1900 Samstaqden29^Dezember tt. 304 Zweites Blatt 150. Jahrgang Gießener Anzeiger General -Anzeiger Anrts- und Anzeigeblntt fiw den Ttveis Gieren Abonnements - Einladung * und von W Zzezugsprct» vierteljährl. Mk. 2,29 monatlich 75 Pfg. mit Brinqerlohnr durch die Abholcstellen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. K-I beJ zu «o öie ^LndeL-Lotterie. tlülst 27 Jlqtinta 1900. |18 btmtrtt ist, Rnb mit M W Hut Stiviihr.j Alle Anzeigen-BerrnittlungSstellen des In- und Auslande- nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, Zcilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg. reib nter 8L Wen sehr s zu itl- rben eitet >391 al- $288 der KN Ikbeftien, Expedition und Druckerei: Fchukflra^e Ar. 7. ■m|me von Anzeigen zu der nachmittags für den Ichmdm tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. T'ießen, den 27. Dezember 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Wochentag vor Himmelfahrt (15. Mai), ^Wochentage vor Pfingsten (22.-25. Mai), 04 Wochentage vor Weihnachten (9.—15., 16 —21. 23.-24. Dezember), Gratisbeilagen: Gießener Familienblüller, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische UolKsIrnnde.__________________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen« Fernsprecher Nr. 51. Die Buren. Lord Kitchener hat eine Proklamation erlassen, nach der allen Bürgern, die sich freiwillig ergeben, gestattet wird, mit ihren Familien in den von der Regierung errichteten Lagerplätzen zu leben, bis die Kriegslage derart geworden ist, daß sie zu ihren Heimstätten zurückkehren können; alles Eigentum soll geschont, und wenn eS requiriert wird, bezahlt werdend Oberst Grenfeld verfolgt Kruitzingers Kommando, das man auf 700 Mann schätzt, und ist in Fühlung mit ihm, hat es jedoch bis jetzt nicht zum Stehen bringen können. In einem G efecht amPlaisterheuvel, daS am letzten Montag (24.) fiattfand, hatten die 9. Lanciers acht Mann an Toten und Verwundeten; unter den letzter» befindet sich Leutnant Lord Frederick Blackwood, der Sohn des Marquis Dufferin. Eine Depesche Lord Kitcheners aus Prätoria vom 26. Dezember meldet: Knox ist in ein Gefecht mit den Truppen De Weis verwickelt, die eine Stellung in der Nähe von Leeuwkop inne haben. De Wet hofft durchbrechen und wieder nach dem Süden gehen zu können. s Nach einer Meldung der Morning Post aus Kapstadt vom 24. ds. haben sich im Distrikt von Philippstown etwa 1500 Holländer den in die Kapkolonie eingerückten Buren angeschlossen. Die „Times" meldet aus Wellington, daß binnen drei Wochen ein zweites Neuseeland-Kontingent nach Südafrika abgehe, das 200 Mann stark sein, und zur Hälfte aus Maoris bestehen wird. tstchewt täglich all Ausnahme drS MvntagS. Ale Gießener Aixßtienvlätter Mten dem Anzeiger mit „Hess. Dabreut" u. „Blätter fck hrsi. Volkskunde- ■WL 4 mal beigelegt. ngS- Telegramme des Gießener Anzeigers. Loudon, 28. Dezember. Die Morgenblätter kommentieren in optimistischer Weise die Telegramme Lord KitchenerS aus Süd-Afrika. Mehrere Blätter glauben, daß der Einfall in die Kap Kolonie die letzte taktische Bewegung der Buren gewesen ist und daß sie in der Kap Kolonie ihr Verderben finden werden. Man ist der Ansicht, daß De Wet alles aufbieten wird, um nach dem Süden zu entkommen. Loudon, 28. Dezember. Aus Kapstadt wird gemeldet, daß der Belagerungszustand über zwei weitere Distrikte der Kap Kolonie verhängt worden ist. Man zieht hieraus den Schluß, daß sich der Aufstand entgegen den Meldungen Lord Kitcheners weiter ausdehnt. Nach einer Meldung aus Vryburg hat eine Buren-Abteilung mit 150 Wagen im Norden von Vryburg und eine andere von 260 Buren mit einem Geschütz die Eisenbahn überschritten. Da beide in östlicher Richtung abgezogen sind, glaubt man, daß sie sich nach Damara-Land begeben. London, 28. Dezember. Eine gestern abend in Gibraltar abgehaltene öffentliche Versammlung beschloß, wie von dort gemeldet wird, dem aus Südafrika heimkehrenden Lord Roberts bei seiner Ankunft die Glückwünsche der Bevölkerung zu seinen Erfolgen überreichen zu lassen. I Wochentag vor Neujahr (31. Dezember). käne Anzahl weiterer Tage, an denen Ausnahmen des» gesetzlichen Vorschriften gewährt werden können, bleibt füMmioorhergesehene Fälle vorbehalten. Oer erfreulicherweise andauernde Abourreuteu- .Mo chS darf als sprechender Beweis dafür gelten, daß der „Gießener Anzeiger" '> kN Anforderungen der Jetztzeit Rechnung zu tragen versteht. Er wird auch weiter ebensowenig Kosten als Mühe * luftaei, seinen Beruf als größte Tageszeitung chöerhessens ,.«nMen und jede Gelegenheit ergreifen, die Jntereffen Mut Ramien Bevölkerung der Provinz wahrzunehmen. Die „Gießener Familieublatter" wahrhaft unter- MmiD und belehrend zu gestalten, den „Hessischere Land- Iblrt“' zum zuverlässigen Berater zu befähigen, und durch d m „Blätter sür Hessische Volkskunde" den Sinn f lk hessische Eigenart zu erhalten, gilt uns daneben als rMehmistes Ziel. — Daß mit der zunehmenden Verbreitung tzk! Gießener Anzeigers seine Wirkung als Insertionsorgan twc nachhaltiger wird, werden die ihn benutzenden J[»[eremtenkreisc mit Genugthuung erfahren haben. Wir ersuchen namentlich auswärtige Leser, ihre Be- stjeHllnzen bei der Post bezw. den Zweigstellen baldgefl. auf» gpbtn zu wollen. Probe Nummern nach auswärts versenden ttifc pmstfrei. Den Lesern in Gießen werden wir, wie den Anzeiger weitersenden und den Abonnements- Mittag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrück- lvlch A bbestellung erfolgt. Amtlicher Heil. Bekanntmachung. vktreffend: Die Ausführung des Reichsgesetzes über die Abänderung der Gewerbe-Ordnung vom 30. Juni 1900. Wir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Jn- texmfimten, daß im Jahre 1901 an den nachbenannten die Vorschriften über die Mindestruhezeit und MiillagSpause der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter (§ 139e rinBh, Ges.) keine Anwendung zu finden haben, und die Min, sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen biütilO Uhr abends offengehalten werden dürfen: !ö Wochentage vor Ostern (1.—4. und 6. April), * Telegramme des Gießener Anzeigers. Loudon, 28. Dezember. „Daily Expreß" meldet aus Peking: Der Kaiser von China habe sich zwei Punkten der Kollektivnote der verbündeten Mächte widersetzt. Dieselben betreffen die Zerstörung der Befestigungen und die Erlaubnis, den Gesandten der Mächte militärische Leibgarden in Peking zu belassen. Infolge dieser Antwort wollen sich die Vertreter der Verbündeten damit beschäftigen, Mittel und Wege ausfindig zu machen, um einen genügenden Druck auf den Kaiser ausüben zu können. Petersburg, 28. Dezember. Der Bau, der Betrieb und die Ausnutzung der mandschurischenEisenbahn sowie ihrer ost-chinesischen Zweiglinie sollen, wie verlautet, in russischen Staatsbesitz vom nächsten Jahre ab übergehen. Peking, 28. Dezember., Gestern wurde ein englischer Staatsangehöriger von einem deutschen Soldat eu im englischen Bezirk erschossen. Der getötete Engländer war Inhaber einer kleinen Kantine und eines Spezereihandels. Da die Deutschen nicht berechtigt sind, sich bewaffnet in den englischen Bezirk zu begeben, so hat diese Affaire große Aufregung hervorgerufen. Peking, 28. Dezember. Infolge des andauernden Gerüchtes, daß in der Provinz Petschili Unruhen auS- gebrochen sind, werden demnächst mehrere militärische Expeditionen östlich von Peking entsandt werden. Diese Expeditionen werden aus zwei deutschen Kompagnien in der Stärke von je 160 Mann sowie aus einigen amerikanischen Kompagnieen bestehen. Die Expedition wird sich nach Sunlo begeben. In der letzten Woche wurden 21 Katholiken getötet und vier lebendig verbrannt. In der Nähe von Taku wurde eine Abteilung von Japanern angegriffen. 2 Manu wurden getötet und mehrere verwundet. Deutsches Reich. Berlin, 27. Dezember. Am ersten Weihnachtstage vormittags besuchten der Kaiser und die Kaiserin den Gottesdienst in der Friedenskirche zu Potsdam. Um 1 einviertel Uhr fand im Neuen Palais Familien-Früh- stückstafel statt, wozu alle in und bei Potsdam zurzeit anwesenden Prinzen und Prinzessinnen geladen waren. Zur Abendtafel war die Prinzessin von Sachsen-Altenburg geladen. Zur gestrigen Frühstückstafel waren geladen der Chef des Generalstabes der Armee, Graf v. Schliessen, der Kommandeur der 1. Garde-Jnf.-Div. v. Kessel, der '} i/N* beleidigenden Weise. * Warnung. N euerdings wird wieder in hiesigen und auswärtigen BMlern durch Reklame-Inserate, die „Wo Linderung, dar 8e:sserung", „oh ne Besserung keine Heilung", „Uirdg Nacht zum Licht" und ähnlich überschrieben find, de«r:„e°chte russische Knöterich-Thee (Polygonum awtiaire) von Ernst Weidemann in Liebenburg a.t h. arls sicheres Heilmittel gegen Erkrankungen der Luft- w»W Duften, Heiserkeit, Asthma rc.) und besonders gegen Lungern lei den angewiesen. Diie Pflanze, aus der dieser Thee besteht, ist der B^zilkrvöterich (Polygonum aviculare). Dieser wächst auch hi'MjuIarnde auf Aeckern, Wiesen und Gärten in großer u nd besitzt die ihm zugeschriebene Heil- .ng nach der Ansicht von Sachverständigen Entferntesten. Der Preis des Thees ist ein voraWrnsmäßig hoher. Weselbr Pflanze wird auch unter dem Namen Homeriana alÄr Heilmittel gegen Lungenschwindsucht angepriesen. Der LXnWundheitSrat zu Karlsruhe hat schon wiederholt durch nQ$ hort Jt701 rSeTsteaTinlr jyätSr S * W Womente übttfe * dieses hierdurch B merken bekannt, bah bw ""r noch bis M 5/ WH ohne Kosten Mk werden können. 3. Boeck, ©lei- oo«)! “ira.YJ)! öffentliche Bekanntmachungen auf das Schwindelhafte dieser Anpreisungen aufmerksam gemacht. Gießen, den 27. Dezember 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. ist jedoch nicht so; vielmehr erkrankte Li-Hung-Tschang schon vor mehreren Tagen ernstlich an Influenza und befindet sich zurzeit in Behandlung des deutschen Gesandtschaftsarztes Dr. Velde. — Londoner Blätter melden aus Peking vom 26. Dezember, Li-Hung-Tschang und Prinz Tsching hätten, wie aus ganz sicherer Quelle verlaute, dem Throne zusammen mit der Note der Mächte eine Darlegung ihrer Ansicht gesandt, daß die gestellten Bedingungen sofort und ohne Ausflüchte angenommen werden sollten. Die Thatsache, daß dieser Rat erteilt worden ist, sei schon ein Anzeichen dafür, daß ibm auch unverzüglich entsprochen werde. Ferner sollen Li-Hung-Tschung und Prinz Tsching beschlossen haben, die Mitwirkung der Streitkräfte der Verbündeten zur Wiederherstellung der Zivilregierung in Peking nachzusuchen und dies Ersuchen sofort zu stellen, nachdem der Thron die Annahme der von den Mächten gestellten Bedingungen erklärt haben werde. — Wir werden abzuwarten haben, was von allen diesen Nachrichten sich, bestätigen wird. Beim Feldmarschall Grafen Waldersee und dem deutschen Gesandten Dr. Mumm von Schwarzenstein fand am 24. d. M. in Peking eine große Feier statt, die durch einen kleinen, im Gebäude des Tsungli- Damen abgehaltenen Gottesdienst eingeleitet wurde. Es wurde auch eine deutsche Zeitung gedruckt und verteilt. Am ersten Weihnachtstage fand im Vorhof des kaiserlichen Palastes die feierliche Uebergabe der Fahnen an die ostasiatische Infanterie statt. Hierauf hielt Graf Waldersee eine große Parade ab, die von General-Major! von Trotha kommandiert wurde. Außer den Franzosen und Engländern nahmen alle Kontingente daran Teil. Die „Franks. Ztg." meldet aus Tientsin: In der Nähe der Eisenbahn Tientsin—Tongku ist eine japanische Patrouille in schrecklicher Weise ermordet worden. Die englischen Soldaten in Tientsin sind angewiesen "worden, mit den deutschen Truppen zu f r a t e r n i s i e r n. Dies geschieht nun, wie eine Privatmeldung besagt, in einer die anderen Nationen schwer China. Mit dem „Frieden auf Erden" scheint es China gegenüber noch immer nicht Ernst werden zu wollen. Nach einer Meldung aus London hält der spanische Gesandte, der Doyen dks diplomatischen Korps in Peking, eine baldige Annahme des größeren Teils der in der Note enthaltenen Vorschläge seitens der chinesischen Regierung zwar für nicht unwahrscheinlich, sieht jedoch Schwierigkeiten bezüglich der Enthauptung der schuldigen Beamten und der Zahlung einer Entschädigung voraus und glaubt, daß die Verhandlungen darüber ein Jahr^ dauern können. Ter amerikanische Gesandte; Conger ist allerdings sehr optimistisch bezüglich der Annahme der Bedingungen seitens des chinesischen Hofes. Der kaiserliche Hofhalt soll nur noch 3000 Mann Truppen zur Verfügung haben und die Kaiserin sehr niedergeschlagen sein. — Die in Rom erscheinende „Tribuna" erfährt aus Peking, die Gesandten hoffen, zu erreichen, daß wenigstens drei der hauptsächlich belasteten Prinzen mit dem Tode bestraft werden. — Die „Post" schreibt: Verschiedene Blätter sind geneigt, in der Erkrankung Li-Hung- Tschang s "einen Trik zu sehen, dazu bestimmt, den Gang der Verhandlungen zwischen den Mächten und den chinesischen Friedensunterhändlern zu verzögern. Dem 8 219 1000 j 61 92 99 348 681 >7 63 730 35 43 96 [400] 857 i.'1 [400 92 1016 55 88 110 11 h 59 1000] 420 [400] 509 3h 000] 96 821 59 74 928 29 tz 227 [500] 45 65 80 96 D ) 90 514 15 34 59 73 76 ss ] 90 804 23 25 45 46 69 87-9 7,38 41 60 94 [400] 30b- 1715 41 M 85 [20001 91 400] 54 67 [400] Ku . 115 1 39 76 573 99 ^'^ [400] 302 5 17 JÄj'J ’ I 57 93 602 8 [1000] 7b o00^.-^, WM-« io l"ö »Ä [400 ® 76^ ® 65107 J R°U?1O 35 [400] « , 71 912 30 97 I8W 50118* • |0 M . o2 Qfl 131 0 V) i 23 '• • u, ; 26 / t1 |i'" u|H t, t 1\a ... 4) '• leoolS»»;:*' 400) - ■" *■ Zur Botschaft in Wien kommandierte Rittmeister und Flügeladjutant v. Bülow und der Gesandte im Haag, Graf Pourtales, mit Gemahlin. Bor der Frühstückstafel hatte das Miserpaar mit seinen Söhnen und seiner Tochter einen längeren Spaziergang über Bornstedt und den Ruinenberg gemacht. — Folgender Erlaß des Kaisers über Großadmiral st ab und Interim sgroßadmiral- stab wird bekannt gegeben: Ich bestimme hierdurch: Die Großadmirale Meiner Marine führen an Stelle des von den Generalfeldmarschällen Meiner Armee geführten großen Feldmarschallstabes einen Großadmiralstab und an Stelle des Jnterimsfeldmarschallstabes (Reitstock) einen Jnterims- großadmiralstab (Fernrohr) nach den Mir vorgelegten Mustern. Ter Großadmiralstab wird geführt: 1) bei Paraden. 2) Bei Rekrutenvereidigungen. 3) Bei Trauer- feierlichkeiteu mit militärischen Ehrenbezeugungen. 4) Bei den Mir und Ihren Majestäten den Kaiserinnen und Königinnen, sowie den auswärtigen Herrschern zu erweisenden Ehrenbezeugungen, sofern großer Empfang befohlen ist. 5) Bei Denkmalseinweihungen von Weiland regierenden Herrschern. 6) Bei Reichstags und Landtagseröffnungen oder deren Schluß, bei Kircheneinweihungen, Stapelläufen, Besuchen fremder Herrscher an Bord, sowie ähnlichen Feierlichkeiten, sofern große Uniform (Parade) befohlen ist. 7) Bei großen Parolen zur Großen Uniform (Parade). 8) Bei Gratulation- und Militärkouren in großer Uniform (Parade). Der Jnterimsgroßadmiralstab lFernrohr) wird zu allem Dienst an Bord und am Lande getragen, zu welchem Dienstanzug angelegt wird, sowie bei offiziellen Besuchen, welche fremden Befehlhabern abzustatten sind. Ich beauftrage Sie, Vorstehendes zur Kennt.nis der Marine zu bringen. — Die Verleihung des Schwarzen Adler-Ordens an den Reichskanzler Grafen B ü l o w wird heute amtlich publiziert. — Dem „Schwäb. Merk." wird aus Darmstadt mitgeteilt: Der neue Reichskanzler hatte die Wahrnehmung gemacht, daß der Zusammenhang zwischen der Reichsverwaltung und den süddeutschen Regierungen in letzter Zeit doch etwas gelockert war, und er betrachtete es daher als eine seiner ersten Aufgaben, in dieser Beziehung das alte Verhältnis wieder herzustellen und diesen Zusammenhang wieder so zu befestigen, wie es nicht nur der Reichsverfassung, sondern auch dem Reichsinteresse entspricht. Der Wunsch des Grafen Bülow ist durch die Reise zu seiner persönlichen Genugthuung vollständig erfüllt worden und es ist demnach zu erwarten, daß die süddeutschen Regierungen vonjetztan wieder einen Anteil an der Erledigung der R e i ch s g e s ch ä f t e nehmen, wie es zur Befestigung des nationalen Bandes wünschenswert ist. — Für den verstorbenen Generalfeldmarschall Grafen Blumenthal fand heute abend im Trauerhause in der Alsenstraße im engsten Familienkreise eine Trauerfeier statt. Um 6 Uhr wurde sodann die Leiche nach der Garnisontirche übergefük>rt und dort aufgebahrt. — Der Kaiser bestimmte, das; das Magdeburgische Füsilier- Regiment Nr. 36, dessen Ehef Graf Blumenthal war, fortan den Warnen Füsilier-Regiment General- seld marschall Graf Blumenthal Magdeburgi- sches Nr. 36 führen soll. Ausland. Haag, 27. Dezember. Der Bericht der Kommission der Zweiten Kammer über das Gesetz betr. die Heirat der Königin konstatiert, das ganze Land billige die Heirat, und würdigt den Wunsch des Herzogs Heinrich, sich naturalisieren zu lassen. Mehrere Mitglieder fanden es für nötig, ihm ein jährliches Einkommen von hunderttausend Gulden zu garantieren, und sprachen die Hoffnung aus, man werde einen hierauf bezüglichen Antrag einbringen. Andere Mitglieder halten einen derartigen Antrag für nicht zuträglich, und der Verfassung entgegenstehend. Der Antrag könnte eine dauernde Kritik im Lande aufkommen lassen, die für die Monarchie nachteilig wäre. Paris, 27. Dezember. Alfred DreyfuS richtete an den Ministerpräsidenten Waldeck-Rousseau die schriftliche Bitte, eine Untersuchung darüber einzuleiten, inwieweit die vom „Jntransignant" gebrachte Mitteilung, das 1894 vorgelegte Bordereau sei nur die Kopie eines in Berlin mit Randglosien versehenen Bordereaus, auf Wahr' heit beruht. Dreyfus erhofft von dieser Untersuchung das „neue Faktum", das die Wiederaufnahme seines Prozesses ermöglicht. — Die Kammer beriet heute das Kriegsbudget und die Chinakredite. Letztere belaufen sich auf 55 Mill. Franks. Der sozialistische Abg. Sembat verlangte Aufklärung über die Plünderungen, die französische Soldaten und auch solche der übrigen Mächte sich zu Schulden kommen ließen und die durch die Erklärungen des Erzbischofs Favrier bestätigt worden sind. Der Marineminister rechtfertigte die Haltung der Regierung, die entsprechende Maßregeln zur Verhütung ähnlicher Vorkommnisse angeordnet und verfügt habe, daß die geplünderten Gegenstände nach China zurückgebracht werden. Abg. Denis-Cochin bedauerte die Erklärungen des deutschen Reichskanzlers im deutschen Reichstage betreffend die Reise des Präsidenten Krüger. „Die Worte Bülows", sagte Redner, „haben nicht den Charakter, den heutzutage politische Erklärungen seitens der Staatsmänner tragen sollen. Diese egoistische Tendenz, die in der Rede Bülows ihren Widerhall findet, steht nicht in Uebereinftimmung mit der politischen Stimmung, die augenblicklich in der Welt herrscht." Rom, 27. Dezember. Die „Patria" veröffentlicht ein Interview mit dem Wiener Botschafter Grafen Nigra, in dem letzterer ankündigte, in die Erneuerung der Wein- zollklaufel nicht einwilligen zu wollen. Das werde aber auf den Fortbestand des Dreibundes keinen Einfluß haben, da Italien wegen seiner Interessen im Mittelmeer Weihnachtsfeiern. Darmstadt, 27. Dezember. Am 24. Dezember, abends um 6 Uhr, fand im Neuen Palais die Christbescherung für die Großherzogliche Familie und die Hofdienerschaft statt. Am ersten Weihnachtsfeiertag besuchten der Großherzog und die Großherzogin, die verwitwete Herzogin von Sachsen-Koburg und Gotha, die Hohenlohe-Langen- burgischen Herrschaften, sowie die Prinzessinnen Beatrice und Elisabeth den Gottesdienst in der Hofkirche. Nachmittags unternahmen die Herrschaften eine Spazierfahrt, worauf um 4 Uhr im Alten Palais eine Chriftbescherung für die Kinder der Hofdiener erfolgte. Am abend waren die Herrschaften unter sich zu Hause. Am zweiten Feiertag unternahmen die Herrschaften eine Spazierfahrt nach Kranichstein, wo die Herzogin mit dem Großherzog und dem Erb- Prinzen von Hohenlohe-Langenburg das Schloß besichtigten, während die anderen Herrschaften weiter fuhren. Den abend verbrachten dieselben im Familienkreise. Am Montag traf ein kaiserlicher Kurier aus Livadia hier ein, der die Weihnachtsgeschenke der russischen Majestäten für ihre hiesigen hohen Verwandten überbrachte und die Geschenke der letzteren für die kaiserliche Familie nach Livadia überbringt. Die Gießener Friseurgehilfeufchaft veranstaltet auch in diesem Jahre eine Weihnachtsfeier verbunden mit Theater, lebenden Bildern, Verlosung und Ball am Sonntag den 30. Dezember, abends 8 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn. sb. Beuern, 27. Dezember. Am ersten Weihnachtsfeiertage wurde hier bei überfüllter Kirche das Weihnachtsoratorium von Barth aufgeführt. Schon der durch viele Kerzen erleuchtete große Raum im Verein mit dem großen Christbaume, der in hellem Lichterschmucke auf dem Altäre prangte, stimmte das Herz feierlich, aber weit mehr noch die Aufführung des Oratoriums selbst, die durch Gemeindegesang und Gebet eingeleitet und abgeschlossen wurde. Lautlose Stille lag auf der großen Versammlung während der fast 2 Stunden in Anspruch nehmenden Aufführung. Klangschön und durchweg rein waren die Chöre, die mitunter an die Sänger nicht geringe Anforderungen stellen. Vorzüglich gefielen die Hirtenchöre, der Chor des jüdischen Volkes mit seinen herrlichen Soloquartetteinlagen, der a oapoila-Chor: „O verehrungswürdige Minute" und der Schlußchor mit seiner Jubel- und Siegesstimmung. Lobenswert waren auch die Leistungen der Solisten. Tiefen Eindruck machte besonders die Arie der Maria: „Ein Herz, das Demut übet", aber auch die Arie des Evangelisten: Er kam in sein Eigentum. Das Streichquartett begleitete vortrefflich, der kleine Flötist soll dabei nicht vergessen werden. Auch der Posaunenchvr, der die Gemeindegesänge begleitete und sehr exakt das marschartige Stück nach dem Chor des jüdischen Volkes wiedergab, verdient lobende Erwähnung. Alles in Allem, es war eine Aufführung, auf die der evangelische Ktrchengesangverein Beuern stolz sein darf. Es wird nicht viele Dorf-Vereine geben, die, wie hier, zum größten Teile mit eigenen Kräften ein solches Werk und so gut wiedergeben. Wohl jeder Besucher des Gotteshauses hat diesen Eindruck mit heimgenommen. ES versteht sich von selbst, daß das Haupt* sächlichste Lob dem unermüdlichen, selbstlosen Wirken des Dirigenten Lehrer Musch gebührt. Wir vernehmen, daß eine zweite Aufführung des Oratoriums auf den Nach' mittag deS Neujahrstages, 2 Uhr, festgesetzt ist, wobei am Ausgange aus der Kirche eine Sammlung zu wohlthätigen Zwecken erhoben wird. Es steht schon jetzt außer Frage, daß der Besuch über die Maßen groß sein wird. w- Nidda, 27. Dezember. Am ersten Weihnachtstage wurde in hiesiger Kirche ein liturgisch ausgestatteter Abend- gottesdienft gehalten unter Mitwirkung des unter Leitung des Pfarrers Werner stehenden gemischten Chores, welcher u. a. Silchers „Ehre sei Gott in der Höhe", den Choral „Macht hoch die Thür", „Stille Nacht" usw. vortrug. In der Frühe des ersten Weihnachtstages spielte die Feuer- I wehrkapelle verschiedene Choräle auf dem Marktplatz. Die I Gottesdienste waren überaus zahlreich besucht. m höchsten Grade auf die Allianz mit Oesterreich-Ungarn mb Deutschland angewiesen sei. Budapest, 27. Dezember. Das offiziöse ungarische Regierungsblatt „Magyar Nemzet" veröffentlicht unmittel' lar nach dem Leitartikel die folgenden Zeilen, die wir in öortgctreuer Uebersetzung hier reproduzieren: „In einigen Provinzblättern ist eine Mitteilung erschienen, welche die Ehescheidungs-Angelegenheit einer Wiener Hof- chauspielerin und in Verbindung damit die mit der letreffenden Schauspielerin zu schließende morganatische Lhe Sr. Majestät des Königs zum Gegenstände hat. Zudem wir daher von dieser unsinnigen und unglaublichen Mitteilung, welche den Stempel der Erdichtung an sich trägt, Notiz nehmen, müssen wir, vor Scham errötend, innerer tiefen Entrüstung darüber Ausdruck geben, daß sich :ine ungarische Feder finden konnte, welche ein solches Pro- )utt der keine Grenzen mehr kennenden Sensationshascherei n einer ebenso dreisten wie taktlosen Weise mit der für [eben Ungar geheiligten und unverletzlichen Person Seiner Majestät unseres gekrönten Königs in Verbindung zu bringen vermochte." Konstantinopel, 27. Dezember. Auf einem Spaziergang in der Nähe der Pulvermühle Mackiknny wurden der englische Geschäftsträger und mehrere Mitglieder dec mglischen Botschaft von türkischen Soldaten thätlich insultiert. Der Geschäftsträger verlangte von der Pforte strengste Bestrafung der Schuldigen. Petersburg, 27. Dezember. Der Zar hat doch schließ- lich dem ernsten Anraten seiner Aerzte nachgegeben und seine beabsichtigte Rückkehr nach Petersburg aufgeschoben, sodaß er nunmehr erst in der zweiten Hälfte des Januar ' ort eintrifft. Das Befinden des Zaren soll nach authentischen Wachrichten ausgezeichnet sein. Hs ist höchste Zeit zur Kruerrerurrg der Sostöestellttng! Aus Stadt un- Sand. Gießen, 28. Dezember 190t ** Hessische Landes Lotterie. In der heute stattgehch Ziehung fielen 1 Gewinn von 10 000 Mk. auf Nr. 268 1 Gewinn von 4000 Mk. auf Nr. 13666, 9 Gewin L 3000 Mk. auf Nr. 947, 3896, 7892, 15040, 163^ I 19885, 25892, 28203, 29352, 8 Gewinne ä 2000 üM auf Nc. 349, 4470, 7921, 8418, 15697, 17930, 2455S.I 25684, 10 Gewinne ä 1000 Mk. auf Nr. 2021, 3021 I 8054, 9318, 13739, 15814, 16217, 18255, 217541 29367, 28 Gewinne L 500 Mk. auf Nr. 143, 2099, 3046 I 4807, 5418, 5508, 6268, 9172, 10903, 11275, 1M> 14797, 15326, 16139, 16489, 17911, 21373, 2»' 22743, 23941, 23203, 23364, 24280, 26010, 28640' 29472, 30302, 33427, 48 Gewinne L 400 W. ain' Nr. 103, 2737, 3501, 3659, 3831, 4990, 6281, W- 7270, 7287, 7366, 7962, 8002, 8117, 8166, 8858, 10546, 11434, 13276, 13607, 13853, 16466, 11632, 17792, 20341, 20363, 20384, 20402, 20524, 21231.1 21402, 22349, 22698, 22729, 23994, 24277, 24811 25379, 25533, 26460, 27043; 27064, 27416, 2852; 29112, 29362, 31790, 32837. (Ohne Gewähr.) ** Auszeichnung. Das Ehrenzeichen für Mitglied!: freiwilliger Feuerwehren wurde Herrn Karl Neuling ii Gießen verliehen. *♦ Unsere Regiments-Kapelle konzertiert am noä/ta Sonntag in der Turnhalle. Das Konzert wird auf be neuerbauten Theaterbühne ausgeführt. In jedem lult wird, um dem Publikum die prächtig gemalten Dekoratiom vor Augen zu führen, die Bühne eine andere Szeneü darstellen. ** Ein verschluckter Nagel. Der Wagenmeister I. 'c- schäftigte sich dieser Tage in seiner Wohnung mit dem Aus hängen von Bildern ec. Während der Arbeit hatte < zwischen den Lippen mehrere Nägel, von denen einer in den Hals geriet. I. begab sich alsbald in die Klinik, wo durch Anwendung von Röntgenstrahlen der Nagel im Mager gefunden wurde. I. ist bis jetzt noch nicht außer Gejahr. ** Schiedsgerichte für Arbeiterversicherimg. Dor sitzenden bezw. Stellvertretern der Vorsitzenden bet cm 1. Januar in Thätigkeit tretenden Schiedsgerichte wuroer. ernannt bei dem Schiedsgericht für Arbeiterversicherung zu Gießen: Kreisamtmann Boeckmann als Vorsitzen^, Kreisamtmann Dr. Heinrichs als dessen erfter ®.eu- vertreter, und Polizeiamtmann Hechler alS zweiter ®tet Vertreter. kh. Mendorf a. Lahn, 27. Dezember. Sin hiesiger Bewohner, der für Gottes schöne Natur besonderes Interesse zeigt, fing am zweiten Weihnachtsfeiertage bei einem Spaziergänge in einem unserem Dorfe naheliegenden Wäldchen einen Schmetterling von seltener Art, auch hat er etwa vor drei bis vier Wochen Veilchen dort blühen sehen. Diese beiden Naturseltenheiten sind der gelinden Witterung zu verdanken. Bad Nauheim, 27. Dezember. Das Strafverfahren gegen den Arzt Dr. Bruck ist eingestellt worden. Dr. Bruck wurde in der letzten Saison verhaftet, auf bte gäbe einer Patientin, einer Polin, die behauptete, daß Der Arzt sich gegen sie vergangen habe. Nach einer grotzee Aufsehen erregenden Voruntersuchung hat die SlaatsanMil- schäft eine Anklage wegen Sittlichkeitsdelikts nicht erhMN, sondern lediglich ein Vergehen der Beleidigung fur' liegend erachtet. Mittlerweile hat auch die Strafantrag zurückgezogen. « u Darmstadt, 27. Dezember. Wie bie „N. H- 5 beabsichtigen der Kaiser und die Kaiserin von « v land im Juni oder Juli n. I. dem GroßherzoMe» Hofe einen Besuch abzustatten. - Der Kammersänger o. 1 Ludwig Bär, der 17 Jahre an der Darmstadter DU» thätig und seinerzeit sehr beliebt war, ist gestorbe am ersten Feiertag unter großer Beteiligung v J worden. m «♦ Kleine Mitteilungen aus Heffen und den Nachbarp'm Die Anilinfarbenfabrik von K. Oehler m Offen feierte ihr fünfzigjähriges Bestehen. AuS diesem mH machte der Besitzer der Fabrik, Geh. Kommerzlenrat^^ ^ zu gunften seiner Arbeiter eine Stiftung von ou . die zu einer schon seit Jahren angesammelten ' von 370 000 Mk. treten soll, so daß $tv Wohlfahrt der Arbeiter die Zinsen von 420 OW Wendung finden werden. ------ Vermischtes. • Süffelborf, 27. ®ejember Stelzer aus Rheydt wurde am SamStag i -V ( verhaftet. Wie die „D. N. N." mütnien, eine Bürgschaft des Kommerzienrats Jortz ® üPfft 400,000 WH. gefällt und sich Bürgermeisteramt beglaubigen lassen. Da o yx zu Beglaubigung vollzog, ohne @rfunbtgungeu h ^efe haben, so entsteht die Frage, ob bie S Summe haftbar zu machen ist. unb einem * Ein Duell zwischen einem Assen jjfa de- Offizier aus Berlin hat in dtesen Tagen » ifamrf Teufelsees beim Ravensberg stattgefunden. Der o soll durch einen WirtshauSstrelt entstanden verlaufen sein. ■K g« 9*1 Tage« de> ÄHc Gostau I b8t?‘ gnbil KckrlV öOii im 3ar 1 M Le vermehrt, ’i Kutför m hofil, auf tiefe Weise I 6nl langer J j ba-on gezogen, d°ß vo« hierher g-MM sM- 4 ab:euomnun, .einmal 'M mganfNgenmMM« lamfchen Staaten. Mal einen Ausgleich Herbazi gebenden Hamburger Kl _ 23. ds- beging Jubiläum als Berliner Bakteriologie und Lunge! bet Direktor der Kreis> den Auhestand treten. - ist zum o. PMor der Universität Lemberg er Mel und H. Die Spirlh allzugroße .Maschine Berlin (Petzold) w engen Beziehungen zu Sp ötcibt dies bei diesem wieder gezeigt werden, w ^nrustriemternehmens is MUag eintreten kann, hültungen deMch dieser nicht fehlen wird, da es heit die Herren durch di in ihrem ganzen Geschäf es zum Beispiel die Sei Trieben die Beleihung \ zuheben, so war sie dock seit iiahr und Tag Hn man tnnn ni$t leugnen, dieses bei/Mosen Konglv seit einigen Men «a« iv^chen ^Mutrs, sährlichen Stein ins Rol Begründung dasür, daß weder nicht mißtrauisch c bleiben wollte. Mrch f5ö Sonntag bin 30 ^ends ruhr-.fs Abends 8 UhA 9V, Zmittags 9»Jn Abends 5 Uhr: fj dbvntag den 31 ** ftittünt TOoutaj, i ®lt6en, b. JoSHjS’ PREIS BUTZBAGB k IB98 A G ’<9< Seit »**S> Nr. 947 sgL^'o13666 'v. ^03, 29352 6'87Ä * ,0' 7921, 841R ife*h ,nnt ä 1000 M ^97, iij int L 500 gni , 17/ 18L L-SLiL 3501 dcka ®etoinne X { *'3'5;ai B B 1'3853. llf 20o63, 20384, 20402 % A 22729, 23994,' » 21043; 27064 2,j 179°, 32837. (0^5 ra8; Das Ehrenzeichen ft 'vkyren wurde Herrn Zarli' ^MMS-Ka-eSe konzertiert Tmnhalle. Das Konzert r ^lerbühnr auSzqührt. I«: ublifum die Prächtig Maltes! führen, die Bühne eine iäV llnftft Nagel. Dn Wage^ er Lage in seiner Wohnung - drru 2C. Während der fc: pen mehrere Nägel, von: I begab sich alsbald r von Röntgenstrahlen der ' ■ I. ist bis jetzt noch iN richte für Arbeiterversi^ Stellvertretern der Wi;' gälizkeit tretenden SMchc Schiedsgericht für LrrlcrvM Mann BoeckMin eiL M 'r. Heinrichs ÄL W r hjeijmtaami 1 , v.. W- Tk.WkM ' i Gottes schöne Natnr M' eüev Teihnachtsseiertage bei r" unserem Dorfe nahelnp irling von seltener M n Wochen Veilchen k- tursellrnheiten find der f» i,27 ®ej««6et. ®mi®«r- X 8tui ist einjefte . dir legten Suifon »4* ,tin. «inet W> L sie vergavgen habe. M E Wltlerweile hat auy -^Ember Öie^Au; ’l Dezember. » ^tVi «,!i‘Ci» jr&; <• , ’ÄJM#* >ö!-7 °L, * * al'fr-W Börsennachrichten 3Vs % Reichs anleihe . . 97.00 Abends 6 Tendenz: matt. Abends 5 Nontag do. do. do. do. Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oeaterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . . . 4% 4-7o 31 /»% 3 Vs % . 210.70 . 176.20 . 131.70 . 144.00. . 146.80 . 143.20 . 153.80 . 195.00 . 176.50 . 167 50 do Konr-ols do Hessen 8. 19-20, unk. b. 1906 8. 13, 14 8. 21, 22, unk. b. 1905 43.20 „ 41.70 „ 96 50 „ 87.50 „ 74.90 „ 74.90 M. 74.90 „ 70.00 „ 70.00 „ * Berlin, 27. Dezember. Die „Nordd. Allgm.Ztg." ! iojttibt: Die gerettete Besatzung des Schulschiffes G n eis en a u i >Nmit dem Dampfer Andalusia von Malaga nach Wilhelms- 1 ipiftii in See gegangen, wo die Mannschaft zunächst einge- NM1 werden soll. Der Dampfer wird voraussichtlich in i mi ersten Tagen des Januar in Wilhelmshafen eintreffen. Zic die Gneiseau soll das Schulschiff Stein in Dienst Pronten und wird voraussichtlich Mitte Januar zur Jndienst- Mv g bereit sein. Die geretteten M.nnschasten sollen bis , rin Tage der Indienststellung beurlaubt werden. Für die : Arrgrmgs Arbeiten bleibt in Malaga ein Wacht-Kommando ; \M _________ den 31. Dezember. Sylvester. Gottesdienst. 8% 31/e 7 a 3 u/c 8‘/iVo 5 ,'lti Italien. Rente . . 4<‘/o Griech. Monop.-Anl. 3 o/0 Portugiesen . . 8°/o Mexikaner . . . 4Ve % Chinesen . . . der Zolltarif die Zustimmung der gesetzgebenden Faktoren haben könnte. , ,, , ,,, .. Paris, 28. Dezember. Der Kriegsminister beschloß, die Kavallerie- Armee- Inspektoren abzuschaffen. Die Inspektoren werden entweder an die Spitze free gewordener Kommandostellen oder zur Disposition gestellt werden. Paris, 28. Dezember. Picquart schrieb gesteni an Waldeck-Rousseau, er protestire gegen den Schutz, den ihm die Amnestie vor der Militär-Justiz gewahren sollte, da die Regierung doch wohl wisse, daß kein loyal gesinnter RegieruvgS Kommissar die geringste Anklage gegen ihn aufrecht erhalten könne. Die Regierung laffe verbreiten, sie werde ihn, Picquart, dekorieren und ihm einen glänzenden Posten geben. Dafür bedanke er sich. Er fordere Sühne für das an seiner Ehre begangene verbrecherische Attentat. Manchester, 28. Dezember. Der Sturm an der englischen Küste dauert noch immer fort. 5 Schifferbarken aus Leawick mit 27 Mann an Bord, die seit mehreren ; Tagen fällig sind, gelten als verloren. In den Häfen von Liverpool, Queenstown und Belfast wurden zahlreiche Schiffstrümmer an Land geschwemmt. Fiume, 28. Dezember. Der Dampfer Fiume der ungarisch-kroatischen Dampfschiffahrts-Gesellschaft, aus Padua kommend, ist bei Gravosa gescheitert. Mehrere Schiffe sind zur Hilfe abgegangen. Belgrad, 28. Dezember. Außer dem Gendarmerie- Oberst MarcovicS wurden der Oberst Simonovic sowie der Generalstabs-Hauptmann Haidu ver- I haftet, die beiden letzteren unter der Beschuldigung, topographische Arbeiten an eine fremde Macht I verkauft und 50000Franks defraudiert zu haben. I Ein zweiter Generalstabs-Hauptmann, der in dieselbe Affaire I verwickelt wurde, soll nach Oesterreich geflüchtet sein und I sich dort das Leben genommen haben. New-York, 28. Dezember. In Finanzkreisen beschäftigt I man sich sehr lebhaft mit der Frage der Bildung amerikanischer Steinkohlen-Syndikate und mit der Frage I des Verbots der Ausfuhr amerikanischer Stein- I kohle nach den europäischen Märkten. G GO TAFELKARTEN ® ® ® L BALL- UND TISCHKARTEN HOCHZEITSTAFELKARTEN REIZENDE NEUE MUSTER IN EINFACHER UND GLÄNZENDEM o o o o o AUSFÜHRUNG o o o o o BRÜHL’SCHE UNIV.-BUCH- UND STEINDRUCKEREI, GIESSEN, SCHULSTRASSE 7. 4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 40/0 dö. 8. 5/6 unk. b. 1904 In der Johanneskirche. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Uhr: Pfarrer Euler. 87.80 97.00 87.70 94.1C 95.10 43.90 25.70 25.25 87.30 Gisenöatm-Zeitung. — Im Bereich der preußischen Ltaatsbahnen wurden im Jahre 1899 auf den Ueberwegen der Hauptbahnen 62 Fuhrwerke überfahren. In 33 Fällen waren die Wagenschranken mcht geschloffen. — Die Betriebseinnahmen der deutschen Eisenbahnen betragen für November aus dem Personenverkehr 33563 600 Mr. (gegen November 1899 rd. 1990000 ^f. mehr), aus dem Güterverkehr 103038600 Mk. '.gegen 1899 mehr 2895000 Mk.). — Arbeiter-Rückfahrkarten. Die am 29. Dezember gelösten Arbeiter-Rückfahrkarten berechtigen zur Rückfahrt am 2. Januar 1901, da die Rückreise an einem zwischen Sonn- und Festtagen fallenden Werktage (also in diesem Falle Montag den 31. Dezember) mcht an- gelreten zu werden braucht. Universität und Hochschule. tan schreibt uns aus Göttingen: Unsere Stadt hat jetzt nach der letzten Volkszählung 30 180 Einwohner gegen etwas über SiOiiO im Jahre 1895 Am erfreulichsten haben sich unsere Musen- : ermehrt, deren Zahl seit 1893 von 700 auf 1300 gestregen ist. Qtywiib aber auch kein Opfer gescheut, wenn es gilt, Studenten und P’r ern" das Leben bei uns möglichst angenehm zu gestalten. Jetzt itJ nift einem Kostenaufwande von 240 000 Mk. ein Winter-Schwimmbad giiiut werden, und zwar im Garten des theologischen Stiftes, am -kiw! inemarchte". . Die Strömung für die Errichtung einer Universität tn Li-nbiurg wird immer stärker. So hat der Hamburger Grundergen- -Jciem-rem kürzlich beschlossen, aus seinem Fonds 20 000 Mk. zur Vor- cnetitrig dieses Planes zu bewilligen. Schon seit einem Jahre wrrd Wkstr in Kreisen der Grundeigentümer Stimmung gemacht. Man Wßl, »auf diese Weise den Wert des Grundeigentums stark zu heben. Eil l: nger Zeit hat das Hamburger Grundeigentum wesentlichen Nutzen v: ou gezogen, daß von weit her, insbesondere von Uebersee, Ansiedler Achr gezogen sind. Dieser Zufluß von Fremden hat seit einiger Zeit «i.tittltnmen, einmal infolge der Choleraepidemie, sodann wegen der uwünitigen wirtschaftlichen Verhältnisse in den süd- und mittelamerr- 3mslh--n Staaten. Man hofft durch die Schaffung einer Universität -i n Ausgleich herbeizusühren. Daß diese Strömung m den maß« omtmteii Hamburger Kreisen viele Anhänger hat, ist nicht zu leugnen. - ?(c. 23. ds. beging der Geh. Medizinalrat Max Wolff das 25iähnge •Mläftim als Berliner Universitätslehrer. Seine Sonderfächer sind Sitttr. oiogie und Lungenkrankheiten. - Medizinalrat Dr. Anton Bumm, bli O rektor der Kreis-Irrenanstalt München, wird am 1. Februar m vm Ruhestand treten. — Der a. 0. Profeffor Dr. Alexander Kolessa ftp |utn 0. Professor der ruthenischen Sprache und Litteratur an der MivMität Lemberg ernannt worden In brr Dtadtkirche. Uhr: Pfarrer Schlosser. In der Johanneskirchr» Abends R Uhr: Pfarrer Euler. Neueste Meldungen. Kiel, 28. Dezember. Wie das Reichs-Marineamt meldet, landet der Dampfer „Andalusia" die geretteten Mannschaften der „Gneisenau" bereits am 31. ds. Mts. in Wilhelmshaven. Das in Malaga zurückgebliebene Wacht- kommando besteht aus dem Kapitänleutnant Werner, dem Zahlmeister Arndt und 17 Mann. Corvettenkapitän Maudt löst den Kapitänleutnant Werner ab. Der Vater des Kommandanten Kretzschmann hat von den geretteten Offizieren der „Gneisenau" aus Malaga am Weihnachtsfeiertage folgende Depesche erhalten: „Mit Stolz und tiefer Trauer gedenkt am heutigen Weihnachtstage daS überlebende Offizierkorps S. M. S. „Gneisenau" seines tapferen hochverehrten Kommandanten und dessen tiefgebeugten Vaters. Posen, 28. Dezember. Bon gut informierter Seite will das „Posener Tagebl." erfahren haben, der Reichstag werde zeitig im Frühjahre geschloffen werden, um im Herbst 1901 zur Beratung des Zolltarifes desto eher zusammenzutreten, sodaß zu Beginn des Jahres 1902 Andri und Verkehr. Uoikswirtschast. EI. Dir Spielhagen Bankt«. Ueber eine allerdings nicht aMtiofje Maschinenfabrik und Eisengießerei in I in (P etz 0 ld) wurde bereits der Konkurs eröffnet, weil die «M ^Beziehungen zu Spielhagm hierzu rasch führen muhten. Hoffentlich 0!iibt dies bei diesem einzelnen Falle, sonst aber würde hierdurch niibci gezeigt werden, wie gefährlich die leichtfertige Finanzierung emes Muftieunternehmens ist, und wie rasch daraushin dann ein böser K-^IdNag eintreten kann. Wir fürchten noch immer, daß es an Ent- Wllumjen bezüglich dieser so beklagenswert geleiteten Hypothekenbanken rr:$l s: hleu wird, da es sich tagtäglich mehr herausstellt, welche Sicher- hhiitbiie Herren durch die mangelnde staatliche Kontrolle mifjerm ganzen Geschästsgebahren gewinnen konnten. Zugegeben, daß s-juvi Beispiel die Reichsbank sehr schwer hat, gleichsam mitten im Kiedim die Beleihung der Spielhagen-Pfandbriefe an erster Stelle auf- so war sie doch immer in der Lage, jenem Bankvorstande schon $ w und Tag Anfragen, resp. Vorstellungen zu machen. Dcnn r.-un tonn nicht leugnen, daß die Bedenken gegen die Geschäftsgebahrung boL-ti beispiellosen Konglomerates einen Teil der öffentlichen Krürk schon i'Ve gierung noch die anderen Mitglieder der Ersten Kamme- zeigten sich geneigt, eine solche Bindung schon jetzt eh treten lassen zu wollen, weil man, mitten in der Steuerreform stehend, die Finanzverhältnisse des Landes schone, wollte. Nachdem aber dieser Antrag im Ausschluß Ersten Kammer abgelehnt war, trat in beiden Kammer, ofort der Wunsch hervor, thunlichst rasch vor Ueitz lachten noch zum Abschluß gelangen zu wollen. Sv $ denn der einstimmige Beschluß beider Kammern zu ftanir gekommen. Die Erste Kammer hat jedoch die Bestimmun, die auch von der Zweiten Kammer angenommen würd' eingefügt, daß 1904 neue Verhandlungen über die Lehrer' gehalte stattfinden müssen. ** Aus dem Theaterburean. Lorenz Kirchners Weih, nachtSmärchen in 6 Bildern „Märchenzauber" wich am Sonntag, nachmittags 4 Uhr noch einmal als Kinder- vorstellung gegeben. Für Abends 8 Uhr steht das Friedrichs'sche Volksstück mit Gesang, „Mutter fegen- oder „Die Perle von Savoyen" auf dem Spickplan. - Am Neujahrstage finden zwei Vorstellungen statt, nachmittags als volkstümliche Vorstellung zu kleinen Preisen „Der Probekandidat", abends als erste Aufführung im neuen Abonnement die Posse „Von Stufe zu Stufe- 'm Hugo Müller. ** Die erste Feldbriefpost nach China im ueueu Zch geht am 4. Januar über Brindisi. Dort übernimmt sie ein Dampfer der englischen Peninsular- und Orient-Te- sellschaft bis Schanghai, wo sie dem deutschen Postamt aur- gehändigt wird. Sie trifft dort am 8. Februar ein, ii Tientsin und Peking also gegen Mitte Februar. Befördert werden Feldpostbriefe und Karten, dagegen noch keine Feld. Postanweisungen, wie von anderer Seite irrtümlich behaupte', wurde. Deutliche Aufschrift ist erste Erfordernis jeder Feld- Postsendung. § Queckboru, 28. Dezember. In der vorigen Wich hielt der Obstbautechniker des Oberhessischen Obstbauverein-, Metternich aus Büdingen, in unserer Gegend Vorträge über Obstbau und nahm praktische Unterweisungen an Obst, bäumen vor. X Grebenhain, 27. Dezember. Heute wurden 10 Personen hier durch ein Telegramm hoch erfreut. Ihnen iß Vs deshöchstenGewinnesder hessischen Landeslotterie. 300 000 Mk. auf Nr. 1665, aus der Kollekte des Haupt Kollekteurs in Laugen zugefallen. Die glücklichen Gewinner sind meistens weniger bemittelte Leute. Sie bilden seit einiger Zeit eine sogenannte Spielgesellschaft mit {tatutaxv schen Bestimmungen und spielen fünf ^/,-Lose. Dem Dn» nehmen nach wird sich vielleicht ein Prozeß daraus ent- wickeln, da ein Teilhaber sein letztes Los noch mcht be« zahlt hat resp. es auf andere Weise verrechnen wollte und dadurch als Teilhaber nicht anerkannt wurde. Darmstadt, 28. Dezember. Die Stadtverordneten bewilligten zur Beschäftigung Arbeitsloser einen Kredit von 94 00 Mk., gegen 6800 Mk. im vorigen Jahre. In erster Linie sollen Planierungen und Chausierungen vor« genommen werden. Mainz, 28. Dezember. Der hiesige Steinkohleuhiindler Schwalb ach, der wegen Beleidigung des Hauptmanns Achenbach von dem Kriegsgericht zu einer Festungsstrase von 6 Monaten verurteilt worden war (die Beleidigung erfolgte am Tage der Kontrollversammlung), wurde, nachdem der Verurteilte 2i/2 Monate auf der Festung Wesel zuge. bracht hatte, von dem Kaiser begnadigt. GleichMS erfolgte die Begnadigung des Leutnants Wichert vom 117. Jnf.-Regiment, in dessen Gegenwart seinerzeit em Soldat dieses Regiments bei einer Schießübung erschoß wurde. — Heute stürzte sich eine Frau Staus aus ihrer Wohnung im dritten Stock; sie war sofort tot. Mainz, 28. Dezember. Die Obduktion der Leiche ms Schießbudenbesitzers Schuster ergab als Todesursache^ _ erguß ins Gehirn, herrührend von einer kleinen W j an der linken Stirnseite. Die Verletzung nimmt sich ' als ob sie von einem an einem Finger getragenen Si g ' ring veranlaßt sei. Die Differenzen, die einen fo traßilw Abschluß finden sollten, entstanden schon am Samstag u der Weinwirtschaft von Wilhelmi. Sie nahmen ihreni gangkpunkt aus wörtlichen Beleidigungen, die Frau LUw j und Schuster gegenseitig austauschten und die immer gro Kalibers wurden, bis Frau Dewin ast auffprang dem Schuster mit ihrem Schirm einen Schlag , den Kopf gab. Der Streit entwickelte sich « ehe jemand dazwischen treten konnte, die Eheleute v. bcft sowie ihr Bediensteter Schlappert auf den Schuster Fäusten einschlugen. Das Unglück wollte auch noch, » Vierter dann den Schuster, der als kräftiger Man" JW. wird, um abzuwehren, von hinten um beide »rnu \ p ihn zurückriß und seinen Peinigern gegenüber vo ' wehrlos machte. Bald nachdem die Streitenden fl waren, fing Schuster zu phantasieren an und wurv' u Hospital geschafft. Die Verletzung schien nur unveoe so daß von einer Verhaftung der Eheleute Dem P des Schlappert Umgang genommen wurde, bis a» »intrflt. Weihnachtsfeiertage eine bedeutende Verschlimmer»^ Frau Dewinast ist schon einmal wegen schwer« Verletzung mit tätlichem Erfolg mit GefängmS bestr s Vor einigen Jahren hatte sie in Bingen em t Mer» daS an ihrem Wagen spielte, mit einem Keffer Waffers begoffen, wodurch der Tod des KmdeS Y - L von wurde. — In der Nähe des Fort Karl wurde flF etCri einer Militärpatrouille ein Mann mit emer iw ver- Kopfwunde gefunden und nach der Neutho w Die bracht, von wo aus der Verletzte in das Hosp«« yoH Untersuchung ergab, daß die Bergung dem seiner eigenen Frau, die ihm eine vrerPaM « Fra* i zertrümmerte, bcigebracht worden war. ^»heraus zah^ i ist Untersuchung eingeleitet. — Unter eine Glitzer kl ch" Äw* $000 < f*d-1 ii Rotte«! SWVLn SFfffi bäodler i" den fr ÄÄf zu \.\% W Sech Tasgerett wird geschrieben- ." einer kleinen Wm -acht'-' ö'isenbahnunj in Mck besuchte em< bw ünMsstätte u Hündchen aus ver! liegen, die mahrsche gehörten. Ta-- hin zitterte am ganzen versuche nicht zu bei lassen. Äenjo hatte weigert. Mich geb cheu au( ihren Arm war e-t nach Tage dann aber gewöhnt scheint sich jetzt rech die Mptlv-tügentün selbe seinem rechtnn Delleicht selbst ein dessen Angehörigen < Richtung waren bishe Nessenben «zamilie worden.) Ter Bierve während der beiden jugenommen, ei im Jahre 1880 aus Mngchhre 1899/190 der Bevölkerung stier eu'viertcl ^ettoliter. wr/r, beim i/ier tarn emhalb Hektoliter aw mit /ch chm “ter, das norddeuts «lsaß-Lothrinaen mit vemahe ausschließlich «rer getrunken; in 3 Erdrauchs, in Bade Proz, in Elsaß-t aus fremde B rs'chl mir ben War Mw Mi ein Sechs bnD,on nach b - -wtuotn. M bev versck hier r 1 gSNet, i s LSgWii 6e,tefr«b: £ 1 '-tziL Januar igA6/ ' V tat’t* 91 1 MM «,> 2i der Jäger! 8829 Trapp. 8349 Näheres bei Otto Luft, Hieße«. 8332 nrHu Beteiligung fand gestern die Verbringung der Leiche bitfbutd) den Fußtritt seines Sohnes verstorbenen Schreiners x statt. Die christlichen Gewerkschaften mit ihrer Fahne dem Verstorbenen das letzte Geleit. Heute nachmittag e Mitr die gerichtliche Obduktion des Verstorbenen. M. T. Kretzeuheim, 28. Dezember. Von dem GlückSloos 1665 d^hiff. Landeslotterie, auf daS ein Hauptgewinn von L MOOOO Mk. fiel, spielten 4 junge arbeitet von hier tn di« Mette Anton Münzenb.erger gemeinschaftlich ein Fünftel. Pinge«. 28. Dezember. Das mehrfach erwähnte und tiiritr viel Aufsehen erregende Disziplinarverfahren gMM den Schutzmanns-Wachtmeister Jung hat e utzlgim einem früheren einstimmig gefaßten Beschlüsse der CZOtnerordnetenversammlung, wonach auf Dienstentlassung edanntt wurde, nach erneuter komplizierter Verhandlung -ich steinen Abschluß gefunden, daß die Dienstentlassungs- eimfügung aufgehoben und der Wachtmeister in seinen 8Wohungs- und Gehaltsverhältnissen weniger fiilinftiig gestellt wird. Marburg, 28. Dezember. Hier liegen sich die Kohlen- tiiinb-.cr tn den Haaren, indem sie sich gegenseitig den vorrechnen. Infolge dieser Umstandes offeriert jetzt etiie Kohlen-Großhandlung den Zentner prima Nußkohlen fryil.lB Mk. Seither war der Engros-Preis 1.30 Mk. A. Wteße«, den 28. Dezember 1900. Ter Wahl-Kommissär: N. Stamm. Wei der heute vorgenommenen rubr. Wahl ist Herr Kommerzienrat W Heichelheim dahier zum Mttgliede de« Vorstandes der israelitischen RLchioinrgemeinde dahier wiedergewählt worden. Es wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß dreier Tage, nämlich am 30. und 31. Dezember 1900, sowie am 2.8 Zllniuar 1901, das Wahlprotokoll mit allen Anlagen in der Wohnung deW Merzeichneten Vorstandsmitgliedes und Wahlkommtffärs, Goethe» strüch M. 31, offen gelegt fein wird, und daß während der unerstrecklichen FM bolefer drei Tage die Stimmberechtigten, sowie der Gewählte von detuMhlprotokoll und dessen Anlagen Einsicht nehmen und Einwendungen Wahl oder gegen den Gewählten, bezw. auch eine Ablehnung deraTM 6ej Vermeidung >es Ausschlusses bei Großh. Kreisamt dahier «aickiWen tömten. Aufgebot. Auf Antrag des Pflegers Land» wirts Ludwig Wsgner aus Albach wird das Ausgebotrverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des am ö. Oktober 1832 zu Albach geborenen, im Jahre 1851 ausgewanderten und seit mehr als zehn Jahren verschollenen Karl Joseph Lauer, Sohn der Joseph Lauer Eheleute aus Albach, eingeleitet und Aufgebotstermin ai beraumt auf Mittmch de« 10. Iu!i 1901, vormittags IO Uhr. Der Genannte wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todesanzeige erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen oder Ansprüche oder Rechte an den Nachlaß desselben geltend machen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstecmin dem Gericht, Zimmer Nr. 14, Anzeige zu machen. F 46/00. Gießen, den 18. Dezember 1900. Großherzogliche« Amtsgericht. Alice-Kochschule. Am 7. Jamm 1901 beginnt ein neuer Koch-Kursus. Anmeldungen nimmt die Lehrerin, Fräulein Neuner, in der Schule entgegen. 8331 Kunst und Wissenschaft. Tie Wiener medizinische Wochenschrift hat aus Anlaß ihres 50 jährigen,Bestehens ein Heft ärztlicher „A p h o - rismen" gesammelt. Wir zitieren daraus: „Nicht sowohl in mangelnden Kenntnissen hat die Mehrzahl der diagnostischen Irrtümer ihren Grund, als vielmehr in mangelnder systematischer Untersuchung und in Ueberschätzung der Bedeutung einzelner Symptome. Nur eine methodische Untersuchung aller Organe in jedem Falle einer inneren Erkrankung und eine schürfe Abwägung der diagnostischen Bedeutung jedes einzelnen Symptomes vermögen vor Fehldiagnosen zu schützen. Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Franz Riegel-Gießen". Dem Lehrer am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt a. M., Radierer Bernhard Mannfeld, ist das Prädikat „Professor" beigelegt worden. Bekanntmachung, Mrreffeab: Die Ergänzungswahl des Borftaudes israelitischen Religionsgemeinde Gießen. Ungeachtet gewaltigen Wettbewerbs behauptet die fflickensderfer ihren wohlbegründeten Ruf als einfachste, darum zuverlässigste, dabei dauerhafteste und handlichste Schreibmaschine. Preis der No. 5: Mk. 160, der No. 7: Mk. 225,—. Ausführliche illustrierte Kataloge und Anerkennungsschreiben durch die BrühVsche Druckerei, Giessen, Schulstrasse 7. Achtung! Junge Hühnerhunde, vorzügliche Rasse, englisch-deutsche Kreuzung. Sämtliche Abstammungen erhalten auf Gebrauch ersten Preis. Mdtischer Arbeitsnachweis Meßen Garteuftra^e L. Nlrrgebot >tr Arbeitnehmer: 1 Metzger, 2 Bauschloffer, 1 Wagner, ri ü-ch Aaglöbner, 1 SchreibgehUfe. Machfrage der Arbeitgeberr 1 Küfer, 1 Schuhmacker, 2 Vauschrciner sd «8 e?B bö‘iML te M dort aw 8. Fibm S also gegen Mitte g-tbmr. | und Karten, dagegen noch lr eDon anderer Seite irrtüM lufschn'st ist erste Erfordmi- v !8. Dezember. In der üorz Luiker dköOberWschen LW Büdingen, in unserer tzezL i uahiu praktische UntrrwchU »2". Dezember. Heute wick ein Telegramm hoch erstm 8 e winneS der hessischen & Nr. 1665, aus der MM zen gefallen. Die glüdlid iger bemittelte Leute, e ogeuannte Spielgesellscha'. a und spielen fünf sich vielleicht ein PrU älhaber sein letztes auf andere Weise t* * lber nicht anerkM * . Zii®ber. toSUWWl 'iliäfligw IrbtUto' K. Vien 6800 Ult. in ™ „embtü. Cer hiestgiA-M T wegen MWÄ m »riegSgmcht i« .mute® werde» ®»t M „t g°°tt°II»erI-»wlmK°>> WM «»fto* ‘len Jtaifer beg«E itiMM de« Sentnants irn eitt. ®’ Mag» nm °« ■Ml tret«« w O LS-s-Z »AsSß. - !«g * ’tf’W ® h-»e f* ’L ei°-2^ Spar- und Darlehenskasse Nch. Eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht.' Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß wir vom 1. April 1901 ab alle Einlagen bei unserer Kasse mit 4 Prozent verzinsen, dagegen neue Einlagen schon von jetzt ab. Den Zinsfuß für Schuldscheine haben wir auf 5 Prozent und für Hypotheken auf 41/» Prozent, auch vom 1. April 190! ab, festgesetzt. Die Zinsen in laufender Rechnung (Konto- Korrent) betragen 372 Prozent und 4*/, Prozent. Lich, den 27. Dezember 1900. 8330 Jakob Heller, Direktor. Mtrratur. Ruinen und Scherben. Ein Sang vom Rhein und Bilder des Lebens. Lyrisch---epische Dick)tungen von Hugo Koester. Univ.-Buchhandlung August Frees in Gießen. — Das kleine Bändchen setzt ein mit einer Klage um den Tod der Mutter. Schon hier lernen wir Koester als einen Schsiler Lenaus kennen, schon dieses Gedick)st ist ein lyrisches Stück von bitterem Schmerz und weichem Klang. Der nun folgende Cyklus „Ruinen" ist dem Rhein gewidmet, und es erwärmt des Dichters große und reife, tiefe Liebe zum deutschesten der Ströme, dessen Geschichte er mit seinem Sauf verfolgt. Hier findet man auch leichte und graziöse Frische in Anschauung und Form. Eingestreute Lieder von Mosel und Lahn erheben sich freilich nicht über die Spielmannsart eines Julius Wolff. Mehr gefallen uns die „Scherben", Nachtbilder aus dem Leben. Hier sehen wir wieder den trüben Dämmerschatten Scnau* sckM Poesie, eine schöne und edle Plastik in der Schilderung. Koester erinnert uns hier auch an die Poesien des Prinzen Schönaich und Arthur Fitgers, deren Weite des Blickes und Tiefe des Empfindens er freilich noch nicht erreicht hat. Alles in allem jedenfalls ein ernster, junger Poet von noch Besseres verheißender Begabung.W. Handel und Uerkchr. Kolkswirtschafl. Tabak. Infolge der Festtage ist von der verfloss-nen Woche nicht viel zu berichten. In JlveSheim wurden die noch liegenden Resttabake zu Mk. 18 bis 19, Seckenhetmer von der letzte» Abhängung zu Mk. 18 bis 20, Gienshof zu Mk. 22 verkam. In alten Taoaken wurde eine Parthte Pionkstädter von Spekulant an Händler zu Anfang Mk. 30 verkauft. Sor.ft fanden in alten Tabaken keine Umsätze statt. Die Händler find jetzt mit dem Einbringen der neuro Tabake aus dem Necka thal und badischen Oberland beschäftigt. Man hofft, daß die letzteren Tabake, was Abhängurg anbelangt, trockener als im Neckarthale ausfallen. Lose pfälzer Rippen ge- schastsloS, lose feine Mk. 8,50 bis 9, gebündelte Mk. 11 bis 12. Es wurden in alten Tabaken, wie wir erfahren, noch verkauft eine Partbte 1898er Oberländer von Händler zu Händler zu Anfangs Mk. 30 und eine Parthie 1896er Plankstädter Tabak versteuert von Produzenten en Händler. Spiritus. Spiritus bröckelte an der Berliner Börse wiederum um 20 Psg. während der Berichtswoche ab und schließt heute Rohsptritus mit Mk. 44,50. Die Zufuhren fließen reichlich und finden stets prompte Aufnahme. Kohlen. ES notieren: Ruhr^Fettnuß Körnung I und II Mk. 230 biS Mk. 240, Nußschmftdekodlen Mk. 220 bis Mk. 230, Deutsche Anthracit-Nußkoblen Mk. 370 bis 380, englisch- Anthracit Nußkohlen Mk. 420 biS Mk. 430, Rubr-Flammnuß Körnm-a I und II Mk. 230 bis Mk. 240, Rubr - Flammnußkohlen III Mk. 220 biS Mk. 230, Fettschrot Mk. 180 bis Mk. 190, Ruhr-Bruchcoks Mk. 320 bt- Mk. 330. Alles per 10 Tonnen ab Mannheim. Stimmung , flau. . H. Man spricht von einem Ausfuhrverbot von Kohle auS den Vereinigten Staaten. Wie dieses Gerücht entstanden ist, lcißr sich schwer feststellen, da erstens ein großer Export, rotnn man vielleicht Frankreich ausnehmen will, nicht existiert und zweitens auch hierzu noch die ständigen Hafeneinrichtungen fehlen, zu deren Herstellung es Jahre bedarf. An sich ist aber kaum daran zu zweifeln, daß die Union so reichliche und auch vorzügliche Kohle hat, um ihre noch größere Industrie als heute und zugleich einen Teil Europas damit Jahre hindurch zu versorgen. Wenn man bedenkt, wie lange das kleine England mit dieser Ausfuhrware die Welt versorgt hat trotz seiner ungeheuren Eigen-Jndustrie, so wird ein Riesenland wie die Union sicher einmal in denselben Wegen wandeln. Was die Entdeckung neuer Steinkohlenlager im Kaukasus betrifft, so kommt es nur darauf an, inwiefern hierbei der leichte Transport möglich ist. Fundstätten von Kohle oder Eisenerzen an sich bedeuten für deren Ausbeutung in der heutigen Zeit der Konkurrenz noch sehr wenig. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. Am 27. Dezember. Albrecht Fey. Zuschneider in Euskirchen mit Ottilie Paula Schindler Hierselbst. 28. Friedrich Daniel, Hilfsheizer dahier mit Marie Schlesinger von Leihgestern. Eheschltetzuuge«. Am 22. Dezember. Johann Konrad Heckroth, Hausbursche dahier mit Christine Lentz Hierselbst. Seboreue. Am 16. Dezember. Dem Dachdecker Adolf Thielmann ein Sohn, Wilhelm Hugo. Dem Schlosser Johann Friedrich Urban ein Sohn, Karl Friedrich Paul. 17. Dem Zahntechniker Friedrich Lehrmund eine Tochter, Katharina, 18. Dem Metzgermeister Wilhelm Scherf Zwillingstöchter, Katharine und Elisabeth. 21. Dem Schlosser Karl Euler eine Tochter. Dem Hilfsbremser Konrad Weber II. ein Sohn. Dem Schlosser Wilhelm Kahn eine Tochter, Wilhelmine Anna. 26. Dem Bureauvorsteher Heinrich Rothe, Zwillingstöchter. «estorbeue. Am 21. Dezember. Wilhelm Stein, 2 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Wilhelm Stein dahier. Franz Heinrich Karl Kammer, 1 Jahr alt, Sohn von Oberpostassistent Wilhelm Kammer dahier. 22. August Velke, 6 Monat alt, Sohn von Kutscher August Velke dahier. 23. Karl Martin Schreier, 2 Jahre alt, Sohn von Schreiner Karl Andreas Schreier dahier. 24. Luise Johanna Sauer, 8 Monate alt, Tochter von Schreiner Ferdinand Sauer dahier. Katharine Kann, geb. Roth, 80 Jahre alt, Witwe dahier 25. Hermann Jakob Winter, 63 Jahre alt, Zugführer i. P. dahier. Auguste Werner, 1 Jahr alt, Tochter von Knecht Christian Werner dahier. Karl Friedrich Wilhelm Grüneberg, 62 Jahre alt, Werkmeister dahier. Verkauf gegen bar. Heu eröffnet! Grotz-Felda (Hessen) 1245 Kapitalanleihe. | MWuklßnckkM Beste Sicherung für Kapitalien * 7 . Im Stricken MM- uud Mringrkaschmkll. Mangev NktrolemchkiM Bürgenneist-'ret Wieseck. 8350 Fkhtvkkbgilii Gjkßk«-Ml 7693 ♦ 100 Centver Stroh 8 gesucht. Jnderthal, Großmühle. 05296 fßebr. Bettstelle zu kaufen gesucht. Off. unter N N 05375 an die Exo. d- B . p. Fl. o. Gl eoPfg. emgeladen. Der Vorstand. 8336 Rotweine 8248 Kirchenplatz 10. 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Soßen Sie solche verhüten, so sorgen Sie für dichtis 8chuh- zeug, indem Sie dasselbe wiederholt mit Gentner’s Schuhtet! (Thraufett) einfetten laffen. In den meisten Geschißen IduHd» in rote« Dosen mit dem Kaminfeger und allein echt von dem Fabrikanten ssi Schutzmarke. Karl Gentner, Höppillgen. Das [ehr unzuv meldete aus Peking, fee und dem bei vchwarzech stein Wn. Dazu schreibt Erin Acke ist m Sperren unMerbrvch ^luch liegen weder ii dvr, aus denen ge des Vorrangs oder dem deutschen Gesai Fcldmarschall Meinu , Nach einer Sepej N ßunelbet wirb, h.luilchantz au] V V™ aUe an Bor! $6r Schaden ist dui Die chinesisch uicht aus dem Besak Sezvgen haben, sind" SWjong, 6er i iS?"MW DL MW heuer ber ?'?•' nehmen in hQ ieniJd im fflert ? ?en m E-p feer S chM . Ach'ngsj^ u„b I der n?» bn *- W dex^ißenb w !§ntteVöIber», I 1 ^ohtnn r ^b D< Adolph Winter’*, Stettin, Oberwi-k » ^e) elektrische BLörperketten (Gichtapp $eUi[(h‘ in Oesterreich auf 15 Jahre — bis 1913 —, auch in Ungarn patentier, land vom Kaiser!. Patentamt in Berlin durch Schutzmarke geschützt, geven^^^, ficherfie Hilfe gege« Gicht, Rhe«matiSmuS,all-«k^ f. W. leide«, «chwLchezustände, Blutaemttt, »lutfiol^ng^^^Egende'' laut Auszug der vielen Tausende Dankschreiben und Bestellungen rm. Br- Prospekt der heutigen Nummer dieser Zeitung, während des 3^ 8331 Louis Rothenberger Wwe. 6< bis 7000 Mk. werden von pünktlichem ZinSzahler auf Grundstücke zu leihen gesucht. Offerten unter P 8 05295 an die Expedition dieses Blattes.________ Unterricht i« Math. u«d Latei« gesucht. Offerten unter A Z 05370 an die Expedition dieses Blattes.___________ U nentgeltlich können 1 bis 2 Lehrmädchen das Kleider« machen gründlich erlernen bei 05357 Geschw. 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