schotten würbe ber Gerichtßaffestor — Wie nunmehr feststeht, ist dre strafrechtlichein Seligenstabt beauftragt. Voruntersuchung gegen die Rechtsanwälte ^ustizrat öeffifÄe Landes Lotterie. In ber heute stattgrhabten Dr. Sell o undDr. Mer thauer wegen Begünstigung @ toinn 4 30 000 Mk. nebst Prämie von eröffnet worden. Letzterer ist vor acht Lagen, ersterer gestern Z^hnng Men t A 15000 auf Nr. 22 910. verantwortlich vernommen worden. 19 Äaä ’ nuf Nr 4455 — 1 L 4000 Mk. auf - Von Seiten der Angehörigen des gestern verhafteten - 1 L 12 000 Mk. auf N^4450 1 a J Kommerzienrats Eduard Schmidt find fofort Schritte Nr. 23 055. — 2 u 3000 Mk. auf Jir. ööoi, 1 . d ' die Haftentlassung gegen 13 L 2000 Mk. au Nr. 3188, 3946 6660, 11 364, 14 171, 16 545, 24 322, 25 389, 26 390, 27 339, 27 443, 27 934, 31 874* — 8 L 1000 Mk. auf Nr. 1168, 9383, 11820, 12 311, 17 064, 18 380, 20503, 27 670. — 17 L 500 Mk. "°r zeichn-,eu sich di- H--r°n Beschäftigung mehr vorhanden ist. Neben der Metall- prasidenten verb0 en wordenc auf Gründ d s Allg - b großen Beifall fand JL Bühnenkünstler anß. Auch brauche macht sich auch die Krisis in der Möbel- memen Landrechts aus sicherheitspol z i ch> j Moser und Pfeil als 0elegegcn Applaus. Von ben ein- brauche sehr fühlbar. — Zwischen der Staatsregierung M ’ 106 ®" «««»“ u“ “«”K Anarchisten zu verkehren pflegen, wurden von Beamten in Der hesfiMhs» "rttg 2621 Mitglieder, gegen Militärfiskus eingetauscht hat und sich für den Bau eines bürgerlicher Kleidung überwacht. zirksvereme gliebe'26. ~ ' - -• ' — lieber strenge Maßnahmen gegen die An- Vorjahr ntf hp archisten wird aus Görlitz berichtet: Kürzlich fand bei ** ei nei ne ß dem Leiter der Anarchistenkommission, Franböse, emeDurch- w/steriui suchung der Wohnung und.Ermittelunaeu an seiner^^Arbetts- ° «ische M73tesche ftätte durch die Polizei statt. Fraubow wurde sistiert. Bei Artikel 72a e r I i d) V n der Durchsuchung wurden Vereinsstempel der T^rlarbeiter, auf Grund Verbandsbücher und verschiedene anard)T^ bäntewan Unterhalt V funden. Gegen diese Maßregeln hat Franböse beim Ersten $' Staatsanwalt Beschwerde erhoben. , menn Ersatzanspi 1 Köln, 29. Dezember. Der Zentral-Dombau-Verem be-l. 9 <. schloß, eine Eingabe an den Kaiser um seine Zustimmung zu bitten, daß die aus den ^0 m - baulotterien stammenden Ueberschüsse zu einem Denk- Gelegenheit soll bereits in Kürze das Reichsgericht beschäftigen. Nach derselben Quelle kommt der Meineidsprozeß gegen Moritz Levy in der nächsten Schwurgerichtsperiode, die Anfang März beginnt, zur Verhandlung. * Kopenhagen, 29.Dezember. Der deutsche Dampfer „Pincus," der den Dampfer „Danebrog" angerannt hatte, ist hier mit Beschlag belegt worden. Die Weiterreise wurde dem Dampfer verboten, bis 26000 Kronen Entschädigung gezahlt sind. * Zürich, 29. Dezember. Heute nacht 1 Uhr wurde das weltbekannte Hotel Aren st ein oberhalb Brunnen am Vierwaldstättersee ein Raub der Flammen. Punkt 1 Uhr brach mitten in dunkler Nacht im Dachstuhl das durch böswillige Hand angelegte Feuer aus, verbreitete sich bei rasendem Föhn mit ungeheurer Schnelligkeit über den ganzen gewaltigen Bau mit seinen 200 Fremdenzimmern. Das Hotel ist bis auf den letzten Stein niedergebrannt und das gesamte Hotelmobiliar vollständig verloren; nichts konnte gerettet werden. Von allen Ortschaften in der weiten Umgebung waren Spritzen herbeigeeilt, allein auf der Höhe fand sich kein Wasser, und den Hilfsmannschaften blieb nichts anderes übrig, als dem verheerenden Element das ganze berühmte Fremdenhotel zu überlassen. Die Versicherung soll eine Million Francs betragen. * Bad Gastein, 29. Dezember. Der Besitzer des Hotels „Hirsch", Karl Lainer, und der Kaufmann Kindlinger aus Salzburg stürzten von den Anlagen des schwarzen Berges ab. Beide sind tot. * Hebet den Untergang des deutschen Dampfers „Haischaug" meldet man aus Jtschang unter« 28. ds. noch folgendes: Die Fahrt auf dem Yank- tsekiang ist wegen der vielen Stromschnellen und Felsen sehr gefährlich. Der Wafferstand war sehr niedrig. Trotzdem versicherte der Lotse, daß die Durchfahrt möglich sei. Nachdem -bet Dampfer die ersten Stroglschnellen passiert hatte, stieß er bei einer scharfen Wendung um einen Felsen auf ein Riff und begann zu sinken. Es war nicht mehr möglich, den Dampfer auf den Strand zu setzen. Chinesische Seegelboote eilten schnell zur Hilfe herbei und retteten alle Passagiere. Nur der Kapitän ging mit dem Schiff unter. Die ganze Katastrophe hatte nur 20 Minuten gedauert. Spichlm irr Btrtinigttn Frankfurter Ztsdttheakr. Opernhaus. Dienstag, 1. Jaouar, 3V2 Uhr: »Sneewittchen und die sieben Zwerge"; abends „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wart« bürg". Mittwoch, 2. Januar, 3 Nr. 05400 an du Exped. d Bl. 12 Pfg. das Stück. In allen Seife führenden^Geschäften zu haben. für dar ehrenhafte Geleit, die Worte des Trostes, der Anerkennung und Dankbarküt, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen herzlichen Dark Die tieftrauernde Witwe Hedwig Grüueberg und Tochter. Gießen, den 29. Dezember 1900. 176 50000Mark zu 4«5 10 Uhr. Abbest« 1 Acdaktion, 5chu!|lra Gieße Hoch in ü schäftshäuser tr Ende gehenden näher zu betrau Beginnen tu M Pendant zt der Architekten Metzger'sche ( deutschen Renaij hin sichtbarenfi schäftseinrichtun! lichten Erkersensl Thore unserer A Als weitere: Plänen des Arct formen durchgef ungen, an denk durchsetzte Hans Die darin unten Eindruck. Besoi Laden die moder raumes. In der Pli nach Plänen bei Barokzeit mit An Neubau für den Die Frontansicht voll und flott du bestimmte Partei Das nach 5 %irlenftod& Plockftaße weist Style der Frühre davorstehende Bar an der Ecke der Z Architekten Steii Haus vorteilhaft uiodernisierter mäßig und dezent l|t, wobei allerdin un9 der Tachfens JJw fremdartig ; des unten ^rJte mit der ä breser Stelle auf m Mgeniiber der ^^sche Haus, t Zur me"Ä3 L d seicht @;mni Christi ", mi ">°nt°r,chA-r lv gl ohne sM .0 nur £ -sDr ln der ebenf »bi w M-! WW. - absch ^sten JSe