Wn * HI«. ’* M« SdoQ Patzer. Bauhaus. 4 m Äud» verfaßt VM bim • U, kbMbm. ______________ 615 »lz ältn von 5 Zentner an itt öfteren 626 cik. Lollar. 15-Zimmtmohnung, pari, lehör per 1. Äpiil zu Perm, non 10—3 Uhr. eicfttl, Wertzroße!l. ine Sn|W »on 5 chx ? 2r. H. wmW bl, ,S zu tiexmxeUn. Srunver-echrahe 31. ’ Herne Lozrs zu vermieten. tun Löher, granbflaife. möbliertes 8Bmer su ow -rmzplatz 11. W» Ä*«Sä “-Ja?«* X*’ •** zu vermieten. I0/*6 Sahnhofstrag- 41. ii u MA tlMWoMe^L ^hofstrabtriill-inege. Watte mit ßofliä fofort ju ÄÄmffiS* Jteilt^ M. 25 Drittes Blatt.Mittwoch den 31 Januar (Micßcncr Anzeiger Heneral-Anzeiger Alle Anzeigen-DermittlungSstellen dcS In- und AuSlande- nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. »«nähme »en Anzeigen zu der nachmittags für den Lchtgmdm tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Aczugspreis vierteljährl. Mk 2,29 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestelle» vierteljährl. Ml. 1,99 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Jamiltenelättcr »erden dem Anzeiger l« Wechsel mit .Heff. Sandwirt" n. „Blätter Mr Hess. Volkskunde" »Schtl. 4 mal beigelegt Aintr» und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Rtbaftien, Expedition und Druckerei: Zchnkstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische UollrsKuude. ——wmctjci iwwnnnnii " r3wwm———1 Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietzem. Fernsprecher Nr. 51. Gießen, 29. Januar 1900. Belr.: Jahresbericht der Geiverbeinspektionen für 1899. hier: 1. bewilligte Sonntagsarbeit, §§ 105 c Abs. 4 und 105 t der G.-O. 2. bewilligte Ueberarbeit für erwachsene Arbeiterinnen an Werktagen, § 138 a Abs. 1, 3. desgl. an Sonnabenden und Vorabenden von Festtagen, § 138 a Abs. 5, 4. bewilligte Ausnahmen auf Grund des § 139 Abs. 1 und 2. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien der Land« gemeinden des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Anflage vom 6. Januar l. Js. (G. A. Nr. 6) noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert. v. Bechtold. Kodalrs «»- RrsoilkM«. •* Herr KreiS-Asfisteuzarzt Dr. Tjaden ist gegenwärtig von seiner hiesigen Stelle beurlaubt und als Hilfsarbeiter im ReichSgesundheitSamt in Berlin beschäftigt. •* Militarperfonalien. Das „Militär - Wochenblatt" veröffentlicht folgende uns angehende Personalveränderungen.' Großherzog von Hessen und b e i Rh ein, Königliche Hoheit, Inhaber des 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde)- Regts. Nr. 115 rc. und ä la suite des 1. Garde-Regts. zu Fuß, zum General der Infanterie befördert. — Baron v. Collas, Generalleutnant, Gouverneur von Mainz, den Charakter als General der Infanterie erhalten. — Zum Oberleutnant befördert: Leutnant Ebel im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 unter Versetzung in das 7. Rhein. Inf. Regt. Nr. 69 (Trier). — Zum Leutnant befördert: Fähnrich Riekes im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. — Zum Fähnrich befördert: Unteroffizier Boße im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. — Zu Oberärzten: Dr. Best (Gießen), Dr. Weifenbach (Gießen). — Assist.- Arzt Krüger beim Großh. Mecklenb. Gren.-Regt. Nr. 89 zum Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 versetzt. •• M.-A. Fahrpreis Ermäßigung für den Besuch der Marine-Ausstellung in Darmstadt. Um den Bewohnern unseres Großherzogtums und der benachbarten Landesteile den Besuch der so außerordentlich interessanten und sehenswerten Marine-Ausstellung zu erleichtern, lassen die Staatsund Privatbahnen von Hessen und den angrenzenden Gebieten während der ganzen Dauer der Ausstellung an allen Tagen eine Fahrpreisermäßigung von 50 Prozent für Fahrkarten, welche zur Marine-Ausstellung in Darmstadt gelöst werden, eintreten. Diese Fahrpreis-Ermäßigung wird in der Weise gewährt, daß auf den betreffenden Stationen zu allen Zügen einfache Fahrkarten 2., bezw. 3. Klasse nach Darmstadt mit Rückfahrtsberechtigung ausgegeben werden, die aber natürlich im Zuge oder beim Verlassen des Bahnhofes in Darmstadt nicht abgegeben werden dürfen. Beim Besuche der Ausstellung sind diese Fahrkarten an der Kasse vorzuzeigen, wo sie mit dem Ausstellungsstempel ver- schen werden. Hierdurch erlangen sie dann erst Giltigkeit für freie Rückreise am Lösungstage. Einfache Fahrkarten ohne den Ausstellungsstempel haben keine Giltigkeit zur Rückfahrt. ** Die amtliche Postkarte für 1900 findet nach wie vor reißenden Absatz. Die Reichsdruckerei stellt täglich 400 000 Stück davon her, so daß seit Neujahr etwa weitere 8 Millionen Stück an die Verkehrsanstalten verteilt werden tonnten. Die Buchdruck-Abteilung der Staatsanstalt arbeitet mit Anspannung aller Kräfte. Angesichts der zahlreichen großen und dringenden Aufgaben, die ihr augenblicklich gestellt sind, vermag sie zur Zeit nicht mehr herzüstellen. Gilt es doch jetzt, nicht nur die zahlreichen neuen Postwertzeichen in ausreichender Menge fertigzustellen, sondern auch «neue,Altersversicherungsmarken u. s. w. zu liefern. Daß die tägliche Lieferung von einer halben Million Karten dem Bedürfnis des gesamten Reichspostgebiets nicht entsprechen kann, geht schon daraus hervor, daß einzelne Ober-Postdirektionen von verhältnismäßig geringem Verkehr wie Schwerin 10 Millionen »der vielbegehrten Karten auf einmal bestellen. Aus dem Umstande, daß die Karten bei vielen Postämtern häufig ausverkauft: sind, wird mit Unrecht geschloffen, daß die Karten überhaupt nicht mehr zu haben seien. Dem ist nicht so: die Karte wird so lange hergestellt und verkauft, als ^Nachfrage danach ist. **Die feierliche Eröffnung der Darm- st ä d t e r Marine-Ausstellung ist nunmehr, wie wir hören, auf nächsten Samstag, 3. Februar, mittags 12 Uhr 30 Min., festgesetzt worden; von 2 Uhr an wirk dann die Ausstellung für den allgemeinen Besuch geöffnet sein. Der bereits erwähnte Vortrag des Herrn Geh. Regierungsrats Professor Busley aus Berlin über die deutsche Flotte mit gleichzeitiger Vorführung von Lichtbildern wird am Freitag/ 2. Februar, abends: 7 Uhr ßOMin. bei freiem Zutritt im großen Saale des Saalbaues stattfinden. Nähere Mitteilungen darüber erfolgen noch. Bet der Kürze der Zeit, die für die Vorbereitungen zu der Ausstellung verblieb, sah sich der hessische Landesausschuß des deutschen Flottenvereins veranlaßt, sich durch Züwahlen zu erweitern. Die für die Ausstellung gebildeten Sonder-Ausschüsse bestehen nunmehr aus folgenden Herren: Technische Oberleitung: Geh. Regierungsrat Prof. Busley aus Berlin. Finanzausschuß: Stadtverordnete Egenolf, Justizrat Grünewald, Kabinettsrat Menges, Rentner Otto Wolfskehl. Lokalausschuß: Geh. Regierungsrat Busley, Generalmajor Menges, Beigeordneter Schliephake. Preßausschuß: Dr. Willy Merck, Oberkonsistorialsekretär Sonne. Repräsentationsausschuß: Kabinettssekretär Dr. Kranzbühler, Generalmajor Menges, Kabinettsrat Menges, Dr. W. Merck, Rechtsanwalt Dr. Osann II. Agitationsausschuß: Ministerialrat Freiherr von Biegeleben, Kabinettssekretär Dr. Kranzbühler, Generalmajor Menges, Geh. Oberschulrat Nodnagel, Oberkonsistorialsekretär Sonne. ** Hausierhandel. Wenig bekannt dürfte dem Publikum der § 56, Ziff. 3 und 11 der Gewerbeordnung sein, nach welchem der Ankauf und Feilbieten im Umherziehen, sowie auf öffentlichen Plätzen, Märkten rc., von Gold- und Silberwaren, Bruchgold und Bruchsilber, sowie Taschenuhren, Brillen und optischen Instrumenten verboten ist. Das AuS- schließen genannter Gegenstände vom Hausierhandel ist mit Recht zum Schutze des kaufenden Publikums geschehen, das häufig nicht in der Lage ist, den Wert solcher Waren nur annähernd zu beurteilen, und deshalb von gewissenlosen Feuilleton. Das Weib ist's, das ein Herz sucht, nicht Genuß, Das Weib ist keusch in seinem tiefsten Wesen, .. Und was die Scham ist, weiß doch nur ein Weib. * Robert Hamerling. Ein Kaiserlied. In der „Magd. Ztg.." lesen wir: ÄlS das neue Gesangbuch für Elsaß-Lothringen zusammengestellt wurde, sprachen elsässische Mitglieder der Gesangbuchs- kommission den Wunsch aus, ein wirkliches Kaiserlied zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät zu gewinnen, das „aus dem Empfinden der Gegenwart hervorgewachsen, ohne byzantinischen Nebenklang, aber mit dem ganzen Ernste eines m Gott gebundenen Gewissens baß zum Ausdruck brächte, was wir als Dank und Bitte vor Gottes Thron am Geburtstage des Kaisers aussprechen wollen". Diesem Wunsche nachkommend, hat Professor F. Spitta in Straßburg ein Kaiserlich gedichtet, zu dem Arnold Mendelssohn eine aus dem Jahre 1675 stammende Melodie von I. Löhner vierstimmig ausgesetzt hat, die als Notenbeigabe der Januarnummer der „Monatsschrift für Gottesdienst und kirchliche Kunst" beigegeben ist. Das Kaiserlied lautet: Gott und Herr, in Deinem Sohne Nah'n wir heut dem ew'gen Throne Deiner Königsmajestät; Danken Dir, daß Du beschützet Unsren Kaiser, der da sitzet Auf dem Stuhl, von Dir erhöht. Du hast ihn bisher erhalten, Gnade hast Du lassen walten Heber ihm als Deinem Knecht. Der zu Deines Reiches Fahnen Stehen will wie seine Ahnen, Dir zu dienen schlecht und recht. Sei mit Deinem Geist ihm nahe, Daß er Licht und Recht empfahe Von des Rechtes ew'gem Grund. Laß die Lieb sein Herze dringen, Opferwillig darzubringen Seine Kraft all Tag und Stund. Seines Schutzes laß sich freuen Alle, die in Ernst und Treuen Lieben Volk und Vaterland. Daß in friedlichem Vertrauen An dem Reiche mit ihm bauen Alle Bürger, jeder Stand. Schenke Frieden unsren Grenzen, Laß der Eintracht Sonne glänzen Ob den Landen nah und fern, Daß wir niit den Nationen, Die an unsrer Seite wohnen, Stehn wie Knechte eines Herrn. Laß uns um den Preis nun ringen, Wer am heften kann bezwingen Sünd' und Zweifel, Stolz und Neid, Wer den Balsam hat gefunden, Der da heilt die tiefen Wunden Aus des Lebens hartem Streit. Hilf, daß Volk und Kaiser schlagen Jede Lüge und verjagen, Was zuwider Pflicht und Recht, Bis Dein Reich, o Herr, gekommen, Da das Volk der Treu'n und Frommen Herrscht als königlich Geschlecht. Das Lied, welches übrigens auch nach der Stern'schen Melodie von „Jesus Christus herrscht als König" und nach der bekannten Melodie „Alles ist an Gottes Segen" gesungen werden kann, hat im Gesangbuch für Elsaß-Lothringen und in dem Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden in Egypten Aufnahme gefunden und wird wahrscheinlich auch bei der bevorstehenden Ergänzung des schlesischen Provinzialgesangbuchs Berücksichtigung finden. G y m u -a s i a st e n und Redakteure. In Gotha erscheint das „Gothaische Volksblatt", welches im Septem- vor- I in einer Korrespondenz aus Oeslau eine grobe Unanständigkeit eines jüngeren Gymnasiasten, des Sohnes eines ^.andtagsabgeorchieten, in scharfer Weise gerügt, und die Bemerkung daran geknüpft, daß sich die Sprößlinge des Herrn schon mehrfach ähnliche Streiche hätten zu Schulden kommen lassen. Wegen dieser Notiz erhob der Abgeordnete Klage gegen den Redakteur wegen Beleidigung. Wegen jbner Schlußwendung erkannte das Gericht auf 10 Mark Geldstrafe, erkannte aber an, daß der Wahrheitsbeweis gelungen sei, weshalb dem Kläger auch die Hcllfte der Kosten anfgebürbet wurde. Interessant war das Ergebnis. der Beweisaufnahme. Der Stationsvorsteher Hesner als Zeuge sagte aus, daß er die Schüler schon lange im Ange gehabt habe, da mehrfach Klagen von Weichenstellern unt> anderen Beamten der Strecke bei ihm angebracht worden seien, daß die Schüler die Beamten anspuckten. Doch noch viel infamere Vorgänge wurden festgestellt, die hier nicht wiedergegeben werden können. Ein Bahnbeamter bekundet, daß er mehrfach vollgespieen worden sei, auch habe er ganz genau beobachtet, daß es absichtlich geschehe. Der Gastwirtstochter Reiseuweber ist von Schülern, die im Wagen rauchten, das Tuch verbrannt worden. Die Schüler suchten die ganzen Vorkommnisse natürlich möglichst harmlos hinzustellen oder, wie das Anspucken der Beamten, auf einige Mitschüler ztt schieben. Dies alles wurde vor dem Gericht festgestellt, und doch mußte der Redakteur wegen eines kräftigen Wortes bestraft werden. Die enterbte K l e i n st a d t. Aus Westfalen berichtet die „Köln. Volksztg.": In dem Kreisstädtchen B. lebt ein alter, durch feine ärztliche Thätigkeit zu großem Vermögen gelangter Herr. Derselbe fühlte sich kürzlich durch seine Veranlagung zur Wassersteuer beschwert, erreichte aber durch seine Angaben nur, daß der Magistrat — anscheinend ohne gründliche Prüfung oer Klage — den Steuerbetrug noch erhöhte. Daraufhin lud der alte Herr die Mitglieder des Magistrates in feine Wohnung ein, und überreichte ihnen ein Schriftstück mit der Bitte, von dem Inhalte Kenntnis nehmen zu wollen. Es war sein Testament, in welchem er der Stadt den Betrag von 450 000 M. vermacht hatte. „So", sagte er, „Ihr Entgegenkommen mir gegenüber verdient ein gleiches", nahm das Testament, zerriß es, und warf die Stücke ins Feuer. Welche Aufregung über diesen Vorfall in dem Städtchen herrscht, läßt sich denken. Humoristisches. • Deplacierte Wendung. Dame: „Bleiben Ihnen denn auch alle Patienten treu, Herr Doktor?" Junger Arzt: ,9i8 in den Tod, gnädige Frau." * EiVilverhLltntS. Richter (zu einem al« Zeuge vorgeladenen Soldaten): „Welche Kompagnie?" Soldat: „Vierte Kompagnie." Richter: „Civilverhältnis?" Soldat: „Jawohl!" Richter: „Ich frage nach Ihrem Civilverhältnis." Soldat: „Dasselbe, — Köchin Marie Bolle!" Hausierern auSgebeutet und trotz des Verbots jetzt noch vielfach geschädigt wird. Es dürfte deshalb von Wert sein, auf obige Gesetzesbestimmungen hinzuweisen und den Käufern dieser schwer zu taxierenden Waren zu raten, ihre Bedürfnisse bei den ortsansässigen Geschäftsleuten, die dafür haftbar gemacht werden können und vertrauenswürdtg sind zu decken. -1- Mendorf a. d. Lda., 29. Januar. Wie alljährlich, so wurde auch in diesem Jahre der Geburtstag unseres Kaisers in einer entsprechenden Weise gestern abend durch den hiesigen Kriegerverein gefeiert. Das Ehrenmitglied, Herr Kaufmann Moll, hatte dem Verein zu diesem Zwecke seinen Saal zur Verfügung gestellt, die Feier nahm um 7 Uhr ihren Anfang und wurde durch eine schwungvolle Ansprache des stellvertretenden Präsidenten Herrn Lehrers Adam eröffnet. Hierauf folgten einige recht schön von mehreren Mitgliedern des Vereins veranstaltete Theateraufführungen und zum Schluffe Ball. Der Verein zählt gegenwärtig ca. 60 Mitglieder, und war die Beteiligung eine starke, namentlich auch von Damen und Nichtmitgliedern 2C. ZZ C r a i n f e l d, 27. Januar. Ein schönes Fest beging gestern die hiesige Gemeinde, nämlich die 25 jährige I u - biläumsfeier unseres allverehrten^Bürgermeisters und Landtagsabgeordneten Heinrich Schmalbach hier. Die Festteilnehmer aus Nah und Fern hatten sich nachmittags 3 Uhr int Gasthaus zur Krone versammelt, (fast alle Bürgermeister aus den Orten der Umgegend, sowie die Vertreter Großherzoglichen Kreisamts Lauterbach, Großherzoglichen Amtsgerichts Herbstein u. s. w.), um dem Jubilar ihre Glückwünsche entgegenzubringen; zuerst durch den Ortsvorstand, welcher das Ehrengeschenk, eine goldene Uhr mit Kette mit der Inschrift: „Die dankbare Gemeinde Crainfeld ihrem Bürgermeister Heinrich Schmalbach zum 25 jährigen Jubiläum, 26. Januar 1900", überreichte. Sodann folgten die Gratulationen des Kirchenvorstandes, des Schulvorstandes u. s. w. Ferner gingen eine große Anzahl Telegramme, Briefe, Karten u. s. w. von Freunden und Amtsgenossen des Jubilars ein. Nach eingetretener Dunkelheit fand ein Fackelzug durch die prachtvoll mit Ain Hacbentr-Badeökn D.ft.p. Uber 50000 im Gebrauch D.R P. H fiouben’sßashtizöfen 785 36D dem Flur 27 Nr. 152,11 676 Gießener Ruder Gesellschaft 1877 58 783 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 85.20 Jtal. staat-gar. Äsend. 57.95 337 e (Wohnhaus mit 153b 18 J Hinterbau daselbst) 20 Franken-St. > gf Wen 3 bt( $dter nicht ü rnbttn &S eoi> Eofin nit o bn' h K°» f r/aTft' über »ff toi- iie iL S^men, Ne Ä'Wf 6 aff" leb! ein W Brn u Oie öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 2. Januar 1900. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A: Bogt.84 Fabrikant: Carl Gentner, Göppingen. Schutzmarke. Zu buben in den meisten Geschäften. Deutsch 138. SW 11 ÄÄ SÄ* Se bic SWtungi (»reiten. Tre Erdrofelu Präsident Graf L a Aiafiausdrücke iu unkt« Mg. Singer s^vz ttn zwar ein Eintreten Mattet t* M Jtt dir M M radezn genötigt mrder kriatzdesLberMtdirr haß der Staatsfckreto ebenso dem Treiben,; »en mit silottenarlike Ende müsse auch die1 bei den Wahlen zum würden. Redner Der den Mitäranwärterr bekannten früheren aus Pridatdienst in § frühere Dienstzeit ang Staatssekretär v. werde niemals bulben, seiner Weamtenfdjait l!l ieim fielt (bäten, roat i. traten meit fort (ein. Stätte für Leute geivef WtenrunWeihrn des Redner, demerlen, day er gehört, daß die Sache nid wä «erfrage müsse er erst slussungen hätten, nach | -sicilich hätten die Reich Ansicht dürfe fein Reichsb «bgebeit Mall rechts/ Wg. Müller-Sa Nittel, mit denen der Me von amtlicher -falle, bei denen es sich «ehandelt habe, sondern • »ag endlich mit der etat? ^Aen vvrgegangen n NMmmerdlvs Wohl *er Beamten anerlem wurde auch nicht gelitt Mn nicht "als i Musse seiner Ausfüh marker mit der Germ für das Gegenteil. Staatssekretär d wrlungen des Barre 1. M «bTt mißbraucht hat. Sein Stadtverordnetenmandat hat er aber noch nicht niedergelegt. § Alzey, 27. Januar. Ein längst geplantes Unternehmen scheint nun bald zur Wirklichkeit werden zu sollen, nämlich die Erbauung eins neuen Amts-Gerichtes auf den Ruinen des alten 1689 von den Franzosen gesprengten Schlvsses der Stadt Alzey. Die Grundmauern dieses Schlosses gehen in ihrer Entstehung nahezu ein Jahrtausend zurück, im 14. Jahrhundert wurde es von dem kunstsinnigen und baulustigen Pfalzgrafen vom Rhein mehrfach umgebaut, doch stammen die heutigen Reste zumeist aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Seither wurde der geräumige, romantische Schloßhof zu größeren Festlichkeiten benutzt, da tauchte vor etwa eineinhalb Jahren der Gedanke auf, das Schloß zu modernen Zwecken (Amtsgericht, Gefängnis, Steuerkommissariat rc.) wieder auszubauen. Man hielt den Plan zunächst für einen Scherz, und die Faschingszeit bemächtigte sich des Gedankens nut großer Energie. Sogar eine Petition gegen die Ausführung dieses Planes ging nach Darmstadt ab. Da kamen im vorigen Herbste die von Herrn Oberbaurat Hofmann entworfenen Baupläne hier an, und vor ihrer imponierenden Schönheit verstummte jeder Widerspruch. Nach längeren Verhandlungen mit den in der Schloßfreiheit liegenden Hausbesitzern wurde nun gestern der erste Kaufvertrag bezw. Festhaltungsakt abgeschlossen, so daß, wenn die Kammern nun "das Geld bewilligen, der' Umbau.zustande kommen dürfte. Wetterbericht. Niederer Druck beherrscht noch das ganze kontinentale Europa sowie den Süden des Erdteils und weist ein Zentrum von nur 737 Millimeter Barometerstand am oberitalienischen Küstengebiet aus. Von dem Minimum, welches sich gestern über dem Rheingebiet befand. hat sich noch ein Rest über Elsaß-Lothringen erhalten. Dagegen ist im Norden des Erdteils der Luftdruck wieder in starkem Steigen begriffen. Infolge dieser Druck-Verteilung sind östliche bis nordöstliche Winde vorherrschend geworden. Das Wetter ist zumeist trüb. In Italien fällt aus ausgedehnten Gebieten Regen. In Süddeutschland schneite es gestern ziemlich ausgiebig. Auch heute morgen hielten stellenweise die Schneefälle noch an. — Voraussichtliche Witterung: Meist trübes kühleres Wetter mit zeitweisen Schneefällen. KowpknsatiouS'Kmsk für Ultimo Maar 1899. Mitgetheilt von J. Kurz Ä Co., Giessen, Aahnhofüraße 6.3. 3o/o Deutsche RetchSanl. 3% Preußische ConsolS 40/0 Egyplische unific. 40/0 Griechen von 1887 5% „ „ 1890 3% Italiener Rente 5o/o k » 3 /o Mextcaner Berliner HandelSges. Darmst. Bank Deutsche Bank Dtsconto Comm. Dresdner Bank Oester. LSnderbank Hess. Ludwigsbahn Lül-eck-Büchen Gotthard Nordd. Lloyd Hamb. Amer. Packf. 89.- 5 /o Mexicaner 42- 89.- 41/1% Oesterr. Silberreute 30/0 Portugiesen 99.- 106.- 23.50 47.- 4% Rumänier 83- 40.- 37-7° Russen — — 58.- 5% Zoll-Türken 100.- 94.- 4% Spanische Rente 68.5c 26.50 5% Chinesen 98- 168.50 Mtttcld. Crcdttb. 1 ■ — 145.- Nattonalbank f. D. 147.- 209.- Oesterr. Credtt 234 - 194.- Wiener Bankverein 137.- 163.- Banque Ottomane 113.- 118.- Ungar. Credttbank — __ Prince Henri 114.- 162.- Italien. Mittelmeer 99- 142.- Jtal. Mertdtonal 135.- 123.- I Deloce 61.— 128.— I Türk. Tabak —.—