Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Eichen. Fernsprecher Nr. 51. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulprahe Nr. 7. unb im mit Er- unb stände«; indem es aber den Stoff bewältigte, verlor es sich selber vielfach an den Stoff. Erfolganbeterei, Byzantinis- Politischer Rückblick auf das Jahr 1900. Das Jahr 1900 war außerordentlich ereignisreich, nicht nur für uns, sondern auch für die Staaten und Völker um uns her. Wenn man Yor Jahresfrist auch nicht Voraussagen konnte, was dieses Jahr uns bringen würde, so deuteten doch bereits alle Anzeichen auf politischen Sturm. Dort waren es feindselige Strömungen, die durchs Volk gingen und infolge der Ausdehnung, die der Welt-Verkehr genommen hatte, die Möglichkeit von Konflikten boten, hier waren es unsichere Allianzen, die sich über Nacht zuspitzen konnten und dann zu offenen Feindseligkeiten geführt hätten; das war die Lage, in der wir das Jahr 1900 antraten. Auf der südlichen Halbkugel rang in blutigem Kriege ein niederdeutscher Volks st amm um sein Recht und um seine politische Selbstänbigkeit. Wenn dieses Volk durch seinen Heldenmut auch die Bewunderung und Sym- pathieen der ganzen Welt sich errungen hatte, so dar dabei nicht vergessen werden, daß an dem Ausgang diese; Krieges die Weltstellung eines Staates hängt, der au: die besonderen Interessen der übrigen Staaten durch seine gewaltige Seemacht und feine sonstigen Handels- und Verkehrseinrichtungen einen sehr erheblichen Einfluß auszuüben versteht. Zu diesem politischen Gewitter kam bann noch das MUS und Mammondienst sind die unverkennbaren Flecken in dem glänzenden Bild der Gegenwart. Hier setzt die große Aufgabe deS 20. Jahr- der tieferen Bedürfnisse von Geist und Herz neben den Fortschritten der äußeren Kultur. Nicht ziemt es sich, um des Lebens willen deS Lebens wahre Güter preiszugeben. Daß solche Erkenntnis überall auf deutscher Erde Gemeingut werde Aller, die unseres theueren Vaterlandes Kinder heißen, ist einer der sehnlichsten Wünsche, mit denen wir in daS neue Jahrhundert binüberschreiten. „Jawohl, Erlösung, langer Leiden Sühne Ist Amt des Lebens auf der Erdenbühne; Doch soll von Teufel, Neid und allem Bösen In sich der Mensch hienieden Gott erlösen." Unwetter im äu ß e r st e n O st e n , das alle großen Mächte Europas, Amerikas und Asiens in Mitleidenschaft ziehen mußte, sobald das Wetterleuchten zu einem Gewitter sturm überging. Diese bedrohlichen Anzeichen hatten zunächst zur Folge, daß alle europäischen Mächte bemüht waren, wenigstens in Europa den Frieden zu erhalten. Obgleich die kleinen ganzen und halben Selbständigkeiten - der Balkan-Halbinsel bis über die Zähne bewaffnet sich gegenüberstanden, gelang es der vereinten Diplomatie Europas, diese Krisis glücklich und ohne Blutvergießen zu überwinden. Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Rußland und der Sultan dürfen für sich das Verdienst in Anspruch nehmen, dieses Feuer im Keim erstickt dadurch einen Weltkrieg vermieden zu haben. Noch April schien Bulgarien große Lust zu einem Kriege Macedonien zu haben und nur langsam drang die kenntnis durch,- daß das Zusammenstehen Rußlands Oesterreich-Ungarns für diesen Boden den Frieden be- Ieujaßr 1901. „Gott der Jahrhunderte und Jahre, Dem „tausend Jahr' find wie ein Tag", Dein Morgenstern, der wunderbare. Siegreich durch jedes Dunkel brach. Mit deinem Wort erfüll die Erde, Die Menschheit adele dein Ruhm, Herr, daß dein Name herrlich werd« — — So wtrbs ein Gnaden-Säkuluml" Ein heiliger Ernst durchdringt die Mitternachisfiunde teS letzten Jahrestages von 1900. Noch einmal spricht zu u»S die ganze gewaltige Vergangenheit des 19. Jahrhunderts und fordert uns heraus, ein wenig stille zu stehen und feines Wesens Kern nachzuspüren. Nicht immer gleich schnell vollzieht sich der ewige Wandel deS Menschheitsgeschickes. Der Gang der Entwickelung während deS nun verfloffeuen 19. Jahrhunderts läßt weit hinter sich, was die Allgemeinheit von dem Fortschritte früherer Epochen weiß. Man stelle sich vor, ein Mensch, der vor hundert Jahren sein Leben beschlossen hat, erstehe etwa in der Art, wie der französische Romandichter Edmond About in seinem Buche „Der Mann mit dem abgebrochenen Ohre" eS schildert, in unseren Tagen zu neuem Erdendasein. Würde er nicht überall um sich einen Märchenzauber empfinden, die Welt als ein phantastisches Theater ansehen? Was bedeuteten die Schranken von Raum und Zeit damals und was bedeuten sie heute! Dampfschiff und Eisenbahn, Telegraph und Telephon, Phonograph _ und Gramophon haben diese Schranken in ungeahntem Maße vermindert. Und wie mit Raum und Zeit, verhält es sich auch mit vielen anderen Schranken. Von Triumph zu Triumph find Stoffbewältigung und Naturüberwindung vorwärts geschritten. Seit in der Menschheit Händen der elek- rrffche Funke, in der Menschheit Augen der Fleiß der Technik glüht und blüht, haben unsere Städte und Häuser ein anderes Aussehen erhalten, und mit allem diesem hat sich auch die Kunst geändert, die heute von dem alternden Menschen nicht mehr verstanden wird. Mit wie verschiedenem Inhalt find die Jahre 1800 und 1900 gefüllt! Damals ein in unzähligen Sonderintereffen zerklüftetes Deutschland, das teils in unwürdiger Gefolgschaft der Franzosen, teils in stolzer Erinnerung an die Thaten Friedrichs des Großen sich aufbäumend und bald von Napoleon niedergeworfen, zum Spielball im Rate der Völker verurteilt schien. Heute daS Deutsche Reich fest zusammengefügt durch den Willen der Fürsten und der verschiedenen Stämme, nicht wankend, ob auch die Gründer des Reichs von ihren Posten abgerufen wurden, an der Spitze ein kraftvoller Kaiser und sein Kanzler, die sich bemühen, des Reiches Ansehen mächtig zu erhalten. Damals Unwissenheit und Flachheit in weitesten Schichten der Bevölkerung, heute eine Blüte der exatteu Wissenschaften bis in die untersten Schichten der Gesellschaft, an vielen Orten lebendiges Gemeindeleben, gewaltige Entfaltung der LiebeSthätigkeit. Aber verhehlen wir uns nicht die Schäden unserer Zeit! Biele Ideale sind dahingeschwunden im Leben der Staaten und der Einzelnen. Um Goldes Lohn geht in unserem Volke EhrlichkAt und Sittlichkeit verloren, vor dem Golde weicht die Heiligkeit des Eides. In vielen Kreisen raffinierte Genußsucht, daneben eine niedrige Art der Volksbelustigungen, wie Beides in den schlimmen Zeiten der heidnischen römischen Kaiser kaum schlimmer war, dazu die Pietätlosigkeit vor. schreitend im öffentlichen und im Familienleben. Auf der anderen Seite Zusammenschluß der einzelnen Gesellschaftskreise zur Aufrechterhaltung ihrer geistigen und materiellen Güter, Opferfreudigkeit und völlige Hingabe der Einzelnen. Aber der Menschheit mangelt eS an Ernst. Unruhe und nervöse Hast erfüllen daS Leben der Menschen im 19. Jahrhundert. Unser äußeres Dasein ist außerordentlich viel reicher als das vsraufgegangener Epochen, aber die innere Befriedigung hat damit nicht gleichen Schritt ge hallen. Dankbarkeit und Bescheidenheit lehren uns wohl die Dichter der vergehenden Zeit, nicht die, denen die Zukunft gehört. Das 18. Jahrhundert, das Jahr- hundert der Lessing und Herder, der Kant, Goethe und Schiller, war das Jahrhundert des Idealismus; es hat uns ein un- Politische Tagesschau. In Berlin fand sich am 29. b. M. eine überaus große Anzahl der geschädigten Real-Obligationäre der Deutschen Gruudschuldbank ein, um darüber zu entscheiden, ob die Angelegenheit der falliten Bank durch die formelle Eröffnung des Konkurses erledigt werden sollte oder ob durch Stundung der zu zahlenden Zinsen von Real- Obligationen eine anderweite eventuell sich günstiger gestaltende Regelung der Affaire vorgenommen werden soll. Mehr als vier Fünftel der Werte der gesamten in Umlauf befindlichen Real-Obligationen war durch ihre Besitzer vertreten, sodaß die Versammlung Werte in'Höh^von Üngefähr 80 Millionen Mark repräsentierte. Als Vertreter der Regierung waren Regierungsrat Hoppe und Bank-Inspektor Hartmann erschienen. Nach fast fünfstündiger Debatte wurde schließlich einem Anträge zu gestimmt, durch den die !a u ß e r- gerichtliche Liquidation der Deutschen Grundschuld- bcmk festgesetzt wird. Auch über die fallite Hofbank „AnhaltLWagner Nach f." ist die außergerichtliche Liquidation beschlossen worden. Gegen den Kommerzienrat Eduard Schmidt, General-Konsul von Schweden und Norwegen, Inhaber der Bankfirma Anhalt & Wagner Nachf., ist von der Staatsanwaltschaft am Landgericht I in Berlin der Haftbefehl erlassen worben. Der Ruin der Spielhagenbanken ist wohl hauptsächlich auf die Machinationen des Kommerzienrats Sanden zurückzuführen, der es verstanden hat, die wichtigsten Posten der Banken mit Verwandten teilweise sehr nahen Grades zu besetzen. So war der mitverhaftete Subdirektor Pnch- müller sein Schwager unb der stellvertretende Direktor )er Deutschen Grundschuldbank, Berthold W a r s i n s k i, ein Neffe. Im Aufsichtsrat der Banken saßen ferner nahe Verwandte Sandens, ebenso hatte den wichtigen Posten eines kündigen Revisors ein Verwandter des Bankdirektors inne. Der zuletzt verhaftete Subdirektor Warsinski hatte übrigens chon lange vor dem Ausbruch der Krisis eine genaue Kennt- iis der ganzen Sachlage. Er hatte sich vorsichtigerweise chon vier Wochen vorher in das Ausland begeben und war trotz mehrfacher Aufforderungen, an den Generalversamm- Ür unsere politische Erwägung eigentlich nur England, Frankreich, Rußland, die Vereinigten Staaten unb Japan in Betracht. Mit all diesen Mächten steht Deutschlanb in lebhaftem Jnteressen- Zusammenhang unb ist bemüht, ben Frieden zu erhalten unb seine anerkannte Machtstellung zu behaupten. Der afrikanische Krieg, der gegen unseren Wunsch unb Rat t 1 r « . w z ausgebrochen war, forderte von uns strenge Neutralität, hundert« ein. Es gilt eine Verschmelzung der vorauf- und »Deutschland ist deshalb auch im Januar 1900 der gegangenen Gegensätze zu höherer Einheit, eine Beftiedigung I rechtswidrigen Beschlagnahme des „Bundesrat" unb bes gemein reiches Geistes- und Gemütsleben beschert, aber den Aufgaben realer Weltbemeisterung stand es machtlos gegen» über. Das 19. Jahrhundert, das Jahrhundert der Technik, hat die Wirklichkeit wie kaum ein zweites zu meistern ver- dente; so begnügte man sich denn mit einigen räuberischen Einfällen, die aber glücklicherweise nicht znrn Kriege führten. Das rnaeedomsche Komitee in Sofia giebt noch heute die Hoffnung nicht auf, die bestehenden Fesseln zu durchbrechen; es richtet seine Agitation sowohl gegen Rumänien, wie gegen Griechenland unb hofft immer noch .die Aufhebung des Berliner Traktates zu erreichen. Wenn die Bemühungen dieser Wühler jetzt auch nicht mehr gefährlich werden können für den Gesamtfrieden Europas, so wird man doch auch im kommenden Jahr mit denselben zu rechnen haben. Serbiens Haltung befindet sich — insbesondere seit der Verheiratung des Königs Alexander — ganz unter dem Einfluß Rußlands, die Stellung des Fürsten Ferdinand ist nichts weniger als fest, während das Ansehen Montenegros erheblich gestiegen ist. Rußland und England rivalisieren an der ©ft» lüfte von Arabien infolge einer in der Türkei begonnenen Agitation, die an die viel mißhandelten armenischen Elemente anknüpft. Auch auf diesem Gebiete ist Deutschland bemüht, den Frieden zu wahren und darf als ein guter Freund des Sultans angesehen werden. Glücklicherweise giebt es außer der orientalischen keine internationale Konfliktsfrage in Europa. Nur durch die Zusammenhänge der außereuropäischen Weltpolitik wird die Situation zurzeit beherrscht. Da an derselben aber Oesterreich-Ungarn und Italien nur so weit Anteil nehmen, als ihre Würde als Großmächte es verlangt, da Spanien zurzeit erschöpft ist, und die kleinen Mächte nur im Ge- olge einer Großmacht Geltung gewinnen können, kommen „General" energisch entgegengetreten und hat sich befriedigende Satisfaktion verschafft. Unsere Machtstellung zur See wurde durch die Annahme des Flottengesetzes im Reichstage bedeutend gefördert. Die Annahme dieses Gesetzes hat wesentlich dazu beigetragen, für die Zukunft denjenigen Mächten gegenüber eine größere Selbständigkeit zu zeigen, die gewohnt waren, ihr Uebergewicht zur See zu mißbrauchen. Drei Tage nach der Annahme des Flottengesetzes am 18. Juni wurde Freiherr von Ketteler, der deutsche Gesandte in Peking ermordet; dadurch war Deutschland gezwungen, zur chinesischen Frage Stellung zu nehmen. Unsere Position in Kiautschou war so gewählt worden, daß sie mit der Provinz Petschili keinerlei direkte Berührung hatte. Das südliche Schantung stieß weder an die von uns sorgsam geschonten russischen Interessengebiete noch an Korea, noch störte es die englischen oder französischen Kreise. Deutschland wünschte nichts weiter als feine*3ntereffen an diesen Küsten unb an der Sübsee zu behaupten, wozu cs durch den Vertrag mit China durchaus berechtigt war. Die englisch-russischen Gegensätze aber führten Konflikt mit den weißen Mächten unb Japan herbei unb zwar bot ben ersten Anlaß hierzu ber Versuch Englands, die Russen aus Port Arthur zu vertreiben, als zu Anfang 1898 Rußland 90 Millionen Rubel zum Ausbau seiner Flotte bestimmt hatte. Alle Anzeichen beuteten bamals auf einen russisch-englischen Krieg, ber seitens Rußlanbs baburch verhindert würbe, baß es im Haag ben Antrag stellte, über eine allgemeine Abrüstung zu beraten. Es folgte bie Besetzung von Port Arthur durch bie Russen, von Weihaiwai burch bie Englänber unb jener russisch-englische Eisenbahn-Vertrag, burch ben Rußlanb gewissermaßen in ben Besitz ber Mandschurei gelangte. Also weniger bie Missionen, als bieje russisch-englische Okkupation mögen bazu beigetragen haben, ben Haß ber Chinesen auf alle Weißen unb insbesondere auf alles Christliche zu lenken. Die Gährung in China nahm immer mehr yi unb führte schließlich zu ber erwähnten Ermorbung oes Freiherrn von Ketteler. Der uns hierburch auf- gezwungene Krieg wirb als eine Zufallsnotwenbigkeit betrachtet werden müssen, und so wird in Deutschland die Freude doppelt groß sein, wenn die nächsten Monate uns einen wirklichen Frieden mit China bringen würden. Die inneren Verhältnisse Deutschlands haben sich auch in diesem Jahre nicht wesentlich geändert. Die Politik der Regierung ist so ziemlich dieselbe geblieben, nur daß sie am Schlüsse des Jahres einen neuen Leiter bekommen hat, der die Zügel etwas straffer anzieht, als sein Vorgänger. Graf Bülow wird hoffentlich die großen Fragen unserer inneren Politik mit selbsteigener Hand zum Guten zu führen wissen, und so glauben wir in mannigfacher Beziehung halbwegs ruhigen Mutes dem kommenden Jahre entgegensehen zu• dürfen. Nr. 1 Dienstag den 1. Januar Jahrgang 1901 SießenerAnzeiger Heneral-AilMger Amts- unb Anzeigeblutt für den Tireis Gieren Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf., auswärts 20 Pf. Bezugspreis vierteljährl. MI. 2.20 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestellen vierteljährl. Mk. 1.90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2.— vierteljährl. ohne Bestellgeld. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamitienötätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde" wöchtl. 4 mal beigelegt. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Erstes Blatt» 116 276 Unübertroffen zur Haut- u. Schönheitspflege. ^Myrrholin-Seife Als beste Kinderseife ärztlich empfohlen. Wei 4. für Gk heim, ») He 1. fit N t)6« voi 3t b) Hei Hei c) Hei vor 3t 2. für W 3. jft® h l Ni . , Anmel der Schch Der Un 1901 nm Schülerimen Anmell Fräulein Sch blinden. Aever W«. £ gifundM st-dOe01 Zieh $16 । W«h°lb»4 Z-hll 0ieSi M Vom 1- Kasse nebst di Eingeti „ Wir bri l1' INettt vey L ft 1901 ” K Sl$, bi $itb »en»«^eb bran^r« und Dlit derSt' um 5. iür Ai Bo» In alle dieselben Her Ja -ei «itglieder zvischeu zt Während ei werden, S B* •Mn Landwirtschaft. 8 675 792 4 323 542 2 983 876 6 882 6,7 38 486 202 9 628 376 23 767 790 1900 8550 629 4 307 512 3 002 182 7l'9l 930 40 585 317 8 097 725 23 Roggen...... Wrtzen und Spelz . . Sommergerste . . . . Hafer....... Kartoffeln..... Klee und Luzerne . . Wüsenbeu..... in Darmstadt, 60 I. — 29. Finanzminister a. D. Wilhelm Küchler in Darmstadt, 54 I. 4. November. Oberlehrer Georg Schilling in Als- eld. — 9. Kommerzienrat Gustav Böhm in Offenbach, 75 I. — 9. Altbürgermeister Ad. Blodt in Mainz, 89 I. — 9. Ober- ifarrer Georg Ad. Wagner in Darmstadt, 83 I. — 9. Geh. Kommerzienrat Louis Reuleaux in Mainz, 72 I. — 13. Stadtpfarrer i. P. Hermann Dingeldey in Darmstadt. — 14. Pfarrer Friedrich Jäger in Alsfeld, 39 I. 1. Dezember. Pfarrer Georg Windhaus in Lang- tadt. — 3. Bürgermeister K. Geißler in Lollar, 56 I. — 18. Oberstleutnant a. D. Friedrich Müller in Darmstadt. — 12. Oberlehrer Georg Büchler in Groß-Umstadt. — 15. T. Steeger, Direktor der Mainzer Rhedereigesellschaft in Mainz. — 24. Kammersänger Bähr, seinerzeit sehr ge- chätzter Tenorist, in Darmstadt. Rieß in Zwingenberg, 51 I. 15. Juli. Bergrat i. P. Jäger in Bensheim, 78 I. — 21. Generalleutnant August v. Pannewitz in Darmstadt. — 21. Realgymnasiallehrer i. P. Prof. Dr. K. Landmann in Darmstadt, 70 I. 7. Augu st. Prof. Andr. H. Simons in Darmstadt, 77 I. — 7. Geh. Sanitätsrat Prof. Dr. W. Wagner in Gießen, 52 I. — 10. Pfarrer Franz Josef Kempf in Rieder- Saulheim. 1. September. Graf Friedrich zu Solms-Laubach in Laubach, 67 I. — 3. Hermann v. Follenius, Major i. P. in Darmstadt. — 10. Dr. med. Karl Kuhl in Butzbach. — 13. Rechnungsrat Heinrich K. Rothermel, um bas Turnwesen sehr verdient, in Darmstadt, 58 I. — 13. Kreisrat i. P. Dr. Wilhelm Wagner in Darmstadt, 77 I. — 15. Landgerichtspräsident Karl Steinem in Darmstadt, 54 I. — 16. Se. Großh. Hoheit Prinz Heinrich von Hessen, gest. in München, 62 I. — 25. Dekan Friedrich Schwörer in Osthofen. 5. Oktober. Oberlandesgerichtsrat Rik. Schlink in Darmstadt, 58 I. — 11. Finanzminister a. D. August Weber in Darmstadt, 71 I. — 14. Geh. Rat Friedr. Dav. Lichthammer in Darmstadt, 82 I. — 14. Oberpfarrer Fr. Kull- mann in Lauterbach 76 I. — 19. Professor Dr. Jos. Stigell in Mainz, 75 I. — 22. Dr. Heinrich Müller, Benefiziat in Dieburg, 42 I. — 23. Bürgermeister Georg Söhngen in Reu-Isenburg, 67 I. — 24. Landgerichtsdirektor E. Scriba langen des Aufsichtsrats teilzunehmen, nicht erschienen. .Sein Verwandter Sanden übernahm es stets, sein Fernbleiben mit angeblich schwerer Erkrankung zu entschuldigen. Die Strafthaten, bezüglich deren sich die vier ungetreuen Direktoren zu verantworten haben werden, fallen größtenteils unter das Reichsgesetz, betreffend die Kommanditgesellschaften auf Aktien und die Aktiengesellschaften vom 18. Juli 1884 und werden in idealer Konkurrenz mit Betrug «und Untreue zur Aburteilung gelangen. Das gesamte Privat v e r m ö g e n der Direktoren ist gepfändet und teilweise mit Beschlag belegt worden, und die notwendigen Veräußerungsverbote sind gerichtlicherseits erlassen worden. Wie aus Schievelbein berichtet wird, ist Warsinski ein Sohn des dort verstorbenen Postsekretärs Warsinski. Er war erst einfacher Schreiber bei der damaligen Gerichtskommission und trat anfangs der siebziger Jahre in ein kaufmännisches Geschäft in Berlin über, wo er in verhältnismäßig jungen Jahren Direktor wurde und ein äußerst kostspieliges Leben führte, wobei die Weiblichkeit eine große Rolle spielte. Dem verflossenen Kommerzienrat Sanden wurde am 9. Mai 1894 in der Pfingstkapelle, die inmitten milder Stiftungen am Fuße des Pfingstberges bei Potsdam steht, eine Ehrentafel errichtet, die mit goldenen Lettern auf schwarzem Marmor folgende Worte enthält: „Zum ehrenden Gedächtnis dem Bankdirektor Eduard Sanden." — Die Tafel erscheint ziemlich überflüssig, denn Sanden hat sich in den Herzen seiner Mitbürger selbst ein Denkmal gesetzt, das dauernder als Stein und Erz. Es war auffallend, daß im Gegensatz zu den Obligationen der Spielhagenschen Hypotheken-Banken die der Grundschuldbank ungenügend angemeldet waren. Jetzt stellt es sich heraus, daß am letzten Tage noch bedeutende Anmeldungen auch bei der Grundschuldbank stattgefunden hatten. Daß hierbei die größte Ziffer auf die Büreaus der Deutschen Bank kommt, zeugt wiederum für das außerordentliche Ansehen dieses Institutes. Indessen scheint es uns, daß kein einfacher Zufall jene großen Anmeldungen erst in letzter Stunde gebracht hat. Wahrscheinlich war irgend eine Hand dabei im Spiele, die ihren Einfluß hinsichtlich der Zurückhaltung großer Posten geltend gemacht hat, lnur um den Konkurs etwa herbeizuführen. Sollte diese Absicht wirklich vorgelegen haben, so ist jedenfalls im letzten Augenblick eine erfolgreiche Gegenwirkung eingetreten, entweder durch ruhige Ueberlegung oder auch durch andere noch wirksamere Mittel, die sich vorläufig noch einer genaueren Detaillierung entziehen. Aus Stadt und Land. Zuschriften über lokale Vorgänge find uns sstets sehr erwünscht und werden auf Wunsch gut honoriert.) Gießen, 31. Dezember 1900. *♦ Sylvester — wieder ist eine Jahreswelle dahinge- rauscht in dem endlosen Ozean der Zeiten, und auch die Flut eines ganzen Jahrhunderts ist heute dahin, für uns winzige Menschenkinder ein kaum übersehbarer Zeitteil, im Reiche der Unendlichkeit ein Nichts. Wie ist doch die Zeit so flüchtig — wie unaufhaltsam treiben wir Sterblichen unseren Zielen zu! Lrnfte Gedanken dieser Art werden heute der Sylvesterglocken >ehrer Klang in uns wachrufen und offene Herzen finden, -reud und Leid hat uns das alte Jahr wie das alte Jahr- undert in Fülle beschieden: rauh und unbarmherzig hat der Schnitter Tod seine Sense geschwungen, daß jeder unter uns um teure Verstorbene schmerzlich klagen muß, aber auch ver- öhnend hat frisches Leben seinen Einzug gehalten, das junge Litern still beglückt, und sie hoffnungsfroh um das träumerisch »lickende, ahnungslose Kind stehen. In buntem Wechsel lösen ch eben Werden und Vergehen, Glück und Unglück, Schmerzen und Freuden. Warum das alles, warum dieses Aufjubeln in höchster Lust und dieses Zusammenbrechen in tiefster Pein, warum die Sorge und die Arbeit, warum dieses laleidoskop menschlicher Schicksale? Wo ist der ruhende Pol n dieser Erscheinungen Flucht, daß er uns Trost und Erhebung spende, indem er uns wissen und fühlen lasse, nicht umsonst gelebt und gearbeitet zu haben? Nun, er liegt in unserer eigenen Brust — der Gedanke ist es, daß aus diesem Schaffen und Wirken, aus diesem Dulden, Tragen und Kämpfen, aus dieser gewaltigen Anspannung menschlicher Kräfte und Leidenschaften immer siegreicher die Ideen der Erkenntnis und der Wahrheit, der Liebe und der Schönheit hervordringen und der Kultur zum Segen gereichen. Diesen Ideen hat das ganze 19. Jahrhundert, in seinem letzten Ziel auch das Leben voll Mühe und Arbeit des hinscheidenden Jahres gegolten. Nicht umsonst ist die ausgestreute Saat gewesen — es ist int endenden Jahrhundert unvergleichlich viel gearbeitet worden für den menschlichen Fortschritt, den materiellen und den geistigen, und auch das Jahr 1900, das dem scheidenden Säkulum den Namen gab, hat das Seine dazu gethan. Darum können wir uns beim Rückblick auf das sinkende Jahrhundert voll zufrieden geben. Das uns in der Vergangenheit beschiedene Leid vergeht und wird vergessen. Die feierliche Stunde der Jahrhundertwende naht — die dampfenden Punschgläser zur Hand, ein stiller Trunk den Toten des Jahrhunderts, und in froher Hoffnung ein volles GlaS dem Glück des 2 0. Jahrhunderts! ♦* Befitzwechfel. Wie wir hören, hat Prof. Pasch "sein an der Alicestraße gelegenes Haus für 69 000 Mk. an den Kohlenhändler Fischer verkauft. ** Ein Einbruchdiebstahl ist in einer der letzten Nächte im hiesigen OrtSgericht mit außerordentlicher Frechheit ausgeführt worden. Der Dieb ist durch Zertrümmern des Fensters in das Innere des Hauses gelangt, hat dort in den verschiedensten Dingen herumgekramt, manchen Wirrwarr angerichtet und endlich eine Armenbüchse erbrochen, deren Inhalt, etwa 30—40 Mk., er an sich genommen hat. Da ein kleiner Restbetrag darin verblieben ist, so ist anzunehmen, daß er durch irgend etwas gestört worden ist. Verdacht gegen eine bestimmte Person soll vor der Hand nicht vor liegen, doch hoffentlich gelingt unserer Polizei die Ermittelung des frechen Thäters. •* Ein Satiricus schreibt uns: Im Winter liegt es nah, die Vorzüge der Heimat zu beleuchten. Was bietet da vor andern Städten unser liebes Gießeu! Man sehe sich einma die neue Marktlaubenstraße an. Wir betreten sie vom Liudenplatz aus und erblicken zur Rechten ein Städtebild von intimen Reizen. Mit künstlerischem Verständnis hat man machten Spareinlagen mit 4 Prozent verzinst würden; es würde ihn freuen, wenn die Inhaber der Sparkassenbücher reiwillige Einlagen dazu machen würden. Er würde die, eiben mit 20—50 Prozent extra verzinsen. Die Zahl derer- )ie diese Weihnachten nach zehnjähriger Arbeitsdauer im Betriebe Sparkaffebücher erhalten hätten, sei auf 129 mit einer gesamten Spareinlage von nahezu 100 000 Mk. gestiegen. )( Hirzenhain, 30. Dezember. Der Fuhrknecht bes hiesigen Bierbrauereibesitzers Schulz war am Freitag mit Bier nach Gelnhaar, Binbsachsen und Wenings ge- ahren. Da der Mann mit dem Gefährt über die Zeit ausblieb, begab mau sich mit den Gendarmen aus Wenings auf die Suche. Man durchstöberte die ganze Nacht hindurch die angrenzenden Wälder. Endlich fand ein Mann das Geschirr ohne den Fuhrmann im Graben an der Straße nach Wenings. Trotz eifriger Bemühung ist es bis jetzt noch nicht gelungen, den Vermißten aufzufinden, ^a er bedeutende Geldsummen mit sich führt, so nimmt man Raubanfall an. Friedberg, 30. Dezember. Hier verschlu ck t e ein zwölfjähriges Kind eine Stecknadel. Die Nadel hat sich im Magen festgesetzt. Ihre Entfernung »erfordert einen operativen Eingriff. , . Mainz, 29. Dezember. Die Feier ihres oO j a b r i g e n Bestehens beging heute die Firma Ch. A. Ku p-fer- bergLCo., Sektkellerei. Im „Kötherhof" gab die Firma aus Anlaß des Jubiläums ihren 260 Arbeitern ein Fest- eften Weisenau, 29. Dezember. Wegen Verbrechens wider das keimende Leben wurde heute hier eine ehemalige Hebamme, eine bejahrte Frau, verhaftet. Bingen, 29. Dezember. Heute morgen stürzte die ca. 40 Jahre alte Hebamme E. Hitzel aus dem F en st er ihrer Wohnung. Die Unglückliche, die in geordneten finanziellen Verhältnissen lebte, war infolge allzu großer geschäftlicher Aufregungen schon einige Wochen stark nervenleidend und erst vor kurzem aus einer Heilanstalt zurückgekehrt. Sie erlitt, soweit bis jetzt festzustellen, einen komplizierten Schenkelbruch und sonstige Bein- und Arm-- Verletzungen. z w .. „r" Waldgirmes, 30. Dezember. Am Freitag morgen i.st aus bis jetzt unerklärliche Weise die hiesige Pfarrscheuer ein Raub der Flammen geworden. Sie war verpachtet. Alle darin angefammelten Vorräte sind vernichtet worden. fe. Frankfurt a. M., 30. Dezembe^. Das 22 Jahre alte Dienstmädchen Frieda Amrhein aus Hanau stürzte beim Fenster putzen aus dem 3. Stock eines Hauses in der Scharnhorststraße auf den Hof und! war auf der Stelle tot. — Konsistorialrat Pfarrer Dr. I. W. H. Basse dahier feiert morgen seinen 80. Geburtstag. Seit 41 Jahren wirkt er hier als Seelsorger der evangelisch- lutherischen Gemeinde, nachdem er vorher als Schulmann, 5 Jahre als Direktor der Mädchenschule in Krefeld und 2 Jahre an. der hiesigen höheren Bürgerschule, thätig gewesen war. , . ? Frankfurt, 30. Dezember. Gestern tagte in der „Rosenau" eine aus den drei Provinzen des Großherzogtums Hessen zahlreich besuchte Versammlung von Lehrern zur Gründung eines hessischen Lehrertur n-Vereins. Namens des Ausschusses hieß Lehrer Büttner-Rosen- haiu die Erschienenen, insbesondere den Turninfpektor Schmuck-Darmstadt willkommen und legte den Zweck der Versammlung und des zu gründenden Vereins dar. Alle Anwesenden beschlossen hierauf einstimmig die Gründung eines Lehrerturnvereins, worauf man zur Beratung der Satzungen schritt. Zweck des Vereins ist: 1. Anregung aus gemeinschaftlichem Boden zur Förderung des Schulturnens und der Volksspiele; 2. Erhaltung und Erhöhung der eigenen Turnfertigkeit; 3. Vermittelung aller auf dem Gebiete des Schulturnens sich geltend machenden Fort- chritte; 4. die Möglichkeit einer geregelten Teilnahme au den Bestrebungen und Arbeiten der deutschen Turnlehrerschaft; 5. Verbreitung richtiger Anschauungen über die Bedeutung des Turnunterrichts. — Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, gliedert sich der Verein in Bezirksvereine, die sich mit den amtlichen Konferenzbezirken decken sollen. Jeder Bezirtsverein hält jährlich vier Versammlungen ab, während alle zwei Jahre eine Landesversammlung stattfinden soll. Auf diesen Versammlungen sollen turnerische Uebungeu, Musterlektionen mit Schülern vorgeführt werden, und wichtige Fragen aus dem Gebiete des Turn-Unterrichts zur Besprechung gelangen. Der vorzunehmende Uebungsstoff wird zu Beginn jedes Jahres durch den Vorsitzenden in den Vereiusblättern, dem „Schulboten" und den „katholischen Erziehungsblättern" bekannt gegeben werden. Der jährliche Beitrag der Mitglieder wuroe auf 2 Mark festgesetzt; hiervon werden die Bedürfnisse des Bezirks gedeckt und nur 50 Pf. davon fließen in die Kasse des Landesvereins. — Zum Schlüsse wurden die Vorstandswahlen vorgenommen. Turn- inspektor Schmuck wurde einstimmig zum Vorsitzenden, und die Lehrer Luley-Mainz, Büttner-Bosenheim, Deub- l er-Bieber und Kunke l-Grünberg wurden zu weiteren Vorstandsmitgliedern gewählt. Turninsvektor Schmuck gab zum Schlüsse der Hoffnung Ausdruck, daß der nun mit der verhältnismäßig stattlichen Zahl von 52 Mitgliedern gegründete hessische Lehrer-Turnverein eine recht ersprießliche Wirksamkeit entfalten möge. Hessische Totenschau aus dem Jahre 1900, 7. Januar. Prälat Dr. Ludwig Hundhausen in Mainz, 65 Jahre alt. — 18. Wirkt. Geh. Rat Görtz, Oberlandesgerichtspräsident a. D. in Mainz, 90 I. — 21. Pfarrer Aug. Zimmermann in Pfungstadt. — 21. Oberst z. D. Friedrick) v. Stockhausen in Darmstadt, 59 I. — 23. Fechtmeister Andr. Henkel, als Förderer des deutschen Turnwesens weit bekannt, in Offenbach, 64 I. — 30. Regierungsrat Adolf Kolb, Steuerkommissär in Bingen, 54 I. — 31. Georg Meyer, Direktor des Gasapparat- und Gußwerk in Mainz, 53 I. 1. Februar. Forstmeister Friedr. Pfannstiel in Gernsheim. — 3. Pfarrer Ludw. Schmehl in Mittel-Seemen, 75 I. — 4. Postmeister Ludw. Kirschner in Butzbach, 75 I. — 6. Dr. Ludwig Koch, prakt. Arzt in Gonsenheim, 43 I. — 8. Dr. med. Franz Kaufmann in Darmstadt, 60 I. — 8. Frhr. Emanuel v. Ricou, Landgerichtspräsident in Gießen. — 15. Dr. med. Wilh. Klingelhöffer in Ortenberg, 65 I. — 15. Dr. Julius Mogk in Offenbach, 80 I. — 17. Pfarrer Georg Hilsdorf in Bodenheim, 54 I. — 18. Dr. Karl Germann, Realschuldirektor in Alzey. — 24. Dr. Georg Weil, prakt. Arzt in Heidesheim, 48 I. — 26. Prof. Heinrich Wagner in Darmstadt, 85 I. — 26. Geh. Regierungsrat Karl Wolf, Kreisrat i. P. in Alzey, 77 I. — 28. Kommerzienrat Justus Ulrich, Brauereibesitzer in Pfungstadt, 64 I. 5. März. Pfarrer Alois Mees in Rockenberg, 64 I. — 6. Kirchenrat Rich. Möbius, Pfarrer in Bönstadt, 83 I. — 12. Geh. Finanzrat Georg Lautenschläger in Mainz, 71 I. —15. Domdekan Ludwig Erler in Mainz, 67>J. — 29. Kirchenrat Dr. Christian Wilh. Stromberger, Pfarrer in Zwingenberg, 75 I. — 29. Seminarlehrer i. P. Georg Köpp in Bensheim, 81 I. 20. A r i l. Dr. Karl Engelhardt, prakt. Arzt Jn Lorsch. — 21. Großh. Hess. Kriegsrat a. T. Ludwig Dauber in Darmstadt, 74 I. — 22. Reallehrer August Braun in Heppenheim. — 23. Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Heinrich Bose in Gießen. — 24. Pfarrer Ferd. Scriba in Laubach, 83 I. — 24. Landtagsabgeordneter August Breimer in Beerfelden, 54 I. 10. Mai. Geh. Schulrat i. P. Christoph Kuhl in Darmstadt, 72 I. — 24. Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm von Hessen, Darmstadt, 55 I. — 25. Geheimerat Dr. Karl Eigen- brodt, Großh. Leibarzt in Darmstadt, 75 I. — 26. Justizrat Dr. Anton Rosenberg in Gießen. 29. Oberamtsrichter a. D. Emil Königer, gest. in Groß-Lichterfelde, 78 I. 4. Juni. Generalmajor Franz Rüti in Darmstadt, 83 I. — 7. Kommerzienrat Rudolf Bamberger in Mainz, gest in Baden-Baden, 79 I. — 11. Rentamtmann Julius einen hohen Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert, sowie kleinere Profanbauten freigelegt. Es bietet sich uns hier ein wahres Kabinetstückchen heimatlicher Architektur und Kulturgeschichte, noch vom Hauch des Lebens warm umgeben. Nur annähernd wird ein ähnlicher Eindruck in der Kirchstraße erreicht. Mau beachte die neue geschmackvolle Einfriedigung — und das alles haben wir im Zentrum der Stadt, stat monotoner Häuserreihen. ♦* Die Betriebs-Krankenkasse der Firma Heyligenstaedt u. Comp. hielt am 27. Dezember eine Generalversammlung ab. In derselben wurden, wie man uns schreibt, u. a folgende Bestimmungen getroffen: Neben voller Auszahlung des Krankenunterstützungsgeldes freie Verpflegung im Krankenhause, sobald die Dauer des Aufenthaltes in demselben länger als 14 Tage ist. Das Sterbegeld wurde wie folgt festgesetzt: für Mitglieder bis zu 20 Jahren 60 Mk., für Mitglieder über 20 Jahren 120 Mk., für Mit glieder, die 15 Jahre ununterbrohren der Kaffe angehören, 180 Mk., Militär- und Kriegszeiten zählen mit, sobald das betreffende Mitglied nach Beendigung derselben die Arbeit in dem Betriebe sofort wieder aufnimmmt. Ein Antrag aU Gewährung eines Sterbegeldes bei dem Todesfall der Frau eines Mitgliedes wurde dem Vorstand zur Beratung empfohlen und es foll in der nächsten Generalverfammlun darüber berichtet werden. Der Vorsitzende wachte die Mit teilung, daß die von ihm für die Beamten und Arbeiter ge Ernte der wichtigste« FeldsrÜchte im Deutschen Reich. Erntemengen in Ton,.en (zu 1C00 Kg) 1899 ---- 116 160 H Kleinschlaglieferung. Eberh. Metzger 70 Seltersweg. 147 in der Schule entgegen. 180 rm Echten Rum 1750 Wellen Buchen-Reisig. 128. 520 Albach, Direktor. E'cheN'Reisig. Eschen-Reisig. Nadel Reisig. n H H u u // n eröffnet den ♦ Jahrgang 1901 * mlf den beiden hervorragenden erzählenden Werken: Buchen-ScheitHolz. Eichen-Scheicholz. Buchen-Knüppelholz Eichen-Knüppelholz. Nadel-Kaüppelholz. Buchen-Stockholz. Eichen-Stockholz. Nadel-Stockholz. 56 32 25 1 44 24 8 n n tf Brauhof und MaguuS Wäldchen, versteigert werben: Schneise. Gießen, 29. Dezember 1900 Großh. Bürgermeisterei Gießen Carl Retter, Liudeuplatz Ecke Wallthorftr. Gießen, den 29. Dezember 1900. Stadtkaffe Gießen. Doepfer. Prima Bols-Mischungen. Aufmerksame Bedienung. geltend machen, werden aufge fordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht, Zimmer schlag übernehmen wollen, werden ersucht, ihre Angebote bis zum 15. Januar uns einzureichen. D e Steinbrüche müßten so belegen sein, daß von denselben eine bequeme Abfuhr nach den Strecken der Inspektionen Uulda und Vietze« möglich ist. Bevorzugt wird Hart- Telephon 65. 136 Für das städtische GaS- und Wasserwerk wird möglichst zum 1. Februar k. I. zur Unterstützung des Material- Verwalters ein tüchtiger, iu der Gas» und Wasserleituugs- brauche durchaus vertrauter, in einschlägiger Buchhaltung und Korrespondenz gewandter junger Mauu gesucht. — MU der Stelle ist ein AMangsgehalt von 1480 Mk., steigend um jährlich 40 Mk. bis zum Höchstbetrag von 2200 Mk., sowie Pensionsberechtigung und HinterbliebeneN'Fürforge verbunden. Bewerber wollen ihre Meldungen unter kurzer Darlegung ihres Lebensganges, Vorlage von Zeugnissen und Gesundheitsbescheinigung bis zum 15. Januar 1901 an das städtische Gas- und Wasserwerk einreichen. Gießen, am 24. Dezember 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. gationen mit 4% Prozent zu verzinsen. Treis a. d. Lda., den 29. Dezember 1900. Der Direktor: W. Becker I. und immer wieder als die öesterr erkannt. Man achte beim Einkauf auf den Namenszug Dr. Meilinghoff und hüte sich vor meist minderwertigen Nachahmungen. 6 Dr. Mellinghoff & Co., GffeuMZadrik, ZLuckeöurg. In Flaschen L 75 Pfg. zu haben in Gießen bei Emil Fischbach und Otto Schaaf. Der Aorstavd der Hrtskrankenkaste Kietzen. Dahmer, Vorsitzender. Bekanntmachung. Das 5. Ziel Gemeindesteuer 1900/1901 kann innerhalb acht Tagen noch ohne Kosten entrichtet werden. Zahltage: Dienstag, Donnerstag und Samstag. Punschessenzen Deutsch. Kognak! Italien. Rotweine Diverse Liköre empfehlen billigst 105 Gebrüder Adami Mnusburg 14 ZN- Wir Halten unser reichhaltiges Lager in Rum • Arrak Kognak Pansch-Essenzen Win-und Moselmiuku deutschen «nd französische« Rotweinen Sudweinen Schaumweinen bestens empfohlen und machen be- anders aufmerksam auf unseren zur Bowle sehr geeigneten 127 Obermoseler (garantiert reinen Naturwein) pro Fl. 50 Pfg. Gebriider Kerdur Bahnhofstr. 27 Lindenplatz 12 Telephon SSI. Gießen, den 31. Dezember 1900. 173 Der Vorstand der Kkeinkinder-Htewahranstart. Dr. Naumann. j>Wch-knmn: Arrak, Rum, Burgunder, Portwein, -x frischen Annanas. Deutschen und franz. Kognak. Alice-Kochschule. Am 7. )flnuat 1901 beginnt ein neuer Kochbvrsus. Anmeldungen nimmt die Lehrerin, Fräulein Reuuer, dieselben Herren Aerzte, wie seither, bestehen. . _ Iu deujeuigeu Orten, i« welchen die Kassen- Nr. 14, Anzeige zu machen. Mitglieder oder deren Angehörigen die Wahl F 46/90. zwischen zwei oder mehreren Aerzten haben, darf Gießen, 13. Dezember 1900. Während einer Krankheit der Arzt nicht gewechselt Großherzogliches Amtsgericht. werden. Trapp. 138 Spar- u. Darlehenskasse;u Ach Eingetr. Genoffenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß wir, vom 1. April 1901 ab alle Einlagen bei unserer Kaffe mit WßtfttlQPtUltQ 4 Prozent verzinsen, dagegen neue Einlagen schon von jetzt ab. " Dm Zinsfuß für Schuldscheine haben wir auf 5 Prozent M Gießener Stadtmld. und für Hypotheken auf 4*/a Prozent, auch vom 1. April Freitag den 4. Januar 1901 ab, festgesetzt. Die Zinsen in laufender Rechnung (Konto- iso 1,vormittags 9i/rUhr Rorrent) betragen 3V2 Prozent und 4'/- Prozent. beginnend, sollen im Gießener Lich, den 27. Dezember 1900. 151I Stadtwald, iu den Distrikten deutsche und italienische von 60 Pfennig an per Flasche. .Kordeanr in all. Preising. Grosses Lager in Rum, Punschessenzen, Arrak, Kognak u.Likören. Louis Lind Weinbandlung. Kirchenplatz 10. Echte Kieler Sprotte« und Kocklivse frisch eingettoffen bei A. <& « Wallenfels, Marktplatz 21. — Telephon 46. 126 Ortskrankenkasse Gießen. Vom 1. Januar 1901 ab können die Mitglieder unserer Kaffe nebst deren Familienangehörigen folgende Aerzte zu Rate ziehen: 1. für Gießen: a) Herrn Dr. Ziutzer, Westanlage 85. Sprechstunden: vormittags von 8 bis 9 Uhr, nachmittags von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittags. b) Herrn Dr. Ploch, Asterweg 9. Sprechstunden wie Herr Dr. Zinßer. c) Herrn Dr. Hanau, Nordanlage 21. Sprechstunden: vormittags von 9 bis 10 Uhr, nachmittags von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittags. 2. für Wieseck: Herrn Dr. Schaaf in Wieseck. 3. für Watzenborn-Steinberg, Hausen, Klein-Linden, Dutenhofen und Münchholzhausen: Herrn Dr. Kipper in Gießen. Sprechstunden wie seither. 4. für Großen-Linden, Mendorf a. Lahn, Leihgestern, Hörnsheim, Hochelheim, Lützcllinden, Dornholzhausen: a) Herrn Dr. Kipper in Gießen, b) Herrn Dr. Platz in Großen-Linden. 5. für Annerod die Herren Dr. Genguagel und Dr. Böckler in Großen-Buseck. In allen übrigen Bezirken bleibt die Behandlung durch geftem. In den Angeboten ist der Preis für de« cbm Kleinschlaq frei 'Eisenbahnwagen und das täglich zu liefernde Quantum anzu- geben. 98 Frankfurt a. M.,20.De,br.l900. Königliche Eisenbahndirektion. Felix Hofvesf' von 3, C. Beer San Vigilio" von Paul Bet/se; Hbonnemenfspreis vlertellähriidi (13 Hummern) 2 [Bark. Zu beziehen durch* die Buchhandlungen und Postämter. C. Röhr & Co. Gieße«. Spezialität: Kinderbetten und i Erstlingswäsche. Jllustr. Kataloge gratis u. franko. Tischinel Besonders empfehlenswert: Rhein- und Moselweine. Laubenheimer p. Fl. o. Gl. 60 Pfg. Mecum. 155 70 „ 76 „ 90 , 100 „ 120 „ 163 Kognak, Rum, Arrak, Zubereitung für Jedermann Benediktiner, höchst einfach. Pfeffermünz, Gebrauchs-Anweisung KÜMMel, J jeder Flasche beigegeben, und aller anderen bekannten Liköre werden überall gern gekauft Zur Deckung des Bedarfes an Steinfchlag wird seitens der V I unterzeichneten Eisenbahndirektion M| 11 I 0 beabsichtigt, an hierfür geeigneten I Stillen «nlchlüft- an, ta ' I «ofte« anzulegen und die Lieser- Der Unterricht beginnt Montag den 7. Januar I ung des Steinschlages frei Bahn- 1901 um 8Vs Uhr. Es können noch in alle Klaffen wagen dieses Anschlusses lerstungs- Schülerinnen ausgenommen werben. Befitzer^von^nbder^Bah« be- Anmeldung bei Fräulein Pfeil, Ludwigsplatz 2, und legten,zum Betrieb vonSteiu- Fräulein Schreiber, Asterweg 40. 171 brache« geeignete« Geländes, L. EySöser, Sbrrlehrmu. |toe,t6e bic ^fctunfl -bon Stcm’ Pül 131 13 Ludwigsplatz Ludwigsplatz 13 Weinstube zur Eudwigsburg K0MÜK J. Seibel. Pmschlffr«!»Iw A"sscha”;“2«" in allen Preislagen bei Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit jf/ Hausfrauen Urtheilen Sie selbst Ff und versuchen Sie Schrauth’s gemahlene Salmiak-Terpentin-Seife das beste Waschpulver der Welt I Blendend, iceisse Wäsche, garantirt rein Höchster Fettgehalt Nur echt mit Schutzmarke in rother Farbe. ÄÄ Ueberall käuflich L Packet 15 Pfennig. Gartenlaube Sür die Christdescherung der Kleiukiuder-Betvahr» I austalt sind uns nachträglich von dem Stammtisch Die Zusammenkunft ist au i« „Prinz Karl" 35 Mk. übergeben worden, wofür ber Licherstraße an der neunten .wir hierdurch unseren herzlichsten Dank aussprechen. - - Dr. Mellinghoff’s XognaH- u. Wr-Kmru ä Flasche 75 Pfg., zur leichten und schnelle« Selbstherstellung von Spar- und Darslhußverem Treis a. Lda. E. G. m. n. H. Wir bringen hiermit zur öffenllichen Kenntnis, daß die Einlagen bei unserer Kaffe vom 1. Januar 1901 an mit 4 Prozent verzinst werden Darlehen gegen Bürgschaft find von diesem Tage an mit 5 Prozent, und solche gegen Obli- Graacher „ „ „ „ Oppenheimer „ „ „ , Zeltinger „ „ „ „ Niersteiner „ „ „ „ Rüdesheimer „ „ „ „ Rotweine Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über dar-Vermögen des Konrad Genguagel in Großen- Buseck ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Beschluß- faffung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke der Schlußtermin auf Mittwoch deu 28. Ja uuar 1901, vormitagS 10 Uhr, vor dem Großh. Amtsgericht Hierselbst bestimmt. Gießen, den 21. Dez. 1900. Neidhart, 156 Gerichtrschreiber des Großh. _________Amtsgerichts._________ Aufgebot. Auf Antrag des Pflegers Landwirts Ludwig Wagner aus Albach wird das Aufgebots- oei fahren zum Zwecke der Todeserklärung des am 6. Oktober 1882 zu Albach geborenen, im Jahre 1851 ausgewanderten und feit mehr als zehn Jahren verschollenen Karl Joseph Lauer, Sohn der Joseph Lauer Eheleute aus Albach, eingeleitet und Aufgebotstermin anberaumt auf Mittwoch de» 10. In» 1SÜ1, vormittags 10 Uhr. Der Genannte wird aufge- sordert, sich spätestens im Auf gebotstermin zu melden, wid- rigtnfalls die Todesanzeige erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben ober Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen oder Ansprüche oder Rechte an den Nachlaß desselben Jakob Heller, Direktor. Spar- md Dorschilßmeiil Daubringeu. E G. m. u. H. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Einlagen zu unserer Kaffe vom 1. Januar 1901 an mit 4 Prozent verzinst werden. Darlehen gegen Bürgschaft sind von diesem Termin an mit 5 Prozent, und solche gegen Obligationen mit 43/< Prozent zu verzinsen. ®6ubring en, den 28. Dezember 1900. Hanz-Hlnterrilht. Mein neuer Kursus beginnt Dienstag den 15. Januar I90L Gefällige Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung, Sonnenstrasse 5, zu machen. 10 Unterricht für Einzelne und Extra-Partien wird zu jeder Tageszeit erteilt. Achtungsvoll Joseph Möhl, Tanzlehrer. Ludwigsburg. 166 *eeeeeeeeeoe®eee®e®ee 165 Zur Germania, Wieseck. 05404 Kestavraut Windhof. 172 2lUtn Freunden und Bekannten, sowie meiner ♦ ♦ werten Kundschaft die ♦ ♦ herzlichsten Glückwünsche ♦ ▲ zum neuen Jahre! i Meinen werten Kunden, sowie allen Freunden a und Bekannten wünschen wir M ein frohes, Blktiches Neujahr. g Heinrich Schmall, AaOtckkrmtister, • 152 und Frau. zum Jahreswechsel! Metzgermeister Heinrich Simon und Frau, Wallthorstraße 3 9. O Unseren werten Gästen, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahre. Gustav Schneider und Frau, Allen Btkannten, Freunden und Gästen | die herzlichsten Glückwünsche g W z»m Jahreswechsel. W | H. Geissler VI. und Frau, I Zur Germania in Dollar. 159 W 167 ty» unfein werten Kunden, Freunden und Bekannten iie herzlichsten Glückwünsche eseeo®ee®®6@®®®ee@®e| • Heuchelheim. g g herzliche Glückwünsche g © zum neuen Jahre • @ allen verrhrlichen Freunden und Bekannten zu Waffer ® & und zu Lande. D © . Iamikie C’. Kruse, • Meinen verehrten Gästen, Freunden und Bekannten sende ich M | die hnstichstea Glttnasltzk D j zum Jahreswechsel W mit der Bitte um ferneres freundliches Wohlwollen. EM 1 herzlich« GlncKwnttsch | zum Jahreswechsel! g Friseur Ferdinand Aff g E l68 und Frau. a ••••©•©•©•©©©••••••• Prim* Mr. Würstchen fst. Goth. Cervelatwurst Schweizer-, Edamer-, Rahmkäs, fromage deBrie chrößereAnswahlinweiffen u roten Mio-, Mosel- h mmssirrrodeu Meillkll, Rum, Arrak unit Puoscheffeask» empfiehlt 99 Christian MMnsrls Marktplatz 17. Am Kriegerdenkmal. _________Telephon 262._________ GOOoOGO i Feuerwerks-1 körper empfiehlt 130 w 2 Carl Retter 2 Lindenplatz Ecke Wallthorstrasse. •®e®ete M^Ä^tOÜerwitterung V Fangen von Iltis, Marder rc., per OlaS 1 Mk, empfiehlt 102 das Drogen« u. Chemikaliengeschüft v. Otta Schaaf, Seltersweg 39. 053851 Rüumuugshalber g£Briketts^ der Grube Friedrich, ä Centner 1 Mark, zu verkaufen. Nrankfurterslratze 28. Mrmietnngen Die Keietage 160 unseres Hauses, mit allen Bequemlichkeiten, auf 1. April zu vermieten. Geschwister Stlef, «ttcevr. 27. 121] Z>reizimrner-Wohnrmg mit Gartenanteil per 1. April zu vermieten._________Lievigstraff« 65. Südavtage 15 48 ist der mittlere Stock, beziehbar am 1. Avril, anderweitig zu vermieten. 47] Ern Logis, fofort beziehbar, zu vermieten. So«»enstraße 6. 49] Wohnung rm 3- Stock, Grürr bergerstratze 14, per 1. März^ ev. per sofort zu vermieten. Auskunft erteilt Prof. Dr. Pitz. 45] 8-Zimmerwohnung mit 8«s behör sof. zu verm. 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Bismarckstraße 26. 05406 8 Meiner werten Kundschaft, sowie Freunden und Bekannten die | herzlichsten Glückwünsche 3 zum neueu Jahre. » Georg Wagner III., Weißdiudermeister, ********** I++++++++++ J Meinen werten Gästen, Freunden und Bekannten J + die herzlichsten Glückwünsche * I zum neuen Jahre. I t Zacharias Haubach u. Fran, t T 174 Hotel Kühne. * ********** XXXXXXXXXXXXXXXXXXXX 8 Zum Jahreswechsel 8 X sendet 3t X die besten Glückwünsche 8 Julius Möhl, x Hg Materialverwalter der städt. Gas- und Wasserwerke |g H zu Hfferröach a. ZU. 154 &XXX xxxxxx xxxxxx xxxx Echte Düsseldorfer Dun sch-Essenzen in 10 verschiedenen Sorten, sowie echten Jamaika-Rum u. Batavia-Arak echte franz, und deutsche Kognaks echte französische Wallnüsse echte Sicilianer Haselnüsse fst. Tafel-Rosinen und Tafel-Mandeln empfehlen in nur besten Qualitäten 125 21 Marktplatz. A. & k. Wallenfels. Telephon 46. BäckervereinFrühauf. Montag den 31. Dezember, Tylvesterrracht: BALL im Saale des Eaf6 Leiö. Damen ohne Karten haben keinen Zutritt. Herrenkarten ä 1 Mk. sind an der Kaffe zu haben. — Bäckergehilfen, die in hiesiger Stadt arbeiten und nicht im Verein sind, haben keinen Zutritt. 148- Anfang 8 Mr. Der Vorstand. II. Hr. Kesstfche Janbes-^oHerte. Ziehung V. Klaffe 29. Aejember 1900. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) 32 35 [400] 45 [400] 104 92 [3000] 325 30 74 88 431 522 43 97 648 720 92 909 [400] 1013 33 72 124 228 71 317 49 65 949 92 2061 [500] 239 [400] 306 19 74 [2000] 94 95 415 17 510 779 93 835 3094 259 576 [400] 634 78 765 [1000] 4335 51 99 407 41 [400] 61 62 73 597 611 48 725 820 972 [400] 78 5032 235 48 76 97 475 579 697 930 34 [400] 46 6018 182 205 31 35 71 371 72 [400] 429 82 91 568 [400] 631 86 923 7089 103 225 27 59 413 82 626 85 768 81 810 47 87 90 912 33 8007 80 148 308 69 71 452 [1000] 82 585 [400] 616 27 48 61 804 48 49 56 904 [400] '50 9083 231 1 613 800 10 10090 99 226 84 367 482 96 99 500 649 97 815 56 57 11021 190 448 538 605 19 24 42 81 708 77 [500] 816 952 71 92 12051 206 62 [400] 73 505 83 636 42 63 [400] 87 885 13022 113 453 [400] 648 [1000] 91 94 [500] 716 [400] 897 934 [400] 55 [400] 14163 [1000] 72 85 283 90 [500] 325 469 747 868 948 [400] 15147 [1000] 68 [20 001 203 [2000] 349 633 62 84 705 64 848 78 16099 195 206 84 361 457 64 [2000] 584 712 28 [400] 864 83 17126 36 253 94 350 432 727 49 [2000] 72 [400] 822 69 996 18060 106 15 241 88 97 332 44 70 [4001 74 470 609 52 96 932 55 [500] 19031 78 145 257 309 29 508 73 76 91 605 75 700 49 92 855 [400] 968 20383 478 542 691 732 39 [500] 63 912 86 [400] 97 [400] 21121 22 [400] 45 [10 000] 289 331 524 [400] 603 813 84 2 2028 145 87 359 90 415 620 [500] 28 72 [400] 99 715 812 [400] 953 2 3053 [1000] 68 [4001 275 88 1500] 358 74 [400] 421 36 562 [1000] 77 635 707 9 999 2 4418 778 [400] 800 [1000] 936 73 25022 121 307 78 529 67 80 [500] 614 66 888 92 989 2 6024 [40V] 151 203 4 310 528 62 747 [400] 74 886 946 49 [500] 27010 76 120 4001 40 75 254 62 437 88 577 676 778 909 36 48 66 2 8021 369 90 470 511 28 90 683 704 50 2 9037 66 105 53 [400] 239 68 454 510 49 708 836 956 30117 83 289 403 563 716 [400] 807 38 31013 109 [500] 267 412 69 741 56 94 804 39 987 [1000] 32013 46 86 [500] 175 384 87 402 85 95 655 Verantwortlich für den algemeinen Teil: P. Witiko; für den Anzeigenteil: Hans Be.ck. — Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Die Heutige Wummer umfaßt 14 Seiten. n io W. Ödeste» äL- 'gü- ® Mlags' LD-- mit „N zchtllstrch \ Detr.: Die W Die für de» Biehmiirktez^ bekannt gegebene» dabei wieder W dieZchntzbestinWitz siattstnden, so weide. Umfang zu verbitte Gießen, den Srohhe Eine oberhefs Einige Daivei den Frauen und Sammlung zu vero gefugten Mglücklick hat ein GeW n ehrwürdigen Praß ' Weihnachtögruß ü ! Summe milder @t samuelt worden ist I gar zu verspätet I 1 möchten wir unsere die ihren Nitfchwes dilivv der Gieß 1 lalltet: Deutscher Fra A A e u =äS ieb 3a„ ‘)te ei fcet Jl^ti *Ä« ' scherst Üeqbg *J* Olt g, fu-j, ke *^t«b b